unb Men Ärr MV(i kkalHktkkln Polftminfl und Feder- L16,—, Bagen ifiten Lackierung und lM |i ktMtiiti. 4304 tlttkMl 19. ft*rt ü.$. s-Sihleiserei. 4155 ! wirkt ■ 9 fl r ® K * fi y- s $ w X r i w S s ” . Reithoffer's Nur in spritzfla8che u ! Reithoffer's 1ur 111 Spritzflasche. Insekt, welches Mittel in Be- imi, schnell und jetödtet wird; diese Spezialität Mitteln, welche sondern blos entschieden ror- 5012 Flasche Insekten- „e Gummispritze sich durch diese e praktische Er- v an der Spitze läuft daher von ettL ge=chühteo itzflasche. ische iMk tchbach. (Mannheim. ;hlands für Nr. 160 Erstes Blatt. Dienstaa den U. Mi 1899 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Aerugsprei» vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Brirrgerloha. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Lag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen d«S In« und AuSlandeA nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen« Erscheint täglich mir Ausnahme deS Montags. Die Gießener AamMenStätter -werden dem Anzeiger ivöchentlich viermal beigelegt. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen. Redaktton, Expedition und Druckerei: Schntstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblatter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Wil. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß nach § 12 des Regulativs vom 26. Februar 1875 der Proviuzialausschusi während der Zeit vom 21. Juli bis 1. September Ferien hält. Während dieser Ferien können in öffentlicher Sitzung nur schleunige Sachen zur Verhandlung gelangen. Auf den Lauf der gesetzlichen Fristen sind dieselben ohne Einfluß. Gießen, den 6. Juli 1899. Der Provinzialausschuß der Provinz Oberhessen. v. Bechtold, Provinzial-Direktor. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß nach § 10 des Regulativs vom 26. Februar 1875 der Kreisausschutz während der Zeit vom vom 21. Juli bis 1. September Ferien hält. Während dieser Ferien können in öffentlicher Sitzung nur schleunige Sachen zur Verhandlung gelangen, dagegen wird der Laus der gesetzlichen Fristen dadurch nicht unterbrochen. Gießen, den 6. Juli 1899. Der Kreisausschuß des Kreises Gießen, v. Bechtold. Deutschland und Frankreich. Hoch oben im Norden Europas, auf den Wogen des Oceans hat sich ein Akt internationaler Höflichkeit abgespielt, der nach den verschiedensten Richtungen hin bemerkenswert ist. Wir meinen den Besuch Kaiser Wilhelms auf dem französischen Kriegsschiff „Iphigenie" und die Anwesenheit der Offiziere und Kadetten dieses Schulschiffes auf der Kaiseryacht „Hohenzollern". Wir haben unseren Lesern bereits die Telegramme mitgeteilt, welche aus Anlaß dieses Ereignisses zwischen dem deutschen Kaiser und dem Präsidenten der französischen Republik ausgetauscht worden sind, und auf den warmen Ton hingewiesen, welchen dieselben bekunden. Und nicht nur in der deutschen Presse, sondern auch in den französischen Blättern wird durchweg — von einigen chauvinistischen Hetzorganen natürlich abgesehen — anerkannt, daß die Thatsache, französische und deutsche Marineoffiziere haben Gruß und Handschlag ausgetauscht, viel zu einer Versöhnung der Gemüter beitragen wird. Kaiser Wilhelm hat sich als oberste Aufgabe seiner Regierung die Erhaltung des Weltfriedens gestellt, und man muß bei einem Rückblick auf sein Wirken in dieser Richtung anerkennen, daß er das ©einige gethan hat, um seiner Aufgabe gerecht zu werden. Als im Juli 1896 Kaiser Wilhelm auf der alljährlichen Nordlandreise weilte, da hatte er Gelegenheit, der französischen Handelsmarine einen wesentlichen Dienst zu leisten, indem auf seine direkte Anordnung hin dem aufgelaufenen Passagierdampfer „General Chancy" bei der Abbringung durch das deutsche Geschwader erfolgreiche Hilfe geleistet wurde. Die französische Presse hatte damals diesen Akt der Hochherzigkeit voll anerkannt, welcher gleichfalls eine Brücke bildete, um die zwischen Deutschland und Frankreich noch bestehenden Differenzen auszugleichen. Und wenn heute jenseits der Vogesen der Haß gegen Deutschland nur noch in einzelnen chauvinistischen Kreisen gehegt wird, so ist das zum großen Teile der ritterlich entgegenkommenden Haltung Wilhelms II. zu verdanken. Schon als vor einigen Jahren ein französisches Blatt eine Enquete über das Verhältnis Frankreichs zu Deutschland veranstaltete, da stellte es sich heraus, daß die versöhnliche Stimmung die Oberhand gewonnen hatte. Vielfach wurde für einen bedingungslosen Ausgleich eingetreten, und diejenigen, welche aus Patriotismus Vorbehalte machten, thaten dies nicht aus wildem Hasse, sondern aus Rücksicht auf die Zukunft der französischen Rasse. Schon damals machte sich die Anschauung geltend, daß die zivilisierten Völker sich solidarisch fühlen müßten, und nirgends fand sich eine Anspielung auf Weltherrschaftsgelüste der Franzosen, vielmehr fehlte es nicht an Befürchtungen, daß Frankreich von seinem Einflüsse in der Welt noch mehr an das Deutschtum werde abgeben müssen. Das letztere kann natürlich nur im friedlichen Wettbewerbe der Fall sein; denn Deutschland gelüstet es nicht nach kriegerischen Eroberungen, und gerade unsere auswärtige Politik der letzten Jahre weist verschiedene Fälle auf, in denen wir die französischen Bestrebungen bezüglich der Kolonialpolitik wirksam unterstützt haben. Hoffentlich bricht sich in Frankreich noch immer weiter die Ueberzeugung Bahn, daß ein Zusammenwirken und eine Vereinigung der geistigen Kräfte allein zum Heile der Nationen beitragen kann, und daß davor alle geschichtlichen und nationalen Empfindlichkeiten zurücktreten müssen. ________________________________(xx) Deutsches Reich. Berlin, 9. Juli. Das „Berliner Tageblatt" wurde gestern in Wien wegen seiner Depeschen über das Vorgehen der Polizei bei den Arbeiter-Demonstrationen konfisciert. Berlin, 9. Juli. Wie die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet, kann man sich auf die Erstreckung der Landtags- Session bis in den Monat September hinein gefaßt machen. Im Abgeordnetenhause wird am ersten Tage nach Wiederaufnahme der Beratungen neben einer Plenarsitzung von minder wichtiger Bedeutung das