rs»» Mittwoch den 12. April Erstes Blatt. Amts- unb Anzeigeblatt für den Ureis Giefzen Amtlicher Teil h den 12. apiii, tt Bekanntmachung 1, 2. * luM * 6*? 4«ll I ,n ebs*J; V * ° Ämien. Die Deutschen sind, wie wir schon oft ausgeführt Auch „New York Sun" meint, die in der Münchener „All- Allk Lnzeigen.BmnittllMgSftellen bei In- und HultanM nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger eni-eq-v c. durch die 6L. Die Scho!!, L Mv. vlerierfadrlieb 2 Tiart 20 Plg monc.tiiib 75 ' mit Brinqerlohn Bei ToNdezug 2 Diart 50 Pfg. vierteljährlich. Itfttfrtw, Expedition und Druckerei: >4eCNr»|c Ar. 7. stige RiegeM!- den 11. «frii tct chlasen ist. "deo Hinterbliei 9. !iie Beratung der deutschen Vertrauensmänner in Oesterreich. gemeinen Zeitung" wiedergegebene Sprache des Botschafters White sei offenbar durch einen mehr unternehmenden und patriotischen, als genau arbeitenden Redakteur entstellt worden, White könne so indiskret nicht gewesen sein. Wenn englischer Einfluß am Werke sei, so müsse er nichtamtlich sein. England habe der Einsetzung der Oberkommission ja zugestimmt. Heute sei keine Wolke am Himmel. Handels- Streitigkeiten zwischen Deutschland, den Bereinigten Staaten und England mögen immerhin bestehen, doch seien ernste Reibungen nicht wahrscheinlich. Solche scheinheiligen Redensarten können natürlich nichts daran ändern, daß Herr White nur allzu recht hatte, als er auf die englischen Machenschaften hinwies. Der Gewährsmann des Münchener Blattes verwahrt sich tzenn auch sehr entschieden gegen die Ungeschwächt tobt in der Nachbarmonarchie der Kampf iiis'chen Deutschen und Slaven fort, und weniger denn je i ein Ende dieses Zwiespalts abzusehen. Wie schwere -Hilden dem Staate Oesterreich aus dem Nationalitäten- htiite erwachsen, haben wir oft an dieser Stelle ausgeführt. 1 Eir hielten es für unsere Pflicht, diesem Gegenstände ganz hjimbete Aufmerksamkeit zuzuwenden und haben deshalb :nt innerpolitischen Zuständen in Oesterreich schon eine uirzc Reihe von Artikeln gewidmet. Der Kampf, den die Kutschen Oesterreichs führen, ist ein solcher auf Leben und iolo, und es ist begreiflich, wenn wir ihnen unsere Sym- iit Ijiecn entgegenbringen, umsomehr, als sie ja von der lÄrreichischen Regierung nicht nur im Stiche gelassen ronben sind, sondern auch vollständig von ihr in den Hinter- Dieh. Gründung einer Vermittlungsstelle für An- und Verkauf von Zuchtvieh. Prüfung der Rechnung für 1898/99. Verschiedenes. Geheimer Rat Dr. Nieberding leidet seit Jahren an den Augen. Um einige Augenärzte zu Rate zu ziehen, hat der Staatssekretär in voriger Woche eine Reise nach Süddeutschland angetreten. M.P.C. Wie durch den Telegraphen, so können auch durch den Fernsprecher die verschiedensten Verträge geschlossen werden. In gewisser Beziehung steht dabei der Fernsprecher höher, als der Telegraph, denn das Rechtsgeschäft läßt sich mittelst des ersteren ohne Zeuge« abwickeln, während bei der Abwickelung desselben durch letzteren mindestens zwei Zeugen, je einer am Absendungs- und am Bestimmungsorte, sich besinden. Es ist nun die Frage vielfach zur Erörterung gelangt, ob durch den fern- sprechlichen Verkehr ein Vertrag zwischen Anwesenden oder Abwesenden entstehe. Diese Frage ist insofern von Bedeutung, als von ihrer Beantwortung es abhängt, in welchem Momente der Vertrag perfekt wird. Das neue bürgerliche Gesetzbuch regelt die Frage im § 147. Hiernach gilt der Antrag auf Schließung eines Vertrages, sofern er von Person zu Person, d. h. ohne Mittelperson, gemacht wird, als Antrag unter Anwesenden und kann rechtzeitig nur sofort angenommen werden. M.P.C. Wie uns aus London geschrieben wird, glaubt man dort noch immer nicht fest an das Zustandekommxn der Abrüstungskonferenz. Es dürfte nicht als ausgeschlossen betrachtet werden, daß schon bei den Einladungen beabsichtigte oder unbeabsichtigte Verstöße vorgekommen seien, welche an dieser oder jener Stelle derart verletzten, daß der betreffende Staat darauf verzichte, zu der Konferenz Delegierte zu entsenden. — Die Thronfolge in Ko burg-Gotha. I« der heutigen Sitzung des gothaischen Landtages wurde folgende Erklärung des Herzogs von Connaught verlesen: „Nach dem allzu frühen Heimgang des Erbprinzen Alfred und zufolge bedingten Verzichtes des Prinzen von Wales für sich und seine Nachkommen auf das Erbfolge- recht in den Herzogtümern Koburg und Gotha bin ich nach dem Hausgesetz der nächste zur Thronfolge berufene Agnat des herzoglichen Hauses. Als solcher sind ich und mein Hbrefle für Depeschen: An;elqer Fernlvrecher Nr. 51. heige. Kunden unh Eag 1 Uh- t Gießen, 6. April 1899. Mülffcnb: Die Wiedereröffnung der Landesgestütsstation Berstadt. $c.g Großherzogliche Kreisamt Gießen a die Vrvsth. Vürgermetstereieu des Kreises. 'Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß in in "andeSgestütsstarion Berstadt das Deckgeschäft wieder ufg! nommen und daß in der Landesgestütsstation Grun- ktg der ihr zugeteilte belgische Hengst eingetroffen ist. v. Bechtold. Gratisbeilagen: Gießener Famitienblätter, Der heWhe Landwirt Mütter für hessische Volkskunde. ik W Helle sür die fc 'r Berufszug- werter. rs: 18. April Iss Wahlprüfungen. Berlin, 10. April. Die Verhandlungen zwischen dem ! Verein Berliner Produkten- und Getreidehändler und den Vertretern der Landwirtschaft sind nunmehr abgeschlossen und haben, wie der „Berliner Börsen- Kourier" hört, zu einer Einigung geführt. Die gemeinsam gefaßten Beschlüffe der beiden Parteien unterliegen nunmehr der Bestätigung seitens des Landwirtschaftsministers, an welcher indes nicht gezweifelt wird. Berlin, 10. April. Die amerikanische Presse verharrt zu einem Teil bei dem Versuch, die Schuld für die samoanischen Wirren auf de« deutschen Generalkonsul Rose zu werfen. Daneben äußern sich auch verständige Stimmen. Die „Tribüne" z. B. sagt, die provisorische Regierung sei durch einen einstimmigen Beschluß der Vertreter der drei Mächte eingesetzt worden, und es sei deshalb eine gute