544 UMMtk. teilte nb deinen «f: '"dpsatten », «li: 'tc. UW Nm!. en Mk. 0.70 hm „ 0M Statt „ 0.60 ö billigst berechnet. । herrplaH 11 3to rückgebracht. r ab veckmstMe. . . 1.-M M enb . 1,16 M . \,\b Mk. Leutueru: . 095 M . 1.05 W. . . 1.10 Mk- 800 Cevtuerv: . 0.90 B 1.- M 1.05 M tail Jfc *« hiefigee rsirkS aste 33i ifwanb oerbuad« ffi, r nub biS ,6 im ©«»»£ Mten von öder ;evdea 110, >n auch,n 642» lien i > etC' oos die..^a«80 1800 Freita« dm 13. Januar Rr. 11 Zweites Blatt Gießener A zzzeiger Heneral-Anzeiger ZSezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pjg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerloh«. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-Bermittlungsstellen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Erscheint täglich ■ mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener AamitienvtLtter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Aints- und 2lnzeigeblcrtt für den Ttvers Gieszen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraßc Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Kälter für hessische UotKsKnnde. Adresse für Depesche«: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. Deutsches Reich. Darmstadt, 11. Januar. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen am 11. Januar den Kanzleirat Schäffer aus Gießen, den Pfarrer Scriba aus Wetterfeld, den Pfarrer L)r. Bergmann aus Bingen, den Pfarrer Scriba aus Groß-Winternheim, den Verlagsbuchhändler Alexander Koch; zum Vortrag den Staatsminister Rothe, den Finanzminister Küchler, den Oberkammerherrn Frhrn. v. Schenck zu Schweinsberg-Wäldershausen, den Kabinettsrat Römheld, den Galerieinspektor Dr. Back. Berlin, 11. Januar. Zu der Mitteilung des Pariser Figaro, daß der Kaiser dem französischen Botschafter in lebhaften Ausdrücken seine Sympathien für Frankreich gegenüber den englischen Drohungen ausgedrückt habe, schreibt die „National-Zeitung", es müsse darauf hingewiesen werden, daß durch die englisch-deutsche Konvention über Südafrika jeder Konflikt zwischen Deutschland und England in den in Betracht kommenden Gebieten ausgeschlossen ist. An wohlunterrichteter Stelle werde denn auch mit aller Bestimmtheit angenommen, daß von irgendwelcher Parteinahme Deutschlands für Frankreich gegen England nicht die Rede sein könne. Berlin, 11. Januar. Die CentrumS-Fraktion des Reichstages war gestern abend zusammengetreten, um zur Militärvorlage Stellung zu nehmen. Die Beratungen währten vier Stunden. Als vorläufiges Ergebnis ist zu bezeichnen, daß die Fraktion gegen die unbedingte Annahme ist und Abschwächungen wünscht. Berlin, 12. Januar. Bei dem Reichskanzler Fürst Hohenlohe findet am 12. ds. Ms., abends 7>/, Uhr, ein Diner von zirka 60Gedecken statt, zu welchem die Staatsminister und Staatssekretäre, das Präsidium des Reichstages, die Mitglieder des Bundesrates und mehrere Parlamentarier Einladungen erhalten haben. Berlin, 11. Januar. Aus dem F ü r st e n t u m R e uß ä. L. kommt die interestante Nachricht, daß, während schon im vorigen Jahre daselbst die Grund- und die Einkommensteuer je um einen Termin ermäßigt worden ist, kürzlich der R e st der Staatsschulden des Landes ausgelost worden ist. Reuß ä. L. ist somit der einzige Staat im deutschen Reiche, der vollständig schuldenfrei dasteht. M.P.C. Berlin, 11. Januar. Wenn öfters behauptet wird, die deutsche Regierung wende ihr Interesse zu einseitig der Landwirtschaft zu, sodaß sich Handel und Industrie als Stiefkinder behandelt fühlen könnten, so muß auf die nicht unbeträchtlichen Aufwendungen verwiesen werden, welche Jahr für Jahr beispielsweise zur Hebung der Strom- und Flußschifffahrt gemacht werden. Diese kommen doch in erster Linie Handel und Industrie zu gute. Ebenso sind die Summen, mit denen die Schifffahrt über See unterstützt wird, als Subventionen von Handel und Industrie anzusehen. Die soeben ausgegebene Denkschrift betreffend die Entwicklung von Kiautschou beweist ebenfalls, in welchem Maße der Leitung des Reiches das Wohl von Handel und Verkehr am Herzen liegt. U. a. heißt es darin, so günstig sich die wirtschaftlichen Aussichten des Kiautschougebietes für die Zukunft auch darstellten, so werde es sich doch für die nächsten Jahre nicht vermeiden lassen, daß das Deutsche Reich durch einen Zuschuß den Hauptteil der Kosten für die Anlagen und die Verwaltung des Schutzgebietes trage. Es würde gerade in dem ersten Entwickelungsstadium der jungen Kolonie ein schwerer Fehler sein, durch eine Häufung von Steuern und Abgaben die Einnahmen steigern zu wollen, da dieses das Hereinströmen von Handel und Gewerbe ernstlich gefährden und damit die Steuerkraft des Gebietes dauernd schwächen würde. Ein Ausgleich für die vom Reiche aufzuwendenden Beträge werde für die nächsten Jahre im Wesentlichen nur darin erblickt werden können, daß durch das Schutzgebiet und sein weites Hinterland ein neues Absatzgebiet für den deutschen Handel und die deutsche Industrie geschaffen werde. — Das Schicksal der Karolinen-Inseln ist während und nach dem spanisch-amerikanischen Kriege der Gegenstand mannigfacher Erörterungen gewesen und es mehrten sich, zumal in der letzten Zeit, die Gerüchte, daß Deutschland die Gelegenheit benutze, um die Inselgruppe in seinen Besitz zu bringen. Meist waren diese Meldungen völlig unkontrollierbar oder sie ließen sich im besten Falle auf englische Quellen zurückführen. So brachte der „Standard" vor einigen Tagen die Notiz, daß die Verhandlungen in dieser Sache abgeschlossen seien. Auch diese Nachricht erscheint jedoch sehr verfrüht, denn eine anscheinend aus offiziöser Quelle stammende Nachricht des „Hamb. Korr." bemerkt zu der Meldung des „Standard": „Ob es sich hier um eine im Augenblick schon abgeschlossene Sache handelt, entzieht sich noch der sicheren Beurteilung. So viel aber dürfte gewiß sein, daß die deutsche Regierung bemüht gewesen ist, angesichts der durch den spanisch-amerikanischen Krieg hervorgerufenen Aenderung der Verhältnisse die deutschen Interessen auf den Karolinen auf friedlichem Wege nach Möglichkeit wahrzunehmen." „Tgl. Rundsch." Ausland. Wie«, 11. Januar. Ein in Plauen (Sachsen) erscheinendes Blatt veröffentlichte einen Erlaß der österreichischen Regierung an die Grenz-Bezirksämter, der diese bereits unter dem 21. September 1898 anweist, Material zu erfolgreichen Reklamationen wegen konventionswidrigen Verhaltens der deutschen Regierung in bezug auf die Ausweisung erkrankter Oesterreicher zu sammeln. (Der tschechische Text sagt für „konventionswidrig" „protiümcurni6 d. h. „vertragswidrig", „kontraktbrüchig.") — Daß ein inhumanes Verfahren im Verhältnis zu dem verbündeten Nachbarreiche deutscherseits ausgeübt werden sollte, ist höchst unwahrscheinlich; höchstens können vereinzelte Mißgriffe