in tor. 2263 S m wir tieft cen UM. M Och d«* müH* cj» j t» r» • V ,00111' feil', geigleit **l lerblieb««' . 228' I, twN1««8®* SS* 0831 «ilie Sitz' ckliebenen: »m. 227b vomitiags 11 Ufa Dienstag den 14. März Zweites Blatt Nr. 62 1809 Anrts- und Anzeigeblutt für den Ureb Gietzen Alle Anzeigen.BkrmittlungSstrllen de« In- und Ausländer nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Sch»kstr«ße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Kälter sür hessische Volkskunde. Aezugsprels vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pig. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme »en Anzeigen zu der nachmittag« für den f»l|tnbcn Tag erfcheinmden Nummer bi« vorm. 10 Uhr. Adresse für Depeschen: Anzeiger CbU|tn. Fernsprecher Nr. 51. Zur Anwesenheit Cecil Rhodes in Berlin. Wer hätte es vor einigen Jahren nach dem bekannten Telegramm des Kaisers an den Präsidenten Krüger für wahrscheinlich gehalten, daß der eigentliche Organisator des Iameson'schen Raubzuges nach Transvaal in Berlin von den Spitzen der Reichsbehörden empfangen werden und auch bei Hofe erscheinen würde? Und doch, das Unwahrscheinliche ist zur Thatsache geworden: der frühere Ministerpräsident der Kapkolonie und Leiter der Charteret) Company unterhandelt gegenwärtig in der deutschen Reichshauptstadt mit den maßgebenden Persönlichkeiten über große Pläne, die auf die Zukunft ganz Südafrikas von erheblichem Einfluß fein werden. Zunächst handelt es sich um einen gewaltigen Eisenbahnbau, indem eine Linie den schwarzen Erdteil von Süd nach Nord durchqueren soll. Deutschland ist bekanntlich an den Dingen in Afrika in hohem Grade beteiligt und muß, da die Bahn durch unser Gebiet gehen soll, für das Projekt des Cecil Rhodes erst gewonnen werden. Wie die Entscheidung ausfallen wird, läßt sich natürlich nicht sagen; wir haben aber das Vertrauen zu unserer jetzigen Regierung, daß sie sich von dem klugen Geschäftsmann Rhodes nicht hinters Licht führen läßt, sich uiten genügenden Einfluß auf die Bahn vorbehält und für ctlva notwendig werdende Gebietsabtretungen reichliche Entschädigung sichert. Daß die Bahnlinie auch unserem Schutzgebiet von großem Vorteil werden kann, indem sie einen Absatz-und Zufuhrweg schafft, .liegt auf der Hand, und aus bitjem Grunde mag die Regierung über die Person Cecil Rhodes hinweggesehen und lediglich sein Projekt ins Auge gefaßt haben. Dies erscheint ganz gerechtfertigt, wenn es sich bestätigen sollte, daß Rhodes auch wegen des Baues einer Sfahnlinie durch Deutsch-Südwest-Afrika nach Rhodesia verhandeln will. Es ist dies ein Plan, der nicht etwa schon von heute auf morgen zur Reife kommen, der vielmehr erst später realisiert werden soll. Die Vorteile des Projekts sind nicht fortzuleugnen; Rhodesia würde einen direkten Zugang vom Atlantischen Ozean erhalten, wodurch der Weg nach England abgekürzt werden würde. Aber auch unserer Kolonie würde eine solche Schienenverbindung sehr zu statten kommen und ihre Entwickelung zu fördern geeignet fein. Es braucht wohl kaum hervorgehoben zu werden, daß unfere Regierung für weitergehende Sonderpläne Cecil Ahodes nicht zu haben sein wird, und wenn er es wirklich versuchen sollte, hier Stimmung zu machen für eine ehrgeizige angreifende Politik in Südafrika, fo dürfte er bald erfahren, daß sowohl der Kaiser, wie auch die leitenden Personen der Reichsregierung jeder Vergewaltigungstheorie abhold sind, und die kleinen südafrikanischen Staaten als Faktoren betrachten, mit denen gerechnet werden muß. Wir unterhandeln ganz gerne mit Cecil Rhodes über großangelegte Projekte, bei denen Handel und Verkehr profitieren iönnen, aber für Raubzüge nach Art des Jamesonschen sind wir auch heute noch nicht zu haben! xx denselben gehe hervor, welchen Gefahren die nach Südwestafrika übersiedelnden Mädchen sich aussetzten. Abg. Graf Arnim (Rp.) führt aus, Herr Bebel habe zu solchem Mitleid für die armen Mädchen gar keinen Anlaß. Die Unterhaltung der Mädchen sei gesichert durch vollkommen freie Station, und der Lohn sei ortsüblich und nicht zu niedrig. Ueberdies sei den Mädchen für alle Fälle die Rückfahrt garantiert. Abg. Müller-Sagan (frf. Vp.) meint, hier werde ein Abhängigkeitsverhältnis statuiert, das um so schlimmer sei, als den Mädchen eine sehr lange, den Herrschaften dagegen nur eine sehr kurze Kündigungsfrist gewährt sei. Der Vertrag schaffe eine Art weißer Sklaverei. Mit unseren deutschen Empfindungen von Menschenwert und Menschenwürde vertrage sich das nicht. Abg. Bebel (Soz.) ist gleich dem Vorredner der Ansicht, daß der Vertrag der Gerechtigkeit, der Verteilung gleicher Rechte nach beiden Seiten hin ermangele. Abg. Prinz A r e n b e r g (Zentr.) erklärt, der Gouverneur habe thatsächlich versprochen, sich der Mädchen anzunehmen; er habe ihnen sogar einen besonderen Gerichtsstand geschaffen, indem er selbst sich Vorbehalten habe, über Streitigkeiten zwischen den Mädchen und Ansiedlern zu entscheiden. Für dieses Jahr lehne et die Position ab, um zu erwägen, ob nicht noch gewisse Kautelen nötig seien. Von einer weißen Sklaverei könne keine Rede sein. Direktor v. Buchka giebt zu, daß der Vertrag verschiedene Härten enthalte. Aber andererseits gewähre derselbe dem Gouverneur die weitestgehenden Rechte. Die Tendenz des Vertrages sei jedenfalls eine gute. Es sei dringend wünschenswert, daß dort sich deutsche Familien ansässig machten. Abg. Graf Arnim (Rp.) wendet sich gegen den Abg. Bebel, der wie auch gestern beim Fall Tucker, heute wieder zeige, daß er mit der objektiven Wahrheit auf gespanntem Fuße stehe. Man möge doch nur Bebels Buch über die freie Liebe lesen und werde dann mit ihm, dem Redner, das Recht dem Abg. Bebel bestreiten, sich um diese Mädchen zu bekümmern. Nach einer kurzen Erwiderung des Abg. Bebel (Soz.) wird die Forderung gestrichen. Beim Schutzgebiet von Neu-Guinea beantragt die Kommission eine Resolution, die Zustimmung zu diesem Etat nur unter der Bedingung zu erteilen, daß der Vertrag vom 7. Oktober 1898 zwischen dem Reich und der Neu - Guinea - Kompagnie in Artikel 7 dahin abgeändert wird, daß das Auswahlrecht der Neu-Guinea-Kompagnie von 10 auf 3 Jahre, sowie daß diese Auswahl auf das Kaiser Wilhelmsland beschränkt wird. Abg. Freese (frf. Vp.) hält Neu-Guinea für eine gute Erwerbung; der Tabak fei gut, weiter werde Copra und vorzügliche Baumwolle gewonnen. Der neue Vertrag unterscheide sich von dem früheren wie Tag und Nacht; er gewährleiste, daß