1890 Sonntag den 1t. Juni Zweites Blatt Rh. 135 uni; Ci b*. Deutsches Reich- m AmeldM 'and Alle Anzeigkn-VermnilungSstellen de« In- und äu«lan>d nrhmm Anze,zen für den G'etzener Anze,ger tntgcgm. } tMttbn, Expedition und Druckerei: >4Ar. 7. Wh H, daß e WIM HO is Sera Hard, Pari«. Adresse für Depeschen: Anzeiger chtetze«. Fernsprecher Nr. 51. Hllrjtibtfle ••• Anzeigen zu der nachmittag- für den t*l erscheinenden Nummer dir vorm. 10 Uhr. Wie uns aus London geschrieben wird, be- Arzugspret, üitrtcliöhrh(6 2 Mali 20 PI, monatlich 75 Pfg mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf^ vierteljährlich. h M Gießener Anzeiger General-Unzeiger Anits- und Anzeigeblatt für- den Nreis G'eszen sW img «"* Sg'yi: „einer f* end; i r ini: i Luch r., abeuti W Gratisbeilagen: Gießener Famitienbtätter, Der hessische Landwirts Klätter für hessische DotKsKnnde. __ «^i»t ItgNch rn vi t isnahme dek IttntagS tv Gießener D IttMe»ßktlter «Kdtl'i l'tm Anzeiger »Schädlich viermal bcugdtgt. ialü"S;«K vom marine-militärischen Standpunkte aus für kriegerische Eventualitäten durchaus notwendig sei, damit zwischen dem kaiserlichen Hauptquartier und den Chefs .der dem Feinde gegenüberstehenden Truppen sich keine Instanz mehr befindet. Die auf die Neuregelung der obersten Marme-Behorde bezüglichen Posten wurden unverändert bewilligt, desgleichen seinen Platz in der englischen unb in der Weltlitteratur an- iUroCUenbert)aut)t folgt di- Wissenschaft in ihrem Gaug- dem allgemeinen Interesse sür ausländische Poesie: st- vertieft cs, soweit es vorhanden, merkwürdigerweise erweitert sie es nicht. So lebhaft sich deutsche G-l-hrt- mit Chaucer beschäftigt haben, das große Publikum haben sie ihm, trotz der vorhandenen trefflichen Verdeutsc^ingen, nicht gewinnen können. Ebenso verhält es sich mit Shakespeares Zeitgenossen: wer kennt aus eigener Anschauung Spencer, wer Marlowe, wer Ben ^onson? Die Beziehungen zwischen den fremden Dichtern und dem deutschen Publikum entwickeln sich gewissermaßen aus persönlichen Bekanntschaften, und wenn von Vermittlern gesprochen werden kann, so gehört dazu sicher nicht die Wissenschaft, sondern eher die heimische Dichtkunst und die Musik. So ist es auch in unserem Falle: Burns ist dem Deutschen kem Fremder. Einige seiner Lieder, ich erinnere nur an: „Mein Herz ist im Hochland" und an ..John Anderson", haben bei uns Heimatrecht erworben. Und h^^ gebührt zum guten Teil das Verdienst der Musik, sei es, daß deutsche Meister uns den Text mit der schottischen Melodie hernberholten, wie Beethoven that, sei es, daß sie zu den Burns sch en Versen neue Weisen ersannen, wie vor allen -Kotiert S ch Wie vorteilhaft, ja, wie notwendig ein solches Vertrautsein der Gesamtheit mit dem fremden Sänger auch dem Gelehrten ist, der ihn in seiner ganzen Eigentümlichkeit erfassen und darstellen will, leuchtet ein. Gerade m dieser Beziehung sind wir Deutschen anderen Nationen voraus. Unser alter Erbfehler, fremden Einflüssen allzuleicht zugänglich zu sein, wird hier eine Tugend. Und ganz besonders ist das dem Engländer gegenüber der Fall. Der Engländer lebt nicht nur geographisch auf einer Insel. Er in ilirnn D.i^b.Mgn.g.n di, Ru,° I schii'Mchlnch französische Demokratie in der P-rfon ihres Erwählten be- leidiat hat, ein Ende zu machen. ___ Ministerpräsident Dupuy empfing am Mittwoch vormittag Abordnungen von republikanischen Gruppen des Senats und der Kammer und besprach mit ihnen die politische Lage. Dupuy uud die Abgeordneten kamen zu der Ueberzeugung, daß die Lage eine besondere Wachsamkei erheische. Der Ministerpräsident gab den Abordnungen die Versicherung, daß die Regierung sich nur von den Jnierefsen der Republik leiten lasse. Die Kammergruppe der nationalen Verteidigung beabsichtigte, am Donnerstag an die Regierung die Frage zu stellen, welche Maßregeln sie zu treffen gedenke, um bei Kundgebungen, die am Sonntag beim Rennen rn Longchamps erfolgen könnten, die Ordnung zu sichern. In der Anfrage soll auf die Artikel gewisser Blatter hmgewiesen i werden, die gerade zum Bürgerkrieg aufforderten. D. T. werden. . . MPC In Reichstagskreisen wird die Frage erörtert, ob jetzt, nachdem zu erwarten sei, daß wir mtt Spanien auch handelspolitifch auf einen b-ss-ien Fuß zu stehen lommen, der Zeitpunkt erschienen fein mochte, wo auch anbeiweite Regelung unserer h""delspolitischen Bezieh, ungen zu Portugal erfolgen könne. Mehrfach hat verlautet, daß ein neuer Handelsvertragsentwurf fertig gefteöt, in- dessen mit Rücksicht auf verschiedene Umstände zurnckgelegt worden sei. Keineswegs vereinzelt tritt die Ansicht auf, der Abschluß eines neuen Handelsvertrags Mit Portugal werde kaum früher als die Erneuerung der von 1891 bis 1894 stipulierten Verträge erfolgen. UPC Der V olksfrieden unter den National!- täten Oesterreichs-Ungarns. Der unbefriedigend- Stand der Nationalitätenfrage in Oesterreich-Ungarn hat eine Gruppe angesehener Politiker veranlaßt, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie der nationale Frieden unter den Völkern der habsburgischen Monarchie hergestellt werden könnte. Wie wir hören, besteht der Plan, eine starke I Mittelpartei zu organisieren, welche eine Aussöhnung unter d-u «Rationalitäten auf d-1 Basis der nationalen Gleich, ber-chtigung h-rb-iführ-n will. Zu diesem Zwecke wird auch eine politische Wochenschrift unter dem Titel „®ei $olis= frieden, Organ für nationale SBetftanbtgung und Gleich- berechtigung" herausgegeben werden. (Wien XIV. •jotyn- MPC Der Staatssekretär des Innern Graf Posa- dowsky hat dief-r Tage mit besonderem Nachdruck gesagt, die Vorlage zum Schutz d-S gewerblichinü^ beitsverhültnisfes fei nicht sowohl -m- folche des Reichsamts d-s Innern, sondern des Reichskanzlers, Sie (ei einstimmig vom Bundesrat angenommen worden, Nachdem es einige Seit für zweifelhaft gelten konnte, ob die Aus arbeitung des Entwurfs mehr zu den Kompetenzen des R-ichsjustizamts oder zu benen d-s Re.chsamts d-s Innern gehör- ist d-rs-lbe in den Grundzügen demnächst in letzterem ftstg-st-llt word-n. Es haben des weiteren dann kommista- ri che Verhandlungen mit Vertretern des R-tchstust zamts und sachverständigen Delegierten der größeren Bundesstaaten stattgesunden. In Reichs,agskr-isen wirb ™9=""mm=". dt- Generaldebatte über die Vorlage werde durch eine Er. klärung des Reichskanzlers Fürsten v, Hohenlohe emgelettet Feuilleton. Zur englischen LMeraiurgeschichte. Max Meyerfeld: Robert Burns, Studien zu seiner dichterischen Entwickelung. Berlin, Mayer u. Müller, 1899. VIII u. 138 S- Qu den neuen Arbeitsgebieten, die sich die deutsche Menschaft in den letzten Jahrzehnten erobert hat, gehört ^moderne englische Litteratur. Lange Zeit hindurch kontierte sich das wissenschaftliche Interesse auf Shakespeare seinen Kreis, jetzt umfaßt es, den Anschauungen unserer 5m- folgend, auch die Gegenwart und die Zeitspan^, die yon Shakespeare trennt. Nach verschiedenen Seiten Bn macht sich die neue Wendung fühlbar. Im Umversitats- Wm charakterisiert sie sich als die nunmehr durchgefuhrte Dichtung selbständiger Lehrstühle für englische Sprache mb Litteratur, während bisher dieser Lehrzweig mit der manischen oder gar der romanischen Philologie zusammen- Hdowelt war; die Litteratur dagegen ist durch wertvolle nme Monographien bereichert worden. So fanden Shelley w kvelene Richter und Tennyson in E. Koeppel neuerdings lvWiqe Biographen. Vielleicht hat die Jahrhundertfeier mn Burns' Todestag, die vor drei Jahren begangen wtie, den äußeren Anlaß gegeben, daß sich das Studium 'hm schottischen Dichter zuwandte, und verdanken wir ihr »m noch keine umfaffende Lebensbeschreibung, aber doch ,« sehr talentvollen Vorläufer zu emer solchen. Alle W Arbeiten haben nicht nur die Bedeutung, uns Deutschen i-i! Bekanntschaft dieser Dichter zu vermitteln; vielmehr Hn sie bis zu