1809 Douuerskag bett 8 Juni Zweites Blatt Lllk Anzeigen-BermittlungSstellen des In- und ÄulloiM nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgetz«. * die man werden vertrieben fie sich zur Wehr setzen, verwundet — L . . — .. . .<•_____ k, otnon VJ Feuilleton. 13.3»'* Streifen verhältnismäßig niedrigen Landes liegt, 1 F gtMhion, Expedition und Druckerei: Achnkfirnße Mr. 7. eder mr- er,* SSSäsfelft tt I Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieß«». Fernsprecher Nr. 51. j, l<| erscheinenden Kummet W »arm. 10 Uhr. Schiff' erreichten. Die Insel Pagan oder Pahgan erscheint aus weitere Entsernung zuerst wie zwei Inseln, da zwischen 1 , *>nn fintiert Kratern em te eilst! LederdM )pverd«itii- mit M" zestell B 1 MMsbÄ-ge»: Wietzener Lmiili-ndMIer, Der HMche Kindmrt, Klälter für hessische Volkskunde. an uci großen Zahl von jetzt überall an den Straßen findet, ermessen^ ' v _ . e'—x. mai4i nti> srnntinnif Nezng-preiL vieNellLhrlich 2 Mart 20 Psg. monatlich 75 Pfg. mit vringerioh». Bei Postbezug 2 Mart 50 Pf». vierteljLhriich. ch tmann fe. t!5i lltllill irUMMleil, xxv|iv ii a i n tirirhT tivtz seiner weiten «u-d-huung den KaroUneu ■«* ^Breitegrade dvch nur aus | m O {e ta« eine gewaltige Ti-s- (bis L 8400 Meter) getrennt sind. Ihr fast durchaus vulkanischer Charakter läßt sie als eine die Vereinigung zwischen den Bonin-Jnseln und den Karolinen anstrebeude Vulkan- Aariaan aus Laven und Schlacken erbaut, ist wüst, unbewohnt, aber kraterlos. Asiongong oder Asuncion ist em 639 Meter hoher Vulkan mit tiesdurchsurchten Gehänge, und periodischer Thätigkeit; 1786 kahlund-rl°sch-n, E im Solsatanenzustand, 1827 mit Vegetation bekleidet, aber 1865 wieder von Aschen bedeckt. ~ - ... h Die Uracas sind anscheinend erloschen, Farallon st d«t- aeaen thätiq. Farallon de Pa,ar°s, die Vogelklippc , besteht nachten Berichten des damaligen Kapttans zur S-e iekiaen Admirals Knorr („Annalen der Hydrographie ,187 ) aus einem nach allen Seiten bis zum Krater regelmäßigen Aschenkeael von 260 Meter Höhe und braungruner Farbe, dessen Grundfläche auf ausgebrannten schwarzen ^vMsen, welche auf dem gehobenen Urgestein lagern, ruht. Selbstverständlich ziert kein Baum und kein Strauch diesen einsamen Vulkan, dessen am Fuße des Kegels sich^fortwahrend eraänzende heiße Asche und Lava nur von Millionen von 1 Seevöqeln zum Ausbrüten ihrer Eier benutzt wird. Auch ; hoch oben tummeln sich dieselben Schwärme von anscheinend besonderer Vorliebe m dem unausgesetzt aus dem Klater au,steigenden g-?braun-n Rauch In dem Inner, gdichrt U»M : w B c lnefime M Ä »Mag». I c Gießener WKskr Um Anzeiger michLt-ich viermal beigelegt. mehr die ersten vor, von deren Typus die Mikronesier weniger abweichen, als von dem der Papuas. Die nördlichste Gruppe Mikronesiens und überhaupt sämtlicher Südsee-Archipele, mit Ausnahme von Hawaiis.ist die 1521 von Magalhaes entdeckte, und wegen der diebischen Natur ihrer Einwohner Ladronen (Diebs-Inseln) genannt ^nselreibe; 1668 von den Spaniern besetzt, erhielt sie nach der Witwe Philipps IV. den Namen Marianen. Die Marianen erstrecken sich m Form emes leicht ge- Trotz reichlicher Bewässerung, fruchtbaren Bodens und bedeckten Eilanden besteht S°rig°u ausem-rn nnpg n | ^Et'er'hoch 7mp°r. ’ Die Westküste ist flach und I der Süden der Insel ausgedehntes niedriges Weideland. Ergebnis zu erzielen. Denn die Entscheidung ist schon zu dieser Reit gefallen, wenn man auch aus verschiedene» Gründen die Veröffentlichung noch hintanhalten mußte Die spanische Regierung bequemte sich nach dem unglücklich^verlaufenen Kriege um so eher zu einer Abtretung, als die Inseln Spanien bisher mehr gekostet als eingebracht haben. Die Spanier haben Verluste bei der Unterdrückung von Aufständen der Eingeborenen erlitten, und die Regierung war gezwungen, zwei kostspielige Militär-Stationen^ eme m Nap im Westen und die andere m Ponape Mi Osten zu unterhalten. Die spanische Regierung war auch wohl kaum in der Lage, Steuern einzuziehen; der durch internationale invaliden. Sie verdankt ihre schleunige Fertigstellung einem einstimmig zum Beschluß erhobenen Antrag aus der Mitte des Reichstags heraus. In den Kreisen der Unterbeamten des Reichsdienstes wird seit Langern darüber geklagt, daß diejenigen civilversorgungsberechtigten Invaliden, die eine Anstellung in den Reichsarntern "halten, damit de Weiterbezuqs ihrer Jnvalidenpension verlustig gehen. Hingegen bleiben sie, für die im Hofdienst (Hausnnmsteriurn), ?m Dienste der Reichsbank, oder ^"^09 zur Anstellung gelangenden Kollegen, die sich einen Anspruch auf Jnvalidenpension erworben haben, bestehen. M.P.C. Aus dem Abgeordnetenhause wird geschrieben. WI. 133 M Q Ä m Koonde(KinganistePpe), I Die Leute sind wJteR I s fc-iX KÄSE und 'üb-rsall°n die Schamb-n (Pflanzungen), 'N^n-n^-lwas, ®0t schon lungc yivp/ —— s,, iitit hnqem eine starke Auswanderung staNgesnnden, be ssiidei!» der Männer, die, selbst sür sich allem Nahrung von »ü Küste oder anderswo suchend, ihre Frauen und Kinder . «>™ k „£nig stehlen ist. Är.