Argumentierung, daß sie auch nur durch einen ein- stimmigen Beschluß abgesetzt werden könne. Deutschland könne sehr wohl behaupten, daß Admiral Kautz eilfertig oder ohne gehörige Vollmacht gehandelt habe. Da der letzte Zusammenstoß die Folge der Uneinigkeit der Konsuln gewesen sei, betont das Blatt die Notwendigkeit der Harmonie zwischen den drei Mächten. Glücklicherweise hätten sich auch die Mächte dahin geeinigt, daß die Oberkommission nach einstimmigem und nicht nach Mehrheitsbeschluß vorzuqehen habe. — Die „Evening Post" sagt, Generalkonsul Rose erscheine innerhalb seiner technischen und gesetzmäßigen Rechte stehend, doch hätte er wiffen müssen, daß seine Gegenproklamation als Brandfackel wirken werde und Instruktionen von Berlin abwarten müssen. — Die meisten Blätter geben der Ansicht Ausdruck, daß die Oberkommission die ganzen Wirren beilegen werde. — Sehr unbequem ist den deutschfeindlichen Blättern in London, Washington und New-York der von der Münchener „Allg. Ztg." mitgeteilte i Inhalt einer Unterredung mit dem amerikanischen Botschafter White in Berlin, der den guten Willen Amerikas zur Verständigung betont, dagegen sich sehr abfällig über die eng- i fische Jingopreffe ausgesprochen hatte. „Jedenfalls könne er versichern, daß man sich in Amerika durch die Bemühungen der englischen Jingos in den eigenen Entschließungen nicht beeinflussen lassen werde, da die amerikanische Regierung prinzipiell geneigt sei, mit Deutschland in Frieden und Einvernehmen zu leben. Die beffere amerikanische Presse denke nicht daran, jene Hetzereien der „gelben" Presse, die leider aus englischen Kreisen unterstützt werde, irgend- I wie ernst zu nehmen. Schon die Londoner „Morning Post" iAm Donnerstag, dem 13. April ds. Js. nachmittags I/.3 Uhr findet im Saale des Cafs Ebel dahier eine General- msommlung des Vereins zur Züchtung des Vogelsberger Nindoiehs im Streife Gießen statt, zu welcher alle Mitglieder iitmit eingeladen werden. Dazu gehören auch die Mit- zliedxr des Grünberger, Lauterer, Großen-Lindener und hkliütelheimer Zuchtvereins. Tagesordnung: Einrichtung von Tummelplätzen für Vogelsberger Deutsches Reich. Berlin, 10. April. Dem Bundesrat ist der Entwurf einer Reichs-Schulden-Ordnung zugegangen. Berlin, 10. April. Wie die „Post" hört, werden zurzeit an maßgebender Stelle Beratungen gepflogen über eine den Diakonissinnen zu verleihende Amtstracht. Berlin, 10. April. Morgen, am 11. April, mmmt das Abgeordnetenhaus vormittags um 11 Uhr, der Reichstag nachmittags 2 Uhr seine Plenarsitzungen wieder auf. Auf der Tagesordnung des Abgeordnetenhauses stehen die Anträge Mies und Weyerbusch betreffend die Abänderung des Kommunal-Wahlgesetzes vom 14. Juli 1893, auf der Tagesordnung des Reichstages stehen kleinere Vorlagen und Gießener Anzeiger Heneral -Anzeiger .3. -4. Vereinigung der Deutschen Oesterreichs zu einem Ganzen bildet einen Lichtblick in dieser ganzen schweren Zeit, und jede neue Anregung zur Sammlung der Deutschen um ihre Fahnr qiebt die Gewähr, daß der Sieg ihrer Sache leicht wird. Auch jetzt sind in der schönen Donaustadt wieder Vertrauensmänner der deutschen Parteien Oesterreichs zusammengetreten, um in gemeinsamer Beratung Mittel und Wege ausfindig zu machen, wie der Bedrückung seitens der Slaven wirksam entqeqenqetreten werden kann. Hoffentlich schweigen bei dieser Gelegenheit Haß und Neid, die ja leider unter den deutschen Parteien noch immer in hohem Grade das Scepter führen, und der eine Gedanke beherrscht bie ©emuter: Mann für Mann im Kampfe stehen gegen slavischen lleber- mut, unb ber Gemeinsamkeit der Interessen unterordnen die kleinlichen Zänkereien unb Streitigkeiten, wie sie bas Alltagsleben mit sich bringt. Noch steht unseren Landsleuten biesseits ber Enns eine schwere Zeit bevor, denn, wenn nicht alles täuscht, so planen Graf Thun unb seme Helfershelfer nichts Gutes. Umsomehr ist volle Solidarität der Deutschen geboten. si: —c--— * find, brauchen wir kaum hervorzuhebeu. (x**) w. erwähnten Insinuationen. t . — Neue „angelsächsische" Freundlichkeiten. In aller Stille haben die Engländer die Tonga-Inseln annektiert. Die „Times" teilen aus Melbourne mit: „Privat- umiomenc in uuue w. . nachrichten aus Tonga zufolge haben der Kapitän des eng- Daß sie unserer Sympathien sicher lischen Kreuzers „Taurauga" und der engUsche Vizekonsul V V ' J , > (xx) I kürzlich ein Abkommen Mit dem König der Tonga (Freund- __ ________________ | sckasts-1 duseln Georg II. abgeschlossen. Danach verpflichtet sich der König, seine Souveränitätsrechte nicht aufzugeben, noch irgend einen Teil des Königreichs der Tonga-Inseln an eine fremde Macht (!) abzutreten, zu verkaufen oder zu verpfänden. England verpflichtet sich dagegen, die Unabhängigkeit des Königreichs zu garantieren. — Was diese garantierte Unabhängigkeit bedeutet, ist klar. Bezeichnend ist, daß dieser wiederum die deutschen Jntereffen gröblich verletzende Schritt mit der verläumderischcn Behauptung begründet wird, daß Deutschland Schritte gethan habe, um sich den Besitz der Inselgruppe zu sichern. Es werden darüber Geschichten verbreitet, die völlig unwahr sind. Ebenso unverschämte Lügen über einen deutsch-amerikanischen Zwischenfall werden in London verbreitet. Es wird da berichtet: In Apia wünschte ein deutscher Seeoffizier bei einem amerikanischen, außerhalb der Stadt aufgestellten Posten vorbei zu passieren. Nach seinem Paß befragt, er- klärte der Offizier, keines solchen zu bedürfen, und drängte sich vorbei, worauf der Posten dem Offizier einen Faustschlag zwischen die Augen versetzte und hinzufügte: „Erzähle Deinen Freunden, daß Du mit einem Amerikaner zu thun hattest!" Der Offizier hat den „Falke" bisher nicht wieder verlaffen. An der Geschichte ist kein wahres Wort. M.P.C. Der Staatssekretär im Reichsjustizamt Wirk!. Nein, toi. ^rtn fot,11* * °' aWil 188(1, Höchst . lac6-; M. 85 frCtdet ttgNch l p Ausnahme bei IRantagl. Bee Gießener lintncwirttKr eArx dem Anzeiger Oteutlich viermal bet