einem gcwifien Grade die Kenntnis ihr r kilike voraus, und suchen, gestützt darauf, dem Dichter schließt sich gegen Fremdländisches, namentlich gegen Deutsches, in selbstgenügsamem Hochmut ub. In zahlreichen kleinen Zügen äußert sich das. Erstaunlich ist beispielsweise, wie wenig die deutsche Sprache m England bekannt ist Etwas, was der Tauchnitz Edition oder den billigen Uebersetzungen bei Reklam und Meyer entspräche, giebt es dort nicht. Und selbst die deutsche Wissenschaft wird nicht ohne Widerstreben gewürdigt, und englische Gelehrte, von denen man ein leidenschaftsloseres Urteil erwarten sollte, verschmähen es nicht, mit Spott auf die sorgfältigen wissenschaftlichen Studien der „German students und ihrer -Professors“ zu schauen. . Solchem Spott wird vielleicht auch die vorliegende Arbeit anheimfallen, denn sie ist ein hervorragendes Beispiel von minutiöser Quellenforschung, und gerade diese ist in Gefahr, von oberflächlichen Beurteilern mit Remimszenzen- jäqerei verwechselt und als unwissenschaftliche Spielerei, als oberflächlichste Art der Litteraturbehandlung angesehen zu werden Mit Recht geschieht dies da, wo versucht wird, durch das so gewonnene Material den Dichter der Unselbständigkeit, des Plagiates zu überführen. In der richtigen Hand jedoch wird diese Methode zum sichersten Hilfsmittel, wo es gilt, der Entwicklung eines Genius nach- zuspüren. Die fremden Einflüsse, die, oft dem Dichter selbst unbewußt, in seinen Versen sichtbar werden, dienen uns als Wegweiser, um den Pfad, den er gegangen, zu verfolgen, als Maßstab, mit dem wir sein Wachsen ermessen können. Deshalb ist es eine notwendige Aufgabe, die Beziehungen, die den Dichter mit seinen Vorgängern und feinen Zeitgenossen verknüpfen, aufzuweisen. Für Burns, war diese Aufgabe umso notwendiger, als m Deutschland bisher niemand mit dem gehörigen Nachdruck der hegende von Burns, dem Naturdichter entgegengetreten war Noch Ed. Engel schreibt in seiner Geschichte der engl. -ütera den Vorgängen in Frankreich. geht neuerdings das Gerücht, die „weißen Nelken hi Mn tß beim Rennen in Auteuil am Sonntag auf nichts q(-rrinqere8 abgesehen gehabt als auf die Entführung d I WiLten bei Republik Damil soll bi- H^siuchung >m L jolalc ides Motorwagenklubs an der Place de la Concorde » «k die Schließung desselben zusamm-nhang-n. denn -s H-Ißl. --m MMoiwagen von g-ößl-i G-schwinbigkeil habe in. bei Jt» des Rennplatzes auf die Entführer und den Entführten cr-partit. Diese Geschichte erinnert an einen Plan, der feMmt den Trägern der „roten Nelken", den Boulangisten, ii|uQtid)r ieben wurde, den Plan, den Präsidenten Sadi Carnot v'M einer Spazierfahrt wegzuholen und in einer auf der r» :>on Montmartre in aller Heimlichkeit für ihn em« q schicken Wohnung als Geisel zu hüten, bis er m einem Mnifr ste den Rücktritt erklärt hätte. Nach der Haussuchung .imAwrnobileklub, bei der ein Stoß Papiere beschlagnahmt mifitbti,, richtete der Präsident der Gesellschaft, Baron van > V* van Nyeveld, an den Pvlizeipräfekten em Schreiben vui! ber Bitte, die Thätigkeit der Gesellschaft nicht zu unter- bßmcher,, weil dadurch ein erheblicher Schaden für ^e Mvtvr- nii'agm^nbuftrie erwachsen würde. Neun von den 46 Ber- I Der Kaiser traf heute vormittag hbjteteni wurden provisorisch auf freien Fuß S^etzt. Unter ^euen Palais kommend, auf dem Bornstedter dlliikjm Ibefindet sich weder der Barori Fernand de Ehristlam, 9 unb besichtigte dort das erste und dritte Garde- | 81121 bü Stockschläge nach dem Präsidenten der Republik g- F ^baiment Darauf vereinigte der Kaiser beide f W.lnoch der Graf Pierre d'Auvigny, der dem Friedens- sgrigabe und exerzierte dieselbe. Sodann "Ml di- schw-1- Kopfwunde beigebiachl haben:^0 welch- R-S'M-N ^-s-chts-Ex?izi-i-n im F-U-I statt, zu dem bas b Ain auf feinem Schm-izenslag-i die Verleihung des fand lurz «nb eine Batterie des 2. Garde- ShiMjeS der Ehrenlegion durch bas Sta°t«°b-rhaupt ° ntrug, ^,^duiilleri-.R-giments hinzugezogen wurde. Den Schluß .,L>ch nach der Graf de Dion, der bekannte bonap f ich I u bildete ein Parademarsch. .^bioubegen, der ans einem lockeren Lebemann em Groß- | „ b 9 Die Wahlprüfungs-Ko m- i Mrieller, Direktor einer Fahrrad- und Motorwagenfabri I des Reichst ages erklärte die Wahl des Ab- i nM-aux bei Part« wurde. Be. der Hau« nchung " ^^/^^,s °w (konf.) für giftig, b-anstanb-t- feiner Wohnung weigerte sich fern ^^reta^ dem P z | 9 bcd Abgeordneten Böckel (Antis.). kssmijssar Manon das Gehe,mwort des Buchstabenschloss I 9 9 f . Die Budget-Kommission des tte eifetnen Geldfchiankes anzuvertiauem Der Sch °n Reichstages letzte heute die Beratung d-s Nachtrags- 1 mibe daher nach dem Justizpalafte g->ch°ssft w°' ®ra!’ * bei dem Nachtrag- zum Marine-Etat fort, welcher im SDon ihn nach einigem Zögern erschloß, nicht ohne bem infolge der Neu-Organifation des Martne- s Mi ikommisfar sm ihn selbst und seine Vorgesetzten d x,bxrlommandos erforderlichen Beränd-rung-n betrifft. <@iobh)eiten zu sagen. Staatssekretär Tirpitz erklärte, daß die Neu-Organisativn Der Ausschuß der Liga der Menschen- und Burger- | toiaaisictreiuE ...» tr.. mijte nahm einen Beschlußantrag an, in dem es etwa heißt: ' Dr Ausschuß hält es für seine Pflicht, seinen Abscheu vor N'in Vorkommnissen in Auteuil auszusprechen, vereinigt mit guten Franzosen, um dem Erwählten des Landes sein -•Stauen und seine Achtung auszudrücken. Die republika- iMe Bevölkerung von Paris wird am nächsten Sonntag 1 bet Landm jtitab fluft DerW ein. oder Hotmtes und PrormyieUes Ellenbogenknochens und die Knickung einer Rippe. slcitigt sich die Nachricht, daß der Herzog von Connaught auf die Thronfolge in Coburg-Gotha verzichten wird, und mfolgedessen der Herzog von Albany an die Reihe kommt. Am englischen Hofe ist man der Meinung, der junge Herzog könne seine Studien ruhig in England fortsetzen, es genüge, wenn er sich alljährlich einige Wochen in seiner zukünftigen Residenz aufhalte, um sich an die Eigenart deutscher klein- staatlicher Verhältnisse zu gewöhnen. M.P.C. Aus Peking erfahren wir, daß sich das H a l s- leiden des bisherigen deutschen Gesandten am kaiserlich chinesischen Hofe, des Baron v. Heyking bereits bedeutend gebessert hat. Bevor derselbe seinen neuen Posten antritt, er sich eine geraume Zeit in der Heimat aufhalten; sein Scheiden wird in den Kreisen der Deutschen in China sehr bedauert. In russischen Kreisen ist man geneigt, die Abberufung v. Heykings auf englische Jntriguen zurückzuführen. Man erinnert daran, daß die englische Diplomatie s- Z. auch den Fortgang dieses Herrn von Alexandrien ver- * ^a&e' toD er als deutscher Generalkonsul den englischen Wünschen angeblich ein zu geringes Wohlwollen entgegen brachte. " Handwerkerschulkommiffion des Grohherzogw«» W- In einer dieser Tage in Darmstadt stattgehabtenSitzung der Handwerkerschulkommission des LandesgewerbeverrinS wurde die Konstituierung des Vereins angenommen und besteht nunmehr die Kommission aus folgenden Herren: In Gießen, 10. Juni 1899. Kuustvereiu. Das große Gemälde: „Die Stummen des Serails" von Paul Bouchard, Paris, ist nunmehr m der Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand zur A u s st e l l u n g gelangt, und wirwollen es daher nicht versäumen unseren Kunstfreunden eine Schilderung dieses Kunstwerkes an dieser Stelle folgen zu lassen. Am goldenen Horn, am schönsten Punkte Konstantinopels, liegt das alte Serail, die frühere Residenz der Sultane, ein Komplex von Palästen, Kwsks, Pavillons, Wachthäusern, Magazinen und Wirt-' schaftsgebäuden, umschattet von Platanen und Cypressen nn parkartiger Stadtteil, den hohe Mauern von der übrigen Stadt trennen. Jetzt sind die Prachträume unbewohnt, der Aus dem Jahresbericht deS Orofth. Hessische« Getverbe-JufpektorS der Gewerbe-Juspektio« Gieße« für 1898 (die Provinz Oberhessen