Sonntag den 9. April 1800 Viertes Blatt. tiliitier für' h-ssifch- gnltetaiiir 79^9. itt M83 Ulle Anzeigen-BermittlungSstkllen de- In- und Auslandes nehmen Anzelgen für den Gießener Anzeiger entgegen. frW'1 "gNch mit nähme de- !ki l ogS 8ll:tkltuin, Expedition und Druckerei: Schulstratze Mr. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger chiehe». Fernsprecher Nr. 51. bet I tiu» v|»ni»«vgH»3 ------- ~ ' . « . >, woUln. »Tine diesbezügliche Zusage ist bls fetzt noch nicht letzte Ruhestätte gefunden haben. An diesen Gang schloß sich ein Besuch des Lehrerseminars an, wobei sich jedoch nicht mehr alle beteiligen konnten, weil sonst die Anschlüsse wegen der Heimreise nicht mehr hätten erreicht werden können. Vergleicht man aber die Einrichtungen, die fetzt im Seminare vorhanden sind, mit denjenigen, die wir halten, so gesteht man gerne, daß in den 40 Jahren riesige Fortschritte gemacht worden sind. Zuletzt verlohnt sichs noch der Mühe, einen Rückblick aus die 1859t selbst zu werfen. Drei davon sind Akademiker geworden, der eine ist ein geschätzter Arzt in New-Aork; der andere studierte Tierarzneikunde und ist vor einigen Jahren gestorben; der andere wurde Kameralist und wirkt in unserer Provinz Oberhessen. Mehrere andere arbeiteten sich nach und nach in das höhere Lehrfach hinauf. Fast alle waren von einem behaglichen Humor beseelt, und diese Eigenschaft zeigte sich gestern so recht deutlich wieder. Man erzählte sich eine Masse lustiger Streiche, die jetzt, nach 40 Jahren noch erfrischend wirken. Der Humorist unter dem Lehrerkollegium war Herr Wahl; er besaß einen kaustischen Witz und hatte stets einen Maltersack von Anekdoten, Schnurren und Sputzen auf Lager, mit denen er eine Gesellschaft stundenlang zu unterhalten vermochte. Man kam aus dem Lachen nicht heraus. — Wir braven ^ewl- naristen durften damals weder in der Stadt wohnen noch in ein Wirtshaus gehen. Wollte man ein Glas Bier trinken, so konnte es nur bei dem Kostwirt Ockel, dem sogenannten Gewitterkeil, bei Fräulein Kathinka und der Tante geschehen. Doch Bierbrauer Burk, der Stadtkirche gegenüber, hatte ein viel delikateres Bier, auch ein Hinterstübchen war vorhanden, wo wir manchmal becherten. Das kam Herrn Lässigen Fahckdem |i ! ReMMeii. Elsttzk r. Schaa leivstrahell. 5Snug$prel» vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Vringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Males und Provinzielles. •+ Der Gesetzgebungsausschuh der zweiten Kammer der Landst'ände tagte am 5. und 6. April in Gemeinschaft mit Vertretern Großh. Regierung im Ständehaus zu Darrn- stad t. Auf der Tagesordnung standen die dem Ausschuß zur Bearbeitung überwiesenen noch rückständigen Gegenstände, 7 Vorlagen und 7 Anträge bezw. Petitionen, welche sämtlich soweit vorbereitet wurden, daß die Berichte darüber aus- aearbeitet werden können, soweit dies noch nicht geschehen ist, und deren Drucklegung in den nächsten Tagen erfolgen fann*_i_ Vom Laude, 7. April. Der April ist der Hauptsaatmonat des Frühjahrs. In Garten und Feld ist man _ aur Frage der Afrikabahnen. Meldungen englischer Blätter wollten gestern wissen, Cecil Rhodes habe bereits von der deutschen Regierung das Kapital für den durch deutsches Gebiet gehenden Teil der Kap Kairo-Bahn garantiert erhallen und ebenso auch die gewünschte Zins- aarantie für die