Amtlicher teil von bett. Itkfcion, Expedition und Druckerei: Kchakßraße Ar. 7. Adresse für Depeschen: «Mnjelflet Hieße». Fernsprecher Nr. 51. stelle durch den Vorstand noch weitere Obliegenheiten übertragen werden. - Nach kurzer Debatte wird § 51a in der Fassung Gerstenberger-Schmidt-Elberseld angenommen. Bei § 51b, der die Ernennung, Amtsdauer und die Besoldung des Vorsitzenden der Rentenstelle behandelt, beantragt Abg. Gerftenberger (Centr.) eine Aenderung dahin, daß die Landes-Zentralbehörde nur den Vorsitzenden zu ernennen hat. Die Amtsdauer und die Bezüge soll der Vorstand der Rentenstelle sestsetzen. dieser Fassung gelangt § 51b zur Annahme. Ein dazu eingebrachter sozialdemokratischer Antrag e*nl*e von Anzeigen zu der nachmittags für den Lag erscheinenden Nummer dis vvrm. 10 Uhr. $ Die solgenden Paragraphen bis inkl. § 65 werden unverändert nach den Beschlüssen der Kommissionsfassung angenommen. t m In § 66 (Veränderungen in den Bezirken der Versicherungsanstalten 2C.) hat die Kommission einen Zusatz eingefügt, laut dem eine Zusammenlegung, Teilung oder Aushebung bestehender Versicherungsanstalten der Zustimmung des Reichstages bedürsen soll. Bayrischer Ministerialdirektor Ritter v. Herrmann bittet im Namen der bayerischen Regierung um Streichung dieses Satzes. Sollte derselbe ausrechterhalten bleiben, so würde Bayern es sich nochmals überlegen müssen, ob es dem Gesetze zustimmen könne. Staatssekretär Graf Posad owsky schließt sich diesem Abg. ^G a m p (Rp.) kann in diesem Falle kein Bedenken tragen, dem Bundesrat diese Regelung allein zu überlasten. Der Widerspruch der bayerischen und preußischen Regierung genüge ihm, für die Streichung des Satzes zu stimmen. , Würde er nicht gestrichen, müßte er gegen das ganze Gesetz ihmmabg. Stadthagen (Soz.) will den Satz nnbedingt ausrecht erhalten wisten. Abg. Hilpert (bayr. Bauernbd.) will die Streichung des Satzes. Die bayerische Regierung sei ja zum Gluck nicht angewiesen auf die £)üfe der Abgg. Stadthagen und Konsorten. . ... Direktor im Reichsamt des Innern v. Woedtke weist darauf hin, daß er bereits in der Kommission der Annahme des Antrages widersprochen habe. Eine Veränderung der Bezirke könne nur von dem gutgeheißen werden, der die Verhältnisse übersetzen könne; und das fei I der Bundesrat. Staatssekretär Graf Posadowsky giebt der Hoffnung Ausdruck, daß sich bis zur dritten Lesung ein Ausgleich et» | möglichen lasten werde. Abg. Beckh (srs. Vp.) erklärt, er sei ganz erstaunt I gewesen über den Widerspruch des bayerischen Bundesbevollmächtigten. Die bayerische Regierung nehme im ganzen 1 sonst Rücksicht auf die Stimmung im Volke; das müsse man I anerkennen, aber diese Stimmung sehe in dem von der Kommission beschlostenen Zusatz einen Schutz. Er bitte deshalb, I denselben ausrecht zu erhalten. Abg. Gamp (Rp.) meint, der Reichstag sei doch zu I wenig informiert über bayerische Verhältnisse. Man fordere I Vertrauen für den Reichstag, aber auch der Bundesrat habe ein Recht, Vertrauen für sich in Anspruch zu nehmen. § 66 wird nunmehr gegen die Stimmen der Äonfcr» I vativen und der Reichspartei unverändert in der Kommissions- | fastung angenommen. m a .. I Morgen 1 Uhr findet Fortsetzung der Beratung statt. Schluß 61/4 Uhr. «r.22 des Reichsgesetzblattes, ausgegeben den 2. d. Ms., fh. 2578. Uebereinkunst, betreffend die Aichung der V k-mmlchiffe. Vom 4. Februar 1898. «r 2579. Bekanntmachung, betreffend den Beitritt ,k*ichanS zur Berner internationalen Urheberrechtsübereinkunst tj:w 9. September 1886, sowie zu dem am 4. Mai 1896 •’CMau getroffenen Zusatzübereinkommen. Vom 16. Mai 1899. Ni. 2580. Bekanntmachung, betreffend die Abänderug bau Schiffsvermessungsordnung vom 1. März 1895. Vom 221_Mm 1899. Gießen, den 7. Juni 1899. Großherzogliches KreiSamt Gießen, v. Bechtold. Deutscher Reichstag. 87. Sitzung vom 7. Juni. 1 Uhr. Am Bundesratstische: Graf Posadowsky, Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt Klätter sür hessische Volkskunde.________________ Mezugoprccs vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Goßler, Freiherr v. Thiel mann. Tages-Ordnung: Erste Lesung des Gesetzes die Verwendung von Mitteln aus dem Invaliden- ! sonds zur Unterstützung nicht anerkannter Invaliden, sowie Witwen und Waisen von Kriegsinvaliden. Abg. Gras Oriola (ntlib.) ist über die Vorlage erstellt, und er hoffe nur, daß im nächsten Frühjahr eine | noch weitergehende Vorlage im Reichstage eingebracht werde. 1 lieber den Punkt betreffs der Witwen- und Waisenfürsorge könne er nicht ganz befriedigt fein. Die Unterstützungen sollten nach der Vorlage denjenigen Hinterbliebenen von Invaliden vorenthalten werden, bei denen ein Bedürfnis nicht vorliege. Man wolle also nicht einen Rechtsanspruch erfüllen, sondern ein Gnadengeschenk gewähren. Damit lege man nur den Keim zu einer Unzufriedenheit. Auch die Satze | für die Unterstützungen seien zu niedrig gegriffen. Wenn in Frankreich die kinderlose Witwe eines Soldaten 450 Franks erhalte, so hätte man doch erwarten sollen; daß der deutschen Soldatenwitwe nicht 300, sondern 360 Ml. zugebilligt würden. Es sei dringend wünschenswert, daß baldigst em einheitliches, organisches Gesetz über die endgiltige Gestaltung unserer gesamten Jnvalidenfürsorge folgen werde. Nur unter dieser Voraussetzung stimme er für das vorliegende Gefeü Abg. Graf Roon (konf.) plaidiert für die Vorlage. I Lieber wäre es ihm allerdings gewesen, wenn der Invaliden- I sonds für die Zwecke dieses Gesetzes nicht in Anspruch hätte genommen zu werden brauchen; aber der Fonds sei ja noch so reich dotiert, daß man ohne große Bedenken der Verwendung zustimmen könne. Abg. Groeber (Centr.) dankt der Militärverwaltung sür die