-ÄÄ «sg U »» m. - ä?MVS‘.S'Bä'.TÄ fÄTX“ »träte aus der letzten Ernte hatten z. B. MM, «°r Men ,u rnfen aber da jeder nur seine eigene Pflanzungen (Hf* .ntereffaut, die Hungersnot tn ihrer Mtwickluzig | tebe^ju ' l ni6t durcki-k-n u. s. w. ,, 'Zfotaen. AIS schon überall Not war, gab es dort Böi Worräte. Aber da erschienen täglich Händler, besonders rn Ker Küste und nahmen den Leuten gegen Tabak, Salz Z mach wertlosere Dinge alle Nahrungsmittel ab. So nw auch diese Leute bald tn die größte Not. Ich bm li dieser Zeit oft großen Zügen solcher Händler auf den Manen begegnet, die alle Nahrung aus dem.Lande zur Wste brachten. Ich habe auch oft versucht, solcheLeute zu -M.ucken — Allmählich ist die Not im Lande größer md größer geworden, bis sie jetzt tatsächlich^eine ganz Itbeirlenbe Ausdehnung gewonnen hat, wenn auch mchtve- Wn^gen werden darf, daß einzelne m ^nzelnen Bezir , m dk nen seit Weihnachten fast tägUch Regen gefallen s, Lktz, vor einer kleinen Maisernte stehen und auch schon Übece Nahrung wie Bohnen und Kürbisse und dergl.habem Nqüglich des Mais war es so, daß dielemgen nicht sehr finden^ _ Erwerbung der Karolinen. Do"ge- wissen Bestrebungen, mit Deutschland em Tauschgeschäft z ©^nakn^ge'genttret^in 'einet m nn,er _ ....... 5 M viel größer ist, jetzt leer ausgehen. Damals verschwanden I sch ^rausberechnen ließe. Wenn es aber bis vor kurzem die Heuschrecken nach etwa 5 Tagen ganz. Allerdings h I st zweifelhaft erschien, ob das Centrum tn einer sie Eier gelegt, und die junge Brut davon lagert sich letzt I cj IM ^der einer Mehrheit seiner Mitglieder für das auf das ganze Land und hat zum Teil schon i I qnitteUanbfanalproült stimmen werbe, so bilbet sich neuer- neue Aussaat von Mais, Erbsen unb anl)crc .„l. I die Auffassung mehr unb mehr heraus, daß die Mehr- —* ■ ■ “■ T“ “r Sä" ä den Straßen ^be*, ermeßen. I sonbern der Reichsgerichtsrat vr. OlShausen -rfch-mt, auch noch d'- Thalsach- slättcrn zufolge, Ob-rr-ichSanwalt werden. ■ 1 nisbauien bat sich durch feinen Kommentar zum Stras- gefetzbüch und andere Arbeiten -inen oorzügl.chen Namen unter den theoretffchen wie praktifchen Juristen Sein- Berufung würde in den weitesten Kreisen B-tfall iveiei> «eu il« 1L h Ä ktfaH s?** .-hlreichen -euke. bie 4-«-« »ie etwa 4 oder 5 Tage, während deren wieder Heuschrecken | Vortag m»t<»bpntmnrfc8 au saaen. Auch ist es noch in unser Land sielen, täglich von morgens Die neuen deutschen Kolonien. Die Karolinen, die Palau- (Palao-) Inseln und d,e i7 Ozeanien -ine allgemeine 'Landeskunde." Verlag des 8ibbiographischen Instituts in Leipzig. fcTÄn" doch nur aus x X-"nd^Ka7°lin"-n m"14bO°G-v^tt,'°di- schon . 7ruM-s"Ä!at°rial wahrscheinlich Lisch-Marschall- mit 415 und die englische G-lb-rtgruppe | reche (au.hon horfnnfpnhp.n Svalte entquollen ist. '>tfpr?cht mst'343b Gev.-Kmtr'. -'nem Gebiete, geringer als . ra chsen-Weimar. Gemeinsam sind diesen Inseln die Klein- Ititi des Areals, die Riffnatur, das Auftreten von Land- wrfen auf den Riffen und die Lagunenbildung m ihrer viiitte 8u den wenigen höheren Eilanden vulkanischni Ur« hmngs gehören einige der Palau-Gruppe (besonders Babel- too b),9bie Karolinen Yap, Ruk, Ponapv und Kusaie, und ntier den Marianen Guam, Rota und Seypan. Eine tpMge Vegetation von Kokospalmen und Fikus-Arten um« Et den Strand und die Lagunen, tn deren Nahe der Sb besonders auf den vulkanischen Inseln, deren zersetzter Ä sehr fruchtbar ist, den Charakter des Urwaldes an- Imm"' dagegen bietet der Korallenkalk viel spärlicheren Brotfruchtbäume, Pandanus, Bananen und Sago- Mmen sind die wichtigsten Nahrungspflanzen. Die Tier- <^nc»(n ist im Gegensatz zur Flora meist arm, in-n lick an Land äug-ti-ren und Landvogeln. Die Be- ,ch!