TÄ c Oeben Maii k Nmtinfa » ?h' m bm htil.Z1 Abt, o5.*a** J -»E'LL f- ,e'ne Sdbtinii * ^irische L.!^,- ’S««n9 btt «X f {*Mtt in bamdiu,'. yjte MstltkNM- J Mw, S 16 hmhalteS i l.®°" .^r Alle U m Sunb und 6/a Uhr pünktlich, nötigenfalls mit Fortsetzung am folgenden Tag: 1. Lehrkursus für Anlage und Prüfung von Blitzableitern. 2. Die Abhaltung eines jährlichen Submissionsverkaufs für Holz aus den Gemeindewaldungen. 3. Gesuch des H. Treppinger um Erlaubnis zur Wasserabführung aus seinem Wäschereibetrieb nach dem Lohmühlbach. 4. Den Voranschlag der Stadt Gießen für 1899/1900. 5. Gesuch des Robert Schmidt zu Gießen um Erteilung der Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Neuenweg Nr. 28. 6. Desgleichen des Joh. Jakob Schmidt für das Haus Grünbergerstraße Nr. 10. • • Oeffentliche Bücher- und Lesehalle. Im Monat F e b- ruar wurden insgesamt ausgeliehen 1329 Bände (1330 im Januar). Davon entfallen auf Erzählungslitteratur 640, illustrierte Zeitschriften 490, Naturwissenschaften und Technologie 40, Jugendschriften 80, Kriegslitteratur 34, Länder- und Völkerkunde 25, Biographien 12, ausländische Litteratur 8 Bände. Diese verteilen sich auf die einzelnen Berufs- klasen wie folgt: Es wurden verliehen a) an Männer: Handwerker 560, Arbeiter 120, Kaufleute 120, Beamte 155, Schuler und Studenten 90, ohne Berufsangabe 8 Bände; 6) an Frauen: Hausfrauen und Töchter 210, Gewerb- trerbende 36, Dienstmädchen und Arbeiterinnen 30 Bände, «n außerhalb Gießens wohnende Arbeiter und Arbeiterinnen wurden verliehen 55 Bände (gegen 57 im Januar). Im Anschluß hieran machen wir darauf aufmerksam, daß in den Monaten März und April on^\aUm. £ü£CTfu$dtoeife bis 10 Uhr abends (statt 9 Nhr) geoffnet bleibt. Bei genügender Benutzung wirb diese Einrichtung eine dauernde werden. ' Abituri-nt-nprüsllng. In dem Berichte über den «usgang der Ablturientcnprüsung ist aus Versehen der Name eines Abtturi-nt-n weggeblieben. Derselbe ist : Hans Leister (Maschmenbaufach). • , ** Dei den nunmehr beendeten Reifeprüfungen an den hessischen Gymnasien haben sich vier Schüler, bezw. Pensionäre des hier als Privatlehrer lebenden Großherzoal Gymnasiallehrers i. P. Dr. Roese das Reifezeugnis erworben nämlich ein Offizier des hiesigen Regiments am Gymnasium in Bensheim, ein stud. theol. an demjenigen m Friedberg, und schließlich zwei nicht-hessische Gymnasiasten an der Gießener Anstalt Möge dieser schöne Erfolg für die noch in der Vorbereitung begriffenen Schüler des Genannten ein ebenso glückverheißendes, wie anfeuerndes Omen sein. Stadttheater. Herr Hofschauspieler Karl Peppler vom Hostheater in Hannover jpielt hier am Mittwoch dem 8. ds. Mts. als erste Gastrolle den „Narciß", eine seiner besten Rollen. Herr Peppler gastierte s. Z. in Hannover als „Narciß" auf Engagement und erhielt anf diese Rolle hin von der Intendanz einen langjährigen, äußerst günstigen Vertrag für die Hannoversche Hofbühne. Es steht also dem hiesigen Publikum ein ganz besonderer Kunstgenuß bevor. Am Donnerstag dem 9. ds. Mts. verabschiedet sich der Künstler von der Bühne seiner Vaterstadt, der er das wärmste Jntereffe entgegenbringt, als Tschernitscheff in Werthers Jntriguenspiel „Der Kriegsplan". ** Gegen die Weinstener. In der vom Agitations-Ausschuß für die Provinz Oberhessen auf gestern nachmittag in das Cafe Leib einberufenen Versammlung von Wein- interessenten sprach Herr Stadtverordneter R einem er - Darmstadt über die Weinsteuerfrage. Rednex bemerkte einleitend, daß die diesbezügliche Vorlage der Regierung seitens der Bevölkerung mit Staunen betrachtet und fast allgemein mit Erbitterung entgegengenommen worden sei, kein Objekt sei ungeeigneter zur Besteuerung als der Wein. Auch die Eile, mit welcher die Vorlage eingebracht wurde, habe keinen guten Eindruck gemacht, da man sich ein klares Bild von der Sache nicht habe machen können. Mit der Steuer habe man, in der Theorie wenigstens, den Konsumenten treffen wollen, die Praxis aber werde zeigen, daß man den Bauer, den Produzenten treffe, dieser werde vom