Gleichzeitig fordere ich hiermit die außerhalb des Be« reinigungsbezirks wohnenden Ausmärker auf. zur Wahrung- ihrer Interessen einen im Bereinigungsbezirk wohnenden Bevollmächtigten zu bestellen, da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe des Verfahrens nicht mehr erfolgt.^ Friedberg, den 25. Oktober 1899. - Der Kommissär zur^Leitung der Abstimmung: __________Süffert, Großh. KreiSamtmann.__________ * Vom Kriegsschauplatz. Die Einschließung der Engländer in Ladysmith ist ohne Zweifel eine vollzogene Thatsache. Zwar will das Londoner Kriegsamt noch immer nichts von dem für die Buren stegreichen Gefecht bei Colenso wissen; daraus folgt aber keineswegs, daß ein solches nicht stattgefunden hat. Die.völlige Isolierung Ladysmiths seit Donnerstagnachmittag hat der Gouverneur von Natal ja selbst zugegeben, und ganz ohne Widerstand werden die Engländer diese fich doch wohl nicht haben vollziehen lassen. Eine Meldung des „Reut. Bur.", wonach das Kriegsamt mitgeteilt haben sollte, daß Äie Verbindung mit Ladysmith wieder hergeftellt sei, ist sofort mit dem Bemerken dementiert worden, eS handle sich um das wieder hergestellte Delagoa-Kabel, die Verbindung mit Ladysmith sei noch immer unterbrochen. Ein in Amsterdam umlaufendes Gerücht, dessen die „Frkf. Ztg." nebenbei Erwähnung thut, hat vermutlich den Anlaß gegeben, daß in Berlin am Freitag in den späten Nach- mittagsstnnden Extrablätter ausgegeben wurden, wonach Ladysmith bereits kapituliert habe, eine Meldung aus Afrika darüber liegt aber nirgends vor. Indes fürchten viele Londoner Blätter wohl mit Recht, daß das Kriegsamt die ihm von Ladysmith zugegangenen Drahtungen nicht alle veröffentliche. Aus dem Umstand, daß das letzte Telegramm von der Verwundung des Schiffsleutnants Egeitons nicht von White selber, sondern von seinem Generalstabschef Hunter unterzeichnet ist, wird sehr richtig gefolgert, daß die Depeschen auS anderen Quellen, nach denen die Streitmacht Whites besiegt und White selbst verwundet sei, nicht gänzlich aus der Luft gegriffen sein können. Jedenfalls ist Ladysmith trotz aller englischen Beschwichtigungsversuche zerniert und General White sitzt in der Mausefalle. Naturgemäß müssen die Buren jetzt alle« Nachdruck auf die Einnahme von Pietermaritzburg und Durban legen, um namentlich von der die letztere Stadt auf der Landseite umkreisenden Hügelkette aus jede Truppenlandung und ebendamit jeden Entsatz von Ladysmith verhindern zu können. Die Tapferkeit der Bure» müssen auch die Engländer anerkennen. Aus London wird dem „Berl. Tgbl." berichtet: „Ich beobachtete", so schreibt ein englischer Korrespondent, „in der Schlacht bei Ladysmith eine prächtig postierte Burenbatterie auf der Spitze eines Bergrückens. Unsere Leute zielten bis auf eine Aard richtig und sandten Granate auf Granate in die Batterie, die Bedienungsmannschaften hinmähend. Der Feind hielt jedoch das Feuer aufrecht, und frische Mannschaft lief aus der Deckung herbei, und nahm den Platz ihrer toten oder verwundeten Kameraden ein. Ein halbes Dutzend Bure« stand ruhig und ohne Deckung auf dem Scheitel des Hügels und beobachtete das Feuern unserer Batterie. Sie zogen sich auch nicht zurück, als die Granaten rings um sie krepierten. Die Stellung der Burengeschütze war übrigens durch den Feffelballon rekognosciert. Die Buren machten verschiedene vergebliche Versuche, auf den Ballon zu schießen. Die Lhdditgrauate. General Joubert hat sich über die Anwendung der Lydditgranaten seitens der Engländer beschwert. Der Sprengstoff Lyddit, mit dem die Engländer ihre Granaten gefüllt haben, wird zu Lydd in Kent (England) hergestellt und hat davon seinen Namen. Der Stoff ist identisch mit dem 1885 vom französischen Chemiker Turvin erfundenen, zu den Pikratpulvern gehörigen Sprengstoff. Er