deutsch-ostafrikanische Zentralbahn von der Küste nach Tabora erlangt So, weil konnte die Sache unmöglich sein; das lag auf der Hand. Die „Köln. Ztg. 11 alS $ Die Mataafapartei, vertreten durch den Oberhäupt- linMNntaafa und die nachstehenden dreizehn Häuptlinge, !l'c".iikhii, Moefaano, Lauaki, Toelupe, Molioo, Fue, ^.aufa, AiMlmr.aia, Asiata, Leiataua, Tufuga, Leiato, Suatele, roerfljt letzthin im Namen der besagten Partei auftraten, un ^0 wel che gegenwärtig im thatsächlichen (de facto) Besitz j. 1»i ^ebener A«n«.il!e,klätter roerbne I n Anzeiger w»ch«lch viermal l«ailli't nicht Gegenstand aktueller Erwägung der Staats- reaammg. c . Sttitn, 7. April. Vor der 7. Strafkammer des Land- qcurridjle II begann heute die Verhandlung in der bekannten Zttrchche Schachtel und Genossen. Angeklagt sind icr’ Didflcr Henry Schachtel, der Stallmeister Herbert Di'tttl u-id der Leutnant Graf von und zu Egloffstem. Es IiiujM sich um verwickelte Geldgeschäfte, bei denen die An- qcf Nr. 79, erstes Blatt, vom 5. ds. Mts. brachten SWme kurze Nachricht über die Feier, welche die 1859r - SiMllehrerseminar-Abiturienten zur Erinnerung ami }re Entlassung zu veranstalten gedachten. Diese Feier yaütüftern im „Hotel Trapp" dahier stattgefunden. Da Ihrer geschätzten Zeitung stets Raum für die ^zn- teinrfiii des Lehrerstandes haben, hier außerdem ein Stückchen riMxzeschichte zum Vorschein kam, gestatten Sie, einiges b(Mr folgen zu lassen: i-u Ostern 1857 traten 50 Junglinge m den unteren Kleves Friedberger Lehrerseminars ein. Drei starben, cii'irtnat aus, sodaß zu Ostern 1859 noch 46 Abiturienten m-M-jimcn gingen, die sämtlich bestanden. Von diesen 466 «en Männern sind 13 gestorben, 2 in Amerika ver- sMlteli' — also wahrscheinlich auch tot — und es leben uaraUll d. h. 67 Prozent, ein Prozentsatz, der sehr günstig ne*n' werden muß. Von diesen 31 noch lebenden waren 17u Mienen, die ausnahmslos graue Köpfe hatten, aber ftMndo gesund waren, sodaß sich die Kerntruppen - eit venia vemlo— die Freundeshand reichen konnten. Unter diesen 1 < wurm 'sich verschiedene seit 1859 niemals mehr begegnet, fuHmten sich zum Teil nicht mehr, und schauten sich mit F srjt und Ueberraschung an, um nach und nach doch die Gtziftleizüge des einstigen Jüngi.ngs herauszusinden. dem Lehrerkollegium lebt nur noch Herr Geh. Sititeat Dr. Diegel. Eine Deputation holte ihn zum t)Qbt Peking, 7. April. Li-Hung-Tschang lehnte in seiner ,uv .uy - | letzten Audienz bei der Kaiserin jede Ueternahme eines „Eine grundsätzliche Abmachung zwischen ^mtes wegen seines hohen Alters ab. Trotzdem erhielt er bas Amt eines Groß-Siegelbewahrers. zur Niederbrennung zweier Dörfer in der Nähe des Platzes, wo auf die deutsche Patrouille geschossen wurde. Dies war als eine willkürliche und unnötige Maßregel angesehen, die wahrscheinlich von der deutschen Gesandtschaft nicht gebilligt werden wird, an die das Tsung-li-Yamen eine anfte Vorstellung wegen dieser Aktion des Gouverneurs geschickt hat. Die Sache wird sich wohl wesentlich anders verhalten. Wahrscheinlich liegt dem Vorfall eine regel zugrunde, die zu mißbilligen die deutsche Gesandtschaft kaum Veranlassung haben wird. r M „ Breslau 7. April. Der Breslauer „General-Anzeiger meldet, daß sich der Mörder der Näherin Martha Nagel, der Maler Hermann Klein bei seiner Verhaftung hierselbst, auf der Niedergasse