Dienstag den 14. Februar 1800 M.38 Erstes Blatt. Amts- und Zlnzeigeblatt für den Kwb Gisszen. -n 8^ :a i Alle Lnzeiges-BermittlungSsteSen te» In- xnb Auslands nehmen Anzeigen fSr den Gießener Anzeiger entgegen. «ft** l>to- JkMtton, Expedition und Druckerei: Schukstratze Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Famitienblätter, Der hessische Landwirt, Ktätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger chtetze«. Fernsprecher Nr. 51. Amerika beruhten auf dem Vertrage von 1828. Unsere Differenzen mit Amerika führten sich im wesentlichen auf eine verschiedene Auffassung der Meistbegünstigungsklausel in Artikel 5 und 9 jenes preußischen Vertrages mit Amerika zurück. Unserer Auffassung zufolge haben wir von Amerika stets Meistbegünstigung zu fordern, wenn wir uns zu denselben Gegenleistungen verstehen. Wir sind dieser Bedingung stets gefolgt. Amerika jedoch vertritt die Auffaffung, daß der allgemein gedachte Artikel 5 durch Artikel 9 eingeschränkt sei. Darin liegt also der Grund unserer Beschwerden. In Bezug auf Zucker haben unsere Bemühungen teilweise Erfolg gehabt. Uns ist zllgesagt worden, daß die Forderung auf Abzug unserer allgemeinen Betriebssteuer vom Verzollungswert noch Gegenstand weiterer Erwägungen sein soll. Was die Beschwerden über den Dingleytarif und die Handhabung der Zollvorschriften betrifft, fo haben wir diese wiederholt zum Gegenstand ernster Vorstellungen gemacht. Wir sind willens, auch künftig alles zu thun, um Abhilfe zu erwirken. Wir hoffen, daß sich in nicht ferner Zeit eine für beide Teile befriedigende, annehmbare Behebung der Schwierigkeiten ergeben wird. Die Regierungen nehmen das Vertrauen des hohen Hauses in Anspruch, daß sie den deutschen Interessen diejenige Pflege zuteil werden lassen, welche sie erheischen. Abg. Lieber (Zentr.) erklärt, angesichts des Schwebens der Verhandlungen müsse sich der Reichstag einstweilen bescheiden. Jedenfalls gebe es niemand im Hause, niemand in Deutschland, der nicht in Hinsicht auf die Auffaffung unserer Regierung über unser Meistbegünstigungsrecht gegenüber Amerika durchaus hinter unserer Regierung stehe. Redner berührt sodann noch die von Amerika aus über Deutschland ausgestreuten Märchen betreffs der Philippinen- und der Samoa-Angelegenheit und ist überzeugt, daß der Staatssekretär auch über diese politischen Fragen befriedigende Auskunft geben könne. Abg. Fürst Bismarck (b. k. F.) spricht gleichfalls sein Vertrauen zur Regierung aus. Unsere Regierung habe darin jedenfalls Recht, daß von der anderen Seite der Rechtsboden verlassen worden sei. Er könne sich gar nicht denken, daß man in Amerika mit seiner alten Gewöhnung an das englische fair play, dieses fair play werde über den Haufen werfen wollen. Er glaube das nicht von einer Nation, die zuhause so gerechtigkeitsliebend und so hochgebildet sei. Redner zitiert Aussprüche des früheren Reichskanzlers Fürsten Bismarck, in denen sich derselbe stets wohlwollend über die Vereinigten Staaten geäußert. Zweifellos werde der gegenwärtige Staatssekretär sich ebenso freundlich äußern können. Staatssekretär v. Bülow antwortet, Deutschland habe sich im spanisch-amerikanischen Kriege streng neutral und absolut loyal verhalten. Allerdings sei es Pflicht der Regierung gewesen, die deutschen Staatsangehörigen und den Handel der deutschen Kaufleute soweit vor Schaden zu bewahren, als der Kriegszustand und der Stand unserer Machtmittel es zugelassen habe. Nur deshalb