Donnerstag den 9. Februar 9?r. 34 Erstes Blatt. 1899 Wetzmer Anzeiger Heneral-Myeiger Zlints- und Zlnzeigeblntt fiiv den Tiveis Gieren Amtlicher Wl eine 4557.38 10. 44353.39 11. 28.85 360.— s-Anle: 2967.5F 14b. 1480.— 15. 5042.— 16. Gesamtsumme der Einnahmen 273372.17 Au-gabe. 23a. Belohnung des Polizeiaufsichtspersonals . 4900.— 2 967.57 27. jhtet' 11W 8?. in-Se«* 1137.15 36 Gesamtsumme der Ausgabe 250 035.41 171.81 1910.60 41 479.42 2796.50 17 320.80 3 773.57 8600.56 2053.26 298.75 60.32 Annahme von Anzeigen zn der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. 12. 13. 1. S. 4. 6. 7. 8. 9. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. 271.15 66557.84 ler Gtwlie von 26. 8.100), m 6. 273372.17 250035.41 „ Alle Anzeigen-Bermittlnngsstellen deS In- und Ausländer nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. 18. 19. 20. JZezugspreis vierteljährlich 2 Marl 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Lringerlohn. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. 35. 3aa. 30. 31. Die Gießener As««ilienVtätter Verden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. - 3prHeutigen fr Redaktion, Expedition und Druckerei: Schnlstraße Ar. 7. so daß das Bankkapital schließlich 300 Millionen erreichen würde, statt nur 210 Millionen, wie die Vorlage Vorschläge. Der Reichsbank müsse er vorwerfen, daß sie selber unter ihrem offiziellen Diskontsatz diskontiere, während hier mit Recht den Privatbanken verboten werde, unter dem Bankdiskont zu diskontieren. Vielleicht sei es am besten, dieses Kommission einen dahingehenden Antrag öTJT '---- Abg. Graf Kanitz (kons.) erklärt, der größte Teil seiner Freunde halte an dem Verlangen nach Verstaatlichung der Reichsbank fest. Reichbankpräsident Koch führt aus, das Bankgesetz gehöre zu den wichtigsten Grundlagen des wirtschaftlichen Lebens. Die Reichsbank habe niemals irgend einen gewerblichen Stand bevorzugt. Alle wurden gleich berücksichtigt, auch die Landwirtschaft. Es liege durchaus keinerlei Anlaß vor, an den erprobteu Grundlagen unseres Bankwesens zu rütteln. Der ganze Betrieb würde bei einer reinen Staatsbank vielleicht etwas bureaukratischer sein, als es jetzt der Fall sei. Selbst MLline in Frankreich und andere dortige Autoritäten der Doppelwährung gäben einer Privatbank den Vorzug. Immer bemängele man den hohen Diskont. Das Kollegium der Reichsbank entschließe sich auch stets schwer zu einer Erhöhung. Jahrelang sei der Diskont ein niedriger gewesen, und erst mit dem wirtschaftlichen Aufschwung sei es anders geworden. Redner wendet sich schließlich noch gegen den Vorschlag einer Erhöhung des steuerfteien Notenkontingents über den von der Regierung vorgeschlagenen Betrag hinaus. Nunmehr vertagt sich das Haus. Nächste Sitzung morgen 1 Uhr. Fortsetzung der heutigen Beratung. Schluß 5*/, Uhr. 24. Botenlohn und Verkündigungskosten 25. Für Bureaubedürfnisse und Gerätschaften 26. Kreisunterstützungen 26a. Unterstützung der Familien einberufener Mannschaften -'6b. Beihilfen an unterstützungsbedürftige Veteranen Unterhaltung von Kreisstraßen Neubau „ „ Für den Lesezirkel der Lehrerkonferenzen Beitrag ^ur Provinzialkasse Beitrag zu den nach der Verordnung vom 25. Juli 1888 von den Kreisen aufzu- bringenden Entschädigungsbeträgen und Verwaltungskosten der Versicherungsanstalt derHessen-NassauischenBaugewerks-Berufs- genossenschaft Beitrag zum Oberhessischen Obstbauverein Feuerlöschwesen Für Unterluchungen des Oberhessischen Chemischen Untersuchungsamts Uneinbringliche Posten und Nachlässe Entschädigungen für an Milz- und Rausch« brand gefallene Tiere Kreisanlehen zugunsten der bei der Nebenbahn Grünberg—Londorf beteiligten Gemeinden Ausgeliehene Kapitalien Beiträge der Gemeinden und Gemarkungen Gebühren für Duplikate von Militärpapieren Strafen Kapitalzinsen Ersatzposten Prozeßkosten Beiträge der Provinz und der Gemeinden rc. zu den Bezügen des Kreisingenieurs und der Bezirksbauaufseher Beiträge aus der Provinzialkasse zu den Unterhaltungskosten der Kreisstraßen Beiträge zu den Kosten des Neubaues von Kreisstraßen Aus Gras, Obst und anderen Naturalien Beiträge des Kreisingenieurs und der Verglichen bleibt Rest 23 336.76 JL sicher in barem Vorrat besteht. Davon gehören an: Abschluß. Gesamtsumme der Einnahme „ „ Ausgabe Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwirt, Mütter für hesßsche Uatkskunde. __________ 1 804.— 92 769.29 27.07 200.- 935.75 Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. 11400.56 2000.— 55.__ 13365*89 Gleiche Summe wie oben 23 336.76 JC. Gießen, den 13. Januar 1898. Der Kreiskasserechner. (gez.) Kauß. Revidiert, ohne daß sich für den vorstehenden Abschluß Aenderung ergeben hat. Darmstadt, den 25. Januar 1899. Großherzogliche Ober-Rechnungskammer. (gez.) Lorbacher. nto-Bank, - & ki - NfcÜoM’ 167053.33 16.= 5017.