(er roch großer Lag« r dieselbe iberMe B4- dengoffe ihram riintti u B' lB il> lB 00* 1899 gilben en« Idente en '-neiden ' , -i' ttM «i ( Anstalt 3S SMfÄ „bio««0"3 ?N**1 ^ntenb. DbL .ans 10!il Skunk c' M 101*. Steffi *1 Mk-unk-b-'b Mim Mn. Hefte und Roben i abgegeben. BP, mbenser Nr. 159 Erstes Blatt. Sonntag den 9. Jul.IS»» Meßmer Anzeiger Keneral-Anzeiger Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Bezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Tnaahme von Anzeigen zu der nachmittags für den fvlgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-VermittlungSstellen deS In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegm. Erscheint tügtlch mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener A««itien0t»tter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Aints- unb Anzeigeblatt für den "Krete Gieren. Redaktion, Expedition und Druckerei: Kchnlstraße Ar. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hietze«. Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde. Amtlicher Ml. Bekanntmachung. Nachdem die Maul- und Klauenseuche unter der gesperrten Schafherde in Gemarkung Hof Albach erloschen ist, heben wir hiermit alle angeordneten Sperrmaßregeln wieder auf. Gießen, den 8. Juli 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Bekanntmachung, betreffend: Vorträge über Obstbau. Der Obstbautechniker des Oberhessischen Obstbauvereins, Herr Metz aus Friedberg, beabsichtigt, an den bezeichneten Tagen die nachstehend angeführten Orte des Kreises Gießen zu besuchen, und daselbst Vorträge über Obstbau, sowie praktische Unterweisungen an Obstbäumen abzuhalten: Sonntag den 9. Juli in Langsdorf, nachmittags 3 Uhr, Sonntag den 16. Juli in Lich, nachmittags 3 Uhr, Samstag den 22.« Juli in Gießen, vormittags 9 Uhr und nachmittags 2 Uht, praktische Unterweisung im Sommerschnitt, Sonntag den 23. Juli in Lollar, nachmittags 3 Uhr. Nach dem Vortrag findet eine Verlosung von Obstbäumen statt, an welcher die Mitglieder des Vereins aus folgenden Orten teilnehmen können: Mainzlar, Staufenberg, Ruttershausen, Daubringen, Lollar. Sonntag den 30. Juli in Wieseck, nachmittags 3 Uhr. Die Herren Bürgermeister erhalten noch besondere Mitteilung. Lebhafte Beteiligung erwünscht. Gießen, den 6. Juli 1899. Der Vorsitzende des Vereinsbezirks Gießen. Frhr. Schenck. Gefunden: 2 Taschenuhren, 1 goldener Zwicker, 1 goldene Brosche, 1 Loupe, 1 Schirmgriff, 2 einzelne Handschuhe, 1 Taschentuch, 1 Serviette, 1 Gebetbuch, 1 Fahnenquaste, 1 Notenhalter, 1 Säge und 1 Stelze. Zugelaufen: 1 Jagdhund. Zugeflogen: 2 Tauben. Gießen, den 8. Juli 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. Deutscher Reichstag. Berlin, 7. Juli. Der Kaiser hat wie aus Bergen gemeldet wird, die Offiziere und 60 Kadetten des französischen Schulschiffes Iphigenie mit den deutschen Kadetten zu einem gemeinsamen Fest auf die Hohenzollern eingeladen. Berlin, 7. Juli. Der Kaiser hat in einem Telegramm an den Präsidenten Loubet seiner Freude über den Besuch auf der Iphigenie und über die militärische Haltung der französischen Seeleute Ausdruck gegeben. Präsident Loubet dankte dem Kaiser telegraphisch für die den französischen Seeleuten erwiesene Ehre. Berlin, 7. Juli. Die Verleihung der Grafenwürde an den Staatsminister von Bülow wird heute amtlich publiziert. Berlin, 7. Juli. Wie die „Kreuzzeitung" vernimmt, sind als Verwaltungschefs der neu erworbenen Inseln bestimmt: für die Ost-Karolinen in Ponape der frühere kaiserliche Richter des Bismarck-Archipels, Dr. Stahl, für die West- Karolinen in Aap der Sekretär Senfft, auf den Marschall- Inseln und für die Marianen in Saipan der Assessor Fritz, welcher durch den längeren Aufenthalt in Süd-Amerika der spanischen Sprache völlig mächtig ist. Berlin, 7. Juli. In Charlottenburg hat heute früh die Gattin des Monteurs von Sulkowski, der gegenwärtig von Berlin abwesend ist, in ihrer Wohnung ihre drei Kinder, zwei Knaben und ein Mädchen und dann sich selbst ge- tötet, indem sie den Kindern und sich mit einem Rassier- wesier die Kehlen durchschnitt. Man glaubt, daß die Frau die That im Wahnsinn verübt hat. Berlin, 7. Juli. Die Kaiserin trifft in Berchtesgaden am 12. d. M. ein. Am 13. d. M. findet in Berchtesgaden im Gegenwart der Kaiserin die Einweihung der Protestan- lffchen Kirche statt. Berlin, 7. Juli. Eine Versammlung der extremen anarchistischen Gruppe, welche über: „Die Preffe und Agitation" beriet, wurde Polizeilich aufgelöst, als der Anarchistenführer Pawlowitsch die Zuchthaus-Vorlage scharf abfällig kritisierte. Berlin, 7. Juli. Wie aus Kiel gemeldet wird, ist von den beim Bückenbaumanöver bei Missunde erkrankten Pionieren im Schleswiger Lazarett einer gestorben; die übrigen befinden sich in der Befferung. Berlin, 7. Juli. Dem „Berl. Tagebl." wird aus Rew- Dork telegraphiert: Der „New-Aork Herald" bespricht in einem aus Washington datierten Bericht die in der Samoafrage erzielte Uebereinstimmung und bemerkt, daß den Behörden besonders die herzlichen Beziehungen zwischen dem deutschen Kommissar Freiherrn von Sternburg und dem amerikanischen Kommissar Tripp willkommen seien. Diese beiden hätten stets übereinstimmend gehandelt, während der englische Kommissar Elliot bei verschiedenen Gelegenheiten abweichende Ansichten bekundet hätte. — Graf Ballestrem und der Reichstag. Man schreibt der „T. R.": Nach der Meldung eines Blattes soll es Graf Ballestrem abgelehnt haben, Anfragen von Mitgliedern des Reichstages über die Urheberschaft der berüchtigten Korrektur zu beantworten, da er alles, was zu sagen ist, bereits in seiner amtlichen Berichtigung festgestellt habe. Danach scheint Graf Ballestrem der Sache keinen Fortgang geben zu wollen. Soweit Graf Ballestrem persönlich durch die unbefugte Korrektur gekränkt ist, ist es natürlich ganz seine Sache, wie weit er mit einer höchst bescheidenen Genugthuung zufrieden sein will. Es handelt sich aber bei dieser Angelegenheit keineswegs nur um die persönlichen Interessen des Grafen Ballestrem, sondern um sehr wichtige Interessen des Reichstags. Denn der Reichstag in seiner Gesamtheit hat ein Interesse daran, daß die Berichte, wenn man so sagen darf, mit photographischer — vielleicht wäre es noch richtiger hier zu sagen pho nographischer — Treue das Bild der Verhandlungen wiedergeben. Andererseits verlieren die