1809 Sonina- »en 10. Dccmibcr Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gietzen NÄe Anzeigen-Dermittlungsstryea M In- nnb Au»toav«s mhmra Anzeigen für de» Gießener Anzeiger cntgegea. Unnahmr ion Anzeigen zu der nachmittag- für den felgmlta tag erscheinenden Nummer bi« vorm. 10 Uhr. Aezugspreks Ditrttiiäl)rltcN Refcattion, Expedition und Druckerei: Fchukstrahe Ar. 7. Ministers v. Szell, daß an der deutschen Armeesprache festgehalten werden müsse, einen Entrüstungssturm entfesselt. Das Verhalten der Ungarn und Tschechen hat damit deutlich genug gezeigt, daß diese zentrifugalen Kräfte ihren Charakter niemals ändern werden. Soll der Bestand der Monarchie nicht ernsthaft in Frage kommen, so muß diesem widerstrebenden Elemente eine starke Gewalt entgegengesetzt werden, die sich nur auf die Deutschen stützen kann. Die große Delegationsrede des Grafen Goluchowski darf als ein Zeichen des Erwachens des Selbsterhaltungstriebes in der Wiener Hofburg gedeutet werden. Zweimal hat er in klaren unmißverständlichen Worten den Dreibund als die feste unerschütterliche Basis der österreichischen Politik bezeichnet. Das Festhalten an dem Deutschen Reiche hat er als die beste Garantie des Friedens hingestellt und hat damit indirekt den Deutschen Oesterreichs den Rücken gestärkt gegen tschechische Ansprüche. Eine solche Festigkeit der Regierung gegenüber dem dreibundfeindlichen Slaventum hat nach der Debatte über die Armeesprache in Ungarn einen Vorgang zur Folge gehabt, der zu ernsten Erwägungen Anlaß gibt. Der ungarische Landesindustrie-Ausschuß hat nämlich beschlossen, eine Bewegung in Ungarn einzuleiten, damit die Bevölkerung, unter völligem demonstrativen Ausschluß aller österreichischen und ausländischen Artikel, nur ungarische Waren kaufe, um so den durch die erhöhte Quote dem Lande erwachsenden Schaden wettzumachen. Wenn diese Absicht durchgeführt wird, so bedeutet das eine vollständige Boykottierung Oesterreichs und Deutschlands. Ob Ungarn, ein Land ohne nennenswerte Industrie, die deutsche und österreichische Einfuhr auf die Dauer wird entbehren können, ist eine Frage, die sich von selbst beantwortet, wenn man bedenkt, dy,ß Oesterreich-Ungarn jährlich Maren im Werte von über 400 Millonen Mark aus Deutschland bezieht, wovon ein sehr bedeutender Teil, namentlich landwirtschaftliche Maschinen, auf Ungarn, kommt. Daß ein solcher ungarischer Handelskrieg auch das ungarische Getreide auf dem deutschen Markte unverkäuflich machen würde, darf als eine selbstverständliche Folge gelten, und das würde die ungarischen Heißsporne wohl bald wieder zur Vernunft bringen. Auch Oesterreich kann leicht das ungarische Getreide entbehren, wenn eS sich über Hamburg mit fremdem Getreide versorgt, wie denn bisher schon große Mengen russischen Korns auf dem Seewege über Hamburg die Elbe aufwärts transportiert, in Böhmen und Mähren eingeführt worden sind. An sich betrachtet, ist diese ungarische Drohung also völlig belanglos. Sie ist aber ein neues Zeichen, wie unzuverlässig die slavischen Elemente in Aufwendung an Zeit, Geld, Geduld und gutem Willen erfordert, verdienen daher den ehrlichen Dank aller Menschenfreunde! Neben den Weihnachtsbazaren hat auch der Frauenverein einen zum besten der Frauenpflege in unseren Kolonien veranstaltet, den die Kaiserin in dieser Woche besucht hat und schon liest man auch die Einladungen zu dem am 9. d. M. beginnenden Wohlthätigkeitsfeste zu gunsten deS deutschen Roten Kreuzes im Transvaalkriege. „Thu' Geld in deinen Beutel!" sagt also Polonius im „Hamlet!" Ein sehr schöner Imperativ für solche, die es aus ihrem feuerfesten „Arnheim" nur herauszuholen brauchen. Aber viele der kleinen Handwerker mit schmalem Einkommen, der vom geschäftlichen Unglück