die Aufwendungen des Reiches auch wirklich dem Lande zu gute kämen. Er bitte um Annahme der Resolution. . c „ Abg. Gamp (Rp.) ist mit der Erwerbung von Neu- Guinea einverstanden. . Abg. Hasse (nl.) erklärt, seine Freunde wurden unter den Voraussetzungen der Resolution dem Vertrage zustimmen. Direktor v. Buchka weift darauf hin, daß der Preis von 4 Millionen auf dem Wege von Angebot und Nachfrage zustande gekommen fei, und auch der Kolonialrat habe dem zugestimmt. Er empfehle, den Vertrag anzunehmen mit den Voraussetzungen der Resolution. Abg. Richter (frf. Vp.) bemängelt an dem Vertrage, daß die Gesellschaft gerade dasjenige Vorrecht behalte, welches allein wertvoll sei, nämlich sich 50 000 Hektar Land auszusuchen. Und da wolle man der Gesellschaft 4 Millionen schenken. Wo unsere Kolonien fruchtbar sind, da ist es nicht gesund, und wo es gesund ist, wie in Südwestafrika, da ist es nicht fruchtbar. c „ Hierauf wird die Resolution und sodann der Etat für Neu-Guinea angenommen. Damit ist der Etat der Schutzgebiete erledigt. Es folgt der Etat für das Auswärtige Amt. Auf Anfrage des Abg. Graf Stolberg (konf.) erklärt Kolonialdirektor v. Buchka, es fei richtig, daß Herr Cecil Rhodes gegenwärtig in Berlin fei, und daß Verhandlungen stattfänden zu dem Zwecke eine Durchführung englisch-afrikanischer Eisenbahnlinien durch das deutschost- afrikanische Gebiet zu gestatten. Auskunft hierüber könne aber nicht gegeben werden, da die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen seien. Sicher sei, daß der Bau jener Bahn tägNch mit Lu-nahme des Montags. Die Gießener »««tkieudtttter werden dem Anzeiger »tchrntlich viermal beigelegt. Deutscher Reichstag. 54. Sitzung vorn 11. März. 1 Uhr. Die Beratung des Kolonialetats wird fortgesetzt bei dem Etat für Togo. Referent Prinz Arenberg berührt die bekannten Angriffe des Afrikareisenden Krause (Duldung von Sklaven- bandel), mit dem Bemerken, es sei jetzt gegen Krause Straf- cntrag gestellt. Der Etat wird genehmigt. Beim Etat für Südwestafrika kommt Abg. Nebel (Soz.) auf den Fall Dr. Esser zu sprechen. Direktor v. Buchka entgegnet, Esser habe zu der Kolonialverwaltung nicht die geringsten Beziehungen. Ueber die Vorgeschichte der Erteilung des Kronenordens 2. Klaffe cu Esser sei er nicht in der Lage, irgend welche Auskunft zu geben. Was den Streit zwischen Effet und Dr. Wagner anlange, fo schwebe darüber eine militär-ehrengerichtliche Vnlersuchung gegen Esser. Auch darüber könne er nichts Mitteilen. Die Debatte wird geschlossen. Das Haus pflichtet den verschiedenen bei diesem Etat id« der Kommission vorgenommenen Streichungen meist ohne Debatte bei. U. a. hat die Kommission auch 25,000 Mk. i« Beihilfen für sich in Südwestafrika an- fieebelnbe deutsche Mädchen gestrichen. Abg. Bebel (Soz.) geht auf die über Mädchen- an stedelungen abgeschlossenen Verträge näher ein. Aus Hiehener Anzeiger Genera l-Unzeiger durch deutsches Gebiet nur geschehen werde, wenn die deutschen Interessen in Afrika im weitesten Sinne und nach allen Richtungen hin gewahrt blieben. Abg. Richter (frf. Vp.) giebt zu, daß die deutsche Kolonialverwaltung die deutschen Interessen nicht vernachlässige. Abg. Lieber (Centr.) hat ebenfalls volles Vertrauen zur deutschen Kolonialverwaltung. Weder er, Redner, noch einer feiner politischen Freunde kennten Herrn Rhodes; sie seien weit entfernt, ihn mit offenen Armen zu empfangen und irgend eine Abmachung zu seinen Gunsten zu beabsichtigen. Abg. Richter (frs. Vp.) fragt an, was an den Zeitungsmeldungen über deutsche Absichten auf die Karv- lineninseln sei. Staatssekretär v. B ü l o w ist nicht in der Lage, etwas Tatsächliches mitteilen zu können. Ob die Erwerbung der Inseln in unserem Interesse liege, lasse sich nicht übersehen so lange, bis nicht der Vertrag Spaniens mit den Vereinigten Staaten abgeschlossen sei. Abg. Richter (frs. Vp.) plaidiert gegen die Erwerbung der Karolineninseln. Es entspinnt sich nunmehr eine längere Debatte über den Wert unserer Kolonien zwischen verschiedenen Abgeordneten der Reichspartei und dem Abg. Richter (frf. Vp.). Auf eine Anfrage teilt Direktor Reichhardt mit, Verhandlungen mit Chile über einen neuen Vertrag schwebten, nähere Auskunft könne er daher nicht geben. Beim Titel „Konsulat Alexandrien" fragt Abg. Richter (frf. Vp.) an wegen des angeblichen Bombenattentats. Direktor Hellwig verliest drei Berichte des dortigen deutschen Konsuls, denen zufolge dem Konsul ganz bestimmte Mitteilungen seitens der dortigen Geheimpolizei über anarchistische Pläne, erst in Alexandrien, dann in Palästina, gemacht worden seien. Das seien doch sehr schwerwiegende Verdachtsgründe gewesen. Es scheine mithin ausgeschlossen, daß alles Schwindel gewesen sei. Die Angeklagten seien überdies vor das Schwurgericht in Ancona gefordert und dessen Urteil müsse abgewartet werden. Beim Titel „Konsulat in Palästina" vertagt das Haus die Weiterberatung auf Montag 1 Uhr. Schluß 6 Uhr. Deutsches Reich. Berlin, 12. März. Cecil Rhodes ist gestern abend 6 Uhr vom Kaiser empfangen worden. Die Audienz dauerte 40 Minuten. Berlin, 12. März. Auch heute ist noch nicht mit Sicherheit festzustellen, ob die Bestätigung Kirschners zum Oberbürgermeister von Berlin thatsächlich erfolgt ist, wie mehrere Morgenblätter berichteten. Auch Herrn Kirschner selbst war gestern abend nichts davon bekannt. M.P.C. Berlin, 12. März. In der Presse ist davon die Rede, der Staatssekretär des Innern Graf Posa- dowsky-Wehner werde demnächst zum Oberpräsidenten der Provinz Posen ernannt werden. Dies Gericht klang deshalb schon von vornherein unwahrscheinlich, weil eine Reihe von Gesetzentwürfen im Gange sind, die nur Graf Posadowsky vertreten und weiter behandeln kann, da sie seiner eigensten Initiative entsprungen sind. Der Staatssekretär des Innern bestritt auf der gestern von ihm gegebenen parlamentarischen Abendgesellschaft auf das entschiedenste, daß etwas wahres an der Nachricht sei. MP.C. Berlin, 12. März. In weiten Kreisen des Reichstags herrscht die Ansicht vor, daß auch diesmal ein für die verbündeten Regierungen annehmbares Ergebnis aus den Beratungen über die vielberufene lex Heinze nicht herauskommen werde. Einerseits wird das Zentrum, andererseits die Sozialdemokratie zuweitgehende Anträge zu vertreten fortfahren, in den Mittelparteien ist man der Meinung, es sei besser, die Erledigung der Kernfragen im Zusammenhang mit der zu erwartenden Revision der Strafprozeßordnung