Nr 8 Erstes Blatt 1S99 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den llrete Gietzen Bkt Postbezug 2 Mark 50 Psg. vierteljährlich Dienstag den 10. Januar Rvvahmr von Anzeigen zu der nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer di- vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-Bermittlungsstellen de- In- und An-lande- nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Erscheint täglich mit Ausnahnie des Montags. Die Gießener Aamilleuvlätter werden dem Anzeiger Wöchentlich viermal beigelegt. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Mittler für hessische UslKsKunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger chicßen. Fernsprecher Nr -'1, Redaktion, Expedition und Druckerei: Schnlstraße Nr. 7. 2 Ma..' 2.) biq. monutlid) 75 Pfg. mit Bringerlobn. Amtlicher Ml. Bekanntmachung, betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Ruttershausen. In der Zeit vom 13. dss. Mts. bis einschließlich 19. dss. Mts. liegen auf dem Amtszimmer Großherzoglicher Bürgermeisterei Ruttershausen 1. das Geldausgleichungsverzeichnis über den Zuviel oder Zuwenig-Empfang an Geländewert, 2. das Geldausgleichungsverzeichnis über den Zuvieloder Zuwenig-Empfang an Obstbaumwert, 3. das Verzeichnis der Pachtentschädigungen für zu viel oder zu wenig empfangenes Gelände, 4. das Verzeichnis über besondere Herauszahlungen und Entschädigungen, 5. das Verzeichnis der durch die Melioration der Wiesen in den Gewannen 20, 21, 22, 23, 24 und 25 entstandenen Kosten zur Einsicht der Beteiligten offen. Einwendungen hiergegen sind bei Meidung des Ausschlusses innerhalb der oben angegebenen Frist bei Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen schriftlich einzureichen. Der Großherzogliche Bereinigungskommissär: Süffert, Kreisamtmann. Deutsches Reich« Berlin, 8. Januar. Entgegen anderweitigen Meldungen berichtet die „National Zeitung", daß bei dem Bundesratsbeschluß in der Lippe'schen Angelegenheit die Minderheit aus Bayern mit 6 Stimmen und Mecklenburg-Strelitz, Meiningen, Reuß ältere Linie und Lippe-Detmold mit je einer Stimme, zusammen 10 Stimmen bestand. Berlin, 7. Januar. Der kommandierende General des 10. Armee-Corps in Hannover, General der Infanterie v. Seebeck, hat sein Abschiedsgesuch eingereicht, ebenso der Kommandeur der 12. Infanterie-Brigade, v. Weise. Zum Nachfolger des Generals v. Seebeck dürfte voraussichtlich der Kommandant des Kaiserlichen Hauptquartiers, General-Leutnant v. Plessen ernannt werden. Zum Kommandeur des Hauptquartiers ist der bisherige Kommandeur der ersten Garde-Infanterie-Brigade, General-Major v. Kessel ausersehen, dem im Kommando der Brigade der Kommandeur des Kaiser-Alexander-Regiments, Oberst v. Moltke folgen soll. Berlin, 8. Januar. Dem „Lokal-Anzeiger" zufolge soll auch der kommandierende General des 14. Armeekorps in Karlsruhe, General von Bülow, sein Abschiedsgesuch eingereicht haben. Berlin, 8. Januar. Aus angeblich zuverlässiger Münchener Quelle erfährt das „Kleine Journal", Bayern habe die von Kaiser Wilhelm sympathisch begrüßte Errichtung eines Gerichtshofes für Fürsten als besondere Instanz für die Erledigung von Thronstreitigkeiten angeregt. Die Könige von Sachsen und Württemberg, sowie die Großherzoge von Baden und Hessen sympathisierten mit diesem Anträge Bayerns, der den Gegenstand weiterer Beratung bildete. Aus diesem Grunde erfolgte in der Lippe'schen Angelegenheit nur eine vorläufige Entscheidung, während die Suspension und eine definitive Erledigung der Thronfolgefrage vor dem Fürsten-Gerichtshof nur erfolgen wird, wenn dre streitenden Teile dessen Entscheidung anrufen. Berlin, 7. Januar. Der Entwurf einer Hypoth eke n- Bankordnung in seiner jetzigen Form wird, wie die Post hört, voraussichtlich im Bundesrat noch verschiedene Abänderungen erfahren. Die Ausschuß-Arbeiten dürften Beginnen, sobald die betreffenden Referenten hier eingetroffen Dnd. Die von den Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft zum Ausdruck gebrachten Wünsche sind teilweise in dem modifizierten Entwurf bereits berücksichtigt worden. Berlin, 7. Januar. Für die dem Missionar Pater Stenz Ende November v. I. von chinesischer Seite zugefugten Mißhandlungen ist, wie die „Germania" hört, fiofort nach dem Bekanntwerden der Unthat auf telegraphische Anordnung aus Berlin von der deutschen Vertretung in Penng Genugthuung beim Tsung-li-Aamen gefordert worden. Die chinesische Regierung gab ihrem aufrichtigen Bedauern über das Borgefallene Ausdruck und bewilligte ohne Zögern ie deutschen Forderungen: amtliche Wiedereinführung des Elffswnars, Unterstützung bei Errichtung einer Missions- Nation am Thatorte und strenge Bestrafung der Schuldigen, utzerdem wurde zwischen dem Vorstande der deutschkatholischen Mission und den beteiligten chinesischen Behörden über weitere Entschädigungen ein Einvernehmen erzielt. Die Vorschriften zur Verhütung einer Wiederholung solcher Vorkommnisse sind der chinesischen Bevölkerung aufs neue eingeschärft worden. Der Pater befindet sich im deutschen Lazarett in Tsintau in sicherer Pflege. Berlin, 7. Januar. Die Presse brachte vor kurzem über die Angelegenheit des Assistenten am staatswissenschaftlichen Seminar in Leipzig, Dr. Kuntze, einen längeren Artikel, an dessen Schluß an den Staatssekretär des Innern, Grafen Posadowsky appelliert wurde. Der Staatssekretär des Innern, Graf Posadowsky steht, wie die „Nordd. Allgem. Ztg." betont, der persönlichen Angelegenheit voll- kommen fern._________________________________________ Ausland. Budapest, 8. Januar. Von gut unterrichteter Wiener Seite wird versichert, die Stellung B anffys sei fester als je. Ein Kabinetswechsel werde nicht eintreten, dagegen dürfte das Parlament auf längere Zeit vertagt werden. Prag, 8. Januar. Von den deutschen Gastwirten Tetschens, Bodenbachs