1899 MenStag den 11. April Erstes Blatt. Amts- ttnb Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. Hüt Dnzeigen-Lermittlimg-ftellen bei In- und 81141 enM ncbrnrn Anzeigen für den Bießener Anzeiger cntgeeee. SSriUfl^pretfl oieruHäbvIid} 2 Mar! 20 Pf, monatlich 75 Pfz mit tkingerlofnv Bet Postbezug 2 Mark 50 Bf,, vierteljährlich • Bv Gießener Vetrt ril d und der am Reservisten. E. Zu Sich üson-Neuhe: > IHM'mix, tpeHtion und Bruder ei: Zch.tOr.te Nr. 7. Ter Dienst auf der deutschen Flotte. Unter dem 20. Februar d. I. ist eine Kaiserliche Kabinettsordre ergangen, betr. die durch das Flottengesetz bedingte Personalvermehrung. Um diese letztere zu erreichen, sind wesentliche Erleichterungen und Änderungen bei der Ergänzung des Seeoffizierkorps getroffen worden, unter denen die bemerkenswertesten folgende sind: 1. Der Eintritt in die Seeoffizierslaufbahn wird durch Fortfall der Altersgrenzen erleichtert; 2. durch den angeordneten teilweisen Wegfall der Takelage der Schulschiffe — es sind deren fünf vorgesehen — wird die Ausbildung vereinfacht; 3. die Offiziersaspiranten können jetzt als solche mehr als bisher nach dem Ausland kommen, und endlich 4. wird die ganze Laufbahn durch die Beschränkung in der Forderung einer monatlichen Zulage auf die Dienst» zeit bis zur Beförderung zum Oberleutnant zur See erheo- lich verbilligt. Es sollen alljährlich bis zu 200 Seekadetten und bis zu 800 Schiffsjungen eingestellt werden, zu deren erster Ausbildung wie gesagt fünf große Schulschiffe vorgesehen sind. Hier ist also jungen Leuten auch aus dem Bmnen- lande Aussicht auf eine rasche Laufbahn eröffnet, wie sie sich bei der Ueberfüllung der meisten anderen Berufsarten so leicht nicht bieten dürfte. Dazu ist mit Sicherheit vor- i auszusehen, daß bei der immer mehr hervortretenden Notwendigkeit einer starken Kriegsflotte die Verhältnisse auf eine längere Zeit hinaus die gleich günstigen bleiben werden. Wir möchten ganz besonders auch darauf Hinweisen, daß die Kosten der Lausbahn eines Seeoffiziers keineswegs so hoch sind, wie vielfach angenommen wird. Man muß dabei auch beachten, daß die jungen Leute jahrelang an Bord eines Schiffes wohnen und beköstigt werden, sodaß hier Ausgaben erspart werden, die wesentlich ins Gewicht I fallen, wie u. a. daraus erhellt, daß die Fähnriche zur See I nach Erledigung der Spezialkurse und nach Bestehen der I Offiziersprüfung für 2 Jahre an Bord kommandiert werden I sollen. Die elterliche Geldzulage wird, wie bereits bemerkt, I auf die Dienstzeit bis zur Beförderung bis zum Oberleutnant I zur See beschränkt; es gibt aber thatsächlich nicht wenige I Seeoffiziere, die ganz ohne solche Zulage ausgekommen sind, I bezw. auskommen, und das sind wahrlich nicht die schlechtesten I in unserem vorzüglichen Seeoffizierskorps. Wir wollen es hier nicht nochmals hervorheben, welchen I mächtigen Reiz der Dienst auf der Flotte auf einen lebhaften I Geist und ein empfängliches Gemüt ausübt, wie der Körper I gestählt, der Blick und die Anschauungsweise geweitet und I geschärft werden, aber wir möchten Eltern und junge Leute I wiederholt auf diese schöne und erfolgreiche Laufbahn hin- I weisen, die gerade jetzt und in den nächsten Jahren so I glänzende Aussichten eröffnet. Auch für die Schiffsjungenausbildung ist eine wesent» I liche Erleichterung vorgesehen insofern, als eine Anzahl I Jungen des älteren Jahrganges unter Beförderung zu I Leichtmatrosen auch auf andere als Schulschiffe verteilt I werden kann. Die Beförderung der Jungen und Leicht- I matrosen zu Matrosen erfolgt nach einer Gesamtdienstzeit I von 2 Jahren. Auch hier also sind die Aussichten gut, I und wir dürfen daher wohl hoffen, daß es nicht an der I nötigen Zahl tüchtiger und braver junger Leute fehlen wird, die sich dem Dienste als Kadetten und Schiffsjungen auf I Deutschlands mächtig aufstrebender Flotte widmen werden. am 20. April 1899 in der Amtsgerichtsstraße für die Bewohner von: Albach, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit Albacher Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münster, Nieder-Besfingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach. 1. Appell vormittags 9 Uhr 30 Minuten Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten sowie zur Dispofition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffe«. 2. Appell mittags 12 Uhr Wehrleute 1. Aufgebots aller Mafien und sämtliche Ersatz- Reservisten. „ Befreiungsgesuche sind bis längstens 8 Tage vor dem Appell auf dem Dienstwege (durch das Hauptmeldeamt) einzureichen und müffen durch die Bürgermeisterei bezw. bei Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt sein, werden aber nur im dringendsten Rotfalle genehmigt. Diejenigen Mannschaften, bei welchen Fußmeffunge« vorqenommen werden (Sämtliche Mannschaften des Jahrgangs 1894 aller Waffen mit Ausnahme der nichtgeübten Ersatz-Reservisten) haben überhaupt feine Aussicht auf Befreiung. Die Leute haben in bürgerlicher Kleidung, sowie mit reinen Strümpfen zu erscheinen. Stöcke, Schirme, Pfeifen und Cigarren sind vorher wegzulegen. Die Militärpapiere (Paß und FühruugS- zeuguis) müssen zur Stelle sei». Sämtliche Mannschaften stehen im Laufe deS ^ganjen Kontrolltages bis einschließlich Mitternacht unter dem MUitärgefetz. Gießen, den 5. März 1899. Großh. Bezirks-Kommando. Det ring. 1. Appell vormittags 8 Uhr 45 Minuten: Offiziere, Sanitäts Offiziere und Beamten der Reserve Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Dispofition der Truppenteile und Ersatz-Behörden entlaßenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell vormittags 11 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots aller Mafien. 