Rr.1v Zweites Blatt Donnerstag den 12. Januar 1890 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Dri Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Aezugsprcls vlerteljährt^ch 2 Mark 20 Pjg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Alle Anzcigen.Bermittlnngsstcllcn des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Aamitienvtätter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Amts- und Anzeigeblatt für den "Kreis Glefzen. Siedaktion, Expedition und Druckerei: Schutfirahe Dr. 7. eiPAv. nauiBMBBaBHraEHMi Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde. _______________ Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher geil Bekanntmachung, bete. : die Beschaffung des Bedarfs an Pferden im Falle einer Mobilmachung; hier die Pferdemufterungs. und Pferde oushebungS-Kommission. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß zu Mitgliedern der Pferdemufterungs« und Pferdeaus- Hebung».Kommissionen die nachverzeichneten Personen auf sechs Jahre von dem Kreistag gewählt und die an die erste Stelle gesetzten Herren von uns zu geschäftsleitenden Mitgliedern ihrer Kommissionen bestimmt worden find. A. Pferdemufterungs Kowmissioueu. I. Musterungsbezirk: Großen Linden, enthaltend die Orte und Gemarkungen: Mendorf a. d. Lahn, Garbenteich, Großen-Linden, Grüningen, Hausen, Heuchelheim, Holzheim, Klein- Linden, Lang-Göns, Leihgestern, Ober-Hörgern, Watzen born mit Steinberg. Hum Sammelort ist Großen-Linden bestimmt. Mitglieder: 1) Herr Konrad Weber II. von Lang-Göns, 2) „ Georg Faber, Wirt, zu Leihgeste n. 3) „ Verwalter Schuchardt zu Neuhof bei Leihgestern. Stellvertreter: 1) Herr Johannes Weber V. von Lang-Göns, 2) „ Bürgermeister Heß zu Steinberg, 8) Gastwirt Arnold von Grüningen. II. Musterungsbezirk: Lich, enthaltend die Orte und Gemarkungen: Albach, Annerod, Birklar, Burkhardsfelden, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Hattenrod, Langsdorf, Lich mit Hof-Albach, Colnhaufen mit Mühlsachsen, Münster, Muschenheim mit Hof-Gill, Rieder- Bessingen, Ober Bessingen, Oppenrod, Steinbach. Zum Sammelort ist Lich bestimmt. Mitglieder: 1) Herr Jakob Köhler von Eberstadt, 2) g Pachter Klein vom Albacherhof, 3) „ Karl Hofmann von Hof Gill. Stellvertreter: 1) Herr Pachter Brückmann von Birklar, 2) „ Bürgermeister Görlach von Eberstadt, 3) „ Bürgermeister Kuhl von Dorf-Gill. III. Musteruugsbezirk: Hungen, enthaltend die Orte und Gemarkungen: Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodheim mit Hof Graß, Röthges, Steinheim, Trais Horloff, Utphe, Villingen. Zum Sammelort ist Hungen bLstimmt. Mitglieder: 1) Herr Gutspachtcr von Oven von Hungen, 2) „ Bülgermeifter Bopp von Bellersheim, 3) „ Pachter Kammer von Bellersheim Stellvertreter: 1) Herr Pachter Fülberth von Utphe, 2) „ Jean Wolf von Villingen, 3) „ Pachter Bornemann von Obbornhofen. IV. Musteruugsbezirk: Gießen, enthaltend die Orte und Gemarkungen: Mendorf a. d. Lumda, Alten-Buseck, Bersrod, Beuern, Daubringen, Gießen mit Schiffenberg, Großen-Buseck, Lollar, Mainzlar, Reiskirchen, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Frirdelhausen, Treis a. d. Lumda, Trohe, Wieseck, Winnerod. Zum Sammelort ist Gießen bestimmt. Mitglieder: 1) Herr Friedrich Helfrich von Gießen. 2) „ Pachter Kaiser von Friedelhansen, 3) „ Heinrich Schadeck III. von Lollar. Stellvertreter: 1) Herr Ortsgerichtrvorsteher GroS von Gießen, 2) „ Fabrikant Georgi von Gießen, 3) „ Bürgtrmeisttr Geißler von Lollar. V. Musterungsbezirk: Grünberg, enthaltend die Orte und Gemarkungen: Allertshausen, Beltershain, Climbach, Geilshausen, Göbelnrod, Grünbcrg, Harbach. Keffelbach, Lauter, Lindenstruth, Londorf, Lumda, Odenhaasen mit Appenborn, Qmckborn, Reinhardshain, RüddingShauscn, Saasen mit Bollnbach, Äeirsberg und Wirberg, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain. Feuilleton. Kumorisiisch