H Wh. Fachschule.) 1 1899. *18-.20 Jahren. VOr. rufung. werbeireibende iD «wwnt und Frei, ‘erstellt L*ft durch dM ii Harr. en k 1 um toi «Mw* üesMort I kllmg er (Wl. Taperphoftd^ 'aowwollsaatw pSkacheo, W' t, WeizeW» । Katt* irradwerke i Jaenicke ;h0v»U. thekeo jrien. ul« ktidN* 10» !«• !h 160 St' 4 18"' gilberrente Id'Aeutt en w^*L 1lv.-Dr“ck Samstag de» 1t. März Erstes Blatt. Nr. 60 1800 Gießener Anzeiger Heneral-AnMger 21 inte* und Zlnzeigeblutt für den Ureis Gietzen ^Sfptßapreis vierteljährlich 2 Mark 20 Psg. monatlich 75 Pfg. mit Lringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich Alle Anzeigen.PermittlungSstelleu drS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener AamitieuV lätter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schutftrahe Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische UMslumde._________________ Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Feil. Bekanntmachung. Bctr.: Die Festsetzung des durchschnittlichen Jahresarbeitsverdienstes der in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen. Nachdem eine Aenderung des in unserer Bekanntmachung vom 30. März 1894 (Gießener Anzeiger Nr. 76) festgesetzten durchschnittlichen Jahresarbeitsverdienstes der land- und forstwirtschaftlichen Arbeiter nur in geringem Umfang sich als notwendig erwiesen hat, bringen wir die nunmehr gültige Festsetzung nach Anhörung der Gemeindebehörden hiermit unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß dieselben gemäß § 3 Abs. 3 der Bekanntmachung vom 30. September 1890 (Reg.-Blatt Nr. 40) für die fünf Jahre 1899 bis 1903 zu gelten hat und bei Berechnung der Renten der von einem Unfälle bei einem land- cber forstwirtschaftlichen Betriebe betroffenen Arbeiter zu Grunde gelegt werden wird. Der durchschnittliche Jahresarbeitsverdienst der land- lmd forstwirtschaftlichen Arbeiter ist festgesetzt: A. Für die Gemeinden Gießen und Großen-Linden: 1. für erwachsene (16 und über 16 Jahre alte) männliche Arbeiter auf 600 Mk., 2. für erwachsene (16 und über 16 Jahre alte) weibliche Arbeiter auf 450 Mk. 3. für jugendliche (unter 16 Jahre alte) männliche Arbeiter auf 300 Mk., 4. für jugendliche (unter 16 Jahre alte) weibliche Arbeiter auf 270 Mk. L. Für die Gemeinden Albach, Allendorf a. d. Lahn, Alten-Buseck, Annerod, Daubringen, Heuchelheim, Inheiden, Klein-Linden, Langsdorf, Lauter, Lollar, Ruttershausen, Staufenberg, Steinheim, Utphe und Wieseck: 1. für erwachsene (16 und über 16 Jahre alte) männliche Arbeiter auf 510 Mk., 2. für erwachsene (16 und über 16 Jahre alte) weibliche Arbeiter auf 330 Mk., 3. für jugendliche (unter 16 Jahre alte) männliche Arbeiter auf 270 Mk., 4. für jugendliche (unter 16 Jahre alte) weibliche Arbeiter auf 210 Mk. C. Für die Gemeinden Allendorf a. d. Lda., Bellersheim, Bersrod, Burkhardsfelden, Ebcrstadt mit Arnsburg, Großen-Buseck, Lang-Göns, Leihgestern, Lich, Mainzlar, Muschenheim, Obbornhofen, Oppenrod, Queckborn, Reiskirchen, Rödgen, Steinbach, Treis a. d. Lda., Trohe, Watzenborn-Steinberg und Winnerod: 1. für erwachsene (16 und über 16 Jahre alte) männliche Arbeiter auf 480 Mk., 2. für erwachsene (16 und über 16 Jahre alte) weibliche Arbeiter auf 300 Mk., 3. für jugendliche (unter 16 Jahre alte) männliche Arbeiter auf 270 Mk., 4. für jugendliche (unter 16 Jahre alte) weibliche Arbeiter auf 210 Mk. D. Für die Gemeinden Bettenhausen, Dorf-Gill, Ettingshausen, Garbenteich, Göbelnrod, Grünberg, Hausen, Hungen, Lumda, Nonnenroth, Ober-Bessingen, Ober- Hörgern, Rabertshausen, Reinhardshain, Rüddings- hausen, Stockhausen, Trais-Horloff, Billingen und Weitershain: 1. für erwachsene (16 und über 16 Jahre alte) männliche Arbeiter auf 450 Mk., 2. für erwachsene (16 und über 16 Jahre alte) weibliche Arbeiter auf 270 Mk., 3. für jugendliche (unter 16 Jahre alte) männliche Arbeiter auf 240 Mk., 3. für jugendliche (unter 16 Jahre alte) weibliche Arbeiter auf 180 Mk. E. Für die Gemeinden Allertshausen, Beltershain, Beuern, Birklar, Climbach, Geilshausen, Grüningen, Harbach, Hattenrod, Holzheim, Kesselbach, Langd, Lindenstruth, Londorf, Münster, Nieder-Bessingen, Odenhausen, Rodheim mit Hof Graß, Röthges, Saasen mit Bollenbach, Bcitsberg und Wirberg, Stangenrod und Weickartshain: 1. für erwachsene (16 und über 16 Jahre alte) männliche Arbeiter auf 420 Mk., 2. für erwachsene (16 und über 16 Jahre alte) weibliche Arbeiter auf 270 Mk., 3. für jugendliche (unter 16 Jahre alte) männliche Arbeiter auf 240 Mk., 4. für jugendliche (unter 16 Jahre alte) weibliche Arbeiter auf 180 Mk. Gießen, den 8. März 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Deutscher Reichstag. 