uraeaux. iacs, "X y nbitter imittel gegen Bleichsncht Nervenübel Schwächezustände Appetitlosigkeit etc Ia8che (ca. 1 Liter) Mk. 4i_- e. 7 goldene Medaillen, ärztlichen Autoritäten. illen Apotheken. ^i^^enNaehahmnngen 1Mb lif', China-El,,,,. sienenden Schutzmarke, g44, Präparate, Mälhaoseii j.R, 's »Kakao ob empfohlenes Nahrungsmittel e, Magen- und Darmleldendt. U3 : 40-50 Tassen zu I Mk. hahir.ung. _______ HÄ In Dosen, r Kaffee-Zusitt 'OHM V klt. VT ulie WÜ sserdicht 320*' Ec üsener I .i,h,n BfiuhlU "**-$>* *** ,1 strteo Ur» j for* Nr. 264 Erstes Blatt. Donnerstag dm 9. November 189» Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf,, vierteljährlich. Zäezngsprci» vierleljährlich 2 Mart 20 Pfg monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohir «anahme eon Anzeigen zu der nachmittags für den Yolßendm tag erscheinenden Nummer bis norm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-vermittlungSstellen deS In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen«. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Die Gießener Aamilteuö lütter werden dem Anzeiger »dchmtlich viermal beigelegt Anrts- und Zlnzeigeblutt für den Ttreis Gieren. «edaktton, Expedition und Druckerei: Kchnlstratze Ar. 7. V_______________ Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwirt, Ktätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Kietzes. Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Teil Gießen, 7. November 1899. Betr.: Ausführung des Jnvalidenversicherungsgesetzes vom 13. Juli 1899; hier: Wahl der Vertreter der Arbeitgeber und der Versicherten bei den unteren Verwaltungsbehörden. Der vom Gr. Landesversicherungsamt ernannte Wahlkommiffär an die Vorstände der imLandkreiseGieste» vorhandenen Betriebs-(Fabrik-) Kassen, Kuapp- schaftskafseu «ud eingeschriebene« Hilfskasse«. Auf Grund des § 63 des Jnvalidenversicherungsgesetzes vom 13. Juli. 1899 und des § 9, sowie der nachstehend abgedruckten §§1—8 der Wahlordnung vom 25. Oktober 1899 wird hiermit Tagfahrt zur Abstimmung über die Wahl von vier Vertretern der Arbeitgeber und von vier Ersatzmännern derselben, auf Dienstag, de« 28. November 1899, von vormittags 9—10 Uhr, in dem Regierungsgebäude zu Gießen (Vrandplatz Nr. 9) sowie von vier Vertretern der Versicherten und von vier Ersatzmännern derselben auf Dienstag, den 28. November 1899, von vormittags 11—12 Uhr, ebendaselbst, anberaumt. Die Vorstände der nach § 1 der Wahlordnung wahlberechtigten Krankenkasien werden hiermit aufgefordert, alsbald nach Maßgabe des § 4 der Wahlordnung die Wahl der erforderlichen Wahlmänner und Ersatzmänner vorzunehmen und für jeden Wahlmann und jeden Ersatzmann eine hinsichtlich der Unterschriften amtlich zu beglaubigende Urkunde (Wahlvollmacht) auszustellen, die von den zu entsendenden Wahlmännern bezw. Ersatzmännern in den Abstimmungstermin mitzubringen und zur Legitimation vor- Zulegen sind. Ferner haben die Mahlmänner der Krankenkassen gemäß § 5 Abs. 2 der Wahlordnung im Abstimmungstermine eine von dem Kassenvorstand ausgestellte und von der Orts- stolizeibehörde auf Grund der Bücher der Kaste beglaubigte Bescheinigung über die Zahl der der Kasse angehörenden Versicherten (zur Jnvaliditäts- und Altersversicherung!) vorzulegen. Zugleich ergeht hiermit an die Kassenvorstände die Einladung, ihre Wahlmänner zu den oben bezeichneten Terminen zu entsenden, mit dem Anfügen, daß 1. die Letzteren nur nach Abgabe einer ordnungsmäßigen Wahlvollmacht und einer amtlich, beglaubigten Bescheinigung über den derzeitigen Mitgliederbestand der Kasse zur Abstimmung zugelassen werden können und 2. unterstellt werde, daß diejenigen Kassenvorstände, die zur Abstimmung Wahlmänner nicht entsenden, auf ihre Beteiligung an den Wahlen verzichten. Frhr. Schenck. § 1. Für den Bezirk jeder unteren Verwaltungsbehörde § 5 Abs. 1 der Verordnung vom 18. Oktober 1899), d. i. in jedem Kreis, sowie in den Städten Darmstadt, Mainz, Gießen, Offenbach und Worms, sind von den Vorständen der im Kreise bezw. in der Stadt vorhandenen Orts-, Betriebs- (Fabrik-) Bau- und Jnnungskrankenkassen, Knapp- schaftskassen und derjenigen eingeschriebenen oder auf Grund landesqesetzlicher Vorschriften errichteten Hilfskassen, welche die im § 75a des Krankenversicherungsgesetzes vorgesehene Bescheinigung besitzen und deren Bezirk sich mcht über den Bezirk des Kreises bezw. der Stadt hinaus erstreckt, sowie von dem Kreistage bezw. der Bürgermeisterei je vier Vertreter der Arbeitgeber und der Versicherten und ebensoviel Ersatzmänner zu wählen. Vorstände solcher Krankenkassen, für deren Mitglieder eine besondere Kasseneinrichtung im Sinne der §§ 8, 10 imd 11 des Jnv.-V.-G. besteht, sind nicht berechtigt, an den Wahlen teilzunehmen (§ 62 Abs. 2 I. V. G.). § 2. Die Wahl der Vertreter der Arbeitgeber und der Versicherten erfolgt auf fünf Jahre. Die Wahlperiode beginnt je am November des Gewählten bleiben nach Ablauf der Wahlperiode so lange im Amte, bis ihre Nachfolger das Amt angetreten haben. § 3. Die Wahlen finden in der Zeit vom 1. Oktober bis 15. November des Wahljahres unter der Leitung der von dem Großh. Landesversicherungsamt zu bestellenden Wahlkommistäre in der Weise statt, daß in den von den Letzteren für die Wahlen der Vertreter der beiden Gruppen anzuberaumenden Abstimmungstagfahrten — geeignetenfalls nach Bildung von Wahlbezirken — die von den wahlberechtigten Krankenkassen (§ 1) und dem Kreistag bezw. der Bürgermeisterei zu entsendenden Delegierten (Wahlmänuer) zusammentreten und in mündlicher Abstimmung die Vertreter und deren Ersatzmänner wählen. § 4. Die Wahlen der Delegierten (Wahlmänner) der wahlberechtigten Krankenkassen erfolgen in der Weise, daß die dem Vorstand angehörenden Vertreter der Arbeitgeber unter sich aus ihrer Mitte und ebenso die dem Vorstand angehörenden Vertreter der Versicherten je einen Wahlmann und einen Ersatzmann wählen, wobei einfache Stimmenmehrheit der Erschienenen, bei Stimmengleichheit das Los entscheidet. Krankenkassenvorstände, in welchen entweder die