1899 Sonntag dm U. Juni Erstes Blatt. e: Nr. 7. Amtlicher $til chrin. a. ntha J1 reaefter fr ab avübti Arbeit-!' die für dauernd untauglich befundenen Milttar- ssflichtigen, soweit denselben eine besondere Ladung Udreffe für Drpeschen: A«»eiger chlet«. Fernsprecher Nr. 51. Alle Anzeigen.«ermittlnn-Sstellen bei In- nn» Äuilenbc* nehmen Anzeigen für den «ießener Anzeiger entgeg*. Juni tööö- iS? ijrfen “ des 50ji gleichjch inben an $ i ununterbtt * verchrtev r teilte zrezugstpreiL vierteljährlich 2 Mark 20 Psg. monatlich 75 Pftz. mit Bringerloh«. Bei Postbezug R Mark 60 Pt«. >«ier1«ljährlich Sebm-b 'M , stalackj i; DM ick*. »lo- Bekanntmachung. bett.: Di- Ernennung des Großh. R°ut°mtm°nn°S H.°m°nz «u LiudeuselS zum Rentamtmann des Rentamts SiefeeiL Es wird hiermit zur öffentlichen K-uutmS gebracht, daß der zum Rentamtmann für das Rentamt Gieren er. nannte Großh. Rentamtmann Hremenz am 5. Juni d. J. seinen Dienst angetreten hat. Gießen, den 8. Ium 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Rechtold. , 5S*;m 8..MI.™ 1 i" » w 1 ^e^von^bcr’'@r{a^^ommijrton , als tauglich und einstellunqsfähig erkannten Militärpflichtigen, et schließlich derjenigen aus früheren Jahrgangen, « bie üon den Truppenteilen zur Disposition der EriaN Behörden entlassenen Soldaten; , t die von den Truppenteilen abgewiesenen einjährig Deutsches Mich. Berlin,9. Juni. Zur koburg-gothalschen Thron- f o l a e f r a g e. Im gemeinschaftlichen Landtage der Herzog- tüme/ Koburg und Gotha erklärt- heute StaatSm,n,s-r von Strenge auf den kürzlich eingebrachten Befragungs' antraq des Abgeordneten Dr. Heusinger wegen der Thronfolgefrage etwa Folgendes: "Vorerst kann lch erklären, daß die herzogliche Regierung mit dem Beschlüsse des Landtages vom 31. v. M. grundsätzlich einverstanden ist und an dem von dem Landtage eingenommenen SEndpunkt ste s festaehalten hat. Was die Thronfolge selbst anbelangt, so sind dem Staatsministerium von Jetten des Herzogs von Connauqht weitere Mitteilungen als die dem Landtage bekannten bisher nicht zugegangen. ^enn Schwierigketten entstanden sind, so ist eine definitive Entscheidung jedenfalls den Behauptungen des Abg. Haase erkläre er, daß er selbst und seine Frau ihre Arbeiter sehr gut behandelten. Arbeiter die Sie aufgehetzt haben, so schließt Redner, kann ick auck stets entlassen, denn ich finde jederzeit andere. * Präsident Graf B-ll-str-m: Das Sie war hoffeut- frfiirhpre9 ime seine Frau für seine Arbeiter sorge. Er, Redner' wisse aber nicht, was die Gräfin Klinckowström m Nr BeLng V denn er habe zu dieser Dame gar keine näheren Beziehungen. (Stürmische Hetterk.). h thaten wollten di- Arbeiter nicht, nur ihr Recht, S: ““ ä ’■“••• Befeitigung der Karenzzeit im Krankenversich-rungSg-f-tz wird debattelos angenommen, . Einige aus dem Hause beantragte Resolutionen sollen erst bei der 3, Lesung verhandelt werden. . Die Vorlage betr. Verwendung von Mlttetn des Reichsinvalidenfonds wird m 2. Lesung debatte- 1 andfifa UnivJL^i RtMdin, kppebition und Druckern: •W Höntmen. $ Antrag des Abg. Kirsch (Centr.) die daselbst festgesetzte Geldstrafe auf das Vierfache des hinter- $O9en®e6®ttÄitb9in6MttCr Lesung der Gesetzentwurf über das Flaggenrecht der Kauffahrteisch ff angenommen. Es folgen Wahlprufungen. Das Mandat des Abg. Rot her wird für giltig er^ klärt, die Mandate der Abgg. Graf Carmer unv $ e ^Das Äanda/ des Grafen D ö n h o f f - Friedrichstem "-'S Ä.57Ä' S S! K? « । “Ä“ Harriehausen, v, Staudy, Hasse. -H'lbeck, d^^Eine längere Debatte entspinnt sich bei dem Mandat des Abg, Lotze, welches schließlich für ungiltig er- Montag 1 Uhr: Kaiser