1899 Samstag den 10 Juni Zweites Blatt J34 ■*■-11*. «nr-ig.° zu ber nachminutz- für »n. 10 flür An-e'grn-VermittluugSstrlleu de» In« und Autlaade» nehmen Anzeigen für den Gießen« Anzeiger entget*. Eryedition und Druckerei: -.HulSruße Ar. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Kteße». Fnnsprecher Nr. 51. Nezug-»rei» vierteljLhrlicd 2 Mar! 20 Pf,, monatlich 75 Pfß mit Brmgerloh». Bei Postbezug 2 Mark 50 Psg. vierteljährlich. txWw^ tien* mit IZutiahme de» ? Mit 4g». Ostin ä'chm« wrboM.kai Anzeiger »tcheMLt viermal >1«legt. Gießener Anzeiger thkws. 6— >» ^cncxtif "^^nzelger Amts- und Anzeigeblatt für den Äreis Giefzrn Ans dem Jahresbericht deS Grosth. Hessischen der Gewerbe-Inspektion Gießen für 189S (die Provinz Oberhessen umsassend) (Fortsetzung). Schutz der Arbeiter vor Gesahreu. A. Unfälle. cym Jahre 1898 wurden insgesamt 296 Unfallanzeigen eingesandt von denen 79 Anzeigen sich nicht °uf Betriebe beziehen, welche der G-w-rb-m,P-ktwn unterstehen. « kommen demnach nnr 217 Unfallanzeigen in Frage, gegen Ausland. letersbnrg, 7. Juni. Eine russische Anleihe von drti-Nillion-nPsund ist in Engl and abgeschlosien worden. Dlil d-deuter einen nur verschwindenden Betrag unler den ri.nsiM Massen auswärtiger Staatsschulden, welche all,ahr- >i(6in London Unterkunst finden. Dennoch hat diese kleine EMahn-Anleihe ein erhöhtes Interesse; sie bleutet eine | ximli Etappe in der vielfach verschlungenen Wanderung, „täte die russische Staatsschuld durch d,e kapitalsreichen ä&itt Europas macht. Di- Werte jener Länder, welche m-ii kingland nicht in fr-undschastlich-m V-rha tnlffe stehen uw7 le een Politik vom englischen Volke moralisch verurteilt werden vom englischen Kapital erbarmungslos äurüd= a«»i|CT. So hatte seinerzeit die Politik auch einen Sturm qrJ die russischen Werte hervorgerusen. Durch Jahrzehn e wii-kwqland der wichtigste Staatsgläubcr Rußlands. Viele ygjutexte von Millionen russischer Staatspapiere befanden Mim Besitze des englischen Kapitals. Die kriegerischen W-oiölungcn 1885 brachten aber Eine ,ähe Wendung. «|äe Truppen fielen in Afghanistan ein. Ganz Eng- lÄw -npfand diesen Uebersall als einen Angriff m die eigene Mki-Äensphäre. Der Krieg erschien nahezu unausweichlich, fgfiiit furchtbare Erbitterung gegen Rußland bemächtigte sich und in kurzer Zeit war der früher so bederl ende B!ch des englischen Kapitals an russischen Staatspapieren maifim sehr kleines Maß verringert. Diese Efiektenwanderung Unfälle von allgemeinem Interesse. Arbeiterinnen. . 5m ganzen wurden 6 erwachsene Arbeiterinnen durch Unfälle grossen. Arbeiterin einer Weberei reinigte eine Spülmaschine, ohne dieselbe auszurücken. Hierbei wurden zwei Finger der rechten Hand m nn Winkelräderpaar hinemgezogcn. Durch diese Verletzung wird jedensalls ein Finger steif bleiben. 2) Eine 26jährige Arbeiterin einer Mmeralwaffer- absüllunq glitt beim Entnehmen leerer Kruge aus einem Eisenbahnwagen aus, stürzte vom Wagon auf die Erde und verletzte sich das linke Smc er- 3) Eine ^21jährige Arbeiterin einer Tabakfabrik stieß sich beim Binden von Kautabak mit einem Mesier in das linke Handgelenk. 4) Eine 28jährige Arbeiterin emer Cigarrenfabrtt verstauchte sich durch Fehltritt an den letzten Stufen einer Treppe den rechten Fuß. 5) Eine 30jährige Arbeiterin einer Cigarrenfabrtt verletzte sich beim Wasierholen den linken Unterarm durch Glasscherben einer zerspringenden Wasserflasche. 6) Eine 54jährige Arbeiterin einer Cigarrenfabrtt verstauchte sich durch Fehltritt und Sturz das rechte Die^Unfälle^vou welchen die 6 Arbeiterinnen betroffen wurden, sind im allgemeinen demnach nur geringer Natur. leichtem Gefecht die Hügel von Antipolo überschritt. Nach dem Plane General Lawtons (der früher, ebenso wre Hall, im Norden vorwärts Malolos stand) sollte Hall die.Tagalen aTqen die Lagune treiben, und schließlich ihre Nachhut^an- areifen, während eine andere Abteilung unter Oberst Who Y von Pasig aus sie bei Taytay in Front angreifen sollte. Man hoffte damit, einen entscheidenden Schlag 8U Wrcn. Dieser ..glänzende" Plan mißlang, weil die Hauptko onne