umfassend) (Fortsetzung). seine außerordentliche Belesenheit in der englischen Litleratin - sie ist natürlich eine notwendige Voraussetzung. Vielmehr möchte ich auf die glückliche Gabe der Darstellung hin weisen, welche unser Verfasser sein eigen nennt. Obwohl es sich hier um eine Arbeit strengwissenschaftlichen Charakters handelt, ist doch in keiner Zeile jene staubige Atmosphäre zu spüren, die gewöhnlich die Lebenslust eines gelehrtem Werkes zu sein pflegt. Lebendig und geistvoll ist der Stil^ und selbst Partieen, deren Inhalt naturgemäß ein trockener: ist, lassen sich leicht und ohne Ermüdung lesen. So wenig ist von trockenem Tone zu merken, daß Meyerfeld eher fidfi hüten muß, in den entgegengesetzten Fehler zu verfallen und zu fcuilletonistisch zu schreiben. Er liebt es bisweilen» im Bestreben nach pointierter Darstellung zu ziemlich entlegenen Fremdwörtern zu greifen; das ist im allgemeine» nicht zu verwerfen, darf aber nicht übertrieben werden- Auch lehnt er sich gern an Zitate an, manchmal an all- zubekannte, wie auf S. 66: „Es giebt im Leben eine* jeden Dichters Augenblicke, wo er an sich selbst nörgelt", manchmal an zu unbekannte: „jene Briefe sind nichts mitt der roten Farbe gemalt, die den Künstler in Olive Schreiners „Dreams" das Leben kostet." (S. 99.) Doch« das sind Schwächen, die sich wohl noch leicht werden besiegen lassen, ohne daß dem Vermögen guter und inte-- ressanter Darstellung Abbruch geschieht. Vielmehr möchte ich glauben, wer bei der Führung des Zeichenstiftes sicheren Blick und so feste Hand beweist, wie es hier z. ®- in der Einleitung geschieht, wo mit wenigen Strichen die litterarischen Charakterköpfe von Burns Vorgängern scharf umrissen werden, daß der auch wohl geeignet sein wird. >en Pinsel und die Palette in die Hand zu nehmen, und uns ein ausgeführtes Bildnis des Dichters zu malen. C. A. Der Transmissionsriemen schälte^ dem7Arbeiter ein größeres Stück Kopfhaut ab. Unfälle mit rötlichem Ausgang. In Summa sind drei Unfälle zu verzeichnen, welche den Tod zur Folge hatten, und zwar sämtlich in der Jn- dustriegruppe IV. Auf 2696 Arbeiter der Gruppe IV kommen 3 Todesfälle, welches einem Verhältnis von 1,1: 1000 entspricht. Die näheren Umstände seien im folgenden wiedergegeben: 1) In einem Steinbruch löste sich von einer Wand eine mit Steinen vermischte Erdmasse los und verschüttete einen auf der Sohle beschäftigten 39jähr. Arbeiter, sodaß der Tod sofort eintrat. Wahrscheinlich ist man im Abbau, sowie im Wegräumen des Abraums nicht genügend vorsichtig gewesen. 2) In einer Ziegelei sollte ein Wagen mit fertigen Steinen beladen werden. Ein 23jähriger Arbeiter stand auf dem zum Teil bereits beladenen Wagen, welcher einen Uebergang durchfuhr. Der Mann bückte sich zwar, doch wurde er von einem Balken des Ueberganges so stark auf die Steine gequetscht, daß er schwere, innere Verletzungen erlitt und nach 5 Tagen starb. 3) In einer Ziegelei war ein 47jähriger Arbeiter mit noch anderen Leuten bei starker Sonnenwärme in einer Thongrube mit Thonhacken beschäftigt. Wegen plötzlichen Unwohlseins verließ der Betreffende seine Arbeitsstätte, um sich nach Hause zu begeben. Nachdem der Arbeiter eine Entfernung von etwa I 500 Meter zurückgelegt hatte, siel er tot nieder, I an welcher Stelle derselbe dann nach 2 Stunden I gefunden wurde. Nach Aussage des Arztes ist der I Arbeiter am Hitzschlag gestorben. Schon einige I Tage vorher hatte sich der Verstorbene allerdings I unwohl gefühlt; doch wäre es immerhin nicht aus- I geschlossen, daß der Hitzschlag durch die anstrengende I Thätigkeit in der Thongrube hervorgerufen wurde, I in welcher der Arbeiter fortgesetzt den heißen Sonnenstrahlen ausgesetzt war. Der Verstorbene war durch seine Beschäftigung im Betriebe der I Thongrube dem Unfall durch Hitzschlag in einem I die Unfallgefahr des gewöhnlichen Lebens über- I steigendem Maße ausgesetzt. (Fortsetzung folgt.) "B." Robert Burns scheitert der Versuch, ihn aus seiner Zeit heraus zu erklären, kläglich." Nun, Meyerfeld hat den Versuch noch einmal gemacht, und ist nicht damit gescheitert, sondern hat eine reiche Ladung wertvoller Resultate sicher ans Land gebracht. "cht gesagt fein, daß er nicht auf diesem Gebiet schon Vorarbeiter fand. Aber während Henley und Henderson m ihrer Burns-Ausgabe namentlich viel neues Matenal für die Liederdichtung beibringen, berücksichtigen Wallace und der Franzose Angellier in ihren Abhandlungen nur die schottischen Vorbilder und schlagen den Einfluß, den fischen Dichtern empfing, zu gering an. In diese Lücke, die schon Robertson erkannte, ohne selbst über "Adrigste Stufe der Quellenforschung hinauszukommen, Arbeit Meyerfclds. S,e zeigt, daß Burns ebenso im Rahmen der englischen Litteraturgeschichte betrachtet «CPhPiihm a? Jn .bcm bcr schottischen, daß aber seine Bedeutung für beide eine ganz verschiedene ist. „Während «k, ^orschottischer Volksliederdichter) wie ein Turm «Rnrf LAmhütteu hinausragt, steht er da, wo er in die ©Qdgaffc der englischen sentimentalen Litteratur einbiegt, wie em Haus unter vielen anderen" (S. 12). Oder wie C^nQLrC?Ari?cAerfo-etcUc ausgedrückt wird (S. 133): 5?" Väschen L'tteratur ragt er wie eine Bergspitze “ ÄS ” “■ ■>«"*■ ------ A Erstausgabe seiner Gedichte ihren Abschluß findet. Hier werden ungefähr 60 Gedichte einer genauen Besprechung unterzogen, und in jedem die Motive, der sprach! che Aus^ suckt und die metrische Form auf ihre Vorbilder hin unter- jst^ier ' toa6 7 cfer Beziehung schon beobachtet war ist hier zusammengestellt und durch reichliche Neufundc ergänzt worden. Aber wenn auch in der Quellenuntersuchung beibt »*» bi •je*#1* t lauer der i in die »werben.“ ®*e i-äußening üb» Mts. folgend^ fichuß ergehe^ M. März v. ÄDavid und Gei tucr PreM L.cehren mir un lv cn Regierunge iimbcr die Reso: tage diese Ler befinden wir u. Aftage zu W rotrt, wenn neb ffionentarife aud Slnregungen ge ^ doch ju seinen Älegicrung abgec "lijim Anträge na tlettog diS Ab? r erlogt zu ttili Mold werden \ lluls lO-Martff nnur einen Wei rjfänger bei jel j ei Vorsicht bti ** Die 3 darauf aufmer: r. st, wenn man «gilt wnllifi ’a eicht Unterleib! *hie tyre Meinen , itsw. bewahv l-hw an daran z "W- AnN< Regenten billig Sterben, hat es .chorloffthale, b «Mgeben. Der rrnitunter auf 1'18 bis 30 9 «sifutterjahrrn g •hier Morgen h fit utter bringt, st ' bkrntekosten; i 'Wtan sieht, un r«ännisch rechn .In betreff bei r»ir aller Wah bbis zur 2. Juli 'IvitterungSrege 1 ^lten wird, m HM« imb bie! : «leejchnitt dürft । fr. H’W Jom Mgtrid ns abt»b Lb'®- Hit bi »Whitrubti \ ^nrnals einen! dijh« lab'? ’«nn. 1 »fW« «u „ „ lS°N,«ds 57» Mii°d .c ?nen kompti,,.. ■ÄÄft, 1 hn nek vSw 1 11,1 * fc ber Hauptwert dieser Studien liegt, so ist Meyerfeld doch nicht bei ihr stehen geblieben. Ueberall schließt sich an die Frage nach dem Ererbten die nach dem, was der Dichter selbst hinzubrachte. Bemerkenswert ist in dieser Hinsicht der mehrfache Hinweis auf Shakespeare (vgl. S. 3 u. 129) Dieser kommt wie Burns aus dem Volk, beide finb Autodidakten und übertreffen trotz der mangelnden akademischen Bildung ihre „von steifleinener Weisheit strotzenden Kollegen" als Dichter bei weitem. Beide finden bei Vorgängern und Zeitgenossen ihre Stoffe, ihre Sprache, ihre Formen vor, bei beiden bedeutet also die Frage nach dem geistigen Eigentum nicht eine Frage nach dem „was?", sondern nach dem „wie?" Auf diese Frage, die ebenso wichtig wie schwer zu beantworten ist, kommt Meyerfeld mehrfach zurück; die Grenzen, die er feiner Arbeit gezogen gat, verbieten ihm allerdings eine ausführliche Behandlung bicfeö Punktes, aber was hier gegeben wirb, genügt boch', um dem Lefer bas richtige Augenmaß für bie Beurteilung beö Dichters zu erhalten. Am tiefgreifenbften sinb bie Erörterungen btefer Art, bie sich an bie erste Periobe von Entwicklung anschließen ((=>. 