'’Me«), Hi bl#en« *9t Wwe, IjN hl in allen Weiten 4523 schäft. rad ist -ra^werke Jaenicke hönau. >er gefeierten 1 ein neues ryfylung aus Zauber tat fcjjeln&en, als so berechtigtes 5006 'afees. , pftnnig. ßiidj^anilungtn 1 hen f ihlangsanzei?6”- I# Traaerbrieief ungen etc. ungdie e Schulstrasse i ss. Ibertente HenU 100.0« 100.1’ 26.10 100.30 1fi8i bö.86 u,«b sind vom Kaiser vorgenommen worden. Hervorzuheben ist, daß wiederum fünf Generale verabschiedet sind, während ein General-Major zur Disposition gestellt ist. Berlin, 6. Juli. Aus den meisten Flußgebieten Mitteldeutschlands kommt die Nachricht von beträchtlichem Steigen der Flüsse infolge der zahlreichen Niederschläge der letzten Tage. Der Kölner Pegel zeigt eine Erhöhung des Wasserstandes um einen Meter. In Kassel mußte wegen des Hochwaffers der Dampferverkehr auf der Oberweser eingestellt werden. In Helmstedt (Braunschweig) richtete I gestern ein Wolkenbruch großen Schaden an. Die Erdgeschosse aller Häuser mußten geräumt werden. In Görlitz war in der letzten Nacht Hochwassergefahr eingetreten. In Zittau war der Wafferstand 2,60 hoch. In der Umgegend von Kiel wurden durch ein Unwetter die Felder vernichtet. Auf dem Bahnhof Mollhagen schlug der Blitz in eine Telegraphenstange, in deren Nähe drei mit Pulver beladene Güterwagen standen. Die Fahne eines dieser Wagen wurde durch die herabstürzende Stange fortgeriffen. Berlin, 6. Juli. Durch Vergleich beendet wurde eine Privatklagesache des Pfarrers Karl Witte gegen den früheren Mitredakteur des „Volk", Schriftsteller Adolf Stein zu Frankfurt a. M. Letzterer nahm mit dem Ausdruck lebhaften Bedauerns alle gegen den Pastor Witte gemachten beleidigenden Aeußerungen zurück und erklärte sich zur Tragung der Kosten bereit. Berlin, 6. Juli. In England sorgt der Staat für den Bau billiger Familienwohnungen dadurch mit, daß er sehr billiges Geld hierfür zur Verfügung stellt, Frankreich ist noch einen Schritt weitergegangen. Die Regierung stellt dort nicht nur den gemeinnützig bauenden Gesellschaften billiges Geld zur Verfügung, sondern sie gewährt auch den von ihnen gebauten Häusern für 5 Jahre vollkommene Steuerfreiheit und befreit außerdem die Gesellschaft von allen sonst zur Erhebung gelangenden Gebühren, sowie von der Einkommensteuer. In Deutschland verdient namentlich das Entgegenkommen einzelner Stadtgemeinden Anerkennung. Die Städte Danzig, Elberfeld, Essen, Frankfurt a. M., Freiburg, Hamburg, Kolmar, ! Spandau, Straßburg, Ulm und Stuttgart stellten teils I städtische Grundstücke zur Verfügung, teils gaben sie den gemeinnützigen Baugesellschaften große Darlehen zu sehr billigem Zinsfuß. Auch in Leipzig ist die Stadtgemeinde neuerdings dabei, durch Ueberlassung billigen Baulandes der Gemeinnützigen Baugesellschaft, die sich dort gebildet hat, Unterstützung zu gewähren. An die Ueberlassung des Areals hat der Rat einmal die Bestimmung geknüpft, daß die Gesellschaft die von ihr erstellten Heimstätten nur vermietet und nicht etwa auch an ihre Einmieter verkauft (wenigstens nicht ohne Genehmigung der Stadt). Eine weitere an die Arealabtretung geknüpfte Bedingung geht I dahin, daß im Falle einer Liquidation der Gesellschaft der I Stadtgemeinde ein Rückkaufsrecht zu den Selbstkosten seitens I der Gesellschaft eingeräumt wird. Die Leipziger Bau- I gesellschaft plant den Bau von Häusern, jedes derselben zur Aufnahme von zwei oder drei Familien eingerichtet. Jedes Haus erhält genügenden Hof- und kleinen Garten- I raum. Breite, schöne Straßen, die Luft und Licht von I allen Seiten Zutritt gewähren, trennen die Reihen dieser I auch architektonisch das Auge erfreuenden Heimstätten. I Ein größerer Teil des für die Kolonie in Aussicht Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessllcbe Landwirt Matter für hessische Volkskunde. Diesem Irrtum tritt mit Recht der „genossenschaftliche Weg weiser" von Dr. Karl Munding entgegen. Das Einfamilien Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Berlin, 6. Juli. Das Herrenhaus beriet heute zunächst Petitionen, welche nach den Anträgen der Kommission erledigt wurden. Der Gesetzentwurf betreffend die ärztlichen Ehrengerichte, der alsdann zur Beratung stand, wurde debattelos en bloc angenommen. Die Vorlage betreffend die Dienststellung des Kreisarztes und die Bildung von Gesundheits-Kommissionen wurde an das Abgeordnetenhaus zurückverwiesen. Nächste Sitzung unbestimmt, voraussichtlich nicht vor dem letzten Drittel des August. Berlin, 6. Juli. Eine Reihe von Personal-Veränderungen in der preußischen Armee, datiert vom 3. Juli 1899, Eckernförde, an Bord der „Hohenzollern", ASrjugspreir vierkeljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. genommenen Areals wird als Schmuck- und Erholungsplatz Gemeingut aller. Vielfach wird geglaubt, die Herstellung billiger Familienwohnungen sei allein auf Parlamentarisches aus Hessen. Seitens des Großh. Ministeriums des Innern ist den Ständen, zunächst der Zweiten Kammer, der Entwurf eines Gesetzes, betr. die Abänderung des Gesetzes vom 23. April 1875 über das Besteuerungsrecht der Kirchen- und Religionsgemeinschaften zur verfassungsmäßigen Beratung und Begutachtung zugegangen. Ein Ansinnen Großh. Ministeriums des Innern an die Stände geht dahin, die Genehmigung dazu zu erteilen, daß die durch die Frequenzsteigerung der Technischen Hochschule verursachten Mehrausgaben für Heranziehung von Assistenten, Ergänzung der Lehrmittel rc. im Gesamtbetrag von 16284 Mk. zu Lasten der nachgewiesenen Mehreinnahmen ÄN allgemeinem Unterrichtsgeld, bezw. der Ersparnisse an den Besoldungs- und Dispositionsfonds der Technischen Hochschule für 1897/1900 bestritten werden dürfen. Ein weiteres Ansinnen Großh. Ministeriums geht dahin, die Genehmigung dazu zu erteilen, daß die durch die Frequenzsteigerung der Technischen Hochschule veranlaßten Mehrausgaben für Einrichtung eines weiteren elektrotechnischen Laboratoriums und sonstige Anschaffungen