IW w ' u§sfestes, RT '■Else Beugt Polster, ln> Silcher, Z3r. 1 ek- - Solo! :e> d’Albert werte Sihplähe U lller Md an der l, U ■Snsikdirekl- anerfalls vc jl «liiesWH Ä W R *n wIi^Wäw. NüNM verlängert. lanz-Auösch^. hmHoh dende. itlicb. ’StHES ^reiiaa den 10. März Nr. 59k Zweites Blatt 1809 Gießener Anzeiger General-Unzeiger und Zlnzeigeblatt für den Kreis Gieren Bk! Postbezug 2 Mark 50 Pjg. vierteljährlich. Aezugsprel« vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg mit Bringerlohn. Annahme van Anzeigen zu der nachmittags für den (Mgcnbcn Lag erscheinenden Nummer hiS vorm. 10 Uhr. Orfcheint »glich mü Ausnahme des Montags Alle Unzttgen-BerinittlungSstellen deS In- und LuSlande« nehmen Anzeigen für den Gietzener Anzeiger entgegen. Die Gießener Wamilienvlätler »erden dem Anzeiger »öchentlich viermal hngelrgt. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hesiifthe Landwirt, Dtätter für hessische Volkskunde. Äcbültion, Expedition und Druckerei: chchnlstraße Ar. 7. Äbreffe für Depeschen: Anzeiger chtetze». Fernsprecher Nr. 51. Deutsches Reich. Berlin, 8. März. Der Kaiser hörte heute vormittag bei Vortrag des Chefs des Zivilkabinetts von Lukanus. Nm IP/4 Uhr empfing der Kaiser den Minister des königlichen Hauses, von Wedel und um 121/, Uhr den Präsidenten des evangelischen Oberkirchenrates Dr. Barkhausen. Heute abend findet beim Kaiserpaar ein Diner statt, zu welchem die hier beglaubigten Botschafter Einladungen erhalten haben. Berlin, 8. März. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Ernennung des Nnterstaatssekretärs im Kultusministerium, Dr. v. Weyrauch, zum wirklichen Geheimen Rat mildem Prädikat Exzellenz. Berlin, 8. März. In der Reichstags-Kommission fiiT die Novelle zum Bankgesetz sind heute die Aitträge, das Grundkapital der Reichsbank auf 200 bezw. 18(1 Millionen Mark zu erhöhen, abgelehnt worden. Die Bestimmung der Regierungsvorlage, wonach die Erhöhung von 120 auf 150 Millionen eintritt, wurde angenommen. Es bleibt bei den Beschlüssen erster Lesung, wonach die neuen Anteile im Wege öffentlicher Zeichnung zu begeben sind. Berlin, 8. März. Wie dem „Berliner Tageblatt" aus R»m telegraphiert wird, landeten die Italiener in der Strnmun-Bay und hißten dort die italienische Flagge. Es liegen jetzt drei italienische Kriegsschiffe in der Sanmun- Bay und drei andere folgen noch. Berlin, 8. März. In der Budget-Kommission des Reichstages wurden heute vormittag die Beratungen des Kolonial-Etats fortgesetzt und u. A. die für deutsche Mdchen, welche sich in der Kolonie ansiedeln sollen, ge- sorderte Summe von 25000 Mark vom Kolonial-Direktor v. Buchka nach längerer Debatte zurückgezogen. Schließlich wurde der Gesamtetat angenommen. Berlin, 8. März. Nach den Informationen der „Nordd. Mgem. Ztg." ist die Einbringung der großen Kanal- Lwrlagc beim Landtage binnen kurzem zu erwarten, sodaß sür ihre Erledigung im Laufe der gegenwärtigen Tagung genügend Zeit bleibt. Berlin, 8. März. Bei der heutigen Debatte im Ab- geiordnetenhause über den Bau-Etat, Titel „Minister- Halt", bat Abgeordneter Munckel den Minister um Mitteilung der Gründe, welche für die Versagung der Bau- Erllaubnis für die Einfriedigung des Begräbnisplatzes der Märzgefallenen maßgebend war. In seinen Ausführungen verherrlichte Redner die Märztage von 1848 und bezeichnet dieselben als die Geburtstage unseres konstitutionellen Lebens. Minister Thielen entgegnet, daß er keine Veranlassung habe, eine Erklärung abzugeben, da die vom Abgeordneten Munckel angeregte Angelegenheit in keinem Zusammenhänge zum Bau-Etat stehe. Nach weiterer längerer Debatte wurde der Titel bewilligt, desgleichen der Rest des Ordinariums. Bei der Beratung des Extra-Ordinariums vertagte sich das Haus auf heute abend 7i/a Uhr. Berlin, 8. März. Zahlreiche Personal-Veränderungen in den höheren Kommandostellen der Armee werden, wie ein militärischer Berichterstatter meldet, zu Ende dieses Monats erwartet. Außer den Verschiebungen, die durch die Neubesetzung des X. Armee-Korps bedingt sind, werden solche durch das Freiwerden verschiedener Brigaden in anderen Korps-Bereichen bewirkt werden. Berlin, 8. März. In der Nord- und Ostsee herrschten in den letzten Tagen schwere Stürme, unter welchen die Torpedoboote schwer zu leiden hatten. Unglücksfälle sind zum Glück nicht vorgekommen. Berlin, 8. März. Die Centrumsfraktion des Reichstages hat gestern abend ihre Stellung zur zweiten Lesung der Militär-Vorlage eingehend beraten und beschlossen, der Regierung unter teilweiser Aufhebung der Beschlüsse erster Lesung entgegen zu kommen. Nach dem in erster Lesung angenommenen Anträge Gröber ist eine Durchschnittsstärke von 584 Köpfen bei Infanterie-Bataillonen beschlossen worden. Außerdem hatte man die in Preußen für Kavallerie geforderten 1630 Mann abgesetzt. Das Centrum will nun den Durchschnittsetat der Infanterie-Bataillone mit 585 Köpfen und bei der Kavallerie dem Mehr von 10 Schwadronen zustimmen und hat in diesem Sinne bereits seine Anträge eingebracht. M.P.C. Berlin, 8. März. Das bayerische Centrum oder besser gesagt der bayerische Teil des Reichstags- Centrums hat auch in dritter Lesung gegen die Errichtung eines bayerischen Senats beim Reichsmilitärgerichtshof gestimmt. Eine Ausnahme hat, wie bei der zweiten Lesung, der Freiherr v. Hertling gemacht, der als präsumtiver bayerischer Minister selbstverständlich Wert darauf legt, einen höheren Grad von Einsicht und Vertrauen in den Zusammenhang der Dinge auch nach außen hin zu dokumentieren. Als Führer der bayerischen Intransigenten hat sowohl bei der zweiten wie bei der dritten Lesung der Abg. Schädler gesprochen. Es würde nicht richtig sein, anzunehmen, daß derselbe seinerseits in minderem Grade, wie der Abg. Freiherr v. Hertling davon überzeugt sei, daß bei der Art der Erledigung, welche die Frage der Errichtung eines bayerischen Senats hat finden sollen, das bayerische Reservat nicht vollständig gewahrt wurde. Er und seine Freunde müssen aber