!?Nt. mit btnm «»"er WiM»|e»,j«s Anwendung der preußischen rrki^ä?^"°sialdirektors .7 bemerkt zu unferm eben ungeschlagenen Resolution ' und ich glaube das nicht nut ■ germanistischen Wissen- t, der ja eine Rechtschreibung üeamten schreiben, keine direkte « Schule aus die ganze Frage -«echter schon von selber geltend nicht allzu rigoros verjähren ,et hat feine Ursache, für die 'Meten und ihr Bertrauens- ner Zeit, wo man über bie ar, teils nicht einig war, und n einzelner nicht zum Ziele roch keine Schreibweise schasst schwerlich thun wird, so erklärt chis durch Uebeteihmg zu ver- t die Sache am Herzen. Die die alten Streitsragen j-tzt nicht r mit nsolgreichen Vorschlägen ir das Beamtenwesen liegen ja it etwa durch Duldsamkeit etwas sich aus thun; aber von einem us den erörterten Gründen ab- w nicht zu unterstützen.' 5?t***s Jtjen der Rittersckns? »' bit !,yitiumeiS‘®nmbl 4- Abt. u fr* er funen s b,Ib)- der ^°mme,te° Wsledm. cher, weiter gerne seinem Sau- oft mit Bebauem gerade bie ir ihn verbotene Früchte. irr „ aber nachher unerträgliche vhlen Zähne es nicht vertragen seine Zähne gegen W* »nd descnders auch abends das mvasser .llosmin' gebrauchen reschützten Eigenart m stände rfl, en zu schützen. Durch seine k°n- ersnschenden Wohlgeschmack wird unentbehrlich. ßlaconM.i/w ch m allen bifieren Drogerien, vcksmlM AäXS Tm* *' nteneter 1 ® 5—6 4. 88-UA/ruJA Schwein-' kalbsteisch W fffa 4.00 W wiebeln c§tr.7'00" ' 2 ujjt naL' stunden 0« * r. M )OOOOUvvwq 8 t. 8 1399 Dienstaq dm 10. Oktober n~u j ■ jtrn -r.-urufJ '!*■ w—• ■ — ■ । i j i ■ i ** Erstes Blatt. Nr. ?3« Amts- unb Anzeigeblatt für den Arris Gieren. lene^me Rnzrißen zu dar a»&Raitta|l fkr ta» $<< tri^tinenben Nummer int W Shr. Lite Äniäerteltährli^. vierteljährlich 2 Mark 20 Pf«, msnati'ch 75 PfM mit vringerlsh». »4t en»*te5»e SUatfci». GrattsdeiikgM: Gießener Fsmilienblätter, Der hrssischr KanLwirt, KiiMer fSr hessische Volkskunde Sie Me-t»er IhMHttteHtfltr werk* km lR|«|e WwxtkA viermal «treffe für Depeschen: >*|dt« Fernsprecher Nr. 51. ■> wjk -------— ~ »ppeditivn unb Druckerei: »r. 7. Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amtlicher Feil. Protokoll der achtundzwauzigsten Sitzung des Proviuziattages der Provinz Oberhesse«. Gegenwärtig: 1. Der Vorsitzende, Gr. Provinzialdirektor vonBechtold, 2. Gr. Regierungsrat Dr. Wagner, 3. Gr. Kreisamtmann Böckmann, 4. Gr. Kreisamtmann Freiherr Schenck zu Schweinsberg, 5. Der Provinzialbaubeamte, Gr. Kreisbauinspektor Stahl, 6. Gr. Kreisrat Dr. Wallau - Lauterbachs 7. Die Provinzialtagsabgeordneten: Bürgermeister Alles, Nieder-Florstadt, Bürgermeister Arnold, Alsfeld, Beigeordneter Braun, Nidda, Mühlenbesitzer Erk, Nidda, Mühlenbesitzer Falck, Friedberg, Bürgermeister Fendt, Schotten, Oberbürgermeister Gnauth, Gießeu, Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch, Gießen, Justizrat Jockel, Friedberg, Graf Oriola, Büdesheim, Oberamtsrichter Rabenau, Büdingen, Landgerichtsrat Dr. Schäfer, Gießen, Bürgermeister Schmalbach, Crainfeld, Ingenieur Schiele, Gießen, Kommerzienrat Trapp, Friedberg, Bürgermeister Weidner, Herchenhain, Bürgermeister Zimmer, Grünberg, Bürgermeister Zinßer, Schlitz. 8. Das Provinzialausschußmitglied, Bürgermeister Stöpler, Lauterbach. 9. Der Protokollführer, Gr. Bureauvorsteher Schiffnie. Der Vorsitzende eröffnete den Provinzialtag durch Begrüßung der erschienenen Abgeordneten und stellte die Beschlußfähigkeit desselben fest. Entschuldigt fehlen die Abgeordneten: Heinrich Brauer, Ober-Ofleiden, Geheime Kommerzienrat Buderus, Hirzenhain, Bürgermeister Geißler, Lollar, Justizrat Dr. Geyger, Affenheim, Kommerzienrat Heyligenstädt, Gießen, Gutspachter von Oven, Hungen, Johannes Reibling L, Brauerschwend, Graf Friedrich zu Solms-Laubach, Erlaucht, Kommerzienrat Wenzel, Lauterbach. Ohne Entschuldigung fehlt: Bürgermeister Ohnacker, Nieder-Ohmen. Hierauf wurden die Abgeordneten Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch, Gießen und Justizrat Jockel, Friedberg zu Urkundspersonen bestimmt und der Großh. Bureauvorsteher S ch i f f n i e als Protokollführer bestellt und mittelst Handschlags verpflichtet. Alsdann wurde in die Tagesordnung eingetreten. 1. Prüfung der Ergänzungswahl.zum Provinziallag aus dem Kreise Lauterbach. Auf das erstattete Referat des Vorsitzenden wird die vom Kreistage des Kreises Lauterbach vorgenommene Wahl des Gr. Bürgermeisters Zinßer zu Schlitz zum Provinzialtagsabgeordneten für gültig erklärt. 2 Prüfung der Rechnung der Provinzialkasse und Erstattung des Rechenschaftsberichts pro 1897/98. Der Vorsitzende verweist auf eine den Abgeordneten als Anlage zum Entwurf des Voranschlags für 1899/1900 gleichzeitig mit der Einladung zur heutigen Sitzung zugegangene summarische Uebersicht über die wirklichen Einnahmen und Ausgaben der Provinzialkasse pro 1897/98, and trägt das Rechnungsergebnis der einzelnen Rubriken hieraus vor. Er bemerkte dabei, daß der Abgeordnete, Herr Oberbürgermeister Gnauth die Rechnung vorgeprüft und für richtig befunden habe und daß der Provinzial-Ausschuß deren Gutheißung beantrage. Hierauf verliest der Vorsitzende den Verwaltungsbericht des Provinzialausschusses pro 1897/98 und stellt alsdann diesen und die Rechnung zur Diskussion. Da sich niemand zum Wort gemeldet hatte, wird dem Antrag des Vorsitzenden gemäß die Rechnung für 1897/98 in allen Teilen gutgeheißen und werden damit die vorliegenden Kreditüberschreitungen und die Ausstände genehmigt. 