Gemeinde-Wahlrechtgesetz in der Kommission und ebenso am Abend die zweite Lesung des Gesetzentwurfs betreffend die Verwendung des Reservefonds der Nentenbanken, der inneren Kolonien stattfinden. Alsdann wird sehr bald die Beratung der Kanalvorlage und zwischen der zweiten und dritten Lesung dieser Vorlage diejenige des Gemeinde-Wahlrechts stattfinden. Da die Beratungen viel Zeit beanspruchen, wird sich das Abgeordnetenhaus erst in der vierten Augustwoche mit ihnen befassen können. Demnach kann vor Anfang September der Sessionsschluß nicht erfolgen. Berlin, 9. Juli. Der oberste ungarische Gerichtshof, die königliche Kurie, hat, wie dem „Berliner Tageblatt" aus Budapest gemeldet wird, in der Sprachenfrage eine interessante Entscheidung gefällt, indem sie eine Entscheidung der königlichen Tafel, die eine deutsch-sprachliche Appellation zurückwies, annullierte. In der Begründung der Annullierung wird ausgeführt, daß in Sprachenangelegenheiten jedermann, wenn er nicht durch einen Rechtsanwalt vertreten ist, in seiner Muttersprache die ihm zustehenden Rechtsmittel geltend machen kann, gleichviel ob er sie im mündlichen oder schriftlichen Verfahren anwendet. Ausland. Wien, 9. Juli. Dr. Adler und Reumann wurden aus der Haft entlassen, nachdem ihnen die Anklage wegen Auflaufs vorgelesen worden war und sie auf Einspruch verzichtet hatten. Rom, 9. Juli. Bei einer bei Briletti abgehaltenen Versammlung der hervorragendsten Mitglieder der parlamentarischen Mehrheit, an welcher sich auch Sonnino beteiligte, wurde die innerpolitische Situation erörtert und konstatiert, daß Pelloux nicht im stände sein werde, die neue Kammer zu eröffnen, da die Obstruktion entschlossen ist, sogar den feierlichen Akt der Thronrede zu stören. Paris, 9. Juli. Reichskanzler Fürst Hohenlohe verläßt am nächsten Samstag, einen Tag nach der Juli- Revue, Paris und begiebt sich nach Ostende. Paris, 9. Juli. Wie aus Madagascar gemeldet wird, ist in der Gegend von Jnongo ein Aufstand ausgebrochen. Von den europäischen Soldaten wurde einer getötet, mehrere andere verwundet. Die Rebellen wurden zerstreut. Paris, 9. Juli. Verschiedene Blätter versichern, der deutsche Kaiser habe die Absicht, demnächst mit seiner Dacht „Hohenzollern" die Bai von Saint Malo zu besuchen und außerdem beabsichtige der Kaiser, eine Villa in Dinard an der Nordküste von Frankreich errichten zu lassen. Der hiezu nötige Grundbesitz soll bereits käuflich erworben worden sein. Paris, 9. Juli. Der frühere italienische Gesandte Reichman ist gestern in seiner Wohnung in Paris verstorben. Das Blatt „Evennement" versichert, dieser Tod sei von geheimnisvollen Umständen begleitet. Drei Personen hätten eine Haussuchung bei dem Verstorbenen abgehalten und seine Papiere mitgenommen. Loudon, 9. Juli. In hiesigen politischen Kreisen herrscht allgemein die Meinung, daß die vom ersten Naad in Prätoria befürwortete Reform eine geeignete Grundlage für eine Verständigung mit der Transvaal-Regierung bildet. Belgrad, 9. Juli. Zum Gesandten in PeterÄmrg an Stelle des stark kompromittierten und die radikale Partei am Petersburger Hofe vertretenden G r u i c soll der Gesandte in Sofia, Pawlowic, ausersehen sein. Lokales und Provinzielles. Gießen, den 10. Juli 1899. • • Empfang. Se. König!. Hoheit der Großherzog empfingen am 8. Juli u. a. den Oberst v. Dewitz, Kommandeur des Infanterie - Regiments Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hessisches) Nr. 116, den Major Winterberger und den Stabsarzt Dr. Radünz von demselben Regiment. * • Auszeichnungen. Seine Königliche Hoheit der G r o sitz erzog haben Allergnädigst geruht, am 28. Juni dem Branddirektor Friedrich Pricken zu Mainz das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem Oberbrandmeister und Kreisfeuerwehrinspektor Karl Keller das Ritterkreuz 2. Klasse dieses Ordens, den Brandmeistern Gimpel und Becker, sowie dem Zeugwart Schreiber das Silberne Kreuz dieses Ordens, und den Spritzenmeistern Hubl und Grundel, sowie dem Feuerwehrmann Vierthaler, sämtlich zu Mainz, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Aufschrift: „Für Verdienste" zu verleihen. • • Ernennungen, Beförderungen rc. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 8. Juli den Ministerialsekretär bei dem Ministerium der Finanzen, Heinrich Schäfer, zum ständigen Hilfsarbeiter bei diesem Ministerium mit dem Amtstitel Oberfinanzassessor, — den Steuerassessor Adolf Köhler aus Hungen zum Steuerkontrolleur zu ernennen; — dem Registratur-Assistenten bei der Direktion der Main - Neckar - Eisenbahn, Wilhelm Frank, den Eharakter als Registrator zu verleihen; — den Steuerkommissär des Steuerkommissariats Mainz I, Steuerrat Georg Lautenschläger, unter Anerkennung seiner langjährigen, treu geleisteten Dienste und Verleihung des Charakters als Geheimer Finanzrat, auf fein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. September d. I. an, — den Distriktseinnehmer der Distriktseinnehmerei Bad Nauheim, Rendant Heinrich Fresenius, auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts des Dienstnachfolgers an in den Ruhestand zu versetzen. * * Auszeichnungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 22. Juni dem Arbeiter Nikolaus Egert in Mainz, in Diensten der Schreinerei von H. Fürst daselbst, — den Arbeitern Dreher Fritz Borngässer, Werkmeister Friedrich Geling er, Monteur Friedrich Leopold, Schlosser Johann Maus- kir ch, sämtlich in Diensten des Gasapparat- und Gußwerkes in Mainz, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für treue Arbeit" zu verleihen. • • Von der Universität. Herr Geh. Medizinalrat Professor Dr. Riegel ist dieser Tage von der finnländischen Gesellschaft derAerzte inHelsingfors zum Ehrenmitglied ernannt worden. Es freut uns, die Verdienste eines unserer berühmtesten Kliniker auch im Auslande anerkannt zu sehen. * * 17. Verbands-Schießen des Badischen Landes-Schützen- Vereins und des Pfälzischen und Mittelrheiuischen Schützen- bundes. Wenn je ein Tag während des achttägigen Schützenfestes programmmäßig verlaufen konnte, so war es der vergangene Samstag. Sonnenschein und warme Luft breitete sich wohlthuend über die