statt, wie berechnet, zwei Stunden, ganze sieben Stunden zur Zurücklegung des Weges brauchte. General Lawton i leitete die Bewegungen von der Pumpstation aus. Als die Amerikaner sich zum Gefecht entwickeüen raum en bie ^a* aalen ihre Stellungen und zogen sich nach der Halvmf Moron oder Morung zurück. Lawton konnte nicht folgen, da seine Truppen zu erschöpft waren. Bo« der rechte« I »alonne Wholly wurde Taytay nach halbstündiger Be I schießung genommen. Verstärkungen auf Booten konnten I nicht herangebracht werden, da sie im Schlamm stecken blieben. Am folgenden Morgen vereinigten sich'beide I Kolonnen bei Taytay; die Verluste betrugen fünf Tote und I neun^Verwundete. Wichtig ist, daß das ganze Gefecht sich I 20 bis 24 Kilometer östlich Manila abspielte. Als' JU I stration zu den fünf Toten und neun Verwundeten des ofsi- Men Berichts läßt sich die „Evening Post" ans Mansta I telearavbierm: Am 5. Juni abends trafen Hospttalschiffe I mit^bOO Mann von der Brigade Lawton hier em, welche verwundet oder vom Hitzsch age getroffen sind. Der Kampf der Brigade mit den Filipinos war fehr schwer. Es stellte I sich als unmöglich heraus, den Truppenkordon über das ganze I Gebiet bestehen zu lassem____________________ - wurde dadurch begünstigt, daß Deutschland eine Po tische Annäherung an Rußland suchte- und daß die Regierung des Fürsten Bismarck das deutsche Kapital zum «nkause russischer Papiere ermutigte. Berlin wurde zum Mittel. I tninfte deS russischen Kredits, die Anleihen der nächsten Jahre wurden ausschließlich in Deutschland begeben. Damit war jedoch die Wanderung der russischen Werte nicht Ibeendet. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland er I fahren ^1887 eine jähe Verschlechterung. Infolgedessen eröffneten maßgebende Berliner Stellen einen finanziellen Krieg gegen Rußland. Eine zweite Esftltenwanberun^ be- gam. diesmal Uber den Rhein, aber wesentlich g rtng r, da das französische Kapital nur m ziem ich bescheidenem Umsange die alten russischen P^'"e übernahm. Aber während der nächsten Jähre weckte die politische Annäherung I zwischen Rußland und Frankreich bet den französische" I Sparern eine Neigung zu russischen Anleihen, den Allianicfc I Anleihen. Nahezu fünf Milliarden Franken wurden vom französischen Kapital ausgenommen. Die Uebersattigung blieb aber auch beim französischen Publikum fftcht «US, die letzten russischen Anleihen konnten nur mehr mühsam unter gebracht werden. Deutschland zeigte sich spater 8«or «neber | I williger, bot aber dennoch keinen guten Markt. Wohl oder Übel verstand sich so der russische Finanzminister unter Ber. I mittlunq seiner Berliner Freunde zu dem Versuche, den reichen ^englischen Markt wieder für russische Papiere zu gewinnen. 9 Ein bescheidener Anfang ist also letzt Mit der Anleihe für die MoSkau-Windau Bahn gemacht, em Versuch dem aber, wenn das Geschäft gelingt, voraussichtlich die arotzen Anleihen für den Ausbau der sibirischen Bahn nach, folgen dürsten. Rußland ist also wieder zu seiner ur prüng. I lichen Geldquelle zurückgekehrt, der Kreislauf der russischen I Staatsschuld ist vollendet. Schlecht genug freilich beibt es I um den Kredit Rußlands bestellt. Zur Erklärung der I Finanzklemme genügt schon d-r Umstand, daß die Mn b r I letzten Mißernte betroffenen dreißig Millionen Bauern I weder Steuern zahlen, noch Kauf- und Verbrauchskraft I darstellen, sondern im Gegenteil aus dem allgemeinen Säck^ I I notdürftig genug ernährt werden muffen. Es laßt sich I I darnach gar nicht abschätzen, 'N welchen Bebrängmffen das Reich zum kommenden Herbst sich finden wird. DuJe- I I klaqenSwerte wirtschaftliche Lage, trotz welcher beständig I ' I neue Militärbahnen, Kriegsschiffe und KnegShäsen gebaut werden, kann sich jedenfalls in Zukunft nur verschlecht rn, und niemand weiß, ob und wann eine entscheidende Wendung I rum Besseren eintritt. . lT-R.) . I — Der Krieg auf den Philippen. Die unten I wiedergegebenen neuesten Nachrichten lassen die Lage- der Amerikaner nicht unbedenklich erscheinen. Trotz aller großen I Worte ist die Einstellung der Operationen