im Betrage von 3000 Mk. zu Lasten der Mehreinnahmen am Eintrittsgeld und allgemeinem Unterrichtsgeld der laufenden Finanzperiode bestritten werden dürfen. Ein drittes Ansinnen Großh. Ministeriums geht dahin, die Zustimmung dazu zu erteilen, daß die für den zweiten Assistenten am physikalischen Institute der Landes- Universität vorgesehenen Mittel in Höhe von 600 Mk. zur Erhöhung der Remuneration des budgetgemäß mit 1200 Mk. besoldeten ersten Assistenten verwendet werden. Eingegangen ist ein Gesuch der Gemeinde Kohden, die Errichtung einer Krankenkasse in der Gemeinde Harbwald betreffend, als Antrag von dem Abg. Erk überreicht. Das Gesuch geht dahin, die Kammer wolle beschließen, daß Großh. Regierung ersucht werde, die fiskalische Waldgemarkung Harbwald ihrer Kranken-Versicherungspflichten nicht zu entbinden und die gegenteiligen, diese Pflichten auf die Nachbargemeinden abwälzenden Verwaltungs-Verfügungen aufzuheben. — Die Gemeinde Borsdorf brachte die gleiche Bitte vor und ist in dem Antrag mit eingeschloffen. D. T. A. Amtlicher Fell. Bekanntmachung, betreffend: Die Zulassung von Losen auswärtiger Lotterien zum Vertrieb im Großherzogtum. Das Großherzogliche Ministerium des Innern hat bem deutschen Zentral-Komitee zur Errichtung von Heilstätten für Lungenkranke zu Berlin die Erlaubnis erteilt, die Lose einer nach Maßgabe des für das Königreich Preußen genehmigten Verlosungsplans im laufenden Jahre zu veranstaltenden Geldlotterie innerhalb des Großherzoatums zu vertreiben. Gießen, den 6. Juli 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Be chtold. HrfHeint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener A«mirre«»tLtter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Berlin, 6. Juli. Der Kaiser nahm, wie aus B e r g e n gemeldet wird, heute vormittag Vorträge entgegen und be- sichtigte dann das deutsche Schulschiff „@nei,cnau“ und das , _ --------------,tl uuclll uu. französische Schulschiff „Iphigenie". Das Frühstück nahm I dem Wege des Baues von Einfamilienhäusern zu erreichen, der Kaffer beim deutschen Gesandten ein. 1 - - ”.......~ ' -- -- --- - Berlin, 6. Juli. Die Kaiserin begab sich heute früh mit den von Wilhelmshöhe eingetroffenen kaiserlichen Prinzen -von Bord der „Iduna" an Land und stattete dem Offizier- Korps ihres Regiments einen Besuch ab. Später ging die „Iduna" mit der Kaiserin und den Prinzen an Bord nach Ekensund in See. Ausland. Niederlande. Die zweite Kommission der Friedens- Gießener Anzeiger r TT (X I * TT) (VT fT0V Ellle Snzeigen-BermittlungSstellen der In- und Ausland«» V l-V -V VW w T VT V4 V V nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen« Aints- und Anzeigeblatt für den Ureis Gietzen. einer Revision der Genfer Konvention ergreifen möge. Der Bericht Rolins betreffend die Revision der Brüsseler Erklärung über die Kriegsgebräuche wurde angenommen. Graf Nigra regte an, Artikel 25 möge auf das Bombardement durch Streitkräfte Anwendung finden. Die Kommission drückt den Wunsch aus, daß die Frage den Regierungen zu einer weiteren Prüfung überwiesen und auf das Programm einer späteren Konferenz gesetzt werde. Bei der Beratung von Artikel 46 der Brüsseler Akte, der das Privateigentum behandelt, wurde die Frage der Unverletzlichkeit des Privateigentums zur See von den Vertretern der Vereinigten Staaten von Amerika aufgeworfen. Der russische Vertreter schlug vor, die Frage einer späteren Konferenz zu unterbreiten. Der englische Vertreter Pauncefote sprach die Ansicht aus, daß die Frage nicht in den Rahmen der Konferenz gehöre. White erklärte sich mit einer von Martens vorgeschlagenen Resolution einverstanden, durch die es für wünschenswert erklärt wird, daß die von den Vereinigten Staaten aufgeworfene Frage auf das Programm einer neuen Konferenz gesetzt werde. Diese Resolution wird einer Plenarsitzung der Konferenz zur Annahme vorgelegt werden. Die Vertreter von Frankreich, England und Rußland machten ihre Vorbehalte. Hierauf nahm die Kommission einen Antrag Eyschens an, der dahin geht, die Frage der Festsetzung der Rechte und Pflichten der Neutralen auf das Programm einer neuen Konferenz zu setzen. Madrid, 5. Juli. Die Gährung in der Hauptstadt und in den Provinzstädten, namentlich in Barcelona, nimmt trotz aller Ableugnungen des offiziösen Drahtes zu. Silvela erklärte in den Cortes, die Durchführung der neuen Steuern bilde für ihn die Kabinettsfrage; aber ehe es dazu käme, würde er die Kammer auflösen und Spanien als Diktator regieren. In Barcelona, wo der Belagerungszustand immer noch nicht erklärt ist, kam es wieder zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Tumultuanten. Zahlreiche Ver- wuüdungen kamen vor. Aus Navarra und den Grenzgegenden kommen wiederholt Nachrichten von Einschmuggelung von Waffen für die Karlisten. — Seit einigen Tagen laufen Gerüchte um, in Sofia sei es zu einem Aufruhr gekommen, der in der Sobranje begonnen und dann die ganze Hauptstadt ergriffen habe. Die Nachrichten wurden freilich amtlich als unbeglaubigt bezeichnet. Sie wollen aber nicht verstummen. Heute wird über Wien gemeldet, in den Straßen von Sofia habe ein heftiger Kampf gewütet und Fürst Ferdinand fei zur Abdankung gezwungen. Eine Bestätigung dieser Nachricht bleibt abzuwarten; sicher aber ist es, daß die Stimmung der Bulgaren gegen den Koburger sehr erbittert ist. Afrika. Die letzten Nachrichten aus Transvaal klingen wieder etwas beruhigender. Der Afrikaführer Hof- rneyer, der Kapminister Heroldt und das Mitglied der Bloemfonteiner Regierung Fischer hatten am Mittwoch mit dem Präsidenten Krüger eine lange Beratung, deren angebliches Ergebnis war, daß Transvaal die von den Regierungen des Oranje-Freistaates und der Kapkolonie unterstützten Reformvorschläge annahm. Dem Volksraad soll ein Entwurf vorgelegt werden, nach dem den Ausländern, die schon vor dem Jahre 1890 im Lande gewohnt haben, sofort das volle Wahlrecht gewährt werden soll, während