"ein. Mbit: I899. M« der Deputation vor. M. die se stehen bleiben. 2 * ' V-«L Stubenpaßend -lterung.'^-Turn- ^ct Vorstand. hnittliche le • • 1Z Mk. orngröße ■ • • 1,1b W. 86 Ceutuern: - - - 0.95 W. - . . 1.05 W. ■ - - 1.10 Mk. ms 200 Cevtuern: . - . 0.90 B . • . l - Mk. . . . 1.05 M. Psenvig für bcn ü brtr. LL-rrpW'.Mn, Maunvmd DtTbunbtn ist, unter uud bis ein« eiteres im Gaswerk Quantitäten von über folgenden hiesigen tototo er )o[M<3S' l, Maße 10, e 5. «reise ®Q?cot(5 dieselben auch in Mengen 7165 erf Gießen. iederlage. ü*«** . ßielpch 14, die MC”” MW lang« "“r , -rben. k*n,Ä- •;.»? Äl’S t* * „...(Atftfo 1** Samstag den 14. October 1S99 Rr. 242 Erstes Blatt. MeßenerAnzeiger Keneral-An^eiger Annts- und Anzeigeblutt fär deu Ttveis Gieszenr. -tW'-SKCÄB* Wie l*ijdeen»8ermittümfl|toke M In« tnib Wnlhrttf «tzmea Rnzeißm für bat Utetzeuer Rozeißer ort|if. "ÜKes^aie »•« «uzet,en zu ber ne^artttaff für bcs s.vtH«a« Z*f trfefrdeenbeit Nummer W Hm. M tthr. Bei Postbezug 1 Mark 50 ytctk(|i|dt* Me»«§s»rd« vierteltährlich 2 Mark 20 Pfg. minatlid) 75 PfG. ■rtt Briaflertei«. *N*rf tteM «stt IteSnekee bei M»nl«,l. X4t Mehener uneben bem Snzeizer n^^eoäM eier mefifcer die PoltzeigerichtSbarkeit nur durch einen rechtsgelehrtenPolizeirichteroutzübendarf, so Ist doch die Polizei - verwaltung und Aufsicht ihm persönlich oder seinem Stellvertreter Vorbehalten. Der Gutsherr übt die Baupolizei aus I und zwar auch sich selbst gegenüber; dasselbe ist der Fall I in »ejufl auf die Fe uerpolizei. Bei der Ausübung der letzteren hat er persönlich festzuttellm oder sestst.llen zu lassen, ob die Ver- ficherungssumme den Wert der versicherten Gegenstände überschreitet «ME. Als Inhaber der Gutspolizeigewalt, als Behörde und I als Polizeiherr hat der Guisbesttzer auch die Gesundheits- I polijei auSzuüben. Er hat die zur Ausführung der Gesetze, Ver- I Ordnungen und Verfügungen nötigen Anordnungen zu treffen, In I allen diesen Dingen fungiert der Gutsbesitzer als „Behörde" und ist I nur der Aussicht des Ministeriums unterstellt. Es giebt keine I bEre Instanz, keine andere Behörde in Mecklenburg, als das I Ministerium, von welchem ein Rittergutsbesitzer Anweisungm entgegenzunehmen bat. 0 I London, 13. Oktober. (Tel.) „Daily Telegraph" meldet aus Durban: Es bestätigt sich, daß die Buren auf Charlestown und New-Eastle marschieren und daß sie Laings Nek und Jugogo befehl haben. London, 13. Oktober. (Tel.) „Daily Telegraph" meldet aus Kapstadt: Die Buren des Oranje-Freistaates hätten Harrismith verlassen, um die Grenze zu überschreiten. . London, 13. Oktober. (Tel.) Die vom Lord-Major eingeleitete Subskription zur Unterstützung der i RAAnn b V Geflüchteten beträgt bereits 150,0(10 Pfd. Sterling. London, 13. Oktober. (Tel.) Der Führer der Afrikander-Partei der Kap-Kolonie berief den Bundes Kongreß ein und sandte an den Präsidenten Krüger ein Glückwunsch-Telegramm. Pratoria, 13. Oktober. (Tel.) Man erwartet für heute oder morgen die Proklamierung des Belaqe- ?.,un,9.^,uftanbc6 nicht nur für Prätoria, sondern auch für sämtliche Plätze Transvaals. — Der Wortlaut des Ultimatums, welches am vergangenen Montag dem britischen Vertreter Greene überreicht worden ist, wurde an den Mauern von Prätoria angeschlagen, und gleichzeitig Befehl gegeben, daß das Ultimatum auch in den anderen Städten der beiden Republiken angeschlagen werde. London, 13. Oktober. (Tel.) Der Lordmajor hat dem Fonds für die Flüchtlinge aus Transvaal eine ; namhafte Zuwendung gemacht. London, 13. Oktober. (Tel.) Nach einer Meldung -ms Kapstadt besetzten 3000 Buren das Bogwani- Gebrrge und führen dort Schanzen auf, die mit schweren Geschützen besetzt werden. London, 13. Oktober. (Tel.) In Prätoria ist das Standrecht proklamiert worden. — Das Kapparlament hat sich vertagt. Paris, 13. Oktober. (Tel.) Der „Matin" erhält aus London eine Zuschrift, wonach sich unter der Munition, u, lüc Südafrika bestimmt ist, auch eine große Au- zahl Dum-Dum-Geschosse befinden. Ksturtrs und KrovinMes. Gießen, den 13. Oktober 1899. iRHß 7rTmW*<6,alettX>et* Dor 93 Jahren, am 14. Oktober U t ca6 alt/n Herzoq von Braunschweig befehligte Heer großen Doppelschlacht von Jena und Auerstädt eine S'Ä verhängnisvolle Niederlage. Da keine Vorkehrungen zu einem Ruckzuge getroffen waren, so wurden die Heere die Beute I Fallende Blatter! Der Gesang der Vögel ist ver- I klungen. Sie haben schon längst wärmere Länder aufgesucht Die goldenen Aehren und das Grün der Felder sind vorn Landmann eingeheimst. Die Bäume haben zum Teil schon ihr grünes Kleid abgelegt, und stehen da kahl und nackt I Und wo noch hin und wieder ein Baum Blätter trägt, wie I sehen sie aus! Das Grüne hat sich in Gelb verwandelt ein Windstoß zeigt uns fallende Blätter. Das ist das Zeichen des Absterbens in der Natur. Die Natur tritt nun bald ihren Winterschlaf an, um im Frühling wieder I zu neuem Leben zu erwachen. Aber eben wieder nur ist I es eine kurze Spanne Zeit, in der der Sommer regiert. Dann wird wieder Herbst und Winter. Das ist der alljährlich wiederkehrende Wechsel der