schnelle Erfüllung der Wünsche des Reichstages. Auch Abg. Singer (Soz.) stimmt dem Gesetze zu. Er erblickt in demselben eine Abschlagszahlung, mit Der nur | die dringlichste Forderung des Reichstages erfüllt werde. Die Abgg. Lenzmann (frs. Vp.), v. Staudy (konf.) und v. Kardor ff (Rp.) wünschen ebenfalls schleunige Verabschiedung des Gesetzes. . Abg. Singer (Soz.) bemerkt auf eine Aeußerung des Abg. v. Kardorff, daß er nur der Anschauung habe Ausdruck geben wollen, daß das, was die Vorlage biete, lebig» I lich auf eine Entlastung der öffentlichen Armenpflege abziele. Das komme auch dem platten Lande zu gute, namentlich Ostelbiern Wie dort die Verhältnisse liegen, habe man ja erst vor wenigen Tagen aus einem Munde gehört, dessen Autorität die Rechte doch anerkennen werde. Präsident Gras Ballestrem bittet, unbeglaubigte Äußerungen des Monarchen hier nicht zu erörtern. Abg. Singer (Soz.) sährt fort: Wenn man schon höre, daß in Ostelbien die Schweineställe besser seren als die Arbeiterwohnungen, wie müsse es da erst mit der Armenpflege bestellt sein. Seine Freunde träten für alle em, welche die Blutsteuer anf Grund der allgemeinen Wehr- I pflicht entrichtet hätten. I Die Vorlage wird demnächst tm Plenum zur zweiten wird abgelehnt. , . r , ... Der bis zur Erledigung dieses Paragraphen zuruck- gestellte § 47 wird in der Kommissionsfaffung angenommen, desgleichen § 51c. § 51 d handelt von der Verpflichtung und Heranziehung der Beisitzer bei den Rentenstellen. Der Paragraph wird unverändert angenommen, desgleichen die §§ 516 und k. Den § 51g, welcher der Landeszentralbehörde bte Befugnis zuspricht, ben Rentenstellen statt ber bloßen Begutachtung bie Beschlußsaffung über Anträge auf Bettrags- erftattungen re. zu übertragen, beantragt Abg. Richter (frs Vp.) zu stteichen, ba ihm biefe Befugnis zu wett gehe. Staatssekretär Gras Posabowsky bittet, ben Paragraph in ber Kommissionssitzung ausrecht zu erhalten. Es handele sich ja nur um eine Befugnis für Ausnahmefalle. | Der Antrag Richter (frs. Vp.) wirb abgelehnt, § 51 g I unverändert in ber Kommissionsfassung angenommen, ebenso Beratung kommen. . Daraus wird die vor Pfingsten abgebrochene zweite Beratung des Invaliden - Versicherungsgesetzes fortgesetzt. Zunächst ist noch die Abstimmung über §51 örtliche Rentenstellen) zu erledigen. Der dazu eingebrachte Antrag v. Loebell (kons.) wird abgelehnt. §51 nnrb unter Annahme des Antrages Gerstenberger-Schmidt-Elberfttd, nach welchem die Landes-Zentralbehörde für einzelne Gemeinden die Errichtung von Rentenstellen mit Zustimmung des Vorstandes und Ausschuffes der Versicherungsanstalt soll errichten dürfen, im übrigen aber nach den Vorschlägen der Kommission unverändert angenommen. Nach § 51a sollen den Rentenstellen von der Landes- Hentralbehörde noch weitere Obliegenheiten übertragen werden können; die Kontrolle über die Entrichtung der Bei- träge soll denselben auf Verlangen der Versicherungsanstalt übertragen werden müssen. . Die Abgeordneten Gerstenberger (Centr.) und Schmidt-Elberseld (srs. Vp.) beantragen eine redattionelle Aenderuug dahin: Außer den im § 51 Abs. 1 bezeichneten Ausgaben kann der Vorstand der Versicherungsanstalt unter Zustimmung des Ausschuffes der Rentenstelle die Kontrolle über die Entrichtung der Beiträge übertragen, m gleicher Weise und mit Genehmigung der für den Sitz der Renten- ftelle zuständigen Landes-Zentralbehörde können der Renten- Bekanntmachung, bictttffenb: Felbbereinigung in ber Gemarkung Daubrmgen. Das Ergebnis der am 15. Mai I. Js. zu Daubrmgen eHlaken Abstimmung über ben Antrag auf Felbbereinigung ui der Gemarkung Daubringen ist folgendes: Flächeninhalt der gesamten zu bereinigenden Flache: Gisamtzahl der auf dieser Flache Begüterten: 350. Gegen den Antrag haben gestimmt: 26 Grundeigen- t:teu mit 30,54 Hektar beteiligter Fläche. Mr den Antrag haben gestimmt: 324 Grundeigen- titiitc mit 341,16 Hektar beteiligter Fläche. , Hiernach hat der Antrag die gesetzliche Majorität cinklt'tn. . v . ......... In der Zeit oom 12. Juni l. I. bis einschließlich JlSgiuni I. I. liegt das Abstimmungsprotokoll nebst der iiij-mmenst-llung des Abstimmungsergebnisses auf dem jI Mzimmer der Großh. Bürgermeisterei Daubringen zur ^Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder RechtS- l ichimdigkeit des ErgebnisieS sind binnen 14 Tagen von i« Veröffentlichung dieser Bekanntmachung ,m Kre.sblatt ««errechnet, mittels schriftlicher Beschwerde bei Großh Illunilastdwirtschaftlichen Behörde in Darmstadt geltend zfl manchen. Friedberg, 7. Jun, 1899. Der Großh. Bereimgungskommiffar. Merck. UgNch INH! Mnaijme dkS $catag8. Jt't Gießener wxmtt-v tem Anzeiger DtHpIich viermal teigeltflt Gießener Anzeiger ▲ ,*** /V I ' Ih/ A AX fX fW* Alle Anzeigen-VermittlungSstellen des In« und Ausland«» I Pli Q | i| I ■ II llL' I nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Amts- und Anzeigeblatt für den Areis Gietzen. Bekanntmachung, beti effend: Maul- und Klauenseuche zu Hos-Albach. Die Gemarkungs sperre zu Hof-Albach wird aus- I ggehobe«, jedoch bleibt die Weidesperre bis aus weiteres I G ießen, den 8. Juni 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. __________________v. Bechtold._______ Bekanntmachung. Bkikefsend: Hebung der Geflügelzucht. 6S sind von unserem Verein zwei Geflügel'(Hühner-) ZMtellen gegründet worden und zwar eine für schwarze Minorka bei Herrn Postagent Dreiling in Heuchel- h ft;im und eine für rebhuhnfarbige Italiener, Bing- | mdhle bei Orünberg. Die Inhaber der Zuchtstellen sind verpflichtet, Bruteier nh tzStzm von 10—15 Stück, soweit thunlich und zwar das AM zu 10 Psg. an Mitglieder des landw. Vereins und zi§ lo Psg. an andere abzugeben. Auf jedem Ei ist vom ^Mchlft elleninhaber der Legetag vermerkt. Die Stellen stehen Hinitr Llufsicht des Vereins. Ich mache auf die Bezugs- qatlkn mit dem Bemerken aufmerksam, daß die beiden Mnenrassen nach den gemachten Erfahrungen sich ganz bttlenöürs bewährt haben. Gießen, am 5. Juni 1899. Der Direktor des landw. Bezirksvereins. v. Bechtold.