Feststadt aus, und das war erfreulich. Galt der Tag doch der Jugend, die gewohnt ist, alles von der sonnigen Seite anzusehen, die nichts weiß von all den Sorgen und Mühen, denen die Festausschüsse unseres Verbandsschießens unterworfen waren. Das Wort„Iu gen ti» f e st" wirkt in Gießen freudig anregend, und so war es natürlich, daß die Beteiligung daran eine lebhafte wurde. Am Nachmittag des Samstags versammelten sich ca. 1600 festlich gekleidete Kinder auf dem Oswalds Garten, und zogen, begleitet von zwei Musikkapellen durch die Stadt nach dem „Trieb" zum fröhlichen Spiel, das ihnen der geschäftsführende Ausschuß des Schützenfestes, unterstützt durch erprobte Spielleiter und -Leiterinnen inmitten des Festplatzes hergerichtet hatte. Es herrschte ein recht frohbewegtes Leben am Nachmittag, das eine kaum merkliche Abschwächung erlitt, als gegen Abend die Kinder nach Hause pilgerten. Der Besuch des Festplatzes verstärkte sich aber bald wieder, als die Stunde nahte, in welcher das Festspiel beginnen sollte. Zu der Wiederholung der „Lebenden Bilder" war eine Menschenmenge zusammengeströntt, deren Zahl die Schätzung bei der ersten Aufführung (5000 Personen) wo- möglich noch übertraf. Die Vorstellung verlief im Vergleich zu der ersten schneller und glatter. Leider aber waltete auch hier ein Unstern, da eine große Anzahl der Zuhörer trotz der angebrachten Warnungstafel die Treppe, die nur für Musiker bestimmt war, stürmte und die oben der Sängerschar vorbehaltenen Plätze einnahm. Die Folgen dieses rücksichtslosen Verhaltens mußte die gesamte Zuhörerschaft tragen, da es unmöglich wurde, die Sänger auf der Tribüne aufzustellen und die Aufführung planmäßig von statten gehen zu laffen. Sehr zum Schaden des Ganzen mußte auf die Mitwirkung des ausgezeichneten Chores. verzichtet werden. Herr Regisseur B e ck vom Kölner Stadttheater, der wiederum den Vortrag des Textes übernommen hatte, bewältigte mit uns nun bekannter Meisterschaft und dem ganzen Aufgebot seiner vorzüglichen Stimmmittel die schwierige Aufgabe, die zu seinen Füßen wogende Menge dem Verständnis der Bilder näher zu bringen. Die vortreffliche Schulung des Künstlers brachte trotz der Unruhe auch diesmal wieder die schönen Verse zur vollen Geltung. — Wie am Tage vorher, ergoß sich nach Beendigung des Festspiels der Strom der Besucher über den weiten Platz nach den verschiedenen Wirtschaften und sorgte nach Kräften dafür, daß das Bier seinen Zweck nicht verfehlte. Die Aussicht auf den Sonntag ließ manche länger in den gastlichen Hallen verweilen, als dies sonst der Fall gewesen wäre; auch die Budenbesitzer auf dem Juxplatz erzielten wieder hübsche Einnahmen. Wir wünschten, die vorige Woche hätte aus lauter solchen Samstagen bestanden. — Am Samstag kamen Becher an nachstehend verzeichnete Schützen zur Verteilung: Standscheibe: Dr. Buchmüller-Bruchsal, F. Dickors-Gießen, Kilbinger- Gießen, Klemens-Frankfurt, Haase-Leipzig. F e l d s ch e i b e: Beckel-Wiesbaden, Willard-Pforzheim, Halm-Höchst, Wigand- Gießen. Beste Resultate erschossen: Feldmeisterscheibe: Oetke-Hannover 50 Ringe, Fabel-Neuwied 50, Dorner- Nürnberg, Aydt-Suhl 50, Koppe-Baden-Baden 50, Hack- Mainz 50, Nellen-Randerath 51, Haase-Leipzig, Werner- Hannover 51; Standmeisterscheibe: Braun-Worms51 Ringe, Heck-Offenbach 51, Achard-Griesheim 52, Doll- Oberndorf 50, Lehning-Büdingen 56, Maier-Bruchsal 58, Frei-Rheingönheim 59, Dorner-Nürnberg 57, Bosch-Stuttgart 55, Greiner-Haßfurt 53, Arenhold-Wolfenbüttel 52, Reubronner - Frankenthal 50. — Standfest scheibe Gießen: Horn-Großumstadt 369 Teiler, Keuscher-Mar- burg 419l/2, Back-Landau 518*/,. Standfe st scheibe Landau: Haase-Bingen 1386Teiler, Ohl-Frankfurt 1705, Wiegand-Gießen 118 (bester Teiler). Feldfest scheibe Baden: Achard-Griesheim 30 Ringe, Greiner-Haßfurt 30, Rummel-Halle 30. — Feldfe st scheibe Mittelrhein: Leo-Suhl 35 Ringe, Greiner-Haßfurt 34, Bayrhammer- Stuttgart 30, Haase-Leipzig 32, Becker-Wiesbaden 30. — Laufend Wild: Brück-Gießen 30, Braun-Worms 30, Nohascheck-Mainz 29. Der gestrige Sonntag führte sich mit echtem Festwetter • ein und brachte der Feststadt Gießen zahlreiche Besucher aus der näheren und weiteren Umgegend. Während des Frühschoppen-Konzertes fand die photographische Aufnahme eines Gruppenbildes der Mitglieder sämtlicher Ausschüsse vor der Festhalle durch Herrn Photographen Becker statt. Um Vz2 Uhr begann das Festmahl in der Festhalle. Der Vorsitzende des Geschäftsführenden Ausschusses, Herr Helm, bezeichnete in seiner Ansprache das Festbanket als letzte Gesamtausschußsitzung, gab einen Ueberblick über den Verlauf des Festes, lobte die Thätigkeit der Ausschüsse, die Bereitwilligkeit der Behörden und der Feststadt Gießen in der Förderung der Vorbereitungen, die rege Anteilnahme des Festausschusses an der Arbeit der Einzelausschüsse, bedauerte, daß die Ungunst des Wetters das Fest beeinträchtigt, betonte auch, daß trotzdem das, was auf dem Festplatze wie auf dem Schießplätze geschaffen worden, Anerkennung auch nach außen gefunden und konstatierte schließlich, daß die Festfreude nicht beeinträchtigt worden. Herr Helm brachte unter nochmaligem Hinweis auf die Verdienste des Festausschusses, auf dessen Vorsitzenden, Herrn Oberbürgermeister Gnauth, ein Hoch aus. — Herr Oberbürgermeister Gnauth gab, nachdem er erklärt, dem Festausschüsse sei eigentlich nur der dekorative Teil zugefallen, der Freude darüber Ausdruck, daß in guten und bösen Tagen, wie sie das Schützenfest zu verzeichnen habe, alle Kreise der Einwohnerschaft zusammengearbeitet hätten.Dies konstatieren zu können,sei für ihn in seiner Eigenschaft als Bürgermeister, im Hinblick auf die der Stadt Gießen bevorstehenden Aufgaben besonders wertvoll, er habe die Ueberzeugung, daß auch in dieser Beziehung man in Gießen den Kopf nicht hängen lasse. Alle Freunde von hier und auswärts hätten dazu beigetragen, über die kritischen Tage Hinwegzuhelsen, sei es auf dem Festplatz, sei es an den Schießständen gewesen; die Schützenbrüderlichkeit sei kein leerer Wahn. Redner widmete hierauf den Vorsitzenden des Geschäftsführenden Ausschusses und des Schießausschusses, den Herren