Jahreszeiten, von des I Schöpfers weiser Anordnung so bestimmt. Ja, wie vergänglich ist die Welt mit all ihrer Herrlichkeit! Noch nicht lange ists her, da lagerten wir in Gottes freier Natur im Grase, durchschritten die Wälder, die Fluren, Auen, sie zeigten uns goldene Aehren, Bäume und Wiesen prangten im Grün, die Sonne stand majestätisch am Himmel, die Vöglein sangen ihrem Schöpfer in den Lüften ihr Lied, und .nun: alles ist hin, nichts sehen wir, als fallende Blätter. Uns bleibt nur noch die Erinnerung an das Vergangene, und wie bald entschwindet auch diese. Ja, in Wahrheit gesprochen, findet das Menschenherz in dieser Welt keine wahre Befriedigung. Und wie mit der Natur, so ist's mit dem Menschen. Wie vergänglich ist das Menschenleben' Sagt der Psalmist nicht recht: „Des Menschen Leben ist wie Gras und wie des Grases Blume, das Gras verwelkt und die Blume fällt ab." Der Mensch wird 60, 70 und kommt es hoch 80 Jahre. Auch unser Leben geht aus gleich Sonnenschein, der wieder niedergeht. Aus Kindern werden Jünglinge und Jungfrauen, aus diesen Männer und Frauen, dann Greise. Und so geht es fort jahraus, jahrein, immer ein und dasselbe. Sind wir alt geworden und unser Herbst kommt, so welken auch wir und fallen ab abends mit dem Apostel Paulus sagen kann: „Ich habe einen guten Kampf gekämpft," kann beruhigt fein. Man braucht fein Frömmler zu sein. Wir sind alle fehlerhaft, und keiner von uns wird, so lange wir diesen sündigen Leib tragen, die Vollkommenheit erreichen. Einer war voll- kommen: Christus. Aber ein jeder von uns muß beachte»: ^Furchte Gott, sei der Obrigkeit unterthan, liebe de« Nächsten, thue und handle recht. Das ist ein herrlicher Lebenszweck." Möchten wir alle davon erfüllt werden! * * Mannschaft gewählten Feld-Cornet anzuerkennen. Infolgedessen wollen dieselben nicht marschieren. Sie sollen nun zum Kommandanten Meyer bei Vryheid geschickt werden. Die englischen Blätter geben diese Nachricht triumphierend wieder. Loudon, 13. Oktober. (Tel.) Wie verlautet, geht der eng - lische Feldzugsplan einstweilen dahin, nur den Buren- Einfällen entgegen zu treten und das Ein- brechen in Transvaal zu verschieben, bis die Armee stark genug ist, Prätoria und Bloemfontein einzunehmen. Paris, 13. Oktober. (Tel.) Zwischen Murawiew und Del- casts sollen Vereinbarungen in Bezug auf den südafrikanischen Krieg verabredet worden sein, über welchen mit Deutschland bereits eine Verständigung erzielt worden wäre, welche auch Asien betreffe. Loudon, 13. Okt. (Tel.) Nach Meldungen aus Lourenco Marques sollen die Buren unter die Pfeiler der Eisenbahnbrücke von Komati-Poort Minen gelegt haben. Nach einer Privatmeldung aus Prätoria sagte General Joubert: Was das Dynamit als Kriegsmittel bedeutet, wird die Welt bald genug erfahren. Loudon, 13. Oktober. (Tel.) In Kapstadt wird eine starke Brigade aus Marinetruppen formiert. London, 13. Okt. (Tel.) Offiziös wird gemeldet, daß für das sichere Geleit des britischen Agenten Greene durch den Freistaat nach Kapstadt Vereinbarungen getroffen wurden. — Unter den Diplomaten, welche gestern das Auswärtige Amt besuchten, befanden sich der portugiesische Gesandte und Baron Eckardtstein von der deutschen Botschaft. Haag, 13. Oktober. (Tel.) Ein hiesiges Blatt veröffentlicht I eine Korrespondenz, nach welcher die holländische Re- I zierung bei der russissichen, französischen und deutschen Regierung Schritte gethan habe, um dieselben zu ver- I anlQffen, die Vermittelung zur Schlichtung des Kon-I fliktes zwischen England und Transvaal zu übernehmen. Rußland habe abschlägig geantwortet unter dem Hinweis, I . J c?n Krieg Transvaals mit England der russischen Politik I nicht im Wege stehe. Frankreich habe gleichlautend ge- I arttwortet. Es erklärte, je mehr Verwickelungen England I ^sto besser sei es. Nur Kaiser Wilhelm soll sich bereit erklärt haben, einzugreifen. Er I habe ^des darauf hingewiesen, daß dazu noch nicht der I geeignete Moment gekommen sei. Amsterdam, 13. Oktober. Die Preise der Lebens- I mtttel in Johannesburg und Prätoria steigen täglich. Die arbeitenden Klassen leiden ganz besonders darunter. I London, 13. Oktober. (Tel.) Die Blätter melden, daß die englische Regierung von heute ab die Censur über alle ous Natal kommenden Telegramme verhängt I hat. Dieselbe Maßregel wird wahrscheinlich auch über I Kapstadt verhängt worden. Ausland. Wien, 12. Okt. Die Aufhebung der Sprachen- Verordnungen soll am 17. Oktober amtlich publiziert werden. — Der ehemalige Abgeordnete Dr. von Bilinski hat em Reichssprachengesetz ausgearbeitet, deffen Bestimmungen für alle im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder Geltung haben soll. Paris, 12. Oktober. Die Blätter wollen wissen, daß Frankreich als Aequivalent für seine Neutralität in der Transvaalfrage freie Hand von England in Marokko verlangt. Sofia, 12. Oktober. Der Fürst hat die Demission des Kabinetts Grekow angenommen und betraute den Nnterrichtsminifter Professor Jvatschow mit der Bildung des neuen Kabinetts. Derselbe wird sich auf die Majorität der Sobranje, also