79 ff.). Auch darin gellt Meyerfeld über eine einfache Ouellenuntersuchunq hinaus, daß er mit leichter Hand die äußeren Ereignisse in Burns Leben anbeutet unb sie mit bes Dichters Schaffen in Beziehung fetzt. " So hat er also bie beiben Punkte, von benen eine jeoe Söiogrnpljie auszugehen hat, sicher erfaßt, unb es wirb nact) ber Lektüre bes Buches überhaupt ber Wunsch rege, Meyerfelb möge seine Burnsforschungen nicht an der Stelle toD er hier abbricht, überhaupt fallen lassen, sondern selbst von der Analyse zur Synthese fortschreiten. Hierfür spricht noch eines in der vorliegenden Schrift, was hervorgehoben zu werden verdient. Ich meine nicht Meyerfelds feines Verständnis und warme Liebe für feinen Autor; sie oer-- "eyen sich nach dem bisher gesagten von selbst; ebensowenig Von hessischen Behörden werden fttdbiittln er folgt: Arbeiter Karl Bachmann aus Diebstahls von der Staatsanwaltschaft DarmfM- Shl Bursche Fried. Wilh. Belghaus aus Narppallen wegen Tut stahls, Schneider und Hausbursche Friedrich Ruf Qli: Wasserburg wegen Unterschlagung und Dienstknecht Geai Lenges aus Worms wegen Körperverletzung vom -m'- anwalt Worms; Arbeiter Konrad Dirschnabel aus Weier wegen Unterschlagung vom Amtsanwalt Djjtnbdt Schriftsetzer Felix Bialke aus Neustadt wegen Unterjdjlagun vom Polizeiamt Darmstadt; Arbeiter Franz Ludwig m Huis aus Osnabrück wegen Betrugs vom Amtsanwalt Singer. Handarbeiter Ernst Nespetha aus Schköben wegen Un!r schlagung von der Polizei Worms; angebl. Taglöhner Pai' Reutheues (Reuter) aus Antwerpen wegen Diebstahls w: Amtsanwalt I Darmstadt; Maschinist Wilhelm Schäfer Deicheroda wegen Körperverletzung vom Amtsanwalt Main. Dienstknecht Adam Steinmetz aus ? wegen Betrugs van Amtsanwalt Alzey; Dienstmagd Dina Bretz aus Horrwkilk!' auch Johanna ober Anna Schweickharb aus Ober-Jngelherni wegen Betrügereien vom Amtsanwalt Mainz; Fabrikarbeiik: Anton Zimmermann aus Offenbach wegen Bedrohung vorn Amtsanwalt Offenbach; ferner wegen Strafveroitßung. Hausiererin Agnes Bali aus Alsfelb vom Wgendit Grünberg; Maschinenbauer Johann Hinkel au- Seckbach vom Amtsgericht Offenbach; Michael MargulieS au-Lochna vom Amtsgericht Vilbel. Erwachsene männliche Arbeiter. Im Nachfolgenben seien 6 Unfälle beschrieben, welche ein besonberes Interesse bieten bürsten: 1) In einer Lampenfabrik wollte ein Arbeiter eine Stoßmaschine putzen, zu welchem Zwecke er dieselbe ausrückte. Noch ehe die Maschine jedoch zum Stillstand gekommen war, brachte der Arbeiter den Putzlappen in die Nähe der Antriebzahnräder, welche sofort Lappen und Hand erfaßten und letztere abquetschten. 2) Au^ dem Holzplatz einer Holzschneiderei sollte ein Eichenstamm vom freien Lager heruntergenommen werben. Unvermutet kam ber Stamm ins Rollen. Ein Arbeiter, welcher sich burch einen Sprung noch retten wollte, stürzte hin unb der Baum rollte über 'hn hinweg. Der Verletzte erlitt einen Wirbelbruch. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. 3) In einer Papierfabrik wollte ein Arbeiter einen 3 Meter über dem Fußboden befindlichen Ventilator schmieren, welcher im Betrieb war. Aus | ber Leiter stehenb kam ber Arbeiter ins Schwanken unb geriet in bie Ventilatorflügel, sobaß ihm Hanb unb Unterarm zerschmettert würben. 4) In einer Brauerei wollte ein Arbeiter den nicht gut haftenden Riemen zur Eiswafferpumpe mit Nlernenwachs während des Betriebes ohne auszurücken schmieren. Das Riemenwachs klebte an Riemen und Hand fest und zog die rechte Hand I nebst Unterarm zwischen Riemen und Riemenscheibe, I wodurch ein zweimaliger Knochenbruch und Quet- I 5) feinem ©Ärudi^S • I '?luul,.lcen"cn- OT1 Nno Die Prachträume unbewohnt, der h) In einer Cementfabnk wollte ein Schlosser, auf der Letter stehend, ein stillstehendes Lager lösen. Durch die angewendete Gewalt brach der Mutterschlüssel und der Arbeiter stürzte von ber Leiter in einen laufenben Riemen. von der taumelhaften, wahnsinnigen Verschwendung, von den Stunden des Schreckens und der furchtbarsten Greuel - Die Geschichte giebt den Anhalt, die Phantasie des Künstlers aber weiß uns die Geschehnisse vergangener Zeit wieder lebhaft vor das Auge zu führen und mit magischer Der Sturz verursackte den Rrnck. h,« I ^Crauf. 8U beschwören. Paul Bouchard macht uns lenbooenknockipn« hto cj’tn'rF»»«« I ____ > i. flch oft genug im ___ _________ I ölten Serail abspielten: Dem irgend welcher Palastintrigue I oder einem Thronrivalen zum Ovker müffen die Frauen zum Tode folget/ mit^breA"^ SulM °uch fte verloren. In das Frauengemach ift V Dtrr; »on der Entthronung des Sultans noch nA, Märchenerzählung einer Sklavin laufch^nd Gesänge zur Laute, sich der eigenen Schönheit des Schmuckes, den ihnen der Sultan schenkte m b < I dahin, die holdseligen Gefangenen des Larem« U5en'1 °>1ull- das Prunkgemach, °oon Liebe L A Liebe klingt aus den Saiten der Laute n,,« o ,tidB Wonne weben sich die wachen Träume der Dkni },“11 b°w°g. sich der Teppich vor dem EingaJ « '")? treten Männer ein, dunkle Gestalten. Jhr^Mu^d^ aber ihre furchtbaren Blicke reden. Ein Stdrei fr1' fetzens gellt durch das Gemach. Jene Männe, r $ S'ummen des Serails - die unerbittlichen Lh 1 Pulastes. In ihrer Hand halten sie bie feibent @7' das Todesurteil und zugleich das Werkzeug bet D-- Ausgänge sind umstellt, fein Entrinnt ist L Erbarmen kennen bie Stummen nicht. Damit fi? ? heimniffe bes Serails nicht verraten, ist ihnen hü. ausgeschnitten, unb so selbst ber Sprache beraubt L’ ' bem flehenben Stammeln ber ihnen Ueberantwonettn ' ©e^or. Grausam sind sie behanbelt, bas Mitleid -st ;'T' fremb geworben; inbem sie ben Blutbefehl ihres vollziehen, rächen sie ihre eigene Verftümmelunq Qn SJ welche bie Natur mit allen Reizen schmückte. Der L ' bes Bilbes hat bas Einbringen ber Stummen in btn ungemein brarnatisch gestaltet. Die Wirkung des " m ihren verschiedenen Abstufungen, von der finnberauuV1 Ohnmacht bis zur Resignation ist meisterhaft^Ä' unb ebenso ist bie Charakteristik der Stummen des l vortrefflich. Brutalität, Schadenfreude, Hbqefhnnti gegen bie Greuel sinb auf den einzelnen Gesichtern rn ff In wenigen Minuten wird der Mord vollzogen fein T, seidene Schnur tötet rasch. Schweigend tragen die Stumm,, bie Leichen ber Entseelten hinab an bas Wasser, unö teer' em neuer Tag anbricht, spiegelt sich bas Serail in wohnter Schönheit in ben blauen Fluten bes Monate. lichen Schmuck angelegt. Am Abend fand der Empfang | der Delegierten im Restaurant „Zu den drei Raben" statt, I wo sich das Empfangsbureau befindet. Die Bevollmächtigten des Verbandes traten zu einer Konferenz im Konzerthaus „Zoologischer Garten" zusammen. Die eigentlichen Verhandlungen werden im „Tivoli" geführt. Dort ist auch die Ausstellung der Schülerarbeiten der Fach- und Fort- bildungsschulen des Deutschen Gastwirte-Verbandes. Am 9. Juni wurde eine Extrafahrt nach der Sächsischen Schweiz angetreten. Die Wichtigkeit der diesmaligen Tagung erhellt aus den zahlreich vorliegenden Anträgen. Es wird zunächst Stellungnahme gegen die Polizeiverordnung, nach welcher Personen unter 16 Jahren nicht an öffentlichen Tanzlustbar- keilen teilnehmen dürfen, verlangt. Der Verein Zwickau fordert die Konzessionierung des Flaschenbierhandels. Bei den Ministerien will man dahin vorstellig werden, daß die Hergabe von Sälen für Wahlversammlungen, gleichviel welcher Partei, nicht zur Veranlaffung für einen Militärboykott gemacht werde. Ein weiterer Antrag zielt darauf hin, die Tanzbelustigungen nicht von einer jedesmaligen Genehmigung abhängig zu machen. Ferner wird verlangt: Herbeiführung der Aichung der Branntwein- und SpirituS- sässer, Entschädigung der Gasthofsbesitzer bezw. Pächter für ihre Aufwendungen und Erwerbsschädigung bei Ausführuug des Viehseuchengesetzes durch die Reichs- und Landesbehörde, eine Eingabe an den Reichstag, betr. die