wah^nd der I Regenzeit dem General Otis auf Grundlage ärztlicher Gut- I achten befohlen worden. Es scheint, daß er ™$t ungeui I die Verantwortung dafür anderen überläßt. Damit durfte I in der Kriegführung wenigstens von amerikanischer Sette eine Pause eintreten, und es ist die Frage, welche Absichten I die Führer der Tagalen haben, denen dadmch die IuUmtive I zufällt. Am 7. Januar erhielt Otis den Befehl zur Aktion, I Anfang Mai standen die Amerikaner auf der Lime Balmag- I Calumpit, etwa 60 Kilometer nördlich Manila. Das neueste I Gefecht zeigt, daß die Generale der Mc Arthur schen Divi- sion, deren siegreiches Vordringen unter steten Gefechten | etwa 80 Kilometer nördlich Manila zuletzt gemeldet worden war eilig zurückgerufen worden sind, anscheinend um emer im Osten von Manila vordringenden starken Tagalen-A^ teilunq in der Nähe der Stadt entgegen zu treten. Durch | den Angriff erscheint der Besitz von Manila vorläufig wieder gesichert ; inwieweit das in nördlicher Richtung gewonnene Land zu diesem Zweck hat aufgegeben werden muffen, bleibt I unbestimmt. Die Amerikaner sprechen mit Achtung von ihren I Gegnern, zumal von deren Leistungen im Trrailleurgefecht, I während auf der eigenen Sette die Unzufriedenheit emes großen Teiles der Freiwilligen somit Nicht in Abrede gestellt wird. Daß man der Regenzeit mit Sorge e^gegensieht I ist begründet. Die Wirkungen des Klima, die Maßnahmen I des als ebenbürtig erkannten Gegners, die Art und Weise, I in der die Armee die nötigen Verstärkungen erhalten soll, das alles giebt zu Bedenken Veranlassung. ememRuck- I blick auf die Ereigniffe wird man das Urteil dahm zu- I sammenfaffen können, daß die Tagalen sehr viel mehr ge- I leistet haben, als man von ihnen erwartet hatte, die Ameri- I kaner dagegen entschieden weniger. — Em amerikanischer I Siegesbericht des „New York Herald" vom 5. Mm besagt I daß General Hall mit einer starken Abteilung aller Waffen I von der Pumpstation von Manila abmarschierte und unter Deutschlands neue Kolonien. I Ankündigung in der Thronrede, mit welcher die I spanL Kortes Eröffnet wurden, daß die den Spamern nochis mlliebenen Inseln in der Sudsee an das Deutsche Reichm!»auft worden seien, ist am Dienstag eme bezügliche amtlliiche Erklärung im Reichstage gefolgt, und an der ^-barife läßt sich nun nichts mehr ändern, daß wir nun I in den Besitz jener Inselgruppe gelangen, die vor etwc! 15 Jahren ein Streitobjekt zwischen Deutschland und I 5paaien bildete und durch Schiedsspruch des Paktes dem lettt.vm Reiche zugeteilt wurde. Jetzt, wo Spaniens I Koloiniialli acht zertrümmert ist, wurde die Beibehaltung der I Rar »(inen rc. mit unverhältnismaßigen Kosten verknüpft I sein.i und es war deshalb fchon lange die Rede davon, I . aß z die Inseln aufgegeben werden würden, auch daß DeuÄarib voraussichtlich der Käufer sei. Die ganze I heit ist so natürlich und erklärlich, daß sie wirklich I nM Diel. Aufhebens wert ist, und wenn auch im Reichs- I iiüu die Opposition gegen den neuen Kolomalerwerb nicht I - m i? schweigen wird, so dürfte doch eine ganz erhebliche I Mechheil die Maßnahme der Regierung gulheißen, Deutschen w den Besitz jener Inseln rechtzeitig gesichert zu haben. Zn den letzten Tagen ist viel darüber geschrieben .no*, cob denn auch der Wert der Karolinen dem dasür ,u «toben Betrage entsprechend sei. Neuerdings führen die i.Solonialgcgner einen Ausspruch Bismarcks an, daß die | rnsschruPpe nicht den geringsten Wert besitze. Ob nun die : WsSchlich gefallene Erklärung des ersten Miri^ich in dem wahren Sinne der gebrauchten Worte ibOTt6em worden ist, erscheint mindestens zweifelhaft. SoE sie damals waren, mögen die Inseln r^ml^ wert' los; znre'sen sein, aber es bleibt zu b/denker^ daß Spanien r 5-tm I'etzten Jahrzehnt manches gut Semacht hat was es früitzn versäumte, und daß der neue Besitz voraussichtlich einr ->aM anderes Aussehen erhalten wird, wenn dort eme muMo ste Verwaltung Platz greift und das deutsche Kapital Acfc mehr für die Sache interessiert. Denn im allgemeinen ist t tf ein fruchtbares Land, welches wir zu erwerben im Be-iuG