auf die RadoSlawow-Partei stützen. Grekow scheidet aus jeder Kombination für das neue Kabinett. Belgrad, 12. Oktober. Die Gemahlin des zu 20 Jahren Kerker verurteilten Obersten Nikolic ist irrsinnig geworden. Liffabon, 12. Oktober. Die im hiesigen Hafen befindlichen englischen und deutschen Kriegsschiffe dampfen in den nächsten Tagen, wie verlautet nach der Delagoabai ab. ’* Knustverein. Wie im* Inseratenteile ersichtlich, ist die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am -orano vom kommenden Sonntag an wieder geöffnet, und A??r täglich von 11—4, mit Ausnahme von Samstag-, Mittwoch auch nachmittags von 3 — 6, an Sonntagen ununterbrochen von 11—3 Uhr. , . Kaufmännische Verein begeht Samstag, de» 14. d. Mts. sein 26. Stiftungsfest. Unter anderem wird das Festspiel „MercuriuS" von Erich Hübner durch das aufgefü^rtCatCr CÜ1C 9rö&erc Anzahl Vereinsmitglieder ** Größere Rekrutenttansporte passieren in diesen Tage« die hiesige Bahnstation. Die von Süden kommenden ßüge bringen Rekruten aus den Reichslanden für das GardekorPS und die älteren preußischen Armeekorps, die nach Süden passierenden Züge Rekruten aus Norddeutschland, welche den in den Reichslanden stehenden Truppenteilen überwiese« is wrt i- SS« 900 «■ W"1 'Art Saiserlichen ™ NbtefW1' Königliche V01' Probezeit W tiver Wellung gklWuß 180 --- M12. vor Mittag bra ßise gehölige y mit seiner Grundstücke mit ausbrach. Kam Besitzers eine L der zu Besuch h ein Feuerchen ( sehen und lies d sah. Die Schei •* Verschick feierte am verflo seiner Mitgliedei 40. Stiftungsfest 1859 gegründete 63 Aktive, 172 \ geleitete Singabt 11. d. Mts. in B Hopfen Ausstellun Wetterauer G Weitnauer Lanbn Msmchr aut liche auigeMr Braugersten zu dach, Melbach 2. Preis, Fr. Wohnbach 3. P — Unter zahlr Einwohnerschaft in Petterwei Kredel wirkt sei Der GroKherM Wernen Strbier. Hrerkennungsfchre Eichung änes Sch ein Lertikow aus. - Gießener Sta N DvMun m * Radsport. Der Nordbezirk des Gaues 9 des Deutsche« Radfahrerbundes hält am Sonntag, dem 29. Oktober in Kühbach seinen Herbstbezirkslag ab. Es findet an oiejem Tage außer der Erledigung sonstiger Beziiksange- legenheiten auch die Verteilung der Medaillen und Diplome für die Bezirksdauerfahrten statt. Der Butzbacher Rad- ^hrerklub verbindet gleichzeitig damit sein diesjährige- Winl-rv-rgnügen. Man hat sich dies-rhalb für folgend Programm entschieden: Während der Delegiertensitzimg und Nachmittags Konzert eines Teiles einer Militärkapelle, zu l Jebmriüann Segen mäßiges Eintrittsgeld Zutritt hat, abends Ball. v . r Staatssteuer. Aus den Mitteilungen der Centralstelle für Landesstatistik ist zu erfahren, daß bat Steuerkommissariat Gießen bezüglich der Höhe des Ein« tommensteuerkapitals im Großherzogtum an vierter Stelle, in Oberhessen an erster Stelle steht, und zwar mit der ^>umme von 2003395 Mk. Einkommensteuerpflichtige 2. Abt. giebt es im Kommissariat Gießen 9823, in Friedberg 10 705, 1. Abt. hi Gießen 1310, in Friedberg 1179. Mit einem Einkommen von 6000 Mk. sind im Gießener Kommissariat 51 eingeschätzt. Mit 13000 Mk. finden wir in Gieße« und Friedberg je 13, in Alsfeld, Butzbach und Lauterbach le 2- Bei 30000 Mk. findet sich Friedberg ganz allein vertreten und zwar mit 3. Ebenso bei Mk.33000, 40000 unb 42000 mit je 2. Eingeschätzt mit einem Einkommen von über 46000 Mk. sind in Gießen 13, in Friedberg 7. . •* Römerfuude. Wie dem „H. A." aus Roßdorf bei Hanau mitgeteilt wird, stieß man im verflossenen Früh« Itng in der Nähe des bekannten Wartbaumes durch Zufall auf eine Römermauer. Die Nachgrabungen mußte« ve^eit wegen der aufgegangenen Saat verschoben werde« und hat man diese Arbeiten neuerdings ausgenommen. Nach dem gen Blatte gewordener Mitteilung wurde gestern u. a. eine anscheinend wertvolle Pfeife gefunden. ** 9tour TruppenUebungsplah. Der Artillerie- Schießplatz unb Uebungsplatz für bad 18, resp. 11. Armeekorps bürste, wie das „H. T." zu berichten weiß, aus dem hinter Usingen sich bis zum Lahnthale erstreckenden Hochplateau errichtet werden. _ (Fort Das den ai -^torisch die Ve zruudsätzlich | Strafantrag nur k?ng geweint V Men dürfe, er ter. ^"teidigung Vorgelegen werken, mV 18‘ «te» Versass.-N Pe^oten Wurf der ?"retul nicht Sw Ws m N>t. 8 da ”9f« a r Olt Deutsches Keich. ®er Kaiser nahm heute vor- «nr?r9nA, 92euEn ^aIai« zu Potsdam die »orlrage de- Kr,egsmmist-rs t>. Goßler und des Chefs de« Militär-Kabinetts v. Hahnke entgegen. h,« ^A)mn;'^«^n?ei8er\Bcrbffcntn^t die Verleihung des Schwarzen Adlerordens an den Primen Gustav Adolf von Schweden und Norwkaen - Der „Reichs-Anzeiger" veröffentlicht die Er- »ennung des Regierung- - Präsidenten vnn Bischoffshausen in Minden zum Ministerial- Direktor im Ministerium des Innern. - Zur Kölner Erzbischofswahl erfährt die Darmstadt, 13. Oktober. 11"Vorm. (Telegramm des Gießener Anzeiger). Das Urteil in dem Strafprozeß des Redakteurs Giesen von der „Frankfurter Zeitung" und Genoffen wurde soeben verkündet. Chefredakteur Giesen erhalt 6 Monate Gefängnis und hat die Hälfte der Kosten zu tragen. Redakteur Köpgen (Mainzer Journal) wird zu 500 Mk. Geldstrafe eventl. 