3. Appell Nachmittags 1 Uhr: Sämtliche Ersatz-Reservisten. «dreffe für Depeschen: Jtaieifltr Hieße*, Fernsprecher Nr. 51. Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Dispofition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffe«. 2. Appell vormittags 11 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen. 8. Appell nachmittags 1 Uhr: Sämtliche Ersatz-Reservisten. D. Zn Hungen am 19. April 1899 am Friedhof für die Bewohner von: Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim mit Hof-Gill, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodheim mit Hof-Graß, Röthges, Stein» heim, Trais-Horloff, Utphe, Dillingen. 1. Appell vormittags 9 Uhr 30 Minuten: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots. Reservisten, sowie zur Dispofition der Truppenteile und der Ersatz-Behörden entlaßenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell mittags 12 Uhr: Wehrleute 1. Aufgebots aller Waffen und sämtliche Ersatz- Gratisbeilagen: Gießener Familienblatter, Der hessische Landwirt Mütter für hessische Volkskunde.________________ haltiger Au.waM ss «t * trasse !?• C. Zu Grünberg 18. April 1899, am westlichen AuSgange auf der Straße nach Gießen für die Bewohner von: Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg mit der Dickels- mühle, Neumühle, Stadtmühle, Steinmühle, Obere und Untere Ziegelhütte, Latzmühle, Hattenrod, Harbach mit der Kolbenmühle und Sommermühle, Keßelbach mit der Ra- benauischen-Papiermühle, Lauter mit der Artztmühle, Bmg- mühle, Georgenhammer, Strellesmühle und Walkmühle, Lindenstruth, Londorf mit der Burg Rabenau, Burgmühle, Schmittmühle, Reitzenmühle und Ziegelhütte, Lumda (Groß und Klein), Odenhausen mit Appenbörnerhof, Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen mit Bollnbach, Beitsberg und Wirberg, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain mit dem Hainer-Hof, Winnerod. 1. Appell vormittags 9 Uhr 15 Minuten: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Deutsches Reich. Berlin, 8. April. Das preußische Staatsministerium trat heute nachmittag um 3 Uhr unter dem Borfitz seines Vicepräsidenten, Dr. v. Miquel, im Dienstgebäude zu einer Sitzung zusammen. Berlin, 8. April. Gestern abend war bei dem Kaiser- paar zum Thee geladen: Minister v. Miquel, Staatssekretär v. Bülow, Geheimrat v. Lucanus, Admiral Holl mann und Profeßor Delitzsch, sowie verschiedene andere Herren. Profeßor Delitzsch hielt der versammelten Gesellschaft einen Vortrag über Babylon und die dort von der deutschen Orient-Gesellschaft geplanten Ausgrabungen. Der Kaiser hielt die Anwesenden in der Unterhaltung über das Thema des Vortrages bis Mitternacht um sich. Berlin, 8. April. Der Kaiser hörte heute vormittag im Auswärtigen Amt den Vortrag des Staatssekretärs v. Bülow und später im Schloß die Vorträge des Chefs des Generalstabes, Graf Schliessen und des Chefs des Militär-Kabinetts, Generals v. Hahnke. Um 1 Uhr nahm der Kaiser eine große Anzahl militärischer Meldungen ent» - Verdauungsstörun nimaliscbesELw*inU-: lates und des ; nd 1 Gramm fettfreiem Mu jankbeitsefitbdnitgin y L- Herr Dr.ZiehMlt e- Meinen Herren CoW-, Tflolae roborantisMeu. ntes Selle nicht zu ilegirten Apotheke- heke. ''8e* * Stiehl gezeichneten Nomina bskriptionsstelle als om 18. April bis m wer zur Hälfte. Q nur soweit berück lt deo Interessen der L K * Issohn & iawuilm abends'/-SA' il (Seibd). KasseilprüfuligEn Jnftamlcriie. 3. Appell nachmittags 2 Uhr: Tchrleute 1. Aufgebots der Infanterie. Am 14. April 1899. 1. Appell vormittags 8 Uhr: Irftrvisten sowie zur Dispofition der Truppenteile und den kisutzBehörden entlassenen Mannschaften aller übrigen UM*, und zwar der Garde, Jäger, Cavallerie, Feld- und »yiiHjMcric, Pioniere, Eisenbahn- und Luftschiffertruppen, desS Kalins (einschl. Krankenträger), Sanitäts- und Veterinär» perchn-ls, Büchsenmacher-Gehilfen, Oekonomie-Handwerker, MaMm-Mannschaften. 2. Appell vormittags 10 Uhr: lSchrlente 1. Aufgebots aller übrigen Waffen und zwar ?er - tzarde, Jäger, Kavallerie, Feld- und Fußartillerie, Piomre, Eisenbahn- und Luftschiffertruppen, des Trains (dinCHI. Krankenträger) Sanitäts- und Veterinärpersonals, Bü MiMachergehilfen, Oekonomie-Handwerker und Marine- Mabmsh'aften. 3. Appell nachmittags 2 Uhr: -Etliche Ersatz-Reservisten der Jahrgänge 1892, 1893, 189WL895, 1896, 1897 und 1898. 4. Appell nachmittags 4 Uhr: -Etliche Ersatz-Reservisten der Jahrgänge 1886, 1887, 18« 1 «89, 1890 und 1891. Am 15. April 1899 füri bi Bewohner von Allendorf a. d. Lahn, Großen-Linden, LanWms, Leihgestern, Watzenborn und Steinberg, Hausen. 