1899 Sonntag den 10. December Nr. 291 Zweites Blatt Ulf | Auhaus Amt»- unb Anzeigeblatt für den ICrei» Gieren. geschnitten. * »entzück in 1 &* leffen, Alwin Hrnn). nanr nHz r W ämpel 6p.n»N»e »•« »u,rn ernjunften hindern." *» Hessische Klassenlotterie. Die Direktion hat gestern an sämtliche Kollekteure und Losehändler ein Schreiben er» lassen, worin sie das Anpreisen von hessischen Losen in Zeitungen oder in Gestalt von aushängenden Plakaten, wie auch das Sammeln von Kunden vor Ausgabe des amtlichen Planes und vor Ernennung der Kollekteure verbietet, ßofe^ Händler, die dieser Anordnung zuwider handeln, müssen sich auf Zurücknahme der bereits zugesicherten Kollektur gefaßt Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, glätter für hessische Volkskunde. ___________ Anfang nächster Woche erfolgen. Wie das „D. T. .. erfährt, soll bei der Landeslotteriedirektion m den nächsten »ekeltien, »fltekitien und Druckerei: Kch«cßra»e Ar. 7. b°»ds 8 Uhr. gße(: vergangenen Sonntag allein belief sich der Besuch auf nahezu 200 Personen. Wie wir erfahren so sollen die gegenwärtig ausgestellten Porträts nur noch kurze Zeit ht der Ausstellung verbleiben, worauf wir an dieser Stelle nochmals ganz besonders Hinweisen wollen. *• Auguste Prasch Grevenberg, welche augenblicklich em Gastspiel in Wiesbaden absolviert, trifft bereits am Sonntag hier ein, um an den Proben für „Zaza", welches be- kanntlich am Dienstag, dem 12. ds. Mts. hier zur Aufführung gelangen soll, teilzunehmen. Der renommierten Künstlerin, deren vorjähriges Gastspiel im Theaterverein noch in alter Erinnerung sein wird, ist hier auch diesmal nur ein einmaliges Gastspiel möglich, da dieselbe vom Herzog von Sachsen-Meiningen zu einem Gastspiele nach Meiningen eingeladen wurde, welches bereits am 14. d. M. beginnt. Auguste Prasch - Grevenberg war zur Blütezeit des Meininger Hoftheaters eine der festesten Stützen dieses hervorragenden Kunstinstituts und ist heute Ehren» Mitglied dieser Bühne. Stadttheater. Als dritte Kindervorstellung kommt morgen Sonntagnachmittag: Max und Moritz, em Bubenstück in sieben Streichen, zur Aufführung, welches die Kinder aufs beste amüsieren dürfte. Abends geht die Gesangsposse: Kyritz-Pyritz in Scene. Kyritz Pyritz ist wohl die komischste und situationsreichste aller Berliner Possen und | wird wohl sicher morgen abend ein ausverkauftes HauS bringen. M _ *• Die Gießener Ruder Gesellschaft wird am 20. Januar 1900 ihr 23. Stiftungsfest in Steins Saalbau feiern und hat mit den Vorbereitungen hierzu bereits begonnen. Den vorliegenden Plänen und Ideen nach zu urteilen, verspricht das Fest ein außergewöhnlich schönes und genußreiches zu werden, haben doch altbewährte Kräfte aus dem Kreise der Mitglieder es übernommen, in Steins Saalbau einem Meeresstrande dekorativ und „malerisch" eine wirkungsvolle und originelle Gestaltung zu verleihen. Wir glauben I unseren Lesern, besonders insoweit sie der großen Mitglieder- zahl der Rudergescllschast angehören, einen Dienst zu er» I weisen, wenn wir schon heute auf das hiernach in Aussicht I stehende genußversprechende Strandfest Hinweisen. I " Zu der von uns gestern telegraphisch gemeldeten I Pensionierung des Dr. Ahlheim wird der „Frkf. Ztg." aus