3. Festsetzung des Voranschlags der Provinzial- kasse für 1899/1900. Der Vorsitzende trägt die einzelnen Voranschlagskredite, mit der Ausgabe beginnend, vor, und bezieht sich auf die dem Voranschlag beigedruckten Erläuterungen. Zu den Rubriken 18 und 19 — „Unterhaltung der Kreisstraßen" und „Neubau von Kreisstraßen" — referiert der Großh. Provinzial-Baubeamte Stahl soweit erforderlich. Derselbe erläutert zunächst, daß nach Feststellung des Voranschlags noch ein Antrag des Kreises Lauterbach eingelaufen sei, die Gehalte der Straßenwärter durchschnittlich auf 650 Mk. jährlich zu erhöhen und den Mehrbedarf von 864 Mk. in das vorliegende Budget einzustellen. Er stellt den Antrag, der Erhöhung dieser Gehälter zuzustimmen, den Mehrbedarf aber durch Ersparnisse bei der Straßenunterhaltung zu decken. Dieser Antrag wurde genehmigt. Der Abgeordnete Justizrat Jöckel bestreitet bei Rubrik 19 dem Provinzial-Ausschuß und Provinzialtag das Recht die vom Kreistag des Kreises Friedberg als Kreisstraße aufgenommene Straßenstrecke von der Kreisstraße und Ortsstraße Friedberg—Frankfurt a. M. nach dem Bahnhof Rieder-Wöllstadt als solche nicht anzuerkennen. Es sei dies gesetzlich nicht gerechtfertigt, da nur der Kreis - ausschuß und bezw. der Kreistag darüber zu befinden hätten, ob die Voraussetzungen zur Uebernahme einer Straßenstrecke in die Unterhaltung des Kreises und damit die Anerkennung der betreffenden Strecke als Kreisstraße vorliege. Den beteiligten Gemeinden und Gemarkungsinhabern steht allein das Recht von Einwendungen zu, solche seien nicht erhoben, und es läge deshalb für den Provinzialtag kein Grund vor, den Antrag des Kreistags zu Friedberg um Uebernahme der genannten Straßenstrecke in die Unterhaltung des Kreises und der Provinz abzulehnen. Das Gesetz bestimme, daß alle vom Kreis übernommenen Straßen Kreisstraßen seien und somit nach der neuen Gesetzgebung die Provinz sich an der Unterhaltung beteiligen müsse. Der Provinzial-Baude amte Stahl betonte, daß es sich hier nur darum handle, ob die Provinz die Unterhaltungskosten mit übernehme. Diese Frage müsse bei gedachter Straße in Ansehung der Art. 14 und 22 des Kunststraßengesetzes von 1896 verneint werden. Der Abgeordnete OberbürgermeisterGnauth ist der Meinung, der Provinzialtag solle sich der Ansicht des Provinzialausschusses anschließen und den Austrag der Frage event. der höheren Instanz überlassen. Wenn die Provinz die Hälfte der Unterhaltungskosten bestreiten solle, so müsse auch die Frage durch die Provinz erwogen werden, ob die gesetzlichen Voraussetzungen zur Uebernahme fragt Straße erfüllt seien. Graf Oriola stimmt den Ausführungen des Justizrats Jöckel bei, und betont, daß der Kreisausschuß zu Friedberg die Voraussetzungen zur Uebernahme der Straßenstrecke nach reiflicher Erwägung als vorhanden angesehen habe. Es handle sich um die Strecke von der Bahn nach dem Ort Nieder-Wöllstadt und dieser Straßenteil liege im Jntereffe des allgemeinen Verkehrs und nicht des Ortes, und es müsse die Straße im öffentlichen Durchgangsverkehr unbedingt als Kreisstraße anerkannt werden. Er bat, die von Friedberg geforderte Summe einzustellen. Provinzial-Baubeamter Stahl wünscht die höhere Entscheidung herbeigeführt zu sehen, da eine ganze Anzahl derartiger Ortsstraßen seither auf Grund der erwähnten Bestimmungen seitens der Provinz zur Uebernahme in gemeinschaftliche Unterhaltung von Provinz und Kreis abgelehnt worden seien. Rechtsanwalt Dr. Gutfleisch schließt sich diesem Wunsche an, da es nicht zu empfehlen sei, den Antrag des «geordneten Jöckel anzunehmen. Das Gesetz wolle nicht, daß eine Straße, welche als Ortsstraße gelte und die mit Häusern bebaut sei, wie die hier fragliche, als Kreisstraße übernommen werde. Sowohl der Provinzial-Ausschuß als auch der Provinzialtag hätten das Recht und die Pflicht, das Jntereffe der Provinz zu wahren, und kein Kreis habe das Recht hier einzugreifen. Nachdem auch noch die Herren Kreisrat Dr. Wallau und Bürgermeister Weidner sich für Einholung höherer Entscheidung ausgesprochen hatten, stellte der Vorsitzende die Frage: „beschließt der Provinziallag im Einvernehmen mit dem Provinzialausschuß, daß die Provinz ihre Mitwirkung bei der Unterhaltung der Ortsstraße Nieder- Wöllstadt zu versagen habe?" Diese Frage wurde gegen 4 Stimmen bejaht. Hierauf teilte der Provinzial-Baubeamte Stahl mit, daß das Großh. Kreisamt Friedberg einen dringenden Antrag wegen Erbauung einerVrücke über die Nidda bei Groß-Karben gestellt habe, welcher aber im vorliegenden Budget keine Berücksichtigung habe finden können, weil die Verhandlungen wegen Uebernahme der Kosten der hiermit verbundenen Niddakorrektion auf die Staatskasse bei Aufstellung des Provinzialkasse Voranschlags noch nicht zum Abschluß gelangt gewesen seien. Das Projekt bedürfe indes noch der Prüfung durch den Provinzial-Ausschuß und der Richtigstellung der Pläne, weshalb er beantrage, zu genehmigen, daß die Kosten für diesen Brückenbau in den Voranschlag für 1900/1901 eingestellt werden und daß der Kreisausschuß des Kreises Friedberg ermächtigt werde, nach alsbaldiger vorheriger Prüfung des richtig gestellten Projektes durch den Provinzialausschuß sofort mit dem Bau zu beginnen. Graf Oriola begrüßt diesen Antrag und bittet, demselben zuzustimmen, da es die höchste Zeit sei, daß endlich mit dem schon lange im Projekt liegenden Brückenbau begonnen werde. Die alte Brücke sei kaum noch passierbar. Der Antrag des Provinzial-Baubeamten Stahl wird hierauf einstimmig angenommen. Bezüglich des Projektes einer Kreis st raße von Eichelhain nach Lanzenhain im Kreis Lauterbach erläutert der Provinzial-Baubeamte Stahl noch, daß dieser Neubau von Eichelhain ab eine Steigung von 6,98 Prozent, also 0,7 Prozent mehr als zulässig, erhalten solle. Er hätte diese Steigung mit Rücksicht auf den geringen Verkehr dieser Straße und den Umstand, daß sie hauptsächlich dem Holztransport zu Thal diene, nicht beanstandet, weil eine Herabminderung derselben einen erheblich größeren Grunderwerb erfordere, also die Gemeinde Eichelhain höher belasten würde. Das Großh. Ministerium habe jedoch in neuester Zeit eine Ermäßigung dieser Steigung auf das gesetzlich zulässige Maß verlangt und es seien deshalb noch weitere Verhandlungen in dieser Angelegenheit zu führen. Er beantrage jedoch, den Straßenbau zu genehmigen, und sich auch mit einer Steigung der Straße von 6,98 Prozent einverstanden zu erklären. Dies geschieht. Bei Rubrik 21 „Kosten des chemischen Untersuchungsamtes" teilt der Vorsitzende mit, daß nach Fertigstellung des Voranschlags ein Antrag auf Erhöhung der Besoldung des Dieners des chemischen Untersuchungsamtes von 720 Mk. auf 840 Mk. jährlich mit Wirkung vom 1. April d. I. ab eingelaufen sei, und daß der Provinzialausschuß diese» Antrag dem Provinzialtag zur Genehmigung empfehle. Die erforderlich werdende Mehrausgabe könne aus dem Reservefonds geleistet werden. Der Antrag wird hierauf genehmigt. Hierauf wurde noch eine Anfrage des Abgeordneten Erk bezüglich des im Voranschlag eingestellten nicht mehr verfügbaren Betriebskapitals und der hierfür erforderlichen Deckungsmittel entsprechend beantwortet, und der Voranschlag in allen Teilen durchgesprochen. Nunmehr stellte der Vorsitzende den Gesamt-Voranschlag zur Diskussion. Das Wort wurde von niemand begehrt. Es wurde hiernach der Voranschlag dem Anträge des Provinzialausschusses entsprechend auf den Gesamtbetrag von je 474937 Mk. in Einnahme und Ausgabe festgesetzt und die dazu gegebenen Erläuterungen genehmigt. Die Tagesordnung war hiermit erledigt und der Vorsitzende schloß den heutigen Provinzialtag. Geschehen Gießen, den 23. September 1899. Der Vorsitzende: Die Urkundspersonen.