erschossen hat. Ausland. Brünn, 7. April. Die Spinnfabrik von Himm^reich und Zwicker ist total niedergebrannt. Der Schaden wird auf 300,000 Gulden geschätzt. . Rom 7. April. Mehrere Freunde Pamzzardis, der früher Militär-Attachä in Paris war, versichern, Pamzzardi habe ihnen mitgeteilt, daß, nachdem Frankreich fern sog- Petit bleu-Telegramm an Oberst Schwartzkoppen miß- verstanden und infolgedessen falsch übersetzt Hute, er durch Vermittelung des italienischen Gesandten die fE^o^e Regierung hierauf aufmerksam gemacht ^.be Snne Erklärung sei aber von dem französischen Minister desi Aus- wärtigen nicht beantwortet worden. Panizzarte versicherte wiederholt, daß er keine Beziehungen zu Dreyfus ge- 2. Der Präsident des Munizipalrates soll der oberste I Erekutivbeamte der besagten provisorischen Regierung fein. 3. Diese Proklamation soll nicht dahin ausgelegt werden, I daß dadurch die Rechte und Privilegien der drei Vertrags- Mächte in Samoa, sei es einer jeden einzelnen derselben, t gounitorium nat an oen stuqti uic av. , oder in ihrer Gesamtheit oder ihrer konsularischen Ver- fap dsteinlegung der neuen Stadtkirche beiwohnen zu tretet, in ihrem gegenwärtigen Bestände abgeandert ode - - -' r -•*-* -i4,t I aufgehoben würden. Gegeben Apia, den 4. Januar 1899. _ Zur Mauserung der Sozialdemokratie. Bebel hat am Dienstag in einer sozialdemokratischen Versammlung in Göppingen die Richtigkeit seiner Jenenser Aeußerung über Bernsteins Broschüre bestätigt; nur habe er nicht von tiefgehenden Meinungsverschiedenheiten mner- halb der Sozialdemokratie gesprochen. Bernstein sei deutschen Verhältnissen fremd geworden, wie seine Schrift beweise. Bebel habe in Jena gesagt, wenn die von Bernstem empfohlene Taktik von der Sozialdemokratie befolgt wurde, dann würde eine Art Partei entstehen mit einer weit schärftren Tonart. Indessen sei et der sicheren U-b-r. zeugung, daß nur ein verschwindend kleiner Teil der deutschen Sozialdemokraten mit Bernstein einverstanden sei. Wenn die Gegner auf Mauserung der Sozialdemokraten hofften, so sei diese Hoffnung eitel. Meßmer Anzeiger Amts- unb Anzeig-blatt für den Ureis Giefzem ich in iheim an Unwerfuät4«y- i bin. rr, mittags. steinj®:; hreo n, nahe meitr.".- i meinem Idiiniili ' Qbenb” i W (M|et mug: nrjahr. e 8et*8 btt Et Deutsches Wich- 8t,Hn, 7. April. Wie der „Voss. Zig." aus Metz -?'s6ambeni wird, wird daselbst die Ankunft des Kaisers nmt.Mftwh am 10. Juni erfolgen. Das dortige evange- U'ckM -vusistorium hat an den Kaiser die Bitte gerichtet, Dageweeene.^ ellefft* »”o .allen Kunstgebieten zunächst Klaus Groth gewidmet sein. Vicht nut allgemein üblich literarisch-kritische Würdigung, sondern eine wrg Auswahl seiner eignen Gedichte wendet sich an das Verständnis der, die von ihm bisher achtlos vorübergegangen sind. Dte xuse eg eines von Brahms vertonten Groth'schen Liedes findet siü um Notenbellagen, Hans Olde, der bekannte Maler und ’ Dichters, hat des alten Herrn ehrwürdige Gestalt in außerordenl ■ Tuschzeichnung festgehalten und diese uns für unsere Silbabbru lasten, und ein anderer Schleswig-Holfieiner, Adolf ®arlt _ . warmen Worten, wie hoch der Poet unter den Großen unserer sein Haupt erheben darf. Wer den Kunstwart bei bie|er recht deutlich kennen will, der verlange dieses Groth Hest m o Handlungen oder direkt vom Kunstwart-Berlag, München. Die neuesten