reichsgesetzliche Regelung der Polizeistunde, Erlaß eines Gesetzes, wonach künftig in den Stadt- und Kreisausschüssen Gastwirte (möglichst Vorstandsmitglieder des betreffenden Ortsvereins) als'Sachverständige in Konzessionsangelegenheiten Sitz und Stimme erhalten, Stellungnahme gegen die Erteilung von Massenkonzessionen und Regelung des sogenannten Vertretersystems, Beratung über die Forderungen der Gastwirtsgehilfen 20. _______________________________ weitem großartigste deutsche Pfingstseicr in der Einweihung des Brooklyner deutschen Hospitals, einer Anstalt, deren Errichtung rd. 300000 Doll, kostet. Die Anregung dazu ging vom Plattdeutschen Volksfest-Verein aus. Es wurde der Hospital Verein gegründet, dem sich sämtliche deutschen Vereine anschlossen, sodaß das nun fertige große deutsche Brooklyner Krankenhaus als ein allgemeines deutsches Werk, welches zumeist aus den Sparpfennigen des kleinen ManneS hervorgegangen ist, betrachtet werden kann. An der Ein- weihungSfeier nahmen gegen 20000 Personen Teil. Um eine schuldenfreie Verwaltung des Hospitals zu sichern, wird jetzt an die wohlhabenden Deutschen appelliert werden. Man sucht hundert Deutsche, welche sich verpflichten wollen, zehn Jahre einen Beitrag von je 100 Doll, zu leisten. Niemand zweifelt, daß sich diese Deutschen mit Leichtigkeit finden lassen werden. Zu Pfingsten wurde ferner das „Fritz Reuter-Altenheim", eine von den plattdeutschen Vereinen New-Yorks begründete Anstalt, cingcweiht. Der Schwäbische Sängerbund feierte die Grundsteinlegung zu seinem stattlichen Gebäude, für dessen Errichtung er 66000 Doll, aufgebracht hat. Und in ähnlicher Weise mag in der ganzen Union, wo Deutsche bei einander wohnen, das schöne Pfingstfest gefeiert worden sein. * Die Pest wütet in Formosa in schrecklicher Weise, -namentlich in der Hauptstadt Tainan und dem umliegenden Distrikt. Die Behörden geben die Zahl der täglichen Todesfälle auf ca. 10 an; von anderer Seite wird behauptet, sie sei zehnmal größer. Selbst wenn die Hälfte davon (50) richtig wäre, würde, so meint der „Ostasiat,sche I Lloyd", das im Verhältnis zur Bevölkerung erschreckend viel sein. Die japanischen Behörden gehen sehr energisch vor; es soll jeder Krankheitsfall gemeldet werden. Aber das geschieht von den chinesischen Einwohnern fast nie. Alle Bemühungen der Japaner werden daher bis zur Regenzeit fruchtlos sein. Durch den Regen wird gewöhnlich immer die Seuche unterdrückt. Bis dahin sind es noch zwei volle Vermischtes. ' Eine vortreffliche Einrichtung ist neuerdings bei der Volksbibliothek in Frankfurt a. M. getroffen. Dieselbe besorgt nämlich jedes beliebige Buch aus den anderen großen Bibliotheken, die doch vielen nicht zugänglich sind, nach dem Lesezimmer der Volksbibliothek. Dort kann es der Besteller lesen und zu Studien benutzen, aber nicht mit nach Hause nehmen. Die Volksbibliothek hat durch die Verbindung mit den anderen Bibliotheken einen großen Schritt vorwärts gethan und bietet dadurch mehr als jede andere Bibliothek. Sie macht durch die neue Einrichtung den weitesten Kreisen I ein ungeheures Bildungsmaterial zugänglich, und es wäre zu wünschen, daß auch in anderen großen und mittleren Städten die Bibliotheken in ähnlicher Weise Gemeingut der ganzen Bevölkerung würden. • lieber seine Fleischuntersuchungen in Deutsch- I China macht der nach Kiautschou kommandierte Unter- I roßarzt Nassau in der „Berliner Thierärztl. Wochenschr." bemerkenswerte Mitteilungen. Bei seinem bisherigen Beobachtungsmaterial von noch nicht ganz 400 Rindern ist ihm kein einziger Fall von Tuberkulose zu Gesicht gekommen. Nach den ihm von maßgebender Seite gemachten Angaben gehört die Tuberkulose auch unter der eingeborenen Bevölkerung zu den selten gesehenen Krankheiten. Interessant ist auch die Billigkeit der Fleischpreise: Ein Kilogramm Rindfleisch kostet nur 28 Pfg. * Englische Moden. Die Herzogin von Ftfe hat, tote T. P. O'Connor in M. A. P. wissen will, den Feldzug gegen das Tragen ausgeschnittener Kleider im Theater eingeleitet. Die Herzogin selbst hat schon seit längerer Zeit ausnahmslos die französische Mode befolgt, mit hochgeschlossenem Kleid auch bei den glanzvollsten „Premieren" zu erscheinen. Immerhin dürfte die hohe Dame । wenig Glück damit haben, eine in England so fest eingebürgerte Sitte zu verändern. Bekanntlich ist die Königin selbst unbedingte Anhängerin des Ballanzugs bei festlichen Anlässen und hält auf das strengste daran fest, daß auch bei jedem Hofempfang tiefausgeschnittene Kleider getragen werden. Blos alte Damen sind von dieser Pflicht befreit, was natürlich zur Folge hat, daß niemand sich durch die geschlossene Kleidung amtlich als „alt" bezeichnen lassen will. ♦ Der Deutsche Seiler- und Reepschläger-Verband wird am 2., 3. und 4. Juli d. I. in Bremen im Saale des Hotels „Englischer Hof", Bahnhofstr. 6, seinen 12. Ver- I bandstag abhallen. Von der Tagesordnung ist namentlich die Fachschul-Angelegenheit und der Ausbau der Organisation des Verbandes wichtig. Am 2. Juli, Sonntag, ist die Begrüßung der Teilnehmer, am 3. Juli der Beginn der Verhandlungen. Danach ist eine Fahrt nach Vegesack und Besichtigung der Tauwerkfabrik der Herren Geo Gleistein und Sohn in Aussicht genommen. Für den 4. Juli ist eine Dampferfahrt nach Bremerhaven und Besichtigung der Lloydschiffe und Lloydanlagen geplant. Zur Teilnahme sind alle selbständigen Seiler Deutschlands und des Auslandes eingeladen. Nähere Auskunft erteilt der Schriftführer des Verbandes, Chef-Redakteur Rich. Schoch in Berlin 0., I Schillingstr. 30. L . _ * Pfingsten in Amerika. Das Psingstfest wird m Amerika nur von denDeutschen besonders gefeiert. Der Amerikaner ist kein Naturfreund. Er geht ins Freie nur, um dem Ballspiel oder anderem Sport zu huldigen. Die wundervolle Umgebung New-Yorks z. B. ist den allermeisten New- Yorkern amerikanischer Geburt fast unbekannt. Für sie ist der Zentral-Park der Inbegriff der Natur, obwohl oder weil er längst aufgehört hat, die reine Natur zu sein. Auf den bewaldeten Höhen der nördlichen Manhattaninseln und auf den Abhängen des Hudson findet man an Sonn- und Festtagen fast nur deutsche Ausflügler, und das Pfingstfest wird von I den vielen deutschen Vereinen im Freien unter Bäumen „gerade wie in Deutschland" gefeiert. Die meisten deutschen Pfingstveranstaltungen haben aber gleichzeitig einen Wohl- | thätigkeitszweck. In dieser Hinsicht bestand diesmal tue bei — Der Kunstwort. Herausgeber Frrd. Aoenariu«, Verlag Georg D. W. Callwry, München (vierteljährlich Mk. 2,50, da« einzelne Heft 50 Pfg.) Heft 17 enthält: Vom Nackten in der bildenden Kunst. (A). — Von der jüngsten deutfchen Lttteratur. (Schluß.) Von Adolf Bartels. — „Ein Heldenleben" von Richard Strauß. (Schluß.) Don Arnold Btfchoff. — JustiS „VelaSquez" als Kompendium prakttfcher Aesthettk. — Lofe Blätter: Au» Hugo von Hof- mannsthalS „Hochzett der Sobetde". — Rundfchau, enthält u. a.: Kolportage Lyrik. — Jung-Wien. — Von den Berliner Bühnen. — Ueber den Stoff zu Jofef LauffS „Elienzahn". - Dresdner Muflk- wtnter. — „Dutzenddenkmäler". — Wie berichtet wird. — Schenkungen in Amerika. — Dtlderbeilagen: Diego VelaSquez, Infantin Maria Teresa und Zechergruppe. — Notenbetlage: Adolf Doppler, Sylvesternacht; Ballade von Th. Fontane. S; FS ’ttn IJÄ ist j. ' “P faß" d-r Sttti. 9®. 6onütj2 " y «itifc der adecheude, k einzelnen^; l Mord M:; Zeigend tragti' rb an das & M sich da- «n Fluten dt kll werden mann aus Fi valtschaft Daa 1 aus Narppcl bursche Frilp ing und Dind lörperverletzull ad Dirschnab^ om ÄmtSWü ieustadt roegtnt. Arbeiter Franz L ugs Dom AM-, aus Schlöben $■: ms; angtbl. M rpen roegen M chinist Wilhelm; ng vvwMM ,u6 ? wM fc. ) Dina Bretz aih eickhard aus Liv MaltMainz^ rbach wegen wegen Straji! i Alsfeld dk johann Hinkel «lichael Marx n des ftadtstattgch ; des Landl.