Wirt, vom Verkäufer, der den Steuerertrag nicht dem Konsumenten abnehmen könne, gedrückt. Weiter führte Redner aus, daß die Steuer die Einfuhr ausländischer Weine begünstigen werde, weil nur der hessische Wein von der Steuer betroffen werde. Besonders würden aber die billigen Weine, die der Arbeiter in Starkenburg und Rheinhessen trinke, betroffen. Die Steuererhebung, die Kontrolle wäre für die Produzenten mit allerlei Schwierigkeiten und Belästigungen verbunden. Die vorgeschlagene Besteuerung des Kunstweins sei zu verwerfen, da mit einer solchen die Kunstweinfabrikation gesetzlich sanktioniert werde, man solle den Kunstwein überhaupt verbieten, weil die steuergesetzlichen Bestimmungen so mannigfacher Art seien, daß man denselben nicht nachkommen könne, die Folge davon wäre eine Häufung der Strafen, eine Zerstörung des jedem Geschäftsmann heiligen Geschäftsgeheimnisses, eine Begünstigung des Denunziantenwesens rc. Redner ging hierauf die Strafbestimmungen durch, beschrieb eingehend die Folgen des Weinsteuergesetzes: Konkurrenzunfähigkeit gegenüber den Weinbaugebieten Bayerns und Preußens, Schwächung der Steuerkraft der hessischen Weinbau, Weinhandel und Ausschank betreibenden Bevölkerung und der mit dem Weinbau verbundenen Nebenerwerbe. Seine Forderung ging weiter auf nachdrücklichen Schutz des vaterländischen Produkts. Die Steuerreform in Hessen könne auch ohne Weinsteuer durchgeführt werden, sie sei als ein Unrecht gegen die Minderbesitzenden zu bezeichnen. Das mehr wie andere deutsche Staaten mit Steuern bedachte Hessen könne seine Finanzen durch eine Erbschaftssteuer, den Ertrag aus einer Lotterie, eine mäßige Erhöhung der Vermögenssteuer verbessern. Als eine Konsequenz der Weinsteuer werde sich bald die Besteuerung des Obst- und Beerenweins ergeben und diese namentlich in Oberhessen Anlaß zu Bedenken geben, eine weitere Folge würde eine Reichsweinsteuer sein. Redner forderte schließlich auf, im Interesse der Ruhe und des Friedens in unserem Vaterlande gegen )ie Weinsteuer zu arbeiten. An der folgenden Debatte beteiligten sich Herr Landtagsabgeordneter Metz-Gießen, der über einige Punkte der Steuervorlage Erläuterungen gab, im übrigen aber erklärte, seine Stellungnahme zu derselben noch nicht darlegen zu können; er werde aber nach bestem Wissen und Gewissen handeln. — Herr Reinemer brachte lierauf unter eingehender Begründung zwei gegen die Wein- teuer gerichtete Resolutionen zur Verlesung. Dieselben wurden einstimmig angenommen. ** Geflügel-Ausstellung. Das Ergebnis der Geflügel- und Vogel-Ausstellung auf dem Windhof ist als ein glänzendes zu bezeichnen. Am Sonntag war der An- )rang des Publikums gewaltig. Am Vormittag besichtigten 800 Personen, während am Nachmittag die dicht aufeinander olgenden Züge der Ausstellung 3500 Besucher zuführten. Die Brut-Anstalt wurde im ganzen von 2500 Personen besichtigt, lieber den ungemein starken Besuch der Ausstellung etwas Näheres zu hören, dürfte für viele unserer Leser von Interesse sein, demzufolge sei hierdurch mitgeteilt, daß laut Angabe der Direktion am Sonntag dem 5. d. Mts. auf der Bieberthalbahn 10 fahrplanmäßige, 12 Sonder-und 4 Vorzüge verkehrten. Jnsgesammt wurden befördert zwischen )er diesseitigen Station und Windhof 3641 Personen. Davon entfallen allein auf Gießen—Windhof 3337. Dem Besuch der Ausstellung entsprechend war auch der Verkehr in den Restaurationsräumen des Windhofs. Der Wirt zeigte sich trotz des überfüllten Hauses seiner Aufgabe überall gewachsen. Es wurden über 15Hekoliter Bier und sonstige Getränke umgesetzt. Gestern abend wurde die Verlosung vorgenommen. Die Ausstellungsleitung hat sich bemüht, die , u den Gewinnen anzukaufenden Tiere rc. möglichst billig anzukaufen und fand auch bei den Ausstellern, da der An- auf erst gestern von mittag an vor sich ging, das weiteste Entgegenkommen. Die offizielle Gewinnliste wird dieses Mal außer den geordneten Losnummern die Gewinnnummer, )cn Gegenstand des Gewinnes und den Ankaufswert des- elben enthalten. Die hiesigen Blätter werden