untergeordneter Behörden vorgekommen sein. Der Erlaß, ergangen einige Wochen vor der vielbesprochenen Rede des Grafen Thun, macht aber durchaus den Eindruck, daß es sich dabei nicht um gewöhnliche geschäftliche Reklamationen wegen einzelner, vielleicht vorgekommener amtlicher Mißgriffe handelt, sondern daß planmäßig Anklagematerial gegen Deutschland gesammelt werden sollte, vielleicht gerade für die Rede, welche Graf Thun zur Befriedigung seiner tschechischen und polnischen Freunde zu halten beabsichtigte. Es scheint sich jedoch nichts Erhebliches ergeben zu haben, sonst würde das Material wohl einige Wochen später in der Thun'schen Rede aufgetaucht sein. Budapest, 11. Januar. Die Kompromiß-Verhandlungen verlaufen in ungünstigster Weise. Der liberale Klub erklärt die Forderung der Opposition: Demission des Gesamt-Kabinetts und Abschluß des Zollvertrages, falls der Ausgleich nicht im Sinne Ungarns zu stände kommt, für unannehmbar. Madrid, 11. Januar. Die Audienz des österreichischen Botschafters bei der Königin-Regentin steht mit einem Schreiben Don Carlos an Kaiser Franz Josef in Zusammenhang. Don Carlos will unter gewissen Bedingungen, welche sich hauptsächlich auf die Zukunft seines Sohnes Jaimes beziehen, die weitere Agitation einstellen. Die Unterhandlungen darüber sind schwierig. Polavieja wäre einem solchen Ausgleich nicht abgeneigt, unter der Voraussetzung, daß Garantien für die Loyalität der Karlisten gegeben würden. — Zu den russischen Abrüstungsplänen wird der „Köln. Ztg." unterm 9. Januar aus London geschrieben: Als ein Mann, der aufrichtig und herzlich den Erfolg der Vorschläge des Zaren wünscht — schreibt ein Mitarbeiter der „Times" ans Sabastopolunter dem 6. Januar, Feuilleton. Englische Worksöiötioliiekcn. Von Dr. Ernst Schultze. (5. Fortsetzung.) Es ist klar, daß bei einer solchen Ausdehnung der Aufgaben einer Volksbibliothek ein eigenes Gebäude fast ein unbedingtes Erfordernis ist. Natürlich haben nicht alle public libraries von Anfang an ein solches besessen; aber jetzt, nachdem die Bewegung schon längst ans den Kinderschuhen heraus ist, findet man in jeder, auch noch so kleinen Ortschaft, die die Bibliothekssteuer erhebt, die public library in einem eigenen, in den meisten Fällen recht geschmackvoll ausgestatteten Gebäude, wenn sie nicht etwa in einem Seitenflügel des Rathauses (town hall) untergebracht ist. Nicht selten zählt die public library zu den schönsten Gebäuden des ganzen Ortes. Das gilt nicht nur von Großstädten — ich führe als Beispiel Liverpool an, wo die public library zusammen mit dem mit ihr in Verbindung stehenden Museum die eine Seite des größten Platzes der ganzen Stadt entnimmt und in der That ihre imposanteste Gebäudegrnppe darstellt — sondern auch von recht kleinen Städten. Häufig ist das allerdings erst durch großartige Schenkungen möglich geworden, so z. B. in Preston (etwa 110,000 Einwohner); ich habe selten ein schöneres öffentliches Gebäude gesehen, als die dortige Volksbibliothek, die zusammen mit einem Kunstmuseum in einem Gebäude untergebracht ist, das zwei Brüder Harris ihrer Vaterstadt zum Geschenk gemacht haben; es ist ein imposanter Ban in griechischem Stil, mit schönen Giebelskulpturen von Roscoe, der jeder Großstadt zur Zierde gereichen würde. Ich glaube, daß er sich mit den beiden schönsten Bibliotheksbauten Deutschlands, der Universitätsbibliothek in Leipzig und der städtischen Bibliothek in Köln, wohl messen kann — man bedenke aber, daß Leipzig etwa 300,000 und Köln etwa 350,000 Einwohner hat, und daß zudem die erstgenannte Bibliothek eilte stattliche Anstalt ist, ganz abgesehen von dem geringen Preis ihrer prachtvollen Baumaterialien. II. Tritt man in eines der englischen Volksbibliotheks- gebäude, so gelangt man zunächst in den Zeitungslesesaal (news room). Die Zeitungen sind hier auf schrägen Pulten befestigt, die an der Wand entlang laufen und auch die Mitte des Saales, soweit es irgend yngeht, ansfüllen. Sie sind in einer Höhe angebracht, daß ein erwachsener Mensch sie stehend bequem lesen kann. Man kann sich dabei auf die Pulte aufstützen, Stühle giebt es in diesem Raume nicht. Jede Zeitung ist in der Mitte mit einem Falz befestigt, der das Umschlagen der Blätter, wohl auch das Herauf- oder Hernnterschieben der Zeitung gestattet, nicht aber ihre Entfernung. Gewöhnlich kann dieser Zeitnngslesesaal, in dem ich selten weniger als 30 oder 40 Zeitungen gefunden habe, von einem der Beamten der Bibliothek im Auge behalten werden; doch habe ich nicht selten auch eine solche Anordnung getroffen, daß der Saal ganz ohne Aufsicht blieb. Besuchte man einen dieser newe-rooms zur Mittagsund namentlich zur Abendzeit, so findet man ihn gedrängt voll von eifrig lesenden Brenschen. Häufig kann man beobachten, daß eine Zeitung gleichzeitig von mehreren Leuten gelesen wird: hinter dem eigentlichen Leser stehen dann noch einer oder zwei, die über seine Schulter hinweg die Zeitung mitzulesen suchen. Wenn ich einen solchen Besuch der Zeitungslesesäle englischer Volksbibliotheken einem deutschen Bekannten erzählte, bin ich häufig (im Tone der Gewißheit) gefragt worden: „Das sind natürlich meistens Stellungsuchende?" Das ist aber durchaus nicht der Fall. Gewiß besuchen auch diese die public libraries, und es ist ein Segen, daß sie es können; aber in den Mittags- und Abendstunden sieht man fast nur Leute, die die Zeitungen in der That auf ihre Artikel und nicht auf ihre Annoncen durchlesen. Und auch die Befürchtung ist unbegründet, die ich einmal aussprechen hörte, daß die Zeitungen dadurch in ihrem Verkaufe geschädigt werden; die starken Auflagen der englischen Zeitungen und das ganze blühende englische Zeitungswesen beweisen deutlich genug das Gegenteil. Es ist eben mit den Zeitungen ebenso, wie mit den Büchern: je mehr Lesestoff dem Volke geboten wird, desto mehr wächst auch die Lust am Lesen und die Freude an den Büchern. Wer nie ein vernünftiges Buch in den Händen gehabt hat, dem wird es natürlich auch nicht einfallen, fein Geld für Bücher auszugeben; wer aber gesehen hat, welche Schätze in der Literatur niedergelegt sind, und welchen Genuß eine schöne Lektüre bieten kann, der wird sich auch das eine oder andere Buch anschaffen, wird Bücher zu Geschenken benutzen u. f. w. Glücklicherweise haben viele unserer deutschen Buchhändler das schon eingesehen, oberes ist merkwürdig genug, daß oft von anderer Seite behauptet wird, daß es im Interesse der Buchhandlungen läge, die Volksbibliotheken nicht aufkommen zu laffe«. Als selbstverständlich erscheint es mir allerdings, daß man bei der Gründung von Volksbibliotheken von der in Deutschland leider noch häufig beliebten Praxis absehen sollte, die Buchhändler selbst um unentgeltliche Überlassung ihrer Verlagswerke