Hiundschau. Von Carl Geißler. Verglimmt sinn die Lichter am Weihnachtsbaam, — de Danneduft is verflöge, — unn mancher selige Jugen- draam — is dorch die Seel uns gezoge. — Wterr hat sich da Widder zerickversetzt — in die goldene Jugenddaage, — wo Lebbkuche merr unn aach Znckerblätz — könnt in forcht- bare Masse verdrage; — wo en Schornstaafeger, aus Litch gemacht, — e paar Scheefcher vom selwe Kaliwer — de Inbegriff warn von de heechste Bracht, — (so hatt merr vom Spiele deß Fiewer!) — Unn bracht erscht deß Chriß- kind waß Besseres gar: — e Gäulche, en Hund oder Katze, — e Drommel, en Säwel, da wollt merr sirwahr — vor Freud unn vor Lust fast Verblatze. — Wäi glicklich war merr bei all dem Kram, — merr hält' mit kaam Ferscht meege bausche! — Werr hält' deß geglaabt, daß der scheene Draam — im Läwe kennt jemals verrausche? — Unn doch isses wahr! So oft merr draa denkt, — da kennt merr e Stickelche greine; — wäi seltsam werrn oft die Geschicke gelenkt! — e Jeder hatt waß ze beweine. — Gar Biele sinn Rose unn Silwer unn Gold — schon in die Winnel gewickelt, — de Mehrschte is am er deß Glick net hold, — sie komme dorchs Läwe gehickelt — unn schleppe gar mihsam sich so fort, — deß Schicksal dhut dichtig se stumbe, — gar kratzig geht's enn unn mit ahm Wort: — se bleiwe aaständige Lumbe. — Unn dhun se am Schluß dann von jedem Jahr — voll Hoffnung deß Fazit ziehe, — da seh'n se, daß fer die Affe war — ehr Schaffe unn Sorge unn Mühe. — Enunner is Widder e Jahr gerollt — in de Schooß der ewige Zeide! — Mir Mensche sinn langsam so mit- gedrollt, — es läßt sich net gut vermeide. — Merr hawwe „Prost Neujohr" enanner gefacht, — doch ohne debbei viel ,e henke, — unn hawwe uns unfern Bunsch gemacht — unn noch sonstige gute Getränke. — Je mehr von de Bohl uns de sieße Duft — is berauschend zu Häupde gestihe, je stärker de Grog, je dicker die Luft, - destomehr dhun die Kepp dann erglihe, - unn so is e Mancher ms neue Jahr — ganz selig eniwwer gedorzelt, — (vergessend der Sorge vom ahle Jahr) - unn schee in deß Bett ’ner ge- borzelt. — Als die Glocke klänge um Mitternacht, — deß neue Jahr zu begrieße, — da nähme die Mensche sehr druff Bedacht, — ze kreische unn dowe unn schieße. — Umsonst is da de Glockeklang, — er findt net de Weg zu de Herze, — dagege werd's ahm angst unn bang — wann die Mensche wäi wild erumsterze? — Im heilige Friede der Weichnachtszerd — da halt merrsch recht wahrgenommen — daß Wohldhu unn die Barmherzigkeit — net aus de Mode sinn komme. — Es flöße von alle Seide her — der Lrewe reichliche Gawe; — wo's dister war unn freudeleer, — da konnte die Arme sich lawe! — Gar mancher Kummer Word Widder gestillt, — gedrockend so manche Dhreene, — von Hoffnung Word Widder manch Herz ersillt, - daß breche wollt unner Stehne. — De Giesser ehr gute Züg sinn bekannt — im Oste sowohl wäi im Weste, doch ehr sihlend Herz unn ehr offe Hand — sinn von alle Züg doch ehr beste! — Es hawwe entdeckt en neue Stern — der von Giesse de Kunst uffgegange — von unserm Theaterverein die Herrn — unn sie verkindes mit Brange: — Karl Peppler isses, e Giesser Kind, — aus Pepplersch Mihl dhut err stamme — nun in Hannover wirkt err fern — fer die Kunst mit Feuer unn Flamme. — Bis Mittwoch stellt err sich Giesse vor — unn da werd sichs dann aach erweise, — ob de Profed in seim Land nix gilt, — wäis im Sprich- word immer dhut heiße. Zum Sammelort ist Grür.berg bestimmt. Mitglieder: 1) Herr Müller Keil von Grünberg, 2) „ Ernst Zimmer von Lauter, 3) „ Bürgermeister Faulstich von Weitershain. Stellvertreter: 1) Herr Christian Frank von Grünberg, 2) „ Heinrich Zimmer II. daselbst, 3) „ Bürgermeister Laug von Odenhausen. B. Pferdeaushebuugs-Kommisfioueu. I. Aushebungsbezirk: Gieße«, umfaffend die Musterungsbezirke Großen-Linden, Gießen und Grünberg. Taxatoren. 