jener L-rVorst^ [ottgltitin ' fällt bis ans eilerkeit. tewber: ^ngsfestes MB«« 4 NS, «8, w tabt Lich). 6535 den. 'M M V29 Uhr, spricht der '.fiebkncdjl «le Mi, bk in Hessen, tnantu 6481 .chtung! unb Umgebung hierdurch ictci -W Veise weiterfiihre. finwfyietffyift Jlorbtdi unb )ochachürrrgtvM -1 Willms- msen. jckerei isler, Mmkt. letDQ^e!n Snw4O$f0-bei « H^irche DiHtommen- Jer 189» Samstag den 9. September * Transvaal. würden. Die Erregung in Frankreich ist in der letzten seiner Stelle gerückt. In Schreibtische hat er zuletzt noch aufgeschlagen daliegt, geschrieben, dorthin hat er ÄEe Anirigrn.Bermtttlu«,»stellen bei In- unb ÄuilanW. «tzmcn Anzeigen für ben Gießener Anzeiger «lge AezngspretH vierteljährlich 2 Mart 20 Pf,. Stbettian, Gspebitivn und Druckerei: Zch.tsir.ße Ar. 7. haft begrüßt. Die Königin und die Herzogin Wera wohnten der Parade im Wagen bei. Unfälle kamen nicht vor. Nur ein höherer Offizier, dessen Pferd scheute, stürzte dicht vor Adrrfse für Depeschen: tUt«- Fernsprecher Nr. 51. Staatssekretärs des Auswärtigen über die Angelegenheit abgegeben und dem Kriegsgericht in Rennes wie aller Welt bekannt sind. Das Unterbleiben der Reise nach RenneS wird allgemeine Befriedigung erwecken, weil das Erscheinen _ _ * • 1. ...___IC- ... DPT rts Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Zlätter für hessische Volkskunde. _____________ * Der Kaiser in Württemberg. Die Kaisertage in Straßburg sind zu ^^b- die Kaiser eiH yUycicl> vvnvo -ri'-**- i-7—, -u . tage in Stuttgart haben, wie wir bereits gestern mitteilten, 8a«cr, Eine riesige Menschenmenge war auf dem begonnen. Kaiser Wilhelm ist, nach seiner beim Parade- । . - - ~ ----" diner und nach seiner durch den Statthalter Fürsten zu Lohenlohe-Langenburg der Bevölkerung des Elsaß übermittelten Danksagung zu schließen, von seinem Aufenthalte in den Reichslanden in höchstem Maße befriedigt. Der Empfang, der ihm bei feiner Ankunft in der württembergi- schen Hauptstadt bereitet wurde, wird ihn nicht minder mit Genugthuung erfüllt haben. Ueber den Aufenthalt in Stuttgart liegen folgende weiteren ausführlichen Nach- mit vringerleß«. Bei Postdezuf R Mark 50 «f > >ierteljährltch mit Rninahme bei «entas». Sie Gießener •Mtben bem Anzeiger „ichenttlch viermal btigekgL Nr. 212 Zweites Blatt Paradefelde. Am Schluß der Parade ritt der Kaiser die Front der Krieger-Bereine ab. DeS Kaisers Dank. Bor seiner Abreise aus Straßburg hat der K o tj e r, | wie oben schon erwähnt ist, den Statthalter von Elsaß- 1 Lothringen Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg beauftragt, der Bevölkerung folgenden Dank zur Kenntnis zu bringen. „Der festliche Empfang, welcher mir bei meiner jetzigen Anwesenheit im Elsaß bereitet worden ist, laßt eine so weitgehende patriotische Beteiligung aller Schichten der Bevölkerung erkennen, daß ich hierdurch auf das angenehmste berührt worden bin und nur lebhaft bedauere, daß die Kaiserin, meine Gemahlin, nicht an meiner aufi richtigen, herzlichen Freude teilnehmen konnte. Durch mannigfache zahlreiche Aufmerksamkeiten sind hier die beredten Beweise treuer Ergebenheit und zuversichtlichen Vertrauens kundgegeben worden. Ich erblicke in dieser meinem Herzen wahrhaft wohlthuenden Gesinnung eine hoffnungsvolle Bürgschaft für die weittre gedeihliche Entwickelung des schönen Reichslandes. Mit solchen Empfin- I düngen scheiden zu können, ist ein erhebendes Gefühl und mir daher ein aufrichtig empfundenes Bedürfnis, dies öffentlich mit meinem herzlichen, warmen Danke auszusprechen. Zu meinem lebhaften Bedauern muß ich schon heute das Elsaß verlassen, unter dessen Bevölkerung ich mich stets so besonders wohl fühle. Ich scheide mit den aufrichtigsten Wünschen für sein ferneres Gedeihen und Wohlergehen. Ich ersuche Sie, vorstehendes zur allgemeinen Kenntnis zu bringen. Straßburg, 6. September 1899. Wilhelm. $ Stuttgart, 6. September. Bei prächtigem Wetter ist der Kaiser nachmittags 5 Uhr hier eingetroffen Stundenlang vorher harrte geduldig eine vieltausendköpfige Menge, | die auf dem Wege vom Bahnhof zum Schloß Spalier bilbetc, seiner Ankunsl. Aus dem Bahnhos waren zum Empfang der König, die königlichen Prinzen, die Minister, das diplomatische Korps, die Generalität und die Spitzen der Behörden anwesend. Die Begrüßung Mischen dem Kaiser und dem König war überaus herzlich. Nach den üblichen Vorstellungen und dem Abschreiten der Ehrenkompagnie erfolgte die Fahrt nach dem Schlosse unter dem begeisterten Jubel der Bevölkerung. Im Schlosse bewillkommneten die Königin und die fürstlichen Damen den Kaiser. Nachmittags kamen noch der Fürst von Hohenzollern, Großherzog von Hessen und Prinz Leopold von Bayern an. Abends J/29 Uhr begann der Zapfenstreich, der glänzend verlief. Unter den Klängen des Iorkmarsches zogen sämtliche Musikkapellen und Spielleute des 13. Armeekorps in den Schloßhof; es waren über 1000 Mann, die von Fackelträgern begleitet waren. Ein Dutzend Musikstücke wurde mit trefflicher Präzision ausgeführt. Der Kaiser, der König von Sachsen, der König und die Königin von Württemberg, sowie die übrigen Fürstlichkeiten horten vom Schloßbalkon aus au. Als der Kaiser erschien, erfolgten stürmische Ovationen des Publikums, das SU Zehntausenden alle Wege und Plätze in der Umgebung des Schlosses füllte. Der Schloßplatz erstrahlte in festlicher Beleuchtung, auch viele Privatgebäude hatten sehr geschmackvoll illuminiert. Stuttgart, 7. September. Die Parade wurtteni- bergischen Armeekorps vor dem Kaiser war vom schönsten , «ug-n ■ -i H^des Aktenstücks Über- Wetter begünstigt und verlief vollständig^^Srammmaßig^ | sAeden zu, ä ’ . Telearamme aus Pretoria, von Es fand nur ein einmaliger Vorbeimarsch statt und zwar bei der Infanterie in Regiments-Kolonnen, bei der Kavallerie in Schwadronssront. Der Kaiser wie auch der Komg1 wurden bei dem Vorbeiführen ihrer Regimenter vom Publikum leb- FeuiUeton. Die Wosen von la Malmaison. Bon Johannes Pasig. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Bon den Gemälden, die hier aus den Kunstkammern Europas zusammengetragen waren, fesselte den Kaffer Alexander vor allem ein Porträt Napoleons mit den starken, wie in Wachs gegossenen Zügen, m die ^mand blicken kann, ohne daß ihn ein Schauer durchdringt. Lange be« trachtete der Zar dieses Bildnis, dann gingen sie weiter. Vor einer Thür blieben sie plötzlich stehen und Hortense bemerkte: „Majestät, wir werden jetzt das Heiligtum meiner Oberst von Schwartzkoppen wird, wie nun zuverlässig verlautet, nicht nach Rennes reffen, auch die Deponierung s e i n es Z e u g n i s s e s vor einem deutschen Richter ist unwahrscheinlich, weil erschöpfende Er- < .r< m .. 