1899 Freitag den 14. April Erstes Blatt. Aintr- und Zlnz-ig-biatt fflr den Ureis Gieren. *, bQj litt me «UH«» r, W id- -- ‘M"'’' Bleich 11* und dm Dusseld: Alle Anzrig«u>vermittlung»ftellen bei In- uni Suflcateft nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger attgeg«. ES kacht, 1) ^chachtwd acob * w, » h ifUWftWn, Expedition und Druckerei: $4*t|r«6c Ar. 1. Deutscher Reichstag. 63. Sitzung vom 12. April. 1 Uhr. in unb Mt Federn gangen werden. . . , Abg. Hasse (nl.) erklärt namens seiner Freunde, daß dieselben der Borlage im ganzen sympathisch gegenüberständen. Die Bestimmung im Artikel II des § 2 wegen der expressen Boten müsse entschieden eine andere Gestalt erhalten; aus politische Zeitungen dürfe sie nicht ausgedehnt werden. Beim Zeitungstarif, dessen System im ganzen richtig gewählt sei, solle man die Berücksichtigung des Abonnemeutsprelses nicht gänzlich fallen lasten. c m Abg. Pachnicke (frs. Bg.) erkennt an, daß die Vorlage einige dankenswerte Reformen bringt, die unabhängig gemacht werden von der Beseitigung der Privatposten. Das sei die Hauptsache für die Postverwaltung. Gegenüber diesem fiskalischen Motiv sei alles andere nur Dekoration, Stuck und Mauerputz. Redner schildert den großen Nutzen, den die Privatposten mit ihrer billigen Beförderung auch liee^me »en Ewigen zu her nachmittag, für ftcrtai Tag erscheinenden Nummer bi» vor«. 10 Uhr. sachlich auf deutschen Dampferlinien befördert würden. Auch der Parlamentsuntersekretär Brodrick konnte die Richtigkeit der Behauptung Dennys nicht in Abrede stellen; er erklärte nur die Bereitwilligkeit der englischen Regierung, bei gleiche« Bedingungen stets den britischen Schiffen den Borzug zu Abg. v. Bernstorff-Lauenburg (Np.) spricht sich dahin aus, daß er das Prinzip des Zeitungstarifs für em gesundes halte. Die Frage der Privatposten müsse unbedingt bald gelöst werden. Er hoffe auf eine Einigung Boten, ebenso den Artikel 3. Seine Partei beantrage Streichung dieses Artikels und stimme der Erweiterung des Monopols nur zu, wenn alle die noch in der Begründung verheißenen Tarifherabsetzungen einschließlich derjenigen, zu denen das Gesetz den Reichskanzler ermächtige, durch das Gesetz selbst festgelegt würden. Staatssekretär v. Podbielki entgegnet dem Vorredner, mit Tarifherabsetzungen könne nur ganz schrittweise vorge- Gießen, den 13. April 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Gratisbeilagen: Meiner Familienblätter, Der hesstssche Landwirt Mütter für hessische Volkskunde. __ in der Kommission. Nächste Sitzung morgen 1 Uhr. Tages-Ordnung: Fortsetzung der heutigen Beratung. Schluß 5Vt Uhr. und an die Angestellten thue die Vorlage zu wenig; ihr Standpunkt sei zu engherzig. Eine Ausdehnung des Postregals könne er, Redner, nicht gutheißen, und was den ^eitungslarif betreffe, so habe er vieles an demselben auszusetzen. Bekämpfen müsse er die Vorschrift gegen die Zeitungsbeförderung mit expressen Boten. Selbst der armen Zeitungsfrau wolle man ihr Brot nehmen, sie gleichsam verstaatlichen. Endlich wünsche er, daß alle ^gesagten Äbreffe für Depefchen: Anzeiger $<4««. Fernsprecher Nr. 61. essen telpW; gewählt. , — Ein neuer Zwischenfall? „Reuters Bureau» läßt sich aus Apia melden: Eine aus Engländern und Amerikanern bestehende Truppenabteilung wurde am 1. April von Mataafa-Leuten aus einem Hinterhalt überfallen. Drei Offiziere und vier Matrosen wurden getötet. — Ceeil Rhodes. Die englische Presse hat mit solcher Übereinstimmung und Hartnäckigkeit behauptet, daß die Zinsgarantie des Deutschen Reichs für die Pläne von Cecil Rhodes bereits gesichert sei, daß selbst sonst gut unterrichtete deutsche Blätter sich dadurch haben irre machen lasten. Jetzt hat jedoch Cecil Rhodes selbst eingestanden und öffentlich erklärt, daß die Verhandlungen über den Eisenbahnbau bisher noch zu keinem Ergebnis geführt haben. — Die Vorgänge in Samoa. Der in San Franzisko erscheinende ..Deutsche Demokrat" veröffentlicht einen Brief von einem deutschen Beamten in Samoa; dann heißt es: Kein Anhänger Mataafas ist getötet worden. Admiral Kautz hat das Bombardement nicht vorher angekündigt; die Bevölkerung glaubte zuerst, es würde em Salut gefeuert. Die Deutschen tadeln das Verhalten des Konsuls Maxse, nicht das Verhalten der Amerikaner. Der deutsche Kreuzer ..Falke" nahm deutsche und ebenso amerikanische und englische Frauen und Kinder an Bord. Die Insassen der französischen Mission wurden in hohem Grade in Gefahr gebracht; ein junges Mädchen wurde verwundet. Admiral Kautz verweigerte die Aufnahme der Verwundeten an Bord der ..Philadelphia", „da das Schiff kein Mädcheninstitut sei". Die Mannschaften Tanus wurden durch ote Engländer verhindert, sich mit Mataafa zu djcreimgen. Die Geschäfte wurden offen von den Anhängern Mataafas geplündert. Die Engländer fürchteten sich, die Straßen zu betreten, während die Mataafa-Leute vor der Stadt waren. Am 24. März erklärte Mataafa dem Admiral Kautz, er würde mit dem Kampfe aufhören, wenn die Weißen ihn m Ruhe ließen. Der Brief schließt, die einzige Abhilfe für ; die Wirren ist die Entsendung neuer Konsuln und Befehls- ! Haber, welche in Uebereinstimmung handeln. NczU,s,r-t- tncrttljäbrlid) 2 Mar! 20 Pf,, mnnathd) 75 Pftz. mit Bringerloh«. ©ti Postbezu, 2 Mark 50 Pf», vierteljährlich. Amtlicher Teil. Bekanntmachung, die Kreiskaste Gießen betreffend, wird hiermit zur Kenntnis der Interessenten ge- Gießener Anzeiger General-Anzeiger daß der auf Freitag den 14. ds. Mts. fallende Mtag der Kreiskaste Gießen ausfällt, 2) daß sich die Kreiskaste vom 15. ds. Mts. ab m tm dem Metzgermeister Rausch gehörigen Hause in der fltidmbt Nr. 78 (am Oswaldsgarten) befindet. Deutsches Reich. Berlin, 12. April. Die Ankunft des Kaisers auf Schloß Urville ist auf den 10. Juni festgesetzt. Berlin, 12. April. Die „Nordd. Allgem. Ztg." glaubt zu wissen, daß die deutsche Regierung im Hinblick auf die neue Weigerung, welche von englischer Seite gegen das bereits im Prinzip angenommene Erfordernis der Einstimmigkeit über die Entscheidungen der Kommission betreffs der Samoa-Frage erhoben ist, um eine besümmte Er- klärung über die Stellung der englischen Regierung zum Samoa-Bertrage gebeten hat. Berlin, 12. April. In offiziösem Druck stellt die „Nordd. Allgem. Ztg." fest, daß über ein Vorkommnis, wie es eine Reutermeldung schildert, wonach angeblich der Admiral Kautz vor Samoa Forderungen an den Kommandanten des deutschen Kreuzers gestellt habe, welche der Ehre der deutschen Flagge zu nahe treten, an maßgebender Stelle nichts bekannt sei. Wären thatsächlich irgendwelche Differenzen zwischen beiden Befehlshabern vorgekommen, so sei unzweifelhaft, daß über dieselben von dem deutschen Kommandanten sofort eine telegraphische Meldung nach Berlin erstattet worden wäre. . Derlirr 12. April. Von nationalliberaler Seite ist angeregt worden, im Reichstage eine Interpellation betresfend Samoa einzubringen. Die Abgeordneten Laste und Lehr haben bereits den Wortlaut der Anfrage festgestellt, die an den Staatssekretär v. Bülow gerichtet werden soll. In den übrigen Fraktionen wollte man sich heute über die Frage einer Interpellation über die Samoa- Angelegenheit schlüssig machen. Berlin 12. April. Bei Beratung der Dampfersubventionsvorlage im Reichstag ist darauf hmgewiesen worden, daß durch die in der Vorlage geforderten Sub- I ventionen thatsächlich der Transport ausländischer Waren auf deutschen Schiffen subventioniert werde. Diese Ansicht findet eine Bestätigung in den Verhandlungen des englischen Unterhauses. Dort beklagte sich am Montag der Deputierte Denuy, daß nach Ostafrika besümmte englische Waren thctt- uferte ibulsfr^ ehi äptil * i. SÄ Sn* ’ Su Tagesordnung: Erste Lesung der drei postalischen Vorlagen (über einige Aenderungen von Be- fimmiungen über das Postwesen; ferner betr. Fernsprechgebühren ; drittens Telegraphen-Wegegesetz). Die Beratung trflwdt sich zunächst auf die eigentliche Postvorlage. Staatssekretär v. Podbielski empfiehlt die Vorlage in clllen ihren Einzelheiten. Er beleuchtet sodann einzelne gtgnn das neue Tarifsystem gerichtete Angriffe, so der .Dncsdener Nachrichten", welche die Vorlage einen „Wechsel- ialg* genannt. Aehnlich scharfe Kritik hätten das „Berl. Tagebl." und die „Berl. Morgenztg." geübt. Von anderer 6ntie sei von entartetster Mißgeburt gesprochen worden, so siilems der „Vereinszeitung deutscher Zeitungsverleger". In Wi n weiteren Ausführungen bezeichnet es Redner als un- Mcffend, daß private Anstalten nicht mehr bestehen könnten, , — r—- Genommen Um man ihnen die Beförderung verschlossener Ortsbriefe Porto-Ermäßigungen in das Gesetz selbst ausgenommen nehme. Was die Entschädigung der Anstalten anlange, so I wurden. sei luiefe nur eine Billigkeits- und keine Rechtsfrage. Die inchädigung könne nicht zu hoch ausfallen, da ja die An- s!Lilien noch jung seien. In Bezug auf Uebernahme der Priv«atangestellten auf die Postverwaltung könne er bindende klkbarungen noch nicht abgeben. Abg. Marcour (Centr.) erkennt es mit Dank an, Bas Artikel 1 Vorschläge: Gewichtserhöhung für einfache örisfe und Erleichterungen im Nachbarortsverkehr. Er bitte, in Bezug auf letzteres auch das platte Land zu berück' fichügen. Andererseits habe aber seine Partei auch große wdenken gegen bic Vorlage. Er empfehle Verweisung der Collage an eine Kommission. Ganz entschieden zu ver- Berffcn fei Artikel 3, dagegen zu billigen das System des nimm Zeitungstarifs. Wohl aber werde noch der Tarif jMnsten der kleineren, historisch berechtigten Provinz- Mungen zu reformieren sein, denn es mache doch einen llnltrschied, ob z. B. 10,000 Exemplare einer Zeitung in Heinen Packeten in alle Welt hinausgingen, oder ob sie in ödeten von 500 Exemlaren nur in die nächste Umgebung iiischickt würden. Ganz unannehmbar sei die Bestimmung ir Artikel 2, welche sich gegen die Zeitungsbeförderung kcch expresse Boten richte. Von der Streichung dieser Sistimmung mache seine Partei ihre Stellung zur ganzen 9 Berlin, 12. April. Die Aussichten für die Kanalvorlage haben sich, soweit sich die im Abgeordnetenhause herrschende Stimmung beurteilen läßt, tm Verlaufe der parlamentarischen Osterferien verschlechtert. Ern parlamentarischer Berichterstatter schreibt: Dre Opposition macht sich nicht nur unter den Konservativen m höherem Maße geltend, sondern erstreckt sich auch bis in die Rechen der Freikonservativen und Nationalliberalen Hinern. Unbedingte Anhänger sind in diesen letztgenannten Parteien eigentlich nur die Vertreter der bevorzugten Landestelle. Dagegen sammeln sich aus allen Parteien, nut Ausnahme der Freisinnigen, auch selbst im Centrum, die Gegner, soweit namentlich Schlesien in Betracht kommt. Die heutigen FraktwnS- sitzunqen werden eine gewiffe Klärung der Lage herbeifuhren. Berlin, 12. April. Zum Samoa streit, lieber die Schritte, welche Deutschland thun soll, um in den Samoa- Angelegenheiten seine Rechte zu wahren, schreibt man der --MMMWIWZMW kommen sein, an die Regierungen in London und in Washington die unmittelbare Frage zu richten, ob sie emen Vertragsbruch wünschen und anstreben. Für den aufmerksamen Beobachter kann allerdings darüber gar kein Zweifel mehr sein, denn der Admiral Kautz und die ihn unterstützenden Engländer würden es wohl nicht gewagt haben, den Vertreter der dritten Vertragsmacht einfach bei Sette zu schieben und die vorhergehenden Beschlüsse der drei Mächte ohne weiteres umzustürzen, wenn sie nicht genau wußten, daß sie der Zustimmung und Unterstützung ihrer Regierungen dabei sicher waren. Die vollständige 8reft= stellung dieser Thatsache durch unmittelbare Aussprache