Helm und Brück, treffliche Worte der Anerkennung für die geleistete Arbeit. Daß diese Arbeit gut gelungen sei, hätten alle Festteilnehmer, insbesondere die Schützengäste bestätigt. Er forderte die Anwesenden auf, mit ihm einzustimmen in ein Hoch auf die Herren Helm und Brück. — Herr Helm sprach hierauf den Dank für die Herrn Brück und ihm gewordene Anerkennung aus, und wies dann auf die Arbeiten der Einzelausschüsse und ihrer Vorsitzenden hin. Der Mangel an Raum verbietet uns, eingehender hierüber zu berichten; bezüglich des Wirtschaftsausschusses bemerkte der Redner, daß derselbe in den Festwirten, den Herren Jacobi und S ch 0 e n e w 0 l f, die richtigen Leute gefunden; was sie in Küche und Keller, wie in der Bedienung geleistet, verdiene rückhaltlose Anerkennung. Herr Helm schloß seine Rede mit einem Hoch auf alle, welche am Zustandekommen des Festes mitgewirkt. — Die Tafelmusik stellte diesmal die Bauersche Kapelle und zwar zur Zufriedenheit der Banketteilnehmer. — Nach dem Banket konzertierte auf dem Festplatze unsere M i l i t ä r k a p e l l e unter Leitung des Herrn Musikdirektors Krauße. — Mit Spannung sah das Publikum der auf 6 Uhr anberaumten Verteilung der 10 ersten Preise auf sämtlich e Sch eiben entgegen und als zur festgesetzten Zeit Herr Oberbürgermeister Gnauth auf der Rampe des Gabentempels erschien, um die Verteilung der Preise vorzunehmen, umstand eine mehrtausendköpfige Menschenmenge den Gabentempel. Herr Oberbürgermeister Gnauth leitete die Preisverteilung mit folgender Ansprache ein: Verehrte Festgenossen, werte Schützen! Vor acht Tagen, bei der Eröffnung dieses Festes, da habe ich unsere Gäste versichert, wie man hier in Gießen Ihre Veranstaltung betrachle als eine gemeinsame Sache unserer ganzen Stadt, und heute beim Schluß des Festes sind wir hier vereint, um nochmals Ihnen zu bekunden unser aller Interesse an den Ergebnissen Ihres heißen Wettstreits. Mir selbst aber gereicht zur besonderen Ehre, die glücklichen Sieger mit zu verkünden, ihnen namens der Feststadt Glück zu wünschen zu ihrem Erfolg. Standfe st scheibe Gießen. 1. Preis, eine Jardiniere, Wert Mk. 600, Ehrengabe der Stadt Gießen, Herr Horn-Frankfurt a. M. 369 Teiler. — 2. Preis, Mk. 300 bar in Etui, Ehrengabe der Aktienbrauerei Gießen, Herr Keuscher-Marburg 419. — 3. Preis, Mk. 200 bar in Etui, Ehrengabe des Deutschen Schützenbundes, Herr Back-Landau 518 — 4. Preis, 6 silberne Becher mit Tabl., Ehrengabe der Schützengesellschaft Mainz, Herr v. Emden-Frankfurt a. M. 1064. — 5. Preis, eine goldene Herrenuhr, Wert Mk. 180, Ehrengabe des Lügentisches Gießen, $err Machemer-Sprendlingen 1466. — 6. Preis, 6 silb. Becher, Wert Mk. 150, Ehrengabe der Frankfurter Schützengesellschaft, Herr Sorge-Hannover 1571. — 7. Preis, eine goldene Uhr, Wert Mk. 140, Ehrengabe des Vereins der Gastwirte Gießens und Umgebung, Herr Kammer-Pforzheim 1670. — 8. Preis, eine goldene Uhr, Wert Mk. 110, Ehrengabe der Metzgerinnung Gießen, Herr Estelmann-Karlsruhe 1720. — 9. Preis, Mk. 100 bar, Ehrengabe der Schützengesellschaft Neustadt a. d. Haardt, Herr Böck-Frankfurt 1721. — 10. Preis, ein Kaffee-Service, Wert Mk. 100, Ehrengabe des Schützenvereins Gießen, Herr Frahm-Elmshorn 2170. — Herr Horn brachte bei Entgegennahme des Ehrenpreises der Stadt Gießen ein Hoch auf die Feststadt aus. Feldfe st scheibe Mittelrhein. 1. Preis, ein Spitzbecher, Ehrengabe Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs Ernst Ludwig, Herr Küffer-Wies- baden 37 Ringe. — 2. Preis, ein Tafelaufsatz, Ehrengabe des Herrn Kommerzienrat Heichelheim, Herr Leo-Suhl 35. — 3. Preis, zwei Fruchtvasen, Wert Mk. 200, Ehrengabe des Schützenvereins Wiesbaden, Herr Greiner-Haßfurt 34. — 4. Preis, ein Silberkasten, Ehrengabe des Schützenvereins Offenbach, Herr Kopp-Offenbach 34. — 5. Preis, ein Becher, Wert Mk. 150, Ehrengabe des Schützenvereins Frankfurt, Herr Dorner-Nürnberg 34. — 6. Preis, ein Etui mit sechs silbernen Löffeln, Gabeln und Messern, Wert Mk. 150, Ehrengabe des Mittelrhein. Schützenbundes, Schuster- Wendelsheim 33. — 7. Preis, eine goldene Uhr, Wert Mk. 150, Ehrengabe des Verbandes des Bad. Landesschützen-Vereins und Psälz. u. Mittelrh. Schützenbundes, Herr Nellen-Randerath 33. — 8. Preis, ein Brillantring, Wert Mk. 110, Ehrengabe der Zimmerstutzengesellschaft Gießen, Herr Krauß-Schwäb.-Gemünd 33. — 9. Preis, ein Bowle, Wert Mk. 100, Ehrengabe des Herrn Kommerzienrat Gail-Gießen, Herr Heintze-Löbau 33. — 10. Preis, 12 Eßlöffel in Etui, Wert 100 Mk., Ehrengabe der Schützen-Gesellschaft Worms, Herr Werner-Hannover. — Bei Überreichung des Preises forderte Herr Oberbürgermeister Gnauth die Festversammlung auf, dem hohen Protektor des Festes und Stifter der Ehrengabe, Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog den Dank dadurch abzustatten, daß sie mit ihm einstimme in den Ruf : „Se. Königl. Hoheit der Großherzog, er lebe hoch!" Die Festversammlung stimmte, als das Hoch verklungen, die Nationalhymne an. Standfestscheibe Baden. 1. Preis, ein Besteckkasten, Wert Mk. 400, Ehrengabe der Stadt Gießen, Herr Brauns-Offenbach 37 Ringe. — 2. Preis, ein Pokal, Wert Mk. 270, Ehrengabe der Schützengesellschaft Karlsruhe, Herr Weigand-Worms 35. — 3. Preis, Mk. 200 bar, Ehrengabe des deutschen Schützenbundes, Herr Leupold-Heidelberg 35. — 4. Preis, ein silbernes Besteck, Wert Mk. 165, Ehrengabe des Festausschusses des 17. Verbands - Schießens, Herr Wicsler-Butzbach 35. — 5. Preis, Mk. 150 bar, Ehrengabe des Pfälzischen Schützenbundes, Herr Gundlach - Mainz 34. — 6. Preis, sechs silberne Becher, Wert Mk. 150, Ehrengabe des Schützenvereins Gießen, Herr Haase-Leipzig 34. — 7. Preis, Mk. 150 bar, Ehrengabe der Schützengesellschaft Mannheim, Herr Hoffmann-Heidelberg 34. — 8. Preis, Goldene Uhr, Wert Mk. 125, Ehrengabe der Schützengesellschaft Baden- Baden, Herr Meister-Wiesbaden 33. — 9. Preis, Besteck je 6 Löffel, Gabeln, Messer, Wert Mk. 100, Ehrengabe der Schützengesellschaft Ludwigshafen, Herr Srba Heidelberg 33. — 10. Preis, 12 silberne Löffel in Etui. Wert Mk. 85, Ehrengabe der Stammtischgesellschaft F. Dickors, Gießen, Herr Braun-Pforzheim 33. Wild stand. 