Wilhelmkanal-Gebühren, Nachtragsetat, Hypothekenbankgesetz. Schluß 61/2 Uhr. ^Präsident Graf Ballestrem erhebt gegen die Zulassung der Beratung dieser Anträge Bedenken auf Grund I des §949 der Geschäftsordnung, erklärt aber, wenn em Widerspruch erfolge, wolle er die Anträge zur Verhandlung I ^^^Äbg. Stadthagen (Soz.) empfiehlt lebhaft die An- I träge. Der Reichstag habe hier eine moralische Verpflichtung In Ostelbien werde das Dreh besser behandelt, als I das kranke Gesinde. Nirgends gebe es so erbärmliche Lohne und so elende Wohnungsverhältnisse wie un Osten. Abg. Graf Klinckowström (kons.) hall.es für uber- flüssig, viel darauf zu antworten, denn die Ausführungen I Stadthagens seien nicht ernst zu nehmen. c I Abg Roesike (wildlib.) erklärt auch seme Freunde wünschten das, was der Antrag Stadthagen bezwecke, ^at- I suche aber sei, daß dieser Antrag mit dem ,-tzt zur Verhandlung stehenden Jnvaliditätsv-rsicherungsg-s-tz nicht in ^"^mdung st°h°.n (@oi) b. anträ3e für un- bebin|bg ° ® tna iTt d e (srs, BP.) meint, der Abg^ Stadt- I baaen habe furchtbar übertrieben mit seiner Schilderung über die Wohnungs- und Lohnverhältnisse in Ostpreußem | Auch die Lage der Kleinbesitzer in Ostpreußen sei gar keme I sg schlechte; sie habe sich in den letzten Zähren sogar wesentlich 8=btfiac^söniggberg (Soz.) verbreitet sich in ausaedehntem Maße über die politischen Verhältnisse tn Ostpreußen, über die Wahlergebnisse daselbst, indem er babei auf seine Auseinandersetzungen mit dem Grafen KUnckowström beim § 3a der Vorlage zurückkommt und namentlich dessen Behauptung zurückweist, daß die sozialdemokratischen Arbeitgeber erst recht ihre Arbeiter schlecht ^Abq^ Graf Klinckowström (kons.) verweist den Vorredner nochmals auf den bekannten Fall des sozialdemo- I kritischen Gutsbesitzers Braune in Ostpreußen. Entgegen v. Bechtold.____ BekanntmäWl^ 7 betitifieeb: das ObrrErsatzgeschäft f#*.18®** Ober-Ersatz-Geschäft für 1899 wird im Kreise "^8^Täe Sozialdemokraten beantragen nunmehr die Hinzusügung eines zweiten Artikels zu dem Juvalidenver- sicherungsgesetz, der eine Novelle zum Krankenverstcherungs- | acfets enthält Und zwar sollen die land- und sorstwirt- ?chasilichen Arbeiter in die Krankenversicherung -"bezogen, die Karenzzeit völlig beseitigt, die Verpflichtungsdauer der Krankenkassen von 13 aus 26 Wochen ausgedehnt und der Mindestsatz des ortsüblichen Tagelohns auf 1 h Mark s-sU oefefet werden Für den Fall, daß dies- Abänderungen des Krankenversicherungsgesetzes vom Hause °bgelehnt "erden beantragen die Sozialdemokraten ferner H'nzusügu"g -mes neuen § 164 zum Jnvalidengesetz dahingehend, daß Arbeit- | qebern solcher Arbeiter, die zwar der Invalidenversicherung, nicht aber der reichsgesetzlichen oder emer gleichwertigen landesgesetzlichen Krankenversicherungspflicht unterliegen, eine dreifache Beitragslast an die Versicherungsanstalt auferlegt Bekanntmachung. «Simird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, .. * mß »>' auch § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Ium UPttt1 Naturalleistungen für die bewayuete Mach ' „ms ,*ittelten Durch,chmltsmarktpreffe d-» 114 .»es I kfschlags von Fünf vom Hundert pro Monat t* In Unfern; Mai,, 1899 für den Lieferungsverband Gießen pro 1 - g. 108 eÄ9t die 2. Beratung der Vorlage b-tr. den Ge- bührentarif beim Nordostseekanal. Abg. Broem-l (frs. Bg.) beantragt, die Vollmacht des Bundesrats zur Tarifseftsetzung mcht um 5, sondern -Ä’Ä...;.«“ Aba. Hahn (Bd. d. Landw.) will semeEntschließung, 1 ob 5 od9er 3 Jahre, davon abhängig machen, ob die Re^- Schutz dagegen erblicken, daß etwa im engherzigen siskali- Freiwilligen. , , ist 11 itr Grund hiervon dcnchtlich anzuzngen und ist, wenn | iu i Witärvflichtiqer von seinem bisherigen Wohnorte weg «!