verfolgten Kaufleute, der knapp besoldeten Beamten sehen gerade diesem Feste oft mit dem trübseligsten Gesicht entgegen. Die Kinder sollen ihre Freude haben, auch die tapfermühende Gattin darf nicht leer ausgehen und in dem dummen Portemonnaie ist eine Leere, die ans bodenlose streift! Da fällt mitunter der Blick eines solchen Bedauenswerten auf eine verlockende Berliner Annonce, die anständigen Leuten, Beamten, Gewerbetreibenden rc. Geld zu niedrigem Zinsfuß verspricht. Halloh, das ist ein Rettungsanker, ein SchicksalSwink! Sogleich wird geschrieben und in fieberhafter Ungeduld der Antwort entgegengeharrt. Armer Thor! Du bekommst entweder eine Aufforderung, dein Leben nach einer bestimmten Tabelle und felbstverständlich bei einer bestimmten Gesellschaft zu versichern, wonach du unter gewissen Verpflichtungen nach einigen Monaten vielleicht ein kleines Darlehn erhältst, das du alsbald neben den Prämienzahlungen zurückzuerstatten hast, wobei es Dir bei Deiner schlechten Finanzlage zehnmal für einmal passiert, daß Du Deine Police nach schweren Opfern verfallen lassen Gratisbeitagen: Gießener Famüienblütter, Der hessische Landwirt, Dlätter für hessische Volkskunde._________________ mußt — oder Du bekommst einen glatten, höflich geschäftS mäßigen Brief, in dem man Dich um einen vorher zu ent» richtenden Gebührenbetrag in verschiedener Höhe ersucht. Geld bekommst Du nur, wenn Du eine gute Hypothek oder eine nicht zu geringe Lcbensversicherungspolice verpfände» kannst, gute Zinsen zahlst und Dich auch gegen eine tüch. tige „Provision" an den Herrn „Vermittler" nicht sträubst. Das schreibt man Dir aber in den meisten Fällen erst nach der Einsendung Deines „Gebührenbetrages"! Und reicher wirst Du eben nur um diese Erfahrung! Auch auf manchem anderen Gebiete muß die Annonce beutegierigen Schwindlern Helferdienste leisten. Von de» Nähmaschinen und PianinoS, Möbelgarnituren und sonstige» „fast neuen, sehr teuer gewesenen" Gegenständen, die ent» weder wegen Versetzung oder Todesfall oder zurückgegangener Heirat schleunigst verkauft werden sollen, sind sicher 50 bi» 75 Prozent unreelles, von Schundwarenfabrikanten geliefertes Machwerk, mit dem der Käufer auch bei anscheinend niedrigen Preisen glänzend hereinfällt. Darum thut man am besten, dergleichen Angebote, wenn man nicht eine« ganz sicheren Blick hat, überhaupt zu ignorieren, und i» anerkannt guten, reellen Geschäften zu kaufen. Daß ma» dort nichts geschenkt bekommt, ist selbstverständlich, aber man wird auch nicht betrogen, und kann nötigenfalls de» Inhaber ersatzpflichtig machen, waS in den plötzlich auftauchenden und ebenso plötzlich wieder verschwindenden Wanderlagern, Sonkurs-Ausverkäufen rc. allerdings nicht möglich ist. — Gute Geschäfte und reelle Kaufleute giebtS aber in jeder Stadt, und der moderne Verkehr ermöglicht ihnen, ebenso leistungsfähig zu sein, wie ihre großen Berliner Konkurrenten. Darum sei verständig, lieber Leser, und kaufedaheim. k. H. Adresse für Depeschen: Anzeiger Riefte«. Fernsprecher Nr. 51. * Der „Zerfall Oesterreichs . Gießen, 9. Dezember 1899. Seit einigen Tagen finden sich in fast allen französischen Zeitungen Erörterungen über einen nach dem Tode Kaiser Franz Josefs bevorstehenden Zerfall der österreichisch - ungarischen Monarchie. Eine Petersburger Korrespondenz des „Soleil" schiebt der deutschen Politik die Absicht unter, in diesem Falle die deutschen Länder Oesterreichs mit dem Deutschen Reiche zu vereinigen und spinnt die Möglichkeit eines Zusammenstoßes zwischen Deutschland »nd Rußland weiter aus. Solche politische Spielereien dürfen nicht ernst genommen werden, sie haben ebensowenig Wert, wie wenn man von anderer Seite mit breiten Pinselstrichen den Deutschösterreichern ein Bild