Berichte den Wert geschichtlicher Urkunden und die Bedeutung öffentlichen Glaubens, genau in der Weise, wie, um einen Vergleich aus dem Zivilrecht heranzuziehen, Geschäftsbücher ihre Beweiskraft im Prozesse einbüßen, wenn Korrekturen und Radierungen darin vorkommen. Verliert aber die urkundliche Festlegung der Reichstagsverhandlungen an Glaubwürdigkeit, so leidet darunter naturgemäß auch das Ansehen des Reichstags. Denn wenn die Reichstagsreden in dem Augenblicke, in dem sie gehalten worden sind, auch schon Form und Bedeutung verloren haben, so stehen sie nicht über den Festreden beim Stistungsfeste irgend eines Handwerkervereins. Deshalb wird, falls der Präsident des Reichstags in einer sehr merkwürdigen Gutherzigkeit die Angelegenheit als erledigt betrachten will, der Reichstag nach seinem Wiederzusammentritte die vollständige Klarlegung des mit der Fälschung im Zusammenhang stehenden Vorganges verlangen müssen. M.P C. Der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Graf Bülow steht auch während seines Urlaubs, den er auf dem Semmering zubringt, in ununterbrochener Verbindung mit dem Auswärtigen Amt. Auch der Reichskanzler erledigt während seiner Abwesenheit von Berlin die dringenden Geschäfte. Sobald er einen längeren Aufenthalt in Wildbad nehmen wird, geht ein Beamter des Auswärtigen Amtes zu seiner Unterstützung dorthin. M.P.C. Während die Berufsstatistik bereits vollständig abgeschlossen vorliegt, ist von der Gewerbestatistik noch ein Band rückständig. Seinem Erscheinen darf, wie wir erfahren, im Herbst dieses Jahres entgegengesehen werden. Er wird wesentlich die Besprechung des vorausgesandten reichen Tabellenmaterials bringen. M.P.C. In parlamentarischen Kreisen wird jetzt angenommen, daß der Mittellandkanal mit einer nicht ganz geringen Mehrheit zur Annahme gelangen dürfte. Es gilt als wahrscheinlich, daß ein Teil der konservativen Partei bei der Abstimmung fehlen werde. M.P.C. Den Verlauf der weiteren Beratung des Gesetzes zum Schutze der Arbeitswilligen denkt man sich in parlamentarischen Kreisen in der Weise, daß Herr vr. Lieber bei der zweiten Lesung einen umfassenden Kompensationsantrag über die Ausgestaltung des Vereinsund Koalitionsrechtes einbringen wird. Dieser dürfte dann an eine Kommission verwiesen werden. M.P.C. Sobald die sogenannte Friedenskonferenz ihr Ende erreicht hat, wird wahrscheinlich von deutscher Seite eine umfassende Darstellung der Verhandlungen veröffentlicht werden. Daraus wird hervorgehen, daß die deutsche Regierung zu den verschiedenen Fragen eine ganz klare Stellung eingenommen hat. Wenn von mehreren Seiten auf der Konferenz das Bestreben bekundet wurde, den prinzipiellen Gegensatz, in welchen Deutschland bezüglich verschiedener Fragen zu Rußland treten mußte, zu benutzen, um auf russischer Seite eine Verstimmung gegen Deutschland hervorzurufen, so darf mit Befriedigung konstatiert werden, daß dieser Liebe Müh umsonst war. Karlsruhe, 7. Juli. Die evangelische General- Synode für das Großherzogtum Baden beschloß einstimmig in Form folgender Resolution eine Kundgebung zu der protestantischen Bewegung in Oesterreich: Eingedenk, daß unsere evangelische Landeskirche ein Glied ist, der gesamten evangelischen Kirche und durchdrungen von der Ueberzeugung, daß auch die übrigen Glieder dieser evangelischen Kirche ein Recht auf unsere Teilnahme haben, spricht die badische General-Synode ihre Freude aus über die neuerdings in verschiedenen Teilen Oesterreichs erwachte, hoffnungsvolle protestantische Bewegung und wünscht, daß dieselbe zur Stärkung der evangelischen Kirche in Oesterreich und zur Förderung der heiligen Sache des Evangeliums dienen möge. Wyslowitz, 7. Juli. Der galizische Arbeiter Kowall versuchte ohne vollgültige Legitimations-Papiere die russischpreußische Grenze zu überschreiten, wurde aber von den russischen Grenz-Soldaten mit dem Bajonnet niedergestochen und lebensgefährlich verwundet. Ausland. Paris, 7. Juli. Privatmeldungen aus Spanien zufolge, sind in Barcelona und Valenzia gestern wiederum Ausschreitungen vorgekommen. Die Menge hatte es diesmal auf die Priester, Kirchen und Klöster abgesehen. Mehrere Brandstifter wurden verhaftet. Frankreich. Auf einem ihm zu Ehren veranstalteten Festessen hat Mvline gestern eine politische Rede gehalten, in der er ausführte, die kollektivistische Partei habe die Dreyfus-Angelegenheit benutzt, um glauben zu machen, daß die Republik bedroht sei, um auf diese Weise zur Macht zu gelangen. Nachdem Millerand Minister geworden, seien die Gefahren, in denen die Republik schwebte, geschwunden. Waldeck-Rousseau habe dies von der Tribüne herab verkündet, und mit Recht, denn die der Republik feindlichen Parteien vermöchten nichts gegen sie auszurichten, so lange die Armee ihr treu bleibe. Heute wage niemand mehr, deren Loyalität in Zweifel zu ziehen. Die Generale und Offiziere dächten zuerst an ihre Pflicht, gehorsam den Gesetzen, wüßten sie im übrigen, daß die nationale Armee keiner Partei angehöre. Man habe für einen Schrei des Aufruhrs gehalten, was nur ein Schmerzensruf gewesen. Redner sprach sodann über die Partei der Nationalisten, welche die Armee zu sich herüberzuziehen suche, und sagte: „Die Armee wird weiter zu uns stehen, wenn wir uns auf ihre Seite stellen, denn sie liebt nicht die, welche ihr schmeicheln und noch weniger hat sie notwendig, nationalistisch zu sein." Eine Gefahr liege einzig und allein in dem moralischen Zustand des Landes, in der unerklärlichen Mißstimmung. Eine wachsende Unzufriedenheit, die sich gegen die staatlichen Einrichtungen und das allgemeine Stimmrecht zu wenden beginne, könnte, wenn man nicht auf der Hut sei, dem Lande eines Tages einige Ueberraschung bescheren. Was notwendig sei, das sei ein Wechsel der Politik, welche man seit einem Jahre getrieben habe. Man müsse eine aus den Pro- gressisten und Radikalen bestehende Regierungspartei bilden. Möline erklärte sodann, er habe dem neuen Kabinett seine Unterstützung versagt, weil er sich einer Politik nicht anschließen konnte, welche den Parteigängern der sozialen Revolution den Weg zur Macht geöffnet und dem Führer des Kollektivismus das Portefeuille des Handels anvertraut habe. Möline ging sodann auf die Dreyfus-Angelegenheit über, die, wie er sagte, die Zusammensetzung des Kabinetts bestimmte. Er