1S99 Donnerstag -en 13. April Erstes Blatt. 86 Amts- und Anzeigeblutt für den Atreis Gietzen ruar d. I. mit, daß er das Präsidentenamt über den erst- lulen mg„ >gtt ler, ffiju« Mt Lnzrigeu-BermittinngSfletlen bei In« trafe ttuilanfed nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger errtgtfm. in Erfurt. iigs, gefiltert*8 ien, vdMM iget kann. thenge ScS::- Sie pmck 5 O 0 Exti; an AeMst-pret« virrlettährüch 2 Mark 20 Psg. monatlich 75 Pf§. nut Briugerloh«. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf,, vierteljährlich. ret raweg Jlec« ferne »en Anzeigen ,n feer nachmittag» für fee» fe «P^n Z*| erfchetneaden Nummer fei» vor«. 10 Uhr. ganisationen aus. Fürst Wied seinerseits hat am 20. März dem Herzog seinen Dank für das Schreiben und warme Zustimmung ausgesprochen. — Von der Postverwaltung. Dem Präsidenten des deutschen Handelstages ist auf die Eingabe, betreffend Haftung der Postverwaltung für Versehen ihrer Beamten, vom Staatsselretär v. Podbielski folgender Bescheld zugegangen ; „Dem dortseitigen Wunsche gemäß habe ich bte Frage, ob die Neichspostverwaltung beim Abschluß von Abkommen wegen Prüfung der Empfangsberechtigung der Abholer von Postsendungen die Haftpflicht für Versehen ihrer Beamten übernehmen könne, eingehend erwogen; bei aller Bereitwilligkeit, dem Publikum, insbesondere dem Verwaltung mit Rücksicht auf das Ergebnis der stattgefuw denen Erörterungen die Ersatzverbindlichkeit auch ferner sich also offenbar in seinem Uebereifer, Deutschland zu verdrängen, hier zu weit vorgewagt, so daß es vor die Wahl gestellt wird, entweder Deutschland Zugeständnisse zu machen, oder alle Konsequenzen eines offenen Vertragsbruches in den Kauf zu nehmen. Man darf wohl nicht daran zweifeln, daß unsere Diplomatie diesen Vorteil wahrnehmen wird. Wie die „T. R." nachträglich erführt, wird an Berliner unterrichteter Stelle vorläufig noch bezweifelt, daß überhaupt ein Abkommen Englands mit den Tonga-Jnseln in der behaupt eten Art abgeschlossen sei. Kongreß wurde heute in Anwesenheit des Statthalters, des Bürgermeisters und des Vertreters des Unterrichts- Ministeriums mit einer von Geheimrat Quink gehaltenen Rede eröffnet. Paris, 11. April. General Gallifet erklärte in seinem Verhör vor dem Kassationshofe, welches heute von dem Figaro veröffentlicht wird, daß der frühere englische Militär-Attache, Oberst Talbot, mit dem er befreunbet war, nach seiner Rückkehr aus Egypten ihn besucht unb ihm sein Erstaunen ausgedrückt habe, warum Esterhazy sich noch immer auf freiem Fuße befinde. Während seines ganzen Aufenthalts in Frankreich habe er den Namen Dreyfus nicht gekannt, es sei ihm aber unbegreiflich, daß man Esterhazy noch nicht verhaftet habe. Vier andere Militär- Attachös hätten gewußt, daß Esterhazy ihnen für einen Tausendfranksschein alle Aufklärungen geben würde, die sie nicht auf direktem Wege im Ministerium sich beschaffen konnten. — Der frühere Präsident Casimir Perier, dessen Präsident Graf Bal le st rem 1 „ aal drückt die Hoffnung aus, daß sich auch die noch fehlenden $ trrtn recht bald hier einfinden möchten. Born Reichskanzler Fürsten Hohenlohe ist ein Dank- s 'ßreiben für die ihm zum 81. Geburtstage dargcbrachten ML!u»ünsche eingegangen. Zur Beratung steht zunächst bie Vorlage betr. das ,'^lag^enrecht der Kauffahrteischiffe. Die Vorlage bezweckt hauptsächlich, klarzustellen, daß 3;u$ ii> der Form der Gesellschaft mit beschränkter Haftung »unter deutscher Flagge Rhederei betrieben werden kann. Ächrieem enthält die Vorlage noch einige Verbesserungen tn-sGefttzes von 1867 über die Nationalität der Kauffahrtei- sMr. . Ä Nach kurzer Debatte wird die Vorlage an eine Kom- c liffiot verwiesen. (38 folgen Wahlprüfungen. Die Wahlen der Ab- ;-eirbineten Franken (nl.), Basserrnann (nl.), v.Blödau ld.l.F.) und Heiligenstadt (nl.) werden für gilttg eaxlätt. die Wahlen der Abgeordneten v. Bonin-Bahren- k-isch (kons.), Kraemer (nl.), Graf Bismarck-B oh len (*inf.) einstweilen beanstandet. Endlich stehen noch Petitionen auf der Tages- cmbmug. Verschiedene Petitionen betr. das Grundstücks- und .'lIhpv thekenmaklerwesen werden debattelos der Re- als Material überwiesen. Heber Petitionen betr. schnellere Frachtver- b>i«dungzwischendenmitteldeutschenJnduftrie- und England beantragt die Kommission Ueber- zur Erwägung. Dieser Antrag wird angenommen. Petitionen betr. an de rw eite Regelung des Apo- rchle nwcsens, ferner betr. die Bäckereiverordnung \ twrbcm debattelos an die Regierung als Material übet» tiStfen, ebenso verschiedene Petitionen betr. die Mern- fil lltsgebung. Morgen 1 Uhr: Die drei postaltscheu Vorlagen in eichl Lesung. Schluß gegen 4 Uhr. der Stadt vorgerückt. Jetzt sind sie auf dem Rückwege begriffen, nachdem sie drei in der Umgegend gelegene Dörfer, in welchen Angriffe auf die Deutschen vorgekommen waren, zerstört hatten. Den Ort Jtschau halten die Deutschen dagegen noch besetzt. Man glaubt, daß die Angelegenheit damit tatsächlich beendet sei. Die Deutschen würden die Wirkung ihrer bisherigen Maßnahmen abwarten. Wenn sich ein Erfolg zeige, würden keine weiteren Schritte unternommen werden. Die Deutschen seien jedoch entschlossen, dem jetzt herrrschenden Geiste der Gesetzlosigkeit Einhalt zu gebieten. Es scheine so, als ob die Bevölkerung in ihrem Verhalten von den Ortsmandarinen bestärkt werde. — Die Aneignung der Tonga-Jnseln durch England findet eine merkwürdige Beleuchtung durch den zwischen Deutschland und England am 6. April 1886 abgeschlossenen Vertrag über die deutsche und englische I» teressensphäre in der Südsee. Der § 6 dieses Vertrages lautet: „Diese Erklärung findet keine Anwendung auf die Schifferinseln (Samoa), mit welchen Deutschland, Großbritannien und die Vereinigten Staaten Verträge abgeschlossen haben, noch auf die Freundschaftsinseln (Tonga), mit welchen Deutschland und Großbritannien Verträge abgeschlossen