1) Herr Verwalter Schuchardt zu Neuhof, Le'hgestern, 2) „ Oekonom Wilhelm Kitz zu Gießen, 3) „ Friedrich Helfrich zu Gießen. Stellvertreter: 1) Herr Ortsgerichtsvorsteher Gros zu Gießen, 2) „ Ernst Zimmer zu Lauter, 3) „ Bürgermeister Geißler zu Lollar. II. Aushebungsbezirk: Hungen, umfaffend die Musterungsbezirke Lich und Hungeu. Taxatoren: 1) Herr Bürgermeister Bopp zu Bellersheim, 2) ,, Pachter Klein vom Albacher Hof, 3) „ Gutspachter von Oven zu Hungeu. Stellvertreter: 1) Herr Pachter Fulberts von Utph?, 2) , Pachter Bornemann von Obbornhofen, 3) „ Bürgermeister Görlach von Eberstadt. Gießen, den 24. Dezember 1898. Großherzogliches Kceisamt Gießen. v. Bechtold. Gießen, den 10. Januar 1899. Betr.: Das Reichsgesetz vom 14. Mai 1879 über de« Verkehr mit Nahrungsmitteln. Das Großherzogliche Kreisamt Gieße« an Großh. Polizeiamt Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden desKreiseS. Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 26. Februar 1886 (Anzeigeblatt Nr. 46) sehen wir der Einsendung der vorschriftsmäßigen Auszüge ans der von Ihnen zu führenden Tabelle über die im Jahre 1898 vorgenommenen Untersuchungen von Nahrungsmitteln und Gebrauchsgegenständen bis zum 25. Januar d. I. entgegen. Sie wollen in der Tabelle auch angeben, bei welcher Stelle (z. B. dem chemischen Untersnchungsamt für die Provinz Oberhessen) die betr. Untersuchungen stattgefunden haben. Die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden werde« diesbezüglich auf unser Ausschreiben vom 26. März 1895 (Anzeiger Nr. 75 betr. Ausführung der Kontrolle von Nahrungs- und Genußmitteln und Gebrauchsgegenständen durch das chemische Untersuchungsamt für die Provinz Ober- Hessen in dem Kreise Gießen) hingewiesen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Die Maul- und Klauenseuche ist in Hainchen und Himbach (Kreis Büdingen) erloschen und sind die au- geordneten Sperrmaßregeln wieder aufgehoben worden; dagegen in Büches bezw. Erbacher Hof (Kreis Büdingen) ausgebrochen und Gehöftsperre angeordnet worden. Die für E ck a r t s h a u s e n (Kreis Büdingen) angeordnete Orts- und Gemarkungssperre ist aufgehoben und nur Gehöftsperre für ein verseuchtes Gehöft angeordnet worden. In Lorbach (Kreis Büdingen) ist die Maul- und Klauenseuche ansgebrochen und Gehöftsperre angeordnet worden. Gießen, den 10. Januar 1899. Großh. Kreisamt Gießen. v. Becktold. Friedberg, den 3. Januar 1899. Betr.: Außerordentliche Hauptversammlung des Oberhessischen Obstbauvereins. ~ Der ergebeust Unterzeichnete beehrt sich zu der Samstag den 14. ds. Mts., Nachmittags 3 Uhr, zu Butzbach im Gartensaale des „Hessischen Hofes" stattfindenden außerordentlichen Hauptversammlung des Oberhessischen Obftbau- nereins gelegentlich der Feier seines zehnjährigen Bestehens ergebens! einzuladen. Mittags 1 Uhr findet im selben Hotel ein gemeinsames Essen statt (trocken Kouvert 1,50 Mk.), zu dem Anmeldung direkt beim Gastwirt erbeten wird. Dr Braden, Geheimer Regierungsrat. Tagesordnung. 1. Uebersicht über die Wirksamkeit des Oberhessischen Obstbauvereins in den ersten zehn Jahren seines Bestehens. Erstattet von dem Direktor der Geschäftsstelle, Herrn Dr. von Peter, Direktor der Großh. Hess. Obstbauschule in Friedberg, und dem Obstbautechniker, Herrn E. Metz. 2. Die Obstbauversuchspflanzungen in der Provinz Ober- heffen, ihr Ziel und ihre Aufgabe. Referent: Der Sekretär des Oberhessischen Obstbauvereins, Herr L. Reichelt, Lehrer für Naturwissenschaften und Obstbau an der Großh. Hess. Obstbauschule in Friedberg. 