52. Sitzung vom 9. März. 1 Uhr. Am Bundesratstische: Staatssekretär Nieberding. Tages-Ordnung: Erste Lesung der sogenannten lex Hcintze in Verbindung mit dem dieselben Gegenstände behandelnden Anträge (Gesetzentwurf) Prinz Aren- berg, sowie einem Anträge Frhr. v. Stumm wegen Verschärfung der Strafen auf Sittlichkeitsverbrechen, insbesondere auf gegen Kinder gerichtete. Staatssekretär Nieberding rekapituliert die Vorgeschichte des Entwurfs, die sich bereits durch zwei Legislaturperioden hinziehe. Es sei ein bedauerliches Schauspiel, welches Reichstag und verbündete Regierungen dem Lande gegeben, indem sie in diesen Fragen, welche das sittliche Empfinden des Volkes berühren, zu einer Verständigung nicht gelangen konnten. Dabei befinde das Reich sich gegenwärtig in einer Periode des sittlichen Niederganges. Laut Ausweis der Statistik seien die Sittlichkeitsverbrechen und Vergehen an Zahl immer mehr und erheblich gestiegen, namentlich auch diejenigen gegen Kinder. Die verbündeten Regierungen appellierten jetzt nochmals an das hohe Haus. Erklären wolle er, daß die Regierungen den. sogenannten Arbeiterparagraph unter keinen Umständen zustimmen würden. Von den vorliegenden Anträgen sei der Antrag Prinz Arenberg für die Regierungen unannehmbar. Abg. Roer en (Centr.) empfiehlt den Antrag seiner Fraktion, dessen § 184 a sich namentlich gegen das Tingeltangelwesen richte, wo sich platte nackte, widerwärtige Nacktheit breit mache, ohne jede Spur von Kunst. Daß die Regierung einen solchen Paragraphen weggelassen in ihrem Entwurf, müsse man ihr zum Vorwurf machen. Was man im Bilde nicht dulde, wenn es ausgestellt werde, das wirke doch auf der Bühne noch viel sinnlicher. Seine, Redners, Partei wolle vor allem die unverdorbene Jugend geschützt wissen, deshalb lege sie das Hauptgewicht auf § 184 und dessen Ergänzungen: Ausstellung und Verbreitung unzüchtiger Bilder und Schriften. Eine Verurteilung solle nur erfolgen, wenn die Verletzung des Schamgefühls eine gröbliche sei, und wenn die Ausstellung solcher Dinge zu geschäftlichen Zwecken erfolge. Redner befürwortet noch den § 182 a, den Arbeitgeberparagraph, und empfiehlt Ueberweisung von Vorlage und Anträgen an eine 14gliedrige Kommisfion. Abg. Frhr. v. Stumm (Rp.) meint, der § 184 des Centrums gehe zu weit; die Grenze zwischen Unsittlichkeit und Kunst sei doch nicht so deutlich, wie Vorredner dies glaube. Redner legt den Schwerpunkt dann auf den Schutz der Jugend gegen ihr angethane Verbrechen und bemerkt weiterhin, er sei auch der Ansicht, daß die Prügelstrafe entwürdige. Wer aber so vertiert sei, daß er an einem Kinde Notzucht übe, der sei kein Mensch, der sei ein Tier, und da sei die Prügelstrafe angebracht. Abg. Himburg (kons.) erklärt, seine Freunde stimmten im großen und ganzen dem Regierungsentwurfe zu; nur gegen einzelne Bestimmungen hätten sie Bedenken. So sei es nicht richtig, daß mildernde Umstünde selbst dann zulässig sein sollen, wenn ein Ehemann die Ehefrau verkuppele. Der vom Centrum gewünschte Arbeitgeberparagraph sei seinen Freunden unannehmbar wegen der Gefahr falscher Denunziationen. Dem Anträge Stumm stimmten seine Freunde zu. Abg. Endemann (nl.) hält es ebenfalls für wünschenswert, daß etwas zustande komme, namentlich der erste Teil der Vorlage (fielt, die Kuppeleiparagraphen), die '§§ 180 und 181. Bei Annahme dieser Paragraphen werde sich vielleicht die Prostitution, welche ein unausrottbares, ja vielleicht notwendiges Uebel sei (Bewegung), besser reglementieren lassen. Die beseligende Kraft (Rufe: Aha!) der Kirche könue ein großer Teil seiner protestantischen Freunde nicht anerkennen. Wohl erkennten sie die Kraft und den Segen an, der in der Kirchlichkeit bestehe. Aber sie fänden das Wesen des Protestantismus mehr in individualisierender Richtung. Eine gefestete Moral sei das beste, was seine Freunde anerkennten: die Liebe zu den Mitmenschen, die christliche Moral: liebe Deinen Nächsten! Er bitte um Verweisung der Materie an eine 21gliederige Kommission. Abg. Bargmann (frs. Vp.) meint, die Regierungsvorlage habe vor dem Centrumsentwurf den Vorzug, daß sie gefährliche Bestimmungen fallen lasse, so die Erhöhung der Schutzgrenze für Mädchen von 16 auf 18 Jahre, ferner den Arbeitgeberparagraph. Auch dem Theaterparagraphen des Centrums könne er nicht zustimmen, dagegen sei er mit der Stumm'schen Resolution einverstanden. Billigen könne er noch an der Regierungsvorlage die Kuppeleiparagraphen, ebenso im Prinzip die §§ 184. Abg. Bebel (Soz.) geht auf die Prostitution näher ein. Die sehr große Mehrheit der Prostituierten ergebe sich dem Gewerbe aus Not. An dem Regierungsentwurfe müsse man anerkennen, daß er einige Besserungen bringe. Mit Entschiedenheit fordere er, das nach § 181 b straffreie Vermieten an Prostituierte nicht auch für Zuhälter straffrei zu machen. Sonst