haben . . ., welche Inselgruppen nach wie vor ein neutrales Gebiet bleiben sollen" u. s. w. England hat Adresse für Depeschen: >ie|au Fernsprecher Nr. 51. treten." _ ... . — Von den Flottenvereinen. Zwischen dem Präsidenten des „Hauptverbandes deutscher Flottenvereine im Auslande", Herzog Adolf Friedrich von Mecklenburg- Schwerin, und dem Präsidenten des „Deutschen Flottenvereins", Fürsten zu Wied, hat vor einiger Zeit ein Briefwechsel stattgefunden, den die „B. N. N." mitteilen. Herzog ablehnen." , — Deutschland und China. Eine gestrige Meldung des „R. B." aus Peking sagt: Die deutschen Truppen Gratisbeilagen: Gießener Famiürnblütter, Der hefMe Landwirt Mittler für hessische Volkskunde. Ausland. Wie», 11. April. Die Gerüchte, die Ankunft des Prinzen Georg und der Prinzessin Mathilde von Sachsen beträfen eine Verschlimmerung im Befinden der leicht erkrankten Erzherzogin Maria Josepha, sind tptfeition und Druckerei: AchNkßr.tze Nr. 7. -L______________555 X Deutscher Reichstag. 62. Sitzung vom 11. April. 2 Uhr. Anwesend sind nur etwa 30 Mitglieder des Hauses Gießener Anzeiger General-Anzeiger tUrtrhri ttgttch it ck i-nadme deS SZontagl. tat Gießener neitrtr»lfä(tet r ntkn dem Anzeiger "DriUch viermal ieigetegt. Deutsches Reich« öetlin, 11. April. Für den 24. April ist der Besuch IHi Kaisers auf der Wartburg zur Auerhahnjagd < i’igtfagt. Der Großherzog von Sachsen-Weimar trifft schon t ui 18. April auf der Wartburg ein. Berlin, 11. April. Die Geschäftsverteilung im - «üchstage ist heute vom Präsidenten dahin getroffen t Eden, daß zunächst die vom Reichspostamt eingegangenen | Erlagen, wie die Novelle zum Postgesetz, die Fernsprech- (Nüühren-Ordnung und das Telegraphengesetz zur ersten Lößiatüng gestellt werden sollen. Dann soll der Gesetz- emtoirrf betreffend die Schlachtvieh- und Fleischbeschau zur ü Bkatung gelangen. r . . Berlin, 11. April. Im Abgeordnetenhanse wurde , M Kommissionsbericht der 13. Kommission über die Anttäge te (Ctr.) und Weyerbusch (freis.), betreffend Aenderung ; ötd Sommunal-Abgabengesetzes in der Richtung einer Er- 1 laufterung des Haus- und Grundbesitzes, beraten. Die Hrmission hatte dazu verschiedene Anträge eingebracht: l.,btt beiden Anträge Mies und Weyerbusch abzulehnen; L1!. büe Regierung aufzufordern, in Ergänzung früherer lÄidfje die Gemeindebehörden dahin anzuweisen, daß in , kneten Fällen mehr als bisher auf eine zweckmäßige Haltung der Gebäudesteuer-Veranlagung zur Entlastung kleinen Hausbesitzer durch geeignete Gewerbesteuer- Dbniungen und zur Einschränkung der Gebäudesteuer gegen- Ükr anderen Realsteuern hingewirkt werde; 3. die ein- WNgenen Petitionen für erledigt zu erklären. Nach üLge rer Debatte, in welcher sich die meisten Redner mit i d (i Resolution der Kommission einverstanden erklärten, •Wb« dieselbe in ihren einzelnen Teilen angenommen. • sMe Sitzung Donnerstag. Tagesordnung: Erste Lesung ua Kanal-Vorlage. . Berlin, 11. April. Dem Bundesrat ist em Gesetz- M irf betreffend die Gebühren für die Benutzung des Nisn-Wilhelm-Kanals zugegangen. ! Berlin, 11. April. Z u r Samoa fr a ge liegen heute Btnt neuen Meldungen vor. Dagegen beleuchtet eine Miner Zuschrift des „Hamb. Korr." die Stellung unserer unbegründet. Karlsbad, 11. April. Der 17. medizinische Reaieruna in "einem Sinne, der endlich einmal wohlthuend I Adolf Friedrich teilte dem Fürsten Wied unter dem 18. Feb- non früheren ofsiMs^Aeußerunaen ab sticht. Es heißt da: ruar d. I. mit, daß er das Präsidentenamt über den erst- Weun auch der Fortgang der diplomatischen Verhandlungen I genannten Verband übernommen habe, unb druckte bie zwischen den Mächten durch die letzten Meldungen über die Hoffnung auf em gutes Einvernehmen zwischen beiden Or. M-n-n-n I ®Se ”n ©amoa nid? au^alten wird so kann °s > ........- - W,°d tanerf«» bat am 20. Mar, 8 - - ■ ' ' " c * doch nicht wunder nehmen, daß die deutsche Regierung sich jetzt mit der Annahme ihres Vorschlages der Entsendung einer Hohen Kommission nicht zufrieden giebt. Die halbamtliche Note der ,.Nordd. Allg. Ztg.", die am Sonnabend erschien, läßt mit erfreulicher Deutlichkeit erkennen, daß die kaiserliche Regierung von England und Amerika Genugtuung für die von englischen und amerikanischen Beamten und Seeoffizieren verübten offenkundigen Verletzungen des klaren, in der Berliner Akte von 1889 festgesetzten Ver- tragsrechtes fordert. Deutschland muß darauf bestehen, daß von London und Washington aus sehr nachdrücklich den ÄKS und I ^anbeiäftanbe errtgegenjufommett, muß aber bie Wfr «Ä. tarIÄ lÄSta ober auch nur ent. > auf das Eraebms der stattaesnn- schuldbarer Gewalttaten schuldig gemacht haben. Wir glauben zu wissen, daß die deutschen Vorstellungen nach dieser Richtung an Festigkeit und Entschiedenheit nichts zu warten^ nich^ sofortt^®et)örfinbennoweitere Verstärkung I haben Jtschaufu nicht betreten, sinb aber bis m die Nahe erfahren werben. — Nachbem sodann in deutlichen Worten ‘"WAW,,‘h fitlh fip rtuf bcm 9tudtt,cae die Erwartung ausgesprochen ist, daß die Vertragsbrüchigen I englischen unb amerikanischen Vertreter von ihren Mächten I unumrounben besavouiert werben, heißt es weiter: Welche I Mittel bie Regierung hier ergreifen kann unb muß, bafür I hat sie allein bas richtige Augenmaß, weil sie allem bie Situation unb bie Machtmittel voll übersehen kann. Sie wird vor keinem notwendigen Schritt zurückscheuen. Wir | wollen aber hoffen, daß es der diplomatischen Aktion gelingt, die durch Schuld der Engländer und Amerikaner in Samoa selbst arg verfahrenen Dinge ins rechte Geleise zu bringen. In London und Washington wird man sich I schwerlich der Einsicht verschließen, daß nicht nur das Recht auf Seiten Deutschlands liegt, sondern daß auch die guten Beziehungen zum Deutschen Reiche es schon wert sind, daß man unbesonnene und Vertragsbrüchige Gewaltpolitiker von sich abschiebt. — Das ist endlich eine