3. Geschäftliches: Erhöhung der Technikerremunerationen in zwei besonderen Fällen. Äetanntmachung, betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Ruttershausen. In der Zeit vom 13. dss. Mts. bis einschließlich 19. dss. Mts. liegen auf dem Amtszimmer Großherzoglicher Bürgermeisterei Ruttershausen 1. das Geldausgleichungsverzeichnis über den Zuvieloder Zuwenig-Empfang an Geländewert, 2. das Geldausgleichungsverzeichnis über den Zuvieloder Zuwenig-Empfang an Obstbaumwert, 3. das Verzeichnis der Pachtentschädigungen für zu viel oder zu wenig empfangenes Gelände, 4. das Verzeichnis über besondere Herauszahlungen und Entschädigungen, 5. das Verzeichnis der durch die Melioration der Wiesen in den Gewannen 20, 21, 22, 23, 24 und 25 entstandenen Kosten zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen sind bei Meidung des Ausschluffes innerhalb der oben angegebenen Frist bei Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen schriftlich einzureichen. Der Großherzogliche Bereinigungskommissär: Süffert, Kreisamtmann. Neue Postbestimmungen. Während die Einführung des Kartenbriefes — einer Einrichtung, die sich nicht sonderlich die Gunst des Publikums errungen hat - seiner Zeit mit Begrüßungsartikeln in den Zeitungen ausgiebig bedacht worden ist, sind mit dem 1. Januar d. I. tiefgreifende Aenderungen der Postordnung von 1892 ziemlich sang- und klanglos hingenommen worden, Aenderungen, die für die gesamte Geschäftswelt von besonderer Wichtigkeit sind, so daß ihre Zusammenfassung wohl willkommen sein dürfte. Zunächst ist die zulässige Gewichtsgrenze für Warenproben von 250 auf 350 Gramm erhöht worden. Während bie Portotaxe von 10 Pfg. für die bisherige Gewichtsgrenze unverändert geblieben ist, beträgt die Taxe für über 250 Gramm wiegende Warenproben 20 Pfg. Bisher waren Angaben und Abbildungen auf der Adrefsenseite der Poststücke, mit Ausnahme der Adresse des Absenders, nicht gestattet. Von jetzt ab sind außer der Adresse bei gewöhnlichen und eingeschriebenen Briefen, Postkarten, Drucksachen und Warenproben auch solche Angaben zugelassen, die nicht die Eigenschaft einer brieflichen Mitteilung haben, sowie die Anbringung der Stempelabdrücke und der postdienstlichen Vermerke nicht beeinträchtigen. Die bisherigen Bestimmungen bei Postkarten und Drucksachen, welche beleidigende oder strafbare Mitteilungen verboten, sind wie folgt zusammengefaßt worden: Postsendungen, deren Außenseite oder Inhalt, so weit er offensichtlich ist, gegen die Gesetze verstößt oder aus Rücksicht des öffentlichen Wohles oder der Sittlichkeit für unzulässig erachtet wird, werden von der Postbeförderung ausgeschlossen. Dringende Packetscndungen werden ferner am Bestimmungsorte stets durch Eilboten abgetragen. Die Eilbestellgebühr ist also in jedem Falle zu bezahlen, während es bisher dem Absender überlassen war, ob er Eilbestellung wünschte oder nicht. Solche Packete kosten außer dem gewöhnlichen Porto und der Eilbestellgebühr noch eine Mark. Bei Postkarten ist jetzt das Aufkleben der Adresse sowohl des Empfängers als auch des Absenders durch kleine Zettel gestattet. Andere Gegenstände aufzukleben oder zu befestigen, bleibt verboten. Auch die Bestimmungen über die Drucksachen haben mehrere Aenderungen erlitten. Als Drucksachen wurden bisher nur Gegenstände betrachtet, die durch Buchdruck, Kupferstich, Stahlstich, Holzschnitt, Lithographie, Metallographie und Photographie vervielfältigt waren. Hierzu treten Gegenstände der Hektographie, Papyrographie, Chromo- graphie oder eines ähnlichen mechanischen Verfahrens. Ausgenommen sind die mittels des Durchdruckes, der Kopier- preffe und der Schreibmaschine hergestellten Schriftstücke, llm hektographierte oder ähnlich hergestellte Schriftstücke gegen . Drucksachen-Taxe befördern zu können, mußte man bisher mindestens 20 Abzüge am Postschalter abliefern. Diese Bestimmung ist demgemäß gefallen. Dagegen bleiben für »e» Druck bestimmte, an Zeitungen gerichtete Manuskripte rDr der Beförderung zur Drucksachentaxe ausgeschlosten, sofern sie nicht in Begleitung ihres Korrektur- abzuges versandt werden. Andere Länder befördern die Manuskripte als „Geschäftspäpftr?" zu den billigsten