und mehrerer anderer Orte des Elbthals mit überwiegend deutscher Bevölkerung ist beschlossen worden, kein Bier mehr aus der zur Herrschaft Tetschen gehörigen Brauerei zu beziehen, und zwar wegen der antideutschen Haltung des Besitzers derHerrschaft Tetschen, des Ministerpräsidenten Grafen Thun. Auch mehrere Gastwirte in Schlesien haben über das Bier des Grafen Thun den Boykott verhängt. Krakau, 8. Januar. Der hier versammelt gewesene 6. Congreß der galizischen Sozialdemokraten ist gestern geschlossen worden. Aus den Verhandlungen ist noch zu entnehmen, daß beschlossen wurde, für die Errichtung des allgemeinen Wahlrechts zum Landtag aufs eifrigste zu agitieren. Rom, 8. Januar. Die Vorgänge in Abessinien nehmen die Aufmerksamkeit der Regierung in steigendem Maaße in Anspruch. Das Kriegsministerium trifft Vorbereitungen, um unverzüglich 20,000 Mann nach Erithrea abschick en zu können, sobald der Gouverneur Verstärkungen fordern sollte. Weiter soll ein besonderer Kredit von 14 560000 Lire für Einführung eines Schnellfeuer-Geschützes von der Kammer gefordert werden. Brüssel, 7. Januar. Die Regierung des Congo- staates teilt soeben mit: Die aufständischen Batetelas griffen bei Sungula am 4. November die Truppen des Cougostaates unter Führung des Leutnants Stevens an und verteidigten sich. Es fielen der schweizerische Offizier Lordi, der dänische Offizier Rahbeck. Schwer verwundet wurde der schwedische Offizier Adlerstrahl. Die Truppen des Cougostaates hatten etwa 200 Tote und Verwundete. Die Rebellen nahmen am 14. November das Fort Kabambare ein, dessen Besatzung nach Kassongo, dem Haupt-Quartier des Commandanten DHanis floh. Letzterer hat die Offensive ergriffen. Antwerpen, 8. Januar. Der Kapitän des englischen Dampfers „Meggie" erzählt, er habe in der Nähe des Kap Quessaut einen unbekannten Dampfer gesehen, der zu scheitern drohte. Seitens des englischen Dampfers konnte nicht das geringste gethan werden, um den Schiffbrüchigen zu helfen, da der Dampfer selbst Havarie erlitten hatte. Rotterdam, 8. Januar. Esterhazy erklärte, er werde der Vorladung des Kassationshofes keine Folge leisten, da er seine Verhaftung befürchte. Paris, 8. Januar. Die „Liga der Vaterländischen" veröffentlicht eine zweite Li ste ihrer Mitglieder, welche 1500 Namen umfaßt. Darunter befinden sich Mitglieder der Akademie, Advokaten, Professoren und Gelehrte. Paris, 8. Januar. Das Duell zwischen den beiden Redacteuren des „Siöcle" und „Soir" wird infolge eines Beschlusses der Kartellträger nicht stattfinden. Madrid, 7. Januar. Bei dem von dem General W e y l e r gegebenen Bankett, welchem zahlreiche hohe Offiziere beiwohnten, gaben die anwesenden Gäste dem Wunsche Ausdruck, daß der General Weyler unverweilt zur Macht gelange, damit die Reform des Heeres und der Marine, sowie die Wiederaufrichtung Spaniens zur Thatsache würden. Lissabon, 8. Januar. Der Kapitän eines englischen Dampfers meldet, daß er unterwegs vier Mann der Besatzung des englischen Dampfers „Wooler" an Bord genommen habe. Man glaubt, daß die übrige Besatzung des „Wooler" umgekommen ist. Konstantinopel, 8. Jannar. Die Pforte beschloß in der Angelegenheit der macedonischen Umtriebe ein Rund- schreiben an die Großmächte zu richten. Tunis, 8. Januar. Wegen verweigerter erhöhter Lohnforderungen sind die hiesigen Hafenarbeiter seit gestern ausständig. Lokales und Provinzielles. Gießen, den 9. Januar 1899. • • Parlamentarisches. Im Allerhöchsten Auftrage Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs hat Großherzogl. Ministerium der Justiz folgende zwei Gesetzentwürfe: 1) die Ausführung des Bürgerlichen Gesetzbuches betreffend, 2) die Umwandlung und Ablösung von Reallasten und Dienstbarkeiten betreffend, nebst Begründung den Ständen des Großherzogtums, und zwar zunächst der Zweiten Kammer, zur verfassungsmäßigen Beratung und Beschlußfassung vorgelegt. Aus dem Gerichtsdienst. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 7. Jan. den Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Lich Wilhelm Süffert zum Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Bad Nauheim, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Ulrichstein Karl Steinberger zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Hungen und den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Nidda Ernst Eckstein zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Ulrich- stein — sämmtlich mit Wirkung vom 1. Februar 1899 — zu ernennen. * * Erlaubniß zur Annahme und Tragen eines fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst gernht, am 31. Dezember vor. Js. dem Geh. Bergrat Weiß zu Bad Nauheim die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Kaiser von Oesterreich verliehenen Komturkreuzes des Kaiser Franz-Josef-Ordens, — dem Hausverwalter und Bademeister Kissel zu Bad Nauheim die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Seiner Majestät dem Kaiser von Oesterreich verliehenen Silbernen Verdienstkreuzes des Kaiser Franz-Josef-Ordens zu erteilen. • * Militärdienst-Nachrichten. Dr. Krahn, Unterarzt vom 1. Großh. Drag.-Regt. (Garde-Drag.