vermählte er sich 1820 mit der ebenso schönen als gebildeten und talentvollen Gräfin Daneskjold-Samsö, zu welcher ihn eine tiefe Neigung hingezogen. So lebte er darauf zurückgezogen auf seinen Gütern in Schleswig, und bewirtschaftete die auf Alfen und im Sundewitt gelegenen Besitzungen aufs vorzüglichste. Namentlich trieb er hier eine ausgezeichnete Pferdezucht nach eng- lischem Muster. Doch nicht immer sollte er die Tage seines Lebens also friedlich und harmlos dahinfließen sehen; bald genug wurde er herausgerissen in das Getriebe der Politik. Als Chef der jüngeren Linie des Hauses Oldenburg stand ihm nämlich im Falle des Aussterbens des Mannesstammes der älteren regierenden königlichen Linie des dänisch«» Regentenhauses die Erbfolge in Schleswig-Holstein rechtlich zu.' Dies Recht wahrte er mit Entschiedenheit, zumal es der sicherste Schutz der Herzogtümer gegen die dänischen Einverleibungsversuche war, und trat nach dem „offenen Brief" Christians VIII. und nach Ausbruch des Krieges 1848 mit seiner ganzen Familie in die Bewegung ein. Im Januar 1848 starb König Christian VIII. von Dänemark und bald brach das Feuer der Februarrevolution in Frankreich aus. Wie überall in Europa, so kam auch in der dänischen Monarchie die lange gährende Bewegung zum Ausdruck. Auf die Bildung des Kasinoministeriums in Kopenhagen war die unmittelbare prompte Antwort die Bildung der provisorischen Regierung in Kiel und die Ein. nähme Rendsburgs durch den Prinzen von Nöer. Der Herzog war an diesen Ereignissen unmittelbar nicht beteiligt. Hätte er in das Rad der Geschichte eingreifen können, so würde er die Kopenhagener Märzrevolution gehindert haben. Sein konservativer Sinn widerstrebte jedoch dem Wege gewaltsamen Umsturzes, desto mehr befürchtete er, daß durch eine Revolution die bestehenden Rechte gefährdet werden könnten. Deshalb reiste er am 20. März 1848 nach Berlin unb empfing auch vom Könige das bekannte Schreiben vom 24. März, welches die Fundamentalsätze des schleswig- holsteinischen Staatsrechts: die Selbständigkeit der Herzogtümer, ihre unzertrennliche Verbindung und das Erbrecht des Mannesstammes unumwunden anerkannte und dieselbe in den Tagen des Aufruhrs und der Gefahr zu schützen versprach. Mit diesem Schreiben eilte der Herzog zurück. Aber inzwischen hatte bereits das Kasinoministerium in Kopenhagen die Inkorporation Schleswigs dekretiert. Dagegen hatten sich die Herzogtümer erhoben, und der offene Konflikt mit Dänemark war dadurch unvermeidlich geworden. Um über seine Stellung in diesem ausbrechenden Kampfe keinen Zweifel zu lassen, sprach sich Herzog Christian am 31. März in einer an das Volk Schleswig-Holsteins ge- richteten Erklärung dahin aus, daß er der Proklamation der provisorischen Regierung unbedingt zustimme. Für die Aufrechterhaltung der Rechte des Landes, für den festen und redlichen Anschluß an Deutschland war er bereit, alle Kräfte einzusetzen. Während der folgenden drei Jahre 1848—1851 ist der Herzog diesem Programm treu geblieben. Ohne persönlichen Ehrgeiz stand er fest zur deutschen Sache. Seine beiden Söhne kämpften in den Reihen der schleswig-hol- steinischen Armee. Er selbst war bei den meisten Gefechten persönlich anwesend, ohne jedoch zu kommandieren; desto mehr war er bei gelegentlichen Missionen und namentlich in der schleswig-holsteinischen Ständeversammlung thätig. Nach der Herstellung der dänischen Herrschaft in den Herzogtümern 1851—1852 wurde er von der allgemeinen Amnestie ausgeschlossen, und die ganze Familie aus der dänischen Monarchie ausgewiesen und verbannt. Als dann das Kopenhagener Kabinett mit der Konfiskation seiner bereits sequestrierten Güter drohte, vollzog Herzog Christien am 30. Dezember 1852 eine Akte, wodurch er seine Stammgüter gegen eine Kaufsumme von 2 250 000 Thaler an Dänemark abtrat und in seinem und seiner Familie Namen versprach, der neuen Erbfolgeordnung in Dänemark in keiner Weise entgegentreten zu wollen. Ein Verzicht im eigentlichen Sinne war damit nicht ausgesprochen. Doch war und blieb mit dieser Erklärung die politische Wirksamkeit des Herzogs abgeschlossen. Walls „ lhen Vorth resorin ml jlWp s * 3 llft, bei 8qi; ite" bekam. W Beschlüsse k e Interessenten ch gt werden können. Vorstand. kerkeit. Der Astavd lisch T. » , 60 Pfennig. !N5 für Jedemm in Srtrl i. 1881 ' H 8«>e" vto. M 1899 , Kld-n'"" g»Ne ugiesen rd. Schupp. iheater VL Mol/«- 4 Uhn Stellung B Schüler!» Mil'üM WM führt von m.Bettachir wb ,eods 8 Uhr. erholt'- juschö* '»Ä* vmrtB Pre«en ® 5**' ib NF6' wsl< Et. 60 Zweites Blatt Samstag den 11. Marz 1899 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Bezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerloha. ßvnahme een Anzeigen zu der nachmittag- für den stlgendm Tag erscheinenden Nummer bi- vorm. 10 Uhr. scheint tt-Nch mit Ausnahme de- Montag». Alle Anzeigen.BermittlungSstellen de« In« und Auslande» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Die Gießener Pe»jtie«»rstter •erben dem Anzeiger •ichentlich viermal beigelegt. Amts- unb Anzeigeblutt für den Ureis Gieszen. btefcahton, Expedition und Druckerei: LchAtstr.tze Nr. 7. -..... । ■ "-J 1 > ' -L Gratisbeitazen: Gießener Familirnblätter, Der hestißche Landwirt, Klätler für hessische Volkskunde. «dreffe für Depeschen: Anzeiger Htetzen. Fernsprecher Nr. 51. Italien und China. Das chinesische Reich hat gegenwärtig viel Aehnlichkeit mit der Türkei. Beide Staaten sind im Absterben begriffen, unb über kurz oder lang wird es mit ihrer Herrlichkeit vorbei sein. Und wie schon seit Jahrzehnten die europäischen Großmächte in die Angelegenheiten der Türkei drein- nden und das Selbstbestimmungsrecht des Sultans möglichst einzuschränken suchen, so hat man neuerdings auch an- gefangen, das chinesische Reich an allen Ecken zu beschneiden. Nachdem England und Frankreich bereits früher mit gutem Bespiel vorangegangen waren, hat sich Deutschland in