das Resultat der Verloosung morgen abend bringen. Die Ausgabe der Gewinne erfolgt erst nach dem Erscheinen der Liste. * * Bon Herrn Ad. Geisse hier wurden uns drei Aeste eines Kaffeebusches aus Brasilien vorgezeigt, welche rerselbe von einem Freunde aus Brasilien erhielt. An riesen gedrängt voll hängenden Aesten ist die ungeheure Ernte zu erkennen, welche in den letzten zwei Jahren in Brasilien tattgefunden hat, und wodurch der ungewöhnlich billige Preis entstand. Die Aeste nebst zwei größeren Photographien sind in dem Erker des Herrn Ad. Geisse ausgestellt. * * Müllerversammlung. Von Herrn Mühlenbesitzer H K. Zimmer in Grünberg waren die Mühlenbesitzer der Kreise Gießen und Wetzlar zu einer Versammlung am Sonntag dem 26. Februar nach Gießen eingeladen worden, um entsprechend der von dem Vorstand des Mittelrheinischen Zweigverbandes deutscher Müller in Frankfurt a. M. gegebenen Anregung über die Bildung einer örtlichen Vereinigung im Anschluß an den Zweigverband zu beraten. Erschienen waren 48Kollegen. HerrZimmer verbreite.e sich eingehend über die schlimme Lage des Mühlengewerbes, gab einen kurzen Rückblick über die Entwickelung des Gewerbes in den letzten 50Jahren und faßte die Gründe für den Rückgang des- • selben kurz dahin zusammen, daß die Müller zum Teil selbst daran schuld seien, dadurch, daß sie sich gegenseitig den größten ! Wettbewerb machen, anstatt einig zu sein; ferner trage die riesenhafte Zuvielerzeugung durch die Riesenmühlen, die ohne jegliches Bedürfnis gegründet worden seien, wesentlich dazu bei. Mit dem letzteren, die so große Vergünstigungen durch den Zollkredit und die Zollrückvergütung genießen, denen es möglich sei höhere Ausbeute zu erzielen, könne, da sie weiter mit großen Kapitalien ausgerüstet seien, der Klein- und Mittelmüller gar nicht in Wettbewerb treten. Es handele sich jetzt um den Ruin der Existenz, und es frage sich, welche Mittel gibt es, denselben aufzuhalten. Zunächst müßten die Müller sich einigen, und durch einen engen Zusammenschluß die Lage zu verbessern suchen. Es gelte die Einrichtung zu verbessern in technischer Beziehung, dann aber auch sich kaufmännische Bildung anzueignen, vor allem aber sei eine Vereinigung notwendig, wie dieses von den meisten Gewerben bereits geschehen sei, das Mißtrauen gegeneinander und die jetzt herrschende Zerfahrenheit unter den Kollegen müsse aufhören. Redner beantragt, nachdem er noch die Eingabe des Verbandes deutscher Müller bezüglich der staffelförmigen Umsatzsteuer an den Reichstag, die auch von dem Zweigverband unterstützt worden sei, erwähnt hatte, die Bildung eines Kreisvereins Gießen-Wetzlar im Anschluß an den Mittelrheinischen Zweigverband deutscher Müller in Frankfurt a. M. und eröffnet darüber die Aussprache. Herr W. Möser aus Gießen stellt die Anfrage, wie sich Herr Zimmer eine Besserung der Verhältniffe durch den Anschluß an den Mittelrheinischen Zweigverband denke, der nur aus Großmühlen bestehe und dessen Vorstand sich nur aus Großmüllern zusammensetze. Es erbittet sich zu dieser Anfrage Herr Geschäftsführer Feldmann das Wort und führt aus, daß die Annahme des Herrn Möser eine irrige sei. Der Mittelrheinische Zweigverband setze sich nicht nur aus Großmühlen zusammen, denn es gebe deren nur wenige im ganzen Bezirke (und selbst diese, die sich nach und nach vergrößert und nicht aus kapitalistischen Gründen plötzlich errichtet worden seien, könnte man nicht zu den Riesenmühlen zählen), sondern bestehe überwiegend ans Klein- und Mittelmüllern, und ebenso setze sich der der« zeitige Vorstand zusammen. Der Zweigverband vertrete auch durchaus nicht einseitige Interessen, sondern habe, wie seine Stellungnahme zu den an ihn in den letzten Jahre» herangetretenen wirtschaftlichen Fragen, z. B. verschiedener Frachtsätze für Getreide und Mehl, Baisseklausel, Staffeltarife, Regelung der Arbeitszeiten, staffelförmige Umsatzsteuer u. a. beweise, stets das Interesse aller Mühlen seines Bezirkes vertreten. Dies beweise weiter der fortwährende Zuwachs von Mitgliedern. Diese