Arbeitgeber oder die Versicherten nicht vertreten sind, wählen nur einen Wahlmann und Ersatzmann. Hierbei werden diejenigen Versicherten, welche als Arbeitgeber versicherungspflichtige Personen nicht blos vorübergehend beschäftigen, den Arbeitgebern zugerechnet (§ 89 I. V. G.). Nach stattgehabter Wahl wird von dem Kassenvorstand für jeden Wahlmann und jeden Ersatzmann eine hinsichtlich der Unterschriften amtlich zu beglaubigende Urkunde (Wahlvollmacht) ausgestellt (Muster siehe Anlage 1), welche derselbe zu seiner Legitimation im Abstimmungstermin vorzulegen hat. Der Kreistag bezw. die Bürgermeisterei bezeichnet aus der Zahl der im Wahlbezirk wohnenden versicherten Personen, welche einer der in § 62 I. V. G. (vergl. § 1 Abs. 1 dieser Wahlordnung) bezeichneten Krankenkassen nicht angehören, und aus der Zahl der Arbeitgeber dieser Personen je so viel Wahlmänner und Ersatzmänner als Wahlbezirke vorhanden sind. Die Wahlen der Delegierten erfolgen durch einfache Stimmenmehrheit der Erschienenen. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. § 5. Bei der Abstimmung bemißt sich das Verhältnis der Stimmen der Wahlmänner (Stimmgewicht) nach der Zahl der der entsendenden Krankenkasse angehörenden bezw. der von dem Kreistag — der Bürgermeisterei — zu vertretenden Versicherten, so zwar, daß auf 1—50 Versicherte 1 Stimme, „ 51—100 „ 2 Stimmen, „ 101-200 3 und auf je weitere 100 Versicherte je eine weitere Stimme entfallen. Die Wahlmänner der Krankenkassen haben im Abstimmungstermin eine von dem Kassenvorstand ausgestellte und von der Ortspolizeibehörde auf Grund der Bücher der Kasse beglaubigte Bescheinigung über die Zahl der der Kasse angehörenden Versicherten vorzulegen. Ueber die Zahl der im Wahlbezirk wohnenden, einer Krankenkasse im Sinne des § 62 I. V. G. nicht angehören, den Versicherten ist von dem Kreisamt bezw. der Bürgermeisterei eine Bescheinigung auszustellen und dem Wahlkommissär vor dem Abstimmungstermin zuzustellen. § 6. Wählbar zu Vertretern der Arbeitgeber und der Versicherten sind nur männliche volljährige Personen, welche die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, im Wahlbezirk wohnen, nicht Mitglieder des Vorstandes der Versicherungsanstalt oder eines auf Grund des Jnvalidenver- sicheruugsgesetzes errichteten Schiedsgerichts und nicht nach § 32 des Gerichtsverfassungsgesetzes *) zum Amte eines Schöffen unfähig sind. Mindestens je 2 der von den Kreisämtern zuzuziehenden Vertreter und je 2 Ersatzmänner müssen am Sitze des Kreisamts oder höchstens 10 Kilometer von demselben ent- fernt wohnen. «) Unfähig zu dem Amte eines Schöffen sind: „1. Personen, welche die Befähigung in Folge strafgerichtlicher „Verurteilung verloren haben; ,2. Personen, gegen welche daS Hauptverfahren wegen eines Ber. „brechens oder eines Vergehens eröffnet ist, daS die Aberkennung "der bürgerlichen Ehrenrechte oder der Fähigkeit zur Bekleidung „öffentlicher Aemter zur Folge haben kann: „3. Personen, welche in Folge gerichtlicher Anordnung in der Verfügung über ihr Vermögen beschränkt find." Wählbar zu Vertretern der Arbeitgeber sind nur die Arbeitgeber der auf Grund des Jnvalidenversicherungsgesetzes versicherten Personen und die bevollmächtigten Leiter ihrer Betriebe, — zu Vertretern der Versicherten die auf Grund des genannten Gesetzes versicherten Personen. — Diejenigen Versicherten, welche als Arbeitgeber versicherungspflichtige Personen nicht blos vorübergehend beschäftigen, werden den Arbeitgebern zugerechnet (§ 89 I. V. G.). Die am Ende der Wahlperiode ausscheidenden Ver. tretet können wiedergewählt werden. § 7. Die Wahl der ständigen Vertreter und ihrer Ersatzmänner erfolgt für jede Gruppe in einem Wahlgang. Gewählt sind diejenigen nach § 6 wählbaren Personen, welche bei der Abstimmung die meisten Stimmen erhalten haben, mit der Maßgabe, daß die vier Höchstbestimmten als die ständigen Vertreter und die vier Nächsthöchstbestimmten als Ersatzmänner gewählt sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet das von dem Wahlkommissär zu ziehende Los. § 8. Die Wahl zum Vertreter der Arbeitgeber oder zum Ersatzmann eines solchen kann — vorbehaltlich der durch das Statut der Versicherungsanstalt etwa noch weiter festgesetzten Ablehnungsgründe — nur aus denselben Gründe« abgelehnt werden, aus welchen gemäß § 1786 Abs. 1. Ziffer 2—4 und 8 des Bürgerlichen Gesetzbuchs das Amt eines Vormunds abgelehnt werden kann.**) Die Wahrnehmung eines auf Grund des Jnvalidenversicherungsgesetzes, der Unfallversicherungsgesetze oder des Krankenversicherungsgesetzes übertragenen Ehrenamts steht der Führung einer Vormundschaft gleich. Die Wiederwahl zum Vertreter der Versicherten oder der Arbeitgeber oder zum Ersatzmann eines Vertreters kann für die nächste Wahlperiode abgelehnt werden. Die gewählten Vertreter und Ersatzmänner haben sich auf ergehende Aufforderung seitens des Wahlkommissärs diesem gegenüber binnen einer Woche zu erklären, ob sie die Wahl annehmen wollen oder nicht. Wird binnen dieser Frist ein zulässiger AblehnungS- grund vorgebracht, so gilt Derjenige an Stelle des Ablehnenden als gewählt, welcher nächstdem die meisten Stimmen erhalten hat. Wird die Wahl ohne zulässigen Grund abgelehnt,. worüber im Streitfälle das Großh. Landesversicherungsamt zu entscheiden hat, so hat der Wahlkommissär dem Vorsitzenden des Vorstands der Versicherungsanstalt Mitteilung zu machen, welcher gegen Personen, die die Wahl ohne zulässigen Grund ablehnen, Geldstrafe bis zu 500 Mark erkennen kann. Anlage i. Waht-Wokkmacht. Bei der heute ordnungsmäßig stattgehabten Wahl eines Wahlmannes zur Wahl der Vertreter der Arbeitgeber den Kreis ....................................................- ......................... für............................................................................. Versicherten die Stadt ............................................... ist der dem unterzeichneten Vorstand angehörendc (Vor« und Zuname)...............................................................