habe Deutschland nicht Anstand genommen, zeitweise Schiffe nach den Philippinen zu schicken. Deutschland sei seiner unbedingten Neutralitätspflicht nicht einen Augenblick untreu gewesen. Wenn in der fremden Presse Deutschland Erwerbsabsichten in Bezug auf die Philippinen und Unterstützung der Tagalen nachaesagt würden, dann erkläre er, der Staatssekretär, das ausdrücklich für dreiste Unwahrheit. Und daß Deutschland Waffen an die Philippiner verkauft habe, sei eine der fettesten Enten, die jemals aus einem trüben Pfuhl aufgeflogen seien (Heiterkeit). Deutschland habe nie aufgehört, in gutem und freundlichem Verhältnis zu Amerika zu stehen. Amerika habe aber auch zu gegenteiligem Verhalten keinen Anlaß gegeben. Es handele sich nur um Mißverständnisse, und diese kämen wohl daher, daß in Amerika man im unklaren sei über die öffentliche Meinung in Deutschland. Deutschland sei weit davon entfernt, Amerika seinen Sieg zu mißgönnen; aber das deutsche Volk habe auch dem schwergeprüften spanischen Volk den Ausdruck menschlicher Sympathie nicht verweigern wollen. Amerika habe nirgends besseres Verständnis gefunden, als in Deutschland. Die beiden Länder würden durch ideelle und wirtschaftliche enge Bande mit einander verbunden. Man dürfe hoffen, daß man wie hier, so auch drüben einsehen werde, daß wirtschaftliche Reibungen nicht dem Interesse auch des amerikanischen Volkes entsprechen. Ohne Provokation werde Deutschland auch in Zukunft die gerade Straße verfolgen. (Beifall). Abg. Heyl v. Hernsheim (nl.) spricht der Regierung sein Vertrauen namens seiner Partei aus und erörtert des weiteren die Tariffragen. (Reichskanzler Fürst Hohen- Anvahme von Anzeigen zu ter nachmittags fir den lelqmbra tag erscheinenden Nummer dis »orm. 10 Uhr. lohe betritt den Saal). Redner schließt mit der Bemerkung, daß die Identität der landwirtschaftlichen und industriellen Interessen bei der heutigen Besprechung zu Tage getreten seien (Beifall rechts). Abg. Richter (frs. Vp.) erklärt, die Ausführungen des Staatssekretärs hätten den Beifall seiner Partei. Diese habe aber nichts wahrnehmen können, was die Angriffe einer gewissen deutschen Presse auf die Regierung zu rechtfertigen vermöge. Was der Herr Staatssekretär heute gesagt, sei im Grunde nichts Neues gewesen. Redner widerlegt hierauf einzelne Ausführungen der Vorredner und beruft sich dabei u. a. auf einen Ausspruch des Fürsten Bismarck I. (Heiterkeit.) Es unterliege keinem Zweifel, daß unserer Exportindustrie Schaden zugefügt werde; aber die vorliegenden Ziffern gäben kein richtiges Bild, da die Einfuhr vorweggenommen sei unter dem früheren niedrigeren Tarif. Die Amerikaner müßten durch die fortgesetzte Verteuerung der Konsumtion zur Erkenntnis von der Schädlichkeit der Schutzzölle kommen, und in Amerika könnte dann ein Umschlag sehr schnell eintreten. Hoffentlich würden die Erklärungen des Staatssekretärs auch in wirtschaftspolitischer Beziehung beruhigend wirken, damit auch die handelspolitischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern sich so entwickeln, wie es sich zwischen ihnen gezieme. (Beifall links.) Staatssekretär Graf Posadowsky giebt eine zahlenmäßige Uebersicht über die Entwickelung der Handelsbilanz. Aus derselben geht hervor, daß bei Amerika die Einfuhr fortgesetzt gesunken ist, die Ausfuhr dagegen fortgesetzt gestiegen. Wir behaupten, so schließt Redner, Amerika gegenüber noch immer auf dem Vertrage von 1828 zu stehen, wonach