die Ausländer, die erst nach dem Jahre 1890 ihren Wohnsitz im Lande genommen haben, erst nach Ablauf von 5 Jahren das volle Wahlrecht erlangen sollen. Da die letztere Be sümmung keine rückwirkende Kraft hat, wird weiter vorgeschlagen, daß in diesem Falle die Gewährung der Bürgerrechte mit der Naturalisierung zusammenfallen soll. Der betr. Entwurf enthält schließlich noch die Bestimmung, daß die Stadt Johannesburg im Volksraad fünf Vertreter erhalten soll. In Pretoria scheint man guter Hoffnung zu sein und anzunehmen, daß auf Grund dieses Reformgesetzes der Frieden erhalten bleiben wird. — Der Volksraad des Orange-Freistaates ist geschlossen. Präsident Stejin hielt eine Ansprache, in der er aussührte, die Kriegspartei habe die Versuche sehr beeinträchtigt, die gemacht worden seien, um eine friedliche Lösung der gegenwärtigen Schwierigkeiten herbeizuführen. Stejin fügte hinzu, für den Fall, daß eine friedliche Lösung unmöglich sei, möge Gott Regierung und Staat schützen, und sie beide ihrem Wort und ihrer Pflicht treu bleiben lassen. — In London sind trotz dieser Sachlage die Hetzer gegen Transvaal nach wie vor am Werk. Es wird das Entgegenkommen in der Wahlrechtsfrage ignoriert und daran erinnert, daß Präsident Krüger sich den Milnerschen Plänen gegenüber ablehnend verhalten habe. „Daily Graphic" spricht von beträchtlichen Truppensendungen, die nach Südafrika bevorständen. — Die Lage der Amerikaner auf den Philippinen ist so schlimm, daß in Washington eine starke Vermehrung der dortigen Truppenmacht beschlossen ist. Ob man damit ein besseres Ergebnis erzielen wird, ist fraglich; das einzig Vernünftige wäre, daß sich die Amerikaner mit den Philippinern verständigten und ihnen eine gewisse Autonomie zugeständen. Aus Manila wird von einem Deutschen geschrieben : Die humanen Amerikaner setzen den Kampf gegen die Philippiner fort und zerstören die bisherige Blüte von Handel und Industrie, die sich zumeist in fremden Händen befinden. Außerdem täuschen sie ihre Landsleute durch falsche Nachrichten. Ihr Gewährsmann ist öfter der belgische Wahlkonsul Andrö, den sie sofort als Generalkonsul bezeichnen. So bringt der „New-Iork Herald" eine Unterredung mit diesem Herrn, worin er erklärt, nun werde bald Frieden, wenn nur Luna beseitigt sei, der stets die Seele des Aufstandes gewesen. Luna ist aber gar nicht die Seele, wie Überhaupt niemand als solche bezeichnet werden kann. Die Philippiner kämpfen einfach alle für ihre Freiheit, auch der Tod Aguinaldos und anderer Führer würde dem Kampf kein Ende machen. Zur Kennzeichnung des amerikanischen Gewährsmannes Andrs ist aber wohl ein Ueberblick übet seine Thätigkeit auf den Philippinen angebracht. Nachdem er sich in allem Möglichen versucht hatte, Photograph, Zeichner in einer lithographischen Anstalt gewefen war und nirgends lange aushielt, wurde er Arbeiter, Aufseher bei dem Elektrizitätswerke in Manila, wieder Photograph, etablierte 1895 eine Handelsfirma und wurde belgischer Wahlkonsul. Er ist mit einer Spanierin verheiratet. Tatsächlich verkehrten die angesehenen Europäer nicht mit ihm. Für die Amerikaner wüte es wohl besser, wenn sie andere Leute befragten, die vertrauenswürdig sind und die Verhältnisse objektiv beurteilen. Sie würden dann wenigstens die Wahrheit erfahren. Aufsehen erregt die Meldung, daß Professor Schürmann, der dem General-Gouverneur als Zivil-Kommissar beigegeben war, sich auf der Rückreise nach Washington befinde. Es heißt, er bringe den Entwurf zu einer Lokal Regierung Manilas mit, den der General Otis anzunehmen sich geweigert habe. Nun ist aber auch Präsident Mac Kinley ein Gegner jeder Zivilregierung, bevor nicht der Frieden hergestellt ist. Sein Kabinett soll aber diese Ansicht nicht teilen und scheint den Filipinos, während der Präsident auf Sommerurlaub ist, als eine Art Köder eine freie Verwaltung in Manila vorhalten zu wollen. Danach läge ein doppelter Kompetenzkonflikt in Manila und in Washington vor. Professor Schürmanns Vorschlag soll dahin gehen, eine aus allgemeiner Volkswahl hervorgegangene Gemeindevertretung zu schaffen, die sich ihre Beamten selbst ernennt. General Otis soll mit einem Entlassungsgesuch gedroht haben, falls dieser Plan ausgeführt würde. Lokales und MovinMes. Gießen, den 7. Juli 1899. • * Oeffentliche Anerkennung einer edlen Thal. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben dem Steuermann Adam Schiebel aus Weisenau, in Anerkennung der von demselben am 4. April l. I. mit Mut und Entschlossenheit, sowie unter eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung des achtjährigen Jakob Schmidt aus Mainz vom Tode des Ertrinkens, eine Geldprämie zu verleihen geruht. * - Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Worfelden, eine Lehrerstelle an der evangelischen Schule zu Groß-Umstadt; beide mit dem gesetzlichen, nach dem Dienstalter sich bemeffenden Gehalt. * • Zweigverein der Gustav Adolf-Stiftung. Am 26. Juni 1898 hielt der Gießener Zweigverein der Gustav- Adolf -Stiftung seine letzte Jahresversammlung ab, und zwar in Leihgestern. Die bei dem Gottesdienst erhobene Kollekte im Betrage von 88 Mk. wurde der Gemeinde Bürgel bei Offenbach zugewiesen. Nach dem in der Kirche zu Leihgestern erstatteten Rechenschaftsbericht hatte der Verein eine Jahreseinnahme von 2260 Mk. Zu derselben trug der Gustav-Adolf-Verein in der Stadt Gießen bei 1590 Mk. (der Frauenverein allein 1165 Mk), die Vereine im Landbezirk 668 Mk. — Das diesmalige Jahr es fest findet nächsten Sonntag — 9. Juli — in Kirchberg statt. Der Vormittagsgottesdienft, bei dem Herr Pfarrer Schwabe aus Rödgen die Festpredigt hält, beginnt um 91/a Uhr. Am Nachmittag predigt Herr Pfarrer Euler aus Gießen; der Gottesdienst nimmt um 2 Uhr seinen Anfang. Der Rechenschaftsbericht wird int Nachmittagsgottesdienst erstattet. Außerdem sollen in beiden Gottesdiensten Ansprachen gehalten werden. Ueber die Verwendung des Kollektengeldes entscheidet