zwischen den Regierungen der Vertragsmächte hätten aber trotzdem noch einen unverkennbaren Wert; dann wäre die Lage klar, und Deutschland könnte seine Stellung für künftige Zeit nehmen. — Zum Bischof von Osnabrück wurde heute durch das Domkapitel der Regens Voß von Münster 8»irlage unbedingt abhängig. Staatssekretär v. Podbielski bestreitet, daß bei Irlitcl 3 irgend eine fiskalische Absicht vorliege. Abg. v. Waldow-Reitzenstein (kons.) erklärt, die Be- knken betreffs der Besümmungen über die Expreßboten Killten auch seine Freunde, desgleichen hätten sie auch Be- kn ken hinsichtlich des Artikels 3. In Bezug auf den Ent- ichLdigungsartikel behielten sich die Konservativen vor, Ab- inberungen in der Kommission zu beantragen; auch bezüglich diS Zeitungstarifs würden sie in der Kommission Vorschläge Lichen. Abg. Singer (Soz.) bedauert, daß die Postverwaltung ciich hier wieder Plusmacherei treibe und sich die gewünschten Liickehrsreformen bezahlen laffen wolle mit Mehreinnahmen. Lars Zustandekommen der Vorlage werde dadurch ungemein iijchwert. Für den wichtigsten Punkt der Vorlage halte er in Erweiterung des Postregals. Seine Partei behalte sich l^uch ihre Stellung zu diesem Punkte der Vorlage noch tot;, weil sie befürchte, daß durch denselben die poliüsche MLcht der Verwaltung noch erhöht werde, und weil sie (mein Mißbrauch dieser Macht befürchte. Auch Anträge zu bitfifan Punkte werde seine Partei einbringen. Dem System m neuen Zeitungstarifs stimme er zu. Für bedenklich halte n i die Bestimmung gegen die Beförderung durch expreffe Ur. 87 trottet ltglich r Ausnahme M Montag». Sie Gießener (•rtxn dem Anzeiger •Kwnttid) viermal beigekgt. «y.* 1 Karlsruhe, 12. April. Der König von Schweden trifft nächste Woche zum Besuch des Großherzoglichen Hofes hier ein. Ausland. Nom, 12. April. Der Papst empfing am Dienstag im kleinen Thronsaale die Mitglieder des Kardinals-Kollegiums, dessen Doyen oie Glückwünsche anläßlich der Wiedergenesung des Papstes und gleichzeitig zu dem letzten Jahrestage der Krönung des Papstes aussprach. Dieser hielt dann eine Ansprache, worin er seinen Dank gegen Gott nnd seine Freude über die von allen Seiten ihm zugegangenen Beweise von Teilnahme äußerte. Dann fuhr er fort: „Unsere Gedanken sind auf die Thal gerichtet, welcher wir mit unseren Wünschen vorausgeeilt sind und welche das zur Neige gehende Jahrhundert mit einem versöhnenden Strahle erhellt. Das Joch des Schwertes minder blutig und das Leben der Menschheit sorgenloser zu gestalten, das ist eine Aufgabe, welche demjenigen, der dazu den ersten Schritt gethan, in der Geschichte der Zivilisation Ruhm verleiht. Wir begrüßten diese Initiative mit Freude und gaben unserem Wunsche Ausdruck, daß diese erhabenen Absichten reichliche Früchte für die Allgemeinheiten tragen mögen. Gebe der Himmel, daß dieser erste Schritt zu dem Versuche führe, Streitigkeiten zwischen den Völkern nur durch das Mittel der geistigen Kraft beizulegen." Der Papst pries dann den Friedensberuf der Kirche und sprach den Segen. — Ueber Aeußerlichkeiten wird von anderer Seite noch berichtet: Der Papst ging von seinen Gemächern auf den etwa 60 Schritte entfernten Thron zu, wo er sich vollständig erschöpft niederließ. Die Ansprache verlas der Geheimkämmerer, nicht, wie jener halbamtliche Bericht meldet, der Papst. Darauf wurden sämtliche Personen, 300 an der Zahl, zum Handkuß zugelassen. Für alle hatte der Papst freundliche Worte. Am Ende des anderthalbstündigen Empfanges wurde er aber außerordentlich matt. Im Petersdom trifft man die umfassendsten Vorbereitungen für den Empfang des Papstes am Sonntag, der nicht in einer Sänfte, sondern auf der sedia gestatoria durch die Reihen der Gläubigen getragen wird. In der Apsis des Mittelschiffes ist ein Thron errichtet, wo der Papst der vom Kardinal Mazella, Bischof von Präneste, zelebrierten Messe beiwohnen wird. Paris, 12. April. Den letzten Meldungen aus Cagliari zufolge verlaufen die franko-italienischen Feste in großartiger Weise. Die französischen Marinetruppen und Offiziere sind Gegenstand großer Ovationen. Die Musik- Kapellen werden fortwährend aufgefordert, die Marseillaise und die italienische Königshymne zu spielen. Paris, 12. April. Am Pariser Appellhof wurde am Montag in einem Erziehungs st reite, der hier wie in j Deutschland berechtigtes Aufsehen erregt hat, das Urteil ! gefällt. Es handelte sich um einstweilige Verfügungen des I ehemaligen Straßburger Gerichtsassessors Wolf, der unter Ueberschreitung seiner Amtsbefugnisse ein deutsches Kind, das vom Vater in Straßburg zur Erziehung untergebracht worden war, nach Paris ausgeliefert hatte, weil ein früheres Urteil des Pariser Gerichtshofes die Erziehung des Kindes, unter Mißachtung der Rechte des Vaters, Verwandten der I beschotterten Mutter übergeben hatte. Die aus diesem ver- I wickelten Thatbestande sich ergebenden Rechtsfragen inter- I nationaler Natur wurden von dem Rechtsanwalt des Vaters, dem berühmten Advokaten am Appellhofe Florimond Des- j jarbin, dem Gerichtshöfe so eindringlich vorgetragen, daß, 1 trotz der bekannten chauvinistischen Haltung der hiesigen ] Gerichte in derartigen Fragen, das Recht des deutschen j Vaters, seinem Kinde eine deutsche Erziehung geben zu lassen, 1 durch das gestrige Urteil zur vollen Anerkennung gelangte. 