1. Appell vormittags 8 Uhr: silfxrvisten, sowie zur DiSpofitton der Truppenteile und der? ffiatz Behörden entlaßenen Mannschaften aller Waffen 2. Appell vormittags 10 Uhr: Levrlente 1. Aufgebots aller Waffen und sämUiche Ersatz. ResEijiem. B. Z« Lollar tn rii. Styrü 1899, neben dem neaen Bahnhofsgebäude für die iNimhner von Allendorf a. d. Lda., Alten-Buseck, Bersrod: tarn, Climbach, Daubringen mit Heibertshausen, Gnkchn-Lguseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mitT Wberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a.d.Lda., $rc:l|t, Wieseck. »orivdt ’ 1 April vorn <• ; SBortufli^ ______-- jOggfH-1 iS- Gießen, den 10. März 1899. B tv.lt: Arühjahrs-Sontrollversarnrnlungen. Grotzherzogliche Kreisamt Gießen .ho bie Grotzh. Bürgermeiftereieu des Kreises. Nachstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche öffentlichen Kenntnis bringen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Bet Den diesjährigen FrühjahrS-Kontrollversammluugen im -retast Gehen haben zu erscheinen alle zum Hauptmeldeamt Gie'rtzkn gt hörigen: 1) Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamte der Reserve uunb Landwehr 1, Aufgebots (Anzug: Helm, Waffen- rock, Achselstücke, Feldbinde, lange Hosen oder hohe Stiefel beliebig, bei schlechter Witterung Paletot). 2) Reservisten, sowie zur Dispofition der TruppenteUe mnb der Ersatz-Behörden Entlaffenen aller Waffen. 3) Wehrleute 1. Aufgebots, die vom 1, Oktober 1886 ab »eingestellt worden. 4) (Ersatz-Reservisten geübte und nicht geübte. Nachstehend ist angegeben, wo und zu welcher Zeit die portopflichtigen anzutreten haben. A. Zu Gießen IN iDimatog Garten für die Bewohner von Annerod, Surf# har'Äiseldsn, Gießen mit Schiffenberg und Herrnwald, HeuchelheilSlmn-Linden, Oppenrod und zwar: am 13. April 1899. 1. Appell vormittags 8 Uhr: VWere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Vairiiitht 1. Aufgebots; Reservisten der Infanterie, Jahrgänge 18m, 18192, 1893 und 1894. 2. Appell vormittags 10 Uhr: Reservisten der Infanterie der Jahrgänge 1895,1896, 189"unfo 1898, sowie sämtliche zur Dispofition der Truppenteil« iinb der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften der ch her Suppen, uti cst Walser und Swsfc- eftcflle Suppen ik:-" en. Zu habait'Mt ' i bei bach KacEfrn 'd>* 11 nach beroM. t M Mn AM if - Vill, »J * Verbot des Kuustweins. Zu Neustadt a. d. H. tagte kürzlich der „Verein für Weinbau und Weinhandel der bayer. Pfalz". Die von mehr als 200 Winzern und Interessenten besuchte Versammlung beschloß, Protest zu erheben gegen die von der bayerischen zweiten Kammer genehmigte Kunstwein-Steuer. Einstimmig wurde beschlossen, an die bayer. Kammer der Reichsräthe (erste Kammer) eine Petition zu richten, in welcher um Ablehnung der Kunstwein- steuer-Vorlage ersucht wird und ebenso einstimmig die kgl. bayer. Regierung zu ersuchen, mit Nachdruck darauf hinzuwirken, daß von Reichswegen ein Verbot der Kunstweinfabrikation eintrete. Diese Kundgebung der pfälzischen Winzer erscheint für Hessen um so beachtenswerter, als bekanntlich in dem neuen Weinsteuergesetz die Kunstweinfabrikation in Hessen gegen Lösung eines Erlaubnisscheins von Mk. 50 und 6 Pfg. Steuer pro Liter, staatlich genehmigt gegen und darauf diejenigen der neu ernannten kommandierenden Generale. Berlin, 8. April. In einer offiziösen Auslassung der „Nordd. Allgem. Ztg." über die Vorgänge in Samoa heißt es u. a., daß die Vollstreckung der Entscheidung des Obergerichts in Sachen der Königswahl eine direkte Verletzung sowohl des Samoa-Vertrages sei als auch des Nachtrags-Abkommens vom Jahre 1893, wonach das erste Erfordernis zu jeder durch Kriegsschiffe zu bewirkenden Expedition einer obergerichtlichen Entscheidung neben dem Anträge des Obergerichts selbst ein entsprechendes einstimmiges Ersuchen der drei Konsularvertreter ist. Der widerrechtlich durch die fremden Kriegsschiffe auf Samoa herbeigeführte Zustand kann nach den bereits vorliegenden Erklärungen der drei beteiligten Regierungen der Entscheidung der nach Samoa zu entsendenden Spezial-Kommission nicht präjudizieren. Die neuesten Erklärungen der großbritannischen und amerikanischen Regierung gestatten keinen Zweifel darüber, daß beide sich auf den vertragsmäßigen Boden stellen. Berlin, 8. April. Der „Post" zufolge ist von den in der Presse cirkulierenden Entschädigungsansprüchen, welche angeblich die Vereinigten Staaten an die deutsche Regierung wegen der beim Bombardement von Apia gefallenen amerikanischen Unterthanen gerichtet haben sollen, hierorts nach bestem Vernehmen nichts bekannt. Berlin, 8. April. Freiherr v. Hammerstein, der ! ehemalige Chefredakteur der „Kreuzzeitung", wird am 26. Juni d. I. aus dem Zuchthause zu Moabit entlassen werden. Um dem Freiherrn v. Hammerstein die Verbüßung von noch 100 Tagen Zuchthaus zu ersparen, ist von Freunden seiner Familie die Summe von 1500 Mark aufgebracht worden. — Die Ablösung der Steuer-, Umlagen* und Zollfreiheit der bayerischen Standes-, Herren, die vom Lande bekanntlich schon seit Jahren an- | gestrebt wurde, wird nunmehr zur Wirklichkeit. Wie aus I München geschrieben wird, steht der Annahme eines von der Staatsregierung eingebrachten dahin zielenden Gesetzentwurfs seitens der beiden Kammern des Landtages nichts mehr im