- v. Bechtold. Dr. Gut fleisch. Jöckel. Der Protokollführer: Schiffnie. Bekanntmachung An die Abhaltung des auf den 1®. Oktober d. Js. anstehenden Rindviehmarktes in Biedenkopf und des auf den 11. Oktober ds. Js. anstehenden Vieh- Marktes in Hatzfeld ist die Bedingung geknüpft worden. daß Bieh rr »r aus uuverserrchten Orte» zugeführt werden darf. Gießen, den 7. Oktober 1899. G. oßherzogliches Kreisamt Gießen. ______v. Bechtold.____________________ Bekanntmachung. Die Maul- und Klauenseuche unter dem Rindvieh der Gemeinde Roth, Kreis Biedenkopf, ist erloschen und sind die Sperrmaßregeln aufgehoben worden. Gießen, den 6. Oktober 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ____v. Bechtold. Bekanntmachung. Das Wintersemester an der Großh. Obstbau- und laudw. Wiuterschule zu Friedberg beginnt Montag den 6. November, vormittags 9 Uhr. Programme und Jahresberichte sind von unterfertigter Direktion zu beziehen. Anmeldungen, sowie Anträge um Ausfertigung von Schülerfuhrscheinen sind alsbald an dieselbe zu richten. Friedberg, 7. Oktober 1899. Die Direktion der Großh. Obstbau- und land. Winterschule. vr. v. Peter.____________________ Zwanzig Jahre verbündet. * Gießen, 9. Oktober 1899. Zwei Jahrzehnte sind vergangen, seitdem sich eines der denkwürdigsten und folgenreichsten Ereignisse der neueren Geschichte vollzog: Am 7. Oktober 1879 wurde zwischen dem Sieger und Besiegten von Königgrätz ein Bündnis geschlossen, das in allem Sturm und Drang der Zeiten seine Festigkeit erwiesen hat und noch heute, erweitert und ergänzt durch den Beitritt Italiens, die Grundlage bildet für die Gestaltung der Verhältnisse in unserem Weltteile. Mit der Erinnerung an jenen Tag zieht zugleich das Gedenken an jenen unvergleichlichen Mann lebendig wieder herauf, der sein gewaltiges, in drei Kriegen gefestigtes Werk gekrönt hat durch eine Friedensthat, die dem Sieger den Genuß des Errungenen sicherte und zugleich den Besiegten versöhnte mit dem Leid, das die eiserne Notwendigkeit ihm auferlegt hatte. Und dieses neue, große Werk wurde vollbracht nicht nur im heißen Ringen gegen die widerstrebenden Tendenzen am Hofe der Habsburger, sondern auch in einem gleich heißen Ringen gegen die in einem langen Leben gefesteten Anschauungen des ersten Kaisers, der in einem engen Anschluß an Oesterreich die russenfreundlichen Traditionen Preußens gefährdet sah und nur mühsam sich der neuen, weitsichtigen Politik seines Kanzlers anzupassen verstand. Es ist das Wundersame an Otto von Bismarck gewesen, daß er, der Phantasiebegabteste unter den Staatsmännern aller Zeiten, sich selbst in den Stunden der glänzendsten Erfolge nicht fortreißen ließ vom Rausche des Siegers, daß er niemals über der Gegenwart die Rücksichten selbst einer fernen Zukunft vergaß. Als der Krieg gegen Oesterreich begann, da galt ihm nicht der Ländererwerb als das zu erkämpfende Ziel, sondern die Versöhnung, und während in den Tagen von Nikolsburg der König und seine Generale die Demütigung des Gegners durch den Siegeseinmarsch der Truppen in Wien zu krönen gedachten, kämpfte er mit aller Energie und einem tiefen, zum Weinkrampf gesteigerten Leid gegen den Gedanken, für lange Jahre die Feindschaft zwischen den beiden eng auf einander angewiesenen Mächten zu vertiefen. „Oesterreich schwer zu verwunden", so legte der Minister dem Könige seine Anschauungen dar, „dauernde Bitterkeit und Revanchebedürfnis mehr als nötig zu hinterlassen, mußten wir vermeiden, vielmehr uns die Möglichkeit, uns mit dem heutigen Gegner wieder zu befreunden, wahren, und jedenfalls den österreichischen Staat als einen Stein im europäischen Schachbrett und die Erneuerung guter Beziehungen mit demselben als einen für uns offen zu haltenden Schachzug ansehen. Wenn Oesterreich schwer geschädigt wäre, so würde es der Bundesgenosse Frankreichs und jedes Gegners werden, es würde selbst seine antirussischen Interessen der Revanche gegen Preußen opfern." Aus den Thränen des Zornes, die damals der große Staatsmann vergoß, ist eine köstliche Blume emporgeblüht, der Frieden. Es gicbt vielleicht in der neuen deutschen Geschichte keine so ergreifende Episode wie jene Stunden des Kampfes vor Nikolsburg, als der greise König und sein großer Gefährte gemeinsam an die Schwelle der Zukunft traten und Gewissen und Ueberzeugung den Einen auf eine verhängnisvolle Bahn den andern auf den Weg künftigen Gedeihens drängten. Der Sieg blieb dem Staatsmann, aber mit welcher Bitterkeit der König sich fügte, dafür zeugt der herbe Vorwurf, den er auf den Rand der Eingabe seines Beraters niederschrieb: „Nachdem mein Ministerpräsident mich vor dem Feinde im Stiche läßt und ich hier außer Stande bin, ihn zu ersetzen, habe ich die Frage mit meinem Sohne erörtert, Sa er ™ ^rselbe der Auffassung des Ministers ange- schlosten hat, sehe ich mich zu meinem Schmerze gezwungen, nach so glanzenden liegen der Armee in diesen sauren Apfel zu beißen und einen so schmachvollen Frieden anzunehmen." In Bismarck blieb von der Bitterkeit jener Tage nichts anderes zurück, als „die schmerzliche Erinnerung, daß ich ernen Herrn, den ich persönlich liebte, wie diesen, so habe verstimmen müssen." Der „schmachvolle" Frieden war die Vorbedingung des künftigen Bundes. Zwar hat die Bitterkeit der Niederlage ' in den folgenden Jahren tn der Hofburg noch fortgewirkt und der Gedanke, in Deutschland den alten Dualismus oder vielmehr die österreichische Hegemonie wiederherzustellen trieb den Erzherzog Albrecht zum Abschluß jenes Ueberein- kommens mit Napoleon, dessen Wortlaut wir aus den Memoiren des Marschalls Lebrun kennen gelernt haben. Aber die antipreußische Partei in Oesterreich ist dennoch innerlich nie erstarkt, gerade weil die Möglichkeit fehlte, auf den Verlust von Provinzen, auf den Uebermut der Sieger hinzuweisen. Schon das Dreikaiserbündnis fand die Monarchie der