Sätzen. Die ermäßigte Drucksachentaxe findet auch Anwendung auf solche Drucksachen, die durch verschiedene, nacheinander angewandte Vervielfältigungsverfahren (z. B. teils durch Buchdruck, teils durch Hektographie) hergestellt sind. Antwortskarten, die von der Privatindustrie hergestellt sind, dürfen jetzt auch frankiert als Anhang versandt werden. Als Drucksachen wurden Visitenkarten nur versandt, wenn sie handschriftlich nicht mehr als die Anfangsbuchstaben üblicher Formen zur Erläuterung des Zweckes der Ueber- sendung der Karte enthielten, zum Beispiel 11. G. z. w., p. f. u. f. w. Jetzt dürfen die Karten außer der Adresse des Absenders auch gute Wünsche, Glückwünsche, Danksagungen, Beileidsbezeugungen oder andere Höflichkeitsformen handschriftlich enthalten, sofern nicht mehr als fünf Worte dazu gebraucht werden. Bei Preislisten, Börsenzetteln, Handels-Zirkularen und Prospekten dürfen die Zahlen, sowie bei Reiseankündigungen der Name des Reisenden, der Tag und der Name des Ortes, den er zu besuchen beabsichtigt, handschriftlich eingetragen oder berichtigt werden. Auf Büchern, Musikalien, Zeitungen, Zeitschriften, Bildern, Landkarten, Weihnachts- und Neujahrskarten darf eine Widmung hinzugefügt, sowie auch eine Rechnung beigelegt werden. Die letztere darf auch mit solchen handschriftlichen Zusätzen versehen werden, welche den Inhalt der Sendung betreffen und nicht die Eigenschaften einer besondern, mit dieser in keiner Beziehung stehenden Mitteilung haben. Bei Bücher- und Subskriptionszetteln für buchhändle- rische Werke, Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Bilder und Musikalien dürfen die bestellten oder angebotenen Werke a. s. w. handschriftlich bezeichnet und die gedruckten Mitteilungen ganz oder teilweise unter- oder durchstrichen werden. Auf Ausschnitte aus Zeitungen und Zeitschriften können handschriftlich oder auf mechanischem Wege Titel, Tag, Nummer und Adresse der Veröffentlichung, welcher der Artikel entnommen ist, hinzugefügt werden. Während bisher auf die Beförderung zur Warenprobentaxe nur solche zugelassen waren, können jetzt auch naturgeschichtliche Gegenstände, getrocknete oder konservierte Tiere und Pflanzen, geologische Muster u. s. w., deren Versendung zu einem Handelszwecke geschieht, zur Warenprobentaxe versand werden, vorausgesetzt, daß ihre Verpackung den allgemeinen Vorschriften über die Warenproben entspricht. Für den Postanweisungs-Verkehr bringen die neuen Bestimmungen die Erfüllung langgehegter Wünsche. Zunächst ist der Meistbetrag einer Postanweisung von 400 Mk. auf den doppelten Betrag erhöht worden; ferner ist für Postanweisungen in einem Betrag bis zu fünf Mark einschließlich die Gebühr auf 10 Pf. ermäßigt worden. Die fernem Taxen betragen für über 5 bis 100 Mark 20 Pf., „ 100 „ 200 „ 30 „ 200 400 „ 40 „ 400 „ 600 „ 50 .. und „ 600 „ 800 „ 60 „ Nachnahmesendungen wurden bisher, falls der Absender nicht ausdrücklich bei sofortiger Verweigerung die Rücksendung verlangte, sieben Tage am Bestimmungsorte lagern gelassen. Das geschieht jetzt nur mehr, wenn der Absender den Vermerk „postlagernd" gemacht hat. Andernfalls werden Nachnahmesendungen bei verweigerter Annahme und wenn der Adressat eine Zahlungsfrist nicht ausdrücklich beansprucht, sofort zurückgesandt. Neu ist auch, daß der Absender einer Nachnahmesendung die Nachnahme ohne Rücksicht auf deren Höhe nachträglich streichen oder ändern lassen kann. Bei durch Eilboten zu bestellenden Sendungen ist die Wertgrenze, bis zu welcher Sendungen mit Wertangabe durch die Eilboten bestellt werden, von 400 auf 800 Mk. erhöht worden, ebenso die Wertgrenze, bis zu welcher Sendungen mit Wertangabe den Landbriefträgern auf ihren Bestellgängen übergeben werden dürfen. Mit diesen Aenderungen dürfte die Postordnung für lange Jahre festgesetzt sein. Ihre vorhergehende Form hat nur 