vorzunehmen. Den verbündeten Regierungen wäre dies vielleicht ebenfalls das erwünschteste. Krefeld, 9. März. Die Sammetfabrikanten fahren mit der Veröffentlichung der von sämtlichen Arbeitern im vorigen Jahre verdienten Arbeitslöhne fort. Die Listen bestätigen, daß der verdiente Lohn im Durchschnitt nicht nur auskömmlich, sondern daß er zum Teil sogar sehr hoch war, jedenfalls höher als, abgesehen von Amerika, irgendwo im Webegewerbe bezahlt wird. Allgemein wird es bedauert, daß die Fabrikanten erst jetzt aus ihrer vornehmen Zurückhaltung gegenüber der von den sozialdemokratischen Hetzern betriebenen Legendenbildung hervorgetreten sind, und nicht schon vor vier Wochen die Veröffentlichung veranlaßt haben. Der kleine Teil der Bevölkerung, der bisher noch an die Versicherung der Führer geglaubt hat, daß Hungerlöhne die Veranlassung des Ausstandes gewesen seien, ist gründlich bekehrt; aber auch alle diejenigen, die geneigt waren, aus dem langen Schweigen der Fabrikanten Schlüffe auf die „gerechte Sache" der Arbeiter zu ziehen, sehen ein, daß dieser Ausstand und die Hartnäckigkeit der Arbeiter geradezu frivol zu nennen sind. Es hat sich herausgestellt, daß Jahreseinkommen von 1300 bis 1500 Mk. sehr häufig sind, und daß selbst bis annähernd 1700 Mk. von einzelnen Arbeitern verdient wurden, trotzdem die Arbeitszeit nur auf durchschnittlich 9 Stunden täglich beschränkt war. Wenn man nun berücksichtigt, daß die Arbeit der Sammetweber eine sehr leichte ist, daß der Stuhl, auch wenn sie ihr Frühstück verzehren, ruhig und sicher seine Arbeit weiter verrichtet, ja, daß er selbstthätig still steht, wenn einer der lausende von Fäden bricht, so versteht man die Verwunderung all der Arbeiter aus anderen Erwerbszweigen, die trotz weit größerer Anstrengung und längerer Arbeitszeit ein geringeres Einkommen haben. Erstaunt sind aber auch viele — Arbeiterfrauen, die durch die Zeitung erst erfahren, wieviel der Mann verdient hat und die nicht wußten, wieviel der Mann noch nebenbei für sich auslegen konnte. Eine für die Arbeiter unerwartete und einer gewissen Komik nicht entbehrende Folge wird aber der Ausstand noch haben. Er wird ihnen eine nicht geringe Erhöhung der Steuern bringen. Bisher war der Verdienst der Fabrikarbeiter von den Steuereinschätzungsausschüssen auf höchstens 900 Mk. angenommen worden. Diese Veröffentlichung, die natürlich auch der Steuerbehörde zu Gesicht gekommen ist, hat aber bewiesen, daß unter 900 Mk. kaum ein Arbeiter verdient, daß aber der größte Teil bis zu 1200 Mk. ein großer Bruchteil bis 1500 Mk. und eine kleinere Zahl noch darüber hinaus eingenommen hat. Bei der Gewissenhaftigkeit der preußischen Steuerbehörden braucht man sich über die Folge der Veröffentlichung der Lohnlisten keinen Zweifeln hinzugeben. Der Ausstand wird den Arbeitern zeigen, daß sie sich auch in anderer Beziehung nicht mehr als Staatsbürger letzten Ranges zu fühlen brauchen. K. Z. Ausland. Wien, 12. März. Heute findet unter dem Vorsitz des Grafen Goluchowsky ein Ministerrat statt. Graf Thun und Finanzminister Kayzl begeben sich Ende dieser Woche nach Budapest zum Beginn der Ausgleichsverhandlungen. Prag, 12. März. Der „Bohemia" zufolge wird die Regierung den Verlauf des böhmischen Landtages abwarten und erst dann das Sprachengesetz auf Grund des § 14 erlassen. Die Regierung hofft für dieses Gesetz die Bewilligung des Reichsrates zu erlangen, der sofort nach Beendigung der Landtags-Periode einberufen werden soll. Brüssel, 12. März. Der Gesundheitszustand der Königin hat sich so gebessert, daß von heute an offizielle Bulletins nicht mehr ausgegeben werden. Paris, 12. März. Den letzten Nachrichten aus Toulon zufolge scheint es sich immer mehr zu bestätigen, daß die Explosion des Pulver-Magazins auf gewisse Mängel in der Ueberwachung zurückzuführen ist. Fremde Tagelöhner, welche im vorigen Sommer im Pulver-Magazin beschäftigt waren, stehen im Verdacht, die Katastrophe herbeigeführt zu haben. Aßen. Mit der Entwirrung des italienisch-chinesischen Zwischenfalles will es nicht recht vorwärts. Das Tsung-li-Aamen hat den chinesischen Gesandten in London beauftragt, sich nach Rom zu begeben, um wegen der behaupteten Beleidigung dort zu verhandeln, aber derselbe ist ohne jede Vollmacht, um über die italienischen Forderungen selbst zu verhandeln, da die chinesische Negierung es durchaus ablehnt, denselben nachzukommen. Außerdem ist, wie man aus Peking meldet, die auf die Rücksendung der italienischen Note bezügliche Entschuldigung des Tsung-li-Aamen dem Gesandten de Martino in einem roten Umschlag zugestellt worden, was eine erneute verschlimmerte Beleidigung sei, da nur unwichtige Mitteilungen in roten Briefumschlägen geschickt zu werden pflegen. Die äußerst geringe Begeisterung, womit die chinesische Unternehmung i* Italien ausgenommen worden ist, verwandelt sich laut der „Voss. Ztg." schon in Unbehagen angesichts der aufgetauchten Schwierigkeiten, der drohenden Kosten und der kühleren Halung Englands. Die Warnung vor übermäßigem Vertrauen in die englische Unterstützung findet lebhaftes Echo in den Abgeordnetenkreisen. Der Minister des Aeußern, Canevaro hatte am Samstag eine lange Besprechung mit dem englischen Botschafter Currie, um festzustellen, wie weit England die Forderungen Italien unterstütze. Die Negierung ist angeblich entschlossen, ihr politisches Programm bezüglich des äußersten Ostens nicht fallen zu lassen. Ihr Gesandter de Martino wird in zwei oder drei Tagen Verhaltungsmaßregeln erhalten. Je nach der Haltung des Tsung-li- Hamen wird Italiens dann aus seiner abwartenden Haltung heraustreten. — Inzwischen sucht ein grimmiger Gegner des neuen Italiens seinen feindlichen Einfluß geltend zu machen: im Vatikan giebt man sich noch immer der Hoffnung hin, durch Bearbeitung der französischen Regierung der italienischen Aktion in China Schwierigkeiten bereiten zu können. Wie verlautet, habe Rampolla dem Geschäftsträger der Pariser Nuntiatur solche Anweisungen erteilt. Kolmles und Vrovinstekes. + Angenrod (Kr. Alsfeld), 11. März. In der verflossenen Nacht gegen 2 Uhr brach in der Hofraite des hiesigen Gastwirts H. Stumpf Feuer aus. Mit Blitzesschnelle griff das Feuer um sich, und bald standen die großen Oekonomiegebäude in einer einzigen Feuerflamme. Das Feuer hatte seinen Anfang in der Scheuer genommen und ergriff so rasch den Viehstall, daß nur mit knapper Not das Vieh gerettet werden konnte. Schon leckten die