____________________ Bekanntmachung. "T Da in mehreren Bezirken die Jagdpächter nicht für aiateiben Abschuß von Raben unb rabenartigen Vögeln haben, so haben wir, wo es nötig war, Feldschützen > M andere geeignete Personen zum Abschuß ermächtigt. Gießen, den 6. Juni 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. W tat I , Konzert des Akademischen Gesang.Bereia« am TOiitw j oem 14. Juni. Haydn hat zu den wenigen bevorzugten qOm I ponisten gehört, denen schon bei Lebzeiten hohe Ehren m I große Erfolge beschieden waren. Die erste öffentliche U I führung der Oratoriums „Die Schöpfung" in Wien, i* | Haydn zugegen war, gestaltete sich zu einem großen Sremir I Der Saal konnte kaum dem Andrang der Menge otnüqtn I und die Wiener Polizei hatte es für notwendig btfanbtn | ihre Agenten zu senden, um den Verkehr am Eingang iU | regeln. Ob der Akademische Gesang-Verein nach I Richtung hin übermäßige Sorge haben wird, ist nicht oari zweifellos, trotzdem „Vater Haydn- im Geiste sicherlich br I Aufführung beiwohnen wird. ** Abonuementskouzert. Wir machen unsere vnehtten Leser nochmals auf das erste diesjährige «Sommer. Abonnementskonzert unserer Regimentskapelle aus merksam, welchem durch das Auftreten des berühmten Piston virtuosen Herrn Louis Kümmel aus Darmstadt ein er höhter Reiz verliehen wird. Aus Erfurt, woselbst Herr Kümmel in allerjüngster Zeit auftrat, schreibt man: Konzert unserer 71er Kapelle im Steigergarten bot bieSmc'i einen ganz besonderen Genuß dadurch, daß der Piston virtuose Herr Louis Kümmel vom Hoftheater in Darmstab einige Soli blies. Der treffliche Solist, dem ein guter Ruj vorausgeht, bot ausgezeichnetes. Wie von Seiten Musil verständiger behauptet wird, haben die Erfutter seit dm Tode des durch seine fabelhafte Technik rühmlichst bekannten Pistonvirtuosen Türpe, der seinerzeit mit der Äilfe-Aapelle hier gastierte, etwas ähnliches von Virtuosität noch nicht wieder gehört. In der Kantilene hat der Gast durch seinen flötenähnlichen, weichen, reinen Ton Türpe sicher noch übertroffen. — Wer, wie wir, seinerzeit Gelegenheit hatte, die Bilse'schen Pistonvirtuosen Hoch und Türpe zu hören, der wird gleich uns sicher nicht versäumen, sich den durch Herrn Kümmels Auftreten gebotenen seltenen Genuß zu verschaffen. I ** Turnerisches. Inmitten einer festbewegten Zeit sieht | sich der hiesige Turnverein, gegr. 1846, ebenfalls veranlaßt, I für den nächsten Sonntag eine Feier zu planen, bezüglich I deren eine Verschiebung aus verschiedenen Gründen nicht I mehr gutzuheißen war. Es gilt neben verschiedenen Ehren« I akten, insbesondere des Tages zu gedenken, an welchem vor I 50 Jahren seitens einer Reihe von Frauen und Jungfrauen I die noch heute bei jeder Festlichkeit voranzutragende LereinS- Fahne überreicht wurde. Gar mancher, der unter dem Schutze dieses Banners zu echt frisch, fromm, fröhlich, freiem Thun einherzog, wird diese Jubelfeier umsomehr begrüßen, als dadurch die. Erinnerung an längst geschwundene schön verlebte Stunden wachgerufen, und damit gleich' zeitig in Verbindung gebracht wird, einer Reihe von Turnern 1 für ununterbrochene 25 jährige Mitgliedschaft eine besondere Auszeichnung durch Einhändigung einer Ehrenurkunde zu verleihen. Man sieht hieraus, daß die Leitung des Turnvereins eifrig bemüht ist, jede Gelegenheit ehrenvoller Momente wahrzunehmen, um durch deren Feier den echt turnerischen Geist in der jetzt durch Sport- und andm Veranstaltungen für das Turnwesen sehr kritischen Zeit wach' zurufen, und zu erhalten, wie namentlich die ältere Gene- ration als treue Vertreter immer mehr unter dem goldene^ Banner zu sammeln, bei der jüngeren Generation dageg^ Interesse, Eifer und Ausdauer für den der Turnsache wne' wohnenden guten Zweck zu erwecken. So wollen wir den hoffen, daß dem Turnverein zu seiner, nächsten Sonntag, abends 8i/2 Uhr in seiner Turnhalle (Nordanlage) zu üt‘ gehenden Jubelfeier ein wahrer Ehrenabend beschieden, un< ihm vergönnt sein möge, eine große Zahl Turner,'und Turu- schwestern, Jung wie Alt begrüßen zu dürfen. Wir wünschen dies von ganzem Herzen, und rufen ihm bereits zum Wohlgelingen und ferneren Wachsen und Gedeihen er u -er ftabt legate Studie y**. Tro Deutsches Deich. Berlin, 7. Juni. Anläßlich der gestrigen Enthüllung des Helmholtz-Denkmals sandte der Kaiser aus Prökelwitz der Witwe Helmholtz seine Büste und ein Schreiben, in welchem der Kaiser sein Bedauern ausdrückte, daß er der gestrigen Feier nicht beiwohnen konnte. In Erinnerung an die unvergeßlichen Verdienste des Verewigten freue er sich, daß fortan das Standbild des großen Forschers und Gelehrten den Zugang zur Universität schmücken werde, zu seinem Ruhm, zu Ehren der Wissenschaft und zur Nacheiferung für die Berliner akademische Jugend. Berlin, 7. Juni. Bei einer Feuersbrunst, die heute in den ersten Morgenstunden in dem Hause Mauerstraße Nr. 3 ausbrach, fand die im Dachgeschoß wohnende Familie eines Harmonika-Spielers, im ganzen 7 Personen, den Erstickungstod. Die übrigen Bewohner des obersten Stockwerkes, denen der Weg durch das mit Rauch ganz gefüllte Treppenhaus abgesperrt war, wurden von der Feuer- I wehr mit Hilfe der Drehleiter gerettet. Berlin, 7. Juni. Protest Versammlung. Die Nationalsozialen hielten gestern abend eine öffentliche Protestversammlung gegen die sog. Zuchthausvorlage im Saale des Handwerkervereins in der