-Regt.) Nr. 23, zum Assistenzarzt, Ur. Schröter, Unterarzt d. Res. vom Landwehrbezirk Gießen, zum Assistenzarzt d. Rcs. befördert; Dr. Orth, Stabsarzt der Landwehr 2. Aufgebots vom Landwehrbezirk I D rmstadt, der Abschied bewilligt. • * Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch Allerhöchste Entschließung Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 21 Dezember 1898 den Mitgliedern der freiwilligen Fabrikfeuerwehr der Firma „Lederfabrik, vormals Schlosser u. Komp." in Worms: Wilhelm Mehlmann und Wilhelm Zirkelbach in Worms. • * Kunstgeschichtliche Borträge. Herr Geheimer Hofrat Professor Dr. Philippi wird wöchentlich einmal und zwar von Mittwoch den 18. Januar ab (5 Uhr) in der Aula des Gymnasiums über „Grundsätze der Kunstbetrachtung und Richtung der modernen Kunst" sprechen. Obwohl die Vorträge, die nicht weiter bekannt gegeben werden, in erster Linie für Lehrer der hiesigen höheren Lehranstalten bestimmt sind, können, wie wir hören, doch auch andere Personen, die sich für diese Fragen interessieren, an dem Cyklus teilnehmen. P. Stadttheater. Anzengrubers Schauspiel „Der Pfarrer von Kirchfeld", das am Sonntag Abend vor gut besetztem Hause zur Aufführung gelangte, verdankt seine Entstehung der religiösen Erregung anfangs der 70er Jahre, hat aber als echtes Kunstwerk die Epoche, der es entstammt, lebenskräftig überdauert und sich auf der deutschen Bühne längst heimisch gemacht. Sein Charakter als Tendenzftück wird auf dem Theater dadurch abgeschwächt, daß das Zwiegespräch über Religion und Kirche, das im ersten Akt zwischen dem Grafen und dem Pfarrer stattfindet, erheblich gekürzt wird. Um so stärker treten die rein menschlichen Partien hervor und verhelfen dem „Volksstück", wie es der Dichter selbst nannte, zu einer tiefgehenden Wirkung. Dieselbe ist gestern dank der in allen Teilen trefflichen Darstellung auch hier nicht ausgeblieben. Wenn Herr D i e tz s ch, der die Titelrolle gab, in den ersten Szenen noch zu sehr zurückhielt, so entschädigte er dafür durch die bis zum Schluffe sich steigernde Größe der Auffassung. In packendster Weise brachte Herr Liebscher als Wurzelsepp die völlige innere Umwandlung dieses halbverkommenen Menschen zur Anschauung und errang sich mehrmals den lebhaftesten Beifall. Das ftische, trenherzige, finnige und doch resolute Wesen der Aunerl wurde von Frl. Pauli ausgezeichnet verkörpert, auch die beiden Liedchen sang sie so nett, daß man. das Weglassen der Rosegger'scheu Einlage „Bin i jüngst verwichen" bedauern konnte. In den kleineren Rollen sind besonders Herr Walter (Graf Finsterberg), Herr Helm als alter Pfarrer und Herr Köhler als Michel zu loben. Auch Herr W i l h e l m i war als Schulmeister gut, übertrieb aber namentlich im letzten Akte. Frau Kruse dürfte in der Rolle der Brigitta vielleicht etwas weniger den Hausdrachen hervorkehren. — Nach dem wohlverdienten Erfolg des Abends wäre es nur zu begrüßen, wenn der Pfarrer von Kirchfeld, wie es vor einigen Wochen schon einmal geplant war, nächstens auch als Volksvorstellung gegeben würde. •• Stadttheater. Auf vielfachen Wunsch wird morgen (Dienstag) Blumenthal-Kadelburgs „Im weißen Rößl" noch einmal als Abendvorstellung gegeben. Es ist dieses die zehnte Aufführung der zugkräftigen Novität in dieser Saison. Das Hauptinteresse konzcntriM sich augenblicklich auf das Gastspiel Carl Pepplers vom Hoftheater in Hannover, welcher außer in der am Mittwoch stattfindenden Theatervereins-Vorstellung am Freitag den 13. d. M. noch einmal als „Lear" in Shakespeares „König Lear" auftreten wird. ** Don Karl Peppler, unserem Landsmann, sind jetzt einige Bilder in den Schaufenstern der Herren Challier, Frees (Seltersweg) und Noll (Mäusburg) ausgestellt, welche den gefeierten Gast in verschiedenen seiner Rollen zeigen. Die Rolle des Konsul Bernick in den „Stützen der Gesellschaft" ist freilich nicht vertreten, denn diese wird im Gesellschaftsanzug gespielt. Auf das Stück selbst, welches zum erstenmale in Gießen zur Darstellung kommt, möchten wir auch an dieser Stelle nochmals aufmerksam machen. „Die Stützen der Gesellschaft" sind neben „Nora" dasjenige Drama Ibsens, welches auf dem Repertoire jeder einigermaßen bedeutenden Bühne steht. Ihre Beliebtheit verdanken die „Stützen" großenteils dem Umstand, daß sie nichts von dem spezifisch Jbsenschen, nichts Krasses und Trauriges enthalten und einen versöhnenden Ausgang haben. Daher wohl auch die Vorliebe des Damenpublikums für dieses Drama Ibsens, das zudem mit einem Lob der Frauen („Die Frauen sind die Stützen der Gesellschaft") schließen würde — wenn nicht diesen Worten Bernicks seine Schwägerin, die prächtig gezeichnete Lona Hessel, sofort die Worte entgegensetzte: „Da hast Du eine schwächliche Weisheit gelernt, Schwager; Freiheit und Wahrheit, das sind die Stützen der Gesellschaft". ** Wetterbericht. Von Westen her rückt niederer Druck in östlicher Richtung vor und trennt damit das barometrische Maximum, welches bereits an Intensität und Ausdehnung verloren hat, nach dem Südosten Europas zurück. Zunächst besteht noch die Herrschaft des hohen Druckes, doch wird die Witterung voraussichtlich einen beständigen Character annehmen. — Voraussichtliche Witterung: Zunächst mildes, aber im Allgemeinen unbeständiges Wetter. Ausstellung von Baumwolle- und Wollewaren, welche im Handel Deutsch-Ostafrikas für den Gebrauch der Eingeborenen Verwendung finden im Sitzungssaale der Großherzoglichen Zentralstelle für die Gewerbe zu Darmstadt. Die Ausstellung ist von Montag 9. Januar bis einschließlich Dienstag 17. Januar 1899 täglich von 9 bis 12 und 3 bis 5 Uhr geöffnet. Eintritt frei. Die Ausstellung enthält eine vom Kaiserlichen Gouverneuer in Deutsch-Ostafrika zusammengestellte Mustersammlung und ist geeignet, solche einheimische Fabrikanten und Großkaufleute aufmerksam zu machen, deren Fabrikerzeugnisse oder Handelsartikel sich besonders für den Handel nach Ostafrika eignen. Die Sammlung enthält: Baumwollestoffe, gebleichte und ungebleichte, gefärbte, bedruckte und buntgewebte, gewirkte Baumwvllewaren, Unterhemden, Mützen, Teppiche, Steppdecken, Schirme. Ferner Wollewaren in Verschiedenen Farben, Mützen und Kleider, Decken, gestickte Westen u. a. m. Zu zahlreichem Besuche laden wir alle Interessenten ein. Großh. Zentralstelle für die Gewerbe. Grünberg, 7. Januar. Im verflossenen Jahre wurden in der Pfarrei Grün berg 57 Kinder, 38 Knaben und 19 Mädchen geboren; hiervon entfallen auf Grünberg selbst 43 Kinder, 26 Knaben und 17 Mädchen. Gestorben