1 Der sehr gewandte Vertreter der Gegenpartei hatte alle 1 Saiten des nationalen Vorurteils schwingen lassen und unter 1 andern: aus dem Interesse, das der deutsche Kaiser gegen- 1 über dem Rechtsbruche des Straßburger Richters durch Ein- | forderung eines Jmmediatberichtes gezeigt hatte, Kapital zu | schlagen versucht. Das Gericht hat sich hierdurch nicht zu | einer Abweichung vom strengen Recht verführen lassen, und 1 es verdient dieses erfreuliche und keineswegs selbstverständ- I liche Ereignis als eins der glücklicherweise sich mehrenden | Zeichen zunehmender Besonnenheit bei unseren westlichen I Nachbarn hervorgehoben zu werden. Noch vor wenigen I Jahren wäre eine Entscheidung zu gunsten eines Deutschen, I wodurch ein früheres Urteil eines französischen Gerichts I aufgehoben würde, einfach undenkbar gewesen. K. Z. Rouen, 12. April. Ein hiesiges Blatt veröffentlicht die I Aussage des Artillerie-Leutnants Bernheim, welcher! erklärte, daß Esterhazy im Jahre 1894 unter Bewilligung I seiner Vorgesetzten sein (Bernheims) Diensthandbuch gesehen I habe, während General Roget behauptet hatte, daß Esterhazy unmöglich in den Besitz eines solchen hätte ge- I langen können. London, 12. April. Der deutsche Botschafter Graf! Hatzfeld ist hier eingetroffen, um die Vorstellungen der kaiserlichen Regierung gegen das Vorgehen der amerika- I nischen und englischen Behörden energisch zu betreiben. In I diplomatischen Kreisen wird nicht daran gezweifelt, daß es Hatzfelds persönlichem Einfluß gelingen wird, von der britischen Regierung eine der Würde Deutschlands genügende Antwort zu erhalten und daß dann wohl auch in Washington I wie auch in London die Regierungen den Ernst des von I Deutschland geltend gemachten Standpunktes anerkennen und zum Entgegenkommen bereit sein werden. Lokales und UrovmMes. Gießen, den 13. April 1899. ** Militärdieustnachrichten. Schroeder, Jntend.- Sekretär von der Jntend. der Großh. Hess. (25.) Division, der Charakter als Rechnungsrat verliehen. Schindler, I Jntend.-Rat von der Jntend. des 6. Armeekorps, zum I 1. April ds. Js. zur Jntend. des 18. Armeekorps versetzt und mit Wahrnehmung der Militär-Jntendantenstelle bei dem 18. Armeekorps beauftragt. Ja ekel, Jntend.-Kanzlist, von der Jntend. des 1. Armeekorps zu der Corps-Jntend. des 18. Armeekorps versetzt. ** Die Generalversammlung des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege fand gestern nachmittag 3 Uhr im Saale des alten Rathauses statt. Der Vorsitzende, Herr Pfarrer Schlosser, erstattete den Jahresbericht über das Jahr 1898. Wir heben daraus, da der Bericht in den nächsten Tagen veröffentlicht wird, kurz nur einiges hervor, daß das neue Schwesternhaus des Vereins an der neuen Johannesftraße soweit fertiggestellt ist, daß es noch vor Pfingsten eingeweiht und bezogen werden wird. Es fehlen aber zur Vollendung .noch zirka 30 000 Mk. Der Verein wird sich daher demnächst mit der Bitte um weitere Beisteuern an Geschenken und Darlehen an seine Mitglieder und Freunde wenden müssen. Die Mitgliederbeiträge sind leider wieder von 5077 Mk. auf 4903 Mk. zurückgegangen. Aus dem Vorstande schieden aus: Frau Louis Homberger aus Gesundheitsrücksichten (seitdem leider am 2. März d. I. gestorben), Herr Pfarrer Dingeldey und Frau Baron v. Gagern durch Wegzug. Neu traten in denselben ein: Frau Amtsgerichtsrat Gebhardt, Frau Leopold Schlatter, Frau Geh. Hofrat Pasch, Frau Professor Höhlbaum und Herr Pfarrer Euler. Die Ausgaben für Unterstützungen betrugen 3635,93 Mk., für Krankenpflege 6650,08 Mk. Die Schwestern pflegten in 595 Familien und leisteten dabei 14150 Pflegebesuche, 106 ganze Tagpflegen und 787 Nachtwachen. Im Mietspatronat wurden keine neue Erwerbungen gemacht. Die I Nähabende, deren Leitung an Stelle von Frau Baron I v. Gagern Frau Amtsgerichtsrat Gebhardt übernommen I hatte, wurden unter starker Beteiligung den ganzen Winter über gehalten. Die Jahresrechnung wurde mit 75 904,71 Mk. in Einnahme und 75 879,04 Mk. in Aus- gäbe genehmigt, der Rechner, Herr Sekretär Wilker, mit Dank für seine Mühewaltung entlastet. Der Verkauf des alten Schwesternhauses an die Staatsregierung I für den Preis von 35 000 Mk. wurde genehmigt. (Ts soll darin eine provisorische Unterkunft für das pharmakologische Institut geschaffen werden.) Die ausscheidcnden Mitglieder des Vorstandes, die Herren Dornseiff, E. Kauffmann, Schlosser, C. Schwan een., und die Damen: Frau Dr. Brüel, Frau Heyligenstadt, Fräulein Windecker und Fräulein Wortmann wurden durch Zuruf wiedergewählt. ** Orgel-Konzert am 20. April, abends 8 Uhr, in der Johannes-Kirche, veranstaltet von Herrn Adolf Hempel. Wir waren in letzter Zeit wiederholt in der angenehmen Lage, hervorragende Künstler auf den verschiedensten Gebieten unseren Lesern vorzustellen, die Gießen als engste Heimat, als Vaterstadt reklamieren und die mit besonderer Freude gerade hier zeigen möchten, was sie in der großen, weiten Wett gelernt haben. Im vorliegenden Falle handelt es sich um einen sehr ernsten Künstler, der das gewaltigste, hehrste Instrument, die Orgel, für sich erwählte und es hierbei zur Meisterschaft gebracht hat. Adolf Hempel ist, wie wir bereits ausführten, Gießener Kind, seine Mutter wirkt heute noch als geschätzte Musiklehrerin unter uns und hat auch bei ihrem Sohn den Grund zur Künstlerschaft gelegt. Die weitere Ausbildung und den Abschluß der Studien bewirkte Herr Hempel am Leipziger Konservatorium, welches so manchen namhaften und trefflichen Künstler der musikalischen Welt schenkte. Seit einigen Jahren, nachdem er vorher in Eisenach wirkte, ist Herr Hempel als erster Organist an die evang. Markus Kirche in München berufen worden. Seine amtliche und dienstliche Stellung hat ihm aber Zeit genug gelassen, weiter zu arbeiten und ihm Gelegenheit geboten, sich in dieser vornehmen Kunststadt an hervorragenden Konzerten zu beteiligen. So hat er wiederholt und mb großem Erfolge in den berühmten Kaim-Konzerten, wo nur erste Künstler als Dirigenten und Solisten geladen werden, mitgewirkt. Daher glauben wir auch, daß Herr Hempel in Gießen, wo der Genuß eines Orgel-Konzerts zu den Seltenheiten gehört, sein Publikum finden wird, umsomehr als ein wesentlicher Teil des Ertrages gemeinnützigen Zwecken dienen wird. -r. • • Das Militärkonzert, welches