Sophienstraße ab. Das Referat hatte Pfarrer Naumann übernommen. Er wandte sich in scharfen Worten gegen den Gesetzentwurf, den er für unbegründet, überflüssig und nach jeder Richtung hin schädlich hält. Die ruhige Entwicklung der Gewerkschaften werde gestört und der Sozialdemokratie, die man bekämpfen wolle, würden Scharen staats- und königstreuer Arbeiter zugeführt. Der Entwurf treffe nicht allein die Klasse der Lohnarbeiter, die in Deutschland über sieben Millionen umfaßt, sondern mittelbar auch die Gewerbetreibenden, Kaufleute und alle, die auf den Konsum der Masse angewiesen seien. Wer die Vorlage lese, müsse glauben, wir lebten in einem wilden, zuchtlosen Lande ohne Strafgesetze, in dem Gewaltthaten, Beleidigungen, Verrufserklärungen an der Tagesordnung seien. Dabei sei in Wahrheit der § 153 der Gewerbeordnung schon heute ein Ausnahmegesetz für kämpfende Arbeiter. Falsch sei es auch, die „Arbeitswilligen" als Stützen des Staates hinzustellen; die größeren Ausstände der letzten Jahre, besonders der Hafenarbeiter-Strike, hätten gezeigt, welche unsauberen Elemente manchmal „arbeitswillig" werden. Diejenigen Personen, die dem Kaiser die ganze soziale Bewegung so dargestellt haben, als wäre durch die Strike eine Beunruhigung des gesamten Volkes hervorgerufen, hätten gelogen. Mit der Zuchthausvorlage, wie mit dem ganzen konser- i Dativen Drucke müsse aufgeräumt und dahin gewirkt werden, daß deutsch sein wieder frei sein heiße. (Lebhafter Beifall.) Nach lebhafter Debatte wurde folgende Resolution angenommen : „Die Versammlung fordert den Reichstag auf, die Vorlage zum Schutze des gewerblichen Arbeitsverhältnisses ohne Kommissionsberatung abzulehnen und die Aufhebung des § 153 der Gewerbeordnung zu beschließen." Karlsruhe, 7. Juni. Der Prinzregent von Bayern I ift heute mittag kurz vor 12 Uhr zu zweitägigem Besuche I am Großherzoglichen Hofe hier eingetroffen. Der vor- I gesehene große militärische Empfang am Bahnhofe unterblieb I auf ausdrücklichen Wunsch des Prinzregenten. Es waren I deshalb am Bahnhofe nur Doppelposten aufgestellt. Der I Prinzregent trug bayrische Generals-Uniform. Die Be- I grüßung zwischen dem Prinzregenten und dem Großherzog I war eine überaus herzliche. Der Empfang seitens der I Stadtvertretung und der Bevölkerung war ebenso herzlich. I Dom Bahnhofe bis zum Schlosse bildeten!die Vereine, die I Studenten der Technischen Hochschule und die Schulen I Spalier. Am Rathause richtete der Oberbürgermeister eine I Begrüßungsansprache an den Prinzregenten als an den I erhabenen Verbündeten und Freund unseres geliebten Landesherrn. Der Prinzregent dankte, indem er sagte, er sei außerordentlich gerührt von dem herzlichen Empfang, der chm zuteil geworden sei. Es freue ihn, daß dadurch das Verhältnis zum Ausdruck gelangt sei, das ihn mit dem Großherzog von Baden, und die beiden Länder miteinander verbinde. Der Empfang sei so herzlich, daß er ihn an sein eigenes Land erinnere. Heute ist im Schlosse Galadiner zu 40 Gedecken, morgen erfolgt ein Rundgang durch die Stadt und später wieder Galadiner zu 80 Gedecken. Morgen abend reist der Prinzregent wieder ab. ** Vortrage von Dr. Ella Mensch. Gestern hielt Frl. Dr. Mensch ihren angekündigten Vortrag über Emile Zola. Sie ging aus von einem Worte Lord Salisburys, der im vorigen Jahre von den lateinischen Nationen als zum Untergang bestimmten Völkern gesprochen hatte, und erörterte die Frage, ob man die Franzosen als eine absterbende Rasse bezeichnen könne. Dabei kam sie zu dem Schluß, daß dies solange nicht der Fall sei, als sich bei ihnen Männer fänden, die die Schäden der Gesellschaft zu erkennen und die Ursachen dieser Schäden zu ergründen im stände seien. Deren Waffe sei heute der Sittenroman und der, der diese Waffe am vollendetsten handhabe, Emile Zola. Er besitzt wenig von den traditionellen Eigenschaften der französischen Schriftsteller: die 616gance, die Leichtigkeit und Grazie der Darstellung und des Ausdrucks geht ibm ab, statt dessen ist er schwerfällig, plump, häufig brutal. Ist er doch auch seiner Abstammung nach nicht reiner Franzose, , I in ihm mischt sich vielmehr italienische und französische Art j | so, wie es bei Napoleon und Gambetta der Fall war. Aber I seine Brutalität ist auch seine Gesundheit, und diese bewahrt I ihn vor dem Versinken in derselben DSkadence, in der der I geniale Guy de Maupaffant ein so trauriges Ende ge- | sunden hat, und die auch bei Paul Bourget durch die glän- I -ende Hülle immer wieder durchbricht. Und noch ein I Zweites großes Verdienst hat er sich, gemeinsam mit Al- I pfiffe Daudet, um die französische Litteratur erworben: I wenn heute den ftanzösischen Litteraten der Begriff einer I Weltlitteratur, einer Weltkunst, der der älteren Generation I völlig ferne lag, aufgegangen ist, so ist das das Werk Zolas. I Er begann, wie alle jungen Dichter, mit romantischen Träumereien und phantastischen Entwürfen, aber im Kampf mit der Not des täglichen Lebens ging ihm der große Gedanke auf, der den Grundton all seiner Werke bildet, der nämlich, daß der Mensch das Produkt seiner Anlagen und seiner Umgebung ist. Die Richtigkeit dieses Satzes zu be- I weisen, greift er mitten hinein in die Wirklichkeit und schildert sie so, wie sie ist, aber es gibt von ihr nicht eine bloße Photographie, wie Honoro de Balzac, sondern ein von einer Idee belebtes Gemälde. Denn wie die Eisenteilchen, mögen sie vorher noch so wirr durcheinander gelegen haben, sich symmetrisch um die Enden des Magnets ordnen, so gruppiert sich um sie das Detail, das er unermüdlich aus dem weiten Be- reich der Wirklichkeit zusammenträgt. Ein genaues Studium der Erfahrung ist dafür Voraussetzung, und diese Thatsache findet