Habsburger in enger Verbindung mit Rußland und dem neugeeinten Deutschen Reich. Aber die eigentliche Belastungsprobe hat dennoch erst der Vertrag vom Jahre 1879 gebildet, jener Vertrag, der abgeschlossen wurde, als die Politik des Fürsten Gortschakow eine Reihe künstlicher Gegensätze zwischen dem Zaren und dem Deutschen Reiche geschaffen hatte und ein Krieg auf zwei Fronten das Werk von Versailles bedrohte. Es ist dem Fürsten Bismarck nicht leicht geworden, seine eigenen Bedenken gegen eine Konstellation zu überwinden, deren Spitze, wie der oberflächliche Beurteiler annehmen konnte, sich gegen Rußland richtete und den Zaren geraden Weges in die Arme der französischen Republik treiben konnte. Aber der drohende Augenblick forderte sein Recht, die Rücksicht auf das Wünschenwerte mußte zurücktreten vor der Notwendigkeit; die unfreundliche Haltung des Kaisers Alexander und das Erstarken des Pan- slavismus zwang den vorsichtigen Staatsmann, einen engen Anschluß an Oesterreich zu suchen, und während Kaiser Wilhelm nach Alexandrowa ging und von einer Verständigung mit seinem Neffen träumte, that Bismarck bereits die ersten Schritte zu einer neuen Gestaltung der Dinge. Das Bündnis, das zwischen ihm und Andrassy zu stände kam, solltekeineDrohung gegen Rußland enthalten; schon am 10. Sept. 1879 schrieb der Kanzler in einem Briefe an König Ludwig von Bayern: „Ich würde es für eine wesentliche Garantie des europäischen Friedens und der Sicherheit Deutschlands halten, wenn das Deutsche Reich auf eine solche Abmachung mit Oesterreich einginge, welche zum Zweck hätte, den Frieden mit Rußland nach wie vor sorglich zu pflegen, aber wenn trotzdem eine der beiden Mächte angegriffen würde, einander beizustehen." Auch der Wortlaut des Vertrages bestätigte es, daß er „in der Erwägung geschlossen wurde, daß ein inniges Zusammengehen von Deutschland und Oesterreich niemand bedrohen kann, wohl aber geeignet ist, den europäischen Frieden zu befestigen, indem sich beide Majestäten feierlich versprechen, daß sie ihrem rein defensiven Abkommen eine aggressive Tendenz nach keiner Richtung jemals beilegen wollen, als ein Bund des Friedens und der gegenseitigen Verteidigung." Auch damals hat es eine heiße und bittere Arbeit gekostet, Kaiser Wilhelm für den Plan seines Kanzlers zu gewinnen. Der Neutralitätsvertrag mit Rußland, der, unter neuen und glücklicheren Verhältnissen geschaffen, uns die Flankendeckung nach Osten verlieh, war die Krönung eines Gebäudes, das allerdings in seinen gewaltigen Dimensionen den winzigen Nachfolger des großen Kanzlers beängstigte und erdrückte, sodaß er es hastig zerstörte. Auch das Bündnis des Jahres 1879, das sich zum Dreibund erweiterte, ist nicht für die Ewigkeit geschaffen; jene mechanische Auffassung der Politik, die das, was heute nützlich ist, unter allen Umständen als Notwendigkeit für morgen ansieht, lag dem großen Kanzler fern. Noch in seinem letzten Vermächtnis hat er auf die Gefahren hingewiesen, die diesem Bündnis drohen, und auf den steten Zwang, mit neuen Möglichkeiten zu rechnen. „Toujours en vedette“, das gilt heute, wie stets, und nur die eigene Stärke sichert, mit Vorsicht gepaart, eine glückliche Zukunft. Der Tag aber, der die Erinnerung heraufführt an das zwanzigjährige Bestehen der Verbindung mit Oesterreich, bleibt dennoch einer der größten Ehrentage der Bismarck- schen Staatskunst. z-tttürs und MsomMrs. Gießen, den 9. Oktober 1899. ** In den drei hessischen Lehrer-Seminaren befanden sich im verflossenen Schuljahre 307 Zöglinge. Rheinhessen stellte die meisten Seminaristen, nämlich 124; aus Oberhessen waren es 81, aus Starkenburg 90 und 12 waren Nichthessen. Von diesen 307 Zöglingen waren 45 Lehrerssöhne, 132 Söhne von Landwirten, 106 von Handwerkern und 24 von Beamten. Die weitaus meisten dieser Seminaristen, nämlich 208, hatten ihre Vorbildung in Präparandenschulen erhalten. Von Volksschullehrern waren 42, in Gymnasien, Realschulen und anderen Lehranstalten 47 vorbereitet worden. ** Der Alldeutsche Verband erläßt gleichfalls einen Aufruf zu Gunsten der durch das Hochwasser Geschädigten in Oesterreich und Bayern. In dem Aufruf heißt es u. a.: Auch der Alldeutsche Verband darf bei dieser Liebesthätigkeit um so weniger zurückbleiben, als es ganz besonders gilt, auch der Not deutscher Volksgenossen zu steuern, die außerhalb der Reichsgrenzen wohnen. . . . Vor allem aber heißt es: rasch helfen! Die Not ist groß und der Winter ist vor der Thür, darum also bitten wir um baldigste Einsendung reicher Gaben. Soweit die eingesandten Gelder den Geschädigten im Königreich Bayern zugute kommen sollen, werden sie durch unsere Ortsgruppe München, die sich in dankenswerter Weise dazu bereit erklärt hat, zur Verteilung gelangen, da sie am besten in der Lage ist, zu beurteilen, wo die Not am größten ist. Die für Oesterreich bestimmten Gelder werden wir durch unsere dortigen Freunde solchen Hilfsausschüssen zugehen lassen, die uns die Gewähr dafür bieten, daß die Gaben auch wirklich deutschen Volksgenossen zugehen werden. — Auch wir bitten noch um weitere Gaben, da nach den uns privatim zugegangenen Meldungen die Not sehr groß ist!! Wir sandten bislang 535 Mk. ab. Butzbach, 7. Oktober. Durch verschiedene hier eingetroffene auswärtige Händler (Württemberger rc.) beginnt das hiesige Obftgeschäft sich lebhafter zu gestalten. Täglich gehen größere Obstladungen, teils in Waggon, teils in Stückgutladung, von hier ab. Für Schüttel - (Kelter-) Obst werden hier und den umliegenden Ortschaften bis zu 9 Mark pro Doppelzentner bezahlt. Brechobst (Aepfel) wurde gestern und heute zu 12 Mark das Malter (200 Pfd.) hier verladen. Für feinere Aepfelsorten (Reinette) hat man noch keinen bestimmten Preis. Birnen gibt es bekanntlich in diesem Jahre in hiesiger Gegend nur wenige, ebenso ist es mit Zwetschen der Fall. Nur einzelne Gemarkungen wie Grüningen, Holzheim und Maibach hatten in diesem Jahr reichen Zwetschen Ertrag. Der Preis ist dementsprechend auch für dieses beliebte Obst ein hoher, er wurde den Leuten mit 7,50 bis zu 9 Mk., ja in kleineren Partien bis zu 11 Mk. der Zentner bezahlt. Für die in hiesiger Gegend sehr beliebten Glockenbirnen (Pastorenbirnen), von denen dieses Jahr ebenfalls wenige vorhanden sind, zahlen die Händler 14 Mk. für das Malter. Bad Nauheim, 7. Oktober. Jetzt sind die Bohrmaschinen zu den Bohrarbeiten für eine neue Heilquelle von der Bahn nach der Bohrstelle gefahren worden und gegenwärtig ist der Platz in einem großen Umkreis durch mächtige Bretterwände abgesperrt. Von Darmstadt kam der Leiter der Bohrungen, Herr Geh. Oberbergrat Prof. Dr. Lepsius, an, und bestimmte nun definitiv den Platz, an dem gebohrt werden soll. Der Platz befindet sich etwa 25 Mtr. nordöstlich der Sprudelquellen VII und XII. Die Firma aus Halle, welche die Bohrarbeiten übernommen hat, hofft in drei Monaten damit zu Ende zu sein. Es soll 200 Mtr. tief gebohrt werden in einer Bohrweite von 22 Clm. Die alten Sprndelquellen VII und XII, die 1846 und 1855 zu tage traten, sind 159,5 resp. 180,10 Mtr. tief und nur 9 Mtr. von einander entfernt. Am Montag werden die eigentlichen Bohrbreiten beginnen. 