Kiautschou und Rußland in Port Arthur festgesetzt, und es isl deshalb gar nicht zu verwundern, wenn jetzt Italien seinen Platz in der Sonne haben und ein kleines Stück China sein eigen nennen will. Es machte Anspruch auf die San-Mun-Bay, stieß aber auf energischen Widerstand im Tsung-li Damen. Selbstverständlich hat China den Anforderungen jeder Macht gegenüber Protest eingelegt, aber eine so kurze Abweisung, wie sie jetzt Italien zuteil wurde, nie- llirls in Anwendung gebracht. Deshalb vermutete man auch, Luß China diesmal einen besonderen Rückhalt hat — und flunT Rußland. Was für einen Grund die Petersburger Negierung hat, sich dem Vordringen Italiens in Ostasien in den Weg zu stellen, ist nicht ersichtlich, wenn man nicht auli'khmen will, daß Rußland jede Nebenbuhlerschaft im fernen Listen mit scheelen Augen ansieht und jene Gebiete als ureigene Domäne betrachtet. Es darf als sicher angenommen werden, daß der gegen fiie Absichten Italiens eingelegte Protest der chinesischen Negierung nicht viel nützen, daß diese vielmehr ihre Zwecke «reichen wird. Man sagt neuerdings, Oesterreich-Ungarn werde mit Italien gemeinsame Sache machen; wieweit diese Ansicht begründet ist, steht noch dahin. Jedenfalls wird Lesterreich, nachdem die übrigen Großmächte vorangegangen sind, nun auch nicht länger zögern, einen festen Stützpunkt in Ostasien zu erwerben, und keine Macht würde einem solchen Schritte widerstreben können. Was Deutschland anbetrifft, so steht es dem Begehren Italiens sympathisch gegenüber. Allein im Interesse der E vilisation kann es nur freudig begrüßt werden, wenn das chinesische Reich mehr und mehr erschlossen wird. Die Er- slihrung hat gezeigt, daß die Kultur nur von außen her in das abgeschlossene Land getragen werden kann; würde dies nicht der Fall sein, so könnte an eine Civilisation des gewaltigen Reiches kaum jedacht werden. In diesem Sinne wünschen wir den Bestrebungen Italiens vollen Erfolg und hoffen, daß der Widerstand Chinas nicht allzu nachhaltig sein werde. (xx) Deutsches Keich. Berlin, 9. März. Am heutigen Sterbetage Kaiser Wilhelm I. ist das Innere des Mausoleums in Char- lottenburg mit Blumen dekoriert. Um 9 Uhr fuhr das Kaiserpaar vor und legte am Sarkophage einen kostbaren Kranz nieder. Das Kaiserpaar verweilte eine Viertelstunde in der Gruft und verrichtete ein stilles Gebet. Von den Regimentern, dessen Chef der verstorbene Kaiser war, erschienen Deputationen mit Kränzen am Sarge, Im Laufe des Vormittags wurden auch im Auftrage der Kaiserin Friedrich und des badischen Großherzogpaares Kränze am Sarge niederqelegt. Berlin, 9. März. Wie die „National-Zeitung" hört, tritt am 5. April außer dem Staatssekretär v. Weyrauch auch der wirkliche Geh.Ober-Regierungsratvr.Schneider, der das Dezernat für das Volksschulwesen im Cultus- Ministerium inne hat, in den Ruhestand. Berlin, 9. März. Wie die „Post" erfährt, sind Vorarbeiten zwecks einer Reorganisation der oberen Marine- Behörden im Gange. Da sie jedoch noch nicht zum Abschluß gelangt sind, sei es verfrüht, über ihr Ergebnis schon jetzt nähere Angaben machen zu wollen. Berlin, 9. März. Dem Bundesrat ist ein Entwurf von Bestimmungen über den Betrieb von Getreidemühlen zugegangen. Darnach ist den Gehilfen und Lehrlingen innerhalb der auf den Beginn ihrer Arbeit folgenden 24 Stunden eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens 8 Stunden zu gewähren. Die Bestimmungen sollen am 1. Juli in Kraft treten. M.P.C. Berlin, 9. März. Die Meldung, daß die Abberufung des Admirals Diedrichs aus den ostasiatischen Gewässern eine Konzession sei, welche deutscherseits den Vereinigten Staaten gemacht wurde, dürfte nicht richtig sein. Aus unterrichteten Marinekreisen hörten wir schon vor Monaten, das Kommando des Herrn Diedrichs gehe mit dem Februar spätestens zu Ende, es sei von Anfang an limitiert gewesen. Wenn die Nachricht jetzt überraschend gewirkt hat, so erklärt sich das lediglich daraus, daß der Informationsdienst für die Presse, welcher eine zeitlang seitens der Marineverwaltung resp. des Oberkommandos der Marine sehr prompt besorgt wurde, in neuerer Zeit ei;: wenig vernachlässigt worden ist. Man darf sich der Erwartung hingeben, daß jetzt wieder die alte Praxis wird ausgenommen werden. M.P.C. Es gilt nicht für wahrscheinlich, daß das Jnvaliditätsgesetz noch in der laufenden Session des Reichstages werde zur Verabschiedung gebracht werden können. Dagegen legen die verbündeten Regierungen ein ziemlich großes Gewicht darauf, daß das Fleisch sch au- gesetz zur Durchberatung gelange. Je länger sich diese hinziehen würde, um so störender würde das für die Gestaltung unserer handelspolitischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Amerika sein. Das Reichs Versicherungsgesetz wird vielleicht auch zu den Vorlagen gehören, die auf die nächste Session zurückgestellt werden müssen. Dasselbe bezweckt bekanntlich die einheitliche Regelung des Versicherungswesens in Deutschland und ist nicht zu verwechseln mit einem Gesetz, das noch in der Vorbereitung begriffen ist, durch welches das Reichsversicherungsrecht in Uebereinstimmung mit den Bestimmungen des bürgerlichen Gesetzbuchs gebracht werden soll. Das letztere dürfte die gesetzgebenden Körperschaften des Reiches frühestens in der übernächsten Session beschäftigen. Ausland. Wien, 9. März. Der Kaiser verlieh dem egchptischen General Slatin Pascha den Ritterschlag. Prag, 9. März. Der hier eingetroffene österreichische Ministerpräsident Graf Thun unterhandelt mit den Führern der Jungtschechen uud des Feudal-Adels, damit der Landtag ruhig verläuft und die Abwesenheit der Deutschen nicht zu aggressiven Kundgebungen von der tschechischen Landtags- Mehrheit benutzt wird. Neu-Sandeck, 9. März. Der Jesuitenpater S k l a r e c z y k wurde vom hiesigen Gericht wegen D i e b st a h l s zu drei Monaten Kerker verurteilt. Feuilleton. Der Großvater der Kaiserin. zum 