sind 47 Personen, davon zu Grünberg 34. Getraut wurden 26 Paare, worunter 20 aus der Stadt selbst. Die Zahl der Konfirmierten betrug 49. Zum heiligen Abendmahl gingen 1283 Personen. An Kollekten gingen ein aus Grünberg 622 Mk. 35 Pf., aus den beiden Filialen Stangenrod und Lehnheim 105 Mk. 32 Pf., zusammen 727 Mk. 67 Pf. — Der älteste Bewohner unserer Stadt, Herr Rentner Joh. Jöckel, feierte am Neujahrstage seinen 92. Geburtstag. Trotz hohem Alter erfreut sich der ehrwürdige Greis noch bewundenswerter Rüstigkeit und Geistesfrische. — In der gestern Nachmittag stattgehabten Sitzung des Stadtvorstandes wurden die beiden neu gewählten Mitglieder, die Herren C. Dippel und Louis Moll, in ihr Amt eingewiesen und verpflichtet. Aus Oberhessen, 6. Januar, wird dem „N. Hess. Volksbl." geschrieben: Herchenhain, der höchstgelegenste Ort des Dogelbergs, droht von der Bildfläche zu verschwinden. Die ärmlichen Verhältnisse der Gegend haben den Großherzoglichen Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Seb. Weidner daselbst im Einverständnis mit der gesamten Bevölkerung bewogen, bei Großherzoglichen Ministerium den Antrag zu stellen, die gesamte Gemeinde Herchenhain einschließlich Felder, Wiesen und Hofraithen um den Preis von einer Million — wobei für den Morgen etwa 600 Mark erzielt würde — anzukaufen. Seitens Großherzoglichen Ministerums scheint man dem Plane nicht ganz ablehnend gegenüberzustehen, zumal der Staat trotz des sehr hohen Preises immer noch ein Geschäft machen würde, da die seitherigen Zuschüsse desselben für Schulwesen und dergleichen ziemlich bedeutend sind und es möglich wäre, durch Waldanlagen aus den 32 unwirtsamen Höhen eine sichere und dauernde Einnahmequelle zu erzielen. Die Realisierung des Planes ist dahin projektiert, daß das ganze Grundvermögen in den Besitz des Staates überginge und diejenigen Einwohner, die gesonnen wären, weiter daselbst zu weilen, ihre seitherigen Anwesen von dem Staate pachten würden; — ob der Plan zur Wirklichkeit wird, ist noch nicht gewiß, immerhin hat derselbe einige Aussicht, da vor kurzem ein höherer Beamter der Forstabteilung im Auftrage der Regierung in Herchenhain weilte und einer Gcmeinderatssitzung beiwohnte, in der diese Frage erörtert wurde. Bemerkt sei noch, daß man sich schon in den 40er Jahren einmal mit dem Gedanken trug, Herchenhain in die Gegend von Ulfa sog. Harp zu verpflanzen. X Darmstadt, 8. Januar. Ein in Oberhessen in bestem Andenken stehender, sehr verdienter Beamter ist in letzter Nacht nach langwierigem Leiden im hohen Alter von 81 Jahren verschieden, Rechnungsrat Moritz Moser. Der mit den besten Charakter- und Herzenseigenschaften Ausgestattete, dem ein köstlicher Humor der beste Begleiter aüf seinem Lebensweg war, hinterläßt auch in unserer Stadt zahlreiche Freunde und Bekannte. Die Beerdigung findet voraussichtlich am Dienstag statt. Bensheim, 6. Januar. Im benachbarten Schönberg brach gestern abend auf bis jetzt unerklärte Weise Feuer aus, dem das Wohnhaus, Scheuer und Nebengebäude des Ludwig Bormet zum Opfer fielen. Die nebenanliegende Kleinkinderschule konnte nur mit größter Mühe gerettet werden. Dieses ist seit kurzer Zeit der zweite Brand in dem Orte. Trotzdem die ganze Gemeinde sich an dem Löschungswerk beteiligte, konnte von dem Anwesen nichts gerettet werden. Lampertheim, 6. Januar. Die benachbarte Zellstoff- Fabrik Waldhof bedachte beim Jahreswechsel nicht nur ihre Beamten und die sämtlichen Vorarbeiter mit ansehnlichen Geldgeschenken, sondern erfreute auch die dort längere Zeit beschäftigten Arbeiter, worunter sehr viele hiesige, dadurch, daß sie denjenigen, die fünf Jahre ununterbrochen dort beschäftigt waren, je 5 Mk., den mit 5 bis 7 Jahren 10 Mk., den mit 7 Jahren 15 Mk., mit 8 bis 10 Jahren 20 Mk. und mit mehr wie 10 Jahren Arbeitszeit 30 Mk. als Neujahrsgruß schenkte. △ Mainz, 7. Januar. In der heutigen Generalversammlung der Bierbranerei Schöfferhof-Dreikönigshof wurde gemäß dem Antrag des Aufsichtsrates die Verteilung einer Dividende von 12J/2 Prozent beschlossen, die sofort zur Auszahlung gelangt. — Konstatiert wurde, daß das Unternehmen in den letzten zwölf Jahren seines Bestehens Mk. 1272451 Abschreibungen vorgenommenundMk. 1347 375 als Dividende verteilt hat. Die Reserven der Gesellschaft betragen über Mk. 650 000. Die im Durchschnitt in zwölf Jahren erteilte Dividende berechnet sich auf llJ/2 Prozent, während in den letzten 4 Jahren regelmäßig je 12>/2 Prozent bezahlt wurden. Die Aussichten für das kommende Geschäftsjahr wurden als günstig bezeichnet, indem in den drei Monaten bereits 1400 Hectoliter Bier mehr abgesetzt wurden. L. M. Karneval in Mainz. Seit vergangenen Sonntag stehen wir hier unter dem Zeichen des Prinzen Karneval. Eröffnet wurde die diesjährige Kampagne durch den üblichen Umzug der 12 Fanfarenbläser und der 20 Herolde. Hierauf folgten am Nachmittage und am Abend große karnevalistische Konzerte mit Absingen von Chorliedern, ausgeführt von der Kapelle des 27. Artillerie-Regiments, unter Mitwirkung des Fräulein Hedwig Materna und des Herrn Alfred Berdt vom hiesigen Stadttheater. Am Freitag fand die erste diesjährige Herrensitzung in der närrisch dekorierten Stadthalle statt. Schon von 5 Uhr an strömten die Narrhallesen, wohl 2000 an der Zahl, in die Halle, und dort vergingen ihnen die zwei Stunden bis zum Beginn der Sitzung ungewöhnlich schnell, mit Skatspielen. Punkt 7 Uhr 11 Minuten erhob sich der das Podium verhüllende Vorhang, und sogleich begann die Eröffnungsszene, mit dem Titel „Ui wie kalt", die teils am Nordpol, teils in Mainz spielt, und die eine Fülle guter wie auch einige schlechte Witze enthält. Sie wurde von den Narrhallesen Diebold, Stabel, Drescher, Heerdt, Rudolf und Willwoll sowie von den Damen Schemmel und Brunner mit Geschick und Witz