°r bilden fine Mischung von P°'^n u^Papuas M zwar walten, je weiter wir nach Osten kommen, desto Deutsches Mich. z armstaßt, 6. Juni. Seine Königliche Hoheit der ' «rsß Herzog werden Sich am Nachmittag nach Auerbach ni ch iwm Fürstenlager und von da tn den Lorscher Wal "'M "L 6. Juni. Im Nachtragsetat, der dem - MOag vorliegl, befindet sich auch eine F?rberung zur grkSaspsung der Wirkungen der Hungersnot in Deutsch« im. SS SÄtÄÄ. SÄ I ÄäBSre*'... $«- wiebei im Umkreise unserer Nation, besonders tm nörD tqen | oer ;niii> ffirträae ibrer Felder Sgirle, dem tombe SÄKÄÄS. «L-Ä-1Ä 3*.... Saipan zu nennen. Ein im allgemeinen niedriges Hügel- i, I land, erhebt es sich nur bis 150 Meter Hohe; doch ragt am Nordende der tafelbergartige, abgestumpfte Vulkankegel Kehener Anzeiger Heneral-Unzeiger Amts- und Anzeig-blatt für d«. NrNs Gietz-n. hr r aan GÜguan, diese die Birdiusel, S-Ypan Tm.an R° - l-tzug^rngem ' -^llt-n zu unseren Füßen ” 1 und' Guam. Von dem 1140 G°m-Kil°met-tu^ffeuden und Stetn n Entsernung hin da» Flächenraum entfallen nur etwa 200 aus d ° uordl^e ' err^ten Die Insel Pagan oder Pahgan erscheint Gev.-Kilometer dagegen aus die südliche Reihe. 7 ” it Entsernung zuerst wie zwei Inseln, da zwischen rianen sind bergige, bis zu 800 Met r h°h-. mtt Laven, au, w »250-300 Meter hohen Kratern em Aschen, Schlacken und Krat-rn bedeckte^Inseln. Farallon verhältnismäßig niedrigen Landes liegt. Von den Pahgan und Alamagan besitzen Teile als thätig bezeichneten Vulkanen stieg nur aus dem west- s sä•■■s*w Srßi» e er uiwttb M empfo^n lermai MO« W N ’tami Mehftsive H. Gri a. in jeder Woche 304 200 593 Fabriken. Dienstags Mittwochs Donnerstags Freitags vierteljährlich nach Schluß der Betriebs-Campagne. Wifi in Ä| ____ S a Jahresbericht bed ®t0^6. Hessischen Gewerbe-Inspektors d" Gewerbe-Inspektion Gießen für 1888 (die Provinz Oberhessen umfassend) (Fortsetzung). Uermisthtes. *c. Frankfurt a. $1., 6. Juni. Die groß- «us stellung der deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft, die nun zum zweiten Male in der schöne« Mainstadt ihr Heim aufgeschlagen hat, ist jetzt im große« »nd ganzen fertig und wird am Eröffnungstage, Donnerstag, ffch im vollen Glanze eines wohl vorbereiteten, nach jeder Richtung hin für den Besucher intereffanten und lehrreichen Unternehmens darstellen, — lehrreich in gleichem Umfange Paris, 6. Juni. Der Untersuchungsrichter Lemercier hat gestern das Verhör der am Sonntag in Auteuil Der- Wc*cn begonnen. 9 Personen wurden vorläufig in Freiheit hi/h/a Wu,ybcn Gefängnis zuriickgehalten. werte« foffen^15 an8ct “9t finb und zusammen abgeurteilt rn„f,?°riS'>.6^9unr ®ic uus zuvcrläsfiger Quelle ver- «Sm ^bcrft P'^uart heute in Freiheit gesetzt, nachdem die Regierung das gerichtliche Verfahren gegen ihn Sat Der General-Staats. ®certcra^b /[* wegen seiner Haltung im DäroulSde- Prozeß ebenfalls seines Amtes enthoben worden. Weitere Maßregelungen stehen bevor. Der Kommandant Tauffin, welcher Ordonnan^Offizier des Generals Boisdeffre gewesen mit Ro-bekn^der Dreyfus-Affaire wegen seiner Unterredung werden 6cfannt «morden ist, ist nach Verdun versetzt Verträge gesicherte Handel aber lag ganz in den Händen von Ausländern, vorzüglich von Deutschen, sonst von Ameri- kanern und Japanern. Ausland. Wien, 6. Ium. Koloman Szell ist hier ein- getroffen uni> wurtie nachmittags zum Kaiser befohlen. D'e »ud,-nz dauerte 1-/. Stunde. Nach der Audienz sollen die Ausgleichs-Verhandlungen mit Thun wieder ausgenommen kAk unterrichteten Kreisen gilt es diesmal für sicher daß eine Verständigung zu stände kommen wird. O. Jun,. Anläßlich der Puschkin. Fei er in Petersburg wurde dem Stadtrat ein Huldigungsschreiben samt einem silbernen Lindenzweig zugesandt. Juni. Das Säbelducll zwischen dem Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Perczel, und dem Redakteur Fen io hat heute vormittag stattgefunden. Beide wurden ^am Kopfe leicht verletzt. » 9uni; Der Professoren-Ausschuß der Universität Paris hat in einer außerordentlichen Sitzung beschlossen, dem Präsidenten der Republik eine Adresse zugehen zu lassen, worin er ihn seiner Ehrfurcht und Er- gebenheit persichert. Samstags „ Dienstags alle Mittwochs „ Donnerstags „ Samstags „ Anfang und Mitte "jeden Monats Samstags alle drei Wochen monatlich . ■ ™IV593 Betrieben zahlen den Lohn 304 Be- *nebc. >cde Woche unb 200 Betriebe alle 2 Wochen, das ftiib im ersten Falle 51,3%, im letzteren 33,7 % aller J”Ur 150/» bcr Fabriken haben aljo eine längere Lohnrechnungsperiode als 2 Wochen. Im Interesse der Arbeiter wäre es, wenn der Lohn jede äßoic gezahlt, beziehungsweise bei Akkordarbeiten wöchentlich Abschlagszahlungen gewährt würden. ... D'e zumeist herrschende Methode der Lohnabrechnung xV,t ,nur lür ble. ?a6r,tcn "ne große Arbeit, sondern k-rnn 7/ n°ch Schluß der Arbeitszeit des Löhnungstages selbst oft lange b,s der Werkführer jedem den Lohn vor- gezahU hat. Wird der Lohn aber abgezählt in Büchsen oder Beuteln verabreicht, so erfordert das Auszahlen zwar Jei>o$ Baben Gomptoirteamte mit dem Abzählen und Einschließen des Geldes in die Behälter viel Arbeit $ bmÄ baS ."forderliche Kleingeld die Haupt- , arbeit Man sollte, wie anderswo vielfach schon üblich, m größeren Betrieben den Lohn in kleinen Lohnbüchern von den Arbeitern selbst ausrechnen lassen unter Bertck- ftchtigung der gesetzlichen Abzüge. Die Werkführer haben dann die Ausrechnungen zu kontrollieren. Im Kontor I K?