gelegt lli .bxe »an Anzeigen zu ber nachmittag! für b« ■H’«*e« log erfcheinenben Nummer bü varm. 10 Uhr. Gießen, am 7. April 1899. Der Direktor des Zuchtvereins. Boeckmann. Bekanntmachung. ~ Der Obstbautechniker des Oberhessischen Obstbauvereins, । fiert. Metz aus Friedberg beabsichtigt r-muer-tag, den 13. April L, vormittags » Uhr ii htm gütigst zur Verfügung gestellten Garten des Vor- sitzenden der Ortsgruppe Gießen, Herrn M^or Frhr. von Mer, Wilhelwftraße 16, dahier, praktische Unter veriuugen an Obstbäumen vorzunehmen. Die Mitglieder des Oberhessischen Obstbauvereins, wie sonstige Interessenten werden hierzu freundlichst Wtladen. Gießen, am 10. April 1899. Der Vorsitzende des Vereinsbezirks Gießen des Oberhessischen Obstbauvereins. Frhr, Schenck. M «u-, 6,1 6f ««> W u* Md unb ergebene (lUl'g jebenfl cniinb geschoben werden. Noch sehen anscheinend die maßgebenden Kreise in Wien ichjt ein, welch verhängnisvollen Fehler Graf Badeni machte, er, um eine Majorität im Abgeordnetenhause zu erhalten, la Czechen Thür und Thor öffnete und die Deutschen dem iwf# 1 'Mischen Uebermutc preisgab. Die ganze Periode Badeni- 'itttrtffl,tr'V ^vatsch-Thun darf als verlorene Zeit in der innerpolitischen lö* , kwwickelung Oesterreichs angesehen werden, ja, sie hat «-Phil Werreich Schäden zugefügt, die so nachhaltig find, daß ( k i« langen Jahren nicht wieder gut gemacht werden M L,^en -mien. rjltf Die Deutschen sind, wie wir schon oft ausgeführt gebe"" Fier.Vers t^n, der Willkür preisgegeben, und da ist em enges Zu- , ----- .. , « , . uen6r ' Mmenhalten derselben das einzige Mittel, dem Ansturm hatte die Richtigkeit dieser Aeuße^ngen in Zweifel gezogen. , j a I einiger A«fich. auf «Erfolg widerstehen zu können. Die | - ' ---- h" in Haus bereit, unsere Pflichten gegen die uns angestammten Herzogtümer Koburg und Gotha zu erfüllen. Arthur, Herzog von Connaught. Rom, 6. April 1899." — Zur Frage einer Verständigung zwischen Rußland und England erfährt das „Reuter'sche Bureau": Die zwischen der britischen und russischen Regierung gegenwärtig mit Erfolg geführten Verhandlungen umfassen außer den das chinesische Reich betreffenden Fragen auch Die zwischen England und Rußland bereits bestehenden oder etwa noch zu gewärtigenden Fragen in anderen Weltteilen. — Die Nachricht, daß die förmliche Eröffnung des Dortmund-Ems-Kanals vom 1. auf den 15. April verschoben worden sei, erweist sich nach den Erkundigungen der „K. Z." als unzutreffend. Der Minister Thielen hat vielmehr die strengste Anweisung erlaffen, daß der Kanal, der schon jetzt dem Ortsverkehr zugänglich ist, nicht eher für den vollen Verkehr freigegeben werden soll, als bis in allen Auftragstrecken des Kanals, in denen stets zunächst mit einer gewissen Durchlässigkeit des Bodens zu kämpfen ist, die vollständige Dichtigkeit des Kanalbettes gesichert ist. Es soll vermieden werden, daß etwa bald nach der Betriebseröffnung eine störende Reparatur einer Kanalstrecke sich als notwendig herausstellt. Die volle Inbetriebsetzung des Dortmund-Ems-Kanals wird daher schwerlich vor August dieses Jahres erfolgen. Sie wird alsdann voraussichtlich vom Kaiser persönlich eröffnet werden. Das großartige Hebewerk in Henrichenburg hat sich bisher aufs beste bewährt. — Bismarck-Veröffentlichungen. Die „Hamb. Nachr." warnen vor sogenannten Bismarck-Veröffentlichungen, die nicht besonders beglaubigt oder auf amtlichen Aktenstücken basiert sind. Sie schreiben dazu: Neuerdings wird zum Beispiel wieder mit großer Reklame ein angeblich „ganz authentisches Werk über die letzten zehn Jahre des Fürsten Bismarck von E. v. Redern" angepriesen. Nach unseren Informationen verbirgt sich hinter diesem Pseudonym der bekannte alte Robolsky, der während der letzten zwanzig Jahre den Büchermarkt mit Dutzenden von Publikationen überschwemmt hat, immer mit Versteckenspielen, bald unter drei Sternen (***), bald unter einer Grafenkrone, bald unter dem Zeichen „ein alter Diplomat" usw., und immer gleich enttäuschend im Inhalt. Das Gewerbe, angeblich intime Enthüllungen über den verewigten großen Kanzler zu bringen, ist bisher ziemlich lukrativ gewesen: außer Gewinnsucht sprechen aber auch Eitelkeit sowie Reklamebedürfnis und gelegentlich direkte Feindseligkeit bei den meisten der kürzeren und längeren Publikationen mit, die seit dem Tode des Fürsten Bismarck immer wieder emporschießen. Wir hoffen, daß das Publikum bald gegen diese Art der Veröffentlichungen, die in der Regel legendenhaft, wenn nicht taktlos und indiskret, bestenfalls aber immer nur einseitig sind, bald abgehärtet sein und aufhören wird, ihnen einen Wert beizulegen. Es sind schon zu den Lebzeiten des Fürsten mancherlei Mythen und Legenden über ihn in Umlauf gesetzt, die er zu berichtigen sich angelegen fein ließ, insoweit sie zu seiner Kenntnis kamen. Nachdem solche Korrektur jetzt leider nicht mehr erfolgen kann, sollten wenigstens alle diejenigen, welche ihm in seinem Andenken wohlgesinnt sind, keine Versionen über ihn und seine Thätigkeit in Umlauf setzen, deren zweifellose Korrektheit nicht feststellbar ist. — Die „Unkosten" in der sozialdemokratischen Verwaltung. Einen Einbick in die Betriebskosten einer sozialdemokratischen Gewerkschaft gewähren einige interessante Daten, welche die „Kons. Korr." dem letzten Jahresberichte des Verbandes der Zimmerer Deutschlands entnimmt: Der Verband zählte im Jahre 1898 22,104 Mitglieder und vereinnahmte 240,850 Mk., auf den Kopf also über 10 Mk. an Beiträgen jährlich. Das ist also fast so viel, wie ein Arbeiter zweiter Lohnklasse als Beitrag für die Jnvaliditäts- und Altersversicherung zu zahlen hat. Was bietet dem Arbeiter aber die Gewerkschaft für seine reichen Steuern? Die Antwort ergibt sich aus den Ziffern der Abrechnung. Danach verausgabte die Verbandskasse für „Verwaltung" über 13,000 Mk., Verbandsorgan über 32,000 Mk., Agitation über 7000 Mk., Beiträge an die Generalkommission fast 2000 Mk., Generalversammlung 9000 Mk. (!); dazu