— 711.26 14823.14 140.80 Mannschaften gewährten^LüLL^fU^U«ßÄr aus Reichsmittelir Ersatz der unterstützungsbedürftigen Veteranen gewährten Beihilfen Staatsbeitrag zu den Kosten der Landarmenpflege Kreis-Anlehen zu Gunsten der bei der Nebenbahn Grünberg-Londorf beteiligten Gemeinden Zurückempfangene Kapitalien Ausstände aus vorhergehenden Jahren Kaffevorrat aus vorhergehenden Jahren Bezirksbauaufseher zur Witwenversorgung 14a. Ersatz der den Familien von einberufenen Deutscher Reichstag. 27. Sitzung vom 7. Februar. 1 Uhr. Vor Eintritt in die Tagesordnung nimmt das Wort Präsident Graf Ballestrem, um dem Hause Mitteilung von dem Ableben des Grafen Caprivi zu machen. (Sämtliche anwesende Mitglieder des Hauses erheben sich von den Plätzen, einschließlich der Sozialdemokraten). Der Präsident fährt alsdann fort: So wäre denn wenige Wochen nach dem Heimgange seines großen Amtsvorgängers auch der zweite Kanzler des Deutschen Reiches von Gott aus dieser Zeitlichkeit abberufen worden. Meine Herren! Der Reichskanzler Graf Caprivi hat gewiß als Staatsmann nicht an die Größe seines großen Vorgängers herangereicht; aber auch er war ein Mann, der Deutschlands Wohl gefördert hat und dem es an Größe nicht gebrach. Groß war er in seiner unwandelbaren Pflichttreue, groß in seiner unbedingten Hingebung an seinen Kaiser und Herrn und an das deutsche Vaterland, groß endlich in ehrenhafter wahrhaft ritterlicher Gesinnung. (Beifall.) So wird das Bild des Grafen Caprivi in aller Zukunft vor dem deutschen Volke stehen als das Bild eines Ritters ohne Furcht und Tadel. (Beifall.) Präsident Graf Ballestrem teilt dem Hause noch mit, daß er ein Teilnahmeschreiben an den Landrat Lamprecht gerichtet habe; auch habe er verfügt, daß ein Kranz auf den Sarg niedergelegt werde. Am Donnerstag werde er sich zur Beisetzung nach Skyren begeben, und er hoffe, daß sich die Mitglieder des Hauses zahlreich daran beteiligen würden, dem Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. Tagesordnung: Postetat. Das noch zu erledigende Extraordinarium wird fast ohne Debatte genehmigt, desgleichen der Etat der Reichsdruckerei. Es folgt die erste Lesung des Gesetzentwurfes betr. Abänderung des Bankgesetzes. Staatssekretär Graf Posadowsky begründet die Vorlage. In seinen Ausführungen wendet er sich gegen das laut gewordene Verlangen nach völliger Verstaatlichung der Reichsbank. Politische Einflüsse würden da zu sehr mitspielen. Weiter spricht er gegen die Forderung nach einer noch weit über die Vorlage hinausgehenden Verstärkung des Aktienkapitals der Reichsbank. Abg. Gamp (Rp.) will nur auf einige Punkte der Vorlage eingehen, bezüglich deren ein großer Teil seiner Freunde Aenderungen der Vorlage für nötig halte. Da erscheine zunächst die Erhöhung des Grundkapitals zu geringfügig. Die Reichsbank solle Handel und Verkehr die nötigen Betriebsmittel zur Verfügung stellen und somit einen übermäßige» Diskontfuß verhindern. Dazu genüge das vorgeschlagene Grundkapital nicht. Bestreiten müsse er, daß das Verbot des Getreideterminhandels in der Richtung gewirkt habe, daß um so mehr Barmittel im Getreidehandel absorbiert würden. Redner verlangt Erhöhung des Grundkapitals gleich um 80 Millionen und Steigerung des Reservefonds mit der Zeit auf 50 Prozent, 22. Besoldungen und Pensionen 23. Diäten und Gebühren .21. Kapitalzinsen In Gemäßheit des Art. 43 der Kreisordnung wird der vorstehende Auszug zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Gießen, den 6. Februar 1899. Der Vorsitzende des Kreisausschusses des Kreises Gießen, v. Bechtold. Deutsches Reich. Berlin, 7. Februar. Der „Reichs-Anzeiger" widmet dem dahingeschiedenen Grafen Caprivi einen längeren Nachruf, in welchem zuerst seine Verdienste um Armee und Marine gewürdigt werden. Weiter heißt es, seine staatsmännische Thätigkeit gipfelte in dem Abschluß der Handelsverträge mit einer Reihe der bedeutendsten europäischen Staaten und in der Durchführung wirksamer Neuerungen auf dem Gebiete des Heerwesens. Sein gesamtes politisches und verdienstreiches Wirken während dieser Zeit objektiv zu würdigen, wird dereinst der Geschichtschreibung obliegen. Berlin, 7. Februar. Wie der „Reichsanzeiger" meldet, wurde der Oberpräsidialrat Dr. zur Nedden in Koblenz zum Regierungs-Präsidenten in Trier ernannt. Der Regierungs-Präsident v. Trott zu Solz zu Koblenz in gleicher Amtscigenschaft an die Regierung in Kassel versetzt und der Landrat Frhr. v. H ö v e l in Essen zum Regierungspräsidenten in Koblenz ernannt. Berlin, 7. Februar. Die Budget- KomMission des Reichstages setzte heute die Verhandlungen beim Ordinarium des Militär-Etats fort. Bei der Forderung zum Ersatz kleiner Feuer- und Handwaffen erklärte auf eine Anfrage des Dr. Lieber der Kriegsminister von Goßler, daß die Absicht nicht bestehe, ein neues Gewehr einzuführen; ebensowenig beabsichtige man die Einführung einer neuen Munition. In dieser Beziehung seien wir durchaus allen Auszug eu8 der von Großh. Ober-Rechnungskammer abgeschlossenen Rechnung der Kreiskasse des Kreises Gießen für 1896/97. Einnahme. za hinterlege^ B Zeichnern & mmenen BeW Bekanntmachung. Nachdem die Maul-und Klauenseuche zu Altenburg, Kreis Alsfeld, in dem Gehöfte des Pachters Engel and erloschen ist, wird die über dieses Gehöft angeordnete Sperre wieder aufgehoben. Gießen, den 6., ggbr-uar 1899, GLößherzogliches Kreisamt Gießen. —z/ v. Bechtold. LU °°°> 8ürteS 'fr i* tof, iss*' &*" i*: 5lRrootte art* 7 neue bürgen nun das " unvergieichrth uni sei" außer >"band Ml. 8 501 p jebetn bn ridjttnT fotob mtibtl: ’m 85. ßtbtnij " J (Mlefitn) IM unb tam 18 uifiiche AW, '• Das hrlMii Murr- bti für blt ®[i: hen ron 21 £ ; cheinen vom l-: itiven Stück® * bi» Fe!