100 Tagen Gefängnis, und Redakteur Malten (Mainzer Neueste Nachrichten) zur gleichen Strafe verurteilt. Die beiden Letztgenannten sollen die andere Hälfte der Kosten tragen. — Dem beleidigten Ministerium wird gestattet, den Tenor des Urteils auf Kosten der Verurteilten in der „Darmstädter Zeitung", der „Frankfurter Zeitung", dem „Mainzer Journal" und den „Mainzer Neuesten Nachrichten" einmal einzurücken. Die Exemplare, in welchen der Artikel erschienen, werden eingezogen. Bei der Strafbemeffung kam erschwerend in Betracht, die schwere Beleidigung in zweifacher Beziehung: einer Verfaffungsverletzung, ferner der Vorwurf der absichtlich wissentlichen, falschen Anschuldigung der fortgesetzten Ungerechtigkeit des Ministeriums. Weder der Verteidiger noch der An- geklagte waren zur Urteilsverkundigung erfchieueu. i gegeben worden seien. Er habe den Auftrag gehabt, eine formelle Disziplinaruntersuchung einzuleiten; er sei dem nachgekommen, habe die Anklage beim Disziplinargericht erhoben; auch sämtliche Gerüchte über Küchler seien in Betracht gezogen worden, nach Abschluß der Untersuchung habe er sich aber nicht für eine Ausdehnung der Disziplinaruntersuchung entscheiden können. Der Ausgang der öffentlichen Klage gegen Rapp sei nicht deshalb nicht abgewartet worden, um den Direktor Küchler zu schützen, sondern in der Erwartung, daß Küchler die richterlichen Funktionen nach Abschluß des Disziplinarverfahrens nicht weiter ausüben werde; dies habe im öffentlichen Interesse gelegen. Er sei absolut nicht der Ansicht gewesen, daß sich Küchler einer ! kriminell strafbaren Handlung schuldig gemacht habe. Auch den Fall „Güngerich" und andere dem Direktor Küchler damals zur Last gelegte Fälle berührte Zeuge; sie seien dem Disziplinarsenat alle unterbreitet worden; dieser habe am 7. Oktober erklärt, daß diese Fälle zu einer Eröffnung des Hauptverfahrens gegen Küchler nicht geeignet seien, indem eine disziplinär strafbare Handlung nicht vorliege. Auf den Zeugen Oberstaatsanwalt Preetorius wird verzichtet; Zeuge Hall wachs Exzellenz kann außerdienstliche Angaben nicht machen, ebensowenig weitere Zeugen. Bei Vernehmung deS Zeugen Mendelssohn, der insbesondere die Frage beantworten soll, ob ihm bedeutet wurde, daß er nicht angestellt werden könne, weil er Jude sei, erklärt der Justizminister, daß seiner Ansicht nach das Amtsgeheimnis auch bezüglich der Dinge gewahrt werden müsse, die bei persönlicher Aussprache mit den maßgebenden Personen über die Anstellung berührt werden müßten; andernfalls wäre es nicht möglich, die Staatsgeschäfte wahrzunehmen. Von der Verteidigung wird darnach auf eine große Menge Zeugen, die als Beamten nicht aussagen können, ferner auf sämtliche Zeugen verzichtet, die über den Punkt, ob „Höhere Weisung" erlassen worden sei, hätten vernommen werden sollen. Zeuge Landgerichtsdirektor Herzberger weiß nichts darüber auszusagen, daß es auffällig in richterlichen Kreisen erschien, daß Anklage gegen Küchler nicht erhoben worden wäre. — Zeuge Otto Wolfskehl erinnert sich eines vertraulichen Gesprächs mit Staatsminister Finger, in dem letzterer Ausschlüsse über seinen Standpunkt bei Anstellung von Juden als Richter gegeben habe, die sich im wesentlichen mit seinen Ausführungen in der Kammer deckten. Zeuge Landgerichtsrat von Hessert hat die Voruntersuchung gegen Rapp geführt, er hat sich dem Oberstaatsanwalt gegenüber geäußert, er halte es für angezeigt, auch gegen Küchler die Voruntersuchung zu eröffnen; der Oberstaatsanwalt habe Bedenken in thatsächlicher und rechtlicher Beziehung gehabt. Oberstaatsanwalt Güngerich macht Mitteilung von einem Versuche des Landgerichtsrat Küchler im Jahre 1892, ihn zugunsten eines gewissen Herne zu beeinflussen. Seine subjekttve Ansicht sei es, daß K. dieses beabsichtigt habe. Er habe ihm Auseinandersetzungen über den Prozeß der genannten Person, gegen die demnächst das Konkursverfahren eröffnet werden sollte, machen wollen, doch habe er sich mcht darauf eingelaffen. Amtsrichter Schwarz sei in ähnlicher Weise angegangen worden (wird bestätigt). Aus den Akten wird konstatiert, daß Herne ein Schuldner Küch- lers war. Zeuge R.-A. Lind giebt Mitteilungen über das Verhalten Küchlers beim Konkurs Rapp, erwähnt auch, daß vtelfach, wohl schon im Winter, am Biertisch geäußert worden sei, es sei unerklärlich, daß ein Strafverfahren gegen Küchler nicht eingeleitet worden sei. Rechtsanwalt Or. Bender giebt ähnliche Aeußerungen an; nach seiner persönlichen Ansicht — er sei ein Verteidiger des Rapp ge- rrchter Hoffmann glaubt, daß erst durch den Artikel der „Frankfurter Zeitung" die öffentliche Diskussion in Fluß gekommen sei; das Material für die vielfach geäußerten Ansichten, es sei wohl zweckmäßiger gewesen, eine Entscheidung der Beschlußstrafkammer über Küchler herbeizuführen, habe aber den Vertretern jener Ansicht nicht vorgelegen. — Die Beweisaufnahme wurde nach 5 Uhr abends geschlossen. — Die Plaidoyers nahmen mehrere Stunden in Anspruch. Bei Schluß des Blattes