6l/2 Jahre bestanden, und diese geringe Dauer ist wohl nur auf das Ableben des Staatssekretärs v. Stephan zurückzuführen. („Köln. Vvlksztg.") Deutsches Keich. Berlin, 10. Januar. Der Kaiser empfing im Königlichen Schlöffe heute vormittag nacheinander die Chefs bezw. Vertreter der drei Kabinette zum Vortrage. E Berlin, 10. Januar. Der drittälteste Sohn des Kaiserpaares, Prinz Adalbert, ist seit Ende voriger Woche von leichtem Unwohlsein befallen, weshalb er nicht mit nach Plön reifen konnte. Die Erkrankung wird jedoch in den nächsten Tagen, wie die „National-Zeitung" meldet, wieder behoben fein. Berlin, 10. Januar. Wie die „Deutsche Tages-Ztg." meldet, hat der Kaiser den früheren Ceremvnienmeister v. Kotze in Audienz empfangen. Das Blatt bemerkt dazu, damit dürfte nunmehr der Fall Kotze aus der Welt geschafft sein. Berlin, 10. Januar. Behufs Verständigung über den Marine-Etat angesichts der morgen beginnenden Beratung desselben in der Budget-Kommission des Reichstages waren heute der Referent Dr. Lieber und der Korreferent Graf Stolberg-Wernigerode zu einer eingehenden Vorbesprechung mit dem Leiter des Reichs-Marineamtes zu- fammengetreten. M.P.C. Berlin, 10. Januar. Es dürfte kaum fraglich fein, daß bei der bevorstehenden Beratung der Militär- vorlage im Reichstage auch das bekannte Friedens- resp. Abrüstungs-Manifest des Kaisers von Rußland von der Opposition werde angezogen werden. Dabei ist sich heute ziemlich die gesamte politische Welt darüber einig, daß die Friedensschalmeien von Rußland nur angestimmt wurden, einmal weil Rußland selbst fühlt, wie schwach in seinen Machtmitteln begründet die führende Stellung ist, deren es sich seit Jahr und Tag erfreut, und zum anderen, weil es zur Zeit außer stände ist, dieser Stellung durch Steigerung seiner Wehrkräfte das erforderliche Rückgrat zu geben. Kein Anderer als Herr v. Witte, der russische Finanzminister, so wird in einer dieser Tage erschienenen Flugschrift: „Die Sprengung des Dreibunds" gesagt, dürfte die erste Anregung zu,ber von der ganzen Welt so gefeierten Kundgebung gegeben haben. Und Graf Murawjeff ergriff sie mit Freuden. Konnte er mit ihr doch zwei bedeutende diplomatische Erfolge einheimsen. Einmal hielt er durch sie die Bestrebungen der französischen Chauvinisten, die vermittelst der Dreyfus-Affaire einen Krieg mit Deutschland herbeiführen wollen, kräftig nieder; andererseits stärkte er in den anderen Staaten die parlamentarische Opposition in ihrem Widerstand gegen die Heeresvermehr- ungen. Wenn die Spatzen es von den Dächern pfeifen, daß Rußland Anleihen aufzunehmen sucht und möglicherweise bei England Gegenliebe mit seinen Bemühungen findet, so kann bei größerem Zufluß der erforderlichen Mittel Rußland, das infolge feiner hermetischen Abschließung auf vielen Gebieten für uns nicht minder dunkel als Afrika iftr die Hebung seiner Wehrkraft ganz im Stillen wieder auf- nehmen, ohne daß die Regierungen der parlamentarischen Staaten hierauf so überzeugend Hinweisen können, daß die Opposition von dem Widerstand gegen die Heeresvermehr- ungen, die wesentlich denen auf russischer Seite Rechnung tragen sollen, ablassen wird. Wenn wir auch mehr Truppen als Frankreich auf die Beine bringen können, so sind wir doch Frankreich und Rußland zusammen selbst bann noch erheblich unterlegen, wenn wir alle biejenigen Heeresteile außer Betracht lassen, bie Rußlanb zur Sicherung seines Besitzes unb ber Ordnung in seinem weiten Gebiet zu ver- toenben genötigt ist. — Kaiferbefuch in Westfalen. Oberpräsibent Stubt er* hielt ber „Rh.