30. Todestage des Herzogs Christian von Schleswig-Holstein, j- am 11. März 1869. Von Dr. Arn. Riemer. (Nachdruck verboten.) Heute sind es dreißig Jahre her, seit der stille Ein- nebter von Primkenau seine Augen auf ewig geschlossen. Herzog Christian Carl Friedrich August von Schleswig- hsl stein - Sonderburg - Augustenburg war der Vater des drinzen Friedrich Christian August von Schleswig-Holstein rc. unb unsere deutsche Kaiserin Viktoria Auguste dieses letzteren «hefte Tochter. Wir verehren also in dem heute vor dreißig Hchren Dahingeschiedenen auch den Großvater der Gemahlin Seifer Wilhelms II. von Deutschland. Die Erziehung des am 19. Juli 1798 in Kopenhagen gtborenen Prinzen Christian wurde unter der Oberaufsicht hochgebildeten, als Freund Schillers berühmten Vaters, dlo Herzogs Friedrich Christian, hauptsächlich von dem hochgelehrten Hofprediger Germar geleitet. Während der nächsten Mre nach dem am 14. Juni 1814 erfolgten Tode des katers wurde die Erziehung im ganzen noch in derselben Kiese fortgesetzt. In den Jahren 1817 bis 1820 machte btt zum kräftigen Jüngling herangereifte, mit seinem jüngeren Stuber Friebrich, dem Prinzen von Nöer, ausgedehnte Nüssen. Beide gingen zunächst nach Genf, wo sie verriebenen Studien oblagen. Namentlich fand der Herzog \i dem Kapitän Dufour, welcher später als eidgenössischer Feldherr sich so großen Ruhm erworben hat, einen aus- zeichneten Lehrer der Kriegswissenschaften, dessen er sich immer mit edler Dankbarkeit erinnerte. Den Sommer 1818 niirben Reisen in die Schweiz unternommen, und im Herbste 4tüchen die beiden Brüder nach Italien auf, wo sie den «er zu 1819 in Rom und Neapel verlebten. Im Jahre 1819 studierte der Herzog in Heidelberg und machte dann Riffen in Frankreich und England. Nach seiner Rückkehr Madrid, 9. März. Behufs Beruhigung der von Cuba zurückgebrachten Soldaten ordnete der Kriegsminister die sofortige Auszahlung des rückständigen Soldes an. Sitzung der Stadtverordneten, am 9. März 1899. Anwesend Herr Oberbürgermeister Gnauth, Beigeordneten Georgi, Grüneberg und Wolff, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Brück, Emmelius, Euler, Faber, Flett, Dr. Fuhr, Dr. Gaffky, Dr. Gutfleisch, Grünewald, Habenicht, Hanau, Heichelheim, Helfrich, Heyligenstaedt, Huhn, Jughardt, Keller, Krumm, Leib, Löber, Loos, Orbig, Petri, Dr. Schäfer, Scheel, Schiele, Schmall und Wallenfels. Herr Oberbürgermeister Gnauth teilt vor Eintritt in die Verhandlungen mit, daß die Herren Haubach und Kirch ihr Fernbleiben von der heutigen Sitzung entschuldigt hätten. Im Interesse einer sachgemäßen Prüfung der Blitzableiter auf den städtischen Gebäuden hat das Stadtbauamt beantragt, Herrn Bautechniker Köhler mit der Prüfung zu betrauen und ihn zu diesem Zweck an einem vom 13. bis 18. März in Frankfurt a. M. stattfindenden Kursus teilnehmen zu lassen. Die Versammlung beschließt demgemäß. Einer Anregung Großh. Ministeriums zufolge wird beschlossen, versuchsweise bei dem nächsten Submissionsverkauf von Holz aus dem Stadtwald ^as Kiefern-Gruben- und Eichenschnittholz gemeinsan^-mrs "dem Stamm auszubieten, das FichtenstaMmhokz'dagegen zur Befriedigung des lokalen Bedarfs zuruckzuh alten. Ws"Gesuch des Herrn Treppinger um Erlaubnis Wasserabführung aus seinem Wäschereibetrieb wird — widerruflich und unter der Bedingung der Anlage zweckentsprechender, nach Angabe des Herrn Stadtverordneten Dr. Gaffky auszuführender Klärvorrichtungen und sonstiger einer Verunreinigung des Lohmühlbachs vorbeugenden Einrichtungen genehmigt. Hierauf wurde in die Beratung des städtischen Voranschlags für 1899/1900 eingetreten. Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärt, daß man von einer ursprünglich angenommenen Erhöhung des Steuerausschlags von 9—10 Prozent habe absehen und dem Voranschlag einen etwa 6'/,prozentigen Aufschlag, d. h. eine Erhöhung des Coöffizienten von 28,8 auf 30,6 Pfg. habe zu Grunde legen können. Er wies auf die nachhaltige Steigerung der Steuerkraft der Gemeinde hin; das Mehr an Steuerkapital sei mit 87 000 Mk. angenommen worden, nach Mitteilung des Steuerkommissariats werde man aber mit ca. 100000 Mk. rechnen können; das Steuerkapital beziffere sich auf 1 730000 Mk.; cs würden, selbst wenn man von Erhöhung des Ausschlagscoöffizienten absehen wolle, immer noch 25000 Mk. mehr eingehen, als im Vorjahre. Der Ausgleich im Budget sei wesentlich erschwert worden 1. durch Aufhebung des Oktrois auf Mehl und Backwaren; der Ausfall sei auf 12000 Mk. zu veranschlagen; 2. durch Erhöhung der Lehrergehälter, die eine Mehrausgabe von 21000 Mk. veranlaßte; 3. durch Regulierung der Gehalte der Lehrerinnen und beL städtischen Beamten, die auf 20000 Mk. zu veranschlagen sei; 4. durch erhebliche, auf 20000 Mk. zu bemessende Mehrausgaben für Erhaltung der chaussierten Straßen und 5. durch erhöhte Schuldentilgung (12500 Mk.). Von den 88000 Mk. betragenden Mehrforderungen würden gedeckt durch Erhöhung der Gemeindeumlagen ca. 31 000 Mk., infolge Erhöhung der Steuerkraft selbst etwa 25 000 Mk., der Rest von etwa 30 000 Mk. durch Ueberschüsse früherer Jahre. Schließlich bemerkte der Herr Oberbürgermeister, daß der übernächste Voranschlag sich ohne Steuererhöhung werde balanzieren lassen. In der Generaldebatte über den Voranschlag bemerkt Herr Krumm, daß ihm eine stärkere Schuldentilgung mit Rücksicht auf kommende neue Kapitalaufnahmen sympathischer gewesen wäre. — Was das Oktroi betreffe, so sei er mit seinen Parteigenossen der Ansicht, daß dasselbe ganz abzuschaffen sei. — Zum Stadterweiterungsfond übergehend, weist er auf die sich im Hinblick auf die Anlage eines Personenbahnhofs am Rodberg bemerkbar machende private Geländespekulation hin, er empfiehlt, daß Sein rastlos thätiger Geist schuf sich nun sofort ein anderes, ein friedliches Feld der Arbeit. Er kaufte die Herrschaft Primkenau in Niederschlesien, wo er sich fortan niederließ. Hier war er