'Sa°00006 «e. z SPOCQojj !lSsch«Ii! 69T1 a. «ata. US-•»„ •Wä*** Däihiu, Rektor. ' Die Haup,quellen: Hesra- Mlor-KuesseundIckeoeu. futOe, (inb feit lange be- rannt bur* unübertcffent ■unbNmfiator^foroie usn>. Versand« 888 - gewonnen-, das im tzanüel M, M W uutisti<6es und Wv^nnn-rn im Mt- lurgbrauerei ien 3619 tCen Meu.Hesekkschast. ner Bräu la) Bräu genannten echten Bierei gleich v bocMeinea und triftiges ST. 5757 Botb II., Giessen. ?DTs ädern ir dir Kugelspitzfedetik irägendes Nähr- «ri ! gungsmittel. Z™ *?8 . "Gebrauch et an Stelle reu »» affee; namentlich Bleichsucht, ;Convale8cenz- S*3JSS ksus ' sram mpfehlecswert. 2.50 . 1877 gd Progerien.__, )OU Sonntag den 8 October 1899 Nr. 237 Erstes Glatt. Meßmer Anzeiger Keneral-Mlzeiger K«u«-«r »•« «njtije« zu Bet aechmittLGs für Bea Sm «schriumd« fhionntr ttf Bst*. » «hr. Bei Postbezug S Mark 50 iierteliäkvti<^ vierleljädrlich 2 Mark 20 P1-. menathd) 75 BtH, mit Brrngerlohu. Äle Sn|eiguu@ennitt(uBf*fteSen M In- tnü SnlümH» mchmeu Änjfifen für Bat Gießarrr Lnzrizer artyeei. 9tNk« »«N4 mit Ku»tu*w M ÄeetefB. *W Weimer wcBen Bem Ztayiyr «,Sche»Ütch Biecmel Beiyfcjt. Anrts- unb Anzeigeblcrtt für den ALreis Gieren. ÄtBeitUr., SzpetzitiBU und Druckerei: 9t. 7. GratisKeitage«: Gießener FamMenbtätter, Irr heische Kandvitt, Klätter für hessische RolKsKunLe. ____ ABrrsie für Depeschen: A*|d«et titfM. Fernsprecher Nr. 51. AmtlicherHril. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche zu Leihgestern. Nachdem in Leihgestern die Maul- und Klauenseuche srloschen und die Desinfektion vorschriftsmäßig ausgeführt worden ist, werden alle angeordneten Sperrmaßregeln wieder aufgehoben. Gießen, den 7. Oktober 1899. Großh. Kreisamt Gießen. I. V.: B o e ck m a n n. Bekanntmachung. Betreffend: Dermittelungsstelle für An- und verkauf 'von Zuchtvieh. Nachdem der Ausschuß des landw. Provinzialvereins in der Sitzung vom 14. d. Mts. die Errichtung einer Vermittelungsstelle für den An- und Verkauf von Zuchtvieh im Anschluß an die Geschäftsstelle des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen in Alsfeld beschloffen und die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt hat, bringe ich dies hierdurch mit dem Bemerken zur Kenntnis der Viehzüchter in der Provinz Oberhessen, daß die Vermittelung unentgeltlich erfolgt. Zweck der Vermittelungsstelle ist, Käufern und Verkäufern von Zuchtvieh der Vogelsberger und Simmenthaler Nasse (Herdbuchtiere) das Handelsgeschäft durch Nachweis entsprechender Kaufs- oder Verkaufsgelegenheit zu erleichtern. An der Geschäftsstelle werden zu diesem Zwecke Register geführt, in welche nach der Reihenfolge der Einläufe die Kaufs- bezw. Verkaufsanmeldungen eingetragen werden. Bei zum Verkauf angemeldeten Tieren teilt die Geschäftsstelle den evtl. Käufern die Namen der Besitzer der fraglichen Tiere, das Geschlecht, Alter, die Nasse und den evtl, geforderten Kaufpreis mit. Bei Anmeldungen zum Verkauf von Tieren hat der Besitzer die entsprechenden Angaben auf eine von ihm zu unterzeichnende Anzeigekarte zu machen, welche von der Geschäftsstelle, den Zuchtvereinen und sämtlichen Großh. Bürgermeistereien der Provinz bezogen werden können. Die Verkäufer verpflichten sich, wenn Käufe perfekt geworden sind, dies der Vermittelungsstelle anzuzeigen. Indem ich diese neuen Einrichtungen den Landwirten der Provinz zur gefl. Benutzung empfehle, bitte ich, insbesondere die Organe der landw. Vereine und der Zuchtvereine, gegebenen Falles, auf dieselbe aufmerksam machen zu wollen. Laubach, den 25. August 1899. Der Präsident des landwirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberheffen. Friedrich Graf zu Solms-Laubach. Gießen, den 6. Oktober 1899. Betreffend: Wie oben. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen au die Großh. Bürgermeistereien de- -kreise-. Die im Vorstehenden geschilderte Einrichtung empfehlen wir Ihnen bei An- und Verkauf von Faselvieh für die Gemeinden zu benutzen; es werden dabei voraussichtlich die Schwierigkeiten, die seither vielfach bei der Beschaffung des Faselviehs beklagt wurden, gemildert und allmählich beseitigt werden. Aber auch für An- und Verkauf von männlichem und weiblichem Zuchtvieh überhaupt wird die Vermittlungsstelle bei der stets zunehmenden Wichtigkeit des Besitzes von reinrassigen Herdbuchtieren große Bedeutung haben. Jntereffenten wollen Sie daher hierauf Hinweisen, v. Bechtold. Bekanntmachung. Zur Regelung des Verkehrs über die Notbrücke in der Moltkestraße, welche einen Ersatz für die dermalen im Bau begriffene bildet, haben wir folgende Anordnungen getroffen : 1. Das Befahren der Notbrücke mit Karren oder kleinen Wagen aller Axt, auch Kinderwagen, ebenso das Schieben von Fahrrädern auf derselben ist verboten. 2. Ebenso ist das Stehenbleiben und Begehen der Notbrücke in größeren Trupps untersagt. Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften werden mit Strafe geahndet. Wir sprechen die Erwartung aus, daß obige Anordnungen genau befolgt werden. Gießen, den 7. Oktober 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. Bekanntmachung, Betr.: Erlaß einer Polizeiverordnung über das Befahren der Kaplansgaffe zu Gießen. Die nachstehende Polizeiverordnung für die Stadt Gießen bringen wir hiermit wiederholt zur öffentliche» Kenntnis. Die Schutzmannschaft ist angewiesen, jede^Uebertretung «nnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 4. Oktober 1899. Großherzogliches Polizeiamt. Muhl. Betr.: wie oben. Polizei-Verordnung. Auf Grund des Art. 56 der Städteordnung wird nach Anhörung der Stadtverordnetenversammlung mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 16. März 1899 zu Nr. M. d. I. 7375 für die Provinzialhauptstadt Gießen verordnet wie folgt; § 1. Das Befahren der KaplanSgaffe mit Fuhrwerken ist nur in der Richtung von der Bahnhofstraße nach dem Kreuz zu gestattet. § 2. Alle durch die Kaplansgaffe gehenden Fuhrwerke dürfe« nur im Schritt fahren. § 3- Zuwtderhandlungen gegen vorstehende Bestimmungen werden nach § 366 pos. 10 des Reichsstrafgesetzes mit Geldstrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu vierzeh« Tagen bestraft. Gießen, den 27. März 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. _________________Muhl.