“ ^/°sultate «"rennt nach Lohn, K^ankenkassen- beilrag, ^nvalidenrentenbeltrag und Strafen in ein Hauptbuch notiert und die Bucher dann wöchentlich in Ruhe nach- I aut^ ^entuelle Strafen mit Rot im Lohnbuch I des Arbeiters vermerkt. Bei der Löhnung werden b,e «ollen Mark ausgezahlt. Die restierenden I Pfennige sind von dem Arbeiter selbst schon bei jeder Aus- n^tcn Lohnberechnung vorzumerken. Auf I biefe Weise gewohnt man den Arbeiter nicht nur an eine größere Selbstständigkeit, sondern «an zeigt ihm auch ein I gewisses Vertrauen. Außerdem wird die lästige Beschaffung I Heinen Geldes überflüssig und die Löhnung geht schnell und ■tkttCn^_auc^ °^ne vorherige Abzählung des I @elbc§ für jeden Empfänger. «r6,iu°?n?l^etitnr?cn tt,etb5n Zvnz vermieden, da jeder I MerMr? f1re-h ‘ ausgerechnete Lohnsumme vorher kenut. bleiben jedoch von dieser Lohnabrechnung die be?‘gabritochien ^"chungen bezüglich ber Kalkulation s ..Bei den Betrieben o und p wird in der Regel alle 8 bis 14 Tage eine Abschlagszahlung gewährt. Die Fabriken, welche monatlich auszahlen, sind in der Hauptsache M° k-re,en, wahrend die Feldziegeleien gewöhnlich erst nach Schluß der Betriebs-Campagne abrechnen. Von sämtlichen Fabriken zahlen also 49,4 % Sams- tags in jeter Woche und 30,5% Samstags alle 2 Wochen den Lohn aus. * j TELitenn ASsS SÄffö »L ger Ä ^^rectAaßlgft s-s tzHetreidc unb w « fiietM jn -x 830*11 l-hnnA □nm M «usg»-" svwie andne » detgl. zu w Mlvestlichen T jiöer tvird die i ini.e Msucher '° LKueöc des Ge wahrhaft lieb h P-serde, für M \d ci, daß 'h hOerei für 3« rasche nahe legi \t-A einer Reihe ^uRtgung der de hk nationale V' lalteichmWn ries ^nachen, der n Schauen lönnei geleistet ist ui 2oird. Jedensi lieinem Berufe Hortschritte de Ausstellung fii Samenkörner I Mt nach Haust ' to, t Au 6t im hiesigen Bah gMMre Wläri 6i.e Mastrv^e \ kjuzte unb bet Äenf-Lyon, ber Hat - an bet -etwa 3000 Mt Mtralbahn ar ^ern meiterzuf :fieiommen wird Merkten im les Bahnhof hinam -rdoch den Anpi wäre ba< 0ie beiden erst Mitleidenschaft - '-letzt; die Pasta glichen Wagen ^gerüttelt, hatte IW eine Sataf h das Leben verl >klle Aerunglüc »5^, einem sollte jede noch so kleine Gelegenheit benutzen, Arbeiter werter zu bilden. Denn der mit größeren Kenntnissen ausgeftattete Arbeiter verrichtet nicht nur Ar- Eche der weniger gebildete nicht auszuführen ver- mag, sondern er zwrngt auch durch sein Bestreben, sich Vor- • birec cunb '"direkt die Gewerbeunter- S ' l^C Arbeitsverfahren zu vervollkommnen, was wiederum zu weiterem Emporblühen der Industrie beiträgt. Kündigung und Kontrakt bruch. ^"rden die Kündigungsfristen der 593 Fabriken ? L er ?? Slerch zu rechnenden gewerblichen Anlagen (ausschließlich der Bergbetriebe) untersucht. 9 * Prozent der Fabriken ist eine Kündiqunasfrist । öerein6art. Dieses Verhältnis dürfte jedoch nicht ganz richtig fein, da von 95 Feldziegeleien in Gruppe IV 9nur Lc’"e l^tagige Kündigung angegeben haben. Die übrigen Fer b5mn«nltrA aIf° cth)a $7 sesseln ihre Arbeiter während der 5monatlichen Dauer der Campagne durch Vertrag an I UntCr dieser Thatsache würden o05 Fabriken zu rechnen fern, von denen 332 Kündigungs- mit,x^n(?rbeitCTn vereinbart haben. Es wären dies demnach 65 Prozent. I Fälle von Kontraktbruch sind im diesseitigen Bezirk im Berichtsjahre nicht bekannt geworden. __(Fortsetzung folgt.) zwei Wochen n. Lollar, 7. Juni. Radsport. — Am 18 veranstaltet der ..Radfahrer-Verein Lollar" wieder wi^ in Streckt Pnir^ren/Äein l50 Kilometer-Dauerfahren auf der Strecke Lollar— Gruuberg uud zurück, womit ein Vereinsfahren in mehreren Abteilungen über 10 Kilometer ver- ^aN^werden soll. Für Fahrer unseres Nordb7zirL, die ja Bergesteigen gewohnt sind, ist hier schöne Gelegenbeit gegeben, ihr Können in Wettbewerb zu stellen und sollte es uns freuen ihrer recht viele bei uns begrüßen zu können Der „Radfahrer-Verein Lollar" hat es sich zur Aus- « durch entsprechenbe schöne Ehrenpreise b!e besten Leistungen zu belohnen, sowie burch Konzert und Itunb™“* bnn u6n0C'1 Festteilnehmern einige vergnügte ©tunben zu bereiten - Hoffen wir, baß bie Beteiligung allgemeine werben und so bem Rabsport auch hie? i eine Anerkennung zu teil werben möge. V 9 + Ribba, ben 6. Juni. Der hiesige Rabsahrer- senVa» vorgestern, anläßlich bes in Alsfeld