Werke der drei größten lebenden Schneller de Auslands: Emile Zola, Leo Tolstoj und Rudyard fliplin# f*nttn vereinigt in dem Programm, mit dem „Aus f remö<« 30tt8tn' ' die in Stuttgart erscheinende Zeitschrift für die mobtrit GrMung» litteratur des Auslandes, in ihrem soeben audgegebenen Ct" vor ihre Leser tritt „Aus fremden Zungen" veröffentlicht iutWt:n neuen großen Roman Leo Tolstojs, „Auferstehung", in der em;>; ständigen, vom Berfaster autorisierten Uebersetzung von Zl'e ^rapnn un. Wadim Tronin, sowie eine Anzahl von Erzählungen au» dem neuen?« höchst originellen Buche von Rudyard Kipling. An diese Werke «uv sich Emile ZolaS neuer Roman „Fruchtbarkeit" anschließen, der Ivir^. wegen des darin behandelten Stoffes — Frankreichs Entvölker-m^uiu die ihr zu Grunde liegende Sittenlosigkeit — wie um der des Autors willen das größte Aufsehen erregen wirb. — Da« cim \ de« laufenden Jahrgangs von „Aus fremden Zungen" sstutt^- Deutsche Verlags-Anstalt — monatlich erscheinen 2 Hefte A 50 Wenn* ist durch jede Buchhandlung zur Ansicht zu erhalten. Eheschlietzrrrr-err. AprU: 1. Michael Synowztk, Htttsdremser dabte, Katharine Diehl hterfelbst. 5 Georg Friedrich Herttü?"iM^r I ebjunft zu Ruhpolding, mit Marie Lousse Äeumaimbto Geborene. März: 27. Dem Spengler Hemrich Lich eine To»«., I Fabrikarbeiter Heinrich Nachtigall ein Sohn. 29 Dem 7ts: Bernhard Krause ein Sohn 29 Dem Taglöhner eine Tochter, Susanne Frida. 31. Dem BertchtSs-retb^ Heinrich Ruppel eine Tochter. April: 1. Dem U -lrfl Emma Margarethe Christine. 4. Dem Restaurateur I eine Tochter. Oestorbene« April: 2. Katharine Schmidt, geb. Crb, 31 Iah« ,s. von Fuhrmann Georg Schmidt dahier. 2. Lina Seeboi Xcv*1 I alt, von Langenau. 3. Theodor Heinrich Jacob Bürau' \ v* I alt, König! Oberförster dahier. 3. Carl Triesch, 37 Landwirt zu Hohenroth. 4. Dr. Benedict Levi, 92 Jatt^'V vinzial-Rabbtner i. P. dahier. 5. Christine Kreiltna 74 Jahre alt, Witwe von Fabrikarbeiter Johannes Kitteratur, Wissenschaft und Kürschners Bücherschatz. Die reichhaltigste und I belletristische Sammlung, von der wöchentlich ein ca. 128 ettin^T I illustrierter Band erscheint (Berlin, Hermann Hillger Verla») T6- I r«ts in das zweite Hundert ihrer Bände eingetreten. Sie JL. ' I jetzt dem alten vortrefflichen Grundsatz treu: nur Abgeschlossenes w ' so daß der Leser nie durch ein „Fortsetzung folgt" in seinem dL? stört wird. Daß jeder ihrer Bände trotz des wertvollen Miltr reichen Illustrationen und geschmackvollen Ausstattung nut »l I (15 Kr.) kostet, macht die Sammlung zugleich zu der billigsten '^ I bibliothek, deren Einführung überall nicht warm genug empfohlen kann. Die Bände 101-105 enthalten die folgenden Werte 101 Moritz von Reichenbach: „Josefa", Roman. ^VLemes reichbegabten Volkskindes, das, zur Dame erzogen nttZ Tode der Pflegeeltern mit verfeinerten Gewohnheiten und sprächen dem Kampf ums Dasein plötzlich wieder schutzlos unb w’: gegenübersteht. Wie Josefa in diesem Kampf sich durch &ib ;u-n /■ hmdurchringt, das schildert der vorliegende Roman in einer Xeti* B'lbern, die frisch nach der Natur gezeichnet erscheinen - bic Scenerie dazu eine Oberschlesische Dorfhütte oder ein OrM-- Wiener Salon bildet. 