Ausführungen werden im wesentlichen von den Herren Zimmer aus Grünberg und dem als Gast anwesenden Herrn Mühlenbesitzer und Landtagsabgeordneten H. Brauer aus Ober-Ofleiden bestätigt. An der weiteren Aussprache beteiligten sich noch die Herren Stoll aus Inheiden und der Verwalter Reinmuttz von der fürstlichen Obermühle in Lich, die, wenn sich der Kreisverein auch mit der Regelung der örtlichen Verhältniffe, wie Festsetzung einheitlicher Mahllöhne, Einschränkung des Lohnmahlens, Regelung von Wasserstreitigkeiten, Stellung gegen das Ueberhandnehmen von Schrotmühlen durch Nichtmüller, befassen will, lebhaft für dessen Bildung im An schluß an den Zweigverband eintreten. Die Vereinigung bildet sich hierauf unter dem Namen: „Kreis-Verein Gieße» und Wetzlar des Mittelrheinischen Zweigverbandes deutscher Müller", und erklärten die anwesenden 48 Mühlenbesitzer aus dem Bezirke unterschriftlich ihren Beitritt. Es wird alsdann ein vorläufiger Vorstand aus den Herren H. K Zimmer in Grünberg, G. Zimmer in Lich, Georg Schudt in Grund Schwalheim, Otto Leidolf in Aßlar und G. Amens in Wetzlar durch Zuruf gewählt. 0 Grünberg, 6. März. Gestern nachmittag veranstaltete der hiesige Musik verein auf der nahegelegene» „Neumühle" ein Konzert. Der Besuch desselben war durch ne rauhe Witterung leider etwas beeinträchtigt. Die treff« ichen Darbietungen legten wiederum Zeugnis ab von de» unermüdlichen Streben des Vereins und seines Dirigenten. x Grimberg, 6. März. Durch den Vorstand befr Landes-Pferdezuchtvereins, die Herren v. Westerweller Exzellenz, Landesstallmeister v. Willich und Sekretär Rittmeister Naegele aus Darmstadt, fand heute nachmittag fier die Besichtigung, Ankörung und Prämiierung von Stute» iezw. Fohlen statt. Es wurden eine stattliche Anzahl do» zum größten Teil prachtvollen Tieren aus dem hiesigen Be zirk der Kommission vorgeführt; etwa 15 bis 18 Besitzer von Fohlen wurden Prämien zuerkannt. An die Besichtigung chloß sich eine Wanderversammlung des Pferdezuchtverein- im „Englischen Hof", in welcher Herr Kreistierarzt Neun- )öfer einen Vortrag über „Die Musterung der Pferde bei« Ankauf" hielt. In sehr klarer, eingehender Weise entledigte sich Redner seiner Aufgabe, indem er die nötigen Vorsichtsmaßregeln erörterte, die der Käufer beim Ankauf eine# Pferdes zu beobachten habe, wenn er nicht betrogen fein wolle. In der dem Vortrag folgenden regen Diskussion betonte Herr Landes-Stallmeister von Willich, daß sich der Käufer beim Pferdehandel stets eine vierwöchige Probezeit aushalten müsse. Während dieser Zeit habe er Gelegenheit, das Tier in jeder Hinsicht prüfen zu können. Entspreche es seinen Anforderungen nicht, so könne es nach Ablauf der Probezeit ohne jegliche Angabe der Gründe dem Verkäufer 1-itl 8eU® Mg TÄS-’ US*«? I)“ »ki Mm-.. J»v ", W et'«» ® 'Btxbtubftxy __, Ans di toi 292 Jahr lanb5 fruchtbarster .Aohann Rist ibit meistens den grc ! itmtf zwischen der zeigen dichterische 5 hat das Wort „Hol zuerst ins Nntl 31. August 1661 ju Landgerichtsrat i mittag dir Verhandl begangen von deine Arbeiter Philip »ettrat der Ober-^ teidigung führte R eirbe hinter »ersch »irbt zu 5 Jahre Heute wurde Taglöhner Fried Okarben wegen Uri Mr Irin Staaläanival , ftfrt Wtfysanivalt ist-inöig, tine öfftntlidj I gefertigte Won einet ' nachdem dieselbe vom beglaubigt, versalscht iSmlich eineProzetzvl zu haben. BeideFa betrügerischen Verniö zekiagte hatte ftühe I ßcgen Schuldschein 't'Wteftmtigtt,, M * Sumo« ,ton* Um m» »“ «S«, ttbtae & 894« f« Jahreszahl auf W die Eigentum Mer, 1892, eben Schuldschein zur » 9en Non Gerung cedierthu ff fam, fi । f geklagte erth ftSS? SÄ .ä,"•*•!; F’i'linr, 3oSt11 » M «M'! tlt,Vlah??X8 ai be6^ittd?h^1' $ra«li«fla'> heitltt örtlichen /' verbau .?? ^-wnb-s.L'l r'M *Äi 3«*. >» . k°nne, das M feien, her Slrn .