Darmstadt geschrieben: „Die Regierung hat sich also ver- I anlaßt gesehen, den Gymnasiallehrer Dr. Ahlheim, den Mitschuldigen Dettweilers, in den Ruhestand zu versetzen. Ahlheim ist bereits einmal disziplinarisch mit einem Verweise bestraft worden. Die neue Untersuchung gegen ihn I ergab nichts, was nicht schon Gegenstand der Untersuchung im ersten als rechtsgültig anzusehenden Disziplinarverfahren I war, sodaß nach dem Grundsätze „ne bis in idem“ bte Eröffnung eines abermaligen Disziplinarverfahrens al« I aussichtslos erscheinen mußte. Andererseits wäre es aus I Billigkeitsgründen nicht angegangen, Ahlheim mit einer I härteren Strafe zu belegen, als der Verwaltungsgerichtshof über den Hauptschuldigen Dettweiler verhängte, der bekanntlich gleichfalls mit einem Verweis bestraft wurde. Ein neues Verfahren wäre also, wenn der Verwaltungs- I gerichtshof überhaupt darauf eingegangen wäre, ergebnislos I verlaufen. Auf der anderen Seite hielt es die Regierung nicht für angängig den schwer kompromittierten Ahlheim, dessen Autorität bei seinen Schülern und seinen Kollegen natürlich stark gelitten hat, im Schuldienst zu belasten. I Die übrigen durch den Fall Dettweiler in Mitleidenschaft gezogenen Lehrer, auf welche die Voruntersuchung gleichfalls ausgedehnt war, erscheinen so wenig belastet, daß man von der Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen sie ganz absehen konnte. Wenn dadurch eine für die Aeußer- lichkeit erkennbare Rüge ihres immerhin nicht korrekten Ver- I haltens unterbleibt, so wird ihnen doch auf dem Dienstwege sicher ihre Ansicht der vorgesetzten Stelle zu Gemüte I geführt werden. Das dürfte ihrem Verschulden entsprechen I und die Wiederkehr ähnlicher Verhältmsse hoffentlich ver- Äbrtffe für Depeschen: »nzeißer 0U|ak Fernsprecher Nr. 61. Belfast, 8. Dezember. Der Oberst Saunderson hielt I gestern in einer großen Versammlung ein heftige Rede gegen die Regierung, weil dieselbe nicht recht- I zeitig Truppen nach Südafrika geschickt habe I und stets dem Publikum falsche Berichte bekannt gebe, um den Glauben zu erwecken, Transvaal sei ein in I der Zivilisation zurückgebliebener Staat, dessen Eroberung ohne große Opfer gelingen werde, während die Buren in Wirklichkeit eine Militärmacht erstenRangeS seien. Loudon, 8. Dezember. „Daily Telegraph" beklagt sich bitter über die Zensur, welche an den aus Südafrika einlaufenden Telegrammen geübt wird. Das Blatt teilt mit, daß ein Telegramm, welches über 1000 Fr cs. gekostet hat und am 8. November I aufgegeben worden ist, ihm jetzt erst zugestellt wurde. Es ist dies die zweite Hälfte des Telegramms über die Schlacht bei Ladysmith, dessen erster Teil vor 14 Tagen veröffentlicht worden ist. Loudon, 8. Dezember. „Daily Telegr." meldet vom Mittwoch aus Fröre: Die Buren verlegten das alte Lager von Jroblers Knoof näher nach Vanderbrook Spruit. Eme Anzahl ihrer kleineren Lager ist noch unterhalb der Höhenkante am Ufer nördlich vom Tugelafluß und östlich von Colenso sichtbar. — „Daily News" berichten vom Dienstag ausFröre: Heute Nachmittag wurde ein heftiges Feuern von Ladysmith her gehört. Die Buren sollen ein pneumatisches Geschütz auf dem Umbulwanahügel montiert haben. — Eine aus Fröre vom 5. ds. Mts. datierte