besteht aus reiner Pikrinsäure in Körnerform, deren einzelne Körner mit einer dünnen Schicht von Nitrocellulose umhüllt sind. Diese Umhüllung erfolgt in der Weise, daß die Nitrocellulose in Aether gelöst wird, und daß die Pikrinkörner in diese Lösung getaucht werden. Nach dem Verdunsten des Aethers bleibt die Nitrocellulose als feiner Ueberzug der Körner zurück. Lyddit oder Tur- pins Sprengstoff ist auch die Grundlage des Melinits, das aus Pikrinkörpern oder geschmolzener Pikrinsäure mit einem Zusatz von 3 bis 5 Prozent Collodiumgallerte besieht. Die Pikratpulver mit der Pikrinsäure als Grundstoff haben eine Dienstag den 7 November 1S99 Erstes Matt. Nr. 262 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Aints- und Anzeigeblntt fiiv den Ttveis Gieszen Aauahmr von Anzeigen zu der nachmittag« fir den r»lgenden Tag erscheinenden Nummer bi« vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-BermittlungSsteven de« In« und AuSlandeU nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger tntgcgm. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schutstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der ßesiische Landwirt, Mütter für hessische Uolkskunde. Bekanntmachung, betr.: Maul- und Klauenseuche. In den beiden Gehöften der Gemarkung Rabertshausen II ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Gemarkungssperre ist angeordnet worden. Danach unterliegt der Verkehr mit Rindvieh, Schweinen, Schafen und Ziegen folgenden Beschränkungen: Das Durchtreiben derselben von außerhalb durch Ort und Gemarkung ist verboten Die Einfuhr von solchem Vieh über die Gemarkungsgrenze in dem gesperrten Ort ist nur zum Zweck sofortiger Abschlachtung gestattet oder für den Fall, daß es in der Gemarkung verbleibt. Die Ausfuhr ist ebenfalls nur zum Zwecke sofortiger Abschlachtung mit schriftlicher Erlaubnis der Bürgermeisterei Rabertshausen II auf Grund einer Aeußerung des Großh. Kreisveterinärarztes zulässig. Wer ein Stück Vieh an einen auswärtigen Metzger oder ein Schlachthaus liefern will, muß also zunächst die Untersuchung durch den Großh. Kreisveterinärarzt veranlassen, und wenn danach der Ausfuhr kein Hindernis im Wege steht, einen Erlaubnisschein der Großh. Bürgermeisterei lösen. Bei dem Transport muß er diesen Schein, der eine dreitägige Gültigkeit hat, mit sich führen und die vorgeschriebenen Transportbedingungen genau beobachten, auch der Polizeibehörde (Bürgermeisterei) des Empfangsorts Nachricht geben. Auf Antrag der Bürgermeisterei wird von uns im Bedürfnisfalle angeordnet, daß der Großh. Kreisveterinär- rrzt sich wegen Ausstellung solcher Bescheinigungen an einem bestimmten Lag wöchentlich, der ortsüblich bekannt zu machen ist, dienstlich einfindet. Die Sperrmaßregeln bezüglich verseuchter Gehöfte oder Weiden bleiben daneben bestehen. Im übrigen können Klauentiere aus nicht verseuchten Gehöften innerhalb der gesperrten Gemarkung zur Feldarbeit benutzt oder auf die Weide getrieben werden, nicht aber über die Gemarkungsgrenze hinaus. L„, . Ebenso können der Ansteckung verdächtige Tiere zur Feldarbeit innerhalb der Gemarkung benutzt werden; das sind solche Tiere, bei denen wegen des Zusammenstehens mit kranken Tieren im selben Gehöft oder Stall oder wegen Berührung mit krankem Vieh in irgend einer Weise die Vermutung besteht, daß sie angesteckt worden sind. Wer Grundstücke oder Anlagen in einer anderen Gemarkung besitzt, muß dieselben entweder durch Pferdegespanne oder aber durch Rindviehgespanne aus dieser anderen Gemarkung besorgen. Jede Weggabe von Milch aus der gesperrten Gemarkung darf nur nach vorheriger Abkochung erfolgen; ausgenommen, wenn die Abgabe an eine Molkerei erfolgt, welcher das Verbot der Abgabe ungekochter Milch zugegangen ist. Ausfuhr von Dünger, Rauhfutter und Stroh aus den Seucheställen des Sperrgebiets ist verboten. Gießen, den 3. November 1899. Großherzogliches Kreisamt Gieße«. v. Bechtold. Gießen, den 4. November 1899. Betr.: Den Rundgang der Feldgeschworenen. Das Grotzherzogliche Kretsamt Gießen RN tzte Grosth. Bürgermeistereien des Kreise-. Wir erinnern Sie, soweit Sie noch rückständig sind, an die Erledigung unserer Verfügung vom 3. v. Mts. 