?N. | damit ich ÜjjDitei DZ t Ä^“" **• !c‘Ju haben bei ^ohr-Wenkti. ®L®gea. MainiTiiL ^age ins Main- Mj- ^el- ud Ruders^ ‘kehre ia Wertheil a, ©ehraud; des feiTiT M bekannten > M, ir Mchhusien der Äinfcc. das existiert u: i; ßehe Prospekt. L rßen, Bahchsstch ,-M«! II UM.' nte Marke, isen und UmgeboDr refer, bedingt seilstein L VogW, Mi Ws I«*«*»' *■ lijlirf!»! :Ä! SÄ*< 1. Ium -a gi-v 9999066 ndigVer irpla Stationen W , Friedberg, I* eitz, Fulds,AÜi Gedern, Sd# aden °°d ibg** erBlebertb»lf*' »dition de« 91** ,ta kann ‘"ch d! „ beiogel «rde.. Ur. 112 Erstes Blatt. Sonntag den 14. Mai 1899 Weßener Anzeiger Heneral-Anzeiger Klnuahme eoi Anzeigen zu bet Nachmittags fit bei (•Lgtnben Lag erschein enden Nummer bis vor». 10 Uhr. AezugOffreii vaerteljährlich 2 Mark 20 Pf,. »onaUich 75 Psg. »it Bringerloh«. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf,, vierteljährlich ROe «nzeigen-BrrmittlungSstellen deS In- und AuSlaatze» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger cntgcgou Grscheint tSgNch tut Ausnahme deS MonlagS. Die Gießener yernKteilfittet wrbeo dem Anzeiger "ichentlich viermal beigetegt. Amts- und Anzeigeblatt für den Atneis Gieren. Heboftion, Gxpeditton und Druckerei: Zchikstrahe Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener FamilienblMer, Der hessische Landwirt, Ktätter für hessische UotKsKunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger -letze». Fernsprecher Nr. 51. Deutscher Reichstag. 80. Sitzung vom 12. Mai. 1 Uhr. Tagesordnung: Fortsetzung der zweiten Beratung der Nowelle zum Jnvalidengesetz, § 3a. Abg. Nißler (tonf.) bekämpft den Antrag Albrecht auf Streichung des Paragraphen. Sodann wirft er dem Äbg.. Stadthagen vor, daß er in unerhörter Weise gehetzt fahr. (Präsident Graf Salle ft rem bezeichnet das Wort .Hetzen", auf Mitglieder des Hauses angewandt, als un- piiHsig.) Abg. v. Kardoff (Rp.) wendet sich gleichfalls gegen trn Abg. Stadthagen, der vorgestern wieder einmal in seiner -Itfamnten liebenswürdigen Manier die Grundbesitzer an- ;egr iffen habe. Er versichere, daß gerade die kleinen Grund- !rsitzer, die Bauern, unter der gegnerischen Wirtschafts- sslittik, an der ja die Sozialdemokraten mitgearbeitet hätten, nit am meisten gelitten hätten. Abg. GrafKlinckowström (kons.) bespricht den Fall • sozialdemokratischen Gutsbesitzers Braun. Wie komme B nun, daß derselbe noch nicht ans der sozialdemokratischen Paritei hinausgeflogen sei? Sehr einfach: Hinaus fliege 4ei feen Sozialdemokraten nur, wer nichts habe. (Heiterkeit •mb Beifall rechts, Unruhe bei den Sozialdemokraten.) Die 'Eozdaldemokraten seien die brutalsten Bourgeois! (Heiter- ttit rechts, Lachen bei den Sozialdemokraten.) Wie stimme ljinter das, was der Abg. Haase über die Wahlen in Ost- pimgen gesagt, mit den Thatsachen überein? Von 1891 Kj 1898 hätten dort die Sozialdemokraten 31000 Stimmen iponnen, die Konservativen 3000 Stimmen verloren, und & Freisinnigen hätten 37 000 Stimmen verloren. Da sei «!sl> ein Brudermord an der allernächsten Verwandtschaft miklbt worden. (Heiterkeit.) Was die nächsten Wahlen an- D;ngie, so hätten nun die ostpreußischen Arbeiter die Sozial- ikntnhraten kennen gelernt und würden jetzt sagen: Bleibt cti vom Halse! Nur die allerdümmsten Kälber wählten ii|u Metzger selber! (Stürmische anhaltende Heiterkeit rechts, «tiir^o Heiterkeit und Lärm und ironische Rufe: Sehr richtig! Li den Sozialdemokraten.) Abg. Molkenbuhr (Soz.) tritt für den Antrag Macht ein und erwidert dann dem Grafen Klinckowftröm ibesseu Bemerkung, weshalb Braun nicht aus der Partei Wamsgeflogen fei, Braun sei nur Einer unter Millionen L^üüdemokraten. Und er stelle die Gegenfrage: Weshalb ss«H.rmmerstein nicht bei den Konservativen hinausgeflogen? Abg. Bebel (Soz.) spricht über die schlechte Lage der Lind,arbeitet im Osten, speziell in Ostpreußen und verweist mj die Bestrebungen der Junker, wie sie aus den Ver- hMungen im Landtage beim Anträge Gamp klar geworden fa:: Beschränkung der Freizügigkeit, Einschränkung des Wrririchts rc. ' ilbg. Derlei; Sachsen (kons.) bezeichnet eine Handlungs- Mi^ wie die Braun's, als in konservativen Grundbesitzer- llichm undenkbar. Die konservative Partei habe Hämmerns sofort abgeschüttell, als sie deffen Verfehlungen kannte. HnttlichnWl. Bekanntmachung, brti effend: Die Abhaltung von Körterminen zwecks Aufnahme dec Zuchttiere in das Provinzialherdbuch im 2. Körbezirk. Die Körkommission des 2. Körbezirkes (Simmenthaler Aich) wird nachfolgende Körtermine abhalten: 1. Montag den 15. Mai, vormittags 10 Uhr, in Lich, „ „ 15. nachmittags 2 „ in Langsdorf. 2. Dienstag den 16. Mai, vormittags i/z10Uhr, in Hungen, M „ 16. „ mittags 12 Uhr, in Langd, H „ 16. „ nachmittags 2 Uhr, in Bellersheim. Die Züchter von Simmenthaler Vieh, welche ihre Tiere in das Herdbuch eintragen lassen wollen, werden ersucht, ihre betreffenden Tiere an einem von betr. Großh. Bürger- neifcerei hierzu bezeichneten Orte aufzustellen, damit die fabelten der Kommission ohne Aufschub erledigt werden Wunen. Anmeldungen zur Körung sind an den Vorsitzenden tiefer Kommission, Herrn Gutspachter Pfann stiel« faigienrob, oder den Geschäftsführer, Herrn Landwirtschafts- lehn'r Reichelt-Alsfeld, zu machen. Laubach, den 9. Mai 1899. Der Präsident brS landwirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberheffen: Friedrich Graf zu Solms-Laubach. Weiter tritt Redner ausführlich für die agrarischen Bestrebungen ein, dabei auch die Latifundienbildungen als unvermeidliche Folgen der Not im kleinen und mittleren Grundbesitz entschuldigend, aber die Latifundienbildung der Herren Rothschild und Genosien mißbilligend. Die Beschäftigung von Ausländern sei eine unvermeidliche Notwendigkeit und werde erst entbehrt werden können, wenn die Linke des Hauses, seinerzeit mit den Agrariern in Bezug auf die Handelsverträge