Kor^ofahrens den zweiten Preis, bestehend I in einem silbernen Pokal nebst Ehren-Diplom. — In unserer I di- H-u-rnle bereits begonnen 'unb können b^ Lanbwirte m,t dem Ertrage zufrieden sein. abE«b 10 Uhr nOtL(SrC't *^ctb)' 6' Juni. Gestern brach m der alten Scheune des Gastwirts I Bindewald Feuer aus, welches das mit dieser Scbeune I b.neneVetnsTbefh,bIidle alt-, aber anderen Zwecken Lh? ^n^aud mit ergriff. Die noch ziemlich bedeu- I Qn $tU' c@tTol, u> f* w. boten dem Feuer I 3^ r3riin9' vnd bald loderten turmhohe Flammen, I S ÄI; iUr PlraI?eI e™*’or- Das Gebäude war schnell in Asche gelegt, aber schon hatte das entfesselte | hnrmTnt ‘ ®aum'n bestanden, auf die stolz die Kokos- fi* Äaut‘ r3m entgegengesetzten Teile vermehrt die Bewaldung so, daß die nördlichsten Striche dichte S?ib 1 1 i9«"', Dmian, ebenfalls ein hügeliges, 150 Meter t»°rr 8' ^cheres Land, ist sowohl aus basaltischen Lava- bedeckt ?sUd^aU8 ^vvvllenkalk zusammengesetzt. Die Höhen Moüe 9°nzen Rest der Insel aber in solchem SMc Gestrüpp und Weide, daß di- Viehzucht hier Bor- m ?°8n °"8 Madreporenkalkstein gebildete Rota ist fast ganz mit nahezu unzugänglichen Wäldern bestanden. ' betannMten non allen Marianen ist die größte 3nsel, Gtiam oder Guaham, die sich von Nordnordosien bis Sudsudwesten über 50 Km. hinzicht, dabei nnr 15 Km »XtUn| iesen a“Jb“ verschmälert ist. Der Süden, der flachste Teil der Insel, wird von Korallenriffen umaeben a»«^d"b sro 92otbcn unb namentlich der Nordoste/ steil aufsteigen. Die Höhen sind gering; im Serben erreichen mäßige Hügel 200 Meter, der südlichen baumlose^ @ L0"9 jiC^‘ Vld) cine K-tl- hin, deren obere Seile £ “’»n; dagegen sind die Gehänge von BE ertebenÄ 5' b“^ Thäler gelrennte İac $c8et«tionr °7?°d°7Ostküsl?vorieil8t Ä beratnr des Meeres, anders-i s woM „, 5, s ™'"? südlichen Unfein älter «. batin' daß die swwSSSÄsSS (Schluß folgt.) v Bergbetriebe) zahlen den Lohn 4 Fabriken Montags Mn«. । Mi? o S0( 18^1.1 '****» «t MS Ausstellung bet deutschen 2.»kh;„u gefeBWaft, welche in den Tagen vom 8 bis I 5rantfnrt a. M. stattfindet, wird seitens deS Großb^k" ^'^^v'umsd-s Innern -in- Samm-laö k' L“rnf9 wissenschaftlicher Darstellungen ° welcher staatliche Behörden, sowie di- -.7' schaftlichen Schulen beteiligt sind Es ist ™m Silb zu geben von den natürlichen und toirtfdmftSV‘ 6eblnöungCn und Ergebnissen des landwirtschMjchÄ sowohl, als auch von ber staatlichen Fürsorge für vT w'r/schast '« Großherzogtum Hessen Die naiürlick ^' haltmsse zeigen erhebliche Unterschiede die lick $t-‘ auf die Entwickelung ber landwirtschaftlichen Betrick^?^ tragen. Eine Anzahl geologischer, töpÄL agronomischer Karten und Ausnahmen, s7w?K '""" I und Gesteinproben, ausgestellt von Großb at,.S'‘ I n“t"1bCclSt,lftao' S-ben ein Bild der Bodenbescha«,nhm natürlichen Lage, während eine graphische K g * m^7rfl09rr Ct. äCo6a*lun98refllItate cm Bild übVs? ^^imutischeu und Witterungsvorgäuge gibt pri be" w-rtschastlichen Verhältnissen spielt bie «erteilen h- GrunbeigentumS, sowie bie zur Bewirtschaftung des letttm "rbcitskraft L7w,L"L Darstellungen hierüber nach dem amtlichen Ma Zentralstelle für die Landesstatistik zeiqen bie wa'l? .Verhältnisse im Großherzoatum. Eine ter Vorbedingungen für den lani ift biC Verwertung der Erzeugnisse Die Preise der letzteren während einer längeren Periol? ^tPn^1b^bstE. Besonderes Interesse dürften r6cr b^. Hagelschäden in den letzten 10 Jahren ni i e n-n ^^sen des Großherzogtums in Anspruch zu nehmen geeignet sein. Dieselben sind nach den Eraebnisst, iäbrlick'en 9E^niJte7unx bc8 Innern angeorbndei £nr-fmt I(^en Aufnahme von Großh. Obner lant- Cbcarbcitct Seitens der Lund- »tz > L^lrtschaf lichen Beru Sgenoffenschaft werden Darstellungen Äac# auf die einzelnen Monate des Tage der Woche, die Stunden des Tages und nach der Art und dem Ort der Beschäftigung, zur Anschau ung gebracht Als Betriebsergebniffe werden in einer An hui; -k ble Ernteerträgnisse der wichtigsten Bodenvro bur„e.ffin. ^"einzelnen Kreisen, dargestellt; auch die Er g isse der Domanenverwaltung zeigen drei von Großh. Ministerium der Finanzen, Abteilung für Forst- und Sa meralverwaltung bearbeitete Diagramme. Unter den Maß^ nahmen der staatlichen Fürsorge für die Landwirtschaft nehmen diejenigen, welche auf das fachliche Unterrichts- und Persuchswesen, die Landeskultur und Feldbereinigung ge- richtet sind, die hervorragendste Stelle ein. Eine Gesamt ausstellung der landwirtschaftlichen Winterschulen wird den an oiefen Schulen eingehaltenen Lehrgang unter Vorführung der erforderlichen Lehr- und Demonstrationsmittel vorführcn. Die Fachschulen für