'Gießener Anzeiger Nr. 235.) v. Bechtold. Adresse für Depeschcn: Anzeiger Kietz«. Fernsprecher Nr. 51. Kezugsprei« vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg monatlich 75 Pfg. mit Bringerloh«. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf,, vierteljährlich. Bekanntmachung, betr.: Die Maul- und Klauenseuche. Nachdem die Maul- und Klauenseuche in Sich größeren ölmfang angenommen hat, ordnen wir hiermit die Sperre Bekanntmachung. Die erledigte Stelle eines Kretsstrafienwarts mit dem Sitz in Rüddingshausen oder einem der nächstgelegenen Orte ist bis zum 1. Dezember l. I. zu besetzen. Bewerber wollen ihre Meldungen unter Beifügung von Zeugnissen über ihre bisherige Beschäftigung und unter Angabe des Alters bei dem Kreisstraßenmeister Förster in Allendorf a. d. Lda. bis spätestens 15. November l. Js. einreichen. Gießen, den 31. Oktober 1899. Der Kreis-Ausschuß des Kreises Gieße«. v. Bechtold. Bekanntmachung, betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Bettenhausen, Kreis Gießen. Nachdem auf Grund des Art. 3 Ziffer 3 des Feldbereinigungsgesetzes der Antrag auf Feldbereinigung der Gemarkung Bettenhausen gestellt worden ist und nachdem dieser Antrag von der Großherzoglichen Oberen landwirtschaftlichen Behörde für zulässig erachtet und der Unterzeichnete zum Kommissär zur Leitung der Abstimmung ernannt worden ist, so wird hiermit Tagfahrt zur Abstimmung der beteiligten Grundeigentümer über den erwähnten Antrag auf: Donnerstag, den 23. November 1899 Vormittags 10—11 Uhr in das Gemeindehaus zu Bettenhausen bestimmt. Diejenigen beteiligten Grundbesitzer, welche in der anberaumten Abstimmungstagfahrt weder persönlich noch durch gehörig Bevollmächtigte abstimmen, werden als für daS Verfahren stimmend angesehen. 4‘ * Bekanntmachung. Wegen des Herrschens der Maul- und Klauenseuche in Inheiden, Trais-Horloff, Utphe, Langsdorf, Lich, Rabertshausen und der starken Verseuchung der weiteren Nachbarschaft muß der auf den 11. ds. Mts. angesetzte Viehmarkt nochmals verboten werden. Gießen, den 4. November 1899. Großh. Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Erscheint täglich mit Ausnahme de« Montag«. Die Gießener Mamilieuölülter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. toffe Pt» "> ** des Orts Lich und dessen Feldgemarkung an. Danach unterliegt der Verkehr mit Rindvieh, Schweinen, Schafen und Ziegen folgenden Beschränkungen: Das Durchtreiben derselben von außerhalb durch Ort und Gemarkung ist verboten. Die Einfuhr von solchem Vieh über die Gemarkungsgrenze in dem gesperrten Ort ist nur zum Zweck sofortiger Abschlachtung gestattet oder für den Fall, daß es in der Gemarkung verbleibt. Die Ausfuhr ist ebenfalls nur zum Zwecke sofortiger Abschlachtung mit schriftlicher Erlaubnis der Bürgermeisterei Lich auf Grund einer Aeußerung des Großh. Kreisveterinärarztes zulässig. Wer ein Stück Vieh an einen auswärtigen Metzger oder ein Schlachthaus liefern will, muß also zunächst die Untersuchung durch den Großh. Kreisveterinärarzt veranlassen, und wenn danach der Ausfuhr kein Hindernis im Wege steht, einen Erlaubnisschein der Großh. Bürgermeisterei lösen. Bei dem Trans« Port muß er diesen Schein, der eine dreitägige Gültigkeit hat, mit sich führen und die vorgeschriebenen Transportbedingungen genau beobachten, und der Polizeibehörde (Bürgermeisterei) des Empfangsorts Nachricht geben. Auf Antrag