treten lokale Ausgaben der Zahlstellen im Betrage von fast 78,000 Mk. Verwaltung und Agitation haben also in einem Jahre über 140,000 Mk. verschlungen! Zum Nutzen der Arbeiter finden sich nur Ausgaben für Reiseunterstützung 935 Mk., verbranntes Werkzeug 354.50 Mk., Rechtsschutz 3987 Mk., zusammen rund 5300 Mk., wozu noch an Strikeunterstützungen 90,000 Mk. kommen. Rechnet man zu den hohen Gewerkschaftsbeiträgen noch diejenigen Steuern, die der Arbeiter an die politischen Parteikassen der Sozialdemokratie zu entrichten gezwungen wird, ferner die „freiwilligen" Beiträge, die ihm bei den zahlreichen Sammlungen durch die „Beauftragten" abgepreßt werden, so ersieht man, daß in der Thal der sozialdemokratische Arbeiter, von staatlichen und kommunalen Steuern möglichst geschont, schwere Steuern an den sozialdemokratischen Staat im Staate zu zahlen hat, welchen nur sehr geringe Leistungen gegenüberstehen. Ausland. Rom, 10. April. Auf der Konsulta wird entgegen anders lautenden Meldungen versichert, daß Deutschland und Oesterreich die italienischen Forderungen bei Abschluß des franco-italienischenUebereinkommens wegen Afrika kräftig unterstützten und daß in diesem Ueberein- kommen alle Rechte Italiens hinsichtlich Tripolis, sowie betreffs der Machtverhältnisse im Mittelmeer anerkannt und verbürgt werden. Paris, 10. April. Ungeachtet seiner Verurteilung zu einer mäßigen Geldstrafe setzt der „Figaro" seine Veröffentlichungen zum Dreyfusfalle fort. Am Sonntag kamen die Aussagen von vier Generälen vor dem Kassations- Hofe an die Reihe. Mercier verweigerte es, über die Mitteilung der geheimen Aktenstücke an das Kriegsgericht sich auszusprechen, und erklärte es für unmöglich, daß Esterhazy der Verfasser des Bordereaus sei, weil derselbe die ausgelieferten Dokumente nicht gekannt habe. Billot erklärte, er habe nach einer langen und gewissenhaften Untersuchung die Ueberzeugung von der Schuld Dreifus' gewonnen. Ferner sagte General Zurlind en, das Bordereau sei ein materieller Beweis erster Ordnung und sei die Grundlage der Anklage gegen Dreyfus. Wenn ein neues Kriegsgericht berufen würde, um über Dreyfus auf Grund derselben Beweise und unter denselben Umständen zu urteilen, wie das erste Kriegsgericht, so würde die Verurteilung Dreyfus sicher fein. Durch Prüfung der Aktenstücke und durch Mitteilungen von Personen, die über den Prozeß von 1894 durchaus unterrichtet seien, sei er zu der Ueberzeugung von der Schuld des Dreyfus gelangt. — Dem „Gaulois" zufolge beauftragte der Kriegsminister, nachdem Major Hartmann seine Aussagen als Sachverständiger vor dem Kassationshof gemacht, den Direktor des Artilleriewesens, General Deleye, eine inzwischen dem Kassationshofe schon eingereichte Denkschrift zur Widerlegung der Angaben Hartmanns auszuarbeiten. — Quesnay de Beaurepaire behauptet im „Echo de Paris", er wisse aus sicherer Quelle, daß der „Figaro" die Untersuchungsakten von einem Richter erhalten habe, dessen Namen er kenne. Paris, 10. April. Der „Figaro" veröffentlicht heute die V e r h ö r e der Generale Zurlindcn und Chanoine. Weiter meldet dasselbe Blatt, daß der Advokat Labori seit Samstag an starkem Fieber leidet. Die Aerzte erklären, daß seine Krankheit einen regelmäßigen Verlauf nimmt. London, 10. April. „Daily Mail" läßt sich aus Rom bestätigen, daß die italienische Regierung versichert habe, trotzdem noch keine offiziellen Einzelheiten über die Besetzung der San Mun Bay eingetroffen sind, die Besetzung sei eine volle Thatsache. Lokales und Provinzielles. Gießen, den 11. April 1899. ** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten. Versammlung Donnerstag den 13. April 1899, nachmittags 5 Uhr pünktlich: 1. Gesuch des Karl Rühl um Erlaubnis zur Anbringung einer Laterne am Hause Schanzenstraße 2. 2. Gesuch der freien Studentenverbindung „Franconia" um Erlaubnis zur Aufstellung einer Fahnenstange in der Wagengasse vor dem Restaurant „Postkeller". 3. Baugesuch des Wilhelm Spörhase für die Steinstraße; hier: Dispens. 4. Desgl. des Kaspar Heinzerling für den Schiffenbergerweg; Hier: Dispens. 5. Desgl. des Karl Schleenbecker für Ecke Liebig- und Ebelstraße; hier: Dispens. 6. Gesuch des Karl Jughardt II. um Verpachtung eines Sandlagerplatzes an der Lahn. 7. Verkauf eines Geländestreifens an der Frankfurterstraße an Wilhelm Weidt- mann. 8. Verkauf von Gelände des städtischen Hospitals an Philipp Strack Eheleute. 9. Entwässerung der Grabenstraße über einen dem Preuß. Eisenbahnfiskus gehörigen Weg. 10. Festsetzung der Straßenfluchtlinie entlang der Rodheimerstraße; hier: Reklamationen. 11. Den Voranschlag über Einnahme und Ausgabe des Großh. Realgymnasiums und der Realschule zu Gießen pro 1900/1903. 12. Voranschlag desselben für 1898/99; hier: Ausgaben für Heizung und Beleuchtung. 13. Vertilgung der Blutlaus; hier: Wahl der Kommission. 14. Gesuch des Aloys Blum um Erteilung der Erlaubnis zum Branntwein-Ausschank über die Straße für das Haus Steinstraße 78. •e Militärisches. Generalleutnant Schilling von Cannstadt und Divisionsadjutant Major v. Worgitzki sind zur Regimentsbesichtigung hier eingetroffen und im Hotel „Großherzog von Hessen" abgeftiegen. Kunstausstellung im Turmhaus am Brand. Ver- schiedentliche Versuche, in der Kunstausstellung auch Proben von dem Besitze des kunstwissenschaftlichen In- stitutes der Landesuniversität vorzuführen, sind mit Dank begrüßt worden und würden sich solchen in noch höherem Grade verdient haben, wenn sie die Aufmerksamkeit auf Neuigkeiten hätten lenken können. Nachdem das mit v. Nitgen's Tod eingegangene Institut, dank dem Wohlwollen der Regierung und der Stände, seit 1898 neu begründet und ein regelmäßiges Wachsen seiner Bestände gesichert ist, kann die Direktion daran denken, durch Ausstellung geeigneter Neuerwerbungen auch die Besucher der Kunstausstellung zu erfreuen. Als erste ist zurzeit einer der vortrefflichen farbigen Lichtdrucke der „Vereinigung der Kunstfreunde für amtliche Publikationen der