Wein- und Obstbau zu Oppenheim und Friedberg werden ihre Einrichtungen, sowie die Erzeugnisse der mit den Schulen verbundenen Uebungs- uud Demonstrationsbetriebe zeigen. Die Großh. Obere landwirtschaftliche Behörde als Landeskommissiou für die Feld- Vereinigung bringt eine Anzahl von Uebersichtskarten be« rernigter Gemarkungen, welche den Zustand vor und nach ;£r Bereinigung darstellen, außerdem statistisches Material uver die seither beschlossenen und über die ausgeführteu Feldbereinigungen. Die Landeskulturunternehmungen werden in einer Anzahl von charakteristischen Meliorationen seitens k Kulturinspektionen Darmstadt, Gießen, Friedberg und Mainz vorgeführt. Endlich wird die landwirtschaftliche -Versuchsstation ihre Vegetationsversuche in natürlichen Darstellungen, sowie in photographischen Aufnahmen zur Anschauung bringen. Für Erläuterung der ausgestellten Ob jekte ist durch Herausgabe eines gedruckten Führers, ber Interessenten unentgeltlich zur Verfügung steht, sowie durch mündliche Auskünfte seitens der in den einzelnen Äbteil«ngen anwesenden Beamten gesorgt. m l Lohnzahlung. bA 5<93 §at)rifcn' beziehungsweise den diesen gleich zu achtenden Betrieben des Bezirkes (ausschließlich der Berabetriebel rabl-n h»* Qni.« au§. I S iunbRäa%C Hbi!ft1^EmLandwm Geisel Das Haus bes Schneibers Helwig Schmcku^'"!!' "°"iZ vorn Feuer erfaßt, aber noch aererte^ roieM I die Loscharbeiten, insbesondere die ba.9c9cn bj -nass/n großen Schaden' erlitten 1 4\ infolge bes Branbausbruches ein schreck ick- 1 falt, ber em braves Menschenleben fnrh,?,. vcs Wirts Bindewalb waren von bits«n ®'e losgekoppelt unb aus ber Hofraite g-jgot Hä« Pferd überrannte beim Schulbaus b?n bM Ä 1 Landwirt K. Mull ober schlug näch ibm * »orfaH noch nicht festgestM, - foba^ba SBlXTii# 11 Seift aufgab. Der Unglückliche binterläk, aL gebrechlichen Kinb. -9Jn ” »n Bmdewalb war übrigens schon vor etwa a»? beS lM Keller und auch um 10 Uhr a°b-nbs^eu/?"9?' wurde aber durch die Aufmerksamkeit ^ »Ul9e6^ noty int Entstehen bemerkt und gelöscht. Man^nim Darmfiodt, 5. Juni. Der Sohn d-s rin Je» mortem «Äft b. 2 e. 2 d- & e. 1 , f. 293 g- 1 h. 3 i. 2 k. 181 1. 13 m. 4 n. 43 o. 1 p. 41 Effi gkchan Bon Zürich bis Brugg fuhr der Nachi- e । schnkllzug mit zwei Lokomotiven. Aus der °”ber^" ®ur ‘ allein die Bremsung des Zuges vollzogen In Brugg nun 1 wurde dies- Lokomotive zurückgelassen, und die zwe- Lokomotive Hütte den Zug zu sühren Dte nächst ® * 8196] Mansarde, 3 Zimmer mit allem Zubehör und Gartenanteil, per sofort tu vermieten. , _ T. Andr. Enler, Sternstraße 11, ll. WmgsiuWe SrigKleiLchkii uni Röckchen Sftdtkiflftn, W-snüecken iu grStzler Auswahl. 4389 Jos. Mark, SchMO 5, WLsche.AuSftattungSgeschäft. in i-1,1 ■ E li DOt $ bü <■ DM fliintll! E । zch-' jt i»;. per Meter empfehlen C. Röhr & Co. Marquiftn-Drelle und -Leinen tu grotzer Auswahl billigst bei Ernst Bloedner, 4388 Seltersweg._______ oeiracyiei, cmc ------- ■ x«Y in empfehlen: immerhin aber wäre es besser getoejen, der Kunstausschuß hätte seinen Standpunkt, wonach das Nassauer Laus so, wie es ist, erhallen werden soll, m ganz bestimmter Weise betont. Dem gegenwärtigen Majoratsherrn v. Kreß, der den Plau zur Erlangung der Baugenehmigung vorgelegt batte ist auf Grund des Sachverständigengutachtens nunmehr seitens des Magistrats bedeutet worden, er möge seinen Plan zurückziehen, sich an einen Architekten von künstlerischem Rufe wenden und sich durch diesen einen n e u en Entwurf ausarbeiten lassen, da der vorliegende Plan keine Aussicht auf Genehmigung habe. Diesem Rate entsprechen hat Herr th Kreß den Entwurf zurückgezogen und ist nun dem Vernehmen nach auf der Suche nach einem«namhaften Architekten, der ihm den Plan machen soll; er soll rm Sinne fürs'fwß- wie Sleinbesitz. Vollendet,ist bereit- die AuS- krtJi von Maschinen und Geräten, tn welcher kem Hufs- aesW^aft selbst hat in einem besonderen Bau einen vollen' auf Ausnutzung elektrischer Kraft begrundeten^and- MMinen sind auch von privaten Unternehmern und Er^ ausgestellt Andrerseits zeigt beispielsweise die ReiLinfolge aller Arten von Pflügen, vom gewaltigen Dampsi Ä ambis zum einspännigen Pfluge,wiedieE^^n und Anforderungen landwirtschaftlicher Arbei ih,- nv-ckmäßigst- Losung stnden. So b'°t-t die umfang, „ich Vorführung von Erz-ugmsi-n H'lfsmM-ln u > -Mf.icken Stofs zum Studium. Welches die jur aue ;m*iii6rten M-liorationSarb-tten und deren Ersolge, u^W^^u^-eranscha^ich^nd d^sür' ^^^^^^g^lich I Ä Ht°7'hatt- blt" Lokomotivführer der SStÄSS SÄ *-•»■? ........... - “* di!