*' iuld«r»el'llb* „hei« «rwe*° 15 1. der Kreiskasse Gießen 23336.76 v4L 2. dem Fonds zur Gewährung von Beihilfen an Angehörige der Reserve und Landwehr — 37 Verbot an eine gewisse Höhe der Bankrate zu knüpfen, etwa an mindestens 4 Prozent. Unannehmbar sei ihm Artikel 6, wonach die Bankanteilinhaber Anrecht auf die neuen 30 Millionen Mark Anteilscheine haben sollen. Abg. Büsing (nl.) erklärt, daß die große Mehrzahl seiner Freunde auf dem Boden der Vorlage stehe, ohne sich jedoch hinsichtlich aller Einzelheiten zu binden. Er selbst sei der Ansicht, daß die bisherige Organisation der Reichsbank sich vortrefflich bewährt habe. Im Mittelpunkt aller Klagen über die Reichsbank stehe der hohe Diskont. Aber dieser sei nun einmal eine unvermeidliche Folge des wirtschaftlichen Aufschwungs. Der Vorschlag, den man gemacht, die Reichsbank solle auf Ausgabe von Gold eine Prämie legen, sei ganz unannehmbar. Die Verstaatlichungsidee müsse er zurückweisen, denn welches Risiko müßte dabei das Reich tragen, nicht nur in Bezug auf das eigene Kapital, sondern auch betreffs der Depots. Eine Verstaatlichung der Reichsbank, der Hüterin unserer Goldwährung, verbiete sich auch schon deshalb, weil sie als erster Schritt zur Doppelwährung angesehen werden würde. Der Erhöhung des Grundkapitals stehe er ganz kühl gegenüber. Was die Er- t Weiterung des Notenausgaberechts anlange, so empfehle es fliG^trZH-über 400 Millionen hinauszugehen, vielleicht bis = 500 Millionen ^-DürHaus geboten sei es, das jetzige Gesetz gleich auf 20 Jahre^l^sft^-L^ sich für die der London, 7. Februar. In der heutigen Thronrede werden folgende Punkte berührt: Die guten Beziehungen zu allen Mächten trotz Faschoda werden hervorgehoben. Ueber die Abrüstungs-Konferenz folgt eine Sympathie- Aeußerung. Große Beachtung findet die andauernde Pest- Epidemie in Indien. U. a. folgt noch das Programm für die innere Politik. Die Umwandlung der Manchester-Verwaltung Londons aus einer Parochie in eine Bürgermeisterei, die Reorganisation des Sekundär-Unterrichts nach deutschem Vorbild. Konstantinopel, 7. Februar. Die Albanesen ließen dem Sultan mitteilen, daß für den Fall eines Aufstandes in Macedonien sie 45 000 Freiwillige zur Verfügung stellen. ** Aus dem Großh. Ministerium. Seine Königl. Hoheit Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 1. Februar den Ministerialkanzlisten 1. Klasse bei dem Staatsministerium, Karl Lang Heinz, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen, mit Eifer und Treue geleisteten Dienste, in den Ruhestand zu versetzen und demselben aus diesem Anlaß den Charakter als „Kanzleirat" zu verleihen; — an demselben Tage den Ministerialkanzlei- inspektor bei dem Staatsminifterium, Kanzleirat Friedrich Jaide, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen, mit Eifer und Treue geleisteten Dienste, mit Wirkung vom 1. April d. I. in den Ruhestand zu versetzen und demselben die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen; — an demselben Tage den Ministerialkanzlisten bei dem Ministerium des Innern, Adam Neuling, zum Ministerial- kauzlei-Jnspektor bei dem Staatsministerium, mit Wirkpng vom 1. April d. I. an, zu ernennen. Lokales und UrovinMes. Gießen, den 8. Februar 1899. ** Bom höheren Lehramt. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, am 4. Februar den evangelischen Pfarrer Rudolf Kissinger zu Hirschhorn zum Lehrer am Ludwig-Georgs-Gymnasium zu Darmstadt, mit Wirkung vom 1. April ds. Js. an, zu ernennen. *• Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 22. Januar dem Polizeidiener Franz Fourier zu Friedberg das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste" zu verleihen. Bildnisse des Großherzogs Das Großherzogliche Ministerium des Innern, Abteilung für Schulangelegenheiten, hat den ihm unterstellten Kreis-Schul-Kommissionen eine größere Anzahl von,^Portraits Seiner Königlichen Höhendes ubermM Dieselben sollen in" den Volksschulen, besonders in den erklassen, aus-, gehängt werden. Auf jeden Kreis entfallen eiltroeftimmte Anzahl dieser Bilder. Dieselben gelangen in den Landgemeinden durch das Los zur Verteilung. ** Die erste Staatsprüfung im Justiz- und Verwaltungs- fach für das Jahr 1899 nimmt am 20. März in Darmstadt ihren Anfang. Dabei bilden Fragen aus dem mit dem 1 .Januar 1000 in Kraft tretenden neuen bürgerlichen Recht einen weiteren Gegenstand der Prüfung, und