__________________ Bekanntmachung. Wir sehen uns veranlaßt, den „Großen Steiuweg" zwischen der Moltkestraße und der Straße „In den Eichgärten • zur Vermeidung fernerer infolge des dermaligen schlechten Zustandes der Fahrbahn mit dem Transport von Fuhrwerken unvermeidlich verbundenen Tierquälereien für den Fuhrwerksverkehr bis auf weiteres zu sperren. Deu Feuilleton. Berliner Brief. ^Plaudereien aus der Kaiserstadt.) (Nachdruck verboten.) gefährlicher Eindringling. — Der „olle ehrliche" Wolff. Monaco in Berlin. — Ein Zdyll im Grünewald. Berlin, 5. Oktober 1899. Der Großstädter hat merkwürdige Passionen, gute und schlechte. Zu ersteren ist gewiß die überall hervortretende Liebe zu den Blumen zu zählen, die ihm im Zimmer oder auf dem Balkon mit der trostlosen Aussicht auf Häuser und wieder Häuser einen matten aber doch unendlich wohlthuenden Abglanz von der herrlichen Natur da draußen geben sollen, in der ihr glücklichen Landbewohner und Bürger der kleinen heimlich-schönen Städte mit den köstlichen Stadtmauer- Promenaden den ganzen Frühling und Sommer umherschweifen konntet. Kein Wunder, daß er sich den Balkon, den nachgerade jede Wohnung der neueren Stadtteile schmückt, mit wildem Wein umrankt! Die leuchtenden Herbstfarben dieses dankbaren Pfleglings geben gerade jetzt manch grauer eintöniger Straße, ein ganz anderes Gesicht mit beinahe italienischen Anflügen, zumal wenn im Dämmern ein paar Lampions oder bunte Ampeln entzündet werden. Natürlich teuft der Berliner auch auf diesem Gebiete mit Vorliebe Neuheiten, und so sieht man denn zu seinem Erstaunen augenblicklich in allen Blumenhandlungen einen alten Bekannten von nicht gerade glänzendem RenommL als Wunder des Herbstes und originellsten Zimmerschmuck auftauchen: die braune Zwiebel der giftigen Herbstzeitlose, die ihre blaffen, krankhaft erscheinenden Blüten ohne Erde und Wasser treibt! Selbstverständlich kennen die meisten die Gefährlichkeit dieser sonst nur in schnöden Bierpantscher- Kreisen beliebt gewesenen Unholdin nicht und geben ahnungslos ihr Geld für eine gewiffenlos angepriesene Spielerei | aus, die der Familie möglicherweise vielen Kummer bereitet! Eine noch schlimmere Giftpflanze, deren Umgang manch Kind guter Eltern ins Verderben gelockt hat, wird jetzt draußen in Moabit gekennzeichnet, wo der große Spielerprozeß tagtäglich neue Einblicke in die seltsame Welt der noblen Laster gewährt! Wolff heißt der Ehrenmann, durch dessen Eintritt in den Klub der Leichtsinnigen, die sich schön- färberisch-witzig die Harmlosen nannten, sich das bisher blanke Wappenschild manches jungen Edelmannes mit häßlichen Flecken verunziert hat. „Wenn man den Wolf nennt, kommt er gereimt!“ heißt es im Volke; aber dieser Blutsund Bundesbruder des „ollen ehrlichen Seemann" ist auch als Wolf aus der Art geschlagen. So oft auch sein Name die Hallen des Sitzungssaales durchklingt: er hütet sich, seinen sicher gewählten, unbekannten Schlupfwinkel zu verlassen. Der alte Zuchthäusler weiß viel zu gut, daß die strafende Gerechtigkeit ihn mit ganz besonderer Auszeichnung behandeln würde, und überläßt die von ihm bethörten und gerupften Lebemänner, die bisher eine tadellose Vergangenheit hatten, ihrem Schicksal! Wer die Großstadt doch von diesen Giftlingen säubern könnte! Tausende von jungen, hoffnungsvollen Männern würde er dem Abgrunde der Schmach entreißen, tausende von Familien vor der Trauer um den verlorenen Sohn be- wahren, der von Stufe zu Stufe sinkt und schließlich im Schlamme der Großstadt zu Grunde geht oder sein junges Leben verzweiflungsvoll in den Reihen der Fremdenlegionen anderer Nationen opfert! Auch der Name Monaco drängte sich bei diesen Verhandlungen manchmal in unser Ohr. Ist doch Monaco das glänzende Centrum der Spielerwelt! Wem Fortuna ein 'paar tausend Mark Spielgewinnst in die Tasche gezaubert hat, den treibt es mit unheimlicher Gewalt in diesem Hauptquartier des Spielteufels, dieser abscheulichen Pestbeule der gesamten Kulturwelt, sein Glück zu versuchen. Wie viel Glück liegt in dem schönen Monaco begraben! Unzählig viele Thoren sind der fürchterlichen Spinne ins Netz gegangen und haben sich aussaugen lassen, um dann, sich und die Welt verfluchend, zum Revolver zu greifen! Wie viel schlaflose Nächte müßten die Veranstalter und Schürer dieses Höllenfeuers der Leidenschaften haben, wenn sie ein Gewissen besäßen! Aber glücklicherweise: sie habe» keins! Der Fürst von Monaco, dessen Einkünfte zum großen Teil aus den Pachtgeldern der Spielbank bestehen, sitzt huldvoll unter den Ehrengästen des geographische« Kongresses und spricht über Tiefseeforschungen und wird gefeiert ob seines wissenschaftlichen Ernstes, während im Iu- stizpalast der Name seines Ländchens uns wie das Zischen einer schillernden Klapperschlange ans Ohr schlägt! Ein sarkastischer Zufall freilich, wie er nicht alle Tage geboren wird und fein genug, daß ihn nur die wenigen bemerken, die das Nachdenken nicht verlernt haben! Die lieben Berliner Zeitungen halten sich krampfhaft an die Tiefseeforschungen ! Aus dem Wüst und Lärm des Tages führt mich ein Freund heute hinaus in den Grünewald. Mit Kartoffeln und Kastanien verproviantiert, machten wir uns auf die Hirschjagd, ohne dabei Jagdfrevel zu begehen. Auf de« Lockruf meines Begleiters hatten wir bald ein paar der zutraulichsten schönen Tiere in unserer Nähe, die mit sichtlichem Wohlbehagen unsere Früchte verzehrten. Und immer mehr wagten sich heran, um an dem leckeren Mahle teilzunehmen; zuerst noch scheu und mißtrauisch, bald aber dreister und dreister werdend und die stehen bleibenden Spaziergänger während des Knusperns neugierig musternd. Hundert Schritte von uns begannen die Gärten der Villenkolonie, fauchte die Dampfstraßenbahn vorüber, raffelte» vereinzelte Großstadtdroschken und hier durchwuschelte ein besonders keckes Mitglied des edlen Rudels die Düte einer alten Dame, die sich uns angeschlosien hatte, nach Leibniz- Cakes: ein Idyll noch im Bannkreise Berlins, das nur wenige vermuten ... A. R. Interessenten bleibt es überlassen, selbst für eine geeignete Herstellung der Fahrbahn Sorge zu tragen. Jedenfalls muß aber vor jedem weiteren Befahren der Straße uns hiervon Anzeige gemacht werden. Gießen, den 4. Oktober 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. ___Muhl.__ Gefunden: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Rosenkranz, 1 Regenschirm, 1 Kinderwagenkissen, 1 Halstuch, 1 Strickbeutel, 1 Taschentuch, 1 Sielscheid und 1 Hundemaulkorb. Zugelaufen: 1 junges Huhn. Gießen, den 7. Oktober 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. Die Kriegsgefahr in Südafrika. lieber den Stand der Dinge in Südafrika liegen heute nur spärliche Nachrichten vor. Die auch von uns wiedergegebene Meldung des „Reut. Bür." aus Bloemfontein, die englischen Truppen hätten bei Kimberley die Grenzen des Oranje-Freistaates überschritten, ist bisher nirgends bestätigt worden. Möglicherweise hat nur eine Rekognoszierung durch eine stärkere Patrouille stattgefunden, oder es liegt gar nur eine unbewußte Ueber- schreitung der Grenze vor. Jedenfalls hat England nicht das geringste Interesse daran, den Ausbruch der Feindseligkeiten irgendwie zu beschleunigen. Auch über ein Ultimatum des Präsidenten Krüger an die britische Regierung, in welchem er, wie von verschiedenen Seiten gemeldet wird, die Zurückziehung der englischen Truppen von der Grenze Transvaals innerhalb 48 Stunden verlangt, ist in Londoner