gestern am Liebigdenkmal stattfinden sollte, wurde auf Freitag, von 12 bis 1 Uhr mittags, verlegt. • • Geflügelzucht Station. Gestern nachmittag besichtigte Herr Provinzial-Direktor v. Bechtold die Geflügelzucht- Station auf der Hardt. Derselbe sprach sich sehr anerkennend über die getroffenen Einrichtungen aus. Sein ganz besonderes Interesse erregte die künstliche Brutanstalt, in welcher gerade junge Enten ausgegangen waren. Herr v. Bechtold erkundigte sich bei den anwesenden Vorstandsmitgliedern des Geflügel- und Vogelzucht-Vereins nach den Bestrebungen des Vereins und nach der Art und Weise, wie derselbe das sich gesteckte Ziel zu erreichen gedenke, und versprach, soviel er vermöge, dem Verein in jeder Weise förderlich sein zu wollen. • * Hofmusiker Willy Kruse zu Mannheim hat das Probespiel als Königlicher Konzertmeister zn Stuttgart absolviert und ist als Sieger hervorgegangen. * e Ueberfahren. Aus Fulda, 11. April, wird geschrieben: Der Lokomotivführer Bindewald war gestern abend auf dem hiesigen Bahnhofe, um seine mit dem Zuge 8 Uhr 43 Min. von Gießen hier eintreffende Mutter abzuholen. Auf bisher nicht aufgeklärte Weise geriet derselbe unter den um dieselbe Zeit hier durchfahrenden v-Zug Bebra-Frankfurt; es wurde ihm ein Fuß vollständig abgeschnitten, außerdem hat er erhebliche Verletzungen am Kopfe davongetragen. Der Verunglückte wurde in das Landkrankenhaus gebracht. H. Der Fruhjahrsgautag be8 Gauverbaude, 9 bta J Radfahrer-Bundes findet, wie wir an dieser Stell. früher berichtet haben, am Sonntag, dem 23 Avril ° " tu Gießen statt. Die umfassenden 93orbercitunQC* m H den „Wanderern", Gießener Radfahr. Gesellschaft1 wurden, sind beendigt und werden deutlich allftitia ^l heißen werden. Den Ehrcnvorsitz haben gütigst ÜbeLl3! die Herren: Geheime Medizinalrat Professor Di S Rektor der Landesuniversität; Freiherr v. Ricou Geb', m " und Landgerichtspräsident; Geheimerat v. Bechtold w' vinzialdirektor von Oberhcffen; Oberst v. Madai V" wentskommandeur; F. Gnauth, Oberbürgermeister ssw»?' in Gießen und Landrat v. Heimburg in Biedenkopf " werden hochinteressante Konkurrenzen auf Niederrod V Hochrad, sowie in beiden Radgattungen im Kunstfahren L Austrag kommen, und der Besuch dieser Wettkampfe n 'V nachmittags 4 Uhr in Steins Saalbau beginnen b jedem Sportsfreunde nur aufs wärmste empfohlen da eine solche Mannigfaltigkeit der Ausschreibung diesem Gebiete bisher für Gießen noch niemals da " Eine größere Anzahl Preise von bedeutendem Verte b gestiftet worden, so von der Stadt Gießen, von btn M gliedern des Kuratorium der Rennbahn Gießen, dor n,! Gießener Radfahrer-Verein, von dem Gießener Schub ' Verein, von den Brauereien Textor, Aktien-Brauerei, & Asprion, von einem Sportsfreunde aus Darmstadt, r- den Firmen C. Brück, H. Zimmer, I. Bach, von drei Lror - freunben aus dem Cafe Hettler und von einem Eport- kollegen aus Gießen. Außerdem stiftet der Gau selbst jlr". wertvolle Preise, und eine größere Anzahl von Preise» Vr , Auszeichnungen geben die „Wanderer", Gießener Radfahi Gesellschaft. DieDelegiertenSitzung findet Donmtijj; im Lenzschen Felsenkeller statt, während von elf Uhr c; im Restaurant Royal — Seltersweg — ein Frühschopp,'. Konzert bei freiem Eintritt vorgesehen ist. Um ein 11b findet gemeinschaftliches Festessen in Steins Garten stau Danach soll sich ein Preiskorso durch verschiedene Straß.' der Stadt bewegen und nach Schluß des Reigenfahrei: wird ein großer Festkommers mit Damen, zu welchem ek falls sehr bedeutende Kräfte von hier und atriroärL ; Wonnen sind, das Fest beschließen. Besonders rühmeii-^-i- ist die weitgehende Unterstützung, welche die städtische ' Gießens diesem Radfahrerfeste zu Teil werden läßt unb b rege Interesse das sich allerorts in Gaukreisen und in t\- Gießener Bürgerschaft äußert. ** Reichswohnungsgefetz. Die Deu ts che Immobilien zeitung (Organ des Vereins deutscher Jmmobilieamakle: sagt in Nr. 41 vom 9. Juli 1898 u. a.: Wie durch k Tagespresse bekannt wurde, hat sich in Frankfurt a. D. unter dem Namen „ReichSwohnungsgesetz" für daS Rciü ein Verein gebildet, der den Zweck verfolgt, die Wohnung^ frage ihrer Lösung dadurch näher zu bringen, daß er ein Reichsgesetz für Wohnungsreform anstrebt. Vorsitzender bN Vereins ist Herr Dr. von Mangoldt. Die Ziele des Ver eins sind in einem in der „Sozialen Praxis", Centralblat: für Sozialpolitik, erschienenen Artikel tlargdegt, der brr verschiedenen Seiten der Wohnungsfrage in den nachstehende? Ausführungen beleuchtet und eine Reihe von Vorschläge», für eine reichsgesetzliche Regelung bringt, welche auch b,i überall Interesse finden werden, wo man sich nicht mit ihnen in allen Punkten einverstanden erklären kann. — Bit wüßten keine andere Forderung, die diesen Zweck zu erfüllen geeigneter wäre, als die, welche schon vor 11 Jahren erhoben worden ist, bis jetzt aber nicht die genügende Bk achtung gefunden hat: ein ReichswohnungSgesetz. Wir sind der Meinung, daß ein solches Gesetz wirksame und durch führbare Maßregeln gegen alle Hauptursachen der nungsnot, mit Ausnahme natürlich der allgemein wirtschaft lichen, in sich vereinigen und somit wirklich daS Banner für alle Wohnungsreformbestrebungen werden könnte M türlich müßte dementsprechend sein Inhalt ein sehr viel weiterer sein, als vor 11 Jahren. Andererseits ist ti ebenso natürlich, daß er wenig absolut neues enthalten, sondern in der Hauptsache nur eine Neugruppierung $on bekannter und großenteils, in kleinerem Streife, auch schon erprobter Maßregeln bringen würde. *• Der Verein hessischer Zahnärzte begeht am 22. und 23. April dss. Js. in Darmstadt sein 5. Stiftung-fest Am 21. April, abends 8 Uhr, findet zur Begrüßung der Gäste des Vereins eine Empfangsfeier im Schlarafstalaale des „Kaiserfaales" (Grafenstraße 18) statt. Äm