zusammengehen würde. (Heiterkeit links.) Abg. Richter (frs. Vp.) entgegnet dem Abg. Graf Klinckowftröm, daß seine Partei sich sehr scharf von den Sozialdemokraten unterscheide; sie werde aber durch die Angriffe der Rechten auf die wirtschaftlichen und politischen Freiheiten vielfach in dieselbe Kampfeslinie gedrängt. Zur Sache hält Redner es für einen unmöglichen Zustand, das Versicherungsverhältnis aufrechtzuerhalten für ausländische Arbeiter, denen es doch unmöglich gemacht sei, von der Versicherung Vorteil zu ziehen. Andererseits sei aber auch die von der Kommission vorgeschlagene Lösung keine glückliche. Das beste würde es sein, es bei dem bestehenden Zustande zu belassen. Abg. Hahn (Bd. d. Landw.) wendet sich gegen den Abg. Stadthagen, worauf die Debatte geschlossen wird. Nunmehr wird ein A n t r a g R i ch t e r, den Paragraphen an die Kommission zurückzuverweisen, abgelehnt, der sozialdemokratische Antrag Albrecht nebst Eventualantrag wird ebenfalls abgelehnt, § 3a wird in der Kommissionsfassung angenommen. — § 4 trifft Bestimmungen über die Ausnahmen von der Versicherungspflichtigkeit. In Verbindung mit § 4 wird § 9 beraten, der u. a. die Invalidenrente dem zuspricht, der im Sinne des § 4 Absatz 2 erwerbsunfähig ist. Nach kürzerer Debatte wird § 4 unverändert, § 9 mit einem Anträge Lehr (nl.), welcher bei Invalidität infolge Unfalls will, daß der Empfänger einer Unfallrente auch denjenigen Betrag der Invalidenrente erhalte, um welchen diese die Unfallrente überfteigr, angenommen. Nächste Sitzung morgen 1 Uhr. — Fortsetzung der Beratung. _______'_____________Schluß 6 Uhr._____________________ Deutsches Reichs M.P.C. In baugenossenschaftlichen Kreisen war erwartet worden, der Entwurf über die Invalidenversicherung, welcher zur Zeit dem Reichstage zur Beratung vorliegt, werde seitens der Kommission eine Abänderung in dem Sinne erfahren, daß eine größere Anzahl von Versicherungsanstalten — als jetzt der Fall ist — sich bewogen finden möchte, sich einer Beleihung über die Mündelficher- heit hinaus zustimmend zu verhalten. Thatsächlich wurde auch in der Kommission der Antrag gestellt, das Reichsversicherungsamt solle verordnen können, daß ein bestimmter Teil des Vermögens der Anstalten in hypothekarischen Darlehen an gemeinnützige Baugesellschaften angelegt werde. Zur Begründung des Antrags wurde auf die große Verschiedenheit hingewiesen, welche sich nach den Geschäftsberichten des Reichsversicherungsamts hinsichtlich der Ausgabe von hypothekarischen Darlehen für Arbeitcrwohnungen bei den einzelnen Versicherungsanstalten herausgestellt haben. Hier sei den auf diesem Gebiete rückständigen Anstalten gegenüber ein stärkerer Ansporn nötig. Da das Reichsversicherungsamt dies im Wege der Empfehlung bisher nicht erreicht habe, so möge man ihm nunmehr die Befugnis geben, derartige Vermögensanlagen in gewissem Umfange anzuordnen. Von der Mehrheit der Kommission wurde der Antrag abgelehnt; er wird voraussichtlich im Plenum wiederholt werden. Regierungsseitig wurde es als bedenklich bezeichnet, derart in die Selbstverwaltung der Anstalten einzugreifen. Dies Bedenken wurde auch von Mitgliedern der Kommission geteilt und ausgeführt, daß eine Empfehlung des Reichsversicherungsamts im großen und ganzen zum Ziele führen würde. Ein Mitglied der Kommission meinte auch, daß die Versicherungsanstalten dann eventuell genötigt werden könnten, auch den Provinzen für Arbeiterwohnungszwecke Geldmittel zur Verfügung zu stellen oder gar den in den einzelnen Provinzen entstandenen Baugenoffenschaften auch dann, wenn ihre Zuverlässigkeit keineswegs feststehe oder sie unpraktischen oder unausführbaren Zielen nachgingen. Im übrigen müsse die Lösung der Arbeiterwohnungsfrage, die noch nicht reif und bei welcher der Schwerpunkt mehr in die kommunalen Körperschaften zu verlegen sei, einem besonderen Gesetze Vorbehalten bleiben. Saarbrücken, 12. Mai. Auf den Eisen- und Stahlwerken der Firma de Wendel in Hayingen und Groß-Moyeuvre stockt infolge Kohlenmangels die Arbeit. 5000 Mann sind gezwungen zu feiern. Die Belegschaften der Gruben in Spittel-Karlingen sind in den Ausstand getreten. Die Lage in Roffeln ist unverändert. Bis jetzt sind direkt und mittelbar 9000 Arbeiter durch den Streik arbeitslos. Köln, 12. Mai. Unter ungeheurem großen Andrange wurde heute vormittag 10 Uhr die Leiche des verstorbenen Kardinal-Erzbischofs Vr. Krementz nach der Domkirche überführt. Die Straßen, welche der Zug passierte, waren von einer vieltausendköpfigen Menschenmenge besetzt. Bor dem Sarge, welcher von 12 Alexianerbrüdern getragen wurde, schritten die Weihbischöfe von Münster, Freiburg und Köln, ferner der Erzbischof von Posen, die Bischöfe von Straßburg, Trier, Paderborn, Luxemburg, Lüttich und Kopenhagen sowie als Vertreter des Papstes der Münster Nuntius Lorenzelli. Alsdann folgte der das Pontifizialamt zelebrierende Kardinal-Fürstbischof vr. Kopp-Breslau. Die vier Enden des Leichentuches wurden von vier Professoren der katholischen theologischen Fakultät der Universität Bonn gehalten. Hinter dem Sarge schritten die Anverwandten des Verstorbenen, der Vertreter des Kaisers General-Oberst v. Los sowie zahlreiche hiesige und auswärtige Notabilitäten Nach der kirchlichen Feier erfolgte die Beisetzung der Leiche im Dom. Ausland. M.P.C. Man schreibt uns aus Wien: Ebenso wie beim Berliner Kongreß im Jahre 1878 dürfte auch bei dem nächster Tage im Haag zusammentretenden Friedenskongreß sich zeigen, daß beim Eingehen in die Details der Beratung bald eine große Verschiedenheit der Anschauungen hervortritt. Infolgedessen dürfte es als zweckmäßig erachtet werden, den eigentlichen Schwerpunkt der Verhandlungen nicht in die Kongreßsitzungen, sondern in die vertraulichen Besprechungen der hervorragenden Diplomaten zu vertagen. Vor allem werden