109, Llenbeck: „Der gute Doktor", Erzählung, ükaiü' einer kleinen Stadt, in dessen Mittelpunkt ein btattfetta.' guter, wenn auch etwas sonderbarer Arzt steht, der nicht num - - - sondern auch die Seelen zu kurieren versteht. Einer alten Ity** bu sich in Seelenpein über die Härte gegen den früh oerftorbenm 6:V. verzehrt, hilft er zum Frieden, indem er ihr in einer von iV ’ gewonnenen Waise die Tochter des Frühverstorbenen zuführt. Son * als väterlicher Liebe für das junge, schöne Mädchen erfüllt, befittbt: I stch' als er sicht, daß das jungfräuliche Herz einem jüngeren illaiw r gegenschlagt, und findet seine Befriedigung im Glücke der anbj.: rem und Abenteuerlichem, an dem es natürlich nicht fehlt, eine )olt> Fülle von Humor auszugießen, daß es niemals abstoßend wirkt. Net ^ spannendster Unterhaltung bietet „Leon Gansett^ dem Leser einen Scha oon Belehrung, so daß er auch aus der Ferne das amrrckamfche Vov leben verstehen lernt. 104. *• ®* von Suttner: „Gebrandmarkt", Roman. Luür -^-"^Esührt uns in ein gräfliches Haus, dessen materielle Basis aui h? Diebstahl eines Testamentes begründet ist. Das Verbrechen verjolgl»- Thäter, seine Tochter wird die Gattin eines vornehmen Schurken, hinter das Geheimnis seines Schwiegervaters kommt und eS zu thpre^c Zwecken gegen diesen ausbeutet. Verzweifelt nimmt sich der Unzllk liche das Leben. Sein Sohn hat inzwischen erkannt, daß das Al.'je: dem er durch Zufall genaht ist und dessen Liebe ihn allein machen kann, die durch die Schuid seines Vaters benachteiligte lick* i Er verzichtet auf das Erbe und glaubt es seiner Ehre schuldig ji la auch auf den Besitz der Geliebt-n verzichten zu müssen. bringt ihn im Verein mit einem Freunde von der irrigen NW zurück, und wird nun nicht nur mit Liebe, sondern auch mit fci i * Seine. 10^ Marco Brociner: „Im Banne der Leidenschaft', -».WAus den Freuden der Burschenherclichkeit und aufl ben n-i Beziehungen zu einer lebenslustigen Schauspielerin, wird der fcelb tot". Erzählung, ein flotter Bruder Studio, herausgerisscn, um aus Seicht Großvaters eine vom Vater an den Rand des Ruins gebrachte jirJ zu übernehmen und sich mit seiner Base zu verloben, deren der Vater bei seiner Mißwirtschaft betrügerischer Weise angegriM i- Mutig übernimmt er die geschäftlichen Pflichten, aber den .teutn der leichtfertigen Tochter Thaliens kann er nicht widerstehen, vnblich t« ihrer Flatterhaftigkeit überzeugt, .'ehrt er reuig zu seiner Braut, b;e sch» die Geliebte seiner Jugend gewesen ist, zurück, und wird liikool p dauerndem Glücke ausgenommen, -r- Ein überaus temperamentvoll.') Lebensbild aus Rumänien „Florica" ist der Novelle angeschloi?« zeigt Brociners Eigenart von der besonders charakteristischen Seif- MW- äp »** Jl Ä “I ! fllittwod «ft?: 38, Sich« - sovlt da» fcM Lembttg un sszrch dasselbe vorh Leher 2. Douuk mw- * \ Iboh), W«6?( ifpanen gttifln« - :no: MJ26 ö M 3‘ S o 91, S-che 2. SMilt Ampel aui K-ngang- Die gid ■ti» 1 FreUatz l UcklgUüch Utlb ■ > Scheiter m: M löick 22, Siche -Mel 32. Slöd :vor»üt2g» 10 Ul r-rtzende Holz in lonßezrigl. Papierm Ar MN ! WM Dir bünyn IMvs eine .' 5tm Unten K i Gönö nnb Un Der @enam Dur Sim'angvchn Offenbach bezMrhW l zur Innatimt von i zu jeher Umtunft ’ Lang.tzü 'SegeM 0 von I ßtiott Baßen die &tn Veniget( 1 3072 Vofsiu». Stadt. Schlachtham. 3064 Kartoffeln 3070 I- V.: 3053 Dr. Dannemann, Oberarzt. Sillifrtlfs Der Bürgermeister. 