--Bacher im hohen Maße fesseln, diese nie vers°genbe •::««( des Genusses für jeden, der die Landw rtschaft finf sei es, daß er sich in erster Jteigc sur i nÄ,*,ür Rinder für Schaft oder Schwein- interessiert, daß qm 's-n besonderen Verhältnisse die Lieb- Mi sü? Ziegen, für Geflügel, für Bienen oder für sa muhe legen. Wer die Anstrengungen verfolgt, d e > Stiller Reihe von Jahren und zwar vielfach gerade aus fllimguiiq der deutschen Landwirtschajt gemacht werden, um diÄmrionale Viehzucht, d>° Pfl-g- und V°rbes rrung b a litiichi imischen Btehschlag- zu sordern und dem Unfug- )^Mschmasches, der sinnlosen Kreuzung em Ende zu n der wird hier mit stolzer Befriedigung auf das Sn können, was bis jetzt in dieser Hinsicht- schon -q.»'ltiste! ist und was augenscheinlich noch netter angestrebt nmld Jedenfalls sollte kein Landwirt der cd gut m föfiiem Berufe meint, verabsäumen, mit eigenen Augen die UMschritte des deutschen Landwirtschaftsbetriebes, wie die Witefflung sie nachweist, kennen zu lernen und emige sStrRörner für die Verbesserung der eigenen Wirtschaft ■'lütszsän.. dimSchweiz. lleber die Ursache Eisenbahn-Unglücks hiesigen Bahnhofe wird die amtliche Untersuchungnoch a«®iuece Aufklärung zu schaffen haben. Angeblich entstand Katastrophe dadurch, daß die Westinghouse-Bremse ver- SSb ber Zug - der Nachtschnellzug Zürich-Berw ZS»aif-Lyon, der 11 Uhr 57 hfnf nn der Station m«#* . Z.000 Meter weiterfuhr und auf zwei Lokomotiven^der W'w'bahu °u,sti°b. di- b-r-it st°nd-n um d- m-rrbahn. Dir-kt hinter der Waschin.f Pasiag en | beS dritten und vierten Coupes wurden, rote bere arabbüd) berichtet, Frau vr. Lommel aus Bern und Kaufmann Pichler aus Zürich, beide infolge Zerschmetterung des Schädels, getötet, der neben seiner Gattm sitzende erst s sechs Monaten verheiratete Dr. Lommel schro^ verleih t_ Zeitiger Unterschenkelbruch, ebenso Fürsprech und S Stinli von Aarau (Beinbruch, Rippenbrüche, Kopfverletzunge^ Bankbeamter Hofer von Zürich, nicht Vogel,Vul berichtet — (innere Verletzungen) und Herr Goutelard a Mont d'Or im ftanzösischen Jura (Beckenbruch). Aerztlich Lilie war alsbald zur Stelle, und die Verunglückten wurden nach Anbringung von Notverbänden in das Kanwnsspital verbracht. Mit einer Stunde Verspätung setzte der Nacht schnellzug seine Fahrt fort. Gegen 2 Uhr langte von Basel ein Materialzug an und es wurde die Strecke alsbald g - I (äubert Eiu-s Umst°ud-s ta: mit brr Ra « anfüuqlich °ls zw-ii- nun aber all-iu fahr-nd-u Lvkomotiv- >um -rN?nm°l- anzuhalt-n. Ob d-r Lokvmotivfuhr-r nun mom-utan sich nicht b-wußt war, baß L°kom°ti°- l-tzt hio des ^uges hatte und er die Brenste tn 2in i Wendung bringen mußte oder ob der etwas lange Sonnt^s" I zug der schlecht funktionierenden Bremse mcht gehorchte, I bikfte wohl auch eine Frage sein, welche die Un ersuchungs- *'.“Ä s ÄÄ. Ä'u teilung- Die Pläne für den Umbau des Nassauer Hauses n Nürnberg haben am 1. ds. Mts. dem Kunstausschuß voraeleam den der Magistrat für die Begutachtung der- artäer Fragen berufen hat und dem die Herren Direktor v Bezold Direktor Brochier, die Professoren I. Schmitz, Wanderer und Konradin Walther angehören. Der Ausschuß bat sich einstimmig geweigert, die Plane zu begutachten, einmal, weil er der Meinung ist, daß an dem Nasiauer I ^ause überhaupt nichts verändert werden dürfe, dami aber auch, weil der Plan den künstlerischen Ansprüchen, die für den Fall eines Umbaues an ihn gestellt werden mußten, m keiner Weise genüge. Ist dieser Spruch der hervorragendsten Sachverständigen, die Nürnberg für derartige Fragen besitzt, als ein großer Gewinn in der Angelegenheit des gesahrdeten Bauwerkes anzusehen, so wäre dieser im Sinne der Deick- malpflege doch noch besser gedient worden, wenn die Sach^ ”l’h ,met “^VaÄ aVw-nn er, vom r-in künstk-rifch-n Standpunkt L°w-ü-"zuführ7n, ba "inHu MaschtN-nw-chf-l °°- I b-.rach!°t^ -in-B-gu.°ch.ung v-rb.-n-n^würb-, MAnnahme Lrn-n wir!? Di- Führ-r bi-s-r b-ib-n Maschin-n b^ nästllcri im letzten Moment noch, baß bet Zug über Den »Wchos hinausfuhr, unb fuhren deshalb vorwärts, konnten jttdilh Len Anprall nicht mehr verhindern, wohl aber schwachen, [‘■„1 „äte bas Unglück jebensalls großer geworden. Nur leiben ersten Wagen des Nachtschnellzuges wurden m ckWeidenschast gezogen; vom Personal wurde niemand ver- die Passagiere, welche in den weiter rückwärts bestnd- 1'1; Sagen sich befanden, wurden zwar etwas unsanft ,, piitelt, hatten aber beim AuSst-igen keine Ahnung, ß si giine Katastrophe ereignet hatte, bet der zwei Menschen Lübben verloren und vier schwer verletzt wordenwaren, «ll-Verunglückten befanden sich 'm zw-'t-n W-tg-n d-» r.jnjrö, einem Schnellzugswaggon der Pans-Lhou-Mittel- •iltfa. sj St ftt 41 v’ P 1 N v A, 18, k- K fei, ! im». itfotC! - Die t: die tlichkßi topog* fotc-j Groß ibenbej. aphG em 86 rorgätc! ! die kr ’iaftajit !ine i;c dem ot >esW, ]oghm. ]en füt: ng derk t loigm Antmi ttn 10; i \\\ Sr ch btafc nein ® H. C:r lenskL- itrhttZti M? dei^ ig- MN t iP leit:- dir yW' l ÜK^ miK^ । ®it h* Beste nnü bubysxe Berairsqnello für erstklass. Fahrräder und Zubehor- theile. Vertreter gesucht. WM Katalog grahs. * -«■■■I rin-irr^ H. Crome, Einbeck. 