in dieser Beziehung die Pourparlers Wichtigkeit erlangen, welche zwischen dem Hauptvertreter des Kaisers von Rußland, dem Baron v. Staal, derzeitigen russischen Botschafter in London und Sir Julian Pannce- fote, dem englischen Botschafter in Washington gepflogen werden. Cettinje, 12. Mai. Nach dem Muster der macedonischen Aktions-Komitees soll demnächst ein serbisches Aktions- Komitee gegründet werden. Dasselbe soll die Interessen der in Macedonien lebenden Serben vertreten. Lokales und Provinzielles. Gießen, 13. Mai 1899. ** Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 7. Mai dem Leutnant Phaland vom 5. Großh. Infanterie-Regiment Nr. 168 das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen geruht. "* Kirchliche Dienstnachrichten Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 6. Mai dem Pfarrer Adam Glück zu Nieder Saulheim die evangelische Pfarrstelle zu Heuchelheim, Dekanat Gießen, zu übertragen. •* Hessischer LaudesLehrervereiu. Wie bereits früher angezeigt wurde, tagen in der Pfingstwoche hier die Del e- gierten- und Hauptversammlung des hessischen Landes-Lehrervereins und die General-Versammlung des Feuerversicherungs-VerbandeS hessischer Lehrer. Die Tagesordnung hierzu ist in folgender Weise festgestellt: Dienstag den 23. Mai, vormittags 10 Uhr, Generalversammlung des Feuerversicherungs- Verbandes hessischer Lehrer im Cafv Ebel; nachmittags 2 Uhr in Steins Garten: Delegierten-Versammlung des hessischen Landes-Lehrervereins, und abends 8 Uhr Festkommers ebendaselbst, wozu das Kronbauer'sche Quartett seine Mitwirkung bereitwilligst zugesagt hat. Mittwoch den 24. Mai, vormittags 11 Uhr, in Steins Garten: Hauptversammlung des hessischen LandeS-Lehrervereins, um 2 Uhr Festessen. Hierauf folgt ein Besuch der Lehrmittel-Ausstellung, Besichtigung der Sehenswürdigkeiten Gießens und ein Ausflug in die Umgebung der Stadt. Die Lehrmittel- Ausstellung befindet sich in der Realschul-Turnhalle, welche von Großh. Direktion des Realgymnasiums und der Real- । Verwandte unserer Hausschwalbe, die so gerne in offene Hallen und Viehställe ihr Nest baut und hier als Fliegen- vertilgerin geschätzt wird, ist in einer auffallenden Minderzahl zurückgekehrt. Sicher hat auch unter ihren Genossen der italienische Vogelmord aufgeräumt. Ebenso bemerken wir weit seltener wie ehedem die kleine, graue Grasmücke. Gerade diese mißt der Vogelfreund höchst ungern; kommt doch ihr reizender glockenheller Gesang dem der Nachtigall am nächsten. Vernehmen wir sonst um die Zeit das herrliche Lied der kleinen Sängerin durchaus nicht selten, so haben wir bis heute darauf noch vergeblich gewartet. Auch der Wendehals, bekannt durch seinen bellenden Ton, ist nach I unserer Beobachtung seltener, wie sonst zu hören. Angesichts ' solcher Massenvertilgung unserer nützlichsten und beliebtesten kleinen Zugvögel sollte sich nicht nur jede Stadt, sondern auch jede Gemeinde aufraffen und es den bayerischen Gemeinden im Petitionieren an den deutschen Reichstag nach- thun. Aber wir befürchten, es geschieht nicht, und im gewohnten Schlendrian läßt man es beim alten. Es fragt sich deshalb, wäre es nicht empfehlenswert, wenn der Tierschutzverein die Sache in die Hand nähme und schickte an jede Gemeinde ein geeignetes Formular mit der Bitte um Unterschrift und Absendung an den Reichstag. Auf diese Weise — glauben wir — würde die edle und hochwichtige Sache zum Ziele geführt. R. Reichelsheim W., 12. Mai. Demnächst sind es 25 Jahre, daß der hiesige Kriegerverein ins Leben gerufen worden ist. Dieser Gedenktag soll durch eine zweitägige Festlichkeit in würdiger Weise gefeiert werden, voraussichtlich zu Anfang Juli. Es haben bis jetzt 30 Vereine Einladungen erhalten und zugesagt. Da unser Städtchen Bahnverbindung hat und in Bezug auf Leistungen hinsichtlich der Keller und Küchen einen guten Ruf besitzt, ist ein zahlreicher Besuch wahrscheinlich. — In dem benachbarten Dorn affen- heim ist ein Mann mit der Hand in die Dickwurzmühle gekommen und hat sich übel zugerichtet. Es ist die bekannte Unvorsichtigkeit mit im Spiele gewesen, daß die Leute die ! in dem Trichter umherliegenden oder springenden Rübenstücke mit den Händen zurechtschieben, anstatt sich eines Stabes zu bedienen. Unter hundert derartigen Unglücksfällen sind 99 auf die hier angedeutete Unvorsichtigkeit zurückzuführen. Aus der Zett für die Zett. Vor 39 Jahren, am 14. Mai 1860, starb zu Meiningen Ludwig Bechstein als Bibliothekar des Herzogs. Er behandelte mit Vorliebe die Sagen seines Vaterlandes Thüringen, bearbeitete das Volksbuch von den vier Haimons- kindern, sowie die Sage von Faust, schrieb eine Anzahl historischer Romane (z. B. Weissagung der Libussa), sowie historische Epen und bot der Jugend ein vortreffliches deutsches Märchenbuch. Er wurde am 24. November 1801 in Weimar geboren. Vor 67 Jahren, am 15. Mai 1832, starb zu Berlin Karl FriedrichZelter, Göthes bester Freund, Erfinder des Wortes „Liedertafel" und Begründer einer solchen. Ursprünglich Mauermeister, betrieb er die Musik in Mußestunden und leistete bald als Violinist, Dirigent und Komponist vorzügliches. Durch seine Bemühungen erblühte für die Männergesangvereine eine neue Aera. Keiner aber hat so herrlich wie er die Götheschen Lieder komponiert. Einer der bedeutendsten Schüler Zelters ist Mendelssohn-Bartholdy. Er wurde am 11. Dezember 1758 zu Berlin geboren. Vermischtes. * Aus dem Harz, 9. Mai. Das vielen Besuchern des Harzes als Sommerfrische wohlbekannte, an der Innerste romantisch gelegene Bergstädtchen Wildemann ist dieser Tage von einer Katastrophe heimgesucht worden, deren Folgen sich noch nicht absehen lassen. Ein Bergsturz hat eine ganze Straße teils zerstört, teils stark gefährdet. Von dem kleinen Bahnhof des Ortes zieht sich eine schmale Straße dicht am Hange des Gallenberges, den die