legalisiere man die Bordelle. Unbedingt notwendig sei der Arbeitgeberparagraph. Dafür werde seine Partei in der Kommission massenhaftes Material beibringen. Entschieden zu verwerfen sei § 184 a über die das Schamgefühl gröblich verletzenden Schriften, Abbildungen rc. Herr v. Stumm wolle Prügelstrafe bei Unsittlichkeitsverbrechen gegen Kinder. Damit werde nichts und niemand gebessert. Bekannt sei, daß auch ein König eines Nachbarstaates sich solcher Verbrechen schuldig gemacht habe. In Berlin gebe es Scheusale, welche systematisch Kinder unter 14 Jahren zur Unzucht verleiten, ohne daß eingeschritten sei. In Bayern sei ein solcher Verbrecher vom Prinzregenten begnadigt worden (Präsident Graf Ballestrem bittet, nicht das Begnadigungsrecht der Fürsten in die Debatte zu ziehen. Unruhe links). Abg. Gaulke (frs.Vg.) bekämpft namentlich den §184a. Die Vorlage und die Anträge gehen an eine Kommission. Es folgen Wahl Prüfungen. Die Mandate der Abg. Rickert, Zeidler, Depken, v. Winterfeldt, Sattler werden für giltig erklärt, die Wahl Stöckers wird beanstandet. Morgen 1 Uhr: Etat der Schutzgebiete und Etat des Auswärtigen Amts. Schluß 51/2 Uhr. Deutsches Reich. Berlin, 9. März. Heute fuhr der Kaiser bei dem Staatssekretär v. Bülow vor. Um 10 Uhr hörte der Kaiser den Vortrag des Kriegsministers v. Goßler und später diejenigen des Generals v. H a h n k e und des Ministers v. Wedel. Berlin, 9. März. Die Reichstags-Kommission für das Invaliditäts-Versichernngsgesetz beriet heute über den § 8 (freiwillige Versicherung). Der Paragraph wurde mit einigen durch Anträge festgesetzten Aender- ungen mit 13 gegen 12 Stimmen angenommen. Berlin, 9. März. Das „Berliner Tageblatt" erfährt, daß der wegen seiner antisemitischen Reden bekannte Graf Pückler seiner Stellung als Amtsvorsteher von Klein- Tschirne enthoben worden sei. Berlin, 9. März. Oberst Hesse, Chef des Stabes der General-Inspektion des Ingenieur- und Pionier-Korps, ist heute vormittag während des Reitens in der Reitbahn an einem Herzschlage gestorben. Berlin, 9. März. Bei dem Staatssekretär Posa- dowsky findet heute ein Bierabend statt, zu dem der Reichskanzler, die Minister, Mitglieder des Bundesrats und Parlamentarier geladen sind. Berlin, 9. März. Die Reichstags-Ersatzwahl im 2. Berliner Wahlkreise findet voraussichtlich am 11. April statt. Berlin, 9. März. Gegenüber der Blättermeldung, daß Admiral v. Knorr infolge von Meinungsverschiedenheiten mit dem Kaiser in der Frage der Altersgrenze für die Aufnahme von See-Kadetten und Schiffsjungen sein Abschiedsgesuch eingereicht habe, wird der „Post" von unterrichteter Seite mitgeteilt, daß lediglich Gesundheitsrücksichten bei dem Rücktritt des Admirals v. Knorr in Frage gekommen sind. Berlin, 9. März. Das Abgeordnetenhaus begann heute die Beratung des Kultusetat. Heiterkeit erregte es, als der Kultusminister v. Bosse den Abgeordneten v. Dauzenberg, als dieser die Rednertribüne betrat, mit einem Händedruck begrüßte, worauf der Centrums- Abgeordnete bemerkte, der Minister habe sich gegenüber oe» Wünschen des Centrums niemals so entgegenkommend gezelg , wie eben jetzt gegen ihn persönlich. Der Knltusmmise erwiderte, er habe mit dem Händedruck nur seine Anerkennung «usdrücken wollen, daß bei ihm der Streit mildere Formen angenommen habe. Leider aber hätten die Angriffe des Centrums ihre frühere Heftigkeit beibehalten. Sämtliche Redner des Centrums brachten ihre bekannten Forderungen zum Ausdruck, darunter diejenige betreffend die Errichtung einer katholischen Abteilung im Kultusministerium. Morgen wird die Beratung des Kultus-Etat fortgesetzt. Berlin, 9. März. Die „National-Ztg." bringt folgende Nachricht: An Stelle des zurückgetretenen kommandierenden Admirals v. Knorr wird nicht wieder ein einziger kommandierender Admiral ernannt werden, sondern es wird das Kommando der Flotte, entsprechend ihrem Wachstum, geteilt werden: das Kommando der Ostseeflotte wird Admiral Köster in Kiel, das Kommando der Nordseeflotte Vizeadmiral Karcher in Wilhelmshaven erhalten, so daß an beiden Orten das Kommando mit der Stellung des Stationschefs verbunden wird. Es handelt sich also bei der Beseitigung des Postens eines kommandierenden Admirals in Berlin nicht darum, die Vereinigung von Kommando und Verwaltung wieder herzustellen, wie sie bis 1889 in der Person des Chefs der Admiralität bestand; die Einrichtung wird vielmehr derjenigen beim Landheer ähnlich werden, wo das Kriegsministerium die Verwaltung führt, die kommandierenden Generale aber in Kommando-Angelegenheiten nicht unter dem Kriegsminister, sondern unmittelbar unter dem Kaiser stehen. Wie beim Landheer Kriegsministerium, Generalstab, Militärkabinett und kommandierende Generale, würde es bei