- (Berufsstellung) ....................................................................- (Wohnort) zum (Ersatz-)Wahlmann gewählt worden und wird beauftragt (im Falle der Verhinderung des Wahlmanns N. N. zu N.) in der für die Wahl der Vertreter der - Arbeitgeber anfjeraumten Abstimmungstagfahrt in Versicherten am ren. mittag-...........Uhr, namens des Kaffenvorstands abzustimmen. am teun ..........................1899. Der Vorstand der ................................. (Unterschrift.) (Folgt Beglaubigung der Unterschriften durch die Ortspolizeibehörde.) **) „Die Uebernahme der Vormundschaft kann ablehnen: „1...................... „2. wer das sechzigste Lebensjahr vollendet hat; „3. wer mehr als 4 minderjährige eheliche Kinder hat; ein vom „einem anderen an Kindesstatt angenommenes Kind wird nicht „gerechnet; _ „4. wer durch Krankheit ober durch Gebrechen verhindert ist, die „Vormundschaft ordnungsmäßig zu führen; 8. wer mehr als eine Vormundschaft oder Pflegschaft führt; die „Vormundschaft ober Pflegschaft über mehrere Geschwister gilt „nur als eine; bie Führung von 2 Gegenvormunbschasten steht „ber Führung einer Vormundschaft gleich." Es lst eigentümlich, daß dort, wo man gegen die Kreise wettert, die an den Bismarckschen Traditionen — natürlich unehrlicher Weise und nur aus Großmannssucht, verletzter Eitelkeit und Lust am Nörgeln — festhalten, wo man also auch einen engen Anschluß an Rußland empfiehlt und einen neuen Neutralitätsvertrag mit lebhafter Freude begrüßen würde, — es ist eigentümlich, sagen wir, daß hier, im Kreise der Offiziösen, die nun ihrerseits auf die Wahrung der Bismarckschen Traditionen Anspruch machen, vor einem allzuengen Anschluß an Rußland gewarnt wird. Gerade von Rußland trennen uns keine Interessengegensätze, wir sind nirgends seine Rivalen und selbst die russisch-französische Allianz ist nur ein unnatürliches Gebilde, geschaffen durch die negative Staatskunst des Grafen Caprivi. Sie hat niemals den Zaren verpflichtet, sich zur Stütze der auf den Rückerwerb der Reichslande gerichteten chauvinistischen Hoffnungen zu machen. Ein enger Anschluß an Rußland würde uns nicht den Atem rauben, sondern uns von einem drückenden Alp befreien, erwürbe uns den Rücken decken und von unseren Händen die Fesseln nehmen. Es gehört doch wahrlich nur eine geringe Kenntnis der geschichtlichen Ereignisse dazu, in solchen Argumentationen den Kern der Bismarckschen Traditionen zu erkennen. Und weil der Haren- besuch solchen Ausblick erschließt, deshalb ist er un§ und wohl dem ganzen, nichtoffiziösen deutschen Volke ebenso willkommen, wie uns die Englandfahrt mit schweren Sorgen erfüllt. * Dom Kriegsschauplatz. Falsche Kriegsmelduugeri. Fast alle Londoner Zeitungen kündigen ihre wichtigsten Nachrichten täglich durch große Straßenplakate an, die eine Nr. 42 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben am 4. d. M., enthält: (Nr. 2620.) Verordnung zur Ausführung des Patentgesetzes vom 7. April 1891 und des Gesetzes, betr. den Schutz von Gebrauchsmustern, vom 1. Juni 1891. Vom 25. Oktober 1899. (Nr. 2621.) Vereinbarung zwischen dem Deutschen Reiche und Peru, betr. die Stellung der deutschen Konsuln in Peru und der peruanischen Konsuln in Deutschland. Vom 28. Juni 1897. (Nr. 2622.) Bekanntmachung, betr. eine Abänderung be& Verzeichnisses der gewerblichen Anlagen, welche einer besonderen Genehmigung bedürfen. Vom 31. Oktober 1899. Gießen, den 8. November 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. __________v. B echtold. London, 7. November. Aus Ladysmith, Mafe- king und Kimberley fehlt bis heute abend jede offizielle Nachricht. Man glaubt immer mehr mehr an die Uebergabe von Ladysmith, obwohl General Buller es für nötig erachtet hat, das schwere Geschütz des Kriegsschiffes „Terrible" auszuschiffen, um den Versuch zu machen, dasselbe nach Ladysmith zu bringen. Auch kleinere Geschütze wurden ausgeschifft. Die telegraphischen Verbindungen zwischen (Saftcourt und Pietermaritzburg sind vollständig abgeschnitten. Faktoren dazu geführt, vorhandene Mißverständniffe aufzuklären und die Wolken, die sich drohend am Horizonte sammelten, zu zerstreuen. Sicherlich wird auch jetzt Kaiser Wilhelm dem Zaren die Gründe entwickeln, die ihn nachLondon führen, um die Keime eines leicht erwachsenden Mißtrauens in die deutsche Politik von vornherein zu zerstören ' Denn es ist ohne weiteres klar, daß Rußland nicht gerade angenehm berührt sein kann, wenn in kölscher Stunde, in der seine eigene Diplomatie sich zu einem anti-englischen Feldzuge rüstet, die deutsche Politik ihr moralisches Gewicht zu Gunsten der Gegner einsetzt und in der Kaiserreise — man mag ihren privaten Charakter noch so eifrig betonen — eine Demonstration zu Gunsten Großbritanniens unternimmt. Man braucht sich ja nur vorzustellen , daß den Siegen der Buren weitere Siege folgen, daß die Armee des Generals White einer Katastrophe im Stile von Sedan erliegt und daß in gleicher j ©tunke plötzlich ein heeresgewaltiger, weithingebietender Monarch m London erscheint, um die natürliche Wirkung zn ermessen: Eine Rückenstärkung der Besiegten, eine Jden- tifl3,erung mit ihrer Haltung und ihren Motiven, die zum Kriege führten. , . , r®"r8“«8e auf bem Kri-gsschanplatz- jeigt sich der Telegraph heute auffallend redselig, aber was er berichtet, sind nur weitere Versionen der scho» gestern mitgeteilten Meldungen vom Donnerstag und Freitag, offenbar darauf berechnet, durch Aufbauschung einiger für die Engländer vorteilhafter Einzelheiten während der Ausfallskämpfe an den genannten Tage» d°s entscheidende Endresultat zu verschleiern, welches in dem Rückzüge der Engländer von Colenso nach « JtA°UIA ""b der völligen Einschließung v°» Ladysmith besteht. 