M> Sie ung von letlcii Donnerst«« den 9. März Erstes Blatt. Rr. 58 189» Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. monatlich 75 Pjg. mit Bringerlohn. Sri Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich Aezugspreis vierteljährlich Alle Anzeigen-VermittlunzSstellen beS In- und AnSlaode» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener Kamilieudkätter »erben dem Anzeiger »ächentttch viermal brigelkgt. »«nähme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden log erscheinenden Nummer bis vorm. 10 llhr. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hefßfche Zandwirt, Klätter für hessische UalbsKunde. _____________ Adreffe für Depeschen: Anzeiger chleßen. Fernsprecher Nr. 51. fitebaltion, e^ebition unb Druckerei: Schntstraße Ar. 7. ten Süssstoff. Jucker 1200 e! kkate kenntlichen ihandlungen. rtigft triebn’w ölen Dose. Scntner- W [mar bnn t die Büch hiil! sei Helle der Stelle, ie schnelle, »er in den mislen • ik ippingen. 170 AiL ®K»L WH ER . ■rankfurt1'1 .eässfi** --- Dhtttz- “n‘ lll l!t galten bU>- Bttd ,? |t 1881 l899, Silberrenle jsld.'M ngiestll 'S»** AmtlicherMl. Bekanntmachung. Auf Grund der Pos. I 3a der Bestimmungen des Bundesrats über den Betrieb von Bäckereien und Konditoreien haben wir aus Antrag der Gießener Bäckerinnung für die hiessge Stadt und das laufende Jahr die Ueberarbeit an folgenden Tagen gestattet: 30. März, 1. und 4. April, 19., 20. und 24. Mai, 17. Juni, 1., 15. und 29. Juli, 7. August, 23. September, 7. und 21. Oktober, 4. November, 21., 22., 23., 29. und 30. Dezember. Es ist jedoch an diesen Tagen zwischen den Arbeitsschichten eine ununterbrochene Ruhe von mindestens zehn Landen im ersten Lehrjahre und mindestens 9 Stunden im zweiten Lehrjahre zu gewähren. Gießen, den 4. März 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Das Großh. Ministerium des Innern hat den Direktionen hcs Landwirtschaftlichen Bezirksvereins Mannheim und des Baisischen Rennvereins die Erlaubnis erteilt, die Lose einer md Anlaß des Frühjahrs-Haupt-Pferde- und Rindvieh- Viorktes in Mannheim am 1. und 2. Mai und der am 30. April, 1. und 2. Mai 1899 stattfindenden Pferderennen' zu veranstaltenden Verlosung von Pferden, Rindvieh, Gold- ivdSilberpreisen, landwirtschaftlichen Maschinen und sonstigen zriverblichen Gegenständen für Haus- und Landwirtschaft iliAirhalb des Großherzogtums zu vertreiben. Nach dem von her zuständigen Behörde genehmigten Verlosungsplan dürfen 100000 Lose ä 1 Mk. ausgegeben und müssen 60000 Mk. M Ankauf von Gewinnsten verwendet werden. Gießen, den 6. März 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Bekanntmachung. Kunstgewerölicher Unterricht. Im Anschluß an die technische Mustersammlung und korbildersammlung des Landesgewerbevereins soll in dem Mnstgebäude der Centralstelle für die Gewerbe zu Darm- #t ein Kunstgewerblicher Zeichen- und Modellier- Unterricht migerichtet werden. Der Lehrplan umfaßt: Zeichnen und Malen nach Aaturformen, die menschliche Gestalt und Gewandstudien. Modellieren in Thon, Plastelin und Wachs. Bearbeitung ein Entwürfen und Modellen für die Praxis nach dem Berni der Schüler. Vortrag über plastische Anatomie. Der Unterricht eignet sich insbesondere für Bild- inicr (Stukkateure, Steinmetze, Schnitzer), Töpfer, Ciseleure, Ald- und Silberarbeiter, Kunstschlosser, Kunstgewerbliche Hichner und Maler, Lithographen, ebenso für Damen, «lche sich berufsmäßig ausbilden wollen. Handwerksmäßige und technische Vorkenntnifse werden miausgesetzt. Junge Lehrlinge sind ausgeschloffen. Die Dauer des Unterrichtes ist auf4—5 Monate, halbjährlich, mit wöchentlich 5 halben Tagen vorgesehen, der Äkgiitn ist auf 17. April d. I. festgesetzt. Das Unterrichtsgeld beträgt monatlich 1 Mk. für jHem halben Wochentag, jedoch bei Besuch des ganzen Kurses höchstens 20 Mk. halbjährlich. Anmeldungen sind bis 1. April 1899 an die unterzeichnete Sdjöirbe zu richten, woselbst nähere Auskunft erteilt wird. Großh. Centralstelle für die Gewerbe. Noa ck. Deutscher Reichstag. 51. Sitzung vom 7. März. 1 Uhr. 'Der Abg. von Arnswalde-Böhme (Welfe) ist fltkm infolge Schlaganfalls gestorben. Sein Andenken viid von dem Hause in üblicher Weise geehrt. 'Auf der Tagesordnung steht zunächst die erste Lesung h'ktWesetzentwurfes betr. die gemeinsamen Rechte h'tt Besitzer von Schuldverschreibungen. Staatssekretär Nieberding empfiehlt den Entwurf. Dem Schuldner stehe eine große Zahl ihrer Person nach unbekannter Gläubiger gegenüber, die zwar übereinstimmende Jntereffen haben, sich aber bei einer Gefährdung derselben nicht, oder nur schwer zu gemeinsamem Handeln zusammenfinden können. Um hierfür den Weg zu eröffnen, sei eine rechtliche Organisation der Schuldverschreibungs-Besitzer nötig. Abg. v. Strombeck (Centr.) vermißt in dem Entwürfe Maßnahmen zum Schutze der Minorität. Abg. Büsing (natl.) beantragt Ueberweisung der Vorlage an eine Kommission mit der Bedingung, daß in dieser nicht zu viel Juristen sitzen dürften, und daß namentlich auch die Landwirtschaft in derselben vertreten sein müsse. Den Vorwurf des Vorredners, daß die Minorität nicht genügend geschützt sei, verstehe er nicht. Die Minorität sei vor allem geschützt durch § 1, demzufolge nur solche Beschlüsse gütig seien, welche zur Wahrung der gemeinsamen Interessen der Gläubiger gefaßt seien. Abg. Schrader (frs. Vg.) hält in Bezug auf die Ausdehnung des Gesetzes einige Aenderungen für angezeigt, und heißt dasselbe im übrigen willkommen. Abg. Lenzmann (frs. Vp.) hält das Gesetz eigentlich für überflüssig und wegen der Bindung der Minorität durch Majoritätsbeschlüsse für bedenklich. Es sei ja möglich, daß sich aus dem Entwürfe etwas gutes herausschälen lasse, aber vollkommen sei er keinesfalls. Abg. Beckh (frs. Vp.) ist im Gegensätze zum Vorredner der Ansicht, daß das Gesetz einem längst vorliegenden Bedürfnis entspreche. Hierauf geht der Gesetzentwurf an eine Kommission. Es folgt die erste Lesung des Entwurfes eines Hypothekenbankgesetzes. Staatssekretär Nieberding betont das Bedürfnis für ein solches Gesetz und empfiehlt dasselbe mit warmen Worten. Abg. Rettich (kons.) erklärt, seine Freunde seien mit den Grundzügen und auch mit den wesentlichen Bestimmungen der Vorlage einverstanden. Fraglich sei jedoch, ob es richtig sei, eingetragenen Genossenschaften den Hypothekenbankbetrieb zu