fürchte, das Ministerium sei nicht imstande, die Angelegenheit völlig abzuwickeln. Das Land habe den Beschluß des Kassationshofes anerkannt, und werde das Urteil des Richters in Rennes anerkennen, das das letzte Wort in dieser traurigen Sache sein werde. Deshalb dürfe die Regierung die Richter nicht beeinflussen. Das habe sie auch versprochen, das Kabinett sei aber dermaßen zusammengesetzt, daß es sich wie ein Kampfministerium ausnehme. Es habe Maßregeln ergriffen, die die Unabhängigkeit der Richter beeinträchtigen und Beamte, die nicht so denken wie die Regierung, ungünstig behandelt. Das werde die Haßgefühle schüren, und Kämpfe und Katastrophen herbeiführen; das wolle das Land nicht; es wolle nur das Ende der Zwie- tracht. Meline befürchtet für Frankreich als Folgen der Affaire innere und äußere Gefahren, denn die Frage komme Frankreichs Gegnern in der Welt zugute, er flehe feine Vertreter an, ihre Parteiungen zu vergeffen, um sich daran zu erinnern, daß sie nur Franzosen feien; man appelliere an die Vereinigung der Republikaner, diese könne sich aber nur vollziehen im Hinblick auf das höhere Interesse des Vaterlandes allein, wo alle sich die Hände reichen könnten. — Mehrere Blätter kündigen an, daß im heutigen Ministerrate wichtige Beschlüsse gefaßt werden würden. „Petit Caporal" behauptet, Kriegsminister Gallifet betrachte es als sein Recht und seine Pflicht, die Truppenschau am 14. d. M. abzunehmen und werde im Ministerrate dagegen Einspruch erheben, daß er von der Ministertribüne aus der Schau nur zusehen solle, während diese vom General Zur- linden abgenommen werde. — Dem „Echo de Paris" zufolge habe Major Carriöre gewußt, wie es um das Bordereau stand. Der Rest des geheimen Aktenbündels werde dem Kriegsgerichte nach dessen Zusammentritt bei verschlossenen Thüren übergeben werden. Nach dem „Echo de Paris" stehe jetzt fest, daß das Kriegsgericht in Rennes nicht vor Anfang August zusammentreten werde. Beaurepaire erklärt in demselben Blatte, seine Zeugen würden bekunden, daß Dreyfus der Spion einer anderen Macht als Deutschland gewesen sei, und daß der frühere Präsident Faure die Beweise für das Verbrechen des Dreyfus in den Händen gehabt habe. — Die französische Regierung hat den Kammern noch vor Schluß der ordentlichen Session einen Gesetzentwurf betreffend den Schutz des gewerblichen Eigentums für die zur Pariser Weltausstellung von 1900 zu- gelassenen Gegenstände vorgelegt. Im Artikel 1 ist das schwierige Verbot der Einfuhr geschützter Gegenstände vorbehaltlos beseitigt. Während sonst ein französischer Schutz- titel ohne weiteres erlischt, sobald ein nach der geschützten Erfindung hergestellter Gegenstand vom Auslande her in Frankreich eingeführt wird, soll eine derartige Maßnahme, wenn sie aus Anlaß der Weltausstellung geschieht, den Fortbestand des gewerblichen Schutztitels nicht beeinflussen. Daneben enthält der Gesetzentwurf, dem die Zustimmung der Deputiertenkammer und des Senats in der Herbsttagung gesichert erscheint, noch einzelne Punkte von geringerer Bedeutung, wie z. B. die Vorschrift, daß der ausgestellte Gegenstand selbst in Frankreich nicht verkauft werden darf, und daß er binnen einer Frist von drei Monaten vom Tage des amtlichen Schlusses der Ausstellung an wieder aus Frankreich ausgeführt werden muß. Die Voraussetzung dieser Bestimmungen bleibt, daß vorher der Aussteller sich den entsprechenden französischen Schutztitel selbst (Patent-Meisterschutz) sichert, da sonst seine Idee überhaupt Gemeingut wird. Tägl. Rundschau. London, 7. Juli. Aus Peking wird gemeldet, das Tsung li Damen habe die französischen Forderungen, betr. Errichtung eines Konsulates und Bezahlung einer bedeutenden Geldsumme wegen des Angriffes auf eine Missions- Station zugestanden. Belgrad, 7. Juli. Infolge der gravierenden Aussagen des verhafteten Attentäters Knecevic wurde nachts der ehemalige Minister Tauschanovic, der Advokat Zinkovic, der Ministerial-Jnspektor Stefan Protik, der Oberstleutnant Ricolic und 14 andere Notablen und Radikale sowie Nicola Pasic, mehrere anti-dynastische Geistliche und das gesamte Druckerei-Personal des Odjek verhaftet. Belgrad, 7. Juli. Die hiesigen politischen Kreise beurteilen das Attentat gegen König Milan sehr ernst. Man ist erstaunt, daß dasselbe ein Werk der Panslawisten und Radikalen ist, welche mit der von Milan energisch vertretenen, die Ruhe und Ordnung sowie die friedliche Fortentwickelung Serbiens verbürgenden Politik nicht einverstanden sind. Man erwartet daher, daß alle europäischen Staaten, welche an der Aufrechterhaltung der Ordnung und Ruhe im Balkan iutereffiert sind, sich anstrengen werden, der serbischen Regierung in ihrem Kampfe gegen die unruhigen und den Weltfrieden fortwährend bedrohenden panslawistischen Elemente ihre moralische Unterstützung zu leihen. Lokales und Provinzielles. Gießen, den 8. Juli 1899. * • Aus dem Berwaltnngsdienst. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 5. Juli l. Js. ist der Großh. Regierungsassessor Werner in Darmstadt bis auf weiteres mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Kreisamtmannes bei dem Großherzogl. Kreisamt Darmstadt beauftragt worden. * • Milit'ardienstnachrichteu. v. Weiher, Oberst und Kommandeur des 4. Großh. Hess. Jnf.-Regts. (Prinz Karl) Nr. 118, unter Beförderung zum Generalmajor, zum Kommandeur der 85. Jnfanteriebrigade, D'heil, Oberstleutnant beim Stabe des Infanterieregiments Nr. 135, unter Beförderung zum Obersten, zum Kommandeur des 4. Großh. Hess. Infanterie - Regiments (Prinz Karl) Nr. 118, v. Dersch au, Oberstleutnant beim Stabe des 3. Großh. Hessischen Infanterie-Regiments (Leib-Regiments) Nr. 117, unter Beförderung zum Obersten, zu« Kommandeur des Infanterie-Regiments Graf Bose (1. Thüring.) Nr. 31, Frhr. v. Maltzahn, Oberstlt. und Bats.-Kommandeur im 1. Großh. Hess. Inf.- (Leibgarde-) Regt. Nr. 115, zum Stabe des 3. Großh. Hess. Jnf.-Regts. (Leib-Regts.) Nr. 117, v. Randow, Major im Jnf.-Negt. Nr. 154, unter Enthebung vom Kommando als Adjutant bei dem Generalkommando des 3. Armeekorps, als Bats.-Kommandeur in das 1. Großh. Hess. Inf.- (Leibgarde-) Regt. Nr. 115 versetzt. Wund sch, Oberstlt. und Kommandeur des Magdeb. Jäger-Bats. Nr. 4, unter Beförderung zum Obersten, zum Kommandeur des 5. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 168 ernannt. * ♦ Oberhesfischer Geschichtsverein. Das reichhaltige Programm des diesjährigen Sommerausfluges genannten Vereins stellt den Teilnehmern sehr genußreiche Stunden in Aussicht, wir wollen deshalb nicht verfehlen, auch an dieser Stelle darauf aufmerksam zu machen. Als Ziel des auf den 15. d. M. 2 Uhr 47 Minuten angesetzten Ausfluges ist das an geschichtlichen Sehenswürdigkeiten und Erinnerungen reiche Wetzlar gewählt. Berufene sachkundige Führer haben sich in liebenswürdigster Weise dem Verein zur Verfügung gestellt. Rege Beteiligung von feiten der Mitglieder und Gäste ist sehr erwünscht. * * 17. Verbands Schießen des Badischen Landes-Schützen- Vereins und des Pfälzischen und Mittelrheinischen Schützenbundes. Wir verfehlen nicht auf die Sonntag nachmittag in der Festhalle stattfiudende Preisverteilung der 10 ersten Becher auf sämtliche Scheiben besonders aufmerksam zu machen. Herr Oberbürgermeister Gnauth hat iu bekannter liebenswürdigster Weise zugesagt, die Verteilung der Preise zu übernehmen. * * 17. Verbands-Schießen des Badischen Landes-Schützen- Vereins und des Pfälzischen und Mittelrheinischen Schützen- bundes. Der gestrige Festfreitag näherte sich bezüglich des Wetters mehr dem Ideal, welches nicht nur dem Ge- samtfestkomitee, sondern auch dem Berichterstatter vorschwebt — es war wieder gutes Wetter; etwas trüb zwar, aber ruhig und trocken. Ob das Zuströmen der Schützen diesem Umstande mit zuzuschreiben ist oder lediglich „der Becher winkte", wollen wir nicht untersuchen. Es wurde fleißig geschossen und — wir wollen dies gleich einfügen — auch brillant geschossen, wie aus den unten veröffentlichten Schießresultaten ersichtlich ist. — In der „Trefflichkeit", welche gestern die Schützen auszeichnete, standen nicht nach die Darbietungen der beiden Militärkapellen; in der Festhalle und auf dem Festplatze erklangen die schönsten Schöpfungen deutscher und ausländischer Tonmeister und entzückten das Publikum. — Bei dem Festmahle, das um i/i2 Uhr unter Teilnahme von ca. 120 Personen stattfand, begrüßte Herr H e r m. E i ch e n a u e r die Festgenossen. Sein Hoch galt der Jugend, welche in den Volksfesten nicht nur Veranstaltungen zu fröhlichem Beisammensein und heiterem Lebensgenüsse erblicken, sondern auch eingedenk sein soll der Opfer und Kämpfe der Besten der Nation bis zur Einigung Deutschlands, der zufolge wir heute im Schutze des mächtigen Vaterlandes diese Feste feiern können. Diese Errungenschaften festzuhalten und hierfür die Jugend zu begeistern, sei allezeit hohe Aufgabe der Aelteren. — Herr Kommerzienrat Körting-Hannover warf einen Rückblick auf die vor 25 Jahren in Frankfurt erfolgte Gründung des deutschen Schützenbundes und gab seiner Freude darüber Ausdruck, hier Mitbegründer des Bundes begrüßen zu können. — Herr Helm konstatierte mit Freuden, daß auch viele Schützen anderer deutscher Verbände in Gießen erschienen, besonders aus Berlin, Hannover, aus Sachsen, Schwaben und den Reichslanden; er hoffe viele dieser Gäste auf der Liste der Preisschützen zu finden. — Der Besuch des Festplatzes am Nachmittag, besonders aber am Abend, rechtfertigte die gute Meinung von der Leistungsfähigkeit der Gießener im Festefeiern; wer nicht durch berufliche Pflichten, Krankheit oder Alter davon abgehalten wurde, pilgerte nach dem Festplatz. Gestern waren nicht nur did seither bevorzugten Hallen, die Festhalle und die Bayerische Bierhalle, sondern auch die bisher leider stiefmütterlich behandelten „einheimischen" Bierhallen nahezu überfüllt, so daß es oft schwer hielt, ein „Dippchen" „Aktien", „Bichler", „Röhrle" oder „Friedel" zu bekommen. Der Besuch des während der ersten Tage ziemlich vernachlässigten Juxplatzes war ein lebhafter, es soll diesmal in den Schau-, Schieß-, Photographie-, Waffel- 2C. Buden ziemlich „Schutt abgeladen" worden fein, nachdem dies Geschäft in den ersten Tagen der Festausschuß bekanntlich vor den Buden besorgen lassen mußte.— Den Hauptanziehungspunkt bildete gegen Abend das von der Firma Weifenbach-Stuttgart abgebrannte Feuerwerk. Dasselbe wurde durch völlige Windstille begünstigt, bewirkte allgemeines Entzücken der wohl auf 7-—8000 Personen zu schätzenden Zuschauerschar und gelang vortrefflich. Die Schlußnummer des Feuerwerks stellte einen Schützen dar, der ein förmliches Konkurrenzschießen begann. Stürmischer Beifall folgte den wohlgelungenen Darbietungen des Feuerwerkers. Das bewegte Leben in den Hallen dauerte bis über Mitternacht hinaus — es wurde noch manches Glas, mancher Krug einheimischen und fremden Stoffes „gepetzt". — Das, wie bereits erwähnt, sehr lebhafte Schießen (es gingen über 7000 Mk. Schießgelder ein) hatte folgende Ergebnisse : Es schossen Becher: Auf Standscheibe: Schlink-Wiesbaden, Jüngst-Biedenkopf, Körting-Hannover, Roether-Bruchsal, Marx-Bruchsal, Fleig-Straßburg, Bayr- Hammer-Stuttgart, Wirtz-Bonn. — Auf Feldscheibe: Leichtlin-Karlsruhe, Funk-Suhl, Meier-Bruchsal, Buschhoff- Worms, Dickore-Gießen, Krauß-Schw.-Gmünd, Doll-Obern- dorf, Vaternahm-Frankfurt, Schreiner-Gießen. — Auf Pistolen: v. St. Ange-Mannheim. — Beste Resultate erschossen:Feldmeisterscheibe: Kopp-Offenbach 51, Hack- Meiningen 50, Haase-Leipzig 49, Berger-Gießen 51, Krumm- Offenbach 53, Dörner-Nürnberg 50. — Festscheibe Mittelrhein: Dörner-Nürnberg 34, Kiffer-Wiesbaden 37, Krauß-Schwäb.-Gemünd 33, Nellen-Randerath 33, Werner- Hannover 33, Kopp-Offenbach 34, Dietrich-Landau 31, Beckel-Wiesbaden 32, Haase-Leipzig 32. — Feldfestscheibe Baden: Krumm-Offenbach 30, Buschhoff-Worms 30, Brauns-Offenbach 37. — Beste Teiler auf Standfestscheibe Gießen: Architekt Nicolaus-Gießen 26 96; auf Standfestscheibe Landau: Kilbinger-Gießen550^ (bisher unübertroffen). — Standmeisterscheibe: Kaufmann-Offenbach 58, W. Jüngst-Battenberg 54, Dr. Rummel- Halle 58, Witte-Solingen 56, Behring-Büdingen 50, Körting- Hannover 51, Dietrich-Landau 54, Großmann-Frankfurt 56, Kopp-Offenbach 56, Frosch-Frankfurt 53,Werner-Hannover 52, Bartels-Wiesbaden 53, Roth-Frankfurt 53, Wolf-Gries- heim 50, Haase-Leipzig 56, Dott-Mannheim 53, Nellen- Randerath 56, Dorner-Nürnberg 57, Buschhoff-Worms 52, Friedlein-Michelstadt 56, Greiner-Staßfurt 52, Zurch- Frankenthal 55, Kilbinger-Gießen 54. — Wild-Stan dr Frhr. v. Domar-Darmstadt 28, Traine-Mainz 27, Werner- Hannover 30, Arenhold - Wolfenbüttel 