Jnnerste-Thalbahn auf einem 316 Mtr. langen Tunnel durchbricht, zum Marktplatz und zur Kirche hin, kaum zwischen Fahrweg und Berg für die eng zusammengedrängten Häuser Platz lassend. Hier liegt der Schauplatz des verhängnisvollen Bergsturzes. Auf einer Länge von über 100 Mtr. ist oberhalb der Häuserreihe die Felswand abgerissen. Die Bewohner der auf diesem Gelände stehenden Häuser wurden von der Katastrophe vollständig überrascht. Es war in der Nacht vom letzten Freitag auf Samstag, als sie plötzlich ein unheimliches Knistern verspürten und aufgeschreckt sofort die Behausungen verließen, die dann alsbald wie Kartenhäuser zusammengedrückt wurden. In wenigen Minuten war die Stätte menschlicher Wohnungen in einen wüsten Trümmerhaufen verwandelt. Damit aber nicht genug. Seit der unheimlichen Nacht schiebt sich fortgesetzt die ganze Halde weiter nach unten, so daß auch die Vorderhäuser sehr gefährdet und von ihren Bewohnern bereits geräumt sind. Es macht einen unheimlichen Eindruck, die ganze große Felswand mit allem, was darauf steht, mit ihren Trümmern, Obstbäumen und mächtigen Gesteinsmaffen täglich einige Schritt abwärts drängen zu sehen. Unter der Bewohnerschaft des Ortes herrscht eine große Panik, und von fern und nah kommen Fremde zugereist, um den Schauplatz der Katastrophe zu besichtigen. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf viele Tausende, zahllose Familien sind obdachlos geworden. Ueber die Ursache des Bergsturzes hat bis jetzt noch nichts festgestellt werden können. Man vermutet, daß einige untere Schieferschichten infolge Wafferdnrchsickerung losgebröckelt sind und die auf ihnen lastenden mächtigen Gesteinsmassen nicht mehr zu tragen vermochten. * Am Himmelfahrtstage wurde in Cannstatt vormittags 11 Uhr die von dem Internationalen Acetylenwerke- Eingesandt. Gießen, 13. Mai 1899. Vor einer gewählten, andächtigen Zuhörerschaft hat Herr Uh verfitäts-Musikdirektor Trautmann am vergangenen Dimer« abend feinen in den musikalischen Kreisen Gießen« schon lange «tt Spannung erwarteten Vortrag über »Die Entwicklung der klalsilchv Musik durch (nicht seit) Bach" gehalten, und damit allen Erlchinnm einen großen, nachhaltigen Genuß bereitet, einmal durch das lebeak warme Bild, da« er von dem Leben und Wirken de« großen Meistert seinem Verhältnis iu seinen Vorläufern und Zeitgenossen, seiner Einfluß auf feilte Nachfolger und die Musik überhaupt, in große: Zügen entwarf, nicht zum wenigsten auch durch die illustrierend« Wiedergabe einiger Bach'scher und anderer Komposition«, dir tr meisterhaft zu Gehör brachte — wir erinnern nur an ben Satz am dem „Wohltemperierten Klavier". — Der Herr Mustkdireklor schlaf feine von lebhaftem Beifall begleiteten Ausführungen mit dem Lutz« druck des Bedauerns, bei der Kürze der ihm gestatteten sich nicht weiter über das so vielseitig anregende Thema öctbrelltn yi können, ein Bedauern, welches gewiß sämtliche Zuhörer teilten. Nr Einsender dieser Zeilen glauben daher im Sinne vieler zu spreche vielleicht auch solcher, die an diesem Abend verhindert waren, fich In der Aula einzufinden, wenn ste an Herrn Musikdirektor Irautcura die ergebenste Bitte richten, er möge im Laufe des Semesters seine: Verehrern und den vielen Mufikliebhabern Gießens, die ihn bis jefei nur als Dirigenten und vorzügltchm Klavierspieler bewunden konnten, öfters auch aus dem reichen Schatz seines mustktheorettscha und -geschichtlichen Wifiens Mitteilen, eventuell in Form ehtti Eyklus von Vorträgen. Der Dank aller würde Herrn Trautuum gewiß fein, und das Bewußtsein, auch in weiteren greifen das 8er- ständniS und die liebevolle Pflege unserer großen Meister gefötbett zu haben, dürfte ihm ein schöner Lohn für die gehabte Mühe fein Vielleicht ließe fich ein Scherflein für das Gießener SchmerzenSki»^, den Saalbau, dabet erübrigen, für den der verehrte Herr Muft- dtrektor schon in anderer Weise so uneigennützig thätig war >mt fortgesetzt ist. Sollten diese Zeilen den einen oder anderen d- Freunde deS Herrn Musikdirektor veranlassen, ihren Einfluß in k angedeuieten Richtung geltend zu machen, sollten ste gar den Hem Musikdirektor selbst veranlassen, den Plan inS Auge zu faffen mi den Versuch zu machen, so wäre ihr Zweck erreicht. B.—b. schule in dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt wurde. Die Ausstellung wird von hiesigen und auswärtigen, in der Schulwelt vorteilhaft bekannten Firmen beschickt, sodaß ein Besuch derselben sehr zu empfehlen ist. — Bei günstiger Witterung dürfte die Teilnahme an dem Feste eine sehr rege sein. Eine allgemeine Einladung wird nächstens im Inseratenteile dieses Blattes erfolgen. ** Von der Universität. Bei der heute vollzogenen dritten ordentlichen Immatrikulation des laufenden Semesters wurden 31 Studierende neu eingeschrieben. Die Gesamtziffer des Zuganges ist somit bis jetzt 262. Darmstädter Frühjahrs - Pferdemarkt. Bei der am Mittwoch nachmittag 2 Uhr begonnenen Verlosung fielen der Reihe nach die ersten (lebenden) Gewinne auf folgende Losnummern: 19938, 35003, 37649, 37656, 20789, 34240, 3780, 31779, 29500, 19004, 10045, 4246, 19903, 28721, 33465, 7343, 1761, 24757 und 28722. ** 17. Verbandsschießen. Es dürfte interessieren, zu erfahren, welchen Handwerkern und Firmen bis jetzt die Arbeiten auf dem Fest- und Schießplatz übertragen wurden, a) Schießanlage : Die Zimmererarbeiten an I. Hofmann, Atzbach; die Erdarbeiten an H. Weimer, Waldgirmes; die Maurerarbeit an A. Scheppelmann, die Steinmetzarbeit an I. Atzbach, die Spenglerarbeit an G. Appel, die Schlofferarbeit an C. Wiegand, die Dachdeckerarbeit an H. Ruckstuhl, die Glaserarbeit an H. Luh, sämtlich in Gießen, b) Festhalle: die Zimmererarbeit an Nuhn in Lollar und Dempe u. Dort in Großenbuseck; die Dachdeckerarbeit an Kröck u. Müller, die Schlosserarbeit an Leyerzapf, beide in Gießen. Die