waren dieselben noch nicht beendet. Generalstaatsanwalt Geheimrat Dr. Schlippe verfemt ausdrücklich, daß ihm von seiner vorgesetzten Behörde Weisungen über die Verhandlung in der Sache Küchler Preßbeleidignngsprozetz. (Ausführlicher Bericht.) Darmstadt, 12. Oktober 1899. *• Erledigte Stellen für Militäranwärter im Bezirk des 18. Armeekorps. Biebrich, Magistrat, Polizeisergeant, Anfangsgehalt 1000 Mk., freie Dienstkleidung und 30 Mk. Stiefelgeld. — Frankfurt a. M., Gerichtsgefängnis, ständiger Hilfs'Gefangenaufseher, 1170 Mk. Diäten, und zwar 900 Mk. eigentliche Diäten und 270 Mk. MietSentschä- digung. — Frankfurt a. M., im Bezirk der Kaiserlichen Ober-Postdirektion Frankfurt (Main), 5 Briefträger und Postschaffner, jährlich je 900 Mk. und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß. — Frankfurt (Main), 'im Bezirk der Kaiserlichen Ober - Postdirektion Frankfurt (Main), zwei Landbriefträger, jährlich je 700 Mk. und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß. — Katzenelnbogen, Amtsgericht, Kanzleigehilfe, monatlich ungefähr 20 Mk. — Wiesbaden, Königliche Po'izeidirektion, zwei Schutzmänner, während der Probezeit Remuneration von jährlich je 1200 Mk., bei definitiver Anstellung jährliches Gehalt von 1200 Mk., Wohnungsgeldzuschuß 180 Mk., zusammen 1380 Mk. = Lich, 12. Oktober. Schadenfeuer. Heute kurz vor Mittag brannte die dem hiesigen Ortsbürger Georg Eise gehörige Feldscheuer ab. Der Eigentümer war mit seiner Familie auf einem hinter der Scheune gelegenen Grundstücke mit Aepfelabmachen beschäftigt, als das Feuer ausbrach. Kaum eine Stunde vorher hatte der Sohn des Besitzers eine Leiter aus der Scheuer geholt. Dann spielte der zu Besuch hier weilende 4jährige Enkel dort und zündete ein Feuerchen an, wie er es beim Kartoffelausmachen gesehen und lief dann fort, als er die Folgen seiner Spielerei sah. Die Scheuer war mit Stroh gefüllt. ** Verschiedenes. Der Turnverein zu Schotten feierte am verflossenen Sonntag unter zahlreicher Beteiligung feiner Mitglieder und der noch lebenden Gründer sein 4O._ Stiftungsfest. Der von 12 Turnfreunden am 22. Juli 1859 gegründete Verein zählt heute 7 Ehrenmitglieder, 63 Aktive, 172 Passive, 18 Vorschüler und besitzt eine gut geleitete Singabteilung. — Bei der am Mittwoch, dem I I. d. Mts. in Berlin eröffneten 6. Deutschen Gersten- und Hopfen Ausstellung wurden sämtliche dort ausgestellten ; Wetterauer Gersten mit Preisen ausgezeichnet. Die Wetterauer Landwirte können stolz auf dieses Ergebnis sein, । umsomehr als auch noch allgemein anerkannt wurde, daß sämt- I lic^c ausgestellten Wetterauer Gersten als ganz vorzügliche I Braugersten zu bezeichnen sind. Es erhielten: W. Breidenbach. Melbach 1. Preis, H. Jos. Köbel, Ober-Wöllstadt 2. Preis, Fr. Allwohn, Wölfersheim und Jul. Philippi, Wohnbach 3. Preis, K. P. L. Lott, Fauerbach, Anerkennung. — Unter zahlreicher Beteiligung seiner Kollegen und der Einwohnerschaft beging am Sonntag Herr Lehrer Kredel in Petterweil sein 50jähriges Dienstjubiläum. Herr Kredel wirkt seit 38 Jahren in der Gemeinde Petterweil. Der Großherzog zeichnete den Jubilar durch die Krone zum silbernen Verdienstkreuz, das Oberkonsistorium durch ein I Anerkennungsschreiben, die Gemeinde Petterweil durch Ueber- I rcichung eines Schreibtisches, die Lehrer des Bezirks durch ein Vertikow aus. — Am 22. Oktober eröffnet die Direktion des Gießener Stadttheaters in Friedberg einen Cyclus von 12 Vorstellungen. Neueste Meldungen. Devescken deö Bureau „Herold". Berlin, 13. Oktober. Der „Lokal-Anzeiger" meldet aus Kopenhagen: Wie englische Blätter melden, soll der Zar bei seinem jüngsten Aufenthalt in Darmstadt sich einer gefährlichen Operation am Gehirn unterzogen haben, um ein Geschwür ent- fernen zu lassen. Die Nachricht wird von kompetenter Stelle als völlig grundlos bezeichnet. Stober. Der bekannte Geograph und Afnkareisende Dr. Oscar Baumann, der seit mehreren Tagen in einem hiesigen Sanatorium mit dem Tode rang, ist gestern abend 8 Uhr gestorben. Paris, 13. Oktober. Der Senats Ausschuß billigte Baren ger s Entscheidung, nur je einen Advokaten zu den Verhören zuzulassen. Er gestattete jedoch jedem Angeklagten die Zuziehung mehrerer Verteidiger bei der Haupt- verhandlung. Der Ausschuß hieß außerdem die sonstigen Maßnahmen Börengers gut. Arbeiterbewegung. . M.