untersagen, wie dies § 2 thue. Beim § 12 müsse er die Beleihung auch von Baustellen bemängeln, und schließlich bemängele er noch den § 19, der von den Bestimmungen über Amortisation handele. Im ganzen aber billige er nebst seinen Freunden den Entwurf. Abg. Büsing (nl.) erklärt ebenfalls, seine Freunde ständen im wesentlichen auf dem Boden der Vorlage, die ein Bedürfnis sei. Redner geht die Vorlage in ihren Einzelheiten ausführlich durch. Abg. Spahn (Centr.) will die Aufsicht nicht dem Reiche übertragen, sondern, wie die Vorlage wolle, den Einzelstaaten gewahrt wissen. Im großen und ganzen seien seine Freunde mit der Vorlage einverstanden. Abg. Munckel (frs. Vp.) erklärt gleichfalls das Einverständnis seiner Freunde mit der Vorlage im wesentlichen. Abänderungsbedürftig sei dieselbe aber namentlich insoweit, als nach den vorliegenden Bestimmungen bei einer neuen Bank die Pfandbriefausgabe eigentlich unmöglich sei. In der Kommission werde eingehend zu erwägen sein, ob Staatsoder Reichs-Aufsicht eingeführt werden müffe. Abg. Gamp (Rp.) glaubt, in der Aufsichtsfrage, auch bezüglich der Anweisungen über die Wertermittelungen, werde das Centrum etwas nachgiebiger sein und in die Reichsaufsicht in irgend einer Form einwilligen müssen. Abg. Hahn (Bd. d. Landw.) in Uniform, wünscht die Bestellung des Pfandhalters in anderer Weise, als dies hier vorgeschlagen sei und will, wie schon der Abg. Rettich, die Bestimmung im § 2 gestrichen wissen, wonach Genossenschaften der Hypothekenbankbetrieb untersagt sein soll. Abg. Calw er (Soz.) sieht im allgemeinen in der Vorlage zweckmäßige Verbesserungen des bestehenden Zustandes. Präsident Graf Ballestrem bemerkt: Der Herr Vorredner hat in seiner Rede von einem Mitgliede des Hauses, welches wegen militärischer Hebungen in Uniform hier anwesend ist, als von einem Leutnant gesprochen. Diese Bezeichnung ist zwar harmlos, aber unpassend. (Heiterkeit.) Abg. Schrader (frs. Vg.) spricht sich für Reichsaufsicht aus. Die Vorlage geht an dieselbe Kommission wie die vorige Vorlage. Nächste Sitzung: Donnerstag 1 Uhr. Tages-Ordnung: Erste Lesung der lex Heinze. Wahlprüsungen. Schluß 5y4 Uhr. Deutsches Keich. Aus Elsaß Lothnugeu, 7. März. (Die finanzielle Lage der Bevölkerung im Reichsland) wird namentlich von deutschfeindlicher Seite immer wieder als sehr ungünstig geschildert. Daß dies stark übertrieben ist, läßt sich aus dem Ergebnis der Erbschaftssteuer entnehmen, bei der die Höhe der Verschuldung ziffermäßig festgestellt wird. Im abgelaufenen Jahre waren 40 pCt. der Erbschaftsfälle überhaupt ohne Schulden; diese bezifferten sich in der Zeit von 1889 bis 1898 durchschnittlich auf 10,71 Prozent der zur Besteuerung gelangten Vermögen. Jedenfalls berechtigen diese Ziffern nicht zu einer pessimistischen Auffassung der Finanzlage der reichsländischen Bevölkerung. Bestätigt wird diese Annahme durch das stete Anwachsen der Sparkaffeneinlagen und das Steigen des Preises der Grundstücke. — Zur Förderung des Meliorationswesens sind dank der günstigen Finanzlage unseres Landes für das nächste Etats« jahr wieder ganz bedeutende Summen vorgesehen. Die wichtigsten Arbeiten beziehen sich auf die im Ganzen 1,540,000 Mk. in Anspruch nehmende Verbesserung des Zornriedes, Be- wäfferung der Hardtgegend, Herstellung eines Schutzdammes an den Stauweihern im Alfeld und am Lauchensee, Regulierung der Brensch, Seille, Jll, Doller und Ehn, sowie auf den Umbau des Staudammes am schwarzen See. Für Zuschüsse zu den bekanntlich vom Reich zu erbauenden Eisenbahnen sind 940,100 Mk. vorgesehen. Sämtliche Summen werden aus den laufenden Einnahmen gedeckt. Ausland. Paris, 6. März. Auch der Schluß der E n t h Ü l l u n g e n Esterhazys wird jetzt im Londoner „Daily Chronicle" veröffentlicht, namentlich auch eine genaue Schilderung, wie der angebliche Brief des italienischen Militärbevollmächtigten Panizzardi an Schwartzkoppeu von Oberstleutnant Henry gefälscht sein soll. Aus den Angaben, die Esterhazy anläßlich seiner Vernehmung vor dem obersten Gerichtshof gemacht hat, verdient die nachstehende schon deshalb Beachtung, weil ihre Richtigkeit urkundlich festgestellt ist. Der Präsident Löw hielt Esterhazy vor, er habe sich dem englischen Journalisten Strong gegenüber als Verfasser des Bordereau bekannt. Esterhazy erwiderte, Strong, der frühere Pariser Korrespondent des Londoner „Observer", habe ihn für ein Konsortium englischer Zeitungen zu einer Reihe von Aufsätzen gegen den sranzösischen Generalstab bestimmen wollen. Er sei darauf nicht eingegangen und habe den „Observer" verklagt, als dieser neben andere» falschen Nachrichten die Erfindung betreffs seiner Urheberschaft des Bordereau gebracht hatte. Die Folge der Klage sei gewesen, daß Frau Beer, die Eigentümerin des „Ob- servcr", ihm eine Entschädigung von 10000 Mk. gegeben, die Kosten der Klage getragen unb sich gleichzeitig von Herr» Strong getrennt habe. — Was bie parlamentarische Behandlung der Sache betrifft, so hat der sozialistische Deputierte Fourniöre vorläufig die angekündigte Interpellation zurückgezogen, mit der Begründung, daß unmittelbar bevorstehende Zwischenfälle über die Rolle des GeueralstabeS in dem Esterhazy-Zola-Prozeß Licht verbreiten würden. — Die Regierung erklärte am Montag zur Maskat- Frage in der Kammer, daß das britische Kabinet sein aufrichtiges Bedauern über den Vorfall in Maskat ausgedrückt habe und daß beide Regierungen in aufrichtig versöhnlichem Sinne über die Abgrenzung ihrer Besitzungen i« Afrika unterhandeln, um vertragsmäßig eine dauernde Verständigung zu erreichen. Der Minister des Aeußern, Delcaffs, dankte dabei der Kammer, daß diese der Negierung Zeit gelaffen habe, schnell und vollständig Genugthuung zu bekommen, während einige, glücklicherweise nur sehr wenige Zeitungen, sich auf die Nachricht von diesem Zwischenfall gestürzt hätten, um einen neuen Rückzug vorauszusagen, gleichsam als wollten sie sich schon im voraus an der Demütigung ihres Landes laben. (Lebhafter Beifall.) Kskales mW MsvinMes. Gießen, den 8. März 1899. •• Ernannt wurde am 25. Februar August Köhler zu Alzey zum Pedellen bei der Realschule und dem Pro- gymnasium zu Alzey, am 1. März Nikolaus Heinz zu Bingen zum Kreisamtsgehilfen bei dem Kreisamte Bingen. ** Stabtthealer. Morgen (Donnerstag den 9. d.M.) tritt Herr Hofschauspieler Peppler