3 Unterdessen nimmt die Bewegung der Burenin der Kapkolonie zu gunften ihrer Freiftaater und Trans- vaaler Genossen einen bedrohlichen Umfang an. Noch ehe der erste Schuß gefallen war, hatten etwa 800 Buren an verschiedenen Punkten des Betschuanalandes die heimatliche Grenze überschritten und sich den feindlichen Kontingente» angeschlossen. Der Plan der Buren geht dahin, zunächst m r.r9 unb Kimberley zu erobern, womit praktisch ganz Betschuanaland ihnen zusallen würde. Nach einer Schätzung würde ihr Heer damit einen Zuwachs von mindestens 5000 Ueberlänfern erfahren. Auch südlich vo» Oranjefluß, ja selbst in weit landeinwärts gelegenen Ort# Aasten der Kapkolonie gährt es gewaltig unter de» iBuren. Die Agitation der Transvaalregierung scheint eine ganz systematische und fein durchgeführte gewesen zu sem; gerüchtweise verlautet, daß ihre Agenten nicht weniger als 6000 Namensunterschriften solcher in den eng* "'chen Kolonien wohnenden Buren aufgebracht hätten, die sich schriftlich verpflichtet hätten, im gegebenen Falle die Waffe gegen die eigene Regierung zu ergreifen. Die Eroberung von Mafeking und Kimberley würde außerdem de» Buren ganz ungeheure Vorräte an Schießbedarf, Kanone» und Proviant in die Hände spielen; denn die Engländer hätten diese Städte im Vertrauen auf ihre Uneinnehmbarkeit zu Stapelplätzen ersten Ranges gemacht. Somit scheint sich eine Aeußerung des Präsidenten Krüger zu bewahrheite». Als derselbe nämlich auf die Überlegenheit der englische» Artillerie aufmerksam gemacht wurde, entgegnete er kühl: „Die Kanonen bringen uns die Engländer selbst ins Land; meine einzige Sorge ist es nur, wie wir ihnen dieselben abnehmen!" Wir fügen nun aus dem Wust der Nachrichten — die sich oft widersprechen und wiederholen — die uns am zuoerlässigsten erscheinenden an: I Spekulation auf die Sensationslust des Publikums sind Durch geschickte Stilisierung dieser Plakate werden bem ^'".sensationelle Nachrichten in Aussicht gestellt, die sich I ^.wohnlich als ganz unbestimmte und in viele» s-r^»n unwahre Gerüchte entpuppen. Ein euq- I Usches Blatt wendet sich nun gegen jene Zeitungen, die njabrenb des gegenwärtigen Krieges durch bewußte Verbreitung beunruhigender und vollständig erfundener Nach- I Jr? in?cr gewissenlosesten Weise für ihre eigenen Zwecke I Propaganda zu machen suchen. Daß vor einiger Zeit die I a t.mt,Ibu2-9r brCß fischen Agenten in Prätoria als fest- I stehende Thatsache hingestellt wurde, ging noch an. Aber I uun verflieg sich gar ein unternehmendes Blatt zu der aus der Luft gegriffenen Behauptung, daß ein britisches Truppen- I transportschiff, „wie gerüchtweise verlautet", verloren ac- I Köngen sei. Eine Nachricht dieser Art muß natürlich Tausende m furchtbare Angst versetzen, da sich gegenwärtig einige dreißig Truppentransportschiffe auf der See be. finden. „Es ist," sagt ein englisches Blatt, „die höchste Grausamkeit, solche Nachrichten in den Straßen verkünde» zu lassen, trotzdem es jenen, die das veranlassen, bekannt mnniunÄ i6nctl ift Jede Zeitung wird manchmal falsch benachrichtigt; aber es ist schmachvoll, Ge- I ^chle, denen höchstens die täglichen Rhedereien in der City ober auf der Börse zu Grunde liegen, als Gewißheiten hmzustellen. Wenn wir nicht wüßten, daß Ankündigungen dieser Art den Ruf einer Zeitung sehr bald zerstören, dan« würden wir annehmen, daß sie in der schmutzigen Geld- sucht der verschiedenen Zeitungs-Unternehmer ihren Grund haben. Englische Zeitungen, die sich auf derartige Spekulationen einlassen, sollten gerichtlich verfolgt werden." Lm®"’ bisherig- Vertuschungssystem bricht immer haltloser zusammen. So find nach de« offiziellen jetzt täglich sich folgenden Verlust- listen bereits über 1000 englische Soldaten und ^islAtere getötet, verwundet oder gefange» und zwar ungerechnet die Verluste vor Lady- Gefangennahme des linken Flügels de rWhite scheu Streitmacht in dem er st enKampfe. Gestern versuchten einige Blätter noch diese Ziffer dadurch wegzuinterpretieren, daß sie behaupteten, sie schließe auch die Verluste um Ladysmith ein. Heute gestehen sie unum- wunden zu, daß diese etwa 1000 Mann allein bei Glencoe, Dundee, Elandslaagte und auf dem nächtlichen Marsche vo» Glencoe nach Ladysmith verloren worden sind. Noch vor brei Agen meldete General White, er habe vor Ladysmith etwa 90 Mann verloren — heute sind aus diesen 90 bereits 345 geworden, immer ungerechnet den Verlust seines linke» Flügels. Dieser und ähnlichen Thatsachen gegenüber wird cß schwieriger, selbst den offiziellen Meldungen jenes unbedingte Vertrauen zu schenken, das man ihnen gern entgegenbringen möchte. Ueber die I • ^«charakteristisch, daß die mit elementarer Gewalt I in unserem Volke hervortretende Abneigung gegen die England- 1 ^se von den publicistischen Vertretern der Regierung nicht I mit sachlichen Gründen, sondern in einer Weise bekämpft Ard, die schon durch ihre Form abschreckend wirkt und den Mangel ernsthafter Gründe beweist. Immer wieder wird den Gegnern der vielerörterten Fahrt die Absicht insinuiert, Deutschland tn einen Konflikt mit England zu drängen. I Solche Bi k der Polemik ist, wie wir bereits einmal hervor- Hoben, albern und perfide zugleich. Es fällt niemandem I ein, die Regierung in solchen Konflikt „hineinzuhetzen", das, | JO“? .'aut und immer lauter gefordert wird, ist lediglich, daß durch die Kaiserfahrt nicht die Auffassung genährt wird, als ob Deutschland von dem Standpunkte der strengsten Neutralität abweicht. Ist denn wirklich ein Konflikt unver- Aldlich wenn der Kaiser nicht nach England geht? Wahrlich, es heißt doch der eigenen Sache einen schlechten I JÜienft erweisen, wenn man mit bem wunderlichen Mittel operiert, bem Gegner nie gehegte Absichten unterzuschieben! I I" emem Blatte, dem man enge Beziehungen zum Aus- wartigen Amte nachrühmt, wird versichert, daß „die Kritiker, die sich als Hüter des Bismarck'schen Erbes gerieren, mit diesem erlauchten Namen einen Mißbrauch treiben, der i unserem ^aterlande zum Schaden gereichen würde, wenn nicht Hohlheit und Absichtlichkeit jenes Nörgelns in sich selbst em wohltätiges Heilmittel trüge." Manche dieser braven I £.cute' hecht es weiter, handeln aus Unwissenheit, bei den eigentlichen Machern aber seien die Beweggründe erheblich weniger harmlos als die Dummheit. Es liefen da Trei= bereien und Intrigen mit unter, die an sich