amtlichen Kreisen angeblich nichts bekannt. Indes ist die Lage so hochgradig gespannt, daß der tatsächliche Kriegszustand jeden Augenblick eintreten kann. Davon scheint man auch in London überzeugt zu sein, und es wird daher mit den Ausgaben nicht mehr gekargt. Nach einer Meldung des „Reut. Bür." hat der Lord-Schatzkanzler bereits die vorläufigen Ausgaben für die militärischen Vorbereitungen zur See in der Höhe von drei Millionen Pfund angewiesen. Die Regierung wird ohne die Genehmigung des Unterhauses diese Summe nicht überschreiten und das Unterhaus ersuchen, ihr eine Summe für die weiteren Ausgaben zur Verfügung zu stellen, die acht Millionen nicht überschreiten werde. Die Militärbehörden trafen eine Verfügung über die Einzelheiten in Betreff der Einrichtung und der Verteidigung einer Verbindungslinie durch Natal, die eine ausreichende Anzahl von Feldlagern enthalten soll zur Aufspeicherung von Lebensmitteln und zur Rast der Truppen, sodaß die Truppen sofort nach ihrer Ausschiffung in die Front vorgeschickt werden können und Stockungen im Marsche vermieden werden. Die Effektivstärke der nach Südafrika bestimmten Truppen wird 40000 Mann überschreiten. Der „Daily Telegraph" weiß aus Charlestown vom 3. d. Mts. zu berichten: Johannesburg könne sich nicht ernstlich verteidigen, und Prätoria sei trotz seiner/ sonst gut ausgerüsteten Forts sehr wenig widerstandsfähig. Das Heer der Buren sei nur eine große undis- eiplinierte Freifchar von etwa 20000 Mann. Derartige vage Meldungen verfolgen natürlich lediglich den Zweck, in London über die Prekäre Situation der Engländer in Südafrika hinwegzutäuschen. Bezeichnend für die wirkliche Stimmung im englischen Lager ist eine dem Ober- kommandanten General Redvers Buller zugeschriebene Aeußerung. Als man ihm mitteilte, daß die angeblich 15000 Mann starken englischen Truppen am Kap bis zum 15. Oktober auf einen Stand von 40000 Mann gebracht sein werden, soll der Obergeneral erklärt haben, er benötige 7 5000 Mann, da dieGegner über 45000 Mann verfügen. Als Hütte die Lage in Südafrika noch einer besonders grellen Beleuchung bedurft, taucht nun auch plötzlich ein alter Bekannter aus der Zunft der Strauchritter, Herr Dr. Jameson, aus der Versenkung wieder auf, und zwar nahe demselben Pitsani-Potlugo, von wo er im Jahre 1896 feinen berüchtigten Einfall in das Gebiet der Südafrikanischen Republik unternahm. Jameson hat, wie englische Quellen aus Kapstadt ganz ungeniert melden, angeblich im Mata- beleland ein britisches Freikorps gebildet und bereitet sich nun vor, seinen 1896 verunglückten Einbruch, diesmal offiziell von Herrn Chamberlain legitimiert, zu wiederholen. Voraussichtlich wird er damit ebensowenig Glück haben, als vor drei Jahren, denn nach den jetzt ein- getroffenen weiteren Einzelnachrichten haben die Buren an der ganzen Nordwestgrenze der Republik mehr denn genügende Truppen konzentriert, um einem neuen Jameson- rinbruche oder einem Einfalle des Obersten Baden-Powell, ^blcher ein ähnliches Korps um seine Freischärlerstandarte geschart, erfolgreich zu widelstehen. An dem Popoflusse und der sogenannten Rhodesfurth stehen 3000 Buren unter cwT «opimanbanten Grobler, zu denen, ihren rechten Flügel bildend, noch das Waterbergkommando, etwa 1500 ftnrt kommt. Die eigentliche Westgrenze schützt das Nustenburg- und das Lichtenberg-Kommando unter General Aalatn. Mafeking gegenüber stehen im ganzen 4 bis 5000 Mann mit 4 Batterien Artillerie. Die Südwestgrenze schützt Oberst Cron je, während der bekannte Kommandant Schalk Burger die Truppen der Ostgrenze (Zwaiziland und Portugiesisch-Ostafrika) führt. Das Potschefdtroom- Kommand ist nach Bloemhof zum Schutze der Grenze gegen die Kapkolonie hin abgegangen. In manchen englischen Kreisen ist man immer noch bestrebt, auf die Erhaltung der Friedens hinzuwirken. So nahm der geschäftsführende Ausschuß der nationalen liberalen Vereinigung gestern eine Resolution an, in welcher erklärt wird, daß die drohende Lage in Südafrika durch die bestehenden Differenzen nicht gerechtfertigt sei, und das Bedauern ausgesprochen wird, daß der Streit Über die Frage des Wahlrechts auf den Boden der Suze- ränitätsfrage hinübergeraten sei. Die Resolution drückt ferner die Hoffnung aus, daß Transvaal jetzt das Wahlrecht nach fünfjährigem Aufenthalt bewilligen werde, da es die Versicherung erhalten habe, daß seine Unabhängigkeit gewahrt werde. Schließlich wird Lord Salisbury daran erinnert, daß er für die Weiterführung der auf den Frieden abzielenden Verhandlungen veranwortlich sei. Auch die Königin Victoria soll, wie der „Daily Chronicle" betont, von dem tiefen Wunsch nach Erhaltung des Friedens beseelt sein. Nichtsdestoweniger wächst in England die Kriegspartei zusehends. Es verlautet, daß Mitglieder des letzten liberalen Kabinetts übereingekommen wären, die Politik der Regierung gegenüber Transvaal selbst gegen Harcourt und Morley zu unterstützen. Der Kampf der kleinen Burenstaaten gegen die englische Weltmacht ist kaum mehr vermeidlich. Die Buren ziehen in einen ehrlichen Krieg; sie wissen, daß sie um den Bestand ihrer beiden Staaten zu kämpfen haben. In dem Schwur, durch den sich nach 1878 die Buren zum Kampfe um die Selbständigkeit verpflichteten, heißt es: Es sind jetzt 40 Jahre her, daß unsere Väter die Kapkolonie verließen, um ein freies u»d unabhängiges Volk zu werden. Wir haben Natal gegründet, den Oraojcfreistaat und die Südafrikanische Republik, und dreimal hat die englische Regierung unsere Freiheit unter die Füße getreten. Unsere Flagge, gekauft mit dem Blute und den Thränen unserer Väter, ist nieder getreten worden. Wie durch einen Dieb in der Nacht ist uns unsere freie Republik gestohlen worden. 2ßb- wollen und können dies nicht dulden. Es ist der Wille Gottes, daß die Einigkeit unserer Väter und die Liebe zu unseren Kindern uns verpflichten, unfern Kindern unbefleckt das Erbe unserer Väter zu überliefern. Aus diesem Grunde vereinigen wir uns hier und geben einander die Hände als Männer und Brüder, feierlich versprechend, unferm Land und Vock treu zu bleiben und auf Gott blickend bis in den Tod zusammenzuwirken." Mit demselben Gedanken werden die Buren heute in den Kampf treten. Vielleicht hören wir von verlorenen Schlachten der Buren, aber kaum von verlorenem Mut und verlorener Hoffnung. Deutsches Reich. Berlin, 7. Oktober. Ausflug des Kaiserpaares nach Elbing und (Sabinen. Wir hatten ber Abreise des Kaisers und der Kaiserin von Rominten Erwähnung gethan. D§r Hofzug traf um 2 Uhr 30 Minuten auf dem Elbinger Staatsbahnhofe ein. Der Kaiser, der Jagdkostüm trug und sehr wohl und heiter aussah, und die Kaiserin, welche eine grau-grüne Robe angelegt hatte, bestiegen einen mit vier prächtigen Schimmeln bespannten Jagdwagen und begaben sich in die reich geflaggte, schön geschmückte Stadt. Der Empfang des Kaiserpaares