der Kirchenvorstand des Festortes. * * 17. Verbands-Schießen des Badischen Landes Schutzen- Vereins und des Pfälzischen und Mittelrheinischen Schützen- bnndes. Der gestrige Festtag war ebenfalls regenfrei, wenn auch trübe. Das Tagesprogramm, welches Schießen, Frühschoppen-Konzert, Bankett in der Festhalle, bei dem, wie wir hier gerne einschalten wollen, Herr Kommerzienrat Koch in gebundener Rede auf die Schützen-Frauen und -Töchter toastete, und Verbands-Vorsitzender Göbel-Landau den Damen Gießens die Huldigung der Schützenbrüder darbrachte, Konzert auf dem Festplatze und in der Festhalle, Überreichung der Becher am Gabentempel, und für den Abend großes Monstre-Konzert der vereinigten Kapellen des 115. und 116. Infanterie-Regiments verkündete, konnte ohne Störung durchgeführt werden. Der Besuch des Festplatzes war ein guter, besonders am Abend — Ueber das Schießen ist zu berichten: Becher schossen auf Standscheibe: Leich tiin - Karlsruhe, Stuckeman- Rüsselsheim, Baum-Wiesbaden, Karnerer Pforzheim, Stakemann-Frankfurt, Kramer - Mühlheim, Opel - Rüsselsheim, Schmidt Rüsselsheim, Kopf-Frankfurt, Schmidt-Rüsselsheim, Hildner - Pforzheim , Dikoro - Gießen, Braun - Pforzheim, Schlinck-Wiesbaden. — Beste Schießresultate auf Feldfestscheibe Mittelrhein: Kopf-Frankfurt 32 Ringe, Becker-Gießen 31, Hirz-Köln 30. — Feldmeisterscheibe: Huber-Frankfurt 53 Ringe, Jung-Mainz 50, Brettschneider- Kreuznach 50. — Feldsestscheibe Baden: Müller- Koburg 31, Stemmler-Franksurt 31, Braun-Pforzheim 31, Süssenguth-Neustadt 31, Wießler-Butzbach 34. — Stand- meisterscheibe: Hirz-Köln 50, Brettschneider-Kreuznach 51, Jung Mainz 52, Brauns-Offenbach 56. — Bis heute mittag wurden Becher erschossen von Alfred v. St. Anye- Mannheirn, Pistole, Jüngst Biedenkopf, Stand, Leichtlin- Karlsruhe, Feld, Kommerzienrat Körting-Hannover, Stand, Ernst Funk-Suhl, Feld. * * 17. Verbands-Schießen des Badischen Landes-Schutzen- Vereins und des Pfälzischen und Mittelrheinischen Schützen- bnndes. Vielseitigen Wünschen entsprechend, soll am Sonntag mittag 12 Uhr eine photographische Aufnahme sämtlicher Mitglieder der Festausschüsse auf dem Festplatz stattfinden und wird geplant, dieses Bild zu einem Andenken für alle Herren Mitarbeiter zum 17. Verbandsschießen zu verwerten. Ein vollzähliges Erscheinen der Ausschußmitglieder ist daher dringend erwünscht. Ebenso werden dieselben Herren eine Befriedigung darin finden, daß sie durch ihre Teilnahme an dem darauffolgenden Festbankett (welches auf 2 Mark das Gedeck ermäßigt ist) einer letzten Hauptversammlung beiwohnen können, bei welcher die Geschäftsleitung ihren letzten Bericht erstatten wird, hoffentlich zum schönsten Ausklang aller Wünsche. * * 17. Verbands-Schießen des Badischen Landes-Schützen- Vereins und des Pfälzischen und Mittelrheinischen Schützenbundes. Wie bekannt, bieten die beiden Herren Fe ft wirte alles auf, die Besucher der Festhalle an Verabreichung der Speisen und Getränke, vollauf zufrieden zu stellen, und so haben sich die Herren auch bereitwilligst herbeigelassen, das für Sonntag angefetzte Menu statt für 3 Mk! für 2 Mk. zu verabreichen. * • Jngendfpiele. Eine über alles Erwarten große Anzahl Kinder aus allen Kreisen der Bürgerschaft haben sich zur Beteiligung an dem Festzuge und Kinderspiele auf dem Festplatze angemeldet, und wird die Aufgabe, die sich die Turnerschaft zur glücklichen Hinausführung des Projektes gestellt hat, keine kleine sein. Es dürfte sich wohl empfehlen, daß die Angehörigen der Kinder mit an der Aufrechterhaltung der Ordnung teil nehmen, indem sie sich bei den beiden Turnwarten, den Herren Franz Wigand und Karl Wenzel, bei Zeiten zum Dienst anmelden, und nach den Spielen ihre Kinder in Empfang nehmen. — Wie bekannt, haben am Samstag alle Kinder freien Eintritt und Erwachsene haben nur 20 Pfg. zu entrichten. • * Ehrlich währt am längsten. Der im (Safe Amend auf dem Festplatz angestellteKellner I. H e r g o ausBockenheim sand dieser Tage ein Portemonnaie mit 400 Mk. Inhalt, welches einem auswärtigen Schützen abhanden gekommen war. Der ehrliche Finder lieferte seinen Fund unverzüglich ab und erhielt dafür neben dem verdienten Finderlohn die sonst nur an Schützen als Schießabzeichen zur Verteilung gelangende silberne Gedenkmünze. * * Hunde-Ausstellung. Für die am 15. und 16. Juli auf dem Schützenfestplatze stattfindende 2. internationale Hunde-Ausstellung, waren bis zum Ablaufe des Meldetermins am 4. Juli über 600 Hunde angemeldet, und ist damit die Zahl der im Vorjahre zur Ausstellung gelangten, bereits überschritten. Da noch fortwährend Nachmeldungen eintreffen, dürften 700 Hunde im Katalog erscheinen und damit die Gießener Ausstellung, die größte sein, welche in diesem Jahre in Deutschland und Oesterreich stattfindet. Besonderes Interesse werden bte langhaarigen russischen Windhunde (Barsois) bieten, welche durch die besten vorhandenen Exemplare vertreten sind, und bei welchen die Zwinger der Herren W. Griebsch, St. Petersburg und Leutnant von Chemich in Galizien mit unseren hervorragendsten deutschen Zuchten konkurrieren werden. Unter letzteren befinden sich Hunde Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Georg von Preußen und des Herrn Möckel in Homburg v. d. Höhe. Wie wir hören, wurden von mehreren Mitgliedern der Stadtverordneten-Versammlung 2 wertvolle Ehren-Preise für die Ausstellung gestiftet, und damit das Interesse dokumentiert, welches unsere Stadtväter, allen der Stadt zur Ehre und dem Geschäftsverkehr zu Nutzen dienenden Veranstaltungen entgegen bringen. Aus der Zeit für die Zeit. Vor 89 Jahren, am 8. Juli 1810, wurde zu Zwickau der berühmte Komponist Robert Schumann geboren. Er ist der in unseren Tagen beliebteste der modernen Musiker und verdient es, wenn eine reiche musikalische Begabung und eine besonders feine, meistens weiche und elegische Kunst- stimmung hierzu berechtigt. Er starb am 29. Juli 1856 zu Endenich bei Bonn.