Flammen am Pferdestall empor, und man vernahm das verzweiflungsvolle Wiehern der dort befindlichen sechs Pferde, aber es gelang auch diese zu retten. Dagegen verbrannten ein Mutterschwein mit acht Ferkeln und mehrere Einlegeschweine. Eins der letzteren konnte noch mit bereits versengtem Rücken dem Feuertod entrissen werden. Der Knecht, welcher sein Nachtlager im Viehstall hatte, erlitt gleichfalls Brandwunden. Das Wohnhaus konnte ausgeräumt und gerettet werden, dagegen verbrannte der in den Oekonomiegebäuden befindliche große, auf Säulen stehende Tanzsaal. Durch die Eile aber, mit der man ausräumen mußte, erlitten die Möbel vielfach Schaden. Da erst vor drei Wochen die Hofraite der jungen Hausfrau in Leusel niederbrannte, so vermutet man Brandstiftung. §§ Gedern, 9. März. Der heute hier abgehaltene erste V i e h m a r k t war in Rindvieh schwach, dagegen in Schweinen gut befahren. Es wurden verkauft Läufer, sogenannte Einlegeschweine, dritter Qualität das Paar mit 50 bis 60 Mk., bessere Qualität mit 70 bis 85 Mk., erste Qualität 90 bis 110 Mk. Fette Schweine und Zuchtschweine waren nicht anfgetrieben, Ferkel, 6 bis 8 Wochen alt, kostete das Paar 30 bis 40 Mk. Der heutige Markt zeigte, daß die Märkte in hiesiger Gegend von Jahr zu Jahr an Bedeutung verlieren. Im allgemeinen war der Handel ein guter, die Preise standen auf respektabler Höhe. §§ Herchenhain, 10. März. Ein Nachspiel zu der im vorigen Jahre hier stattgehabten Beigeordnetenwahl fand kürzlich vor dem Schöffengericht in Schotten statt. Am Abend des Wahltages entstand nämlich eine kleine Schlägerei zwischen den Parteien, und wurden infolgedessen fünf Personen mit je 50 und eine Person mit 80 Mk. bestraft. + Büdingen, 12. März. Der landwirtschaftliche Verein für den Kreis Büdingen wählte in seiner gestrigen General- Versammlung den Herrn Kreisrat Jrle einstimmig zum ersten, und Herrn Gutspachter Hahn (Tiergarten) zum zweiten Vorsitzenden, und beschloß u. a., demnächst eine Reise sämtlicher Mitglieder auf den Niederwald zu veranstalten. Drei der anwesenden Herren zeichneten sofort 300 Mk. für die Reisekosten. A Mainz, 12. März. Der am verflossenen Freitag hier als Spion verhaftete Fremde hat sich als ein ganz gewöhnlicher Hochstapler entpuppt, der sich durch seine angebliche Beziehungen zu Dreyfus und Zola uns interessant machen wollte. Es wurde festgestellt, daß der Festgenommene früher in einem westfälischen Regiment gedient, von dort desertiert und sich zu der Fremdenlegion begeben hat, wo er die Feldzüge gegen Tonkin mitmachte. Seinen Lebens- imterhalt verdiente sich der Verhaftete in der letzten Zeit mit Halten von Vorträgen über seine Erlebnisse bei der Fremdenlegion, doch wurde auch ermittelt, daß er verschiedentlich Zechprellerei verübt. — Die letzter Tage durch die Blätter gegangene Mitteilung, daß die hessische Regierung beabsichtige, die Erhebung des Brückengeldes bei der hiesigen Straßenbrücke wieder an einen Pächter zu vergeben, ist, wie wir von wohlunterrichteter Seite erfahren, nicht zutreffend. Bei einer früheren Verpachtung habe man so wenige erfreuliche Erfahrungen gemacht, daß es das fiskalische Interesse geradezu verbiete, den Versuch zu wiederholen. Oben angeregte Mitteilung ist dadurch entstanden, weil eben allgemeine Erhebungen über das Brückengeld angestellt werden, die als Grundlage zur Neuverpachtung der Trajektanstalt dienen soll. Im Falle, daß der Versuch, eine zweite Trajektanstalt vor der Neustadt herzustellen, gut ausfällt, ist seitens der Regierung beabsichtigt, die Trajektanstalten nicht mehr gegen eine Pauschalsumme zu vergeben, sondern eine Person en zählung einzuführen. A Kastel, 13. März. Dank der Aufmerksamkeit und der Unerschrockenheit eines Lokomotivführers ist gestern morgen, unmittelbar vorder hiesigen Station, ein großes Eisenbahnunglück verhütet worden. Einem von Wiesbaden, beziehungsweise aus dem Rheingau kommenden Personenschnellzug war freie Einfahrt von der hiesigen Station gemeldet worden, welche Meldung aber unrichtig war, denn direkt bei der Einmündung in den Bahnhof hielt auf demselben Geleise ein Güterzug. Aus einer Kurve auf die grade Strecke kommend, gewahrte der Lokomotivführer des sich im schnellen Fahren befindlichen Personenzuges in einer Entfernung von nicht 200 Meter den stillstehenden Güterzug vor sich. Mit Aufwendung aller Mittel brachte der Lokomotivführer des Personenzuges seinen Zug eine kurze Spanne vor dem Güterzug zum stehen. Bei einer Verzögerung von nur wenigen Sekunden wäre der Personenzug in den Güterzug hineingefahren. Der Brave, welcher das große Unglück abgewendet hat, ist der geprüfte Heizer Fries von Kastel. Kastel, 10. März. Zu der Nachricht, daß das Kriegsministerium in Berlin für das F e st u n g s g e b i e t in K a st e l eine Gesamtforderung von 8 Millionen Mark gestellt habe, wird weiter mitgeteilt, daß die Forderung von 8 Millionen Mark sich auf das gesamte, der Militärbehörde jetzt gehörige Terrain erstreckt, daß aber von dieser Summe derjenige Betrag in Abzug zu bringen ist, welcher zu Eisenbahnbauten und Anlagen in absehbarer Zeit in Verwendung kommen soll. In und um Kastel sind bedeutende Bahnanlagen in Aussicht genommen, die mit der Errichtung einer weiteren festen Eisenbahnbrücke zwischen Mainz und Kastel in engem Zusammenhänge stehen. Bingen, 10. März. Gestern Abend explodierte in einem Materialschuppen am Nheinquai eine Benz in lampe in dem Augenblicke, wo ein Arbeiter sie anzünden wollte. Der Arbeiter stand sofort in Flammen, hatte aber glücklicher Weise die Geistesgegenwart, sich in den dort lagernden Sand zu werfen, so daß die Flamme erlosch und er ohne den geringsten Schaden davonkam. Frankfurt a. M., 7. März. Auf den Preußischen und Hessischen Staatsbahnen wird den am 21. d. Mts. und den folgenden Tagen gelösten gewöhnlichen Rückfahrkarten — nicht auch Arbeiter-Rückfahrkarten — von sonst kürzerer Dauer verlängerte Gültigkeit bis einschließlich den 14. April er. beigelegt. Die Rückfahrt muß spätestens am letzteren Tage um 12 Uhr Mitternacht angetreten und darf nach Ablauf dieses Tages nicht mehr unterbrochen werden. Die gleiche Vergünstigung tritt auch ein im Verkehr der Cronberger-, Kerkerbach-, Bröhlthaler- und Main- Neckar-Bahn, derSächsischen und Oldenburgischen Staatsbahn, der Lübeck-Büchener-, der Eutin-Lübecker-, Mecklenburgischen Friedrich-Franz Eisenbahn sowie im Verkehr mit den Holländischen, den Niederländischen und den