eine Differenzierung unserer Waren von denen anderer meistbegünstigter Nationen ausgeschlossen ist, und werden an dieser Verfassung festhalten. Abg. Roesicke (Bd. d. Landw.) bemerkt, unser Zucker werde zweifellos in Amerika differenziert, und es genüge nicht, dagegen zu protestieren; es müßten andere Maßregeln gegen Amerika getroffen werden. Abg. Münch-Ferber (nl.) behauptet, daß trotz der eingehendsten Berechnung der Ware und Legalisierung der Sendung durch den Konsul in New-Jork besondere Schätzungen der Waren stattfänden, welche viel höher aussielen. Das Berufungsverfahren dagegen sei mangelhaft. Abg. Broemel (frs. Vp.) wendet sich gegen die Herren 'rechts und bemerkt, daß es auch bei uns nicht besser aussehe, wie in Amerika. Auch bei uns bildeten sich Kartelle, die im Jnlande teurer verkauften als an das Ausland. Uebelstände seien ja auch von der Mehrheit des Hauses anerkannt worden. Es entspinnt sich nun ein lebhaftes Zwiegespräch zwischen dem Abg. Broemel und dem Abg. v. Kardorff. Der Präsident bittet, solche Zwiegespräche zu unterlassen. Damit schließt die Debatte. Nächste Sitzung: Montag 1 Uhr Peruanisches Konsulatsabkommen. Versicherungsgesetz. Schluß 6 Uhr. AM-H 1 kaufen gesucht, er Nr. 0132 an MteS. xSezugrprcis vierteljährlich 2 Mark 20 Psg. iMMQtlid) 75 Psg. mit Bringerlohn. v8,ree fgi ?a8«oxHtfl«’ Ä'lÄ hieM tt WM Mt dI ÄW 1 Bdidialt tlnjeM StWatnr b« 6 AMidjit tont - ■nl hebt ich 6^ NitivchK ■ ^chm ""ben nn!8iet »UM al, —------“nj Hohve -W Rtz eu». Mi hi fi** LK sä: DimStig 15. Februar: <8 ia,r. hosscharch Zaza. Freitag lunar: Die! leben. Sittli ment. ZumS «'/.llhr:Fub! Emeller-MuS Regiment. S fänbltr. Wetzr, •ttaHtj, tOTXUflty-j W * 00,00- 4 00,00,1 ib ®Sl? I u°d FM L,h ^°b btttotj u HM, 7 ^onttaatt V T*JMbL itbng?y* J®. Aberkennung Ke Sauser L u8S"l«, toutbt to W d-r W,,i । affeehänj^en, wd b'lbtte ben S*i ’’«•®o»W »6Wl SRai 00 betitelt, geh n ^ei KoupletS i °m Hofpoeten $ alsdann durch j ,er Heilsarmee m, geteilten SeifaQ donym reisende Tn Wei Lieder vortresf cger das „FrG. r" von Hildach : Narren Felix T: ehlshaber der K Aeneral Feldmari! General-Feldmav! um glänzenden i Gerhards jun.: und llrnarr Dullen eine Verls noch aufbie1: HM Sachs, te karren Hachr,V: htauä und Mi. M rt vor. jüÄ :n Jean Dnml, \i sen EinsÄmng ai >m rvohllrrtmknÄ $ Nr. 6 nm Uhr za Ade. - i ngarbe zogen F ommtnb, um 31!:: s Theaters tu;: die GtmrM r tcn W 4 *•' n" gep;w M - batten, dem noch die ! - und Sdolar Mw emahnt hatten, >- ziehen, zogen oir ibet zu werden, h etwa 500 ^ ite s«h«® ® n «gereuten W Stabt. W* btt L»d«B «wt, »M Bürgermeister»^ ■attete. Beide ie Ranzengarde ie Berittene * tintig »-»« Di- $** jhr-nd di- R°'5 «Ä>. --FÄ ti-5' is vor recht »-irr! 'N LK ««d°ls *»#• S^, ir Ilie M ffliitn schreibt». Wenn sein Derk zu reden beginnt, soll bk Persvn- Mfteit btl Dichter« verstummen. Zwischen Werk und Empfänger miß eine gewt'hte St'lle walten, - spricht der Dichter da hinein, I, ft-rt er. Diese« alle« weih ich, und dennoch schicke ich meinem Kama ein Borwort voran«? E« müssen starke Beweggründe sein, Ht mich treiben. So ist es; und meine Worte gelten nicht meinem Me, sondern meinen Ansichten. Seit Jahren bin ich e« gewähnt, fofc man meinen Dramen au« d« deutschen Geschichte Zwecke untre die mit der Kunst nicht« gemein haben, dah man ihnen nach legt, ich wollte damit Stamme«Politik treiben; rmd mög icherwetse »Kd da« vorliegende Werk, in dem fich menschliche Schicksale auf «Itichtlichen