Schreiner-, Glaser- und Dekorateurarbeiten werden in Kürze I vergeben werden. Die Aufstellungen der Bierhallen, der Wein- und Cafehalle, der Musikpavillons, der Fahrradhalle, des Gabentempels, der Ehrenpforte, der Ueberbrückung, der Tanzböden rc. besorgen folgende Unternehmer : die Zimmererarbeit : C. Herbert, Hausen, W. Pitz, Steinberg, C. Heß, Weitershausen, PH. Döll, Rödgen; die Schlosserarbeit Leyerzapf, die Dachdeckerarbeit H. Carls beide in Gießen. Die elektrische Beleuchtung des ganzen Platzes hat die Firma C. Buchner in Wiesbaden übernommen. ** Zu der Ausschreibung der Gießener Regatta schreibt man uns: Wenn auch die Ausschreibung zur Gießener I Regatta im wesentlichen auf derselben Grundlage beruht, I wie in den vorhergehenden Jahren, so zeigt sie doch einige I bedeutende Veränderungen. Neu ist der Junior-Achter, der | ein Gegengewicht gegen den seither ganz unbeschränkt aus- I geschriebenen Großen-Achter bildet. Neu ist ferner der I Akademische Vierer, dessen Besetzung aus eigner I Kraft sich die Gießener Rudergesellschaft in erster Linie an- I gelegen lassen sein wird. An den Studenten ist es nun, I der guten Absicht des Gießener Regatta-Ausschusses zu einem I Erfolge zu verhelfen. Nichts wäre leichter wie das, denn I die Anforderungen, welche an studentische Mannschaften I gestellt werden, sind doch in Bezug auf Training und zu I entwickelnde Technik keine allzustarken. Und warum sollte I Gießen nicht ebenfalls akademische Mannschaften heraus- I bringen können, wie z. B. Berlin, Bonn und Heidelberg? I Die Gießener Regatta ist eine der volkstümlichsten in Süd- I deutschland geworden, und dieser Umstand, der durch ein I glückliches Zusammenwirken verschiedener günstiger Verhält- I niffe hervorgerufen ist, wird die Regatta auf eine weit I höhere Stufe der Entwicklung heben, und sie wird nach wie I vor den wirksamsten Schluß der Regattazeit in Süddeutsch- I land bilden. I + Vom Lande, 12. Mai. Der Himmelfahrttag war diesmal vom herrlichsten Frühlingswetter begünstigt und dadurch zu größeren und kleineren Ausflügen wie geschaffen. Wald und Flur waren denn auch gestern sehr belebt, zu Fuß und zu Rad suchten sich die frühlingsfrohen Menschenkinder Bewegung in Gottes freier Natur zu verschaffen und sich des wiedererwachten Frühlings zu erfreuen. x Grünberg, 12. Mai. Eine solch' rege Baut hätig- feit, wie sie in diesem Frühjahr hier herrscht, hat unser Städtchen seit Jahren nicht zu verzeichnen gehabt. In der Bahnhofstraße werden drei und an der Londorfer Straße zwei Neubauten errichtet. In letztgenannter Straße wird voraussichtlich noch in diesem Jahre mit dem Bau zweier weiterer Häuser begonnen werden. — Zur Leitung und Beaufsichtigung der Arbeiten an dem neuen Amtsgerichtsgebäude wurde hier ein besonderes Baubüreau errichtet. n. Von der mittleren Nidda, 12. Mai. Die milde, warme Luft, die wir seit einigen Tagen haben, hat die Entwickelung der Pflanzen so günstig beeinflußt, daß die Aehren beim Roggen eben erscheinen, und bereits Klee gemäht werden konnte. Die Aepfelbäume stehen in voller Blüte und verheißen eine reiche Ernte. Die Maikäfer sitzen bereits an den Bäumen; ein Maikäserjahr aber bekommen wir glücklicherweise nicht. § Vom nordwestlichen Vogelsberg, 12. Mai. Wie sehr der Aufruf vom Lech an Stadt und Land zwecks einer PetlNon an den deutschen Reichstag zur Abhilfe des Vogelmordes — insonderheit der Schwalben — in Italien am Platze ist, zeigt wieder die Zahl der jetzt zurück- gekehrten Schwalben. Der Rilckstrich hat seit 14 Tagen begonnen und muß nun als vollzogen betrachtet werden. rtnt.roI ^rcI.,^tn^c,r.5a^ fab diesmal die Schwalben, diese so hochgeschätzten, lieben Zugvögel, zu uns gekommen. Die leeren Nester an den Dachgefimsen reden eine deutliche Sprache.. Sonst reichten die alten Schwalbennester nicht aus zur Niststätte der neuen Paare, es mußten neue gebaut werden, jetzt bleiben viele der alten, gern gehegten Schwalbenwohnungen leer. Der Rückstrich selbst kann die Anzahl der Schwalben nicht dezimiert haben, denn derf elbe erfolgte unter den besten Wetterumständen. Wohl aber hat das der Wegzug gethan auf dem, wie besagter Aufruf mitteilt, in Italien Tausende rmd aber Tausende dieser kleinen Schwalben in Netzen gefangen und dann verspeist worden sind. Auch die nächste Verbände veranstaltete II. Acetylen-Fachausstelluna feierl i eröffnet. Nach der Begrüßungs-Ansprache des Vorsts Mitgliedes Welkoborsky, Gießen, hielt Oberbürqerared-, Nast, Cannstatt, die Eröffnungsrede, nach welcher die t schienenen staatlichen und städtischen Behörden 'unter %r rung des Vorstandes einen Rundgang durch dieAusstellir unternahmen. Alle Anwesenden äußerten sich sehr über Arrangement und Reichhaltigkeit der Ausstellung, yu über 100 der bedeutendsten Firmen des In- und Auslaw stellen aus, und wird durch die mit der Acetylen-Ausstellir verbundene Fachausstellung für Blechbearbeitung und << stallation jede Eintönigkeit vermieden. Es würde zu rui führen, alle Namen der Aussteller zu nennen, jedenscl zeigt aber die Ausstellung so recht, welch mächtigen k; schwung die Acetylen-Industrie seit der I. Acetylen-F^ Ausstellung im März 1898 in Berlin genommen hat. die Bedeutung der Ausstellung auch im Auslande voll un- ganz gewürdigt wird, geht aus der Entsendung eines k sonderen Delegierten der Societe Technique de 1" Acetyl^ Paris, hervor. Trotz des Regenwetters war die Ausste^ am Nachmittage von gegen 1000 Personen besucht ein Zeichen, welch reges Interesse man in allen Kreiferl bei Acetylen-Jndustrie entgegenbringt. Jedenfalls ist die Ausstellung auch für den Laien sehr interessant und wird dii selbe, da solche sonst noch viele Abwechslungen bietet, dci niemanden unbefriedigt verlassen werden. Schisssuachrichteu. — Der Postdampfer „Southwark" der „Red St« Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 10. Mat wohlbehalten te Newyork angekommen. Norddeutfcher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Igartcn Gar I LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 11. Mai. sPer transatlantischen lelcgt* Der Schnellpostdampfer Lahn, Capt. C. Pohle, vom Aord deutsch« Lloyd in Bremen, tft gestern 10 Uhr abends wohl behalten in Newyork angekommen. Bremen, 12. Mai. (Per transatlantischen Telegraph Der Postdampfer Bonn, Eapitän F. v. TrÜmbach, vom Norddeutsch« Lloyd in Stenten, ist heute 7 Uhr morgens wohlbehalten * Baltimore angekommen. ___ Auszug aus -en Standesamtsregisteri der Stadt Gießen. Slirfgebote. Mai: 6. Joseph Schwarz, Maurer zu Niedergladbach, ni Margarethe Neuhaus daselbst. 