gestaltete sich bei herrlichem Wetter besonders glänzend. Eine gewaltige Menschenmenge belebte die Straßen, und vom Bahnhof an bildeten die Kriegervereine mit ihren Fahnen Spalier, ferner sämtliche Schulen, die Gewerbe mit ihren Emblemen, 3500 Arbeiter der Schichauschen Werst, das Personal de< Blechwarenfabrik von Neufeld, endlich die Arbeiterinnen der Cigarrenfabrik von Loefer & Wolff, welche sich, 3000 hn der Zahl, mit ihren weißen Mützen und weißen Schürzen ganz besonders nett ausnahmen und Blumensträußchen vor den kaiserlichen Wagen streuten. Der 120 Personen starke Gesangverein der großen Cigarrenfabrik stimmte beim Herannahen des Kaiserpaares eine Hymne an. — Der Kaiser war durch den wahrhaft imposanten Empfang in Elbing sichtlich gerührt. Von Elbing begab sich das Kaiserpaar nach Cadinen. Auf dem Wege dahin wurde es enthusiastisch von der Landbevölkerung begrüßt, die auf den romantisch gelegenen Höhen in der Nähe der Stadt Ausstellung genommen hatte. Bei der Ankunft in Cadinen empfing den Kaiser und die Kaiserin der Landrat von Etzdorf, dessen Gemahlin ein Bouquet überreichte. Das Kaiserpaar blieb über Nacht in Cadinen, traf heute mittag 12 Uhr in Elbing wieder ein und setzte darauf seine Reise nach Marienburg fort. — — Man schreibt uns zu unserer Notiz in Nr. 233 über das Befinden des Großherzogs von Luxemburg: „Mit besonderer Freude hören wir aus der nächsten Umgebung von Schloß Hohenburg, daß unsere neuliche Mitteilung über die bedenkliche Altersschwäche des Großherzogs von Luxemburg auf einem Jrrtume beruht. Der hohe Herr, welcher sich in der ganzen Umgebung der größten Verehrung erfreut und dessen Anwesenheit besonders jetzt in den Tagen schwerer Heimsuchung in allen umliegenden Orten als eine große Wohlthat empfunden wird, soll völlig wieder hergestellt sein. Er hatte sich vor einigen Wochen durch einen Sturz aus dem Wagen schwer verletzt, unternimmt aber jetzt schon wieder Ausfahrten mit feinen feurigen Rappen und hat in den letzten Tagen sogar an >en Jagden in Mittenwald teilnehmen können." — Nach dem „Berl. Tgl." ist es nicht unwahrscheinlich, daß der Reichshaushaltsetat dem Reichstage noch nicht sofort bei seinem Zusammentritt Mitte November zugeht, sondern erst einige Wochen später. — Die „Nordd. Allg. Ztg." widmet der morgen mit ihrer Mutter in Potsdam eintreffenden Königin Wilhelmine der Niederlande an der Spitze ihrer heutigen Nummer herzliche Begrüßungsworte und hofft, daß der Besuch der Königin dazu beitragen werde, die guten nachbarlichen Beziehungen zu dem klugen, stammverwandten Volke der Holländer zu stärken, dessen Geschicke die Deutschen stets mit aufrichtiger Teilnahme verfolgt haben. — Die „Nordd. Allg. Ztg." bestätigt die Meldung, daß schon in der kommenden Session dem Reichstage eine Novelle zumUnfallversicherungsgesetz vorgelegt werden soll. — In einem Artikel „Zur inneren Lage" erklärt heute auch die „Post", daß nach ihren Informationen ein Gegensatz zwischen dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe und demFinanzminister Vr v. Miquel nicht vorhanden sei, und daß alle Bemühungen, ih« herbeizuführen, erfolglos bleiben würden. Was die Kanalvorlage betreffe, so scheine es, als wenn die Regierung beabsichtige, durch Lösung der dringlichsten Aufgaben, welche in Bezug auf wasserwirtschaftliche Fragen bestehen, den bisherigen Kanalgegnern die Vorlage annehmbarer z» machen. Hierbei kämen in Betracht: Anlegung resp. Ver- befferung von Wasserstraßen, Hochwasserschutz und Meliorationen gewisser Landesteile, namentlich des Oderbruches. Ob dieses Programm schon in der nächsten LandtagS- session durchgeführt werden könne, sei noch unbestimmt. Ausland. Wien, 6. Oktober. Wie der „Moniteur Oriental" meldet, hat sich der Oberkommissar von Kreta, Prinz Georg von Griechenland, mit der Prinzessin Viktoria, der Tochter des Prinzen von Wales, verlobt. Die öffentliche Bekanntmachung wird aber erst in einigen Tagen erfolgen. Wien, 6. Oktober. Der Staatsminister v. Bülow ist heute vom Semmering hier eingetroffen und wird, wie verlautet, vor seiner Abreise nach Berlin mit Grafen Goln- chowski eine Unterredung haben. Budapest, 6. Oktober. Laut Blättermeldung entsetzte der KiUtusminster den Professor für Geschichte Otto Warga seines Amtes, weil derselbe seinen Vorträgen über verschiedene Regenten Bemerkungen eingeflochten halte, welche sich als Majestätsbeleidigungen qualifizieren. Paris, 6. Oktober. „Le Siöcle" meldet, daß Verenger das Studium der Untersuchungsakten in der Komplottaff aire Ende nächster Woche beendigt haben wird, sodaß die Vernehmung der Angeklagten gegen den 16. ds. Mts. vor versammeltem Senate erfolgen kann. Paris, 6. Oktober. Wenn der heutige Tag an de« Grenzen Transvaals ruhig verläuft, so gilt, wie von unterrichteter Seite versichert wird, eine Vermeidung der Feindseligkeiten noch nicht für ausgeschlossen. In den letztere» 24 Stunden soll ein bedeutsamer Vermittelungsvorschlag gemacht worden sein. Paris, 6. Oktober. Die Gräfin. Märtel, als Schriftstellerin bekannt unter dem Namen „Gyp", ist gestern vo» einem Mitarbeiter des „Matin" intertoietot worden. Sie sagte, Dorouläde werde verurteilt werden, obwohl keine Beweise gegen ihn vorliegen. Die Regierung wolle nicht, daß Dorouläde sich in Paris befinde, wenn der deutsche Kaiser die Ausstellung besucht. Paris, 6. Oktober. „Gallois" versichert, daß gestern verschiedene Haftbefehle unterzeichnet waren, daß aber ber Senatspräsident dieselben zurückbehalten hat, als das Telegramm des Richters Grosjean ihm bekannt gegeben wurde. Haussuchungen haben bei einer gewissen Madame Bernette und bei einer dem Richter Grosjean befreundeten Dame stattgefunden. Konstantinopel, 7. Oktober. Der dieser Tage in Berlin eintreffende Botschafter Tewfik-Pascha überbringt im Auftrage des Sultans dem Kaiser Wilhelm ein großes Bild eines älteren französischen Meisters, welches eine Hauptzierde der Gemäldesammlung im Yildiz- Kiosk bildete und während der Anwesenheit des Kaisers wiederholt dessen größte Bewunderung erregte. New-Hark, 6. Oktober. Nach einer Besprechung mit Dew ey beschloß Mc. Kinley, ein Geschwader, mit dem Panzerkreuzer „Brooklyn" an Der Spitze, nach Manila zu entsenden und den Feldzug auf den Philippinen i* energischerer Weise führen zu lassen. Durban, 6. Oktober. Gestern sind zwei Regimenter Infanterie, eine Batterie Feldartillerie und ein Bataillon Husaren hier eingetroffen. Dieselben begaben sich unter dem Befehl des Generals Hunter nach der Grenze. Der General Buttler hat beschlossen, die Zahl der Zeitungs-Korrespondenten, die ihn während der Kriegs- Operationen begleiten dürfen, auf 12 zu beschränken. Auswärtige Journalisten werden nicht zugelaffen. Johannesburg, 6. Oktober. Die Transvaal-Regierung hat alle Pferde der Straßenbahn-Gesellschaft i« Beschlag genommen, um Lebensrnittel und