der Bürgermeisterei wird von uns im Bedürfnisfalle angeordnet, daß der Großh. Kreisveterinärarzt sich wegen Ausstellung solcher Bescheinigungen an einem bestimmten Tage wöchentlich, der ortsüblich bekannt zu machen ist, dienstlich einfindet. Die Sperrmaßregeln bezüglich verseuchter Gehöfte oder Weiden bleiben daneben bestehen. Im übrigen können Klauentiere aus nicht verseuchten Gehöften innerhalb der gesperrten Gemarkung zur Feldarbeit benutzt oder auf die Weide getrieben werden, nicht aber über die Gemarkungsgrenze hinaus. Ebenso können der Ansteckung verdächtige Tiere zur Feldarbeit innerhalb der Gemarkung benutzt werden; das sind solche Tiere, bei denen wegen des Zusammenstehens mit kranken Tieren im selben Gehöft oder Stall oder wegen Berührung mit krankem Vieh in irgend einer Weise die Vermutung besteht, daß sie angesteckt worden sind. Wer Grundstücke oder Anlagen in einer anderen Gemarkung besitzt, muß dieselben entweder durch Pferdegespanne oder aber durch Rindviehgespanne aus dieser anderen Gemarkung besorgen. Jede Weggabe von Milch aus der gesperrten Gemarkung darf nur nach vorheriger Abkochung erfolgen; ausgenommen, wenn die Abgabe an eine Molkerei erfolgt, welcher das Verbot der Abgabe ungekochter Milch zugegangen ist. Ausfuhr von Dünger, Rauhfutter und Stroh aus den Seucheställen des Sperrgebietes ist verboten. Gießen, den 3. November 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold.____________________ i und Hochschule. elenka in Machen von der mebijiniffa iM zum Ehrendoktor. vr. Braus an die anatomische AM! -serendar Dr. Sünder Schling au8 jfultät bet Unioerfität ßöttingen als Mnrcht und deutsche unq wird er über das älteste ÖmmM >er Universität Bonn vr. 3. istorstchtheotoMm HatMt mt effltc AM. vr. H E getatn x. - An KnivnM Dr- it und AeMMthvtvtzie. \ttVL*u 'chlnbt untem ZÜ.V ^ lt des Wintersemesters begMN n Semester im "tm M-l dü U jrte (st W beginne am W tbungen; so steh _ ~ M s -$*bsm8w«r ******* nnlichenSerM-^----- Die Oe®1* SWW »Pfg. N in bet 1 ®enl bild Weite mi.; Nb di. s. inftimm” 1 ? b,t3liegt^ 7- il läiiQH., ..ffw Aerni, hierin ,„9,” ■'ttern^t blieb ««Wos bs bl bt[ Wliefett®«? ?Htbe d« i sie mit de? (sa Ebenes G, 's M unb Mer$0ft » «et Wmal herWif > f' bi auch bitsL^^'Ngii hge unb Selb lbl We übrigen«, *. beiUufta loon« e , >le AZSL ue Wahrheit den Tag briJ Blutthat hat in der $• g httvorgerufrn und eine hch^ ,ng belagerte bereits eine Hunden 'n Mem sich die blutige M bildete gestern abend und heul efprächsstoff an allen Wirishaut i die noch immer unaufgeklärte, alle des Kommunalfriedhofs uni gebracht wurden. mber. Anläßlich der heutiger' zes einer Landungsdrück, iw Hasen Trauer geslagzt itt wurden aus dew Wasser c, wehr ist mit den BergunM riesige Explosionskraft, die ihre Verwendung als Schießpulver sehr erschwert, sie dagegen zu einem ausgezeichneten Füllmaterial für Sprengstoffe macht. Ueber die Ereignisie liegen noch folgende Meldungen vor: London, 4. November. „Daily Mail" veröffentlicht heute ein Telegramm aus Ladysmith vom 1. November, das besagt, daß die Buren augenscheinlich imNorden und Nordoften weitere schwere Geschütze aufstellen, die zu schaffen geben dürften. Ein 1500 Mann starkes Burenkommando wende sich nach dem Süden der Stadt, deren Einwohner fortfahren, die Stadt zu verlassen. — Nach offiziellen Angaben haben die Engländer bisher 1 770 Tote, Verwundete und Gefangene verloren. Diese Angaben dürften aber bedeutend hinter der Wahrheit zurückbleiben. — Aus Colesberg wird vom 1. d. Mts. gemeldet, daß dort in der Richtung auf die Colesberger Eisenbahnbrücke eine Explosion gehört worden sei. Man glaubt, daß die Buren die Brücke zerstört haben. — Nach einem Telegramm aus Sidney hat der Premierminister von Neusüdwales an die übrigen australischen Premiers