zu bitten, — das mag in Ausnahmefällen, wie z. B. augenblicklich bei Gründung der Katser- Wilhelm-Bibliothek in Posen, die übrigens keine Volksbibliothek sein soll, berechtigt sein, in der Regel aber sollte man es streng vermeiden. Ich verkenne habet durchaus land 14582 Einwohner. Durchschnittlich ist bei einer ein (Fortsetzung folgt.) auf eine Postanstalt 1519, in Großbritannien 1906, in Oesterreich-Ungarn 4150, in Frankreich 4536 und in Ruß- und mit seiner Mütze neben dem Gentleman im Cylinder, auch hier nimmt keiner von beiden seine Kopfbedeckung ab; _ .... sind eben beide damit so verwachsen, wie der Hunne I zelnen Postanstalt ein Personal thätig von: 5,5 Personen mit seinem Pferde. ' - . in Deutschland, 7,5 in Frankreich, 7,2 in Großbritannien, 6,1 in Oesterreich-Ungarn, 1,8 in Rußland und 1,0 in der Males und MovinMes. Dad-Nauheim, 11 Januar. Von gut unterrichteter Seite wird dem „Bad-Nauh. Anz." mitgeteilt, daß für die nächste Saison sich wiederum drei neue Aerzte an unserem Platze niederlassen werden. Büdingen, 10. Januar. Im hiesigen Gewerbeverein hat sich ein Verkehrs-Ausschuß konstituiert, der sich zur Aufgabe stellt, den Handel berührende und überhaupt gewerbliche und kaufmännische Fragen gemeinschaftlich zu besprechen und für Verbesserungen, event. mit Hilfe der Großh. Centralstelle für die Gewerbe in Darmstadt, wirken zu wollen. Vermischtes. * Ruhrort, 10. Januar. Auf einem im Hafen liegenden holländischen Getreideschiffe wurden am Samstag bei einer weiblichen Person die schwarzen Pocken festgestellt. Das Schiff wurde sofort vom Hafen in die Ruhrmündung geschleppt und unter Quarantäne gestellt. * Die auf den Nationalfesten geplanten körperlichen Wettkämpfe wurden zunächst von Dr F. A. Schmidt in Bonn in ihren Grundzügen festgestellt und sind dann in einer ausführlichen Beratung durch Turner, Sport- und Spielleute festgestellt und ergänzt worden. (Das Ergebnis dieser Beratung findet sich in Heft 7 der durch den Buchhandel zu beziehenden „Mitteilungen und Schriften des Reichsausschusses für die Deutschen Nationalfeste", München und Leipzig, Oldenbourg, 70 Pfg.). Die sorgfältig durchdachte Arbeit des Dr. Schmidt und des technischen Ausschusses wird auf lange Zeit hinaus die Grundlage bilden, auf der nicht nur die Deutschen Nationalfeste selbst, sondern auch vaterländische Volksfeste überhaupt in veredelter Gestalt sich aufbauen können. * Zur Frage der Feuerbestattung in Deutschland liegen mehrere bemerkenswerte Beschlüsse vor: In Wiesbaden hat der Magistrat die Summe von 15000 Mk. zur Errichtung eines Kolumbariums in den städtischen Etat für 1899 eingestellt, vorbehaltlich der Genehmigung der Stadtverordnetenversammlung. Und in Braunschweig hat der Landtag mit einer an Einstimmigkeit grenzenden Mehrheit beschlossen, eine Petition des Vereins für Feuerbestattung der Regierung zur Berücksichtigung zu überweisen. — Die Verstaatlichung der Feuerbestattung wird in Hamburg angestrebt. Die Bewegung wird voraussichtlich dazu führen, daß die Kosten der fakultativen Verbrennung erheblich ermäßigt werden, so daß auch Minderbegüterten die Feuerbestattung ermöglicht wird. — Die „Münchener Medizinische Wochenschrift" meldet: Der ärztliche Bezirksverein München beschäftigte sich in seiner Sitzung vom 28. v. M. mit der Frage der Feuerbestattung. Dr. R. Franke erstattete ein die Frage nach allen Richtungen hin beleuchtendes Referat. Nach eingehender Diskussion, welche erkennen ließ, daß die Münchener Aerzte mit überraschender Einmütigkeit die Ueberlegenheit der Feuerbestattung gegenüber dem Begräbnis anerkennen, wurde folgende Resolution einstimmig angenommen: „Die Feuerbestattung besitzt iu gesundheitlicher und ökonomischer Beziehung wesentliche Vorzüge vor dem Begräbnis, zur Notwendigkeit wird sie in Zeiten verheerender Volksseuchen. Darum spricht sich der ärztliche Bezirksverein München für die alsbaldige Erbauung von Leichenöfen, so vor allem in München, aus und für die fakultative Benützung derselben." * Die Wohnungsfrage tarnt auch von den Kommunen aufs beste gelöst werden. Das beweist trotz allem Gerede, diese Aufgabe müsse privaten Gesellschaften überlassen bleiben, das Beispiel der Stadt Freiburg i. Br. Von 1896-1897 hat dieselbe 48 Häuser mit 168 Familienwohnungen unter einem Aufwand von 630000 Mk. Herstellen lassen. Zur Zeit besitzt sie ca. 200 Wohnungen, die sämtlich vermietet sind zu einem Preise von monatlich 30—35 Mk. Die Wohnungen zu 30—35 Mk. sind drei- zimmerig mit Küche, Keller, Speicher, dazu hat der Mieter ein Recht auf Waschküche und Badezimmer. Die Bewohner der Häuser sind z. Z. 47 gewerbliche Arbeiter, 39 Eisenbahnangestellte, 28 staatliche und sonstige Beamte, 16 Taglöhner, 9 Fabrikarbeiter, 10 Händler, 10 Witwen und ledige Frauenspersonen, 4 ohne Beruf. — Für die Förderung des Baues von Arbeiterwohnungen bewilligte die Jnvaliditäts-Versicherungs-Anstalt Westfalen kürzlich eine Million. Es ist im letzten Jahrzehnt im einzelnen viel zur Hebung der kleinen Wohnungen geschehen. Noch freudiger aber ist es zu begrüßen, daß sich im Mai d. I. ein Verein „Reichswohnungsgesetz" gebildet hat. der Schritte thut, die allgemeine Verbesserung der Wohnungsverhältnisse auf dem Wege der Gesetzgebung herbeiführen zu lassen. * Der Weltpostverkehr im Jahre 1897. Die kürzlich zur Ausgabe gelangte Statistik der deutschen Reichs' Post- und Telegraphen-Verwaltung enthält auch eine Uebersicht über den Post- und Telegraphenverkehr der Länder Europas I im Kalenderjahre 1897, die in ihren Einzelheiten manches I Interessante bietet. Es geht daraus hervor, daß unter I diesen Ländern Deutschland die meisten Postanstalten besitzt, I das zahlreichste Postpersonal unterhält und die größte Zahl I von Postsendungen befördert hat; ihm zunächst steht Groß- I Britannien, das von allen Ländern die meisten Briefe abgesandt hat, dann folgt Frankreich, Oesterreich-Ungarn und I Rußland. Das Verhältnis der Postanstalten zur Ein- I wohnerzahl ist am günstigsten in der Schweiz, wo auf 848 I Einwohner eine Postanstalt entfällt; in Deutschland kommen habe ich seit zwei Monaten das europäische Rußland bereist, i um mich zu überzeugen, was dort geschieht, um den hohen Gedanken des Völkerfriedens zu verwirklichen. Ich finde I zunächst, daß fein Mann von der Südwestgrenze zurückge- I zogen worden ist. Auf den Flottenwerften in Petersburg, Sebastopol und Nikolajew arbeitet man mit fieberhafter I Eile an der Vollendung der in Arbeit befindlichen Aufträge. I Man sieht die Wirkung an den zahlreichen Ankündigungen | über den bevorstehenden Stapellauf neuer Schiffe im Früh- I jahr. Sowohl der Kriegsminister als der Marineminister haben während der letzten, sechs Wochen besondere Besichti- I gungsreisen nach allen wichtigeren Heeres- und