-Gladvach, 12. Oktober. D.e au. ständischen Weber ocr tytrma Biocm u. d Remy Haden nach Erzielung eines beiderseitigen Entgegenkommens die Arbeit wieder ausgenommen, und die Weder der ^irma Klein und Bogel ihre Kündigung nach erzielter Einigung zurückgezogen. Gerichtssaal. Berlin, 12. Oktober. (Spieler-Prozeß.) In der heute fortgesetzten Beweisaufnahme bekundet der Zeuge v. Jagow, daß er einmal eine große Summe an den Angeklagten von Kayser verloren habe und von diesem etwas energisch unter Hinweis auf sein Bezirks-Kommando an die endliche Begleichung der Schuld erinnert worden sei. Weiterhin teilt der Präsident mit, daß er vom General-Kommando des Garde- Korps ein Schreiben erhalten habe, in welchem der kommandierende (Fortsetzung aus dem zweiten Blatte.) Was den anderen Vorwurf anlange, die Regierung sei notorisch die Verfassung zu verletzen gewohnt, weil sie grundsätzlich keine Juden anstelle, so habe er seinen Strafantrag nur soweit aufgefaßt, als die jetzige Regierung gemeint sei; ob er einen weitergehenden Strafantraa tÄW, »ä I habe einen solchen Beschluß in thesi nie gefaßt, auch habe dem neuen Ministerium eine mögliche Anstellung von Juden nicht Vorgelegen. Er wolle noch rückwärts gehen und bemerken, daß schon Staatsminister Finger in den Kammerverhandlungen 1894 festgelegt habe, es sei unwahr, daß die Regierung grundsätzlich Juden nicht anstelle, doch stünden Bedenken entgegen, eine Anstellung jüdischer Assessoren auf dem Lande vorzunehmen. Er denke ebenso wie der Staatsminister Finger, daß ein Richter seines jüdischen Glaubens wegen nicht ausgeschlossen sei. Daß seit 1848 noch keine jüdischen Assessoren ernannt worden seien, bedeute doch keine Verfassungsverletzung, es fehlten auch jüdische Kreisräte rc. Keine Volksvertretung habe bisher der Regierung den Vorwurf der bewußten Verfassungsübertretung gemacht. — Wenn die Verteidigung sich wundere, daß das Ministerium Finger doch nicht gegen frühere Angriffe protestiert habe, so erwidere er, daß dieses das Vertrauen des Landes hinter sich gehabt und grundsätzliche Nichtachtung solcher Angriffe habe wahren können. Nicht das „Schuldbewußtsein" sei maßgebend gewesen. Die heutige Regierung befinde sich noch nicht in dieser angenehmen Lage. — Eine angeblich persönliche Aeußerung, „andre Staaten könnten uns beneiden um unser judenfreies Richtertum", berichtigt der Zeuge dahin, daß er nur die Thatsache festgestellt habe, daß dies geschehe; als „beneidenswert" habe er diesen Zustand nicht bezeichnet; er bedauere vielmehr eine solche Auffassung und sei von einem Vorurteile gegen das Judentum absolut nicht befangen. — Weitere Einzelfragen der Verteidigung werden beantwortet. Zeuge erklärt noch, daß ihm von Reversen, wonach sich Richter hätten der Regierung zur Verfügung stellen müssen, widrigenfalls sie nicht ins Kolleg kommen sollten, nichts bekannt sei. Zeuge gab die Quin- j tessenz dessen, was darüber seiner Zeit in der Kammer ver- I handelt wurde. UniverfiMs Nachrichten. — Havelberg. Der Gymnasiallehrer und Privatdozent vr. Baumstark hat Heidelberg verlassen, nachdem gegen ihn die Beschuldigung einer schweren Verirrung erhoben worden ist. — Hannover. In Gegenwart der Minister Miquel und Hammersteln, des Oberpräsidenten v. Stollberg, des Landesdirektors Lichtenberg und Vertretern deutscher und ausländischer Hochschulen fand am Mittwoch mittag die Einweihung der neuen tierärztlichen Hochschule statt. Direktor Profeffor Dammann hielt die Festrede. Mmisted v Hammerstein sprach der Hoch.chule seine Glückwünsche aus und gab der Freude Ausdruck, daß die Hochschule der Provinz und der Residenzstadt Hannover erhalten geblieben sei. Q... 7" V ?er dösige außerordentliche Profeffor für Literatur, Weißenfels, hat sein Amt niedergelegt. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag den 15. Oktober. 20. nack Trinitatis. Erntedankfest. Gottesdienst. m . In der Stadtkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Dr. ©rein. untPrrirSa an“»11» ^erliche Eröffnung des Konfirmanden- unterncbls für die Markus- und Militärgemeinde. Kinderkirche für die Markusgemeinde. Nachmittags 5 Uhr- Pfarrer Schlosser. Anschluß daran feierliche Elöffnung des Konfirmanden- Unterrichts tut die Matthäusgemeinde. f„M,.«T®Onncrtta9 Oktober, abends 6 Uhr, nehmen die Verlammlungen der konfirmierten weiblichen Jugend der MatlbäuS- aUnÄ ,n* Schwesternhaus, JohanneSstraße - wieder a"9' r^ucb btc m diesem Jahre konfirmierten Mädchen Iliio oazu emgeladen. „ . 3« der Johanneskirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler. feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Lukasgemeinde. Vonrnttags ID/, Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Psarrer Euler. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel. Kollekte für die Armen. - act Montag den 16. Oktober, abends 6 Uhr: Gottesdienst zur Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Kinver aus der Johannesgemeinde. Die Angehörigen der Konfirmanden, sowie die Gememdeglteder werden zu diesem Gottesdienst herzlichst eingeladen. Pfarrer Dr. Naumann. Katholische Gemeinde. Samstag den 14. Oktober. Nachmittags um 4'/, Uhr und abends um 8 Uhr-: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag den 15. Oktober. 21. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6>/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. - um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; m » bor und in derselben Austeilung der heil. Communion; Vormittags um 8 Uhr: die zweite heil. Messe; Militärgottesdienft mit Predigt. „ um 9i/> Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 21/, Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranzandacht mit Segen. , „Im Oktober ist an den Werktagen täglich des Abends um 6 /2 Uhr Rosenkranzandacht mit Segen. Hottrrdirnst m der Synagoge. Samstag den 14. Oktober 1899. Vorabend 5 so Uhr, morgens 9 Uhr, nachmittags 3 Uhr Schrifterklärung, Sobbakhausaang 6« Ubr V? Gericht Nähere Angaben über die Gründe ber mif tiPr knrS. be® A"Maaten v Kröcher zu machen, weil hierbei ^kten zu,ückg«griffen werden müßte, die nur für die •®W? -6t.efhmn s,ch «r triA 1hinbt 8lätt(t®eI& »». utn j. flutet t, llbii ebener k'"9 hli6 'N bet be i'b" n« el der %hri>a Q; bet L nfe M er in btn9MtQm-?untocJ' V «dr M PAS »US 'üC1 Menschen Leben K« Gras «5“^toitb 60' 70 « . M * Leben geht, ;be,r vergeht. Ans MMN, aus diesen J „anb '0 M es fort jahrai! loe- Srnd wir alt gewock velken auch wir unb fallen 4 brauchen wir deshalb nii Wer am Ende seines Lebenr tu« sagen kann-, „Hch Hal tm beruht siin. M rin. Wir sind alle sehlerhas lauge wir diesen sündigen erreichen. Einer war vol n jeder von uns muß beacht» »brigkeit unterthan, liebe recht. Das ist ein herrlich alle davon erfüllt werden! ♦ n Inseratenteile ersichtlich, ii ung im Turmhaus u inntag an wieder geöffnet, ml tit Mnahwe von SamStagl ,n 3-6, an Sonntagen un- ßtttiu beyty SuMatz, du a^esi. Mn anderem ttiil non Erich Hüdner durch k oßerr Anzahl Bereinsmitgliek ipgrte passieren in diesen Tag« e von Süden kommenden Zü- üchslanden für das GardM Armeekorps, die nach SE , dU§ Norddeutschland, wett enden Truppenteilen überM Mrk des Gaues 9 des Deutsch w dm« »ft; ab. Es findet Mi« ffltbailtn unb* tatt D-r B«db-ch-l M • ■ hnmif fein dleSsühnge ieihg % L für «oigenN M ’Ü’ta S< bi« Ä-rJr-’? fien 9823« i« 3 eine« Friedberg. rEs- in W aus fti-6 ®i! tfSm Ä «-ff! für das 1 -ä K.-- ASrche Kiefern. Aichten. Aucheu. Brennholz Bahnstation. Z S 8? G fm Än 50 190 250 5001 1000 180 70 500 1 200 60 40 800 120 145 Der Vorstand ZSemerKungen. N 7348 33 von profeffor vr. Sommer, Sietzen. 7351 Der Vorstand Haus zu ganz enorm billigen Preisen die 7358 Kattoffchan-lulig J. Weisel, SonnrnUrnge 6 Stück 30 Pfg«, empfiehll 7356 Otto Schaaf. abgegeben vom 03643] Tüchtiger Schukmachergeselle gesucht. Lvallthorstratze 81. Omnidus'GeseUschaft 7349 Stahl. Gießen 7343 Stallöursche gesucht straße sofort gesucht. 7361 Abends: 03658 08657] Kl. Familienlogis Mitte Nov. zu vermieten. Neuenweg 2. 03658 Moltkestratze 4. FreeS, in Gießen, bei. 7364 6ckiniiitiiiftil)iingen Wietgeiüche (Offene Stellen KjnpfeliWW Vermietungen Vereine VerWedeites j 1140 595 800 SOI 151 •e 250 425 200 203 4 679 6 220 320 160 2186° 280 925 1308 56 539 25 R. Naxburg R. Schönberg O Elsenbach O- Ziegenberg O. Sassen R- Oberwald R Oberohmen Eine alleinstehende Dame sucht für 1. November eine freundliche Wohnung von 2 Zimmern, Küche und Zubehör. Off- nebst Preisangabe unter Nr. 7360 an die Expedition d. Bl. erbeten. E E <3 G rm 900 r fm 745» Verwaltungs- Bezirk. O> — Oberförsterei R. — Revier. Der Reinertrag dieser Zchrist ist zu gemeinnützigen Zwecken bestimmt. Ein Hühnerhund (Helltiger), auf den Namen „Dell' hörend, entlaufen. Gegen Belohnung abzugeben Ein besseres, älteres Mädchen (oder Witwe) wird per sofort oder 1. November für ein Weinrestaurant in der Nähe von Hanau (auf dem Land) gesucht. Dasselbe muß gut kochen können und häusliche Arbeit mit versehen. Familienanschluß zugesichert. Offerten unter A. F. 7345 an die Expedition dieses Blattes. Süßer TraudkWlist und Kdermeißer oppelsdorfs Inkasso- und Rechtsbiireau befindet sich nach tote vor hier Bahnhofstrasse 41. Sprechzeit: Borm. 8—12 Uhr. Zn Auhvach zu sprechen in der Wohnung, Acugaffe 1, nackm. 3-5 Ahr. Beitreibung v. Forderungen, Fertigung V. Eingaben, Verträgen re. Der Stadtauflage unserer heutigen Ausgabe liegt ein Prospekt der Firma Fehsenseld's Universitäts-Buchhandlung, August Nachdem die Gre Londorf nötigen Geläi Srwcrb des Geländes Ban unmittelbar danach wir den Besitzern der Bahnbau erforderlichen mehr zu Metten. Die abpflödung is liegen Beschädigungen d Gießen, den 1. S Avßh Schlücktern, Steinau, Lauterbach ic. Lauterbach, Salzschlirf rc. Lauterbach ic. Desgleichen. Lauterbach und Alsfeld ic. Lauterback, Schotten, Mücke ic. Mücke, Niederohmen ic. 7164 Stiidtischkn Gas- uud Waffttwerl! Gießt«. Baby-Seife die mildeste Kleinkinderseife der Welt, ßrUstiu, ® zch.lßrest 1 Nähere Auskunft erteilt die Areiherrlich Ziiedesel'sche AenlKammer in .Lauteröach, Kessen Eule selb. Ca. 100 Gentner an den Kreis - straßen geerntete gebrochene Aepfel verschiedener Sorten werden zu Marktpreisen abgegeben. Bestellungen werden im Kceisamts- gebäude dahier entgegengmommen. Gießen, am 12. Oktober 1899. Der Großh. Kreisbauinspektor. Kräftige Tagelöhner für Rammarbeiten in der Moltke- Verein Einigkeit. Samstag den 14. d. M.r Genernl - Verstlmmluttg bet Mitglied Jochem (Pulvermühle). 7850 Der Vorstand. 