ist bei diesen Fragen vorzugsweise auf die grundsätzlich wichtigen Verschiedenheiten Rücksicht zu nehmen, die zwischen dem neuen Recht und dem seitherigen Recht bestehen. Stadttheater. Die gestrige 13. Volksvorstellung, darin Karl Laufs dreiaktige Posse „Pension Schüller" wirkungsvoll zur Ausführung gelangte, war gut besucht, und fand derartig anhaltenden Beifall, daß die Direktion wiederholt um die zum Verständnis nötige Ruhe bitten mußte. Stadttheater. Hiermit weisen wir wiederholt darauf hin, daß die Strauß'sche Operette „Die-Fledermaus", in welcher Herr Opernsänger Otto Werner vom Hoftheater zu Darmstadt, sowie Mitglieder des hiesigen B auer- schen Gesangvereins mitwirken werden, am Donnerstag den 9. ds. Mts. im hiesigen Stadttheater zur Ausführung gelangen wird. ** Bartel Turaser, das Drama Langmanns, welches am Freitag im Theaterverein zur Aufführung kommt, nachdem es im vorigen Winter schon seinen Siegeszug über die meisten deutschen Bühnen gehalten hat, ist einem wirklichen Vorgänge nachgedichtet. Langmann war die Geschichte des Turaser, welcher in einer schwachen Stunde der Versuchung erliegt, meineidig und dadurch zum Verräter an seinen im Strike stehenden Kameraden wird, von einer Bekannten mitgeteilt worden. Vor einiger Zeit trat nun in das Zimmer des । Dichters ein Mann mit den Worten: „Herr Langmann, ich wollte gern Ihre Bekanntschaft machen, ich bin nämlich der Turaser, ich bin kürzlich aus dem Gefängnis entlassen worden." Die an ihn gerichteten Fragen ergaben in der That, daß der Mann das Urbild des Turaser war. Langmann entließ ihn mit einem reichlichen Geldgeschenk, und dazu hatte er alle Ursache, denn durch Turaser und sein Unglück hatte der Dichter sein Glück gemacht. Die Anekdote soll wahr sein. I Die Besucher der Theatervorstellung am Freitag werden sich I aber überzeugen, daß dennoch der wirkliche Turaser und der I edle Turaser des Dramas verschiedene Personen sind. Der I letztere würde sicher Langmann nicht besucht und ein Geld- I geschenk von ihm angenommen haben. I •* Kaiser-Panorama. Das Kaiser - Panorama, Neuen Bäue 1, zeigt uns in dieser Woche den großen Feldzug I von 1870/71. Wer für Bilder der vaterländischen Ge- I schichte Sinn hat, der wird diese Szenen nicht ohne Ge- I winn betrachten. Das Panorama ist hier nur noch bis I Sonntag abend 10 Uhr geöffnet. *" Oeffentliche Bücher- und Lesehalle. Im Monat Januar I wurden im ganzen 1330 Bände ausgeliehen. Diese ver- I teilen sich auf die einzelnen Fächer wie folgt: Litteratur- | geschichte 2, Verdichtungen 10, Prosaerzählungen, Romane anderen Armeen gewachsen. Was die Geschosse anlange, so werde Deutschland vom System des Zellenmantels nicht abgehen. Die Geschoßfrage werde ebenfalls eventuell auch die Abrüstungs-Konferenz beschäftigen können. Die Kommission erledigte schließlich die Beratung des Militäretats. Morgen beginnt die Beratung der Militär-Vorlage. Am Donnerstag fällt die Sitzung aus wegen der Beerdigung des Grafen Caprivi. Berlin, 7. Februar. Erbprinz von Sachsen-Ko- bürg und Gotha f. Vor kurzem wurde gemeldet, der Erbprinz von Sachsen-Koburg und Gotha sei erkrankt, ohne daß nähere Angaben über die Natur des Leidens gemacht worden wären. Man hörte nur, der Erbprinz habe sich nach dem Süden begeben. Jetzt kommt aus Meran die betrübende Nachricht, daß der Erbprinz am Montag nachmittag um 4 Uhr 10 Minuten nach mehrstündigem Todeskampf in Martinsbrunn verschieden ist. Erbprinz Alfred hat noch nicht lange das 24. Lebensjahr überschritten. Er wurde am 15. Oktober 1874 im Buckingham-Palast zu London geboren und war der einzige Sohn des regierenden Herzogs Alfred und seiner Gemahlin Maria Großfürstin von Rußland. Das Herzogspaar hat noch vier Töchter. — Die „Darmst. Ztg." schreibt hierzu: Unser hohes Landesfürstenpaar ist durch das plötzlich erfolgte Hinscheiden Seines Anverwandten, Sr. Königl. Hoheit des Erbprinzen Alfred von Sachsen-Koburg und Gotha in tiefe Trauer versetzt worden, die im ganzen Lande bei dem mit seinem Fürstenhause in Leid und Freud' unlösbar verknüpften Volke Widerhall finden und Mitteilnahme Hervorrufen wird. Der Erbprinz hatte erst vor wenigen Wochen den Süden zur Heilung von einem tückischen Leiden ausgesucht, dem er leider erliegen sollte. Erbprinz Alfred Alexander Wilhelm Ernst Albert war am 15. Oktober 1874 im Buckingham- Palast zu London geboren und stand als Hauptmann im 1. Großh. Jnfanterie-(Leibgarde-)Regiment Nr. 115. Mit den fürstlichen Eltern beklagen vier Schwestern den frühzeitig Heimgegangenen. Berlin, 7. Februar. Gestern Abend passierte in später Nachtstunde ein Fuhrwerk der Brauerei Hildebrand aus Nowawes den Bahn-Uebergang über die Wetzlarer Eisenbahn bei Steinstücken. In diesem Augenblick wurde das Fuhrwerk von einem Zuge erfaßt und zertrümmert. Zwei Insassen des Wagens wurden getötet, einer schwer verwundet. Der Unfall ist anscheinend dadurch entstanden, daß die scheu gewordenen Pferde die geschlossene Barriere durchbrachen. Berlin, 7. Februar. Das Abgeordnetenhaus erledigte heute in dritter Lesung den Gesetzentwurf betreffend die Synagogen-Gemeinde-Verhältnisse in Frankfurt a. M. nach den Beschlüssen der zweiten Lesung. Es folgte die erste Lesung des Antrages Mies (Centr.) und Genossen auf Annahme eines Gesetzentwurfs zur ung des Kommunal-Abaabenqesetzes....m'»-^I Dr. Miquel sprach sich " Fmanzmimster wurdp . .