Munition nach der Grenze zu schaffen. Präsident Krüger hat Befehl gegeben, den willigen Arbeitern in den Minengruben große Boote und Dampfer zur Verfügung zu stellen, damit die Arbeiter sich gegebenenfaöed retten können. Kokates ans Msviuzirües. Gießen, 7. Oktober 1899. ** Geschichtskal-nd-r. Vor 230 Jahren, am 8. Oktober 1669, wurde zu Amsterdam der Maler Rembrandt geboren, der vorzüglichste Künstler der holländtschrn Schule, In dtssen meistens im Dämmerlicht des Hclldunkrls dargestelltern Bildern eine düstere Gemütsstimmung mit einer getreuen und innigen Auffassung der Natur und einem poetischen leidenschaftlichen Element vereinigt ist. Rembrandt wurde am 15. Juli 1606 zu Leyden geboren. *• Sonnige Herbsttage sind und jetzt beschicken, und es cheint, als ob wir noch auf eine Reihe solcher freundlicher Oktobertage rechnen dürften, die mit ihrem matten Blau, mit ihren kräftigen, bunten Farben in Wald und Feld noch nichts von Trauet und Wehmut kennen, wie sie beim Rascheln der fallenden Blätter dann so leicht des Menschen Herz beschleichen. Freilich hat Mutter Natur schon ihr grünes, sommerliches Kleid mit einem anderen vertauscht; und doch erscheint sie in ihrem neuen bunten Schmuck, bß- aden mit der Fülle ihrer Gaben, noch nicht bereit, ihr Szepter aus der Hand zu legen! Es ist um diese Zeit bei Herbstes noch, als ob die Luft von feinem, flüssigen Golde chwimmt, und die Natur selbst erscheint wie eines jener luf goldenem Grunde gemalten Bilder alter Klosterbücher^ o rein, so leuchtend wie von einem Heiligenschein umflösse». Der Naturfreund und sinnige Beobachter besucht daher ge- «n sich arbllUA des i Wein be »'«»iß Herbstes- . 9eI s »’S**? ' -v streuen wir Eft»» tritt MhM'dn 8«« - >tn Blick m b« 3crI m M Seachwu auf die in der W Sr°KM«-°^ UM über die besonders aufmerksam verehrt. Leser unseres Beachtung schenken angängig sm * Berühr sonst ganz en " Musik. Mit Winter-Konzerte Harten. Meister Kra Kapelle auf der Höhe Kapelle wieder eine Lellolisten Kämmerer Sondershausen) gewoi ist es überstüsstg, unsc noch besonders zu emj "Bartrage. Nusd köchter-Jnstituts machend, weisen wir ai sicht stehenden Borträg Kirchengeschichte noch b. Borträgen in früheren, die Zeit der Win nvmmen. Derartige versitaMdten lelchaf erwarten, daß bei bei Vortragenden, dieselbi recht viele Teilnehmer als die Bedingungen und weitesten Kreisen daß Bedingungen, Er liste in der Ricker'sch fliegen. Heber die Sehend berichten. ** Ass bem Hem w nftt fßofjenauffülj herzu eine der schönsten, Stählt In dieser Poss Mdende Konplets unb M sich diese Posse ber freut, die gerne lachen- des Konditors, Werei de« Direktors Helm, Den beiden Soubrette sowie auch Frl. Kugle »al m Souplelvorlrac HerrWHeluii. Persteiger Zahlung: ßaöf 55 , N**n «*! UH®1 fi"»« WS drr 3), st, L !rr!.K 5. a ®t06^tjogin emtJ Den „Wuppe" spielt Darmstadt, 5. Oktober. Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin empfingen gestern die Bürgermeister der Wer 7219] Ein kleines Logis an ruhige Leute zu vermieten. Rittergasse 23. gesund 7221 2 vermietet werden. 7236 Bor«, Gerichtsvollzieher. 7226 6748 7 30 in 2701 Horn. fort zu vermieten. 03540 A. & G. Wallenfels, Marktplatz 21. (E^MüsHie.-CoctKfn)' vermieten. Steinstratze 06. 03545] Solide Arbeiter können Kost u. Logis erhalten. Münsburg 3. Stzki ApftlnmU. Kempf, Ludwigstraße 26. Marktplatz 21. 7198 llrrlkisrriniiifli-. Vermietungen Mietgeluche Gstene Stellen ssniiptkliliWen Dienstag, den 10. Oktober d. I., abends 8 Uhr, soll im hiesigen Schulsaale der Nachlaß des Gastwirt Philipp Steller von Annerod, bestehend in sämtlichen Immobilien, nebst Hofraite und Wirtschaft, unter den bei der Versteigerung bekannt gegebenen Bedingungen versteigert werben. Annerod, am 7. Oktober 1899. Großh. Ortsgericht Annerod. »al im Koupletvortrag zu zeigen. Herr Wilhelmi. Angebote wolle man an den Unterzeichneten richten. Gießen, 7. Oktober 1899. Der evang. Gesamt.Kirchenvorstand. Dr. Naumann. Fahrrad), 2) 8 Fahrräder, 4 Bilder, 1 Partie Schuhwaren, 1 Handwagen, 1 Präzisionsuhr und Möbel aller Art. Versteigerung zu 1 findet bestimmt, zu teilweise statt. 03560] Sucke einen Gesellen auf dauernde Arbeit. Ph. Kreiling, Schmiede- meister, Heuchelheim. Für einen ält. Mediziner in gutem Hause 1 bis 2 möblierte Zimmer in der Nähender Klinik gesucht. Offerten u. Nr. 7208 an die Erped. d. Bl. erbeten. ruhige Leute zu vermieten. Näheres daselbst parterre. Ludwigstraße 26 Parterrestock, 6 Zimmer mit Zubehör so- Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold*. Zur Lage in Oesterreich. Wien, 7. Oktober. Von informierter Seite wird versichert, daß die Regierung, sobald mit den Parteiführern Schreinergesellen bei dauernder Beschäftigung sucht 03554 Emil Beil, Hammstraße 8. 80000 rote Betten wurden vers,ein Beweis, wie beliebt m. Netten sind. Ober-, Unterbett u. Kiffen 12V,, prachtv. KotelVctte« nur !?>/-> Kerrschasts-Z3etten22'/rNK. Preisliste grat. Nichlp. zahle Betrag retour. A. Kirschberg, Leipzig, Blücherstr. 12. Ist da» anerkannt einzig bcstwirkcnde Mittel Batten und Mäuse schnell und sicher ,u tödtcn, ohne für Menschen, HauSthiere und Ge- flllgel schädlich zu sein. Packete 1 W Pfg. ■nh 1 Mk. Verkaufsstelle: A. & G. Wallenfels, Drogerie, Städte Darmstadt, Mainz, Worms, Gießen und Offenbach im Großherzoglichen Palais in Audienz. Frankfurt a. M., 5. Oktober. Die beanstandete Ziehung der Pferde-Lotterie wurde heule durch das Polizeipräsidium für giltig erklärt. (Vergl. gestrige Nr. des „G. A.") rade jetzt gern den Tempel der Schöpfung, und versteht die herbstlichen Schönheiten der Natur. Das Auge erfreut sich an der Mannigfaltigkeit der in verschiedenen Schattierungen sich färbenden Blätter; den Rosenduft ersetzt der zarte, würzige Geruch des reifenden Obstes. Große Reinheit der Atmosphäre ist ein besond rer Vorzug der ersten Hälfte des Herbstes. Darum ist keine Zeit zum Wandern so geeignet, wie die jetzige. Benütze daher ein jeder, der Zeit dazu hat, die freundlichen, angenehmen Herbsttage zu Wanderungen. Freuen wir uns des Lebens und der Natur, so lange uns das im Freien noch möglich ist! Nur zu bald tritt ein Umschlag im Wetter ein, und dann denken wir mit Wehmut der Zeiten, in denen wir noch Ausflüge machen, den Blick in die Ferne schweifen lassen konnten. • * » Zur Beachtung.' Wir verfehlen nicht, unsere Leser auf die in der heutigen Nummer enthaltene Bekanntmachung Großh. Polizeiamtes hinsichtlich der Regelung des Verkehrs über die Brücke in der Moltkestraße besonders aufmerksam zu machen. Wir erwarten, daß die verehrl. Leser unseres Blattes dieser Bekanntmachung ihre Beachtung schenken mögen, da es sonst wohl nicht anders angängig sein würde, daß die fragl. Straße dem öffentlichen Verkehr sonst ganz entzogen werden würde. ** Mufik. Mit dem morgenden Tage beginnen die Winter-Konzerte unserer Militärkapelle in Steins