stehen, das die angewandte Arbeit gut lohnen dm I Unter der spanischen Herrschaft, bei den geringen nnwHen Mitteln, die Spanien für eine durchgreifende KuMrairbeit zur Verfügung standen, konnten sich die Inseln nic-hii in dem Maße entwickeln, deffen sie unter anderen Un*ben fähig gewesen wären. Dem deutschen Fleiße un den- deutschen Intelligenz bieten sich m Sudsee dua.ch den Neuerwerb Aufgaben von hohem kulturellem «4, und wir sind davon überzeugt, daß die E^üllung divis-'n Aufgaben um so leichter gelingen wird, als Deutsch- laiad,a. bereits in jenen Gegenden festen Fuß gefaßt hat »n^seine Kulturarbeit nur fortzusetzen braucht. Da, allem Anscheine nach die Abtretung der Inseln an DüB'-HIand bald perfekt sein wird, so thate das deutsche Kamal aut, schon jetzt seine Vorbereitungen zu treffen, um softm zur wirtschaftlichen Ausnützung des neuen Kolomal- gelM mit der Regierung Hand m Hand gehen ru^nen. GralisbeilägeinGießener Familiendlätter, Der hessische Landwirt, Dtätter für hessische Volkskunde. UnfMe1 mit löblichem AuSgang sind 3 zu verzeichnen. Im ganzen finb im Berichtsjahre 24 Emlabungen zu nnfaminterfu^ungen, zum größten Teil aus ber Stabt Gießen, ergangen, von welchen ber Gewerbeuffpektor Untersuchungen beiwohnte. Die Unfälle betreffen: 204 erwachsene männliche Arbeiter, 6 „ Arbeiterinnen und 7 junae Burschen von 14—16 Jahren. Im Mittel kommen auf 1000 Arbeiter 19 Unfälle; 1897 waren es 22. 5'/. 5’/. „ 6‘/. „ 6V. » 11 „ 1 „ 12 „ 12*/, „ , 1 „ 4 „ 5 „ 7 „ */« » 5'/. „ 6*/. „ 6'A ,, 6-/« „ 7 .. 10 „ 11 „ 11 „ 12 „ 12% , 3 „ 4 „ b-s Herrn G.Ehmke um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb rm Hause Brandgasse 3 wird befürwortet. Vermischtes. * Frankfurt a. M., 9. Juni. Im Zoologischen Garten naht die Schaustellung der Bischari-Truppe ihrem Ende. Für Sonntag ist ein ausnahmsweiser 50 Psg Tag angesagt, mit Doppelkonzert am Nachmittag und Abend Auch für das Aquarium ist an dem Tag der Eintritts preis ermäßigt und zwar auf 20 Pfg., worauf wir noch besonders aufmerksam machen, weil gerade jetzt die Ve- setzung sowohl der Seewasser, wie der Süßwafferbecken eine sehr reiche und in ihrer Mannigfaltigkeit höchst interessante rst. — Das besondere Eintrittsgeld für die BischariScha« stellung, die Montag abend geschlossen wird, ist gleichm«^ an allen Tagen 20 Pfg. * Frankfurt a. M., 8. Juni. Bei prachtvollem Detter wurde heute die landwirtschaftliche Ausstellung mittags 12 Uhr feierlich eröffnet. Prinz Wilhelm von Hessen hielt in Vertretung des durch Unwohlsein verhip derten Großherzogs, Präsidenten der Gesellschaft, von der ' großen Tribüne herab eine Ansprache, die mit einem Hoch ; auf den Kaiser, den Protektor der Gesellschaft, schloß- Darauf folgten Ansprachen des preußischen Landwirtschaftsministers, des Oberpräsidenteu, des Oberbürgermeisters n.s w- Ein Rundgang durch die im Flaggenschmucke prangende Ausstellung beschloß die Feier. Seit dem frühen Morgen aber schon wogt es auf dem weiten Gelände des AuSstel- Schung -er Stadtverordneten, am 8. Juni 1899. Jugendliche Arbeiter. , . ganzen wurden 7 junge Burschen vonZUnfällen oerroffen: fffö1 MW 1) Ein 14V.lährig°r Arbeiter einer Cigarrenfabiik tier- brannte sich Gesicht und Hände mit Heißem Kaffee beim Ausgletten auf der Treppe. 2) Zwei 14jährige Lehrlinge verletzten sich mit dem Hammer die Finger; der eine in einer Maschinen- QX ^bnk, der andere rn einer Pfeifenfabrik. 3' Stt 414A9er Sternabträger in einer Ziegelei stürzte 2 Meter hoch von einer Leiter herab, sodaß chm das rechte Ohr und die rechte Schulter anschwollen. „ Vorführung des elektrischen GeW | mit 38 Geräten in volle« Betritt, mitt.: Vorführungen im Großen Rnic und zwar: vorm.: Preisgekrönte Rinder. mitt.: Soldatenpferde und Remonten; St- brauchspferde. " Preisgekrönte Zuchtpferde. nachm.: Vorführung der elektrischen Wge । „ Vorführung des elektrischen Gehöfts im Betriebe. „ Vorführungen im Großen Ringe und zwar: „ Rinder von Züchtervereinigungen (Süddeutsche Höhenschläge). „ Soldatenpferde, Remonten und Ge brauchspferde. „ Rinder von Züchtervereinigungrn (Mitteldeutsche Höhenschläge). „ Arbeitspferde von Züchtervereinig ungen. 