____________________________________ Vermischtes. * Leipzig, 5. Juli. Die Bach-Orgel der alten Johanniskirche, die beim Erneuerungsbau des altertümlichen Gotteshauses entfernt wurde, soll jetzt verkauft werden. Von dem Leipziger Orgelbauer Joh. Scheibe erbaut, wurde sie 1744 durch den berühmten Thomas-Kantor abgenommen und eingeweiht, der sie dann bis in feine letzten Lebensjahre viel gespielt hat. Ueber die genau vor 155 Jahren erfolgte Orgelprobe berichtet Adelung, ein Zeitgenosse Bachs, in seiner „Musica mechanica organoedi“: Diese Orgel zu St. Johannis ist nach der strengsten Untersuchung, die vielleicht jemals über eine Orgel ergangen ist, von dem Herrn C. M. Joh. Seb. Bach und dem Herrn Orgelbauer Zecher-Hildebrand für untadelhast erkannt worden." • Aus der Schweiz, 3. Juli. Die „Neue Zürcher Ztg." schreibt: Es sieht wirklich gar nicht darnach aus, als ob wir unmittelbar vor den Hundstagen stünden! War das ein frostiger Julimorgen heute früh, unter 10 Grad Luftwärme, also schon mehr spätherbstlich als hochsommerlich, und erst auf den Höhen, da schneit es wieder wie mitten im Winter. Pilatus meldet der meteorologischen Centralstelle Zürich von vormittags 7 Uhr 2 Grad Kälte und 2 Centi- meter Neuschnee! Auch Rigi und die tiefer liegenden Höhen bis 1600 Meter herab sind angeschneit. Ungestümer West bläst vom Atlantic her und hüllt unser mitteleuropäisches Gebiet neuerdings in überreiche Regenfluten. Indessen, nur Mut! Die Sonne scheint unausgesetzt, wenn auch stellenweise nur über den Wolken. • Ueber eine große Wettfahrt von Motorwagen wird aus Amerika berichtet. Ein von A. Winton gebautes Gefährt legte die Strecke von Cleveland in Ohio bis New-Aork in 47 Stunden und 34 Minuten zurück. Da die Entfernung 707,5 englische Meilen beträgt, so hatte der Motorwagen eine mittlere Geschwindigkeit von etwa 25 Kilometer in der Stunde geleistet. Die Fahrt wäre noch schneller von statten gegangen, wenn nicht am zweiten Tage der Bruch einer Achse eine Verzögerung veranlaßt hätte. Der Wagen wurde durch einen Gasolinmotor betrieben. gel der alten igsbau des alter- iö jetzt verkauft PH. Scheibe er- en Thomas-Kantor bis in seine letzten die genau vor ittt «dckG em anicaorganM ' r strengsten Unter- >ig-l «8»* * mb w H»" Bchs *”* *5-? »r da« To'N* 2 Centp -m- W»> di- AVp«"1 unser qnt)cijcn> ^gcsetz'' . -SM: i» bt »'W itt der * tn lm «‘mW1* fefe yÄt J ?'S bet ■W«. unb fo b rt™ große in, |af* Men sq e Mf bei \j“.w di- Prnjekkr b« «»stech,- bei ben ®'9»«b unb ;löen< und nach n- — Wie be- :n Eintritt und n. Amend auf dem rheim sand dieser ' welches einem var. Der ehr- iich ab und er- in die sonst nur lung gelangende 5. und 16. Juli ' internationale n Ablaufe des angemeldet, und Ausstellung gelwährend Nach- im Katalog er- ing. die größte d und Oesterreich die langhaarigen >e durch die besten d bei welchen die Petersburg und unseren hervorwerden. Unter ichen Hoheit des )errn Möckel in Den von mehreren ilung 2 wertvolle und damit das tväter, allen der lehr zu Nutzen n.__ M ourde zu Zwickau m geboren. Er wdernen Musiker alische Begabung id elegische Sunst- n 29. Juli 1856 ♦ Preisaufschlag auf Zimmeruhren. Laut Bericht der „Handels-Zeitung f. d. gesamte Uhren-Jndustrie" haben die Preise für Zimmeruhren ab 1. Juli d. I. einen Aufschlag erfahren. Derselbe ist darauf zurückzuführen, daß die Holzgehäuse-Fabriken bisher infolge gedrückter Preise keine Rentabilität mit ihrer Arbeit erzielten und dadurch viele Tischlereien in den letzten Jahren zu Grunde gegangen sind. Es hat sich deshalb ein Syndikat gebildet, welches die gesamte Produktion aufkaufte, und einen angemessenen Preis für die produzierte Ware festsetzen konnte. Andererseits sind auch die Fabrikanten der Großuhrwerke infolge der enorm gestiegenen Messingpreise mit einem Preisaufschlag vorgegangen.—In Deutschland werden in 6Orten (mit Ausnahme des Schwarzwaldes, ca. 300 000 Regulatorgehäuse fabriziert; es handelt sich also um einen nicht unbedeutenden Bedarfsartikel. Der Preisaufschlag ist übrigens kein bedeutender, und jedermann wird für einen Gegenstand, wie die Uhr, die ihm zeigt, wie hoch sein Leben im mittag steht, gern den angemessenen Tribut zahlen; denn auch hier gilt es, daß jede Arbeit ihres Lohnes wert ist. * Eroberte spanische Geschütze in Hamburg. Die „Pennsylvania" hat fünfzig spanische Kanonen, die auf Kuba ™ von den Amerikanern erobert wurden, von New-Iork nach Hamburg gebracht und dort am Schuppen 44 (Os- ivaldkai) gelandet. Es sind dies sämtlich Geschütze von prächtiger Bronze, glatte und gezogene Kanonen, vom schwersten 96-Pfünder bis zum leichten Wallgeschütz, sowie Mörser. Sie sind reich verziert, tragen die Anfangsbuchstaben des jeweilig regierenden Königs oder der Königin, sowie den Namen der Stadt nebst der Jahreszahl, in der sie gegossen worden sind. Ein 96-Pfünder trägt u. a. die eingravierte Inschrift „Sevilla 1848". Eins dieser Geschütze war noch scharf geladen, und in Hamburg mußte erst die Ladung in vorschriftsmäßiger Weise unter allen Vorsichtsmaßregeln aus dem Geschütz entfernt werden. Ein Teil der Kanonen, die sämtlich zum Gießen von Kirchenglocken nach Schlesien verkauft werden, ist bereits nach seinem Bestimmungsort abgegangen, während der Rest eingeschmolzen werden soll, zuvor aber von der Zollbehörde durch Vernagelung des Zündlochs und Einhauen von mächtigen Zacken in der Mündung des Rohres für die Verwendung als Feuerwaffe unbrauchbar gemacht worden ist. Aus diesen Kanonen hat die amerikanische Regierung einen ansehnlichen Erlös erzielt. Eine große Anzahl von Personen nimmt täglich die noch am O s w a l d k a i liegenden Kanonen in Augenschein. * Unwetter. In den südlichen Vereinigten Staaten haben Unwetter starke Ueberschwemmungen verursacht. Nach einer drahtlichen Meldung aus Calvert (Texas) sind in der Umgegend von Zealia Dienstag nacht 200 Personen ertrunken und in der folgenden Nacht etwa 100. Eine kleine Anhöhe bei Alt-San