Garten. Meister Krauße hat es immer verstanden, seine Kapelle auf der Höhe der Zeit zu halten Jetzt hat die Kapelle wieder eine neue Solokraft in der Person des Lellolisten Kämmerer (Schüler des Konservatoriums in Sondershausen) gewonnen. Bei der Beliebtheit der Kapelle ist es überflüssig, unseren Lesern den Besuch der Konzerte Noch besonders zu empfehlen. ** Vorträge. Auf das Inserat des A u g u st a V i c t o r i a * Töchter-Instituts in heutiger Nummer aufmerksam machend, weisen wir auch an dieser Stelle auf die in Aussicht stehenden Vorträge über Kunst-, Weltliteratur- und Kirchengeschichte noch besonders hin. Im Gegensatz zu den Vorträgen in früheren Jahren sind dieselben jetzt nur für die Zeit der Wintermonate in Aussicht genommen. Derartige Vorträge haben in fast allen Universitätsstädten lebhaften Anklang gesunden und steht zu erwarten, daß bei der allgemeinen Beliebtheit der Herren Vortragenden, dieselben auch bei uns im kommenden Winter recht viele Teilnehmerinnen finden werden, um so mehr, als die Bedingungen hierfür überaus günstig gestellt sind, und weitesten Kreisen zusagen dürsten. Wir bemerken noch, daß Bedingungen, Einteilung der Vorträge sowie Anmeldeliste in der Ricker'schen Buchhandlung, Südanlage Nr. 5, ausliegen. Ueber die Vorträge selbst werden wir stets eingehend berichten. ** Aus dem Theaterburean. Morgen (Sonntag) findet die erste Possenaufführung statt, und hat die Direktion hierzu eine der schönsten, nämlich den „Stabstrompeter", gewählt In dieser Posse vereinen sich komische Situationen, zündende Kouplets und vor allem eine reizende Musik, sodaß sich diese Posse der größten Beliebtheit bei denen erfreut, die gerne lachen und sich amüsieren wollen. Die Partie des Konditors, späteren Rentiers Mampe, liegt, in Händen des Direktors Helm, die Titelrolle spielt Herr Steinert. Den beiden Soubretten, Frl. Eichenwald und Frl. Berken, sowie auch Frl. Kugler ist Gelegenheit gegeben, sich dies- Zwiebeln per 50 Kilo 4 Mark 50 Pfennig, Kartoffeln billigst, liefert 7213 Je Wertheimer, Friedberg (Hessen). Schutzmarke. ————— wohnen will, streiche seine Fussböden mit attn’d vorzüglichem Bernstein- Fussbodenlack mit Farbe. Schnell trocknend, •* nicht nachklebend, bequeme Verwendung! Aufstriche u. Prospekte kostenfrei. CarlTiedemann. Dresden Leckfabrik. « Gegr. 1833. Niederlage Giessen bei: ‘ Emil Fischbach, Seitersweg 24, Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Meßen. Aufgebote. Oktober. 2. Philibert Meyer, Knecht zu Gießen, mit Katharine Grömbach Hierselbst. 3. Ludwig Theodor Martin Georg Geismar, Hallenmeister dahier, mit Elise Georgine Dorothea Luise Möser hterselbst. 3. Karl Koob, Taglöhner dahier, mit Anna Becker Hierselbst. 5. Johann Adam Kaffenberger, Schutzmann zu Worms, mit Katharine Cordcenz Ewald zu Frankfurt a. M. 5. Adam Stephan Hopfeld, Hausdiener dahier, mit Marie Antonie Nosthart zu Werne. 5. Karl Färber, Wirt zu Pfungstadt, mit Marte Eva Geist, Dienstmagd daselbst. Eheschlietzungen. September. 30. Georg Meininger, Wagenwärter dahier, mit Franziska Keßler hierseldft. 30. Johann Justus N-imherr, Regierungsassessor zu Darmstadt, mit Anna Elisabeth Haller Hierselbst. 30. Georg Jakob Reichwein, Taglöhner dahier, mit Margarete Launspach Hierselbst. Oktober. 3. Wilhelm Georg Karl Adolf Albert Wagner, Apothekenbesttzer zu Beulhen in Oberschlesten, mit Minna Johanna Mathilde Hermine Carola Charlotte Myltus Hierselbst. 3. Christian Melchior Martin Rain, Bahnarbeiter zu Gießen, mit Bertha Marie Friederike Lewerenz Hierselbst. Geborene. September. 23. Dem Wirt August Felfing ein Sohn. 26. Dem Schlosser Alberl Schnabel ein Sohn, Karl Hermann. 28. Dem Hllfsbremser Michael Synowzik ein Sohn, Gottlieb Karl Ernst. 28. Dem Eisenbahnschaffner Johannes Dechert eine Tochter, Marte Emilte. 28. Dem Schlosser Georg Schmidt IV. ein Sohn. Oktober. 1. Dem Schuhmacher Johannes Jakob ein Sohn, Heinrich. 3 Dem Kapellmeister Paul Polster eine Tochter, Margarete Elisabeth 5. Dem Krankenkasse-Kontrolleur Georg Beckmann eine Tochter. Gestorbene. Oktober. 3. Jobanna Pohlmann, 1 Jahr alt, Tochter von Fuhrunternehmer Wilhelm Pohlmann Hierselbst. 4. Wilhelm Schreiber, 54 Jahre alt, Knecht zu Hammermühle bei Braunfels. 4. Jakob Höres, 36 Jahre alt, Taglöhner von Rödgen. 4. Philipp Nickel, 70 Jahre alt, Wagner von Baumbach. 5. Margarete Becker, geborene Göbel, 78 Jahre alt, Witwe von Privatmann Johannes Becker V. dahter. Versteigerung. Dienstag, den 10. Oktober, nachmittags 2 Uhr versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Baarzahlung: 1) 2 Korbwagen (Anhängewagen zum Restaurant Hohenzollern. Heute Samstag und Sonntag: Junge Gans mil d-r Ib abit "ff in einige« 5*». Siilow it * “«!> «mb, teie6,., E Tich» @0[x, itiilemtlbing entfett, innen töorträqen W« Wettet,, M qualißMen. tle" welbet, Verenget •iten in der Koniplott- endigt haben wird, sodaß gegen den 16. ds. M i kann. -r heutige Tag an dey l' 9'lt, wie von unter- Vermeidung der sseind- iffai. In den letztere» : Vermittelungs- Hn. MM, als Schrfii- :n „Ghp", ist gestern vor interviewt worden. Sie ilt werden, obwohl keine Die Regierung wolle ) in Paris befinde, e Ausstellung besucht, is" versichert, daß gestern )nd waren, daß aber der irückbehalten hat, als dann ihm bekannt gegeben i einer gewißen Mbame er Grchean be/reunbete» Süßer Apfelmost im Zapf. Restauration Seng 03589 (H. Schäfer), Seltersweg. ein Einvernehmen zustande gekommen sein wird, die jetzige Parlaments-Session zu schließen und die neue Reichstags- Session auf den 18. Oktober einzuberufen beabsichtige. — Wre die „Reichswehr" erfährt, wurde in der gestrigen Unterredung des Grafen Bülow mit dem Grafen Goluchowskh auch die Haltung Deutschlands und Oesterreich Ungarns in der Transvaal.Frage berührt und eine vollständige Ueber- einstimmung festgestellt. Laibach, 7. Oktober. Zwei deutsche Studenten wurden gestern von slowenischen Studenten und einer größeren Volksmenge auf offener Straße überfallen und mißhandelt. Die deutschen Studenten konnten nur durch ein starkes Polizei-Aufgebot aus den Händen der wütenden Slawen befreit werden. Pilsen, 7. Oktober. Ein hier erscheinendes Tschechenblatt läßt sich aus Wien melden: Statthalter Graf Couden- hove beriet gestern mit den Ministern Graf Clary und Dr. Körber wegen Ergreifung scharfer Maßregeln gegenüber den von den Tschechen angekündigten Kundgebungen bei Aufhebung der Sprachenverordnungen. In Prag und allen tschechischen Städten soll Militär aufgeboten und wo keine Garnison ist, Militär dorthin abgesandt werden. Transvaal. Johannesburg, 7. Oktober. Die Zahl der kampfbereite» Buren beträgt im Ganzen 30000. Die Buren des Freistaates sind ebenfalls eingctroffen. Die Straßen der Stadt werden von Patrouillen durchzogen. Die Kaffern haben bereits eine Anzahl Weiße an der Grenze des Zululandes angegriffen und