der Flotte künftig Reichsmarineamt, Admiralstab, Marinekabinett und kommandierende Admirale neben einander und unter dem Kaiser geben. Die Einzelheiten der Neuordnung find noch Gegenstand der Verhandlung, so daß die Ernennungen sich wohl noch einige Tage verzögern werden. — Die Militär vor läge ist in der Budgetkommission gestern nachmittag in kaum anderthalb Stunden beendigt worden, und zwar nach den Anträgen des Centrums. „Kompromisse" hat es mit der Regierung nicht abgeschlossen, es hat keine Vorschläge gemacht, die Heeresverwaltung hat keine gemacht, sie haben nur „verhandelt". In der zweiten Lesung wurde angenommen, die Artillerie und die Mehrforderung an Kavallerie, in der Weise, daß man 465 Es- kadrons Kavallerie und 17 Eskadrons Jäger zu Pferde beschloß. Die Friedenspräsenzstärke aber wurde festgesetzt auf 495500 Mann, und bestimmt, daß diese Zahl nicht 1902, sondern 1903 erreicht werden solle. Das sind 7000 Mann weniger, als die Vorlage verlangt; und in der Budgetkommission wurde herausgerechnet: die in erster Lesung festgesetzte Bataillonsstärke von 584 Mann, die damals Bedenken fand, werde dadurch noch auf 582 bis 583 Mann verkürzt. — Infolge der Neubewaffnung der Fel dar tillerie mit dem neuen Material erschienen vor einem Jahre die entsprechenden Umarbeitungen und Aenderungen einzelner Teile des Exerzierreglements und der Schießvorschrift für die Feldartillerie. Beide liegen nunmehr in der neuen Bearbeitung vor, doch sind die Veränderungen nur unwesentlich, denn wie die unterm 22. Mai 1893 genehmigte Schießvorschrift für die Feldartillerie Entwurf geblieben ist, so sind auch diese Abänderungen nur als vorläufige Festsetzungen aufzufassen. Innerhalb der Feldartillerie glaubte man bisher an eine baldige Neuausgabe der Schießvorschrift in endgiltiger Form. Wie die T. R. hört, wird damit aber noch einige Zeit gewartet werden, bis die bei den Truppen gemachten Erfahrungen gesammelt und gesichtet sind. — Aus Bayern wird der „Tägl. Rundschau" geschrieben: Nächsten Sonntag begeht das ganze bayerische Volk mit seinem Königshause das 100jährige Jubiläum der Wiedervereinigung der bayerischen Lande unter dem regierenden Zweige (Linie Zweibrücken-Birkenfeld) des Hauses Wittelsbach. Zugleich feiert Prinz-Regent Luitpold die 78. Wiederkehr seines Geburtstages. Für diese Doppelfeier sind namentlich in München und Nürnberg großartige Vorkehrungen getroffen. Allgemein erwartet man auch eine Amnestie, namentlich für politische Verbrecher. Inwieweit sich die Hoffnungen auf einen solchen Gnadenakt erfüllen, muß abgewartet werden. Starkes Befremden hat in protestantischen Kreisen ein Trinkspruch hervorgerufen, den der Finanzminister Dr. Frhr. v. Riedel vergangene Woche bei einer Festtafel zum Amtsantritt des Papstes in der Nuntiatur zu München ausgebracht hat. Er ließ hierbei den Papst als „das ehrwürdige Oberhaupt der christlichen Kirche" leben. Darob natürlich große Freude auf feiten der Ultramontanen. Herr v. Riedel ist nämlich Protestant. Des Räthsels Lösung ist aber sehr einfach. Der Minister gab auf Befragen selbst zu, daß er sich — nur versprochen habe, wie ihm dies schon einmal genau in derselben Weise vor zehn Jahren passiert sei. Er wollte selbstverständlich sagen „der katholischen Kirche". Bemerkt sei übrigens, daß bei derartigen Festlichkeiten der Brauch herrscht, die Trinksprüche am Schlüsse des Mahles auszubringen. — Die Ultramontanen und Sozialdemokraten sind für die im Sommer stattsindenden Landtagswahlen in allen Ecken und Enden des Königsreichs bereits in schier fieberhafter Thätig- keit, während sich auf liberaler Seite noch nicht das mindeste regt. Wie leider jetzt schon mit Sicherheit vorauszusehen ist, werden die Schwarzen sowohl wie die Roten einen nicht unerheblichen Zuwachs bekommen. Die ultramontane Luft, die von „Oben" weht, ist z. Z. nur allzustark. Die schädigenden Folgen für das ganze Land werden zu spät erkannt werden. — Samoa. In der Budgetkommission des Reichstages ist der Wunsch nach Veröffentlichung amtlicher Berichte über die jüngsten Vorfälle auf Samoa ausgedrückt worden. Wie die „N. A. Z." hört, dürfte diesem Wunsche demnächst entsprochen werden. Anstand. Paris, 9. März. Der päpstliche Nuntius Monsignore Clari ist heute morgen 10 Uhr nach längerem Todeskampfe gestorben. London, 9. März. Nach einer Mitteilung der „Times" wird das diesjährige Flottenbudget das vorjährige um drei Millionen Pfund übersteigen. Die Zahl der Mann- chaften soll um 4- bis 5000 vermehrt werden. Lokales und Provinzielles. Gießen, den 10. März 1899. •* Oeffentliche Anerkennung edler Thaten. Seine König!. Hoheit der Großherzog haben dem Güterboden-Vor- arbeiter Wilhelm Adam Philippi zu Friedberg, in Anerkennung der