ihren treffenden Ausdruck, wenn er die von ihm begründete Gattung des Romans als Experimentalroman bezeichnet. Von diesem Gesichtspunkt aus kommt der Schrist- steller in „l’oeuvre“, ein Selbstporträt Zolas, zu dem Urteil, daß der Romandichter die Aufgabe habe, stets und überall die Wahrheit zu sagen, und daß er ihr zuliebe selbst vor dem Abscheulichsten, auch in der Wahl des sprachlichen Ausdrucks, nicht zurückschrecken dürfe. Ja, Zola geht m diesem Wahrheitsfanatismus vielfach zu weit, so nament« r »Pot-Bouille“, einer Geschichte von der Hintertreppe, geschrieben für Leute, die vergessen, daß zur Hintertreppe als notwendige Ergänzung auch eine Vordertreppe gehört. । Und doch bleibt er selbst hier in etwas Romantiker, in der | wct nämlich, wie er in der Schilderung der äußeren Um- gebung, vor allem der Natur, die Idee seines Werkes ahnen läßt, in sie die Seele der Geschichte hineinlegt. Dahin gehören die Naturschilderungen des „Germinal“ und in „la faute do l’abbö Mouret“, vollends eines Meisters würdig sind die Schilderungen von Paris in „l’oeuvre“. Das Ge- I heimnis ihrer Wirkung besteht darin, daß er uns in ihr Paris zeigt, nicht wie es ist, sondern wie es sich darstellt I in den Augen seines Helden. Eine Probe, die die Vor- I tragende daraus vorlas, gab ihr Gelegenheit, zugleich noch I auf em anderes Merkmal Zola'schen Geistes hinzuweisen: I bas ist sein Pessimismus. Den grandiosesten Ausdruck hat I diese Stimmung gefunden in „Rome“, der Schilderung I der ewigen Stadt, in der die Reste der Vergangenheit nicht sowohl die Kontinuität des historischen I Lebens als die Kontinuität der Vergänglichkeit des Gestern, I des,,Heute und des Morgen predigen. In Paris, dem I letzten größeren Werk, tritt die Gewalt von Zolas vielfach I monumentalem Pathos nicht so sehr in Erscheinung; denn | kräftiges „Gut Heil" zu. •• Geflügelzuchtstation. Gestern weilten die Herren Rittergutsbesitzer Major Enden-Kiekrz als 1. Vrdfttie” des landwirtschaftl. Vereins der Provinz Posen, Hü ne rast Y Posen als Schriftführer desselben Vereins, Wegner-Brom- Lokales rmd Provinzielles. Gießen, den 8. Juni 1899. •• Empfang. Se. König!. Hoheit der Großherzog I empfingen am 7. Juni u. a. den Militärintendanten I Schindler vom Generalkommando des 18. Armeekorps, I den Pfarrer Werner von Nieder-Ohmen, den Polizei- I amtmann Ortwein von Bad Nauheim, das Bureau der I landwirtschaftlichen Ausstellung zu Frankfurt a. M., be- I flehend aus den Herren Graf von Arnim-Criewen, «Prinz von Schönaich-Carolath und Oekonomierat I Wölving. I ** In den Ruhestand wurde versetzt am 30. Mai der I Gerichtsvollzieher Johann Schaubach zu Hungen aus sein Nachsuchen. *• Militärdieustnachrichteu. Dr. Wolff, Stabs- und Bataillons-Arzt des 2. Bat. des Jnf.-Negiments Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, zum Oberstabsarzt 2. Klasse und Regimentsarzt des Westfäl. Drag.-Regts. I Nr. 7 befördert. Dr. Radünz, Oberarzt beim Gren.- Regt. König Friedrich Wilhelm IV. (1. Pomm.) Nr. 2, zum Stabs- und Bataillons-Arzt des 2. Bat. des Inf.- i Regiments Kaiser Wilhelm (2. Großh. Heff.) Nr. 116 befördert. •* Parlamentarisches. (Telephonmeldung.) Die Erste Kammer der Landstände tritt kommenden Montag den 12. ds. Mts. zusammen. Die Tagesordnung umfaßt I zirka 200 Gegenstände, und werden die Verhandlungen I voraussichtlich mehrere Tage dauern. — Die Verhandlungen I bet Zweiten Kammer der Stände beginnen Dienstag I den 20. ds. Mts., da erst bis dahin die Ausschußberichte I sertiggestellt sein können. Ausland. Wien, 7. Juni. Das Exekutiv-Komitee des Polenklubs beriet heute vormittag wegen Uebernahme der Vermittler-Rolle bei der bevorstehenden Verständigunas- Aktton zwischen Deutschen und Tschechen. Leoben, 7. Juni. Hier ist eine Agitation im Zuge, die Regierung zu veranlaffen, die Jnskribierung russischer relegierter Studenten in die hiesige Bergakademie zu verbieten, weil durch die sich steigernde slawische Studenten- zuziehung der deutsche Charakter der Leobener Berg-Akademie gefährdet werden könnte. 150^baACV?ni- der Ortschaft Palocsa sind flebra^n? CT Wirtschaftsgebäuden nieder- Paris, 7. Juni. Die Haussuchungen bei den Mit- gliedern der aristokratischen Chefs und den royalistischen Mhrern dauern fort. Die Polizei bewahrt strengstes Stillschweigen über das Resultat der Haussuchungen Man glaubt versichern zu können, daß man die Beweist in Händen habe, daß das Komplott am letzten Sonntage seit langer Zeit geplant gewesen fei. a Saloniki, 7 Juni. Infolge der Verhaftunaen ungarischer Notablen brach in Prilep ein Auf stand aus ®" $«We Besatzung mußte fluchten. L'rWatt von gangen 1 m,t ciner Truppenmacht nach Prilep abge- bin überzeugt, daß die Kunst noch mehr wie bisher : Himmel nahe kommen und eine starke Neiauna ruw n*1 ! kannten haben wird; aber ebenso bin id) übtneuat 1 fle gleichzeitig nur immer fester aus der Erde einbetfaJ! Wirb. Denn neues schaffen kann sie nur, wenn fie -' Leben ausgeht unb wieber zu ihm zurückkehtt." _D r, ** Konzert. Eines recht zahlreichen Besuches erL sich das gestern abenb in „Steins Saalbau" stattaeiu £ Konzert bes österreich-ungarischen Orchesters. Die fr ■ ungen dieser Kapelle waren vorzügliche, und beftätim. vollauf den diesen Künstlern voraufgegangenen quten X Infolgedessen kargte auch das anwesende Publikum mit L wohlverdienten Beifall nicht, und nötigte so den ftüniti/ "och manche Einlage ab. Der zum Schluß zur Wuffübru- I gelangte Phantasie- und Serpentinentanz fand ebenstes i," ouhrende Anerkennung, und verlieh dem Ganzen einen.