Samstag, 22. April, vormittags von 9*/, Uhr ab, im Hotel .Darm städter Hof": Vorträge und Demonstrationen. Um 1-" »Uhr Frühstück, gegeben vom Verein. Von 1 Uhr ab: Fortsetzung der Vorträge und Demonstrationen. Abends 5h, Uhr: Festessen. Am 23. April, vormittags von 9 Uhr ab, M Hotel „Darmstädter Hof" : Vorträge und Demonstrationen Mittags 1 Uhr: Gemeinschaftliches Mittagessen. Nachmittags ist ein Ausflug in die Bergstraße (nach Auerbach) geplant. Einstündiger Spaziergang durch das Fürstenlager, Schönberger Thal nach Bensheim. Das Programm verzeichne» eine große Anzahl Demonstrationen und Vorträge, bie btfl jetzt schon augemelbet sind, ebenso eine Anzahl zur DlS> kussion gestellter Fragen. x Aus Mendorf a. b. Lba., 11. April wird un5 gr schrieben: Wohl allgemein wird, als der gesetzlichen -oe stimmung entsprechend, angenommen, daß mit dem ^gi^ des neuen Schuljahres der Schulunterricht um» « uyi morgens zu beginnen hat. Einen um so eigentünuicpete. Eindruck macht daher hier der Umstand, daß für die Kinov der 2. und 3. Schulklassen der Unter richt um genannte beginnt, während der der 1. SchulLasse erst um 8 UP anfängt, zu welcher Zeit auch das Schulläuten stattyn • Einheitlichkeit wäre im Interesse der Mütter, welche Kknoe: für beide Zeiten vorzubereiten haben, sehr erwünscht. Bad Rauhei«, H. April. Als Neuerung für Sommer ist ein regelmäßiger Verkehr unt Mo w. Heute $or 140 L| gomponifl feinen bleiben! berten zahlten- )it anfangs ®i en "SS' gjegtifi s diS lji ]3. M S,;5ä' - «r W®* ÄS l eint «7° 5tation§bta |Uet dis u »ünjtigungtn; ßUhUftg üon U ,U entrichten. w Seht treffen heute A.ÄI Wirft 21. Schel »abllau, Za»' htchü, Itbtnl Aorellm tinat' Prompter Bi öarftftr. » ■ 4. #. | ttolonialwaren- Irisch । 1». , iidvnn, saftig 1^ vafteüsch Pft>. 85 Psg fünfter fcimt mb I Tour I 9Ute vcu, I Mark' He pt lauft / t,c9ant, L Dai «Sf U ^'paratnr« teil AdoU Mk« ötste Sorte, l J£Cfrfou[en. Mi. 'tu bonum) ----£ Anerkennung. Wir bestätigen der Bonner Fahnenfabrifi a. Rh. gerne, daß das seidene Vereinsbarmer, welches uns dieselbe geliefert hat, in jeder Weise unseren vollen Beifall gefunden hat; das Banner ist mit großer Sorgfalt und von vorzüglichem Material hergestellt und können wir genannte Firma an die anderen Vereine sehr empfehlen« 3203 Norderney, den 14. Januar 1899. Der Radfahrer-Berein „Möwe". I. A. Gerdes, Sckriftwart. Wichtig für Hausbesitzer! 100 Jahre ohne jede Reparatur halten die von A. Wegerich in Marburg ausgeführten W Zinkschindel-Wandbekleidungen.-'^g Schöner, leichter und dauerhafter als Schiefer, kein Geklapper. In dm letzten sieben Jahren in Marburg und Umgegend schon über 30 Gebäude beschlagen. — Zur Entgegennahme von Bestellungen Samstag den 15. d. M. im Hotel „Stadt Mainz" zu sprechen. 3202 Hochachtungsvoll Ai Wegerich. 70 bis 80 Zentner Ken und 20 Zentner Grnnmet, prima Qualität, verkauft 01263 8. Schön, ________Schöuhof zu Lollar. Kaute Mist abzugeben. 3185 Gebr. Rosenbaum. 8204] Eine Partie alte Fenster, gut erhaltene Zim- werthüreu, nebst zwei noch fast neuen Glasabschlüffen und altes Brennholz Bahnhofstraße 22 abzugeben. 000030000000000000 in 3207 Friihrosa-Kültoffrlu, denten einzureichen. Der Vorstand. 01301 hlie Sorte, bei Kaplansgaffe 18. 01302 Vermietungen StkliM-Mlnche Zu vertrauten Mietgetnche Ostene Stellen 3. Wahl eines Schriftführers. 4. Verschiedenes. Etwa zu stellende Anträge sind spätestens drei Tage vorher an den Präsi- Tageeordnungi 1. Kassabericht für das 1. Quartal. 2. Beratung desgl. Abänderung der Statuten. Große Lagerräume für Frucht oder Tabak geeignet — auch Stallung, Wallthorstraße 24 zu ver- mieien. Näheres bei Stein & Meyer. Schellfische treten heute ein bei 862 A. & G- Wallenfels. Markt 21. — Fernsprech-Nr. 46. Neueste Meldungen. Depeschen deS Bureau „Herold". Posen, 13. April. Der hiesige Oberbürgermeister Witting erklärte in der gestrigen Stadtverordneten-Sitzung, der Kaiser halte die Ostlinie des Groß Schifffahrtsweges Wien-Berlin für unbedingt notwendig zur wirtschaftlichen Hebung des Ostens, die der Kaiser bekanntlich für absolut geboten erachte. . Dresden, 13. April. Die Festlichkeiten zum bOfährigen Jubiläum der Erstürmung der Düppeler Schanzen nahmen gestern ihren Anfang. Wien, 13. April. Die neuesten Vorgänge aus Samoa werden in hiesigen diplomatischen Kreisen als ein recht unliebsamer Zwischenfall bezeichnet, der den Chauvinisten in Amerika und England willkommenen Anlaß zu neuen Hetzereien gegen Deutschland giebt, und die schwebenden Verhandlungen beeiyfluffen dürfte. Krakau, 13. April. Eine große Anzahl beschafttgungs- loser Arbeiter und Arbeiterinnen in Lemberg revoltierte und verlangte Arbeit und Lohn. Sie wollten mit Gewalt in das Rathaus eindringen, wurden jedoch von der Wache zurückgehalten. Es wurde nur eine Deputation vorMed. Drogist, die Branche gänzlich beherrschend, ebenso tüchtig in der Färb- und Materialwarenbranche, sucht Reise- oder ähnliche« Pofte«. Offerten unter Herba 01305 an die Expedition dieses Blattes.