Flotten- I punkten unternommen, und in keinem Falle wurde die Ge- I legenheit versäumt, den verschiedenen Offizieren ihrer Dienst- I zweige dringend die Notwendigkeit lebhafter Beschleunigung I der Heeres- und Flottenvorbereitungen ans Herz zu legen. I Was noch bemerkenswerter ist, ich habe zu meinem Bedauern I nicht in einem einzigen russischen Blatte auch nur ein ein- I ziges Wort gelesen, daß einer der beiden Minister auf diesen Dienstreisen die Hoffnung auf das Gelingen der Friedens- I pläne seines kaiserlichen Gebieters zum Ausdruck gebracht I hätte. Auch habe ich nicht vernommen, daß mündliche Aenßernngen dieser Art gefallen wären. Die Zahl der für Flotte und Heer im Oktober und November ausgehobenen und eingestellten Mannschaften überschreitet die höchste Ziffer irgend eines vorhergegangenen Jahres. Die Verstärkungen, I die aus dem europäischen Rußland nach dem fernen Osten I abgehen, werden so rasch befördert, als Beförderungsmittel nur aufzutreiben sind. Wie die Ausrüstung und Bewaff- I nung von Port Arthur und Wladiwostok beeilt wird, ist I von Ihren dortigen Berichterstattern verschiedentlich hervor- I gehoben worden. Vergangene Woche gingen wieder weitere | Mannschaften sowie Materialsendungen von Odessa ab, und I heute verließ ein weiterer Kreuzer der Freiwilligenflotte den I Hafen Sebastopol, um sich nach den gleichen Bestimmungsorten zu begeben. Und so schreitet die Verstärkung fort mit I eintöniger Regelmäßigkeit. Dabei wird amtlich mitgeteilt, I daß die centralasiatische Bahn nunmehr bis Kuscht vollendet I ist, und bis weniger als hundert englische Meilen von Herat I und kaum sechs Meilen bis zum nächsten afghanischen Grenz- I posten reicht, während gleichzeitig eine starke Streitmacht I am Ufer des Kuschk zusammengezogen worden ist. Der Bau I der zahlreichen kaukasischen Bahnlinien wird mit großer Schnelligkeit betrieben und kein Hehl daraus gemacht, daß die Mehrzahl ausschließlich strategische Bedeutung besitzt. | Auch ist die Zahl der Mannschaften an der russisch-türkischen Grenze im Kaukasus entlang in den letzten paar Monaten erheblich vermehrt worden. Afrika. Nach weiteren Nachrichten Über die Nieder- I läge, welche die Truppen des unabhängigen Kongostaates I bei Kabambarre erlitten haben, war Kaliambarre, der | Hauptort des Bezirks, von 800 Mann verteidigt, welche zu | den Feinden übergingen. Fünf Weiße fielen im Kampfe, I und nach der Niederlage verbreitete sich eine wahre Panik. I Die Verwundeten mußten wegen der herrschenden Ver- I wirrung weite Strecken zurücklegen, ehe ihnen Pflege zu I teil werden konnte. Zwei Geschütze, Schießbedarf und I Gepäck, sowie 14 Weiße fielen in die Hände der Auf- I ständischen. Der Generalgouverneur Wangermpe befand I sich, als die Nachricht von der Niederlage ihm zuging, bei den Kongofällen und beabsichtigte, den Fluß aufwärts^ bis Nyangwe vorzurücken, um selbst den Befehl über die I Truppen in Manyema zu übernehmen. — Für das Ansehen | der Weißen wie auch des Kongostaates in jener Gegend I Afrikas dürfte die vernichtende Niederlage eine sehr schwere I Einbuße bedeuten. nicht, daß dieser gegenwärtige Zustand in Deutschland wohl I hauptsächlich in den außerordentlich geringen Geldmitteln I seine Ursache hat, die unseren Volksbibliotheken zur Ver- I fügung gestellt sind. Es soll nur eine Mahnung sein, I alles zu thun, um aus diesen Zuständen herauszukommeu, I und, wenn die pekuniäre Lage der Volksbibliotheken sich I bessert, mit jener Praxis vollständig zu brechen; eine Volks- I bibliothek soll eben keine Anstalt sein, die aus den milden I Beiträgen einzelner unterhalten wird, sie darf überhaupt I nicht den geringsten Anklang an eine Wohlthätigkeitsanstalt I bieten, sondern sie muß eine gemeinnützige Anstalt sein, von I der Gesamtheit unterhalten und für die Gesamtheit be- I stimmt, die für jede Schenkung dankbar sein wird, aber nicht bei den Buchhandlungen um unentgeltliche Zuwendung von Büchern und bei den Redaktionen um ein Freiexemplar bittet. — Doch kehren wir 511 unserer Wanderung durch die public libraries zurück. Von dem news-room gelangen wir entweder in das Ausleihebureau oder in einen anderen Lesesaal, der für Zeitschriften — nur in kleineren Biblio- I thcken, namentlich in Filialen, liegen diese mit in dem Zeitungslesesaal auf — und für die Nachschlagebibliothek bestimmt ift. Hier finden wir auf den die Mitte des Saales füllenden Tischen in handfesten Ledermappen die wichtigsten englischen Zeitschriften, und zwar sowohl Unterhaltungszeitschriften, Witzblätter (wie den allbekannten „Punch“), wie auch die ausgezeichneten englischen Revuen (reviews 1, um die wir das Jnselreich fast beneiden könnten; besitzen wir doch bei all unserem Reichtum an Zeitschriften keine einzige, die eine so ausgezeichnete Uebersicht über alle die wichtigeren Bewegungen der Gegenwart ermöglichte, wie eine ganze Reihe dieser englischen reviews. Auch dieser Lesesaal wird, wie der Zeitungslesesaal, von den Angehörigen aller Stände benutzt, wenngleich der Prozentsatz der höheren Stände hier wohl größer ist; auch hier sieht man den Arbeiter in seinem Arbeitsrock Türkei. Berücksichtigt man die Gesamtzahl der in bfcn einzelnen Ländern aufgelieferten Postsendungen im Verhältnis zur Bevölkerungsziffer, so entfallen auf einen Einwohner: in der Schweiz 104, in Deutschland 76, in Belgien 64, in Frankreich 52, in Oesterreich Ungarn 28, in Rußland 4% und in der Türkei V2 Stück (England hat keine Angaben geliefert). Daß die kleine Schweiz allen anderen Ländern bei diesem Verhältnis weitaus voraussteht, erklärt sich aus ihrem großen Fremdenverkehr. Wie sehr übrigens auch der erst in neuester Zeit zu großartiger Entwicklung gelangte Ansichtskarten-Sport dabei mitgewirkt hat, läßt sich daraus schließen, daß noch im Jahre 1890 nur 4 aufgelieferte Sendungen auf einen Einwohner in die Schweiz entfielen. Im Postanweisungs- und Postpaket-Verkehr nimmt, was die Stückzahl der Sendungen betrifft, Deutschland die weitaus erste Stelle ein; übertroffen wird es nur hinsichtlich des Prozentsatzes der Postpakete zur Einwohnerzahl von der Schweiz; dort gilt für Postpakete ,is 20 Kilogramm ein sehr niedriger Tarif, was bet der geringen Ausdehnung des Gebiets begreiflich ist. Die größte Anzahl von Wertbriefen weist Rußland nach; der Grund liegt darin, daß Rußland einen Postanweisungsverkehr erst eit dermal. Januar 1897 eingeführt hat, während die Statistik die Zahlen für 1897 angiebt. Staats-Telegraphen- Anstalten zählt Deutschland 17 652, Frankreich 8142, Groß- )ritannien 7904, Oesterreich-Ungarn 3949, Rußland 2319; eine Telegraphen Anstalt entfällt: in Deutschland auf 24,4 Quadratkilometer, in Frankreich auf 45,1, in Großbritannien auf 31,1, in Oesterreich-Ungarn auf 87 und in Rußland auf 4576 