männliche und ernsthafte Sprache genau in dem Sinne, wie wir sie gewünscht haben. Wir glauben, sie wird verstanden werden schreibt die Tägl. Rundsch. Berlin, 11. April. Zur Frage des Offizier- Ersatzes. Verschärfte Prüfungsbestimmungen für Fahnenjunker und Fähnriche sind ergangen. In einem Befehle des Kaisers an die General - Inspektion des Militär- I Erziehungs- und Bildungswesens heißt es: „Ich habe mit Befriedigung ersehen, daß die Prüfungen zum Offizier, I sowie zum Fähnrich auf den Kriegsschulen und im Kadettenkorps zu wesentlichen Ausstellungen keinen Anlaß gegeben haben. Dagegen sind die Leistungen bei den übrigen Fähnrichprüfungen zumteil nicht unerheblich hinter den zu stellenden wissenschaftlichen Anforderungen zurückgeblieben. I Der Hinweis in den Mir vorgelegten Berichten auf bie I Ursachen bieser Mängel, welche auf bie recht oberflächliche allgemeine Bilbung ber aus Vorbereitungs-Anstalten hervor- qegangenen Prüflinge, insonberheit berjenigen zurückzuführen I finb, welche, ohne im Besitze ber Reife für bie Prima zu I sein, zu ben Prüfungen zugelaffen werben, läßt es Mir geboten erscheinen, daß die weitgehende Nachsicht, welche im Hinblick auf die Zahl der Meiner Armee noch fehlenden I Offiziere bisher bei den Prüfungen zum Fähnrich gewaltet hat, in dem Maße fernerhin nicht mehr geübt werden soll. I Ich will dem Vorschläge der Generalinspektion daher Meine I Zustimmung erteilen, daß die Ober-Militär-Examinations- I Kommission anzuweisen ist, den Maßstab an die wiffen- | schaftlichen Anforderungen, wie solche in der Verordnung über die Ergänzung der Offiziere des Friedensstandes vom I 11. März 1880 vorgeschrieben sind, wieder voll anzulegen. I Gleichzeitig werde Ich den Generalkommandos und den I beteiligten obersten Waffenbehörden aufgeben, eine strengere I Prüfung der Gesuche um Erlaß des Zeugnisses der Reife für die Prima eintreten zu lassen. Die Bestimmungen dieser Meiner Ordre sollen, um den Prüflingen Zeit zu gewähren, erst vom Frühjahr nächsten Jahres ab in Kraft winn Äk' W 25 Pf«-)w Verhör heute ebenfalls der Figaro veröffentlicht, sagte vor der Ariminalkammer auS, der damalige Ariegsminister General Mercier habe ihm vor der Verurteilung des Exkapi- tLns Dreyfus versichert, daß das Schriftstück: „(Sette Canaille de D." den Mitgliedern des Kriegsgerichts vorgelegt sei, ihm, Perier, sei aber nicht bekannt gewesen, daß das Schriftstück nicht auch der Verteidigung vorgelegen habe. Cagliari, 11. April. Das französische Begrüßungsgeschwader ist hier eingetroffen. Der kommandierende Admiral Fournier überbringt dem König Humbert ein Begrüßungsschreiben des Präsidenten Loubet. — Ueber die Zwecklosigkeit der Beschießung von Samoa schreibt die „Köln. Ztg.": Von landeskundiger Seite werden wir darauf aufmerksam gemacht, daß das Bombardement von Apia durch die englische und amerikanische Flotte nicht nur mit den Bestimmungen der Samoa- Akte in vollem Widerspruch steht, sondern sich auch als ganz zwecklose Roheit darstellt, durch die das Ziel, Unterwerfung der Mataafaleute unter den Willen der Engländer und Amerikaner, in keiner Weise erreicht werden kann. Der Strand von Apia wird in seiner ganzen Ausdehnung begrenzt durch die Häuserreihen der deutschen und andern europäischen Kolonisten, hinter denen sofort Palmen- und Bananenhaine beginnen, in denen verstreut die einzelnen Hütten der Eingeborenen liegen. Aus früheren Bombardementszeiten hat sich bei den Eingeborenen eine ganz feststehende Taktik ent- wikelt. Sobald von See geschossen werden soll, stellen sie sich einfach dicht hinter die Häuser der Europäer, die in ihrer Unverletzlichkeit einen vorzüglichen Schutzwall bilden. Die Granaten fliegen über diese Häuser hinweg und treffen nur Palmen und Bananen, die sich mit dem Bombardement aufs leichteste abfinden. Kommen dann aber Truppen ans Land, so ziehen sich die Eingeborenen rasch in die Haine zurück, wohin ihnen die Fremden nicht folgen können, wenigstens nicht, wenn sie nur über so schwache Streitkräfte verfügen wie zur Zeit die Engländer und Amerikaner. Daß aus diesen Walddickichten heraus Vorstöße gegen kleine Abteilungen der europäischen Truppen gemacht werden können, ist leicht erklärlich, und solche Vorstöße haben auch in der That den Engländern und Amerikanern den Verlust einiger Leute gebracht. Wenn jetzt aus Washington gemeldet wird, die amerikanische Regierung habe den Admiral Kautz angewiesen, sich streng auf dem etatua quo zu halten, so liegt darin nur ein geringes Verdienst, denn der Admiral kann, auch wenn er wollte, nicht ins Innere Vordringen, wo die Mataafaleute sich in vollster Sicherheit befinden, da sie neun Zehntel der ganzen Bevölkerung bilden. So sind sie im Innern auch natürlich die Herren, was auch die Engländer und Amerikaner an der Küste dekretieren mögen. Es ist sehr bezeichnend für die Schlauheit der Samoaner, daß die Mataafaleute schon vor Monaten das Vorgehen der Amerikaner und Engländer vorausgesehen haben und sich in aller Ruhe darauf einrichteten. Sie entfernten nicht nur schon damals alles, was sie an wertvoller Habe besaßen, aus Apia, sondern sie brachten auch die den besten Teil ihres Besitzes bildenden großen Boote nach andern Inseln mit der ganz ausdrücklichen Begründung, daß sie dieselben vor einem englischen Bombardement sichern wollten. Unter diesen Umständen ist in Apia nichts vorhanden, was bombardiert werden kann, und die Beschießung der Palmen- und Bananenhaine ist nur eine rohe Herausforderung, durch die man geigen wollte, daß man, wenn nicht über das Recht, so doch über die Macht verfügt. Wir möchten bei dieser Angelegenheit noch darauf Hinweisen, daß durchaus nicht die gesamte englische und amerikanische Bevölkerung Samoas das Vorgehen ihrer Staaten billigt, sondern daß ein großer Teil davon auf feiten Mataafas steht. Wenn Weiße sich an den Kämpfen in den Reihen der Anhänger