41mA APÄ hPHTimPVI Mutter betreten." „Wie soll ich das verstehen?" erwiderte Alexander. Sie werden es verstehen," entgegnete Hortense nut einem Ausdruck tiefen Kummers, „wenn Sie es sehen." Sie traten ein. Es war ein kleines Wohnzimmer nut einfachen Möbeln. Hier und dort stand em Stuhl, m der einen Ecke eine Chaiselongue, am Inster em Schreibtisch, an der Wand hingen Waffen in der Mitte des Zimmers stand ein Tisch, auf dem eine Weltkarte lag, unb m welche Gruppen von Nadeln mit bunten Köpfen eingesteckt waren. Alexander blickte Hortense fragend an, worauf die e bemerkte • Es ist das Zimmer des Kaisers, genau so, wie , »or vi« Jahren Äi-ß. Nicht-in Stuhl ist von diesem Geschichtswerk auf dem gelesen, dieselbe Seite, welche Die Feder, mit der er zuletzt sie gelegt; die Nadeln in der Die Antwort der Transvaal-Regierung auf die letzte Depesche des englischen Kolonialministers Chamberlain ist gestern in Pretoria, der Hauptstadt der Burenrepublik, bekannt gegeben worden । und des' deutschen Die Buren bekunden darin von neuem ihre weitgehe e | -----orHamnrttnpn über die Anaeleaenheit Friedensliebe, aber auch ihre feste Entschlossenheit einen Angriff Englands auf ihre staatliche Selbständigkeit ent- _____cy„hnTt hpfi Aktenstücks über- und diese fchönen Arten dort find Bengalrosen aus Indien und erst kürzlich zum ersten Male aus England nach dem Kontinent herübergekommen." . Jetzt nahte die Kaiserin, und Hortense zog sich zu den Hofdamen zurück, um die beiden kaiserlichen Majestäten chrem Zwiegespräch zu überlassen. .Es ist mein Abschiedsbesuch," begann Alexander, „aber ich werde Frankreich nicht verlassen, bevor ich nicht überzeugt bin, daß Ew. Majestät Friedenswünsche mit mir ^"'.Sie gehen mit Ihnen," sagte Jos-Phm-, »denn Sie waren sein Freund. Sie waren es aus Achtung vor seiner Heldengröße. Der Krieg, den Sie geführt haben, santt seinem unglücklichen Ende für uns, war nicht Ihr Wunsch und Werk,0 Gottes Befehl, gegen dessen Fügung zu murrcm^revel^ware.^rwidert- «lexand-r, „es stand mcht in meiner Macht, Bonapartes Schicksal zu andern. Ich habe chn wie einen Freund, ja, wie -inen Bruder geliebt, und stets werde ich ihn ehren und bewundern. Das sind Worte," entgegnete Josephine lebhaft, „die mein Herr entzücken. Denn wer bedarf so sehr der Freunde, wie er, wer ist so verlassen, so elend? Sem Volk seme Rübe seine Kraft, seine Gemahlin, sem Kmd, alles hat sich von ihm gewendet. Auch ich habe ihn verlassen muffen, und doch hat Gott uns zusammengefügt bis an den .. „Kein Vorwurf kann die verwitwete Kaiserin treffen, sagte Alexa^ein M ertoibcTte Josephine haft, „ich trage nur den Namen und dasi Kleid der WMv , meine Seele ist mit der feinigen .^rbunden fort und f , unb kein Mensch, kein Priester wird diese Bremigung lösin Ich liebe Napoleon heute noch so innig, wie an dem Tag , Karte dort bedeuten alte Schlachtfelder und neue Schlacht- pläne. Sie sehen, es waren schon zwei Jahre.lm voraus die Märsche durch Ihr Reich, die Festungen, die schlacht- silb-r bikhin nach Moskau b-z-ichn-i. Nur ganz aus- nahmsweise betritt ein anderer, außer wemer Mutter, d Zimmer. Sie selbst reinigt täglich dwse Möbel und G - räte die sie ihre Reliquien nennt, vom Staub. Selbst die Kleidungsstücke, die der Kaiser getragen hat, liegen in Unordnung ein jedes noch auf derselben Stelle, wo er sie hlnwlnfi^ ftanb in versunken. In tiefer Bewegung betrachtete er das alles. in Dann führte ihn die Königin durch das Vestibül in den Garten. Welch einen Anblick bot die kleine Terrasse und der Platz davor! An den Säulen auf der Terrasse rankten schlanke Mcmrcmdien und Glycinen empor, imposante Gruppen von Heliotropen hauchten ihre f^ßen Dufte aus Pyramiden von Dracänen, Granaten, Philodendron^und Mimosen entzückten das Auge. ininm all b J Pracht standen, einem weiten Teppich gleich, viele Tausende rote? Rosen, zwischen denen weiße so etngefügt waren, daß ihre Blüten in großen Zügen den Namen „^osöphin barft®ern'3ar war auf das höchst- üb-rrascht unb fegte: „Wahrhaftig, hi-r glaubt man sich m -in- and-r-W-lt sitzt, Ni- hab- ich ähnliches g-f-h-n." Die Königin lächelte und erwiderte. „Es giebt auch ä* <*■ ÄSSÄTra SKftS Mitteln die folgenden a^J^etDroütn:enb Schwar^pens möglicherweise'zu Ausschreitungen der Fran- denen das erste aus englischer Quelle stamm, ) I führen könnte, die unberechenbare Folgen haben das zweite durch die in Paris domizilierte „Agence Havas zosen suyren lonmt , iti hpr fpkfpn verbreitet wird: ■ L _________——— Siebener A nzeiger AntztS. «nd Anr-igeblatt für den Ureis Gieren. Pr-toria, 7. September. Die letzte Depesche der Transvaalregierung, die hier veröffentlicht worden ist, spricht das Bedauern aus, daß England die letzten Vorschläge Transvaals als unannehmbar bezeichnet habe. Transvaal bestreitet nicht die England gemäß der Konvention von 1884 zustehenden Rechte, und es giebt auch zu, daß England gemäß dem Völkerrecht für seine Staatsangehörigen eintritt. Transvaal lehnt es aber ab, die Suzeränetat Englands über die Südafrikanische Republik neuerdings zu bestätigen. Es erklärt sich zu einer Konferenz in Kapstadt bereit, auf der die Frage des Wahlrechts und der Vertretung der Uitlanders im Volksraad erörtert werden soll. Pretoria, 7. September. Die Antwort Transvaals auf die letzte Depesche Chamberlains ist heute veröffentlicht worden. Die Vorschläge, betreffend die zehn Vertreter der Minendistrikte und fünfjährige Ansässigkeit im Lande, werden zurückgezogen, da England die an dieselben geknüpften Bedingungen nicht annimmt. Transvaal erklärt sich einverstanden, das Gesetz über das Wahlrecht wenn dies notwendig, zu verbessern und führt aus, es habe niemals die Absicht gehabt, England um die ihm durch die Konvention von London zugestandenen Rechte zu bringen oder sich dessen internationalem Suzeränetätsrechte zu entziehen. Transvaal bezieht sich herbei auf dse Depesche vom 17. August 1898 über das Schiedsgericht und verlangt schließlich weitere genauere Mitteilungen hinsichtlich des I Wunsches Englands bezüglich des Zusammentrittes einer gemischten Kommission, sowie Einzelheiten über den Zeitpunkt und den Ort der in Aussicht genommenen Konferenz. Rom, 7. September. Es verlautet, der Präsident von Transvaal habe dem Papst Vorschläge bezüglich Einsetzung eines Schiedsgerichts gemacht. Der Papst habe die Uebernahme des Schiedsrichteramtes abgelehnt, I falls nicht England darum ersuche. * Die abgelehnte Vorladung. schreiben können: Ich gehe ins Manöver, Esterhazy hingegen aber nicht. Dreyfus habe gründlich Bescheid in allen artilleristischen Fragen gewußt. Der Agent A. (Schwartz- koppen), der sehr intelligent sei, hätte sich Esterhazys, dieser Aufschneiders, nicht bedient, er habe sich an das Bureau, an Dreyfus gewandt. CarriZre schließt seine Anklage-Rede mit folgenden Worten: Auf Ehre und Gewissen, ich halte Dreyfus für schuldig und beantrage feine Verurteilung. Paris, 7. September. Nach einer Meldung des „Petit bleu" traf in Rennes gestern abend Herr Gibbons von dem Londoner Blatt „Black and White" mit einer von Esterhazys Hand geschriebenen und von mehreren Londoner Sollicitors als authentisch bestätigten Kopie des Bordereaus ein. Esterhazy erneuert auf diese Weise sein Geständnis, der Schreiber des Bordereaus zu sein. Gibbons wird dieses Bordereau dem Präsidenten des Kriegsgerichts überreichen. Wie«, 7. September. Die „Tagespost" bestätigt offiziell, daß Cernuschi geisteskrank ist und daß er, falls er nach Oesterreich zurückkehren sollte, einer Irrenanstalt übergeben wird. Zeit noch gestiegen durch die beständig wechselnde Physiognomie des Dreyfus-Prozesses, und das Attentat auf Labori hat gezeigt, was für Mittel die durch die Wahl Loubets zum Präsidenten und die Berufung des Ministeriums Waldeck-Rousseau im Augenblicke ihrer Siegesgewißheit zurückgeworfenen Parteien anzuwenden sich nicht scheuen." Der „Berl. Lok.