die Aufforderung gerichtet, eine weitere Truppenabteilung nach Südafrika zu entsenden. Dieselbe soll die Bezeichnung „Australisches Kontingent" erhalten. — In Paris ist aus Amsterdam die Meldung eingegangen, daß der englische Gesandte für unbestimmte Zeit die holländische Hauptstadt verlassen hat, nachdem er der Verstimmung Englands über die turbulenten Freudenkundgebungen in Amsterdam und im ganzen Lande anläßlich der Burenerfolge Ausdruck gegeben hatte. — Nach der „Daily Mail" sollen die englischen Flottenrüstungen lediglich in mittelbarem Zusammenhang mit dem Transvaalkriege stehen. Die Kriegsschiffe sollen nur zum Schutze der Transporte dienen. Nach der Ankunft sämtlicher Transportdampfer am Bestimmungsorte soll aus den Kriegsschiffen ein Cordon gebildet werden, der von der Mündung des Oranjeflusses um das Kap herum bis nach der Delagoa-Bai ausgedehnt werden, der Küstenbewachung dienen und verhindern soll, daß Waffen- und Munitionstransporte nach den Burenrepubliken gelangen. — Es wird jetzt offiziell bestätigt, daß Colenso von den Buren genommen ist. — Dr. Jameson ist in Ladysmith eingeschlossen. Lord Wolseleys Adjutant, Major Weldon, ist nach Ladysmith beordert. — DaS Transportschiff „Rapidan", auf welchem sich fünfhundert Mann und 380 Pferde von Liverpool nach Südafrika eingeschifft hatten, geriet unterwegs in einen Orkan und mußte nach Holyhead zurückkehren. Einige Pferde sind tot, drei Bote zerschellt und das Schiff selbst ist beschädigt. — Offiziell wird bestätigt, daß Colenso von den Buren eingenommen ist. Die britischen Truppen haben sich von Colenso zurückgezogen und weiter südwärts konzentriert. — Die Volks stimmung wird immer ernster. Fast jeder hat jetzt einen Angehörigen oder Freund, der mit in den Krieg ziehen muß. Von der Miliz-Einberufung werden allein in London 6000 Mann aus allen Klassen betroffen. Die Geschäfte fühlen die Lücken und die Anzahl der Frauen und Kinder, welche ihren Brotcrwerber verlieren und dem Winter bangend entgegensehen, mehrt sich. Auf dem Bahnhofe sieht man fast täglich erschütternde Abschiedsszenen. Jeder Enthusiasmus ist verraucht. NurbittereBemerkungeirüberdenKriegwerden laut. Ministerien und Zeitungen sind bemüht, durch Aufmunterungen und Beteuerungen die Stimmung der Massen zu erhalten. Schon aber bemerkt man Anzeichen des kommenden Sturmes. Als Chamberlain gestern das Kolonialamt verlies, wurde allgemein bemerkt, wie blaß und verstört er aussah. — Eine Timesmeldung aus Kapstadt bestätigt die Nachricht von der Einnahme von Colesberg. Die Buren sollen auch die Brücke bei Bethulie überschritten haben. Der Eisenbahn Verkehr zwischen Naaumport und Colesberg ist unterbrochen. — Nach einer Meldung aus Kapstadt hat die englische Marine-Artillerie dasFeuer gegen die arnLorn- badkopf aufgestellten Buren eröffnet. Die L y d d i t - G e s ch o s s e s o l l e n (?) furchtbare Wirkungen gehabt haben. (Vgl. oben). — Die Meldung des Dr. Leyds, daß General White Ladysmith an dieBuren übergeben habe, wird hier entschieden bestritten. Males und ProvinMes. Gießen, den 6. November 1899. * * Oefsentliche Lesehalle. Im Monat Oktober wurden 1634 Bände ausgeliehen. Von diesen Bänden kommen auf: Litteraturgeschichle 10, Illustrierte Zeitschriften 474, Erzählende Litteratur 730, Bersdichtungen 15, Jugend schriften, Märchen, Sagen 338, Geschichte und Biographien 36, Länder- und Völkerkunde 33, Naturwissenschaft, Technologie 31, fremdsprachliche Litteratur 7 Bände; auf Männer: Handwerksmeister 180, akademisch Gebildete 19, Kaufleute 114, Beamte 8, Unterbeamte 39, Techniker, Schriftsetzer 113, Arbeiter, Tagelöhner 30, Diener, Burschen, Kellner 32, Lehrlinge, Gehilfen 193, Schüler, Volontäre 456, Studenten 28, Soldaten 3, Rentner 1, zusammen 1216 Bände; auf Frauen: Ehefrauen, Witwen, ältere