-..' Vereins angtr' aus folgend», Lttteratur, Wissenschaft und Kunst. - Palästina und seine Geschichte. Sechs volkstümliche Vorträge von Prof. D. von Soden. („Aus Natur und GeisteSwelt. Sammlung wtffenfchaflltch-gemetnverstSndlicher Darstellungen auS allen Gebieten deS Wissens. 12 monatliche Bändchen ju je 90 Wb-, geschmackvoll gebunden zu je Mk. oder 54 wöchentliche Lieferungen zu je 20 Pfg.) Verlag von B. G. Teubner in Leipzig. Palästina zählt zu den wichtigsten Mutterländern der Weltkultur und den intereffantesten Theatern der Weltgeschichte. Von dmt stammt die gewaltigste Größe der Geschichte, daS Christentum. Vt lerlet hat zusammengewtrkt, dteS einzigartige Land unserem Auge ferner zu rücken. Die letzte Zeit, befonderS die Fahrt unfcreS Kaiser«, bat es unteren Jnteresfen wieder näher gebracht. Die auS diesem Anlaß erfchienrne Lttteratur wird durch das vorliegende Bändchen in er- wünfchter Weife ergänzt. Den Zielen der Sammlung „Aus Natur und GeisteSwelt" entfprechend, hat der Derfaffer hier auf Grund einer Reise durch Palästina ein Bild gezeichnet nicht nur von dem Lande selbst, sondern auch von all dem, waS auS demselben hervor« oder über eS hingegangen ist im Laufe der Jahrtaufende - ein wechfelvolles, farbenreiches Bild - die Patriarchen JSraelS und die Kreuzfahrer, David und Christus, die alten Assyrer und die Scharen MubammedS lösen einander ab, Jerusalem als Stadt der Juden, als heilige Stadt der Christen und dann der Muhammedaner taucht vor uns auf. Ein gewaltige« zusammenhängendes Stück Weltgeschichte zieht an uns vorüber. Und vor allem die Entwickelung der drei großen Religionen und ihre Eigenart wird uns lebendig. Wir sehen ste htnetngezrtchnet auf den Boden, auf dem sie sich entfaltet haben. Und eS wird beide» klar, welch eine gewaltige Geistesarbeit da gethan wurde und wie doch die letzten Wurzeln aufzudecken dem Menschengeist unmöglich ist, wie ste alS die reifste Frucht einer langen Gefchichte erscheint und doch auS dieser Geschichte und den in ihr waltenden Kräften nicht ohne Rest zu begreifen ist. DaS Merkchen darf mit Recht alS ein auf wissenschaftlicher Grundlage ruhende» Volksbuch bezeichnet werden, daS die Kenntnis deS Gegenstände» wirklich zu vertiefen geeignet ist und dem wir bei dem billigen Preise darum eine recht große Verbreitung wünfchen. Zwei sorgfältig auS- gefübrte Karten und ein Plan von Jerusalem stnd zum Verständnis deS Texte» beigefügt. „An den Rhein, an den Rhein ! Zieh nicht an den Rhein!" so warnt Simrock in seinem allbekannten Siebe. „Da geht dir das Leben zu lieblich ein 1" Aber er meint es nicht ernst mit seiner Warnung, und der Rhein mit seinen Burgen und seinem Weine übt immer noch die alte Anziehungskraft. Wer je an den Ufern des deutschen Stromes । ein Glas guten Weines getrunken, den verweisen wir aus die interessante Studie „Der Rheingauer Wein", die in dem neuesten (21.) Heft der illustrierten Familienzeitschrift „Zur guten Stunde" enthalten ist. (Deutsches Verlagshaus Bong & Co., Berlin W., Preis des Vierzehn- tagsheftes 40 Pfg.) Von einem gründlichen Kenner des Rhemes und seiner Weine geschrieben, enthält der Aufsatz mannigfache historische und thatsächliche Mittheilungen über dies edle Gewächs. Wir finden m dem genannten Hefte auch sonst wieder eine Fülle vortrefflicher Darbietungen. In Bild und Wort werden uns die Gebräuche bei einer Papstwahl ein« gehend geschildert; der eigenartige Roman „Baroneß Köchin" von Hanna Brandenfels nimmt an Spannung womöglich noch zu, während Philipp I Wengerhoffs großer Roman „Ohne Segen" sich zu scharfem Konflikte zuspitzt. In der Beilage „Für unsere Frauen" mit ihren zahlreichen nützlichen und praktischen Winken schildert u. a. Frau Dr. med. v. Stoff- Siebold ihre mehr als 23jährige ärztliche Thätigkett; die farbige Kunst« beilage „Seewasser - Aquarium" mit sachkundiger Beschreibung von Dr. E. Bade führt den Naturfreund aus ein noch ziemlich wenig bekanntes Gebiet, und in der Gratisbeilage „Illustrierte Klassikerbibliothek, Meister- novellen des 19. Jahrhunderts" wird die außerordentlich fesselnde Erzählung „Johann Ohlerich" von Adolf Wilbrandt fortgesetzt, während I gleichzeitig der Verlag den bevorstehenden Abdruck des neuesten Romans der allbekannten Erzählerin E. Werner anzeigt. erliegt |ju erklären. . I " !8orficht. Französische 10 - Frankstücke in Gwvb wurden zur Zeit, wie aus Berlin gemeldet wird, viel als ^Markstücke in Umlauf gesetzt. Da diese Geldstücke nuv einem Wert von 8 Mark haben, so erleidet der Em- pftruger 8bci jedem Stück einen Verlust von 2 Mark. Darum I sei Mrsicht bei der Annahme von 10-Markstücken empfohlen. " 'Die Zeit des Obstgenuffes naht. Es wird deshalb danms e ufmerksam gemacht, daß es von großem Vorteil I ist, : Dem man mit dem Obst zugleich Brot genießt. Dies qilij namentlich für Kinder, die nach dem Genuß von Obst leiqgl Miterleibsbeschwerden erhalten. Allen Eltern also, btc v hrc Meinen gesund erhalten und namentlich vor Durch- faOJ! usw. bewahren wollen, sei empfohlen, ihre Kinder von klein«an daran zu gewöhnen, daß sie Obst nur mit Brot I esse in. ________________ W. Aus bet Wetterau, 9. Juni. Während aus anderen Ge.Edeiü billige Heugras-Versteigerungen gemeldet tverilm, Ihat es gestern auf den fiskalischen Wiesen, die im LwMhiale, bei Echzell und Umgegend liegen, hohe Preise oea-t°ken. Der Morgen gut bestandenen Heugrases stieg mit&r auf 32 bis 38 Mark, geringere Lagen kosten 18 ; ti8 30 Mark. Das sind Preise, die in kleinen FuiMjchren geboten werden, aber nicht in reichen. Da der- Morgen kaum mehr als 12 bis 18 Zentner Trocken- sutiM krängt, stellt sich der Zentner Heu auf 2 Mark ohne d,e Ernsten; in Frankfurt ist es zu 1,80 Mark erhältlich. Meßii sielht, unsere Bauern können immer noch nicht kauf- mä Mich rechnen, sonst würden sie anders verfahren. — ^nr htreff der Witterungsaussichten ist zu bemerken, daß wiru cDeir Wahrscheinlichkeit nach einen trocknen Vorsommer bis i pir 2. Julidekade erhalten werden, denn es ist eine alte Wi ilttuungsregel, daß sich das Wetter bis zum 10. Juli so balMto wird, wie es im ersten Junidrittel war. In diesem FaMsind die Futteraussichten reduziert, der 2. Gras- und KleWniltt dürfte dann mager ausfallen. 's Der Fall Küchler. In Bezug auf die bekannte, vom .Mmcc Journal" gebrachte Briefgeschichte erklärte HeiM Lmdgerichtsdirektor Küchler der „Franks. Ztg. . „(Wtiri abend spät erst kam mir Ihre Nummer vom 3. m.. mit der Depesche über den angeblichen, mich kom- pro.Müirrenden Brief zu Gesicht. Ich erkläre dem Inhalt diesif« Depesche gegenüber auf das bestimmteste, daß ich einen Brief des vom Mainzer Journal erwähnten ubeto nun annähernd gleichartigen Inhaltes geschrieben habe, Mnii Jogi deshalb Herr Rechtsanwalt Hallwachs einen solchen BrWmch nicht dem Herrn Generalstaatsanwalt behändigt habm kainn. Wie ich inzwischen erfuhr, soll sich die ganze S3r^iiijijfoaire auf ein Schreiben beziehen, das ich in meiner StÄWg als Vormund einem Vertragsbrüchigen Kontrahenten ben: ^mnundschaft zugesandt habe, indem ich die Rechte mciimii Mündel wahre, Rechte, die ich demnächst mit vollem Erffsulg Nagend geltend machte. Es handelte sich dabei um ein < ° !oimplizierten Zivilrechtsstreit, in welchem jener Brief, berr h8 Licht der Oeffentlichkeit nicht zu scheuen hat, zur aerÄPchen Vorlage gebracht wurde. Infolge der total entnWn Darstellung, die über den von mir geschriebenen Brmi veröffentlicht wurde, gelangte das Schreiben, das nocchin den Prozeßakten lag, nunmehr neuerdings an den «e^lftaatsanwalt; sobald das dieserhalb schwebende Versäum ssiinen Abschluß gefunden hat, werde ich meinerseits Be^'Mjsung nehmen, für die Veröffentlichung der Briefes im n UllLmmenhang der Sache Sorge zu tragen. •t Der deutsche Gastwirtsverbaud, der zurzeit 332 Vereine mit« gtgetn 25000 Mitgliedern umfaßt, trat am 7. Juni in fciMoen zusammen. Viele Häuser der Stadt hatten fest- it in der engl^: qe BorauSsE Gabe dei^ . : sein eigen t£ ;. il- jene I*.