-Anz." erinnert bei der vorliegenden Angelegenheit an einen ähnlichen Vorgang in den siebenziger Jahren, indem er schreibt: „Wir bringen in Erinnerung, daß die Einsetzung deutschen Zeugnisses zu gunsten eines beschuldigten Franzosen nicht ohne Präzedenzfall dastehen würde, doch lagen diesem wesentlich andere Verhältnisse zu Grunde, auch war das Zeugnis nicht angerufen, und ebenso wenig war es durch vorangegangene amtliche Erklärungen entbehrlich gemacht worden. Als 1873 der Marschall Bazaine unter der Anklage des Verrats vor dem Kriegsgericht stand, weil die Franzosen, namentlich die geschlagenen Generale und vor allen Gambetta eines Sündenbocks bedurften, konnte der Verteidiger des Beschuldigten auf einen Ausspruch des alten Kaisers Wilhelm sich berufen, der tiefen Unwillen über diese Mißhandlung eines Generals, der tapfer seine Pflicht erfüllt hatte, atmete. Und Advokat Lachand hat zwei Schreiben des Prinzen Friedrich Karl vorgelegt, in denen dieser die Versicherung abgab, es sei eine Lüge, daß Bazaine in das deutsche Hauptquartier gekommen sei, er habe ihn nach der Kapitulation zum ersten Mal gesehen, er hege für den Marschall die größte Hochachtung, der nichts versäumt habe, um die Kapitulation zu vermeiden, der er aber nicht entgehen konnte. Die Fehler der Franzosen sind im Glück, nach Erlangung von Kriegsruhm und Beute, maßlos gewachsen, sie nehmen nicht ab in Tagen des Niedergangs. Nach einem Kriege, der eine Reihe schwerer Niederlagen war, sahen wir das Herz der Nation so wenig geläutert, daß im Herbst 1871 eine Reihe tückischer Mordanfälle von Franzosen auf deutsche Soldaten verübt wurden, daß die Geschworenen die l Mörder freisprachen, die Gerichtspräsidenten sie wegen ihres I Patriotismus belobten. Die Offiziere der auf Schweizer Gebiet übergetretenen Bourbakischen Armee, die bei Hsricourt, Montbeliard, Pontarlier davongelaufen waren, kühlten im März 1871 ihr Mütchen, indem sie in Zürich mit gezogenem Säbel die Tonhalle stürmten, in der ein deutsches Friedens- fest gefeiert wurde. Die Helden wurden aber von den Deutschen mit Stuhlbeinen hinausgeschlagen." Wenn Oberst Schwartzkoppen nach Rennes ginge, so würden die Nationalisten den Abschaum der Pariser Verbrecherwelt dorthin bestellen. Aber wir brauchen und wünschen keinen Krieg mit Frankreich. Hoffentlich wird auch General Panizzardi im Interesse des Friedens auf eine Aussage vor einem italienischen Richter sich beschränken. * A * Daß auch Panizzardi nicht nach Rennes geht und daß überhaupt die italienische Regierung sich in dieser I Angelegenheit vollständig dem Vorgehen ihres deutschen I Alliierten anschließt, bestätigt folgende uns später zuqe- I gangene Meldung: Rom, 7. September. Auf der Konsulta glaubt man nicht, daß König Humbert vor einer Verständigung mit I feinem Verbündeten das Telegramm Laboris beantworten I werde, jedoch ist genaueres bis jetzt nicht festzustellen, da I alle Minister mit dem König sich in Turin zur Einweihung I des Victor - Emanuel - Denkmals befinden. In hiesigen I militärischen Kreisen hält man es für ausgeschlossen, daß die Ermächtigung zum Erscheinen Panizzardis in Rennes I erteilt wird. Die Entscheidung hänge allein von I Deutschlands Haltung ab, welche für Italien I maßgebend sei. ViscontiVenostaerklärte noch unlängst, I f° «ehr er eine offene Erklärung befürworte, könne er nichts I entscheiden ohne Bewilligung eines solchen Schrittes seitens I der verbündeten Mächte. Prozeß Dreyfus. Rennes, 7. September. BH. Bei Beginn der heutigen Sitzung wiederholte Labori I seine Forderung, die Militär-Attaches Panizzardi und I Schwartzkoppen entweder auf diplomatischem Wege oder I kommissarisch vernehmen zu lassen. Paleologue, der Ver- I tretet des Ministers des Aeußern, erklärte auf eine Be° I stimmung des Kriegsministers hin, daß die Forderung, die I beiden Attaches nach Rennes zu berufen, unmöglich sei, weil I eine solche Forderung nicht gestattet werden könne. Was I eine kommissarische Vernehmung betreffe, so stehe dieser nichts I im Wege. Regierungs-Kommissar CarriSre verliest alsdann I den Artikel 129 des Gesetzbuches, worin bestimmt wird, daß I die Sitzungen des Gerichtshofes nicht länger als 48 Stunden unterbrochen werden dürfen. Die kommissarische Vernehmung müßte daher äußerst schnell von statten gehen. I Labori erklärt, wenn man die kommissarische Vernehmung auf telegraphischem Wege vornehmen wollte, so dürften 48 I Stunden vollständig genügen, besonders wenn das Kriegsgericht die Vernehmung etwas abkürzen würde. Es wird I darauf der Sicherheits-Direktor Cochefort über die Szene I des Diktats des Bordereaus verhört. Er sagt aus, Dreyfus I habe seine Bewegung nicht unterdrücken können, aber erst, I nachdem Dupaty de Elam ihn interpelliert habe. Der Zeuge sagt weiter, daß Dreyfus auf einem Nebentische I einen Revolver bemerkte. Er sagte, ich will mich nicht töten, denn ich will meine Unschuld an den Tag bringen. Labori I überreichte sodann seinen Antrag betreffend Vernehmung Schwartzkoppens nnd Panizzardis. Er stellt darin folgende I acht Fragen, auf welche die Attaches antworten mögen: I !• Wann haben Sie die im Bordereau bezeichneten Schriftstücke empfangen. 2. Waren die Schriftstücke im Original I so, wie sie durch das Faksimile bekannt geworden sind. 3. Welcher Art war der Inhalt dieser Schriftstücke. 4. Haben I Sie das Schießbuch im Original, oder eine Abschrift des- I selben erhalten. 5. Haben Sie das Schieß-Reglement er- I I halten. 6. Seit wann und bis wann erhielten Sie Doku- I mente. 7. Sandten Sie das Petit bleu, wovon in der Unterredung zwischen dem Botschafter Münster und dem I Minister Delcassä die Rede ist, an denselben Lieferanten, I der das Bordereau geliefert hat? 8. Haben Sie direkte I Beziehungen mit dem Angeklagten gehabt. General Mercier verlangt das Wort, um sich zu der gestern verlesenen Aussage Dupatys zu äußern. Er kommt zunächst auf die Angriffe zu sprechen, die infolge der Aussage des Hauptmanns Freystätter die ganze Presse, die für Dreyfus eintritt, gegen ihn gerichtet habe. Fälschung und Gebrauch von Fälschungen seien ihm vorgeworfen worden. I General Mercier legt dann den Bries eines Hauptmanns Roche vor, welcher schreibt, er erinnere sich genau, das I Dokument „Canaille de D.“ gesehen zu haben. Dasselbe I set von einigen anderen Dokumenten begleitet gewesen und I habe auf ihn wegen des Buchstabens D. einen besonderen I Eindruck gemacht. Auch noch andere Briefe habe Mercier I erhalten, in denen die Briefschreiber behaupten, sie hätten I sich eine Erinnerung an das Dokument „Canaille de D.