4- Ober Schmitten bei Nidda, 7. Oktober. Ein sehr bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich gestern nachmittag bei der Moufangschen Fabrik hierselbst. Beim Abladen eines für dieselbe eingetroffenen cirfa 14 Zentner schweren Maschinenrades rutschte solches aus und fiel dem hilfeleistenden verheirateten Fabrikarbeiter Johannes Uhl dahier wider den Oberschenkel eines Beines derart, daß er schwerverletzt davongetragen wurde und heute in die Klinik zu Gießen transportiert werden mußte. Wahrscheinlich ist eine Amputation nötig. Der Verunglückte hat eine kränkliche Frau und kleinere Kinder; die Teilnahme an dem Schicksal ist allgemein. M. Darmstadt, 8. Oktober. (Die Einweihung der russischen Kapelle auf der Mathildenhöhe. — Siegfried Wagner in Darmstadt und sein „Bärenhäuter" im Hoftheater.) — Nun ist das kleine, im Prächtigen moskowitischen Kuppelstil erbaute orthodoxe Heiligtum auf der Mathildenhöhe, dessen goldener Glanz am Sonntag mit dem von einer siegreichen Herbstsonne bestrahlten roten und gelben Laub alter Buchen und Eichen wetteiferte, gegen alle Profanen wofern sie nicht noch an der Vollendung im Inneren weiter arbeiten müssen, definitiv gesperrt. Denn um IO1/, Uhr hat die Einweihung mit allen vorgeschriebenen Zeremonien in Gegenwart der allerhöchsten russischen und Großherzoglich hessischen Herrschaften stattgefunden. In Rücksicht auf das beschränkte Terrain tva~ nur eine geringe Anzahl von Einladungskarten zur Ausgabe gelangt. Wir Mitglieder der Presse, die wir uns schon ziemlich früh eingefunden hatten, obwohl der Verkehr auf den Straßen, die dem Mathilden- garten zuführten, keinerlei Stockungen erlitt, standen am kleinen Gitterzaun, welcher das Kirchlein von dem übrigen Gartenterrain scheidet, zunächst und konnten von unserem gesicherten Standpunkt aus alles mit Muße beobachten: Die Anfahrt der verschiedenen Hofequipagen, denen hohe Offiziere und Hofbeamte entfliegen und die Ankömmlinge zu Fuß, unter welchen sich fast eben so viele Russen wie Deutsche befanden. Die drei Sprachen, deutsch, russisch und französisch schlugen abwechselnd an unser Ohr. Im russischen Gefolge war alles vertreten, von den hohen weltlichen und geistlichen Würdenträgern an bis herunter zu den Schaffnern und Lokomotivführern des kaiserlichen Sonderzuges. Als die Kaiserlichen und Großherzoglichen Herrschaften zur festgesetzten Stunde eintrafen, empfing sie ihr Hofstaat, teils an der Treppe, teils am Kirchenportal. Bevor sie in die Kapelle traten, wurden noch einige Begrüßungsworte mit verschiedenen Damen und Herren ausgetauscht. Kaiserin und Großherzogin hatten für den Tag die Trauer abgelegt und waren in einfacher, hellgrauer Seidentoilette, über welche die Großherzogin noch ein mit weißer Seide abgesüttertes, hochkragiges Cape trug, erschienen. Kaiser und Großherzog trugen russische Uniform. Ihnen zunächst befanden sich die Großfürsten Boris und Cyrill. Für die Außenstehenden, welche von dem Gottesdienst im Innern nur gedämpften Gesang, Litaneien und Weihrauchdämpfe aufnehmen konnten, erschien als ein Hauptmoment die feierliche Prozession um d.ie Kapelle herum, die bald nach den ersten Gebeten stattfand. Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch die ganze reiche Herrlichkeit, den äußeren Glanz eines Kultus bewundern, der noch immer 68 Millionen zu seinen Bekennern zählt. Die Chorsänger, die zu der Einweihungsfeier eigens aus Petersburg gekommen waren, in ihren karmoisinroten, mit reichen Goldaufschlägen gezierten Uniformen, die ordinierende Geistlichkeit mit ihren goldstrotzenden Prachtgewändern und hohen Kronen, die Heiligenbilder, Kruzifixe und Kerze, welche dem Zuge vorangetragen wurden — das alles ergab ein ungewöhnliches Bild von starkem Farbenreiz. Die Kaiserin sieht schön und lieblich aus wie immer. Auch der Kaiser, den man immer so melancholisch abgeschildert, thaut in der Gesellschaft seines heiteren und gesprächigen Schwagers, unseres Großherzogs völlig auf. — Es ist bekannt, daß die Herrschaften wegen der Familientrauer allen öffentlichen Belustigungen fern bleiben wollen. Aber die Generalprobe des „Bärenhäuter" haben sie sich am Samstag von ihren Logen aus doch an- gehört. Siegfried Wagner, der junge Komponist, der das Glück hat, seinen Erstling über zwanzig Bühnen gehen zu sehen in einem Alter, in welchem sein Vater vergeblich an die Thüren der Direktionen und Intendanzen klopfte, weilt Dienstag das AbfallHo/z an auf btm 'M an Dt Die Znsammech Gießen, den 7 .... Troß 7232 r?S'A' -®°b t fog- W Sfc: fffirfo®* füllet fitbli Neber die S.-Korrespondent vor Die Einweih chischenKapelle o statt. Heute von Rußland, M toria Melita von Y von Rußland, Se die Großsitrsten C! Kronprinz Nikolaus von Rumänien, son der russischen und he Russischer Staatsro Hosrat von Donbev wurden von dem i Werfer der Zeichnung trägern am (Singan Kaiserin und der Grc in das Gotteshaus ei Geistlichkeit und die waren; von Nichtort! beamten, die Flügelad geladen. Außer den l mögen toot)l noch 50 haben. Das handln konzentrierte sich aus des Gottesdienstes st außerhalb um die hergestellten, mit T Weg. Voran schriti SienSt« d gtawitb, foUen |n g-brochev ®*t zuw H, echüttelobft, bte J M « ""steigert werden. °" "■ Gießen, 7. £ 7231 ^UeStädt^ derselbe nimmt in sagens 7V, ß ’ÄmT « * nS*“' h tunb,'hti'Ä '“"sä ■uAW lNr>k Hierselbst. Beim Aboffenen cirka 14 Zentner solches aus und siel dem karbeiter Johannes Uhl es Beines derart, daß er und heute in die Klinik lußte. Wahrscheinlich ist unMLte hat nnr trank- bu Teilnahme an dem (Die Einweihung der 'athildenhöhe. - Siegfried i „Bärenhäuter" im Hof- i prächtigen moskowitischen igtum auf der Mathilden- ronntag mit dem von einer n roten und gelben Laub erte, gegen alle Profanen endung ini Inneren weiter rt. Denn um 101/, W \ ■getriebenen Zeremonien lscheu und Großherzoglich l ^n Rücksicht auf das anrnge Anzahl von Einigt. Wir Mglieder der b früh eingefunden hatten, raßen, die dem Mathildeu- ckungen erlitt, standen am Kirchlein von dem übngen und konnten von unserem mit Muße beobachten: Die ipagen, denen hoheOfffM S'ssS -JÄ'Ä ■ Ät »W!’ J b'e übet wW gtibraw«> (ijitetfÄ i»«p S»d- ”®h'grollten. Sal ä*rt befanben n. Ä«'" Ä di- *«’ Hl”1: ILni nur g» SKs 'jSfÄöS dieser ^ ^Meren GlE ichkeit' den ü 'ö noch ^mer b zu der Chorfänger' waten, eri« ; j% ä&'ä n Ce «»*"?'* i" tx lua^ ^güho^ w av gegenwärtig als Gast des Großherzogs in unserer Residenz. Als solcher bewohnt er eine Zimmerflucht im „Alten Palais" am Luisenplatz. Im Hoftheater, in welchem er sich anläßlich der Ausführung der „Hochzeit des Figaro" und der „Goldenen Eva" zeigte, saß er in der Proszeniumsloge rechts, der sog. Kavaliersloge. Seinem Werk, das Hof- kapellmeister Willem de Haan dirigierte, hat man hier, was Ausstattung, maschinelle wie dekorative Wirkungen anlangt, alle Ehren widerfahren lassen. Auch über die Besetzung der einzelnen Partien hatte der Autor sich nicht zu beklagen. Der „Hans Kraft", die Hauptpartie, wurde von Herrn Kammersänger G e r h ä u s e r aus Karlsruhe gesungen, und für die Wiederholung am nächsten Sonntag ist Burgstaller für die Rolle vorgesehen. -sch. * * * lieber die Einweihungsfeier schreibt uns unser 8.-Korrespondent von gestern im einzelnen: Die Einweihungs-Feier der Russisch-Griechischen Kapelle auf der Mathildenhöhe fand programmmäßig statt. Heute vormittag präzis ^II Uhr kamen in vier offenen Hofwagen Ihre Majestät die Kaiserin Aexandra von Rußland, Ihre König!. Hoheit die Großherzogin Viktoria Melita von Hessen, Se. Majestät Kaiser Nikolaus II. von Rußland, Se. Königliche Hoheit der Großherzog, die Großfürsten Cyrill und Boris von Rußland, der Kronprinz Nikolaus von Griechenland, die Fürstin Marie von Rumänien, sowie die Adjutanten und Kammerherren der russischen und hessischen Herrscher. Der Ministerresident, Russischer Staatsrat von Ozerow, Russischer Legations- Hofrat von Donbensky hielten vor der Kapelle an und wurden von dem russischen Architekten Benoit, dem Entwerfer der Zeichnung, den russischen und hessischen Würdenträgern am Eingang empfangen. Unter Vorantrilt der Kaiserin und der Großherzogin traten nun die Herrschaften in das Gotteshaus ein, in welchem vorher schon die russische Geistlichkeit und die russischen Kirchensänger angekommen waren; von Nichtorthodoxen waren nur die ersten Hof- beamten, die Flügeladjutauteu und die Kammerherren eingeladen. Außer den hohen Herrschaften und der Geistlichkeit mögen wohl noch 50 Personen dem Gottesdienst beigewohnt haben. Das Hauptinteresse der außen zunächst Stehenden, konzentrierte sich auf den ca. 20 Minuten nach Eröffnung des Gottesdienstes stattgehabten Rundgang der Andächtigen außerhalb um die Kirche auf einem extra aus Brettern hergestellten, mit Teppichen belegten, ca. 2 Meter breiten Weg. Voran schritt die aus 7 Personen bestehende Geist- lichkeit in Ornat, mit schwer goldenen Insignien, Bildern rc., dann folgten der aus 12 Mann bestehende russische Kirchen- chor, die Zarin und die Großherzogin, der Zar und der Großherzog, die Großfürsten, Würdenträger rc. Unter Begleitung des sehr stimmungsvollen Glockengeläutes, bewegte sich der Zug in weihevoller Andacht um die Kirche. Erst in dem zweiten Teil des Gottesdienstes, der über zwei Stunden dauerte, betraten auch die den Kaiserlichen Hofzug begleitenten Unterbeamten rc. in ceremoniellcr Weise das Gotteshaus, um gleichfalls dem Gottesdienst beizuwohnen, welcher unter wiederholter Begleitung durch das Geläute bis y8l Uhr dauerte, worauf die Herrschaften nach nochmaliger kurzer- Besichtigung des Aeußeren, dem Architekten Benoit herzlich für die hübsche Ausführung des herrlichen Baues dankten und direkt ohne Aufenthalt in der Stadt nach dem Kaiserlichen Hofzug fuhren, der sie nach Egelsbach brachte, woselbst heute mittag Hoftafel für 15 Personen war; der größte Teil der Mathildenhöhe war abgesperrt und hatten nur ca. 40 Personen (darunter auch die Presse) Zutritt zu dem der Kirche zunächst liegenden Platz erhalten. — Die russischen Majestäten wurden bei Ihrem Hierherkommen wie bei der Abfahrt durch die Straßen der Stadt lebhaft begrüßt und dankten nach allen Seiten auf das herzlichste, besonders war man über die außerordentliche Liebenswürdigkeit der vorzüglich aussehenden Zarin, welche sich in ihrer Heimat ersichtlich wohl fühlte, sehr erfreut. — Gestern abend 5 Uhr hatte als Vorfeier in der Kapelle eine von einem Popen zelebrierte Messe stattgefunden, zu welcher nur orthodoxe Gläubige Zutritt hatten. — Nach derselben fanden eine Anzahl Ordensverleihungen statt u. a. an den hiesigen Bauleiter Architekt Olbrich, den Maurermeister Nie düng er, den Möbelfabrikanten G l ückert. Auch eine Anzahl Hofbeamten erhielt wertvolle Geschenke. Darmstadt, 7. Oktober. Die Nationalliberalen und Antisemiten wollen im Landtagswahlkreis Darrn- stad t - L a n d als gemeinsamen Kandidaten den Regierungsrat Noack aufstellen, um den von den Sozialdemokraten sehr gefährdeten Wahlkreis für die bürgerlichen Parteien zu retten und ein Vorbild der Einigung aller bürgerlichen Parteien gegen die Sozialdemokratie für das ganze Land zu geben. Negierungsrat Noack hat sich bereit erklärt, jedenfalls die Kandidatur anzunehmen. Bieber b. Offenbach, 7. Oktober. An einem der letzten Nachmittage fanden drei Arbeiter des Zimmermann'schen Mödeltransportgeschäfts in Offenbach auf der Staatsstraße zwischen Bieber und Offenbach in der Gemarkung Bürgel einen fremden Radfahrer röchelnd und augenscheinlich mit dem Tode ringend neben seinem Stahlroß auf der Erde liegend. Ein zufällig des Weges kommender Gendarm aus Seligenstadt requirierte sofort polizeiliche und ärztliche Hilfe aus Bürgel und Bieber, welche auch alsbald bereitwillig gewährt wurde. Der Verunglückte, welcher als der etwa 42 Jahre alte, verheiratete Weißbindermeister Martin Paul aus Obertshausen erkannt wurde, starb auf dem Transport