1. Preis, ein Gewehrschrank, Wert Mk. 235, Ehrengabe der Stadt Gießen, Herr Diehl-Kassel 32 Ringe. — 2. Preis, ein silbernes Besteck, Wert Mk. 150, Ehrengabe der Schützengesellschaft Darmstadt, Herr Grimm-Berlin 32. — 3. Preis, 12 silberne Löffel, Wert Mk. 100, Ehrengabe des Schützenvereins Gießen, Herr Werner-Hannover 31. — 4. Preis, ein Regulator, Wert Mk. 85, Ehrengabe der Rudergesellschaft Gießen, Herr v. Diemar-Darmstadt 31. — 5. Preis, silberner Pokal, Wert Mk. 75, Ehrengabe des Herrn Oberschützenmeisters Brück, Herr Müller-Koburg 31. — 6. Preis, ein Fischbesteck, Wert Mk. 45, Ehrengabe der Samstag-Abeud-Schützengesellschaft im Schützenhaus Gießen, Herr Arenhold-Wolfenbüttel 31. — 7. Preis, eine Weinkanne, Wert Mk. 15, Ehrengabe derselben Gesellschaft, Herr Braun-Worms 31. — 8. Preis, Herr Reichwein 30. — 9. Preis, Herr Seib Offenbach 30. — 10. Preis Herr Kambmann-Kaiserslautern 30. (Die Preise der drei letztgenannten Schützen werden noch bestimmt.) Tabellen auf Wild stand. 1. Preis, Herr Werner-Hannover 127 Ringe. — 2. Preis, Herr Frosch-Frankfurt 126. — 3. Preis, Herr Arenhold-Wolfenbüttel 124. — 4. Preis, Herr v. Diemar- Frankfurt 111. — 5. Preis, Herr Braun-Worms 110. Standfe st scheibe Landau. 1. Preis, 1 Bowle mit 2 silbernen Weinkannen, Wert Mk. 550, Ehrengabe der Damen des Schützenvereins Gießen, Herr Wiegandt-Gießen 118 Teiler. — 2. Preis, Goldene Uhr, Wert Mk. 250, Ehrengabe des Herrn Kommerzienrat Heyligenstaedt-Gießen, Herr Kilbinger-Gießen 550*/9. — 3. Preis, bar Mk. 200, Ehrengabe des Pfälzischen Schützenbundes, Herr Koeth-Ludwigshafen 813. — 4. Preis, bar Mk. 150, Ehrengabe des Schützenvereins Landau, Herr Stackemann-Ludwigshafen 846. — 5. Preis, bar Mk. 150, Ehrengabe des Badischen Landesschützenvereins, Herr Scheydt- Eningen 873. — 6. Preis, Scheibenbüchse, Wert Mk. 150, Ehrengabe des Schützenvereins Gießen, Herr Reiß-Pforzheim 968. — 7. Preis, Baro- und Thermometer, Wert Mk. 120, Ehrengabe des Schützenvereins Heidelberg, Herr Faber- Bockenheim 1315. — 8. Preis, Goldene Uhr, Wert Mk. 110, Ehrengabe des Schützenvereins Gießen, Herr Haase-Bingen 1386. — 9. Preis, bar Mk. 108, Ehrengabe des Schützenvereins Kreuznach, Herr Müller-Sprendlingen 1466. — 10. Preis, bar Mk. 100, Ehrengabe des Schützenvereins Frankenthal, Herr Heymann-Frankfurt 1648. Pistolen-Scheibe. 1. Preis, ein Reisekoffer mit Einlage, Wert Mk. 75, Ehrengabe des Schützenvereins Gießen, Herr Traine-Mainz 857 Teiler. — 2. Preis, bar Mk. 30, Ehrengabe der hannoverischen Schützen und Schützenfreunde, Herr Leo- Suhl 985. — 3. Preis, Herr Feldmann-Mannheim 1005. — 4. Preis, Herr Aydt-Suhl 1072. — 5. Preis, Herr Stauffer-Worms 1547. — 6. Preis, Herr Süssenguth- Neustadt 1690. - 7. Preis, Herr Hack-Mainz 1890. — 8. Preis, Herr Barnarius-Mainz 2158. — 9. Preis, Herr Buschhof Worms 2656. — 10. Preis, Herr Horn-Frankfurt 3156. Zehn beste Serien auf Feldmeisterscheibe. 1. Preis, Herr Horn-Frankfurt 55 Ringe. — 2. Preis, Herr Theobald-Frankfurt 54. — 3. Preis, Herr Krumm- Offenbach 53. — 4. Preis, Herr Huber-Frankfurt 53. — 5. Preis, Herr Kammerer-Pforzheim 52. — 6. Preis, Herr Opel-Rüffelsheim 52. — 7. Preis, Herr Heintze-Löbau i. S. 51. — 8. Preis, Herr Werner-Hannover 51. — 9. Preis, Herr Berger-Gießen 51.—10. Preis, Herr Aydt-Suhli.Th. 51. Fünf beste Tabellen auf Feldmeisterscheibe. 1. Preis, Herr Heintze-Löbau i. S. 216 Ringe. — 2. Preis, Herr Horn - Frankfurt 215. — 3. Preis, Herr Nellen-Randerath 214. — 4. Preis, Herr Dorner-Nürnberg 214. — 5. Preis, Herr Aydt-Suhl i. Thür. 213. Pistolen-Meisterscheibe. 1. Preis, Herr Arenhold - Wolfenbüttel 33 Ringe. — 2. Preis, Herr Buschhoff-Worms 32. — 3. Preis, Herr Werner-Hannover 32. — 4. Preis, Herr Barnarius-Mainz 32. — 5. Preis, Herr Aydt-Suhl 32. — 6. Preis, Herr Knipper-St. Johann 32. — 7. Preis, Herr Haase-Leipzig 32. — 8. Preis, Herr Süssenguth-Neustadt 32. — 9. Preis, Herr Horn-Frankfurt 31. — 10. Preis, Herr Klopf-Fried- berg 31. Tabellen. 1. Preis, Herr Süssenguth-Neustadt 141 Ringe. — 2. Preis, Herr Knipper-St. Johann 130. — 3. Preis, Herr Leo-Suhl 130. — 4. Preis, Herr Aydt-Suhl 127. — 5. Preis, Herr Haase-Leipzig 125. Feld-Blättchen-Preise auf 300 Meter: 1. Preis, Herr Dotter - Mannheim 224 Teiler. — 2. Preis, Herr Schenk-Frankfurt 291. — 3. Preis, Herr Jung-Mainz 298. — 4. Preis, Herr Fromm-Marburg 425.— 5. Preis, Herr Reinhäckel-Suhl 477. — 6. Preis, Herr Sievi- Neu-Isenburg 500. — 7. Preis, Herr Bersch-Worms 501. — 8. Preis, Herr Möhl-Gießen 52772. — 9. Preis, Herr Doll-Oberndorf 529. — 10. Preis, Herr Theobald-Frankfurt 541. Stand-Blättchenscheibe auf 175 Meter. 1. Preis, Herr Schmitt II.-Darmstadt 87 Teiler. — 2. Preis, Herr Beckel-Wiesbaden 151. — 3. Preis, Herr Doll-Oberndorf 191. — 4. Preis, Herr Rapps-Niederrad 197. — 5. Preis, Herr Raquet-Kaiserslautern 198. — 6. Preis, Herr Werner-Hannover 205. — 7. Preis, Herr Ferber-Offenbach 2251/4. — 8. Preis, Herr Reinhäckel- Suhl 226. — 9. Preis, Herr Fleig - Straßburg 244. — 10. Preis, Herr Huber-Frankfurt 249. Standmeisterscheibe, Serien. 1. Preis, Herr Frey - Rheingönheim 59 Ringe. — 2. Preis, Herr Dr. Rummel-Halle 58. — 3. Preis, Herr Meyer-Bruchsal 58. — 4. Preis, Herr Kaufmann-Offenbach 58. — 5. Preis, Herr Grünig-Wiesbaden 57. —6. Preis, Herr Dorner-Nürnberg 57. — 7. Preis, Herr Kopp-Offenbach 56. — 8. Preis, Herr Heinze-Löbau 56. — 9. Preis, Herr Großmann-Franksurt 56. — 10. Preis, Herr Witte- Solingen 56. Tabelle, Prämien. 1. Preis, Herr Dorner-Nürnberg 247 Ringe. — 2. Preis, Herr Haase-Leipzig 245. — 3. Preis, Herr Greiuer- Haßfurt 239. — 4. Preis, Herr Heinze-Löbau 23560. — 5. Preis, Herr Dotter-Mannheim 23549. Herr Oberbürgermeister Gnauth schloß den feierlichen Akt der Preisverteilung mit folgenden Worten: Meine Herren! Mit diesen Namen ist aber noch nicht erschöpft die Reihe der glücklichen Sieger, und mancher Preis wird bei genauer Feststellung der Ergebnisse noch g’e ®tin= »d. ,T «* P«>, s ~ Hkrr d. 'W°.m jy» au. ®e'ntannen, lA'™. ®oibt„; ,cßen 0501/ Schützt A 9^' b" 18 ««bau, kttr «J bar Mtz ' ®w ®. 