mit der auswärtigen Politik gar nichts zu thun hätten, sondern bei I denen „verletzte Eitelkeit, Großmannssucht und Eigennutz die I anmutigen Motive abgeben. Es wird dann noch über die Unsauberkeiten gescholten, die sich mit bem blanken Schilde I des Namens Bismarck zu decken suchten, es wird über die I „Deutschesten der Teutschen" gespottet, die durch einen schroffen Gegensatz zu England uns Rußland so eng in die mme treiben sollen. Das ist in der That eine eigentümliche I unb keineswegs würdige Polemik. Denn noch .niemals I waten Schimpfereien Überzeugende Gründe, unb gerade wer Suetft grob witb, sich ins Unrecht. Erst dann hatten die Offiziösen Recht, wenn ihnen der Nachweis qe- I-inge, daß die Preisgabe der Kaiserreise einen Wrtcg mit England unvermeidlich int Gefolge I haben müß te. Und gelänge selbst dieser Nachweis, dann I wurde die Fahrt eine verzweifelte Aehnlichkeit mit einem •??n 9r erhalten, der gerade unter den heutigen Ver- I hältniffen sonderbar anmuten müßte, und nur mit dem tiefsten Bedauern könnte man es festftellen, daß eine kurz- I stchtige Politik die Dinge einem solchen Ausgang entgegen I getrieben hat. 3 3 | Ä " «WH tm 9. Nooenidri khlrurg Beruh MeMMes! Handlungen find I sein segensreiches dmr volkstümlich Bild im Wies tu iu Wiesbaden am " Mr k fein Mtz, i Statuten a Gesetzbuche einziges bösr 1. Januar 1! der Beiträge es durch seine Versammlung Jedes Vorstan Verein ein fyrfon, jedes j unb fo fort. GeseMches lja juristische Person fie verlieren ihr tint auch \ein *>rnn sie weite Januar bet ** Bon d sich im laufe mmatrikul die schließliche ■ semchrs eine . ** -r. St- 2 o^rgangener ^chfolger be< den Inhalt ui gestern abend ! du all' dem T ^ diesem Ei W unstreitig »it w onsmr Vel/ii, l)er < N« forlg. Syamaiet 'VMtoer W deyff, , Ä“ 7 derm % d, ?800 mA, äs*« Mdungep W ‘ ÖrW »ff. Srafftt Transvaal- trieft » Trau»«"1 . rt ««* trab pnlitiW , Mächte i«««! WNt 1 «(ntr»n«)”r tifleric befand « London, <• Kriegminifte werte, zugM London, 6.1 sonds für Witt Psd. Sterling u beiyfteuetl sollen u Bekanntmachung. Detr.: Maul- und Klauenseuche zu Rödgen. Die Gern ar kungssperre zu Rödgen wird aufgehoben. Weidesperre bleibt bestehen. Gießen, den 7. November 1899. Großh. Kreisamt Gießen. _______________v. Bechtold.________________ Bekanntmachung. »ctr.: Maul- und Klauenseuche zu Trais-Horloff. Die Maul- und Klauenseuche ist in TraiS-Horloff er- worben UUb b wügten9 baE »ntoS1'1'* ^«»Sl-Hr ialb infc* *kF#£5a 1 !0|getibin 8etU|' S°fl‘ ,^,r aefange, „V ®ert"fit »or$ab«, "nähme deslinken Flügel «acht in dem erstenKampfe Hatter noch diese Wer b Sorgt t|t 5" > wiederho Y (ebH‘' .LwÄ*,'» ■ ÄÄ« ^‘Ä’uA Durban, 7. November. Die Buren haben ihre schwere Artillerie vor Ladysmith bedeutend verstärkt. Kein Platz ist mehr vor ihren Granaten sicher. London, 7. November. Aus Kimberley liegen ernste Meldungen vom 1. November vor. Ein Dynamit- Magazin ist dort an diesem Tage in die Luft geflogen. Das Feuer brannte noch zur Zeit, als diese Nachricht abging. Man befürchtete für die Nacht eine weitere Explosion von 1200 Kisten Munition.? Brüssel, 7. November. Betreffs der Meldung, die Transvaal-Negierung beabsichtige, Kaperbriefe anszu stellen, wird von autoritativer Transvaal-Seite die Erklärung abgegeben, daß die Transvaal-Regierung gar nicht daran denke, durch solch eine völkerrechtlich anfechtbare, militärisch aussichtlose, und politisch unkluge Maßregel sich die Sympathie der Mächte zu verscherzen. Kapstadt, 7. November. MehrereenglischeTrup- pentranSportschiffe sind seit drei Tagen überfällig. Das Schiff „Urania", an dessen Bord sich Artillerie befand, ist gescheitert. London, 7. November. Bis Mitternacht hat das Kriegmtnisterium keine irgendwie bemerkenswerte, zugegangene Meldung veröffentlicht. Loudon, 6. November. Zudem Transvaalkriegsfonds für Witwen und Waisen hat die Königin 1000 Pfd. Sterling und der Prinz von Wales 250 Guineen beigesteuert. Kostales und NroomfieUes. ♦ Gießen, den 8. November. ** Geschichtskalender. (Nachdruck verboten.) Vor 89 Jahren, am 9. November 1810, wurde zu Horneburg der berühmte deutsche Chirurg Bernhard von Langenbeck geboren. Kein großes wissenschaftliches Werk entstammt seiner Feder, in zahlreichen Abhandlungen sind seine praktischen Erfahrungen ntedergelegt. Durch sein segensreiches Wirk.n in verschiedenen Feldzügen ward er zu einer volkstümlichen Persönlichkeit, und mit Recht steht sein ehernes Bild im Relief auf dem Sockel der Siegessäule zu Berlin. L. starb zu Wiesbaden am 29. September 1887. Eine Lebensfrage für alle Vereine ist, wie wiederholt sein mag, die rechtzeitige Anpassung ihrer Statuten an die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches. Wir erwähnen nur, daß ohne dieses ein einziges böswilliges Mitglied durch Widerspruch vom 1. Januar 1900 ab jegliche Erhöhung oder Verminderung der Beiträge unmöglich machen kann, desgleichen vermag es durch seinen Protest jeglichen Beschluß der Mitgliederversammlung aufzuheben, die Geschäftsführung zu kündigen. Jedes Vorstandsmitglied, das für einen nicht eingetragenen Verein ein Geschäft abschließt, haftet dafür nur mit seiner Person, jedes Mitglied kann dem Verein jederzeit kündigen und so fort. Mit dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches haben auch die Vereine, welche zurzeit als juristische Personen bestehen, ihre Satzungen zu ändern oder sie verlieren ihre Rechtskräftigkeit. Welcher Art die Vereine auch sein mögen, ob sie Statuten haben oder nicht, wenn sie weiter existieren wollen, müssen sie sich bis zum 1. Januar dem Bürgerlichen Gesetzbuch angepaßt haben. * ** Bon der Universität. Bis zum 4. November haben sich im laufenden Semester 12 8 Studierende neu immatrikulieren lassen. Es ist kaum zweifelhaft, daß die schließliche Gesamtziffer gegenüber der des letzten Wintersemesters eine wesentliche Erhöhung zeigen wird. ** -r. Stadttheater. Bereits bei seiner Erstaufführung in vergangener Woche haben wir uns mit dem mageren Nachfolger des „Weißen Rößl" beschäftigt, soweit es den Inhalt