befürchten, bei den nächsten Wahlen von den Baucrnbündleru und anderen extremen Parteibildungen überrannt resp. aus dem Sattel gehoben zu werden, wenn sie sich nicht parti- kularistisch bis auf die Knochen und womöglich noch parti- kularistischer als der Prinzregent von Bayern zeigen. Man kann sagen, Reichstagswahlen ständen ja voraussichtlich noch nicht bald wieder zu erwarten. Das ist richtig. Indessen, Vorsicht ist die Mutter der Weisheit. Und die Hauptsache ist, in Bayern stehen die Verhandlungen über den Militär- etat bevor, und wenn auch nicht im Reiche, so haben doch in Bayern demnächst Neuwahlen stattzufinven. Um hierfür ein gutes Zeugnis sich zu sichern, haben sich die bayerischen Centrumsmitglieder die Sonderaktion im Reichstag erlauben können. Ihr Widerspruch hatte keinen Effekt, d. h. er änderte nichts an der gedeihlichen Erledigung der langwierigen Angelegenheit, er sicherte ihnen aber die Möglichkeit, auch in Zukunft an der Spitze der Partikularisten zu marschieren, man kann nur sagen habeant sibi. M.P.C. Berlin, 7. März. In den Kreisen der Handwerksinnungen ist man gespannt darauf, wer den Posten des verstorbenen Geheimen Ober-Regierungsrats Sieffert im Ministerium für Handel und Gewerbe erhalten werde. Herr Dr. Sieffert hat jahrelang die Interessen des Handwerkerstandes sehr nachdrücklich wahrgenommen und auch gegen diejenigen Strömungen innerhalb der Regierung verteidigt, welche jede staatliche Fürsorge für das Handwerk für antiquiert ansehen. Auch im Handelsministerium ist unter den zur sogenannten Berlepsch'schen Schule gehörenden Beamten die Neigung stark entwickelt, die Zukunft des Handwerkerstandes gegen die der handarbeitenden Klassen und der Fabrikarbeiter entschieden zurückzustellen. M.P.C. — Durch das Handelsabkommen mit Frankreich vom Jahre 1895 glaubte mau in der Schweiz einen großen wirtschaftlichen Erfolg errungen zu haben, insofern man annahm, die Ausfuhr der Schweiz nach Frankreich werde sich in befriedigendster Weise gestalten. Statt dessen steigt die Einfuhr aus Frankreich nach der Schweiz beständig, (dies ist auch im Jahre 1898 abermals der Fall gewesen), während die schweizerische Ausfuhr nach Frankreich nur eine geringe Zunahme zeigt. Je länger desto mehr zeigt sich, daß die Schweiz in schnell wachsendem Maße Absatzgebiet für französische Jndustrieerzeugnisse wird, ohne doch dafür ein Aequivalent in einer Steigerung ihrer eigenen Ausfuhr nach Frankreich zu haben. Das rasche Wachstum des französischen Imports und die Geringfügigkeit der schweizerischen Ausfuhr haben auf die schweizerischen Industriellen und Volkswirte einen tiefgehenden Eindruck gemacht. Immer stärker tritt in diesen m«8< fSSSÄ" Feuilleton. Der ßrflnder der Halvanopfastik. Moritz Hermann von Jacobi. IjJtBt Wiederkehr seines 25jährigen Todestages, 10. März.) Don Alexander Bauer. (Nachdruck verboten.) Am 10. März sind 25 Jahre verflossen, seit in Peters- iiig ein erfinderischer Geist ersten Ranges die Augen zum (Di zen Schlummer schloß. Es war dies MoritzHermann Zacobi, der Erfinder der Galvanoplastik, der sich durch jeinc epochemachenden Entdeckungen auf elektrischem Gebiete tom einfachen Ingenieur zum russischen Staatsrat und zum Millglied der Akademie der Wissenschaften emporschwang, lud) sein Bruder, Karl Gustav Jacobi, hat sich in der Affenschaft einen berühmten Namen gemacht. Er war ein großer Mathematiker, bekannt durch wertvolle Entdeckungen auf dem Gebiete der elliptischen Funktionen und seine ssvrffchungen über alle Zweige der Analysis. Ueber die erfolgreiche Wirksamkeit Jacobis finden wir ch.ere Mitteilungen in der Gedächtnisrede, welche H. Wild betnjelben am 29. Dezember 1875 in der feierlichen Sitzung der Akademie der Wissenschaften zu Petersburg widmete mib worin er in warmen Worten die unvergänglichen Ver- dieuiste des unermüdlich thätigen Gelehrten darstellte und oünbigte. Moritz Hermann Jacobi wurde am 21. September 1801 Potsdam geboren. Dem Wunsche seiner Eltern ent- hrechend, widmete er sich dem Baufach. Seine Studien- jahrie verbrachte er in Göttingen, dann wandte er sich nach Söniiigsberg, wo er sich als Architekt niederließ. Hier wirkte |iin drei Jahre jüngerer Bruder, der Mathematiker Karl Gustav Jacobi, als Professor an der Universität. Auch unser Jacobi widmete sich in der Folge der ihm besser zusagenden akademischen Laufbahn, indem er im Jahre 1835 einem Rufe als Profeffor der Civilbaukunst an die Universität Dorpat folgte. Doch auch hier war seines Bleibens nicht lange — in Petersburg sollte er seine zweite Heimat und die Stätte seiner ruhmreichen Thätigkeit finden. Seine Neigung sowohl wie seine Befähigung wiesen ihn auf das Gebiet der Elektrizitätslehre, welcher sich seit Galvanis und Voltas aufsehenerregenden Entdeckungen die Aufmerksamkeit der Gelehrtenwelt in immer steigendem Maße zuwandte. Den Kopf mit Erfindungen und neuen Ideen erfüllt, siedelte Jacobi nach der Hauptstadt an der Newa über, mit deren Akademie er schon vorher in Verbindung getreten war. Zuerst als Adjunkt (1839), dann als außerordentliches (1842) und zuletzt als ordentliches Mitglied der Akademie (1847), erlangte er bald durch seine praktischen Erfolge und seine wissenschaftlichen Darlegungen einen europäischen Ruf, und die reichen, ihm von Kaiser Nikolais I., der sich persönlich für seine Arbeiten interessierte, zur Verfügung gestellten Mittel versetzten ihn in die leider nur wenigen großen Männern beschiedene beneidenswerte Lage, sein erfinderisches Talent im Dienste der Menschheit und Wissenschaft zu verwerten. Der Galvanismus und seine praktische Anwendung interessierte ihn bereits während seiner Göttinger Studentenzeit. Schon 1835 beschrieb er in einer zu Potsdam von ihm herausgegebenen Schrift „Sur l’application de l’electro __ magnStisme au mouvement des machines* eine neue elektromagnetische Maschine mit unmittelbarer Rotations- bewegung. Das Jahr 1838 aber zeitigte die herrlichste Frucht dieser Arbeiten: die Erfindung der