SS ‘erNSH •Uen Kranjj. (»•/ .1 w®« OtaS *!«1. 5.2% 77 (Blb.8^- £ Optte ? bUBon. io A )88< 12. K^' ~5®?r6e3 ibetci "1’. Wit ' 8‘/> Uh: ?ersamU tatton g»6il«; Mdgch. 9: ßrteihntg W, EivhMche inr _Der Bor-v 5. Ma )t ab ^asthaur jii lschirwe in v rte Ziganei.! »Metall uti hrank lluv l I. C. Vm lltene rädei »EM Kamel. !•].__ Iatoi ritt« »0, * geM« ’n von 35 Ml lieler, Ät« i bM naijf in 1 bei W rt am Plap * infllmt rtfur. nrobr li ismg. 1( mit 6*11/ Grosse iwpelN ' verorös8^. ■ke Ver». gbsic ’;sjs» <^>V/ M' Sonntag den 14, Mai 1S99 Itt. 112 Zweites Blatt Weßener Anzeiger Heneral-"Un^iger Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf,, vierteljährlich. A-zugrpretH vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pf^ mit Bringcrlohn. Inoahm« »en Anzeigen zu der nachmittag- für den filyrwbai Lag erscheinenden Nummer bi- vorm. 10 Uhr. Hilf Anzeigen-BermittlungSsteklen des In. und Auslände» nehmen Anzeigen für den Vießener Anzeiger entgegen. Erschein« U,Nch mt Ausnahme des MontagS. Die Gteß en er >eertbe eindrucksvoll. Als nächste Landsleute Hebels waren Vertreter stink'. Heimatgemetnde Hausen im Wiesenthal sowie Delegationen «uv Freiburg und Karlsruhe erschienen. Zu diesen Allemannen non jenseits deS Rheines gesellten sich die Baseler, auch Elsässer, und Profesior der Theologie Pfarrer Böhringer von Basel erinnerte, als er daS Denkmal, das von Hebelfreunden errichtet worden ist, in dir Hut der Baseler Behörden überwies, nicht umsonst an da» gemeinsame Sprachband, daS die Anwohner des RheinstromS umschling NamenS der Stadt übernahm RegterungSrat Dr. David das Denkmal, und des toten Bildhauers gedachte Dr. Albert Geßler, ein guter Kenner Hebels, in gebundener Rede. Am Abend vereinigte ein Fest' mahl die Gäste in der Zunft „Zur Rebleuten", wo noch herzliche Ansprachen getauscht wurden und LandeSkommissar Geh. Ober- regierungsrat Reinhard aus Freiburg den Gruß Badens brachte. Die Errichtung dieses geschmackvollen Denkmals ist doppelt zu be» grüßen. Die engen Beziehungen, die durch gemeinsame Kultur, gemeinsame Sprache und verwandtes poetisches Fühlen über Bit politischen Grenzen hinüber erhalten und genährt werden, unbeschadet aller Eigenart in nationaler Hinsicht, sinv durch die Errichtung beS Monuments offenbart worden. Der gute Genius deS alten r-Mchm Hausfreundes erhalte dies in die ferne Zukunst! „Die beste Seift £!;Btt und werde nicht verfehlen, dieselbe überall za empfehlen"; so äußerte sich Herr Dr. E über die Patent-Myrr holin-Setfe. Diese Ansicht hat eine sehr große Anzahl hervorresm- der Aerzte, wie die uns vorliegenden Schreiben beweisen. Die Patent-Myrrholin-Setfe sollte daher zum täglichen Gebrauch, befand,r» auch für die zarte Haut der Kinder, in keiner Familie fehlen. Ueber- all, auch in dm Apotheken, erhältlich. zuführen. Davon ist man mehr und mehr abgekommen, obwohl derartige Sprachübungen der Jugend sehr zu statten kommen. Solche Aufführungen sind gewiß mit großen Schwierigkeiten verknüpft; aber so gut früher die Schüler Sophokleische Dramen in griechischerSprache darstellten, werden die Primaner eines Gymnasiums doch z. B. Goethes „Iphigenie" bewältigen können. Wenn man die Schüler der oberen Klassen Monologe rezitieren läßt, so sieht man, wie ungewandt sie darin sind. Es wird überhaupt auf den Schulen zu wenig deklamiert. Der Lehrer achtet wohl auf sinngemäße Betonung, aber er sollte