8. Joseph Weih, KreiSwiesenmeifti zu Loetzen, mit Martha Luise Gertrud Domalökt zu Ttlfit.. 8. Johan Peter Ludwig Appel, Oberpostaffistent in Büdingen, mit Elif-bet t Thekla Richter daselbst. 10. Karl Heinrich Jockel, Sergeant - Gießen, mit Luise Johanna Bast zu Biedenkopf. 11. Heinrich Beller Lohgerber zu Gießen, mit Katharine Bartel hierselbst. 11. Wjj Schneider, Lagerarbeiter zu Gießen, mit Barbara Dersch hierseM Eheschließungen. Mai: 6. Ludwig Jakob Roth, Instrumentenmacher dahier, Franziska Neidenbach hierselbst. 6. Wilhelm August Raabe, Kam mann zu Frankfurt a. M., mit Marie Hermine Hartmann htetselbt 6. Friedrich Schäfer, Schlosser dahier, mit Christiane Augrm Konradine Henriette Bäuerle, geb. MauS, Witwe deS Essende« graveurS Johann Georg Bäuerle hierselbst. 6. Eduard Simm* Schneider dahier, mit Maria Magdalene Lamm hierselbst. 6 Heior« Reitz, Bahnarbeiter dahier, mit Lina Helme Katharine Lauber h» selbst. 9. Wilhelm Heinrich Horst, Bergwerks-Beamter zu Girßo mit Anna Maria Margarethe Auguste Wolf hierselbst. 10. Dr Friedrich Schulz, praktischer Arzt zu Frankfurt, mit Dorothea Johan» Luise Margarethe Bertha Adolphine Hollmann- Geborene. April: 29. Dem Schlosser Ludwig Goß ein Gobn. 30. Metalldreher Johann Adam ein Sohn, Otto. Mai: 3. Dem LtU Hauer Martin Schmall eine Tochter, Ottilie Marie. 4. Dem PA hilfsboten Konrad Seim eine Tochter. 5. Dem UniversttätS-Mm« Direktor Otto Gustav Trautmann ein Sohn, Wilhelm Otto. 5. De» Bierkutscher Johann Hill eine Tochter, Margarethe. 8. Dem Bremtz» Balthasar Dapper ein Sohn. 9. Dem Bureau-Vorsteher Fnedm Möbus eine Tochter, Anna Marie Antonie. 9. Dem Laterveowiuv Friedrich Schäfer ein Sobn, Ernst Heinrich Friedrich. 11« Privatier Fritz Neye ein Sohn. Gestorbene. Mai: 5. Emil Noll, 72 Jahre alt, Rentner dahier, b. KlooS, 18 Jahre alt, Schlosser dahier. 5. Karl Amend, 4>/4 W alt, Sohn von Lokomotivführer Heinrich Ammd dahkr. 8. (x*0 tillM 1 a* Da J Mkflttt l ® Hsllvavv zu Dm 7J s-rts.M-.ul RrMatvl.Jl Dm 7.' Mm, unb Peter Rcibmb Dm 9.! Mm, unb 8 Soll ju Gieß Dm 7. Martin, 6f6i Dai 11. SsHo, Sall^la Dm7. M Ltthnint, gebot Dm 10.1 Sroi Wa, { Dm 7.1 Albert Ernst, Dmselb, Friedrich Pht! Dmselbi ; März. Dm 5. WeurS Joh« Den 7.! LaglöhiielS £g Da 7.S1 S. Rai Temp «ach Rmmm gt betr.: Die Ve Die rub versteigert mei Nach« uutzmg von j , „ Nach« behältn am Manmenkun , Nach« lände des ut «nb Stele. Gieße, 3936 1 Rump «Öls *• rllty d Mer tttfta ,M 6tcir £10. Mat ®oW Mt,« Ä'"S**U ■■' *,lin£N ®fn dez % ™ii6., w w. .■ 5J**t ,7? ® w rü-v =Ät mQn ,n allen s, !9t. Jedenfalls tz , Abwechslungen -n werden. a £r^ , Me«,13.^L [ »tle Entwllklllng tr1 weitet einmal tut4[, jnb Wiikm Kts grt[! Ifcfnn und Zillgn bit Musik übnhauk! ■ teD auch durch die v 1 öderer Äompofitir it ft Innern nur tn b 7 Dn hen MM titn aublüfirungm t rje bei ihm gkstatle i anregende Thema v. ife sinnliche Zuhörer ü ibtr tm Sinne vieler. n Abend verbtnderi er. Herrn MuBtrelu^ 5« im Lause des Sm-. Mein Gießen«, ba ifi zlichm SlaviersMei!c; en Schatz seine« wMj- eilen, eventuell tv M it aller würbe Hm m euch tn weiteren Mo Li unserer großen Mr Lohn für die gttiiti M ür daS WM 6W Ir dm ber wrfrtt M -■■■ so untlgamii? $!ti ™ “ en Den eiic »ier tnbc.tt > vavlcht W W w -nach-, ltn Le- toi W W hr M mW.____»■ icten durch dü? . Schulhof. ttemW* . M C. W-, 10 u r tr-nS-Ü-M-ta'' ,v. Lrümbach, ' vhr morgen^ »*”' I EM (tot 5 Ä M irl ÄL4( W* Sgg i-rit H^UstW. d-hitt. AS bH <■ d. . hiel'L bierB^ "•ÄST*: rttt* /g.6 ein STm M ito *w SftS® •*y'*** $•$?$§ LellariuS, 1 Jahr alt, Tochter von Forst,ffeffor Wilhelm Cellarius in Mainz. 8. Hermann Wolf, 49 Jahre alt, Justizrat zu Mainz. 10. Wilhelm Behrens, 42 Jahre alt, Schneider dahier. 10. Friedrich Ztscher, 53 Jahre alt, Buchhalter zu Betzdorf. 11. Juda Katz. 52 Jahre alt, Viehhändler zu Wtefeck. 11. Johannes Forbach, M) Jahre alt, Schneider zu Badenburger Mühle. 11. Katharine Embach, geb. Hetmberger, 48 Jahre alt, Ehefrau von Taglöhuer Johann Thomas Embach zu Lampertheim, Kreis Bensheim. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. tz » a a g e l i f ch e Gemeinde. Getraute. MatthüuSgcmeinde. Den 6. Mat. Friedrich Schäfer, Schlosser zu Gießen, und Christiane Auguste Henriette Bäuerle, geb. MauS, Witwe von qlfenbetngraveur Johann Georg Bäuerle. Denselben. Heinrich Reitz, Bahnarbetter zu Gießen, und Lina Helme Katharine Lauder, Tochter deS Bremsers Gottfried Lauder zue Gießm. Den 12. Mat. Dr. Karl Friedrich Schulz, praktischer Arzt zu - rankfurt a. M., und Dorothea Johanna Luise, Margarethe Bertha S dolphine Hollmann, Tochter des TapezierS Matthias Heinrich Möllmann zu Gießm. MarkuSgemeinde. Den 7. Mai. Wilhelm August Raabe, Kaufmann zu Frauk- fnrt a. M., und Marte Hermine Hartmann, Tochter des KretSamts- A'egtstrator, Julius Hartmann zu Gießen. JohanneSgemetnde. Dm 7. Mai. Ludwig Jakob Roth, Jnstrummtenmacher zu Zftehen, und Franziska Neidenbach, Tochter deS Schneidermeisters ^etet Neidenbach zu KSln a. Rh. Dm 9. Mai. Wilhelm Heinrich Horst, Bergwerks-Beamter zu Ziehen, und Auguste Wolf, Tochter deS StationS-Affistmtm Jeremias Htolf zu Gießen. Getaufte. Matthäuvgemeinde. Dm 7. Mai. Dem Arbeiter Ehristtan Burk eine Tochter, idatharine, geboren den 5. April. Dm 11. Mat. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Nachtigall ein Lohn, Balthasar Johann Karl, geboren den 28. März. MarkuSgemeinde. Den 7. Mai. Dem Glaser Heinrich Baum eine Tochter, Luise li^thartne, geboren den 23. April. LukaSgemeinde. Dm 10. Mai. Dem Restaurateur Louis Lenz eine Tochter, Snnt Carola, geboren dm 4. April. JohanneSgemetnde. Den 7. Mai. Dem Former Anton ZtrbuS ein Sohn, Heinrich Lbert Ernst, geboren den 18 April. Denselben. Dem Wagnermetster Heinrich Spies ein Sohn, Fr iedrich Philipp Christian Christoph, grboren dm 17. April. Denselben. Eine uneheliche Tochter, Ernestine, geboren dm 3 März. Beerdigte. LukaSgem etnd e. Dm 5. Mat. Katharine Muhl, geb. Seligmüller, Ehefrau deS Fr tfmrS Johann Muhl, 44 Jahre alt, starb den 3. Mat. Den 7. Mat. JultuS KlooS, Schlosser, Sohn deS verstorbmen TnglöhuerS Ludwig KlooS, 18 Jahre alt, starb dm 5. Mat. JobanneSgemeinde. Dm 7. Mat. Emtl Noll, Privatmann, 72 Jahre alt, starb dm 5. Mat Temperatur der Lahn und Luft liaah Reaumur gemessen am 13. Mat, zwischen 11 u. 12 Uhr mittags : Wasser 12°, Luft 15°. Rübsamen'sche Badeanstalt. Gottrrdirust in ta Synagoge. Montag den 15. und Dienstag den 16. Mai 1899: Wochen» fest. 1. Tag. Borabend 7<° Uhr, morgenS 8M Uhr Predigt, nachmittags 4 Uhr, abends 9 Uhr. 2. Tag. Dorabend 9 Uhr, morgens 8>°, nachmittags 4 Uhr, Festesausgang 9 Uhr. Uerbehr, Land und Volkswirtschaft. Gieße«, 13. Mai. 1 Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X 0.95—1.20, Hühnereier per Et. 0—0 H, 2 St. 9—11 H, Enteneier 2 St. 11—12 Gänse- eier per St. 10—11 H, Käse 1 St. 5—8 H, Käsematte per St. 8 Erbsen per Liter 22 H, Linsen per Liter 32 Tauben per Paar X 0.80—1.00, Hühner per St. X 1.10—1.40, Hahnen per Stück X 1.50—2.00, Enten per St. X 2x0—2.50, Gänse per Pfund X 0 00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 H, Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 H, Schweinefleisch per Pfd. 60—72 H, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 76 Ä, Kalbfleisch per Pfd. 60—66 Hammelfleisch per Pfd. 50—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo 5.00 bis 6.50 X, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Ctr. X 8.50—9.00, Milch per Liter 16 Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgens bis 1 Uhr Nachmittags. Während der ersten 3 Stunden der Marttzeit darf ttn Umherziehen nicht feilgeboten werden. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold*. Berlin, 13. Mai. In der Angelegenheit des Franz Josefs-Waisenhauses in Potsdam hat der Magistrat von Charlottenburg beschlossen, die von der Charlottenburger Armendirektion der Anstalt anvertrauten Kinder bis auf weiteres dort zu belassen. Berlin, 13. Mai. Wie verlautet, erwartet man heute die Entscheidung des Kaisers über eine Vertagung des R e i ch s t a g e s für die Zeit vom 15. Juni bis 10. November. Berlin, 13. Mai. Die „Vossische Ztg." meldet aus Budapest: Die bayrische Regierung hat dem Ministerpräsidenten Szell für dessen Verteidigung gegen die Angriffe Pichlers in Angelegenheiten der Eisernen Thorgebühren ihren Dank ausrichten lassen. Berlin, 13. Mai. Auf der Reise zur Friedenskonferenz ist gestern der russische Botschafter in London, Baron von St aal, der Delegierte zur Friedenskonferenz im Haag, hier eingetroffen. Er dinierte gestern abend beim Staatssekretär v. Bülow. Berlin, 13. Mai. An der Pariser Weltausstellung werden sich wie der „Lokal-Anzeiger" meldet, auch die deutschen Bäder gemeinsam beteiligen. Berlin, 13. Mai. Die Nachricht einer hiesigen Korrespondenz, daß die philosophische Fakultät der Universität Berlin es abgelehnt habe, den Privat-Dozenten Dr. Arons zu disziplinieren, da sein Privat- und politisches Verhalten die Fakultät nichts angehe, ist der Volkszeitung zufolge verfrüht. Die Fakultät habe sich noch nicht amtlich mit der Angelegenheit befaßt. Leipzig, 13. Mai. Zum Oberbürgermeister von Leipzig wurde gestern der Justizrat Dr. Tröndlin gewählt. Brunn, 13. Mai. Der Führer der Wiener Sozialisten, Dr. Adler, ist hier eingetroffen und überreichte dem hiesigen Streik Komitee die vom Frankfurter Gewerkschafts-Kongreß gesandten 25000 Mark. Venedig, 13. Mai. Während gestern fast ganz Venedig der großen Regatta auf dem Kanal Grande beiwohnte, sind in der Kunstausstellung fünf Bilder ausländischer Künstler, darunter zwei von Professor Lenbach von unbekannter Hand böswillig verkratzt worden. Es herrscht darüber hier große Entrüstung. Bruffel, 13 Mai. Im Lütticher Kohlenbecken ist die Beendigung des Ausstandes am Montag zu erwarten. Bruffel, 13. Mai. Die beiden hier verhafteten Deutschen, welche in Frankfurt a. M. 10 000 Mark zum Nachteil eines dortigen Juweliers unterschlagen hatten, sollen am nächsten Donnerstag nach Frankfurt a. M. trans- portiert werden. Dieselben heißen Munsch und Brummlich und sind von Beruf Goldarbeiter. Bruffel, 13. Mai. Die vereinigte Linke der Kammer und des Senats hat in einer gestern abgehaltcnen Versammlung beschlossen, die Regierung aufzufordern, ihre Gesetzesvorlage betreffend das Wahlsystem zurückzuziehen und ein anderes Gesetz vorzulegen, welches nicht wie dieses gegen die Verfassung verstößt. Im gegenteiligen Falle werden alle parlamentarischen Mitglieder der Linken den Kammerdebatten nicht mehr beiwohnen. Bruffel, 13. Mai. Die Arbeiter-Syndikate haben be- schloffen, am 22. Mai gelegentlich des internationalen Arbeiter-Kongresses eine imposante Kundgebung z« veranstalten. Es ist jedoch nicht unwahrscheinlich, daß die Regierung diese Kundgebung untersagt. Paris, 13. Mai. Die Nationalisten haben beschlossen, die Regierung über die vom „Petit bleu" veröffentlichte Meldung, betreffend die Einschiffung von zehn republikanischen Gardisten und Gendarmen nach