Philippi ist noch in einer Ausdehnung von einem halben Acre trocken geblieben; 300 Neger mit Pferden und Vieh aus dem Brazo-Thal sind dort zu- sammengedrägt; das nächste trockene Land ist von dort drei Meilen entfernt. * Zur Weigerung des Fürsten Herbert Bismarck, einen von Hamburger Damen für das Bismarck-Mausoleum gestifteten Kranz anzunehmen, schreiben die „Hamb. Nachr.", daß die Nachricht in der verbreiteten Form unrichtig sei. Nur weil in der Kapelle kein Raum für die vielen und großen Kränze aus dauerndem Material ist, sind diese im Sterbezimmer als dem würdigsten Platze aufgestellt worden. Von einer Unterbringung des Kranzes im Schönhauser Museum ist niemals die Rede gewesen. Fürst Bismarck hat den Hamburger Damen in zwei sehr warm gehaltenen Schreiben für die Stiftung des besonders schönen Kranzes gedankt. Bis jetzt sind etwa 20 Kränze aus Edelmetall und dauerndem Material in künstlerischer Ausführung dem Andenken des großen Kanzlers gewidmet worden; die Größe der meisten beträgt 1 bis l’/4 Meter im Durchmesser. Die Gruft des verewigten Fürsten Bismarck bietet keinen Raum für die angemessene Anbringung dieser umfangreichen Widmungen. Aus diesem Grunde haben letztere unter Zustimmung der Geber einstweilen in dem Sterbezimmer Aus- .stellung gefunden. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag den 9. Juli. 6. nach Trinitatis. Gottesdienst. In der Stadttirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schlosser. Zugleich Christenlehre für die Neukonstrmierten aus der , j,,2/lQttyäudgcnicinbc. Vormittags 9Va Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel. Die Kinderkirche fällt aus. In der Johannesttrche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus derJohannes- gememde. Vormittags 9«/, Uhr: Pfarrer Euler. Kindergottesdienst fällt aus. Katholische Gemeinde. Samstag den 8. Juli. Nachmittags um 41/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur Herl. Beichte. Sonntag den 9. Juli. 7. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6Ve Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; vor und in derselben Austeilung der heil. Communiom „ um 8 Uhr: die zweite heil. Messe; „ um 9Vs Uhr: Hochamt mit Predigt. 'Nachmittags um 2V, Uhr: Andacht. Gottesdienst in der Synagoge. Samstag den 8. Juli 1899. Vorabend 7« Uhr, morgens 8>° Uhr, nachmittags 4 Uhr »chrifterklärurrg, Sabbathausgang 9" Uhr. Gottesdienst der israelitischen Keligionsgeselkschast. Sabbathfeier am 8. Juli 1899. Freitag abend 746 Uhr, Samstag vormittag 8 Uhr, nachmittag 4 Uhr, Sabbathausgang 9°° Uhr. Nachmittag 3»° Uhr Schrifterklärung. Wochengottesdienst morgens 6« Uhr, abends 715 Uhr. Universttäls Nachrichten. — Berlin. Der bisherige Hilfsbibliothekar an der königl. Bibliothek, Dr. Adolf Lavgguth, ist zum Bibliothekar an derselben Bibliothek ernannt worden. — Innsbruck. Der akademische Senat der hiesigen Unb versität hat beschlossen, dem Dichter und ehemaligen Lehrer an dieser Hochschule, Prof. Adolf Pichler, zu seinem 80. Geburtstag eine Adresse zu überreichen; die philosophische Fakultät hat die Verleihung des Ehrendoktorats der Philosophie beantragt. — Krakau. Hier ist der frühere Professor der Physiologie und Anthropologie an der dortigen Universität Geheimrat Dr. Joseph Majer im Alter von 92 Jahren gestorben. Meratur, Wissenschaft und Kunst. — Von (Stiebend Reisebüchern-Verlag von Albert Goldschmidt, Berlin, erschien soeben in bekannter musterhafter Bearbeitung und Ausstattung Band 71 Kifftnge« und Umgebungen in elfter Auflage zum Preise von 1 Mark. — Im Verlage von Ernst Siegfried Mittler u. Sohn, Berlin, Kochstraße 68—71 erschien soeben die 4. Lieferung des Wörterbuchs der philosophische« Begriffe und Ausdrücke, quellenmäßig bearbeitet von Dr. Rudolf Etsrer. Dieselbe enthält die Erklärung der Begriffe GcschichtSphilosophie bis Instinkt. Auch diese Lieferung rechtfertigt das bet Besprechung der ersten Hefte abgegebene günstige Urteil. — Spezialkarte für Hessen. Soeben erschien Brunnemanns Sprzialkarte der Proo-nz Hessen-Nassau und des Fürstentums Waldeck-Pyrmont nach amtlichen Quellen bearbeitet im Maßstab 1 : 333'/z000 (3 m = l km). Kassel. Verlag von Max Brunne- mann. (1899). Preis 2,50 Mk. auf Leinwand in Decket 3,80 Mk. War die dem gleichen Verlage entstammende „Spezialkarte des Hauptgebietes von Niederhessen", die von der fachmännischen Kritik eine so überaus günstige Beurteilung gefunden hat, wesentlich für die Touristenkreise bestimmt, so will die vorliegende Spezialkarte der Provinz Hessen-Nassau und des Fürstentums Waldeck ihrerseits „den für Handel und Verkehr längst fühlbaren Mangel einer guten Hand lichen, dabei preiswürdigen Karte genannter Provinz und der angrenzenden Gebietsteile" auSfüllen. Für die Interessen des Handels und Verkehrs zu f irgen, ist umsomehr Sache unseres Zeitalters, als dasselbe bekanntlich im Zeichen des Verkehrs steht. Der Verleger kommt also einem vorhandenen Bedürfnis entgegen, dem zu genügen ihm um so besser gelungen ist, als er sich der Unterstützung staatlicher, bezw. ständischer Beamten und Behörden bet seiner Arbeit zu erfreuen hatte. Diese Unterstützung tritt in der großen Sorgfalt hervor, die auf Einfügung der Wege unb Bahnlinien, zumal aber der neuen Wege und Bahnlinien, der bereits vollendeten wie der noch in der Ausführung begriffenen oder gar erst geplanten, verwendet ist. Namentlich kommt für die Karte in Betracht, daß die Landes- und KreiSgrenzm sich infolge ihrer genauen farbigen Bezeichnung schon auf den ersten Blick scharf von einander abheben. Lobenswert ist ferner die Beigabe von zwei Nebenkarten, nämlich des Fürstentums Pyrmont und deS Kreises Rinteln. Wem es ,an Gewinnung eines schnellen Ueberbltcks über die Verkehrsverhältnisse gedachter Provinz gelegen ist, dem sei die Brunnemann'sche Karte bestens empfohlen. Kandwirtschaslliches. — Die Heuernten gelingen oder verderben! Kein Berus ist so vom Wetter abhängig, wie die