# >9 «» 5^ ilt «°>E, y Mfe ’Ä «*:T«Et w*", M vW 4 qemiisiJ. Ackermann, Gewerbeschulinspektor Meyer, Professor I -jcr.nn. Müller, Regierungsrat Noack, Ingenieur Reuter, BaiMi! Sonne, Ingenieur Wagner und Professor D. Wiener, in Darmstadt, Professor Kübel und Gewerbelehrer Plk M beide in Mainz, Bauinspektor Limpert - Worms, Ha: Mhrer Höhn-Nidda, Bauinspektor Metzler und Haupt- lehr.« schindel, beide in Alsfeld, Professor Schurig-Offen- ba^rjnl Bauinspektor Raupp-Heppenheim. " Für Verbilligung der Eiseubahntarife ist Abgeordneter Dr . vulvid - Mainz in der zweiten Kammer eingetreten. Bei ben - Üm wer Drucksachen liegt der Bericht des vierten Aus- schch'«« über den Antrag des Abgeordneten vr. David und Ge W"sm„ die Personentarife und Kilometerhefte der Preußisch- Hcf'Mcm Eisenbahngemeinschaft betreffend, erstattet von dem Ab.'Mdmten Zinßer. Der Abgeordnete Dr. David und GeMen beantragen: „Großherzogliche Regierung zu er« sucky,!°, ihren Einfluß in der Preußisch-Hessischen Eisenbahn- qciiM^ast dahin geltend zu machen, daß die Personentanfe 'chkst tzt, Kilometerhefte nach badischem Muster eingeführt, btc taircr ber Rückfahrkarten auf 10 Tage verlängert und in Üt Schnellzüge Wagen sämtlicher Klassen eingestellt roei>: kn." Die Großherzogliche Regierung, um Meinungs- äuf.jjmiiig. über biesen Antrag ersucht, hat unterm 15. vor. Mt?^ si»I»genbes Antwortschreiben an ben berichtenden Aus- schüuj ersehen lasten: ..Auf das gefällige Schreiben vom 30.0 Mili,z v. IS. betreffend Antrag der Abgeordneten Dr. X > mb nnb Genossen, bie Personentarife und Kilometerhefte ber i PiMßisch-Hessischen Eisenbahngemeinschaft betreffend, bcc yitn rvir uns ergebens! zu erwidern, daß z. Zt. zwischen ben Stßierungen ber beutschen Bunbesstaaten Verhandlungen übe n bie Reform der Personentarife geführt werden. So l-ium! dffse Verhandlungen nicht zum Abschlüsse gelangt sind, besiW^iwir uns nicht in der Lage, uns über die vorliegende j ,m zii äußern." Der Ausschuß hält es für sehr wünschens- it-eir t, it>ann neben der bereits angestrebten Reform der Person :sntarijje auch den übrigen in dem Anträge enthaltenen ’inagiuiflen gebührende Berücksichtigung zuteil wird, ist icbmit jt seinem Bedauern nach der von Großherzoglicher :Hc.qi(rurtg abgegebenen Erklärung vorerst nicht in der Lage, benru»ntiagc näher treten zu können und beantragt: den >(n r.iflj PeS Abgeordneten David und Genossen zurzeit für bis 1. Juli, auch früher, zu Dcrmieten. 88 A. Fangmann, KchchMM * Steinstratze 42, pari. finden MEY’s SMwäsche Kgl. Sachs, u. Kgl. T\ äusserst vortheilhaft Mi Sämtliche Iuveßörteite 426 Zu gefl. Besuche ladet ergebenst ein der C 26. Berlin,Mohrenstr. 21. 25. 4. Uermietnngen verschiedenes (Offene Stellen 11 1 9 9 RJEIS- 225M. - Bitter he BILLIG NAHRHAFT HcUfti»11- 8 H- 11. 1804 21 28. 4508] Möbl. Zimmer zu vermieten. Marktplatz 1«, in. 4538] Repräsentationsfähtger, tüchtiger Vertreter für die Provinz Ober- heffen für den Vertrieb eines äußerst zugkräftigen Artikels gegen hohe Provision gesucht. Nur Bewerber von tadellosem Ruf wollen sich unter I,. 5368 bei <£« L. Daube & Co., Leipzig, melden. 3. 1803 9 4* 28. Allein-Vertrieb für das Grossherzogtum Hessen: Brflhl’sche Univ.-Buch- und Steindruckerei. Giessen. c/wf? KÖLhi. Schildergasse 78. Gfel.'f- ine-, Rieb«.. _____ r-Ä Montag1' 1,1 4425] Kl. Wohnung z. verm., am liebst. an alle inst. Dame. Schillerstr. 29 III 3322] Mansardenlogis von 6 Zimmern (2 Treppen hoch) zu vermieten. Göthestratze 46. per sofort zu vermieten. Marktstratze 10 per 1. September zu vermieten. Krankfurterstratze 36. Rei i uoch adtnd I I der verbünde l l«g noch in i oder 15. ! Konvent hat I Ersuchen gcr I zu wählen. I lestgesetztm I langen abhan i Novelle zum ! dritter Seratr I Beratung, der i uft England M Schutze t EnMgi eve der SatolintT gesetz, die Fi werbeordnun : Materialien1 I lich festgestel I lagen der • I kmmission,! i großen Anza - Zui i wird vorauf : die Abtretung i beraten »erben i niebrig befunöi I ten. tzrm 1 M^eMchdr I w'»i> soltz.n'd! . Zeitungen ein : Deutschland! I die Sbtretunc I sei und sie I i ob es die V i von Bülow 1 i in fteundscha I gewesen, auf I Karolinen de । ttterhandlun 1 ans Kuba ur 1 lehnend geanl *•**!* 1800 1], 5 21. 9. 1801 1 iy l8Or 28. 2 b. 10. w Fabrik von \7’ / LEIPZIG-PLAGWitj Glaser oder Schreiner 'E 02106 Herm. Scherff Witwe, Glaserei. Große Lagerräume für Frucht oder Tabak geeignet >— auch ^tallung, Wallthorftratze 24 zu ver- mieten. Näheres bei Stein & Meyer. 23. 10 29. U 12. 1. 4. Hausbllrschefjjrlgsort gesucht 4556 L. Reitz, Westanlage 11. Lehrling für eine Kolonialwaren - Großhandlung gesucht. Selbstgeschriebene Offerten unter M. K. 4155 an die Exped. d. Bl. Tüchtige Dreher, Schlofier Former U/eilaus vollkommenste Schreibmaschine, die fHauptVorzüae sämtlicher Sysierne vereinigend. »ebahion: ®. Vvrkhar»». — Druck unb »erlag bet «rühl'schen llnivcrstiäkr-Buch. und Stein!) ruderet (Pietsch trben) in Gieße». Rumän. Hoflieferanten. Billig, praktisch, elegant, von Leinenwäsche kaum zu unterscheiden. Neckarsulmer W Bestes deutsches Iaörikat IpraMoussrbkjy liefert unter reeller Garantie H. Kraft, Utchaoitkl, Neuenweg 46. dauernde, gute Anstellung bei Gauhe, Gockel Sf Co., W* Mer Krank ist, SnutiiHJntrdtr HI. Rosenthal, (M ich schwach oder sonst unpäßlich durch i*> Beschwerden fühlt, lese die Broschüre, ^tevtgftraste von der Heilkraft des berühmten Lam- 'cheider Stahlbruuueu, welche nebst ärztlicher Anweisung gratis und franko versendet: Die Verwaltung der Emma- Heilquelle, Boppard 637. 4208 aus der MEY & EDLICH, I 3139J Wohnung, 6 Zimmer, zu verm. wXu«T .n Äük »ÄaM । p" ’■ OtL «udwigür. 46. Näh. M°ns. 02100] Schreinergehilfe bei gutem Lohn gesucht von H^ Sack, Schreiner. 02097] Schreiner für Reparaturen ges. Näheres in der Expedition d Blattes. Neuheiten in Soiinrn- und RkM-SchjM in schöner Auswahl find eingetroffen. 4353] Eine Mansardenwohnung in meinem Borderhause, 2 große Zimmer,.______________________________________ 2 Kammern, Kücke, Speisekammer, Wasser- 1819J Mittlerer Stock, 5 Zimmer leitung, verschließbarer Vorplatz rc., nur | nebst Zubehör, Bodenraum, Bletchplatz, an ruhige Leute zum Preise von 23O Mk. ' HlNipl-Agkitiil zu vergeben mit bereits bestehendem größerem Inkasso von einer der ersten deutschen Lebens-Versicherungsanstalten. Reflektiert wird nur auf Herren, die in besseren Kreisen gut eingeführt und sich der Branche gewiffenhaft widmen wollen. Hoher Nebenverdienst, etientL Fixum, sowie thatkrästige Unterstützung von Seiten des betr. Inspektors der Anstalt gesichert. Offerten unter A. B. 02088 an die Ex pedition dieses Blattes erbeten. 4548s Zigarren« und Tabakfabrik, bedeutendste und erste Firma Deutschlands, sucht gut eingesührten Agenten mit vrima Referenz. Offerten unter K. U. 896 an Rudolf Moffe, Köln. Im Gebrauch Diese Handelsmarkg^b*^ Tinzigc ohne färbband arbeitende‘THaschine mit sichtbarer Schritt u automaHscher^bstandherstellung. Kegelbahn, z Die Kegelbahn im »Solmser Hof" ist noch für einige Abende zu vergeben. SttBtrrtMaffltiigntn, gingaitn a.Art, Nerlrügk, Mmatutr eh. 3331 ettigt Ed. Rotte. jPlatttftr.il ,111. Wer bauen will versäume nicht, Preise einzuholen bei Emil Horst, Giessen Kunststein- und Cementwarenfabrik, BauwaterialienhandlunS Liebigstrasse 43/45—Blegelptad. Vorteilhafte Mezugsguelle für Bauartikel aller Arr ____________ _____, ______ 3137] Schöne Wohnung, 7 Zimmer, 4393] Schöne Wohnung 6 bis 7 Zimm, ' Badezimmer, 2 Zimmer in der Man- 2 Treppen hoch, nebst all. Zub. per 1. Juli sarde, Balkon, Gartenanteil und Bleich- zu vermieten. Weftanlage 38. I platz, per 1. Juli, eüentl. früher, zu ver- 3üvv] Em fletned FamilienlogiS mit I —*-tcn'——Ludwigftr.L9.