von Hannover zu« letzte» Male in dieser Saison als Gast auf der hiesigen Bühne Mlf ob spielt den ^schernitscheff" in der hochinteressante» Derthcr'schen Jntrigue» - Komödie »Der Kriegs plan-, welcher hier, soviel uns bekannt, »och nicht «nfgeführt wurde. Herr Carl Peppler hat für sein diesmaliges Gastspiel seine beiden anerkannt beste» Rollen ansgewShlt, und wird sich unser Publikum diese» hohen Kunstgenuß hoffentlich nicht entgehen laffen. **P. Stadttheater. Den Reigen der Benefizvorstellungen für die Damen eröffnete gestern abend Frl. Helene Schuhmann mit der Gesangspoffe „Sch Ützen- lisl" von Leon Treptow. Es hatte sich eine zahlreiche Znschauermenge eingefunden, die mit ihrem Beifall und sonstigen Zeichen der Anerkennung nicht kargte. Fräulein Schuhmann verdient diese Huldigung in vollem Maße, denn sie hat im Lause des Winters gezeigt, daß sie Rollen gänzlich verschiedener Art — vom Backfisch bis hinan zur komischen Alten, vom Stubenmädchen bis zur Salondame mit voller künstlerischer Sicherheit charakteristisch zu gestalten versteht. Gestern erfreute sie durch die naturwüchsige Irische, mit der sie das nach Berlin verschlagene Kind der Alpen verkörperte und erwies sich abermals als flotte Koupletsängerin. Schade, daß sie das eigentliche oberbayerische Schützenlislkostüm schon nach dem ersten Akt mit dem städtischen vertauschen mußte, doch nahm sie sich auch i» dieser Verwandlung gut aus. Von den übrigen Mitwirkenden hatte Herr Direktor Helm (Rentier Stöpsel) die Hauptrolle und führte sie mit gutem, trockenem Humor durch. Daß er keinen Originaltypus schuf, kann man ihm nicht verdenken, denn der Dichter arbeitet in seinem Stücke, das er auf möglichst unwahrscheinlichen Voraussetzungen aufbaut, nur mit Schablonen. Die beiden alten Damenrollen wurden von Frau Kruse und Frau Helm recht ergötzlich gegeben, während Frl. Pauli und Frl. Schloß aus ihren undankbaren Aufgaben nicht viel zu machen verstanden. Das gleiche gilt für die Herren Casterra, Köhler, Walter und Werner. Weniger stiefmütterlich sind vom Verfaffer der Reisende und das Faktotum, Wilhelmi und Liebscher, bedacht, über die man doch wenigstens lachen konnte. Ganz leidlich war auch Herr Merker als Franzl, und zuletzt soll noch das enfant terrible Karl (Reinhard Helm) trotz seiner boshaften Streiche mit einer lobenden Zensur bedacht werden. ** Stadttheater. „Frau Marie", bürgerliches Trauerspiel in drei Akten von Eduard Eugen Ritter (Verlag Ad. Sponholtz - Hannover), deffen erste Aufführung am 14. März d. I. dahier stattfinden wird, soll sicherem Vernehmen nach auch in Braunschweig zur Aufführung ge» langen. „Frau Marie" ist ein wirkliches Drama, nicht ein dramatischer Roman, wie man ihn jetzt so oft auf den Bühnen zu sehen bekommt. Das Opfer einer Jungfrau für die Existenz ihrer Familie und ihres Verlobten bildet die Vorfabel, und das Zugrundegehen an dieser Aufopferung, das Fallen durch eine „Lebenslüge" den Inhalt des Dramas. An die schauspielerischen Leistungen der „Frau Marie", die das Stück vielleicht zu sehr beherrscht, werden hohe Anforderungen gestellt, aber die Rolle wird eine der dankbarsten sein, welche in modernen Dramen freut werden können. Der Aufbau des Trauerspiels ist einfach und großartig, die Steigerung so meisterhaft durchgeführt, daß man sagen muß, es ist das Werk eines jungen Talents, aber starken dramatischen Talents, welches, des Erfolges sicher, bald große Aufmerksamkeit erregen wird, und dem eine glänzende Zukunft gewiß ist. ** cf Konzert des Bauer'schen Gesangvereins am Sonntag dem 12. März in Steins Saalbau. Wir freuen uns jedesmal, wenn wir bei einem Konzertunternehmen den Blick für das Praktische herausfühlen. Einem jeden wird wohl noch die prächtige Aufführung des „Elias" seitens des Akademischen Gesangvereins in angenehmstem Gedenken sein, und man wird sich dabei erinnern, daß eine jugendliche, uns ganz unbekannte Sängerin die Alt Partie übernommen hatte, neben hervorragenden Künstlern, wie Sistermanns und anderen. Doch gleich nach den ersten Tönen zog die Altistin das volle In- tcresse der Zuhörer auf sich, und dieses steigerte sich im Laufe der Aufführung zu einem vollen, großen Erfolge für die Sängerin. Diese junge Künstlerin, die sich durch sympathische Erscheinung auszeichnet, von Mutter Natur mit einer kernigen, echten Altstimme ausgerüstet ist und warmblütige Vortragsweise besitzt, dieses Fräulein Else Bengel, hat der Bäuerische Verein mit Glück und Geschick für sein Konzert gewonnen. ** Verbesserung der Gießener Eisenbahn Verhaltniffe. In der gestern abend im „Einhorn" stattgehabten, gut besuchten Dürgerversammlung legte Herr Prof. Dr. Sommer den i« November v. I. im „Gießener Anzeiger" veröffentlichten, «zwischen den gegebenen Anregungen entsprechend geänderten »nd nach eigenen Anschauungen erweiterten Plan einer Umgestaltung unserer unhaltbar gewordenen Bahnhossver- hältnisse vor. An das, mit großem Beifall aufgenommene Referat schloß sich eine sehr anregende Besprechung, während welcher einige neue, von Verständnis für die, den heutigen wie zukünftigen Verkehrsverhältnissen und die an die Bahnhofsanlage zu stellenden Ansprüche zeugende Gesichtspunkte zu Tage traten. Als wesentliches Erfordernis wurde u. a. die Führung beider oberhessischen Eisenbahnlinien nach Wieseck und von da in die Main-Weserbahn hingestellt, dabei auch die Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit einer Haltestelle im Norden der Stadt betont. In einer einstimmig angenommenen Resolution wird der Forderung nach Entfernung der oberhessischen Linien aus der Stadt und der Erbauung eines allen Anforderungen des gesteigerten Berkehrs entsprechenden Personenbahnhofs Ausdruck gegeben, »ud schließlich eine aus fünf Herren bestehende Kommission eingesetzt, welche sich mit den zuständigen Behörden ins Benehmen zu setzen hat. ** Stadttheater. Gastspiel Peppler. Seit gestern abend weilt Carl Peppler, Gießens großer Sohuf, i» »»sere» Manern. Wir begrüßen ih» hiermit auf das Herzlichste, vorläufig an dieser Stelle, heute und morgen aber im Theater und setzen voraus, dort eine große Gemeinde zu finden. Peppler ist, trotzdem er seit Jahren von uns fort ist, ein echter Gießener geblieben, war es doch im Januar sein erstes, sich als Mitglied des Theater- Vereins zu melden; ist das nicht dasselbe als wenn em berühmter