Galvanoplastik, die sich in unserer Zeit zu einem so außerordentlich wichtigen Industriezweige entwickelt und ihrem Erfinder einen Namen unter den Unsterblichen der Menschheit gesichert hat. Unter Galvanoplastik versteht der Laie in der Regel alle mit der praktischen Verwertung der elektrolytischen Gesetze zusammenhängenden Industriezweige. Das ist nicht richtig, vielmehr muß man zwischen Galvanoplastik und Galvanostegie unterscheiden. Mittelst der Galvanoplastik scheidet man Metalle oder Metalllegierungen aus ihren Auflösungen in Form zusammenhängender Schichten von solcher Festigkeit und Dichte aus, daß dieselben von der Form, auf welcher sie niedergeschlagen werden, abgelöst werden können, während die Galvanostegie die Aufgabe hat, Gegenstände mit Metallüberzügen zu versehen. Letztere Kunst übte bereits 1805 ein Schüler Voltas, Brugnatelli, aus, indem er silberne Medaillen auf elektrischem Wege vergoldete. Die Kuust der Galvanoplastik dagegen verdanken wir unserem Jacobi, welchem 1838 die Nachbildung von Gegenständen mittelst des bei der Zersetzung auf elektrischem Wege entstehenden Niederschlags gelang. Jacobi fertigte, wie J. G. Vogt in seiner „Illustrierten Welt der Erfindungen" mitteilt, von den Gegenständen durch Umgießen mit einer geeigneten Masse eine Hohlsorm. „Die innere Fläche dieser Matrizen genannten Formen wurde leitend gemacht, dann die Hohlform in die Kupfervitriol- lösung gebracht und mit dem negativen Pol verbunden. Das Kupfer schlug sich nieder und bildete bei längerer Einwirkung des Stroms eine immer dickere Schicht, welche alsdann losgelöst werden konnte." Freilich hat man dem hochverdienten Manne den Ruhm der Erfindung streitig z« machen versucht, aber mit Unrecht, nach sorgsältigen Feststellungen mußte man ihm die Priorität schließlich zugeftehen. Höchstens hätten die alten Egypter gegen ihn mit Erfolg auf das Recht der ersten Entdeckung pochen können, denn geuomme» wurde», und kleine Probe» vo» Silber und mineralischem Wasser lieferten, sind jetzt eingestellt worden, weil man zu der Ueberzeugung gekommen ist, daß keine guten Erfolge mehr zu erwarten sind. Der Schacht ist ungefähr 165 Fuß tief gemacht worden, und dieses Loch soll jetzt wieder ausgefüllt werden. Wahrscheinlich werden Verluste entstehen, auch Arbeitslohn ist noch zu zahlen. E. Echzell, 8. März. Derjenige Dieb, der vor einiger Zeit in so ungewöhnlich schlauer Weise eine bedeutende Summe nächtlicherweise aus einem Hause gestohlen hat, ist heute ins Gefängnis nach Gießen abgeführt worde». Es war nicht das erstemal, daß der Mann sich an fremdem Eigentum vergriffen haben soll. Das Gefühl der Unsicherheit, das einen seither wegen dieses raffinierten, unentdeckten Diebstahls beschlich, ist jetzt gewichen. Die früheren Diebstähle waren nicht zur Anzeige gebracht worden. 8. Darmstadt, 8. März. Insofern an der Verbesserung und Verbilligung der Anlage unserer Kunststraßen weite Kreise der Bevölkerung Interesse haben, darf mit Recht auf einen kürzlich im „Mittelrheinischen Architekten- und Ingenieur- Verein" stattgehabten Vortrag des Herrn Geheimen Oberbaurat Posetner über Kleinpflaster und Straßenbahngeleise für die gewöhnlichen Fuhrwerke hier hingewiesen werden. Unser Land verausgabt alljährlich an 2 Millionen Mark für die Straßenunterhaltung, und es wäre gewiß sehr erwünscht, diese Aufwendung ohne Herabsetzung der Qualität der Straßen vermindern zu sehen. Das von Gravenhorst erfundene Kleinpflaster besteht aus 5—7 Eenti- meter, bei stärkerem Verkehr 7—9, in allen Richtungen großen Steinen (Basalt, Basaltlava, Granit u. s. w.), die auf einem 12—15 Zentimeter, event. auch 18—25 Centi- meter starken entsprechenden Stein-Unterbau ruhen. In der norddeutschen Tiefebene, wo man Granitfindlinge verwendet, kostet das Kleinplaster nur 10—20 Prozent mehr als die gewöhnliche Chaussierung, in Rheinland etwa das doppelte derselben; die Unterhaltungskosten betragen aber nur den vierten Teil. Die Rheinprovinz will heuer große Klein- Pflaster-Strecken, an 50 Stunden weit, herstellen. Bis 5 bis 7 Prozent Steigung sind mit der Neuanlage ganz gut vereinbar.—Derselbe obengenannte Techniker hat verschiedene Schienen für Fuhrwerks-Straßengeleise mit 1,25 bis 1,35 Meter Spurweite konstruiert; die beste hat man noch nicht herausgefunden. Dieselben haben sogenannte Leitrippe» nach außen, 15 Millimeter hoch, und die schwersten Lastwagen sollen sie im Trab anstandslos passieren können. Auch in scharfen Curven (bis 20 Meter) bewährten sie sich. Das Fahren auf solchen Schienen soll überhaupt ausgezeichnet gehen, in Europa ist man aber im allgemeinen damit über das Studium des Versuchs noch nicht hinausgekommen, während man drüben in Amerika eiserne Schienen für tren Fuhrwerksverkehr schon länger kennt. L, Mainz, 8. März. Die hiesige „Liedertafelveranstaltete in der letzten Zeit zwei äußerst genußreiche Konzerte, nämlich am 25. Februar einen Kammermusikabend des Frankfurter Quartetts, bei welchem in Vertretung des erkrankten Herrn Prof. Heermann Herr Prof. Kruse aus London mitwirkte. Das Quartett zeigte auch in dieser Zusammensetzung sein exaktes Zusammenspiel und seine feinfühlige Auffassung. Als Vokalsolistin trat Frl. Mathilde Haas zum ersten Male in dieser Saison in ihrer Vaterstadt auf, und begeisterte auch hier, wie in der letzten Zeit in Berlin und anderen größeren Städten, durch ihre ansprechende Altstimme und sinnfälligen warm beseelten Vortrag. — Am 4. März gab der genannte Verein einen Liederabend des Herrn Dr. Ludwig Wüllner. Herr Wüllner ist uns von seiner Mitwirkung bei der vorjährigen Tonkünstlerversammlung noch bestens bekannt. Ist auch sein । Organ, ein Tenor mit baritonaler Färbung, nicht von be- . strickendem Klangreiz, so entschädigt die Art seines Vortrags I völlig hierfür. Sein Programm enthielt Lieder von Schubert, I Schumann und Brahms. Wir fanden den Künstler beI sonders bewunderungswürdig in „vor meiner Wiege-, „Der I liebliche Stern-, „Der Musensohn- von Schubert