-Westf. Ztg." zufolge vom Hofmarschallamt bie Nachricht, baß ber Kaiser sich entschlossen habe, bie Stadt Dortmund gelegentlich der Kanaleröffnung zu besuchen. Der Tag ist noch nicht bestimmt. Der Kaiser wird den ganzen Tag in Dortmund fein und beim Grafen v. Bvdel- schwingh als Gast weilen. Von Dortmund begiebt sich der Kaiser nach Essen zum Besuch bei Geheimrat Krupp. Das Hofmarschallamt hat soeben den Magistrat von Dortmund ersuchen lassen, ein ausführliches Programm der Feier nebst Situationsplänen zur Prüfung und Genehmigung einzureichen. — Wie bas „Wolff'sche Telegraphen-Bureau" erfährt, beruhen bie Blättermelbungen über bas bevorstehend Ausscheiden der Generale v. Bülow und v. Seebeck, sowie die daran geknüpften Kombinationen über weitere Veränderungen in den höheren Stellen des Heeres auf E r - f i n b u n g. — Aus Krefeld wird gemeldet: Heute früh traten 130 Weber der mechanischen Sammetweberei der Firma Mottau und Leendertz in den Ausstand ein, da die vier- zehntägige Kündigungsfrist abgelaufen ist. Auch die Weber anderer Fabriken werden voraussichtlich in den nächsten Tagen nach Ablauf ihrer Kündigungsfrist die Arbeit niederlegen. Ausland. Budapest, 10. Januar. In dem Duell zwischen den Abgeordneten Zeik unb Rakowsky würbe ber erstere an ber rechten Hanb, ber letztere am Kopf nicht unbebeutenb verletzt. Paris, 10. Januar. Nach einer Berliner Figaro- Depesche bebeutet ber Besuch bes Kaisers bei dem französischen Botschafter in Berlin, Marquis be Noailles bas Vorzeichen einer beginnenben Berstäubigunq über wirtschaftliche unb koloniale Fragen. Lokales und Provinzielles. *•* Sich, 10. Januar. Im Jahre 1898 würbe in bie hiesige, feit bem Jahre 1883 bestehenbe Pfennigsparkasse von 392 Einlegern bie Summe von 10 798.70 Mk. eingelegt. Im Jahre 1897 wurden 9930.50 Mk. eingelegt' mithin hat das letzte Jahr eine Mehreinnahme von 868.20Mk^ zu verzeichnen. Seit dem Bestehen dieses so wvhlthätig wirkenden Instituts wurde in dasselbe die respektable Summe von ungefähr 150 000 Mk. eingelegt. △ Vom Lande, 10. Januar. Nicht immer thun die Landwirte klug, bei guten Preisen mit dem Verkauf ihrer Frucht zu warten auf noch bessere. Denn nicht immer treten Die besseren ein, vielmehr findet oft ein Preisrückgang statt. ®er Landmann aber, der nun endlich feine Frucht ver- taufen muß, verkauft dann allerdings mit Verlust. Für k ?3. 461] Ein kleines, schönes Logis per 1. Februar zu vermieten. _____M. Levi, Seltersweg. 457] Wohnung Ludwigstratze 42, bestehend aus 7 Zimmern nut allem Zubehör, per 1. April 1899 zu vermieten. __________Wilhelm Seipp I. 0104] Ein schönes Mansardenlogis mit allem Zubehör per 1. Februar zu Derrn. Wwe. Gröninger, Steinstraße 61. 220] Infolge Versetzung des Herrn Hauptsleueramts-Kontroleur Melchior ist das feit langen Jahren von demselben bewohnte Logis, bestehend aus 4 Zimmern, abgeschlossenem Vorplatz, Küche mit Wasserleitung, schöne freie Lage, sofort zu vermieten. Wilh. Reiber, Bahnhofstraße 63. 324] Mansardenwohnung, 2 Zimmer und Küche mit Zubehör, sofort billigst zu vermieten.______Neuen Bäue 11. 0110] Kleines Logis zu vermieten. ________________Neuenweg 18. 306] 2 schön möbl. 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Burihardt. — Druck und «erlag der Brühl'schen UuiverfitätS.Buch. und Steindruckerei (Pietsch lärbenJ in Gießen Verschiedenes Offene Stellen Klelltn-Gesuchk 3 3 99.20 000.00 101.00 20.86 4.17 Mc* 394 100.20 99.06 1 4 Brief 16.19 20.40 4.21 3 Portugiesen 6 Mexicaner 4 Monopol-Griechen von Eisenb. Rentenb. D6L Buderuö Obl. Ribottion, M»' 3 S1/ 4 4 99.00 100.60 100.00 100.76 Tages-Ordnung: 1. Wahlen. Thätigkeit des Vereins im Jahre 1898. 3 7t 3* /, Procent 81/, Deutsche ReichSanl. r &rfi von Norbame Karten für Nichtmitglieder ä Mk 1.— sind zu haben bei den Herren E. ChalHer. Neuenweg, H. Noll, Mäusburg, und C. Orbig, Bahnhofstrasse, sowie abends an der Kasse, für Mitglieder (gratis) und deren Angehörige (ä 50 Pfg.) bei Herrn C. Orbig bezw. dem Gewerbevereinsdiener. 101.80 i00.se 28.45 99.10 49.00 477] Wegzugshalber ist ein Uferd mit Geschirr und ein Wagen sofort zu verkaufen bei Oberamtsrichter Tüffert in Lich. Neue Klinik. 