K. K. Oesterreichischen Staatsbahnen. Die direkten Rückfahrkarten nach und vonBa dischen. Bayerischen, Württembergischen, Pfälzischen und Stationen der Reichseisenbahnen erhalten diese verlängerte Gültigkeitsdauer (bis zum 14. April er.) nur auf den Preußischen und Hessischen Strecken, während sich die Gültigkeitsdauer auf den Strecken der vorgenannten Bahnen selbst nicht über Mitternacht deszehntenTages, vom Lösung-, tage ab gerechnet, hinaus erstreckt. Vermischtes. m. Leipzig, 10. März. Am gestrigen Tage hielt die Freie Vereinigung von Uhren-, Musikwerk-, Feinmechanik-, Edel- und Unedelmetall-Jndustriellen und Großhandlungen zur Wahrung ihrer handelspolitischen Interessen im hiesigen Hotel de Pologne unter Vorsitz des Herrn D. Popitz- Leipzig ihre diesjährige ordentliche General-Versammlung ab. Es wurde hierbei eonstatiert, daß die produktionsstatistischen Fragebogen des Reichsamtes des Innern für die in der Vereinigung vertretenen Branchen unter Mitwirkung der Vereinigung in Angriff genommen worden seien, und Bericht erstattet über die seit der letzten General Versammlung unternommenen Schritte, woraus besonder- hervorzuheben ist, daß auf entsprechende Eingaben bei dem Bundesrat Speeialisierungen des statistischen Warenverzeichnisses und des deutschen Zolltarifs beschlossen worden sind. Weitere Punkte der Verhandlung betrafen die Handels politischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, Rußland und Belgien. Hervorgehoben wurde auch die unter Mitwirkung des Vorsitzenden erfolgte Begründung eines Vereins mit dem Sitz in Berlin und in Moskau, welcher die Anbahnung engerer freundschaftlicher Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Rußland und gemeinsame Be kämpfung der amerikanischen Bestrebungen und Uebergrisse bezweckt. * Heidelberg, 9. März. Der hiesige Studentenausschuß hat kürzlich beim akademischen Senat den Antrag gestellt, den 21. Juni (Sonnenwende) als „dies academicus“ zum Gedächtnis Bismarcks einzurichten. Wie man aber jetzt erfährt, dürfte der Plan, einen solchen Bismarckstag ün allen deutschen Universitäten einzurichten, ins Wasser fatttn, weil man in Bayern während des an und für sich schon kurzen Sommersemesters der Feiertage schon gerade genug habe; von den übrigen Universitäten sind namentlich Berlin, Rostock und Gießen gegen die Idee. * Der falsche Kronprinz Rudolph. Aus Czernowitz wird dem „Neuen Wiener Tageblatt" vom 6. März berichtet: Der Holzschnitzer Basil Semakowsky benützte den unter der Landbevölkerung verbreiteten Glauben, daß Kronprinz Rudolph lebe und zu Zeiten auftauche, um die Leiden und Sorgen der Landleute kennen zu lernen, und gab sich im Bezirke Sodagora für den inkognito erscheinenden Kronprinzen aus. Den Bauer Todos Pidlubey befragte er über seine Ernte, über seine Abgaben- und feine häuslichen Verhältnisse, schlief in dem Bette der Eheleute, die dem hohen Gaste zuliebe trotz der Kälte im Freien kampierten, und chm, als er am Morgen fortziehen wollte, Hände und Füße küßten. Semakowsky hatte aber vorher dem Bauer gesagt, er möge ihm 100 Gulden geben, er bekomme in drei Tagen 400 Gulden zurück. Der Bauer beeilte sich, dem Kronprinzen Rudolph zu dienen; als aber nach drei Tagen kein Geldbrief kam, klagte er dem Pfarrer seine Not, und dieser ließ durch Gensdarmen den falschen Prinzen ver haften. Gestern wurde Semakowsky wegens Betrugs zu zwei Jahren schweren Kerkers verurteilt. * Die Kaiserin Friedrich und die Geschichte von CrouKrg Kürzlich ist ein im Auftrage der Kaiserin Friedrich hergc- gestelltes Geschichtswerk erschienen, das allgemeinen Interesses sicher sein kann: nämlich „die Geschichte der alten Schloß" Herren von Cronberg von den frühesten Nachrichten an bis zum Ausgang des Geschlechtes". Der Text rührt vom Freiherrn v. Ompteda her, während der Bilderschmuck, der sich zumteil an alte Vorlagen lehnt, K. Sutter geschaffen hat. Künstlerischer Berater war der bekannte Mainzer Kunstforschcr Prälat Dr Friedrich Schneider. * Heber minderwertige Lotteriegewiune wird geschrieben In der vom Dresdener Rennverein veranstalteten Lotterie bestand der Hauptgewinn in vier Pferden zum an geblichen Wert von 10000 Mk. Die Gewinner erhielten beim Verkauf erheblich weniger und richteten deshalb an das Ministerium des Innern eine Immediateingabe. Aus diese hin ist ein Beschluß der Kreishauptmannschaft ergangen, in welchem die Bewertung der vier Pferde, inj besondere die Hinzurechnung verschiedener Unterhaltung^ kosten (Fütterung, Transport re.) zu dem nur 5950 Mart betragenden Ankaufspreise als geeignet bezeichnet wird, denn Publikum Irrtum und Enttäuschung herbeizuführen. In Zukunft soll eine ausdrückliche Bezifferung der einzelnen Gewinnwerte entweder ganz unterbleiben oder doch in emcr jede Täuschung ausschlirßenden Weise erläutert werden. Künftige Verlosungen werden nur unter dieser Bedingung genehmigt. (auch in Umtausch gegen Älter« Werke) sowie alle andern Bücher liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an pF® bl 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart YII. berg, In München und bttr alle LoSorrkauistellen. 2004 Kxcefsior 2259 2285 Wamn -Xiiieiort (Mainzer General-Anzeiger> 2257 2227 heim 58 Born, Gerichtsvollzieher. 2242 1916 und promptester Bedienung. Hochachtungsvoll Meyers Konversalions-Lexikon __Pneumatic (Offene Stellen linlkiiicntniU'ir. 1900 9200 853 432 8 74 Gießen, den 3. März 1899. Großh. Amtsgericht, gez. Wiener. Bekannt gemacht: ein Glockenzeichen aufmerksam gemacht werden. Gießen, den 10. März 1899. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. — München. Der Laryngologe Pros. Dr. Schech kann auf eine 25jährtge Lehrlhütigkeit an der hiesigen Universität zurackblicken. AuS diesem Anlaß wurde ihm am 7. dS. beim Betreten seines Lehr- saaleS von seinen gegenwärtigen und vielen ehemaligen Schülern und von seinen Kollegen im Lehramt eine herzliche Ovation bereitet. — Basel. Hier ist der ordentliche Professor für deutsche Sprache und Litteratur an der hiesigen Universität, Dr. Rudolf Kögel, im Alter von 44 Jahren gestorben. Versteigerung. Dienstag den 14. März d. I., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1 Sckwein, 1 Fahrrad, 1 Nähmaschine, 1 Rollwagen, 1 Frachtwagen, 1 Kassaschrank, 1 Violine, 1 Rauchtisch, eine Partie Schuhwaren und Möbel aller Art. Konkursverfahren. Nach vorausgegangenem Schlußtermin und nach erfolgtem Nachweis Aber die stattgehabte Schlußverteilung mird das Konkursverfahren über das BermSgen des verstorbenen Liebmau« Katz zu Gießen aufgehoben. Gießen, den 11. März 1899. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. der Hangschneise. Leihgestern, 9. März 1899. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Heß.2234 Hohversteigerung. Freitag de« 17. März, vormittags 8V, Uhr anfangend, soll im Leihgesterner > Gemeindewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Lacklabrik sucht einen mit der Herstellung von ©eh Lacken gründlich vertrauten Schmelzer bei guter Bezahlung. Offerten unter E.K. 4109 an Rudolf Moste, Mann- Für Schneider. Einen tüchtigen Arbeiter auf Klein« stück gegen hohen Lohn auf Werkstatt sucht 2237 I. Becker, Bahnhofstraße 8. Der „Mainzer Anzeiger" (Mainzer General-Anzeiger) mit drr Beilage „Der Hausfreund" ist das beste und reichhaltigste Blatt von Mainz und der weiteren Umgebung und erfreut sich infolge seines sorgfältig gewählten Lesestoffes, der fortgesetzten Verbesserung und Erweiterung des textlichen Inhalts, sowie seiner nach jeder Seite hin vollständig unabhängigen Haltung, allgemeiner Beliebtheit. Der AbonnementSpreiS beträgt durch die Post bezogen excl. Bestellgeld für das 2. Quartal 1899 »»- Mk. 2.25. Probenummer« werden 8 Tage lang stets gern gratis «nd franco übermittelt. Anzeigen für Mainz «nd Umgebung finden die größte Verbreitung. Der JnsertionspretS beträgt pro Annoncenzetle 30 Pfg-, pro Reclamezeile 40 Pfg; bei Wiederholungen wird entsprechender Rabatt gewährt. Die Expedition des Mainzer Anzeigers (Mainzer General-Anzeiger). ist doch der beste Radreifen. ' So sagen Tausende von Radfahrern, welche persönlich seine hervorragenden Eigenschaften, Haltbarkeit und Elastizität erprobt haben 2282 Gebrauch, rm Eichen- und Nadel-Stöcke. Zusammenkunft in der Lach an Bulle. Mittwoch de« 15. März l. I., vormittags 10 Uhr, wird auf hiesiger Bürgermeisterei ein der hiesigen Gemeinde gehörender schwerer Bulle meistbietend versteigert. Mendorf a. d. Lda., 11. März 1899. Gr.Bürgermeisterei Mendorf a.d. Lda. Rein. 2232 i. ^igen Tage hj^ ittoerb, FeinuE und Großhandl. Interessen im $ 8 Herrn D. $0; General-VersM daß die protch "les des Innen Tranchen unter l f genommen.&:■ t der letzten le, woraus besvi A Einern bei Nchen Ware/n-en ^schlossen ootbto' betrafen die fy:1 inigten Staat» wurde auch k. . gte Begründe. ib in MoskR It: her HandeMK.' und gemkinsmi mngen und Bttc Hol;versteigerung am Samstag, dem 18. d. M., von vormittags 9Va Uhr ab, n der Wirtschaft von W. Weisbrod zu Salzböden. 22,37 fm Eichen- und 17,95 fm Nadelholzstämme, 2 rm Eichen- und 6 rm Nadel-Nutzholz, 25 rm Eichen-, 283 rm Buchen- und 23 rm Nadel* Scheit - und Knüppelholz, 1367 rm Reifer, 85 rm Stöcke. Das Holz liegt in den Distrikten Einbach, Austück, Faberstück und Hardt, Gemeindewald von Salzböden. Krofdorf, 11. März 1899. 2269 Das Bürgermeister-Amt. Hchverfteigerung am Freitag, dem 17. d. M., von vormittags O’/a Uhr ab, bei der Wirtin Schneider zu Dorlar. 6,72 fm Eichen- und 26,17 fm Radelholzstämme, 7 rm Eichen- und 15 rm Nadel-Nutzholz, 11 rm Eichen-, 50 rm Buchen- und 37 rm Nabe - Dcheit- und Knüppelholz, 1583 rm Reiser, 30 rm Stöcke. Das Holz liegt im Gemeindewald won Dorlar. Krofdorf, den 11. März 1899. 2270 Das Bürgermeister-Amt. Abonnements-Einladung auf den im 50. Jahrgange erscheinenden Hohversteigerung. Im Freiherrlich v. Rabenau- chen Walddistrikt Hoherwald bei Reiskirchen werden Freitag de« 17. d. Mts. versteigert: 17 Eichenstämme mit 10,98 fm, 20 Nadelholzstämme mit 8,02 fm 41 Fichten-Derbstangen mit 2,76 fm, owie 80 rm Buchen- und 2 rm Eichen- Scheiter, 24 rm Buchen- und 2 rm Eichen-Knüppel, 33,1 Hundert Wellen s Züchen, Eichen- und Nadelholz- rc. Reisig und 29 rm Buchen- und Eichen-Stöcke. Bon dem Brennholz befinden sich 210 Stück Buchen, und Nadelholz wellen im Distrikt Kohlstrauch bei Bersrod und 1000 Stück Weichholz« wellen im Distrikt Struth bei Beuern, welche nicht vorgezeigt werden. Zusammenkunft und Beginn der Versteigerung morgens um 9 Uhr auf der Staatsstraße am Hohenwald bei Reiskirchen. Treis a. d. Lumda, 11. März 1899. 2268 Amevdt, Forstmeister. Bekanntmachung. Bewerbungen zum Bezüge der Schott'schen Stiftungszinsen (Osterfeld) find bis zum 25. März d. I. bei dem Armenamt — Zimmer Nr. 2 der Bürgermeisterei — vorzubringen. Wohmmgs-Meränderung. Meiner werten Kundschaft, sowie einem unehrlichen Publikum zur Nachricht, daß sich meine Wohnung vom 1. März ab W 55 Neustadt 55 "W im Hause des Herrn Kaufmann Bieker befindet. — Gleichzeitig empfehle ich mich in allen vorkommenden Dachdeckerarbeiteu bei billigsten Preisen Wollen Sie 100,000 Mark Baar-Geld den ersten Hiupttreffir, gewinnen, so beziehen Sie schnellsten« Wohlfahrts-Lose ä Mk. 3 30 (Porto und Liste 30 Psg. mehr) der 2. Lotterie zu Zwecken der deutschen Schutzgebiete. Nur Geldgewinne, ohne jeden Abzug zahlbar. Ziehung 14., 15., 17., 18. und 19. April 1899 im ZiehungSsaale Kgl. Preuß. StaatSlotterie zu Berlin. Lose empficklt das Genera'-Debit Lud. Müller & Co., Bankgeschäft in Rürn- Umversitiits Nachrichten. - BreSlau. Im Anschluß an die medizinische Klinik der diesigen Universität soll eine h ydr o p at hi s ch e Abteilun g mit einem Lehrstuhl für Wasserbeilkunde zufolge der .Bresl. Ztg. er- rietetjroed)enMedizinalrat Prof. vr. A. Eulenburg beging am 1. dS. die Feier seine« 25jährtgen Professoreniubitäums. — Jena. Der Privatdozent Dr. C. Dove an der Berliner Universität hat einen Ruf hierher erhalten, um die durch den Weg- fltng Regel« nach Würzburg erledigte Professur für Geographie zu ibcrn'bmm. Ht-r b-1 st« Dr. Z-rm-lo «1« Prw°Id°»mI habilitiert mit einer Probevorlesung über die Anwendung der Wayr-- M..HI habilitiert mit einer Probevorlesung über Wirbelstürme und Wetter- »rognose. Nadel-Derbstangen =29,27fm, Nadel-Reisstangen — 12,23fm rm Eichen-Scheit, „ Eichen-Knüppel, hierunter 22 rm von 2Va, 3 und 4 m Länge, Eichen-Wellen, Nadel-Wellen, hierunter 2500 lange, zu Spalier und sonst. 8SS di- ->E> "ihr »«52 mA' ' Piaizlschen ury. kse verlängerte tz ° M bietolii »ten Sahnen "ges,vomLc Hohversteigerung. 1) Montag den 20. März d. IS. aus Distrikt Neuhofsheege, Forst- wartei Reinhardshain, und den Distrikten Hainheege, Güntersgraben, Winneröder Haide, Großer Seng, Bauschet, Zeileichen, Bauernhaide, Kätberstall, Saaser Heegwald und Breiteloh der Forstwartei Saasen Scheiter rm: 457 Buchen, 9 Birken, 26 Eichen, 63 Nadelholz, 6 Aspen; Knüppel rm: 115 Bucken, 77Eicken, 111 Nadelholz, 2 Aspen; Reisig rm: 367 Bucken, 694 Eichen, 62 Nadelholz, Stöckerm: 102Buchen, 59 Eichen und Nadelholz. 