Feldherr aus Patriotismus noch einmal Rekrut wird? Der Theater-Verein führt auch dieses Mitglied mit besonderem Stolz in seinen Annalen und wird, so oft sich Peppler bei uns befindet, das als Volksvorstellung betrachten. *♦ Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der Totgeborenen, betrug in der Woche vom 12. bis 18. Februar in Mainz 49, i» Darmstadt 15, in Offenbach 15, i« Worms 14 und in Gießen 11, zusammen 104, davon 34 im ersten Lebensjahre. Todesfälle pro Jahr »ud 1000 Einwohner kamen auf Mainz 31,7, Darmstadt 11,3, Offenbach 18,3, Worms 19,5 und auf Gieße» 23,3. — Die Todesursache anbelangeud, verstürbe» au Diphtherie 1 (Offenbach), an Keuchhusten 1 (Mainz), an Diarrhöe und Brechdurchfall 2 (je 1 in Mainz und Worms), an Wochenbettkrankheit 1 (Mainz), au Lungenschwindsucht 5 (4 in Mainz, 1 in Darmstadt), an akuten entzündlichen Krankheiten der Atmungsorgane 22 (8 in Mainz, 5 in Darmstadt, 2 in Offenbach, 3 in Worms, 4 in Gießen), an Gehirn-Apoplexie 5 (je 1 in Mainz, Darmstadt und Gießen, 2 in Offenbach), an sonstigen Krankheiten 63 (30 in Mainz, 8 in Darmstadt, 10 in Offenbach, 9 in Worms, 6 in Gießen), gewaltsamen Tod erlitten 2 Personen (je 1 in Mainz und Worms). ** Verkehrswesen. Anläßlich des gesteigerten Reiseverkehrs zu Ostern erfährt die Geltungsdauer der Rückfahrkarten auf den preußischen und hessischen Staatsbahnen eine Verlängerung. Die Rückfahrkarten, welche von dem zwölften Tage vor dem ersten Osterfeiertage ab gelöst werden, behalten ihre Giltigkeit bis zum zwölften Tage nach diesem Festtage. Demgemäß ist in diesem Jahre die Geltungsdauer der Rückfahrten vom 21. März bis zum 14. April einschließlich ausgedehnt. Es behalten also die am 21. März un nach dieser Zeit bis zum 11. April gelösten Rückfahrkarten ihre Giltigkeit bis zum 14. April 12 Uhr nachts einschließlich. Die Rückreise muß am 14. April mit einem bis 12 Uhr nachts abgehenden Zuge angetreten sein und ohne Unterbrechung bis zur Zielstation durchgeführt werden. Inwieweit die Ausdehnung der verlängerten Giltigkeit auch auf andere deutsche und außerdeutsche Bahnstrecken Anwendung findet, wird noch bekannt gegeben werden. Postbuch. Besondere Ausgabe für Gießen und Umgegend. Unter dem Titel „Postbuch. Ratgeber für den Post- und Telegraphenverkehr" ist soeben ein unter Berücksichtigung der auf dem letzten Welt-Post-Kongreß beschlossenen, am i. Januar in Kraft getretenen zahlreichen Aenderungen nach amtlichen Quellen bearbeitetes Handbuch erschienen, welches über alle Fragen des Post-, Telegraphen- und Fernsprech-Verkehrs schnelle und zuverlässige Auskunft erteilt. Das Postbuch, welches sich durch Uebersichtlichkeit auszeichnet, enthält u. a.: Versendungs- und Zollvorschriften, Auszüge aus der Postordnung, dem Postgesetz und dem Weltpostvertrag, Tarife aller Art für den In- und Auslandsverkehr (Packetposttarif für In- und Ausland), Umrechnungs-Tabellen für den ausländischen Postanweisungsverkehr, Verzeichnis sämtlicher Reichs-Postanstalten, der wichtigeren Postorte in Bayern, Württemberg und Oesterreich-Ungarn (14000 Postorte) nebst einer Zonentabelle zur Berechnung des Packet- und Geldbriefportos nach jedem beliebigen Postorte; Telegraphen- und Fernsprechverkehr. Das Merkchen, welches jedem, der sich der Post bedient, namentlich aber Geschäftsleuten als unentbehrlicher Ratgeber empfohlen werden kann, ist an den Postschaltern und von den Briefträgern zu dem außergewöhnlich geringen Preise von 90 Pfg. zu haben. Durch die Herausgabe des Buches ist einem längst empfundenen Bedürfnisse abgeholfen. 4- Bürgermeister Konferenz am Samstag den 11. Marz 1899, mittags 1 Uhr, zu Gießen (im Löwen). Herr Bürgermeister Köhler-Langsdorf, der erste Sprecher der Bürgermeister-Konferenz, ersucht uns, mitzuteilen, daß außer über die bereits veröffentlichten Gegenstände der Tagesordnung, als: 1. Das Notariats-Gesetz und seine Behandlung im Landtag, 2. Die Gehaltsver- hältnisse der Bürgermeister, 3. Momentan eingehende Anträge usw., in ganz besonders eingehender Weise über den neuen Reichs-Gesetzentwurf, die Schlachtvieh- und Fleischschau betr., Beratung gepflogen und entsprechende Resolutionen gefaßt werden sollen. Die Beteiligung sämtlicher Bürgermeister des Kreises ist dringend geboten. Grüuberg, 6. März. Durch einen unglücklichen Sturz vom Wagen fand heule der Pflastermeister Roth von Nieder-Bessingen ein jähes Ende. Derselbe hatte mit seinem Sohne eine Fuhre Grummet in Grünberg geholt. In der Nähe der Neumühle scheuten die Pferde und versuchten durchzugehen. Der das Fuhrwerk leitende Sohn brachte dieselben indessen rasch wieder zum Stehen und setzte alsdann seinen Weg fort, ohne eine Ahnung davon, daß, augenscheinlich durch den jähen Ruck, sein auf dem Wagen sitzender Vater von diesem herabgefallen war und hierbei das Genick gebrochen hatte. Erst auf der Horstenburg vermißte er ihn und bald erhielt er auch die Todesbotschaft. Landpost. A Aus dem Ohmthal, 8. März. Samstag den 18. März, nachmittags 2 Uhr, soll in der Gastwirtschaft von Södler zu Niedergemünden eine größere Lehrerversammlung zwecks Beratung wichtiger Vereinsangelegenheiten stattfinden. Die meisten benachbarten Bezirksvereine haben ihr Erscheinen zugesagt. A«8 de» uordmestlicheu Vogelsberg, 6. März. Ein schlimmer Gast hat in unserer Gegend seinen Einzug gehalte», nämlich die J»flue»za. I» »a»che» Ortschaste» ist fast kein Haus verschont geblieben. — Die Kälte hat auch wieder zugeuommen, in der letzten Nacht zeigte das Thermometer — 7 Grad RSaumur. Die Kuppe» des Vogelsbergs sind heute mit einer leichte» Schneedecke über- zöge». • Schwurgericht. W. Gieße», den 8. März 1899. Schluß der Verhandlung gegen den Taglöhner Friedrich Wilhelm Fauerbach von Okarben wegen Urkundenfälschung. Nach beendeter Beweisaufnahme werde» de» Geschworenen folgende Fragen vorgelegt: Ist der Angeklagte schuldig: 1. eine öffentliche Urkunde gefälscht und von derselben zum Zweck der Täuschung Gebrauch gemacht zu haben? Sind mildernde Umstände vorhanden? 2. Eine Privaturkunde fälschlich angefertigt und von derselben zum Zweck der Täuschung Gebrauch gemacht zu haben? Sind mildernde Umstände vorhanden? 3. Des Betrugs-Versuchs? 