Landwirtschaft und es ist geradezu betrübend, wenn man steht, wie die schönsten Hoffnungen vernichtet werden. Mit welcher Sehnsucht blickt man auf die erste Ernte, und mit welcher Zuversicht fährt der ßar.bmann sein gut getrocknetes Heu zur Scheune; es nimmt ihm die Sorgen des Futtermangels im Winter. Wie oft aber hat sich der Landwirt selbst den Vorwurf zu machen, nicht rechtzeitig in einem regnerischen Sommer die wenig guten Tage zur Heuernte ausgenützt zu haben und wie beneidet er feinen Nachbar, der es verstanden hat, durch Anwendung der modernen Hilfsmittel rechtzeitig seine Ernte einzubringen. Heuer hatten wir Gelegenheit, dieS selbst zu beobachten und es wird unS in tausend Fällen bestätigt. Landwirte, die sich Anfangs und Mitte Juni mit einer Grasmähmaschine und einem Heuwender versahen, haben während der heißen Juni-Tage in kurzer Zeit ihre ganze GraSernte bewältigt und ein brillantes Futter eingefahren. Mit einer guten Grasmähmaschine wurden stündlich mit zwei Pferden ohne Anstrengung zwei Morgen gemäht, während ein Heuwender 20 Leute ersetzt. Viele haben das eingesehen und sich zunutze gemacht, denn wir sahen in Ortschaften bis 10 Mähmaschinen arbeiten, die alle in diesem Jahre von der bewährten Firma Ph. Mayfarth & Co., Frankfurt a. M. angekauft wurden unb, wie ja die große Verbreitung dieS beweist, großartig arbeiten. Auch zum Getreidemähen sollen sich diese Maschinen eignen und sollte kein Landwirt versäumen, für sich allein oder mit Berufsgenossen zusammen eine Mähmaschine anzuschaffen, um sich mehr vom Wetter unabhängig zu machen und sich außerdem die Sorge des Arbeitermangels vom Halse zu schaffen. Landwirte, ergreift die euch dargebotene Gelegenheit, benützt Maschinen und ihr werdet Vorteile genießen, wie sie die Industrie und daS Handwerk schon längst genießen! Schisssnachrichtrn Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos und I. M. Schulhof. Bremen, 6. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben-Postdampser Bremen, Capt. R. Nierich, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 1 Uhr nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 7. Juli, zwischen 11 u. 12 Uhr mittag«: Wasser 13°, Luft 11°. Rübsamen'sche Badeanstalt. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 7. Juli. Wie dem „Lokal-Anzeiger" aus Paris gemeldet wird, wird der Besuch des deutschen Kaisers auf der „Iphigenie" vom Publikum sehr sympathisch besprochen. Besonders angenehm fällt das lange Verweilen im Kreise der Marine-Aspiranten auf. Die „Liberts" erinnert bei diesem Anlaß an die vorausgegangenen Beweise der Sympathien des Kaisers, besonders an seine Fürsorge, daß Deutschland 1900 glänzend in Paris vertreten sei, was wesentlich dazu beitrage, andere Kulturstaaten zu friedlichem Wettbewerb anzueifern. Berlin, 7. Juli. Die Enthüllung des großen Bismarck-Denkmals vor dem Reichstagsgebäude ist für den 1. April 1901 in Aussicht genommen. Posen, 7. Juli. Der österreichische Unterthan, Glas- Hütten-Direktor Jnivranek in Usch bei Schneidemühl, wurde aus Preußen ausgewiesen. Wien, 7. Juli. Die allgemeine Hoffnung, daß die Arbeiterdemonstration einen ruhigen Verlauf nehmen werde, hat sich nicht erfüllt. Es waren nachmittags große Vorbereitungen getroffen worden. Ganze Piquets von berittenen Schutzleuten hatten in den Seitengängen Posto gefaßt, Patrouillen ritten die Reit Allee auf und ab. Um 6 Uhr begann der Zuzug der Arbeiter, welche sich ziemlich ruhig verhielten. Als der Chefredakteur der „Arbeiter- Zeitung", Dr. Viktor Adler- erschien, wurde er von der Menge mit Hochrufen empfangen, welche mit einigen Rufen: „Pfui Lueger!" vermischt waren. Daraufhin ging die Polizei vor und bearbeitete die Menge mit Fäusten und Fußtritten, da sie von dem Säbel keinen Gebrauch machen durfte. Es wurden 67 Verhaftungen vorgenommen, darunter die des Dr. Adler. Wien, 7. Juli. Der sozialistische Abgeordnete Verkauf erschien spät abends auf der Polizei, um die Freilassung Dr. Adlers und des Arbeiterführers Bretschneider Reuman zu verlangen. Der Kommissar bedeutete ihm aber, daß die Verhafteten nicht freigelassen werden, sondern an ihnen ein ernstes Exempel statuiert werden würde. Die Demonstrationen müßten ein Ende nehmen. Die Verhafteten blieben die Nacht im Gefangenhause und wurden heute im Landesgerichte eingeliefert. Im ganzen haben 47 Verhaftungen stattgefuuden. Rom, 7. Juli. Die seit langem in San Remo ansässigen deutschen Untertanen, Botaniker Professor Ernst Bauer, die Hortologen Martin A r l o t, Wilhelm R a b e I it, wurden bei einem Ausfluge auf die Colle di Marta Vosic als Spione verhaftet. Bei ihrer Durchsuchung fand man ein Fernrohr und eine Generalstabskarte. Rom, 7. Juli. Die Untersuchung gegen die Abgeordneten Rampollini, Defelice und Brisoletti wird energisch geführt. Der Untersuchungsrichter verhörte bereits den Kammer-Vorstand sowie 20 Abgeordnete, welche Zeugen des Ueberfalles auf Sonnino und Burako waren. Paris, 7. Juli. General Gallifet empfing den Major Carriere, den Ankläger im Dreyfus-Prozeß. Carriere erklärte, das Aktenmaterial sei erstaunlich leer und biete keine genügende Handhabe zur Herstellung einer Anklage. Diese Erklärung ruft eine wahre Deroute unter den Nationalisten hervor. Paris, 7. Juli. Der Dreyf usprozeß soll bestimmt am 5. August beginnen und auf alle Fälle am 15. August beendet sein. Es ist indes nicht ausgeschlossen, daß die Verhandlungen bereits in der nächsten Woche dieses Monats beginnen. Madrid, 7. Juli. Die Cortes-Sektionen stimmten für die Verlesung derAnträge Blasco-Jbanez auf Vertreibung der Jesuiten und auf Aufhenung alle aller nach 1874 gestifteten Klöster. Der antiklerikale Feldzug wird immer heftiger. Belgrad, 7. Juli. Auf König Milan wurde gestern abend gegen 7 Uhr ein Attentat verübt. Der König ist leicht im Rücken verwundet. Der Thäter, welcher mehrere Schüsse auf den im Wagen fahrenden König abgab, ist verhaftet worden. Es soll ein