und „Meine Lieder- von Brahms. Der Sänger wurde durch Herrn Dr. Dohr» aus Weimar bestens begleitet und fand bei dem zahlreichen Auditorium reichen Beifall. — Das gestrige zweite Konzert des „Philharmonischen Vereins- war recht zahlreich besucht, galt es doch, .intet der neuen Direktion des Herrn Hans Kolkmeyer den ersten Erfolg zu erringen. Die D-äur-Symphonie von Beethoven eröffnete das Konzert, es folgte Schuberts „Ouvertüre im italienischen Stil", bei welcher besonders die Bläser ihre schwierigen Parts vortrefflich bemeifterten. Herr Louis Russin, Solobratschist von der städtischen Kapelle, den wir leider mit Ablauf dieser Saison an die Hofoper in Wien verlieren, spielte Vieuxternps „Elegie", Heynbergs „Romanze" und als Zugabe Sitts „Albumblätter" und zeigte durch deren vortreffliche Wiedergabe seine bedeutende Kunst. Weniger befreunden konnten wir uns mit der Gesangssolistin, Frl. Käthchen Freyenberg aus Homburg v. d. H„ die bei einer nicht gerade großen Stimme noch sehr die Anfängerschaft verrät. Ihr Organ, das in der Höhe aui- giebig ist, klingt in der Tiefe flach. Immerhin fehlte t| auch ihr nicht an Beifall. Aus Rheinhessen, 7. März. Die frühblühenden Stein- obstbäume, Mandeln usw. sind ein Opfer des Froste» ber letzten Tage geworden. Auch Schneefall hatten wir ix Rheinhessen, die Schneedecke war jedoch bis zu den Mittags stunden verschwunden. Vermischtes. * Deutsche Schulen im Ausland. Die deutsche Schule in Athen veröffentlichte kürzlich einen Bericht über das zweite Jahr ihres Bestehens. Die Schülerzahl hat beträchtlich zugenommen, während sie sich am Ende des erste» Schuljahres auf 24 Kinder, nämlich 14 Knaben und 10 Mädchen, belief, ist die Zahl der Kinder am Schluß des zweiten Jahres bereits auf 41 gestiegen, 25 Knaben und 16 Mädchen. Sie stehen im Alter von 6 bis 11 Jahren, indem ältere Kinder zunächst nicht aufgenommen werden. Die Schule hat bis jetzt nur vier Abteilungen: in jedem Jahre kommt eine Abteilung hinzu, bis zum völligen Ausbau der acht- oder zehnklassigen Schule. Nicht weniger als. 30 Kinder sind deutscher Abstammung (Oesterreicher und deutschsprechende Schweizer einbegriffen), dazu kommen drei französische Schweizer, fünf Griechen, ein Russe, ein Bulgare und ein Türke. Die Unterrichtsgegenstände sind dieselben, wie in den entsprechenden Jahrgängen der preußischen Volksschulen; außerdem wird vom 3. Jahrgang an, bie griechische, und vom 4. Jahrgang an die französische Sprache gelehrt. Die Schule steht gegenwärtig unter der Leitung von zwei Lehrern, nämlich des Herrn Daniel Schu macher und Herrn Heinrich Cramer, früher in Barmen, die sich mit großem Erfolg und anerkennenswerter Hingebung der ihnen übertragenen Aufgabe, durch die das Deutschtum in Griechenland eine wesentliche Förderung findet, gewidmet haben. — In Amsterdam wird anfang April die Kaiser Wilhelm-Schule eröffnet. Bisher waren die Eltern gezwungen, ihre Kinder in die holländischen Schulen zu schicken, wo Jie dem Unterricht der fehlenden Sprachkenntnisse halber nur schwer folgen können. Deshalb hatte sich eine „Schulvereinigung" gebildet, der es gelungen ist, einen ansehnlichen Beitrag aus Reichsmitteln zu erhalten und mit Hilfe dieser Spende die neue Schule ins Leben zu rufen. Die Leitung wurde einem erfahrenen Pädagogen, dem Holländer H. I Harms, übertragen, während sonst nur in Holland geprüfte deutsche Lehrkräfte an der Schule wirken. Der Vorsitzende des „Schulrates" ist der Generalkonsul. * Bismarck bei Tische. Unter der Ueberschrifi „Er- innerungn an Friedrichsruh" veröffentlicht Wtlh. Gittermann, ein Arzt, den Lothar Bucher in den Bismarck'schen Kreise» der Zweifel auf, ob jenes Handelsabkomme» mit Frankreich wirklich einen Erfolg bedeute. Ausland. Wie», 8. März. Infolge einer Beschwerde de- Ge- Meinderates Brunner sistierte der oberste Berwaltungs- gerichtshof den Beschluß des Wiener Gemeinderates, für Kirchenbauten eine größere Subvention zu gewähren. Der Beschluß wurde für ungesetzlich erklärt. Turm, 8. März. Der bekannte italienische Dichter Barbieri, welcher s. Zt. in contumaciam wegen Religionsstörung zu einer längeren Kerkerstrafe verurteilt wurde, wurde jetzt verhaftet, um feine Strafe abzubüßen. Belgrad, 8. März. Der russische Geschäftsträger Mansurow stattete heute vormittag dem Minister des Aeußern einen offiziellen Besuch ab, bei welchem derselbe eine Note seiner Regierung überreichte. In hiesigen Regierungskreisen glaubt man, daß Rußland durch die Ernennung eines anderen Gesandten de» entstandenen Konflikt, an dem doch Serbien ganz unschuldig ist, beseitigen wird. Lokales «nd ProoinMes. ** In Amerika verstorbene Hessen. Springfield, O., Frau Katharina Aoun g, geb. Metzler, 77 Jahre alt, aus Hessen. Brooklyn, N. Y., Jakob Müller, 57 Jahre alt, aus Volxheim. New-Aork, Konrad Minder, 35 Jahre alt, aus Bad-Nauheim. Waterloo, Ja., John Wike, 66 Jahre alt, aus Mörstadt. Muscatine, Ja., John Knapp sen., 79 Jahre alt, aus Schornheim. Keokuk, Ja., Frau Margaretha Buß, 59 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. Beaver Falls, Pa., Frau Magdalena Pfaff, geb. Laehr, 54 Jahre alt, aus Seligenstadt. Johnstown, Pa., Frau Mary Kunkel, 58 Jahre alt, aus Eichelhain. Louis- burg, Grant County, Wise., John Hoffmann, 83 Jahre alt, aus Laudenau. Polk, Wisc., Adam Widder, 80 Jahre alt, aus Eich. Zerre Haute, Jnd., William Fuhr sen., 63 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. Springfield, O., Frau Anna Margaretha Steinemann, 79 Jahre alt, aus Gadernheim. Tiffin, O., Frau Katharina Anna Bormuth, 77 Jahre alt, aus Lindenfels. Arlington, O., Johannes Arras, 77 Jahre alt, aus Brandau. Ebenda. Frau P. Gehron, geb. Katzenmaier, 66 Jahre alt, aus Kolmbach. Dayton, O., Frau Elisabetha Vollen and, 71 Jahre alt, aus Hessen. W Aus der Wetterau, 8. März. Mächtig aufgetürmte Wagen mit Heu und Stroh beladen, ziehen jetzt alltäglich von und durch unsere Gegend nach Frankfurt, wo diese Fouragegegenstände gut bezahlt werden. Der Landtransport dieser Futter- und Streumittel ist immer noch billiger, als die Eisenbahnfracht, weil die Fuhrwerksbesitzer ihre Gespanne dadurch beschäftigen können. Auch der Holz- transport ist sehr lebhaft, man sieht lange Wagenreihen die Straßen dahin ziehen. — Die Holzhauereien sind größtenteils beendigt, weil sie durch die milde, trockene Witterung gefördert wurden, sodaß niemals eine Unterbrechung stattfand. — Wir haben bereits junge Gänse, während anderwärts kaum das Eierlegen begann; die gelben, munteren Dinger sehen allerliebst aus und werden von den Züchtern, wenn äußerst thunlich, in den Mittagssonnenschein auf die Wiesen verbracht. 