“ I bewahrt. Weiter verliest General Mercier den Brief Frey- | stätters an einen Freund vom 1. März 1898, worin er I ; sagt, er habe keinen Zweifel an der Schuld Dreyfus', die I Belastungszeugen seien anständige Leute gewesen. Das stehe I doch im Widerspruch mit Freystätters Aussagen. Hierauf zieht sich der Gerichtshof zur Beratung zurück. Die Er- I regung im Saal ist sehr groß. Von allen Seiten erntet I die deutsche und italienische Regierung für ihre loyale Haltung I volles Lob. Nach einer Viertelstunde kehrt der Gerichtshof I zurück. Die Truppen im Saal präsentieren, alles steht auf. I Präsident Jouaust verliest den Beschluß: Im Namen des I französischen Volkes: Das Kriegsgericht hat einstimmig folgende Entscheidung getroffen: Das Kriegsgericht erklärt I sich nicht für kompetent, die kommissarische Vernehmung I eines Nichtfranzosen anzuordnen. (Große Bewegung.) Labori kommt alsdann auf den Zeugen Cernuschi zu I sprechen. Derselbe habe gestern unter dem Ausschluß der I Oeffentlichkeit gesagt, er habe seiner Aussage nichts hinzu- I zufügen. Er habe sich aber über die Person Dreyfus' ge- I irrt. Er habe geglaubt, er habe einmal mit Dreyfus ge- I frühstückt, aber jetzt gesehen, daß er sich geirrt habe. Labori verliest nun Depeschen, die er über Cernuschi I erhalten hat. Ein Advokat telegraphiert, Cernuschi sei I geistesgestört. Die andern Absender von Depeschen bestätigen I das. Labori läßt weiter mehrere Briefe von Esterhazy I verlesen. Der eine derselben ist an den Sohn des Generals I Guerin gerichtet. Aus demselben geht hervor, daß Esterhazy I offizielle Dokumente über die Mobilisation und andere wich- I tigc Dokumente gekannt hat. In einem anderen Briefe I wird Bertillon ein jämmerlicher Verrückter genannt. (Heiler- I keil). Es tritt jetzt eine Pause ein. Nach derselben erklärt I Präsident Jouaust die Debatte für geschloffen. Sofort erheben sich sämtliche militärische Zeugen und verlassen den I Saal. Sie müssen heute noch von Rennes abreisen. Re- I gierungs Kommissar Carriöre beginnt sein Requisitorium. I Er erinnert zuerst an das Urteil des Kassationshofes und sagt dann, er für sein Teil müsse ein Beispiel militärischer I Disziplin geben. Er nehme das Urteil des Kassationshofes I iy, feinem ganzen Umfange an. Regierungs-Kommissar Car- I riere geht nochmals die Affaire in ihren ganzen Einzelheiten I durch, wobei er u. a. sagt: die Schrift des Dreyfus ähnelt I der des Bordereaus, die Schrift des Esterhazy ähnele ihr I in anderer Weise und wenn man die Schrift des Matthieu I Dreyfus hernehme, so habe man noch eine Aehnlichkeit. I Hier existieren zwei Angeklagte: Dreyfus, der offizielle An- I geklagte und Esterhazy der offiziöse von der Verteidigung I angeklagte. Esterhazy habe sich die einzelnen Noten des I Bordereaus nicht verschaffen können, wohl aber Dreyfus, I der an der Quelle gewesen. Dreyfus habe sich auch die I Dienstvorschriften beschaffen können, Esterhazy nicht. Drey- I fus habe trotz dem viel erwähnten Zirkular hoffen und | Von der 5. hessischen Landessyuode. Den Bericht des ersten und zweiten Ausschusses über die Vorlage Großherzoglichen Oberkonsistoriums, den Gesetzentwurf, die Gehalte der Geistlichen betreffend, erstattete der Synodalabgeordnete Brand. Folgendes wird beantragt: Annahme des § 1. Der § 2 wird ebenfalls zur Annahme empfohlen. Gegen die Fassung der §§ 3 und 4 ist kein Nnwand zu erheben; doch dürfte die in der Begründung des letzteren enthaltene Bemerkung: „der § 3 Nr. 2 und § 4 des Gesetzes vom 15. Oktober 1892 fallen als gegenstandslos weg" — in einem besonderen Paragraph des Gesetzes Aufnahme zu finden haben, was neben Annahme der §§ 3 und 4 beantragt wird. Bezüglich §§ 5 to0 er sich mit mir vermählte, ja, noch inniger, denn er ist unglücklich und bedarf meiner Liebe. Seine Gemahlin hat den Platz an seiner Seite leer gelassen, gleichgiltig, ob sie fein Elend nicht teilen darf, oder nicht teilen will, also ae- bührt er mir. Wie habe ich Marie Luise um das Glück beneidet, mit ihm in die Verbannung zu gehen! Mein Herz ift zweifach durchbohrt; sein Schmerz ist der meine, und ich kann es ihm nicht sagen. Er selbst hat mich zum zweiten Male von sich verbannt." „Ew. Majestät," entgegnete Alexander, „werden Trost finden in der Liebe und Verehrung aller Besten, — Ihres Volkes." ' "W sagte Josephine traurig, „ich habe es mit Bonaparte gelernt, an der Liebe des Volkes zu zweifeln. Mir ist nur eins geblieben: Erinnerung. Und sie erwacht stets neu bei allem, was mich hier umgiebt, sie wird mir die wenigen Tage, die ich noch leben werde, ertragen helfen. £)enn nias Ihre Augen hier sehen, das ist alles seine Schöpfung. Kem Plan und Grundriß dieser Anlagen, den er nicht selbst geprüft und verbessert, keine Gruppe, die nicht unter feinen Augen gepflanzt wäre. Kein Bau, bei dem er md>t$anb angekgt. Ja, d-nk-n Sie, so ganz legte hier m Malmmson Bonaparte den Kaiser ab, daß er in der Kleidung eines Arbeiters mit eigener Hand die alten Steine von den Bauplatzen forttragen und neue hertraqen half, und daß er selbst diese Rosenbäume pflanzte; ich hielt die Stämmchen und er schüttete die Erde ein. O, das waren Tage des Glückes! Schöner und reiner wird nie ein sterbliches Herz sie genießen!" (Schluß folgt.) * Zum Ministerwechsel in Preußen I . Es wird vielfach gesagt, es sei ein eigentüm- I ltcheS Verhängnis, daß gerade diejenigen Minister I letzt aus dem Amte hätten scheiden müssen, die I mit der Kanalvorlage selbst am wenigsten zu I thun hatten. Dies ist doch aber nur bis zu einem ge- I gewissen Grade wahr. Herr v. d. Recke hätte nach der I Auffassung der maßgebenden Persönlichkeiten im Ministerium, I des Ministerpräsidenten und des Vizepräsidenten des Staats- I Ministeriums die Gelegenheit bei Zeiten wahrnehmen müssen, I um die politischen Beamten, welche sich im Besitze eines I Abgeordneten-Mandates befanden, darauf aufmerksam zu I machen, daß sie zu wählen haben dürften zwischen einer I Unterstützung der Kanalpolitik der Regierung und einer I Zurdispositionsstellung .... Was den Kultusminister Dr. I Bosse betrifft, so hätte dieser es nach Ansicht maßgebender I Kreise in der Hand gehabt, durch praktische Entschlossenheit I im richtigen Augenblick — sowohl in der Charfreitags- wie in der Kölner Erzbischofsfrage das Centrum geneigter für die Zustimmung zum Kanal zu machen. Daß Herr Dr. Bosse bis zu einem gewissen Grade gespannt mit dem Vizepräsidenten des Staatsministeriums stehe, erhellte aus einer Auseinandersetzung, die beide gelegentlich einer Beratung hatten, in der auch die Frage berührt wurde, wie weit die Schule eine Veranstaltung des Staates und wie weit eine solche der Gemeinden sein solle. — Wie in konservativen Kreisen verlautet, nimmt ein Teil der jetzt gemaßregelten Re- | gierungs-Präsidenten und San brüte alsbald den | endgiltigen Abschied aus dem Staatsdienst, ein anderer Teil tritt in den Ruhestand oder geht zu anderen Verwaltungszweigen über. — Wie ein Berichterstatter erfahren haben will, sollen die Veränderungen im preußischen Staats Ministerium noch nicht abgeschlossen sein. Es verlautet wiederum mit Bestimmtheit, daß auch der Landwirtschaftsminister Frhr. v. Hammerstein zurücktreten werde. Die amtliche Bekanntgabe seines Rücktritts und die Ernennung seines Nachfolgers werde schon in den nächsten Tagen erfolgen. Dieses Gerücht, das wir gestern schon als unglaubhaft bezeichneten, hat umsoweniger Wahrscheinlichkeit für sich, als Herr v. Hammerstein noch eine Dienstreise nach Hannover angetreten hat. Die Nachricht dürfte in Zusammenhang zu bringen sein mit der der Staatsregierung neuerdings zugeschriebenen Absicht, allen Staatsbeamten, welche Mitglieder desBundes derLand- wirte sind, den Austritt aus dem Bunde anzubefehlen. Eine derartige Verfügung soll sogar, wie behauptet wird, bereits ergangen sein. Frhr. v. Hammerstein aber gehörte eine zeitlang, als er noch Landesdirektor in Hannover war, selber dem Bunde der Landwirte als Mitglied an. —- Wie unser Berliner N.D.C.