nach seiner Heimatgemeinde. D Mainz, 8. Oktober. Heute nachmittag fand hier ein hessischer Handwerkertag statt, welchem zirka 300 Handwerksmeister aus den drei Provinzen anwohnten. Ein Rcgierungsvertreter war nicht erschienen, dagegen war die städtische Verwaltung durch einen Bürgermeistereibeigeordneten vertreten. Den ersten Gegenstand der Tagesordnung bildete ein Vortrag des Reichstagsabgeordneten Euler über das neue Handwerkergesetz und dessen Ausführungen durch die einzelnen Bundesstaaten. Nach den sehr belehrenden Ausführungen des Abgeordneten wurde sofort in den wichtigsten Gegenstand der Tagesordnung, in die Besprechung über die Errichtung von Handwerkerkammern eingetreten. Entgegen der Absicht der Regierung, welche für das ganze Hessenland nur eine Handwerkerkammer zu errichten gewillt ist, sprach sich der Handwerkertag entschieden und mit überwiegender Mehrheit für die Errichtung von je einer Handwerkerkammer für jede der drei Provinzen aus; von sämtlichen Rednern wurde betont, daß die Verschiedenartigkeit der Verhältnisse in den drei Provinzen auch eine gesonderte Vertretung erfordere. Wiesbaden, 7. Oktober. Aus Johannisberg a. Rh. erfährt der „Rhein. Kurier", Fürst Metternich sei bestrebt, fein hiesiges bekanntes Schloßgut zu verpachten, vorerst jedoch mit wenig Erfolg. Die Verpachtung hat die Zustimmung des Kaisers von Oesterreich gefunden, dem nach herkömmlicher Weise ein Zehntel des Jahresertrages zufällt. Schisssnachrichten Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch di« Agentm Earl LooS unb I. M. Schulhof. Bremen, 6. Oktober. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Poftdampser Crefeld, Kapitän C. v Borell, vom Norddeutsche« Äoyd in Bremen,I ist gestern 2 Uhr nachmittags wohlbehalten in Baltimore angekommen Bremen, 6. Oktober. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnellpostdampser W^rra, Kapi'än I. Mtrow, vom Norddeutsche« Lioyd in Bremen, ist gestern 2 Uhr morgens wohlbehalten in New- Bork angekommen. Bekanntmachung. Dienstag den 10. Oktober, nachmittags */24 Uhr, soll das Abfallholz an der Johannesstrahe und an der Goethestraße, sowie auf dem Trieb an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Die. Zusammenkunft ist an der Johanneskirche. Gießen, den 7. Oktober 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 7232 Gnauth. Bekanntmachung. Dienstag den 10. Oktober, nachmittags l/23 Uhr beginnend , sollen im Hofe des Bürgermeistereigebaudes einige Gentner gebrochenes Tafel- und Wirtschafts-Obft und einige Zentner zum Houigkochen geeigneter Birnen, zwei Körbe Schüttelobft, die Kastanien von den Bäumen an der Grünbergerstraße unb die Nüsse an drei Bäumen am Hardtberg öffentlich meistbietend versteigert werden. Das Obst kommt in Partien von 15 bis 50 Kilogramm zum Ausgebot. Gießen, 7. Oktober 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 7231___________________Gnauth._______________________ Der die Stadtarmen behandelnde Arzt, Herr Dr. Metzger wohnt Mcestraße 19, II. Derselbe nimmt Bestellungen für die Stadtbesuche Armer morgens V/r bis 8 Uhr, nachmittags 2V2 bis 3 Uhr in feiner Wohnung entgegen; ebenso auch morgens von 10Vs bis 12Vs Uhr in der medizinischen Klinik, um welche Zeit daselbst die Sprechstunde für nicht bettlägerige arme Kranke abgehalten wird. Armenamt Gießen. 7203 Real- und Handelsschule (Pensionat) in Marktbreit a. Main. Die Reifezeugnisse berechtigen zum einjährig-freiwilligen Dienste. Gute Verpflegung, strenge Aussicht, Nachhilfe. 6888 Gesunde, freie Lage, schöne Schlafzimmer, Badezimmer, 2 große Spielplätze, Park, elektrisches Licht rc. rc. — Aufnahmsalter 10 bis 16 Jahre. Prospekte durch__________________ J. Dämm, Rektor. Cokesgries, welcher sich beim Zerkleinern und Durchsieben der Gascokes ergiebt und insbesondere zum Beimischen mit anderem Heizmaterial benutzt werden kann, wird zum Preise von 50 Pfg. für den Ceutner, jedoch nur bei gleichzeitiger Abnahme von mindestens 10 Ceutueru bis auf weiteres abgegeben vom 7164 SMischeu Gas- unb Wasserwerk Giessen. Mein reich affortiertes Lager in echten Schweizer Stickereien Mw Jpjttt) halte ich in Stücken von 4.20 Meter zu außerordentlich billigen Preisen besten» empfohlen. - — ■ 583 J. Kaan jr., am Kmj. Aachener Badeofen D. R.-P. Ueber 50 000 Oefen im Gebrauch. In 5 Minuten ein warmes Bad! Original Houben’s Gasöfen vM" -r- J. G. Honben Sohn Carl Aachen.» 8818 Submission.— Für die psychiatrische Klinik soll die Lieferung von: 10 Ctr. Aepfeln, 300 „ Kartoffeln, 3 , untererdigen Kohlraben, 3 „ Zwiebeln, 1 „ Merrrettig, 1 „ gelben Rüben, 10 „ Weißkraut, 50 Stück Rotkraut, 100 ,, Weißkraut mit Strünken, 200 ,, Wirsing, 200 „ Lauch, 200 „ Sellerie auf dem öffentlichen SubmiffionSwege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an den Wochentagen auf dem Ver- roaltungdbüreau nachmittags von 3 bis 5 Uhr offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 17. Oktober d. I., vor- mittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau einzureichen. Der Zuschlag erfolgt bis zum 25. Oktober 1899. Gießen, den 4. Oktober 1899. Großh. Verwaltungs-Direktion der psychiatrischen Klinik. Sommer. 7156 Die Lieferung von 49,61 cbm eichenen Brückenschwellen, 28,34 cbm eichenen Bohlen und 925,20 lfd. m eichenen Leisten für die Fulda-, Lüder-, Altefeld-, und Wetterbrücken soll öffentlich vergeben werden. Termin am 18. Oktober er., vormittags 1' Uhr, im Geschäftszimmer der unterzeichneten Inspektion. Die besonderen Bedingungen sind daselbst ein- zusehen oder gegen porto- und bestellgeld- freie Einsendung von 30 Pfg. zu beziehen. Angebote sind verschloffen und mit der Aufschrift „Lieferung von Brückenschwellen" zu versehen bis zu dem genannten Termin portofrei einzusenden. 7253 Zuschlagsfrist 3 Wochen. Betriebs-Inspektion 2 Fulda. Kekanntmachung. Wir suchen zum baldigen Eintritt für dauernde Beschäftigung einen mit den Kanzlei- und Rechnungsgeschäften vertrauten Bureaugehilfen mit schöner, gewandter Handschrift als Bauschreiber. Bewerber, welche nach Gabelsberger stenographieren können, erhalten bei sonst gleicher Qualifikation den Vorzug. Meldungen mit selbstgeschriebenem LebenSlauf, Zeugniffen oderEmpfehlungen und Bezahlungsansprüchen sind bis zum 15. d. Mts. bei unterfertigter Behörde einzureichen. Gießen, den 6. Oktober 1899. Großh. Kulturinspektion Gießen. Wißmann. 