1) Ein 15%jährig-r Arbeiter einer Holzschneiderei Kürzte beim Tragen von Latten zur Erde und verstauchte sich den rechten Arm. 5) Ein 15jähriger Zimmerlehrling verletzte sich einen «’n9er , beim Transportieren eines Sandsteines, sodaß ein Glied abgenommen werden mußte. b) Em l5-/,jähriger Maschinenschlosserlehrling war an emer Bohrmaschine beschäftigt. Das Bohrstück war mcht fest genug aufgespannt, es drehte sich, und der Sprralbohrer faßte einen Finger der linken Hand, von welchem ein Glied abgetrennt wurde Die angeführten Unfälle sind im allgemeinen von qe- rmgerer Bedeutung, nur bei den beiden letzten ist der Verlust je eines Fingers zu beklagen. (Fortsetzung folgt.) Kokates «nd Provinftettes. Gieße«, 9. Juni 1899. ^„„7 hessischen Behörde« werde« steckbrieflich verfolgt: Helene Aulig, geb. Heinze, aus Breslau wegen Betrugs von der Staatsanwaltschaft Mainz. Oskar Bernhardt aus Wulpngen und Eugen Oberholzer aus Goldingen wegen Unterschlagung vom Amtsanwalt I Darmstadt. Katharina Kenner, geb. Rothenhöfer, aus Seligenstadt wegen Dieb- la ls vom Amtsanwalt Offenbach. Metzger Vitus Bruch- anw.sts^ Westfalen wegen Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Mamz. Schneider Franz Dittgen aus Köln Zufolge einer Anregung aus der Mitte der Stadtver- ordneten-Versammlung, die Gewährung freier Lehr- mittel an den Volksschulen betreffend, wurde zunächst sCr c®erren Oberlehrer über den durchschnittlic^n ^ahresbedarf eines Schülers an Lehrmitteln eingefordert. Nach dem vorliegenden Berichte beträgt der Jahresbedarf ?na6e" 571rJPf" ber eines Mädchens 5,17 Mk.- die Kosten wurden sich bei etwas über 2000 Schülern der Äna6en= und Mädchenschule auf etwa 9500 Mk. jährlich äuttnfirfiUs-Crp1ble @£°Ärun9 ^eier Lehrmittel selbst pnufe bie Herren Oberlehrer dahin, daß die daraus entstehenden Nachteile wohl die Vorteile überwieaen ..Achteckig sei dieselbe in erziehlicher Hinsicht, die frei gewahrten Lehrmittel würden, weil die Eltern nicht ^.d^Neubeschaffung interessiert seien, schlecht qe- halten, die Abnahme der Sorge um die Beschaffung lockere f4iAtenblI^rns9 schule und Haus, breitere Volksschichten würden an Unterstützungen gewöhnt und neue unausbleiblich sein. Andererseits sei nicht zu verkennen, daß mit der Gewährung freier Unterrichtsmittel mancherlei Storung im Unterricht ausgeschlossen, das Drängen könn^^Di?K^» Emdern nnd Eltern vermieden werden s Kosten, die der Gemeinde jetzt schon auf Grund an wch-mit eo/ E d-r Beschaffnng von Unterrichtsmitteln rtf r erwachsen, betragen 5-—600 Mk. pro Jahr ^r es einerseits wohl für eine Konsequenz erweitern, bet erflL h,? ar. ^tcten Schulen nur nach geben würde; er hat "sich besbatb ‘hn Armenschule und nur diskutabel g halten den Vorli0i9°" -uSgchwochen für weibliche Handarbeiten der SiV? z““1 nchtSgegenstandes wegen, unentgeltlich zu^jeftr/ferneren ÄUn-9 iU ob in Einzelfällen nicht Wo! ans bi^ Entschlieizung der Oberlehrer den Sinbern freL r gen)af)rt werden können. Hierüber fallen die Semn f>h,r lassen — 6err notl9.c” Erhebungen vornehmen zu taffen. Herr Oberbürgermeister G n a u t h würde der freien Anwesend die Herren Oberbürgermeister Gnauth, Beigeordneten Georgi,Grüneberg und Wolff,von feiten der Stadtverordneten die Herren Brück, Emmelius, Euler, Faber, Flett, Dr. Fuhr, Dr. Gaffky, A^i?ald, Hanau Haubach, Heichelheim, Helf- rrch Heyligenstaedt, Huhn, Keller, Leib, Löber, 2os°^ Orbig Petri, Scheel, Schiele, Schmal! HbJ*QLCnie ~ Entschuldigt die Herren vr. Gut- T eisch, ^ughardt, Kirch, Dr. Schäfer und Krumm fr ßSL@aTv9rUfee ^Rbdgerweg, deren Betrieb Herr ©roßenbufed gegen eine Pacht von fiA ; JVr- bJe ®aucV0R ^ei Jahren zu übernehmen sich fcercit erklärt, soll zur Verpachtung ausgeschrieben werden. Dem Gesuch der Direktion des BotanischenGartens £irb "ach Befürwortung der Direktion des Gas- und Wasserwerkes der Preis des im Garten verbraucht werdenhen Wassers von etwa 800 Kubikmeter jährlich, auf rr Kubikmeter ermäßigt. An die Bewilligung des Preisnachlasses ist die Bedingung geknüpft, daß bie Beit K^nb.