3063 2282 achaft hören. (limpfchlnmicn ___Pneumatic PersteigtriulM Äauf Gesuche Kekanntmachung. Die Instandsetzung einer Abteilung d s Lahnweges in der Gemarkung Launsbach ist zu vergeben. Frührosa, blau Blüte (hockfein), magnnm bonum und noch andere Sorten 2825] Ein PrivathauS in der Bahnhofstraße, Seltersweg oder in nächster Nähe, welches sich mm WirtsckaftSbetrreb eignet, alsbald zu kaufen gesucht. Näderes W. Hild, Babnhofstr. 15, N. 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Kl., Aspe 7, Nadel 117 1. Kl., 19 2. KU, Birke 1. HM rm: Buche 587, Elche 165, Nadel 243, Aspe 6. Stöcke rm: Buch 88, Eiche 21, Nadel 47. Da» Holz aus Distrikt Elbschenhatn und RalE tonne da» zerstreut sitzende Wlndfallholz in den Dlstriktrn Mühl» ber.!U Lemberg und Range wird nicht vorgezeigt, Steigliebhaber wollen nchE tatfclbe vorher ansehen. Nähere Auskunft erthetlt auf Verlangen ttonNrt Leyerer, Odenhausen. 2. Donnerstag den 13. lfd. Mts. aus Distrikt Ampel. StLÄ«e Eiche, 5 Stück von 22—26 cm m. D mit 1,65 fm (Wagner- holM Fichte, 56 Stück von 12-18 cm m. D. mit 12 45 km ()U Dach. ".'0 rin, gee.gnet). Derbstangen: Fichte, 26 Stück mit 2,39 fm. Scheiter rmi: Buche 226, Eiche 7 Knüppel rm: Buche 241, Eiche 29, Linde 1, Hatii 8, Reiser rm: Buche 610, Eiche 60, Nadel 2. Stöcke rm: | .Hurffe 91., Eiche 23, Nadel 4. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr in DiftiÄt Ampel auf der Straße Rüddingshausen—Deckenbach am Wald- ein«.og. 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Die Subskription erfolgt auf Grund des zu diesem Prospekt gehörigen Anmeldunnfomiy. welches von den vorgenannten Stellen bezogen werden kann. Jeder Subskriptionen: die Befugnis vorbehalten, die Subskription auch schon vor Ablauf der festgesetzten Frr * schliessen und nach ihrem Ermessen den Betrag jeder einzelnen Zuteilung zu bestimmen L, Zuteilung erfolgt sobald wie möglich nach Schluss der Subskription. Bei der Subskription ist eine Kaution von 5 °/o des gezeichneten Nominalbetrages jc oder in solchen Effekten zu hinterlegen, die die Subskriptionsstelle als zulässig erkh-, wird. Die Abnahme der zugeteilten Stücke hat in der Zeit vom 18. April bis zum 28, April 1, zu erfolgen. Den Schlussscheinstempel trägt der Zeichner zur Hälfte. Anmeldungen auf bestimmte Abschnitte können nur soweit berücksichtigt w.rd-. als dies nach dem Ermessen der Subskriptionsstelle mit den Interessen der andern Zeith; waren rc. hergeftellle Suppen überraschend gut ut kräftig zu machen. Zu haben in Onginal-FläsLbr von 35 Pfg. an bei 881 Rnd. Schlabach Nachf., Ludwig-Platz. 225^. ÖKSftStg Pomm.vYpA.B^unkb.1904 FrkfLdw.Lred.Bk unk fKausvollkommenste Schreibmaschine, die HauptVonzüge sämtlicher Systeme vereinigend. Es genügt ein ganz kleiner Zusatz zum Würzen der Suppen, um augenblicklikb auch nur mit Wasser und Suppenkräutern, I Tinzige ohne Farbband arbeitendeTTlaschin« mit ^sichtbarer Schrift u. automatischer^bsbandherstcllung. Allein-Vertrieb für das Grossherzogtum Hessen: Brühl’gche Univ.-Buch- und Steindruckerei, _______ G 1 e a s e n. Worms, den 27. März 1899. Der Bürgermeister der Stadt Worms. 