und die Aufführung im ganzen angeht. Auch gestern abend hatten die Zuschauer wieder ihre Helle Freude bei all' dem Trödel, doch hat das Stück an und für sich an diesem Erfolge nicht den Löwenanteil, er gebührt vielmehr unstreitig den Darstellern. Insonderheit ist es, wie wir in unserer ersten Besprechung bereits erwähnten, Herr Helm, der als Glühlichtstrumpffabrikant Giesecke das Publikum fortgesetzt bei guter Laune erhielt. Ein Muster- Liebespaar boten Herr Steinert (Rechtsanwalt Siedler) und Frl. Hammer (Frau Rechtsanwalt Siedler); diese reizenden Eheftandsbilder schienen vom praktischen Leben auf die Bühne verpflanzt zu sein, und beide Darsteller entwickelten ein ungekünsteltes Verständnis für ihre dankbaren Nollen. Herr Curland war in jedem Zuge der gutmütige, kleinstädtische Rechtsanwalt Hinzelmann und beherrschte auch seine Rolle ganz vortrefflich. Eine ganz ausgezeichnete Rößl-Wirtin schuf Frl. Eichwald: munter, frisch, keck, voll sonnenhellen Humors und eine liebliche Erscheinung, aber — nicht fingen! ja nicht wieder fingen! Lieber pfeifen. Sehr wohlgelungen war der Leutnant Zeck des Herrn Henry, e- fehlte nicht viel an dem Typus eines Vollblut-Oester- reichers, dem er auch im Dialekt ziemlich nahe kam. Eine liebliche Partnerin hatte er an Frl. Knöfel, die auch in der Rolle als Malerin Palm ihr hübsches Talent im Jn- tereffe des Ganzen mit bestem Erfolg verwertete. Herr Wilhelmi als Wirt war als solcher in Kleidung etwas zu pastoral, im Dialekt unsicher, in der Darstellung aber wie immer der gewandte Schauspieler. Leider war auch die zweite Vorstellung nicht nach Verdienst besucht. Theaterverein. Als dritte Vorstellung wird Donnerstag, den 16. November „Nora" oder „Ein Puppenheim" mit Frl. Irene Triesch aus Frankfurt in der Titelrolle gegeben werden. Frl. Triesch erfreut sich gerade als Nora- Darstellerin eines ausgezeichneten Rufs. Die Verhandlungen mit ihr, die seit längerer Zeit im Gang waren, konnten erst gestern zum Abschluß gebracht werden, da Frl. Triesch in Kürze eine mehrwöchentliche Gastspielreise durch eine Reihe großer Städte antritt, und es ihr daher nicht leicht war, sich vorher noch für einen Abend in Gießen frei zu machen. ** Aus dem Theaterbureau. Karl William Büller, der rühmlichst bekannte Komiker, welcher heute in der Theatervereinsvorstellung gastiert, wird außerdem noch an zwei Abenden auftreten und zwar Freitag als „Großkaufmann Bloom" in dem Töpfer'schen Originallustspiel „Rosenmüller und Finke" und Sonntag abend als „Isaak Stern" in der beliebten Posse „Einer von unsere Leut." Für diese beiden Gastspiele haben Abonnementbitteis mit Zuzahlung Gültigkeit. Wieseck, 8. November. (Landtagswahl). Bei der heute stattgehabten Wahlmännerwahl wurden die Kandidaten der sozialdemokratischen Partei (5) einstimmig gewählt. Ruppertenrod, 7. November. Ein hiesiger Landwirt pflügte heute morgen mit seinen zwei Pferden ein Stoppelfeld. Plötzlich stürzte das eine Pferd während des Ackerns zu Boden und verendete auf der Stelle. Das erst sechsjährige, wertvolle Tier erlitt jedenfalls einen Herz- ober Lungenschlag. Das Mißgeschick, das den Landwirt dadurch betroffen, ist umso größer, als er dieses Pferd für ein anderes, gleichfalls wertvolles, gekauft, das einem Unfälle zum Opfer fiel. Letzteres stürzte während des Eggens so in die Egge, daß ihm die scharfen Eggenzähne in den Oberschenkel drangen. An den erhaltenen Verletzungen ging das Pferd zu Grunde. Auch das Vorpferd dieses verunglückten Tieres erlag einem Unfälle. Sv hat der Landwirt innerhalb weniger Jahre durch ein eigenartiges Mißgeschick drei wertvolle Pferde verloren. nn. Darmstadt, 7. November. Dem um unsere öffentliche Gesundheitspflege und das hessische Medizinalwesen hochverdienten Geheimen Obermedizinalrat Dr. Pfeiffer wurde aus Anlaß seines Ausscheidens aus dem Amte eine besondere Ehrung zuteil, indem demselben von der heute zu Frankfurt a. M. tagenden Generalversamm- lung des ärztlichen Landesvereins für das Großherzogtum Hessen eine prachtvoll ausgeführte Ergebenheits-Adresse überreicht wurde, welche folgenden Wortlaut hat: „Nach Ihrem Ausscheiden aus dem Staatsdienst erlaubt sich der ärztliche Landesverein für das Großherzogtum Hessen für alle Treue und Hilfsbereitschaft, mit der Sie während der ganzen Dauer Ihrer Amtsführung die Interessen des ärztlichen Standes wahrgenommen haben, seinen aufrichtigen Dank Ihnen gegenüber in wärmster Weise zum Ausdruck zu bringen. Dürfen Sie doch zurüüblicken auf ein Leben voll Mühe und Arbeit, allein auch belohnt durch die Anerkennung und die zahlreichen Erfolge, mit welchen Ihre stets unermüdliche Thätigkeit gesegnet worden ist. Gestatten Sie uns noch den aufrichtigen Wunsch beizufügen, daß Sie auch in Zukunft dem Aerztestand unseres engeren Vaterlandes, wie bisher ein treuer Berater bleiben möchten. Im Namen des ärztlichen Landesvereins für das Großherzogtum Hessen." nn. Darmstadt, 7. November. Heute morgen um 8 Uhr wurde im Gebäude der alten Viktoriaschule dahier im Beisein der Herren Lehrer durch den Vorsitzenden Herrn LandeS- fulturrat Dr. Klaas die 2. Klasse der Fachschule für Kulturtechniker eröffnet. Nach einer Begrüßung der früheren Schüler des 1. Kursus durch Herrn Landeskulturrat Dr. Klaas gedachte derselbe der Aufgaben, welche nunmehr von neuem an die Schüler herantreten, um dieselben als tüchtige Hilfsarbeiter der Kulturinspektionen auszubilden. Dabei wies er auf den hohen Wert und auf die Schwierigkeiten hin, mit denen der Beruf eines Kulturtechnikers verbunden ist und sprach die Hoffnung aus, daß es allen Schülern gelingen möge, das gesteckte Ziel zu erreichen. Der Vorsitzende gedachte ferner noch eines außerordentlich begabten Schülers, Hch. Kraft aus Angersbach, welcher der Schule durch den Tod entrissen wurde, und widmete demselben einen ehrenden Nachruf und erhoben sich die Schüler zu seinem Andenken von den Sitzen. Nach Feststellung der Präsenzliste, aus der hervorging, daß 26 Schüler aus Hessen und 2 Schüler aus Preußen die Fachschule besuchen, wurde sofort mit dem Unterricht begonnen. Briefkasten. Stud. pbil. E. K. Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen an das hiesige Polizeiamt. Der Polizeibericht ist amtlich und als solcher nicht der Redaktion anheimgestellt. Nach Großen Buseck. Die Leichenwagenangelegenheit wollen wir nicht weiter verfolgen und schließen deshalb die Debatte darüber. Das Manuskript steht Ihnen auf der Redaktion zur Verfügung. Kirchliche Nachrichten. sva « gelische Gemeinde. Donnerstag den 9. November, abends 8 Uhr, Bibel- stunde im oberen.Konfirmandensaal (Kirchstraße): 2. Brief Pauli an die Korinther. 2. Kap. Pfarrer Schlosser.______________________ Neueste Meldungen. Depeschen deS Bureau .Herold'. Berlin, 8. November. Dem „Lokal-Anzeiger" wird be- [tätigt, daß der Kaiser auf feiner Reise nach England von der Kaiserin und einem Teil seiner Kinder begleitet werden wird. Dadurch kommt der lediglich familiäre Charakter des Kaiser-Besuches in England noch stärker zum Ausdruck, als schon die sonstigen bisher getroffenen Dispositionen erkennen ließen. Berlin, 8. November. Bei den gestrigen Stadtverordnetenwahlen in der zweiten Abteilung sind in sämtlichen 21 Bezirken die liberalen Stadtverordneten gewählt worden. Rom, 8. November. Ein furchtbares Unwetter entlud sich über der Stadt und Umgegend. Ein großer Teil der Stadt steht unter Wasser. Die Heimreise des Zaren. Darmstadt, 8. November. Die Abreise des Zarenpaares erfolgte gestern abend kurz nach 8 Uhr von Station Egelsbach aus. Am Bahnhofe hatten sich das Großherzogspaar sowie Prinz Franz Josef von Battenberg mit Gemahlin zur Verabschiedung vom Zarenpaar eingefunden. Berlin, 8. November. Die Ankunft des Zarenpaares erfolgt heute vormittag gegen 11 Uhr. Heute abend um 7 Uhr findet ein Bankett statt, zu dem der russische Botschafter Graf von der Osten-Sacken, der militärische Bevollmächtigte Prinz Engalitschew sowie das gesamte Personal der Botschaft geladen sind. Abends zwischen 9 und 10 Uhr erfolgt die Abreise nach der russischen Grenze mittelst Sonderzuges. Berlin, 8. November. Zur Parade vor dem Zaren trifft heute vormittag das Alexander-Regiment i» Potsdam ein. Das Regiment wird bataillonsweise in drei Sonderzügen befördert und steht um 11 Uhr im Lustgarten. Die direkten Vorgesetzten sind ebenfalls zur Parade befohlen. Bom Kriegsschauplatz. London, 8. November. Vom östlichen Kriegsschauplätze liegt ein Telegramm des Generals Buller an das Kriegsministerium vor, wonach feit Freitag kein Kamps stattgefunden hat. Damit ist die Meldung der Exchange Telegraph-Company von dem großen englischen Siege bei Ladysmith, wo 2000 Suren gefangen sein sollen, hinfällig. Ferner hat General White an Joubert das Ersuchen gerichtet, die Kranken und Nicht-Kombattanten nach dem Süden ziehen zu lassen. Diese Bitte wird dahin ausgelegt, daß in Ladysmith die Vorräte bereits knapp werden. Der Meldung des Generals Buller wird hinzugefügt, daß sie von der Preß-Zensur redigiert sei, was völlig genug besage. — Vom westlichen Kriegsschauplätze wird gemeldet, die Buren versuchten einen Sturm auf Mafeking. Nachdem die Stadt von ihnen mit 300 Granaten beworfen worden, die nur wenigen Schaden anrichteten, begannen sie die Stadt ganz einzuschließen. Oberst Baden-Powell befahl einen Ausfall, an dem jeder, der Waffen tragen konnte, teilnahm. Dem furchtbaren Maxim-Feuer konnten die Buren nicht widerstehen und zogen sich in feste Stellungen, wie man glaubt, unter großen Verlusten zurück. — Das Gerücht, daß die Regierung ein zweites Arrneekors nach Süd- Afrika schicken wird, tritt mit aller Bestimmtheit auf. Das Arsenal von Woolwich erhielt den Auftrag, Belagerungsgeschütze nach Südafrika zu schicken. London, 8. November. Bis heute früh sind keine Meldungen von weiteren Gefechten, welche am Freitag und Samstag stattgefunden haben sollen, eingetroffen. „ London, 8. November. Mehrere Blätter versichern, daß im Falle des Zustandekommens einer europäischen Koalition gegen England dieses eine ADianz mit den Vereinigten Staaten und Japan schließen werde. London, 8. November. Die zur Unterstützung der Witwen und Waisen der im Transvaalkriege Gefallenen eröffnete Subskription des Lordmajors von London ergab bisher fünf Millionen._______—_____ Herren-, Knaben- und- Kinder-Garderobe. Spezialität: Kinder-Anzüge- Anfertigung nach Maaee in eigener Werkstätte. 7Ö40 Markus Bauer 11 Kirchenplatz 11 gegenüber der Stadtkirche. gegenüber der Stadtkirche. Bekanntmachung. Die für das Rechnungsjahr 1900/1901 im Gießener Stadtwald erforderlichen Waldwegbau- und Kulturnuterhaltungsarbeiten, als: a. Lieferung von Bafaltstetnen, veranschlagt zu 767,50 b. Herstellung von 18000 lfd. m rajolter Riefen einschl. der Beseitigung von Dörnern und Unkraut, veranschlagt zu 750,— ,, sollen Dienstag des 14. November 1899, vormittags 11 Uhr, im Saale des alten Rathauses öffentlich vergeben werden. Gießen, den 8. November 1899. Grvßherzogltche Bürgermeisterei Gießen. 7900 Gnauth. Submission. Die Lieferung des Bedarfs an Back , Fleisch- und Spezerei- wareu, sowie an Milch für die Balserische Stiftung dahier pro 1900 soll im Submisfionsweg vergeben werden. Bedingungen können eingesehen und Offerten ein- gereicht werden bis zum 15» lfd. Mts. Gartenstraße 11, part. Gießen, am 7. November 1899. 7893 Der Administrator. Bekanntmachung. Donnerstag den 9. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, sollen dahier Neustadt 55 Haus- und Küchengeräte aller Art, sowie ein größerer Posten Schuhwaren, eine Nähmaschine, mehrere Centner Duten und Papierbeutel, Couverts und sechs große Kopierbücher zwangsweise gegen bar versteigert werden. Gießen, 8. November 1899. 7899 Seipel, Gerichtsvollzieher. Damenuhr aus dem Marktplatz in Gießen gefunden. Abzuholen bei 04071 Friedrich Keßler, Wieseck. Äl. ZHWhM. Freibauk. 7847 Heute und morgen: ßnhsteisch 48 pfg. Zchweinesteisch 50 vlg. prima um linsen, pa. f|tt. FrnnW. Würstchen empfehlen in anerkannt besten Qualitäten billigst 6984 A. & G. Wallenfels, Markt 21. Telephon 46, fröhlicbeWeihnachten Zur WeihnacMs-Sako« empfehlen: Gekleidete Puppen, Gelenkpuppen Köpfe, Gestelle, Perrücken, Arme etc. Puppen-Garderobe, Hüte, Schirme etc. in hervorragendem Sortiment bis zu den feinsten Preislagen. 