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Ein Baukünstler, der keinen Ansta-d nehmen würde, seinen Namen mit dem Umbau, oaS geipt mit der Schändung des Nassauer Hauses in Verbindung zu bringen, würde sich damit in den Augen der ganzen gedU- deten Welt empsindlich schaden. Und wenn der Umbau des alten trotzigen Hauses in künstlerisch noch so vollkommener । Weise erfolgt, aus geschichtlichen Gründen, aus Gründen der Erhaltung beä bezeichnenden wehrhaften ®=P?a8eg be» Bauwerks verbietet er sich auf leben Fall DasbesteM>tt-l. das qesährdete Haus zu retten, ist aus alle Falle barm zu erblicken daß bte Stadt Nürnberg der Stiftung einen, >ahr. lichen Zuschuß bewilligt unter der B-dmgung, daß das Bau- I merk in seinem jetzigen Zustande erhalten bleibt. “ * Ein neues Antiseptikum, welches sich v°rnchml>chjur Mund- und Zahnpflege eignet, ist in dem so rasch b-liM sfeiVä xää SÄ’SÄti SÄ * 1 LrhlntM emafobkn- auch andere Autoritäten bezeichnen dasselbe^als e^?Erfindung von epochemachender Bedeutung^. "Meraturi^WnschU^n^Kunst^ ®_ ker ngnjaen Umgestaltung de« Handelsgesetzbuches unb OSawS»»'« Äefnflenb, welkte ^teilwetse Er- WZ-MUSsW ZZRMNW-- I überflutet werden, für eine schnelle Orientierung ^er d«S zu!ünstt^ | HcmdelSrecht sowie für eine rasche Handhabung desselben ekie grof^ Erleichterung dadurch geschaffen, daß '^untn Betzichur^ dn Mott, , L »M KÄflU JS Entscheldmig etnes handelsrechtlichen Streitfalles notwendigen, I hnrrfj die Rechtsprechung deS ROHG. und RG. geschastenen Recht«- Ll- dks nL HAelsgel-tzbu» io M « I h.fien Anwenduna auf einen vorliegenden, dem Handelvrechie an gehörenden RechtSfall ein umstSndttcheS Nachsuchen to btmfo um. fangretchen B. GB. überflüsfig macht und auf diefe Wttse daS vor malig« HGB. nicht vermtfsen läßt. ES wurden oämltch dieienigm Entscheidungen des ROHG. und RG., welche -ur EriSuterung sol^r I KefeKeSbesttmmungen dienen, die bet der früheren RechtSzerspltlterung bürgerlichen Rechtes behufS Herbeiführung einer ttnheitltchen Behandlung von RechtSverhLltniflen auf dem Gebiete de« Handels- I rechte« in das HGB. ausgenommen waren, nun «brr bei der durch I das B. GB. geschaffmen Rechtseinheit dort ihren Platz gefuvd« I baben im jetzigm HGB. unter Bezugnahme aus die dteSbezügUchm I einschlägigen Gesetzesbestimmungen veS B. GB. oder «iderer hinmtt zusammenhängender Gesetz« an geeigneter Stelle be behalten und A I trüber verwertet. Wer die früher erschienmen, in der Tachpre^ I sehr günstig besprochenen Werke deS Verfassers kennt, der wwd «ach von der vorliegenden Arbeit die Ueberzeugunggewinrm, daß diese« neue Werk gleichfalls mit größtem Fleitze auSgearbettet,klar»m0 I trchliche, anderwärts bereits nachgeahmte Plan, nach welchem ta I Verfaffer arbeitete, dte sorgfältige Ausführung beSftlbm im ewzelnen, I (..„»hie trott der erforderlichen Kürze prägnante und erfchöpfende I Darstellung der Rechtsprechung unddie äußere ^uSstattungnwartw, I haß auch dieses Buch gleich dm fruherm vom Praktiker mit Freud« begrüßt werden und ein «nmtbehrltcheS Hllfsmtttel fein wird f I den Juristm wie für dm gefamten HandelSstanb. 2527] In meinem Neubau, Ecke Nordanlage und Steinstruße, find 2 elegante Wohnungen, je 6 Zim., groß. Badezrm., 1—2 schöne Mansarden, »um 15. Ium oder 1. Juli zu vermieten. 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Sovereign- Dollars in «old Brief 16.22 20.40 4.21 Die Ernte bettaufen'0611 ®“fe” 8ouid Trotz, Rodheimerstraße. Wohnhaus L großem Hof uud Hl»ter°- 9e°“nb,e'»u l°d-m Geschäft geeignet, tü au« freier Hand zu verkaufen. Nähere« durch die Expediiion de« ^Wetzlarer Anzeigers", Wetzlar. Steins Garten Donnerstag den 8. Juni: Konzert Akademischen Gesangvereins in Giessen am Blttwoch dem 14. Juni 1899, abends 5 Ihr in Kursbericht voll J. Kurz «fc Co., Hießen, SchhMch6:j- dll! Sine heile. A. Welz, Settersweg 2. Benuersche Bade-Änstalt Kegelbahn. Z Die Kegelbahn im ^Golmser Hofi ilt noch für einige Abende zu vergeben. tt#r Solisten der renommiertesten Opernbübuev unter Direktion des Herrn Huge« Kageu aus Karlsruhe und der Sape"- des Inf.-Iiegts. Kaiser MUhelm II. (Ar. 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