^'lcher Sonntags (jetzt von 9 bis 11 Uhr) der ©tiwhP hPrr dublrkum zugänglich ist, um mindestens eine stunde verlängert wird. F>,rm5,iai?be(?,T inr crinct Sitzung ein Gesuch des Hbrrn L. Klinkel um Erlaubnis zur Erbauung einer Feldscheuer am Garger Weg befürwortet worden? wurde ftPhpn^pnrlk^9l^ICr ^'Rkpruch wegen der in Aussicht stehenden Feldbereinigung im Neustädter Feld erhoben. Die Versammlung beschloß, dem Einsprüche Bichlers nicht ftatt- nachdem Klinkel sich bereit erklärt, die Scheuer f ftenprCL8 h^ugeben, falls bei der Feldbereinigunq dieselbe einem anderen Grundbesitzer überwiesen werde? IhU piße Gewährung von Büchern ohne Prüfung der Bedürftigkeit zustimmen hinsichtlich solcher Eltern, welche zu den untersten Steuersätzen herangezogen sind und mehrere schulpflichtige ^pbnVQsCn* "7 Arr Orbig ist im Schulvorstand allein für den auf vollständig freie Gewährung von Lehrmitteln lautenden Antrag eingetreten; er habe die Ueber- zeugung, daß die Praxis sich anders gestalten werde, als san9^°?^en;?ie Volksschule sei das wichtigste Jnstttut der Volkserziehung, und müßte deshalb durchweg eine Zurücksetzung finde er barin i^t. Nachdem der Antrag im Schulvorstand abgelehnt, solle man sich m Gießen wenigstens auf den Standpunkt stellen, den bereits andere Städte eingenommen, und den- jenigen Lehrmittel gewähren, die darum einkommen, ohne die Gewährung abhängig zu machen von dem Nachweis der Si„SC,L rAtrr Wallenfels spricht sich unter Hinweis darauf, daß man bisher in der Gewährung der ä Beburftige stets liberal verfahren, für ben Schluß bes Schulvorstanbes aus. — Herr Grünewalb SckulvM^d b'l ^sichk- die Konsequenz ber allgemeinen Schulpflicht durch Gewährung freier Lehrmittel zu ziehen, anbererseits eine weitere Spaltung ber Bevölkernngsklassen °'Lrn,eibc"' »reicht werbe, wenn man den Ausführungen h,C,r^slrn«°rbl? ftat‘9ebe; ,cine Prüfung ber Bebürstigkeit durch bie Arrnenbeputation möchte er aber vermieden wissen. — Herr Dr. Gaffky empfiehlt, vor weiteren Entschließ- ungen zu warten, unb zu sehen, zu welchem Ergebnisse bie Oberlctirer gekommen, bann könne man immer noch auf ben ®nUa.?.n°rb^- iurückkommen. - Herr Oberbürgermeister ©na“1^erflart ine Behandlung des Gegenstands in der LS/a @1>Ur;"9 aufgefaßt zu haben, baß nicht darüber Beschluß gefaßt, sondern nur neues Material aus den Beratungen geschöpft werden solle. — Herr Schmoll ist für nochmalige Beratung im Schulvorstande; er sei ber Meinung, yt Ernst Karl Nespheta aus Schkölen - fämS 5“9h’ : gencht Worms. Dienstmagd Franziska GeiÄ vom Amtsgericht Offenbach.9 ä ® ' ““ä fc« f]„. Sur die Landwirtschaftliche Ausstellung fort a. sind, wie wir erfahren, außer den h,rJ« ■ * Born Hessischen Landwirtschaftsrat gestifteten 6000 Ä Pr-'s°, eine Anzahl Sieglrpreife9 ür Schweme, Ziegen und Obst und Gemüse im von 2000 Mk. aus den hierfür wr : s'aatlichen Mitteln vom Landwirtschastsrot gestiftet 2,"'° ferner etn Ehrenpreis für Vogelsberger Vieh „(X preise für Vogelsberger Vieh und Milchwir schäft«»^ wirtschaftlichen Provinzialverein für Ob®. ftlel5f«r Stegen und Milchwirtschaft ««», (dnL'. '^°"^r°vinzialverein für ©tarfenbutg.nb ein W« preis für Ziegen, sowie 150 Mk. Preise für t>« für^RheinhkssE^ b°" [anbwit^aftri^" I d? landwirtschaftlichen , ^ankftirt a. M Zur Gewinnung eines Gesamt-llckMt- #'9r FJ‘ landwirtschaftliche Ausstülmg i. ^»Q^Urt a‘ ^nb ^lc Tage vom Samstaq, 10, Oun m%$ICk6s“9r' k^Jnni- am geeignetsten. Der Tages-öiü-ij wahrend dieser Zeit ist folgender: 1 8 "hr vormittags: Oeffnung der Ausstellungschote fit bi i - allgemeinen Besuch. 9 bis 10 Uhr vorm.: Vorführung der elektrischen Psi«. ■ in Arbeit. | .„i, htin L-L- Ä« MttJi Ks !: baucki. n, bflgro6eni wie ** r;er brnachbartel ^.Sanz brsonders anen ,W”? Lllindrrcrsolgt- ftgefriebigung. AZlökenundAM S linder. Herrn «es Reiches,^ Ms och feine W LZchöiiheit unb teoem schwere» i ei« sich "ehr Fernerem Bode Wer sieht w' Schon zu so A goeborener Schic Bftie Meetings ui ab von hohem et.twbc in ber n und Sch wchsMVch I Sinbtt M % i unb eine W kkönlien. 1 Die F" iFullers, bi ^'chon seit län ffarbigen Licht czeschädigt. 