Mataafas beteiligt haben, so sind es nicht Deutsche gewesen. Der eigentliche Widerstand gegen Mataafa wurde nur von den englischen Missionaren geschürt, die nicht nur auf ihren Konsul einen großen Einfluß ausübten, sondern auch auf den Oberrichter Chambers, der neun Monate lang in der Mission als Gast der Missionare gewohnt hatte. Bei den engen Beziehungen, die Chambers zu den Missionaren unterhielt, war ihm die völlige Niederlage der Gegner Mataafas ebenso peinlich, wie den Missionaren selbst, die nunmehr in Verbindung mit ihrem Freunde Chambers alle Mittel in Bewegung setzten, um sich mit Gewalt zu Herren der Lage zu machen. Lokales und MooinMes. Gießen, den 12. April 1899. ** Mit einer Sammlung eigenartig schöner Handarbeiten, geeignet, Kennerinnen und Liebhaberinnen zu entzücken, wartet im Restaurant „Frankfurter Hof", Lindenplatz, ein Fräulein E. Schmidt dem hiesigen Publikum auf. Während ihrer nur auf kurze Zeit bemessenen Anwesenheit wird die junge Dame erwachsene und jugendliche Schülerinnen in dem von ihr kultivierten Kunstzweige unterrichten. Einen guten Erfolg dieses Unterrichts lassen die höchst schmeichelhaften Aeußerungen einer Reihe angesehener Moden- und Tagesblätter mit Sicherheit erwarten; auch dürfte das äußerst niedrig bemessene Honorar von 1.50 bezw. 1 Mk. einer starken Frequenz die Wege ebnen. Bezüglich des näheren verweisen wir auf die in unserer heutigen Nummer enthaltene Annonce. ** Kriegerkameradschaft Hasfia. Für den am 18. Juni im Gasthaus „Zum kühlen Grund" in V i l b e I stattfindenden Berbandstag der Kriegerkameradschaft „Hassia" sind folgende Anträge eingelaufen und auf die Tagesordnung gestellt: 1. Anträge des Präsidiums: a. Anstellung eines Wanderlehrers ; b) Auflegen der „Parole" in den Kantinen der hessischen Truppenteile; c. Auflösung der Vereine mit weniger als sechs Mitgliedern; d) Erhöhung des Zuschusses des festgebenden Vereins beim Delegiertentag. 2. Antrag des zweiten Präsidenten, Major a. D. Beck, über Erhöhungen und 491,664 imDurchschn. für 1 Jahr 912,222 steuer in Baden 1896 mit Aus der Zeit für die Zeit. Vor 50 Jahren, am 13. April 1849, wurden im Sunde mitt der Insel Alsen gegenüber, die festen „Düppelcc Schanzen" von bayerischen und sächsischen Truppen erstürmt und die Dänen zurückgeworfen. Bei diesem Unternehmen erkämpfte sich besonders der bayerische Dberftlcur nant von der Tann, durch ritterliche Tapferkeit hervor- ragend, große Lorbeeren. Allein dieser erste schleswig holsteinische Krieg blieb erfolglos, da die völlige LoStrennung von Dänemark, auf welche die Schleswig-Holsteiner auSginger. nicht erreicht wurde. der Unterstützungen in Ausnahmefällen. 3. Antrag des Bezirks Ober-Ingelheim auf Abänderung des § 9 der Satzungen, der in Zukunft zu lauten hätte, daß das Ergebnis der Abstimmung in den Bezirken nur im allgemeinen ür den Bezirks-Vertreter auf dem Delegiertentag bindend ein soll, derselbe soll nach dem Ergebnis der Verhandlungen auch nach Gutbefinden von dem Beschluß des Bezirkstages abweichen können. 4. Antrag des Militär-Vereins Darm- tadt auf Gründung eines eigenen Verbandsorgans. 5. Antrag des Krieger-Vereins Darmstadt, daß Ehren-, außerordentliche und passive Mitglieder, die nicht gedient haben, in Zukunft als Vereinsvertreter nicht entsandt werden sollen. 6. Antrag des Bezirks Büdingen: a) daß die Bestellung ür die Jahrbücher im Monat August vom Bezirksvor- itzenden einzusammeln sind; b) den Jahresbericht künftig edem Verein in zwei Exemplaren zuzustellen. 7. Antrag les Kriegervereins-Bezirks Gießen, jedem Bezirksvorsteher auf Kosten des Landesverbandes ein Exemplar des amtlichen Verbandsorgans „Parole" zustellen zu taffen. 8. Antrag des Vereins Butzbach, daß in jeder Gemeindekirche möglichst ein Ehrenschrank aufgestellt werden möge, worin beim Ab- eben der Veteranen deren Namen, Feldzugs- und andere Ehrenzeichen aufzubewahren seien. ** Die künftigen Bezirke des 4. und 11. Armeekorps und des neuen 18. Armeekorps, mit Generalkommando Fr ank- urt a. M., dem auch unsere hessische Division unterstellt wird, ergeben sich in folgender Weise: Das 4. und 11. Armeekorps sind in ihren Bezirken getrennt durch eine von Südost nach Nordwest laufende Linie, die zwischen Altenburg (östlich) und Gera (westlich) beginnt und Naumburg westlich belassend in der Gegend von Sangerhausen endet. Das 18. Armeekorps nimmt den südwestlichen Teil des bisherigen Bezirks des 11. Korps ein, Hanau, Gießen mit ganz Oberhessen treten zu jenem; dagegen Fulda, Marburg, überhaupt das frühere Kurhessen und die zum 11. Korps geschlagenen Teile von Westfalen verbleiben dem 11. Korps, ;as sich jetzt bis über den südwestlichen Teil der Provinz Sachsen, die Schwarzburg'schen und die Reuß'schen Fürstentümer erstreckt. ** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Florstadt, Kreis Friedberg. Dem Herrn Freiherrn Löw von und zu Steinfurt in Nieder- Florstadt steht das Präsentationsrecht zu derselben zu und wird dasselbe z. Zt. von dem Kreisrat, Geheimen Regierungsrat Freiherrn Erwin Löw von und zu Steinfurt in Groß-Gerau ausgeübt, die mit einem evangelischen Lehrer ■ u besetzende 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gam- ) a ch, Kreis Friedberg. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem Herrn Fürsten zu Solms-Braunfels steht das Präsentationsrecht zu derselben zu; die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende 3. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Höchst i. O., Kreis Erbach; dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg und dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg steht das Präsentationsrecht zu derselben zu; die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gammel s b a ch, Kreis Erbach. Dem Herrn Grafen zu Erbach- Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu derselben zu; eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Babenhausen II, Kreis Schotten. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden; eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hechtsheim, Kreis Mainz. Dem betreffenden Lehrer können die Funktionen eines Oberlehrers an genannter Schule übertragen werden; eine mit einem katholischem Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Herrnsheim, Kreis Worms — sämtlich mit dem gesetzlichen nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalt. ** In Amerika verstorbene Heffen. Town Barton, Wis., Elisabethe Hummel, 70 Jahre alt, aus Oberhilbersheim. New-Aork, Carl Stark, 56 Jahre alt, aus Dahlheim. Baltimore, Md., Frau Anna D. Schuchhardt, 81 Jahre alt, aus Hessen. f* Zur Erbschaftssteuer, deren Erhöhung als Ersatz der Wein st euer von Interessenten empfohlen wird, schreibt die „Darmst. Ztg.": „Im Anschluß an den letzten Absatz der in unserem Nachmittagsblatt vom 5. l. Mts. unter der Marke „von der Zweiten Kammer" enthaltenen Veröffentlichung zur Steuerreform theilen wir nachfolgend eine Uebersicht über den Ertrag der Erbschafts- und Schenkungs- Hessen in den Jahren 1887 bis Vermischtes. ♦ Kastel, 10. April. Folgende neun Herren sind al» Preisrichter zu dem am 26. und 27. Ma» hier stattfindenden Ersten deutschen Gesangs-Wettstrelf deutscher Männer-Gesangvereine von ®tin« Majestät dem Kaiser und König berufen worden v feffor Dr. Karl Reinecke in Leipzig; Prof. Dr. «Wfl Scholz in Frankfurt a. M.; Musikdirektor unh W A. Brede in Kassel; Professor Dr. Franz Wulln< _ Köln; Generalmusikdirektor Hofrat Ernst v. - Dresden; Generalintendant der Königlich bayerischen \ musik Freiherr v. Per fall in München; HoftatMüt Hartung in Weimar; Musikdirektor Flügel m Bre Erster Kapellmeister Dr. Muck in Berlin. ♦ Davos, 7. April. Zu den Vorarbeiten für Dl 26 deutschen Klinikern empfohlene Einrichtung einer ... scheu Heilstätte in Davos wird gegenüber gegemel g Mitteilungen folgendes von berufener Seite berichm internationalen Kurverein zur Unterstützung unve Lungenkranker in Davos wurde im Jahre qinnnt deutschen mit 11600 Fr. und irn Jahre 1898 mtt - Wfl eine Beendigung ihrer Kur ermögllcht. Da nun lew Verein nicht mehr imstande ist, den Davos zah $ c suchenden reichsdeutschen minderbemittelten Lungen einer ben wachsenden Bedürfnissen entsprechenden a w den Weise zu helfen, haben es einige in ‘ Deutsche, unterstützt von den diplomaNschen Verrre er. Deutschen Reichs und Bayerns m der Schweiz. ! ,£ Pflicht erachtet, eine deutsche Heilstätte von Davor ins Men zu rufen. W.e freunbhj b«fe WW in qewissen Kreisen begrüßt wurde erhell, der Th y daß u. a. 127 deutsche Lehrerkollegien -UM v--s°"°^ Davoser Heilstätte beigesteuert haben, und daßi ein FreibettensondS von 100000 Mk., f°“ . , von 203 000 Mk. zur Verfügung stehen. Mittellos neue Kurhauspächter ist seit längerer Zeit eingezogen unb trifft seine Vorbereitungen für die Kampagne. Möchte ilU5 ein liebliches Frühjahr und ein gedeihlicher Sommer beschieß, fein, so wünschen Alte und Junge, Große und Kleine. £IC letzten naßkalten Tage wollen trcnig gefallen. R. Reichelsheim L W., 10. April. Nächsten Mittwoch den 12. d. Mts. sind es 25 Jahre, daß Herr Postverwalter Zins er das hiesige Postamt III übernommen unb zur allseitigen Zufriebenheit geleitet hat. Es wird eine kleine Feier bieses silbernen Jubiläums stattfinben. n. Büdingen, 10. April. Auf Antrag des Kreistaa- abgeorbneten Korell bewilligte ber Kreistag für unteren Kreis einen Zuschuß zur Erbauung einer Nebenbahn von Bübingen nach Oberseemen in Höhe von 5000 Mark Der Kreistag ging babei von ber Erwägung aus, daß bic Kreisstraße Bübingen - Rinberbügen durch den Bahnbau wesentlich entlastet, und von den schweren Kohlen- unb Steinfuhrwerken befreit wird. Die Unterhaltungskosten fUi- diese ungemein stark benutzte Straße waren seither fo Hohr, daß sich ber genannte Beitrag zu ben Kosten besBahndE.- nach Ansicht bes Kreistags in einem Jahr ersetzt. würbe ber Bau einer Verbinbungsstraße von Stammheim nach Robenbach mit Abzweigung nach Altenstabt beschloss Auf biefe Weise erhalten wir Ä kürzeste Verbindung des Nibba- unb Nibberthals. Ferner würbe bic Straße üerbinbung von Robenbach unb Heegheim beschloßen. □ Darmstadt, 11. April. Das neue fünfaktige Draiu von Karl Hepp hier „Der Prior von San Marco/ bas heute seine Premiere am Hoftheater erlebte, errang einen sehr freunblichen unb wohlthätigen Erfolg dank der poetisch schönen Sprache, bes wirkungsvollen Aufbaues nicht zum mindesten einer burch hochentwickelte Regiekucr unterstützten trefflichen Aufführung. Herr Hacker Der körperte in hervorragenber Weise ben großen Glauben: unb Geisteshelben Savanarola (dieser ist mit dem Priei gemeint). Das Stück wirb sicherlich auch über andere Bühnen gehen. A Mainz, 10. April. Bezüglich ber Teilnahme an ber Weinausstellung bei ber Weltausstellung in Pan§ hat eine am Samstag in Wiesbaben stattgehabte Lonseren; erster beutscher Weinfirmen folgenbe Beschlüsse gefaßt „Tu Teilnahme an ber Weinausstellung bei ber Pariser ®th ausstellung setzt sich zusammen: 1. aus einem Ausschank, welcher von Hänblern (ca. 10 Firmen), bic von dem Reich? kommissar dazu aufgeforbert werben, betätigt wird: dir Auswahl ihrer Weine treffen sie selbst unter Beteiligunc bes Kommissars. 