ermordet. Die Buren haben Polizei nach den bedrohten Ortschaften gesandt. London, 7. Oktober. Salisbury traf hier ein, ebenso der Schatzkanzler. Auch Chamberlain wird im Kolonialamt erwartet. In Plymouth angekommene Flüchtlinge aus Johannesburg, meist Minenarbeiter, sprachen ihre Ueber- raschung darüber aus, daß die Feindseligkeiten noch nicht begonnen haben, da die Buren kampflustig und siegesgewiß feien. Nach einem Telegramm aus Kapstadt ist Oberst Schiel mit einem starken Detachement von deutschen Korps und einer Sektion von Randburen nach Standerton abmarschiert, um sich den verschiedenen Freistaat-Korps anzu- schließen. London, 7. Oktober. Lord Salisbury hatte sofort nach seinem Eintreffen im Ministerium des Auswärtigen eine längere Konferenz mit dem französischen Botschafter, worauf er zwei Stunden mit dem Minister des Kolonialamtes konferierte. London, 7. Oktober. „Daily Mail" erklärt, sie habe sich an das Kolonial-Ministerium gewandt, um zu erfahren, ob -es richtig sei, daß Transvaal ein Ultimatum gesandt habe. Die Nachricht wurde dem Blatte weder bestätigt, noch in Abrede gestellt. Durban, 7. Oktober. Der erste Minister von Natal ist nach Prätoria abgereist, um mit dem Präsidenten Krüger eine letzte Unterredung zu haben und ihn zu bewegen, die verlangten Zugeständniffe an England zu machen. New Castle, 7. Oktober. Meldungen aus Johannesburg zufolge wurde der Engländer Robertson, welcher Soldaten für die englische Armee anwarb, vor ein Kriegsgericht gestellt. Derselbe soll heute erschossen werden. Arbeiterbewegung. Paris, 7. Oktober. Der Besitzer der Werke von La Creuzot, Schneider, reiste nach Paris ab und verpflichtete sich nach einer Unterredung mit Waldeck Rousseau schriftlich zur Annahme des Schiedsspruches. Heute empfängt Waldeck-Rousseau die Delegierten der Ausständischen, darunter den Deputierten Viviani. Die Entscheidung dürfte am Dienstag gefällt werden. 03551] Freund!. möbl. Zimmer zu ber» mieten. Asterweg 39, Rübenbau. 03547] Möblierte Zimmer empfiehlt G. Wohn.-Nachweis, Bahnhofstr. 41. 03546] Einfach möbliertes Zrmmer zu -9 ÄsA'i S.-D-« d« 03543] Stübchen mit Bett. Asterweg V, Nebenhaus, rechts. 03547] Möbl. Zimmer m. Kab. zu Vern?. Eingang separat. Dammsteatze 28, II. Der dieser Tage in Berlin Mascha Ldrrdringi Kaiser Wiihei» tn fianzösischen Meisters, mäldesamuilung im Mldiz- Anwesenheit des Kaisers itning erregte. ch einer Besprechung mit n Geschwader, mit dm T Spitze, nach 2Mit ,g auf den Philippineti tx fffind zwei Regimenter ^eldartillerie und ein ingetrassen- Dieselbe« ^Generals Hunter nach er hat deschM. du M je ihn wahrend der Krttg 'f 12 zu beschränk W i* ^a^kdnnen. MM- Mein 2 MLsiung der „e WÄ SM , einer" flIt Schmus """“flX "ich] A dt« J*» ist «»^e« N»; „ Ente „ Hahnen Ung. Gonlasch Irish Stew Rippchen mit Kraut. Hch. Berndt. Selbstgekelterten Süßen und Rauschen Akpfeltveiu zapft 7195 A. Will, MM. Urima Apfelmost im 03552 Frankfurter Hof. Chemisch reinen Milchzucker Opels Nährzwieback kondensierte Milch Albert-Biscnits Hafermehl Kindermehl Malzextrakt Maltonweine phosphorsauren Kalk Leberthran empfiehlt 7225 Adler-Drogerie. Otto Schaaf. Tüchtiger Kuchbiuder gesucht. 7227 Mäusburg 11. 3529] Freund!. Wohnung im 1. Stock sofort zu vermieten. Bruchstratze 6. Schöne Mansarde Arankfurterstratze 60 4 Zimmer, abgeschlossener Korridor, Küche, Keller und Boden per Oktober oder November an 03531] Ein schönes Mansardenlogis an ruhige Leute sofort zu vermieten. ____________________Wolfstratze S. 03537] Kleines Logis zu vermieten. NeuenBäne 7. 03513] 1 bis 2 ordentliche Arbeiter können Schlafstellen erhalten. Fischer, Neuenweg 2, Hinterhaus. 03532] Schön möbliertes Wohn- und Schlafzimmer sofort zu vermieten. ___________________Wolfstrabe 9. 03542] Gut möbl. Wohn- und ©eblab zimmer zu vermieten. Neuen»Bäue21,I. Keller-Vermietung. Der Keller • unter dem neu erbauten Konfirmandenhaus an der Kirchstraße, 13,34 m lang und 7,34 m breit — mit besonderem Eingang von der Kirchstraße aus — soll unter günstigen Bedingungen Gingesandt. Gießen, 7. Oktober 1899. Es ist eine bekannte Thatsache, daß unsere Stadtvertretung in den letzteren Jahren bestrebt ist, schöne, breite ^Straßen in dm neuen Vierteln Gießens anzulegen. — Die Bewohner der Altstadt sind aber gleichfalls Freunde des Lichtes und wären der Stadtvertretung sehr zu Danke verpflichtet, wenn die engen Gassen und alten Gebäude bet gebotener Gelegenheit vom Erdboden verschwinden würden. — Eine solche Gelegenheit ist nun für die Marktstraße vorhanden, da das alte Gebäude des Herrn Wildprethändlers Ebel abgeriffen und durch ein neues ersetzt werden soll. Würde es nicht bester und für die Anwohner angenehmer sein, wenn die Stadt den Grund und Boden käuflich erwirbt, um dadurch einem Bedürfnis abzubelfen, die Hand zu bieten, und eine enge, schmutzige Gasse zu einer schönen, gangbaren Straße zu machen. Viele Bürger der Marktstraße und Neustadt. Für die vom Hochwasser Beschädigten gingen weiter bei un8 ein: Von B. & K. 20 X, E. M. 5 X, R. 0.10 A. N. 3^L ©umme 28.10 X Insgesamt 537.6« Weitere Gaben nimmt gerne entgegen Die Expedition des »Gießener Anzeiger^. Giessen Oktober 1899. Augusta-Mtoria-Nchter-ZnMlit An 7222 7229 Die Ortsverwaltung. K«WttMkiMkßri bte ZU ganz enorm billigen Preisen vollständig aus. 7200 DL Kirchenplah 8 am Gießen, den 6. Oktober 1899. 7217 alsbald gesucht. 7218 03527 Hoflobnkutscker Kuün. 03549 Krofdorf 03530 Kinen großen Aasten Winterhandschuhe 99 99 99 99 enorm billigen Preisen zu freundliche Einladung 03544 -UM Wiesbaden, im Oktober 1899. 7808 7215 Der Fahrwart. 7224 Der 1. Fahrwart. vcrentwortlicher Nkdaktear: H. Koegler. — Druck and Verlag der vrtihl'schen UniversitätS-Buch. und Stcindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Vie Heutige Dummer umfaßt 16 Kettm. 3it urrluuifcu 03535] Ein Taschentuch mit 1/(5 Ri. Inhalt und i Kommisbrot verloren. Abzugeben bei Wirt Hofmann, Wetzsteing. 99 empfiehlt Küchenmädchen für die neue Klinik in Gießen Die naH dem öü A. Pflichte» bed Wndgkojsei Don Wolf Darmstadt T«4 Mädcheuhüten, Kinderhüten in soliden Qualitäten, garniert und ungarniert. 