entlassener Feuerwehrmann fein. Der König war imstande, sogleich nach seiner Rückkehr ins Palais mehrere Personen, darunter Mitglieder des diplomatischen Korps zu empfangen. Dagegen ist sein Adjutant ziemlich schwer verwundet. Belgrad, 7. Juli. Der Attentäter stürzte sich nach der That in die Save, wurde aber herausgeholt. Aus dem Halse strömte ihm Blut, da ein Gendarm einen Schuß auf ihn abgegeben hatte, doch ist er vernehmungsfähig und wurde durch den Polizei-Präfekten verhört, der besonders nach Complicen forschte. König Milan wurde bei der Heimfahrt in den Straßen freudig begrüßt, nachdem der König vorher in einem Geschäftsladen für seinen verwundeten Adjutanten gesorgt hatte. Als König Alexander nach einer Kahnfahrt auf der Save heimkehrte, wurde er von der ganzen Garde erwartet und vernahm tief bewegt die glückliche Errettung seines Vaters. Belgrad, 7. Juli. Der Attentäter ist, wie sich jetzt herausgestellt hat, von politischen Gegnern des Exkönigs Milan zu dem Angriff gegen letzteren gedungen worden. Darmstadt, 7. Juli, 1 Uhr 30 Min. mittags. (Privat- Telephonmeidung.) Die Zweite Kammer genehmigte soeben die Aufnahme eines unverzinslichen Darlehens im Betrage von 214,000 Mk. zur Erhöhung der Gehälter der Geistlichen im Großherzogtum Heffen; dagegen stimmten die Sozialdemokraten und die freisinnige Partei. Auf eine Anfrage des Abgeordneten Backes wurden nach einer Erklärung des Staatsministers Rothe vom 1. April 1899 die Beiträge zur Witwen- und Waisenkasse der Volksschullehrer auf die Staatskasse übernommen. Die Erhöhung des Zinsfußes von 3*/, auf 4 Prozent bei der landwirtschaftlichen Kreditkasse wurde von der Kammer einstimmig abgelehnt. Drucksachen, Rechnungen, Aacturen, tzircnkare, ZSriefösgev, Ilmschtäge mit Ainnendrnck fertigt billig Kröhi'flhe n. Aeiudrnckttei, Gchnlstratze 7. - ■ — Bilanz am 31. Dezember 1898. Aktiva. JL H 1. Ausgeliehene Kapitalien und zwar: a) gegen Obligationen 82425.56 b) , Bürgschaft 111283.42 c) „ Güterkaufgelder 29459.42 d) y Wertpapiere nach dem Kurs am 31. Dezember 1898 170667.90 2. Immobilien (Klein- wühle) 10000.— 3. Kaffenvorrat 9240.55 4. Ausstände 35351.04 5. Mobilien nach Abschreibung von 10% 257.92 Passiva. JL H 1. Aufgenommene Kapitalien 445432.95 2. Stammguthaben der Mitglieder 3252.86 448685.81 448686.81 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1897 232 Während 1898 gingen zu — ff n Ab Daher Stand der Mitglieder Ende 1898 232 Allendorf a. Lumda, den 30. Juni 1899. 5166 Spar- und Worschuß-Verein eingetr. Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Der Direktor: Der Rechner: Der Kontrolleur: Wallenfels. Rein. Wagner. 4078 Prämiiert: Butzbach 1898. 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(nicht in Briefmarken) vom Eisenbahn- Betriebs-Sekretär Welker hier bezogen werden. Zuschlagsfrist 3 Wochen. 5164 Herborn (Hess.-Nass.), den 5. Juli 1899. Königl. Eisenbahn-Bauabteilung. Lohholz-Werkauf in der 5161 König!. Oberförstern Krofdorf. Freitag den 14. Juli d. I., vormittags 10% Uhr, in der Bruder- schen Gastwirtschaft zu Oberwalgern. Schutzbezirk Salzböden, Distr. 81 V: Eichen: 1265 rm Reiser, Der Königliche Kverförster. (tiiipffhliuujHi Stibt. MichttzAS. Freibank. 5121 Heute und morgen: Ochfknfitisch 45 W SlhVkiukAeislh 40 Psg. Vermietungen 5160] Die z. Z. von Herrn Wachtmeister Kasper bewohnte 5-Zimmerwohn- ung, Grünbergerftraße 12, ist zum 1. Oktober, eventuell früher, zu vermieten. Näheres Wallthorstraße 4._______ 5162] Eine Familienwohnung, erster Stock, 4 Zimmer mit allem Zubehör, per 1. Oktober zu vermieten. Afterweg 6. 02400] Eine schöne Stube mit Zubehör zu vermieten._____Dammstraße 19. 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Vkrslhiedenes TVT-y 1 O1 hat die Stiefel * ■ "V* gewonnen. 02399 Vereine Die Kameraden, welche eine Anweisung nach Mainz erhalten haben, wollen sich Sonntag früh 4'/« Uhr auf dem Bahnhof einfinden. Der Vorstand. Diejenigen Kameraden, welche den Feuerwehrtag Mainz besuchen, wollen sich Samstag abend 9 Uhr im Kühlen Grund (Flamme) zu einer Besprechung einstnden. Heiltigk Nlsglmm-Mmkl zum 17.Dttbmds-Mchi,1.bis9.Mi1M Samstag den 8. Juli. Nachmittags 2 Uhr: Aufstellung deS Jugeudfestzuges und Abmarsch durch die Stadt nach dem Festplatz. Nachmittags von 3 Uhr an: Gietzeuer Jugeudfest. Abends 8V2 Uhr: Wiederholung der Festspiele. 5029 17. Verbands-Schützenfest des Aad.Faudes-Zchuhevverms, des Pfalz, und Mittelrh.Kchlltzekbundes zn Gießen, 2. bis 9. Juli 1899. Kinder-Festzug*. Die Aufstellung der angemeldeten Kinder erfolgt Samstag nachmittag puukt 2 Uhr auf dem Oswalds Garteu. Abmarsch nach dem Festplatz um 3 Uhr. Die Eltern der Kinder werden gebeten, nach Beendigung der Spiele ihre Kinder in Empfang zu nehmen. Die Zugführer und -Führerinnen belieben ebenfalls pünktlich zu erscheinen. 5179 17. Verbands-Schießen. Sämtliche bei dem Festspiel mitwirkenden Damen und Herren werden hiermit zu der morgen, Samstag den 8. d. Mts., stattfindenden Aufführung eingeladen. Damit der Verlauf der Aufführung nicht verzögert werde, bitten wir, bis spätestens 8 Uhr abends in den Ankleideräumen fich einfinden zu wollen. 5169 Wustk- und Vergnügungs-Ausschuß. 17. Verbands-Schießen. Sämtliche Herren der Fest-Ausschüffe werden gebeten, zu einer photographischen Aufnahme am Sonntag mittags präzis 12 Uhr in der Festhalle sich einfindrn und nachher an dem Fest- Bankett sich beteiligen zu wollen Der geschästssüyrende Ausschuß: 5178 Schwall. Helm. 17. Verbands-Schießen. Letztes großes IestöanKet Sonntag den 9. Juli er., nachmittags IV2 Uhr in der Aesthalle. KedeL 2 MK. 5177 Sonntag den 9. Juli feiert der Gesangverein Mderhain ;u Neber tn der Wirtschaft L. Schlierbach sein 5180 diesjähriges Stiftungsfest wozu freundlichst einladet ' Der Borstand. Redactie«: t. vorkh.rtzt. — *mt ** 9aUq bet Vrühl'schen UuwersttLttiBuch. trab Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Are heutige Wummer umfaßt 10 Seiten.