von demselben am 6. November 1898 mit Mut und Entschlossenheit, sowie unter eigener Lebensgefahr rewirkten Rettung der Frau Dr. Buff Witwe von Nieder- Wöllstadt vom Tode des Ueberfahrenwerdens durch einen Schnellzug, ferner dem Müller Philipp Müller zu Langen, in Anerkennung der von demselben am 29. Dezember 1898 mit Mut und Entschlossenheit, sowie unter eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung der beiden Knaben Jakob Dröll und Heinrich Burk daselbst vom Tode des Ertrinkens, die Rettungsmedaille zu verleihen geruht. *• Ordensverleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 22. Februar )em Schullehrer Friedrich Winter zu Rumpenheim, aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand, das Silberne Kreuz, — am 25. Februar dem Lehrer an der höheren Mädchenschule zu Offenbach Philipp Bender, aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand, das Ritterkreuz zweiter Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen. •* Oeffentlicher Vortrag über die hessische Steuerreform. Von vielen Seiten ist der Wunsch ausgesprochen worden, daß für den morgen abend stattfindenden Vortrag des Herrn Ministerialsekretärs Glässing ein größerer Saal gewählt werden möchte, weil bei dem allgemeinen Interesse, welchem die Sache begegne, eine sehr zahlreiche Beteiligung in Aussicht stehe. Der Vorstand des nationalliberalen Vereins ist diesem Wunsche entgegengekommen und hat den Saal des Lenz'scheu Felsenkellers für die Versammlung, an )er jedermann ohne besondere Einführung teilnehmen kann, bestimmt. (Vergl. die heutige Anzeige im Inseratenteil.) ** cf Konzert des Bäuerischen Gesangvereins am Sonntag den 12. März in Steins Saalbau. Wir konstatieren hiermit gern, daß Herr Kapellmeister Polster sein Program mit Geschick zusammengestellt hat, dem Volkslied, als eigentlicher Domäne des Männergesanges, sein Recht gab, aber auch das Kunstlied wohl bedachte. Unter letzterem befinden sich zwei sehr anspruchsvolle Chöre: Rietz: Morgenlied, Hegar: In den Alpen. Wenn der Bauer'sche Verein diese Aufgabe gut löst, und daran zweifeln wir nicht, dann nimmt er einen hohen Platz unter den Männergesang-Vereinen eiu. dt. Stadttheater. Einen recht vorteilhaften Begriff von dem sprichwörtlich ungeleckten russischen Bären, brachte uns unser verehrter Landsmann, Herr Carl Peppler gestern abend als Oberst von Tschernitschew in v. Werthers 4aktigem historischen Jntriguenstück „Der Kriegs plan" bei. Dieser in allen Sätteln gerechte Oberst, zugleich gewiegter, und in seinen Formen verbindlicher Diplomat halte nichts bärenhaftes an sich, und wir hatten wieder reichlich Gelegenheit, Pepplers virtuose Vielseitigkeit aufrichtig zu bewundern. Fräulein Würdig, machte als Tschernitschews Partnerin in der Rolle der Herzogin von Abrantes ihrem schauspielerischen Talent alle Ehre und glänzte außerdem durch bestrickende Reize. Auch das Liebespärchen Wilhelm von Rehberg, Herr Merker, und Ernestine von Heinitz, Fräulein Schloß, brachten den Kampf zwischen Pflicht und Liebe mit all seinen Verwickelungen ergreifend zur Darstellung. Herr Wilhelmi leistete als Geheimsekretär Michel an Feilheit und Habgier sein möglichstes. Herr Lieb scher, der nebenbei mit bekanntem Geschick die Regie führte, gab den verschlagenen Polizeiminister überzeugend, nur verrieten seine Bewegungen mitunter wenig von den Formen eines gewandten Höflings; der Degen schien ihm hinderlich, und sein Einherschreiten hatte zuweilen etwas Bachstelzenartiges an sich. Herr Walter, als Herzog von Bassano, und Herr Dietzsch, Fürst Kurakin, befriedigten durchaus. Die in den Nebenrollen beschäftigten Damen und Herren, hätten etwas mehr Freiheit der Bewegungen verraten dürfen. Die Vorstellung muß als vorzüglich gelungen bezeichnet werden; freilich dürfte das Hauptverdienst daran dem verehrten Gaste zugeschrieben werden, der es verstand, durch sein hervorragendes, getreues Spiel alles mit sich fortzureißen. Das unbegreiflicherweise nur spärlich erschienene Publikum lohnte das Gastspiel mit Beifalls- und Ehrenbezeugungen nach Verdienst. ** Stadttheater. Der Hofkünstler Herr W. Joachim B ellachini wird in den nächsten Tagen im hiesigen Stadttheater Ausstattungs-Vorträge auf astronomischem und geographischem Gebiete, verbunden mit Demonstrationen elektrischer Kolossal-Gemälde, halten. Die erste dieser Demonstrationen findet für Schüler und Schülerinnen nächsten Sonntag den 12. ds., nachmittags 4 Uhr, statt; die zweite, welche für das große Publikum bestimmt ist, ist auf Donnerstag den 16. ds. festgesetzt. Dieselbe ist außer Abonnement bei gewöhnlichen Theaterpreisen. Für die Sonntagnachmittags-Vorstellung gelten die in den Kindervorstellungen des Stadttheaters üblichen Preise. Es liegen