unermüdlich thätig, dieselbe durch großartige Entwässerungen und andere wichtige Meliorationen in ein reiches und fruchtbares Gefilde umzuschaffen. Er war mit Lust und Liebe bei der Sache, und diese Arbeit hat ihn die letzten Jahre seines Lebens beschäftigt und ihn körperlich wie geistig frisch und rüstig bis ans Ende erhallen. Im Jahre 1863 entsagte er seinen Ansprüchen auf die Erbfolge in Schleswig-Holstein zu Gunsten seines Sohnes Friedrich. Eine harte Prüfung für ihn war der am 11. März 1867 erfolgte Tod der treuen Gefährtin seines Lebens, mit welcher er 47 Jahre in glücklichster Ehe verlebt hatte. Genau am selben Tage, den 11. März 1869 ist dann auch er entschlafen. Herzog Christian war ein Mann von großen Fähigkeiten und Klarheit der Ueberzeugung, von 'tiefer Wärme der Empfindung. Das große geschichtliche Verdienst des Verblichenen besteht darin, daß er sein Recht immer zugleich als eine Pflicht gegen das Land aufgefaßt hat. Seine Rede war frei von aller Phrase und stets zur Sache. Nie zog er in der Debatte aus seiner vornehmen Stellung Vorteil und ehrte stets die Ueberzeugung anderer, wenn sie auch der seinigen zuwiderlief. Das Familienleben im herzoglichen Hause war ein inniges und makelloses. Das Verhältnis der Familienglieder zu einander ein zartes und liebevolles. Ehre sei dem Andenken des Großvaters unserer allverehrten Kaiserin! die Stadt auch ihrerseits Vorkehrungen treffen möge. — Hierauf bringt er Beschwerden über mangelnde Beaufsichtigung der Ortskrankenkasse zur Sprache; die Kaffe sei in den letzten Jahren durch ungeeignete Verwaltung geschädigt worden. — Am Gewerbegericht sei Herrn Redakteur Scheidemann die Vertretung von Klägern verboten worden mit der unrichtigen Begründung, Scheidemann betreibe die Vertretung gewerbsmäßig; auch seien mehrfach Leute vom Gerichtsschreiber des Gewerbegerichts schon abgewiesen worden, wenn sie eine Klage einreichen wollten. — Er werde gegen die Ausgaben für die Polizei stimmen, so lange dieselbe nicht mit gleichem Maße messe; anderen Vereinen würden Aufzüge bei ihren Festlichkeiten gestattet, den Gewerkschaften aber nicht. — Redner wandte sich ferner gegen die Ausgaben für Anzeigen in der Presse; er werde dafür stimmen bezw. im nächsten Jahre einen Antrag stellen auf Herausgabe eines amtlichen Blattes durch die Stadt, man könne der Einwohnerschaft nicht zumuten, dafür, daß sie die amtlichen Bekanntmachungen liest, noch zu bezahlen. — Hinsichtlich der Feld- und Polizeistrafen sei zu wünschen, daß erst moniert werde, ehe man strafe, meistens handle es sich nm Unterlassungssünden. — Die Arbeitszeit einiger Beamten der städtischen Verwaltung sei zu ausgedehnt. — Die von Zeit zu Zeit in auswärtigen Blättern erscheinenden Berichte über die Sterblichkeit in den hessischen Städten lasse in Bezug auf Gießen bei den Uneingeweihten die Meinung aufkommen, als ob Gießen in gesundheitlicher Beziehung hinter anderen Städten zurückstehe. Man solle deshalb den diesbezüglichen Veröffentlichungen anfügen, daß in der Zahl der Sterbefälle diejenige einbegriffen sei, welche in den Kliniken verstorbene Ortsfremde betreffe. — Schließlich fordert Redner unentgeltliche Ueberlassung der Lehrmittel an die die Stadtschule besuchenden Kinder; dadurch würde einigermaßen ausgeglichen der Unterschied in dem höheren Zuschuß, welchen die Stadt für das einzelne Kind in den höheren Schulen leiste. Herr Oberbürgermeister Gnauth erwidert, daß er eine stärkere Schuldentilgung nicht habe Vorschlägen können in dem Jahre, in dem die Steuer erhöht werden mußte, das vom Vorredner bezeichnete Ziel solle schrittweise erreicht werden. — Im Stadterweiterungsfond sei auch die Arrondierung des Grundbesitzes nach Norden hin gewahrt. Wenn Interessenten dort Gelände kauften, so sei sicher zu erwarten, daß sie, sobald die Haltestelle am Rodberg, die übrigens von der Stadt errichtet werden müsse, in ihrem eigenen Interesse dasselbe unter günstigen Bedingungen der Stadt zur Verfügung stellen würden. — Was die Ortskrankenkasse betreffe, so habe er den Eindruck, daß die gegen die Verwaltung derselben erhobenen Vorwürfe nicht so schwer gewesen, daß ein Eingreifen der Aufsichtsbehörde nötig gewesen sei; die berufenen Organe hätten das Erforderliche gethan. Aus dem Umstande, daß Herr Krumm sich über die Bestrafung von Unterlassungssünden durch die Polizei beschwert, möchte er folgern, daß nach einer Neuregelung in der Geschäftsführung der Ortskrankenkasse eine strengere Handhabung der einschlägigen Bestimmungen derselben auch über die Strafen geklagt werden würde. — Bei der Zurück- Weisung Scheidemanns beim Gewerbegerichte wäre das richtigste die Beschwerdeführung gewesen; der Gewerbegerichtsschreiber sei instruiert, die Kläger darauf aufmerksam zu mach.n, wenn eine Klage aussichtslos sei. — Auch er sei dafür, daß die Polizei in Behandlung der öffentlichen Aufzüge hinsichtlich der Gewerkschaften nicht anders verfährt als mit anderen Vereinen. — Auf die Veröffentlichungen der amtlichen Bekanntmachungen übergehend, bemerkte Redner, daß für dieselben eigentlich so gut wie nichts bezahlt werde, da für den Pauschalpreis, den die hiesigen Tagesblätter ohne Unterschied erhielten, auch die geschäftlichen Ausschreiben der Bürgermeisterei, des Gas- und Wasserwerks usw. zu veröffentlichen seien. Ein besonderes Blatt, das nur amtliche Anzeigen enthalte, entbehre der nötigen Anregung für das Publikum, das Blatt müsse verbreitet sein. — Die auf die von Herrn Krumm angeregte Richtigstellung der Uebersichten über die Sterbefälle gerichteten Bestrebungen hätten keinen Erfolg gehabt; die Erfüllung dieses Wunsches würde die Städte mit großen, nicht lediglich für die Aufnahme der Ortseinwohner bestimmten Krankenhäusern, z. B. Offenbach und Worms, dann ebenfalls zu einer anderen Verrechnung veranlassen. — Der Meinung, daß Staat und Stadt in der Form der unentgeltlichen Stellung der Lehrmittel