Unverheiratete 116, Gewerbetreibende 29, Arbeiterinnen, Tagelöhnerinnen 11, Dienstmädchen, Aufwärterinnen 3, Bc amtinnen 3, junge Mädchen, Lehrmädchen 256, zusammen 418 Bände. Nach auswärts wurden 56 Bände verliehen. • * Deutscher FlottenVerein. Gestern abend hielt der Schriftführer des hiesigen Provinzialausschusses des Deutschen Flotten Vereins in Lang-Göns einen Vortrag über das Ziel und die Aufgaben des Deutschen Flotten- Vereins. Nach dem Vortrage, welcher mit einem be- geisterten Hoch auf Seine Majestät den Deutschen Kaiser und Seine Kölllgliche Hoheit den Großherzog von Heffen schloß, traten dem Verein 30 neue Mitglieder bei. Als dann folgte eine gemütliche Abendunterhaltung, wobei patriotische und andere Lieder zum Vortrag gelangten. • • Eissport. Wie aus unserem Inseratenteile ersichtlich, rüstet sich der Eis verein bereits für die bevorstehende Saison. Die Generalversammlung findet Dienstag Abend 8 Uhr pünktlich im Hotel „Großherzog von Hessen" statt, und können Anträge und Wünsche seitens der Mitglieder daselbst vorgebracht werden. Mit dem Aufschlagen der Geräte und Pritschen wurde bereits am Freitag begonnen. * • Ein hessischer Städtetag findet Ende dieses Monats in Bingen statt. Auf der Tagesordnung steht u. a. das Wohnungswesen für städtische Beamte, eine in vielen Städten iu Bearbeitung begriffene Frage. * * Wohlthätigkeits - Konzert Das am Samstagabend in Steins Saalbau von dem Wohlthätigkeits-Verein Contentia abgehaltene Wohlthätigkeits Konzert (zu gunsten armer Schulkinder) nahm trotz nicht sehr zahlreichen Besuches einen sehr günstigen Verlauf. Besonders zeigte der Verein, daß er sehr tüchtige Kräfte besitzt. In dem Theaterstück „In tausend Aengsten" haben die beiden Damen Bauer und Heim ein ganz brauchbares Talent für Dilettantenvorstellungen an den Tag gelegt, auch Herr Meißner verdiente Lob. Im großen ganzen hatte jeder Mitspielende seine Schuldigkeit gethan. Auch die Bauer'sche Musikkapelle verherrlichte den Abend mit ihren Musikpiecen. Auch Herr Stein trug durch ein gutes Glas Bier (aus der Aktien- Brauerei) sowie durch gute Weine und Speisen dazu bei, das leibliche Wohl der Anwesenden zu heben. *’ Eine Bürgermeister Konferenz, einberufen und geleitet von Herrn Bürgermeister, Reichs- und Landtagsabgeordneten Köhler-Langsdorf, fand am Samstagnachmittag im Gasthaus „Zum Löwen" hier statt. Das Referat über den 1.Punkt der Tagesordnung: Neuordnung der Bureau- kosten sowie über die „Ehrenämter" der Bürgermeister, erstattete Herr Köhler. Derselbe erwähnte eine Reihe von Ehrenämtern, mit denen die Bürgermeister bedacht seien, die ihnen aber nur Verdruß bereiteten und obendrein noch Ordnungsstrafen brächten, wenn aus Versehen oder Unkenntnis der Verhältnisse (Redner führt als Beispiel die Maul- und Klauenseuche in Langsdorf an, von deren Ausbruch ihm Mitteilung von dem betr. Viehbesitzer nicht gemacht worden, er also die vorschriftsmäßige Anzeige an das Kreisamt auch nicht erstatten konnte), der Bürgermeister etwas unterlasse. Nach seiner Meinung könne der Inhaber eines unbezahlten Amtes (Ehrenamtes) nicht verantwortlich gemacht werden. Es sei an der Zeit, daß die Bürgermeister Gehalt forderten, bezw. auch für die Arbeit der Bürgermeister, denen bisher nur Bureaukosten zustünden, Entschädigung geleistet werde. Ein sein Amt gewissenhaft versehender Bürgermeister habe unter den jetzigen Verhältnissen Schaden, denn er erhalte nur die Bureaukosten vergütet, also nicht mehr, als derjenige, der nur das thue, was ihm aufgetragen werde. Die Aufstellung der Voranschläge gebe Gelegenheit, die gerechten Forderungen geltend zu machen etwa durch Einstellung eines bestimmten, nach der Orts-Einwohnerzahl zn bemessenden Satzes; auch für im Dienste der Staatsanwaltschaften und Polizei