^erb treten, ß und es (tqö ‘«Walten, gunät “? ««« engen ft ’*• .68 geltet 1er Beziehung, bat anzueignen, vor allu ®ie diese- von fr KL das Mißtrar, e Zerfahrenheit nm c beantragt, nachd, utfcher Müller bezi n den Reichstag, - t worden sei, ermir ’ Gießen-Wetzlar a ’eigöerbanb deuts^ el darüber die 8ti stellt die »NM ^'LMwiffe toi Ä^eigvndand hft > dchn WorftM ft 6s nbitke/ $ /, FelditM W Vv es Herrn Mn rät oeigverband setze i, denn es gebe dem i selbst diese, die ft |t aus kayitalististi ieu, könnte man m: n bestehe übernueg!'.! enso setze sich der to Zweigverband Dtrte tn, sondern habe,« n den letzten Aetni i, B. tzm^eklaus,/ M' staffelförmtz W se aller Mühlen sem eiter der fortivih^ Führungen werden ii - ans Grünberg nü j/enbesiKer vnd Land Reiben beftätigl \teil sich noch die Serwalter Remmth die, rotnn ft ta , MMnkung' r'eisigleüen, Stell vwMu durchs tien Wfl,T ® en Dk vtE- Areis-KwnW' lejgverbaM^.' Den 48 E •en Setttitt- ' 1U8 M« H-""L .Sch, n Aßlar und kön^-E C es W SÄ»*’ ’S»Ä i',ntWV’aJ ‘ 3-CN ,t •’ Ä fand ieUteL^ Anzahl'' ie stattliche » ’ aU?5b‘t” 18 * Iwa 1°JesichUS'- M'iA'? ft"“"9 ®eft cbenber »Ä' ;ti-S lurictgegebe» werden. Nötig sei alerbingd, sich über diese Bedingung eine» Schein ausstellen und vom Händler und , 2 St. 10—11 Enteneier per St. 6—7 Gänse- eiet per St. 11—13 Ä, Käse 1 St. 5—8 H, Käsematte per 6t 3 4, Erbsen per Liter 20 Linsen per Liter 30 H, Tauben per Paar jC 0.80—1.00, Hühner per St. Jt 1.20—1.70, Hahnen per Stück i so—2.00, Enten per St. X 1.80—2.40, Gänse per Pfund O.Öo—0.00, Ocksenfleisch per Pfd. 68—74 Kuh- und Rindfleisch ver Md. 62—64 -Ä, Schweinefleisch per Pfd. 68—76 H, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 80 A, Kalbfleisch per Pfd. 64—66 H, Hammelfleisch per Pfd. 50-70 H, Kartoffeln per 100 Kilo 5.50 brS 6.50 «4., Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Ctr. X 8.00—9.00, Dauernder Marktzeit von 8 Uhr Morgens bis 2 Uhr Nach, mittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feilgeboten werden. — Die Mecklenbttrg-Ltrelitzfche Hypothekenbank zu Neustrelitz und Berlin übcrfenDet uns ihren Geschäftsbericht pro 1898 unb stellt von demselben laut Inserat in unserer heutigen Nummer jedem Pfandbrief-Besitzer ein Exemplar kostenlos zur Verfügung. Folgender Ausruf an das deutsche Volk geht uns zur Weitergabe zu: Nachdem der Tod das deutsche Volk seine« BiSmarck beraubt bat erwächst uns, den Ueberlebenben die Aufgabe, alles zusammenzubringen, waS an Briefen und Urkunden von seiner Hand vorhanden ist alS Selbstzeugnisse seines grotzm Geiste« und seines unermüdeten Wirkens im Dienste des Vaterlandes. Zur Ausführung dieses GedankmS habm die Unterzeichneten die Begründung eines ZSismarck-Archivs beschloffen und richten nun an alle Deutschen deS In- und Auslandes die herzliche Bitte, die nationale Sache durch reichliche Beiträge zu unterstützen, damil außer den für den Bau eines würdigen BtSmarck- ^auieS nötigen Geldern ein werbendes Kapital vorhanden fei, auS deffm Zinfen die im Prioatbefitz befindlichen Schriftstücke von Bismarcks Hand im Original oder in beglaubigten, wortgetreuen Ab- febriften erworben und die für die Instandhaltung und Verwaltung des Archivs nöligen Summen bestritten werden könnm. Mit dem Archiv soll eine BiSmarck-Bibliothek verbunden werden, in der alle auf BiSmarck und fein Wirken fich beziehenden Werke deS In. unb Auslandes Aufstellung finden sollen, sowie ein Bismnrck-Mnse»«, tn b<« btt tm Prtv^lvefitz Erfindlichen Erst »erunurn an tt.»ma>ck, Denkmünzen m t feinem Bilde, eine «öz- lichst vollständige Sammlung von Darstellungen BiSmarck» in Gemälden, Suchen, Radiernngen, Pwtographi'N n s. w., Modellen zu BtSmarck Denkmälern, Erzeugntff'N der Industrie zu Bidmarcks Ehren u. a. noch und nach zusammengebracht we>den tollen A>S Ort für Errichlung deS BiSma>ck"Archivs ist Stendal in der Altmark tn Ausstcht genommen. Den AuStchlag gao tut die Wahl des Oues die historische Bedeuiung Stendals als ber Hauptstadt der Allmark, die in der geschichtlichen En roickeiung den Rctn des preuhischen Staates gebildet Hal, um den die anderen Teile sich herumlegten, ferner die nahen Beziehungen bet Farwlie BiSmarck zu Stendal, bie noch jetzt vor rem Uenglinger Thor das Hoipilal St. Gertrud besitzt und beten