03638] Ein Mädchen, welches kochen kann und gute Zeugn. hat, sucht Stelle in kl. Haush. Zu erfragen Seltersweg 43. Hunderte von Damenhüten 03533] Lausmädchen gesucht. Bahnhofstraße 29, III. F. A. Dienstbach) Weinharrdlung. Mit Bezug auf vorstehende Anzeige empfehle Weitz» und Rotweine von 55 Pfg. an, Süd» und Dessertweine per Flasche von 90 Pfg. an. Bei Abnahme von 12 Flaschen frei ins Haus; einzelne Flasche 5 Pfg. mehr. Deutsche und französische Champagner. Friedrich Möhns, Hießen, ßbelstraße 14. Warnung! Warne hierdurch Jedermann, meinem Manne Ottokar Zawazal, Küfer in Krofdorf, etwas zu borgen, da ich für nichts mehr aufkomme. Ernte-Danlfe ft Sonntag, den 8. Oktober im Saale der Methodistengemeinde Erlengaffe 10, 1. Stock: Acstprediger: E. Schilling aus Heidelberg. Gießen, Löberstraße 24 Die Vorträge über Evang. Gottesdienste der Method. Kirche Neuenweg Nr. 9, Hinterhaus 1. Stock, Eingang Erlengaffe. Sonntag den 8. Oktober, nachmittags 2 Uhr: Sonntagsschule. Abends 8 Uhr: Erntedankfest. Festprediger: Herr Prediger Schilling von Heidelberg. Mittwoch abend 8«/, Uhrr Dtbelstunde. Herr Hilfsprediger Urech. Jedermann freundlichst willkommen. mann, Rüger Wahl, Aff und Handschuhmacher Wtrsig: Herrenkarten ä. SO Pfg., Damcnkarten A 30 Pfg. An der Kasse: Herrenkarten L 1 Mk., Damenkarten ä 40 Pfg. 7228 Der Vorstand. «W WZ Ieinfle Wuharöeiten. Billigste Preise Engroslager in allen Putzartikelu. Gustav Haustein, Mellen Kaue 43 G. R. V. 1885. Sonntag den 8. Oktober: Aamilieii-Ausflug nach dem Heuchelheimer Mühlchen. Zusammenkunft 3 Uhr Lahnbrücke. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unseres lieben Vaters, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Lehrer Elsenheimer sagt innigsten Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Meyerfeld. Kunst-, Wett-, Litteratur- u. Kirchengefchichte beginnen Mitte Oktober. Die Bedingungen zur Teilnahme liegen zur Einsichtnahme in der AiiLer'sche« Buchhandlung, Südanlage 5, offen, woselbst auch Anmeldungen erbeten werden. 7. Stiftungsfestes Samstag, dem 14. Oktober 1899, abends 8 Flßr, im Saale der Cafs Leib (Gießener Festsaal). Karten im Vorverkauf bei den Herren Friseuren Stier, Hott Gebrochene Aeptel! 7194 Eiseräpfel, schwarze Matäpsel.s.Borsdorfer, Bergarnottbirnen. SelterSweg 81. Die auf den verm der Vermieter tragen, Amen von Asche bei Mieter auf die Wohnur wendig waren, so ist। selben zu ersetzen. Der Meters zu notwendig Z.B. der Slum hat da »etter läßt der Mieter satz Verwende des VrrMnL nach dr' fShrung ohne Mag. »erlangen, wenn dir Ä und dem wirklichen ob( entsprochen hat. Der Mieter ist bi die Wohnung versehen mtzunehmen, z. B. elek portable Kochherde, u. Ersah von Verwendung einer Einrichtung ver Hrung beginnt mit de Das MetverHä' -eit für die es eingegan wenn bis dahin die Räu ^sidie Mietzeii Teil das MtvrrMniS Die Kündigung' "ierteljahrs Mässig-, \\ des Vierteljahrs zu erst bemessen, so ist die 1 Kalendermonats zulässt Einige Centner 7223 gute Konigbirnen sowie Zwetfchen u. gebrochene Aepfe» abzugeben Schützenftratze 18. Für Einjährige! Noch gut erhaltener grauer Mantel zu verkaufen. 7197 Näheres in der Exped. d. Bl. Stkllen-Gesuche _____________>______________ '»• Rad-Club Germania Giessen- Sonntag den 8. Oktober: Sour nach der RehlllWe. Abfahrt Vft Uhr Cafe Arnendt. Central-Kranken- und Sterbekaffe der Tischler u. a. gewerkt. Arbeiter E. H. Nr. 8 in Hamburg (Zahlstelle Gießen). Unfern Mitgliedern hiermit zur Nachricht, daß die noch rückständigen Beiträge für das 3. Ouartal spätestens bis zum 15. Ifb. Mts. bezahlt sein müssen, widrigenfalls die §§ 6 und 7 unseres Statuts zur Anwendung kommen. Mittelschweres, älteres 7220 ocxxxxxxxxxxo rx Statt jeder besonderen Anzeige. X Minna Hofmann a Philipp Schwarz X Verlobte. VVN W, n habe zweimal Mrien treiben lassen »Ri Wd WM W^^enkvllt «• wj *Wt m3 ä«li gang in ifn, ?? ?vld »»Ionien, S'»«>L7; ,e ** M fjs, beaä><‘ di. »sA“’ *« * Sie Wlein ouni» w Bis zur Eröffnung meiner Spezial-Geschäfte für fertige Ketten, Masche- und Aussteuer-Artikel Seltersweq 22 und Kirchenplatz 8 ve> kaufe Damenkleiderstoffe,Tuche und Buckskins Pferd schwarz-brauner Wallach, 7jährig, sehr fromm, ein- und pveispännig zugfest, 1,72 hock, flotter Gänger, ist umständehalber billig abzugeben. 7214 Näheres in der Exped. d Bl. Iler lot en «es & wv- (Münsterländer) zu verkaufen. Gotthilf RShrle, Marburgerstr. 7. 2 Arbkilspfttde verkaufen. 08628] Ein Schreinergeselle findet dauernde Beschäftigung bei Karl Schäfer, Schreiner, Walllhorstraße 59.___________ Tüchtige Arbeiter bei hohem Lohn sucht per sofort 03555 Herm. Thiele, Liebigstraße. Auf sofort Erdarbeiter in Akkord gesucht. Näh. bei ______Sg. Hebstreit, Walllhorstraße. Ein Lehrling mit guten Schulkenntniffen zum sofortigen Eintritt gesucht. Emil Pistor Nächst., Eisenhandlung. . 7235 J. Kaan jr,, am Krcux. Flaschen - Wein - Niederlage. Erlaube mit ergebenst anzuzeigen, daß ich in Gießen eine Hauptnieder» läge meiner Weine errichtet und Kerrn Friedrich Möhns, ßöelstraße 14, dorten den Vertrieb übertragen habe. Für die Reinheit der Weine leiste volle Garantie und werden dieselben zu gleichen Preisen wie in Wiesbaden verkauft mit dem Unterschied, daß für Fracht und Accise pro Flasche 10 Pfg. darauf gerechnet werden. Strümpfe u. Socken Unterkleider 7284 Wilhelmine Aawazal. Repertoir des Stadttheatecs Gießen. Sonntag, 8. Oktober: Der Stabstrom- Peter. Gesangspoffe in 4 Aufzügen von Mannstädt. Dienstag, io. Oktober: Der Schlaf- Wagen-Kontrottenr. Schwank in 3 Akten von Bisson. Mittwoch, ii. Oktober: Don Carlos, Jnfant von Spanien. Dramatisches Gedicht in5Aklen vonFr.v. Schiller. (1. Volksvorstellung.) Freitag, 13. Oktober: Aus Goethe'S lustigen Tagen. Original-Lustspiel in 4 Aufzügen von Henle. Sonntag, 15. Oktober: Hopfenrath's Erben. Volksstück mit Gesang in 5 Akten von Wilken. 035531 Zu einer älteren Frau wird tüchtiges Mädchen, bei hohem Lohn auf sofort gesucht. ____________________Marktplatz 8. . 7209] Suche zwei tüchtige Knechte, einen für Oekonomie und einen Müllerknecht, bei hohem Lohn. Eintritt kann sofort erfolgen. Herrnmüble Merlau, Station Mücke. IW Solider Ausläufer ”^83" bet gutem Lohn und hoher Provision gesucht. Herm. Gliot, Buchhandlung, 7216 Höchst a. M. Forderungen x^cn L Poppelsdorfs Büreau, Bahnhosstr. 41. Sprechzeit für Rechtsfragen nur Borm. 7212] Gut gehende Wirtschaft mt Metzgerei verbunden, in guter Lage der Stadt gelegen, an kautionsfähige, tüchtige Persönlichkeit sofort zu verpachten. Offerten unter B. J. 81 an Haaseustein u. Bögler, A.°G., Gtetzen, erbeten. Kaufräischr Verein uni Orts-Gewerbe-Verein Giessen. Vortrags-Programm Winter 1899/1900. Montag den 30, Oktober 8899 (Steins Saalbau): Herren Clausen und von Bronk, Physiker aus Berlin: „Fernwirkung der Elektrizität und Telegraphie ohne Draht“. Mittwoch den 22. November 1899 (Hotel Einhorn). Herr Otto Beck, Regisseur des Stadttheaters in Köln: „Rezitation: Rosegger“. Mittwoch den 6. Dezember 1899 (Hotel Grossherzog von Hessen): Frau Anna Hill aus Frankfurt a. M.: „Rezitation: Moderne Dichtungen*. Dienstag den 30. Januar 1900 (Steins Saalbau): Herr Jens Lützen, Dozent an der Humboldt-Akademie Berlin: „Ein verschwundener Erdteil“. (Mit Lichtbilder».) Mittwoch den 21. Februar 1900 (Hotel Einhorn): Herr Geheimer Hofrat Professor Dr. Oncken, Giessen: »Die Teilsage und Schillers Wilhelm Teil“. Im März 1900 (Steins Saalbau): 7198 Herr Wolfgang Nean der, Rezitator aus Hannover: „Deutschlands Kolonien“. (Mit Lichtbildern ) Die Vorträge beginnen präzis 8’/2 Uhr abends. Die Vorstände.