uns Berichte über die ungewöhnlichen Erfolge des Herrn Bellachini auf diesem Gebiete von den Stadttheatern zu Zürich, Salzburg, dem Münchener Gärtnerplatz-Theater, dem Hoftheater in Baden-Baden ?c. vor, und werden wir morgen auf die Sache zurückkommen. gr°ß-r-->! «ff s»« fes. m Musil- uud Ä*-r: W verzeOel' «tw 0« *5 iM * ,m ”, gullenftationen, W besitzt werden M Nationen wurden t und Men nun die besetzt werden. De der Schweiz war ] Unterdessen wird n «egen Deutschland seuche in der * I lichen Bullen muß und ist in Aussig rorzunehmen. " § AoS dem Bo im modernen lanbirir Die Hm hierfür fi gestiegen. Sine M .10 bis 20 Gulden b wiese Löhne stehen Forderungen der Jetz lbie Berlrnnung der !die hohen Lohne V oM Gesinde ach deshalb die Llagrr Ursache dieses Mi Industrie mit ihr« man, besonders m wählt, als das kn darf aber nicht tr liehen Arbeiten ir industriellen in du vor glühenden auch Schatten, uni es in großen inbu !>trfönlid)t Freiheit wcnschlichcr Leiden sch " bei den jetzigen hi teste Berussgeschäst oder Magd bei eine: dem rechten Fle ** Dim8bergtnrmban. Nach Genehmigung verschiedener für den Turmbau auf dem Dünsberg, als trigonometrischem Punkt I. Ordnung, vorgeschriebener Bedingungen, welche in sehr entgegenkommender Weise seitens der betreffendenBehörden ihre Erledigung fanden, wurde am vergangenen Dienstag in einer vom Gesamt-Komitee abgehaltenen Sitzung die sofortige Inangriffnahme des Baues beschlossen. Der in einer Höhe von ca. 14 Meter geplante Turm soll im unteren Teil aus Bruchsteinen, im oberen Teil mit Verblendsteinen ausgeführt werden. Jedem Naturfreund, welcher die prachtvolle Aussicht von unserem höchsten Gipfel in der Um- g eg end bisher nicht genossen, wird dies nunmehr er- möglicht sein, zudem die bequeme Erreichung desselben durch die Bieberthalbahn und die von ihrem Endpunkt ausgehenden farbigen Wegebezeichnungen ein Verfehlen des Weges vollständig ausschließen. Trotzdem die für den Bau nötigen Material- und Geldsammlungen durch die Liebenswürdigkeit der betreffenden Spender, bis jetzt einen sehr guten Erfolg hatten, reicht es doch noch nicht zur vollständigen Herstellung aus und sind die unterzeichneten Mitglieder des Bauaus- schusses gerne bereit, Beiträge für den Turmbau entgegen, zunehmen: Aug. Gabriel, Kommerzienrat L. Georgi, Fr. Kühn, Architekt H. Meyer, Kreis-Baumeister Witte-Wetzlar, Adolf Zurbuch. Im Erker der Papier- Handlung Kühn, Seltersweg 36, ist der Plan des Turmes mit Schutzhütte ausgestellt. , , •* Befitzwechsel. Herr Ludwig Döll verkaufte sem in der Marktstraße Nr. 18 gelegenes Haus an Herrn Metzger S. Rothschild für den Preis von 24,000 Mk. ** Oberhefs. Feuerwehr-Verband. Bei der am 5. März im Saale des „Pfälzer Hofs" zu Friedberg stattgefundenen Delegierten-Versammlung des Oberhefs. Feuerwehr- Verbandes waren 21 Wehren mit ca. 80 Wehrleuten vertreten. Der Versammlung wohnten 5 Kreisfeuerwehr-Jn- spektoren, sowie die Mitglieder des Landesausschusses der Freiwilligen Feuerwehren bei. Auf Antrag der Freiw. Feuerwehr Friedberg wurde beschlossen, das im Nebungs buch vorgeschriebene militärische Feuer-Alarm-Signal abzuändern und dafür das Württembergische Alarm-Signal einzuführen. Die Abänderung der Verbandssatzungen wurde einer Kommission übertragen. Von dem Beitritt zum Samariterverband wurde Abstand genommen, dagegen den Wehren empfohlen, je eine Verbandstasche und Tragbahre anzuschaffen und eine Sanitätsmannschaft hierfür ausbilden zu lassen. Als die in Oberhessen geltende Normalwagenspurweite wurde 130—133 Ctm. bestimmt. Bei der Beratung technischer Fragen wurde dieZweckmäßigkeit des Magirus'schen Schlauch-Pflasters, die Dichtung defekt gewordener Schläuche auf der Brandstelle, sowie die Behandlung der Schläuche im allgemeinen besprochen. Eine längere Diskussion ent spann sich über die Frage: „Wie sind Petroleumbrände in Kellern am zweckmäßigsten zu löschen?" Zur Abhaltung des nächsten Oberh. Verbandstages im Jahre 1901 wurde Hungen gewählt und beschlossen, für je lOjähr. Dienstzeit eine silberne Aermellitze und für 20jähr. Dienstzeit ein Ehrendiplom einzuführen. Die Verhandlungen wurden von dem Verbands-Vorsitzenden Feller-Lollar geleitet und mit einem Hoch auf unfern Landesfürsten geschlossen. x Vom Lande, 9. März. In den Gemarkungen verschwinden immer mehr die Dornhecken, die bekanntlich von den Vögeln als Niststätten bevorzugt werden. Um vielleicht einen schmalen Streifen, gewöhnlich ganz wertlosen, steinigen Boden zu gewinnen, werden die Sträucher und Hecken ausgerottet oder — wie das gerade im Frühjahr häufig zu sehen ist — angezündet und verbrannt. — Qin ebenso großer Mißstand ist es, daß das Zurückschneiden der Hecken erst im Mai oder Juni vorgenommen tvirb. Die Vögel werden dadurch im Nestbau gestört ober am Brüten verhindert. Gerade die Landwirte und Obstbaumzüchter sollten die Vermehrung der so überaus nützlichen Jnsektenvertilger nach Kräften zu fördern suchen durch Beschaffung von geeigneten Nistplätzen und sollten ihren befiederten treuen Gehilfen die größte Schonung angedeihen lassen. Vielleicht veranlassen diese Zeilen die Ortsbehörden, in ihren Bekanntmachungen, das Zurückschneiden der Hecken betreffend, einen früheren Termin festzusetzen, als dies seither üblich war. L .. 