________ Pattndikick in d« Zynngog,. SamStag den 15. April 1899. Vorabend 7 Nhr, morgenS 8» Uhr, nachmittags 4 Uhr Schrifterkläru«g, Sabbathausgang 8“ Uhr. Schellfische, »allHau, Zander, Scholle«, Auß- hechle, lebende Karpfen, Schleie, Zor elleri eingetroffen. , 310 p rompter Versandt nach auswärts. T,r I. M WM T Holt nialwaren- und Delikatessengeschäft. ihrem hohen musikalischen Werl nach geschätzt wurden. > Händel war zugleich unübertroffener Virtuos aus Klavier I und Orgel; er lebte und wirkte bis 1712 m Deutschland und Italien, von da an in England. Obschon I7ol erblindet, setzte er die Leitung seiner Oratorien bis zu seinem Tode fort. Er wurde am 23. Februar 168o zu Halle a. S. geboren. gelassen, welche Bürgermeister Malachowski an das Bauamt verwies. Eine Versammlung, die im Arbeitshause abgc- halten werden sollte, wurde, weil sie polizeilich nicht ange- meldct war, untersagt. Für heute werden neue Unruhen befürchtet. Paris, 13. April. Nach einer noch unbestätigten Mel- düng des „Soir" ist der hier lebende russische Geheim- Polizist Strokowski in der Lage, anzugeben, daß DreysuS fast täglich ein Pariser Spionage-Bureau besucht habe. Paris, 13. April. Die Nachrichten aus Samoa veranlassen die Zeitungen zu Ermahnungen an die Diplomatie, die Gelegenheit zum Zusammenschluß der kontinentalen Mächte gegen angelsächsische Weltherrschafts-Gelüste aus zunutzen. Paris, 13. April. Der „Figaro" veröffentlicht heute den Rest der Aussagen des Generals Gonse, so- wie die Aussagen verschiedener anderer Offiziere, ferner einen Teil der Aussagen des Generalstabs, welche der „Eclair" bereits veröffentlicht hat. Paris, 13. April. Die Zahl derjenigen, welche DreysuS als unschuldig betrachten, nimmt infolge der Enthüllungen des Figaro jeden Tag zu. In höheren Kreisen aber wächst die Unruhe und das Unbehagen in gleichem Maßstabe, denn mit Schrecken fragt man sich, zu weffen Gunsten alle diese Fälschungen ausgeführt worden sind. Wenn Nicht alle Anzeichen trügen, so dürfte bald eine neue Bombe platzen in. Gestalt der Anklage wegen Hochverrat oder der wissentlichen Beteiligung an einem solchen Verbrechen und dieses' trifft keinen anderen als den früheren Generalstafschef Botsdeffre. Washington, 13. April. Der Marineminister Long hat dem Präsidenten Mac Kinley gestern die letzten Telegramme aus Samoa mitgeteilt. Die Unterredung dauerte eine halbe Stunde. Mac Kinley war vollständig beruhigt uver die eingegangenen Meldungen. Setzkartoffeln ngTjum bonum) zu haben. 01296 Oekonom Kitz. Donnerstag den 20. April, abends 8 Uhr, der Johanneskirche zu Giessen: Orgel-Konzert Aus der Zeit für die Zeit. Bor 140 Jahren, am 14. April 1759, starb zu London I« Komponist Georg Friedrich Händel. Er verdankt srimn bleibenden Ruhm nicht den seiner Zett viel bewun- bertrn zahlreichen Opern, sondern seinen Oratorien, vor- i.hmlich „Messias", „Samson" und „Judas Makkabäus", >ie »nsangs mit Kälte ausgenommen, erst von der Nachwelt Arisch eingetroffen: 1»^ Emmenthaler Schweizerkäse, in schöner, saftiger Ware, per Pfd. 90 Pfg., la. Banerifcher Schweizerkäse, per Pfd. 85 Pfg., sowie siiv.ster Limburger, per Pfd. 43 Pfg.. G. Wienerts Filiale, »231 5 Schlr>tzgqfte 5. »L Schlachthaus. Freibank. 3133 Heute und morgen: y-senfieisch 50 pfg. Fahrräder! Tonrenmaschine 9U,eÄ*e 150 Mk. Halbrenner ,cicÄne- 185 Mk. Damenräder 'in verschiedenen AAA M Preislagen von «vv lll.an Rur 1899er Modelle, ljährtge schriftl. Garantie. Reparaturen und Zubehörtelle billigst. Adolf Baer, Giessen, 2821 Schuletrasse 6. 01262] Gut erhaltenes Croquetspiel und großer Vogelkäfig billig abzugeben. Wo? sagt die Expedition d. Blattes. 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Buchbindergehilfe und Lehrling gesucht. 3222 Wo? sagt du Spedition d. Bl.______ 01307] Laufmüdchen auf vormittags sofort gesucht. Westanlage 38, UL L-tgtn zwischen Nauheim —H omburg und Nau- »m—^ieqenberg von einem Unternehmer geplant. *t Fahrtvergiustigung für AusstellungSbesncher. Für die n 8. bis 13. Juni dS. Js. m Frankfurt a.M. statt- fc eibe 13. allgemeine Deutsche LandwtrtschaftUche Aus- •tAina der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft find h rp r e i sE r m ä ß i g u n g e nbe w t ll tgt, un dz war der- ir-aLt, daß alle in der Zeit vom 7. .jum bi« 13. ^unt 1899 eischließlich, auf Stationen des deutschen Reichs nach Frank- frt a. M. gelösten einfachen Personenzug- und Schnellzug- L drkarten 1. 2. und 3. Klaffe zur Rückfahrt nach der Mqangsstation bis einschließlich benl6_5um ^99unter frr Voraussetzung gültig find, daß der Besuch der Wand^er^ i.-ftelluna durch Abstempelung der Fahrkarte auf dem Aus- siUc ngsplatze bescheinigt ist. Die gleichzeitig nut einer linkten Fahrkarte nach Frankfurt a. M. zur Abstempelung Der Ausstellung vorgelegten einfachen Personenzug- und klluiellzug-Fahrkartcn für eine anschließende vorliegende etxcfc qeltcn unter der oben erwähnten Voraussetzung zur ^cksahrt nach der Abgangsstation ebenfalls bis zum 16 Juni 1899 einschließlich. Auf dem Hm- und Rückwege ii eine je einmalige Fahrtunterbrechung gegen Bescheinigung ps Stationsbeamtcn gestattet; die Rückfahrt muß bis zum 16. Juni 1899 nachts 12 Uhr beendet sein. Kinder im -Iller bis zu 10 Jahren genießen die tarifmäßigen Ver- rai tiiqunqcn; Freigepäck' wird nicht gewährt ; für die Be- ichnng von v- und E-Zügen ist der festgesetzte Zuschlag ,ju entrichten.___ von Adolf Hempel unter Mitwirkung von 3206 Frau Hedwig Hempel, Konzert- und Oratorien-Sängerin (Sopran). Programme, zum Eintritt berechtigend, sind zu 2 Mk. für das Schiff und zu 1 Mk. für die Empore zu haben bei Ernst Challier, Musikalienhandlung, und in der Frees’schen Buchhandlung. Ein Verkauf in der Kirche findet nicht statt. Die Hälfte des Reinertrags ist für einen kirchlichen Zweck bestimmt. LvnIbNlis.Wohlthllligkkitsvttem. Generalversammlung. Samstag bett 22. April 1899, abends 8Va Uhr, im „Rheinischen Hof" (Frankfurterftraße). Karl Euler, Hammftraße 5. Mrosa-Kartoffeln ß p verkaufen.Bahnhofstraße 43. 0 Wohnhaus, worin schon Jahre lana Kolonialwarenhandlung betrieben, beste Lage Gladenbachs, ist sofort zu verkaufen. Offerten unter H. G. in Friedberg, Schmidtstraße 13,11. fflrgontt SdjlQfiimmrrrinriiljhuig, fast neu, für Brautleute paffend, wegen Umzug preiswert zu verkaufen. 3188 Näheres in der Expedition d. Blattes Zu verkaufen LLLLL Kausöursche,!°Lst»' Poppelsdorfs Bureau, Abt.: ßeulr.-Stell.- ^ermtttk., Bahnhofstr. 41. 