4. Liegt im Fall der Bejahung einer der Fragen 1 und 2 und der Frage 3 eine einheitliche Handlung vor? — Staatsanwalt Zimmermann plaidirt für Bejahung der Schuldfrage» unter Verneinung der mildernden Umstände. — Der Verteidiger, Rechtsanwalt Engisch, führt den Geschworene» vor, wie er mit dem Staatsanwalt einig sei in betreff der Schuld des Angeklagten an sich, jedoch fei die Verfehlung des Angeklagten nicht so schwer, daß man denselben in« Zuchthaus senden müsse. Er führt eine Menge Momente an, die die Zubilligung mildernder Umstände rechtfertigen, und bittet die Jury, seinem Klienten die Milde nicht z» versagen, deffen Thun auch als auf einem einheitlichen Entschluß beruhend anzusehen. Der Obmann der Geschworenen, Professor vr. Heim- burger-Gießen, verkündet den Wahrspruch dahin, daß der Angeklagte schuldig der ihm zur Last gelegten Strafthate», begangen durch ein und dieselbe Handlung, und daß demselben mildernde Umstände zu bewilligen seien. Staatsanwalt Zimmermann beantragt, auf 1 Jahr Gefängnis zu erkennen. — Der Vertheidiger, Rechtsanwalt En gisch, ist der Ansicht, daß die That seines Klienten mit höchstens 6 Monate Gefängnis zu sühnen sei. — Der Gerichtshof erkannte auf 9 Monate Gefängnis unter Anrech nung von 2 Monat der erlittenen Untersuchungshaft. Aus der Zeit für die Zeit. Bor^141 Jahren, am 9. März 1758, wurde zu Tiefenbronn in Baden der praktische Arzt und Vater der Phrenologie Franz Joseph Gall geboren. Was Lavater aus der beweglichen Physiognomie herausfinden wollte, suchte Gall aus der festen Form des Kopfes zu ergründen. Er war von seinen Ansichten völlig überzeugt und beschrieb seine Lehre in zwei Hauptwerken. Sein eigener Schädel, von Fossati auf die Seelenkräfte hin geprüft, befindet sich im Museum des Jardin des plantes zu Paris. Gall starb am 22. August 1828 auf Montrouge bei Paris. Vermischtes. * Wiesbaden, 6. März. Die A u s g r a b u n g e n an de» Limeskastel Kemel, welches im Dezember v. I. gesunde» wurde, haben vor einigen Tagen wieder begonnen und schon zu einem sehr erfreulichen Ergebnis geführt. ES wurde nämlich das noch ziemlich wohlerhaltene nordöstliche, dem Limes zugewendete Kastellthor entdeckt. Es stellt sich dar als einfaches Thor mit einem ca. 3,50 Meter breite» Durchgang, der von zwei viereckigen Türmen in der üblichen Weise flankiert ist. Die Türme haben 2:1,80 Meter lichte Weite und Seitenmauern von 0,75 Meter Stärke, während ihre Frontmauern etwa 1,80 Meter stark sind Wenn, wie wohl anzunehmen ist, in diesem Thor die porta praetoria des Kastells zu erkennen ist, so läßt sich nach seiner Lage die Länge der Kastellfront, deren eine Ecke ja schon gefunden ist, auf etwa 78 bis 79 Meter berechnen. Ob diese Annahme richtig ist, wird sich wohl in den nächste» Tagen zeigen, da die Aufsuchung der anderen Frontecke m Angriff genommen ist. Auch die Thortürme, welche masseu- haft Kohlen, verbrannten Lehm vom Oberbau, sowie Sch« ben und Eisenreste enthielten, werden noch weiter freigelegt. Das Thor liegt dicht hinter dem Chor der Kemeler Kirche. * Heidelberg, 4. März. Die Renovierung des Friedrichs baues auf dem Schlosse schreitet rüstig vorwärts. Die westliche Hälfte der nach dem Schloßhose gerichtete» Fassade ist nahezu fertiggestellt. Vier neue Statuen und zwei prächtige Wappenschilde zieren dieselbe. Auch die öfb Uche Hälfte wird noch im Laufe des Sommers vollendet werden. * Lübben, 4. März. Der Einjährig-Freiwillige Trost in wurde gestern vormittag auf den Scheibenständcn des hiesigen Jägerbataillons durch die Unvorsichtigkeit eines Jägers erschossen. Dieser hantierte mit einem Gewehr, hatte es eben geladen, als auch schon der Schuß los- und dem Einjährig-Freiwilligen durch den Kopf ging. Der Getroffene war sofort eine Leiche. * lieber die PulverExplofion bei Toulon wird noch berichtet : Die Zahl der Verunglückten stellt sich auf 5 4 T o 11 und 130 Verwundete. Neuerdings ist das Gerücht verbreitet, die Explosion sei durch Derbrecherhand herbeigeführt worden, im Schutte sei eine 1'/, Meter lange Lunte gefunden worden. Der Marineminister erklärte auf Befrage», die Annahme, die Explosion sei durch Selbstentzündung entstanden, sei unzulässig. Andererseits wird vermutet, em Stein habe sich vom Dache abgelöst, sei auf eine Pulvernstt gestürzt und habe die Explosion herbeigeführt. • Goethes letzte Liebe. In Bilin i. B. feierte du Herrschaftsbesitzerin Freifräulein Ulrike v. Levetzow 1 1 3 1 1 ÜU5 - in 1. Summe: 12 (! l. foeinRIti JJ ZohtfföQt in bn bei •Ma Beichte Ärtnfe Wöchentliche N 1 Woche. 9 ßGnwohnerM: angn • ElnbNchtckSjiffn: 2 IW (taten «: Los« MteiWllW 1 »mgmfMW 1 'Itngaiaüjänbung Bltmung Ntikittnoriijimg *tWntu ttkiaitntitobung «rhtfa Erlrtaru Ml Dem 2® Mna; ff"' -Winnti K ’"»'w ‘ »°° Ä1*’’ 63 1 Ä 20 $ 1<7 ' Ä-Sfo 17 ' ‘10 ' Sta'fik iß S-’.' tan selbst. • *5« Sck'dh-' D« w«1 ? H tir «s ’ ll>d W'2,6, fy rff1 ®“? r°d' 4 H Ä Totz W aV Tas N an Du mb D°n tie kaum des w Gefaßtem Duld« Inb manches Ed Denn hörbar lau: 118 einer Fessel ti8 mannigfache Erlausch' ich ring Vie der aus Not ünb der in M Vie stürmisch hier Wern hort t M tintm Wort, I 5« Lebenskampf f Der Schrei, die T T)q8 ist mein uner tarn nmnag iä T>n Mnrs Mzu 8; März 1899. 1 (1) 1 franco ins Haue. Kabliau und ZchMche cbm 9 frisch im Rebstock. 336 cbm 2 // frei ins Haus 2122 53 cbm cbm rm n 2127 Benner. SU»" Eiiipfelililinu'N Wietgeluche Nermielungen ff ff ff 1 r IM 20 147 17 120 ro 160 2CD 1 1 3 1 1 (1) 1 tt tf M Buchen-Scheiter, Eichen-Scheiter, Buchen-Knüppel, Eichen-Knüppel, Nadel-Knüppel, Buchen-Stammreis, Nadel-Stammreis, Eichen Zopfreis, Nadel-Zopfreis. Buchen-Scheiter, Eichen-Scheiter, Buchen-Knüppel, Eichen-Kuüppel, Buchen-Zopfreis, Nadel Zopfreis, Aspen Stammreis, Nadel-Stammreis. 3 22 2 15 73 40 100 105 150 rm ff 1 1 (1) 1 i 1 1 (1) Eichenstämme mit 34,69 Inhalt, Buchenstamm mit 0,77 Inhalt, Eichenstämme mit 4,81 Inhalt, Buchenstämme mit 1,75 Inhalt, den Mitgebrauchswaldungen le Gemeinde Treis a. d. Lda. arbeit versteigert 11.Montag den l».März!899, »pb vormittags 9 Uhr an, ms dem Distrikt Aspeuftrauch augenblicklich infolge besten große Teuerung sowie Mangel an Wohnungen. Warschau, 8. März. DaS hiesige Polytechnikum ist wegen der unter de, Studenten herrschenden Bewegung geschlossen worden. L,ToieuStag deul4.Märzl899 von vormittags 9 Uhr au, «s den Distrikten Todeu- Zipfenwald, Altenauer «ud Pstugstkopf: IlkSMg aus den Standesamtsregistern der Gemeinde Wieseck. Bom 7. Februar 618 6. März 1899. Eheschlietzuugeu. Februar: 19. Ludwig Rodenhausen, Schlosser, mit Marte Kolb farlelbft 26. Wilhelm Werner, Former, mit Luise Düringer Welbfl. Geborene. Februar: 11. Dem Tagiühner Philipp Strack II. ein Sohn, vnl. 12. Dem Bahnarbeiter Friedrich Seibert etu Sohn, Wilhelm. 