kgl. National- Galerie zu Berlin" ausgestellt, die, „ohne mit den Originalen selbst in Konkurrenz treten zu wollen, die Erinnerung an jene mit der vollsten Treue des photographischen Nachbildes in derjenigen Reduktion der Farbenwirkung darbieten, welche die veränderte Größe bedingt." Das Blatt stellt Tizians weltberühmte, 1516—18 für den Hauptaltar der venezianischen Franziskanerkirche (8. Maria Gloriosa dei Frari) gemalte Himmelfahrt der Maria („Assunta") dar. So wenig selbst eine so treue Nachbildung die Herrlichkeit des Originals vergegenwärtigen kann, so weit ist sie farblosen Stichen oder photographischen Nachbildungen überlegen, und hat selbst vor dem Original in seiner jetzigen Ausstellung in der venezianischen Akademie das eine voraus, daß der Beschauer einen genügend entfernten Standpunkt einnehmen kann. — Eine Auswahl treuer Reproduktionen nach Handzeichnungen bedeutender Meister wird demnächst zur Ausstellung gelangen. B. 8. *• Schönschreiben und Buchführung sind in gegenwärtiger Zeit zwei sehr wichtige Faktoren. Eine schöne Schrift ist stets eine gute Empfehlung, und Kenntnisse der Buchführung heutzutage unerläßlich. Es wird daher vielen Interessenten Dillei Aoutag d angenehm sein, daß die vorteilhaft bekannten Lehrer SSn-r. Gebrüder Gander aus Frankfurt a. M. am dem 19. April hier ihre Kurse im kaufmännischen Sckneü und Schönschreiben, sowie in der Buchführung eröffnen unh zwar für Herren und Damen. Im übrigen verweisen w,r auf die bezügliche Bekanntmachung im Inseratenteile unsere heutigen Nummer. •• Ans Anlaß des Pfingstfestes erhalten die getoöhnliäfn Rückfahrkarten auf den preußischen Staatsbahnen nn? verlängerte Giltigkeitsdauer von einschließlich dem dritten Tage vor bis zu dem achten Tage einschließlich na* dem ersten Feiertage, also vom 18. Mai bis einschli-kk,^ 29. Mai. Die Rückreise kann am letzten Oiltigfeitßta - bis 12 Uhr nachts einschließlich angetreten werden. Verkehr mit Belgien besteht diese Vergünstigung nicht, iL den süddeutschen Bahnen behalten die Rückfahrkarten ihn gewöhnliche Giltigkeitsdauer von 10 Tagen. t Von der Lahn, 10. April. Nachdem bekannt geworden daß einzelne religiös angeregte Gemeinden Hessens sich den Besuch und die Wirksamkeit der Chrischonabrüder (von der Anstalt Chrischona bei Basel) verbeten haben, darf auf eint Aussprachezur Klärung derSachlage hingewiesen toerben.bu' vor einiger Zeit zwischen den obengenannten Brüdern und ben^r tretern der „Evangel. Gesellschaft", deren Leitung in Elbersr..' ihren Sitz hat, stattfand. Diese letztere hat die strengt Weisung erlassen, sich an die evangelische Kirche unb bereu Kirchenvorstände resp. Pfarrer anzuschließen, während bit Statuten jener Anstalt bei Basel ihren Sendboten viel mehr Freiheit lassen, sodaß manche von ihnen auch im engerer. Kreise der gläubigen Christen das heilige Abendmahl reichen und durch ihre Thätigkeit das Verhältnis zur evangelishen Landeskirche lockern ober ganz zerstören. Für die treuen Mitglieder der evangelischen Landeskirche erhellt aus alle brm mit voller Klarheit die Notwendigkeit ihrer Stellung zur Chrischona. §§ Ober Lai8 bei Nidda, 9. Äpril. Den hiesigen zirka 50 Jahre alten Landwirt Heinrich Eschenröber fanb man in der Nähe seiner Hofraite, in einer sogenannten Flachsgrube, ertrunken vor. Da Eschenröder schon mehrere Monate krank war, so vermutet man hierin den Beweggr^b zum Selbstmord. §§ Vom höheren Vogelsberg, 10. April. Seit gestern sind wir hier noch einmal in den Winter eingetreten. Das Schneewetter tobt anhaltend, sodaß der Schnee vielfach bis zu 1 Fuß hoch liegt. Infolge dieser Witterung sind die Feldarbeiten sehr gehemmt. Die Wiesengründe stehen vielfach unter Wasser. AlSfeld, 10. April. Aus dem Fahrplan-Entwurf bet König!. Eisenbahn-Direktion Frankfurt a. M. ersehen wir, daß vom 1. Mai ab ein Frühzug von Gießen nach Alsfeld eingestellt werden wird. Dieser (l2) Zug, welcher Personenwagen II.—IV. Klasse mitführt, fährt in Gießen ab um 4 Uhr 57 Min., verläßt Grünberg 6 Uhr 9 'M in. und endet in Alsfeld 7 Uhr 57 Mm. Die Einstellung dieses Zuges in den Verkehr der Linie Gießen—Fulda ist auf eine diesbezügliche Eingabe des Alsfelder Kaufmännischen Vereins zurückzuführen und ist im Interesse des beteiligten Publikums freudig zu begrüßen. Von der Bergstraße, 9. April. Heute erschien Nr. 1 des „Bergstr äßer Fremdenblatt", Saisonblatt unb Fremden-Liste für die Luftkurorte Jugenheim, Auerbach unb Seeheim, in gewohnter Ausstattung. Jugenheim zählt bis jetzt eine Gesamt-Frequenz von 218 Personen, Auerbach eine solche von 70. Vom Odenwald, 9. April. Das war nun ein „Weißer- fonntag" im buchstäblichen Sinne des Wortes, denn schon seit gestern mittag hat sich bei uns Feld und Flur in tim dichte Schneedecke gehüllt, und fortgesetzt schneit w" regnet es. Dabei steht auch bei uns das Frühobst jtft in Blüte, während, wie sich die Bauersleute ausdrücken, ba8 Spätobst in der Wolle ersticken wird. A Mainz, 10. April. Gestern fand eine Versammlung des Zentralvereins deutscher Böttcher (Küfer) statt, in welcher eine Resolution gefaßt wurde, die aus Ei' Höhung des Lohnes abzielt. Die Resolution soll haupli'äch lich an die Weinfirmen gerichtet werden, die bei einer 11 und 12 stündigen Arbeitszeit nur einen Lohn von 15 bi« 17 Mk. bezahlen, während selbst die kleinsten Meister itjitn Leuten einen Mindestlohn von 18 bis 20 Mk. pro Uoajt geben. Bei Unberücksichtigung der Wünsche wurde an gelten, in Ausstand zu treten. — Vom Studenten &um 9)ettlc Der Sohn eines Rentamtmannes in Sulz, der bis zum letzten Semester mit gutem Erfolg studiert halte, alsdann von der Universität verschwand und sein Studium ausga, um sich nichtsthuend herumzutreiben. Des elterlichen Haup verwiesen, ging er als Schreiber zu einem Notar nary Mannheim, wo er drei Monate zur größten Sufrl^]Cl8 arbeitete, dann aber unter Zurücklassung seines Gehalte plötzlich verschwand. Vor einigen Tagen wurde er Y'r bettelnd aufgegriffen und vor das Schöffengericht gestc , das