7210 -Persteigmmgeil Mittwoch den 11. Oktober, nachmittags 2>/r Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgerickt die den Philipp Weigel X. von Klein- Linden in der Gemarkung Gießen gelegenen Grundstücke: Flur 19 Nr. 9 — 675 qm Acker i zwischen dem Wetzlarer 1 ~ Weg und der Lahn, I £ Flur 19 Nr. 10 — 1369 qm Acker) daselbst, (öS Flur 19 Nr. 11 — 906 qm Acker > = I daselbst J=p 2 nochmals freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 9. Oktober 1899. Großh. Ortsgericht Gießen. ____________I. A.: Vogt.________7266 Versteigerung. Dienstag, den 10. Oktober, nachmittags 2 Uhr versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Baarzahlung: 1) 2 Korbwagen (Anhängewagen zum Fahrrad), 2) 3 Fahrräder, 4 Bilder, 1 Partie Schuhwaren, 1 Handwagen, 1 Präzisionsuhr und Möbel aller Art. Versteigerung zu 1 findet bestimmt, zu 2 teilweise statt. 7226 Born, Gerichtsvollzieher. 5818) Zu vermieten: 3-Zimmer- wohnung mit Zubehör. 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Touef oom •r Co«rfs oom t ** Toarfe vom 1 w* •aarf# »oxa 11 1 7./10 | 30./9. 7./10. | 30./9. 7./10 | 30./9. s •n. 7./10. | 30./9. 7./10 30./9. 7 10 | 30 /9, Ätsatr-stPieer. 4 8 Ung. Goldrte.. do. Anl. 96.75 81.50 97.20 82.— Hjsnrd.'kriorü. Drntlch«. 4 -flmdbrirfk. Gothaer unkb. 87» Westdeutsche Bodencredit 96.10 94.— 100*— 97.- 96.10 94.— 100*— 96.40 Der. Königs- u. Laura . . . 252.80 253.7» 8Vs 3 81/2 B 8", 3i/8 D. Reichs-Saldo...... Preuß Consols do...... Badische v. 86 Bayr.St.-Obl. a-Heff.St.-Obl. do...... do...... Württemberg. «ueiÄn6tld)<. Griech.E.B.v. 1890 .... Griech.Monop. Italiener Rte. do...... Deft. Goldrte.. Oefi.SUberrte. Portug. Staat do...... Rum. am. Rte. 98.05 87.90 97.90 87.90 96.15 97.80 88.30 97.45 88.15 96.25 4 47. 5 47, 5 4 do.Staatsrte. do. G.B.Gold v. 89 . . . . Arg. inn. Anl. do. äuß. v. 88 ChinefischeAnl. Egypt. unific. . 93.60 100.85 84.40 72.50 96.25 104.80 94.40 100.80 83.50 73.— 96.70 104.80 4 4 4 4 4 Hess. Ludwigs- bahn v. 68/69 do. v. 75/78 . Allg.dt.Kleinb. Elisab.-B.strft. Kaschau-Oder- III S f |* 6 o 1 Io <=> v-e 100*60 99.95 4 4 37, 4 1903 .... Grundschbk. Ser. V—V[ do. i-n do. unk. 1906 Frkst. Hypbk. XIV..... 100.25 101 — 100.— 94.50 100.— 100.25 101.20 100.— 95 — 100.50 4 4 4 47, in Cöln . . Ung. Lds.-Ctr. Diverse. BuderuS . . . Eisenb. Rtbk. . Hirzh. u. Lollar «sest-Artie». Oest. Staatsb. do. Südbahn Gotthardbahn. Jura«Simplon Princ Henry . 140 60 31.65 142.20 113.80 143.— 31.80 14280 114*.— 8Vl 95’65 85.20 96 20 39.10 48.30 99.— 98.20 98.25 95.55 85.25 96.50 39.70 48.50 92.45 99 50 99.20 36.85 96.70 6 5 Mexico v. 90 . do. Eisend. . 100.— 100.10 99.95 4 berget v. 91 Lombarden. . 98.90 94.- 1 1 *1 *1 87. 87. bo.xn-xin do. xv. . . 94.50 95.50 94.70 96.— 154.— 162 70 147.50 201.70 115.90 191.30 161 60 114.40 142.50 226 10 217.— 153.30 163 40 147.90 201.30 115.90 190.05 160.60 114.90 142 40 226.80 217.— 5"se tn Procentm. 87e 5 4 b 8 4’-/b 4'/, 8 5 3 4 37, 37, 37, 4 37, 4 4 87, 4 do. Silber. . SieMt-SH. Darmstädter . do...... Gießen er (alte) do. v. 96 . . Mainzer . . . do...... Offenbacher. . Wormser . . . do...... Lissaboner . . Rom n—vni Buenos - Aires SlabtsM.lii. S.-Braunf. . . I 1 1 l 1 । । 1. । । °< 1 f >' 1 f f 1 1 1 101.— 101.70 93 60 67.55 3 4 8 3 S 3 3 3 4 3 3 4 do...... Deft. Staatsb. do. I-VIII . do. o. 85 . . do. Erg.-Netz Prag-Dux 96 . Naab-Oedenb. (alte) . . . do. v. 97 . . Rudolf Gold . Jtal. gar.E.B. Livorneser . . SicU. v. 91 . 70.15 100.30 89.40 78*60 76.50 74.50 99.85 56.60 60.40 95.80 70.75 99.40 89.80 86*90 79.— 76.50 74.70 99.85 57.40 95 80 4 4 37. 37. 4 4 37. 3V, 4 37. Frkft. Hyp.- Creditverein do. Ser. 27 . do. Ser. 28, 30, 33 . . . do. Ser. 29 . Ldw.Cred.-Bk. Hambg. Hypbk. Ser.141—250 do. 46—190 Meining. Hyp. do. neue . . do. unk. 1907 99.40 100.70 94.60 95.60 98.95 100.— 94.50 95 — 100.30 96.— 99.40 100.70 94.80 96.— 98.95 100 — 94.50 95.— 100.30 96.— Disch. Reichsbk. Berliner Hand. Darmstädt.Bk. Deutsche Bk. . Dt. Genossbk.. Disct.-Comm. Dresdener . . Mitteldt. . . . Nationalbk. . . Oest.Cred.-Act. -lldvstrir.ArükN KleyerFahrrad 4 4 5 37, 3 4 5 3 27, 8 Bad. Th. 100 . Bayer. Th. 100 Donau-Regul. Cöln-Minden. Madrider. . . Mein. Th. 100 Oesterr.v.1860 Oldenb.TH.40 Raab-Grazer . Türk. fts. 400 per Stück tn Mk. Ansbacher fl. 7 163.55 136*— 38.80 140.40 130.45 115*80 141.— 128.50 135.10 39 20 136.— 140.10 130.20 116*— 38 50 4 Russen v. 80 . 99.— 99.20 47 94.45 5 Toscanier . . 99.— 99.10 4 Pomm. Hypbk. 100.— 100.— Henninger Augsburg, st. 7 25 — 25 46 8‘/i 4 4 Schweden v 80 Serben v. 95 . Spanier . . . 96.70 59 60 81.— 98.— 59.OE 60.10 4 4 4 4 Ruff. Süd ost . do. Südwest Rjäsan - UralSk 98.70 98.50 98.90 4 4 Preuß. Hypbk. VIII—XII do. neue. . . 100.— 101.— 100.— 101.50 Brauerei. . Farbw. Höchst. Nordd. Lloyd . 139.— 397.80 115.80 139.- 398.— 116 60 Brschw.Thlr20 Frerburg.fs.10 Mailänd.fS.10 26*— 13.— 127.50 25.86 13 — 5 1 1 Türk.Zoll-Obl. bo.coiwXit.C. do. LiLD. । 1 I 1 1 99.10 37, $ do...... do. Ltch . . . Usirbg.-Bierst. 91.60 ! 89.20 89 10 4 3 13 Wladckmvkas . Anatolier. . . Salon-Mon 98.60 57*25 98.20 57 — 37. 37» do. 1905 . . Rhein. Hypbk. unk. 1904 . 94.50 93.70 95.— 93 80 Bochumer Guß Gelsenk. Brgw. Larven, vrgw. 256.50 194 30 194 20 255.10 194.60 194.6(| Meininger fl. 7 Pappenh. fl. 7 Venediger L. 30 । > J 1 1 1 24.30 23 20 XitloM1 gefi i tu, tziämer « Är“ btiykl1 , »•* *ni,i8 m rftchänende Aeeliv, 8. Oktol vo» Holland und Potsdam eingetrossen prinzenpaar und der Hose empfangen morde gaben sich die hohen f selbst die Eiferin tue I sand im Schlosse Fam> - Die ,M" be bent der Seehandlung Augenleidens seine nachgesuchi hat. -Wie die Zeri amtlichen Serlinr Prozesses tzezen b wachsendem Erstan Manteuffel dürfte vor spricht davon, daß der zesses Anlaß zu beson fern sich diesmal gezi Uebereifer zur führen könne. - Wie die „Ni ersten Vorarbeiten sentlichen beendet, vom Reichsschatzamt b Gesetzentwurf mitgeteih Jegung beleihen an folgen. - höhere Bea 2vnrrn Mchen znrzü Arbeitern in Wrstsl die Wohnungs-- nnd Är dlugenschein kennen zu - Das An ar hat mit dem heutigen' Das Blatt sollte nam arbeitenden Bevölkerun Berlin noch die beibe und „Neues Leben." W-m°r. 7. 6ft0| '4° °j'°l>ftischm gJetl W 6Q|' »erben feit , ^f«Himnlun9en' S, &*■**!; »i'Äion R«k" SS? wfteten einen , • genostrA?" b ^SMSotä'^’ b« «äugen, J111' sollen hnH?°N bil DD "