Depesche meldet: General Buller und dessen Stab sind nach Fröre abgegangen. Die Buren Patrouillen scharf, um den Ort herauszufinden, wo Buller den Tegula überschreiten wird, und beobachten aufmerksam den kleinen Tegulasiuß. — Eine „Standard"-Meldung aus Ladysmith vom 2. ds. Mts. besagt, die Beschießung sei anhaltender und ver her end er, da einige Creuzotkanonen jetzt daran teilnehmen. Die Buren bombardierten das Hospital, wobei mehrere Insassen getötet oder verwundet wurden. — Nach Berichten von Eingeborenen griffen die Buren in großem Maßstabe am Montag Ladysmith an, wurden aber mit schweren Verlusten von den Engländern zurückgeschlagen. (?) — Das Kriegsamt schlägt den heute emgetroffenen, aus Kaptown vom 7. Dezember datierten Rapport der Roten Kreuz Gesellschaft aus Prätoria an. Dieser stellt die Zahl der englischen Gefangenen folgendermaßen fest: 1 Stabsoffizier, 45 Osfiziere, 1600 Mann, woraus I hervorgeht, daß die Anzahl der Gefallenen weit größer ist, als angenommen wurde. Lokales und Vrovnyielles. Gießen, den 9. Dezember 1899. Gießener Anzeiger Heneral-UHeiger wurden, welche das Master verpesteten, sei das britische Lager deshalb eine Meile weiter nördlich verlegt worden. Die letztere Bemerkung bleibt vorläufig unverständlich; namentlich weiß man nicht, um welchen Fluß es sich handelt. Vielleicht hängt die „Verlegung" des Lagers mit dem für die Buren siegreichen Gefecht am 25. November zusammen. Der amtliche Bericht giebt die in demselben erlittenen englischen Verluste viel niedriger an als das „Reuter'sche Bureau", man wird aber nicht fehl gehen, bei der Feststellung des letzteren es bewenden zu lassen. Heber Lourenyo Marques wird gemeldet, daß die Suren ernste Anstrengungen machen, Mafeking zu nehmen. Eine Abteilung Buren mit großen Kanonen ist nach Mafeking abgegangen, um die Belagerer zu verstärken. Aus Queenstown berichtet das „Reuter'scheBureau" vorn 4. d. M., daß die telegraphische Verbindung mit Steynsburg und Maraisburg wieder her- gestellt fei — wenn es wahr ist! Bonbon, 8. Dezember. Aus Queenstown wird be- richtet: Die aufständischen Afrikander rücken auf zwei Seiten vor, um Queenstown anzugreifen. General Gatacre wartet Verstärkungen ab. Griqualand und Basutolaud find durch den wachsenden Aufstand ab- Iberrds 8 W* vertuschen. In Brüffel wird die Nachricht, daß der Oberftkommandierende General Joubert krankheitshalber den Oberbefehl an Schalk Burger abgetreten habe, für glaubhaft gehalten. Letzterer 'ist ein hoher Vierziger. Von einer Seite, bte ihn persönlich genau kennt, wirb er als em Mann geschildert, der, obgleich er bisher eine Armee nicht selbständig geleitet hat, doch bereits Beweise von militärischer Umsicht und Persönlichem Mut geliefert habe. Er sei bei den Buren außerordentlich beliebt. Der offiziösen „Wiener Pol. Corr." dagegen meldet man aus London, es gewinne den Anschein, daß Joubert, nachdem er den Aufmarsch der Buren in Natal geleitet hatte, sich auf den westlichen Kriegsschauplatz behufs Organisierung und einheitlicher Gestaltung der dortigen Operation begeben habe und sich z. Z. noch bafelbft befinde. 