dargestellt. Die technische Leitung lag in den Händen des Herrn Architekten Sutter, während die Regie Herr Georg Rücker vom Stadttheater übernommen hatte. Selbstverständlich brachte das Stück seinen Verfassern den Narren Alexander und Jlohascheck, wohlverdienten, reichen Beifall. Nachdem sich dieser einigermaßen gelegt, zog das Komitee, bestehend aus den Herren: Präsident Alexander, Sekretär Schmitz, Zeremonienmeister Köbig und Haffner sowie den Herren Kranße, Lembach, Günther, Krebs, Karle- bach und Kirchheim, ein, und Herr Präsident Alexander bestieg das Podium, um eine witzige Eröffnungsrede zu halten. Auf diese folgte Lied Nr. 1, das den närrischen Hofpoeten Korn zum Verfasser hatte. Als Sekretär Schmitz sein Protokoll verlesen, bestieg Provinzialdirektor Freiherr von Gagern das Podium, um in seinem, sowie im Namen des ebenfalls anwesenden Gouverneurs Baron von Collas, für die freundliche Einladung zu danken. Er schloß seinen beifallswürdigen Vortrag mit den Worten: die Meenzer sollen bleiben wie sie sind, Karnevalsmenschen. Daun sprach noch Herr Oberbürgermeister Dr. Gaßner, er drückte ebenfalls seinen Dank aus und versicherte dem Vereine seine Unterstützung. Die Narren Volk, Lösche, Koch, Drcmmel, Gebrüder Ganz, erfreuten noch durch ihre Vorträge, während die Herren Gerhards und Dremmel durch ihre Lieder für Stimmung sorgten. Den größten Beifall erzielte unstreitig der Vortrag des Stephan (Narr Schneider), der wie fast alle Vorträge und Lieder über das Gaswerk, den Viehhof, den Tietz und die Stadtverordnetemvahlen Herzog. Nachdem Lied Nr. 5, vom Narren Rudolf verfaßt, gesungen, verließen die Narrhallesen völlig befriedigt ihre närrische Hochburg, und mancher wird zu Hause noch eine Nachsitzung gehabt haben, die nichts weniger'als humoristisch war. Zu der Sitzung war auch ein Telegramm vom Staatsminister Rothe eingetroffen, in dem Herr Rothe seinem Bedauern Ausdruck giebt, der Versammlung nicht beiwohnen zu können. Wie die ersten, so versprechen auch die weiteren Veranstaltungen des diesjährigen Karnevals einen glänzenden Verlauf zu nehmen. Für ein närrisches Theaterstück hat der Karnevalverein ein Ausschreiben erlassen, das dem preisgekrönten Dichter die Zuerkennung der höchsten närrischen Ehren, in Gestalt von beliebigen, geheimen Hof- und anderen Titeln und Orden, sowie für seine Auslagen an Schreibmaterialien, wie Papier, Tinte, Fevern, Streusand und Radiergummi, eine Vergütung von 222 Mk. 22 Pfg. verspricht- Außer dem großen Carnevalvereine tagen in allen möglichen und unmöglichen Wirtschaften und Spelunken kleinere Vereine, die es sich angelegen sein lassen, gegen eine kleine Vergütung für Kappe und Lied ihre Mitglieder für einige Stunden gut zu unterhalten. Den Ueberschuß stellen die Vereine dann dem Comits zu Zugzwecken zur Verfügung. So verspricht der diesjährige Karneval einer der großartigsten, die wir je hatten, zu werden, denn an den Fastnachtstagen wird sowohl die Prinzen- als auch die Ranzengarde in vermehrter Zahl, erstere sogar in neuer Kostümierung, ausrücken, und ganz Mainz wird sich an dem Karneval beteiligen. △ Mainz, 8. Januar. Ein für Weinhändler wie Weinproduzenten nicht unwichtiges Urteil hat die Strafkammer des hiesigen Landgerichts in ihrer letzten Sitzung gefällt. Der Landwirt Grub aus Mommenheim war auf Grund des Nahrungsmittelgesetzes angeklagt und von dem Schöffengericht in Oppenheim zu einer Geldstrafe von 80 Mk. verurteilt worden, weil er zwei Stück Wein in den Handel gebracht hatte, die vollständig ungenießbar waren, indem sie schwarz geworden, bezw. den Essigstich bekommen. Gegen dieses Urteil ergriff Grub, der mit aller Energie behauptete, daß er die Weine gelassen wie solche gewachsen, mit Erfolg Berufung und wurde auf Grund eines interessanten Gutachtens eines Sachverständigen freigesprochen. Letzterer führte nämlich aus, daß das Kranksein des Weines an der Bodenbeschaffenheit des betreffenden Weinberges, im Bau des Weines oder auch am Keller liegen könne. Durch die Natur selbst sei der Essigstich in den sonst völlig naturreinen Wein gekommen, was der Angeklagte als Nichtchemiker nicht beobachten und merken könne, weshalb ihm auch eine Schuld nicht beizumessen sei, umsoweniger, als er von der Naturreinheit seines Weines überzeugt gewesen. Der gerichtliche Sachverständige schloß sich im allgemeinen diesem Gutachten an. Aus -er Zeit für die Zeit. Vor 91 Jahren, am 10. Januar 1808, wurde die Landbevölkerung der Freien Stadt Frankfurt a. M. von der drückenden Last der Leibeigenschaft befreit. In diesem unwürdigen Verhältnis war der Unterworfene nicht allein an die Scholle gefeffelt, sondern auch der Willkür der Guts« Herrschaft anheimgegeben und mußte sich vielen harten, mitunter ehrlosen Dienstleistungen und Verpflichtungen unterziehen. Ueberdies gab es verschiedene Grade der Abhängigkeit. Vermischtes. * Frankfurt a. M., 6. Januar. Aus Genf wird der „Franks. Ztg." geschrieben: Wie bereits gemeldet, wurden vier junge Genfer Touristen und der waadtländifche Führer Fontaunaz, die am Sylvester von Ormont abgegangen waren, in der Muveranhütte eingeschneit. Dem Führer und einem dec Touristen gelang es, nach Lettoz zurückzukehren, um Hilfe zu holen. Dem Führer sind die Ohren, dem Touristen drei Finger erfroren. Tiner der Zurückgebliebenen ist erkrankt und eine Expedition, unter der sich Oberst Ribordy und mehrere Führer aus Zermatt befinden, ging zur Hilfeleistung ab. Nach einer Depesche der „Baseler Nachr." aus Sitten ist der eine Tourist im Schnee umgekommen. Er heißt Lenormand, ist 21 Jahre alt und der einzige Sohn seiner Eltern. Er war beim Aufstieg zurückgeblieben, während feine Kameraden die Klubhütte erreichten. Als letztere gestern an der Stelle vorbeikamen, wo ihr Kamerad zurückgeblieben war, fanden sie nichts mehr von ihm. Er war