2990] Zwei Schüler, oder auch Mädchen, die die Aliceschule besuchen wollen, können Kost und Logis erhalten. Ebendaselbst können noch ein bis zwei Scküler in Kost genommen werden, ytäh Bleichstraße 15. Monopol-Griechen von Eisenb. Rentenb. Obl. BuderuS Obl. Die Anleihe ist eingeteilt in 500 Abschnitte „«tu tfW11 i® Procenr 41/. Oesterr. Silberrente 4 Ung. Gold-Rente 3 Portugiesen 6 Mericaner Eisenbahnverhältnisse von Professor Vr. Sommer, Sietzen. während der bei jeder Stelle üblichen Geschäftsstunden zu nachfolgenden Bedingungen: 1) Der Subskriptionspreis beträgt 100,4:0 °|0 zuzüglich 4<>/0 Stückzinsen vom i. A 1899 bis zum Tage der Abnahme. Die Schuldverschreibungen der Anleihe verjähren 30 Jahre nach ihrem Rückzahlung, die Koupons 5 Jahre nach ihrem Fälligkeitstage. Für die Verzinsung und Rückzahlung der Anleihe haftet die Stadt Worms mit ihrem Vermögen. i »üLjW 1899 ■ m^Utr von ■ I Ä‘5 Subskriptions-Bedingungen. Auf Grund des vorstehenden Prospekts ist die 4 °/oige Anleihe der Stadt Worms vom til zum Handel und zur Notiz an der Berliner Börse zugelassen worden und wird von uns zur aufgelegt. — Die Subskription findet statt: Mittwoch, den 13. April d. J. in Berlin bei unserem Hause Procenr 8x/t Deutsche ReichSanl. 8 Preuß. Lonsols 87, Gr. Hessische Obl. L7S s Sri den W- «rnist habe S* <#**• V) Wne. und M rock, Ach Stiefel 2) Reservist, und der 3) Wehrleul eingestel 4) lkrschAe Nachstehend Hontroflpflityigre 304' Mendelssohn & Co. GrhSrikidkude weise ich bei briefl. Anfrage unentgeltlich auf einen Weg zur Heilung hin. H. Wolter, Bankbeamter a. D-, 2210 Breslau, Altbüsserstr. 40. Bibliotheken und einzelne gute Bücher werden stets zu guten Preisen angekauft. 1543 J. Ricker’sche Buchhdlg., Südanlage 5. 81/, Frankftr. Hyp. Bk unk. b. 1906 99 00 87« Frkf.Hpp Ered.B unk.b.1906 98.00 granz. Banknoten esterr. dto. Bmeric.___ Oonrsberlcht Hl Kurz Co., Giessen, pNNfM16 Sonntag nachmittag 3 Mr: Ausflug der FchuiidtHen Tliusschlllk nach dem Windhof Die Stadt Worms hat auf Beschluss der Stadtverordneten-Versammlung vom 20. März 1899 und ■it Genehmigung des Grossherzoglichen Kreisamts vom 21. März 1899 eine Anleihe von Mark 3,000,000; aufgenommen, die zur Bestreitung folgender, teilweise aus dem Rechnungsjahre 1898/99 stammender Auslagen bestimmt ist: für den Bau eines Hauptsteueramtsgebäudes, Gasbehälters, Elektrizitätswerkes, für Schulbauten und diverse andere städtische Gebäude, für die Fertigstellung der Rhein-Strassenbrücke, für den Ankauf von Gelände zu Strassen- und Kanalanlagen, hauptsächlich in den am 1. Oktober 1898 eingemeindeten Orten Hochheim und Pfiffligheim, für Hafenbauten, Strassenbauten und verschiedene andere Auslagen. Die schönsten Saison-Neuheiten in Herren-Anzugstofftw empfehlen in reichhaltiger Auswahl Louis Treff & Cie., Wallthorstrasse 17. L VWne, Crr > Landwehr 1. Ach, 11891, 1892, 189. 2. Reservisten d >1897 und 1898, lteile und der Erst töifalmt. 3. Dchrleule 1, 20 Franken-St. Engt. Sovereigns Dollar« in Gold Rod. ^d-IGOMk./F 7-lj_(?aWp«5 F“ IW»-.** g’itr.: Fnlhjahr M Mh iFrtisserik, P ' (tin)d lManneMnnscha 2. ... «ehrlaie i. < 'XKoTb'. J-ig-. ' Bä* ■ -fis: l888- 1889, 18t ! bif «fiwbnt 1—1500 ä 1000 „ 1-1000 ä 500 „ 3m Verlage »er Brühl'schen Druckerei erschien soeben und ist daselbst zum Preise von 25 Pfennigen zu haben: Sur Verbesserung der Gießener verfertigt nach bewährtem System i 411 Pili» MWmWglg Spezialität unter Garantie besten fr; und dauerhafter Arbeit Wilhelm Will, Sattlet, WM _______Auf Wunsch werden Muster vorgezeigt. Bleichsucht — Nervosität — Verdauungsstörungen, Pilulae roborantes Sello, organisch-animalisches Eisenpräparat, die In ün Verbindungen nicht