älteste Botiahten lange Zeit im Role der e>tabt gef'ffen haben zu der Z-it, als Stendal in feiner höchsten Blüte stand, und fchliehlich die Nähe des SiammguteS Echö Haufen, btffen BiSmarck Museum das WallsahrtSziel von tausenden deutscher Patrioten ist. E n würdigeres Denkmal als dieses Bismarck Archiv kann das deutsche Volk seinem »erworbenen Führer nicht schaffen; denn nur bann werden wir würdige Erben sein, wenn wir daraus bedacht find, aus der Rüstkammer feint« Geistes unS die W.ff n zu holen für ben Kampf um das höchste ber nationalen Güter, da« er unS hinter- lieft, untere Einheit im neuen deutschen Reiche. Beiträge für daS BiSmarck Archiv tn Stendal werden erbeten an die deutsche Bank in Berlin unb deren F Halen sür Rechnung deS unterzeichneten AutzschuffeS. m v Eine Liste sämtlicher Gebet wird den Urkunden über die Begründung des Archivs ctroeileibt werden zu ewlg.m GcdLchtilS. An alle Freunde unb Verehrer Bismarcks, welche zum Eintritt in unteren Ausfchutz ober zur Bilbung von Ortsgruppen und OrlS- auStchüffen bereit find, oder Auskunft wünfchen, erg.ht die Bitte, fich an die Oberbürgermeister Werner oder Bürgermeister Dr. Schütze in Stendal »u wenden. Der AuSschtttz . _ w w zur Errichtung eines BiSmarck-ArchivS in Tteudal. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold". Derli», 7. März. Wie bie „Berliner Politischen Nachrichten" hören, hat ber kornrnanbierenbe Admiral von Knorr seine bereits im Herbst vorigen Jahres knndgegebene Absicht, von seiner Stellung zurückzntreten, ausgeführt und sein Entlassungsgesuch eingereicht. Die „National-Ztg." glaubt, im Admiral Köster, dem jetzigen Chef der Marine-Statwn der Ostsee den Nachfolger im Ober-Kommando der Marine erblicken zu können. Berlin, 7. März. Wie der „Lokal-Anzeiger" berichtet, ist die Beisetzung der sterblichen Ueberreste Bismarcks endgültig auf den 1. April festgesetzt worden. Berlin, 7. März. Das „Kleine Journal" berichtet aus Paris: Wie verlautet, wird der Kassationshof eine Untersuchung über die Enthüllungen Esterhazys anordnen. Allgemein wird angenommen, daß das Schicksal Boisdeff.es, Gonses und Pellieux besiegelt sei. Innsbruck, 7. März. Aufsehen erregt hier die Zahl der zum Protestantismus übertretenden Personen, welche beständig zunimmt. Gestern abend erfolgte der Uebertritt von acht Personen. Für den nächsten Sonntag sind weitere Uebertritts-Erklärungen angesagt. Rom, 7. März. Auch gestern verbrachte der Papst einige Stunden außerhalb des Bettes. Die Besserung in seinem Befinden schreitet weiter fort. Brüffel, 7. März. Die Agonie der Königin dauert fort. Gestern sprang die Kranke aus dem Bette uud wollte sich zum Fenster hinausstürzen, wurde jedoch rechtzeitig daran gehindert. Die Aerzte erwarten die Rettung nur von einem Wunder. Der König weilt tief bewegt am Krankenbett. Charleroi, 7. März. In der gestrigen General-Versammlung der Sozialisten von Charleroi wurde einstimmig beschlossen, die Kandidatur des Anarchisten Moinau zu verwerfen. Der Sozialist van der Velde, welcher sich angeboten hatte, seine Kandidatur zu Gunsten Moinaus aufzugeben, tritt wieder als Kandidat auf. Mons, 7. März. In einer von Progressisten und Liberalen einberufenen Versammlung, in welcher zahlreiche Abgeordnete, Senatoren und Gemeinderäte erschienen wäre», wurde eine Tagesordnung angenommen, in welcher die Vereinigung aller Liberalen und Progressisten zur gemeinschaftlichen Bekämpfung der Klerikalen beschlossen wurde und das allgemeine Wahlrecht sowie die Proportionelle Vertretung als das einzige gerechte Wahlrecht befürwortet wurden. Paris, 7. März. Der Marineminister Lockroy erklärte in einem Interview, die Katastrophe von Toulon sei keineswegs das Resultat einer Unvorsichtigkeit. Die Thüren des Magazins seien seit 9 Uhr abends fest geschloffen gewesen, und niemand hätte Einlaß erwarten können. Die Katastrophe sei daher auf eine andere Ursache zurückzuführen. Die Civilbehörde, welche eine Untersuchung in der Angelegenheit eingeleitet hatte, hat dieselbe aufgegeben mit dem Bemerken, daß