— Wasserleitung an ruhige Leute zu Per . " ogiS, mieten. Wilhelm Löber. zweiter Stock, 3 Zimmer mit Zubehör, —77- \—r--. —-—-—7-7-7—zu vermieten bei 3252 I_____* «-«mol». Steife 31. gigtnt Nkparalsrwkrdstättk für Fahrräder null Mhwchim Ausstkllinig der Deutsch. LandwjrtschaftsWWt in Frankfurt a. M. vom 8. bis 13. Juni 1899. Adriance, Platt i Co., Reihe 28, hi 1L ^raö Miüstlnasckjllien I „cncster Konftrultioa Hetreide-Wästmaschinen und unübertr-ss-»-' Getreide-Mndemaschinen Arbeitsleistung. Wasser-Heilanstalt iflirhSliiQ ! veftaglich eingerichtete kleine Anstalt (bi: IXUI IIQUO 20 Patienten) für Nervenleiden, verdauungs- ftörungen,«steumatiSmusrc. vorzüglich,, nOT IlülHI 8opesainc Verpflegung bei engstem Familie,' 7 110,1,1 anschluß. März bis November. Pros^stanco. »m Taunus. | Dr. M. Schulee-Kahleyse. Maschinenfabrik und Eisengießerei, Oberlahnstein a. Rhein. 4526 Tüchtiger Schneidergehilfe sofort gesucht. 02092 Wilh. Schmidt, Rodheim a. Bieber. Junger Barbiergehilfe sofort gesucht. 02098 L. Dechert, Fri'eur, Grünbergerstr. 13. 02094] Schuhmachergesellen sucht Karl Müller, Liebigstraße 64 l6. .... . Farben,Lacke,FinG ßlNkN ^khrlmg sucht^ardolmmm. PElwachr. Sinolen».«*, Stahlspäne, Pinsel 2527] In meinem Neubau, Ecke N°rd- , M^LbeüsL-"9.-''" anlage und Steinstraße, sind 2 elegante —Grabenstratze 12. Wohnungen, je 6 Zim., groß. Badezim . ^L41] 2-Zimmerwohnung im Hinterhaus 1-2 schöne Mansarden, zum 15. Juni oder ®arte;Rieten. Bahnhofstr. 86. 1. Juli zu vermieten. Aus Wunsch auch Näheres Bahnhofstraße 58 II. Stallung für zwei Pferde. 4363] 5-Zimmerwohnung im zweiten D. Wertheim, Bleichstraße 8, part. I Stock, mit allem Zubehör, zu vermieten. 2»57] Em Familienlogis zu vermieten. I Ludlvigstratze 14. Kaplansgaffe 19. | 4358] Schöne Mansardenwohnung mit ' 3037] Logis, 6 Zimmer^und Zubehör Wafferleitung und abgeschloffen. Korridor zu vermieten. ' ' 13U vermieten. Bahnhosftratze 88. L. Huhn, Bleichstraße 16. 4365] 3-Zimmerwohnung mit Zubehör 2657] BiSmarckstratze 17 Wohnung, vermleten. Neustadt 13, 5 Zimmer mit allem Zubehör, per 4534] Ein kleines Logis per 1. Juli 1. Juli zu vermieten. hu vermieten. M. Levi, Seltersweg 35. 3493] Eine Mansardenwohnung zu vermieten. Bleichstratze 33. °-°°°] Äwe, W°hnuag°n,i° 4 Z.mmer, I°^°aen Bruckftratz. 4^--------- Küche und allem Zubehör, neu hergerichtet, o 3L68L5J Der 3. Stock, 6 Zimmer mit sofort zu vermieten. Steinstraße 66. Zubehör, Bleickstraße 16a, mit Waffer-, * - ----------------i----;-------- Gas- und Klosetteinrichtung, ist vom zu vermieten: *• Juli ab zu vermieten. 1 Itrnnffiirtprftrn6o 4« „or Eine schöne Wohnung Ecke Bismarck- mE6iugS Dd.« d. I.!!d ™ SMS1; ®dd’ W°ff»d itäO^Q®^61 Unb ®QTten' ^ret§ Näheres Wetzsteinstratze 46, I. 2. In den Neubauten Seltersweg 60 und J ^?744] ^ne schSue freundlichem zwei schöne, geräumige Läden ^Zimmer-Wohnung mit allem Zu- mit je 3 Zimmern und Küche: behor per 1. August evt. auch früher zu daselbst mehrere Wohnungen von I vermieten. I. H. Auhr, Sonnenstr. 25. je 6 Zimmern und Zubehör, den An- 40951 Scköne Wohnung, 3 Zimmer, lorderungen der Neuzeit entspechend; Bleichplatz und Gartenanteil, auf 1. Juli zwei schöne Mansardenwohnungen. zu vermieten. St-iustratz- 38. 3. Neubau Neustadt 14 eine schöne Bier« 4297] Grünbergerstratze 5 sind drei Zlmmcrwohnung mit Zubehör. Wohnungen zu vermieten und alsbald 4. Eckhaus der Bleich- und Stephanstraße, zu beziehen. Näheres Schiffenberger- part., schöner, großer Laden und weg 24, Ecke Bergstraße. ”ü 4496] Licherstratze 1 große Fünf- vermieten. Wolkengaffe 24. S&BSä™ «ÄiT! vermieten 9 U ' ?u vermieten. Marktftratze 29. 2853] Liebigstraße 66 der zweite Stock, 4513] Schöne Mansarde, 4 große 6 Zimmer, 1 Mädchenkammer, Garten- Zimmer, sofort an ruhige Leute zu ver- anteil rc., per 1. Juli l. I. zu vermieten, mieten. Grünbergerstratze 84. ^Näheres Ebelftratze 12, II, 4518] Wegen Versetzung ist der mittl. 3196] Mansarde, 3 Zimmer mit allem Stock per 1. Oktober, eventl. auch früher, Zubehör und Gartenanteil, per sofort zu vermieten. Ostanlage 31. ,U '’ÄTßitb, (=, • a C ,, Tr 4266] Im 3? Stock ist eine Wohnung Euler, Steinstraße 11, II. I von 4 bis 5 Zimmern auf 1. Sept, zu Bahnhofstraße 66 2996 verm. Dr. Pitz, Grünbergerstraße 14. schöne 5-Zimmerwohnung im ersten Stock, 4174] Zwei Stuben im Hinterhause mit guter, freier Aussicht, nebst allem Zu- zu vermieten. Neuenweg 10. m'TrmTten 'J1111 Möbl. Zimmer im 1. S,°ck ,u ^-Vermietern-----------W. Reiber. | vermieten. Sonneuftratze 28. 3054] Hübsche Wohnung, 3 Zimmer mit Küche rc., an ruhige Leute zu ver- mieten. Näheres Schlotzgaffe 19. o bb06] Schöne Wohnung (4 Zimmer) mit Zubehör im ersten Stock zu vermieten. A. Bourgeois, Neuen-Bäue 16. 3621] Freundliches Logis, Ecke der Bleich, und Lonystr. 20, 6 ger. Zimmer nebst Zubehör, zu vermieten. Näh. Lonystr. 20, im Mansardenstock, 3637] 3-Zimmerwohnung per sofort oder 1. Juli zu vermieten. __Riegelpfad 31. 3942] FamilienlogiS zu vermieten. ^Arnold Wwc., Asterweg 23. 4015] Schöne, ruhige Parterrewohnung, 3 Zimmer, Küche und Zubehör, Nähe der neuen Kliniken, an ruhige, kinderlose Familie oder soliden, einzelnen Herrn am 1. Juli oder später zu vermieten. Gefl. Anfragen Minik- stratze 37, eine Treppe, erbeten, 4050] Em schönes Mansardenlogis per 15. Juni zu vermieten. Wallthorstratze 18. 4209] Steinstratze 19 ist der dritte Stock mit 5 Zimmern, allem Zubehör und Gartenanteil per 1. August 1. I., evenll. früher, zu vermieten. Andr. Euler, Steinstraße 11, II. Südantage 17 4276 3. Stock, 8 Zimmer, pr. 1. Okt., etotl.fr., -u vermieten. Näheres im 2, Stock. 57] 4-Zimmerwohnung im 3. Stock «belstraße 40, mit allem Zubehör, zu verm. Näheres bei A. Earl4. Bleichftr. 11. -S-KREUZSTERN-SUi»»......... Die Kreuzatern-Suppen ermöglichen, in wenigen Minuten, nur mit Zusatz von Wasser, fertige Sappen herzaateUen; — 50 verschiedene Sorten, wie: Erbs- Reis- V ' suppe etc. — Die Besten! — Zu haben in Delikatess- und Kolonialwaren-Geschäften. * ’ ten-’ Tapioka-Juljem 4476] Zum 1. Juli ober früher em erfahrenes Mädchen, entweder für Hausoder für Küchenarbeit gegen hohen Lohn gesucht. Frau Direktor Wilson, _________________Altenschlirf._______ 4396] Ein zuverlässiges Kindermädchen zum 1. Juli gesucht von Profeffor Brauns, Ostankage 4. Lehrmädchen aus achtbarer Familie für ein Woll- und Weißwarengeschäft gegen Vergütung ge- ucht. Offerten unter Chiffre R. O. 4533 an die Expedition dieses Blattes.________ Ein hiesiges grötzeres Kurz- und Wollwarengeschäft sucht sofort oder per 1. Juli ein kräftiges LehrmAchen aus achtbarer Familie. Offerten unter J. 4842 an die Expedition dieses Blattes. trägt jedes Stück. Vorrätig in Giessen bei: C. Steinhäuser, Neuenbäue. n flnl. Seltersweg 36, Ernst Balser, Julius Hoos, Bahnhofstrasse 41 nw Kohler. Wilh. Klee, Marktstr. 2. In Butzbach bei A.Weicti^ l 02091] Zum 1. Juli ein erfahr.Mädchen ür alle Häusl. Arbeiten i. kl. Haush. ges.. . Wo? sagt die Expedition d. Blattes. I sowie 3^4 alle übrigen Materiat- und Jarkwatw altere. Frau Müller, Teuselslustgärtchen. empfiehlt billigst 4522] Zuverlässige Frau oder Mädchen August Moll. WM für Monatsstelle gegen guten Lohn gesucht. I & vaaa .» Bahnhosftratze 63, III 02093] Möbl. Zimmer zu vermieten. Wolkengaffe 26, 1. 02075] Einf. möbl. Zimmer an anständ. Arbeiter zu verm. Schützenftratze 4. 02052] Schön möbliertes Zimmer zu vermieten. Steinstratze 70 HI links. 02110] Zwei möblierte Zimmer sofort zu vermieten. Sandgaffe 12. 01963] Sludchen, nm oder ohne Keller, zu vermieten. Tiefenweg 18. 4100] Schlafstellen für Arbeiter billig. Wetzfteingafle 8. 02it4] Laden zu vermieten. 3« Thoma, Bahnhofstraße 43. 3i4i] Em Laden per 1. Juli zu vermieten. Näheres Wolkengaffe 22. W erkstatt, große, helle, mit Lager, Boden und Hof- raum, ganz oder getrennt, zu vermieten. 4495 Neustadt 18.