-Korresp. meldet, ist die Maßregelung des Professor Jrmer, der als Hilfsarbeiter dem Ressort des Kultusministers angehörte, gar nicht auf die Initiative des bisherigen Kultusministers Dr. Bosse zurückzuführen, sondern auf die des gegenwärtigen Unterstaatssekretärs in diesem Ministerium des Herrn Dr. v. Bartsch. Es wird angenommen, daß der neue Kultusminister von Studt sich einen anderen Unterstaatssekretär wählen werde. Die dem nächsten Landtage zu machende Kanalvorlage wird, wie man in politischen Kreisen annimmt, gegen die in der letzten Tagung abgelehnte eine erheblich erweiterte Form aufweisen. Es werden darin, so heißt es, wenn auch noch nicht völlig ausgeführt, doch mehr oder weniger andeutungsweise dieKompensationen fürSchlesien. für Posen und Ostpreußen erscheinen. Die Ausarbeitung des neuen Entwurfs wird unverzüglich in Angriff genommen werden. i4 wird t" »t bl$ ®* »** -fomie Wahren- $it der Arast tritt, die Gehalte Nr. 2 und | Anrechnung Geistlichen b mS von den t W Der Bem laqe MW Ufbesseru" 1899/1900betr* ebenfalls die Synode »voll Darlehen von riommenunv fonds zu entney des Oberlonsistc lung gebrach Der Berich läge Großherzoc die Gehalte bei sistoriums ur berg angestel treffend, kam ec ordneten zur Erf in folgendem: bi zu empfehlen, t wird proponiert ermächtigen, bei aufgeführten An Diener am Pred Bezug den U ynb dm durch d auszOezahlrn. Den M Orr dir Dort Gesetzen^' wenkasse b Brand und läge beantrag der Berichterst getreten, ob s jetzt die al gelber und kaffe zu bef Vertretern b des finanzier Witwenkasse t sich demnächst werden, Don klommen wart Der Bei trag des A der Pfarr Brand zum erwähnte wir Den Bei Nachweis de- waltung G stehenden { stattete der l Ansinnen an Rechnungen d Mer Berwt stehenden For genehmigt, bi, Nme unb A ®lc Rechnunc Vorrat auf 4b Ausschuß ß Ein bei Seorbneten @ Öfchen Kirche fc Mm jeini* * * * * 6 a9e8' e nith 3au Grund Ä r. Berlin, 1 ^annl, daß -l- 6 r?K Notü u, lIt bei aber " < 1 «Ibt * Snöber ßv, !re i«t .an das 8U .7 gsSgja S'.U«-r °?tc des Snrs ^ollicilvki Cfe Ne feite8 ein ereaus iu k??^ndnir, 0 ^negsgeri^ "SK!?** m Jfc’rM «M ' "net Smmstch *!Ä ÄKZK . alt« ’ . atatt». «’ »W*‘ «. -„Ä f ff ji D-k d 1 «a^ung 6“Ä ■ti, WtW1 Jkt) fflllü nntrag1 "" ,ed”‘el in Preußen ^•«äss r aber nur bis JL« i'fe*''™®®"'««? •»«Wtifibenfen bei Stal "* m B-sitze eis ®mf MftMffatn nl * y«” ii* einet! ‘J't Regierung md eirni Was bei Sultusminifter Di, ei mch Ansicht maßgebenbn «ch srMche Mschlchsenhtc W in der Lhacheilags- toit e das Centrum geneigter fii zu machen. Daß Herr Di, Grade gespannt mit dein G riums stehe, erhellte aus einer e gelegentlich einer 3k*g : berührt wurde, wie seit die es Staates und wie iwit eine -Wie in konservativen Lrchn r jetzt gemaßregelten Re- unb Landräte alsbald der 8 btm@taatfbitnft, ein eftanb ober geht zu anderen iie ein Berichterstatter ers^m eruuM \wW\ty: M adM^m fein, fc mtheit.daß auch der Landwirt, erftein zurücktreten werde. Bit Rücktritts und die Ernenmz jon in den nächsten Tagen ei s wir gestern schon als um lt umsoweniger Wahrscheinlich mmerstein noch eine Dienstreß. tat Die Nachricht dürfte n in mit der der Staatsregiem Absicht, allen Staatsbk )er desBundes der Land lt aus dem Bunde anz° Verfügung soll sogar, wie > ,u tu*”1' La^ag ...i ^en & m» i" - ,is 6*«"2a5S«b«*£ toei|«tt' ® ,«<-[ tzoch ntti it eoHig ““’lL stiSchi«I>" ,ieS!a»P«(at’ÄarbeW Dis 14 wird deren Annahme beantragt. Nach dem Vorgang des Gesetzes vom 21. November 1891 wäre dessen Aufhebung in einem besonderen Paragraphen zu verfügen, lowie das oben zu § 4 Bemerkte in folgender Form zu wahren: §. Mit dem Tag, an welchem gegenwärtiges Gesetz in Kraft tritt, wird das Gesetz vom 21. November 1891, die Gehalte der Geistlichen betreffend, sowie der § 3 Nr. 2 und § 4 des Gesetzes vom 15. Oktober 1892, die Anrechnung geleisteter Militärjahre bei dem Dienste der Geistlichen betreffend, aufgehoben. was von den berichtenden Ausschüssen beantragt wird. Der Bericht derselben Ausschüsse über die Vorlage Großherzoglichen Oberkonsistoriums, die einmalige Aufbesserung der Gehalte der Geistlichen für 1899/1900 betreffend, hat den Synodalabgeordneten Brand ebenfalls zum Berichterstatter. Der Antrag geht dahin: die Synode wolle sich damit einverstanden erklären, daß das Darlehen von 140 000 Mk. seitens des Staates angenommen und mit weiteren aus Mitteln des Zentralkirchenfonds zu entnehmenden 25 000 Mk. nach den Vorschlägen des Oberkonsistoriums unter die Geistlichen zur Verteilung gebracht werde. Der Bericht derselben Ausschüsse über die Vorlage Großherzoglichen Oberkvnsistoriums, den Gesetzentwurf, die Gehalte der im Geschäfts kreis des Oberkonsistoriums und des Predigerseminars in Friedberg angestellten Beamten und Bedien st et en betreffend, kam ebenfalls durch den genannten Synodulabge- ordneten zur Erstattung. Der Antrag der Ausschüsse gipfelt in folgendem: die §§ 1 und 2 der Synode zur Annahme zu empfehlen, desgl. den § 3 und die §§ 4—7. Weiter wird proponiert, die Synode wolle das Oberkonsistorium ermächtigen, den unter 4—8 des § 1 des Gesetzentwurfs aufgeführten Angestellten des Oberkonsistoriums, sowie dem Diener am Predigerseminar für 1899/1900 als einmaligen Bezug den Unterschied zwischen dem derzeitigen Gehalt und dem durch den vorliegenden Gesetzentwurf vorgeschlagenen auszubezahlen. Den Bericht des ersten und zweiten Ausschusses über die Vorlage Großherzoglichen Oberkonsistoriums, den Gesetzentwurf, die allgemeine geistliche Witwenkasse betreffend, erstatteten die Synodalabgeordneten Brand und Hallwachs. Es wird Annahme der Vorlage beantragt. — Die Ausschüsse waren, einer Anregung der Berichterstatter folgend, der Erörterung der Frage näher getreten, ob sie nicht der Synode Vorschlägen sollten, schon jetzt die alsbaldige Aufhebung der Eintrittsgelder uno derBeiträge zur geistlichenWitwen- kasse zu beschließen; doch mußte nach eingehender mit den Vertretern des Kirchenregiments vorgenommener Prüfung des sinanziellen Standes des Zentralkirchenfonds, bezw. der Witwenkasse und bei der völligen Ungewißheit darüber, wie sich demnächst die verfügbaren Mittel des Fonds gestalten werden, von einem desfallsigen Antrag leider Umgang genommen worden. Der Bericht des ersten Ausschusses über den Antrag des Abgeordneten Weiffenbach, Aufbesserung der Pfarrgehalte betreffend, hat den Abgeordneten Brand zum Berichterstatter. Mit Rücksicht auf das Obenerwähnte wird der Antrag für erledigt erklärt. Den Bericht des Synodal-Ausschusses über den Nachweis des Vermögensstandes der unter der Verwaltung Großherzoglichen Oberkonsistoriums stehenden Fonds in der Finanzperiode 1890/95 erstattete der Abgeordnete Koch. Derselbe gipfelt in dem Ansinnen an die Synode, diese wolle beschließen: Die Rechnungen des Zentralkirchenfonds und sämtlicher übrigen, unter Verwaltung Großherzoglichen Oberkonsistoriums stehenden Fonds in der Rechnungsperiode 1890/95 werden genehmigt, die Ueberschreitungen des Voranschlags in Einnahme und Ausgabe für gerechtfertigt erklärt und der auf die Rechnungsperiode 1895/1900 zu übertragende Kassenvorrat auf 486927 Mark 48 Pfg. festgesetzt. — Der erste Ausschuß schließt sich diesem Ansinnen an. Ein bei der Synode eingegangener Antrag des Abgeordneten Stallmann betrifft Zustände in der evangelischen Kirchengemeinde Eimsheim in Rheinhessen. („Darmst. Ztg.") Deutsches Reich. Berlin, 7. September. Die auch von uns wiedergegebene Meldung, daß der Bureau-Direktor des Reichstages, Geheimer Regierungsrat K n a a ck demnächst sein Amt niederlegen