deshalb etwas für die Besucher der Volksschulen zuschießen sollten, weil sie für die höheren Schulen höhere Aufwendungen machten, könne er sich nicht anschließen. Der Mehraufwand der Eltern, unter denen sich viele befinden, denen der Besuch höherer Schulen durch ihre Kinder recht schwer werde, rechtfertige den höheren Zuschuß der Stadt. Ein Eingehen auf die Darlegungen des Herr Krumm würde zu eigenartigen Konsequenzen führen. — Schließlich wies der Herr Oberbürgermeister auf die an den höheren Schulen offenen Freistellen, die Verschiedenartigkeit in der Höhe des Schulgeldes und darauf hin, daß z. B. der städtische Zuschuß in der höheren Töchterschule 52 Mk., in der erweiterten 84 Mk. pro Kind betrage; ähnlich sei das Verhältnis zwischen Realschule und Realgymnasium. Herr Beigeordneter Wolff begründet sein Verhalten gegenüber Herrn Scheidemann; derselbe sei nicht zurückgewiesen, sondern nur auf eine Entscheidung des Karlsruher Gewerbegerichts in gleichem Betreff aufmerksam gemacht worden. Die Abweisung von Klägern durch den Gewerbegerichtsschreiber erfolge im Interesse der Kläger, wenn eine Klage aussichtslos sei. lieber die Ortskrankenkasse habe die Stadt nur die Oberaufsicht, der Vorstand bestehe aus Mitgliedern der Partei des Herrn Krumm. Herr Grünewald hält eine Revision des Statuts der Ortskrankenkasse in der Richtung des Uebergangs von einer Versicherungsklasse in die andere für nötig. Was die Polizei betreffe, so leide dieselbe seiner Ansicht nach darunter, daß sie zu oft mit ihren Chefs wechsele, dadurch werde bie Ausbildung der Schutzmannschaft beeinträchtigt. Herr Dr. Gutfleisch spricht sich eingehend über bie Einrichtungen der Ortskrankenkasse aus, er empfiehlt namcnu lich Lohndeklaration an Stelle der Deklaration von Fall zu Fall, die die Arbeitgeber belästige, noch sympathischer wäre ihm eine jährliche Durchschnittsdeklaration. Betr. der Polizei ist er der Meinung, daß man das Prinzip der Warnung einführen und nicht jedes kleine Delikt bestrafen solle. Mit kleinen Strafen komme man zu der Meinung, denjenigen für den besten Schutzmann zu halten, der die meisten Anzeigen erstatte, aber über dem Kleinen übersehe man boi Große. Die Forderung nach unentgeltlichen Lehrmitteln habe vom allgemeinen menschlichen Standpunkte aus viel für sich, andererseits gehe man auch wohl zu weit, wenn man denen, die unentgeltliche Lehrmittel nicht nötig haben, eine Wohlthat aufdringt. Im übrigen erkläre er sich mit den Ausführungen des Herrn Oberbürgermeisters über dir Forderungen des Herrn Krumm einverstanden. Herr Prof. Dr. Gaffky bemerkt, daß in der Statist,! des Kaiser!. Gesundheitsamts angegeben sei, wieviel unter den hier gestorbenen sich Ortsfremde befinden, er glück, daß dies auch die Großh. Zentralstelle in ihren Veröffentlichungen thun könne. Herr Krumm hält seine, bezüglich der Ortskrankenkasse, des Gewerbegerichts, der Polizeistrafen, der Presse uns der Lehrmittel gemachten Bemerkungen aufrecht. Herr Oberbürgermeister Gnauth konstatiert, daß die bisher geübte Verabreichung von Lehrmitteln die politischen Rechte der Eltern der betr. Schüler nicht beeinträchtigt. Herr Löber bemerkt, daß in der Ortskrankenkasse die Br amten gerade für die Genossen des Herrn Krumm vir! gethan, die Arbeitgeber befänden sich im Nachteil. Herr Schmall bestätigt diese Wahrnehmung, unb hält es weiter den Bestimmungen der Städteordnung ,zuwiderlaufend, daß Herr Krumm hier im Auftrag seiner Genossen rede. Herr Orbig bemerkt, daß die große Unkenntnis der Arbeitgeber über die Einrichtungen und Aufgaben der Kasse den Streit verschuldet. Herr Oberbürgermeister Gnauth möchte vermeiden, daß durch die Erörterungen über die Geschäftsführung der Ortskrankenkasse nach außen der Eindruck erweckt werden könne, als ob die Kasse schlecht stehe; die Kaffe habe einen erfreulichen Abschluß gehabt, der Reservefond habe beträchtlich erhöht werden können. Gegenüber Herrn Schmall bemerkt Herr Krumm, daß er in Wahrung der Interessen seiner Parteigenoffen nicht mehr thue, wie die anderen, die Interessen ihrer Gr sellschaftsklassen und Bezirksvereine vertretenden Herren, worauf Herr Schmall erwidert, daß bezüglich seiner Wahl von Vertretung der Interessen der Bezirksvereine keine Rede sein könne, er habe seine Stimmen aus der ganzen Bürgerschaft. Schließlich fragt Herr Huhn an, ob die Beiträge zur Ortskrankenkasse nicht auch wie diejenigen zur Unfallversicherung alljährlich erhoben werden könnten. Herr Dr. Gut fleisch bemerkt dazu, daß die wöchentliche Beitragserhebung gesetzlich festgelegt sei. Es wird nunmehr in die Einzelberatung des Voranschlags eingetreten. Herr Hanau empfiehlt zu pos. 9 (Märkte), daß dir Berichte über die hiesigen Märkte in den größeren Handels- zeitungen veröffentlicht werden möchten. Herr Oberbürgermeister Gnauth verspricht, der Sacht näher zu treten. Bet pos. 23 (Straßenunierhaltung) bemängelt Herr Löber den Zustand der Weserstraße, worauf Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt, daß die Hindernisse, welche dem Ausbau der Straße entgegenständen, noch nicht beseitigt seien; übrigens seien die Gesuchsteller um Bauerlaudnis immer darauf aufmerksam gemacht worden, daß an einen Ausbau der Straße noch Nicht gedacht werden könne. Zu pos. 24 (Straßenreinigung) regt Herr Heichelheim die Einführung einheitlicher Kehrichtgefäße an. Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt, daß dies zwar wünschenswert, aber vor der Hand davon abzusehen sei, solange nicht bessere Abfuhrwagen vorhanden seien, er werde das Stadtbauamt zur Aeußcrung über die Anregung des Herrn Heichelheim veranlassen. Herr Schmall fragt an, ob es nicht möglich sei, den Bebauungsplan für den Norden der Stadt bekannt zu geben, damit die Baulustigen in diesem Stadtteil nicht gegenüber denjenigen anderer Stadtteile benachteiligt würden. Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt, daß man in 3 bis 4 Monaten in der Lage sein werde, den Plan vorzulegen, es könne aber vor Annahme des Kanalprojekts nicht gebaut werden, da von demselben die Straßenhöhe und die Entwässerung für etwa in dortiger Gegend zu errichtende Häuser abhänge. Herr Hanau bemerkt zu pos. 52 (Oktroi), daß mar nach Aufhebung des Oktrois auf Mahlprodukte noch Oktto für Mais- und Haserfchrot erhebe. Herr Oberbürgermeister Gnauth teilt mit, daß bk Neuregelung des Oktroiwesens darauf Rücksicht genommen werde. Herr Huhn erbittet Auskunft über den Stand de Dinge in Betreff des Haltepunktes am Rodberg. Herr Oberbürgermeister Gnauth teilt darauf mit daß die betr. Vorlage an die Eifenbahndirektion Frankfur abgcgengen; nach ihm gewordenen Mitteilungen habe dec Antrag Aussicht auf Verwirklichung des Projekts. Weiter wünscht Herr Huhn möglichst Förderung de- Neubaues in der Altstadt, Erweiterung der Straßen u. s. besonders Durchbruch der Dammstraße an der Einmündur; in die Wallthorstraße. Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt, daß 1 dieser Hinsicht ein Stillstand nicht eingetreten fei. Was V Mal, & Md- nnte 9* ® " Material wird vorn fiM bmtzt«« gewonnen unb mit SchlaLenbergen weit -P betraute feinersei gnö Beaufsichtige -fast täglich die Ar! : längeres Lagern j Masse. So kam es ivo der Schlakenbe sogar auf eine Str eines Dynamitfchus brachen wurde, ein Arbeiter-zwei la schüttete, von denen sofort erschlagen roi verurteilte bat Amt fahrlässiger Tötung - veil beim Abbau g> Mschungen gebildet, ■ beide das Unglüi i - einige M vorher \ insbesondere aus e: bet Stelle vorher Auf Grund dieser Tiefban-Berussgev •an die Hinterblie! obliegenden Leistu Kegreß. Außerdei Mitti Die Llesenrng non WMftelnen (tz das Einbringen derfel dauung einer Koller unterhalb der Neum Samstag ben 18 XE vormittag-1 Mntlich verdungen Arbeitsbeschreibung i Rtn wahrend der T Nw Nr. 7 zur l °nm. Angebote au1 r i J turnten Güßen, den 8. Dar Stab ——_____§chrnc Stlatmh ÄS Ä$*| . tl “t >■» «Sm.» Wiebei ftss? SÄ ®‘Her tiU “=1 I H Stiche« g 8s' -K -W ’etM eine g* wie i« k» bftbut* fr ?w it6t 'n. ÄV *Ä*fc Men khi,tz Standpunktes A« meit, । * tel W nötig k P erkläre er fij ^rgermeisters L 'erstanden. daß in der H, ft sei, wieviel e befinden, er gl He m ihren Lerk- glich der Ortskrv 'strafen, der Preis, en aufrecht. Uh konstatiert, hrmitteln die politi nicht beeinträchtig Ortskrankenkasse s? es Herrn Krumm h im Nachteil. 'e Wahrnehmung, der Äfeorbnur: "'er im Auftrag s- rtt Mrnntnä rrd Aufgaben her ° uth möchte «mkr ie Geschäfts v Eindruck emrx e; die Aashck m fervefond stde durch n, ob bie Snträge eiligen zur llnfallv Sonnten. dazu, datz die wch gelegt sei. inzelberatung * 8. 9 (Märkte), daß bcn größeren Hack en. L » h verspricht, der s- tunft) dmangelt,r >e, woraus Herr. 6»«^*; rtw, i>°ch"ir- M w 8®-' t n>oitaM“r' »-cht «tWl”* . mt $,n z-hnchtz!std°» •er; Itrung über W !'8 nicht möglich l[ Stadtteil w 9* j< i"" 8*5? M s «PA bemerkt Herr Lr um n seiner SarteigM Die Interessen ihrer? e vertretenden Hm aß bezüglich seiner L. ier Bezirksvereine lr 'immen aus der gar die Dammstraße betreffe, so werde deren Durchbruch durch die hohen Forderungen der in Betracht kommenden Hausbesitzer verzögert. Herr Krumm wünscht Auskunft über den Stand der Arbeiten zur Restaurierung des alten Schlosses und der Universitätskanzlei auf dem Brandplatz. Herr Oberbürgermeister Gnauth teilt mit, daß die Pläne zur Zeit der Genehmigung Großh. Ministeriums unterbreitet seien, er hoffe, in wenigen Wochen Bescheid zu erhalten. Hierbei könne er gleich mitteilen, daß auch das Kreisamtsgebäude mit dem Aufban eines weiteren Stockwerkes eine geschmackvollere Fassade erhalten werde. Die ziffernmäßige Angabe über den Voranschlag werden wir in nächster Nummer veröffentlichen. Vermischtes. V. Wetzlar, 8. März. Schwere Haftpflicht. Bei Wetzlar liegen ausgedehnte Schlackensandhalden, die von einem großen Eisenwerk dort abgelagert werden. Dieses Material wird vom preußischen Eisenbahnfiskus zur Ausfüllung benutzt und laut Vertrag von dem Unternehmer N. gewonnen und mittels einer von den 27 Meter hohen Schlackenbergen weit überragten Schmalspurbahn abgefahren. 'N. betraute seinerseits den Schachtmeister M. mit der Leitung und Beaufsichtigung des Abbruchs, besuchte aber auch selbst fast täglich die Arbeitsstätte. Die Schlacken werden durch längeres Lagern zu einer zusammenhängenden brüchigen Masse. So kam es, daß vor längerer Zeit an einer Stelle, wo der Schlackenberg nicht nur senkrecht abgebaut, sondern -sogar auf eine Strecke unterminiert war, bald nach Abgabe eines Dynamitschusses, wegen dessen die Arbeit nicht unterbrochen wurde, ein mächtiges Stück sich loslöste und vier Arbeiter — zwei konnten rechtzeitig beiseite springen — verschüttete, von denen nur einer lebend davonkam und drei sofort erschlagen wurden. Auf Grund dieser Thatsachen -verurteilte das Amtsgericht in Wetzlar N. und M. wegen fahrlässiger Tötung zu einer beträchtlichen Freiheitsstrafe, weil beim Abbau gegen die betr. Polizciverordnung keine Böschungen gebildet, sondern sogar unterminiert war und beide das Unglück voraussehen konnten, um so mehr, als einige Zeit vorher bereits Abstürze erfolgt waren, und M. «insbesondere auf einen gefahrdrohenden Riß, der sich an -der Stelle vorher gebildet hatte, aufmerksam gemacht war. Auf Grund dieser strafgerichtlichen Verurteilungen nahm die 'Tiefbau-Berufsgenossenschaft für alle ihr infolge des Unfalls -an die Hinterbliebenen von zweien der getöteten Arbeiter -obliegenden Leistungen an N. in Höhe von rund 5200 Mk. »egreß. Außerdem strengten die betagten Ellern des dritten Arbeiters, die von der Berufsgenoffenschaft mit ihrem Ersatzanspruch abgewiesen waren, weil der Verunglückte nicht ihr einziger Ernährer gewesen sei, gegen N. eine Entschädigungsklage in Höhe von 2500 Mk. an, die sie aber gegen Zahlung einer Abfindung von 1250 Mk. und Ersatz der Anwalts- kosten wieder