«« ist zugleich anzugeben, wohin derselbe verzogen ist. ' M Großhcnoglichcii Bürgermeister haben bei dem ÄwKw «5 "£: H-S ÄSÄ S£'«- S B S. &RSS& «Ä» Ämtern und reinlich gekleidet erscheinen nnd^Niahreud ,L'LL°°«k?Si7de» chwtan AnshednngS-Bezirken noch ausdrücklich eröffnen toMln. ffiiic6en, am 25. Mai 1899. D!«Wil.Vorsitzende der Grobherzoglichen Ersatz-Kommission des Kreises Gießen. B oeckmann. MSd-lt-geni Gießener z-mili-iidtW-r, Der hessische Kmwirt, Klätter für hessische Volkskunde. M Inn«fern I“ n-chmtttn«, str .littiW1I*I -rtch-tn-nd-n «ummer bü borm. 10 Mr. mm Mk. 16,90, Heu Mk. 5,10, Stroh Mk. 3,70. G»W,, den 7. Juni 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. 1J1 “ ^rechtag, den 16. Juni im Rathause zu Ltch, vor- | । mittaijs 8 Uhr, s Q n, eamihin, den 17. Ium daselbst, vormittags 8 Uhr, 3 Anstl ben 19. J«m in der RestauraNon Zum A WA..W. Bierkeller", Schanzensttaße Nr. 18, zu Giefien, ko MW-ße.. immiittags 8 Uhr, , Di-Wtaq, den L«. J«»i daselbst, vormittags 8 Uhr, AlE Mikttvoch, den 21. Ium daselbst, vormittags 8 Uhr, Mwoch« m iliuiier^taa, den 22. Juni im Gasthaus „Zum Rappen ist mdMN Grüuberg, vormittags 8 Uhr, stattfinden. '•«^aben sich nach Maßgabe der b-sond-rt> *w lsis.Jm L kflf.inhpMPn Ulciiltar- n tt,; 185 SillS 0 ill RL Ttit «UlÄiitTie bei । ui wtei*-- l 'b »it flimmer ljüC a abnk, deren Direktionsmitglied dieser ist, in geschäftliche Krisis komme, stimmt zu dieser Automobil-Entführung in I tragikomischer Weise. Mindestens wäre der Fall durchaus zeitgemäß. Der Automobilbetrieb hat in Frankreich eine | ganz unerwartete Ausdehnung genommen, und schon vor einiger Zeit ist ein diesen Betrieb regelndes Gesetz veröffent- licht worden. Die Bestimmungen sind sehr eingehend und auch sehr praktisch. Der Fabrikant muß für alle Waqen- arten um die behördliche Zulässigkeit einkommen, und der Eigentümer muß die Jnbetriebstellung seines Gefährts bei der höchsten Departementalbehörde anzeigen; der Lenker muß I Einen Befähigungsnachweis erbringen, und schon vor einiger Zeit war es ja in der „Creme" Mode, sich prüfen zu lassen; die Herzogin von Uzäs allen voran. Die stündliche Fahrgeschwindigkeit darf in den Städten nur 20 und auf dem i pichen Lande nur 30 Kilometer betragen. Beiwagen und „Zuge" unterliegen noch besonderen Vorschriften; Straßen, Gewicht, Raddruck, Zugfystem müssen besonders angegeben und geprüft werden. Auch die Beleuchtung mit weißen und I grünen und am Schlußwagen die Deckung mit roten Lich- tern ist vorgeschrieben. Diese Vorschriften sind sicher sehr I toetfe, denn man weiß nicht, wie die durch die Eisenbahnen verödeten Landstraßen einst wieder belebt werden können. - jedenfalls würde das „automobil" entführte Staatsober- I Haupt bereits sicher unter dem Schutze dieser eben geschaffenen Betriebsordnung für Automobilwagen befördert worden fein. I Grausame Ironie! — Nach den Vorgängen von Anteuil I liegt man in Paris mit Spannung dem Rennen zu Lo nq- I ?arnps am nächsten Sonntag entgegen. Der Polizeipräfekt a en&e Vorsichtsmaßregeln getroffen, um etwaige I Ruhestörungen auf dem Rennplätze zu verhindern. Der I "Gaules" fordert die Aristokratie auf, angesichts der Herausforderungen seitens der Sozialisten und Anarchisten das Rennen um den „Grand Prix" diesmal nicht zu be- suchen. Modegeschäfte auf der Avenue de l'Opera, der Rue de la Paix ufw. haben indes bisher sehr wenig Abbestellungen erhalten. Denn die Damen der Geburtsaristokratie, wie des sogen, republikanischen Adels halten darauf, diesmal besonders