29, Reichwein- Wiesbaden 30, Heß-Darmstadt 28, Grimm-Berlin 32, Braun-Worms 30, Nohascheck-Mainz 29, Friedlein-Michel- stadt 28. — Pistolen-Meisterscheibe: Süßengut- Neustadt 32, Arenhold-Wolfenbüttel 33, Haase-Leipzig 32, Traine-Mainz 30, Aydt-Suhl 32, Buschhoff-Worms 32. * * 17. Verbands-Schießen des Badischen Landes-Schützen- Vereins und des Pfälzischen und Mittelrheinischen Schützen- bundes. Wie aus dem Anzeigenteil ersichtlich, kommt morgen abend das große Schlachtenpotpourri von Nuscheweyh: „Vor Sedan" zur Aufführung, ein vaterländisches Tonwerk ersten Ranges. — Ferner ist für Montag eine Nachfeier mit besonderem Programm, das noch veröffentlicht wird, geplant. * * Schützenfest-Omnibnsbetrieb. Zu der heute, Sonntag nachmittag stattfindenden Schlußfeier des Schützenfestes wird die Omnibus-Gesellschaft den Betrieb zwischen Markt —Festplatz in verstärktem Maße wieder anfnehmen. Dagegen werden die Stadttouren in gewohnter Weise eingeschränkt und die Fahrten nach dem Schiffenberger Wald ganz eingestellt. ** In Amerika verstorbene Hessen. Joliet, Jll., Georg H ou ck, 72 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. Johnstown, Pa., Katharina Raab, Gattin von Heinrich Raab, 57 Jahre alt, aus Alsfeld. New-Dork, Heinrich Grix, 60 Jahre alt,, aus Heldenbergen. Darmstadt, 7. Juli. Aus Anlaß der Wiederwahl des seitherigen Rektors der hiesigen Technischen Hochschule, Herrn Geh. Baurat Professor Koch, wird die gesamte Studentenschaft zu Ehren desselben am Mittwoch, 12. Juli, abends 8 Uhr, im Orpheum einen allgemeinen Kommers veranstalten. — Ein dem Geheimrat Professor Kittler von der Studentenschaft aus Veranlaffung feiner vom Großherzog erfolgten Ernennung zum lebenslänglichen Mitglied der Ersten Hessischen Ständekammer zugedachter Fackelzug wurde aus dienstlichen Gründen und unter dankbarer Anerkennung der großen Ehrung von demselben abgelehnt. Vermischtes. * Neue Nachrichten über den Krebserreger machen es wahrscheinlich, daß es diesmal gelungen ist, des Keimes der gefährlichsten und unbekanntesten unter den häufigen Krankheiten habhaft zu werden. Vor einiger Zeit ging die Kunde durch alle Welt, daß Dr. Bra in Paris den Krebs- erreger in Gestalt eines Schlauchpilzes entdeckt hätte. Da ähnliche Gerüchte schon von Zeit zu Zeit in die Oeffentlich- keit gedrungen waren, so mußte man die Nachricht mit großer Zurückhaltung aufnehmen, zumal Dr. Bra allen an ihn direkt gerichteten Anfragen zunächst Schweigen entgegensetzte und auch seinen Mitarbeitern solches zur Pflicht machte. Jetzt hat, wie die „Allgemeinen wissenschaftlichen Berichte" von ihrem Pariser Berichterstatter erfahren, der Assistent Bras, Dr. Chevalier, der Akademie der Wissenschaften eine kurze Mitteilung über die weitern Untersuchungen und deren Ergebnisse gemacht. Einerseits wurden die bereits früher erhaltenen Funde weiterhin bestätigt. Sodann aber hat Bra eine Entdeckung von außerordentlicher Tragweite gemacht. Er hat nämlich nachgewiesen, daß die Luft in den Krankenhaussälen, wo Krebskranke einen mehr oder weniger laugen Aufenthalt nehmen, eine große Menge von Krebskeimen enthält. Der Forscher hat solche Keime aus der Luft entnommen, sie gezüchtet und dann Tieren eingeimpft, die darauf an krebsartigen Erscheinungen zugrunde gingen. Es würde sich daraus der bedeutungsvolle Schluß ergeben, daß die Kranken, die von Krebsgeschwülsten ergriffen sind, die feinen Pilzkeime durch die Drüsen und deren Ausscheidung in der Luftröhre, in der Nase, vielleicht auch in den Augen, aussondern. Ob die dieser Art in die Luft gelangten Keime direkt eine Ansteckung herbeiführen können, ist eine Frage, deren Lösung noch eingehendster Untersuchung bedarf. Dir Kulturen des Krebskeimes sind schwierig zu erhalten; man muß sie in gezuckerte Kuheuter-Bouillon einsäen, auf der sie am besten wachsen. Nach ihrer Entwicklung auf diesem Nährboden kann man sie dann auf andere verpflanzen. Einige Tage nach der Aussaat nehmen die Kulturen eine rubinrote Färbung an, die von der Sporenbildung des Pilzes herrührt. Diese findet nicht statt, wenn die Kulturen an einem dunkeln Orte gehalten werden. Die Keime besitzen jedoch eine ziemlich große Widerstandsfähigkeit, da sie von kochendem Wasser, mit dem sie 20 Minuten in Berührung sind, nicht getötet werden. Unter die Haut verschiedener Tiere geimpft, haben sie bei den Versuchen stets Geschwülste herbeigeführt, die am häufigsten der bösartigen Form glichen,, die beim Menschen als Sarkom oder Carcinom bezeichne! wird; sie verbreiten sich häufig rasch über den ganzen Körper und führen den Tod der Tiere herbei. Dr. Bra ist auch jetzt noch direkten Anfragen gegenüber sehr zurückhaltend, woraus zu schließen ist, daß er volle Sicherheit für feine Annahme noch aus der ruhigen Fortsetzung seiner wissenschaftlichen Untersuchungen gewinnen will. * Der Salonwagen des Fürsten Bismarck, welchen der Verein deutscher Eisenbahnverwaltungen im Jahre 1873 dem verstorbenen Altreichskanzler zur freien Benutzung für sich und feine Begleitung zur Verfügung gestellt hatte, wird dem Germanischen Museum zu Nürnberg als historische Kostbarkeit einverleibt werden. Der Wagen steht schon seit längerer Zeit unbenutzt im Bahnhofe zu Friedrichsruh und wäre sicher auch dem Fürsten Herbert zur Benutzungangeboten worden, wenn feine veraltete Bauart die Einstellung in die Schnellzüge gestattete. * Die Katze als Mörderin eines Zwillingspaares. Der Familie F. in Markranstädt wurde vor einigen Wochen ein Zwillingspärchen beschert. Da nun die Leute als Liebhaber von Katzen sich eine solche im Hause hielten, so ord--- °M°« ' L'E °"3ä$ til tai«* 618 »°ch »et. iWt, Sonnta» J* M-rtt Mne^men. $Q. S,Ni ein. ff enberg er l- 3p-, Georg ’J; 3ohnstown, W,57%htt 60Jährig Wiederwahl des Hochschule, rl> die gesamte w°ch, 12. Juli, nen Kommers °r Äitller non ier vom Groß- Zlichen Mitglied hier Fackelzug dankbarer An- n abgelehnt. eger machen es ist, des Keimes 'r den häufigen |ei Zeit ging die slaris den Krebsdeckt hatte. Da n die Oefsentlich- ie Nachricht mit )r. Bra allen an neigen entgegen r machte, tlichrn Berichte" :n, der Assistent ässenschasten eine Hungen und deren ie bereits früher sodann aber hat t Tragweite ge- die Luft in den lehr oder weniger !enge von Krebs- Keime aus der 'irren eingeimpft, zugrunde gingen. Schluß ergeben, en ergriffen