dies Aufgabe der Militärbehörde sei. Paris, 7. März. Die Enthüllungen Esterhazys im „Daily Chronicle", welche von der gesamten Presse abgedruckt wurden, haben überall ungeheures Aufsehen erregt. Man stimmt im allgemeinen in der Erklärung überein, daß die Geständnisse für einzelne Offiziere in der Dreyfus-An- gelegenheit niederschmetternd und daß deren sofortige Verhaftung ein Akt der unbedingten Notwendigkeit sei. Paris, 7. März. Der deutsche Kaiser hat an die französische Regierung anläßlich der Katastrophe von Toulo» sein Beileid ausdrücken lassen. Diese neue freundschaftliche Kundgebung Kaiser Wilhelms hat in allen Kreisen der französischen Bevölkerung den besten Eindruck hervorgerufen. Auch der König von Italien und die englische Regierung haben ihr Beileid ausgedrückt. Madrid, 7. März. Silvela ist ernstlich gewillt, den Verkauf der Karolinen, Marianen und der Palaos-Gruppe durchzuführen, da für deren Erhaltungs- kosteu im Budget keinerlei Deckung vorhanden ist. Unter den Bewerbern bleibt Deutschland immer noch an erster Stelle. Bekanntmachung, Letr.: Das Betreteu der Ufer und Böschungen der Wieseck. Wir bringen hierdurch wiederholt in Erinnerung, daß die Ufer und Böschungen des Wiestck'aufes Eigentum der Stadt sind und daß daher das Betreten dieser Ufer und Böschungen (namentlich auch im Stodt- bereich) Dritten und insbesondere den Eigentümern der aufstoßenden Grund, stücke nur insoweit zusteht, als dieselben dieses Gelände ein» für allemal von der Stadt gepachtet haben oder als zur Einbringung der jeweils ersteigerten Heu. ober Grummetgrasernten innerhalb der dafür bestimmten Frist erfordert ist. Das Aufsichtspersonal ist angewiesen, Zuwiderhandlungen unnach- sichtig zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 2. März 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 1963] Ein größerer Quantum Stroh ist zu verkaufen auf Hofgut Albach bei L'ch Ang. Klein. MaMUMche Ein gebrauchter Gasbadeofen zu kaufen gesucht. Offerten mit Angabe des Preises unter F M. 2027 an die Expedition dieses BlatteS erbeten. Verschiedenes , 2090 Gnauth. 'KKniMllchnngen Zur Vergebung der Zimmerarbeiten für das Etatsjahr 1899 ist ein öffentlicher Termin auf Montag den 13. März, vormittags 10 Uhr, im diesseitigen Geschäftslokal anberaumt, woselbst die Bedingungen zur Kenntniß auSliegen. 2085 Großh. Garnison-Verwaltung. DerlleigerilMN, Mittwoch den 19. April, nachmittags 2'/, Uhr, sollen aus dem hiesigen Ortsgericht die dem Ludwig Lanz in Wißmar gehörigen, in der Gemarkung Gießen ge» kgenen Grundstücke: Flur 3 Nr. 135 — 2956 qm Acker auf den LäufertSröber Weg Flur 3 Nr. 136 — 2950 qm Acker daselbst, Flur 44 Nr. 232 — 2050 qm Acker in der Lichtenau, Flur 44 Nr. 2 3 — 4837 qm Ackei daselbst, I Flur 45 Nr. 97 — 1731 qm AckerV an der Marburqersiraße, / «■' Flur 47 Nr. 117 — 2550 qm Wiese/ in der Lichtenau, \ " Flur 47 Nr. 1086/d — 844 qm Ackei 1 A daselbst, |5 Flur 47 Nr. 109«/i j — 968 qm Acker 1^ daselbst. Flur 47 Nr. HO'/i) — 1012 qm Acker daselbst, / Flur 5 Nr. 44B/p — 869 qm Wiese in den Weiden öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 7. März 1899. Großh. Ortsgerickt Gießen. I. A.: Vogt.2087 Keinen Bienenhonig per Pfund 1 Mark, empfiehlt 2083 C. Roth II., Depnt-des Oberhess. Bienenzüchter Vereins. Deutschen Kognak per Liter 1,80 Mk., sowie feinere Marken zu 2, 3, 4, 5 Mark per Flasche, empfiehlt 2084 C. Roth II., WMHorstr. 5. M feige suche Bessere 2- oder 3-Zimmer- Wohnung mit Küche und Keller von einem Beamten mit Frau und einem Kinde iu der Nähe der Bahnhofstraße per fofort gesucht. Offerten mit Preisangabe unter B. A. 2080 au die Expedition d. Bl. Kost und Logis für einen Handlungslehrling per 1. April gesucht. Offerten mit monatlicher Preisangabe unter Nr. 2067 an die Exped. d. Bl. erbeten. Offene Stellen 0769] Zwei Wagnergesellen, sowie ein Lehrling gesucht. __________H Spieß, Drezstraße 10. Hießener Kmniöus ■ Gesellschaft. Kutscher gesucht. 