zurückzogen. Insgesamt hatte der Unternehmer so infolge des Unfalls Aufwendungen von etwa 7000 Mk. Nur der Umstand, daß er beim „Allgemeinen Deutschen Versicherungs-Verein" in Stuttgart gegen Haftpflicht versichert ist, bewahrte ihn wenigstens vor dem großen materiellen Schaden. * Für die Reise nach Paris ist soeben im Verlag von Leopold Zolki Berlin O. ein äußerst praktisches Büchlein von dem bekannten französischen Sprachlehrer Georg Stier erschienen, welches sich betitelt: A Paris ein unentbehrliches Hilfsbuch für Deutsche, welche nach Paris reisen. (Preis 1 Mk.) Jährlich reisen tausende von Deutschen nach Paris, teils geschäftlich, teils zum Vergnügen. Ganz besonders aber werden gelegentlich der Pariser Weltausstellung eine große Anzahl Deutscher der Seine-Stadt einen Besuch abstatten. Wer davon den rechten Nutzen haben will, muß sowohl die Pariser Sitten und Gebräuche kennen, als auch die nötigen französischen Wendungen wissen. Beides wird in sehr klarer und faßlicher Weise in dem oben genannten Buch geboten. Die behandelten Kapitel sind folgende: 1. Grenze-Zoll, 2. Ankunft in Paris, 3. Gasthof-Mieten eines Zimmers, 4. erstes Frühstück, 5. zweites Frühstück Mittagessen, 6. Kaffeehaus, 7. Bierhäuser, 8. Auf der Straße-Erkundiguug nach dem Weg, 9. Friseur-Barbier, 10. Droschke, 11. Omnibus - Straßenbahn, 12. Post, 13. Theater, 14. Bäder, 15. Wäsche-Kleider, 16. Besuch, 17. Tabak - Cigarren - Cigaretten, 18. Handschuhe - Schlipse, 19. Abreise-Einkauf rc. Bei jedem Kapitel werden die nötigen Erklärungen in deutscher Sprache gegeben und gleichzeitig die betreffenden französischen Wendungen hinzugefügt. „A Paris“ setzt an Vorkenntuissen nur voraus, daß man französisch lesen kann, um sich die gegebenen Wendungen einzuüben. Der billige Preis von 1 Mk. ermöglicht jedem, welcher sich für die französische Sprache interessiert, das Buch zu kaufen; der Reisende wird aber ganz besonderen Nutzen davon haben. „A Paris" ist durch jede Buchhandlung oder direkt vom Verleger zu beziehen. * Für 60 Mk. nach Amerika. Infolge des Tarifkampfes, der zwischen den nordatlantischen Datnpferlinien entstanden ist, sind die einzelnen Gesellschaften gezwungen, mit ihren Preisen für die Ueberfahrt nach Amerika herabzugehen. Die White Star- und die Cunard-Linie haben damit den Anfang gemacht und die Hamburg-Amerika-Linie mußte ihnen folgen, indem sie ihren Ueberfahrtspreis ab Southampton für erste Kajüte von 20 auf 10 Pfd. Sterling (— 200 Mk.) herabsetzte. Dieser niedrige Preis wird noch unterboten durch die Allan- und Dominion-Linie, welche jetzt für 15 Doll. (= 60 Mk.) fahren will. Bei so billigen Preisen wird sicher mancher die gute Gelegenheit benutzen. Verwandte hüben und drüben zu besuchen oder eine kleine Fcrienreise „über den großen Teich" zu machen. Die Fahr karte nach der Schweiz kostet von Berlin nicht weniger, und dazu hat man die erfrischende Seereise — wenn man nicht gerade auf einen Orkan trifft — und eine ausgezeichnete Verpflegung. Freilich dürfte das billige Vergnügen nicht allzulange dauern, denn man erwartet über kurz oder lang den Abschluß eines neuen Uebereinkommens zwischen den beteiligten Dampfergesellschaften. Besonders im Hinblick auf die Pariser Ausstellung, welcher Amerika eine Menge Besucher zusenden wird, ist die neue Vereinbarung sicher zu erwarten. * Im altegyptischen Museum von Kairo sind verschiedene in den pharaonischen Gräb ern gefundene Blumen aufgestellt worden. Sie sind wunderbar erhalten. Das Herbarium des Museums umfaßt einige hundert Proben dieser fünfzig bis sechzig Jahrhunderte überdauernden Blumen. Einige haben sogar noch ihre Farben er halten. Hauptsächlich wurden weiße oder blaue Lotosblumen, roter Mohn, die Blätter und Blüten der Granaten und Safran erwählt, um sie den Toten mit in die Gräber zu legen. Dadurch ließ sich leicht feststeNen, daß die Blumen und Pflanzen seit Jahrhunderten und Jahrtausenden unverändert dieselben geblieben sind. So waren z. B. die heute so modernen Chrysanthemen schon vor sechstausend Jahren sehr beliebt. * Vom Simplontunnel. Seit Mitte Februar wird auf der Nord feite des Tunnels mit zwei Bohrmaschinen gearbeitet, so daß der Tunnelschacht auf dieser Seite rascher vorschreitet als auf der italienischen Südseite. Die Länge des Schachtes betrug bei Beginn des Monats März 898 Meter (629 Meter auf der Nordseite, 269 Meter auf der Südseite). Auf der Nordseite muß man sich immer noch durch Thonschiefer, der mit Ouarzadern durchsetzt ist, hindurcharbeiten. Die eindringende Wassermasse beträgt 36 Liter per Sekunde. * Eine unheimliche Erfindung soll — wie aus New- A o r k gemeldet wird — Edison gemacht haben. Der Zauberer von Menlo-Park soll einen Apparat erfunden haben, wodurch photographische Aufnahmen in einer Entfernung von mehreren hundert Kilometer ausgeführt werden können. — Wer ist jetzt noch vor dem Photographiertwerden sicher? lii’kiiinitmiidjiiiißeii Verdingung Die Lieferung von rund 124 cbm Hardtbruchsteinen (Grauwacke) und da» Einbringen derselben zwecks Durch- bauung eines Kolkes im Mühlgraben unterhalb der Neumühle sollen Samstag den 18. März d. I., vormittags 11V2 Uhr, öffentlich verdungen werden. Pläne, Zlrbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf Zimmer Nr. 7 zur Einsicht bei uns offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin einzu- reichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 8. März 1899. Das Stadtbauamt. __Schmandt._____2159 Bekanntmachung. Heinrich Edmund Rott6 von Aeßen undElifabethe Katharine Lippert daselbst haben durch Vertrag vom 16. Februar 1899 be- stimmt, daß sie in ihrer künftigen bhe in vollständiger Gütertrennung lLen wollen. Gießen, am 8. März 1899. Großh. Amtsgericht. ______Neuenhagen. 