2. aus einem Wettbewerb von Produ- zenten unb Hänblern, bie ebenfalls bazu aufgefordert werden Zu beiden Gruppen werden noch ca. 100 Häuser mit dem scheu Schaumweinen und Rotweinen zugelassen. Es ir ausgeschlossen, daß einzelne Firmen Schränke für sich au? stellen, es wird vielmehr eine einheitliche Dekorierung der ca. 400 Quadratmeter großen Halle, die zugleich als Aus stellungshalle und Kostraum dient, angeftrebt, damit der Ge samteindruck gewahrt bleibt, unb fein Vordrängen emzelna ftattfinbet. Der Raum wirb von bem Reich unentgeW zur Verfügung gestellt. Die Kosten ber Dekorierung aber tragen bie beiben Ausstellungsgruppen unb der Restaurateur Berücksichtigt man, daß nach der Volkszählung von 1895 Baden etwa 700,000 Einwohner mehr hatte als Hessen, so zeigt die vorstehende Uebersicht, daß die in beiden Staaten erzielten Einnahmen an Erbschafts- und Schenkungssteuer im Verhältnis nicht sehr wesentlich von einander abweichen. -i. Salzhausen, 10. April. Auch im Kurhaus selbst, in den Wirtschafts- und Wohnungsräumen werden Der- besserungen unb Erneuerungen vorgenommen. Der Ertrag in Jahr Baben Hesse» Mk. Mk. 1887 797,304 465,464 1888 1,145,208 427,066 1889 774,349 475,119 1890 908,407 440,448 1891 1,052,866 469,935 1892 901,869 652,476 1893 944,273 529,401 1894 927,671 529,667 1895 820,405 478,091 1896 849,876 448,978 Summa 9,122,228 4,916,645 Anch i i’-« !»° nj । c.ui6 .tVsaP' ’S»«w Ml"4 ,it « w ■ ? E fefi feg L,. MarN'Tubm * Dizekvchl dr t-rtat ihm W wie Genannten I D'nglichk-it ch« • Ronttket Haben die Einn Zhrt, das am 3 Franks betragen. Über Fürstentums I Wenigen zur ; Die Dividende a I 16500 000 I tirtf glicht, «• c merkwürdig» jiitut der Miet •rjtebenmal nacheinc ,6'« bau ™ t . kstne m •artl9 aus der P9 ^zeuz *e9itten besti ' §?che fertig, ^chvindiM aj ,,^ie h | 5^'serin f , feit' l ^.gdouft. ; Schl, -- 120 di-H- 2 2 Preisliotittllvg des hesüschen Laudwirtslhaftsrats. Bezahlt wurde für 50 Kg. (1 6tr.) Schlachtgewicht: 60-62 53-56 52-54 46-48 5 20-7.00 3.20-4.00 55 53-54 65—66 60-62 55-58 60-62 53-56 2 I 2 (1) 1 1 (1) 1 (1) 2 1 2 (1) 1 1 (1) 1 (1) 1 65-66 60-62 55-58 52-54 46-48 55 53-54 WitowSki (konf.) 5266, Graf Pückler (Antis.) 120 Stimmen. Der Rest war zersplittert oder ungültig. Berlin, 12. April. Ein Mitarbeiter deS „Lokal. Anz/ hatte eine Unterredung mit dem nach Berlin zurück- gekehrten bisherige» Chef der Munizipalität in Apia, Dr. Raffel, worin letzterer sagte, nur Mcttaafa biete die beste Bürgschaft für die Interessen der Weißen, und deshalb müsse er König von Samoa sein. Das Borgehen Englands und Amerikas sei, weil es nutzlos, um so härter zu verurteilen. Berlin, 12. April. Wie das „Kleine Journal" auS Paris meldet, soll der Selbstmord von Henrys Sekretär Liornal mit den Fälschungen Henrys Zusammenhängen. Man nimmt an, daß Liornal die Dokumente fabricierte, da Henry kaum des Schreibens mächtig war. Heute entscheidet der Kassationshof die Frage der ergänzenden Untersuchung. Berlin, 12. April. Das „Berliner Tageblatt" läßt sich i aus Brüssel telegraphieren: Man befürchtet den Ausbruch einer neuen Strikebewegung im belgischen Kohlenrevier. Die Bergleute fordern infolge der Steigerung der Kohlenpreise bei der letzten Staatsbahn-Berdingung eine erhebliche 62-64 56—58 46-48 36-38 32—36 Für ‘/s Kg. Ptg- 76-80 73-76 64-66 ZSulle«. vollfieifchtge, höchsten SchlachttonieS mäßig genährte jüngere und gut ge- s 6.00-6.80 3.60—4.60 a. b. Rom"-Bewegung an. L o , Kremfier, 12. April. Der Leutnant des 3. Infanterie- Reaiments, Baron Gussich wurde nachts in seinem Zimmer überfallen, welcher in Verwahrung des Leutnants befindliche Gelder rauben wollte. Der Räuber wurde verhaftet. Bukarest, 12. April. Das Kabinet Sturdza hat demisfioniert. a . Brüssel, 12. April. Ein größerer Strikes der Ziegelei-Arbeiter steht bevor. Wenn die Arbeitgeber Nicht nachgeben, werden die Arbeiter noch in dieser Woche in eme Lohnbewegung eintreten. Paris, 12. April. Wie in letzter Stunde verlautet, hat nunmehr auch der Direktor der Artillerie im Marineministerium seine Demission eingereicht wegen Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und dem Manne- Minister Lockroy. Paris, 12. April. Der „Figaro" verofientlicht heute morgen in 15 Spalten die Aussagen des Generals Gonse. Derselbe erklärte in vier Sitzungen seine Beziehungen zu Henry, Picquart und Esterhazy. Paris, 12. April. Die Richter-Regelung m der Astarre Picquart, worüber bereits ein Urteil gesprochen, welches aber von dem Advokaten Leblois beanstandet worden war, wird am 13. oder 14. d. M. von der Kriminalkammer entschieden werden. Kopenhagen, 12. April. Eine hiesige junge Dame, ote i Tochter eines Plantagenbesitzers auf Java, wo sie auch ihre Jugend verbrachte, wurde von der Lepra befallen. Der Spezialarzt Ehlers erklärte den Fall für bedenklich und hat umfassende Maßregeln getrosten. London, 12. April. Einem New-Yorker Telegramm zu folge b r a n n t e Banderbilts Palais in O a k h a m (Long- Jsland) nieder. Vanderbilt jun. und seine Gemahlin entkamen mit knapper Not. Man glaubt, daß alle die Brände in letzter Zeit in New-York und Umgebung in verbrecherischer Absicht gelegt worden sind. Petersburg, 12. April. Eine große Anzahl deutscher Kolonisten aus dem Gouvernement Saratow ist vor I einigen Tagen über Libau nach Amerika ausgewandert. I Die Ursache liegt in den fortwährenden Mißernten der I letzten Jahre. Die kaukasischen Bergbewohner I planen ebenfalls eine Auswanderung, und zwar in größeren I Massen nach der Türkei. Sie erwarten nur die Einwilligung I der russischen Regierung. . New-York, 12. April. Der Präsident Mac Kinley und I der französische Gesandte Cambon haben gestern den I Friedensvertrag zwischen Spanien undAmerrka ratifiziert. Für die Abtretung .der Philippinen wird eine | Geldentschädigung bezahlt werden. 11 Su. W Sh k «/, nbu. ,tTQ9 btj ttiitoö c' int: ii?* '* M dmch kJ Pertti k ^rhaltu, ’aren feit kosten bt= W erfq. lße von; Altenst^ W Lch würbe dii'. leim be$< eue fjivs^ on Fchränkt v. tliche fc , bi-:1 igejhs^-v.-- imM Mr dti Idonnv. i i/nbberÄtjliv. hif M \ mürben im Er festen „Düyst fischen Truvku Bei diesem. ahtrischr )t lagerten ieset erste sr it Mige W zchvlsteineto! Getreide (Lokopretse für 100 Kg. gute marktfähige Ware je nach QuaUiät.)^ Frankfurt a. M-, 10. April. _ Wetzen, hiesiger Roggen, hiesiger Gerste, Wetterauer .... Hafer, hiesiger Raps....... Heu und Stroh (Notierung vom Heu- unb Srrohmarkt zu Franfurt a. M., per 100 Kg. loko Frankfurt.) 