3213] Suche sofort für die Vormittags- stunden eine Aufwartung. Zu melden bei Frau Dr. Kinkel, Ludwigstraße 6, II. ________________ 3215] Ein jg. Mädchen von 15 bis 20 Jahren find, in einem beff. bürgerl. Haushalt angenehme Stelle für HauS- u. leichte Gartenarbeit. Ebenso findet ein Knabe ord. Eltern Stelle als Buchbinderlehrling. Offerten sind zu richten an Gustav Bogel, Sprockhövel i. W. Lehrmädchen I sucht Julius Schulze. 3217] In besserem Hause sind zwei fein möblierte Zimmer zu vermieten, evtl, mit Pension. Daselbst können auch noch einige Herren gutenMürgerlichen Mittagstisch erhalten. Zu erfragen in der Expedition d. Bl. Möblierte» Zimmer zu vermieten. 01304 Näheres Hofbäcker Noll, Neubau. 3208] Einige Schlafstellen, mit oder ohne Kost, zu vermieten. Neuenweg 36. 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An Betriebs-Konto Betriebskosten An Handlung»-Unkosten- Konto Handlungö-Unkosten An Immobilien-Konto Abschreibungen An Mobilien Konto Abschreibungen An Zinsen-Konto Kceditoren-Zinsen An Bilanz-Konto Gewinn in 1898 Gewinne. Per Betriebs Konto Netto-Einnahmen in 1898 P^r Zinsen-Konto Debitoren-Zinsen Per Gewinn- und Verlust Konto Gewinn-Vortrag au- alter Rechnung 857.35 Die Wanderer, Kießener Ziadfahr-Kesellsch. Freitag den 14. d. M.: Abendtour nach Lollar, cventl. weiter. Schluß: Vereinslokal. Abfahrt 8'/« Uhr daselbst. 82H Die Fahrwarte. Actlva: An Betriebs-Konto Vorräthe An Kaffa-Konto Bestand Au Konto-Korrent-Konto 1 Debitor An Jmmobpen-Konto Gebäude und maschinelle Einrichtung An Mobilien-Konto Bestand es scheiden aus: 4 Genosien durch Tod Zahl der Genossen Ende 1898 Da» Geschäftsguthaben der Genoffen betrug am 31. Dezember 1897 e« verringert sich in 1898 um Gießen, den 31. März 1899. Hießeuer Hmuivus-Kesessschast K. K. m. ö. K. in Kießen. Hanau. Helfrich. Kirch. 3209 Sonntag den 16. April r IV. Sektionsansflug. Abfahrt 816 Uhr morgens. Butzbach—Hausberg—Weiperfelden— Brandoberndorf—Solmsthal—Braunfels (Mittagessen 2 Uhr). Mittwoch den 19. Aprilr IV. Hauptmonatssitzung 9 Uhr abends. 3199 Dortrag unseres Mitgliedes Herrn Bade- Arzt Dr. med. Grote (Nauheim): Reise-Erinnerungen aus Schweden. Papagei entflogen (grüner Zwergpapagei) von der Neustadt aus. Wiederbringer erhält eine gute Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens Dt zeigen hocherfreut an S. Ganss n. Frau, « Helene geb. Schloss. ® Hewinn- und Werlust-Konto am 31. I>ezemöer 1898. Soll Haben Nächsten Sonntag,am 16. Aprild.J., nachmittags 4 Uhr. cheneratversammtung im Vereinslokal. 3198 Um recht zahlreiches Erscheinen wird gebeten.Der Vorstand. Gießen, den 31. Dezember 1898. 8225 Der Auffichtsrat und Vorstand ■ F fZentoS1' 55’^5 D,n n < Vie Seschichi .Mr, und bessm h°> d- 'riab-m. ®”rt mithin StoPf1". Karcher Finanz! i*1*?*' >fim «•“ “ , blieben, unbW{1 unrta btn bestehn ■lEHtifi Leben, eine Dir lüdet st Bhflanb. Die St' oXtx dir mit sich, daß dies ivnrbei, daß k" ^rit drülkle der iner Türkei gege e intr Forderung t4eru kaiserlichen -stark angelaufer : hat sich bisher i l mußte die Türke 8 ÄriegSentföäbigii. ? Sterling unb fff jm aOgemeit / mli tolerant, u t ritgchende Rücksill Mßimd eine ausi eorchLlwir der RachriuerV ' Türkei neuerdings ! Abführung der E' : uif pünktlicher R ikrit «ach hat d r bereu Erfüllung > welchem Gebiete l «cd) der Renntnii ? str mr große 5 i nad ti ist uicht Passiva: Per Aktienkapital-Konto 100 Aktien Lit.A ä 1000 Mk. 100000 260 Aktien Lit.v L 200 Mk. 52000 Per Betriebs-Konto Laufende Abonnements Per Konto-Korrent-Konto 1 Kreditor Per Hypotheken-Konto Hypothek Per Reservefonds-Konto gebildet 31. 12. 1898 Per Gewinn-Vortrag auf neue Rechnung Gießener Omnibus-Gesellschaft E. G. m. b. H. in Gießen. Dezember 1898. Passiva. 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Leonardt & 60 s. Kug JgÄSP* federn haben uns nochmals in die Lage gesetzt, unteren ui n Stadtauflage in dieser Nummer eine Probe dieser ausgezeichneten vtayn legen zu können und ermangeln wir nicht, auf die großen Borzuge unserer Leser aufmerksam zu machen, welche bisher noch nicht mit Rufl PW । geschrieben haben. Die Kugelspitzfeder ist vermöge ihrer ÄMfttunw • J unbegrenzter Dauerhaftigkeit, daher im Verhältnis du billigste Slabne • J den großen Vorzug, daß sie mit unbeschreiblicher Leichtigkeit über ud S, allerrauheste Papier dahingleitet und niemals kratzt oder % denn die beiden Spitzen der Feder bilden eme Halbkugel. Die J* schreiben gleich gut in jeder Lage, sowohl bei steilster als geneigtester ^ Wt paffen sie für jede Hand und ermüden nicht beim Schreiben, si- W” Scbnellsckrift thatsachlick unübertrefflich.___________ Den einzig ■ vtemdischen Qu ’Geologie. D I M-Mtfol ■ ich b«ch § bti 5" N«. r * t« •«H wb di b„ i U-- * t I ™ä'nQ« ■ 6am; 8Ih6!«h| fe d-r Q„,| i ^'"Ech'chle tfaj«nbi 220.60 207551.69 Mk. 10088.72 „ 719.44 Mk. 9369.28 Chocolade-Automaten in Gießen und Umgegend, bei hoher Provision. O. H. L. «artmann, Altona a.E., Ehokoladefabrik. Etwaige Farderungen an den Nachlaß der Karoline Schmidt Witwe sind innerhalb 8 Tagen bei mir einzureichen, ebenso sämtliche Außenstände anzumelden. Metzger Fra«; Schmidt, Löwengasse. 3216 Hoher Verdienst 3271 ■uj® ^v,vr,D 36 rzavW - vjflj oi usösö -asorsij -ziszvsipgx -gsisrui Pinq squsgisitpA -pnsq anj cpij ppiq Reservefonds-Konto lt. Bilanz am 31.12.1897 267.- Kapital - Konto, Vermögen am 81.12.1898 9369.28 20414.10 SP'. ZSikanz Aktiva. am 31. An Kaffa-Konto 12.74 i/ Konto-Korrent-Konto 3185.83 N Futter-Konto 1045.40 N Jmmobilien-Konto 63.55 ff Mobilien-Konto 7639.22 ff Pferde Konto 8250.— tt Betriebs-Konto 217.36 Verluste. JL An Betriebs Konto 12641.97 n Futter-Konto 10210.36 „ Handlungs-Unkosten- Konto 901.01 h Immobilien-Konto 63.55 „ Mobilien-Konto 1691.28 , Pferde-Konto 1475.— Gewinne. JL H Per Betriebs-Konto 26183.95 „ Zinsen-Konto 74.50 M Mobilien-Konto 5.28 „ Kapital-Konto Verlust in 1898 719.44 26983.17 Die Zahl der Genoffen betrug zu An 26983.17 ang de» Geschäftsjahre» 1898 — 149