Vorgängen des vorigen Jahrhundert« ausbauen, den Inlafc zur Wiederholung derartiger Behauptungen bieten. Dem pgmüber sei hiermit ertflrt, daß meine geschichtlichen Dramen nur tot Absicht haben, dem deutschenVolke in t “ dienen. Ihm zu dienen — denn ke-n Volk bedarf der histoiischen Dramatik mehr, al« das deutsche, «eine Volksseele war und ist, so sie die deutsche, von dunklen, unwägbaren, unmehbaren Gewalten dvrchsträmt, die nicht der Historiker, die nur der Dichter 8« beuten *rmag. Dieser Aufgabe find meine Dramen gewidmet. Daß sie In bet Mehrzahl abgegrenzte Teile Deutschland« rum Schauplah Schicksale einzelner Stämme zum Gegenstand haben, erklärt sich au« btt Natur der Sache — sie spielen vor 1870. Daß e« nicht möglich Ist Dramen au« der deutschen Geschichte zu schreiben, ohne alte Hauben zu berühren, da« weiß ich, wie jeder e« weiß, der deutsche -ls-ichte kennt. Ader die Tragödie ist wie die Lanze des Achill, str selber heilt die Wunden, die sie schlug. Don solchen Gedanken w« habe ich geschrieben, schreibe und werde ich schreiben — mit selchen Gedanken möge man mein Werk betrachten. Ernst v. Wtldenbruch. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Montag den 13. Februar, abend« 8 Uhr: Bibelftunde im »snfirmandensaal der Johanneskirche. Colosserbries Kap. 8, von Sers 18 an. Christliche Führung des Hausstandes. Pfarrer Dr. Naumann._______________________________ Schrff»nIlhr: Fuhrmann Henschel. Abends7Uhr: Die Befreiten. Ein« kter-Cyklu«: Sittliche Forderung. Abschied vom Regiment. Lore. Montag den 20. Februar: Der Dogel- länbler. Uerkehr, Kmd und Uolksmrtschast. •efttttmea# H Febr. Fruchtpreise. SöttenX 16,50—00,00, tora X 14,90—<0,00, Gerste X 16,00-00,00, Hafers 13,88—14,00, trb(» WM ‘ WO Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. Komplett gebunden 4- Auflage 1899 Auf'-189 r jYeeS 126 «rf'86 iS 28 3» r7l . hen des tfe|tp Aiis jed 'frfes. « 2/,10 Uhr m vstanzgarten im Distrikt Steinweg ki Meinhardshain. Nur die Kiefern im iiflritt Steinweg werden bei der Ver- 'hige-rung vorgezeigt. Y Dienstag den 21. Februar v. I. -- 1394 Wieseck, den 13. Februar 1899. 0471 Großen-Buseck, den 12. Februar 1899. Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 2 Uhr statt. 04^ Anfang nachmittags 4 Uhr. Kauf Gesuche Verschiedenes Ueeerne. A 1386 Der Borstand. Fastnacht. P astnacht. i Keule während des ganzen Hages: St* W* Mttft Maskenball Zitherklub bin ick gewesen, Weil ick die Annonce im Anzeiger gelesen; Dock den bekannten Kavalier Suckle ick vergebens hier! 0477 Der schwarze Domino. Rcdaction: L. Burkhardt. — Druck Bcrtoa-btt Brühl'schm UniversitätS-Buch- und Sleindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. , .4,» 3>ie heutige Wummer umsatzt 12 Kette" Tüchtiger Zchllcidkkgesklle unb ein Lehrling gesackt. 1882 Otto Kölle, Bahnhofstr. 6. Entlaufen am Freitag Abend Foxterrier. Gegen Beloynung abzug. Bismarckstr. 17, HI. Dor Ankauf wird gewarnt.0476 Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter und Großmutter flau Moses Wallenstein Wwe. nach kurzem Krankenlager im 75. Lebensjahre heute morgen sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bittet Metzger Meier Wallenstein mrd Familie. Au der am Dienstag den 14. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, stattfindeuden Beerdigung unseres langjährigen, treuen Mitgliedes Aerru Ludwig Schmidt, Landmannstratze 9 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Tode und der Beerdigung unserer unvergeßlichen Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Kau Ed. Lind Wwe. geb. Hein 1387 sagen wir Allen unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebene«. Gießen, den 12. Februar 1899. Danksagung. Für die uns bei dem Verluste unserer geliebten Mariechen bewiesene herzlich- Teilnahme, für die zahlreichen Blumenspenden, die trostreichen Worte de« Herrn Pfarrer Hellwig, und inibesondere den Alterrgenoflen derfelben sagt innigsten Dank Familie Karl Dorfeld. Giessener Radfahrer-Verein 1885. Heute Dienstag, abends 8 Uhrr maskierte Kneipe Hotel Schütz. 1399 Giessener Stadttheater. Mittwoch, den 15. Februar 1899 t Aschermittwoch. Sckwank in 3 Akten von £>. F. Fischer und I. Jarno. ______Sensationeller Erfolg! Achtung! Morgen, Dienstag den 14. Februar, im Taunus, Brandgan Jugendliche Kappeufitzuug wozu sämmtliche Freunde und Genoffen willkommen sind. Es ladet ein Die jugendliche Gesellschaft Wim WmkWii il. dmel Konditorei Hettler Ecke Südanlage —Frankfurterstratze^ Gut. 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Wir haben für 230 bis 240 Kinder in unserer Anstalt zu sorgen. Gießen, am 13. Februar 1899. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann. ldyi DM- Fastnachts-Dienstag: "MZ ^ntfrrnortpn Großes karnevalistisches Konzert NlllKtyuill . ■ M-n.1,01 Todes-Anzeige. Heute morgen 7 Uhr entschlief sanft anb Golt ergeben mein innig» geliebter, guter Gatte, unser unvergeßlicher Vater, Schwager und Onkel Herr Privatier Ludwig Schmidt I. Um stilles Beileid der Beteiligten bittet Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Die tiefbetrübte Gattin Lina Schmidt. Gießen, den 12. Februar 1899. 1393 Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 14. Februar, nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause, Laudmannstraße 9 aus. $111* aA' b1"' ** i 1 «fi Ai* ■^«5 ’M IV. rrt. 27. hinterziehen, hat Betrag o< MMS aber 2( »mchzuzahlrn. § -nicht sestgeM: Iber Steuer eine Irt 28. ‘ Mb jung H voi Mit 21 angedrohi b-all zieht neben b stwei Jahren nach MBernäMtzN Mr \W 'der । Bübsstch nicht । ersten Rücksast Art. 29. auch wenn die ganz oder tei geschlossen, we früheren Stra srei Jahre ne. Art. 30. in3be[onbert m , fieuerpflityige l ' «idjt ober nify -2. wenn die ft • Menge oder der ' Ardot YM t 9 und 25 norgesl 1- wenn bei Eri isl. der Vorschrjs ^infabrikanten kiues Erlaubniss öon Ntotin u 'n ,b;n genehmig j-eses Gesetzes ben Beteilig Urschriften we et* Mar! gt0 Krieger-Kameradschaft Giessen. ~ Wir erfüllen hierdurch die traurige Pflicht, die Mitglieder davon in Kenntniß zu setzen, daß unser Kamerad Ludwig Schmidt heute morgen verschieden ist Die Beerdigung findet Dienstag den 14. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, statt. 1381 Versammlung bei Kamerad Busch punkt ll/2 Uhr. Gießen, den 12. Februar 1899. Der Vorstand. GiGlms nun DcllMkn M Fastnacht-Dienstag nachmittags von 4 Uhr ____ Große >-»' KmtiMischkMßklliischkUiitelhMT Kastnachts-Dienstag " Großer Maskenball auf Lonys Bierkeiler. ES laden ein Die vereimsteu Karveval-Gesellslhaftkn Herrenkarte 50 Pfg., Damenkarte 25 Pfg. Dienstmädchen nach Lorsch alsbald geluckt. Näheres 0467 Bahnhofstraße 60, II- 1395] Lauffrau oder Mädchen gesucht. Näheres Steinftraße 19, pari.________I 0469] Williges Mädchen zu baldigem Eintritt gesucht. __Ludwigstratze 35, Part. 0474] Auf 1. März 1 bis 2 Lehr- Mädchen gesuckt. Gefchw. 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