gestörten Salze des Blutes und des Fleischsaftes entMMd Drei Pillen entsprechen 2 Gramm Blut und 1 Gramm fettfreiem Muskel** Von ausgezeichneter Wirkung bei allen Krankheitserscheinungen, weichehr« nicht normale Blutbildung veranlasst werden. — Herr Dr. Zacharias «Ä** seine Kritik in der medicinischen Zeitung: „Meinen Herren Collegen kannst nicht dringend genug die Verordnung der Pilulae roborantes Selle anrathen." - Nach Orten, in welchen die Pilulae roborantes Selle nicht zu haben sein sollt«, postfrei zu Originalpreisen von der privileffirten Apotheke in Kosten. Provinz Posen, zu beziehen, & Schachtel 1,50 Mv Giessen. Depot: Pelikan-Apotheke. Würzburg: Ro8en-Apoth*_ Neue4proc.Anleihe der Stadt Worms unkündbar bis znm Jahre 1905 in Stücken zu M. 2000, M. 1000 und M. 500. Zeichnungspreis 100,40 % Anmeldungen nehme ich von heute ab bis Dienstag den 11. April zu den Bedingungen des Prospektes entgegen. 3073 Konrad Dietz, Bankgeschäft. Forderungen nimmt Poppelsdorfs Bureau. Abt.: fürJnkaffou.Rechlsangelegenheiten __Bahnhofstr. 41. 01230 Verträge, Schuld- u. Pfandverschreibungen, Gesuche, Klagen, Reklamationen, Beschwerden werd, sachl. u. bill. geschrieben rkoppelsdorfs Aurea», AahnyofSr. 41p. F.S.Zur Ansert. v. Steuerreklamationen wolleman die Steuerzettel mitbring. 01233 3 Oesterr. StaatSbahn v. 1885 88.66 4 3 Jtal. staatSgar. Lrsenb. 69.80 4 Die Schuldverschreibungen lauten auf den Inhaber. Sie tragen die Unterschrift des Grossherzog- lichen Bürgermeisters, sowie die von drei Stadtverordneten. Die Anleihe wird mit 4% jährlich, in halbjährlichen Terminen, am 1. April und 1. Oktober, verzinst; der Zinslauf beginnt am 1. April 1899. Die Rückzahlung der Anleihe erfolgt vom Jahre 1905 an mit einer Tilgungsquote von 1 % jährlich, unter Zuwachs der ersparten Zinsen, nach Massgabe des den Schuldverschreibungen beigefügten Tilgungsplanes. Die zurückzuzahlenden Schuldverschreibungen werden durch Auslosungen bestimmt. Bis zum 31. März 1905 ist die Anleihe unkündbar, auch finden bis zu diesem Termine keine Auslosungen statt. Von diesem Zeitpunkte an ist die Stadt berechtigt, die Tilgungsquote zu verstärken oder auch sämtliche jeweilig noch unverlost ausstehende Schuldverschreibungen mit dreimonatlicher Frist zur Rückzahlung zu kündigen. Die jährlichen Auslosungen finden im Monat Juni, die erste also im Juni 1905, statt; die Einlösung der gezogenen Schuldverschreibungen geschieht von dem der Auslosung folgenden 1. Oktober an. Die rückzahlbaren Schuldverschreibungen sind bei der Einlösung mit sämtlichen nach dem Rück- zahlungstermin fälligen Koupons einzuliefern; der Betrag etwa fehlender Koupons wird von dem Kapital abgezogen. Die Nummern der ausgelosten Schuldverschreibungen, sowie der aus vorhergegangenen Verlosungen fälligen, noch nicht zur Rückzahlung vorgezeigten Schuldverschreibungen werden alsbald, spätestens aber am 30. Juni jedes Jahres, in einer Zeitung in Worms, zwei in Berlin, einer in Frankfurt a. M. und einer in Darmstadt veröffentlicht. In denselben Zeitungen werden auch alle sonstigen die Anleihe betreffenden Bekanntmachungen bewirkt. Die fälligen Koupons und die rückzahlbaren Schuldverschreibungen werden in Worms bei der Stadtkasse in Berlin bei dem Bankhause Mendelssohn & Co. eingelösL Bei denselben Stellen erfolgt auch die Auslieferung neuer Koupoosbogen kostenfrei.