wird, bezeichnet die „Kreuzztg." auf Grund ihrer Informationen als vollständig unzutreffend. Berlin, 7. September. Die Postbehörde Berlin macht bekannt, daß die versuchsweise für das Reichstelegraphengebiet angeordnete Zulassung der Anmeldung von Doppelgesprächen im Fernsprechverkehr und der Ausdehnung als einfach angemeldeter Unterhaltungen bis zur Dauer von 6 Minuten dauernd beibehalten werden soll. M.P.C. Wir erfahren, daß es durchaus ungenau sei, davon zu reden, der Gesandte a. D. Wirkliche Geheime Rat Graf Limburg-Stirumseivonder Hofliste gestrichen Worden (Vgl. 207 d. Gieß. Anz.). Es gibt gar keine Hofliste in diesem Sinne. Vor jeder Hoffestlichleit wird die besondere Genehmigung zur Einladung der Teilnehmer an maßgebender Stelle eingeholt. Dies muß auch dann geschehen, wenn der Monarch an Festlichkeiten teilnimmt, die Onderweit veranstaltet werden. Herbert Bismarck war nicht, um im Stile der sich auf den Grafen Limburg beziehenden Motiz zu reden, von der Hofliste gestrichen worden. Als er mber zu der Hochzeit der Tochter des Hausminister v. Wedell- Piesdorf geladen worden war, die sich mit einem nahen Verwandten des Sohnes des Altreichskanzlers einem Grafen Bismarck-Bohlen verheiratete, verlangte der Kaiser, daß sein Name gestrichen werde. Er wollte zu jener Zeit nicht mit Herbert Bismarck Zusammentreffen. ________________ Anstand. Prag, 7. September. Laut Reservatbefehl müssen nunmehr alle Kontrollversammlungen der Reserve und Landwehr an den Orten, wo sich eine Garnison befindet, in der Kaserne abgehalten werden. Cilli, 7. September. Wegen der letzten slovenischen Exzesse wurden der Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sernec und der Abgeordnete vr. Deck0 in Untersuchung gezogen und zwar wegen öffentlicher Gewalt- thätigkeit. Triest, 7. September. Dem hier anwesenden Menotti Garibaldi hat die italienische Bevölkern ng gestern abend große Ovationen dargebracht. Es kam dabei zu Zusammenstößen mit der Polizei. Viele Verhaftungen wurden vorgenommen. Belgrad, 7. September. Nach übereinstimmenden Aussagen einiger des Hochverrates und der Teilnahme an dem Attentate gegen König Milan angeklagt gewesenen Personen, welche wegen Mangels an Beweisen unlängst freigelassen wurden, soll deren Behandlung im Gefängnisse eine geradezu barbarische gewesen sein. Man ließ sie Hunger und Durst leiden, und einige von ihnen sollen tatsächlich von den Gendarmen geprügelt worden sein. Gleichzeitig wurde ihnen gedroht, daß sie, falls sie in der öffentlichen Verhandlung hiervon Erwähnung machen sollten, bei der Rückkehr in die Zelle neuerdings geprügelt werden würden. Auch bestätigen die erwähnten Personen, daß sämtliche Gefangenen in schweren Ketten sich befinden. Dieselbe Behandlung soll auch den noch im Gefängnisse befindlich gewesenen Staatswürdenträgern, Ministern usw. zuteil geworden sein. Es wird demnach bei der nunmehr neuerlich verschobenen Schlußverhandlung im Attentatsprozeffe höchstwahrscheinlich zu sehr dramatischen Szenen kommen. Angesichts dieser von sonst vertrauenswürdigen Personen mitgeteilten Thatsachen wundert man sich über den Mut der Regierung, den bevorstehenden Prozeß öffentlich verhandeln zu lassen. — Dem „Daily Telegraph" wird von seinem Petersburger Korrespondenten telegraphiert: „In wohlinformierten politischen Kreisen wird davon gesprochen, daß in Kopenhagen eine vollständige Versöhnung zwischen dem Zaren und dem Könige von Griechenland stattfinden wird und daß Rußland Griechenland in den finanziellen Schwierigkeiten, die durch den Krieg 'mit der Türkei entstanden sind, unterstützen wird." Madrid, 7. September. Einige Tropfen lindernden Balsam für die schwer verletzte spanische Eitelkeit bildet, wie wir schon früher erwähnten, die heldenmütige Verteidigung der kleinen Ortschaft Baler auf den Philippinen. Jetzt ist nun der kleine Rest der spanischen Besatzung in Barcelona eingetroffen, und was die Soldaten von ihren Erlebnissen erzählen, ehrt sie wirklich in hohem Maße. Man schreibt darüber aus Madrid: Am 27. Juli vorigen Jahres erhob sich die einheimische Bevölkerung und am 30. mußte sich die Besatzung von Baler unter Führung des Hauptmanns Las Morenas in das Kloster zurückziehen, das sie so gut wie möglich verbarrikadierten, nachdem sie sich reichlich mit Lebensmitteln versehen hatten. Am 7. August versuchten die Philippiner das Kloster zu erstürmen und hatten bereits die Mauer erstiegen, als sie zurückgeworfen wurden. Petroleumkannen und Holzscheite, mit denen das Gebäude in Brand gesteckt werden sollte, fielen in die Hand der Sieger, die standhaft jede Aufforderung, sich zu ergeben zurückwiesen. Aber ihnen erstand ein neuer Feind in der Berri-Berri- Krankheit, der ihr Kommandant Las Morenas und ein Leutnant zum Opfer fielen. Der einzig übriggebliebene Offizier, Leutnant Martin, der nunmehr den Befehl übernahm, war selbst verwundet. Inzwischen hatten die Philippiner eine Batterie Artillerie aufgestellt, und eröffneten im Oktober ein mörderisches Feuer auf das Kloster. Als endlich auch der Arzt schwerkrank darniederlag und alle glaubten, sie müßten an der schrecklichen Seuche sterben, machten die verzweifelten Spanier am 14. Dezember einen Ausfall, bei dem es ihnen gelang, die umliegenden Häuser in Brand zu stecken. Dadurch wurde die Luft im Kloster verbessert, die Seuche ließ nach. Das Weihnachtsfest feierte die unerschrockene Besatzung mit lauter Fröhlichkeit, obgleich die Tagalen ihnen zuriefen: „Lacht nur, bald werdet ihr weinen!" und am Abend ihre Kanonen von neuem donnern ließen. Im neuen Jahre schickten die Behörden von Manila drei spanische Offiziere nach Baler, um ihre Landsleute aufzufordern, ihren nutzlosen Widerstand aufzugeben, da der Krieg längst beendet sei. Aber man glaubte ihnen nicht, sondern hielt sie für Verräter. Ein neuer Angriff der Tagalen am 30. April dieses Jahres wurde abermals glänzend zurückgeschlagen. Nun begannen die Lebensmittel auf die Neige zu gehen und man mußte sich von Kürbisblättern nähren. Großer Jubel herrschte, als man das amerikanische Kriegsschiff „Iorktown"" das man für ein spanisches hielt, die Stellungen der Belagerer bombardieren sah, aber die Freude war nur kurz, da das Schiff sich alsbald zurückzog. Erst im Mai gelang es von Manila aus den Belagerten einige Zeitungen zukommen zu laffen, aus denen sie den wahren Sachverhalt ersahen, und da auch alle Lebensmittel aufgezehrt waren, so schlossen sie am 2. Juni eine ehrenvolle Kapitulation ab, wurden von den Philippinern nach Manila geleitet und von dort in die Heimat entlassen, wo man sie jetzt mit Recht ehrt. — Uebrigens versichert jetzt der spanische Kriegsminister Polavieja auch, die Philippiner hätten endlich in die Ueber- gabe der von ihnen gefangen gehaltenen Spanier gewilligt. Hoffentlich erweist sich diese Freudenbotschaft nicht wieder als eine Täuschung. Vermischtes. * Wie Frauen sich rächen. Ein amüsantes Geschichtchen, wie eine Frau sich kürzlich an ihrem Beleidiger empfindlich, aber doch harmlos rächte, erzählt ein Londoner Blatt. Vor einiger Zeit hatten die Reize der Frau eines Zahnarztes, einer eifrigen und flotten Radlerin, einen jungen Mann derart gefesselt, daß er sich bis über die Ohren in sie verliebte. Er begann ihr allerhand Aufmerksamkeiten zu erweisen, obwohl er doch bei näherer Erkundigung erfuhr, daß sie