150 et| Wert Mk. 120 6at Faber- ?r- Wett Mk. lio, Haase-Bingen gabtbeg Schütze 'llngen 1466. _ Schützenvereins )48. i ge. Wert Mk. 75, Dert Traine-Mainz 0- Ehrengabe der eunde, Herr Leo- l-Mannheim 1005. 7 $• Preis, Herr &err Süssenguth- Mainz 1890. - - 9. Preis, Hen >rr Hvrn-Frankfutt eisterscheibe. Ringe. - 2. Preis, reis, Herr Knunm- rr-Frankfutt 53. - . - 6. Preis, Hm Heintze-Löbau i. S. ir ol. - 9. Preis, Slydt-Suhli.Th.51. veisterscheibe. i. 216 [Ringe. - - 3. Preis, Herr t Dvrner-Mnberg 'hür. 213. ibt. ,üttel 33 Ringe. - - 3. Preis, Herr iarnarius-Mainz32. - 6. Preis, Herr Herr Haase-Leipzig - ibt 32. - 9. Preis, !, Herr Slops-Fried' abt 141 Ringe. - 130. - 3. Preis, : ilydt-Suhl 127. - 300 Meter: in 224 Teiler. - _ 3. Preis, Herr mm-Marburg425.- «erM-ffiormS». : U5 ®etet. labt 81 W- _ 3 PrerS, HM rr Rapps-Nied^ erslautern M- _ 7. Preis, Her HN' Sttahburg244> ^^59 Ringe-" *“3JÄ « SÄ RSs«* *e %47 Ringe- '7 .' rg 24J ft# ta* X folgen; doch auch diejenigen unserer Schützen, welchen diesmal Fortuna nicht hold gewesen, dürfen von Greßen scheiden mit dem Bewußtsein, gemeinsam mit den Siegern einen Preis errungen zu haben, den sonder Zweifel ihnen zuerkannt unsere Bürgerschaft: den Preis echter fchöner Brüderlichkeit, den Sie alle sich erworben haben um unser Fest, als es galt, bei aller Ungunst des Himmels die Fahne hoch zu halten, der Feststadt Ihres Verbandes zu zeigen, daß in schlechten wie in guten Tagen die Schützen aller Gaue Ihres Verbandes zusammen halten zum Gelingen Ihrer, unserer Veranstaltung. Der Dank für solche treue Freundschaft sei unser letztes Wort, der letzte Gruß: Dank den Gästen unserer Stadt, die Schützen Ihres Verbandes, sie leben hoch, hoch, hoch! Den Hauptanziehungspunkt am Abend bildete das große Konzert in der Festhalle, zu dessen Glanznummer Herr Musikdirektor Krauße das von E. Ruscheweyh arrangierte große Tongemälde „Vor Sedan" gewählt hatte. Die Kapelle des Kaiser-Wilhelm-Regiments, die sich im Verein mit ihrer Schwesterkapelle von den 115ern hervorragend verdient um das Gelingen des große Anforderungen an die Musik stellenden Schützenfestes gemacht, gab mit diesem Konzert dem Feste einen würdigen Abschluß, würdig der durch ihren „Schützenmarsch" im Andenken bleibenden Einleitung des schönen Festes. — Am heutigen Montag findet noch eine Nachfeier, bestehend in Konzert, Volksbelustigung und Tanz, statt. △ Mainz, 9. Juli. In Verbindung mit dem 18 Hess. Feuerwehrtag beging heute die hiesige freiwillige Feuerwehr das Jubiläum ihres 50jährigen Bestehens. An der Feier beteiligten sich nicht weniger wie 116 auswärtige Feuerwehren, die sich mit 25 Musikkapellen in einem Festzuge präsentierten, dessen Umzug durch bte reich beflaggten Straßen über eine Stunde in Anspruch nahm. Seitens der Behörden drückte man der Feuerwehr durch Erscheinen der Spitzen derselben bei der Feier die wärmste Sympathie aus, und zollte ihr bei einem gestern die Jubelfeier einleitenden Festakt sowohl der Provinzialdirektor, wie auch der Gouverneur und der Oberbürgermeister die größte Anerkennung. Der Branddirektor, verschiedene Brandmeister, sowie mehrere Feuerwehrleute wurden seitens der Staatsregierung mit Orden ausgezeichnet. Aus der Zeit für die Zett. Vor 2 Jahren, am 11. Juli 1897, stieg der kühne Schwede Andree mit zwei Gefährten in einem Luftballon von Spitzbergen auf, um sich durch südliche Winde über den Nordpol treiben zu lassen. Die neue Kunde, welche im vergangenen Monat von Andree zu uns gelangte, gestattet leider keinen sichern Schluß auf das Schicksal der kühnen Reisenden, von denen man anzunehmen berechtigt ist, daß sie ein Opfer ihres Wagnisses geworden sind. Neueste Meldungen. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 10. Juli. Wie aus Soeholt gemeldet wird, ist der Kaiser von Bergen über Aalesund durch den Storfjord in den Nordfjord gegangen und vor Oerskog gelandet. Berlin, 10. Juli. Der Oberpräsident der Provinz Brandenburg und des Stadtkreises Berlin, der frühere Staatsminister Dr. v. Achenbach, ist gestern in Potsdam plötzlich an einem Schlaganfall gestorben. Wien, 10. Juli. Die für heute einberufenen 16 Volks- Versammlungen mit der Tagesordnung: Die Wahlrechts Reform der Christlich-Sozialen und die Beschimpfung der Arbeiter durch den Oberbürgermeister Dr. Lueger sind behördlich verboten worden. Budapest, 10. Juli. Bei Stuhlweißenburg wurde eine Banknotenfälscherbande entdeckt, welche von Petersburg aus falsche 10- und 100-Guldennoten in den Verkehr brachten. Rom, 10. Juli. Hier zirkulierten Gerüchte von dem bevorstehenden Rücktritt Pelloux. Rom, 10. Juli. Die Regierung beabsichtigt einen Kredit für den Schaden, welcher durch den Brand in Komo entstanden ist, zu eröffnen. Rom, 10. Juli. Die „Tribuna" veröffentlicht eine interessante Unterredung ihres Korrespondenten mit Zola, der mit demselben intim befreundet ist. Zola sagte, die Freisprechung von Dreyfus sei zweifellos. Man dürfe auf die Loyalität der Richter von Rennes vertrauen. Besonders Carriöre sei ein Ehrenmann durch und durch. Eine neue Verurteilung wäre unmöglich und absurd. Dreyfus werde folglich einmütig freigesprochen werden, obschon man im letzten Augenblick verzweifelte Anstrengungen mache, um die Justiz irre zu sühren, und namentlich Mercier zu beeinflussen. Nach seiner Freisprechung werde Dreyfus sich sofort ins Privatleben zurückziehen. Nach dem Elsaß zu gehen, wo die Familie Fabriken besitzt, falle Dreyfus nicht ein. Brüssel, 10. Juli. In einem Leitartikel erklärt das sozialistische Organ, man solle sich über die Haltung der Sozialisten bei den letzten Kundgebungen nicht irren. Ihr Hauptziel sei und bleibe die Erreichung des allgemeinen Wahlrechts. Sie würden alle Mittel anwenden, bis dies Ziel erreicht sei. Paris, 10. Juli. Deniel, der Gouverneur der Teufels-Insel wurde abgesetzt und Lasonacade an seiner Stelle ernannt. Paris, 10. Juli. „Aurore" fordert in einem geharnischten Artikel die Versetzung des französischen Gesandten in Brüssel, Girard, wegen seiner bekannten Beziehungen zu dem Prätendenten Viktor Napoleon und wegen seiner anti-republikanischen Gesinnung London, 10 Juli. „Daily Telegraph" meldet aus Wien: Verläßlichen Meldungen aus Beldgrad zufolge herrscht dort jetzt eine wirkliche