vom Schnee völlig begraben. Sein Leichnam ist noch nicht aufgefunden worden. * Aus dem ehemaligen Kurhessen, 5. Januar. Die Kgl. Meteorologische Station zu Rauschenberg stellte am nach- mittag des 2. Januar d. I. um 4 Uhr am Stationsbarometer einen Luftdruck von nur 705,2 Millimeter fest; da» ist die tiefste barometrische Depression, welche in den letzten 60 Jahren über die hiesige Gegend niedergegangen ist. — Die Meteorologische Station Marburg beobachtete zu gleicher Zeit 708,9 Millimeter als tiefsten Barometerstand feit 26 Jahren. * Bergstürze. Der Bergsturz von Atrolo (Tessin) fördert Erinnerungen an ähnliche Ereigniffe zu Tage. 400000 Kubikmeter find in Airolo vom Saffo Rosso gefallen. Was ist das gegen andere Bergstürze in der Schweiz? Die abgebrochenen Felsen von Elm (Glarus) wurden auf 11000 OOQ, die von Goldau (Schwy,) auf 25000 000, die von Brienz (Graubünden) vom Sturze im Jahre 1749 aus 50000000 Kubikmeter geschätzt und ein ähnlicher großer Felssturz rote die genannten bereitet sich im Berner Oberland im Gebiete des Lammbaches vor. * Die Familie Bismarck. Aus Hamburg wird dem „Pester Lloyd" berichtet: Nach einer zuverlässigen Friedrichs- ruher Meldung übersiedelt Fürst Herbert Bismarck dauernd nach Berlin, was in politischen Kreisen große Aufmerksamkeit erregen dürfte. Er behält den Sekretär seines Vaters, Dr. | Chrysander, vorläufig in seinen Diensten. Graf und Gräfin Rantzau haben Friedrichsruh gleichfalls auf immer verlassen, sodaß das Schloß, in welchem die Leiche Bismarcks ruhl, ganz unbewohnt ist. Forstbeamte halten Wache. Wann die Ueberführung der Leiche ins Mausoleum stattfindet, ist no- unbestimmt. MV Dienstag Si-enbride »weites rwd ' to N6' ® ©!»«« da, 11 K «rrtUfl 10 vttlin-! erfährt, stattet 1*=’" ® kiwarteM B 6 W au^ in dn Unifo Me BoG Sttlii, lürnoöi? ton Md PMgen uni aw BiWiot Mer, 1 M llebeil, 1 Mbü I Werin, 1 Sd «achstag, 3 Sineibrt, 2 w tüt Mr unb h lortürtrinntn, 1 Lehrling 1 Mechamler, 1 1 Eyengln, 1 $ SM i 9». 200, au-gelost wo in §anben Zagt an btt. flnfung mbit 1898 anigtloofi Macht wirb. Höngen gegen de.- N «nfi Neuhausen, . M ™ Untersuch prchng virhan Etwirdch N and in Mtg, tJ fr fr M M SA 73 Ä 3 22 Mil 127 ' ' Sn w S CM v9 ' SJ e Beit. 18, winde die Land- ifflirt a. M. von befreit. $n Wem me nity allein an 3» bet &ut&‘ -eien harten, xait» mtzennntechchn. bWMUl ein h™bt«4>ert »«Hm aHtn SarneBalä W" jusrtennung der ■. 9^- geheimen •>« ^‘««fabunb ' aUen mögli^ lm-r-Vereine, :[e* V-rgiitnng Eige Stnnben ien die Vereine Nng. Sover- ^oßartigsten, die tnachtslagen wird -de in vermehrter ausrücken, und eteiligen. Veinhändler wie l hat die Straf- r letzten Sitzung teuheim war auf :t und oon dem Geldstrafe von ück Wein in den. ^ar waren, indem kommen. Gegen ergie behauptete, chsin, mit Erfolg iteressanten Gut- ochen. Letzterer 5 Weines an der lberges, im Bau me. Durch die Mig naturreinen Niehtchemiier nicht ii auch eine Schuld von der Naturrem- Der gerichtliche inen diesem Gut- , ®enf M der nimtlbtt, wurtm MitM« M"' , nbgeg«"g!" n>“tnl' , Mkek und ttw iijutebten,■ 6® btn Io* Mf‘ («ebenen W •*”* )derß SiH*)®* N-chr."« ! efommnt. « * .[««je Sot« lieble U W«i 8™"" “ 5.3«*S- ‘"LeU*01 ihr L. feft; da' i *■* welchein 1« — nl»«9*5 W be°b» Lb f'« n Karo«"^ «itoio M von AUU w 1*Ä» in der ^.10oOOOO- •5^* «irb b-» M Spül-lau der veremi-teu frankfurter Stadttheater. Opernhaus. . _ Dienstag den 10. Januar: Atda. Mittwoch den 11. Januar: Viertes Abonnement-Concert. Donnerstag den 12. Januar: Der Wildschütz. Freitag den 13. Januar: Gastspiel deS Herrn Lassalle von der großen Oper in Paris. Margarethe. S-mSt.g den 14. Januar, nachmittags SV, Uhr: Aschenbrödel. Abends 7 Uhr : Martha. Sonntag den 15. Januar, nachmittags 3V, Uhr: Aschenbrödel. AbendS7 Uhr: Walküre. Montag den 16. Januar: Zweites nnb letzte« Gastspiel des Herrn Lassalle von der großen Oper in Parts. Don Juan. Schauspielhaus. Dienstag den 10. Januar: Das Vermächtnis. Mittwoch bat 11. Januar: Faust. Donnerstag den 12. Januar: Za za. Freitag den 13. Januar: Stützen der Gesellschaft. SamStag den 14. Januar: Fuhrmann Henschel. Sonntag den 15. Januar, nachmittags 3V, Uhr: DaS Erbe. Abends 7 Uhr: Fuhrmann Henschel. Montag den 16. Januar: Zaza.__________________ Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 9. Januar. Wie das „Berliner Tageblatt" erfährt, stattete der Kaiser gestern dem französischen Bot-' schafter in Berlin, Marquis de Noailles, einen unerwarteten Besuch ab. Der Kaiser kam nachmittags um 6 Uhr aus Potsdam hier an und begab sich vom Bahnhofe in der Uniform der Garde du Corps sofort in die französische Botschaft, wo er 40 Minuten verblieb. Berlin, 9. Januar. Nach Blättermeldungen aus Tarnowitz entgleiste auf dem dortigen Bahnhofe ein von Naklo kommender Güterzug. Die Lokomotive, der Packwagen und sieben Güterwagen sprangen aus dem Geleise. Der Lokomotivführer, der Heizer und der Zugführer wurden schwer verletzt. Berlin, 9. Januar. Gestern früh um 4 Uhr wurde der Kriminal-Schutzmann Müller von mehreren Strolchen, welche er wegen Lärmen zur Ruhe verwiesen hatte, überfallen und thätlich angegriffen. Der Schutzmann erhielt einen Faustschlag über den Kopf, worauf er seinen Revolver zog und auf die Angreifer schoß. Dabei wurde der 25 Jahre alte verheiratete Arbeiter Drogowski g e - tötet. Berlin, 9. Januar. Aus Wien meldet das „Kleine Journal": Der österreichische Kronrat hat seine Beratungen beendet. Die Minister kehren nach Budapest zurück mit der Weisung, vorerst Besprechungen mit den aus der liberalen Partei ausgetretenen Abgeordneten zu pflegen, nach amtlicher Version, um eine Klärung der Lage herbeizuführen, thatsächlich aber, um die Zustimmung der liberalen Partei zu der hier gewünschten Vertagung des Reichsrates zu erlangen. Banffy wird in einigen Tagen wieder hierher kommen, um