Wege, I und somit werden die fraglichen standesherrlichen Vorrechte, | bü eigentlich nur noch eine geschichtliche Begründung hatten, I rn aller Bälde verschwunden sein. Die in Betracht kommenden I Standesherrn — einige 20 Familien — werden mit einer I einmaligen Kapitalsabfindung entschädigt werden, wofür der I 18 fache Betrag des ermittelten Jahreswertes der bisherigen I Steuer- und Umlagensreiheit festgesetzt ist. — Unter den Persönlichkeiten, die von deutscher I Seite für die Samoa-Kommission in Betracht, kommen, werden in erster Reihe der Ministerresident in I Caracas Dr. Schmidt-Leda und der Generalkonsul in Shanghai | Dr. Stübel genannt. Beide Herren kennen die Verhältnisse auf Samoa aus eigener Anschauung, da sie längere I Zeit in amtlicher Stellung dort thätig waren. Norderney, 8. April. Gestern früh ist der deutsche I Kutter „Johannes von Nethlick" (Schottland), mit Kohlen I nach Norderney bestimmt, untergegangen. Kapitän und I drei Mann Besatzung sind durch das hiesige Rettungsboot I Fürst Bismarck gerettet worden. | Paris, 9. April. Der Dreyfus-Streit nimmt I seinen Fortgang. Man behauptet, dem „Figaro" seien die I Zeugenprotokolle durch einen General übermittelt worden, I dem Boisdeffre auf alle mögliche Weise zu schaden versucht I habe. Inzwischen suchen die von General Roget bloß- I gestellten Personen dessen Angaben zu entkräften. — Für | Dreyfus tritt in den Figaro-Veröffentlichungen ein Major I der Artillerie Hartmann ein, welcher auf Ersuchen der Ver- | teidigung seine Aussagen machte. Er bespricht alle durch I das Bordereau angeregten Fragen und kommt zu dem I Schluffe, daß möglicherweise Esterhazy, unmöglich aber I Dreyfus der Schuldige sei. Die nationalistischen Blätter I greifen Bertulus inzwischen heftig an. Sie behaupten, der I Staatsanwalt von Aix habe über ihn, als dieser in Nizza I war, an den Justizminister einen Bericht erstattet, in welchem I er auseinaudersetzt, daß Bertulus in nationaler Beziehung I verdächtig sei. — Uebrigens werden die vereinigten Kammern I des Kaffationshofcs infolge der sich widersprechenden Aus- I sagen des Generals Roget und des Untersuchungsrichters I Bertulus eine Sitzung abhalten, um die Frage einer nach- | träglichen Untersuchung zu prüfen. — Die Geduld des I zeitungslesenden Publikums soll also noch weiter mit dieser 1 unerquicklichen Sache in Anspruch genommen werden, ohne | daß eine wirkliche Klärung derselben sich auch nur mit I einiger Sicherheit erwarten ließe. Belgien. Das sozialistische Genossenschafts- I wesen. Die belgischen Sozialisten haben von jeher die I Arbeiter durch eine Aufbesserung ihrer Lage an sich zu ziehen I versucht. Es lag nahe, daß sie diese Ausbesserung durch die I Genossenschaften zu erreichen suchten. Vor etwa 15 Jahren I schon hatten sie eine große Genossenschaft in Gent, Vooruit, | | soweit gefördert, daß deren Wirksamkeit allgemein anerkannt I I wurde. Der Verein gab eine Zeitung in niederländischer Sprache heraus, betrieb eine Bäckerei und einen Kleiderladen, und lieferte seinen Mitgliedern zu billigen Preisen Brennstoff und sonstigen Hausbedarf. Später kam noch eine große Bierwirtschaft hinzu. Der Erfolg war durchschlagend. Wenige Jahre nach dem Arbeiteraufstande, vom Jahre 1886, bediente Vooruit 22000 Haushaltungen. Mittlerweile hatten sich auch I in Brüssel und in den Bergwerksbezirken Genossenschaften I aufgethan, welche die Sozialisten vielleicht mehr zusammen- I hielten, als der gleichzeitige Kampf um das allgemeine Wahl- I recht. Denn es war für die Arbeiter keine Kleinigkeit, das I Kilobrot statt mit 32 Cent. — 25 Pfg. nur mit 22 Cent., also I mit 8 Pfg. weniger, als die vereinigten Bäcker für gutes I Weißbrot forderten, bezahlen zu können. Dadurch drückten I die sozialistischen Genossenschaften, die mit den besten Ma- I schinen arbeiteten, den Brotpreis allgemein herab. Der I Gewinn wird an die Mitglieder vierteljährlich, nach Abzug I einer Quote für Parteipropaganda — wobei die Herren I Chefs sich natürlich nicht vergessen — in der Form von I Brotscheiben verteilt. Gegenwärtig wird das Brot zum Preise I von 24 Cent, verkauft, während die Bäcker für ein Kilobrot I gleicher Güte 28 Cent, nehmen. Die von den „bürgerlichen" I Parteien nach sozialistischem Vorbild gebildeten Genossen- I schäften mit klerikaler oder liberaler Mitgliedschaft halten I denselben Preis ein wie die Sozialisten. Am zweckmäßigsten I haben es die Brüsseler Liberalen gethan, die das sozialistische I Genossenschaftswesen dadurch ergänzt haben, daß die Mit- I gliedschaft und der regelmäßige Warenbezug eine Versiche- I rung gegen Arbeitslosigkeit infolge von Krankheit oder anderer I Umstände erschließen, sodaß den Mitgliedern und deren An- I gehörigen in solchen Fällen unentgeltlich während 13 Wochen I Brot verabreicht wird. Auf diese Weise wird den Arbeitern I zum Teil gegeben, was das deutsche Krankenkassengesetz gewährt, I was jedoch in Belgien bei der Schläfrigkeit des Gesetzgebers I nicht staatlich vorgeschrieben ist. Es sind allerdings bei dem I großen Genter Konsumverein Unregelmäßigkeiten vorge- I kommen, den Gegnern ist es jedoch nicht gelungen, daraufhin I die Leitung zu sprengen. Die