4- Nidda, 8. März. Unser heutiger Markt war nur mäßig besucht. Auf dem blos mit Schweinen befahrenen Viehmarkte herrschte lebhafter Handel bei günstigen Preisen ; es kosteten Ferkel das Paar bis 33 Mk. und Einlegschweine bis 56 Mk. — Auf dem Krammarkt sind nur einige Stände errichtet gewesen. Die feuchte Witterung und kürzlichen Märkte in der Umgegend hatten unsren heutigen sonst gut besuchten Markt ungünstig beeinflußt. i. Finkenloch, 8. März. Die Nachgrabungen, welche bei uns im vorigen Sommer und noch später vor- biefe haben sicherlich, wie die aufgefundenen, mit metallischen Schichten überzogenen Gegenstände beweisen, die Kunst der Galvanoplastik bereits verstanden, denn diese Ueberzüge haben auf andere Weise nicht hergestellt werden können, und das Rätsel ihrer Entstehung hat erst die Erfindung der Galvanoplastik gelöst. So kann man also Jacobi eigentlich als den Wiedererfinder dieser lange verschollenen Kunst bezeichnen. Doch dabei blieb der unermüdlich thätige Gelehrte nicht stehen. In den Jahren 1837—1839 konstruierte er eine größere elektromagnetische Maschine, „welche bei Anwendung von 64 Grove'schen Elementen ungefähr eine Pferdekraft gab und im Jahre 1839 ein mit 14 Personen bemanntes Boot auf der Newa gegen die Strömung in Bewegung setzte. Es ist dies der erste Versuch, im großen den Elektromagnetismus zum Betriebe eines Fahrzeuges zu verwenden." Das elektrisch bewegte Boot erregte selbstverständlich das größte Aufsehen, alle Welt sprach von ihm »Ü derselben Bewunderung — und vielleicht Ungläubigkeit — wie von den gleichzeitig von Stratingh und Becker in Groningen und von Botto in Turin durch Elektromotoren betriebenen Wagen und der von Davidson elektrisch betriebenen Lokomotive. Sogar der deutsche Bundestag kam durch die erzählten wissenschaftlichen Großthaten aus seiner berühmten Ruhe und schrieb eine Nationalbelohnung für die Konstruktion eines für derartige Zwecke brauchbaren Elektromotors aus, denn der praktischen Anwendung des erfundenen Bootes stand noch die Kostspieligkeit des Betriebs ha Wege. 1840 veröffentlichte Jacobi seine Theorie der elektromagnetischen Maschinen, später unternahm er auf kaiserliche Anweisung die Herstellung einer unterirdischen Telegraphenleitung zwischen Petersburg und Zarskoje Selo und konstruierte für den Gebrauch derselben mehrere neue höchst sinnreiche Telegraphen-Apparate. Um dieselbe Zeit beschäftigte er sich mit der Verbesserung der Fernzündung von Minen durch den elektrischen Strom, Versuche, die im Krimkriege seitens der russischen Regierung ausgedehnte Verwendung fanden. Wir heben weiter, da sich im Rahmen unseres Artikels ein ausführliches Eingehen auf die Thätigkeit des Gelehrten verbietet, seine mit Augerand 1850 zu Petersburg angestellten Versuche mit dem Bogenlicht hervor, ferner seine Erfindung von Stromregulatoren mit flüssigen und festen Leitern, des Drahtvoltagometers und des Quecksilber- Voltagometers sowie der sogenannten Gegen-Batterie und neuesten Methoden zur Messung des galvanischen Stroms. Von der Messung in seinem speziellen Fache kam er auf die Prüfungen der vorhandenen allgemeinen Meßmethoden und nahm bei Gelegenheit der Pariser Weltausstellung im Jahre 1867 als Delegierter Rußlands an dem internationalen Komitee teil, welches über die Mittel zur Erzielung einer Einheit der Maaße, Gewichte und Münzen zu beraten hatte. Als Präsident der Kommission für die Einigung der Maaße empfahl er in seinem Bericht die allgemeine Einführung des metrischen Maaß- und Gewichtssystems in allen Ländern, sodaß er sich auch um die Entwicklung und Förderung des internationalen Verkehrs große Verdienste erworben hat. Auf seine Veranlassung wurde auch eine internationale Kommission zur Leitung der Anfertigung neuer metrischer Prototype entsprechend dem derzeitigen Standpunkt der Wissenschaft und Technik niedergesetzt, da der scharfsichtige Forscher bei der Besichtigung der bisherigen Maßeinheiten sofort deren Unzulänglichkeit erkannte. Wir, die wir jetzt die Früchte dieser weitsichtigen Vorschläge und Anregungen genießen, haben gewiß alle Ursache, des geistigen Urhebers so wertvoller Einrichtungen dankbar zu gedenken, der alle Materien, in welche er hineinblickte, nicht nur sofort beherrschte, sondern auch in allen neues und nützliches hervorbrachte. Die erwähnte Rede gedenkt noch der Erfindung eines „höchst sinnreichen Apparats zur Trennung und Messung von Flüssigkeiten verschiedenen spezifischen Gewichts all Kontrollapparat für Branntweinbrennereien und sehr schätzens werter Untersuchungen über die Konstruktion identischer Aräometer". Die große Fülle der wertvollen Ergebnissi der Jacobischen Thätigkeit ist jedoch damit keineswegs er schöpft, wie die von ihm hinterlassenen, reichste Auregunc und Belehrung gebenden Schriften beweisen. Der Lohr der Welt blieb dem verdienten Forscher nicht aus, die Er Hebung zum russischen Staatsrat und der Adelstitel spreche» für die Anerkennung des Landes, dem er in erster Linr feine Arbeit gewidmet hatte, wenn auch selbstverständlich bei Nutzen davon die ganze zivilisierte Welt erntete. Im Jahre 1870 begann der rastlos schaffende Man» zu kränkeln, und in der Nacht zum 27. Februar 1874 (bei 10. März unseres Kalenders) raffte ein heftiger Ansal seines Uebels ihn hinweg. Aber nur den sterblichen Seit, nicht seinen