Quadratkilometer. Die Länge der Staats-Telegraphenlinien beträgt in Deutschland 141 068, in Frankreich 94828, in Großbritannien 66 140, in Oesterreich-Ungarn 54207 und in Rußland 130024 Kilometer. Die meisten Telegramme (aufgegeben, eingegangen und durchgegangen) wurden in Großbritannien befördert, nämlich rund 82 Mil- ionen, in Frankreich 45, in Deutschland 40, in Oesterreich- Ingarn 21 und in Rußland 15% Millionen. Auf 100 Einwohner entfallen aufgegebene Telegramme: in Groß- mtannien 196, in Frankreich 103, in Deutschland 64, in Oesterreich-Ungarn 32 und in Rußland 10. * Aus Kiautschou. Ein aus Ts in tau eingetroffener Privatbrief eines Soldaten des dritten See-Bataillons in Kiautschou enthält folgenden Bericht: „Eine abwechselungsreiche Woche liegt hinter uns. Die Stille unseres Alltagslebens wurde am 15. Oktober, morgens 8 Uhr, durch dröhnenden Salut unterbrochen. Zwei russische Panzer erster Klasse, „Rossia" und „Dimitri Donskoy", waren am Abend vorher eingelaufen mit Sr. k. H. Großfürst Kyrill und Admiral Duwasoff an Bord. An der Landungsbrücke standen für die russischen Gäste Pferde bereit und es wurden die verschiedenen Lager abgeritten in Begleitung des Prinzen Heinrich von Preußen und der Offiziere unserer Garnison. Gegen 11 Uhr gelangten die Herren in das Artillerielager, wo die Feldbatterie, mit Maultieren bespannt, zur Besichtigung zu Ehren der russischen Gäste bereit stand. Es wurden von der Batterie verschiedene Bewegungen ausgeführt; das flotte Manövrieren erregte allgemeine Bewunderung. Als Glanzpunkt des Ganzen muß wohl der Parademarsch im Galopp bezeichnet werden, den Prinz Heinrich zum Schluß den Gästen vorführen ließ. Man konnte von einer Feldbatterie zu Hause eine bessere Leistung nicht verlangen. Dem Führer der Batterie, Leutnant Frhr. v. Bodmann, der an Stelle des erkrankten Batteriechefs, Hauptmanns v. Plönnies, das Kommando führte, sowie den Mannschaften wurde vom Prinzen Heinrich die höchste Anerkennung für die vorzüglichen Leistungen ausgesprochen. An dem darauf folgenden Sonntag Nachmittag halb 3 Uhr fand die Eröffnung der diesjährigen Jagdzeit statt. Es war ein stattliches Feld: Der Großfürst, der russische Admiral, die Kommandanten und Offiziere der russischen und deutschen Kriegsschiffe, sowie das hiesige Offizierkorps. Flott und schneidig wurde die Jagd geritten und zu Ende geführt. Als Sieger aus dem Kampfe, der sich nach dem letzten Hindernis um den Fuchsschweif entspann, ging Großfürst Kyrill hervor. Als Preis erhielt Se. kais. Hoheit einen prachtvollen silbernen Pokal. Ein dreifaches „Hipp, Hipp, Hurrah!", das dem Sieger galt, brauste über den Exerzierplatz. Dann wurden vom Prinzen Heinrich an die Teilnehmer Eichenzweige verteilt, die die Herren sich an die Brust steckten. Die Jagd wird Allen, die daran teilgenommen haben, eine fröhliche Erinnerung au Tsintau fein. Die Abreise der Russen sand eine Stunde später, als beabsichtigt war, statt, lediglich damit sie noch an der Jagd teilnehmen konnten, ein Beweis, daß es ihnen in unserer jungen Kolonie gut gefallen hat. Unter lautem Hurrah und Salut schieden sie gegen 6 Uhr aus der Tsintau-Bucht, während auf dem Truppenberge die Wimpel mit dem Wunsche „Glückliche Fahrt" gehißt waren . . . .“ „Tgl. Rundsch." * Das letzte Jahr des Jahrhunderts. Vergilbte Chroniken erzählen, daß gegen das Ende des 17. und des 18. Jahrhunderts gar heftig darum gestritten worden ist, wann eigentlich das neue Jahrhundert feinen Anfang zu nehmen habe. Diese Fehde scheint sich auch am Ende unsers Jahrhunderts zu wiederholen. Mit einem Tadel an die Thatsache anknüpfend, daß ein hervorragender Anatom in feiner Rektoratsrede im Jahre 1898 die Wahl seines Themas zum Teil damit begründet hat, daß sein Nachfolger das neue Jahrhundert zu begrüßen haben werde, wendet die „Berl. Wiffenschaftl. Korresp." sich gegen die Neigung, das neue Jahrhundert mit dem Jahre 1900 zu beginnen, in folgender Ausführung: „Der 3. Januar 1899 ist die verkürzte Schreibweise für die Thatsache, daß seit der Geburt Christi 1898 ganze Jahre und 2 ganze Tage verflossen sind und daß wir am 3. Januar 1899 vom 1899sten Jahre Öen 3. Tag des 1. Monats hatten. Am 31. Dezember 12 Uhr nachts 1899 erst werden seit dem Ausgangspunkt unserer Zeitrechnung 1899 ganze Jahre abgelaufen fein. beginnt dann das hundertste Jahr unseres Jahrhunderts, gÄ lieben SÄ» S? fit »ns M ?el such die Lotste daß die große des neuen Jahr 1900 verbindet, hat vieles fit 1 hinwegjchrerlen- ihr entgegenznl Anatomen lab' svondenz, wem 1898 als der deutschen Lolke großen Nation und Reichstag als sie einmütii Gesetzbuch mit lassen. Man/ Zeitrechnung n übet die Gebt um mehrere J sächlich wenig Jahr früher od aber theoretisch gar leinen Zwi bringen wirb, b\i nm W jenmb, bah' rührt durch 1 des hohen iß grauen chroi liebe um ga wir uns b Jahrhunbei Redensart ein Wr e *®er sich wieder v lebten Wcch Davon komme der vorhergehc * Tin De welcher amA Ml einen Z und zu öerl 12- Dezember Atp-NreeH W beschloß. * Beikehr gebiet und W spräche von se Mß ist Qlll ^ipräch ange 7 zur Dane Dieselbe Bel Berlchr mit * Tine ^ommlung Jahres U lustü WncStül Mit ?* --- i Jahr- * 3 vom 3) Awerin G, AMsbea, «UfM «t* * « 3) .r,' aN»A pr°“ allen * Adolf Arnold, Ziilrthr, ®ü* Hslz Vertauf. j L;..!.. äus t>em ftärnberg bei ©anfeburg IUmIUW Mt wUMwA kauft Un erzeichm ter ca 65 fm O Aus 486 empfiehlt 340 Fr. Hennings, Heltersweg 14. von Südanlage 19. 473 274 iSchnsfe/s] \ JAVA- j XKAFFEf/ Annerod und H. Adami, Gießen, verkauft Un erzeichn....... Fichten -Stamm und Derb stangenholz. L'.ebhaber sind gebeten, bis zum 20. d. Mts. gefl Angebote'abzugeben. Näheres sagt Förster Schäfer in besten Ostermufik verletzt. ES bietet für Spiet und Sang das reichhaltigste Repertott, daS man stch denken kann und daö für den engen KreiS der Familie ebenso in Betracht kommt wie für den umfastenden der Gesellschaft. Gießen, den 3. Januar 1899. Der Oberbürgermeister: I. V.. Wolff. M. Schuster, Bonn, Damps°Kaffee«reu«ere,. gegr. 1857, ,u 60, 70, 75, 80, 85, 90 und 95 Pfg. das halbe Pfund. Verkaufsstelle in Gießenr H. Wallach, Marktplatz 8. Dr. Kuntzes Husten - Bonbons empfiehlt 334 Ang. Xoll. Bekanntmachung. Mit Bezugnahme auf die Bestimmung in § 25 der Wehrordnung werden alle im Jahre 1879 geborenen Militärpflichtigen, sowie die tu früheren Jahren geborenen, welche sich noch nicht zur Musterung gestellt oder welche hinsichtlich ihrer Verpflichtung zum Eintritt oder ihrer Be- freiung vom Militärdienste noch keine definitive Entscheidung erkalten und entweder in Gießen ihren ges tz'ichen Wohnort haben, oder als ©tubenten. Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirtschaftsbeamte, Handlungsgehilfen, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Dienst boten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich dahier aufhalten, hiermit aufgefordert, sich behufs Eintragung ihrer Namen in die R kru- tierungsstammrolle in der Zeit vom 5. bis 15. Januar d. I. bei der Bürgermeisterei dahier im Zimmer Nr. 13 zu melden und dab i, wenn fie dahier nicht geboren find, ihren Geburtsschein, und wenn sie bereits bei einer früheren Musterung konkurriert haben, ihren Losungsschein vorzulegen. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß diejenigen, welche die Anmeldung unterlaßen, sich zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mark oder mit Haft bis zu drei Tagen belegt, von der Teilnahme an der Losung ausgeschlossen und ihrer etwaigen Ansprüche auf Zurückstellung u. s. w. für verlustig erklärt werden. Bezüglich d r zur Zeit der Meldefrist abwesenden Militärpflichtigen sind bereit Eltern, Vormünder, Lehr-, Brod- oder Fabrikherren zu diesen Anmeldungen ver pflichtet. Ferner wird bemerkt, daß Gesuche um Zurückstellung von Militärpflichtigen auf Grund des § 32, pos. 2, lit. a, b, c, d, e f und S der Wehrordnung rechtzeitig bei der Bürgermeisterei dahier vorzubringen sind, -da verspätete Gesuche keine Berücksichtigung finden. das wiederum erst um 12 Uhr nachts des 31. Dezenchers 1900 abschließt. Wir haben also noch bts zum Schluß unseres lieben Jahrhunderts beinahe volle zwet Man hat stets im Gedächtnis zu behalten, daß die Zahlen, durch die wir das Datum auszudrücken pflegen, etgentltch Ordnungszahlen und keine Grundzahlen find, fomit fte 5 uur angeben, der wievielte Tag /m Mona, der wnevte t Monat im Jahr und das wieüielte Jahr seit der Geburt Christi anqefangen hat. Der Kürze wegen pflegt man heute vom Jahr 1899, anstatt vom I899sten Jahre, zu sprechen. Zugegeben, im Borstehenden sei die einzige haltbare Feststellung für den Beginn unserer Zeitrechnung dargelegt, )o bewirkt doch der starke Eindruck der alltäglich sich dem Auge I aufdrängenden Zifferngrnppe, daß die neue Gestalt, in der sie uns nach dem Ablauf des Jahres 1899 plötzlich erscheint, auch die Vorstellung eines wichtigen Abschnitts erweckt, und daß die große Menge, auch der Gebildeten, den Anfang des neuen Jahrhunderts mit dem Eintritt der Zisferngruppe I 1900 verbindet. Diese Macht der praktischen Anschauung hat vieles für sich und darf wohl über theoretische Bedenken hinwegschreiten. Wir wenigstens haben kein Bedürfnis, uns I ihr entgegenzustemmen, und möchten weder den erwähnten I Anatomen tadeln noch auch die Nationalliberale Korre- I spoudenz, wenn sie von dem nunmehr abgeschlossenen Jahre 1898 als dem vorletzten des „Jahrhunderts, das dem deutschen Volke gehört," spricht. Auch die Schöpfer unseres großen nationalen Gesetzgebungswerks sowie Bundesrat I und Reichstag sind von derselben Auffassung ausgegangen, als sie einmütig auf das Ziel hinstrebten, das Bürgerliche I Gesetzbuch mit dem 1. Januar 1900 in Krast treten zu I lassen. Man bedenke überdies, daß das Gebäude unserer Zeitrechnung insofern recht baufällig ist, als die Annahmen I über die Geburt Christi, seine Grundlage, wissenschaftlich um mehrere Jahre schwanken, und daß also auch thalsächlich wenig darauf ankommt, ob dieses Ereignis ein Jahr früher oder später angerechnet ^wird. Möge man sich aber theoretisch entscheiden, wie man wolle — wir haben gar keinen Zweifel, daß die allgemeine Auffassung durchdringen wird, nach der uns das neue Jahrhundert durch die neue Zisserngruppe gebracht wird. Oder glaubt wohl | jemand, daß der verehrliche Herr Publicns, wohlthuend berührt durch die schöne runde Zahl 1900, die Beseitigung des hohen Reizes, in ein neues Säkulum einzutreten, der grauen chronologischen, aber nicht anschaulichen Theorie zuliebe um ganze zwölf Monate hinausschieben wird? Freuen wir uns doch, wenn wir wenigstens den Streit um den Jahrhundertanfang und dazu die fürchterlich wuchernde Redensart vom (oder richtiger von der) fin de sidcle um ein Jahr eher los werden! * Der Gesundheitszustand in der Stadt Bombay hat sich wieder verschlechtert. Die Sterblichkeit betrug in der letzten Woche 1111 gegen 894 in der vorhergehenden. Davon kommen auf die Pest 220 Todesfälle gegen 154 in der vorhergehenden Woche. * Ein Deutscher Namens Friedrich Wilhelm Schultze, welcher am 24. November vorigen Jahres in Lüderitz i. Altmark einen Gutsinspektor, der ihn beim Wildern überraschte und zu verhaften suchte, ermordet hatte und am 12. Dezember in London verhaftet war, wurde gestern dem Bow-Street-Polizeigerichte vorgeführt, das seine Auslieferung beschloß. * Verkehrswesen. Zwischen dem Reichs-Telegraphengebiet und Württemberg sind versuchsweise Doppelgespräche von sechs Minuten Dauer zugelassen worden. Demgemäß ist auch die Ausdehnung einer als Drei-Minuten- Gespräch angemeldeten Unterhaltung über diese Zeit hinaus bis zur Dauer von sechs Minuten in allen Fällen gestattet. Dieselbe Bestimmung gilt vom 15. Januar ab für den Verkehr mit Bayern. * Eine Sammlung aus dem Jahre 1898. Aus einer Sammlung der dem „N. W. Tagblatt" im Laufe des Jahres 1898 zugegangeneu Manuskripte giebt dieses einige lustige Stichproben. Es sind dem Papierkorb entrissene Stilblüten, Gedankenlosigkeiten, unrichtig angewandte ber in btn * im A einen @in. 'chlcnid 76, ln ^ Ungarn 28, Ugland allen * Ae ^artiger Eut- Wmirtt hat, * 1890 nur Mner in die 1 Postpaket-«er- unzen betrifft, grossen wird Postpakete zur i.sur Postpakete . *!- was bei der 'st- Die größte ; lc9.‘ der Grund nngsverkehr erst i- während die ats-Telegraphen- 'ch 8142, Groß- Rußland 2319; hlaud auf 24,4 Großbritannien ld in Rußland -r StaatS-Tele- 8, in Frankreich sterreich-Ungarn r. Die meisten durchgegangen) h rund 82 M- in Oesterreich. onen. Auf 100 mme: in Groß- utschland 64, in u eingefrorener >ee-Bataillons in e abwechselungs- unseres Alltags- Wyt, durch dröh- che ganzer erster waren am Abend ßsürst Kyrill und ndungsbrücke ftan- t unb es wurden itung beS Mnzen mferer Garnison, s Mferielager, mt, zur W stand. ES rour agen ausgeführt; re Bewunderung, ber Parademarsch einrich zum Schluk e von einer Feld- ht verlangen. Dem Bodmann, ber an tmanns v. $Iönni^, Lasten wurde vom für die vorzüglichen if folgenden Soniv i»Iich-S D- jtoieig Mld- « Sieget au5b* tnis um W W- *"" StA®w- A,.t, tzhron'ken lv unb ist [ei«“'Le uni«4 trag1"11 :„,g rhe«" , ff«!