2165 Bekanntmachung. In Sachen betr. Konkurs über ks Vermögen des Ludwig Biugel ansfder Mittelstmühle bei Alten-Buseck ist infolge Ausscheidens eines Ersatz- mitgliedes des Gläubigerausschuffes firne Ergänzung desselben, sowie die Ze Heilung eines zweiten Ersatz- uiißgliedes notwendig geworden. Es wird zu diesem Zwecke eine Mubigerversammlung auf Dienstag den 28.MärzI899, vormittags 10 Uhr, Mmmt. «Sieben, den 7. März 1899. Großherzogliches Amtsgericht. gez. Neuenhagen. .Bekannt gemacht: 2164 Neidhart, Gerichrrschreiber. llerlleigerMM Hotzversteigerung. In den Mitgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis a. d. Lda. werden versteigert 1. Montag den IS März1899, von vormittags 9 Uhr an, au3 dem Distrikt ASpeuftrauch 53 Eichenstämme mit 34,69 cbm Inhalt, 1 Buchenstamm mit 0,77 cbm Inhalt, 199,4 rm Buchen-Scheiter, 20 „ Eichen-Scheiter, 147 „ Buchen-Knüppel, 17 „ Eichen-Kuüppel, 520 „ Buchen-ZopfreiS, 60 „ Nadel Zopfreis, 160 M Aspen Stammreis, 20 „ Nadel-Stammreis. 2. Dienstag deu!4.Märzl899 von vormittags 9 Uhr au, aus den Distrikten Dodenberg, Zipfeuwald, Alteuuner , und Pfiugstkopf: 9 Eichenftämme mit 4,81 cbm Inhalt, 2 Buchenstämme mit 1,75 cbm Inhalt, 3 rm Buchen-Scheiter, 22 „ Eichen-Scheiter, 2 „ Buchen-Knüppel, 15 „ Eichen-Knüppel, 73 „ Nadel-Knüppel, 40 „ Buchen-Stammreis, 100 „ Nadel-Stammreis, 105 „ Eichen Zopfreis, 150 „ Nadel-Zopfreis. Zusammenkunft ist am ersten Tage im Distrikt Aspenstrauch bei Nr. 2 des Brennholzes, am zweiten Tage zu Obenhausen, an der Straße von Treis o. d. Lda. nach Allendorf a. d. Lda. Bemerkt wird, daß bei dem Eichen- Stammholz sehr schdne zu Schnittholz geeignete Stämme sich befinden. Treis a. d. Lda., den 6. März 1899. Großh. Bürgermeisterei Treis a. d.Lda Benner. 2127 Die Hchversteigerilug vom 7. d. Mts. in der Oberförsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Ab- fuhrfcheine können vom 18. März an bei Großh. Rentamt Gießen bezogen werden. Die Ueberweifung des Holzes erfolgt Montag den 20. März morgens 8 Uhr. Gießen, 9. März 1899. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. 2172 Holzversteigerung im Gememdemld Aßlar am Mittwoch, dem 15. März. Zusammenkunft morgens 8 Uhr bei der Vorfteherwohnung. 91,67Fstm.Eichkustmme Ehringshausen, den 9. März 1899. Der Bürgermeister. Ho emann. 2176 Hohversteigerung am Donnerstag, dem 16. ds. M., von vormittags 9 Uhr ab, bei Wirt Weder zu Atzbach. 80,42 fm Eichen- und 99,75 fm Nadelholzstämme, 61 rm Eichen- und 32 rm Nadel Nutzholz, 84 rm Eichen-, 145 rm Buchen- und 131 rm Nadel - Scheit- und Knüppelholz, 3127 rm Reiser, 112 rm Stöcke. Das Holz liegt im Gemeindewald von Atzbach. Krofdorf, den 8. März 1899. 2168 Das Bürgermeister-Amt. (ihn p feil tu ii ii cn Meßlatten u. Merstiibe stets vorrätig. 0685 Joh. Lenz, Zrmksurtnstr. 123. Photographie Chemikalien, Präparate, gebrauchsfertige Lösungen als; Entwickler, Fixier- und Tonbäder, Spezialitäten und sonstige Gebrauchsgegenstände empfiehlt 1915 Otto Schaaf. Nuhhot'zverkäufe aus der Oberförsterei Ellnhaufen (Post). Es kommen zum öffentlichen meistbietenden Verkauf: I. Am Freitag dem 24. d. MtS., von vormittags 10 Uhr ab, in der Gastwirtschaft von Heinrich Prediger In Ockershausen bei Marburg. a) Schutzbezirk Ellnhaufen. Distrikte 25 b, 31 c, 32 b, 33 a, 38 c, 46 und Totalität (Schneiße, Große Lummersbach, Rehhecke, Weißbachs köpf, Auf den Tannen, Hainchen): Eichen: Stämme 3.—5. Kl., 283 Stück mit 113,96 fm (bis 17 m lang und bis 44 cm stark); 12 Stangen 1. Kl.; 62,5 rm Nutzscheit 2. Kl., 2 m lang (Rollen); 17,5 rm Nutzknüppel, 2,5 und 5 m lang. Rotbuchen: Stämme 3.-5. Kl., 7 Stück mit 5 fm; 18 rm Nutzscheit 2. Kl., 2 m lang (Felgenholz). Weißbuchen: Stämme 5. Kl., 4 Stück mit 1 fm, Sichten: Stämme 5. Kl., 33 Stück mit 6 fm; 183 Stangen 1.—3. Kl.; 700 Stangen 4.-6. Kl. Kiefern: Stämme, 10 Stück mit 3 fm. b) Schutzbezirk Caldern. Distrikte 52b, 54a, 57c, 60a und Totalität (Ziegenacker, Welzer- bachökopf, Dunkle Weg, Burg, Glimm). Kichen: Stämme 2.-5. Kl., 63 Stück mit 54,87 fm (bis 14 m lang und bis 85 cm stark); 14 rm Nutzscheit 1. Kl., 1 und 2 m lang; 5 rm Nutzscheit 2. Kl., 1 m lang. Aotbuchen: Stämme 3. und 4. Kl., 2 Stück mit 2,04 fm; 6 rm Nutz- scheit 2. Kl., 2 m lang (Felgenhol;). Weißbuchen: 2 rm Nutzscheit 2. Kl., 1 m lang. Aichten: Stämme 4. und 5. Kl., 34 Stück mit 6 68 fm; 9 Stangen 1.—3. Kl. II. Am Dienstag dem 28. d. MtS., von vormittags lOVi Uhr ab, in der Gastwirtschaft von Konrad Grosch in Damm (Bahnstation) aus dem Schutzbezirk Lohra, Distrikte 6b, 12a, 14a, 15 b, 16, 17 a, 18 (Auf dem Gleichen, Lichteeiche, Brächterstrauch, Hätten- loh, Lachengraben, Dammerseite). ßichen: Stämme 2.-5. Kl., 212 Stück mit 104,08 fm (bis 12 m lang und bis 57 cm stark); 24 rm Nutzscheit 2. Kl., 2 m lang. Auchen: Stämme 4. und 5. Kl., 13 Stück mit 9,07 fm; 4 rm Nutzscheit 2. Kl. Aichten: Stämme 2.-5. Kl., 202 Stück mit 113,45 fm (bis 16 m lang und bis 47 cm stark). Kiefern: Stämme 3.-5. Kl., 98 Stück mit 39,20 fm (bis 17 m lang und bis 33 cm stark). Aufmaßregister können bezüglich der Schutzbezirke Ellnhaufen und Caldern von der Oberförsterei, bezüglich des Schutzbezirks Lohra von Herrn Revierförster Reiß in Lohra gegen Erstattung der Schreibgebühren bezogen werden. — Die Herren Schutzbeamten zeigen auf Ansuchen die Hölzer vor. 2169 Llauenöl, präparirt für Nähmaschinen und Fahrräder von 2171 H. Möbius & Sohu, Hanno ner, Knochenölfabrik. Zu haben in allen besseren Handlungen. Butzbacher ZuchtMhmrkt. T.ftnCP ® !•— (Zieh. 16. März) UUUöV empfiehlt 1768 Bich. Bachacker Neuenbäuen 11. 5 Gesang-♦♦♦£ ♦ Bücher £ geschmackvolle Einbände empfiehlt 2094 11^ 5 Ernst Balser S Mäusburg II. wwwwws ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ 2119 RITZ gegründet Jt6Q6 a Verschleimung 36< Maurer unO Handlanger 0790 finden Arbeit bei Chr. Haubach L. Em Wärter gtMjt 1 3 Küchenmädchen, !JlNÖSÄtriÄM Schrauth’s Gemahlene Akte Klinik 1814] Wegen Ueberfiedelung deS Herrn Näheres bei K Klees, Südanlage 18. Ueberall zu haben ä 15 Pfg gesucht. Bergstraße 17. 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