Geist, der in seinen Erfindungen und ihre* herrlichen Ergebnissen noch immer lebendig ist und es allezeit bleiben wird. Und auch der Mensch bleibt unter der Nach weit im edelsten Angedenken. „Wir wissen", schließt sei» Gedächtnisredner den ihm gewidmeten Nekrolog, „daß an Jacobi mehr als einmal in seinem Leben die Versuchung herangetreten ist, dieses sein Erfindertalent im Dienste btt Technik in unmittelbar reich lohnender Weise zu verwerten Er ist aber der Wissenschaft treu geblieben, und sie wirk', neben den vielen Auszeichnungen, die ihm dafür schon » Leben zu Teil geworden sind, dankbar seinen Namen btfl spätesten Geschlechtern überliefern". Uns aber freut es vol allen Dingen, daß der hochverdiente, erfindungsreiche, uneigennützige Gelehrte ein Kind unseres Vaterlandes gewesen daß es deutscher Geist war, der in ihm und durch iHv gewirkt und so reichen Segen erzeugt hat für Wissenschw und Lebe». Die diesjährig föflft »erben. 8na *i. Die Berka Cngtboi btt 1 NWnft, 1 ßaienfi , , der Uww, 1 tudjt. ? wWn, 2 lüditiQf :Ä»“! SÄ»" KV«” jitf, mir W*' mbtW imtatn WW tziM gab es tute mit großen ilpM Namen; als et h> .Der Fisch ist wo! ziemlich preiswert; lange nicht nach ihr bejaht das und äuß gestiegen sei, wora „Nun, dann essen Heschichte: „Wähl lebte, war dort e Saviar eingetroffen, ihn meinem alten S mich später in Berti eingetroffen war, da von diesem guten 8c den hatte die Hvsge^ Bemerkung eines antwtete btt M' ,£), noch M mef) gespräch sagte Lol ist mit einem her marck dieses The kenne auch die go Freund ein echter ^^ugghaus 2188 Aßlar Bechlingen Aerghausen Breitenbach Dillhei« Dreisbach Ntufuti ^'-derleiy B e Hm »• SsS* ' 6. Ös ’Jra feto* ?s°pn in 5ßjw ; ; rU"b Rtt I, e bedeutende il » M der Gch Homburg v. b Stimme noch f* m der Höhe Immerhin fehlt, srithblithenden Wierdes Frei chneesall hatten ttr ^biS zu den M, Die deutsche El inen Bericht über Schülerzahl Hai ch am Ende des en ' 14 Snaben unt nder am Schlot M» ruaben u 'oon 6 bis 11 j* achnoMm Mb Sbtthyn: in itfai ii§ zuwUMM^ Nicht MM tii ung (Oestmchi i Jen), dazu tonnnti , ein Russe, einM; jenftänbc sind diesetk längen der pnuM 13. Jahrgang an, • ig an die fraA I gegenwärtig unltr des Herrn Daniel LL früher in Sam Miiswertn H'Y-- rch bie baöM'-’ oerureg findet, aufang April W< ■en bie eifern gtR;. Wen zu |Ä * rachlenntnisse halber^ hatte üch ««e »Sch- en ijt einen an W' n inl ■!$** «* w »tm $o*“ V ««Ä 'M D«« «bMh ih" verosfentllch lcherindrnBistn°m> Ti,M»g «”b*' . •^:4)»n Eewlch- HZ !«Sjg& offenen, W - en bewc'fem 'Ä* jW * '• P f.eftider * pW! • nur den ' j n »WÄ» *•<* lebend'?/,„.ter der^ ,®ir <«. . ' bnieten «‘"bie sitrf* ne® Nb-« „ $* -eng' ’ Familienkreis cingeführt hat, eine sehr lebendig geschriebene Skizze in den „Grenzboten". Besonders interessant ist die Schilderung der Tafelrunde. Gittermann schreibt unter anderem : Als wir uns zu Tisch gesetzt hatten, wandte Bismarck sich gleich an mich mit der Frage: „Sagen Sie einmal, gehören Sie auch zu den groben Aerzten?" Auf meine Anwort, daß ich das nicht wüßte, daß aber nach meiner Ansicht die groben Aerzte die besseren wären, sagte er lebhaft: „Ja, da haben Sie recht, ich habe auch immer mehr Vertrauen, wenn mir jemand mit einer gewissen ehrlichen Derbheit entgegenkommt." Die Fürstin bemerkt, daß man sich über allzu große Höflichkeit ihres Arztes (Dr. Schweninger) nicht beklagen könne, und erzählt eine Geschichte, die an der Tafelrunde stürmische Heiterkeit hervorruft. „Ja," sagt der Fürst, „wenn einem von uns etwas fehlt, dann heißt es immer zuerst: Er hat sich verfressen!" Das Menu war reichhaltig und die Fürstin nahm Gelegen freit, mir gegenüber folgendes zu äußern: „Glauben Sie nicht, daß wir immer so opulent leben, wie heute? Aber einer der Herren ist ein reicher Junggesell, der sich einen Weinkeller und eine Tafel hält, gegen die wir nur mit besonderen Anstrengungen konkurrieren können." Nach der Suppe gab es einen gebackenen Fisch, und der Fürst, der mit großem Appetit davon speist, erkundigt sich nach seinem Namen; als er hört, daß es eine Goldbutte sei, sagt er: „Der Fisch ist wohlschmeckend und, so viel ich weiß, noch ziemlich preiswert; überhaupt werden ja die Fische noch lange nicht nach ihrem wahren Wert gewürdigt." Die Fürstin bejaht das und äußert, daß der Kaviar jetzt enorm im Preise gestiegen sei, worauf ihr der Hausherr trocken erwidert: „Nun, dann esien wir keinen!" Er erzählt dann folgende Geschichte: „Während ich in Petersburg als Gesandter lebte, war dort einmal eine besondere kostbare Sendung -aviar eingetroffen, wovon ich gleich ein Pud kaufte, um ihn meinem alten Kaiser als Präsent zu schicken. Als ich mich später in Berlin erkundigte, ob die Sendung richtig «„getroffen war, da erfuhr ich denn, daß mein alter Herr von diesem guten Kaviar überhaupt nichts bekommen habe, den hatte die Hofgesellschaft allein aufgefreffen." Auf die Bemerkung eines Herrn, ob denn so etwas möglich sei, Antwortete der Fürst, lebhaft, mit den Händen winkend: „O, noch viel mehr!" — Während einer Pause im Tischgespräch sagte Lothar Bucher dem Fürsten: „Gittermann ist mit einem Herrn v. X. befreundet", worauf Fürst Bis- «cirtf dieses Thema aufgreift und folgendes sagt: „Ich kenne auch die ganze Familie ziemlich gut, und wenn Ihr Freund ein echter Sohn derselben ist, dann muß er tüchtig kneipen können, denn sie saufen alle. Während der Zeit des Erfurter Parlaments hatten wir unter unserer konservativen Fraktion auch zwei Bellern dieses Namens, die aber niemals an den Sitzungen teilnahmen, sondern immer in einem bestimmten Restaurationslokal zu finden waren, wo sie Sekt soffen. Hatten wir ihre Stimmen nötig, dann mußten wir sie von unserem Fraktionsdiener jedesmal abholen lassen, und da kam es dann freilich vor, daß die Herren kaum noch ihre Pflicht thun konnten, wenn sie mit Hilfe einiger handfester Packträger in den Sitzungssaal geschoben waren. Ja, mit dem Trinken ist es solche Sache! Bon meinem Großvater — sehen Sie das große