*’ Sner M ■it "^Miz««^ je«6,t („ginne«. l»«je %9|1e«3a t Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenftrahe 2. Angebot der Arbeitnehmer! i Bäcker, 1 Drechsler, 1 Glaser 1 Bau- scklofier 3 Schneider, 1 Schuhmacker, 2 Taglobner für leichtere Arbeit, 3 Tag- öbner 1 Kellner 2 Fuhrknrchte, 2 Hausburschen, 1 befieres Hausmädchen für Bad-Nauheim 3 Laufftauen, 1 Haushälterin, 1 Büglerin, 1 Schreibgebilfe. «achkrage der Arbeitgeber: 1 Bäcker, 1 Drechsler, 1 Schuhmacher, 1 Schneider 3 rächt. Bauschreiner, 1 Taglöhner für zeitweise Arbeiten, 3 D'enst- mädchen für Küche und Hausarbeit, 2 Lausfräuen, 8 bis 10 Ausnpperrnnen, 3 b,S 4 Lumpensortiererinnen, 1 Flickfrau. Bilder, Hyperbeln, komisch wirkende Ideen unD Satzverbindungen und derlei Allotria, wie sie, man glaubt nutzt in welch' reichem Maße, sich unter den Einläufen m einer Zeitungsredaktion geschrieben, hektographiert und selbst gedruckt ansammeln. Anläßlich des Todes eines hervorragenden Schauspielers schrieb ein Berichterstatter: Der aufgebahrte Künstler sah leider sehr blaß aus. . . - Aus der Selbstmordchronik: Die Sektion ergab, daß die Unglückliche eine Lehrerstochter war. — Das Touristen- hemd entpuppte sich später als ein Jägerhemd. Aus dem lokalen Teil: Als er wiederaufwachte, war es Heller Morgen, die Leichen der Eltern hingen tot und starr am Plafond. Wie häufig unrichtige Bilder angewendet werden, öligen folgende Stilblüten: Der Tod zertrat mit rauher Hand die zarte Menschenblüte. — Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die unselige That durch die ganze Stadt. Der Augarten, diese Oase im Steinmeer der Großstadt. — Auf dem Grabe stand ein vom Zahn der Zeit stark verrostetes Kreuz. — Neben dem Kinde lag ein am Rande des Grabes stehender Greis. , Uebertreibungen sind auch nicht selten. Man lese: Den Erlös der gestohlenen Stiefel von 32 Kreuzern hatte der Dieb in lustiger Gesellschaft verpraßt. Komisch wirkende Satzverbindungen: Im Lelchenhose । des. Allgemeinen Krankenhauses herrschte gestern reges Leben. — Grünenthal war im Jahre 1853 in Schlabeu bei Neuzelle geboren und bis dahin unbestraft. — Mit dem heutigen Tage kann der Raubmord an der 87jährigen Greisin Rissa- weq als beendigt angesehen werden. — Die Dame war seit jener Zeit still und in sich gekehrt, verriet jedoch mit feiner Miene, daß sie sich selbst morden wollte. — Der Saal spaltete sich in zwei Parteien. — So eilte er dahin, der feige Mörder, mit dem Kainszeichen auf der Stirn, verfolgt von den Eumeniden und den rastlos arbeitenden Organen des Schmelzer Polizeikommissariats. * Die Vorsehung. „Muatta, ’n Data is so schlecht. — „Schauts, Kinder, wia alles guat eing'richf wird! Wenn I jetzt ’n Data net wär übel wor'n, hätten wer z'>wenig Knödeln g'habt z’ Mittag!"__________________________ Meratur, Wissenschaft und Kunst. — Der Kunstwart, H.'rausgeber Ferd. AvenariuS, Verlag G-org D. W. Callwey, München (vierteljährlich Mk. 2,50, das einzelne Heft 50 Pfg.) Die ^Königsberger Allgem. Ztg." schreibt I über die im abgelausinen Vierteljahr erschienenen Hftte: Auch in dem letzten Quartal bat stch der „Kunstwait" wieder als der „Haus- I freund für Gebildete" bewährt, der er fein will. Alle wichtigeren I Ereignisse auf dem weiten Gebiete der Künste finden ihre ausgiebige Beachtung. Viele hochinteressante und praktisch wertvolle Fragen werden von berufenen Kennern klar und faßlich erörtert. In den I Kunst- und Notenbeilagen, in Mitteilungen von G.dichten und I Prosaschriften wird des Anregenden und Guten viel geboten. Den reichen Inhalt der letzten Hefte auch nur anzudeuten, müsten wir uns versagen. Jndesten möchten wir doch wenigstens auf einiges Hinweisen, was außer der umfassenden Rundschau auf besondere Aufmerksamkeit Anspruch erhebt. Hierzu mochten wir vor allem die I beherzigenswerten und frisch geschrieberen Aufsätze von Schultze, Naumburg „Hebet Kunstpflege im Mittelstände" zäh en. Ferner nennen wir „Die Gefahren der öffentlichen Mustkpflege" von R'ch. Batka, „ZukunstSlyrik?" von Adolf BartelS, „Schauspielkunst und Theaterschulen" von Eugen K-ltschmidt, „Künstlerische Geschenkt, I Kunstphotographie" und anderes mehr. Von den Dichtern, die zu I Worte kommen, heben wir vor allem Otto Ludwig mit einem bisher I noch ungedruckten Romanfragment, die beiven jüngst verstorbenen I Fontane und Konrad Ferdinand Mvyrr, sowie von den L-benden I Flaischlm, Gustav Falke, AvenariuS hervor. In den Kunstbellagen I sind Werke von Dill, Dürer, Richter, Klinger, Hofmann, Leistikow, Hetterich rc. wiedergegeben, unter den Notenbeilagen finden wir Meister wie Jos. Seb. Bach, Robert Schumann, Gustav Mahler, Richard Strauß vertreten. — Wo man singt, da laß Dich rnhig nieder und wenn Du nicht weißt, uue Du diesen gemütlichen Zustand des Ruhig- niebetlassens für D-ine Nebenmenschen herbeiführen sollst, so erwirb schleunigst Joseph KürschaerS „Frau Musika" (Berlin, H-rmann I LMaer Verlag). Von der Lieferungsausgabe dieses Werkes (20 Hefte ä 60 Pfg. nebst 2 prächtigen Einbanddecken gratis) ift foeben wieder ein Heft erschienen, Ne. 6, das uns mitten in den R ichtum der Universitäts-Nachrichten. — Berlin. Am 8. ds. starb hier der Geh. Medtzinalrat Dr. Ernst Gurlt, Professor der Chirurgie an bet hiesigen Universität, im Alter von 73 Jahren. Dem Lehrkörper der Universität gehörte der Verstorbene seit 1853 an. Zuerst Privatdozent, war er seit 1864 außerordentlicher Professor. Zugleich hatte er eine Lehrstelle an der medizinisch chirurgischen Kaiser Wilhelms Akademie inne. Gurlt zählt zu den eifrigsten Vorkämpfern einer geordneten Fürsorge für die Pflege der Verwundeten und Kranken im Felde. Er nahm an den Bemühungen zur Schaffung der Vereine vom Roten Kreuze von ihrem Anfänge an den regsten und thätigsten Anteil. Unter seinen Schriften sind hervorzuheben „Beiträge zur vergleichenden pathologischen Anatomie der Gelenkkronkheiten", „Uebtr die Cystengeschwülste des Halses", „Neber den Tran<-port Schwer verwundeter und Kranker im Kriege", „Milttärchirurgifche Flagm:nte u. s. w. Profeffor Gurlt war seit 1860 Mitherausgeber und Mitbegründer von Langenbecks „Archiv für klinische Chirurgie" und seit 1867 Redakteur der Zeitung „Krtegerheil". -Würzburg. Professor Hettner in Tübingen, der auf den neuerrtchteten Lehrstuhl für Geographie an der hiesigen Unb versttät berufen war, hat einen Ruf nach Heidelberg erhalten und angenommen.^medizinischen Fakultät ber hiesigen Universität hat sich Dr. Clemens aiS Privatbozent für innere Mebizin unb Dr. Sellheim als Privatdoz.nt für Gynäkologie bflbHitiert - Dr. Kuntzes Husten - Bonbons empfiehlt 335 A. & G. Wallenfei*. Versuchen Sie gefl. den vielfach preisgekrönten D unübertroffen zur "%5aut- und £)chönlieitspjlege. 3 beste T^inderseife ärztlich empfohlen. 1 ffleberall, auch in den G’pothel^en, erhältlich. AU,50 2 tu m D ”5^ Zeich,®n der 126-Ä 86 n«1 -- & ^Myrrholin-Seife ,"/rAbo,’ne',’ A 363 in Gienen. 39. Nur echt mit Marks Pfellrlng ■irtsoPfeilrlng'1 485 In Dosenä io, aou.ÖQ Pf., in Tuben a 40 u. 80 Pf. billig zrr verkaufen. 459 Keßler, Pferdehändler vv' x Julius Rosenbaum 0143 Frankfurter Börse vom II. Januar 1899 Procern 31/, Deutsche ReichSanl. 1887 a Mo. rkf^dw.Cred.Bk.unk.b.1900 Brief Echmidt, Sandgasse. 4.17 Americ. 