4- Saasen, 9. März. Der Ortsvorstand hat die Erbauung eines neuen Schulhauses für unsere Gemeinde beschlossen. Der Neubau soll jedoch nicht auf dem Veitsberg, wo das alte Schulhaus steht, sondern tu dem Orte selbst errichtet werden. □ Ruppertenrod, 9. März. Die hiesigen Freunde uu- Züchter reinen Rassengeflügels können mit dem Erfolg ihrer Beteiligung an der Geflügel-Ausstellung zu Gießer wohl zufrieden sein. Es erhielten H. Finkermaz VH. einer ersten Preis und einen Ehrenpreis für Goldlack, H. Mau- einen zweiten und vierten Preis für Goldsprenkel, K. Mau- einen zweiten Preis für weiße Italiener, K. Rohn zw^ vierte Preise für Hamburger Schwarzlack. Außer diese. Preiserringen verkauften die Besitzer auch einige SlämM ihrer ausgestellten Hühner zu ansehnlichen Preisen. -*£• sind recht bemerkenswerte Erfolge, wenn man dabei in «•' wägung zieht, daß die Züchtung reinen Rassengeflügels Yi^ erst in ihrem Anfänge steht. Zu der demnächst in berg stattfindenden Geflügelausstellung werden die Wi9c Züchter gleichfalls mehrere Stämme senden, und wünsche wir ihnen ebenfalls die besten Resultate. — Ein ander. Zweig der Geflügelzucht steht seit kurzer Zeit hier in 1 Blüte, das ist die Aufzucht junger Gänschen. Dirn werden von anderen Ortschaften mit Vorliebe gekauft/ u, die Käufer kommen nicht nur aus nächster Nähe. zahlt für die jungen Gänschen, die kaum einige Tage all i werden brauchen, 80 Pfg. bis 1 Mk. pro Stück. -ü- Homberg a. d. Öhm, 9. März. In diesen Tag ■ find es 25 Jahre, daß unsere höhere Bürgerschule c- Vorbereitungsschule für die mittleren Klassen ctrt Jus K Bor 355 Iahrei \orquato Tasso w anberen Lyriker in die 6 Senonm. Schluß der V ^uisejkatharine ff?* Kte» ' Wesen ■ hiJ 1lüa- K'Ä- i1 ■«1 51/, T Nllaqte^ 10 9' . Mig vW. W&, 1 &crcn (Fhfj? ^chli tzrLK k‘ehin' 6aS !t9«ätnln t, li •SiS; zx« *p^untt Qugntt,.. Kl°» d-s Ifc. kn Sau9,;. die Liebenswütt 5! jfr guten i [Uftanbigen Herft( Glieder des Bar en Turmbau tnfo Wat L. Ge°! r. Kreis-Bam Im Erker der ft der Plan des Tun ^öll verkaufte >aus an Herrn My 24,000 Mk. ' Bei der am 5. L. iedberg stattgefu^ sOverhefs. Feuern :a. 80 Wehrleutkn: 5 Kreisseuemch^ Lalldesausschusse- ' Nntrag der grt en, das im Uebo EmL-Tignal ch rM ÄM.chr erdandSsaMM M on der. teilt M lenommet, v.-. t« rstasche schäft hierfür Mr geltende Slormto^; immt. Bei tote" gigkeit deSMaMit :kt gewordener EchAi Handlung der längere DiSkuffivll c and Petrolemlnäck chen?" 3ut Wt im Jahre 1901 w' jr je lOjähr. W ii. Dienstzeit fflgtu TOUlto m « zetertet und ck tw chlossen. i den Gemalkungen i: fiecfen, »« W. itwrjajl ** , (wHüf.1 rt*: .5 girait m » oetbxawv i tas L«E w W’?®* ;»ku 9*tirL untottte unbS>„ t fo überaus *• «Bibern H'n * n unb MV Ä- 3arÄ WM-01 RÄ I* ”* Di- MSÄ pSÄ 'srS-ld^Ä'i «ui«S Dl A, /, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag den 12. März. 4. Aastenfonntag. Vormittags von 6Vs Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. , um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; vor und in derselben Austeilung der heil. Communion; „ um 8 Uhr: die zweite heil. Mefie; , um 91rA«lAn VinfriHclnrion I fr Ein Wagenlackierer Es ladet freundlichst ein 2185 Mitgliedskarten, Eintrittskarten, und ein Lackierer qesucht. 2! 87 fr ♦) Deutsche «rdsch. B. unk. b. 1304 101.50 07991 (Sm Laufmädchen für vormittags gesucht.________Dammstratze 34, II. 230^ Darm». Bk.-»cti«-n 1 3it verkaufen Nerschiedents Vermietungen Wiptgel'uche (Offene Stellen Vereine 4 4 Stadt Darmstadt v. 1891 Stabt Worms unk. b. 1901 Komme Dienstag mittags mit einem großem Transport Gäste sind willkommen. Gießen, den 9. März 1899. «dendeourser 158.90 s Oesterr. Lredit-Actien 0796] 2 junge Ziegen preiswert zu verkaufen. LSwengaffe 6. Loosenummem, 29^7* Programme in der Brühl’schen Univ.-Druckerei (Pietsch Erben) Giessen, Schulstrasse 7 Gesucht FanliliewolMNS per 1. April (600 bis 700 Mark). 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Zu Punkt 2 derselben wird bemerkt, daß wichtige Beschlüsse bezug» lich des Drpots zu fassen sind; deshalb werden alle Interessenten gebeten, zu erscheinm, da spätere Wünsche nicht berücksichtigt werden können. Der Vorstand. Gesangverein Keilerkeil. Heute, Samstag aöend: Singstunde Um vollzählige- Erscheinen wird gebeten. 