3m Verlage der vrühl'schen Druckerei Liederkranz. Sonntag den 15. Oktober 1899, avends präcis 8 Uhr Unterhaltung in Steins Snnidnn. KiknenKchtertlklkin für Gießen nnd Mmsegend. V ersammlung Sonntag den 15. Oktober, nachmittags 3 Uhr, bei Bauer. Tages-Ordnung ist durch Nr. 10 der „Biene" bekannt. Der Vorstand. Die Tyroler Krautschneider sind wieder eingetroffen. Bestellungen werden im Gasthaus -um Schwanen, Wallthorstraße 2% entgegengenommen. Bek äffend: Die Abha am 18. r . Der für Akne Rmdvieh- 3 der in der Die Gebote sind verschloffm mit der Aufschrift „Holzverkauf in Gießen" bis zum Samstag den 4. November, abends, an das Fürstlich Stolberg'sche Rentamt zu Ortenberg (Oberheffcn) einzureichen. Verantwortlicher Redakteur: H. Koegler. — Druck und Verlag der Brühl'scheu UniversilätS'Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) ix Gießen. Die heutige Yummcr umfaßt 12 Seiten Nutz- und Brennholz-Verkauf. Bei dem allgemeinen SubmifftonStermin am Montag den 6. November l. I., mittags 1 Uhr, im Lenz'schen Felsenkeller zu Gießen kommen seitens der unterfertigten Stelle folgende HolzquanUtäun z«m Aurgebot: AWIlilologe zur Nachhilfe eines Tertianers des Gymnasiums gesucht. Offerten unter Nr. 7342 an die Expedition dieses Blattes. fm | rm | Eiche« Cokesgries, welcher sich beim Zerkleinern und Durchsieben der Gascokes ergiebt und insbesondere zum Beimischen mit anderem Heizmaterial benutzt werden kann, wird zum Preise von 50 Pfg. für den Centner, jedoch nur bei gleichzeitiger Abnahme von mmdestens 10 Ceutneru bis auf weiteres Schotts Weinstube I Schlafzimmer fu vermieten. Bahnhofstraße. 73541 Marktplatz 2. Kunstvcrein. Die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Braud ist vou Souutag deu 15. d. Mts. an wieder geöffnet. 7352 Kaufmännischer Herein. Samstag den 14. Oktober 1899, abends 8 Uhr: 7367 in Steins Saalöau: 26. Stiftungsfest verbunden mit Konzert, Festspiel und Kartoffeln zum Winterbedarf liefert in nur ganz prima Qualität, als: magnum bonum, Schneeflocken, gelbe englische, Salatkartoffeln, gelbe Mäuschen rc., frei ins Sei betreffend: Die Maul Nachdem die Ma bis auf 2 Gehöfte erlc der Gemarkung unk btt beiden Gehöfte Gießen, den U GroHeyol ________________ t W buchend-. MM-. und Nachdem die Mnn bls auf 3 Gehöfte tüi markungssperre aufgeh "och aufrecht erhalten. Gießen, den 1 Gros ed ’ 1*1" £.d«l >1»»“ Dritte Wohlfahrts- Lotterie , Ziehung LA W B Eti ■ vom 25. bis 30. November. Hauptgew. Mk.100000,50000, 25000 etc. fahrt». Lose ä 3,30 Mk. (Porto nnd Liste 30 Pfg. mehr) emvfieblt die Glückskollekte von Richard Buchacker, Gießen, Neuen-Bäue 11. N fm 1 Scheit und Prügel, 2 Sckickthaufen mit doppelter Stirnfläche, zu Celluloseholz geeignet, 8II. und III. Klaffe, 4 III. und IV. Klaffe, 5 IV. Klaffe, 6 IV. und V. Klaffe. Unter den Fichten und Kiefern befinden sich Stämme, die sich zur Anfertigung von Telegraphenstangen eignen. Die Gebote sind nach Klaffen der reichsländisckckadischen Holztaxe (Heilbronner Sortierung) abzugeben. Die Stärke meffung erfolgt mit der Rmde Minimalmaße für Nadelstammholz: I Klasse bei 18 m 80 cm, II. Klaffe bei 18 m 22 cm, III. Klaffe bei 16 m 17 cm, IV. Klaffe bei 8 m 14 cm, V. Klaffe alles schwächere Stammholz. Apfelmost im [7362] Hessische» Hof Sonntag den 15. Oktober, aöends 8y2 Mr: Vortrag des Kerrn Pfarrer Kaacke aus Steinbach: Geibel als religiöser und vaterländischer Dichter. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. 7 363 Der Vorstaud. Bettfedern uud 7344 Daunen in jeder Preislage billigst bei C. Röhrte Co. Meteikigung. Ein routinierter Kaufmann sucht sich an einem nackweisbar rentablen Unternehmen, gleichviel welcker Branche, mit *fike 10 000 aktiv zu beteiligen. Offerten unter 03647 an die Expedition d. Bl. 8‘INteab hi, ^liIle Mt Achims >h«« Üdrs Utn^l hstsx flohenen L bQ£ ?r J k «in M mit Gattin lyttt9 toli(6le^» 'F^enniflie Wie fie't ( Sergt( k« dm, !» des u»d . ™«»I A» ÜttSeito Hansi:t llber bi! Ht= S* ««ft r S»nn« ,kJli bis jj“ ett '%ktlt91 te) rm 5? fm Selbst gekelterter Aepfelwein täglick frisch bei 7359 M. Schäfer, Grünbergerstraße 6. Heute Samstag: Morgens MellßeischuntKrailt Mctzelsuppe. Ph. Bauer II., Kahnhosstraße. SützerApfelmoft Restauration Tivoli, Ludwigstratze 6. 03646 © fm 7358] Mansardenwohnung, 3 freundliche Zimmer, Kücke, Wafferleitung nebst allem Zubehör, für 1. November, auch später, zu vermieten. Nordanlage 11. 03650] 3-Zimmerwohnung mit großem Gartenanteil, sowie kl. Haus mit Garten zu verm. Karl Euler, Hammstraße 5. 7347] Eure schöne Mansardenwohnung zu vermieten. Näheres bei I. Klein l Wwe., Stadt Berlin. Augusta-Wiktoria- Höchter-Institut Giehcn, Löberstratze 24 erteilt vorzüglichen Unterrickt in Englisch, Aranzöstsch, Klavier, Maten (Del, Porzellan, Aquarell, Pastell) und allen kunstgewerblichen Fächern. Mäßige Preise. 7341 03654] Unterzeichnete empfiehlt sich den geehrten Herrschaften im perfekten Kochen bei Gesellschaften oder zur Aus- htlfe. Prima Referenzen. F. Klei«, Erlengaffe 15. 7346] Vor ungefähr vier Woche» in einem Laden stehen geblieben eine grüne krokodillederne Handtasche. Gegen Belohnung abzugeben Wilhelmstratze 22. Anmeldung auf der Baustelle. Dienstmädchen auf sofort gesucht. 08651 Näheres Marktstratze 1, II._______ 03644] Eine Lauffrau gesucht. Löverstratze 9, III. erschien soeben und ist daselbst zum preise von 25 Pfennigen zu haben: Zur Verbesserung der Gießener fff] Mt 2 Plänen. Eisend' '