>•- hakten Zauber. kunft der modernen Kunst befragt,' also sormülier°ba7 Ä ’16l'L£« f*1 bm überzeugt, daß di- Kunst noch mebr "Ml § AAp k für da» ] verein I“1 juwi* sie' Äff' ,,w »• Lnhasttt welcher sesteru Haufe anbot. welches sasi M Herrschaft M c.chon mehrfach Herrschaft entmc ffrnscher V ? « Hllirdck Rachti-ü (o6‘>1 -st-cht uniherlause haltende Sellen Men Strafe ji " Begießt qrtzMtnn und s andren igtwM daß b zwischen b A »nachmittags bv »Wasser grL X Vorn! sisonst wird jetzt pzrnommen. 1 isonders in der Landwirte vero nind da Haden Wiveinfaaicn Si fffltbtnfttr 8rt MtrortS Mchch + Wad; msntt Gemeind diesen Tatzen nc wirb. Der Wirken unb sr nie Liebe unb ? »ju erwerben, ihier scheiden, i OOrt seiner fün W. Stadt ligeftern vorbek kSibenbe uns tLesitzung j ! 24 Morgen gr - mit ausgedehi I Wohnhaus, d i wiesen war. I zwei Straßen li »ls Bauplätze i*m Schulhau deren Zahl in ■ Hut, nicht nieh o. < Reuter hier, I w. ist bei b( ' ^gekommen. ^ihmschonv fint hat man Straße vv dich , Mi ein. er liebt es, wenn er di- stärksten Effekt- auf bi, e., Seferä ^at wirken laffen, die weicheren Gesüblbtön,"' anzuschlageu. So schiebt sich zwischen di- bruÄ lichkeitSschilderungen in la terre und lä bete b" 88 b«des Teile d-r Rougon-Macquartserie, die dusttee^^ I« reye, IN der di- Zartheit der Stoffbehand üna^°^" vertragt mit d-r durchaus realistischen psycholomlch,! ^ tbee. Zu der Einheitlichkeit bet »tmofnhäre™ k" schich" steht wiederum die Gegensätzlichkeit der Ä 1 t« Docteu, Pascal in Kontrast, denn dieser Roman d ^ von dem alten, ungesöhnten Streit zwischen Qir*n rn^l und Naturwiffenschast. Wertvoll ist er vor allem"dÄ^ weil der Dichter in ihm seinem Glauben an den Äl 1,1 Sieg der Wahrheit und d-S Leben- triumphierend '""V» druck verliehen hat, und weil er so auskling. in de« ©tbanten, ben er, einmal nach seiner Ansicht oon b,r ‘ 64. 4530 Vermietungen ('Mene stellen 'M- irten : ech iing" f inemt . bai notoc kehr ei 9:$ntn n wirk, ■ n Seiji chen nr jählig! : Rtgimm!' «es bkch iS DM rfurt, »i schnikl i rgarkn b , daß hrM , bem rc ton§r t ftfn*r M" int k# litte' W= ün-; W “ün< • R n fe N l? SS S?: ZweiSettstelttumitMatratze« sowie ein Küchenschrank sofort zu ver- kaufen. Stetnstratze 45, n. #C’nbSer mit einem Hoch auf den Kaiser eröffnet. Landwirtschaftsmintster v Hammerstein begrüßte die Versammlung namens der Staatsregierung und schloß Mit emem Hoch f Protektor der Ausstellung, den Großherzog. Der Ob Präsident Graf Zedtlitz-Trützschler wünschte der Gesellschaft ein Blühen, Gedeihen und Wachsen. Oberbürgermeister Adickes sprach im Namen der Stadt, Graf dlrmm-Criewen dankte allen Rednern und "schloß mit einem Hoch auf die . Stadt Frankfurt. _______ nie #5! 'n,»* V** W F li«*. sL »I *. E M*.. hort’ dir dtr & nrrav^. t2W' idoD«11 , rtP ■ E ÄjÜ fS> <• *£ tF »che statt. Gießen, den 8. Juni 1899. Die Armen-DeputaÜon der ©tobt Gießen. *ht *61 a«lfc. m fax' Bom Laude, 7. Juni. Fast H Tage früher als irtil rtitb jetzt schon allenthalben die Heuernte m Angriff auimnen Der Mangel an Arbeitskräften, der sich be- stsck-tt in der Sommerzeit sehr fühlbar macht, hat viele i'tabwtle veranlaßt, sich Mähmaschinen zu beschaffen , hier Mtnk kri llaben sich auch mehrere kleinere Landwirte zum I a L »emi amen Bezug von landwirtschaftlichen Maschinen ver- I M s7r Art ve?°inigt. Diese Art der Selbsthilfe verdien. aidßttortiS Nachahmung. r ftpht I 4- Kesftlbach, 7. Ium. Ein großer Verlust steht I utilerei Gemeinde bevor, indem Herr Lehrer Muzins in I 'Tagen nach Egelsbach bei Darmstadt übersiedeln tflfcb Der Scheidende wußte sich durch sein p^chttteues I tSBiitfH und sein liebenswürdiges, zuvorkommendes Wesen I Licke und Anhänglichkeit wohl sämtlicher Gememdeglieder I .,, „.vn^rtjen Mit Bedauern sieht man ihn deshalb von I und die besten Wünsche begleiten ihn an den ((iner künftigen Wirksamkeit. . , L Staden/6. Juni. Die hiesige Gemeinde kaufte ^iterir vorbehältlich kreisamtlicher Genehmigung die am I Isibenbe unseres Städtchens gelegene von ©tun sche KL für 46000 Mk. Sie besteht aus einem etwa ^Mraen^ großen, schönen Park, einem geräumigen Schloß »mit ausaedehnten Nebengebäuden und einem zweistöckigen iShnÄ, das früher dem Gärtner zur Wohnung ange- e Mi(L war Die Gemeinde beabsichtigt, durch den Park Sttaßen zu legen und das daran stoßende Gelände M Aauvlätze zu verwerten. Das Schloß wird jedenfalls im Schulhause eingerichtet, da der Schulsaal die Schuler, L Zahl in den letzten Jahren ganz bedeutend zugenommen ^RiZer.M>-st°d!,°" K.^JMi. Herr Bürgermeister • fintier hier, der schon 46 Jahre unserer Gemeinde vor- «nde? diese am Südende unseres Städtchens in die Orts- ftH'i ein. W. Friedberg, 6. Juni. Dar Programm für das . 26. Gau-Turnfest des Gaues Heffen, das am^17. l«. und 19. Juni auf der Seewiese hier abgehalten wird, st iekt endgütiq festgestellt. Danach beginnt das Emzel-Wett- I turnen am Sonntag den 78. um 7 ttyt(t 10'/. Uhr an ist Konzert aus dem Festplatz. Der Fes z g wird nachmittags 2 Uhr am Mainzer Thor ausgestellt UN nach seinem Eintreffen aus der Seewiese nut emer Rede begrüßt werden. Hieraus folgen Freiübungen, Turmn d Musterriegen, Konzert und Tanz. Abends 8 Uhr st die Preisverteilung statt, auf welche abermals Konzert u Tanz folgen. Für den Montag sind vorgesehen, um 1 I Uhr vormittags Frühschoppen mit Konzert auf dem^Fest- vlatz nachmittags 3 Uhr Turnspiele, Damenreigen, Volks belustigungen, Konzert und Tanz, bei emtretender Dunkelhei I i großes F^uerw k ^ni. Entgegen den Rachric^en ver- I schiedener Blätter, daß Landgerichtsdirektor Küchler: m Darmstadt, Klage wegen verleumderischer Be eidig das „Mainzer Journal" erhoben habe, teüt das Scannt Blatt mit, daß es bis jetzt noch die angedrohte Klage er I warte: im übrigen bemerkt das „Mainzer Journal , daß | es dem Prozeß mit größter Seelenruhe entgegensehe, nach- < I dem es seine Mappe der Staatsanwaltschaft