zu glänzen. „Der Reiz der Gefahr erhöht das Vergnügen" lautet das von den maßgebenden Salons aus- I gehende Schlagwort. $ 1 Transvaal. Die „Times" meldet unter dem 7. d M aus Kapstadt, beim Schluß der Verhandlungen in Bloemfontein fugte Präsident Krüger, er freue sich über die freundliche Art und Weise, in der die Dinge erörtert worden seien, und er hoffe, daß man in Zukunft einander bester verstehen werde. derlm, 9. Juni. Die „Nationalztg." bestätigt, daß - . ^^E-fl^hten der Kanalvorlage günstiger geworden sind. Gegenwärtig schweben Verhandlungen zwischen der Regierung und den Abgeordneten der östlichen Landesteile, besonders Schlesiens, aus Grund der von nationalliberaler Sette in der Kommission gemachten Vorschläge. Es handelt fj halber hauptsächlich um eine Schiffbarmachung der öst- Uchen Wasterstraßen, namentlich der Oder, bis zu einer Tragfth.gk-it für Schiffe bis zu 450 Tonnen. Die von ^Ob-rprasident-u Fürsten Hatzfeld in B-uthen gestern erwähnten Verhandlungen haben sich hauptsächlich auf jene Punkte bezogen. Der Bericht der Kanal-Kommission ist heute vormittag fertig gestellt worden. Es wird erwartet, sAwebenden Verhandlungen bald zu einem günstigen Abschluß fuhren werden, sodaß am nächsten Donnerstag die zweite Lesung im Plenum begonnen werden könnte. Berlin, 9 Juni. Im Abgeordnetenhause stand heute auf der Tagesordnung die erste Lesung der Gemeinde- | Minister Frhr. v. d. Recke begründete die- [eIbe, Minister B. Thielen sprach in seinen Ausführungen d>e Hoffnung aus, daß der Landtag nicht auseinanderqchen werde, ohne die Korrektur des Gemeindewahlrechts vorgenommen zu haben. Nach längerer Debatte wurde die Vorlage an eine besondere 21er Kommission zur Söor= berotung überwiesen. Morgen stehen Rechnungsfachen, ärzt- uche Ehrengerichte, Wahlprüfungen und Petitionen auf der I ^agesordnung. Montag, Dienstag und Mittwoch nächster I SSo^E sollen für die Beratungen der Justiz-Kommission freigehalten werden. I Berlin, 9. Juni. Die ausständigen Steinsetzer so- I wie bie Steinsetzmeister traten heute nachmittag vor dem Elnigungsaml des Gcwerbegerichts zusammen, um einen Vergleich zur Beilegung des Strikes anzubahnen. Nach längeren Verhandlungen schlug das Einigungsamt einen ^gleich vor, nach welchem die Arbeitszeit der Steinsetzer auf 9 Stunden bemessen und der Lohn auf 65 Pfq., zur Nachtzeit auf 90 Psg. pro Stunde festgesetzt wird Die Vereinbarung gilt bis 1. Januar 1901. Die Vertreter der Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmer gaben jedoch diesem ^gleich nicht sofort ihre Zustimmung, behielten sich viel- I befragen^' ^le $eute a6cnb stattfindende Versammlung zu v . ^^^Selllicher Personentarif. Sei ber Se= ratung des Eisenbahnetats in der württembergischen Kammer Mitin teilte der Ministerpräfident Freiherr von Mtttnacht mit, in der letzten Zeit hätten auf Veranlassung I lunnenTn 2tcilllat)mc Reichseisenbahnamtes Verhäng inh9 hpn •^rtlbckn ^lschen Bayern, Baden, Württemberg ubet bie einfüS,run9 eines * •* Bettelei. In letzter Zeit werden die Bewohner der Gartensti aße und des Schiffenbergerweges durch zu dringe liche Bettelei junger, kräftiger, aber arbeitsscheuer Ge- feöen arg belästigt. Namentlich mittags und spät abends ist der Besuch ein starker. Beim Betreten und Verlassen des Hauses wird die größte Vorsicht beobachtet, im innern aber mitunter eine Frechheit gezeigt, die besonders Frauen in bie größte Verlegenheit bringen kann. Hoffentlich genügen diese Zeilen, um für die Zukunft derartige Mißstände abzustellen. Butzbach, 8. Juni. Gestern hielten in der vor einige* fahren neu hergerichteten Comthurkirche zu Niederweisel die Jo Hanni ter ritt er des Großherzogtums Hessen und der benachbarten Provinz Hessen-Nassau ihre alljährliche Versammlung ab. Im ganzen nahmen an diesem Kapitel etwa 28 Herren teil, wobei u. a. auch die Frage wegen Erweiterung des Krankenhauses zu Niederweisel mit erörtert worden sein soll. Nachmittags fand im „Hessischen Hof" z« Butzbach die übliche Festtafel statt. m r^n,Ocr theologischen und juristischen Fakultät ist die Verschiebung geringfügig, in der medizinischen nicht erheblich. ?