dem Kaiser, welcher den für gestern beabsichtigten Jagdausflug nach Muerzstey unterließ, Bericht zu erstatten. — Banffy hatte auch eine Besprechung mit dem deutschen Botschafter Grafen Eulenburg. Wien, 9. Januar. Die militärische österreichischungarische Gesandtschaft bei den Vereinigten Staaten von Amerika in Washington wurde zur Botschaft erhoben. Wien, 9. Januar. Am 17. d. M. tritt der Reichs- rat wieder zusammen. Rom, 9. Januar. Es wird nunmehr bestätigt, daß Kaiser Wilhelm Mitte März hier ein treff en und drei Tage Aufenthalt nehmen wird. Paris, 9. Januar. Die Revisionisten erklären sich den Rücktritt Beaurepaires aus dem für ihn ungünstigen Ausgange des letzten Zwischenfalles Bard-Picquart. Beaure- paire soll befürchtet haben, von dem Justizininister einen scharfen Verweis zu erhalten über seine ungesetzliche Haltung in dem besagten Zwischenfalle. Paris, 9. Januar. Großes Aufsehen erregt die gestern erfolgte Demission Beaurepaires als Präsident der Kriminalkammer des Kassationshofes. Dieselbe soll mit Meinungsdifserenzen bezüglich der Dreyfus-Angelegenheit zusammenhängen. Die Generalstabspresse erblickt in dem Rücktritt Beaurepaires einen Protest gegen die Revision des Dreyfusprozesses. Da der Fall Bard-Picquart zu Gunsten Beaurepaires erledigt ist, dürfte die Annahme gerechtfertigt sein, Baurepaire sei wegen der eigenartigen Haltung des Justizministers zum Rücktritt gezwungen worden. Paris, 9. Januar. Bei Besprechung des neuesten englischen Blaubuches über Madagaskar geben die Blätter der Ansicht Ausdruck, daß England thatsächlich darauf hinarbeite, gegen Frankreich Krieg zu führen, sodaß letzteres stets bereit sein müsse. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Montag den 9. Januar Abends 8 Uhr: Bibelstunde im Confirmandensaal der Johanneskirche. Apostelgeschichte 4, 5 ff. Psarrer Euler. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen I Gartenftrahe 2. Angebot der Arbeitnehmer: 1 Bäcker, 1 Drechsler, 1 Glaser, 1 Bau- schlofser, 1 Bauschreiner, 2 Fuhrknechte, 2 Taglöhner, 1 Taglöhner für leichtere Arbeit, 1 Hausbürschchen, 1 besseres Hausmädchen für Bad-Nauheim, 2 Lauffrauen, 1 Büglerin, 1 Schreibgehilfe, 1 Kellner. Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Bäcker, 1 Drechsler, 1 Schuhmacher, 3 Schneider, 2 Nicht. Bauschreiner, 2 Hausrburschen, 1 Taglöhner, 4 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Lauffrau, 8 bis 10 Ausripperinnen, 3 bis 4 Lumpensortiererinnen, 1 Flickfrau. Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Barbier, 1 Buchbinder, 2 Glaser, 2 Lackirer, 1 Mechaniker, 1 Sattler, 1 Schmied, 1 Schneider, 2 Schreiner, 4 Schuhmacher, 1 Spengler, 1 Wagner.______________________________________________________ Bekanntmachung. Die Schuldverschreibungen der Stadt Hungen Nr. 2, 4 und 7, A Mk. 200, sind laut Tilgungsplan zum 1. AprU 1899 zur Rückzahlung ausgelost worden. Diejenigen, welche die genannten Schuldverschreibungen in Händen haben, werden aufgefordert, das Kapital bis zu dem genannten Tage an der hiesigen Gemeindekaffe in Empfang zu nehmen; die Verzinsung endet mit 31. März d. I. Nr. 15 ä Mk. 300 ist im Januar 1898 ausgeloost, aber noch nicht präsenttrt worden, worauf aufmerksam gemacht wird. Hungen, im Januar 1899. Grobherzogliche Bürgermeisterei Hungen. Buttron. 446 Steckbrief. Gegen be.i unten beschriebenen Franz Anton Becker von Dachsenhausen, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungshaft wegen Er- preffung verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Gefängnis zu Ehringshausen abzuliefern. Limburg, den 3. Januar 1899. Königliche Staatsanwaltschaft. Beschreibung: Alter: 40 Jahre. Große: 1,68 m. Haare: dunkel. Bart: kleiner dunkler Schnurrbart. Gesichtsfarbe: blasses, abgelebtes Gesicht. Kleidung: brauner Ueber- zieher, schwarze Hose, kleiner grüner Filzhut, Regenschirm. Besondere Kennzeichen: Zwinkert beim Sprechen mit den Augen.____________________ Ikilh^rrninu’ii, Holz-Versteigerung im Gießener Stadtwald. Montag, den 16. Januar 1899, vormittags 9’/2 Uhr beginnend, sollen im Gießener Ttadtwald, Diftr. Lache und Bteiurutsche, versteigert werden: 100 Eichenstämme mit 24,41 fm, 3 Etchen-DerbsiangenmitO,32tva, 275,5 rm Buchen Scheitholz, 22 , Eichen- 127 „ Buchen-Knüppelholz, 73 „ Eichen- „ 4120 Wellen Buchen-Reifig, 150 „ Eichen- „ 77 rm Buchenstöcke, 15 „ Eichenstöcke. Die Zusammenkunft ist auf der Sicher Chaussee, 9. Schneise. Meßen, dm 9. Januar 1899. Moßh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 458 Mittwoch den 11. Januar d. Is., nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: 1 Sofa, 1 Kommode, 1 Kleiderschrank, 1 ob. Tisch, 2 vollst. Betten, 1 Schreibtisch, 3 Nähmaschinen, verschiedene Ladenschränke, eine Partie Filzhüte, eine Partie Schuhwaren u. a. m. 456 Geißler, Gerichtsvollzieher. fit 75 Jlfj. erhält man eine Originalflasche Dr. Mellinghoffs Kognak - Essenz zu 211 Liter Kognak in Gietzen bei Emil Fischbach und Otto Schaaf. 271 Trockenes Tanneu- uvd Kuchen - Kremchch empfiehlt 0109 Jak. Rinn XV., Holz- und Kohlenhandlnng, Heuchelheim. llmmrtlpnuv'n. 460] Zu vermieten: Ein Laden mit Wohnung per 1. April. ___M. Levi, Seltersweg. 461] Ein kleines, schönes Logis per 1. Februar zu vermieten. _____________M. Levi, Seltersweg. 457] Wohnung Ludwigftratze 42, bestehend aus 7 Zimmern mit allem Zubehör, per 1. April 1899 zu vermieten. __Wilhelm Seipp I. 0104] Ein schönes Mansardenlogis mit allem Zubehör per 1. Februar zu verm. Wwe. Eröninger, Steinstraße 61. 442] Ein kleines Logis zu vermieten. ____________________Rittergaffe 23. 220] Infolge Versetzung des Herrn Hauptsteueramts-Kontroleur Melchior ist das seit langen Jahren von demselben bewohnte Logis, bestehend aus 4 Zimmern, abgeschlossenem Vorplatz, Küche mit Wasserleitung, schöne freie Lage, sofort zu vermieten. Wilh. Reiber, Bahnhofstraße 63. 