Diktatoren behaupten ihre I Stellung weiter durch die Magenfrage und, für einen deutschen I Sozialdemokraten schrecklich zu hören, durch die Bourgeois- I Praktiken eines Schultze-Delitzsch anstatt durch die Haar- I spaltereien eines Karl Marx oder eines Lassalle. Mehrmals I sind denn auch die belgischen Häuptlinge mit den deutschen I aneinander geplatzt, Vandervelde gegen Liebknecht. Die I deutschen Theoretiker des sozialen Umsturzes erklärten stets, I es sei notwendig, die Proletarier in der Unzufriedenheit zu I erhalten, damit sie im gegebenen Augenblick dreinzuschlagen I bereit wären. Die hausbackenen Belgier, wie auch die meisten I französischen Sozialisten, lassen sich durch die Berserkerwut I der Deutschen nicht hinreißen und wirtschaften weiter. Sie I denken wohl, daß ihre Leute stets genug Unzufriedenheit I bereit halten, ohne daß ihnen das Brot des armen Mannes I zu teuren Preisen verabreicht werden müsse. Denn wie der I verstorbene klerikale Staatsminister zu sagen pflegte: ein I Belgier ist ein Mensch, der sich beklagt. Man kann aus I dem Vorgehen der belgischen Sozialisten überall eine Lehre I ziehen. (K. Z.) | 11 »Stai llo"l2tre., ! Titniüg »tu 11. nid’mittagf : '»TÜngn» i(6 in Ski äiluttti Saal): 1) 1 KvtzMianl m Ui des Hamburger Dampfers „Bulgaria" betafift*' I Donnerstag das Hamburger Seeamt unter Lor?r> ? I Dr. O. Goßler. Die Aussagen des Kapitäns ' halten nichts Neues. Das Seeamt hat die fttmiL Schiffe vernehmen laffen, die die „Bulgaria" i, I getroffen haben. Es interessiert aus diesen Deri^, I besonders die Aussage des Kapitäns Casey von beul?; I „Weehawken". Dieser hat vor bem deutschn^ in Hüll folgendes ausgesagt: „Als fein zweiter r.. I mann Pickett mit bem Boote ber „Weehawken" faX der „Bulgaria" kam, habe ihm Kapitän Schmidt I er möge die Passagiere abnehmen, und Kapitän EL-- habe noch hinzugefügt: „Ich fürchte nicht für mit I mein Schiffsvolk". Heber das Forttreiben des SBootcs • I Schärges hat sich Kapitän Casey geäußert: „Ich r.'t I nicht, daß diese Leute wegen ihrer eigenen Sichers, I Schiff verlassen haben, sondern infolge unkontrolliert I Umstände." Auch die übrigen Schiffsführer haben t I das Verhalten der „Bulgaria" nur günstiges berit-7 | Das Seeamt beschloß, noch einige Sachverständige zu t •- I und das Schiff selbst zu besichtigen, weshalb die Vert I hing vertagt wurde. * Allgemeine Deutsche Sport - Ausstellung Müuchn 18* @in interessantes Bild wird die Ausstellung der Wteitoma I und II. Jagd- und Hundesport, sowie Schießsport, fr welche die mannigfaltigsten Anmeldungen einliefen, gurilrtn Allmählich tritt ein klares Bild zu Tage, was bi bringen, aber nicht als ermüdende Bildergalerie, \onbeu in abwechslungsreicher Verbindung mit Jagdtrophäen uni frischem Waldschmuck ober in heimlich trauten Jagdzimme^ von denen eine große Zahl in allen Stilarten von älteste: Zeit bis zur modernen Art erstehen wird. Unsere Büchsen- macher werden die besten neuen Jagdwaffen in befand guter deutscher Manier bringen, und viele Geschäfte im Jagdsportwesen ihre Waren ausstellen. Die reijwDjta und naturgetreuesten Modelle aller Arten von Futte.- anlagen, Wildparks und Fasanerien toexbtn ,ir Belehrung und Nacheiferung für unser Waidwerk ditm, und alle Arten von Fangmitteln zur Beseitigm^ schädlichen Raubwildes, ferner Hundenahrung und Hwk pflege in Modellen und Natur geboten werden. T-iS dem Waidwerk eng verwandte Schützenwesen wird iu Modellen von Schießstätten, Stand- und Zugscheiben, vollen alten und neuen gemalten Scheiben rc. vertreten sein und auch das beliebte altertümliche Bogenschießen durch das Winzerer Fähnlein repräsentiert werden 6o wird rastlos an der sachgemäßen Ausschmückung des Siaunicv gearbeitet, der dem ältesten Sporte dienen soll, um , nicht hinter den anderen Sportarten zurückzubleiben, die alle ihre besten Kräfte einsetzen zum allgemeinen Gelingen, * Von Audro. Von dem zur Erforschung der UW Gerüchte über AndrS nach Sibirien abgereiften Dr '1’1 bringt „Dagens Nyheter" in Stockholm anen ihn et- bries. Dr. Martin teilt darin mit, daß er zunöcbü nach Tomsk reise, um nachzuforschen, ob der Jäger iM'.n em Betrüger oder eine glaubwürdige Person sei Die'-öebo- 'r!'. mißtrauen ihm, weil er deportiert ist. „Von Tom?! rene ich nach Krasnojarsk, und, wenn man mir auch hundenmai versichert, daß die Geschichte erfunden ist, reife ich doch jedenfalls nach Taygan (dem sibirischen Wald). Nur durch eine solche Reise kann die Wahrheit festgestellt werden. bin noch der festen Ueberzeugung, daß Ljalins Bericht wenig- stens teilweise wahr ist. Es ist möglich, daß etwas geschehen ist, was verschwiegen werden soll; mehrere Penoncn sind wenigstens dieser Meinung. Alle, die ich 9e‘r0^” habe, sind darüber einig, daß von Seiten der Behörde nichts gethan werden kann. Die Tungusen weigern M ihren Feinden und Unterdrückern, den örtlichen ruiw<^ Beamten, Aufklärungen zu geben. Meine Expedition deshalb einen streng privaten Charakter annehmen, was oW nicht hindert, daß ich überall das größte Entgegenkomm gefunden habe." ____ Leber tfinlMoM ' Mich emgettvffrn bt ÜÄsc . n Astern 1 Vmngl. i '““Sodör • —StMehwt lai. ÄaH Kart, MKlMl! ■ä ,0T. ,-»St< «rat l. 3’ ( Hi Mit Echtuier rr^olgt. 8 Kleßen, bfli • "j*ii ; ifc ®bl11 ertdte le® ’ smN । hwe »rait 3 bt« 5 usaltungsbureau ofl ■ cffttl-n, onw i’wjenbei SutlQ »•!»