“9C9hcn ^igt die philosophische Fakultät einen ganz be deutenden, mehr als 50 Prozent betragenden Zuwachs, an 7"zelnen Abteilungen der Fakultät teilnehmen; beispielsweise fei erwähnt, daß bie Studierenden der Matbe’ auf 29°hiP h QUf ' blLbrCr klassischen Philologie von 17 stnd ' die der neueren Philologie von 36 auf 63 gestiegen . Als ein besonders erfreuliches Zeichen für bie b^ n?^Um.«U^CffCr U™erfltät darf die starke Zunahme ber nicht aus Hessen gebürtigen Stubierenden gelten. In be" letzten vrer Semestern betrug die Summe der hessischen 206 ^sstschen Studierenden der Reihe nach: 468 — G6. 494 - 239, 472 - 245, 509 - 305. So ist ? dle Zahl der Hessen in dieser Zeit um nur 41, die berJÄ^effen dagegen um 99 gewachsen; während die Zunahme dort noch nicht 9 Prozent beträgt, beläuft sie sich hier auf nahezu 50 Prozent. s; . "t. . Boten die beiden Konzertnbende dieser Woche in Steins Garten in instrumentaler Beziehung einen s-ll-n-n Kunstgenuß, so schloß sich das gestrig? bk ä Süddeutschen Männer-Doppel-Ouartelts unter 2ei(ung des Herrn Eugen Hagen aus Karlsruhe ihnen ebenbürtig an E,ne gewisse Konzertmüdigkeit zeigte sich srei- ^b°imPubl>kum durch den schwächeren Besuch au diesem Abend. Dies ist bedauerlich; denn wir erinnern uns nicht, hier ^nen auswärtigen Männerchor gehört zu haben, der eine solche San^eit in der Empfindung, ein solch zartes Piano und | . ^lott enfrage. Bei einer Sitzung des Geschäfts- furtlenbW9mSf?Uf,eä bc8 ^"deutschen Verbandes in Frank- tigften Ausgaben des Alldeutschen Verbandes in allen Volkskreisen die Ueberzeugung von der Notwend/^ «ner, den nnausgesetz, steigenden Seeinteressen d^s Deutschen Reiches entsprechenden Flotte zu verbreiten." utschen Lokales and KrooinMes. Gießen, den 10. Juni 1899. *• Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Grosi- Allerhöchster Entschließung vom b 3- Allergnadigst geruht, den Oberleutnant a. D. Wilsr.ed Fre,Herrn Schenck zu Schweinsberg zum Kammerherrn zu ernennen. 9 ° •* Bon der Universität. Wir konnten schon jüngst die Mitteilung machen, daß die Zahl der in diesem Sommer. Semester immatrikulierten Studenten mit 814 bie n 1 -^chfle noch um 80 übersteigt. Nachstehende Uebersicht giebt die Veränderungen der Studentenzahl in den FakÜuättn ®:meftCtn "" 9anje" unb für di- einzelnen I solch mächtiges Forte zum Ausdruck Künstler sind wie geschaffen für Die Uber ein brillantes Slimm-nmaterial^bii Schulung. Das Publikum überschüttete daher auck ^H''^ nach ledern Vortrag mit stürmischen Reif^iÄb,c @anä besonders gefielen uns di- Chor? und „Am Ort, wo meine Wiege stand" Äö°" A "Am Stammtisch" von Peuschel und die „L,-b-spolka- non Kuntz- wurd-n jubelnd aus "7'^ Den instrumentalen Teil führte die hiesiae mit gewohnter Kunstfertigkeit durch. 