geleisteten Arbeiten müsse Entschädigung gefordert werden. Die Debatte, an welcher sich Bürgermeister Leun-Großenlinden u. a. beteiligten, führte zu dem Beschluß, die auf den 13. November vom Großh. Kreisamt einberufene Bürgermeister- Konferenz abzuwarten, bezw. auf derselben die Angelegenheit zur Sprache zu bringen. — Von den übrigen Punkten der Tagesordnung wurden diejenigen über Begründung einer Bürgermeister-Zeitung und über die Verstempelung der ortsgerichtlichen Jmmobiliar-Versteigerungen ausgesetzt und nur noch kurz über Nr. 5, betr. Gemeindenutzungen an den Kreis st raßen, beraten. Aus der Debatte ging hervor, daß man nicht ohne weiteres mit der Bestimmung des Kunststraßengesetzes einverstanden sein könne, nach der der Kreis das Recht besitzt, das Eigentum an den auf den Kreisstraßen befindlichen Obstbaumpflanzungen der Gemeinden gegen gesetzlich bestimmte Vergütungen zu erwerben. Wie mitgeteilt wurde, hat sich der Kreistag des Kreises Gießen bereits mit der Sache befaßt und beschlossen, zunächst mit den Nutzungsberechtigten über die Abtretung ihrer Rechte in Unterhandlung zu treten und festzustellen, welche Gemeinden ihre Rechte gegen eine gesetzlich bestimmte Entschädigung (den 12y8 fachen Betrag) abtreten, bezw. nicht abtreten wollen. Die Versammlung erklärte sich schließlich damit einverstanden, daß auch diese, die Gemeinden in hohem Grade interessierende Angelegenheit auf der Bürgermeister-Konferenz am 13. November zur Sprache gebracht werden solle. —Heber Maßregeln gegen die Maul- und Klauenseuche sprach Herr Oberst Spohr. Aus dem lehrreichen und allgemein verständlich gehaltenen Vortrage desselben ging hervor, daß nur durch Rückkehr zur Landwirtschaft im Gegensatz zur jetzigen Vieh- und Geldwirtschaft der Seuchengefahr begegnet werden könne. Das Vieh müsse in Bezug auf Fütterung, Bewegung im Freien, gute Luft in den Ställen und besonders Reinlichkeit besser gehalten werden. Der gefürchtete Seuchenbazillus existiere garnicht, die Seuche habe lediglich ihren Grund in mangelhafter Viehpflege, darin werde nach seiner Ansicht hierzulande noch viel gesündigt. Redner warnte vor dem Gebrauch der Torfstreu und empfahl lediglich Strohstreu, verwarf ferner das Verfüttern von Schlempe und Trebern, überhaupt von Brühfutter und die Anwendung von Des infektions- und sonstigen ätzenden Mitteln. Der Vorsitzendc stattete Herrn Oberst Spohr den Dank der Versammlung für den Vortrag ab. ** Der evangelische Arbeiterverein beging am Sonntagabend in den Räumen von Steins Saalbau die Feier seines siebenten Stiftungsfestes unter sehr starker Beteiligung. Der große Saal reichte kaum aus, um die erschienenen Mitglieder zu fassen. In abwechslungsreicher Weise folgten die Musikvorträge, Deklamationen, gemeinsamer und Einzelgesang, sowie die vortrefflichen Darbietungen des gemischten Chors des Vereins, der unter der Leitung des Herrn Gröninger steht. Ganz besonders gefiel neben der Aufführung eines kleinen Lustspiels: „Wir sind Deutsche" das Festspiel „Von Licht zu Licht", welches uns die Entwickelung unserer Lichtverhältnisse vom Kienspahn bis zum elektrischen Licht in fünf malerischen und sinnig zusammen- gestellten Bildern mit verbindendem Text zur Aufführung brachte. Um das Arrangement hatte sich Herr Ritsert sehr verdient gemacht. Aus der von dem Vorsitzenden, Herrn Pfarrer Dr. Grein, gehaltenen Festrede, die besonders auf die in dem Arbeiterverein gepflegten Ideale: „en. Bekenntnistreue, Liebe zu Fürst und Vaterland, Berufstreue, Pflege echt deutschen fröhlichen Familienlebens" hinwies, entnehmen wir beim Rückblick auf das verflossene Vereins- jahr einige interessante Einzelheiten. Der Verein zählt übet 300 Mitglieder und ist im stetigen Wachsen begriffen. Im letzten Winter wurden sieben Vorträge veranstaltet, im