7. April. Heu Roggenstroh (Langstroh) Bieh (amtliche Notierung am Schlacht- viehhof zu Frankfurt vom 10. April). Hchsen. a. vollfleifchige, ausgemästete, höchsten Schtachtwertes bis zu 6 Jahren b. junge fleischige, nicht auSgemästele und ältere ausgemästete . . . . c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere d. gering genährte jeden Alters Lohnerhöhung^ Nachdem von der amerikanischen und der englischen Regierung der deutsche Vorschlag, eme Spezial-Kommission nach Samoa zur Beilegung aller dort schwebenden Differenzen zu entsenden, acceptiert worden war, werden jetzt von englischer Sette gegen das bereits itn Prinzip angenommene Erfordernis der Einstimmigkeit für die Entscheidungen der Kommission neue Weiterungen erhoben. Wie die „Berliner Neuest. Nachr." hören, wird die Ernennung des deutschen Bevollmächtigten für die Kommission erst erfolgen, wenn von englischer Sette die notwendigen Garantieen gegeben sind, um die Respektierung der deutschen Vertragsrechte in Samoa zu sichern. Berlin, 12. April. Die wirtschaftliche Vereinigung des Reichstages ist von ihrem Vorsitzenden Rettich (kons.) zum 14. April abends 8 Uhr emberufen worden. Auf Der Tagesordnung stehen : Interpellation über die Börse da» Bankgesetz und der Gesetzentwurf betreffend die Schlachtvieh- Utlb Wiem 12.^April. Von der Statthalterei wurden gestern ! vier Wiener Vereine wegen Ueberschreitung des statutarischen Wirkungskreises und statutenwidriger Be Mußfastungen aufgelöst, darunter der Verem bet Rationalen in Oesterreich, dessen Präsident der Abgeordnete Wolff 'st. Wie», 12. April. Wie verlautet, stehen wettere polizeiliche Auflösungen deutsch-nationaler Vereine bevor, besonders des Bundes der Landwirte. Wie», 12. April. Wie die „Ostdeutsche Rundschau gerüchtweise meldet, soll die Regierung an die Staatsbeamten einen geheimen Erlaß gerichtet haben, worin angeblich den Beamten der Austritt aus der kacholischen und der Uefcertritt zur protestantischen oder altkatholischen I Kirche in gegenwärtiger Zeit unter Androhung sofortiger I Versetzung und anderer Maßregelungen untersagt wird. Wien, 12. April. Die hiesige organisierte Arbetter- I schäft beschloß die Gründung eines Vereins zur Bekämpfung I des Alkoholismus. . . f . Linz, 12. April. Der hiesige Bischof ordnete in seiner I Diözese eine allgemeine Betstunde gegen die „Los von Kevkste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 12. April. Bei der gestrigen Nachwahl im zweiten Berliner Reichstagswahlkreise siegte der sozialistische Kandidat Fischer mit 1340 Stimmen Majorität. Es erhielten: Fischer 24319, Kreitling (freis. Volksp.) 17443, tiufa Heilstätte ist für die Hin- und Rückreise auf allen I 'ücn Staatsbahnen bereits Be orderung zum Preise der «iXahrfärte Suge(agt. Es b.darsnichtd« Begründung, hufiiiir den jetzt zum zweitenmale veröffentlichten Dorsch g. I *J(eiammelte6«apitaI zum Bau einer ®c'1,t““cro™ EkundBoU erworben find und gL Was sich an Dauererfolgen mit Hochgebirgsbehand- eraanAt durch Anstaltsbehandlung, in Davos erzielen k rji ist ^neuerdings in umfassender Weise und mit den ge- Msten Zahlenbelegen in den bei I. F. Bergmann in | Waiden erschienenen Dr. -.Turban „Beitrage zur Kenntnis , ote: Liingen-Tuberkulose" niedergelegt. Im übrigen durften dSci.B izekonsul des Deutschen Reichs m Davos und die üfitiqen Mitglieder des Komitees wohl über die Bedurfn s- fir-Me ihrer Bestrebungen die berufensten Beurteiler sein. Genannten sind zu genaueren Mitteilungen über d a^nglichkeit ihrer Unternehmung erbot,g. * Montello, 4. April. Dem „Standard zufolge t|.aben die Einnahmen der Spielbank Fmanz- Me, das am 31. März zu Ende gegangen ist, 2o 100 000 Ig’anfS betragen. Die Unterhaltungskosten des Fürsten und bl ck Fürstentums beliefen sich auf 3 250 000 F^nks un D.iticnitien zur Erhaltung des Kasinos 5 350 000 Franks ' Dic Dividende auf 60 000 Aktien zu je 250> Franks, ergab ' 65(X)OOO Frank. Den größten Coup hat ein russischer »Sias gemacht, der in einer Nacht 350 000 Franks gewann. tDls iierkwürdigste Ereignis der Saison aber war, daß an imitm der Noulettetische die Zahl 33 nicht weniger als f neben mal nacheinander erschien. Eine ganze Anzahl „Kun- ihei" Foer Bank kehren alle Jahre wieder. Em bekannter ' »onboiier Geldverleiher kommt alle Jahre nach Monte-Carlo :nb verliert selten weniger als 10 000 Lister. Das ist ' m Grenze, und wenn er diese erreicht hat, hort er aus m Ipwlen. Dasselbe gilt von einem bekannten Frankfurter e neun W mb 2!.»J Jefang^k vereint » i berufen v ilujifbirenr Dr. . it tot Flil"' Strl* rb «utRjjji N r» *& -Ä. ■il* * I«. »«h 62-64 56-58 46-48 36-38 | 32-36 i. Schlachtgew. Pfg. 76—80 73-76 64—66 nährte ältere o. gering genährte .... Kühe ». Aärsen (Stiere n. Alnder). a. vollfletsch., auSgemäst. Färfen (Stiere und Rinder) höchsten Schl«chiwerteS b. oollflrtfchige, ausgem. Kühe höchsten SchlachtwerleS btS zu 7 Jahren c. ältere auSgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe u. Färfen d mäßig genährte Kühe und Färfen . e. gering genährte Kühe und Färfen . «ZeälSer. a. feinste Mast- (vollm. Mast) und beste Saugkälber . • b. mittlere Mast- und gute Saugkälber c. geringe Saugkälber . . • • d. ältere gering genährte Kälber (Fresier) Sch-f-. a. Mafilämmer u jüngere Masthämmel b. ältere Masthämmel . • • • o. mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) Schweine. a. vollfleifchige der feineren Rasim und deren Kreuzungen im Alter bis 1 :mmerpräsident DeSchanel in wohl begreiflicher nervöser I Snjrcgung etwas zu heftig an ihrem Strange, so daß sie «intti leichten Sprung erhielt. Seitdem ist ihre bis dahm a; Kaire eherne Stimme heiser geworden und unfähig, bte Kimen Tumulte der Volksvertreter zu übertönen und zu Lchvoichtige». Kürzlich wurde sie daher mit dem ihr ge- SihrLNden Respekte abgenommen und zu einem Gietzn ge- Mt Sie soll dort als Modell für eine neue Glocke »men, die ihren Platz auf dem Bureau des Präsidenten trmelhmen wird. Sie selbst wird in das Palais Bourbon Äiich falls zurückkehren, um in dem dort befindlichen parla- wttar,scheu Museum als Reliquie aufbewahrt zu werden | fiuit in den Ruhestand tretende Glocke war im Jahre 1850 । ton dem Ingenieur Fichet, der einen von dem Präsidenten- fhr aus zu dirigierenden Abstimmungsapparat erfunden litte, dem damaligen Kammerpräsidenten Dupin zum ®e= jjtuifi gemacht worden. * eine neue Dampfyacht für den Kaiser ist gegen- nirtig auf der Kaiserlichen Werft in Kiel im Bau begriffen, ‘.tefl Fahrzeug, welches für die Begleitung der Binnen- tiptten bestimmt ist, eine Länge von 18 und eine Breite irn 2l/t Metern erhalten wird und bis zur nächsten Kieler •Eodbc fertig gestellt sein foll, wird mit einer doppel-zylin- ^ichen Hochdruckmaschine ausgestattet, die eine Bewegungs- ♦fitiroinbigteit von 21 Knoten in der Stunde zuläßt. ' * Die Hute einet Pariserin. Was eine elegante ’Janiferin für Hüte ausgibt, ging aus einer Gerichtsver- Ibbdung in Paris hervor. Eine Frau D. hatte bei ihrer »iftin feit 1894 für nicht weniger als für 74 000 Franks ifiite gekauft. Erst kürzlich, im Januar d. I., ließ sie sich ,»! einen Schlag zehn Meisterwerke der Pariser Modekunst Ihfetrn, die 1200 Franks kosteten. Sie waren so zu ihrer ^fmedenheit ausgefallen, daß die Dame sofort noch mehrere bestellte, die 930 Franks kosteten. Aber die Modistin Met sich die Hutliebhaberei ihrer Klientin zu Nutze gemacht. h steigerte in der letzten Zeit ihre Preise und darüber h es zum Prozeß. LMeratur, Wissenschaft und Kunst. — Die enorme Summe von 60,000 Mk. für einen Hund zu Itilca, ist einem englischen Liebhaber befi kynologifchen Sport« vor- Heutige Preise. Mk. 16^5 15.25 15.00—15.50 Altersschwäche Influenza KrebS Schlagflutz Gehirntuberkulofe Bauchsellmtzündung Nierenentzündung Angeborene Lebens- schwäche _________ ___ in Klammern gefetzten Ziffern gebm an, öt< oiclt der Todesfälle in der betreffenden KrankheitZauf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen ©artenftrafce 2. Angebot der Arbeitnehmer r 2 Buchbinder, 1 Spengler, 1 Bauschlosser, 1 Haushälterin oder Gesellschafterin, 5 Taglöhner, 1 Kahrbursche, 1 ältere Frau zur Führung des Haushaltes. Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Bäcker, 2 Buchbinder, 1 Segler, 1 Küfer, welcher selbstständig zu arbeiten versteht, 2 Tapezierer, mehrere Maschinen« schlosser, 2 tücht. Hufschmiede, 1 Feuerschmied, 1 Jungschmied, 1 Sckuhmacber vom Lande, 10 Bauschreiner, 2 Handlanger, 4 Hausburschen, 1 Bürschchen tagsüber mehrere Stunden zum Austragen von Milch, 1 träft. Hausknecht, 1 Arbeiter sur Magazin und Verpackung, 7 Dienstmädchen, 1 Putzfrau, 1 Büffetfräulem. Bekanntmachung, betreffend: Die Löber'fche Stiftung. Aus obiger Stiftung ist eine Pfründe von 260 Mark jährlich an einen in Gießen geborenen, verwitweten Handwerker zu vergeben, welcher einen guten Ruf besitzt, fortwährend einen gesitteten Lebenswandel geführt hat und wahrhaft dürftig sein muß. Anmeldungen werden von heute an binnen 14 Tagen auf dem Büreau des Armenamts entgegengenommen. Gießen, den 10. April 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V-: Wolff. ___________3176 llerßkigmlllM Donnerstag den 13. d. Ul., nachmittags 3 Uhr, sollen dahier Möbel aller Art, als: Schränke, Tische, Stühle re. zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden. — Zusammenkunft der Steigliebhaber auf meinem Bureau. Gießen, den 12. April 1899. 3187 Seipel, Gerichtsvollzieher. WinpskWtzU Heute frische Schellfisch©, Kabliau, Zander, Schollen, Kluß« hechte, lebende Karpfen, Hechte, Forellen eingetroffen. 310 Prompter Versandt nach auswärts. OTTr' I. M. Schulhof. IeSn Kolonialwaren« und Delikatessengeschäft. Kabliau und Schellfische frisch im Rebstock.___________________S36 ztldstgtmnueukr, reiner Bienenhonig a^zugeben. Grünbergerftraße IS, III. la. Frische Schellfische, Eabliau, Zander, Hechte, Rotzungen, Salm, diverses Geflügel empfiehlt 01295 C. G. Kleinhenn. 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Herzlichsten Dank für alle Beweise der Teilnahme bei dm I uns betroffenen Verluste unseres lieben Bruders Georg. Gießen, den 12. April 1899. 01287 Geschwister Lang. 1839-1899. Samstag den 5. ds. Mts., abends 8Vs Versammlung im Hessischen Hof, Besprechung der Jahresfeier. 3fr. PKiiastball auf der Aaöenau findet statt am 15. Mai d. J. im Ziegikk'schkn Saalban. Es ladet freundlichst ein e 3171 Anfang 3 Uhr nachmittags. Das Comite. KÖLN,Sc hildergass«?^ BERLIN, Mohrenslr. 21 Schreibmaschine, die töaupEVorzüae sämtlicher §ysreme vereinigend. Allein-Vertrieb für das Grossherzogtum Hessen: Brfihl’sche Univ.-Bnch- und Steindruckerei, Giessen. Hanfcouverts mit Firmendruck 1»M «MI n KB*- VTri-n«. Brtthl’eche Ünlv.-Druckere (T’ieteelx Extoe».) 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Hamburg* Unbemerkt be >chrcstages eines igirnem deschchen nivhc» Aussehen ' QWnltag wegen ÜLbtn und wegen K,obl eher eine S ihnnir jubilätnrx d OH ersten Dezenmr Mi nur Deutschlun freie und Hai ic tW und jottp g ierender, wesens sejz ninnern, daß kMyse sich nchv selbst in Kausman ten Plan bestand -übermächtigen Pr slte Gewohnheite Mannte, parlit »tüteten in der 2 ibtT einsichtigere, ijene nicht, und n teine vollendete 5 iVirndernSwetter 5 Folgerungen gezoc deS LollanWstes rsir in der „Ham Äntaoti ans diese Unsere Pate ; anschW einen t , übertras. Derv entsprechenden l gewaltig, daß t ; apersten, geseß r maßten. Währe i nun für absehbc ? Frechasens, der > btt Lpeicherrimir 1 diese DvranschlLg 1 fltöyn Beschien, erst neuerdings1 1 beschlossen worb' Cuaiftreden ge verkehr schon m c- an Speicheri lrnlen neue Lei Mittel zu deren 1 f,nt fyMnfion. Arien tveniae »ttji Buchet ber r ^utschl^bz v Ahnung bi UervorrSte Abteil M, tri ^'?rlchesbed 2W 'n b 4»h bittin:0^ eine Nct.®ubt® R W «ni