von „Oesterreichs Zerfall und Wiederaufbau" malt. Die Logik der Politik darf sich nicht von den mystischen Sirenenklängen einer Zukunftsmusik einschläfern lassen, sie hat mit den realen Verhältnissen zu rechnen und darf den Boden der Thatsachen nicht verlassen. An einen Zerfall dieses alten Staates, der schon so manchen Sturm erlebt, braucht man vorläufig noch nicht zu glauben. Diese efahr würde erst aktuell, wenn sich Ungarn von Oesterreich trennen wollte oder wenn das „Königreich Böhmen" zur Thatsache werden würde. tim die inneren Kämpfe in Oesterreich und ihre Gefahren für den Bestand der Monarchie zu verstehen, muß man bedenken, daß, seitdem die Krone des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation dem Hause Habsburg zugefallen ist, Oesterreich sich im Laufe der Jahrhunderte wie eine breite Wanderdüne von Westen nach Osten fortbewegt hat, deutsches Land aufgebend und dafür slavische Völker und Völklein eintauschend. Ist der Kern der Monarchie auch deutsch geblieben wie das Kaiserhaus, so hat doch das erwachte oder künstlich erweckte Nationalbewußtsein der slavischen Länder sich ein Zugeständnis nach dem anderen zu erobern gewußt. Die unersättliche Begehrlichkeit dieser neugebackenen Völker hat, da sie auch von der Regierung unterstützt wurde, zu einem Verzweiflungskampf der Deutschen geführt. Die Vorgänge der letzten Tage haben gezeigt, daß diese zentrifugalen Kräfte nur ihr eigenes Interesse im Auge haben und auf den Zusammenhalt der Monarchie keine Rücksicht nehmen. Um die Einführung der czechischen Amtssprache im Innern durchzusetzen, verweigern die Czechen das Budget und lähmen durch ihre Obstruktion die Thätigkeit des Abgeordnetenhauses. In der österreichischen Delegation haben sie erklärt, sie ständen dem Dreibund kühl gegenüber. Zur gleichen Zeit hat im ungarischen Abgeordnetenhause die Erklärung des Wt. 291 Viertes Blatt. mit Bringerloh« Bei PoftbejNH 8 Mark 50 Pf-, vierteljährlich. Oesterreich sind, wenn ihr hochgespannter Nattonaldünkel nur im geringsten beleidigt wird. Und eine Beleldigung lag hier nicht einmal vor, da die deutsche Armeesprache ver» fasfungsmäßig garantiert ist. Solche Vorgänge müssen die österreichische Regierung doch belehren, daß sie ihre festeste Stütze in den Deutschen findet, die nur fordern, Deutsche bleiben zu dürfen, während die anderen erst Czechen, Ungar», Polen und Slovenen sein wollen. Solche Verhältnisse, wie die der letzten Tage, enthalte» auch für das deutsche Volk eine ernste Mahnung. Unser Verhältnis zu Oesterreich ist ein politisches und ein wirtschaftliches. In wirtschaftlicher Beziehung nimmt der öfter» reichische Kaiserstaat unter den Ländern, die für die deutsche Ausfuhr in Betracht kommen, den zweiten Platz, unter de» Staaten, die uns mit ihren Erzeugnissen versorgen, die vierte Stelle ein. Das ergiebt einen Gesamthandel von 1100 Mill. Mark. An dem Bestand dieses Staates haben wir also ei» großes wirtschaftliches Interesse. Politisch kann uns da- Schicksal von zehn Millionen Deutschen außerhalb des Reiches nicht gleichgiltig lassen. Sie sind die Hüter einer uralte» deutschen Kultur, sie bilden zugleich die erste Abwehr gege» den Ansturm des Slaventums. Unter den schweren Kämpfe» richten sich die Blicke der Deutschen Oesterreichs immer wieder auf das Reich. Von hier erwarten sie Beistand und Hilfe. Einen politischen Beistand können wir ihnen zurzeit nicht zu teil werden lassen, und mit einer moralischen Unterstützung allein ist es nicht gethan. Ein Mittel aber giebt es, durch das wir die geradezu heroische Widerstandskraft der Deutschen stärken können. Wir müssen ihnen frisches deutsche» Blut zuführen. Jährlich verlassen immer noch 20- bi» 30000 deutscher Landeskinder ihre Heimat, um zum