geöffnet und für sein schwer belastendes Material sehr wichtige Zeugen angegeben habe. - Schneller als man erwartete, sind die I hiesigen Maurer in Ausstand getreten, ^dem dieselben beretts heute die Arbeit niedergelegt habenAn Stelle de seitherigen Akkordlohns verlangen sie bei wstundiger Arbeits- eit einen Minimallohn von 45 Pfennig pro Stunde Lehr- linge sollen im ersten Jahre 10 imzweiten Jahre 15 und I im dritten Jahre 20 Pfennig ine Stunde erhalten. Für Parliere ist der Mindestlohn 50 Pfennig pro Stunde an- qesetzt. Die Forderung wurde heute den Bauunternehmern von hier und Kastel unterbreitet - Wegen des schon lange schwebenden Erwerbes verschiedener mtlitarsiskalischer Gebäude hier, trifft im Laufe dieser Woche General von H eringen, Abteilungschef im Kriegsministerium, von Berlin I hier ein. __ -- 02095] Weißbindergesellen, Anstreicher und Handlanger sofort gesucht gegen hohen Lohn. Phil« Schaefer. Neueste Meldungen. Depeschen deS Bureau .Herold". ^eÄ WhÄRÄ «SÄ Tu» “9e<"ui- L?e Vettagungdürfte „ach ttwa 14 Tagen erfolgen können. Der Wiederzufammentritt de« Reichstages ist für den 1 . N - Bekanntmachung. D>, w.ii™»«sw« ‘•.“wäta’SSÄK ,.„stag den IO. Juni er., morgens nm 5 Uhr, in der Slavi Gingesandt. Gießen, 8. Juni 1899. Sehr geehrter Herr Redakteur! qu dem gestrigen Eingesandt machen Sie die ^bmerkung, daß I Sie die Sache für erledigt erachten. Da aber wiederholt aus mich I m-reins 1885 nur zwei heraus, und mit Ausnahme dieser beiden I Punkte kann also jener Artikel als erledigt und genehmig adl acta ffieÄnbo X e?bT gam'MtoblWW N “VS ÄÄ imüÄÄÄS ' ffieftiiunflen des D. R.-B. anwendbar seien, nach welchen npfnhrpn to^ben ift Nach diesen ist aber eine Aenderung des iM Beisein der Preisrichter bekannt gegebenen Resultats, nachdem gegen v._ Ncritande der .Wanderer" habe ich ihn jedoch unter der WM Ä Ä M^ÄSESLS Das zweite große Radwettfahren auujto Sportplatz an der Hardt wird voraussichtl.ch 'M ein auswärtiger Dienstknecht, ' weDte gestern per Rad hier ankam und dasfelbe zum Ver- hLnsihaßt entwendete. Gestern wurde das Mädchen aus fr* That ertappt. ,ur ♦* Hnndebrfitzer werden gewarnt, ihre Hunde zur MMeiit ?abends nach 9 Uhr) auf den Straßen ohne Auf- äüL »herlaufen zu laffen, und -rsuchl, da-'lästigean- bXbi Bellen derselben zu verhindern, da sonst '» beiden « ;=»« % S-; eähMmerunb sonstige mit ihren Grundstücken an SMieu angrenzenden Grundbesitzer darauf aufmerksam qü'-diL daß bei trockener und warmer Witterung täglich ziMcu 6 bis 8 Uhr vormittags und 12 bis 2 Uhr Mags die Trottoire und Fußwege mit reinem PBasser gründlich zu begießen sind. Junger BarbiergehUfe ofort gesucht. _ O2O98 L, Dechert, Fri'eur, Grunbergerstr. 13. Tüchtiger Schneidergehilfe ^^Wilh."Schmidt, Rodheim a. Bieber. Töchtise Dreher, Schlosser, Former finden dauernde, gute Anstellung bei Gauhe, Gockel Sf Co., Maschinenfabrik und Eisengießerei, vberlahpstein ft. Rhein. 4526 4518] Wegen Versetzung ist der mittl. Stock per 1. Oktober, eventl. auch früher, zu vermieten._________Ostanlage 31. 4513] Schöne Mansarde, 4 große »immer, sofort an ruhige Leute zu ver- mieten. Grünbergerstratze 54. 4534] Ein kleines Logis per 1. Juli zu vermieten. M. Levi, Seltersweg 35. 02093s Möbl. Zimmer zu vermieten. Wottengaffe 26, I. ' 02090] Möbl. Zimmer zu vermieten. Bleichstratze 14, Mittelstock^ Schwurgericht. w. Gießen, den 7. Juni 1899. (Schluß der Verhandlung gegen Joh. Engelbert Diehl von Hoch-Weisel wegen Versuchs des Verbrechens gegen die Sittlichkeit.) Die Geschworenen sprachen den Angeklagten aus § nichtschuldig, verurteilten denselben aber aus § 176, Aos. , des Str.-G. unter Zubilligung mildernder Umstände. Der Gerichtshof erkannte auf eine Gefängnisstrafe von zehn Monaten. W. Gießen, den 8. Juni 1899. Heute Vormittag wird die Verhaiidlung gegen Joh. Stede IDE. von Blofeld wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit fortgesetzt. Auf Antrag des Staatsanwalts wird während derselben die Oeffentlichkett ausgeschlossen. us der Landrichter Dr. Müller'sche« Stiftung )u Darm. find durch die unterzeichnete Behörde zwei Unterstützung - ^ate von jährlich 500 Mar! an bedürftige, elterulofe v Studierende der Rcchtswiffenschaft au» den Provinzen Star enburg . veraeben. Zur Bewerbung um diese Legate mit 3W wird hiermit eine Frist von vier Wochen ^Darmstadt, am 5. Juni 1899. Bern ui Schulz-Posen zur Besichtigung der Station hier I '' Geamtt'. Herren, die zu dem Zwecke eptra hierher ge- H'' .am« waren beabsichtigen, für die Provinz Posen e.ne 111 k-'' eb-nsttz- Station, verbunden mit in En. Sie nahmen unter Führung des 1. Vorsitzenden des j'kMgelvereins das hier geschaffene Werk mit Genug- | thuiiiji in allen seinen Teilen auf das genaueste m Au.gen- rx.^ir. [rihtpn die aetroffenen prakttschen und vorzügliche Sungeu sehr, und sprachen sich übereinstimmend dahm au« )iiß die Station als Musterstation gelten konnte. Münieu. Erwerbung. Die wertvolle Münzen- ia«.lun7'd's verstorRnet. Dr. Ernst Slewitz ist ,°MLt-rhessischen Geschichtsverein für tetnnMfn morden Wie verlautet, steuert die (L-tavl iDiefieu t Stumme 1000 Mk. zu, und der Rest von 1503«! wird vom Geschichtsverein aufgebracht. Die ^Vna soll einen Wert von mindestens 5000 Mk. haben dieser Betrag auch von außerhalb dafür geboten rot * sein. Die Erben des Herrn Dr. Dewitz haben e übtet in dankenswerter Weise vorgezogen, dem Gefchichts- ve -m für das Gießener Museum die Sammlung zu unterbleiben müsien, mit der ftm 27. in oftentjtjwr >u einem Autzfluge nack ArnSburg am Tage deS Rennfestes « geladen wurde, zu dem der Vorsitzende des »Radfahrer BeremS aro Preisrichter eingeladen war und äugenommer» hatte. Dies zur faktischen Berichtigung deS gestrigen Emgefandt und zum b^e Verständnis der ganzen Sachlage, die niemandmehr bedauer a'S der Unterzeichnete. Wenn ich noch anfuge, daß die O-nfe^ im „Gießener Anzeiger' in dieser Sache brSher zweimal. » aekommen ist, so glaube ich, die Bitte aussprecken zu dürfen, ^yren Kesern auch diese zweite Bekanntgabe der Dtesse'te m der Ihnen ,,-rnne. nicht b°r-n.