sind, eren Ausscheidung ich in den Augen, t gelangten Keime i, ist eine Frage, ung bedarf. Die -u erhalten; man cinsäen, auf der cklung a"f diesem bett verpflanzen. >ie Kulturen eine porenbildung des wenn die Mum Die Keime be- .nftets®^* Svk S«H* :n "5 m,-»-«iir im 3*L für SenutzunS lu bein 0# »dUari1,1 - M^7E ,r e'E" tt hicltem i riete die Hebamme an, daß das Tier sofort aus dem Schlafraume entfernt werden sollte. Dies ist jedoch leider nicht geschehen. Als dieser Tage die Mutter durch eigentümliche Töne aus dem Schlafe geweckt wurde und sofort nach ihren Kleinen sah, bot sich ihr ein entsetzlicher Anblick dar. In dem Kinderkorbe saß die Katze und hatte das eine Kind bereits erdrückt, während sie dem anderen das linke Händchen und die Nase vollständig abgenagt und auch noch ein Stück aus dem Aermchen herausgebissen hatte. Das bedauernswerte Geschöpf starb bald darauf an diesen Verletzungen. Dieser Fall mahnt von neuem zur Vorsicht für Eltern und diejenigen, denen Kinder anvertraut sind. • Selbstfahrer im französischen Heere. Zum ersten Mal sind die Reservisten gewisser Abteilungen benachrichtigt worden, daß diejenigen, welche eine Selbstfahrmaschine (zu zwei oder mehr Plätzen) oder einen Erdölselbstfahrer besitzen und die damit einverstanden sind, ihre Maschinen zu den großen Manövern mitzubringen, dem Gendarmeriemajor, von dem ihre Gemeinde abhängt, eine beglaubigte Erklärung zukommen lassen sollen, worin sie bescheinigen, daß sie ihre Maschine gut zu führen wissen und daß sie dieselbe zu den Manövern mitbringen wollen. Die Selbstfahrer sollen für den Nachrichtendienst zwischen den verschiedenen Quartieren Verwendung finden. * Von der Schmeckfähigkeit unserer Zunge dürften die wenigsten eine richtige Vorstellung besitzen. Man ist nämlich sehr im Irrtum, wenn man glaubt, daß die ganze Zunge gleichmäßig für die verschiedenen Geschmacksreize empfänglich ist. Es ist damit nicht gemeint, daß sich irgend ein Gebildeter darüber in Unkenntnis befände, daß der Geschmackssinn eigentlich nur in den Zungenwärzchen, in die die Enden der Geschmacksnerven verlaufen, seinen Sitz hat, aber diese Zungenwärzchen selbst haben gar nicht die gleichen Fähigkeiten aufzuweisen. Schon vor einiger Zeit hat Oehrwall die wichtige Thatsache ermittelt, daß von den vier gewöhnlich unterschiedenen Geschmäcken — sit venia verbo — des Süßen, Sauren, Bittern und Salzigen nicht alle von allen Zungenwärzchen wahrgenommen werden. Oehrwall hatte die Versuche, die ihn zu diesem Schlüsse führten, an sich selbst vorgenommen, und dabei konnte natürlich nicht eine so objektive Vorsicht beobachtet werden, als wenn eine zweite Person zum Versuch herangezogen wird. Aus diesem Grunde hat kürzlich Herr Kiesow die Experimente einer Nachprüfung unterzogen, und zwar in der Weise, daß die Versuchsperson nicht wußte, was für ein Stoff auf die Zunge gebracht wurde. Kiesow benutzte als Vertreter der vier verschiedenen Geschmacksreize Rohrzucker, Salzsäure, schwefelsaures Chinin und Kochsalz. Diese Stoffe brachte er in, einer gewissen Reihenfolge auf die einzelnen Zungenwärzchen der Versuchsperson und stellte fest, ob die richtige Geschmacksempfindung entstand oder nicht. Im ganzen wurden 39 von den Wärzchen einzeln untersucht, und es ergab sich zunächst, daß 4 davon merkwürdigerweise überhaupt auf keinen der zur Prüfung verwandten Stoffe reagierten. Von den übrigen 35 wurden das Kochsalz von 31, der Zucker ebenfalls von 31, die Säure von 29 und das Chinin von 21 Wärzchen „geschmeckt". Danach wären 4 gegen Kochsalz, ebenso viele gegen Zucker, 6 gegen Säure und 14 gegen Bitterkeit unempfindlich. Man sieht, wie gnädig die Natur es mit dem Menschen gemeint hat, daß sie ihn für das Saure und noch mehr für das Bittere im Leben unempfindlicher machte als für das Süße und Salzige. Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Meßen. Aufgebote. Juli: 3. Eduard Rudolph Angerstein, Kaufmann zu Hagen, mit Luise Friederike Brandenburg Witwe, geb. Wille, daselbst. 3. Wilhelm Schneider, König!. Förster zu Krofdorf, mit Auguste Agnes Minna Specht Hierselbst. 5. Ludwig Schmidt, Kaufmann hterselbst, mit Emilie Flender dahier. Eheschließungen. Juli: 1. Ferdinand Aff, Friseur dahier, mit Amalie Hahn von Gladenbach. 1. Heinrch Schltffer, Hetzer dahier, mit Elisabeth Katharine Huhn hterselbst. 1. Johann Georg Heinrich Karl Schmidt, Fuhrknecht dahier, mit Margarethe Maus hterselbst. Geborene. Juni: 25. Dem Gymnasiallehrer Dr. Conrad Neßling ein Sohn. 25. Dem Taglöhner Heinrich MalkemuS ein Sohn. 27. Dem Bahoarbetter Wilhelm Gelsebach ein Sohn, Wilhelm Heinrich. 29. Dem Chaussterer Friedrich Benner II. eine Tochter. 29. Dem Anatomie-Diener Friedlich Belloff eine Tochter, Marie Katharine Margarethe. Juli: 1. Dem Taglöbner Adam Schröder eine Tochter, Anna Katharine Margarethe. 2. Dem Lackierer Heinrich Ruhl ein Sobn. 2. Dem Lokomotivheizer Wilhelm Müller eine Tochter. 3. Dem Küfermeister Wilhelm Kohlermann II. eine Tochter. 4. Dem Gastwirt Johannes Seibel ein Sobn. 4. Dem Schutzmann Karl H«as ein Sohn, Christian Karl. 4. Dem Schlaffer Wilhelm Kahn eine Tochter, Johannette Marie Karoline. Gestorbene. Juni: 29. Georg Jöckel, 21 Jahre alt, Fuhrmann und Landwirt von Grünberg, Kreis Gießen. Juli: 2. Marte Schindler, 9 Jahre alt, Tochter von Lokomotivführer Hermann Schindler dahier. 2. Karl Vtehmann, 4*/e Jahre alt, Sohn von Bergmann Wilhelm Diehmann zu Großen-Ltnden. 3. Susanne Schudt, geb. Brückmann, 70 Jahre alt, dahier, Witwe von Müller Ludwig Schudt. 3. Karl Lauer, 14 Jahre alt, Kaufmannslehrltng dahier. 3. Christian Schwarz, geb. Hisserich, 54',» Jahre alt, Witwe von Landwirt Ludwig Schwarz II. zu Mainzlar. 4. Wilhelm Karl Daniel Lenz, 1 Monat alt, Sohn von Schriftsetzer Wilhelm Lenz dahier. 4. Konrad Stammel, 64 Jahre alt, Bremser dahier. 6. Elise Berck, geb. Appel, 53 Jahre alt, Witwe des Pfarrers Bernhard Berck dahier. 6. Katharine Appel, geb. Trost, 58Vs Jahre alt, Ehefrau von Landwirt Carl Appel zu Braunfels. 