2) Dienstag den 21. März d. IS. aus den Distrikten Junge Buchen, Wirberger Waldlache, Alter Haag, Ocksenstall, Sohlwald, Lange Buchen, Beltershainer Wald, Hain, Esp, Grauer Berg, Börninger Berg, Steinkaute, Steinweg, Neuhofstanne und Neuer Heegwald der Forstwartei Reinhardshain Scheiter rm: 268 Bucken, 5 Birken, 58 Eichen, 224 Nadelholz (hierunter 184 rm Kiefern - Rundscheiter), 2 Aspen; Knüppel rm. 154 Buchen, 118Eicken 196 Nadelholz, 7 Aspen; Reisig rm: 718 Buchen, 463 Eicken, 222 Nadelholz; Stöcke rm: 67Buchen, 243 Eicken und Nadelholz. Zusammenkunft jedesmal vormittags 9 Uhr auf der Kreisstraße Reinhardshain —Winnerod, am ersten Tage am neuen Pflanzgarten im Distrikt Neuhofsheege, am zweiten Tage im Distrikt Junge Bucken am Eingang des Waldes von Reinhardshain her. Vorgezeigt wird am ersten Tage ein Teil des Holzes im Distrikt Neuhofsheege, am zweiten Tage ein Teil des Holzes in den Distrikten Junge Buchen, Wirberger Waldlache und Alter Haag. Die Nummern des zur Versteigerung kommenden Holzes sind blau unterstrichen. Grünberg, den 7. März 1899. Großh. Oberförsterei Grünberg. Schober. 2262 .efige Stute- it den M; M , dies acadai®k v M man ohtt W! en, ins Wafin n und M \\ä)• t M %txaDe za nmentlich Atl. ,e. i Ans Czeriltt ist» vom 6. Müi! ^emalowsly dich faittttn Eanben,' ßeittn auftau^i, i rte kennen zu lern für TvdvS K me r « ** et Sitte t«8». fottjieiei1• alte oier * ilben $et S*18,1 ■ en; zky lvegens M laticrin 3»” chtcht- , , Bildes: V » Sutter £ Mittwoch, 15. März l. I., nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'scken Saale versteigert: 1 Sofa, 1 ov. Tisch, 1 Nähmaschine, 1 Kleiderschrank, 2 vollst. Betten, 1 Sofa mit 6 Stühlen und 2 Sesseln, 1 Ausziehtisch, 1 Linoleumteppick, 5 Fahrräder, darunter 3 Damenräder, 1 Pferd, 1 Kuh u. a. 2273 Geißler, Gerichtsvollzieher. l”"»ter W*1 a Die Kreisha^PfB g der D* in dcnl ^ld,. qnci SkxL In jeder deutschen Familie sollte die „Thierbörse^ gehalten werden; denn die „Thierbörse", welche im |12. Jahrgang erscheint, ist unstreitig das interessanteste und belehrendste Aach- und Aarniliendlatt Deutschlands. Für Jeden in der Familie: Mann, Frau und Kind ist in jeder Nummer etwas enthalten, was interessirt. Für nur 76 Pfg. (frei in die Wohnung 90 Pfg.) pro Vierteljahr abonnirt man 80“ nur bei der nächsten Postanstalt, wo man wobnt, auf die .Thterbörse" und erhält für diesen geringen Preis jede Woche Mittwochs außer der „Thierbörse" (ca. 4 große Druckbogen): 1. gratis: Den Landwirthschastlichen und Central-Anzeiger; 2. gratis: Die International; Pflanzenbörse; 3. gratis: Die Naturalien, und Lehrmittel, börse; 4. gratis: Die Kaninchenzeilung; 5. gratis: Das illustrirte Unter, Haltungsblatt (Romane. Novellen, Beschreibungen, Räthsel u. s. w., u. s. w.); 6. gratis: Mgemeine Mittheilunaen über Land- und Hautzwtrthschaft und 7. gratis: Monatlich zweimal einen ganzen Bogen (16 Seiten) eines hochinteressanten, fachwtssenschaftlichen Werkes. Die .Thierbörse" ist Organ des Berliner Thierschutz-Vereivs und bringt in jeder Nummer daS Archiv für Thierschutzbestrebungen. Kein Blatt Deutschlands bietet eine solche Reichhaltigkeit an Unterhaltung und Belehrung. Für jeden Thier- und Pflanrenltebhaber, namentlich auch für Thicrzüchter, Thierhändler, Gutsbesitzer, Landwirthe, Forstbeamten, Gärtner, Lehrer rc. ist die Tbierbörse unentbehrlich. Alle Postanstalten in allen Ländern nehmen jeden Tag Bestellungen auf die „Thterbörse" an, und liefern die im Quartal bereits erschienenen Nummern für 10 Pf. Porto prompt nad), wenn man sagt: Ich bestelle die „T-sierbörse" mit Nachlieferung. Man abonnirt nur bet der nächsten Postanstalt, wo man wohnt. 1656] Ein Hausbursche vom Lande gesucht. H. Krämer, Kreuzplatz 11. 1895] Ein Schreinerlehrling gesucht. Karl Schäfer, Wallthorftraße 69. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß der städtische Friedhof in der Zeit vom 16. März bis 15. Mai 1899 von morgens 6 Uhr bis abends 8 Uhr geöffnet bleibt, und daß die auf dem Friedhof Verweilenden eine Viertelstunde vor Schluß desselben auf diesen durch Ein jiiustttt Mtlgksclle 9e,Ud,t L. «dl, N-u-mMu-E 0769] Schuhmachergeselle gesucht. Karl Müller, Liebigftraße 64. TüchtigerPferdeknecht gesucht. 2236 Joh, Fischer. Emil Noll, Dach-kckermMtt^ TM» . < M X. mit Bechtel's Salmiak-Gallseife Ute neu wird « . Benner & Krumm» Neidhart, Gerichtsschreiber. Bekanntmachung. Zur Beaufsichtiguug städtischer Bauaibeiten bei Ausführung von Maurerarbeiten und E«t- wäfseruugS-Anlagen wird ein tüchtiger, praktisch durchaus erfahrener Aufseher zu dauernder Beschäftigung gesucht. Meldungen sind unter Beifügung non Zeugnissen und Angabe des Lohnanspruch» bis zum 586. März b. Js. bei unserem Aktuariat, Am Schwimmbad Nr. 2, einzureichen. Frankfurt a.M.« den 9. März 1899. _______Hochbau-Amt._____2271 Wkhbkiitsche -odevdreditaustiilt Köln a. Kh. Die am 1. April er. fällig werdenden Zinssckeine unserer Pfandbriefe werden »om 15. März er. ab an unserer Kaffe und bei den bekannten Zahlstellen eingelöst. Köln, im März 1899. _________________Der Vorstand. Chicago 1893 Brühl’sche Telephon Nr. ßl< iiiim 1111m nivers.-Buch- und Steindruckerei IIIIIIIIIU GIESSEN lllllll Druckerei und Expedition 7 Schulstrasse 7. sollen ^brucharbeiten, die der Empfehlung dienen, ausgestattet sein dnserate finden die weiteste Verbreitung. Vortheilhaft sollen sie ins Auge fallen und den Blick längere Zeit fesseln f Eigene Buchbinderei Stereotypie, Galvanoplastik. Grosses Papierlaner. Billigste Herstellung -----von Massen« Auflagen. |k |— Q |k ■ damit der Inhalt neu, I ▼ I Lh IX I zeitgemäss erscheine / t&iessener Jtngetger (General-Anzeiger) . SUntMatt fite bau 8faai& Qitow lk mit der Beilage /■ Giessener Familienblätter, / und um überall Eingang zu finden, überall F" I F" /k AI k zu gefallen 1 I ■ | [kl F" I I dem Papierkorb zum Trotze, IX I I IN iZL Lm Le dem Gedächtniss zur Stütze Anfertigung von Drucksachen aller Art für den amtlichen, kaufmännischen und privaten Bedarf. fff PREIS X® 'gff MEDAILLE!^ Malsfeld Js Auf das Kontor einer hiesigen Ligarrenfabrik wird zu Ostern ein Lehrling mit guter Schulbildung gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. 987 0801] Tüchtiges Dienstmädchen bei gutem Lohn per i. April gejuckt. _______________Frau Emil Otto. 0800] Junges, sauberes Mädchen aus anständiger Familie tagsüber zu einem Kinde gesucht. Näh. Bahnhofstr. 