Bild dort an der Wand, der alte Herr, der so wohl und rosig aussieht — weiß ich auch, daß er furchtbar viel Rheinwein trinken konnte. Nun passiert es mir seit einiger Zeit, daß mir die Augen so laufen, und wenn ich in die frische Luft komme, dann muß ich immerfort mit dem Taschentuch wischen. Ich denke dann immer an das alte Bibelwort, daß die Sünden der Väter an den Kindern bis ins dritte und vierte Glied heimgesucht werden sollen, und dann sage ich mir: „Bismarck! Das ist der Rheinwein, den Dein Großvater zu viel getrunken hat, der läuft jetzt den Enkeln zur Strafe aus den Augen." Mteratur, Wissenschaft und Kunst. — DaS neue Testament «ach der deutschen Uebersetzung Dr. Martin Luthers. Mu 97 Bildern und «arten, Berlin 1899 bet Glunc>. Preis einfach gebunden 3 Mk. Die beiden Berliner Dozenten D. N. Müller und Dr. I. Benzinger haben „zur Erinnerung en die Einweihung der deutschen evangelischen Erlöserktrche zu Jerusalem am 31. Okiober 1898 der deutschen evangelischen Christenheit» eine in ihrer Art originelle Ausgabe des neuen Testaments dargebracht. Die H-rauSgeber, der erstere ein geschätzter Archäologe auf dem Gebiete der christlichen Kunst, der andere ein hervorragender Kenner deS heiligen Landes bezwecken im Unterschied zu den vorhandenen Bilderdibeln, in welchen die biblischen Geschichten durch Kunstdtlder bet völlig freiem Walten der künstlerischen Phantafie illustriert werden, getreue, durch photographische Ausnahmen be- werkstelltgte Abbildungen der Oertlichketten und Stätten, auf welchen sich unseres Heilands Wirken zugetragen hat. Mögen diese auch heute dem Auge deS Beschauers fich vielfach anders darbieten als zur Zett Jesu, der Grundcharakier der Landschaften rc. bleibt ja doch derselbe, und gerade aus den vielen Trümmerfeldern spricht besonders mächtig die Sprache jener großen Vergangenheit. Die Mehrzahl der von den Evangelisten erwähnten Städte, Dörfer und Gegenden, die mit des Heilands Wirken und Passton verknüpften Punkte der Stadt Jerusalem, die Stätten der ersten Christengemeinden und viele Darstellungen aus der altchrtst- ltchen Kunst find in wirklich vorzüglichen Abbildungen wtedergegeben; unter jedem Bild firdet sich dte Belegstelle aus der Schrift. Dabet tst sorgfälttg vermieden, dem Werk etwa den Stempel eines Bllder- buches zu geben, dte geographischen und topographischen Bilder dienen nur der Hauptsache, dem Leser des Worte« Gottes baS Gelesene nach Möglichkeit zu veranschaulich«. So steht da« vibelwort im Vorder* gründ; der Druck tst ein klarer und sauberer, dte ganze Ausstattung etne edel-etnfache. Vor jedem Kapitel findet fich dne kurze JnhaltS- anfla&e, dte Parallelstellen zu den einzelnen Versen find angegebm. Da« ganze Werk bietet im Hinblick auf den billigen Preis ganz DOJltc5li*t6 unb kann al« Haus- und Familienbuch auf bat wärmste empfohlen werden. Dr. G. Uerkehr, Land und Volkswirtschaft. — VerficherungSanstalie« der Bayerische« Hypothek««* und Wechselba«k i« Müuche«. Die Feueroerstcheruno« Anstatt hatt- im Monat Januar dS. I«. einen Zugang von Mk. 37.667,311 an Verstcherungskapttal. Die Bruttoprämte betrug Mk. 583 884 46, der angemeldete Bruttobetrag an Schäden Mk. 391,608 und die Zahl der Brandfälle 1136. — Die LebenSversicherungS-Anstalt verzeichnete im Januar einen Zugang von 1528 Versicherungen über Mk. 1664.854 VersicherungSkavttai. — Die Letbrenienanstalt hatte im gleichen Monat einen Zugang von 38 Versicherungen mit Mk. 161,091 Kapitaleinlage für Mk. 159,17 jährliche Rente, die Ge* samtsnwme der versicherten Rente betrug demnach Ultimo Januar Mk. 2,147,765. — Zu der Unfallbranche wurden 471 allgemeine und Reifeunfallverstcherungen über Mk 4 566,525 Versicherungssumme für den Todesfall, Mk. 6,249,350 Versicherungssumme für den In- valtdttätSfall und Mk. 2,459,51 TageSrente für vorübergehende Erwerbsunfähigkeit abgelchtofien, sowie 146 Haftpflichtversicherungen über Mk. 5,099,000 Höchstschädensumme. — An Schäden wurden angemeldet: 1 JnvalidttätSfall, 50 Fälle mit vorübergehender Erwerbsunfähigkeit und 17 Haftpflichtschäden. 100,000 Mark Baar-Geld ist der erste Hauptgewinn der für ganz Deutschland genehmigten, beliebten und viel begehrten WohlfahrtS-Lose L Mk. 3 30 (Porto und Liste 30 Psg. mehr) der 2. Lotterie zu Zwecken der deutsch« Schutzgebiete. Ziehung 14., 15., 17., 18. und 19. April 1899 im Z'ehungSsaale Kgl. Preuß. StaatSlotterie zu Berlin. Lose empfiehtt daS Grnera'-Dedit Lttd. Müller & Co., Bankgeschäft in «ür«. derg, tn Mü«che« und hier alle LoSoerkaufstellen. 2004 Mondamin-Wintergerichte. Mondamin schätzt man meist nur als Sommerspetse; jedoch besitzt eS ausgezeichnete Eigenschaften gerade zum Bereiten warmer Spesen. Mondamin erwärmt und kräftigt den Körper, es ist ein willkommenes Nahrungsmittel in kalten Tag«. Jeder wird daher erfreut sein, zu lesen, daß Brown & Polson verschiedene neue Rezepte für heiße Speisen haben, wie: Eierkreme, Souffles, Apfelschnitten rc. Um allen Gelegenheit zum G brauch zu geb«, bietet dte Firma dte Rezepte in einem Buche kostenlos, franko an. Man braucht nur unter deutlicher Adreffenangabe sofort an Brown LPolson, Berlin C. 2, zu schreiben. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenftrabe 2. ««gebot der Arbeitnehmer r 3 Backer, 8 Fuhrknechte, 1 Fahrbursche, r Taglöhner, 1 Ladenfräulein, 1 Büffetfräulein, 1 Schreibgehilfe. Nachfrage der Arbeitgeber r l tüchtiger Drechsler, 2 tüchtige Sattler, 1 Tapezierer, 1 tücht. Feuerschmied und 1 Schlosser für eine hiesige Fabrik, 2 tücht. yauschlvfier, 2 tüchtige Huf- und Wagenschmiede, 2 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 rücht. Bauschreiner, 5- Dienstmädchen, 2 Lauffrauen. Lohverkauf. Die diesjährigen Loh-Erträge nachbenannter Gemeinden sollen verlasst werden. Angebote wolle man bi« zum 20. März d. I. hierher ein- reichen. Die Verkaufsbedingungen können hier eingesehen werden. Nemeindewald von: Distrikt und Schlag Alter des Hölze- Jahre Rinden- Qualität Mut* mählicher Ertrag Centner War Schwanzberg 9 a, IX. Harschwutz 15 b, X. 18 I. 270 gechltngen 15 I. 30 L-rrghausen Schäfersruh 25, VII. 15 I.' 60 Sreitenbach Salhecke 15 a, b, IV. Himberg 15, XIII. 20/15 II. 30 VMHeim 16 I. 60 Treisbach Bettenweidskopf 8 c, XL Htmbergsbirkm 32b, XI. 15 I. 130 cheingshausen 13 I. 60 Raßenfurt Birschhardt 5 a, VII. 19 I. 100 Ilschhausen Stoppclberg 15 a, b, III 17 I. 50 Medergirme» Wäldchen 15 I 60 Niederlemp Hochgrube 1 c, XVI. 16 1. 