* ralltags \<* ul R0^un öureau a DieZuWgsirij 7/1 £ brr Hmonfitdi Soffi: ! Dll v W ' dinberwtü zu vrrg 4n6er Rchen.Hast ■(IJ hi 8 gute Re taoerben. Karl Jöcke werben soll. Daß eine Kunstweinfabrikatiou ni*« Hebung bes guten Rufs eines Weinlandes beitraoPh rst zwerfellos, weshalb im Jntereffe unseres baus nur zu wünschen ist, baß auch unsere zweite die Kunstwein-Dorlage ablehnt und ein gänzliches der Sunstweinfabrikation herbeizuführen sucht, was Mr* von Tausenden von Winzern in Rheinhessen'und der « straße gefordert worden ist. Houben’s Gasöfen 206 ’S”* J 6- Honben Solin Carl Aachen. * y.gX" c. Röhr L Co Continental Caoutchoug & Guttapercha Compagnie, Hannover Vossius. 3072 ’SCHES Versteigerung Hallmayers i) s 2) - äs i frischk getroffen bei Nur Geld-Gewinne ohne Abzug. (Servelatwurst, teinftiabildet, empfiehlt 2388 dUnkLi'Fipfiehlt 3059 Sdjnlbiidjer Zug-Jalousien empfiehlt 3083 MjWüWMN ilrrsttigiriniM Vermietungen einzig richtiger Zusatz zur Kuhmilch für kleine Kinder und Magenleidende. Niederlagen durch Plakate kenntlich. U50600= la 25000= U15000= 2*10000 = 4ä 5000= 10äl000= 100ä500= 2389 • 3 ° S®J bQäftj.g’ leberthran leimst blank Medizinal», 25000 a 15000 a 20000 a 20000 a 10000 a 50000 a auzgezeich.net es und praktisches cWaschmitfel. Franz. Haar- und Bart- Elixir, schnellstes Mittel z. Erlang, t stark, haar- u Bartwuchses,u.istall. pomnb., Tinct u Bals, entschieden vorzuziehen, durch viele Dank- u. 2In» erkennungsschr. bewies. Erfolg garantirt! L Dose Mk. t — u 2 — nebst Gebraachsanw. u. Patent- Matratzen £s'i • MX lrchesw kr.bmiffion vergeben werden. Td«Bringungen liegen nachmittag» non > Z bi» 5 Uhr auf dem Der- walLMgU areau offen. O'fiirtCTi, versiegelt und mit ent» spreHmdec Aufschrift versehen, sind biSu zvm LV. d. Mts., vor» milW-gt IE Uhr, auf dem er» wäh-Men 8)ureau abzugeben. ÄLirZuschlagsfrift beträgt 10 Tage. dÄißm. den 7. April 1899. «Großh. Direktion itr U niversität» Augenklinik. Bergmanns Lilienmilch-Seife ' I von Bergmann &. Co. in Dresden. 8t. 50 Pfff. in der Engel-Apotheke. Wr unsere Klinik soll die Liefer- Lieferbar in jeder Größe für eiserne sow» unq an «Zrihzeugu.KleiduogS-1 h>- Wi™ em zu- Ech-Itz Sibirien abgcrc in S>°>kh° ' darin nut, dH scheu, ob der Lj portiert ist- n. wenn man nur ch,e ugung, wgj* r ES if -•SS* 1400000=100000A 50000 a 16870 Geldgewinne im Betrage von ä 575 000 «100 000 KLooseüSs^ Porto n. Liste 30 Pf. mehr, empf. n. vere. auch unter Nachnahme, d. General-Debit Lud. Müllers Cö. Bankgeschäft Nürnberg-München. 2004 ZRusserorden ffiefi. beliebt. Sichten ßie gefall, beim Einkauf auf die oFirma „eZ @iofh“ und obige Schutzmarke. ein alten SeecfläHen zu Haßen. Reben unbegrenzter Haltbarkeit und grober Sauberkeit bieten diese Patent« -Natratzea ein Ruhelager, w« eS der VerwShnteste bi»her mcht aekanat bot. «über dem boiepeten flkbribü ftowe mt auch Matratzen «der«, bewSh^es Aachener Badeofen D. R.-P. Utber 50 OOO Offen i* Getrauei. In 5 Minnten ein wannen Bad! pgy- Original VZrir Aerttlich Anerkannt als ganr hervorraKende* SchönheU*- und Hautpflegemittel, verleiht blendend weissen Teint und tadellos reine zarte Haut WH» besitzt grösste Vorzüge vor Lanolin, Glycerin, Vaseline, Gold Cream und dergL Regelm&asiger Gebrauch schliesst jegliche schädliche Frost- einwirkung auf die Haut (Frostbeulen, rauhe, spröde Haut etc.) aus. Preis pro Topf M. 1.—, auch in Tuben ä 60 und 20 Pf. dazu gehöriger Puder M. 1—, dazu gehörige Seife Stück 50 Pf. Man verlange ausdrücklich in Apotheken, Drogerien, Parfümerien die verbeaeerteii Neuen Crfcme Iris - PrUparnte in bInner Packung von Apotheker Walter Weine. früher Blessen, jetzt: Berlin SO., Ptickleretraese. HOHENLOHE . Hafeb-mehu Ms las, AIMuihkilKkStl la. Pockholchllgkln empHliM billigst 2716 Mdwiita Gregor! & Sohn. ^a-ÄÄlleih, Wagengaffe 1, nahe Mausb. Kartoffeln Mhrosa, Hont Blüte (hochfein), msignum bonum mV noch andere Sorten empHF.«^ lttlligst ^070 3;. Weisel, Sillnkistrshe 6. und Zubehörtheils liofore enorm billig und sehr gut. Grosser Catalog gratis und franoo 'vJteeiervtrkiuttr gesucht. Fahrrad-Versandhaus S. Kriaper in Einheck, erfoligp CtlM den 7. April 1899. Da» Stadtbauamt. Schmandt. Zubmisston. Viel Aerger und Verdruß sparen Sie, wenn Sie Ihr Rad mtt Continental Pneumatic montieren lasten. Continental Pneumatic ist ein erstklassige» Produkt aus bestem Gummi und Gewebe, von Fachleuten richtig konstruiert und darum bekannt al» der vollkommenste abnehmbare Radreifen. 1843 Alle Sorte» öEkaMtmachung. fr- GlÄM "<■ „ , „ f . Ifind in prima Qualität wieder eil getroffen Wißen Hausbesitzer, deren Hof- bei Vripririrh MnllPP ir raktmii! Hau-nummerfchildern noch II Will lull ultllWl J1 nichtt msehen find, werden ersucht,! «eupadt »i.-- un» *;::'4e» spätestens bis zum I. 8 ölt l. Js. anzuzrigen. Wir bemetebr noch, daß die Anbringung der : kMder kostenlos durch uns 1681] Mansardenwohnung und zweiter Stock mit Wasserleitung per sofort zu vermieten. , . ___________Rodheimerftratze 50. 