3m Westen ist noch alles beim ulten. Von Lord Methuen hört man Nichts und über Kimberley wird nur das folgende gemeldet: London, 7. Dezember. Das .Reuter'sche Bureau" berichtet aus Modder River unter dem 4. d. M: Die Verbindung mit Kimberley ist letzte Nacht hergestellt worden. Dort ,st, rote benchlet wirb, alles wohl, und die mitgeieilten Informationen werden als befriedigend angesehen. Ferner wird angegeben, daß V o r r ä t e r e i ch- lich vorhanden seien. Die Stadt sei seit dem 25. November mcht beschossen worden. Da im Fluffe viele Leichen de' Femdes ge,unden ** Kuustverein. Die Gemälde-Ausstellung am LS S SN JtfWSSSfiÄ I SÄw «:»«*» Tn.!« Darmstädter Künstler sowie der Porträts aus hiesigem Privat- • tlRrhft,r Wndjß erfoIaetL ®IC bad ' besitz, tagtäglich eines lebhaften Besuches zu erfreuen, am * Vom Kriegsschauplatz. Unserem Ueberblick über die Lage stellen wir ein Rassisches Beispiel englischer Berichterstattung voran. Man lese aufmerksam die beiden folgenden Meldungen vom westlichen Kriegsschauplatz: Kimberley, 25 November. (Telegramm) (Reuters Buresu.l Eine RekognoszterungStruppe rückte bet TageS- I anbruch unter der Führung des Majors Scott-Turner gegen den Lazaretto-Bergrücken vor, überraschte bte schlafende Feld- I wache und stürmte bte feindliche Schanze, mußte I aber zurück, da fte sich nicht halten konnte. I Kimberley, 28. Nov-mber. (Telegramm) sReuterS I Bureau. Die Engländer machten wieder einen Aus lall, I um ein feindliches Geschütz auf dem L a z a r e t t o - B e r g r ü ck e n | westlich von Kimberley zu nehmen und erstürmten daS feindliche Lager und vier Schanzen. Bet dem Angriffe oms die I fünfte Schanze eröffneten die Bu e K» abenturnhalle stehen, für 342500 Mk. an den Staat zur Errichtung eines Neubaues für die Universitätsbibliothek. (Im badischen Budget für 1900/1901 find beiettö 250000 Ulf. für diesen Zweck vorgesehen.) Zu dem Baup atz gebärt noch das daran ansch!ießrnbe Fallel'sche Anwesen, b«S ber Staat bereits früher um 95000 Mk. g.kauft hat. Collegierigelder in alter Zeit. Man schreibt aus Erlangen: Das Kaptlel „Prolesforeneiei d tu der guten a ten Zett" illustriert sehr gut der raLfolgende Brief tes berühmt n Mtd ztners Lorenz Heister, eil es ber bedeutendNen M.d'ztner, Botaniker und Pharmakologen seiner Zett, an R ktor und © nat feiner Universität, den wir wortgetreu hier zum Abdruck bringen: Magnifice Domine Vice Rector Hockwürdtge, Hochebelgebortne und Hochgelehrte Jnsonder« Hochgeehrteste Herren Collegae. Es wird Ew. Magr.tfic. und meinen hochgeehrtesten Herren Eollegen hoffentlich noch bkandt f yn, dcß diejenigen Studiosi Medicinae, welche mir pro labore anatomes nichts haben Zaslen wollen, durch einen Kön gl. Beiehl von Hannover aus ohne wette, es E'nwenden Zwey tarier vor meine Mühe zu zahlen cond mntert, Ihnen auch solches noch im vorigen Jahr ab Arnplmo Senatu Academico sub poena relegationis innerhalb vier Wowen auferle^t und a befo len woiden. Oo ich nun zwar in der Hoffnung gestanden, es würden diele unetkantl che Leute diesen doppelten nachdrücklichen B f hl respeotiren und nachkomm n, auch v rschtedene andere Pmsch Ihnen in der Güte zugeredet, daß Sie Sich zu Ihrer Schuldigkeit bequemen, und in der Bühr mit mir abfinden sotten, ich I men auch deswegen lang über den anberaumten Termin mit Gedutt nachgesehen, um Sie nicht zu