^.-n Aus -er Zeit für die Zeit. Vor 29 Jahren, am 9. Juni 1870, starb auf feinem Landaut Gadskill bei London der englische Romanschris^ stellet Charles Dickens, genannt Bvz, der sich durch I chatfe Beobachtung und drolligen Humor vuSzeichnet. Sem Sittenroman gewährt nicht bloS Unterhaltung und B-lehrung, er luchte auch Mißstände aller Art zu rügen und allent- balben das Los der Armen und Bedrückten zu bessern. Seine Wirksamkeit gehört zu den wohlthätigst«b dtt ie ein I Schriftsteller geübt. Er wurde am 7. Februar 1812 zu I Landport bei Portsmouth geboren. I em bet otur btt uttb ßwft n.» — k'M.Ü-n-1 8. IM.., zwilchen U n. >2 Uhr mt.t.s«. I NObiamen'fche Badeanstalt. 02094] Schuhmacheraesellen sucht «arl Müller, Liebigstraße ' 02100] Schreinergehllfe bei gutem Lohn gesucht von______H» Sack, Schreiner. “ 02097] Schreiner für Reparaturen flej. Näheres in der Expedition d. Blattes. Mäher gesucht. 02096 I. « Spietz, Mittelweg 7. 22091] Zum 1. Juli ein erfahr.Mädchen für alle Häusl. Arbeiten i. kl. Haush. ges. Wo? sagt die Expedition d. Blattes. 4522] Zuverläfsige Frau oder Mädchen für Monatsstelle gegen guten Lohn gesucht. Bahnhosstrahe 63, III. 02101] Ein ordentliches Mädchen tagsüber in kinderlosen Haushalt gesucht. _________ LirdwigSPlatz 14, H. Lehrmädchen auS achtbarer Familie für ein Woll« und Weißwarengeschäft gegen Vergütung gesucht. Offerten unter Chiffre R. 0. 4533 an die Expedition dieses BlatteS. ng « emgelatq Kmgkmm« Gießen. jL irb ilpfwtftt hio rtitf SaJ? «ui_____ Die tieftrauernden Hinterbtiebenen. Giessen, den 8. Juni 1899. 4519 Danksagung Teilnahme bei Seltersweg 71. 4537 2. 3. Vermittler AtiflJL ^otl> ^ogene, Bahnhofsh-afiSR 51. RrtaMen: U. varkharht. — *”* «d Verlag der »rühl'schm Uuiverfiiäts-Buch. und Erben) in Gieß«. MTW Vereine W . ütz. 4538J Repräsenlationsfähtger, M* tiger Vertreter für die Provinz Cbn> Hessen für den Vertrieb eines äußerst zugkräftigen Artikels gegen hohe ProoisM gesucht. Nur Bewerber von tadellose« Ruf wollen sich unter L. 5368 ki G. L. Daube & «o., Leipzig, melM; ® Wirt orteten, die auf das Keiegeefe«» habenden Rechnungen baldigst --Der Dorttarir». ttmiKliminnnnnn lereie f.vereisfachfeStenographttlStoltt.Schrky) 18 Gießen. Ausflug nach Wetzlar Sonntag den 11. Juni I. I. Abfahrt mit Zug 2 Uhr 47 Min. nachmittags. Gießen, 6. Juni 1899. 4529 Der Borstand. Danksagung Jur die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme anlässlich des Hinscheidens unserer geliebten, unvergesslichen ■tHhM Wet L der Gemarkung Alten- Bnseck Donnerstag den LS. Juui, vormittags 9 Uhr Wirtschaft des Herrn Wilhelm Rabenau zu Alten- BUseck; m der Gemarkung Wieseck Freitag den 16. J«ui, 9 Uhr, in der Wirtschaft des Herrn Dorfeld n der Post zu Wieseck; in der Gemarkung Gießen an demselben Tage, nachmittags L..Uhr, in der Leib'schen im Philosophenwald Hetzen, den 7. Juni 1899. ®ro*$- Oberförsterei Gießen. ---Jose ph. 4517 Westdeutsche BodenkreditanstaU «öln a. Rh. L ?uIi m’E fällig werdenden unferer Pfandbriefe werden cr; ob an unserer pfnalmti b bei bcn bekannten Zahlstellen elilgelofl. 4507 Köln, im Juni 1899. Solche, welche tn besseren Familien Zu- tntt haben, sind von einem gut situierten Herrn um chre Adresse gebeten. ^?^fiiche Mitteilung unter Nr. 4521 xn der Expedition d. Bl. niederzulegen, oaatjajuuniiif«,, Giessen, den 8. Juni 1899. 4514 Familie Friedberger. $ür. regelmäßige Beschäftigung wird Ä«. ßvn §ro6cren Werk in nächster Nahe Gießens ein zuverlässiges, rms-lilllligkg FastfuhrllikrK 'ÄÄÄTl^n5 bi« Üt f ein «KW oiulch-l i«« gl ch mitt bezül Foermögensstruer । mb dann zu j° Die Regier 4 een Ausfall Anschlag zu br 1. Durch en tariss i Sätze blö Steuerfätze Progression eiiem solch rund 4‘/jt ttutdlafit; 1 Durch Tch nnzL'Tt 80000 T 3. Durch «Ei' AuSgestal einem Me hinaus Di Demgemäs Kiweiten 8amnn A e m Mrhöi^ Herzogs durch ^rofcogtiintf Si'anbftänbt ja: t [#ig untMt 11. eine yanbt Wnbtt Dom 25.; ungut bt8 geünbtrtti 2. Aesetzentv 30. Äugir steuer t 3. Gesetzent! Mit diese, 5i< dem Finanz Meinfteuer gesl Gesehentw! erscheint die«. -Kchellt hatte: Die 3« Md, flÄirrontfiens (n neden darf), bi ' Matolintn, von ;W unb n ni 1 Nt Silanbt ! Mdnts von 1 ■«molioti von 1 ^te Palau vo ' »Le sodann ^86 gegebene ! Weissagen, I i« 1824 but «on Rittfi in d, ' fMnltln ' “Sm Ratolin, I tragische Au! ttgentlichE^ P unbei ! der ML g?5e i tz».r- HerrenHemden nschMß Mnbl9»rer»KÄbcfter Ausführung, sowie große Auswahl in allen Weile» von Mk. 58.50 an. 7 Jos. Mark, Schukstraße 5, Wäsche-AusstattuugS-Geschäst. b/n 111 2uni (während des ganzen Siutnttspttls fsr Garte» Süpfg. Nachmittags und abends: -WF Doppel-Konzert. WM bei 168. Infanterie-Negtment-. - 0>arfeaSapete. ____abend: Schluß der Schaustellnuo 17. Verbands Schützenfe^ I §ad. Fan-.-Schiitzenmeins, btt Pföl;. und fflitMilrii. „ , Slhötzenbmi-ks. Unter dem Allerhöchsten Protektorate Sr. «al. fcohtH gut mölifierlrr Zimmer I beäÄSU ®et9fit“R8' Schriftliche Angebote mit Angabe ■ Ä’JÄ fflBÄSS Z 4478 c, Wohnungs AusfM Wi---------------------3» 2l.. Herm. Eichenauer, 1. Vorsitzmder. Frau Sara Oppenheimer sprechen wir hiermit unseren innigsten Dank aus. Morgen Heugras zu ver- S^re 'verpachtet. Mb. 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Knegerverem Gießen mit Fahnen schmückten, herzlichsten Dank. ^au^ex Gießen, den 8. Juni 1899 4539 5er Dorstand des Kriegervereins.