2969] Schöne Mansardenwohnung, 3 Zimmer, Küche und Zubehör, zu vermieten per 1. Juli. «ra-enftraß^L. Seltersweg 81, II, | zwei Wohnungen zu je 4 Zimmern mit Mansarden und allem Zubehör zu vermieten per 1. Juli. Emil Fischbach. Flaschenbier aus lttrLlrauerei G. Dichter, hell und de« 11. April d». 3» machmittagS 2 Uhr, ■ —| ihiiim iniwnr i■■■!!! rst^Mm iich in Neustadt 55 basier I Haupt-Depot für Oieseen und Oberheasen BteiSnJ Sflöl): _ | Pelikan-Apotheke. 210 ill ^d enschrank mit Aufsatz, 1 Nacht----_— —Ziehung ÄÄ!« Bertin.^ Wohlfahrts-Lotterie " ’S" Deutschen Schutzgebiete-«2 s^Geld-Lotterie uUdZlul ulUuiiU I Ziehung vom 14. bis lv. April. empfehlen 2715 Wohlfahrts-Geldlotterik i« großer Auswahl woooo, soooo, ______Moritz Gregori & Sohn. | LL Sächsischer Hof | Für Konfirmanden. «IV Txvlm Wegen- und Sonnenschirme, Anfuhr prompt und billig. neueste, irn Ausverkauf sehr billig. 01186 Biikeawaw I- Zusa", Marktstraße 7. C" fei SchmrrtatT ill »nci enschranr mit Aunay, i ytaw —--------------;------— T *ri_ m 5, Zulegtisch, 1 Gerätschränkchen L»I'1«a WetSSCHaut PFägüZERuÜ HtenCe?Äle' 1 V Un jugendfriBchen Teint erhält man sicher, B j H eine Partie Schuh« und Ellen- • Sommersprossen • mekmOdeonribt, hwildei, unbedi5gt beim täglichen //EL M'AMM Br.|Uf und Möbel aller Art, fotote Qebrauch von 26641 i , - .. V.V -..n n. I r> _________ i ___:i.t I Hervorragendes Nähr- und U M7 ■ EU UWM MM Kräftigungsmittel Zum täg- ■ ■WU|■<■■■■ 01« liehen Gebrauch vorzüglich geeignet an Stelle von Thee --- nii--— ■ ■■ Und Kaffee; namentlich bei Magen- und Darmleiden, Bleichsucht, Blutarmut, Nervosität, Reconvalescenz. Für Frauen und Mütter besonders empfehlenswert. Preis Mk. 1.60 und Mk. 2.50. Vorrätig in den Apotheken und Drogerien. 1877 Aeterweg 12 Vwtigl. Mittagstisch ____50 Pfg. 3011 Mifll Sbdor kosten 10 Flaschen ohldoHjreB Wasser nur 70 Pfg. bei lOtto Schaaf, Seltersweg 39. 803 Als wir verlieht" tvit renzen j»lW <„II nicht ffll macht- ®or{d mch «Pia , AmerilaS ges internationale Eawisaftage Acdrnkliches, gtmtinfoa tti fflfltt ntft i aoSgeW da überwiegen un ist, als der er Die LeWm Mr, welche lMvL^cheit die unsengn daß die de Tamoaftage Kriegsschiff, gcwaltigung ständen ni( Lchritten t führen muß Sßttann jnm Röntg 1 es bit Samo £tutfd)Ianb$, btrn auf Grün Mächte. 9lad also nnMg, jede separate Aach die sei' Beschießung dar, da jede! finden darf Konsuln Deul Konsul aber und es muß London und täglich Folz Wenn d mit der Ein' rhatsache ge argen Täusä 'n ganz Dei wie sie uns Samoa zu k Virüdweifen Wuify tomt RtiaM * «liiabtt Plchn. Berlin, Wolonit, Ä lk dir {wtttttc Eaplandischr, N können- diesrj UNS kein n Zungen, ui! ^kgelung ui uplernde, B Jktt! fttbm' ^"sch-ti ao rW und S, t”M im «S ,'7". drj^erai tigll PronlagS. Die^ -7«r» bngclegt- 4 3 Ung. Goldrte.. do. Anl. 100.45 85.70 100.35 85.60 «se-H.'-rhrü. Deutsch«. 4 Ifenbiriefe. Gothaer unkb. 37, Westdeutsche Bodencredit 33er. König-- u. Laura . . . 236.15 8 D. Reichs-Anl. 100.90 100.80 4 do.Staatsrte. 97.35 97.50 4 Hess. Ludwigs- 1903 .... _ — 101.40 in Cöln . . 98.10 98.20 - do...... 92.20 92.10 47. do. E.B. Gold 102.— 101.60 bahn v. 68/69 —.— —4 Grundschbk. 4 Ung. Lds.-Ctr. 96.— 96.— Sisksb..)rst» 164.90 Preuß ConsolS 100.80 100.75 v. 89 . . . . 4 do. v. 75/78 . —.— --- Ser. V—VI 101.50 101.50 Oest. Staatöb. do..... 92.10 92.10 5 Arg. mn. Anl. 85.50 86.15 4 Allg.dt.Kleinb. 101.30 101.30 4 do. I-II 100.— 100.— Piierse. do. Südbahn 28.ro Badische v. 86 —- — <7, do. äuß. v. 88 74.10 74.20 «u»lLudtsch«. 37, do. unk. 1906 97.— 97.50 4 BuderuS . . . _ _ Gotthardbahn. 143.50 Bayr.St.-Obl. 100.— 100.10 5 ChinefischeAnI. 99.25 99.10 4 Elisab.-B.strfr. 101.40 101.30 4 Frkft. Hypbk. 4 Eisenb. Rtbk. . 100.20 100.20 Iura-Simplon 101.—; a-Heff.Si.-Obl. 101.30 101.30 4 Egppt. unific. . 108.10 108.20 4 Kaschau-Oder» XIV..... 101.— 101.— 47, Hirzh. u. Lollar 100.— Princ Henry . 108.- do. ..... 99.30 89.20 99.70 89.10 6 Mexico v. 90 . 100.60 100.50 berger v. 91 Lombarden . . 37, bo.xn xiit 97.40 99.— 97.40 do...... 6 do. Eisenb. . 99.05 98.45 4 _ _ 3% do. XV. . . -ank-rriint. Württemberg. 100 — 99.90 3 do. Silber. . 26.35 26 25 3 do...... 75.80 76.— 4 Frkft. Hyp.- Dtsch.Reichsbk. 157.— 160.20 in VroccntoL Bad. Th. 100 Bayer. Th. 100 Donau - Regul. 145,90* MuSlLndlsch,. 3!Äte-eM. 4 Oest. Staatsb. 101.25 101.25 Creditverein 99.60 99.— Berliner Hand. 161.80 162.45 4 178 60 Griech. E.B. v. 1890 .... Griech.Monop. 43.70 51.20 43.70 4 37s 37, Darmstädter . do..... —.— —. — 3 3 do. I-VUI . do. v. 85 . . 88*70 92.40 4 88.85 37, do. Ser. 27 . do. Ser. 28, 101.— 101.— Darmstädt. Bk. Deutsche Bk. . Dt. Genoffbk.. 208.30 214.— 4 5 132.70j 138 50 44.25: Gießen er (alte) — — — ■ ■ 3 do. Erg.-Netz 90.— 90.35 30, 33 . . . 96.80 97.— 118.90 119.20 87, Cöln-Minden. Madrider. . . Wem. Th. 100 Oesterr.v.1880 Oldenb. Th. 40 Raab-Grazer . Türk. frs. 400 Italiener Rte. 94 60 37, do. v. 96 . . --- -_ 3 Prag-Dux 96 . 82.20 82.60 31/, do. Ser. 29 . 98.— 98.— Disci.-Comm. 194.50 200.70 137.90 do...... 59.20 59 50 4 Mainzer . . . — — ■ — — 3 Raab-Oedenb. 4 Ldw.Cred.-Bk. 100.20 100.40 Dresdener . . 160 60 160 — 4 146.401 Oest.Goldrte.. Oest. Silberrte. 101.70 100.05 101.80 100.30 37, do...... (alte) . . . 