7887 Moritz Gregori & Sohn. Die Direktion des Stadttheaters wird im Interesse der auswärtigen Besucher gebeten, die Fortsetzung des „Weißen Rößl": „Als ich wiederkam“ einmal an einem Sonntagnachmittag zur Aufführung bringen zu wollen. Feinste Cervelat- rmd Mettwurst empfiehlt 7871 Metzger Pirr, Neuen Baue 12. ahnschmerz beseitigt sicher sofort Drogerie zum roten Kreuz. 7885 hohler 1 Zähne Kropps Zahnwatte“ (2O°/o Carvacrolwatte) 4 Fl. 50 Pfg. nur echt bei Ang. Noll, 7870] Das dreistöckige Wohnhaus Liebigstratze 3, dessen unterer Stock ■mit besonderem Eingang sich auch für Kontor eignet, ist nebst Garten vom 1. April 1900 ab anderweit zu vermieten. Näberes Wilhelmstraße 25. 04065] Kleines Logis sofort zu vermieten._________Wetzsteinf1ratze 24. 7892] Wegzugshalber schönes Mansardenlogis per 1. Dezember zu vermieten. __________________Marktstraße 4. 04069] 2-Zimmerwohnung mit Küche und Zubehör zu verm. Neustadt 48. 04070] Möbl. 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E. Koch aus Wiesbaden (Alt), Herr R. Fischer aus Frankfurt a. M. (Tenor), Herr Th. Haubach aus Giessen (Bariton). Orchester: Die Kapelle des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm. Dirigent: Herr Franz Bauer. PROGRAMM. Ouvertüre z. Op. „Das goldene Kreuz“ v. Brüll. »Der Pilot“, Männeroher mit Bariton-Solo und Orchester v. Oesten. Lieder: für Alt von Schubert, Rubii- stein, Richard; für Tenor von Schumann und Brahms. Zwei Sätze für Streichquartett von Mendelssohn und Schumann. Die Walpurgisnacht für gemischten Chor, Soli und Orchester von Mendelssohn. 7898 Seltersweg. Seltersweg. Keute, Donnerstag aöend: EWIetzelsuppe. Vormittags von 9Vr Mr an: 7891 Wellfleisch mit Kraut. Restaurant Royal Inhaber: H. Elges. Kölner Konsum-Anstalt Bahnhofstraße 27 C. F. Hackenberg Lindenplatz 13 offeriert : Schweineschmalz per Pfund 44 Pfg., bei 5 Pfund 42 Pfg. Margarine per Pfund 39 Pfg., 50 Pfg., 65 Pfg. Speck per Pfund 65 Pfg. Delikatessschinken, 4 bis 6 Pfund schwer, per Pfund 65 Pfg. Heringe per Stück 7 Pfg. ferner: Conserven, als: Erbsen, Schnitt« und Brechbohneu, Spargel rc, zu billigsten Preisen. Donnerstag eintreffend: Große Sendung tebendfrischer Schellfische. Misch Fem-Nklßchmgs-MK in Karlsruhe. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß wir Hm« Julius Völsing in Hungen eine Agentur unserer Gesellschaft übertragen haben. Mainz, den 6. November 1899. 71 Die Oeneral-Agentur für das Kroßhcrzogtum Kesse«. Hugo Wolf. H- betet mM * AOSg* Preisen oie anfcouverts Brühl’wxh« Unlv.-Druckeret —- —। ■ ■ii— (^ieteelx Eztoexx) mit Firmendruok_______________Sehnietrasse 7.__- Gießen, den 7. November 1899. 7889 Danksagung. Allen denen, welche unsere unvergeßliche Tochter, Schwester und Nichte Minna Feldhaus zu ihrer letzten Ruhe begleiteten, sowie für die zahlreichen Blumenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Schlaffer sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Familie L. Feldhaus. Ein stud. math. erteilt Nachhilfe» stunden im allen Gymnasialfüchern, vorzugsweise in Mathematik. Offerten unter G. M. 04062 an die Expedition dieses Blattes._______________ GesWsmlkMg. Von heute ab .befindet sich meine Drechslerei Neuenweg 40 im Hause der I. Mauuberger Erbe«. 7876 Wilh. Meißner, _________Drechsler._________ 7883] Eine der leistungsfähigsten, am dortigen Platze bereits eingeführten Aepfel- wein'Keltereien Frankfurts sucht tüchtigen Vertreter für Gießen und Umgegend. Offerten unter S. K. 908 an Haasenstetn u. Bögler, A..G., Frankfurt a. M. Bedeutende Feder- und Treibriemeu- Fadnk sucht für Gießen und Umgebung einen tüchtigen, gut eingeführten Vertreter eventuell Wiederverkaufer. Offerten unter Nr. 7886 an die Ex- fi editiondiesesBlattes. ■t~7 Samstag, 11. November, I T)/ abends 8 Uhr: I -L'X Abend-Unterhaltung |---- im Cafs Leib. 7888 1 Einführung von Herren gegen beim Vorsitzenden zu erwirkende Ein- ladungskarten gestattet.___________________ IangerKrans. Die auf heute abend anberaumte Probe kann eingetretener Hindernisse halber erst 7901 umgk«, Donnerstag lüend 8 Uhr stattfinden. ______ Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme von nah und fern bei dem Heimgang unseres unvergeßlichen Vaters, Herrn Bürgermeister Heinrich. Inderthal, besonders Herrn Provinzialdirektor v. Bechtold, dem Gemeinde- rat, dem Kirchenvorstand, sowie Herrn Pfarrer Schwabe für die wohl durchdachte Grabrede unfern innigst gefühlten Dank. Rödgen, Annerod, den 5. November 1899. 7878 Die trauernden Hinterbliebenen. Aufforderung Ansprüche an den Fest-Ausschutz des 17» Wer- bandsschietzen Gietzen 1899 können nur noch Berücksichtigung finden, wenn solche bei dem unterzeichneten Ausschutz bis zum 12. ds. Mts. eingereicht find. GesWsMreuder Ausschuß 7677 des 17. Verbands-Schießen Gießen 1899. Fr. Helm. Vermietungen lltrslljitdeilts Mietgeludse Offene Stellen Verantwortlicher Redakteur: H. Koegler. — Druck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS-Buch- und Stcindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Are Heutige Yummer umfaßt 12 Sette». 4 SttliB, 1. § )djon gemeldet, non Sansserrci. BeWgMg de: Anschläge m b Anlage anders Nach dem Mu an den Stellen freie Srasflächc Die Lust im P recht schwill toi Saiser freute sici an einen in der iu seinem Aeuße ob er an den Der ingeredrte fuhr der Kaiser Anrede des La Militärwaisenl pflegte dort • Leutnant in öffnen, sobald Hofe des Wc seinerzeit die' deS bekannten freundlichen G - Die j die für Dienste llnpäßlichkei - Das ; ^rüe. Wrooi! Wgrs aus Bai anwesenden Fr bem großen । beizuwohnen, nähme nicht n Gemahlin vor dalais begebe Kammern" Wc nievice über 2 Hingegen wirt meldet: Hier ; ^ttagsftunde handelten Prc ^^che ledig! s-n Schis, aulturgesh schön gel SS8» rKr rZÄ öfö ^chli tob Z 'ch noc^ AS 1*01 S« red Ding^ V S». «i NQ*« *» A» vein ftV, 3 'n i schwer iunot