Cayenne, um Dreyfus nach Frankreich zurückzubringen, zu interpellieren. Paris, 13. Mai. Die Geschworenen sprachen den Redakteur der „Libre Parole", Papillaud, der dem Senator Fabre vorgeworfen hatte, er sei bei der Debatte über dar Cassationsgesetz betrunken gewesen, frei. Paris, 13. Mai. Der antisemitische Abgeordnete L a s i e s sandte nach der gestrigen Kammersitzung zwei Parteifreunde zu Delcaffö, um diesen aufzufordern, seine auf der Tribüne gegen Lasies gerichteten Worte näher zu erklären. Delcaffe lehnte aber jede weitere Erklärung ab. Paris, 13. Mai. Der Richter Grosjean wird als Ver- öffentlicher der Briefe im „Petit Journ." gemaßregelt werden. Ferner werden nach dem gestrigen Vertrauensvotum weitere energische Maßregeln des Kabinetts erwartete. Loudon, 13. Mai. In St. Helens wurde die chemische Fabrik von Kurtz durch eine furchtbare Explosion zerstört. Bisher sind zwei Leichen aus den Trümmern hervorgezogen. Man befürchtet, daß sich noch weitere Getötete unter den Trümmern befinden. 20 Arbeiter sind schwer verletzt. Fast alle Gebäude in der Stadt sind beschädigt. Der Schaden beträgt gegen 100,000 Pfd. Sterl. Bekanntmachung, beftr.: Die Verwertung der Grasnutzung von den städtischen Feldwegen rc. in der Gemarkung Gießen. Die rubr. Grarnutzungen sollen Freitag den 19. Mai d. I. versteigert werden und zwar: Nachmittags 9 Uhr, im Saale de» alten Rathauses, die Gras- nuftzung von sämtlichen städtischen Wegen, Nachmittags 4V2 Uhr die Grasnutzung von dem Niederdruck- bchälter am Lutherberg und von dem oberen Teile des Friedhofes mit ßuifammcnhinft an Ort und Stelle, und Nachmittags 5 Uhr die Grasnutzung von dem städtischen Gelände des neuen Friedhofs am Rodberg mit Zusammenkunft an Ort mtib Stelle. Gießen, den 13. Mai 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. z-36 Gnauth. Brodpreise vom 14. bis 28. Mai 1899. Der hiesige« Bäcker. ISttg. (2 Pfd.) Tafeldrod . . 28 Pfg 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot) . 26 Pfg I Kumpf.....27 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod . 52 , rsg. <4 Pfd.) Tafelbrod . . 56 r tn der Köln. Konsum-Anstalt 39 „ I. Kumpf.....54 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod . 72 , Der auswärtige« Bäcker. 1 Kilogramm (2 Pfund) Wetßbrod bet: l Schmidt, Gr.-Ltnden... 24 Pfg. W. Weitzel von Lang-GönS . 24 Pfg 8. Fabel von Wtefeck ... 24 , 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrod bei: .M Kd. Belte v. Kirch-Göns , 44 Pfg. Wtlb. Fabel von Wtefeck . . 48 Pfg. t Schmidt (Großeu-Ltnden) . 48 , W. Weitzel von Lang-Göns . 48 „ 1 Kilogramm (2 Pfund) Schwarzbrod bei: l Schmidt, Großen-Lindeu . 22 Pfg W. Weitzel von Lang-GönS . 22 Pfg. 8. Stetnmüller, Lang-GönS . 22 , 2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrod bei: Wi Kd. Belte v. Ktrchgöns . 40 Pfg. SEB. Weitzel v. Lang-GöuS . . 44 Pfg. 8. Steinmüller tn Langgöns. 44 „ G. Jacoby v. Alten-Buseck . . 46 , t Schmidt Gr.-Ltnden ... 44 „ 3 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrod bei: Ms. Fabel von Wtefeck . . 66 Pfg. Ernst Christ von Wieseck . . 70 Pfg. ß. Jacoby v. Altm-Buseck. . 69 „ Der Brodverkäufer. Bei den hiestgeu Brodvertäufern bestehm diefelben Preise wie bet tat hiesigen ALrn. Gießen, den 13. Mai 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. Aitanz am 31. Dezember 1898. Mitgliederstand Ende 1897 99 Während 1898 gingen ab 1 , » , zu 2 1 Activa: JL H Passiva: 1. Kaffeubestand 1867.48 1. Geschäftsanteile der 2. Warenvorräte 6264.82 Mitglieder 505.— 3. Vorhandene Emballage 62.50 2. Kapitalschulden 2300.— 4. Ausstände 3139.67 3. Warenschulden 5981.68 5. Frachtvorlage 1.60 4. Reservefonds 1609 84 5. Reingewinn 939.55 11336 07 11336.07 Daher Stand der Mitglieder Ende 1898 100 Laug-Göns, den 12. Mai 1899. Landwirtschastticher Konsum-Werein Lang-Höns eingetr. Genossenschaft mit uubeschr. Haftpflicht. Der Borstaud: K. K. Brückel, Direktor. Wagner, Stellvertreter des Direktors. Wentzel, Lagerhalter. 3923 Ürlrittlntmlllhlillgt'il Submission. Für das Etatsjahr 1899/1900 soll die Lieferung des Bedarfs von ca. 500 Centner Anthracitkohlen und cd. 20 nn tarnt. Scheitholz auf dem Submissionsweg vergeben werden. Angebote mit der Aufschrift „Kohlen- lieferung" find bis zum 20. Mai d. 3., mittags 12 Uhr, bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist wird bis zum 25. Mai Vorbehalten. Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A zu dem Ministerial- Ausschreiben vom 16. Juli 1893, dar Verdingwesen betreffend, enthaltenen Bestimmungen. Gießen, den 10. Mai 1899. Großh. Provinnaldirektion Oberheffen. v. Bechtold. 17. Nttdaiidsschikßei der Lad. LalldesschStzkiivkreiils, des Pfätz. u. Mittelrh. Zchützeabaildks. Vergebung von Aauarveiten. Die für die Festhalle nötigen Schreiner-, Glaser-, Weißbinder- resp. Malerarbeiten sollen auf dem Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Zeichnungen und Arbeitsbedingungen liegen auf dem Bureou der Herren ArchUekten Stein St Meyer Hierselbst zur Einsicht off.-n. Die Der- dingungSansch'äge werden ge^en Erstattung vec Selbstkosten abgegeben. Die Angebote sind verschsossen? vorto- frei und mit entsprecberwer Auf'chri't versehen bis z em 8. Mai, abends 6 Uhr, dasellst nnzurnch<-n. Güßen, den 13. M-i 1899. Der Vorsitze- de der Bauau^f-dnss^.: 3940 Zimmer. Berdi«gung. Die Lieferung von 3000 cbm gesiebtem Kies soll vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen können gegen Zahlung von 0,50 Mark (bar) durch uns bezogen werden. Die Eröffnung der geschloffenen, gebührenfrei mit der entsprechenden Aufschrift an uns einzureickenden Angebote erfolgt Freitag den 19. Mai d. I., vormittags 11 Uhr, in Gegenwart etwa erschienener Bieter. 3987 Zuschlagsfrist 4 Wochen. Frankfuft a. M., den 10. Mai 189». König!. Eisenbahn-Betriebsinspektion 2. Mittwoch ben 17. Mm, nachmittags 2