^~j-r treffenden Warengattung statthaft ist, daß die Höchstdani eines Ausverkaufs und die Höhe des erlaubten Hinzukaus von Waren bei Ausverkäufen gesetzlich festgelegt wirb. - Außer ben auf ber Konferenz in Gießen gewählten Ko'- missionsmitgliebern wohnte Herr Rechtsanwalt Dr. Gutflnii aus Gießen der Sitzung als Ehrenbeirat an. •• Veteranen-Verein. Bei ber am Samstag av-i- haltenen, zahlreich besuchten Generalversammlung," welcher ber 1. Vorsitzenbe über bas in jeder Bezieh^ günstig abgelaufene Vereinsjahr, und der Rechner über W Kassenverhältnisse eingehenden Bericht erstattete, unb * erfreuliche Mitteilung machte, daß die angelegten GeldK trotz verschiedener Krankenunterstützungen an KamerM nicht angegriffen wurden, schritt man zur Wahl des M standes, und wurde der alte Vorstand . einstimmig wrerN gewählt; nur für einen infolge Krankheit in seiner Fawl zurückgetretenen Kameraden, was mit aufrichtigem Bebavw empfunden wurde, wurde Kamerad Gg. Schwan einftiim11! gewählt. Der Vorstand besteht demnach aus den Hen^ Louis Petri III., 1. Vorsitzender, Emil Fischbach, 2. S.-0 sitzender; Moritz, Flett, Rechner; Ph. Nau, Schriftführtt H. Demuth, PH. Horeyseck, L. Bourgeois, K. Kod G. Zeiter und G. Schwan, Beisitzer. — Wir rufCILL Veteranen-Verein seinen alten Wahrspruch zu: „In fest. Im Sturme treu für Kaiser, Fürst und Vaterlari • ** Maskenball. Am Sonntag dem 5. Februar der Gießener Zither - Klub (Wohlthätigkeitsver einen großen Maskenball im Cafs Leib ab. Der war so besucht, daß es schwer hielt, einen Platz für Gruppenaufführungen abzusperren. Von Herrn ^nnM Schmidt jun. wurde eine Elsässer Bauerngruppe vorgeftH welche an Eleganz und guter Einschulung nichts ZU wuniiv übrig ließ. Nach der Demaskierung wurde die Geisterst^ 4 W gjujtlä«! jaß ein Platz straße zu 25 Mark. W 98 Tmlwh ' Faßwegl auf 1,25' mit dem' wibeihani strafe vot Gi 1238 Ne 8 Am 189 W, in i unb farbig b'«W|je£ 5 Uhr tu chirgebtn. Sieh Ne! Hülfechüch Särge für werden un welche Nftoloni elWreichei Gie 7 H Ai « Ä Witg. ’ftk, 7'M Weigerung: JO 5 70 „ s "Jifc u'e , 26 ' ft 31ab beinahe vierthalb Millionen Bewohner. zusetzen und offeriren beispielsweise: 6 Mtr. solid. Galene z. Kleid k. M. 1232 1228 Gnauth. 1233 118 1247 49 cm jur 1899. 1246 1226 C. Röhr & Co 1217 Ver- 60 rm Buchen-Scheit, wieder eingetroffen bei 1241 Fh. Herrmann « 1225 Schwerer. 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Aus der Zeit für die Zeit. Vor 98 Jahren, am 9. Februar 1801, wurde zwischen Frankreich und dem deutschen Reiche der Friede von L üneville abgeschlossen, durch welchen die deutsche Nation durch Abtretung des linken Rheinufers in ihrer Gesamtheit einen Verlust erlitt, der ihre politische Unabhängigkeit be- Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. ai'zugeben. Gießen, den 6. Februar 1899. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Wolff. Nutz-undBrennholz- Versteigerung. Montag den 18. Februar 1899, vormittags 10 Uhr anfangend, sollen im Gemeindewald Königsberg folgende Holzarten versteigert werden: Zusammenkunft zur bestimmten ockinde auf bem Vicinalweg Aibach— Ntenrob am Waldeingang. Albach, am 5. Februar 1899. Droßh. Bürgermeisterei Albach. Ausserd. neueste Eingänge f. d. Frühjahr- und Sommersaison. Mod. Kleider- und Blousenstofife in allergrösster Auswahl versenden in einzelnen Metern, bei Aufträgen von 20 Mk. an franko Oettinger & Co., Frankfurt a. M., Versandhs. Stoff z ganz. 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Auch ist der Eintrittspreis ermäßigt worden. Alles nähere im Anzeigenteil dieses Blattes. -1. Bekanntmachung, betreffend: Das Beschneiden der Hecken. Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- und Feldbesitzer die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fuhr- oder Fußwegen etnfriedigenden Hecken in jedem Frühjahr bis zum 1. März auf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite zurückzuschneiden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntntß gebracht, daß Zu u iderhandlungen auf Grund des Art. 31 des Feldstrafgesetzes mit Geld« strafe von 1 bis 10 Mark bestraft werden. Gießen, den 4. Februar 1899. Großherzogltche Bürgermeister.ei Gießen. Der Anfang ist im Distrikt Todmal am Frankenbacher Feld. Gleich nach vorstehender Versteigerung, gegen 2 Uhr nachmittags, kommen unterhalb der Oberförsterei Strupbach, an dem Vicinalweg Königsbergs Bieber, 13 Stück Kirschbaumstämme mit 5,49 fm, von 2 bi« 6 m Kisch geschossene Kosen sowie Pariser Kopfsalat empfiehlt 0416 H. Klotz, Gießen. Lolbersieisch ohne Knochen, amtlich untersucht, von tadelloser Qualität, per Pfund 70 Pfg., Orangen per Stück 5, 8, 10 Pfg., Mut-Grangen, per Stück 10 Pfg., Wesen - Grangen per Stück 12 Pfg., im Dutzend billiger, empfiehlt Fr.Leo ML C. Herber, Seltersweg 71. 