9 9 Regimentsni^ ** Konzert des Akademischen Gefana-Nerpin« woch dem 14. Juni. Das Oratorium S ist bekanntlich von Haydn bereits mit den tm vorgerückten Alter komponiert worden attÄ“1' Haydn- wie ihn sein- Zeitgenossen schon' nanL? unthatig gewesen sei, das kann niemand behaupten' den vielen Kunstretsen die Haydn sogar wiederan London führten, was bei dem damaligen Manael an ? o °" recht zeitraubend war, hat er -in- wahrhas nbän Schaffungskraft bewiesen. Man zählt allein pH »ntenftnkl. der Ouvertüren). Dazu kommen 20 °nzert-, 9 Violinkonzerte, 6 C-Iloko^. " 16 Konzerte für andere Instrumente. Dann 77 I guartette, 38Klaviertrios, 30TriosfHr letzt. Anzeige wurde erhoben. — Ebenfalls gestern nadr mittag fuhr ein Radfahrer in der Sonnenstraße eine ältere ' £)ame an. Der Fahrer war nicht imstande, fein StG rechtzeitig zum Stehen zu bringen, auch hatte derselbe unterlassen, seine Annäherung durch Signal zu erkennen zu ! geben- — Auch in der Grünbergerstraße fuhr ein Rad ahrer kl£bLf^r riusuog bet aw l i I i i । \ i i i 4598 Sp." unb !8&!Qröet tz,d°ber d. 1T’2 Pi und NR städtischer Arbeitsnachweis Gießen Genneshausen, Kartoffeln H D, ä 500 (Magnum bonum) verkauft 4589 4578] Em braves Mädchen für Küche Für Turner -45M Etagen von je Offene Stellen llerslhitdenes ilermietungen B, ä 100 C, a 300 stets abzugeben bei guter Abfubr' können auck an Baustelle geliefert werden. 02132 Georg Schäfer, Licherstraße 2. neres, sehr schönes neues Haus, ganz der Neuzeit entsprechend eingerichtet, mit 2 Etagen von je 4 Zimmern und Küche mit wohnbarer Mansarde, Pferdestall für 3—4 Pferde, Wagen-Remise, großem Hof und schönem Garten, in schönster, freier Lage der Stadt, sowie für Private geeignet, verschiedene Bauplätze in feinster, schönster Lage. 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Paris, 10. Juni. In politischen Kreisen wird die Demission des Kabinetts Dupuy als eine bevor- tehende unvermeidliche Eventualität angesehen. Das Los ,es Kabinetts, so heißt es im allgemeinen, hängt von dem morgigen Tage ab. Wenn Dupuy in seiner Eigenschaft als Minister des Innern bessere Maßregeln zur Verhütung der Zwischenfälle am vergangenen Sonntag getroffen hatte, so würde sich dadurch die Lebensfähigkeit des Kabinetts Dupuy verlängert haben; inzwischen hört man schon Namen der mutmaßlichen Nachfolger Dupuys, und zwar Constans Ministerpräsident und Auswärtiges, Waldeck-Rouffeau Inneres, Krantz Krieqsminifter, während der Finanzminister Peytral und der Arbeitsminister Guillai durch noch unbekannte Persönlichkeiten ersetzt werden sollen. Constans an der Spitze würde b- geeignete starke Hand sein, die Frankreich im Augenblick nötig hat. . Paris 10. Juni. Es tritt neuerdings die bestimmte Meldung ans, daß die französische Regierung eine Erklärung Schwartzkoppens besitze, wonach er die Autorschaft des Rohrpostbriefes für sich in Anspruch nimmt. - General Roqet wird mit einer besonderen Mission betraut werden, jedoch bis zur Verlegung seiner Brigade von Paris — In den republikanischen Parteien ist man jetzt entschlossen, es einstweilen zu keiner Minifter-Krists kommen zu lassen. 7°- i» £ '!t- «ti 0" Noch ? ^beunu, 1;'; lve, Ave, £ "laten und'; "sgabe uoti 5 leicht mö^ enhaft ist. llet wurde N Sw allen W " " -o ' mnn cne 9Q 4öööj suDenaiiige tfiuu »um rMaa.nuni oonumj verlauf i 11 , E, a 1000 , -Ke* • HFtnh(>rIWeinmacben von Geschäftsräumen gegen Waaenbach,Wetzffeinstr.43. Die Rückzahlung dieser Schuldverschreibungen geschieht am 1. Ort I flUten Verdienst gesucht. ——--——-— ----- X-ÄS üää Ä..............""" zstiHt) der aurgelosten Schuldverschreibungen auf. Gießen, am 9. Juni 1899. Der evangelische Gesamt-Kirchenvorstaud. Dr. Naumann 457i] Gut möbl. Zimmer per 1. Juli I zu vermieten.Neuenweg 2. I Üil: 26. Andreas Johannes Braun, Hilfsbremser dahier, mit I s-ni»iiwhn Reifer bierfeldst Juni: 3. Gustav Hermann Richard I .a srälfutt «. M mH «&■*•«*> hierVi lä. 3. Konrad Hillgärtner, Taglöhner zu Ktss-lbach, m t I Mai itiiflierbentel zu Biedenkopf. 