übereilen, io hat sich koch von s Ibifltn b.shero nut ber einige Schmid, welcher bei Herrn Sliper wohnt, mit mir abgefunden, der andere Schmid a er Förster und Wagner bleiben conrumaces, und zwar Förtter in duplici reata, nebmlich wegen der Anatomie, und dann auch wegen 8 labler pro collegio chirurgico, welches in einem gewissen Tern in, ker ob«r auch schon längstens verstrich' n ist, Ihm gleichfalls ab Ampl^? Senatu Academico eub poena relegationis zu zahlen schon vor et itte Monalhen auferleget worden. Di weilen aber per talem contumaciam, wenn man selbig' obn- g straf, t li fee hingehen, nicht r ur bet Respect unb Auctoritas Senatua Academici sebr geschmä ert, sondern auch bas Königl. Sief npt oder Befehl durch dies hominee contumaces et immorigenes illudi i und dies' Illueio unb Ungehorsam zu Vt kn üblen Conaequentien Ge egenh it geben uürbe, ich auch letzt! ch vo Hannover aus durch e ne sichere Person ob bemelbctet Königl. Befehl wäre exequirt und befragt worden (woran' aber noch nicht geantwortet). AlS ersucheEw Magnific. und meine sämmtllch- hochgeeh'testen £) et ren Collegae gantz di nNlich, beidiener i.ty 4 Ä b ,B ®N.r, S. L ’ 3?" 5 «w™ »• TSr . Conrad NuScat ,®w* Iron,IS ' ^'ense.n. 7. Karl 1 '• P bautet. 8. Chijstm, ,u ”on Landwirt Georg Morael ^ier°rtmann' 6 Äo'”“ <-ll, llchenbiuhm litjtu. tmmbt. «*• KLrZ einbe. . r Georg Haubach ernt Tochter, mber. , . )et Karl Dicht« eure W ^Strebeling ein boh», August d Dürr ein Sohn, Zeng L°«S tei1'’* Mch-- « *■** * *'6,1 en 12. »ugust. *Ms’***l tarttrfneIo«'«'»,W,S"m“' jU« ),.emb-r. - 4 Witwe »»[ Jahre alt, st« ein ffiM ^chtöd'-''^^^ e.ZLSr'Ä <«4» 6" & gutnb'W® /ritn dtt ®btjonben fl h,n lwd 0 .( n0Q UNv SA sich6st. 7. Tnieur ob. 7 jBtWtt, lao: «Mi Sä** -sWL (iiiipfchluimcii Regenschirme. 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Januar 1900 beginnende erste Vierteljahr des | Caßcler Sägeblatt und Anzeiger b 47. Jahrgang. Dasselbe ist die älteste und verbreitetste der in Cassel er- O O scheinenden Ze lungen und wird mit der sozmiäglichen Beilage „Die Plauder« D D falbe* herausgegeben, ein durch seinen pikanten seuilletonistischeü In- A O halt allgemein gern gelesenes Unterhaltungsblatt, welches eine angenehme D O Ergänzung deS Hauptblattes bildet. K„ ** Das Letztere bringt in den telegraphischen und telephonischen Wach- O richten rasche und zuverlässige 9Jlittcilunuen über die wichllgsten Ereignisse ö in der Politik, w-lcke außerdem in Artikeln und einer sorgfältig zusammen- D gestellten Hagesgclchichte eine ausführliche und objektive Besprechung finden. £3 ö Ueber die Be> Handlungen des Reichctags und Landtags erscheinen am Morgen V ö nach den Sitzungen bereits ausriibrliche Berichte Besondere Berücksichtigung O O erfährt t>er lokale und provinzielle Teil. Reichhaltige Nachrichten vermischten C ö Inhalts bringen alle sonstigen milleil.nswertcn Ereignisse des täglichen Lebens G O zur Kenntnis der Leser und des Weiteren sorgen kleinere wie größere Auf- P sähe für die mannigfachste Unterhaltung Das Aeuilleton enthält die neuesten D O und spannendsten Aomane und Novellen aus der Feder beliebter Autoren Q O — Ferner bringt das Blat» täqhcb WarKlKerichte und ßours-Itepescheu von O □ allen bedeutenden