11. Dem Bierbrauer Joseph Schöffermann eine Tochter, Anna. !:i Dem Straßenwart Heinrich Christoph Kreiling ein Sohn, Karl. N Dem Cigorrenmacher Philipp Krombach ein Sohn, Wilhelm. Dem Strahenwart Heinrich Hahn eine Tochter, Marte 21. Dem »«tnarbeiter Johannes Kreiling ein Sohn, Äarl.i Mich« Goethe als Greis ia Marienbad fernen gelernt hatte ab der er eine schwärmerische Neigung entgegeubrachte, e voller Gesundheit kürzlich ihren 95. Geburtstag. |e Vorabende veranstalteten die Ortsvereine ihr zu Ehren men Fackelzng. Aus Deutschland waren zahlreiche Glück- »lAschschreiben eingelaufen. * Die Zeitung, ein Spiegelbild des Lebens. Der in Graz lebende Dichter Stephan Milow veröffentlicht m drr „Wiener Zeitung" ein längeres Poem „Ein Zcitungs- blatt" betitelt, worin er die wechselvollen Eindrücke bespricht, die die Lektüre einer Zeitung in jeder Nummer in ihm her- Horruft. Er überdenkt alles, was er an einem einzigen läge aus der Zeitung sammelt, und kommt zu folgendem gedankenvollen Schluß: Das Blatt entsinkt mir und ich sinne lang, Da meint' ich plötzlich, wie ich grüble bang, Der Geist der Zeitung leibhaft tritt vor mich Und spricht: „Bist Du verstört? Ermanne Dich! WaS willst Du? Soll ich Dir nur Stolzes melden? Bestaunte Thaten hochgemuter Helden? Hab' ich zuerst nicht Schönes Dir gebracht? Daß Du's bemäkelt und als Schein verlacht. Daß Dich's am Ende traurig gar gestimmt. Das liegt an Dir; nimm's, wie's die Menge nimmt? And sonst? Von still geübten guten Werken, Die kaum des Allernächsten Augen merken, Gefaßtem Dulden, schweigendem Verzichten, And manchem Edlen kann ich nichts berichten; Denn hörbar laut wird nur, was treibt und drängt, Ans einer Fessel strebt, die es beengt. DaS mannigfache Weh im Zeitenlauf Erlausch' ich rings um mich und zeichn' ich auf: Wie der aus Not nach fremdem Gute greift, And der in hellem Wahnsinn überschweift; Wie stürmisch hier der Einzelne bewegt. In Völkern dort empor die Woge schlägt; Mit einem Wort, was je an Menschen rüttelt, Zm Lebenskampf sie durcheinander schüttelt. Der Schrei, die Thräne, die vom Auge troff, Das ist mein unerschöpflich reicher Stoff Davon vermag ich, ohne mich zu sorgen. Dir Neues vorzusetzen alle Morgen!" Zusammenkunft ist am ersten Tage im Distrikt Aspenstrauch bei Nr. 2 des Brennholzes, am zweiten Tage zu Odenhausen, an der Straße von Treis a. d. Lda. nach Allendorf a. d. Lda. Bemerkt wird, daß bei dem Eichen- Stammholz sehr schöne zu Schnittholz geeignete Stämme sich befinden. Treis a. d. Lda., dm 6. März 1899. Großh. Bürgermeisterei Treis a.d.Lda Gestorbene. Februar: 11. Elisabeth« Waaenbach, aeb. Kling, 31 Jahre alt. 11. Landwirt Johannes Werner II , 64 Jahre alt. 21. Katha.ine Dapper, geb. Schneider, 34 Jahre alt. Aeueste Meldungen. Depeschen deS Bureau .Herold". Berlin, 8. März. Um zu bekunden, daß auch die deutsche Marine an dem Unglück, welches die ftanzö« fische Marine mit der Pulver-Explosion bei Toulon betroffen hat, lebhaften Anteil nimmt, ist der deutsche Marine- Attachs in Paris beauftragt worden, dem französischen Marineminister die Anteilnahme des Kaisers, sowie des Staatssekretärs Tirpitz an jenem Ereignis auszusprechen. Wien, 8. März. Der hier weilende serbische Ministerpräsident Georgievics bezeichnet alle sensationellen Meldungen über die Gründe, welche den russischen Gesandten veranlaßten, von Belgrad abzureisen, als vollständig unwahr. Der einzige Grund sei der, daß Schadowsky selbst erkannt habe, daß seine Stellung unhaltbar geworden und et deshalb die ihm gebotene Gelegenheit mit Freuden ergriffen habe, um sich abberufen zu lassen. Der serbische Ministerpräsident glaubt, daß auch die russische Regierung mit der Haltung des Gesandten nicht einverstanden war. Wien, 8. März. Die deutsch-böhmischen Abgeordneten werden an den Sitzungen des auf den 14. d. Mts. ein» berufenen böhmischen Landtages nicht teilnehmen. Budapest, 8. März. Wie der „Pester Lloyd" aus Belgrad berichtet, hatten die Mitglieder der türkischen Gesandtschaft am Sonntag noch vor dem Empfang das Palais verlassen, weil der bulgarische diplomatische Geschäftsträger ebenfalls eine Einladung erhalten hatte und in der Reihe der Diplomaten erschienen war. Rom, 8. März. Im gestrigen Ministerrate hielt der Minister des Auswärtigen, Canevaro, eine Rede Über die Situation in China. Der Ministerrat drückte sein einmütiges Vertrauen zu den Maßnahmen Canevaros aus, von denen er die größten Vorteile für die ökonomische Entwickelung Italiens erwarte. Brüffel, 8. März. Das gestern über das Befinden der Königin ausgegebene Bulletin lautet: Das Allgemeinbefinden hat sich gestern günstiger gestaltet. Man kann Hoffnung haben, das Leben der Königin zu erhalten. Die Kronprinzessin Stefanie wird heute früh hier erwartet. Wie es heißt, leidet die Königin nicht an einer Lungenentzündung, sondern an einem Geschwür an der rechten Brust. Doch ist nicht zu konstatieren, ob diese Meldung richtig ist, da die Journalisten keine Nachrichten aus dem Palais erhalten. Paris, 8. März. Nach einer Meldung des „Soir" steht eine strafgerichtliche Verfolgung Reinachs wegen verdächtigen Verkehrs mit Personen des Auslandes bevor. Paris, 8. März. Der Regierungsbeschluß, sämtliche Ligen gerichtlich zu verfolgen, verschärft die Opposition gegen die Politik Dupuys. In der Kammer ist man der Ansicht, daß das Kabinett die Budget-Debatte nicht überdauern wird. Toulon, 8. März. In der vorletzten nacht wurde auf den Wachtposten des Pulver-Magazins zwei Schüsse abgefeuert. Der Posten hat in der Richtung des in der Dunkelheit Fliehenden mehrere Schüsse abgegeben, denselben aber nicht getroffen. Der Attentäter konnte unentdeckt entkommen. Bei Absuchung des Terrains durch die Ronde wurden sechs Dynamit-Patronen an einer Mauer gefunden. Diese Mauer steht durch einen unterirdischen Gang mit dem in die Lust geflogenen Pulverturm in Verbindung. Ein Artillerie-Offizier wurde sofort herbeigerufen, um die Patronen unschädlich zu machen. General Davoust ist mit der Untersuchung der Angelegenheit betraut worden. Er wird sein Gutachten darüber abgeben, ob die Explosion des Pulverturmes vielleicht durch ein anarchistisches Attentat herbeigeführt worden ist. Petersburg, 8. März. Aus Wladiwostok wird gemeldet, daß die russische Regierung starke Vorbereitungen trifft, sich abermals in den Besitz von Korea zu setzen, und zwar erwartet man dies im Frühjahr. Viel Militär wird in Wladiwostok zu diesem Zweck zusammengezogen, und es herrscht Feinstes Kulmbacher Grporiöier liefert in */,-Literflaschen ä 20 Pfennig Mnvfchwäche Hmgmschroindsucht Lmgenmtzündung Äbmimg Süimerweichung Sillensteinen Mienentzündung ttierpfew Schinken Anrn. Die in Riemmern gesetzten Ziffern geben en, wie viele btr Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Aßen gebrachte Kranke kommen. Drucksachen, Nechnungev, Iacturen, ßircutare, Ariefbogen, Amschtäge mit Kirmendrnck fertigt billig Krühl'fche Univ.