große» Teil jenseits des „großen Wassers" sich eine neue Existenz zu suchen, wo sie aber in der Mehrzahl bald zu Grunde gehe» oder in den großen Städten der Union, diesen Allerweltskloaken, spurlos verschwinden. Sollte es nicht möglich sein, den Strom dieser Auswanderer, die bis jetzt dem deutschen Volk verloren gegange» sind, nach Oesterreich zu lenken? Oesterreich kann sie aufnehmen, denn es weist nur 79 Bewohner auf den Quadratkilometer auf, während in Deutschland auf demselben Flächenraum 97 Menschen wohnen. Diese deutschen Ansiedler, zumeist sind es Bauern, werden den deutschen Brüdern i» den von der Slavisierung bedrohten Gebieten Oesterreich» hochwillkommen sein; hier arbeiten sie weiter an dem große» deutschen Kulturwerk, finden Anlehnung und Unterstützung von einer deutschen Bewohnerschaft, und es fällt ihnen da- ftfdfeint ISgNH mit AuSnabme bei MontagS. Die Gießener gu*me»imtbeugen. Auch empfiehlt es sich, in kalten «toset- ober sonstigen ungeheizlen Räumen, durch welch, die Wasserte tung führt, sofern da selbst die 8dhtng nicht f®on durch ttne Umhüllung gegen Kalte geschützt ist, die Temperatur durch ein Oefchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe zu erhalten , ®tbt kalt stehende, insbesondere auch abgestellte und vorübergehend nicht in Gebrauch heft bliche Elosets (wie in Vereinshäusern u s. w) werden durch Eiostreuen von etwas Salz (Vtehsal) in das Schftßwasser des Syphons (Wasser- abschlusseS) g gen Ausfrieren der Schüsseln geschützt Die Waffermeffer nebst dem nächstavschließendr« Theil der Rohrleitung si ib währe, b bes Winters mit Stroh, Säcken ober ähnlichen Schutzmitt-ln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Kellerfenster geschlossen zu halten. — Die Herstellung aller Waffecmeffer die in Folge ungenügenden Schutzes gegen Kälte Schaden erleide«, erfolgt auf Rechnung der Hauso-fitzer. Durch die empfohlenen Vork brungen wirb dem Wasserabnehmer die Lieferung deS Wassers möglichst gewährleistet, b m Hausbesitzer aber werben Beschädigungen an Leitung und Gebäude lern g>halten. Wir empfehlen daher vorstehende Borstwtsmatzregeln allen Bethetligts« zur ganz besonderen Beachtung. Reparaturen und Auf Hauung von Ha swasserlciiungen w-rben am schnellsten von denlenigen JnstallatronS Geschäften besorgt, welche die betr. SauSwafferl-itungeu s. Z. ausgcführt haben. Gießen, den v. Detember 1899 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. *534j Otto Berp en. Lichtung voll Alk- miii Miljlelstliukll aus Kasillt. D-e zur laufenden Unterha mng der städtischen Straßen im Rechnungsjahr 1900/1901 erforderlichen Deck- und Pflastersteine aus Basalt sollen, wie nachstehend beschrieben, in 10 Losen öff.nlUch verdungen werden, und ist Termin hierfür aus Dienstag, 19. Dezemöer d. I., Warm. 11 Mr, anberaumt. ») Decksteiue. Bezirk L Loose ebra Lagerplätze: I 440 Marburgerstraße, Scholtnraße bis Dammstraße. II 350 A t r Viehmarkt und Hammstraße. Hl 330 Roddeimeistraße, am Schlachthose. 10 Krofdorferstraße und Hardiwege. Bezirk II. v 640 Licherstrave, Güuberger- und Wolfstraße, Eich- garlenweg. VI 50 Schiffenberger- und Erdkauterweg. Bezirk III. VII 460 Liebigstroße und obere Ludwigstraße. VIII 210 Frank'urterstraße. »x-T2? , D.adukt an der städtischen Pumpstation. b) Pflastersteine. 10J cbm Kirchstraße (Oswaldsgarten). Die Bedingungen liegen während der Dienststunden auf Zimmer Nr. 7 zur Einsicht der Interessenten offen. Angebote auf Votdcuck sind bis zum obengenannten T rmin «inzureichen. Beim Angebot von Material aus unbekannten oder neu angelegten Steinb'üch n sind Steinproben aus diesen mit den Angeboten einzureick.n Zl-schiagSfrift 3 Woch n Gieß n, dm 7. Dezember 18f*9. 