0130 Darmff. Bk -Äctien 225.60 Druck und Verlag der Bril hl'scheu UnivcrntätS.Bucd' imc> (Steinöntderei Pietsch (Erben. Kapitalien Wietaeluche MerMedents Offene Stellen Ztkllell-Gffnchk lin verlraufen Bevloeen In den Apotheken i und Drogerien. 3 6 4 100.20 99.00 S 3 Brief 16.19 20.40 4.21 101.85 100.40 23 60 99.20 49.60 3 37, 4 4 99.00 100.50 100.00 100.75 2 schwere ältere Arbeitspferde, fowie mehrere mittel» schwere, eingetanfchte Pferde 101.80 83.70 99.30 OOü.tO 000.00 ®elt 81.CO 169.25 4.187, Portugiesen Mexicaner Monopol-Griechen von Vrocent 47» Oesterr. Silberrente 4 Ung. Gold-Rente 3‘, »7, 4 Ge° Krofdorf: H. Rinn. Langgöns: C. Weil, im Schwanen. Lollar: Knörr & Cie. Leihgestern: Ph. Arnold. Lieh: H. C. Bingmann. Londorf: Gg. Braun. Mainzlar: Ph W. Schlapp. Niedergleen: Gastw. Weller. Staufenberg: W. Heiberts- hauson Steinbach: H. Gerhard. J. G. Gerhard. Gastw. Hahn. 0133] Ein selbständiger Schreiner- geselle gesucht. K. Hahn, Löberstrave 17. Eine 4- bis 5-Zimmerwohnung in hübscher Lage per 1. Mai zu mieten gesucht. Angebote mit Preisangabe unter W. 511 an die Exped. d. Bl. erbeten. 20 Franken «St Engt. Sovereigns Dollars in Gold Kaufmann, z. Z. Einj.-Freiw., sucht per 1. April Stellung als Kontorist. Offerten sub X. W. 369 an die Expedition dieses Blattes erbeten. Giessen: Rud Buchacker. Annerod: L. Weller. Bieber: L. Schlierbach. J. Görlach. Rodheim: K. Schlierbach. Fellingshausen: Ph. Weber. Garbenhelm: Gastw.Henop. Gladenbach: J. Boss. Gröningen: J. Arnold. Heuchelheim: H Kröck. Ferd. Kröck. Hattenrod: Ph. Rock. Hörnsheim: Gastw. Volk. Kleinlinden: Phil. Jung, a Burg. 0129] 60 bis 70 «entner gutes Heu zu ve, kauten. Nahrunasberg 3. Ober-Italien, Lago-, 5 Maggiore-, Como- und Lugano-Tee,Jsola-Bella Pescatori, Sonncnauf und Untergang am See rc. Flasche Mk. 1.80, 2.50, 3.— 3.50, 4.— 5.— Cognac zuckerfrei Flasche Mk. S.- Vorzüglich für Genesende und Zuckerkranke. CognaC-Literflaache Mk. 2.—. ® Haupt Depot, Giessen: A. Geisee. Verkaufsstellen: Emil Bender, Spezialgeschäft für Seife«, Lichter und Parfümerie, Schulftraße 5. Ärztlich empfohlen Preise stehen auf den Etiketten. Preuß. EonsolS t Gr. hessische Obl. Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt WormS unk. b. 1901 330] Bon angesehener Haftpflicht- und Unfall-VersicherungSgesellschaft General-Agent Herzogtum^ Heffen gesucht. Fachleute, welche Erfolge nachweisen kSnnen, wollen Off. unter H. M. 81815 an G. L. Daube & Co., Franks, a. M., einr. 10000 Mark auf erste Hypothek bei doppelter Sicherheit und pünktlicher Zinszahlung tu leihen gesucht. Offerten unter Nr. 471 an die Expedition d. Bl. 2 limmrrfinridjtuiigtö, wenig gebraucht, im Ganzen, auch getrennt, zu verkaufe». Bei entsprechender Anzahlung den Rest auf Raten. Näheier bei Dienstmanu llmnictmuwn LnUhertrofTen als SchOnheitsmittal and zur Hautpflege. Champagner Sohnlein&0 Schierstein |Ay-Champagne Rheingau Frankreich Bezug durch den Weinhandel. Gelbsorteur @eü> Cour »bericht MR Jl« KlUFZ & Co.j Giessen, -lhig»fßs«jt 88. Wer Tischwäsche Leibwäsche und Bettwäsche in besten Qualitäten zu wirklich billigen Preisen kaufen will, wende sich an Ang. Montanns Nachf Inh.: R. & M. Imheuser Marktplatz 9 — IO. Prima Mearinkeyen, nicht ablaufeud, offeriert billigst soöooooo<>o€>oaoo€>oooo:. t« Osterbersetzung Nachhilfestunden in allen Fächern. Sehr billig. Offerten unter E. B. 0138 an die Expedition d. Bl. 508] Wer liefert gegen Kaffa fünf WirtStische mit gedrehten Stollen und Marmorplatten, i‘/i Meter lang, 70 Ctm. breit. Offerten mit Preisangabe an dak Gasthaus zum weitzen Rotz.______ 509] Wer liefert gegen Kaffa fünf Wirtstische mit gedrehten Stollen und Ahornplatten, 1V, Meter lang. 70 Ctm breit. Offerten mit Preisangabe an das Gasthaus zum weitzen Rotz. Mer macht KretlelMle? Ick beabficklige 18 starke, schwere Bretterstühle anzusckaffen gegen Kassa. Offerten mit Preisangabe an das Gasthaus zum weihen Rotz. 510 352] Ein schönes Mansardenlogis zu vermieten. Eberhard Metzger, Neustadt 8. 400] 4- bis 5-Zimmerwohnung, eventl. mit Gartenanteil, zu vermieten. __Bahnhofftrahe 58. 424] Eine 5-Zimmerwohnung mit allem Zubehör per i. April zu vermieten. Heinrich Rausch, Oswaldsgarten 78. 0100] Scköne 5» bis 6-Zimmerwohnung mit allem Zubehör zum 1. April zu vermieten Bleichstrahe 29. Näheres Marburgerstraße 66. ___ 295] Eine kleine Wohnung von drei Zimmern, Küche und Zubehör zu vermieten____Marktplatz 18. 296] Möbliertes Zimmer zu vermieten. __________________Marktplatz 18. la. Gas-Glühkörper, unübertroffen in Leuchtkraft, Haltbarkeit und Brenndauer, Preis per Ztöck 40 Pfg. 6ei A.&G. Wallenfels, Markt 21. 25i 5$ Neu! Neu! 5- Feueranzünder (D. R. P. A. 11953 und G. M. Nr. 38895) mit 5 Medaillen ausgezeichnet, bis jetzt unübertroffen, 7, Stück 10 Minuten brennend; ein Paket, enthaltend 20 Stück, 15 Pfg; ferner 337 1rrAnthracit,gew.Yußkohlerl Ariketts und Kolz empfiehl! billiast Gg. Unverzagt, Kaplansgaffe 5. Iahrrad -Keparateur, tüchtiger, selbständiger Arbeiter, für einige Stunden des Tages (auch eventl. abends) gegen gute Bezahlung gesucht. 339 Wo? sagt die (Srpebition d. Bl. 0123] Gesucht ein braver Junge als HauskMrsche. Bäcker Fatz, Neuen-Bäue. 355] Sucke per sofort oder später einen Lehrling. Georg Koch, Uhrmacher, ________________Neuen-Bäue 5._____ 484] Ein braves Mädchen, welches auch in der Küche bewandert ist, nach Kaffel in Dienst gesucht. Näheres Ostanlage 35, oberste Etage. 0127] Auf 1. Februar wird für die Vormittagsstunden ein kräftiges Lauf mädchen gesucht. Grünbergerstr. 14. 0139] Ordentliches Laufmädchen oder Frau für 3 Stunden täglich gesucht, Bruch stratze 6, II. D°u^°»rd,ch.B.m7b.'!Wl l'oiM rA iKS'wÄIS Cafe-Restaurant Spezial-Ausschank verbunden, mit in Marburg, Hessen vorzüglich eingerichtet und gut rentierend an tüchtigen kautionsfähigen Wirt zn baldigster Uebernahme sofort zu vermieten. Offerten mit Referenzen an Job. Fr. Schaaf, Pfungstädter Bier-Niederlage. SRontaü-- »“ wi'K Sim "" bngdkgt- Ä ◄ Ärtofrion, 6?P' 9- Sitz Vor (Eintritt ber hüte'» ÄS'. 4*-: ‘"St mi| P iw l- hit Stnfc 6 11 w’S tilgen ’ Wfoh, nr, SennruI Dir dem ' an dcnRegieru in besonders h mistischl'ter We beurteilt. Als die Ausgaben legt wurden, d- die Opferwillig! gegenüber den wurde sofort de sich nur wirklich im nächsten Zah Und als nun ga Sontreadmiral ' sundhrilsrüLW demÄrichMuri an den nserlv haben ja zu t oanke in der es als ganz Marine im selbst einer sei kein wahr Es war Plenum b?5 < *, benimmt Welbnngen Don hat am Ä Bndgelkommissio nM, datz uni vorgesehenen Lin wollen gar nicht k.lärung nicht do Hintergedanken j wirkt die Regiere Wir sind nr "nnderwertigen, i vngeu die Reglern •t6 sich aber um Beunruhigung zu Metzen, dann s Adinlk einzus Wichtigen. Da scheinen solche vMvsrn 1? *«». auf jtit Mer jebtn