schon verheiratet war. Nachdem er der Dame bei den verschiedensten Gelegenheiten gefolgt war, gelang es ihm endlich, in eine Unterhaltung mit ihr zu kommen; er ging noch weiter und machte ihr einen Besuch, für den er die Zeit abpaßte, in der der Zahnarzt in seinem Beruf beschäftigt war. Die Dame wußte sich seiner nicht anders zu erwehren, als daß sie ihren Mann zur Hilfe heranzog. Mit diesem zusammen hatte sie bald ihren Plan entworfen. Als der aufdringliche junge Mann das nächste Mal erschien, kam statt der Frau der Zahnarzt selbst ins Zimmer und fragte ihn ganz geschäftsmäßig, ob er wegen einer Konsultation zu ihm gekommen wäre. Der eifrige Liebhaber meinte, hier habe sich ein schöner Ausweg eröffnet und er erklärte, er habe an einem Zahn etwas Schmerzen. Alsbald wurde er ins Sprechzimmer geführt, und es dauerte nicht lange, so hatte der junge Mann — einen Zahn weniger, nicht ohne daß einige erklärende Andeutungen gefallen wären. Auch das Honorar für die „Behandlung" mußte er noch zahlen. — Auch eine andere junge Dame, Miß Margaret Moore, fand vor kurzem einen eigenartigen Weg, sich zn rächen. Alle Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit waren getroffen, ein bestimmter Tag festgesetzt. Das Brautpaar trat auch zum Altar, da — was gewiß nicht oft vorkommen dürfte — verließ die Braut den Bräutigam ... um sich zu rächen. Der Mann, mit dem sie vor den Altar getreten war, hatte ihr vor mehreren Jahren schon den Hof gemacht, sie dann aber vernachlässigt und ihre Schwester geheiratet. Vor einiger Zeit war diese nun gestorben und der Mann hatte Trost gesucht, indem er zu seiner alten Liebe zurückkehrte. Alles war auch gut gegangen, bis zu der Zeit, wo die Dame ihn am Altar verließ und sich entschieden weigerte, ihr Jawort zu geben. * Schnellzug und Bummelzug. In der Zeitung des Vereins deutscher Eisenbahnverwaltungen findet sich folgende bemerkenswerte Mitteilung: Man ist gewohnt, es als wohlbegründete Thatsache hinzunehmen, daß die Kosten für die Schnellzugbeförderung beträchtlich höher sind als die für gewöhnliche Personenzüge. Bei näherem Augenschein jedoch drängen sich Zweifel hieran in verschiedenen Richtungen auf. Zwar ist das Wagenmaterial der Schnellzüge wertvoller, die Abnützung aller bei der Fahrt in Mitleidenschaft gezogenen Bahnteile größer, aber auf der anderen Seite bedingt die längere Fahrzeit des Personenzuges einen Mehraufwand für Personal, Beleuchtung, Wagenheizung. Wie steht es nun mit dem Aufwand an Maschinenkraft und ihrer Quelle, dem Kohlenverbrauch? In Bezug auf diesen sind in Amerika sehr beachtenswerte Versuche gemacht worden, durch die man ermittelt hat, welche Kosten durch das Anhalten von Zügen auf kleineren Zwischenstationen verursacht werden. Die Versuche fanden auf einer Strecke 198 Kilometer Länge statt, und zwar mit zwei Zügen, von denen der eine die ganze Strecke, ohne anzuhalten, zurücklegte, während der andere auf vierzehn Zwischenstationen zum Stillstehen gebracht wurde. Der Schnellzug legte 80 Kilometer in der Stunde zurück, während der Führer des „Bummelzuges" beauftragt war, die auf den Stationen verlorene Zeit nach Möglichkeit wieder einzuholen. Die Lokomotive des letzteren Zuges verbrauchte für Zurücklegung der gesamten Strecke 11400 Pfund Kohlen, der Schnellzug dagegen nur 10317 Pfund; ein Unterschied von nahezu einer halben Tonne Brennstoff. Für die nicht anhaltenden Züge ergaben sich somit nicht unbeträgtliche jährliche Ersparnisse. Universitäts Nachrichten. — Heidelberg. Der Prlvatdozent der Nationalökonomie und der philosophischen Fakultät der hiesigen Universität Dr. phil. und jur. Karl Kindermann wurde zum außerordentlichen Profeffor ernannt — Wien. Der Privatdozent an der hiesig« Universität Dr. Alfred Ritter v. Wretschko wurde zum außerordentlich« Profeffor des deutschen Rechtes und der österreichischen ReichSgeschtchte an der Universität Innsbruck ernannt. Humoristisches. * Richtige Diagnose. Patient: „Nun sagen Sie mir aufrichtig Herr Profeffor, wie steht eS mit meiner Lunge?" — Prof.. „Etwas angegriffen, daS ist nicht zu leugnen, aber solange Sie leben, reicht sie." * Verzweifelter Ausweg. A.: „. . . Jsts denn wahr, daß Du Deine Köchin, die alte, wüste Person, heiraten willst?" — Junggeselle: „Allerdings! Weißt Du, sie kocht halt so miserabel, daß ich's nimmer aushalten kann. Kündigen läßt sie sich nicht, tnS Wirtshaus darf ich auch nicht — da bleibt mir nichts anderes übrig, alS ich heirat' sie und nehm' mir eine andere Köchin!" Schiffsnachrichten Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch btt Agent« 6erl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 6. Septbr. (Per transatlantisch« Telegraph.) D« Doppelschraub« - Postdampfer H. H. Meter, Eapitän C. Steenckw, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 5 Uhr nachmittags wohlbehaltm in Baltimore angekomm«. Der Postdampfer „Westernland" der „Red Star Line" tu Antwerpen ist laut Telegramm am 5. September wohlbehaltm in Rea- Vork angekommen. Verkehr, Kau- md Vatksmrtschast. Limburg, 6. Sept. F r u ch t m a r k t. Rote. Weizen, neuer, Mk. 13.39, weißer Weizm Mk. 00.00, Korn, neues, Mk. 10,92, Gerste Mk. 0,00, Hafer, aller, Mk 0.00, neuer Mk 6,50. e 99.10 88.80 96.95 000.00 000.00 Voroino "halten billige V vl vlllv Drucksachen, Mitgliedskarten, Eintrittskartee, l| Loosennmmern, 59V Programme n in der I Brühl’schen Univ.-Dreckerei ü (Pietsch Erben) h Giessen, Schulstrasse 7. * " ... Mcwerbc-AusstcUung Grch-UuißM W vom 30. Juli bis 17. September. 6502 Prof. Dr. Schädel. September, 6514 Ein junges Hausbärschchen 6288 sucht sofort Bellos LI., Alicestraße 20. 3235 Bettfedem 4384 nab Proeent G E N UA NewYÖ RK 4 1887 Auskunft ertheflt der Stadt Bonns unk. b. 1901 81/, Frankftr. Hyp. Bk unk. b. 1906 96.60 4 81/. Frkf.Hyp.Ered.lv. unk. b. 1906 96.10 4 unk. b. 1907 101.20 dlv. DeutscheGrdsch.B.unk.b.1904 101.20 4 Geßdsorßenr Brief Ludwigstraße 31 Wegen Versetzung des Herrn Assittenz- 225.80 Darmst. Bk.-»ctiru __ Wr»Ä mU Ht »rü^l'sche» Unteer1Mt5-8u*. trab etrhrtrWrrd (WUtf* trfcew) ta ***. 8 3 10100 100.39 101.50 98.95 4 8 6 4 •eit 81.00 169.65 4.161/» 99.75 98 90 24 50 100.20 60.00 100.00 00.00 4848] In unserem Hause Wallthor- Iraße 44 ift der sehr geräumige 2. Stock mit allem Zubehör und großem Gartenanteil zu vermieten. E. Friedberger Söhne. 6263] Wepanlage 38 schöne 6- bis 7-Zimmerwohnung mit allem Zubehör, pari, oder 3. Stock, sofort zu vermieten. Portugiesen Mexicaner Monopol-Griechen von Eisenb. Rentenb. Obl. Buderus Obl. Aeneg Sauerkraut empfiehlt 03085 H. Klotz, Mäusburg 17. W. Wirsig, Kandschuhfaönk, Seltersweg 10. Bekanntmachung des Gr. Gymnasiums. Der Wiederbeginn des Gr. Gymnasiums findet Montag den H. September statt. Die Schüler haben fich um V,S Uhr, die Chorsänger und Mitglieder des SchMerorchesterS bereits um 8 Uhr einzufinden. Die Grobherzogliche Direktion. Ein Arbeiter I I welcher seither in der Druckerei eines I Tabakgeschäfts thätig war, sowie in der _ Fabrik felbst bewandert ist, sucht sofort \ I oder später ähnliche Stellung. Offerten « wolle man gefl. an die Expedition des I »Alsfelder Anzeiger" in Alsfeld ■ gelangen lassen.6448 Oesterr. StaatSbahn v. 1885 85.15 4 Jtal. staatSgar. Eisenb. 58.00 4 20 Franken-St- Enal. Sovereigns Dollars in Sold Tiefbohrungen Wasserversorgung Brannenanlagen in jedem Umfang. Sandfreie Brunnenfilter nach D. R.