Schreckenszeit infolge der Verhaftung von Personen, die beschuldigt sind, an dem Komplott gegen Milan beteiligt zu sein. London, 10. Juli. Die amerikanische Regierung lehnte das Begehren Oesterreich-Ungarns ab, die Angelegenheit der Entschädigung für die Hinterbliebenen der bei dem Arbeiter st reik in Pennsylvanien von Polizisten erschossenen österreichisch-ungarischen Untertanen von einem Schiedsgericht schlichten zu lassen. London, 10. Juli. Eine von etwa 3000 Personen besuchte Versammlung auf Trasalgar Square protestierte gegen einen Krieg mit Transvaal. Unter Jubel wurde beschlossen, die betreffende Resolution an den Präsidenten Krüger zu telegraphieren, um ihm zu beweisen, daß es in London noch anständige Menschen gebe. Konstantinopel, 10. Juli. Nach hier eingetroffenen Privatmeldungen aus Sofia herrscht in ganz Bulgarien große Aufregung, welche den Ausbruch kritischer Tage befürchten lasse. Die Bewegung richte sich namentlich gegen den Fürsten. Konstantinopel, 10. Juli. Hier zirkulieren neuerdings Gerüchte von einer Erkrankung des Sultans. Derselbe soll an hochgradiger Nervosität leiden. New-York, 10. Juli. Infolge der schlechten Führung der Feldzüge auf Kuba und den Philippinen hat Präsident Mac Kinley beschlossen, den Staatssekretär des Krieges, Alger, durch eine andere Persönlichkeit zu ersetzen. Man versichert, daß Oberst Rosevelt, der bekqnnte Führer der Roughriders, als Nachfolger für diesen Posten ausersehen sei. Hd. Köln am Rhein, 10. Juli. Der evangelische Bürgerverein von Köln machte gestern einen Ausflug Rhein» aufwärts. Als der Dampfer abends gegen 11 Uhr, auf der Rückfahrt begriffen, bei Lülsdorf angelangt, kam demselben ein Schlittkahn in den Radkasten, wodurch die Küche vollständig zertrümmert wurde. Durch den heftigen Anprall erlitten mehrere Personen schwere Verletzungen. Auf das Notsignal des Passagierdampsers eilte ein anderer Dampfer herbei und brachte die aufgenommenen Passagiere um l/,2 Uhr nachts nach Köln zurück. Brodpreise vom 9. Juli bis 23. Juli 1899. Ms in der Köln. Consum-Anstalt 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot) . Pfg. Pfg Psg Pfg. 70 48 48 52 22 22 24 48 39 72 24 24 44 44 46 Der hiesigen Bäcker. I Kg. (2 Pfd.) T-felbrod . . 28 W 1 »0- (2 M Schwarzbrod . 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod . . 56 , 2 Kg., (4 Pfd.) Schwarzbrod 1 Kg. (2 Pfd.) Weitzbrod . . 26 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot, . 52 _ 8 1 Der auswärtigen Bäcker. 1 Kilogramm (2 Pfund) Wetßbrod bei: L. Schmidt, Gr.-Linden... 24 Pfg. L. Steinmüller, Gr.-Linden . W. Fabel von Wieseck ... 24 „ W. Weitzel von Lang-Gons . k Sßoft von Wieseck .... 26 „ 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrot» bei : Joh. Kd. Belte v. Kirch-Göns . 44 Pfg. Wilb. Fabel von Wieseck . . L. Schmidt (Großen-Linden) . 48 , W. Weitzel von Lang-GönS . L. Steinmüller, Gr.-Linden . 48 „ C. Post von Wieseck .... 1 Kilogramm (2 Pfund) Schwarzbrod bei: L. Schmidt, Großen-Linden . 22 Psg. L. Stetnmüller Gr.-Linden . . W. Steinmüller, Lang-GönS . 22 „ W. Weitzel von Lang-GönS . C. Post von Wieseck .... 23 „ 2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrod bei: Joh. Kd.Velte v. Ktrchgöns . 40 Pfg. L Steinmüller, Gr.-Lüiden . W. Steinmüller in Langgöns. 44 „ Sß. SBeifeel v. Lang-GönS . . L. Schmidt Gr.-Linden ... 44 „ C. Post von Wieseck .... 8 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrod bei . Wilb. Fabel von Wieseck . . 66 Psg. Ernst Christ von Wieseck . . C. Post von Wieseck.... 69 „ Der Brodverkäufer. , t _ Bei den hiesigen Brodverkäufer« bestehen dieselben Preise wie bei dm hiestgm Bäckern. Gießen, den 7. Juli 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. Vergebung von Kauarbeiten. Die zur Herstellung des Hof raumes bei dem neuen Universitätsgebäude zu Gießen nötigen Pflaster- uud Chauffierungs Arbeite» uebst Materiallieferung werden hier- durch unter Hinweis auf den Mini- sterialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung auf dem Submifsionsweg ausgeschrieben. Die Ausführungsbedingungen und Arbeitsbefchr eibungen liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen und können letztere, mit Vordruck zu dem bezüg- lichen Angebots-Vermerk versehen, da- selbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werden. Angebote find bis zum 18. Juli I. I., vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an uns abzugeben. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 10. Juli 1899. Großherzogliches Hochbauamt. Neuling. 5221 Arbeits-Versteigerung. Samstag den 15. Juli 1899, vormittags 11 Uhr, werden auf hiesiger Bürgermeisterei nachstehende Wegebauarbeiten wenigst- nehmend in Akkord gegeben werden: 1. Erd- u. Chaussierungsarbeiten 117,— JC. 2. Pflasterarbeiten 241,80 „ 8. Steinlieferung 406,— „ 4. Steinfetzen 17,50 „ 5. Uebergründung 38 40 „ Mainzlar, am 8. Juli 1899. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. __Koch.________5225 Dekanntnmchung. Die Lieferung von 60 Zentner Anthracit- und 170 Zentner Nußkohlen soll im Submisstonsweg vergeben werden. Angebote sind bis zum 20. Juli 1899, vormittags 10 Uhr, verschlossen einzureichen. Zuschlagsfrist eine Woche. Die Bedingungen liegen zur Einsicht offen. Großh. Amtsgericht Lich. 6220 17. Verbands-Schießen. Dienstag den 11. Inti 1899, nachmittags 2 Hr werden i# der Festhalle ans dem Schützenplatz versteigert: ca. 5000 Kotel-Hesser, tief uud stach, Matten, Saucieres, Kompolieres, Haffen, Milchkannen, Zuckerschalen, KuiMers, Senfmenagen, Weinketche, Mömer, Gtiarn- pagnergtäser, Likörgtäser, Wassergläser etc. Sämtliche Geschirre find nur während des Festes gebraucht. — Ferner noch: Kolter und Strohsäcke. Die Iestwirte: 5224 Jacobi & Schönewolf. UeWkigmmgeu. Mittwoch den 12. Juli LI., nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: Möbel aller Arten, 1 Pianino, 1 Fahrrad, eine große Partie Schuhwaren u.a.m. 5232 Geißler, Gerichtsvollzieher. MdI. Schlachthaus. Freibauk. 