ihn in Anbetracht seines guten Leumundes nur zu eine Tage Gefängnis verurteilte. Aus der Zeit für die Zett. Vor 399 Jahren, am 12. April 1500, wurde zu Bamberg Joachim Camerarius geboren. Er gilt als - grünber der griechischen und römischen Litteratur in Deu ün land, wirkte theoretisch und praktisch für das Gedeihen Wissenschaft durch sein Lehr- und Verwaltungstalent mir welchem er dem Gymnasium zu Nürnberg und den 1 fitäten zu Tübingen und Leipzig hohen Glanz unb neu Gestaltung gab. Als Abgeordneter von Nürnberg besucb er 1530 den Reichstag zu Augsburg. Er beschloß f « segensreiches Leben als Rektor der Universität zu Leipz s am 17. April 1574. -Mkttvoch bl %’fil LM 1 Ar s». um’’ ben io. nciit- l(I Bi» jK/rf» j #» MW®1 Sw S JE8 . ut w sUI q. Jlartm * y U Eischen den Nev den Goldfeld fete. Uebcr by rch noch immer n VHZ. firitlltn die Deüg 'Zahnärzte ; ab, in der die ” , Deutschen ih’1 !iiii der :111t, daß die aus Hesircbungen des' hinten der Zahn |jjnb, unb bah fer min^tn ist. bah i nicht-MarM' jinalorbnung ftf j wirb, gesteuert' i jenige nennen, ' II VklsitätsstudMM i een ben Lande : als Zahnarzt a| I sicher Fragen ir I lassen bespräche i quibütionen im • fytitnttn jiigtftt. bei btn juftänbig R RtdjiSftaiitn nu; c zogen resp. dauern 8 Lranlenorrsichrrnr i w Fvrsiaü \tX i werden. Nach f1 i wurden die Aen' 1 Versammlung * ßNi @!06' ! Der Mus zu d | größer als je. : weideten sich letz I begehrter sind bi 1 b Posten meldet« ÄS Vurrandiene und dennoch me Vergangenheit, -war nicht mrd immer die Nj Stellen meldete Verwendung j Normalschule stärksten h stellen an btn ' Boö Sanbibatt. Vermischtes. sein könne. len ivurucn puiijunu, Nachod, 11. April. In Hronov dauert der Streck — - rw f J.L.h (nrrnetih tintl S^rtOTIl 1U Prag ernannt. Verkehr, Land und Volkswirtschaft. Soeben wieder eingetroffen 01274 Mietgeluche Vermietungen tickinuitiiindjiuiiien MAGGI -vkrsttismuiM Offene Stellen , (fiupfrliluniieii H-BAHLSEN- Leibniz Cakes 2840 zum Würzen -er Suppen, IHÄNNOVERI CAKES-FABRIK Dillenburg. Z Montag -en 17. April, flieh- und Krammarkt. — wenige Tropfen genügen. — Eberh. Dort, Walllhorstraße 45. Original-Fläsckchen werden mit echtem Maggi billig nachgefüllt. Bet Beachtung dieser Winke wird manche unliebsameB^ögerrmg in der Bestellung der Sendungen nach Berlin erspart biciden. Nnkinsleknlgksniht. Ein Gesangverein sucht per gleich ein paffendes Lokal mit Pianino. Offerten bis 14. April, nachmittags 5 Uhr, unter H. H. 3161 an die Expedition dieses Blattes erbeten. Mr Schneider. Einen tüchtigen Arbeiter auf Werkstatt, sowie einen Lehrling sucht 0*2dV I. Becker, Kahnhofstraße 8. Ärmste Meldungen. Depeschen deS Bureau .Herold". Berlin, 11. April. Aus Anlatz der heutigen Neuwahlen im zweiten Berliner Reichstagswahlkreise fand gestern abend eine grotze Anzahl von Volksversammlungen statt, in denen die sozialistische und die freisinnige Parte» noch einen letzten Appell an die Wähler richteten. Berlin, 11. April. Die „Vossische Zeitung" bezeichnet die Nachricht vom Abschluß der Verhandlungen über die Wiederherstellung der Berliner Produkt en-Börse als irrig. Von einem Abschluß der Verhandlungen sei noch keine Rede. H AP^l Das Fremdenblatt stellt sest, daß der Fürstbischof Dr. Kopp von Breslau nicht zur Audienz beim Kaiser b-rujen sei, sondern selbst um -m- solche nach- Stadt. Schiachthaas. Freibank. 3133 Hente und morgen: KlGkisch 40 M 9^UC®incn'Cll April. Auf den Bänken des Stadtparkes wurdet gestern'Ausschriftert gesunden mit der Aufforderung, wie in Nachod gegen die Juden los zu gehen. Die Aus Für Bäcker! Wirtschaft mit Bäckerei, in konkurrenzloser Lage einer kleineren Stadt, zu verpachten. Poppelsdorfs Bureau, Bahnhofstraße 41. Versteigmmg. Mttwoch -en 19. -. Mts., nach. »iitugS 2 Uhr, versteigere tcb gegen ^rzaihlung im Pfandlokal Seltersweg »1: 1 Kuh, 1 Break, 1 Pianino, 1 Kassa- schrank, 1 Bücherschrank, SofaS, Komin »de, Kleiderschränke, Spiegel, Re- ^lateure, 2 neue Koffer u. a. m. tzi-ßen, den 10. April 1899. 91b Mulch, Dollziehungsbeamter. Kirchliche Nachrichten. üv an gelt sch e Gemeinde. Die Versammlung der fonfinnletten Mä-chen ausd^ Lahnbrücke statt. 1-r. u»re»n. Universitäts-Nachrichten. - SteSben. Das .mllich. „T>«ebn« 3»^« ’4teU>t S".,s a"6Ä hnoorgettttrn ^d "auch /n°Leipzts ru ^A^d?m Swne der | wurden" polizeilich"entfernt. PromottonSordnung der phtlofophifchen dem I J Nachod, 11. April. In Hronov dauert der Streik «aas-»N„5—äs her Mbruna ausländtscher Doktortitel Einfluß auf die Richtung äu6». V-r-ui-huos bttdri. W-M °« B-hö-d- hl-r einen mlldnen Maßstab anlegm, l° würde ste onen-n rine Ungri-cbllgk-ll 6-S-nüb-r^ber^llnlo-rlltä^Ltlpzlk^unb^den^^^ Promovierenden begehen, DER BESTE BUTTERCAKES ' ausgenommen. ä r )P, ' Petersburg, 11. April. Aus dem Kasan schen Gou- v-rn-m-nt treffen erschütternde Nachrichten von der hungernden Bevölkerung, besonders von den Tar- taren ein. In einigen Ortschaften rottete sich bereits das Volk gegen die wohlhabenderen Bewohner in Heller Ver zweiflung zusammen. Der Minister des Innern ist nach jener Gegend abgeryist. , . New Aork, lk April. Aus Panae in Illinois wird gemeldet, daß ein hestiger Kamp, zwischen Weißen und schwarzen Bergarbeitern ausgebrochen ist. Zwei Weiße, drei Neger und eine Negerin wurden getötet. 11 Personen wurden schwer verwundet, von denen mehrere ihren Verletzungen erliegen dürften. Washington, 11. April. Die Unterzeichnung des Fne- densVertrages zwischen Spanien und Amerika findet morgen nachmittag 2 Uhr statt. , Havanna, 11. April. Der Dampfer Romana hat gestern Santiago mit 1900 Särgen verlassen. Der Romani bringt die Leichen der auf Euba gefallenen amerikanischen Soldaten nach dem Vaterlande zurück. L- treten J agen. :m bekain ,bl" M honabrj^ haben, Diesen Nd Srübttn- 1 Ortung ei re hat 6iti che Kich, ließen, ee- Sendbo,^ neu auch c geAben^ "is zur ta n. Für- e erhellt c ihrer Etz Den hx Escheni n einer nröder sch ierin ben je April. & ntcr tiiii? iß bei Aii- liefet fc chrplui-ktn: t o. mtk 101 flitjtl: 6t.'