6. Franz Karl Sommer, 84 Jahre alt, Maurer von FriedrtchSthal bei Ustnaen._____________________________________ Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Markusgemeinde. Den 2. Juli. Ferdinand Aff, Friseur zu Gießen, und Amalie Hahn, Tochter von Monteur Heinrich Hahn zu Gladenbach. JohanneSgemetnde. Den 1. Juli. Johann Georg Heinrich Carl Schmidt, Fuhrknecht zu Gießen, und Margarethe Maus, Tochter des verstorbenen Maurers Heinrich Maus VIII. zu Deckenbach. Den 2. Juli. Heinrich Schltffer, Heizer zu Gießen, und Elisabeth Katharine; Huhn, Tochter des verstorbenen SetlermeisterS Ludwig Huhn zu Gießen. Getaufte. MatthSusgemeinde. Den 2. Juli. Dem Taglöhner Philipp Schmidt eine Tochter, Emma Karoline Elisabethe, geboren den 16. Mai. Denselben. Dem GerichtSdiener-Substitut Ludwig Waldschmidt ein Sohn, Otto Heinrich Ludwig Kaspar, geboren den 1. Mat. MarkuSgemetnde. Den 2. Juli. Dem Straßenwart Ludwig Kreiling eine Tochter, Ella, geboren den 11. Juni. Denselben. Dem Fuhrmann Georg Prinz ein Sohn, August, geboren den 25. Mai. Den 3. Juli. Dem Fuhrmann Johannes Ruth eine Tochter, Margarethe Elise, geboren den 8. Mai. LukaSgemeinde. Den 2. Juli. Dem Postschaffner Louis Rühl ein Sohn, Hugo Carl Ludwig, geboren den 30. April. Denselben. Dem Bahnarbetter Konrad Eller eine Tochter, Frieda Käthe Marie, geboren den 4. Juni. JohanneSgemetnde. Dm 2. Juli. Dem Taglöhner Carl Strack eine Tochter, Margaretha Bertha Frieda, geboren den 7. Juni. Denselben. Dem Bildhauer Martin Philipp Schmal! eine Tochter, Ottilie Marte, geboren den 3. Mai. Denselben. Dem Schlaffer Wilhelm Löffert eine Tochter, Antonie Marie, geboren den 4. Juni. Denselben. Dem Kaufmann August Kröll ein Sohn, August Paul Georg, geboren den 27. Mai. Den 3. Juli. Dem Mustklehrer Peter Volk eine Tochter, Margarethe, geboren den 22. Mai. Beerdigte. MarkuSgemetnde. Dm 5. Juli. Susanne Schudt, geb. Brückmann, Witwe de8 verstorbenen Müllers Ludwig Schudt, 70 Jahre alt, starb den 3. Juli. LukaSgemeinde. Dm 5. Juli. Marie Schindler, Tochter des Lokomotivführers Hermann Schindler, 9 Jahre alt, starb den 2. Juli. Denselben. Karl Lauer, Sohn des Lokomotivführers Andreas Lauer, 13 Jahre alt, starb den 3. Juli. Schisssnachrichten Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 7. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnellpostdmnpfer Lahn, Capitän C. Pohle, vom Norddmtschen Lloyd in Bremen, ist gestern 2 Uhr morgens wohlbehalten in Newyork angekommm. Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemessen am 8. Juli, zwischen 11 u. 12 Uhr mittags: Wasser 13°, Lust 16°. Rübsamen'sche Badeanstalt. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 8. Juli. Wie aus Gravenstein gemeldet wird, langte die Kaiserin gestern daselbst in einem Ruderboote an, und begab sich zu Fuß nach dem Schloß. Abends fand zu Ehren des Prinzen Eitel Fritz ein Zapfenstreich des Bataillons der 86er statt, das in Gravenstein einquartiert ist. Berlin, 8. Juli. Wie aus Bergen gemeldet wird, fand beim Fürsten von Monaco ein großes Diner statt, an welchem der Kaiser sowie die Kommandanten des französischen Schulschiffes Iphigenie und der deutschen Schiffe theilnahmen. Das Musik-Korps der Hohenzollern hatte die Tischmusik übernommen. Wien, 8. Juli. Auf eine Anfrage wegen der vorgestrigen Straßenkundgebungen erklärte Bürgermeister Lueger gestern im Gemeinderat, er habe nicht alle Arbeiter Buben genannt, sondern nur jene, die es verdienten. Er ziehe auch seinen Ausdruck nicht zurück. Die gegnerische Presse habe seine Worte zu Parteizwecken verallgemeinert. Die Polizei habe vorgestern nur ihre Pflicht gethan und werde diese hoffentlich auch später thun. Wien, 8. Juli. Die hiesige Presse bespricht den Besuch des deutschen Kaisers auf dem französischen Schulschiff Iphigenie sehr sympathisch und giebt der Hoffnung Ausdruck, daß der Dcpeschen-Wechsel zwischen Kaiser Wilhelm und dem Präsidenten Loubet zweifellos bei allen vernünftigen Franzosen ein freundliches Echo finden werde. Rom, 8. Juli. Der Nizzaer italienische Konsul Simon- detti riet dem General Giletta, weder zu appellieren, noch eine Strafherabsetzung zu verlangen, sondern das Resultat der zwischen Rom und Paris in seiner Angelegenheit schwebenden Unterhandlungen abzuwarten. Seine baldige Begnadigung gilt für sicher. Angeblich hat das hiesige Auswärtige Amt gestern die betreffende Nachricht vom Botschafter in Paris erhalten. Brüffel, 8. Juli. Der König hatte gestern abend mit dem Kabinettschef Vandenpeereboom eine zweistündige Konferenz über die Politische Lage. Der Monarch besteht nachdrücklich darauf, dem Parlament ein neues Wahlgesetz vorzulegen. Im klerikalen Lager herrscht hierüber eine große Verwirrung. Der Führer der äußersten Rechten, Woeste, bekämpft offen die Regierung und strebt den Sturz derselben an. Erfolgt dieser, so hat nur ein liberales Kabinett Aussicht, wieder geordnete Zustände zu schaffen. Brüffel, 8. Juli. Die katholischen Mitglieder des 15er Ausschusses versuchten die Einigkeit der Opposition in der Angelegenheit der Wahlfrage dadurch zu brechen, daß sie einzelnen liberalen Mitgliedern den Vorschlag machten, sich dem Plane Vöste's anzuschließen, und dadurch eine Verständigung der Katholiken, Konservativen und Liberalen zu erzielen. Paris, 8. Juli. In revisionistischen Kreisen wird der Besuch Kaiser Wilhelms an Bord der „Iphigenie" lebhaft besprochen, und nicht nur als der Ausdruck offener Freundschaft des Kaisers für Frankreich ausgelegt, sondern man glaubt, der Kaiser verfolge den Zweck, zu Beginn des Dreyfus-Prozesses Frankreich zu zeigen, daß die ruhige Abwickelung des Prozesses durch ihn, den Kaiser, nicht beeinflußt werden wird. Paris, 8. Juli. Nach Meldungen aus Brest ist der Regierungs-Kommissar Carriöre der Ansicht, daß die Verhandlungen des neuen Dreyfus-Prozesses vor dem 10. August nicht beginnen werden. Es sind vormittags und nachmittags je drei Stunden in Aussicht genommen. Der ehemalige Kolonieenminister Guillain gesteht zu, daß Dreyfus alles von ihm beschriebene Papier ausliefern mußte, wenn er unbeschriebenes Papier haben wollte. Von einer Entziehung der Milch und einer Vorenthaltung der Korrespondenz wisse er nichts. Labori erklärte gestern Carriöre, Dreyfus bestehe auf der Vernehmung der von Beau- repaire vorgeführten Zeugen. Wenn Carriöre dies ablehnen würde, würde die Verteidigung deren Vernehmung beantragen. Paris, 8. Juli. Die Absetzung Zurlindens erfolgt, um Kundgebungen bei der Revue zum Nationalfest vorzubeugen. Die Nationalisten bereiten ein Protest-Manifest vor. Paris, 8. Juli. An der Juli- Revue sollen die von Marchand nach Frankreich gebrachten Senegalesen teilnehmen, keineswegs