5233 Heute uud morgen: Ochses«eisch 45 Psg. Rindfleisch 45 Psg. Lebende Krebse empfiehlt 3903 I. M. Schulhof. Glasweiser Wein-Ausschank ä la Bodega von Sherry Madeira Portwein Malaga bei H. Weller, 5222 GrünbergerBtraase 32. SdHtnsdt Heute frische Schellfische, ttabliau, Zauder, Schollen, Stutz, hechte, lebende Karpfen, Schleie, Forellen eingetroffen. 310 Prompter Versandt nach auswärts. I- M- Schulhof, Kolonialwaren- und Delikatessengeschäft. iu jeder Länge, werden gut und billig angefertigt. 5205 Valentin Brauer, Seilerei, Neustadt 30. Vermietungen 5217] Ein kleines Logis zu vermieten. Schiffenbergerweg 63. I ?.u verkauf en 02424] Heu- und Grummetgras einer Wiese, nahe der Stadt, zu verkaufen Mäusburg 18. verschiedenes 5218] Antritt sofort. Resp. la. Hamburger Haus zahlt sol. Herren 120 Mark pro Monat und hoheProvision für Zigarrenverkauf an Wirte, Private usw. Offerten unter F. 2602 an G. L. Daube & Co., Hamburg. 200 Mk. pro Monats la. Hamburger Haus suckt an allen Orten resp. Herren für den Verkauf von Zigarren an Händler, Wirte, Private, u. f. w. Offerten unter K. 2607 an G. L. Daube &. Co., Hamburg. Commis mit firmo liefert billigst Strührlche Asiv.-rmuiUrot. Verloren 02425] Am Donnerstag Nachmittag auf dem Wege Westanlage bis Wilhelm- strahe eine goldene Brille verloren. Der ehrllche Finder erhält eine Belohnung. Abzugeben Wilhelmsiratze 1, III. Die trauernden Hinterbliebenen Krofdorf, den 9. Juli 1899. Die Beerdigung findet Mittwoch den 12. Juli, nachmittags 2% Uhr, vom Trauerhause aus statt. 5223 Giessen, den 10. Juli 1899. Blumenspenden dankend verbeten. 5230 Gießen, den 3. Juli 1899. Der Vorstand. Betten- und Wäsche-Geschäft 5229 Ä w in jeder Preislage. Aeisekkiefx Damen-Regenschim gefunden Wolfstratze 4 a 02419 10.17. 9 Uhr Gebrüder Zülch. «ebortUe; L. Burkhardt. — ** Berteg der »rühl'scheu lluidersttätS-Buch- ueb Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Are Heutige Wummer umfaßt 10 Seiten. Offene Stellen a a a u O O Therese Katz, geb. Wolf. Louis Katz, Berlin. Liebmann Katz, Steinbach. Siegmund Katz, Berlin. Abraham Katz, New-York. Jakob Katz, Berlin. ßrdiktua, ti M« Heute nacht 1 Uhr verschied nach langem Leiden unser innigstgeliebter Gatte, Vater, Schwiegervater, Grossvater und Schwager Oberhesfischer Geschlchtsverem. Ausflug nm Samstag dem 15. IuN nach Wetzlar. Abfahrt 2.47, Ankunft 3.13 (Erfrischungen im Hotel Kessel). 3V2 Ahr: Vortrag von Herrn Gymnasial-Oberlehrer vr. Kofmann im Hotel Kessel über die Sehenswürdigkeiten von Wetzlar, im Anschluß hieran um 4 Ahr: Gang durch die Stadt. 5 Ahr: Versammlung tm Rathsuse, Ansprache des Herrn Bürgermeisters, Besichtigung der Urkunden» Ausstellung, Vortrag von Herrn Rektor Luersterr über die Verfassung der Reichsstadt. 6 Ahr: Vortrag von Herrn Privatdozenten Dr. Kolli« aus Gießen über Goethe in Wetzlar im Kasino. Rach einer Pause um 7 Ahr: Nachtessen tm Kasino (zu Mk. 1.50). Rückfahrt nach Belieben (8.52, 10.56, 11.53). Die Beteiligung der Aereiusdamerr ist erwünscht, Gäste sind willkommen. Anmeldungen, insbesondere zum Nachtessen, wolle man zeitig, spätestens öis zum 13. d. Mts., an den Schriftführer des Vereins, Herrn Privatdozenten Dr. I. A. Dieterich, Grünbergerstraße 4, gelangen lassen. Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten. 5118 Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 11. Juli, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Diezstrasse 7, aus. Patent-Matratzen vieler bewährter Systeme Rosshaar-Matratzen Kapok-Matratzen Seegras-Matratzen. und Feder-Kissen Bettstellen in Holz und Eisen Patent-Bettstellen Reform-Bettstellen Kinder-Bettstellen Feder-Deckbetten Herr Raphael Katz was wir Verwandten und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme tiefbetrübt mitteilen. Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine innigst geliebte Gattin, unsere liebe Tochter und Schwester Katharina Henz nach langem, schweren Leiden zu sich zu rufen. Um stilles Beileid bitten Die tieftrauerndeu Hinterbliebenen: Christoph Henz. 02427 Gießen, den 10. Juli 1899. Die Beerdigung findet Dienstag den 11. Juli, nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause, Katharinengaffe 12, au- statt. Vereine Nassauer-Verein. Morgen Dienstag abend »Aquarium" (W. Meyer). 02421 N. B. Um pünktl. Erscheinen wird gebeten. 17. Herbands-Schießen. Keute, Montag: Großes Konzert der hiesigen Kegiments-Kapelle unter Leitung des Großh. Musikdirektors Herrn C. Krauß e. Tanz und Volksbelustigung. _______Eintritt 20 Mennig. 5234 OTocxxxxxxxxxxxxioaiDiaiaoQoaQoaoDoooooD 1 gutgehende Bäckerei | zu pachten oder zu kaufen gesucht. g Offerten unter K. 5ISS an die Expedition ds. Blattes. D aooooocxxxxxxxxaaaaaoootyjrryiryxxyxmon ■n Ä «Ke K'r Ä ’S« Ä* i#»di 11 'sL: empfiehlt in solider Arbeit zu billigsten Preisen: 4242 Kellnerlehrling 5231 oder angehender Kellner gesucht. Caf4 Ebel. 5. Wdmershcitn jtachfolg« ». Saison-Ausverkauf - Costuuies, Reisemänteln, Jacketts, Capes, , Blousen nnd Kleiderstoffen • beginnt Dienstag den 11. Juli er Mehrere Arbeiter, sowie ein Pferdeknecht finden dauernd Beschäftigung. 02420 ____________________Alicestratze 14. 5226] Wir suchen für sofort einen tüchtigen, zuverlässigen Knecht. Todes-Anzeige. Statt jeder besonderen Anzeige. Schmerzerfüllt zeigen wir hierdurch Verwandten, Freunden und Bekannten an, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel, den Gemeinde-Vorsteher Herrn Georg Ludwig heute abend 9 Uhr nach kurzem Krankenlager an einer Lungenentzündung im Alter von 60 Jahren in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Teilnahme bitten btW Der Hebet di! Sternschnuppe Dr. Förster Die sogenanm schnuppenfall, iu6 bem Stern diesmal befonbi Mondscheins, d rbends untere befrei schnuppensaüS fcilbe des Lön 'reich alle 33 ‘ Mond iß am Morgenstunden seine größtes -egangen oder t In welch durch die Leo Deutschland ti scheinbaren Au siue glänzende lft durch die n ^lche die Lag schar seit den ruhungswirlur gerückt wordei Berechnung er, Durchgang wahrsch "Wischers 02423] Ein Mädchen zu einem Kinde gegen hohen Lohn auf sofort gesucht. ___________Frankfurterstratze 4, I. 5227] Lauffrau gesucht, welche auch Beschäftigung im Garten übernimmt. Frau Ferber, Kirchenplatz 11. Kellnerin sofort gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. 02422