2 LDochen so Der •Wlinbung fitt rnittuttnlang ga ‘ ftunbtn im Der Auftreten ju fön Lrzte Europas b «j nb i>at sich nur Die Ber -Eawstag bi Vrche statt. dießev Ko J'Hmhu Warnt Preißj ärztlich *«&■ Matjes hx ' w ü««üi°ss 1 4fi. : ^»rltplatz 21 Blinden, Tauben, Lahmen, Asthmatischen und Schwmd- 4530 4490 • und shKnell, 4115 1148 C. Röhr it Co (Offene Stellen Vermietungen der Wundermann auch ihr Hilfe bringen wird. * Eine Nachricht von AudrLe. Der aus Island tn ^Vaaqen" berichtet, zwei Knaben hätten am 14. Mai m Nordisland eine in Kork eingelegte Kapsel aufgefunden, in welcher ein Zettel, datiert vom 11. Juli 1897 (dem z .... _ cv# t - - \ .. v 1a. x aw. 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Wenn sie die Bühne.verlaßt, kann sie ni-Mcnllang gar nichts sehen, und täglich muß si «chr«e S-Stode, im verdunkelten Zimmer liegen, nur um des abends au Ftrctcni zu können. Sie hat fast alle berühmten Augen- ür le Europas besucht, ohne daß ihr einer helfen konnte uwQ hat sich nun in die Behandlung emes geheimnisvollen Vr. Paul Heymann, Dozent für Hal«., Nasen- und «ehllopfkranck- hetten, und vr. Georg Salomon, Dozent für innere Medizi», ms- besondere medizinische C-Hrmte, zu Profesioren ernannt. ,. - München. Geheimrat Professor vr. Hug°> v. Ziemssen beging am 7. ds. sein 25tährig«S Dienstjublläum al« Direktor allgemeinen Krankenhauses tn München; er wurde von den Itamtw« Kollegien »um Ehrenbürger von München ernannt. .... - Strahburg. An der Kaiser WiloelmS-Untorrsttät sind tn diesem Semester 1079 Studenten immatttkrSiert, 6 8« 1075 im Winter und 1040 im vorigen Sommer. Die theologi «e gntultat j«lt 66, dl- iutiftW 343, dl- medi'nll», 332, M« pW* sophische 141, die mathematische und naturwissenschaftliche Studenten. Au« Elsaß Lothringen stammen 623 dieser Studierend«, 381 aus dem übrigen Deutschland; 75 find Ausländer. lich veitesten sich die elsatz-lothringischen Studenten aus die vr» Bezirke des Lande«; 75 kommen aus Oberelsatz, 99 auf Lothring«, dagegen 449 auf Unterelsah. Es rührt dies wohl daher, daß Lothringen und Oberelsaß fast ganz katholisch, Unterelsah dagegen 1* dntm arohen Teste protestantisch sind. Die Protestanten steüw « Els-h-Lothringen, obwohl sie nur ein Fünftel der Gesamtbevölkmm« bilden, mstrdestenS ebenso viel Studierende, wie die viermal stärker» 8at60-‘fflien. Di- bi-fis- A'-d-mi- d-r WM.n!ch°s.-n h.. d-» Vroiestor der Kunstgeschichte an unserer Unioerfität, vr. ^ran» Wickhofs, eine sehr bedeutende Subvention zum Zwecke seiner Forschungen nach den Skizzen Raffaels zur Verfügung gestellt. tforwunBtn philosophischen Fakultät der hiesig« Hochschule wurde eine auherordentltche P^keffur für Anthropologe und Anatomie (für Ntchtmediziner) geschaffen und d-m^bt^ Prtvatdozmt« naler Historikerkongreh tagen, zu welchem die bociet6 dhisto diplomatique in Part« etnladet. 8i|W **■= «w*: K Länge, Breitegrad im- I bekannt". Der in Gothenburg wohnende Bruder Andöes bat erklärt, daß der Beschreibung nach die Kapsel für die Briefbogen passe, welche die Andrse'sche Expedition mit- | geführt habe. Neues bringt der Zettel leider nicht. Der I Inhalt wurde bereits im Juli 1897, wenige Tage nach dem Aufstieg Andrees durch eine andere Botschaft überholt. Da hatte der Kapitän der Hammerfester Fangschule „Alken I eine Brieftaube geschossen, die eine Depesche Andrees ent- hielt, welche besagt, daß er den 82. Grad passiert und I nute Fahrt gehabt habe. Diese Brieftaube, die der Kapitan am 20. Juli schoß, wurde von Andree am 13. Juli, also am dritten Tage nach der Auffahrt, abgesandt. Sie enthielt folgende Botschaft: „13. Juli, 12 30 3Jhn. mittags 12® 2* n. Br. 15® 5' östl. L. Gute Fahrt nach Ost 10° Süd. An Bord alles wohl. Dies ist meine | dritte Taubenpost. Andröe". Der Zettel also, der letzt in Island aufgefunden, bringt leider nichts, was irgendwie Aufklärung verschaffen könnte. — Ueber die dluffindmig der Kapsel ist der anthropologisch^geographischen Gesellsch^t m Stockholm folgendes genauere Telegramm vom Schiffsrheder Bathne in Mandat zugegangen: Gestern vormittag ist Kapitän