-Auch- u. Altiudruckktti, Echnlstratze 7. C. Roth II., Wallthorstratze 5. tie Zeil. 758, wurde zu Mn mb Later der W™ n. Was Lavater ul sfinden wollte, sH s zu ergründen, fr erzeugt und bt[N -ein tvywT M aeyrüst, KMM iU Paris. MW» uge bei Paris. Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen. 9. Woche. Vorn 26. Februar bis 4. März 1899. lßinawhnerzähl: angenommen zu 24 100 (tncl. 1600 Mann Militär). Vlei blichkeitSziffer: 25,89, nach Abzug der Ortsfremden 21,58o/oo. Kinder « stauben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1.Lebensjahr: 2.—Ib.Jahr: 1 toe9tn Utting werden bti 6, W unb ton btt gemacht zu Hahn, A Privai '«Wb« ju# jw ©mb mildernd Versuchs? 4.2iü n 1 und 2 und d« ? ~ Staatsanwa'. >9 der Schuldste Mde. - Der rt den Geschworen» '9 sei in betreff da I sei die Lersehlui, man denselben w ne Menge Moment nstände rechtsertigu die Milde nicht p icm einheitlichen fc Professor vr.Heii rnch dahin, daß da -legten Strafthat« H Md baß du 'ealltragh leibiyt, Hawaii iat swMtm m hnen (d. - 'M ängnis mto IM ltersuchungshast. ex**« b» ' lb» Schellfische, Kabliau, Zander, Scholle«, Fluß, hechle, lebende Karpfen, Schleie, Forellen eingetroffen. 310 Prompter Versandt nach auswärts. I. M. Schulhof, Ieii9°n Kolonialwaren- und Delikateffengeschäft. . Bücher > ■B geschmackvolle Einbände empfiehlt 2094 S Ernst Balser v JÄ Mäusburg II. Folgender Aufruf an das deutsche Volk geht unS zur Weitergabe zu: Nachdem der Tod das deutsche Volk seines BiSmarck beraubt hat, erwächst unS, den Ueberlebenben die Aufgabe, alles zusammn- zubringen, was an Briesen und Urkunden von seiner Hand vorhanden ist alS Selbstzrugniffe seines großen Geistes und feines unermüdeten Wirken- im Dienste des Vaterlandes. Zur AuStübrung dieses Gedankens höben die Unterzeichneten die Begründung eines IZismarck-Archivs befchloffen und richten nun an alle Deutschen deS In- und Auslandes die herzliche Bitte, die nationale Sache durch reichliche Beiträge zu unteistützn, damit außer den für den Bau eine« würdigen Btrmarck- HauseS nötigen Geldern ein werbendes Kapital vorhanden fei, au6 dessen Zinsen die im Privatbefltz befindlichen Schriftstücke von BiS- marckS Hand im Original oder in beglaubigten, wortgetreuen Abschriften erworben und die für die Jnnandhaltung und Verwaltung deS Archivs nötigen Summen bestritten werden können. Mit dem Archiv soll eine »iSmarck-Bibliothek verbunden werden, in der alle auf BiSmarck und sein Wirken sich beziehenden Werke deS In- und Auslandes Ausstellung finden sollen, sowie ein BiSmarck-Museum, in dem die im Privatbefltz befindlichen Erinnerungen an Bivmaick, Denkmünzen mit seinem Bilde, eine möglichst vollständige Sammlung von Darstellungen BiSmarckS in Gemälden, Stichen, Radierungen, Photographien u. s. ro., Modellen zu Bismarck Denkmälern, Erzeugniffen der Industrie zu BiSmarckS Ehren u. a. nach und nach zusammengebracht werden sollen. AIS Ort für Errichtung deS BiSmaick-Archivs ist Stendal in der Altmark in Aussicht genommen. Den Ausschlag gab für die Wahl des OrteS die historische Bedeutung Stendals al« der Hauptstadt der Altmark, die in der geschichtlichen En'wickelung den Kern deS preußischen Staates gebildet hat, um den die anderen Teile sich berumlegten, ferner die nahen Beziehungen der Familie BiSmarck zu Stendal, die noch jetzt vor dem Uenglinger Thor daS Hospital St. Gertrud besitzt und beren älteste Vorfahren lange Zeit im Rate brr Stadt gesessen haben zu der Zeit, als Stendal in seiner höchsten Blüte stand, und schließlich die Nähe deS StammguteS Schönhausen, besten Bismarck Museum bas Wallfahrtsziel von taufenden deutscher Patrioten ist. . . . „ Ein würdigeres Denkmal al« dieses Bismarck Archiv kann da« deutsche Volk seinem verstorbenen Führer nicht schaffen; denn nur dann werden wir würdige Erben fern, wenn wir darauf bedacht find, aus der Rüstkammer seines Geiste« un« die Waffen zu holen für den Kampf um bas höchste ber nationalen Güter, ba« er und hinterließ, unsere Einheit im neuen beutschen Reiche. Beiträge für baß BiSmarck Archiv in Stenbal werden erbeten an die deutsche Bank in Berlin und deren Filialen für Rechnung deS unterzeichneten AutzschusteS. Eine Liste fämtlicher Geber wird den Urkunden über die Begründung des Archivs ein oct leibt werden zu ewigem Gedächtnis. An alle Freunde und Verehrer BiSmarckS, welche zum Eintritt in unseren Ausschuß ober zur Bildung von Ortsgruppen unb Ortsausschüssen bereit finb, ober Auskunft wünschen, ergeht bie Bitte, sich an bie Oberbürgermeister Werner ober Bürgermeister Dr. Schütze in Stendal zu wenden. Der Ausschuß zur Errichtung eines BiSmarck-ArchivS in Stendal. Summa: 12 (2) 9 (2) 2 , . cryxjlvilli^ \ ■JÄT* roch . iqrabungtn a" iber o. 3- itber begonnen «6 ebris * J cbalunt notWW M 66 W S 2,bst Mn bttv mw ir der thaben 2:1,^ «■ÄS-*- MAS SäS zotz-ersteigewng 07801 Student sucht bis Ende April freundlich möbliertes Zimmer mit Pension. Offerten mit Preisangabe unter G. L. Nr. 0780 an die Expedition d. Bl. 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Else Bengel (Alt) aus Heilbronn. Dirigent: Herr Kapellmeister Paul Polster« Programm: Männerchore von Rietz, Mendelssohn, Silcher, Zöllner, Hegar, Beethoven, Bortniansky, Beschnitt etc. — Sololieder von Schumann, Schubert, Brahms, Reinecke, d’Albert. Eintrittekarten — Sperrsitze ä Mk. 1.50 und unnumerierte Sitzplätze ä ML 1 sind in der Musikalienhandlung des Herrn E. Chai Her und an der Kasse zu haben. 