33, 4. St. chartenaröeiterin i gesucht.______________Bergstraße 17. 2223] Ich suche zum 1. April ein Mädchen für Küche und Hausarbeit. von Reckow, Marburg, __________________Schwanallee 44._______ Cm junges Mädchen tagsüber für leichte Arbeit gesucht. 2117 ___________Ludwigstratze 44, part. 1695] Ein ordentliches Mädchen wird bei gutem Lohn sofort gesucht. GelterSweg 6. Tapeten reichhaltigstes Lager in allen Preislagen. Reste». ältere Muster zu bedeutend ermäßigten Preisen. Ernst Bloedner, Seltersmg. Original Muserane's Irische Dauerbrand-Oefen Hochöfen und gerbt Füll-Regulier Oefen Rießner-Oefen Kmdkschliisk aller Art Email'Kochgeschtrre Petroleum-Kochapparate Nogklkafige Garlenmöbkl Spaten, eiserne Rechen Gras- und Klersamen KlnmotW Wagen und Gewichte Waschmangen Elserue Aettsteüeu NerMkt. Drahtgeflecht Eiserne Schiebkarren Schneefanggitter Alle Arten Werkzenge Dyckerhoff-Cement Verzinkte Eimer, Wannen öodjpoppt, ilheer, Typs. Telephon 61. Emil Pistor Nachfolger MarKtstraßk 10. Inhaber: H. Selbst & L. Schussler Gießen. 1980 J. C. 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Pfanddrirfe. 87, Westdeutsche Der. Königs- u. 228 80 L> «Atsch«. 3 do. Anl. 86.30 86.— Deutsch«. 4 Gothaer unkb. Bodencredit Laura . . . 222.80 8Vi 8 8V, ß D. ReichS-Anl. do...... Preuß ConsolS do. 101.50 92.90 101.40 101.45 92.55 101.20 92.65 1 47, 5 do.Staatsrte. do. E.B.Gold v. 89 . . . . Arg. tnn. Anl. 98.15 102.40 86.— 97.90 86'- 4 4 4 Hess. Ludwigs- bahn v. 68/69 do. v. 75/78 . Allg.dt.Kleinb. 1 1 1 1 1 f 101'40 4 4 1903 .... Grundschbk. Ser. V—VI do. I-II 101.60 101.50 100.— 101.60 101.50 100.— 4 in Cöln . . Ung. Lds.»Ctr. »iierse. 98.60 96.50 98.50 96.50 riskud-rriiti. Oest. Staatsb. do. Südbahn 153 40 30 20 153 50 30- 143 30 8'/. Badische v. 86 B2yr.St.-Obl. 47, do. äuß. v. 88 74.40 74.40 «utlLndisch«. 37, do. unk. 1906 98.— 97.50 4 Buderus . . . —.— —.— Gotthardbahn. 143.70 81/’, 101.— 100 70 5 ChinestscheAnl. 99.60 98.90 4 Elisab.-B.strfr. 101.45 101.— 4 Frkft. Hypbk. 4 Eisenb. Rtbk. . 100.20 100.20 Jura-Simplon Princ Henry . 101.— 105.70 105 90 4 a.Heff.St.-Obl. 4 Egypt. unific. . —.— 4 Kaschau-Odcr« 37, XIV..... 101.— 101.— 47, Hirzh. u. Lollar 99.80 100 — 8>/, do...... 99.95 100 6 Mexico v. 90 . 100.40 100.70 berger v. 91 —.— 100.50 bo.xn-xm 97.40 97.40 fak'ldin. 8 do...... 91.15 90.50 5 do. Eisenb. . 98.65 98.— 4 Lombarden. . 99.40 37, do. XV. . . 99 — 99.— bt Procentru. 8‘/ Württemberg. 100.30 3 do. Silber. . 26.25 26.20 3 do...... 76.40 —.— 4 Frkft. Hyp.- 99.75 99.65 Dtsch.Reichsbk. 167.— 164.— 4 Bad. Th. 100 . 151.— 149 50 »täbte-Edl. 4 Oefi. Staatsb. 101.95 101.50 Creditverein Berliner Hand. 166 — 167.20 4 Bayer. Th. 100 Donau-Regul. Cöln-Mnden. Madrider. . . Mein. Th. 100 Oefierr.v.1860 Oldenb. Th. 40 Raab-Grazer . Türk. fts. 400 per Stück tn Mk. Ansbacher st. 7 174 40 5 4 5 3 4 4i/6 4’/» B 6 n HAnMUDi. Kriech. E.B.v. 1890 .... Griech.Monop. Italiener Rte. do...... Oefi.Goldrte.. Oefi. GUberrte. Portug. Staat do...... Rum. am. Rte. 43.70 95.50 59.65 101.75 100.70 40.75 26.85 101.30 43.30 95.20 59.70 101.40 100.50 40.— 26.60 101.25 4 37, 37, 37, 4 37, 4 4 87, 4 4 Darmstädter . do...... Gießener (alte) do. ». 96 . . Mainzer . . . do...... Offenbacher. . Wormser . . . do...... Lissaboner . . Rom n—vm 98.40 100*80 101’— 98.50 72.80 1 1 1 1 1 1 1 I SSj lllllll 8 8 8 8 3 8 4 3 3 4 do. I-VIH . do. v. 85 . . do. Erg.-Netz Prag-Dux 96 . Raab-Oedenb. (alte) . . . do. v. 97 . . Rudolf Gold . Ital. gar.E.B. Livorneser . . SicU. v. 91 . 93.25 89.30 83*— 80.— 77.— 101.40 60.— 62.85 97.90 92.90 91*70 82.76 79.70 77.- 101.15 60.05 62.80 97.80 4 37, 87, 4 4 37, 4 4 37, do. Ser. 27 . do. Ser. 28, 30, 33 . . . do. Ser. 29 . Ldw.Cred.-Bk. Hambg. Hypbk. Ser.141-250 do. 46—190 Meining. Hyp. do. neue . . do. unk. 1907 101.— 97.30 98.— 100.65 100.25 97.50 96.80 100.40 97.70 101.— 97.— 100*55 100.25 97.50 96.80 100.40 97.70 Darmstädt. Bk. Deutsche Bk. . Dl. Genoffbk.. Disct.-Comm. Dresdener . . Mitteldt. . . . Nationalbk. . . Oest.Cred.-Act- -»dißrie.^Lr» Kley er Fahrrad 164.50 215.30 119.40 199.60 166 — 120.— 148 30 231.20 257.40 153.60 214.— 118.90 199.60 165.70 118.70 148 40 231.70 254.— 5 37, 3 4 5 8 27, 8 134.— 40.60 139.— 147.65 106.55 121.20 38.05 133 30 189.- 42 50 138 80 14740 132.50 106.30 122.- 4 Ruffen v. 80 . 101.40 101.— 47, Buenos - Aires 5 Toscanier . . 98.35 98.20 4 Pomm. Hypbk. 100.50 100.60 Henninger Augsburg, fl.7 25 05 124 30 26.90 1475 24.50 81/, Schweden» 80 101.20 101.— Stabfe^ljil. 4 Ruff. Südost . 100.55 4 Preuß. Hypbk. Brauerei. . 147.— 146.50 Brschw.Thlr20 124 70 4 Serben v. 95 . 62.40 62.10 4 do. Südwest 100.70 100.80 vm—XII 100.— 100.— Farbw. Höchst. 419.50 417.— Freiburg, fs.10 27—. 4 Spanier . . . —.— 57.20 4 S.-Braunf. . . — 4 Rjäsan'UralSk 100.90 100.90 4 do. neue. . . 102.— 102.— Nordd. Lloyd . Bochumer Guß 115.40 114.— Mailänd.fs.10 14 75 6 Türk.Aoll-Obl. 100.— 100.10 »7, do...... —.— —.— 4 Wladllawkas . 37, do. 1905 . . 98.— 97.50 245.80 246.— Meininger st. 7 24 45 1 bo.conoüt.C. —.— —.— 37, do. Lich . . . —.— 5 Anatolier. . . 99.80 98.50 37, Rhein. Hypbk. Gelsenk. Brgw. 197.40 196.50 Pappenh. sl. 7 23.70 23.90 23 90 1 do. Lit.D. 23.60 23 70 81/ Dsnbg.-Bierst. 81.60 83 10|3 Salon.-Mon. . 59.65 59.60 unk. 1904 . 97.50 97.40 Harpen. Brgw. 183.75 184.25 BenedigerL 30 24 45 6 fitJL jRonta^' Ä'" !*Aw* btiyl(9l Mkii°°, ^eb,ti0n' Mio, tl. $ Rommiffio" des Mandat des Abc spiltig erklärt trcrden Snlm,U.M jßrdas Invalidin chrutt mit der Ieratu jörtlichen Organen bei s'tcsten, den wichtigste warbt noch nicht gefaf fttlin, 11. Mä sr-tzte heute die Berat 1 itel „MachMe Q fommitfion die zur nrivrdniicheu Mgal Ruxton eustyuuu \\ war, daß die Pvsst jgelehnt wurde. Na irrledigt war, vertac Berlm, 11. M -auftzrstellten Nachw : ausschließlich Bayer Itriebs-llnfälle I tötet und 115 Bttto. flttlit, 11. M iftan/Mcho/r St ■in tintr Bon der New- i^erühtt. Nach einer i Meldung t :in gewissen Parssrr I »die Mhl des Herrn ^an den maßgebenden »Acifalle ausgenommen -bcseichnet. Der Pers- me überall im AM **ng entgegengebrc man betont — t>er ^den, als ob durc -der AryM ba8 . ' WM beeinträchtic »rn«, 12. wi .Journal“ aus Peters !? Monat August i Darmstadt. uebe •Piures sei nichts be! ,7 Zur Mil die fich . ” der MZ Äf"ltourf3 Itrtitä !n«? ?b« ie k" «»Ä? n '»"d befjtn i lach ti[m ~ Sfte ’M bereit TOllQl1 ■ durch hna 0 ?c6 zu fcÄ Mn C, herrührt W4 An