1837 Schluß Ende Mu ar. Der Reftbestaud meines Lagers als: Sommer-Uuterhofen und -Jacken, Bänder, Strickgarne, Nähartikel u. s. w, sowie zurückgesetzte Glacehandschuhe zu nochmals reduzierten Preisen. Ladeneinrichtung zu verkaufen. L. Kattrein. Bekanntmachung, betr.: Die Stiftung des Gemeiuderatsmitglieds Friedrich Lony sen. Dies diejährigen Zinsen aus der rubr. Stiftung sollen an 8 Arme der Stadt Gießen mit je 20 Mk. vergeben werden. Bewerbungen um dieselben sind bis zum 20. d Mts. schriftlich oder mündlich bet dem Armenamt, Zimmer Ar. 2, vorzubringen. Gießen, den 4. Februar 1899. Bekanntmachung. Die Lieferung des Bedarf- des Bürgerhospitals an Kolonialwaren, tzülfenfrüchten, Seife Petroleum, sowie die Fertigung der Schuhe und Särge für Arme pro 1899/1900 soll im Wege der Submission vergeben w erden und sind Offerten hierauf verschlossen unter Beifügung von Mustern bis zum 18. d. Mts., 5 Uhr nachmittags, bei dem Armenamt, bei welchem auch die Bedingungen eingesehen, sowie die zur Submission auf Kolonialwaren rc. zu verwendenden Formularien bezogen werden können, rinzureichen. Gießen, dm 6. Februar 1899. Bekanntmachung. Die Lieferung der Stoffe zu Kleidern für arme Konfirmanden aus Ostern 1899, bestehend in Knabenanzügen von schwarzem Cheviot, mit Futter, in schwarzem Cachemir zu Mädchenkleidern, Futter dazu, weißem und farbigem Flanell, soll im Submissionswege vergeben werden und sind d^sfallfige Offerten unter Beischluß von Mustern bis spätestens 18. d. Mts., 5 Uhr nachmittags, bet Herrn Hospitalverwalter Dörr verschlossen morgens um 91/, Uhr an saugend, kommen in den Waldungen der Gemeinde Albach in den Distrikten Kreuzholz und Buchwald sagende Holzsortimente zur stmgerung: „ Buchen-Knllppel, Wellen Buchen-Reisig, rm Buchen-Stock, „ Birken-Scheit, „ Birken-Knüppel, „ Eichen-Knüppel, Wellen Eichen-Reisig, rm Eichen Stock, ,/ Aspen-Knüppel, „ Radel-Knüppel, Wellen Nadel-Reisig, rm Nadel-Stock. Hohversteigerung. MlichkOdktförstkreiMensolms Donnerstag den 10.^,'Februar 1899, Distrikt Windel» bach. Der Verkauf findet 11 Uhr vormittags auf der Eisernen Hand statt. Buchen: 8 rm Nutzscheit, 132 rm Scheite, 44 rm Knüppel, 67 rm Stöcke, 7090 Wellen (zweite und dritte Durchforst.); Eichen: 2 rm Knüppel; Erlen: 1 rm Knüppel. 1215 «tot p'ffnn fron- b i« Mriebil ■«tetatw bet $4 «’MritifienU ''ch «us dm geringen «us bem (gebiete i daß die h ™ - Vorhand» unb daher k>M 11 Mitteln des M Besten aller j "tersltzung aller j kommen erfüllen f! n die hnMr Bim ’ vaä; Lrästen Mn i in den M, v iüchern. Bon itschriften, Romm 1 neuere naturroij mgen sowie Beitr nb Don dem ord-Nnlage 21, i Still. MlchthMS. Freibank. 1169 Heute: Kuhfikislh 50 Pfg. Holzversteigerung. Versteigert werden: Montag den 13. Februar I. IS., aus den Domanralwalddrstrrkten Dörrenberg und Borkhards der Forstwartei Stornfels: Stämme: 6 Eichen von 14—40 cm Durckm, 6—12 m Länge — 6,15 fm, 5 Fichten von 19—26 cm Durchm., 13—16 m Länge — 2,44 fm, 2 Buchen von 46 cm Durchm., 7—11 m Länge — 3,03 fm, : stellte stst, n n, sondern nut yjc: em Standpunkt. I rzuheben, daß auf: ung empsohlenen l arenbranchen ju ® immentritt, eilig:: : r Ref: tgen str teterzahl ' ^rsprünglichit W JustizministM , gleichfalls W hend, befürooitd die Folge lieber Falle,»• rbs ergangen ]iö jelsstandes enM versagt, soll äter Aenderungi: 4 des Gesetzes y i dem Paragral- das Anbieten w en 2ei|W« l*' AewinneS -E falt »"« l- A der ** 6 der ober 6 bai die erlaubten Vs LS Hohversteigerung in der Lkkihenl. Oderförstcrei Sabniaa. Montag den 18. Februar l. Js., nach Zusammenkunft im Distrikt Hörnes auf der Straße Appenborn—Weitershain am Waldeingang, vormittags 10 Uhr, aus Distrikt Hörnes 8 und Range 5: Scheiter rm: Buchen: 313 1. Kl., 4 2. Kl.; Eichen: 1; Knüppel rm: Buchen: 194, Eichen: 9, Erlen: 2; Reiser rm: Buchen: 388, Eichen: 14; Stöcke rm: Buchen: 73 Nähere Auskunft erteilt auf Verlangen Forstwart Leyerer, Odenhausen. Papiermühle, den 7. F^br. 1899. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Sandsteine weiße und rote, in jeder Größe und von ganz vorzüglicher Beschaffenheit, liefert roh oder bearbeitet billigst frei Waggon Groß-Blankenbach. Feter Müller Eichenberg 0420 Post Sailauf, Unterfranken. Heute Donnerstag iMeizel- 1 Birke mit 0,86 fm, und 1 Elsbeere mit 0,27 fm; Scheiter: 1001 rm Buche 1. Kl., 192 rm Buche 2. Kl, 1 rm Birke. Knüppel: 271 rm Bucke, 25 rm Eiche (13 rm 3 m lang), 14,5 rm Nadelholz (9 rm 3 m lang), 1 rm Erle. Aeistg: 868 rm Buche, 36 rm Eiche, 10 rm Nadelholz (Schichte). StöLe: 211 rm Bucke, 3 rm Nadelholz. Das Holz sitzt an und in näckster Nähe der Hungen-Äckotterftraße. Das zerstreut sitzende Holz wird nicht vorgezeigt und das mit Kalk gespritzte Holz mcht versteigert. Nähere Auskunft erteilt der Großh. Forstwart Hofmann zu Stornfels. Beginn der Versteigerung vormittags 10 Uhr an dem Schmttpunkte der Hungen'Sckotterstraße und der Ulfa-Gonterskircher Kreisstraße. Eichelsdorf, den 3. Februar 1899. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Trautwein. Ehringshausen, den 6. Febr. 1899. Schellfische, Kabliau, Zander, Schollen, Fluß- hechte, lebende Karpfen, Schleie, Forellen eingetroffen. 310 Prompter Versandt nach auswärts. ma2,ftr- I. M. Schulhof, Kolonialwaren- und Delikatessengeschäft. i blt “ an "“"h einfti*'^ Ä S« itzer- -u: ,.M| r, 8^ 5 ^ !9 yufneu«nyni uu»yt|uyii. Wie wir er- , drohte. Wohl erhielten die deutschen Reichsstände in den bedeutender Ueberschuß erzielt worden sein, I Bistümern und Stiften auf dem rechten Rheinufer reichliche Entschädigung. Allein Deutschland verlor bei diesem Ausgleichsverfahren etwa 1150 Quadratmeilen an Gebiet und slsten 54q, . Urkunde 26 j zur allgemeinen Zufriedenheit ausgeführt '^vlogie ZZ N fahren, soll ein bedeuten^-'' ert 'Ufsklass,was dem Verein nur zu wünschen ist, denn sämtliche Ueber- ?nner: schüsse werden, wie bekannt, zur Kleidung hiesiger armer stillte 120 «T Kinder am Weihnachtsfeste verwendet. — Am nächsten Student Samstag hält der Verein seinen zweiten Maskenball im 's Standes 16 N H W Leib ab. Wer sich einen vergnügten Abend machen Gewerben «ill, dem sei der Besuch dieses Balles empfohlen. Auf viel- N 40 m - - — ■ ‘ --- ——- Qr-C Pers»'» ^entneti|m h ’n ln der Re, Eingesandt. Gießen, 8. Februar 1899. Nachdem wir in Erfahrung gebracht haben, daß einige Herren, welche bet der Aufführuna des Theaterstücks mitgewtrkt haben, nicht recht Lust haben, die Aufführung zu wiederholen, versäumen wir cs nicht, uns an Herrn Ritsert mit der Bitte zu wenden, dafür Sorge zu tragen, daß die Aufführung deS Theaterstücks sowie deS lebenden Bildes wiederholt wird. Wir hoffen sicher, daß unS diesmal unser Wunsch erfüllt wird. Vielleicht ist eS möglich, da« Theaterstück sowie das lebende Bild bei der Osterteier aufzuführen. ____________Diele Mitglieder de» Ev. Arbeitervereins. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 8. Februar. Eine Interpellation betreffend die Ausweisungen aus Nordschleswig wird noch im Laufe dieser Woche dem Reichstage zugehen. Die Interpellation sollte schon früher eingebracht werden, allein die Erkrankung des Abgeordneten von Nord-Schleswig verursachte einen Aufschub. suppe. Morgens: Wellfleisch, sowie frische Bratwurst mit Sauerkraut, wozu freundlichst einlabet 0426 lean Brunner. 1 - A<$ EL der Gießener Zitherklub, ei da wird's wieder schön! Großer Eiitrek-Mastenball Samstag, den 11. Februar, abends 8 Uhr Cafe Leib. Alles Nähere später. Mitglieder frei. NB.: Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß nur halbe Preise genommen werden, damit sich ein jeder noch mal recht amüsieren kann. __1231 Mr hält den großen Entree-Maskenball? Ingenieurschule zu Mannheim (vormals in Zweibrücken). Fachschulen für Maschinenbau und Elektrotechnik. Beginn des Sommersemesters: Mittwoch, den 13. April. Daa ausführliche Schulprogramm wird durch das Sekretariat kostenlos übersandt. 1230 Der Direktor: P. Wlttsack. Vermietungen 0425] Ein schönes Mansardenloais, bestehend aus 4 Zimmern. Küche, abgeschl. Vorplatz und allem Zubehör, per 1. April zu vermieten. Steinstratze 46, I. Bahnhofstraße 66 schöne Wohnung, 1. Stock, 5 Zimmer, Küche mit Wasserleitung, Bleichplatz rc., per Mai zu vermieten._____________1239 1221] Kirchstratze 2 ist vom 15. Februar ab eine schöne Wohnung von 4 Zimmern, Küche und Zubehör zu vermieten. Näheres bei Herrn Agenten Klees und Alicestraße 23, II.__________ 0422] Ein schön möbl. Zimmer zu vermieten. Schulstratze 10, III. 0423] Zwei Arbeiter können Logis erhalten. Bahnhofstraße 26, I. 1216] Stall mit Bodenraum in der Nähe der Stadtkircke zu vermieten. Näheres Marktplatz 17, im Laden. Mietgeluche Groß, trock. Fagerrijume zu mieten gesucht, evenll. mit Stallung. Kölner Konsum-Anstalt. C. F. Hacken berg. 1242 Zwei große, gut möblierte Zimmer, möglichst mit Pension in ruhigem Hause zu mieten gesucht. Offerten unter Nr. 0421 an die Ex- pedition dieses Blattes erbeten. Offene Stellen 1235] Ein braver, williger Junge in die Lehre gesucht. Friedrich Georg, Kunst- u. Handelsgärtner, Seltersweg 41. ZweitM-Amme per sofort gesucht. 0427 Näheres in der Expedition d. Bl. 1222] Zum baldigen Eintritt wird ein braves Dienstmädchen vom Lande gegen guten Lohn und bei Vergütung der Reisekosten gesucht in der Apotheke zu Grotzen'Linden.__ 0424] Williges Mädchen zu baldigem Eintritt gesucht. ____________Ludwigstratze 38, part. 1236] Zuverlässiges Mädchen gegen guten 2ohn auf sofort gesucht. _______________Seltersweg 71, II. 3ii verknusen Fuchsstute bjähng, geritten und gefahren, wegen Uebersüllung des Stalles sofort zu verkaufen. Angebote unter Nr. 1213 an die Expedition dieses Blattes. Gießen, den 7. Februar 1899. 