2001 Saal des Hotel Einhorn. Samstag den II. März 1899, nachmittags 4 Uhr Musikschule für höheres Klavierspiel von Minna Korner Prüfungs-Konzert. Programme A 50 Pfg. berechtigen zum Eintritt und sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier zu haben. 2101 Durch den Verkauf meines Hauses bin ich genötigt, bis zum 1. Hai meine Geschäfts-Lokalitäten zu verlegen; damit td bis dahin ein möglichst kleines Lager bekomme, gewähre ich bi» zu diesem Tage bei Entnahme von Waren im Betrage von mindestens 3 Mark i. 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März, nachmittags 41/« Uhr, vom Sterbehause, Weidengaffe 18, aus statt. 2128 Gestern nachmittag 3*/a Uhr entschlief nach mehrtägigem Leiden unser lieber, kleiner Adolf im Alter von 5 Monaten, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch tiefbetrübt mitteilen. I. Jung und Fra«, Gartenstraße. Gießen, den 8. März 1899. 2118 Institut von Dr. Kübel. Planmässige und gründliche Vorbildung für alle Klassen höherer Lehranstalten, für das Maturitäts-, Fähnrichs- und Einjährig-Frei- willigen-Examen, für Vorprüfungen des Finanz- und jGeometerfachs und andere Schul-Examina. Für junge Leute, welche Tags über verhindert sind, ist eine Abendschule eingerichtet, in welcher sie sich in verschiedenen Abteilungen für Examina oder den kaufmännischen Beruf ausbilden können. 2102 Beginn des Sommer-Semesters am 10. April. Prospekte durch den Vorsteher: Dr. Kübel. 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Für einen 13jähngen Knaben wird von Ostern an Pension. mit strenger Aussicht in einer kleineren Stadt mit Realschule gesucht. Offerten mit Preisangabe beliebe man zu richten unter Chiffre E. H. 934 an Saasenftein & Vogler, A.-G. in Frankfurt a. M. Giessener Stadttbeater. Donnerstag, den v. März 1899 r Zmitks ob letzt« G-Slpikl von Carl Feppler vorn Kgl. Hoftheater m Hannover r Der Kriegsplan. Historisches Jntriguenstück in 4 Akten von Werther. Anfang 8 Ubr. Ende IO1/. Ubr. Freiwillige Gail'sche Feuerwehr. SamStag bett 18. März I. I., abends 8V2 Uhr: General-Versammlung bei Kamerad Häuser (Schiffenberger Thal). 2124 Tages-Ordnung: 1. Bericht über den Stand des Korps. 2. Rechnung», obläge. 3. Verschiedenes. 4. Etwaige Anträge. Uniform: Arbeitsrock. Der Vorstand. Amtliche Gewinnliste der auf dem WindHof zu Hießen stattgefundenen Jerlosung. Geflügel- und Vogel-Ausstellung 1899. LooS- Nr. Gew. Nr. Looö- Nr. Gcw. Nr. LooS- Nr. Gew Nr. Looö- Nr. Gcw. Nr. Loos- Nr. Gew Nr. Loos- Nr. Gew. Nr. LooS- Nr Gew. Nr. float* 'Jiv. Gcw. »r- 22 293 1052 258 2202 132 3259 348 4254 187 5071 274 6144 128 7140 304 39 314 55 241 226 76 275 300 258 105 87 42 149 215 146 114 58 112 67 224 269 28 308 333 271 150 108 141 155 145 147 203 81 92 117 138 324 122 363 231 272 289 131 91 198 147 180 294 95 344 123 87 331 1 367 284 357 349 139 164 216 189 190 85 105 340 197 116 333 296 447 233 369 213 158 267 232 339 191 182 156 68 202 315 334 356 449 283 376 79 202 226 246 805 223 2 VS 157 357 246 276 441 330 460 140 388 252 231 258 272 216 234 100 160 268 260 53 454 236 466 131 394 170 282 125 280 186 250 167 187 211 314 35 472 8 470 218 431 58 291 351 291 352 292 23& 274 247 352 318 476 319 473 243 433 139 352 239 315 38 339 26 293 59 361 73 545 273 476 159 444 209 359 166 322 14 400 270 357 294 385 232 576 219 478 301 445 310 369 308 427 88 402 93 366 126 444 345 583 181 583 196 452 66 427 355 437 288 411 180 370 249 452 37 606 102 600 20 500 17 428 179 443 173 419 151 390 157 488 281 650 54 618 311 509 22 456 248 450 3 6 444 277 391 312 508 244 651 257 625 227 512 44 464 27 467 174 449 21 392 45 533 262 686 115 652 77 519 176 469 172 486 341 460 199 396 328 544 278 705 123 655 175 522 25 514 329 557 169 461 81 430 16 572 163 736 57 714 184 524 316 518 158 567 336 472 302 46 t 212 617 350 746 298 778 121 541 6 521 253 586 229 479 47 468 119 671 149 753 49 825 155 545 238 537 165 594 246 537 10 505 19 679 309 845 347 826 250 546 84 545 56 601 153 554 104 509 52 693 360 874 291 834 74 586 130 552 326 619 205 582 259 581 63 723 221 895 285 845 111 625 152 560 2 642 127 615 654 36! 587 101 745 177 953 346 859 253 683 61 601 228 653 202 82 643 39 770 51 968 264 876 282 720 295 640 35g 684 190 695 15 650 362 784 317 974 33 897 230 771 75 649 97 696 195 768 280 653 191 860 303 994 95 974 322 779 40 675 65 712 313 787 225 656 129 865 156 3009 41 977 43 798 4 680 133 736 69 788 120 664 50 908 124 10 243 989 113 856 210 690 67 753 335 789 269 695 279 936 98 19 94 995 55 859 32 715 206 767 62 793 342 704 46 970 90 20 48 4024 11 865 265 735 7 874 137 796 183 726 242 2030 208 23 109 44 188 843 71 743 117 890 204 815 60 742 338 47 36 30 154 63 9 867 192 757 321 921 254 826 134 762 144 50 146 37 107 76 324 897 64 758 29 927 207 906 70 784 245 69 72 49 31 116 168 890 255 806 78 935 178 913 287 823 99 1041 185 51 331 131 197 931 80 810 96 953 286 916 198 882 354 119 290 96 89 137 148 969 200 849 222 972 217 941 18 884 220 123 83 117 299 138 106 982 24 887 161 980 323 991 3 887 261 130 HO 123 162 142 142 989 251 897 272 983 223 912 263 145 327 128 194 145 256 5013 171 910 332 7015 34 915 160 146 103 203 30 156 214 23 337 923 12 61 23 953 13 158 271 217 337 185 234 46 320 930 108 64 297 1016 260 169,334 248 275 232 136 57 86 6062 135 91 307 31 5 187 325 249 118 241 198 65 143 102 201 95 240 Die Listen, mit Angabe des auf die Gewinn-Nummer fallenden Gegenstandes und des Wertes desselben, sind bei Wilh. Sem ml er, Cioarrenbandlunq. Seltersweg 25, für 10 Pfg. käuflich zu haben. 2132 Der heutigen Stadtauflage nuferer Zeituvg liegt eiu Prospekt der Buchhandlung von Karl Krebs in Oiesteu bei.2130 Äcbaction: E. Burkhardt. — Drivt ®edag ber vrühl'scheu llmverfitätS-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Die Heutige Wummer umfaßt 12 Seite». Ai Der daher HAettion, h^inor «gtelat m» 801,1 dt« Montags Die 0'^ beilegt rlm Montag! befonberen Götzen bayerischen Senats nttynigt Wenn m regung bet Gegensi hültnis Bayerns zi- rignel schien/ ein^h dann kann man ber( brnrf geben, baß im mb sachlich verlause i korlage ist ber Ss ' Militärsirasprozeß, i ' Freude byufy wer bMüru^errwur lern hiudrrM wehr von großer Dedru dem Gebiete des' baß bamit bie Rt fahren hat. Gerade von trachtet, hat ber < Bedeutung. Qin kann bas Änft$tn außen nur gewinnt nationalen ßerriflei feitigt tootben. 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