. q W ii W ßen-Fv^ Iber Ampnir iresse btS ktr ult erschien |, Saijonblat tim, Äutrbat M ;en, Aunbaöz t M m I zvrtes, btm i unb Flar ■ tyW atz FchM ,utt auäbiW ib eine W Löttchii ■ it würbe, olutionj'-1- rben, biel' «en Lei' Heinftr.. i- beut''i‘* ; Äp- flut»«p . fein E-: ».<• i« Ä tfOF.i Metzlar, 10. April. Wie der >. niw ä hfd in unserer Gegend und zwar bet Rechten taÄmentl und Brig°d?ex«,ier-n verschiedener , Ittpenkile abgehalten werden. Dieser Tage war em höherer । r inr Besicktiauna des Geländes an Ort und Stelle. I ! -giert Stationseinnehmer HelmerS ist zum Lctil Ltationskassenrendanten ernannt und in dieser Etgen- schpst vom 1. April ab nach Gießen versetzt ^ordm. I Posen, 6. April. Die Sachsengängerei mmmt I Lf,.nDrf} arößeren Umfang an, und man kann sagen, | aus d^er Provinz Posen über 60000 Menschen •Äffen ziehen. Auch die Zahl der sogenannten Preußen- aus Rußland scheint gegen das Voriahr zu wachsen, andererseits die Züge von Schlesien angefullt sind mm- qalizischen Saisonarbeitern. Zu gewissen Tagcszetten bto ver hiesige Bahnhof einen Anblick, als befänden wir xi.« chätsächlich inmitten einer Völkerwanderung. I ♦ Auf der Suche nach Andree. Nordenskföld hat von I IÄv, Martin ein vom 6. April datiertes Telegramm aus I Mimviarsk folgenden Inhalts erhalten: Die Universita Ä omS k hat beschlossen, eine aus zwei oder drei Professoren bterldjenbc Expedition auszusenden, um in den Gegenden 3eii den Nebenflüssen des Jeniffei, Podkamena,a und L-unguBka-Angara nach Andröe zu suchen. Ich selbst re s ltai) OEn Goldfeldern, von wo ich binnen einer Woche zuruck- kbhre. Ueber die Glaubwürdigkeit deS Jagers Lialm bin I i t noch immer im Unklaren. ■VHZ. Dresden. 5. April. Am vergangenen Samstag LfÄlllrn die Delegierten des Vereinsbundes deutscher I ''«ahn ärzte in unserer Stadt ihre 9. Jahresversammlung I zu der die Vertreter von 28Vereinen ausfüllen^Teilen Rutschen Reiches erschienen waren. Im Jahresbericht ni-ilic Fer Vorsitzende Prof. Dr. Berten-München u. a. mit, laß die auf die Maturität als Vorbild abzielenden LV'ftrcb'ungen des Vereinsbundes auch von den Universitäts- nöltnti n der Zahnheilkunde zu den ihrigen gemacht worden f.* nb, unb daß ferner eine Petition an den Bundesrat ab- c'-Mten ist, dahinlautend, daß dem Mißbrauche, der von iiH-xchnärztlicher Seite mit der durch btc deutsche Medr- i lüialorbnung festgelegten Bezeichnung „Zahnarzt" getrieben leib, «gesteuert werden möge. Zahnarzt darf sich nur der- ■ Eiiqc nennen, welcher auf Grund eines mehrjährigen Uni- ki asMtsstudiums und der Absolvierung eines Staatsexamens uni ien Landesministerien für das Deutsche Reichsgebiet . ul! Warst approbiert ist. Bei der Erörterung wirtschast- ■tijtr fragen wurden Witwen-, Waisen-, und Unsterstützungs- -' ifitn besprochen und es wurde auch angeregt, daß die Li- , Pibanionen im Interesse beider Teile Vierteljahr ich den «Maten zugestellt werden mögen. Ferner wurde beschlossen, 1 Jj btn zuständigen Behörden darauf hrnzuwirken, daß bet rechts streiten nur Zahnärzte als Sachverständige hmzuge- 3n5(n resp. dauernd als solche vereidigt werden sollen Im ! Liankenversicherungsgesetze soll die zahnärztliche Thatigkeit i Liter Fortfall jeder Einschränkung als ärztliche hmgestellt •nxrbem. Nach fast zehnstündiger Dauer der Verhandlungen urbrn die Neuwahlen zum Vorstande vorgenommen. Als Strsaimmlungsort für 1900 ist Berlin bestimmt Worten, ' Ei« Großstadtbilb. Aus Paris, 6. April wirt gemeldet ' Dr Ziulauf zu den geringsten B e amt en stell en ist m Paris .K als je. Für 520 freie Stellen von Straßenkehrern : ndbeten sich letztes Jahr nahezu 28 0OO Kandidaten. Noch l-tzchrter sind die Posten der Versatzamtsschreiber, denn für i 4 Men meldeten sich 2400 Kandidaten. Von 20 Stellen ul! Uureaudiener sind 15 den Unteroffizieren Vorbehalten, «dennoch meldeten sich 6350 Liebhaber ohne militärische «ug-mgenheit. Im Fache der Lehrerinnen ist das Angebot r»ar nicht mehr so stark wie früher, übersteigt aber noch iiiniea die Nachfrage um das Elffache. Für 100 freie Bton meldeten sich 1176 geprüfte Lehrerinnen, die erst Dvvendung finden können, nachdem die Zoglmge der Mmalschule (Lehrerinnen - Seminar) untergebracht sind. D stärksten ist jedoch der Zudrang zu den Hauswarter- Mn an den Gemeindeschulen. Für 20 Posten gab es fe Kandidaten. Wenn diese alle angestellt werden sollten, Stu-enl sucbt möbliertes Zimmer mit Pension, am liebsten bei einer Familie, wo er Geleg. hat, den Kind. Unterricht zu erteilen. Gefl. Offerten unter A. Z. 3152 an die Expedition dieses Blattes- 01272] Gesucht per 1. Juli Wohnungen von 6 ob. 7, sowie 4 Zimmern; per 1. Mai solche von 3 und 2 Zimmern. Gießener Wohnungs-Nachweis Bahnhofstr. 41. Fabrik, bringen in die Höfe em und erzwingen bie ^.rbcit.3f' einstellung. Da die Situation bedrohlicherscheint, ist nachmittags Militär dorthin abgegangen. Reichenbera, 11. April. Der Kassier^' Gor ach der Gräflich Thun'schen Hauptkasse m Odenbach ist feit | tag !)erschwund^ Die Revision ergab einen Fehlbetrag ü°n Rom, 11. April. Die Regierung, welche dre Einladung zur Friedenskonferenz erhalten hat- wird s>ch°ufder^ selben nicht durch politische, sondern durch d.Plomattsche Personen vertreten lassen- ha8 Paris, 11. April. Der Ftgaro veröffentlicht h-ute das Verhör des Generals Galliset und des sruheren Prasi- benten der Republik, Casimir Perier. Paris, 11. April. Zwischen dem Marinemimster Lockroy und seinem Generalstabsches Cuverville b-^ »eben seit -iniq-r Zeit Differenzen. Gestern abend war die Meldung von der Demission Cuvervtlles verbreitet, jedoch mit bem B-isügen, es werde einflußreichen Personen qelingen, den Konflikt vorlausig zu beseitigen. riondou 11. April. Nach einer Meldung aus Kapstadt wird' sür C-eil Rhodes bei seiner Rückkehr^°>n festlicher Empfang vorbereitet. Rhodes gedenkt am . R nach Süd-Afrika abzureisen. London, 11. April. In Grimsby wurte die Mannschaft des untergegangenen deutschen Schoners "Johannes , । welcher von New-Castle nach Hamburg unterwegs war, ge- । landet. Der Dampfer „Emerald" hatte sie bei Spurn erwarten. Privatdozent an der Universität in Wien, Dr. Hermann Ritter Schullern von SchrattenhosenErde »um ordentlichm Piofeffor der Rcchtsr und StaaiSwiffevschaften an ver «kn,“"»,. Ä.b« SÄÄ “t “ ,um °-bm.L-n Pr°stff°r b-r btag. »- » Leiter deS botanischen GartenS an der deutschen Untverjuai in '«Ä I so müßte nach den heutigen Verhältnissen der Letztange- I schriebene 450 Jahre auf seine Anstellung dorten. Em „Wetzl. Anz." hört, sollen Stadtreisender für Posamentierwaren von du Jay ' ‘ nn i‘-T meldete sich als Straßenkehrer, und als mansich. daruver wunderte, sagte er, es gebe viele Leute m Beruf, die nicht sicher seien, jeden Tag die fünf Franken P » dienen die die Stadtverwaltung ihren Straßenkehrern sichert. * Für kaufmännische Geschäfte, bie Reisende für sich a beiten lassen, ist ein kammergerichtliches Erkenntnis von Wichtigkeit, wonach Annoncen des Inhalts, daß ein, K t mann an einem bestimmten Orte iu einer bestimmt Z Aufträge entgegennehme, nicht als Aufsuchen von B s 9 im Sinne des Gesetzes anzuseheu seien. Es sei dies um so weniger der Fall, als dabei von einer Belas i^ung des Publikums, die das Gesetz verhindern wolle, feine Rede (Rieften, 11. April. Marktbericht. Auf dem heutigen Worbenmarkt kosteten: Butter per Pfd-, ^ 0^0—1.00 Huhnerewr ver St 0—0 A, 2 St. 10—11 Enteneier 2 St. 12—13 ®ame» ?ier per St. 11-12 H, Käse 1 St. 6-8 Käsematte per St. 3 A, Erbsen per Liter 20 3i, Linsen per Liter 30 Tauben per Paar JL 0.90—1.20, Hühner per St. X t 20—1.80, Hahnen per Ltuck X 1.30—2.00, Enten per St. X 1.90—2.40, Ganse PA Mund X o.oo-o.oo, Ochsenfleisch perPfd. b8-^^- Kuh- und RiN^lestch per Pfd. 62-64 H, Schweineflersch per Pfd. 60—72^, Schwerne steisch aesalren, per Pfd. 76 Kalbfleisch per Pfl>-.60—«6 A, Hammelfleisch ver^Pfd. 50-70 4 Kartoffeln 100 Kilo 6^0 H 6.60 X, WÄkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Etr. X 8.00—9.00, Milch per Liter 16 * ... . m , Dauer der Marktzeit von 8 Uhr Morgens biS 2 Uhr Nach- mittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzett darf tm Umherziehen nicht feilgeboten werden. — Im Jntereffe einer pünktttchm Bestellung der nach Berlin gerichteten Postsendungen ist c8 ersorderltch, dah in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers nach Straße, Hausnummer, Stock- werk ic. genau bezeichnet wird. Auch dient es wesentlich zur Beschleunigung der Bestellung, wenn außerdem der Postbezirk (i-, W 8 s 0 , u. ’• w.) und bie Nummer der Postanstalt, in beten »est-llhe,irr bie ÜBobnung gtt-g-n «ft, dinier bem Ortsnamen Berlin" angegeben wirb. (Z. B.. C. 2, Nr. 4, 8.0. dd). uniet- bletbt eine nähere Bezerchnung ber Wohnung Empfängers, so läßt sich eine Verzögerung in der Bestellung der Sendungen nicht immer vermeiden. Die Absender in Berlin pflegen deshalb ihren Schreiben nach auSwärts dem Datum in der Regel bie Angaben beizufügen, welche für die Adressierung der Antwort erforderlich sind. Auch läßt sich der Poftbezttk und die Nummer ber Bestellungspost answlt auS den nächstens neu erscheinenden, in den Schalterräumen aushängenden Verzerchniff-n der Straßen und Plätze Berlins ersehen. 31671 3- bis 4-Zimrnerwohnung nut I an ruhige Leute zu vermieten. __Bahnhofstraße 33. 31391 Wohnung, 6 Zimmer, zu verm. per 1. Okt. Ludwigstr. 46. Näh. Mans. ' 3142^ 4-Zimmerwohnung nebst Zu- behor sofort zu vermieten. Näb. Sonnenttr. 15, Ecke Neuen-Baue. 01264] Große Slube mit Zubehör zu vermieten.________Dammstraße 19* 01268] Ein oder zwei Arbeiter können Schlafstelle erhalten. Neustadt 47. Ein kleines Logis zu vermieten. 01267 ___________Schiffenbergerweg 39. 2933] Der 3. Stock, eleg. gr. Wohnung, 7 Zimmer mit allem Zubehör, Balkon, Bade- und Gaseinrichtung, auf Wunsch auch Gartenanteil, per 1. Juli d. I. zu vermieten. Nor-anlage 33. 3166] Schöne Wohn., 2. St., 5 Zimmer nebst allem Zubehör, Bleickplatz rc., per 1. Juli zu verm. Obere Babnhofstr. 59. 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April 1899. Die trauernden Hinterbliebenen 01280] Pferdeknecht und Schweizer gesucht. Christian Haubach 1. Daselbst Dickwurz zu verkaufen._______ 01281] Arbeiter für Abbrucharbeiten sofort gesucht. Christian Haubach 1. 01284] Hausbürschchen, brav.,stadlkund. Junge, find. sof. Stell, für leichte Arbeit bei gutem Lohn. Bahnhofstraße 59. Gin Lehrling gesucht gegen Vergütung von 450 Mark. Lehrzeit 3 Jahre. Franz Hewel, _______Steinbildhauerei, Grünbergerstr. 7. 01268] Lehrling gesucht. W. Stumpf, Schneidermeister, Sonnenstraße 9__ 3157] Ein junges Mädchen nach Bocken- heim zu einer kleinen Familie gesucht. Näheres Neuenweg 22.__________ 01273] Gesucht 1 Knecht nach Usingen, 1 Fahrbursche, eine Anzabl Dienst» und Hausmädchen, sowie Lauf- mädchcn (ohne Einschreibgeld). Poppelsdorfs Bureau, Abt.: Hentr.-Stell.» SermUtt., Bahnhofftr. 4t. Junges, sauberes Mädchen für den Vormittag gegen hohen Lohn gesucht. 3163 Zu erfragen in der Expedition d. Bl. 01259] Lauffrau für 2 Stunden oor- mittags gesucht. Ebelstratze 12, l. 3140] Ein sauberes Laufmädchen gesucht^___________Bahnhofstraße 61. 3143] Gesucht zum 20. April nach Bonn a. Rh. ein gew., zuverläff. Mädchen, welches in Küche und Hausarbeit erfahren ist. Mädchen mit guten Zeugn- wollen sich melden Alicestr. 22, eine Treppe. SteUtNl-Gkl'llche 01277] Ein älteres Mädchen sucht Stelle in einem kleinen Haushalt durch Frau Seybicke, Bahnhofstraße 43. 31t u er häufen 3149] Eine gutgehende Gastwirt, schäft, in bester Lage Gießens, ist als- bald zu verkaufen durch W. Hilv, Babnhosstraßc 15, II. Wohnhaus, worin schon Jahre lana Kolonialwarenhandlung betrieben,besteLage Gladenbachs, ist sofort iu verkaufen. Offerten unter L. G. in Friedberg, Schmidtstraße 13, II. 3158] Frisch entleerte, schlanke Lein- öifäffer, ca. 450 bis 500 Liter haltend, für Dung, und Regenfässer geeignet, hat abzugeben With. 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