-G.-M No. 48359. Ausarbeitung von Projekten für das gesamte Wasserversorgungswesen. Allgemeine Ban-Gesellschaft für Wasserversorgung und Kanalisierung Erich Merten & Co G. m. b. H. zu Berlin 3914 Zweigniederlassung Darmstadt vormals P. Pictet. seiner Anzeige eine große Werbrettung geben will, der Nähere Auskunft erteilen: 1M1 J. M. Schulhof Carl Loos, Giessen, und Julius Karl, Grünberg. 4x/b Oesterr. Silberrente Ung. Gold-Rente «ambrgr. Hyp Bk. unk. b. 1905 lreuß. Hyp A - Bk unk. b. 1900 lomnr.Hyp.A-Bk. unk. b.l 904 frksLdw.CredLk.unk.b.1900 MMerWWii PassaperzalilawSxfiliUilinan. TOT Oceanfahrt nach NewYork V 6-3-Tage. ---—— ----—,--——:—” Bremen-Baltimore Bremen-La Plata 5057] Zum 1. Oktober rst eine sehr premen-Brasilien Brerngn-Ost-Asien schöne Wohnung, 1. Etage, 6 Zimmer, o Bremen-Australien. Badez-, Veranda, an eine ruhige Familie . NL zu vermieten. Näheres Bahnhofstr. 71. NDIöÖI Kursbericht voll J. Kurz & Co.9 Hießen, Kahnyofstraße 63. Frankfurter Börse vom 7. September 1899. 6435] Schönes Mansardenlogis, zwei Zimmer mit allem Zubehör, an ruhige Familie per 1. Oktober zu vermieten. I. M. Schulhof, Marktstraße 4. 6506] Marktstratze 29 schöne Man« sardenwohnung von 3 Zimmern mit Wasserleitung per 1. Oktober zu vermieten. Zu erfragen Westanlage 38. Prorrm 81/, Deutsche ReichSanl. 8 Preuß. LonsolS 87» Gr. Hessische Obl. Stadt Darmstadt v. 1891 Samstag dkv 23. September, nachmittags 2Vs Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die der Heinrich Hansel Ehefrau in Gießen gehörige Hofraite: Flur 27 Nr. 96®/lo — 336 qm in der Stephansmark, jenseits der Wieseck auf das Bruch, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 1. September 1899. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A.: Vogt. 6380 Wv ant Dr. Clasen ist der mittlere Stock, 6 Zimmer mit Zubehör, zu vermieten und I alsbald zu beziehen. Ar. Seibel. Ätbattiae E. Burkhardt. - s Technikum Ltrelitz k) J Ingenieur-, Techniker - u. Meisterkurse £ J Maschinen- u. Elektrotechnik k I Gesammt. Hoch- u. Tief-Baufach. ■ 1-----Täglicher Eintritt-----F Zahlreiche Betriebe in der Ausstellung. Wöchentlich 3 mal grosses Militärkonzert» Eintrittspreis 50 Pfennig, von heute an jeden Tag. Auf einfache Fahrkarte freie Rückfahrt. 559& Konzerte: Sonntag, Mittwoch und Freitag. ___ 5624] Eine Wohnung, 4 Zimmer mit! allem Zubehör, per 1. Oktober zu ver-11«/,jährig, reine Rasse, billig zu verkaufen. mieten. Schillerstratze 27. 6024 Moltkestratze 8. inseriere im „Mainzer Anzeiger“ (Mainzer Keneral-Anzeigcr) welcher sich als Jusertionsorgau erste» Ranges allgemeiner Beliebtheit erfreut. Probeblätter mit Kosten-Anschlägen werden gratis versandt. Der Abonnementspreis beträgt durch die Post bezogen exklnstve Bestellgeld für das 4. Quartal 1899 nur Mk. 2 25. Expedition des „Mainzer Anzeiger" (Mainzer General-Anzeiger). Brief 16.21 20.42 4J0 Abendeourfer ooo.oo I Oesterr. Lrrdit'Lctien 5770] In meinem Hause Krank- 6466] 7 Morgen vorzügliches rurterstratze 44 ist die Bel-Etage, sechs Zimmer mit Zubehör, Balkon und! Garten, auf 1. Oktober, evtl, früher, zu «in der Schwarzlach abzugeben. vermieten.________Frau Kaetz Wwe. I Näheres Marburgerstratze 44. 5911] Neubau Bleichstratze 37 ist I Ebendaselbst sind einige schwere der Parterrestock, 5 Zimmer, Boden- kammer, Gartenanteil zu vermieten. I Näheres Bleickstraße 27, Hinterhaus, f zu verkaufen.___________________ 5832] Ein schönes, helles, großes Logis I i------------ — 1 im 2. ,Stock des Hinterhauses per sofort I I an ruhige Leute zu vermieten. M. Levi, Seltersweg 35. Daunen in jeder Preislage billigst bei C.Röhr&Co. MbklKilchen Montag, Mittwoch und Freitag von 9 Uhr ab. 4743 Friede. Noll, ßosbalkrr. Gesucht zum 15. September junger, solid. Kunsdiener bei hohem Gehalt. 6427 __________Hotel Kaiserhof. Jg. Schreiber mit schöner Handschrift auf ein kaufm. Kontor für dauernd ges. Selbstgeschr. Off. mit Ang. der Gehalts- anspr. u. A. Z. 03106 an die Exp. d.Bl. Rotbrmk Gfsimrs-Aaniischche (vorschriftsmäßig) empfiehlt >* Wenn es regnet, so schärfe jede Hausfrau ihrem Dienstmädchen ein, das ÄQÄl ganze Sckuhzeug des Haushalts gründlich mit Kenlner's Schuhfett (Thranfett) 346 v einzuschmieren. Nur in diesem Fall wird es möglich sein, das Leder zu erhalten. Man verlange nur Gerttner'S MF 18 Schuhfett (Thraufett) iu roteu Dosen. ® Zu haben in den meisten Geschäften. Merkmal Seim Einkauf: Schuhmarke Kaminfeger. Mrikaut: Karl Ventucr in Göppmge«. Tanz-Unterricht. Mein Tanz-Unterricht beginnt wieder Montag den 2. Oktober 1899. Gest. Anmeldungen erbitte möglichst vorher in meiner Wohnung Sonnen- stratze 5 zu machen. Unterricht für Einzelne und Extrapartien wird zu jeder Tageszeit erteilt. „e.w e 6398 Achtungsvoll Molli. 6467] Kleines Familienlogis zu bef mieten. Mäusburg 12, im Neubau. 5091] Möbl. Zimmer zu vermieten- ________________ Seltersweg 71II. 03098] Möbl. Zimmer zu vermieten. Bahnhofstraße 2«, Hinterhaus. 643 t] 2 bis 3 elegant möblierte Zimmer an besseren Herrn alsbald zu verm^ Grünbergerstratze 14, U 1)3012] Möbliertes Zimmer zu ver- mieten. Bleichstratze 31, m. 5751] Pferdestall mit Burschengelaß zu vermieten.Asterweg 40. Alice-Kochfchule. Der neue Koch-Kursus beginnt am 11. September. Anmeldungen werden in der Schule von Fräulein Kenner ""»ei.hardsqylhT I*»« Manu, der mit bestes natürliches Wildunger Mineralwasser, Kreissäae in schneiden Ver- ™ ÄxaÄT’ -2"° steht. bei hohem Lohn gesucht. Haupt.Niederlage in Hieße«: H>kliki« Apotheke, H. Dornberger. SaniWgMkrK Unb ZimMkrzkschäft ------------ Georg Schubecker. 6337] Helle, freigel. 4-Zimmerwohnung mit Zubehör sogleich oder per 1. Novbr., auch zu Bureauzwecken geeignet. ________________Ludwigstratze 12. 6483] Mansarde, zwei Zimmer, zu vermieten.______________Neustadt 6. 6468] Zwei kleine Wohnungen mit Zubehör zu vermieten. Riegelpfad 30. 6490] Ein kleines Logis an ruhige Leute zu vermieten. Teufelslustgärtchen 20. 03054] 3 Zimmer-Wohnung per 1. Okt. zu vermieten.Steinstratze 40. 6375] Ein Hausburscke gesucht. ________H. Krämer, Kreuzplatz 11. 6484] Hausbursche gesucht. Neustadt 6. 6392] Junge als Hausbursche gesucht. Fr. Hennings, Selkersweg 14. 6460] Ein braves Mädchen auf sogleich oder später ges. Näh. Bahnhfstr. 48,2Tr. 6334] Junges Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren tagsüber sofort gesucht. Otto Scheel, Bahnhofstraße 50. 6442] Jüngeres, reinliches Lauf- mädchen gesucht. Hofmannstr. 4, I. 2148] Wer Stelle sucht, verlange unsere „Allgemeine Dakanzenliste". W. Hirsch Verlag, Mannheim. ®elt> 16.17 Franz. Banknoten 20.38 Oesterr. dto. 4.16 Americ. (Offene Stellen Zttlltil-Oel licht' Versttigkrnllllen Nermietnngen ?di uerknufen Perschitdents Schnell u Posldampfer-Linlfeiffwischen momlikwv In Nieder iß in je einem d gebrochen und Ge ist außerdem über seuche-Berdacht In Groß- Maul- und Klau Nachdem unt bit SUlaub unb K ist über die Verse, norden. Wegen Ausb Heilbach, Kreis Gießen, de Großh gelt.: Den Bi« Der Biehml tember d. Js. w verboten. Gießen, Gro 8 Wegen Erba N der Gvethk Uhrwerke in di nnd Bleichstraf Ludwig, und L M bis auf tveitei Gießen, bei Großh! Gefarrdeu: m 2 Meter, ^nefaarTen und 1 ließen, der Gr * Ter Alt -ÄS fmb 29 P beftanben h**. 14 ZSL; w«? 5®- ^affer Titze M »Ml nchterst^che Q geführt ®[«blneN tt "'N " J* 5ietZ ,'?Ml ei,. »«teil hn