auch der Aussprache seine Aufmerksamkeit schenken. Er sollte vor allen Dingen dem Schüler die Mängel seiner Aussprache klar machen und sein Ohr für derartige Schwächen schärfen. Die vorhin gerügte Unsitte wird besonders Unleidlich, wenn sie sich in fremden Sprachen breit macht. Hier kann ihr nicht früh genug und nicht energisch genug entgegengearbeitet werden. Es ist für das Ohr des Franzosen beleidigend, wenn er anstatt „grand“ (groß) „crand“ hören muß. So unbequem dies auch dem Anfänger sein mag, er muß dazu angehalten werden. Wenn der Hesse das englische Wort für Brot: ^bread“ ausspricht, das in seiner Aussprache wie „pret“ lautet, wird ihn der Engländer nur mit Mühe oder überhaupt nicht verstehen. So wohl im Englischen wie im Französischen habende stimmhaften Laute b, d, g, viel mehr Stimmklang als in unserer Muttersprache. Dem Anfänger kann natürlich noch nicht der Unterschied zwischen gestoßenem und geschliffenem Accent erklärt werden, aber das Vorbild des Lehrers muß ihn früh den Unterschied zwischen „hat“ (Hut) und „bad" (hatte) fühlen lassen. Gerade die Aussprache dieses End-d im Englischen will mühsam erlernt fein. Wir alle sprechen in der gewöhnlichen Unterhaltung das Wörtchen „und" mit einem t am Schluß aus, wie anders klingt dagegen das englische „and“; ober wie anders lauten das deutsche Wort „Hand" und das englische „band"! Im ersten Falle neigen wir zu dem harten Laut, der Tennis t, im zweiten kommt die. Media d erst durch ein längeres Verweilen auf dem vorhergehenden n zu stände. Auch die stimmlosen Konsonanten p, t, k werden in den fremden Sprachen schärfer gesprochen als im Deutschen. Wenn wir im Deutschen „treu" sagen mit scharfem anlautendem t, pflegen wir, ohne daß wir uns dessen bewußt werden, einen h-Laut hinter dem t einzuschieben 3" dem englischen Wort „true“ schließt sich das r unmittelbarer an das t an, es darf kein aspirierter Laut hörbar werden. Diese feinen Unterschiede wollen erlernt sein, und jeder Lehrer sollte seine Schüler sofort dazu anhalten. Dann kann der Unterricht in der fremden Sprache auch bessern auf die Muttersprache zurückwirken. Es ist schwer, derartige subtile Erscheinungen der LM Physiologie einem größeren Publikum im Rahmen erne solchen populären Feuilletons auseinanderzusetzen. FüraU diese Nüancen gibt es in der Wissenschaft der Phonem ge' wisse feststehende Ausdrücke, die sich nur schwer entbehre lassen. Auch ohne diese wird dem Lehrer der Zweck dm Betrachtung einleuchten. Es ist schon ein großer $otw11' wenn er das Verständnis für solche lautliche Fragen e dem Schüler anregt. Sind auch Erkennen und $onnL durch eine hohe Mauer getrennt, so wird doch Erkenntnis heilsam wirken und den Schüler zu erziehu^ Thätigkeit anspornen, denn wie überall ist sie auch y' „der erste Schritt zur Besserung". zu vermieten. 2951 580 in großer Auswahl Do» Sticken und Zeichnen derselben wird rasch und billigst besorgt. Germania Cacao steht, zu mieten gesucht. 3855 IO Mark. 3611 dauernde Beschäftigung. 3908 W. Kilbinger, Löwen-Drogerie. Hausbursche gesucht Mäusburg IE. 3797 er sich eine schöne, dauerhafte i« 3620 I“ per 1. Juli zu vermieten. 2802 2 Dienstmädchen. 01748 Lokomobilen 3915 gesucht. Wallthor- straße 2II. s39O6 mieten. Tonnenftraße 5. 15 bis 18 Mark 3774 Bahnhofrestauration Gießen. gesucht. Löberstratze 18, II. 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