0428 Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verluste unserer guten Mutter, sowie für die trostreichen Worte der Herrn Pfarrer Euler sagen innigsten Dank Geschwister Magen. Grummet, Keu und Stroh (Handdrusch) zu verkaufen bei 1219 Dern Wwe«, Frankfurterstraße. IweifpännigerWagen zirka 100 Gentner tragend, zu verkaufen. W. Schlag Wwe., Hausen bei Gießen. Perslhiedenes Die Licenz für einen in sämtlichenKulturstaaten patentirten automatischen Bedarfs- Massen-Artikel in Deutschland geschützt durch ist für Giessen und grösseren Bezirk unter sehr günstigen Bedingungen an eine solvente Persönlichkeit zu vergeben. 1224 Hoher Gewinn nachweisbar, da der Artikel ein ausgesprochenes Bedürfnis weitester Kreise und eine Konkurrenz nicht vorhanden Offerten nur von Selbstreflektanten unter Darlegung ihrer Verhältnisse an Haasenstein L Vogler, A.-G., Frankfurt a. M., unter K. K. 586. 1220] Flottgehendes Manufakturwaren • Geschäft in lebhaftem Land- t städtchen mit Bahnstation (ca. 45 Mille Umsatz) ist aus Gesundheitsrücksichten zu verkaufen oder zu verpachten. Offerten I unter 0. 8.1220 befördert die Exved. d. Bl. Deuteohe Bahnmeistersclmle Arnstadt LThr.h Wegebau- u. Tlefban-Sohule. Lehrgang: 3Semester: Staat).Prüfungen. Staatscommfssar. Sem.-Anf.: Nov. n. Mai. Schluß Sonntag den 12. Februar. Panorama Photoplastik Neueu-Bäue 1. Diese Woche letzte Serie: Erinnerungen aus dem Aeldzuge 1870/71. Di- Schlacht det S-»a» in zehn prachtvollen ' plastischen Natur-Aufnahmen. — Einzig in seiner Art. — U. A.: Der Angriff der französischen Kavallerie gegen das 5. und 11. Armee- Corps, Floing, das Maasthal, die 83er im Laufschritt, die 46er und 5. schles. Jäger, die franz. Kavallerie in wilder Flucht, 1. Bataillon 95er, die 32er, 43er, 82er und 87er, das 13. Hess. Husaren- regiment rc. rc.1110 Giessener Stadttheater. Donnerstag den 9. Februar 1899. Erhöhte Preise. Gastspiel des Hofopernsängers Htto Werner vom Hoftheater zu Darmstadt. Unter gefl. Mitwirkung von Mitgliedern des Bauer'schen Gesangvereins. Die Fledermaus. Operette in 3 Akten von Johann Strauß. Anfang 8 Uhr. Ende 10V, Uhr. Vereine Pioniere. Morgen Donnerstag abends 9 Uhr: 1245 Darmstädter Haus. Todes-Anzeige. Allen Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unsere unvergeßliche, liebe Gattin, Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante fran Eleonore Keil, geb. Ricker heute morgen um 6»/3 Uhr nach schwerem Läden verschieden ist. Familie Keil. Gießen, den 8. Februar 1899. Die Beerdigung findet Freitag mittag 12 Uhr vom Sterbehause Rittergasse 16, aus statt. 1244 Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. Fünfter Vortrag Mittwoch den 15. Aeöruar 1899, 7*/2 Uhr, in der großen Aula der Univerfität. Hm General-KouM K. v. Kesse-Wartegg (fuffrn): Kiautschou und Schantung. (Nach eigenen Erfahrungen.) Karten für Nichtmitglieder zu Mk 1.60, für Studenten und Schüler zu 50 Pfg. in der Krebs'schen und Nicker'schen Buchhandlung. Nach dem Vortrage findet um 9 Uhr ein Essen, Gedeck zu 2 Mk., im Hotel Großherzog von Hessen statt. Teilnehmer wollen fich gefälligst bis Sonntag einschließlich daselbst einzeichnen. 1212 Der Vorstand. 1234 Concordia. Unser diesjähriges W* WaskenM -Ai findet laut Karte Sonntag den 12. Febrnar 1899 st-u Anfang aöends 7 Ahr 598/io Minuten. Freunde können durch Mitglieder eingeführt werden. Gtheimkarten bei C. Fr. Conrad, Mäusburg 15. MniMkhnMte in Mdbttg. Mit den hiesigen Krämermärkteu find von nun an stets auch Niu-viehmärkte verbunden. Es finden demnach an folgenden Tagen hier Rindviehmärkte statt: am 15. Februar, 22. März, 26. April, 17. Mai, 14. Juni, 12. Juli, 9. und 30. August, 27. September, 25. October, 22. November und 20. Dezember 1899. 1229 Friedberg. Das Markt-Komitee. 4°/o Aulehen der Freiherrn von Nordeck zur Rabenau d. d. 16. September 1862. Der noch im Umlauf befindliche Rest des obigen Anlehens wirb hiermit zur Rückzahlung auf den 1. Mai 1899 gekündigt. Die Einlösung der Partialobligationen denen alle nach dem 1. W 1899 fälligen Zinsscheine beizulegen sind, erfolgt entweder bei dem Bankhause Arou Heichelheim in Gießen, oder bei der Freiherrlich von Nordeck zur Rabeuau'scheu Rentei in Londorf. Londorf, den 1. Februar 1899. Freiherrlich von Nordeck zur Nabenau'sche Rentei in Londorf. Schmidt, Rentmeister. 1211 Donnerstag Abend eintreffend: Eendung ledendstischrr großer Sihellfislhe p. W. 28 W Kölner Konsum -Anstalt ie Heutige Kummer umfußt 10 Seiten. dngntyl. gidjcnili-^ 'N Knnah«'p0 guljfflXD 1 gtöalrioit, Der Tc Nachfolger d ta Jahre C< g önn im rott' «.rrsohner Ti mich, ob Agi irtchirn ober Sagen geschl wenn die Sc haben alle öl nufgtfät, J nnb wie der e üemard, von skiinNochsoltzer sgMesir, bos M diese ni Der L< i Dirken iml I schnitte teile i aMhesber • WhelmI.t ! den er an d i Organist \ ßch hemrgl > Wrfrfli w Irin alte ft'Nt zu roe ^äse gelöst ho iüi< beutle 5 ste al< kDtlt, dann k -welcher am 3 i&ben ausgeh Die V A "och in fn wwm bauerti Este (ort Mm al üaM er am damit fa »of)l ‘Mt »QI W gehab llnendl Verden, das hi l