Handelsplätzen, Kerlosungs-^isten über in- und aus- G ö ländische Wertpapiere, die vollständigen Alehnngsttsten der Agt. preuß. G □ Alastentolterie u s. w. C Die Abonnenten erhalten am 1. Mai und 1. Oktober einen Sommer- Q O szw. Mioterfahrptau in Plakatformat, sowie ein vollständiges Aayrptanvuch O O in Taschenformat, ferner am 1. Januar einen WandKakender unentgeltlich D Ö geliefert. Q O Das Aöonnement für auswärts beträgt 3 Mark 50 Pfg. pro O i2 Vierteljahr und sind die Bestellungen bei den nächstgelegenen Postanstalien ß a zu bewirken. £2 :;1 138®* tinden durch das „Masseter Hageötatt und An- D zeiger" die größte Verbreitu»»g und werden D mit nur 15 Pfg. pro Zeile berechnet. Bei größeren Aufträgen und Wieder- t O Holungen entsprechender Rabatt. C H SW* Das »Casseler Tageblatt und Anzeiger'" wird täglich früh 2 mit den ersten Posten versandt. p q tzastek, im Dezember 1899. q g Die Geslhäftsfielle des „Caffder ssagebtütt unh Anzeiger". M- Weh, Settersweg 2. Spezialität: Veilchen Parfümerie, ff. Seifen und Parfümerien der ersten Firmen. Kopf- und Kleiderbürsten, Toiletteartikel hochfein, in allen Preislagen. 8416 Modernster Haarschmuck. Meinen neu erbauten, ca. 3; 0 Personen fassenden Saal, der Neuzeit entsprechend, sowie daran anschließende Zmmi'r, ernofehle (Iesellichasten und Vereinen zu den beoorstehenden Feiertagen zur gefälligen Benutzung. ff. 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Man achte immer darauf, dass sich am Fusse jeder Flasche die viereckige Etiquette mit der nebigen Unterschrift des General- Direktors befinde: D.OJt1 J, Verdingung Die bei den Drainageausführungen für die Wassergenossensckafi Rodheimer» wegfeld zu Steinheim bei Hungen er- forde lick werdenden Graben» und Rohrverlegungöarbeiten (28272 m) sollen Arettag den 22. d. Mts«, nachmittags 2 Uhr, in mehrere» Losen auf dem Rathause zu Steinheim öffentlich vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Steinheim zur Einsicht offen. Gießen, am 6. Dezember 1899. Großh. Kulturinspektion Gießen. __________Wi ßwa^n._______8552 Westdeutsche Bodenkreditanpalt Köln a. Rh. Die am 2. Januar 1900 fällig werdenden Zinsscheine unserer Pfandbriefe weiden vom 15. Dezember er. ab an unserer Kasse und bei den bekannten Zahlstellen eingelöst. Köln, im Dezember 1899. 8557 Der Borstand. •••••••••••• eeeeeeeeeeee | w Kakao, -« r garantiert rein, 30 40 48 Pfg. u per n Vs Pfund Vs „ Vs „ WM" Aruch-Kßokotade, garantiert rein, 856 per Pfund 0.80 Mk, V» Pfund 20 Pfg., sowie feinere Hafet-GhoKolade zu 1.20, 1.40, 1.60 Mk. per Pfund, empfiehlt Kaiser's Kaffee-Heschäst Giessen 5 Kreuzplatz 5. 5 Lindenplatz 5. Pfund 1.50 Mk. h 2 00 „ ,, »40 M i Z" bevorstehendem Weihnachtsseste empfehle mein großes Lager in: Stahlwaren Trauchierbeftecke Tlschruefser, Gabeln Defsertmesser Tafcheumefser Rofiermefser Tcheeren re. 8563 Waffen aller Art Alobertbüchfen Revolver Pistolen Patronen ^echtntevfilien re. Optischen Wmkk Opern- und Reifegläser Brillen, Piueeuez Reißzeuge Barometer Thermometer re. Adam Beinig, vorn. C. Sartorius, 30 Selters weg 30. Gvang. Gottesdienste der Method. 5tirche Neuenweg Nr. 9, Hinterhaus 1. Stock, Eingang Erlengasse. Eonntag den 10. 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