5. Johann Georg I w Ämedbt zu Gießen, , tSuH äbwia Christian Schenk, Omnibusschaffner dahier mn i l-.a XÄ Jakobine Gilbert Hierselbst. 6. G'°rg Paul Friedrich W.ll ^^r.coßmann, Hauptmann undKompagnie-Cbefdahier, mi flnn * Hbcrlotte Emilie Minna Kullmann zu Mainz, l. Kani -Reintiferb Witwer, Taglöhner zu Höchst «.SOL, mit Maria Marga- I retM edjrrcf, Krankenpflegerin dahier. 7. Georg Klatyik, Dr h ,b.ib'lic bttiter, mit Anna Kunigunde Feldmar hierfelvu. Zimii 3. Wilhelm ^heo?or^Schwieder, Apotheker dahier, mit I ftörber Hierselbst. Bi: 28. Dem Schuhmacher Johannes K"eipP Sohn, Otto Karlin 29. Dem Straßenwarter Karl Weller eine Tochter. 31. D -'a*ibn8H.ififtcnten Johann Georg Eiealtng ein Sohn, S n . '!. ’tetn Taglöhner Heinrich Pitz eine Tochttr, Karoline Mar . biahnarbetter Ludwig Biedenkopf °in Sohm Juni - 3^Dem | ALrotIa Wilhelm Burkhardt ein Sohn. 3. Dem ^^ecmt JohE f(n niur' eine Tochter. 4 Dem Taglöhner Ernst Gehrke eine )(9Wn ’ Dem Bahnarbeiter Konrad Eller eine Tochter. ^Dem - $ liofitt Löilhelm Löffert eine Tochter. 8. Dem Spenglermetster Aeo«, Apvel ein Sohn. 6e^rbwe# Juni: 3. Sara Oppenheimer, ged. Katz, Rentnerin, 81 Jahre ilt, 1 Mme von Liqueurf.brtkant unb »ra"nt,roeJ,n^a^ Dpii^drer Hierselbst. 3 Emma Katharine LinaEttse Emilie 15 Jahre alt, Tochter von Telegraphist Dani l Becker hier- lelb vl 3. Carl Michelson, 90 Jahre alt, Rentner hierselbft. 4 Mar^ Schlmi, gib. Hansel, 54 Jahre alt, Ehefrau von Landw rt Heinrich eWIT zu Eichenrod, Kreis Lauterbach. 4. Nicolaus Greb, 49 Ahre.alt, Knecht von Schlechtenwegen. 7. Auguste Zinßer, geb. 5tje 9fshrc alt, Ehefrau von Färber Konrad Zinßer zu Grün- »on- ÜMm, RtüS Fri°db«g. J-3»6«nn Ronr.b ®«l«6, 19 3«»« alt, l Sidcr von Niederweisel. 8. Emma Hümmerich, 49 Jahre au, ihn ■»flffihaft von Dillenburg. 9. Pauline Stammler, 64 Jahre «tt, i SjiLrin dahier. 9. Johanna Elisabethe Ottilie Zörr, 27 Jahre alt, \ jvtidl!rmacherin dahier. Auszug aus den Kirchenbüchern der StM Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute« MatthäuSgemeinde. Den 3. Juni. Wilhelm Theodor Schwieder, Apotheker zu /jn.-n,- unh Elisabeth Körber, Tochter des verstorbenen Kaufmanns Heinrich Ludwig Maximilian Georg Ferdinand Körber zu Frank« furt a. M. Getaufte. MatthäuSgemeinde. Den 3. Juni. Dem Privatmann Fritz Andrea« Neye ein Sohn, Daul Friedrich Peter Ulrich Felix, geboren den 11. Mat. * Dm 4 Jun«. D-m e»rWf=6et SBHDelm L-n> «in Sohn, Wllbelm Karl Daniel, geboren den 10. Mai. MarkuSgemeinde. Dm 3. Juni. Dem Taglöhner Franz Rmlmeister estre- Tochter, Luise Anna Susann- Margarethe, geboren den 20. Februar. Dm 4. Juni. Dem Fuhrmann Johannes Hill eine Tochter, Schn-ib-r eine Tochter, Lina, geboren den 27. April. JohanneSgemeinde. T , Dm 4. 3uni. Dem PofthilfSboien Konr.d Seim eine To-Hier, m“^^a8D,3rlÜLeil^m*Ä" ein Sohn. S,rmZw’ ’S“ ?i“uJ0ÄTb Wihner eine rochier. Johanna Katharine, geboren dm 10. Mai. Beerdigte. MatthäuSgemeinde. Dm 3. Juni. Elisabeth Jacob, geb. Roth, Ehefrau des O"ni^uSschaff^er^Jak^^Jac^,^^6 Jah^alt,^ Daniel Becker, 15 Jahre alt, starb den 3. Juni. Den 2. Juni. ?mst Goettach,* Zumeist" I Regiment Nc. 72 zu Torgau, 46 Jahre alt, starb den 31. M Verkehr, Kand- und Uulkswirtschast. «iesteu, 10. Juni. Marktbericht. Auf dem heutigen Wockenmcukt kosteten: Butter per Pfd, ^ 0^0-0.90 Hühnere« ver St 6—6 4, 2 St. 0-0 I», Enteneier 2 St. 11—12 per St. 16-11 Käse 1 St. 5-8 H, Kasematte per 6t 8 * ®rbfen per Liter 22 X Linsen per Liter 32 <■$, Tauben per Paar S 0 70-1.00 Hühner per St. X 1.10-1.50, Hahnen per Stück u i 20 1.80 Enten per St. X 2.00—2.20, Gänse per 0.00-0.00,'Ochsenfleisch perPsd. 