324] Mansardenwohnung, 2 Zimmer und Küche mit Zubehör, sofort billigst zu vermieten.______Reuen Bäue 11. 382] Die Beb Etage :c. des Block'schen Hauses, Wilhelmstraße 2, ist wegen Wegzug des Herrn Direktor Zschocke vom 1. April l. I. anderweit zu vermieten. Nähe:es Oftaulage 39, III.________ 269] 4-Zlmmerwohnung an ruhige Familie zum 1. 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Januar 1899 Die Beerdigung findet Dienstag den 10. d. Mts, Vormittags 11 Uhr, vom Sterbehause; Wallthorstrasse 63, aus statt. Todes-Anzeige. Statt jeder besonderen Anzeige teilen Freunden und Bekannten hierdurch mit, dass Sonntag morgen 8 Uhr unser lieber Gatte, Vater, Schwiegervater und Grossvater, der Kaufmann Herr Ludwig August Müller in seinem 79. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Familie L. A- Müller- Familie Fritz Flimm- Zu der morgen stattfindenden Ersatzwahl eines Vorstands-Mitgliedes der israelitischen Religionsgemeinde empfehlen wir Kenn Israel Rothschild $rJL Koiiiag»- S» *« ** ■»»«><" "’l als den geeignetsten Kandidaten Viele Wähler 289 verschiedenen Richtungen. 311 als geeigneten Kandidaten vor. Mehrere Wähler 463 452 Panorama Giessener Stadttheater. Dienstag den 10. Januar 1899t Neuen Baue 1. ’ew ,v< lövv: Wut ,.°ch einige Serien ~ 8um ..... und gerade das Riesen- Im weißen Aößk. tt^birge sollte niemand Lustspiel in 3 Akten von Blumenth» Lustspiel in 3 Akten von Blumenthal versäumen. IkbactieR: «. Burkhardt. — Druck und »erlag der Brühl'schen UmverfitätS^Such. und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Ikiatuon, Gießen, den 3. Januar 1899. Spar- und Leihkasse Gießen. Doering. und Kadelburg. Anfang 8 Uhr. Ende 10'/« Uhr. Beginn des Sommer-Semesteis Mitte April. Schluß Ende August d. I. Die Schule umfaßt vier Bau-Abteilungen. Das Schulgeld beträgt 50 Mark. Programme und Anmeldeformulare stnd durch die Dirrktion )er LandeS'Baugewerkschule, Darmstadt, Neckarstraße 3, zu erhalten. Schluß der Anmeldefrist am 1. März d. I 444 Die Direktion.____ Wanner Turnverein Das regelmäßige Turnen beginnt Dienstag den 8- Februar. Wegen der Vorbereitungen für das Winterfest werden die off1,ließen Turnabende bis auf Weiteres auf Dienstag und Donnerst'g beschränkt. Der Vorstand. Donnerstag den 12. Januar 1899, abends 8'/2 Uhr präzis: Die lebende Photographie mit zahlreichen Lichtbildern und unter Vorführung von Aufnahmen vermittelst eines Kinematographen- (Neu: Scenen aus dem spanisch-amerikanischen Kriege.) Von den ersten Versuchen, sich in Bewegung befindende Körper zu photographieren, ausgehend, giebt der Vortrag an der Hand zahlreicher Lichtbilder einen Ueberblick über die Entwickelung dieses für Wissenschaft und Kunst so wichtigen Zweiges der Photographie, der die Schwierigkeiten erläutert, mit denen diese Arbeiten verbunden waren, und die Wege, welche zu ihrer Bekämpfung ein geschlagen wurden. Durch die Vorführung einer grösseren Zahl neuester vorzüglicher Aufnahmen vermittelst des Kinematographen wird gezeigt, zu welcher Vollkommenheit dieser Zweig der Photographie gelangt ist. Karten für Nichtmitglieder ä Mk 1.— sind zu haben bei den Herren E. Challier. Neuen- W’’g, H. Noll, Mäusburg, und €). Orbig, Bahnhofstrasse, sowie abends an der Kasse, für Mitglieder (gratis) und deren Angehörige (ä 50 Pfg.) bei Herrn C. Orbig bezw. dem Gewerbevereinsdiener 462 Die Vorstände. Spar- und L'eihkasse Gießen. DieuStag den 10. und Donnerstag den IS. l. Mts werden bei unterzeichneter Kasse noch besondere Zahltage abgehalten. M Sl »IN w« Ae. I. Ricker sche Buchhandlung hier legt der Stadtauflage unserer heutigen Nummer einen Prospekt, ,, Einladung zum Abonnement auf die deutsche illustrierte Familien- und Moden Zeitung^, sowie „Illustrierte Sonntags-Zeitung für S)2«tf(hlQHb4 Frauen", bei, auf den wir hiermit besonders Hinweisen. 447 a - „Deutsche Bekleidungs-Akademie 208 8 n Frankfurt a. M. M. G. Martens. Zuschneide Lehranstalt v OStellenzuweisung. Pension. Ausbildung für Familien Bedarf. 2 Kurse von 40 Mk. an. Mode-Journale, Prospekte kostenfrei. V 0 ^n6erat erscheint Dienstag und Freitag. Vertreter für Journale überall gesucht, fi Kaufmännischer Verein und Ortsgewerbeverein Giessen. Vortrag des Herrn Franz Fürstenberg, Dozent an der Humboldt-Akademie Berlin Theater-Verein. Mittwoch den 11. Januar, abends 8 Uhr präcis» im Stadttheater Gast: Herr Karl Peppier vom Hoftheater in Hannover. Die Stützen der Gesellschaft. Schauspiel in vier Aufzügen von Henrik Ibsen. T)*l| , in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolphs Nachf.), JDlllvLS e Bowie an der Abendkasse: Erstes Parkett Mk. 3.50, Zweites Parkett Mk. 2.25, Studentenkarten Mk. 1.—, Schülerkarten Mk. 0.40, Gallerte Mk. 0 60. Für Mitglieder nur im Vorverkauf (bei weiterem Bedarf): Erstes Parkett Mk. 3—y Zweites Parkett Mk. 2.—. Theaterzettel 10 Pfennig. Nach Schluss des Theaters bei ungünstiger Witterung Omnibusverbindung nach TaraHt Großherzog Mr Frhrn. h uu6 Friedberg, । fotn Odersvrsin Ä\^. Brvtzn • zum Vortrag • ;Dr Dittmar, Lettin, 7. ll>as btutfät Mei'je nach M H, muß bem an unter A 3« Mick MW KM btt Sai *N M» Nfr und die H ikngade l . M i. 3i S« Session ^^tzeulivurs bet, ""eine von d worden. „ SnlUfo Knet Sitzung Zum 27. Januar, Geburtstag Ar. Mas. des Kaisers. Fahnen, Flaggen, Banner, sd,lfis= s- Ä. billige Nattonalfahnen, Adlerfahnen rc. Wappenschilder, Frausparente, Lampions, Aacketn, AenerwerL. Fest-Katalog gratis und franko. 0115 Bonner Aafinenfavrik (L^LL)inMonn a.M. Man IM KV'1» »«V »or. * SU| *'N 5 Für die morgen stattfindende Vorstandswahl der G $ israelitischen Religionsgcmeinde schlagen wir $ S Herrn • ! iknilnrii OMchnm - I c St wird die nach § Ö bti ;j( 'Jlahirafleiltom oiittelten Durchs shlogt von Mus v str den Lieferung Hafer Mk. 16, Gießen, de Grob li