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Giessener Stadttheater i>; Gitßkvkr ^«{tigere. werden stet- zu Originalpreiseu besorgt durch die Srpkiiitio« dcs IKK HRmhmImIK1 Mittwoch, den 8. März 1899: (Erhöht e Preise.) Gastspiel von Carl Feppler vom Kgl. Hoftheater tn Hannover: Narciss. Trauerspiel in 5 Akten von Brachvogel, llnfang 8 Uhr. Ende lo1/. Ubr. Hierdurch die schmerzliche Mittellung, daß es Gott gefallen hat, unseren lieben Albert im Alter von 8 Monaten heute nachmittag 5 Uhr zu sich zu nehmen. Die trauernden Eltern: Konrad Bepler und Frau 2091 Elisabeth, geb. Ohly. Gießen, 6. März 1899. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittags 3 Uhr vom Sterbe« hause, Neustadt 27, aus statt. 2077 Gießen, den 6. März 1899. Für die außerordentlich große Teilnahme bei der Krankheit und dem Tode meines lieben Enkels GmchtsMgr Dr. Wilhelm Köhler spreche ich den herzlichsten Dank aus. Sophie Curtmau, geb. Gebhardt. Großh. FandimrWftsschule?uGlchUmstM (H-ss-u). Nur eine fremde Sprache (Französisch). Abgangszeugnisse berechtiget, zum Einjährigendienft. Aegivu des neuen Schuljahres den 10. April. Großh Direktion der zandmütschastsschulr: 2078 Dr. Dersch. che fchäfts - Eröffnung. Einem geehrten Publikum von Gießen diene zur Nachricht, daß td mit Heutigem w 2S Bleichstratze 2S -MI eine Schweine-Metzgerei eröffnet habe und halte mich bei geneigtem Bedarf angelegentlichst empfohlen 2069 Hochachtungsvoll Karl Plank. 17. Dtrbands-LMßeu des M. Fan-ks-SUhku- Verems, des Pfäi?. nni) Milttlrhein. Lchützen- Nkthlldks in Gießen 1899. Es werden benötigt und sollen auf dem Submissionswege vergaben werden: 1. Auf Feldkehrscheibe: 40 silberne Becher in Becherfotm, ä 250 Gramm. 10 silberne Becher in Becherform mit Deckel und gravieit mit L, 2., 3. usw. bis 10. Konkurrenzbecher, ä 300 Gramm. 2. Auf Standkehrscheibe: 40 silberne Becher in Römerform, ä 250 Gramm. 10 silberne Becher in Römersorm mit Deckel und graviert mit 1., 2., 3. usw. bis 10. Konkurrenzbecher, ä 300 Gramm. 600 Stück silberne Festmünzen in Größe und Gewicht eines FÜN- Markstückes in Etuis mit Aufdruck. Angebote beliebe man verschlossen bis spätestens SamStag den II. März 1899 an Herrn Kommerzienrat S. Heichelheim, hier, gelangen zu lassen. Gießen, den 6. März 1899. 2049__________________________Der Finanz-Ausschuß. Aachener und Münchener Feuer-Verficherungs-Gesellschast. gegründet 1825. Grundkapital Mark 9 000 000. Reserven (1898) 15 444 852. Prämien- und Zinsen-Einnahme (1898) . „ 15959 199. Hierdurch machen wir bekannt, daß wir die Versicherung gegen Einbrüche' Diebstahl in unseren Geschäftsbetrieb aufgenommen haben. Die Gesellschaft versickert gegen jeden Schaden aus Anlaß eines Diebstcck^ welcher durch Glnvrechen, Einsteigen, Eröffnen mittels falscher Schluss'!, gewall« sames Aufbrechen mittels irgend welcher Werkzeuge oder durch nächtliches E">' schleichen an den versicherten Gegenständen verursackt wird. Versicherbar sind das häusliche Mobiliar, Leinen, Betten, Wäsche, PhreL Kunstgegenstände, Hold- und Silbersachen, SchmuLsachen, Raren aller Au Sparkassenbücher, Wertpapiere und bares Geld, sowie jede Beickädigung, welo durch den Einbruch verursackt wird. Die Aackener und Münckener Feuer-V^ sicherungs-Gesellsckaft ersetzt also nickt allein den Verlust, welckcr durch den Dick stahl entsteht, sondern auch jede Zertrümmerung aus Anlaß des Einbruchs. Den» gemäß leisten wir Entschädigung für zerbrochene Schlösser, zerschnittene Hhüre«, zertrümmerte Keuster, ruinierte Möbel, zerschlagene Spiegel, sowie für jede W* willige oder boshafte Beschädigung, welche durch den Einbruch hervorgerufen wir«- Die Gesellschaft versickert zu festen Prämien, und der Versicherte ist memas zu Nackzahlungen verpflicktet. Die Prämien sind niedrig und gehen in den meiften Fallen über Ne die Feuer-Versickerung bezahlten Sätze nicht hinaus. Nähere Auskunft erteilt u'- Versicherungs-Anträge nimmt jederzeit gerne entgegen 2U’ Louis Wittich, Kaufmann in Sichu, Wolkenqaffe- und Bahuhofstraste-Ecke Nr. 27. Äebactiew: «. vurltzartz«. — Druck und Bariei der vrühl'schen Uni>ersttit».Bu^. und 6tnn»rn