78.50 79.50 4 Hambg. Hypbk. Ser.141-250 Mitteldt. . . . 117.75 116.60 5 131.80 108- 4 Offenbacher. . ■ . —— 100.60 3 do. v. 97 . . 76.80 76.70 100.— 100 — Nationalbk. . . 142 95 14350 3 27, Portug. Staat 40.50 4 Wormser . . . 101.— — 4 Rudolf Gold . 101.20 101.20 31/, do. 46—190 96.50 96.50 Oest. Ered.-Act. 223 60 230 30 118.6V 26 80 101.20 26.95 101.20 87, do...... 98.50 98 — 3 Jtal. gar. E.B. 59.75 59.55 4 Meinmg. Hyp. do. neue . . 96.20 96.80 3 Rum. am. RLe. 4 Lissaboner . . 71.50 72.— 3 Livorneser . . 62.05 62.05 4 100.30 100.40 JiibetriLlrtta prr CtiW in Mk. 38.45 25 20| Ruffen v. 80 . 100.80 100.10 4 Rom II—vm 96.40 96.60 4 Sicil. v. 91 . 97.40 97 50 37, do. unk. 1907 97.20 97.50 KleyerFahrrad 249 50 250.10 Ansbacher fi. 7 Schwedens 80 100.50 100.15 47, Buenos - Aires 77.70 78 25 5 Toscanier . . 98.10 98.40 4 Pomm. Hypbk. 100.50 100.50 Henninger LugSburg. fl. 7 Serben v. 95 . 62 50 62.10 ShnüteljriJil. 4 Ruff. Südost . 100.60 100.50 4 Preuß. Hypbk. Brauerei. . 144.10 143.— Brschw.Thlr20 126.— 27.701 14.75 Spanier . . . 59 50 58.40 4 S.-Braunf. . . do. . 4 do. Südwest 101.- —.— vm—xii 100 — 100.— Farbw. Höchst. 425.— 420.30 Freiburg fs.10 Türk.Zoll-Obl. bo.corro-Lit.C. 99.— 87, 87, 31/, 4 Rjäsan-Urals! 100.80 100.75 4 do. neue. . . 102.— 102.— Nordd. Lloyd . 118.30 116.80 Mailänd.fS.10 27.20 do. Lich . . . Usnbg.-Bierst. •— 4 Wladikawkas . 101.10 100.95 37, 99.10 37, 59.15 do. 1905 . . 97 — 97.50 Bochumer Guß 257.40 249.80 Meininger fl. 7 —e do. LitD. 23.10 83.20 84 — 5 3 Anatolier. . . Salon.-Mon. . 99.90 59.30 Rhein. Hypbk. unk. 1904 . 96.70 97.10 Gelsenk. Brgw. Harven. Brgw. 196.— 191.50 192.80 182.80 Papperch^flT^ Venediger L. 30 23*95 vom bet Brühl'scheu UmversirLtS-Buch- und ©tembrudctci (Pietsch Erben) in Gießen. 14®' 11#- 18E~ 41» 18l£ 146- 1311® ior.» ito '• 154. J 29 J 14111 101 i(W jßw ii:A 14# iS 2<=) Tours« vom 8./4.1 25 /3. 296t Neustadt 79 zu vermieten. geeignet, zu verkaufen. 3024 Francis8] Schöne Wohnung, 4 Zimmer, 1 Kabinett, nut allem Zubehör, 3 Treppen hoch, an ruhige Mieter per 1. Juli abzugeben. Seltersweg 91, nächst o. Südanlage. Gießener Mohnnngs-Nachwei^ (Poppelsdorfs Bureau) 01147 Mk. Bahnhofstraße 41, Part. "Mgr Geöffnet von vorm. 8 bis abends 7 Uhr. Vermietung für Mieter kostenlos. Zu erfragen in der Expedition d. Bl. 2953] Wohnhaus zu verkaufen, in welchem schon jahrelang eine Kolonialwarenhandlung betrieben wird, in bester Lage Gladenbachs, zu jedem Geschäft geeignet. — Offerten unter H. G. in Kriedberg, Sckmidtstraße 13 II._______ 01174] Ein hölzernes Gartenthor (neu) billig zu verkaufen. Steinstratze 42. 01207] Ein gesunder, großer, brauner Winlltte für alle hiesigen Schulen in Denen und guten antiquarischen Exemplar« empfiehlt zu billigsten Preisen »>; die Univ.-Buchhandlung ™ August Frees Ecke Goethestrasse — Seltersweg 53. chtaserlehrking gesucht. 2970 H. Arnold, Grabenstraße 8. Friseurlehrling sofort gesucht. 3082 Ferd. Aff, Friseur, Neuen-Bäue 21. 2997] Für mein Schuh- und Ma- nufakturwarengeschäft suche eine tüchtige Verkäuferin. H. Schwall, Wetzlar. Solides, ISchligkS Mädchen zum 1. Mai gesucht. 01210 Näheres Arankfurterstratze 53« 01165] Ein Mädchen von 14 bis 15 Jahren auf sogleich tagsüber gesucht. ___________Ludwigftratze 44, part. 2801] Junges Mädchen für vor- mittaqs gesucht. Kirchenplatz 6. 2904] Larrfmüvchen alsbald gesucht. Göthestraße 46, part. 01211] Schüler erhalten gründlichen Unterricht und Nachhilfe in allen Gymnasial- und Realgymnasial-Fächern, owie Beaufsichtigung der Schularbeiten. Näheres Westanlage 41, II.________ 3055] Ein bis zwei Pensionäre inden in gutem Hause freundl. Aufnahme. Wo? sagt die Expedition d. Blattes. 2990] Zwei Schüler, oder auch Mädchen, die die Aliceschule besuchen wollen, können Kost und Logis erhalten. Ebendaselbst können noch ein bis zwei Schüler in Kost genommen werden. Näh. Bleickstraße 15. —LgTrsS mH T7-, ftswwsmai 01183] Schubmachergeselle gesucht. ______Karl Müller, Ltebigstraße 64. 01218] Sofort gesucht zwei Schneidergesellen nach Westfalen bei hohem Lohn und dauernder Beschäftigung. Reise-Vergütung zur Hälfte. Näheres Hammftraße 27, Hinterh. Für Schneider. 01239 Einen tüchtigen Arbeiter auf Werkstatt, sowie einen Lehrling sucht A. Becker, Bahnhofstraße 8. OH99] Möbl. Zimmer, sowie gute, billige Schlafstellen, mit oder ohne Kost. ___Wetzsteiugaffe 8. 3016] Möbliertes Zimmer zu verm Schulftratze 11, Mansarde, links. 3009] Möblierte Stube zu vermieten. ____Wallthorftratze 22. 01201] Zwei unmöblierte Zimmer zu vermieten. Grünbergerstraße 36. 11 jährig, zu verkaufen. _______________Südanlage 23, I. 3004] Eine bockfeine, fast neue Saton-Kinrichtung, und ein sehr gut erhaltenes Coupee sind wegen Sterbefalls billig zu verkaufen. Näheres durch Lehrer Roth in Lich. Tüchtiger Schreinergesellrß gesucht. Rübfamen'sche Badeanstalt. Schreinergefrüe und Lehrling gesucht. 01134 Balth. Althaus, Großen-Buseck. 3006] Suche noch mehrere kräftige Arbeiter. __Andr. Euler. Tüchtiger, solider Pferdeknecht findet dauernde Stelle. 2981 ___________________Bleichstraße 4, Kausöursche gesucht. Stellen*'I* o (•Weite Stellen fierslhiedenes Capitalien Ueeerne T. SchjielluPosldampfer-Linien zwischen* remeuNewVi