Hueland, „Dampfschiff „Vaagen", hier angekommen. Kapitän erzählt, daß am 14. Mal bei Kollafjord-Jsland (65. Grad 34 Mm. nordl. Br., 21 Grad 28 Min. westl. L.) schwimmende Boje , gemarkt° Nr. l, gefunden. In Boje war Kapsel, gemarkt „Andrses Polarexpedition", worin ei» Zettel mtt Inhalt: „Schwimmende I Boje Nr. 7. Diese Boje ist am 11. Juli 1^97' a^nb^ I 10 Uhr 55 Min., nach Greenwich Mittelzeit unter 82 Grad nördl Br. und 25. Grad westl. L. von Greenwich von Andrees Ballon ausgeworfen worden. Wir schweben m I Höhe 600 Meter. Alles wohl. Andree. Strmdberg. I Fränckel." Bekanntmachung W MM »« 3W» In lo«—>.rl.SW W ejan^itag den 10. Juni er., morgen« «m 5 Uhr, in der etaot zr>. * * । 3142] 4-Zimmerwohnung nebst Zu- Zur Smson empfiehlt in großer Auswahl H Kognak I ii 7i, Vr, V» Flaschen der Firma jltte klallulls-Logisk-Kirmerei I Ä SchkLkr SSHuk, gomtarg, I anerkannt feinste Marie, preisgekrönt, ärztlich empfohlen, in allen Preislagen -tob Mk. 1,80 an pro Flasche. ■ Niederiage bei: 2780 I W. Kilbinger, H'iea-Drogerie, Seltersweg 52. 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In den HEn der Er. . ra Ändröes) und mit dem Namen Andrac, ^uciaiiifie und Htl smtttel, wo noch gestern zahllose steitztge 1 ± g■ jtraentel unterzeichnet, enthalten gewe en sei. zSsich regseu, um alles °uszup°ck-n au zustelleu UN S nnd r FraeE unt-r^^^, 8 asti» w*ä,ä ?4» -* «ä*l8 bam.fl, Dir Düngerfabrikation, die Karten und T^ellen, di Mch ck und Zeichnungen der Behörden und Justitute dar. fn : da qroßen Molkereihalle verabreichen schocke Mädchen autö.vbsrheffen in ihrer reichen Sonnlagstracht Milch, so- wi' Svstlproben von Käse und Butter. Auch sonst sieht mi'.m Wäldchen und Frauen in den malerischen Volkstrachten der- bmwchbarten Gegenden sich unter der Menge bewegem Gt.m, besonders verdichtet sich das Leben und Treiben an bem Iimqen", in denen die Vorführung der Pferde und Ni :nitr erfolgt. Da findet die Schaulust der Besucher reiche Be nriebiuung. Da erklingt allenthalben munteres Gewieher, | Bl »lenMd Brüllen der zur Musterung vorgeführten Pferds Nt mitt. Herrliche Halbblüter aus den berühmtesten Ges uten be*< Reiches, u. a. diesmal auch edle Mecklenburger, die bisher no^ feine Ausstellung beschickt haben wetteifern an außerer SWnhÄt und schätzenswerten sonstigen E'genschaften mit ver^schveren Karossier und dem schweren Ackerpferde, wie i fidi mehr und mehr, namentlich auf Gebieten mit scheren Boden, eingebürgert. In der Abteilung der )ki mltk lieht man die neuerdings so eifrig betriebenen und sch-M zu so hoher Vollkommenheit gebrachten Zuchten em. id orenew Schläge in ihren besten Erzeugnissen. Höhenvieh wi r: Niet'erungsvieh stellt sich in vollendeten Titten dar, iwmoii hohem Interesse ist das vergleichende Studium der rn der weiteren Umgebung Frankfurts vorhandenen Rct'ktn »nd Schläge roten, braunen und gelbroten Hohen- H- M be6 Vogelsberger, Westerwälder, Glan Donnersberger H ■talct mfa. Die Preisrichter sind in voller Thatigkett, urteine Anzahl erster Preise hat schon verliehen werden kivich stiatt. Gießen, den 8. Juni 1899. Die ArmeN'Deputation der Stadt Gießen. Mjh eingetroffen bei tl & G. Wallenfels, M^ylatz 21. Telephon 46. ... M*. «.WW” IÄ** ’d?Ä Tn TÄ’ÄST zu An Ur bie rasch, «bfertigung der T-M-n sich BUnd°m Tauben, Lahmen, »sthmat.schen und Schwmd- dort- Argen, um aller Varteile und »W*guugen, b S.(i #oBbta^ haben. Die Künstlerin hvstt nun, daß JK mit Jill Äusstellung verknüpft sind, '«lhastig «erden. « aud) ihr Hilfe bringen wird. *v: DieiMIchinen auf b.n offeneniStaiiben nnt nut« den Nachricht von AudrLe. D°r aus Island tn *S: zahlltOen leichten Hallen des Raumes, blattgeputzt^und Norwegen) eingetroffen- Kapitan des Dampfers Mn;, saulM iakiert, führen em Konzert auf, J I ftprirhtet. rwei Knaben hätten am 14. Mai m A b.s° Imdwirlschastlichen Mafchmen^sens^fteudtg. m ^dte SÄ km 1JM K’ w « QUjSj toand'anfifai£j& Tüchtiger Schneidergehttfeo 1 "14] Wegen Uebechedelung deS Herrn I Rodheim a. Bieber. "?S°k"bei"«.°L7Eüdanlag° ...l'Ä» @rün6er8erflr. 13. 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