2i93 Der Vorstand. iSrJÜLj gäfi ÜlentoB8* ®it AießkNtr beizelr-t. Souutag den 12. März: Austiug nach Dudenhofen (Jagdschlötzchen). Fahrgelegenheit 2«' Uhr und 3** Uhr. Die hessische Steuerreform im Saale des Lenz'fcheu Felfenkellers halten. Gesucht auf sofort od. 1. April °l- Wärterin ein kräftiges, sauberes Mädchens das sich der Krankenpflege widmen möchte Bewerberinnen wollen sich alsbald schriftlich oder persönlich melden. Dr. Ad. Alsberg’s chirurg.-orthopacd. Heilanstalt. 2177] Eaffel, Spohrstratze 1. Brauerei Köhrle. - Restaurant Guter Mittagstisch von 60 Pfennig an und höher. In der Strafsache gegen den Landwirt Karl Rau von Hattenrod, wegen Beleidigung und Haus» friedensbruch, hat das Großh. Schöffengericht zu Gießc n am 2. Dezember 1898 für Recht erkannt: Der Angeklagte wird auf Grund der §§ 185, 196, 200, 123, 74 St.'G.'B. in eine Gesamtgefängnisstrafe von fünf Wochen und in die Kosten des Verfahrens verurteilt. Zugleich wird dem Beleidigten Halte» stellenauffeher Hilbig zu Großen» Buseck die Befugnis zugesprochen, die Verurteilung auf Kosten des Schuldigen binnen 8 Tagen, von Zustellung einer Abschrift an ge» rechnet, im „Gießener Anzeiger" öffentlich bekannt zu machen. Die Richtigkeit der Abschrift der Urteilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urteils bescheinigt. Gießen, den 3. März 1899. sNeidhart, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgericht». 2186 Der H, w 30. Todeltagk b Jta Das chinesische nut der Türkei. Te und über kurz oder vorbei sein. Und wi tzchrn Großmächte in rrtben und das Sei lischst einzuschränken j gefangen, das chinesij Nachdem England un ffyifpiel vorangegang ;1 (luti'djou und Rußla fit betfalb gar nicht srittn Platz in der1 China sein eigen neni Sin-Mun-Bah, stieß LsM^iiHamrn. & i nu zen sedn Macht | fr kurze Abweisung rmal8 in Anwendung Laß China diesmal v,)ioar Rußland. A lRegierung hat, sich in den Weg zu sie : annehmen will, daß ! Osten mit scheelen ' eigene Domäne bell Es darf als fit 16ie Wchlrn Italic ^^'erllng nicht viel -^'reichen wird. Mai '«nde mit Italien ge ’ «"sicht begründet ist Oesterreich, nachdem^ nun auch nicht «’Oltajim ja «W( »Rrn Stritte ivide ffiaä ©eutf^ian 'Mjtion tann ,z Ü'°^«chMb, t W|cncai **» Rkdaction: «. Burkhardt. — Druck uni terlet in vrühl'schen UniversitätS-Buch- und ©teinbrutlerri (Pietsch Erben) in «iefeen. Are heutige Yummer umfaßt 10 Seite« ; ward 7 Qtt i 2?' Wta' s M-is« M ^'ebenens'^.R1 d-I» 9,5*11 o ®«f( D» '""«et wi. .Wer ki 1'“biei Procent 81/, Deutsche NeickSanl. S Preusi. EonsolS 81/, Gr. Hessische CbL 1 4 8 3 Nalionallibemler Verein. Nächsten Gamstag den 11. März, abends 81/* Uhr, wird Herr Ministrrialsekretär Gläfsiug einen öffentlichen Vortrag über: erstklassiger dänischer Uferde >ier an. 2181 „_ v Aug. Frensdorf Ausflug nach Wieseck Pferdehändl^, | liKLurbrinus». 2190 Gießen, Rheinischer Hof. Gutgkhkude Restauration und Logierwirtschast in lebhafter Kreis-1 stadt Oberhessens sofort unter sehr günstigen Bedingungen zu verpachten. 600 Mark Kaution erforderlich. Offerten unter A. 2180 an die Expedition. ^Eine leistungsfähige Dampffärb-r-i und chemische Wasch »Anstalt sucht einem Laden-Inhaber eine Annahmestelle zu übertragen. Gest. Offerten unter G. V. 2113 an die Expedition d. Bl. 0791] Vor einiger Zeit ein schwarz- seidener Regenschirm stehen geblieben, auf dem Ebenholzstiel ein vergold. Plättchen „Buchinger" graviert. 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Feuersckmied 2 tüchtige Huf- und Wagern sckmiede, 2 Schneider, 2 Sckuhrnacker, 5 ruckt. Bauschrnner 1 Fuhffneckt 12^iaq lohnet, 1 Hausbursche, 1 Taglöhner für «ne hiesige Fabrik, i Kutschn 4 Menu» Mädchen, 1 Kindermädchen, welches bügeln kann, bei hohem Lohn nach Fairen stein i. T., 1 Frau zur Führung des Haushalts. Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Barbier, 1 Buchbinder, 1 Drechsler, 2 Glaser, 1 Rennet 2 &rer, 1 SDieehamfer, 1 SalÜ-t. 1 Schmied, I Schn-,der, Schuh, machet, 2 Schriftsetzer, 2 Sckreiner, 8 Spengler, 1 Wagner, 1 Drucker, 1 -Lapez Bekanntmachung. Der von der Stadtverordneten-V-r^mmlung in ihrer S'Ikigen Sitzung sesiaesedte Vorauscklag der Stadt Giesteu für oas 6tatdja6t31S99/1900 nebst Voranschlag de« Stadterweit-rungsfond« und de» städtischen Ga«° und Wasierwerk» liegt in G-müßh-lt de« Art. 8 der Städ -ordnung während acht Tagen zur Emficht l°de- Beteiligten in dem Büreau - Zimmer Nr. 15 - der unterzeichneten Stelle offen. hex 101.45 Pro c ent 41/, Oesterr. Silbertente ioo;o 92.7b 4 Ung. Gold-Nente 100 100.00 3 Portugiesen 26 ® 000.00 6 Mexicanet 100 !0 101.00 4 Monopol-Griechen von 1887 öo a Brief 16.20 «Hb 16.16 Franz. 20.40 20.36 Oesterr. 4.21 4.17 Americ.