8542 Das Stadtbauamt: Schmandt. Aufforderung. Zum dauernden Gedächtnis an die in Gieffeu geborenkn oder er zogenen aktiven Teilnehmer des Feldzugs 1870/71 sollm au Beschluß der Stadtverordneten Versammlung in der Vorhalle des alten Rathauses Gedenktafeln mit d^n Namen di Pr Tei nehmer aufg stellt und zusammen mit dem Kriegerdenkmal, voraussichtlich am 10. Mai 1900 enthüllt werden. Im Interesse der Vollständigkeit des aufzustellenden N'mensverzeich- msses richten wir hierdurch an die Beteiligten und deren Angehörige die Bote, baldg fälligst bei einem der Unterzeichneten Vor- und Familiennamen, Charge und Truppenteil, bei welchem btr Betreffende den Feldzug mitgemacht hat, schriftlich anmelden zu wollen. Gießen, den 6. Dezember 1899. Großh. Bürgermeisterei: Gn auth Oberbürgermeister. Für den Artillerie-Verein: Oberpostasststent Rausch, Vorsitzender. Für den Kriegerverein: Amtsrichter Wiener, Vorsitzender. 8535 Der Ausschuß für Errichtung eines Kriegerdenkmals: Jean Kirch, Vorsitzender. Louis Emmelius, Schriftführer. Für die Kriegskameradschaft: Georg Schneider, Vorsitzender. Für den V teranen-Verein: Louis Petri III., V) sitz nber. KWntiNlliiMM Vergebung von Kuuarbeiten. Die zum inneren Ausbau des Schulhauses zu Lang-Göns erforderlichen Arbeiten, und zwar: veranschlagt zu Schloff-^arbeiten 550,80 JL Glaserarbeiten 1238,63 „ Schreinerarbeiten 3629,15 „ Weißbinderarbeiten 1924,66 „ Tapezierarbeiten 118,50 ,, sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Angebote find bis Samstag irr« 16. Pqbr. l. Is., nachmittags 3 Uhr, )ei Grokh. Bürgermeisterei Lrng- Göns, woselbst Pläne, Viranschlag und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, einzureichen. Gieß n, am 6. Dezember 1899. Der Großh. Kreisbauinsp^ktor. ____________Stah l. 853b Submission von Stammholz in de« hiesigen Gemeindewaldungen. Ca. 60 fm Fichtenstang-n von 9 bis 15 cm Durchmess'f, „ 60 „ Kiesern-Grubenholzvon 12 biS 19 cm Durch Messer, n 20 „ Kiefern - Bauholz von 20 cm aufwärts. Koufli bhaber wollen ihre Angebote verschlossen mit der Aufschrift ..Submission über Holz" bis zum 15. Dezember auf unterzeichnet, r St lle einreidbett, woselbst die Be- > ngungen offen liegen. Die @r Öffnung findet an demselben Tag ackmittagr 2 Uhr statt. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Wallen- els dabier. Geilshausen, am 6. Dezbr. 1899. Großh. Bürg rmtifteret G ilrhauseu. I. V.: 8497 Hofmann, Beigeordneter. Beim Thüringischen Ulanen Regiment Nr. 6 in Hanau ist ein großer, etwa >6 Personen fassender, fast neuer Gesellschaftswagen billig abzugeben. Äautliebhaber wollen sich auf Zimrr er 20 der Kalerne IV melden. 8492 Die Besichtigung kann, mit Ausnahme Sonntagnachmittags, jederzeit erfolgen. MrWgMmiMl Wonttigden ll.Aezemöer, nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hi. sigen Onsgericht die den Karl Franz Conrad Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 1 Nr. 739*/i — 61 qm Hofraite auf der Mäusburg und auf der Bach, Flur 1 Nr. 74O«/10 - 21 qm Stall daselbst freiwillig meistbietend versteigert werden. Gieß-n, 4. Dezember 1899. Großh. Ortsgericht Gießen. I A.,: Vogt. 8468 Montag denll.Aezemöer, nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem hiengen Ortsgericht die den Erben der Josef Mannberger Scheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 1 Nr 601 Vin — 551 qm Hofraite auf dem Neuenweg, Flur 1 Nr. 6037t — 49 qm Grabgarten daselbst, Flur 1 Nr 13101/« — 24 qm Hofraum daselbst nochmals freiwillig meistbietend versteinert werben. Gießen, 4. Dezember 1899. Gcoßh. Onsgericht Gießen. J A.: Bogt. 8469 Ohiipffhhuiiuii Restaurant Hohenzollern. Heute Samstag und Sonntag: Junge Gans „ Ente ,, Hahnen Ung. Goulasch Irish Stew Rippchen mit Kraut. 722i Hch. Berndt. 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