150 EhriugS hausen, den 6. März 1899. Der Bürgermeister: 8188 Hoemauu. Kokzverchigerung in Gräflicher Oberförsterei Laubach: Mo«tag de« 13. März l. I., nach Zusammenkunft um 9 Uhr vormittags Bi«et unteren Müllerwiese (Thiergarten), 1. im Zampertsthor: rm Buche: 85 Scheiter, JO Prügel, 18 Stöcke, 55 Reiser; 2. in Witdsrauverg (größtentheils vorgezeigt): Sude rm: 6 Scheiter, 85 Stammprügel, 760 Stammreiser (Schichten, 60 Ast- rc. likißer; 3 rm Fichten-Latten-Prügel, 14 Fichten (Bauholz) = 5,60 ebm; 3. in Mtlotf: 6 Eichen (Schnitt- und Bauholz) von 46—52 cm Durchm. mit (74 cbm, 10 Fichten-Bauholzstamme von 15—31 cm Durchm. — 8,00 cbm, l Stangen — 0,65 ebm; 4 rm Erlen- rc. Prügel, 16 rm -Reiserprügel, 14 rm ßch rn° rc. Reisig; 4. im Sarröyaus: lb Eichen (Bau- und Schnittholz) — 9,29 cbm, ti Iichten-Bauholzstämme von 15—30 cm Durchm. — 14,44 cbm, ß Kiefern — 1,10 ebm; 5. aus -Lausptah: 2 Kirschbäume = 0,74 cbm, 18 Fichtenstämme von 15—29 cm Durchm. — 8,38 cbm, 25 -Stangen von 10—14 cm Durchm. — 1,03: cbm; 6. aus Aksdorfer Zvatd: 20 rm Kiefern- :c. Prügel, 190 rm Buchen-, tidjien» rc. Stammreiser, 17 rm Lärchenstangen, 58 rm Fichten-Stammreiser (Bohnen- iamgen); 7. im Iiegetküttergraven bei Laubach (Beginn der Versteigerung vor- uWchtlich nachmittags rt/i Uhr): Buche rm: 120 Scheiter, 250 Stammprügel, M 'Stöcke, 65 Reiserprügel; 8) aus verschiedenen Distrikten des Reviers Thier- Mm: Kohlreiser und Lesholz flächenweise. Das Holz unter Nr. 5 und 6, sowie mmnzelt lagerndes Windfallholz wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und lemrant gegen Mittag im Taubhaus zum AuSgebote. Auskunft hierüber erteilt xr dem Termin Forstwart Melchior in Weickartshain. Laubach, den 6. März 1899. 2136 Gräfliche Oberförsterei. iirkiinntiiuuljiingi’ii Jagdverpachtung. Montag den 18. März lfd. IS., vormittags 10 Uhr, soll auf dem Rathaus dahier dte der Gemeinde Heuchelheim zustehende Feld- und Waldjagd auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Heuchelheim, den 8. März 1899. Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim. Kreiling. 2140 Bekanntmachung. Die Lieferung der Bedürfnisse des Haftlokals für das Rechnungsjahr 1899/1900, als: 5 Zentner Kornstroh, Reifer- besen, Petroleum, Reinigen der Oefen, Haarschneiden u. Rasiren, soll im SubmisfionSweg vergeben werden. Angebote mit entsprechender Auf- schrift find bis zum 16. März d. IS., vormittags 11 Uhr, einzureichen. Die Bestimmungen der Ministerial- erlasse« vom 16. Juni 1893 finden Anwendung. Zuschlagsfrist eine Woche. Lich, am 6. März 1899. Der Vorsteher des Haftlokals. Giller. 2152 llcrlh'igrriniiuii, Gebote auf dte diesjährige Lohernte der Gemeinden Dornholzhausen 60, Ebersgöns 60, Groß- Rechtenbach 180, Hochelheim 69, Klein Rechtenbach 90, Lützellinden 15, Nieder! een 69, Oberkleen 255, Reis- kirchen 120, Vollnkirchen 120 und Weidenhausen 45 Zentner find verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis 15. d. Mts., vormittag- 10 Uhr, zu welcher Zeit Eröffnung erfolgt, hierher ein- ;ureichen. Verkaufsbedingungen, Karte über Lage rc. der Schläge können hier eingesehen werden. Groß-Rechtenbach, 4. März 1899. 2135 Das Bürgermeister-Amt. Mittwoch den 22. März 1899, «achmittagS 2 Uhr, sollen im Pfand- lokale zu Gießen, SelterSweg 11, gegen Barzahlung versteigert werden: Sofa, Kommode, Kleiderschränke, Glasschrank, Schreibsekretär, Nähmaschine, Buchen-Bohlen, mehrere Wagen, 20 Zentner Heu und sonst. Hausgeräte. 2146 Kemmer, Pfandmeister. Hohversteigerung. WrstlichkVbkrforstkrkiHohellsolms. Montag den IS.März 1899. Zusammenkunft vormittag« 10 Uhr am EtchelSberg. Distrikt Eichelsberg. Buchen: 52 rm Scheit und Knüppel, 11 rm Stöcke, 1400 Wellen (Durchforstung); Eichen: 9 rm Knüppel, 2 rm Stöcke, 250 Wellen; Nadelholz: 12 rm Scheit und Knüppel, 57 rm Stöcke, 1650 Wellen. Grundwald. — Buchen: 63 rm Scheit und Knüppel, 20 rm Stöcke, 2700 Wellen, zumeist Durchforstung; Eichen: 6 rm Scheit und Knüppel,, 8 rm Stöcke, 450 Wellen; 1 rm Erlen Knüppel. Distrikt Annawald. Buchen: 24 rm Knüppel, 5 rm Stöcke, 2800 Wellen (Durchforstung); Eichen: 25 rm Scheite, 2 rm Knüppel, 48 rm Stöcke, 800 Wellen. Ho!;versteigemng im ßemeiubtHialb ;e Ruppertsburg. Samstag den 11. März l. IS. kommen in den Distrikten Langeberg und Ziegenberg zur Versteigerung : 36 rm Buchen-Rundscheiter, 248 „ Buchen-Stammknüppel, 41 „ Aspen-Knüppel, 300 „ Buchen-Ast* u. Stammreifig, 484 „ gemischte Stammretfige in ganzen Längen, 1 Eichenstamm-Abschnitt, 34 cm Dchm., 3,3 m Länge — 0,30 fm. Zusammenkunft und Anfang ist vormittags 10 Uhr in der Herzau bei den Brunnenquellen. Ruppertsburg, den 4. März 1899. Großh.BürgermeiftereiRuppertsburg. Lehr. 2060 - (f-inpfehlumicn Heinrich Arnold II., Marktstrsße 28, Ttlephm 115, empfiehlt 1065 GemöftoodelN pr. Kfd. 40,50 o. 60Kfg., Makkaroni „ KruchManaroui Apftiriuse98er„ Apfelfpaltku „ Aprikofea Kiruen Sattel- Fkigea Kirsche- Fwetschea SemischtesVbst „ 50 30 70 50 , 70 40,60,651.70, 35 40 40 30,40,501.60, 40 o-d 50 , la. Smmeuthaler- ] „ Sdamer- 1* ” Rlll? „ zimb-rger- „ S°°d- 1 ' „ Fr-hst-ckskiise per Stück 10 Kf-. S-de-sderger SLßrahvd-tter, täglich frische Za-dbutter, -8er Kie-eohoaig per Kfd. 1 Md. Feinstes, selbst ei-gemachtes Saaerdraat, -orr-glich dachende Erbse-, Koh-e- -lld zinsen. Versuchen Sie JAVA 340 von gefl. den vielfach preisgekrönten M. Schuster, Bonn, Dampf-Kaffee-Breuuerei, gegr. 1857, zu 60, 70, 75, 80, 85, 90 und 95 Psg. das halbe Pfund. Verkaufsstelle in Gieße« r H. 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