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Dieses patentirte $abritat besitzt Geschmack und Aroma des Bohnenkaffees und ist für diesen ein vollständiger Ersatz. Kinder sollten jedenfalls nur reinen Malzkaffee zu trinken bekommen. 0128] Student oder älterer Schüler zur Nachhülse gesucht. Zu erfragen in der Expedition d. Bl. Dir Stadt in BiMi floti Ptdm, Fohlen, gegönstiinden zu in Singen neu i Schnzog yiutie Srlaubn str drdinWg S Maff bilSti eimahwr m \ btt Mn G-winnges Zugleich i gestattet. E. A. V. Sonntag den 15. Januar, abends 8 Uhr: Hrdenttiche Kauplversammkung Drucksachen für den Privatbedarf als: Visitkarten, Verlobungskarten, Vermählungsanzeigen, Gratulationskarten, Einladungskarten, Trauerbriefe, Danksagungskarten, Hochzeitszeitungen etc. liefert rasch und billig in jeder Ausführung die Brühl’sche Univ.-Druckerei (Pietsch Erben), Schulstrasse 7. M Spar- und Leihkaste Gießen. W K Donnerstag den IS. l. MtS. wird bei unterzeichneter Kaffe nochlbesonderer Zahltag abgehalten. Gießen, den 3. Januar 1899. Spar- und Leihkasse Gießen. Oesterr. StaatSbabn v. 1885 89.15 I 4 Jtal- ftaatSgar. Effenb. 59.10 | 4 Geldsortenr Selb 16.15 Franz. Banknoten Donnerstag den 12. Januar 1899, abends 872 Uhr präzis: Die lebende Photographie mit zahlreichen Lichtbildern und unter Vorführung von Aufnahmen vermittelst eines Kinematographen* (Neu: Scenen aus dem spanisch-amerikanischen Kriege.) Von den ersten Versuchen, sich in Bewegung befindende Körper zu photographieren, ausgehend, giebt der Vortrag an der Hand zahlreicher Lichtbilder einen Ueberblick über die Entwickelung dieses für Wissenschaft und Kunst so wichtigen Zweiges der Photographie, der die Schwierigkeiten erläutert, mit denen diese Arbeiten verbunden waren, und die Wege, welche zu ihrer Bekämpfung eingeechlagen wurden. Durch die Vorführung einer grösseren Zahl neuester vorzüglicher Aufnahmen vermittelst des Kinernatographen wird gezeigt, zu welcher Vollkommenheit dieser Zweig der Photographie gelangt ist. »elb -I 81.06 -169.45 -|4.187, Oesterr. bto. Americ. Montags- gtbuibtt, fo t tihnnl werden, h. ti ift dir an gestampft, am Gesindel - bf Mstande sein, “fc die ans ü Ehre ihres M'en ja nun s Dünger sowie t Seite waren ih V* sich be W Wegweiser UW bet ame Staaten Haber ^alistz S». aiS n ®Q^ttgton r w »gab Mmnikar •thte 1 % nnh Qi, . *»«««,gh ■*?*» von eini/n9erei als 2ü ?en, S das Op‘. Heiser Ni1*?1.*« aus de. Zen Ui ^ÜtniBN ÄS für ein Engros-Haus unter günstigen 0131] Cul6 Bedingungen. Schnftliche Offerten unter Stelle auf sofort. Zu erfragen bei K. 305 befördert die Exved. d. Bl. f" — — ....... . Sceuß. EonsolS r. Hessische Obl. Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt WormS unk. b. 1901 und ein im Kochen bewandertes Mädchen für die Küche alsbald gesucht. 449 0127] Auf 1. 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Januar, abends 8 Uhr prfieis, im Stadttheater Gast: Herr Karl Peppier vom Hoftheater in Hannover. Die Stützen der Gesellschaft» Schauspiel in vier Aufzügen von Henrik Ibsen. "Dill£x4-ti e in der Musikalienhandlung Ernst Challler (Rudolphs Naehf.), DUlülo» sowie an der Abendkasse: Erstes Parkett Mk. 3.50, Zweites Paitkett Mk. 2.25, Studentenkarten Mk. L—, Schülerkarten Mk. 0.40, Gallerie Mk. 6.60. Für Mitglieder nur im Vorverkauf (bei weiterem Bedarf): Erstes Parkett Mk. 3.— Zweites Parkett Mk. 2.—. Theaterzettel 10 Pfennig. Nach Schluss des Theaters bei ungünstiger Witterung Omnibusverbindung nach verschiedenen Richtungen. 211 086] Umzugsh. nachsteh., gut erhalt. MSbet billig abzugeben r ein Bett, Waschtisch, Kleiderschrank, Sopha, Schreibtisch, Viereck. Tisch, spanische Wand, Spiegel. Wiesenstraße 2, 11 (Ostanlage). 0108] Gebrauchtes, gut erhaltenes Taselklavier zu verkaufen. Zu erfragen in der Exped. d. 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