aber die Offiziere der Marchand'schen Mission in corpore. Diese Mission ist aufgelöst, und die übrigen Offiziere sind in ihre Regimenter eingereiht. Belgrad, 8. Juli. Der abends von der Bürgerschaft arrangierte Fackelzug nahm einen glänzenden Verlauf. Ungeheure Menschenmassen brachten dem Könige vor dem Palais große Ovationen dar. Belgrad, 8. Juli. Die Polizei stellte fest, daß die Kapitänswitwe Salits mit dem Attentäter kürzlich mehrstündige Unterredungen im Hotel Makedonien gehabt habe, wo derselbe acht Tage wohnte. Belgrad, 8. Juli. Beim gestrigen Empfang des diplomatischen Korps sprach der Doyon Baron Waecker- Gotter die Glückwünsche aller Diplomaten aus, worauf König Milan mit bewegten Worten dankte. Belgrad, 8. Juli. Der Gemeinderat hielt gestern eine außerordentliche Sitzung ab. Er hat einstimmig eine Tagesordnung angenommen, in welcher er das vorgestrige Attentat gegen Milan bedauert, und zwar im Namen der gesamten Bevölkerung, welche das von den Radikalen geplante Attentat ebenfalls mißbilligt. (ßnipfrhliiiHuii Stadt. Schlachtham Freibank. 5121 Ochseaflkisch 45 psg. Die Freibank ist bis 9 Uhr abends geöffnet. Vermietungen 02123] Dritter Stock, 3 Zimmer, Küche n9ft Zubehör, per 1. Oktober zu ver- ""eten.__Wolfstratze 17. 5194] Schönes, kleines Logis zu verbeten. Krofdorferstratze 17. 5191] Der 3. 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Juli er., nachmittags l'/r Uhr Wir bitten höfL, unsere Auslagen zu beachten in der Aesthalle. Kedeck 2 Mk. Menu: Mocturtle Suppe. Salm — Sauce hollandaise. Bohnen — Schinken. Roastbeef. Salat. — Compot. Brief- und Paket- Siegelmarken fertigt zu billigen Preisen die i.ittddch«:.. Barth»rdr. - *** *«r »ru'»l'sch« Uni*-rsträtS-Buch- und Gteindruckern (Pietsch Erben) in Gießen. Aie Heutige Kummer umfaßt 14 Seiten. Danksagung1. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagen ihren tiefgefühltesten 17. Hrrbands-Schietzen Sonntag den 9. Juli: Kenias _ »(in Äti Östlich öltt beiieUgt Endlich ist tingelreten, uni ■ Erstich Mänd . des Reichs und i Maßnahme auf ■ hat seine Nord! | Minister und ; Strapazen der j Landtag sich au > nnd Zuchthauso j die Gemüter zu Neichstagsstenog ! Dir Thronfolge I datz auch dieses . schwinden wird, deutsche Kaiser daß die Gem , läßt einen ho' Die Aut revier ist in bi nicht mehr bt\ bereits wieder Im Ausl immer recht bk berichtet, daß gilben, jeboi) I Siebenen Steh | daß Tumulte a; Einschreiten von ' Ministerprästdet I bezüglich der n selbst vor der ! Garantie nicht Mit einer versucht man t liche Dekret ha es bekanntlich -t Berechtigung ji wsofern, als Engend notroi Regierung nich dm, Giolitti stehen. Was es a werden sollen, Z."« neuerbin dürfte kaum < Widerstand gei hat- Man nii » allernächster Programm. Samstag, 15. Juli, morgens 9 Uhr: Eröffnung der Ausstellung und Prämiierung. Nachmittags von 5—7 und abends von 8—11 Uhr: Konzerte in der Festhalle. Sonntag, 16. Juli, morgens 8 Uhr: Eröffnung der Ausstellung. 11 Uhr: Frühschoppen-Konzert. 1 Uhr: Festessen. von 31/» Uhr an: Konzert in der Festhalle. VinlrillcnFAieo ■ Samstags ä Person 1 Mk , abends von 8 Uhr an, sowie Sonntags UlllU Htopl vluv. a Person 30 Pf. — Kinder unter 14 Jahren an beiden Tagen ä 20 Pf. Kataloge an der Kasse. Omnibus Verbindung vom Bahnhof und Marktplatz. Besitzer] 5216 Mexikanisch. Anleihen leset No. 80 der Neuen Börsenzeitung Versand gratis und franko durch die Expedition Berlin, Zimmerstrasso 100. Mauer n/j^ i* k*bie »6« 5« d-" in «Hi 81 welch,. ?.n ”6 ? b,‘ '«-dich,,.?" «I ®" K-r L"- toilbts u1" INt Ji1 d'K 5- bis 6000 Mark werden dfe erste Hypothek zu leihen gesucht. Offerten unter H. 5209 an die Expedition dieses Blattes. Es bieten sich außergewöhnliche Gelegenheilskäufe in den Abteilungen für Putz, Konfektion, Manufaktur., Leinen- und Baumwollwaren. 8 Kaufhaus F. Leitzow & Co 17. Verbands-Schietzen. Sonntag den 9. Infi: Grosses Konzert in der Festhalle. Im Abend-Konzert, um IO Uhr: • .= Vor Sedan. = Großes Tongemälde zur Erinnerung an den 1. September 1870 von E. Ruscheweyh unter Mitwirtluns des Tambonrkorps vnd einer Abteilung des hiefigen Regiments. Jphalt. Prolog. 1. Am frühen Morgen. 2. Reveille bei den französischen Truppen. 3. Bewegung im französischen Lager. 4. Generalmarsch auf französischer Seite. 5. Vormarsch der Franzosen, Aufstellung derselben und Eröffnung des Geschützfeuers. 6. Alarmierung des bayerischen Korps und Erwiderung des Geschützfeuers. 7. Angriff der Bayern auf Bazeilles (Avanciermarsch). 8. Alarmsignale der deutschen Armeekorps. 9. Ankunft der Sachsen. 10. Signal zum Angriff. 11. Avancieren und Eingreifen in die Schlacht. 12. Vorrücken des fünften Korps (Die Wacht am Rhein), später die vierte Kavallerie-Division. 13. Vorgehen des Garde-Korps (Regiments-Kolonnen-Marsch). 14. Vorgehen des vierten Korps, der Württemberger rc. (Das deutsche Vaterland). 15. Kavallerie-Macke der Franzosen. 16. Kauptaugriff der deutschen Armee. 17. Keißer Kamps aus Seiden Seilen. 18. Die Franzosen werden geschlagen und ziehen sich in und um die Festung Sedan zurück. 19. Auf deutscher Seite Signal: „Halt!" „Das Ganze sammeln!" 20. Siegesjubel der deutschen Armee. 21. Choral: Nun danket alle Gott. 22. Majestät reitet über das Schlachtfeld (Seht, er kommt, mit Preis gekrönt). 23. Erneuter Jubel. 24. Finale (Heil Dir im Siegerkranz). 5213 Etiketten, Brühl’sche Univ.-Druckerei (Pietsch Erben) I Achulstrasse 7. Gasthaus zum Adler. Sonntag den 9. d. M.: Großes Mikonzert Ausstellung von Jagd- und Luxus- Hunden am 15. and 16. Juli auf dem Schiitzenfestplatz Giessen 10.>7. 9 Uhr. Mttr. Wahl, ß Mr Damen. Meiner werten Kundschaft, sowie allen geehrten Damen die ergebene Mitteilung, daß ich mein Spitzengeschäft in das Haus des Herrn von Münchow, Wokkengasse 21, verlegt habe, und empfehle geklöppelte Spitzen, Einsätze, drei- und viereckig, Läufer. Jeder Auftrag wird pünktlich ausgeführt. 5207 Frau Schmitt. 5210] Ein gut gehendes Barbier- geschäft sofort pachtweise abzugeben. Näheres in der Expedition d. Bl. 02418] In der Nacht vom Samstag, dem 1. Juli, auf Sonntag, den 2. Juli, wurde Bleichstratze 2 eine neue, große Reichsflagge vom Fahnenmast entwendet. Der Thäter ist jetzt ermittelt und wird hiermit aufgefordert, die Flagge sofort per Post zurückzusenden, andernfalls Strafantrag ge- stellt wird. Fr. Heimer & Co.