68-74^ Kuh-und Rmdflersch per Pfd. 62—64 4, Schwemeflersch per Pfd. 60—72 H, ^wern •» sxS S ». «Ä8»*“ 5 »' ■ ■ Dauer der Marti,eit von Uhr >n°r<,enS bi- l Uhr na^ mittags. Während der ersten 8 Stunden der Marktzeit darf xm Umherziehen nicht feilgeboten werden. 7 s. '^umann.---------------------- Anzüge für b^Mark. Farbeachter Stoff 02121] Kleine Familienwohnung jum howxe guter Sch wird garanttrt. Aucy ^ne Billa mit 2 Etagen von je 1. Juli zu vermieten. Ebelsiratze 34.1 Stoff kann billig abgegeben werden. Rimmern und Badezimmer mit großer W. Stumpf. 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Eine sehr stark besuchte öffentliche Maurer-Versammlung beschloß gestern abend, überall dort, wo die Maurer zur Erhöhung des Stundenlohnes auf 65 Pfa. in den Ausstand eingetreten sind, unbeachtet der Drohung der Arbeitgeber den Streik fortzusetzen, jedoch bis auf weiteres neue Sperren über Bauten nicht zu ver- Berlin, 10. Juni. Die hiesigen Steinsetzer haben den Spruch des Einigungsamtes einstimmig angenommen, jedoch die Fortführung des Streikes ebenso einstimmig de- ;Sl - H: 21 Jahren, am 12. Juni 1878^ starb in Paris / der US Limin von Hannover, Georg er tvurbe un F.,miÄ.iÄloß zu Windsor beigesetzt. Sem Sohn Ernst % Ä AuguH brr den Titel seines Großvaters, Herzog svonCum- W berla.j ! annahm, hielt auf Anregung der partikulaiistischen ' M b .f । Welfeim.Mei in einer öffentlichen Kundgebung seine Anspr iihtlnjj V zuf ^nuDticr auftecht und weigerte sich somit die ReichMbr ung anzuerkennen. Temperatur der Lahn und Lust nach wniur gemessen am 10. Juni, zwischen 11 u. 12 Uhr mittag«: wfc -- ..... ft nJ°9at£; -'N- tonU> Gartenftratze L. immTSMS. «äss ü». 2 l^Mr i Kellner, 1 Küfer, 1 Kupferschmied, 2 Lackierer 1 Sattlerei Schm ,--I pro Kursus nur 10 Wik. um gep 1 seindiner, 2 Sckreiner, 1 Schuhmacher, 2 Spengler, Lehrling gesucht.। Sprechzeit abends 8—10 Ahr. H. Dames, Schmiedemeister, 02111 Steinberg bei Gießen. ©11181] Wegzugs halb, mittl. Stock, 3 biS 4 .«Amur m. Bleichpl. und Zub., zu verm. HH, «rLninger Wwe., Steinstraße 59. Wtt Famüienlogis zu vermieten.^ Schiffenbergerweg 56. Sjiji Die Parterrewohnung in der «MiMaße 27, sowie die Belle-Etage- $Bc:.jrrg daselbst, 6 sehr schone, streit -Zimmer enthaltend, mit ,e zwei orgjiit Mansardenzimmern, Gartenanteil uniMsichplatz, Wafferspülung ,m Haus, pe»:i Oktober d. I. zu vermieten durch tL Jacob, Bismarckstraße 17, 11. 8!iMi^^^7T^»«7^merm2 pr 1.0 Sept, und pr. 1. Oktbr. 02125 B^nhyofstr. einige 2- u. 3-Zlmmerw. MMWunkt der Stadt, einige Laden mittl Wohnuung rc. 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Juui: Waldausflug, Mekßrch "A» Abmarsch 3*/2 Uhr pünktlich von der Ecke der LandmarwiMlchlr straße. Auch Gäste sind willkommen. Bei ungünstiger Witterung von derselben Zeit ab ZusamnMnnst iu SteiuS Garten (großer Saal). ______________________________________Der Vorstand. Kunstverein. Aeu ausgestellt: Die Stummen des Serails. Koloffalqemälde von Iaut Mouchard, Pari«. 4590 Wir eröffnen unseren dritten diesjährigen Anterrichls-Kursus am Montag dem 19. Juni er., abends 9 Uhr iu unserem zluterrichtslokal, Restaurant Mel, Sauueastrch. Das Honorar beträgt 6 Mark und werden Anmeldungen M Beginn d s Unterrichts entgegengenommen. 4588 ii Geschäfts ■w K 02113 M M s. ausgeführt von der 4595 Anfang 4’/2 Uhr. Entree 30 Pfg, Großes Sommerfest 4599 02117 Hanf Gesuche Vereine zu erwerben suchen. 4581 Elise Möser Ludwig Geismar Verlobte. Giessen, Juni 1899 Liederkranz. Heute Samstag abend: Singstunde. I)er Vorstand der Stenographengesessschaft Haöelsöerger^ Kapelle des Grossh. Hess. 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