Lause des Jahres die üblichen Festlichkeiten, Familienabende abgehalten. An Wohlfahrtseinrichtungen bestehen innerhalb des Vereins eine Sterbekasse mit etwa 270 Mitgliedern, ein Kohlenbezugsverein mit über 200 Mitgliedern, eine Baugenossenschaft, von deren praktisch geleisteten Arbeit sich jeder im Blick auf die zahlreichen schönen Häuschen für je eine Familie, in der Landmannstraße, Crednerstraße, Hillebrand- straße und Mittelweg überzeugen kann. Wie sich denken läßt, ist die Nachfrage nach diesen Häuschen eine sehr starke. Was Prolog und Epilog an dem Festabend aussprachen, wünschen auch wir: ein fröhliches Gedeihen dem Verein im neuen Vereinsjahr! -r. Stadttheater. In unserem Stadttheater gab es gestern (Sonntag) abend lauten Jubel und stürmische Fröhlichkeit. Was am Freitag abend ein litterarisch vornehmes Stück und ein prächtiger Ausstattungszauber nur mit Mühe fertig brachte, gelang dem alten guten „Doktor Klaus" von L'Arronge spielend: ein herzhafter Erfolg und ehrlicher brausender Beifall. Der volkstümliche, kerngesunde Humor, der alle Stücke aus jener Schaffensperiode L'Arronge's durchweht, tritt gerade im Doktor Klaus glänzend hervor und wenn auch manches Moment etwas verblaßt erscheint, der allgemeine Eindruck des lustigen Stückes ist auch heute noch ungemein frisch und man kann feine herzliche Freude daran haben. Man sah es aber auch den Schauspielern an, daß sie mit Lust und Behagen die dankbaren Rollen spielten, die das Lustspiel bietet und mit wahrer Freude den gesunden Humor, die echte Komik ihrer Aufgaben hoben. Da ist zunächst der unverwüstliche Lubowski de« Herrn Helm, eine so köstlich — auch äußerlich — herausgearbeitete Figur, die in dieser Darbietung das Haus und namentlich die Besucher des „Olymp" zu spontanen Beifall bei offener Szene hinriß. Herr Walter als Doktor Klaus war würdig in Haltung und Sprache; der Künstler schien — wie jetzt so viele Menschen — an einer kleinen stimmlichen Indisposition zu leiden. Ein reizender Backfisch war Frl. Knöfei als seine Tochter Emma. Eine recht vorteilhafte Erscheinung, gewandte Mimik und sorgfältige Beherrschung des Textes sind rühmend bei den jungen Damen hervorzuheben und lassen ein günstiges Prognostikon auf ihre weitere Laufbahn werfen. Einen guten Partner hatte sie an Herrn Kirchhoff als Referendar Gerstel, der den jungen schüchternen Themisjünger mit viel Geschick gab. Herr Kirchhoff entwickelt sich von Stück zu Stück in vorteilhafter Weife. Frau Kruse als Haushälterin Marianne, Frl. Haussig (Julie Griesinger), sowie Frl. Antonie Rux (Frau Dr. Klaus) standen in jeder Hinsicht im Geiste des Dichters auf den Brettern. Die gute Bühnerscheinung des Herrn Paren kam ihm auch gestern in seiner Rolle als Max von Boden wieder zu statten und so creirte derselbe in Verbindung mit seinem gewandten und sicheren Bühnentalent eine gute Leistung. Die ziemlich umfangreiche Rolle des Leopold Griesinger endlich lag in den bewährten Händen des Herrn Cur- land, der ihr nach jeder Richtung hin die ihr zukommende Gestaltung gab. Die übrigen Darsteller der kleineren Rollen arbeiteten nach den von ihnen geforderten Kräften mit und trugen auch in ihren bescheidenen Grenzen das Ihrige zu dem eingangs beschriebenen Erfolge bei. * Aus dem Theaterbureau. Der freundliche Empfang, welcher der „Weißen Rößl"-Fortsetzung zuteil wurde, hat bie Direktion veranlaßt, morgen Dienstag nochmals „AIS ich wiederkam" zur Aufführung zu bringen. Der hohen Honorarkosten wegen muß die Vorstellung wieder bei erhöhten Preisen stattfinden. Da das Ende der Vorstellung 10’/4 Uhr erfolgt, so ist allen auswärtigen Besuchern Gelegenheit geboten, nach derselben die Abendzüge zu benutzen. " Ein Kellerfenstermarder. Nachdem in letzter Zeit jede Woche mehrere Male an Gebäuden der Goethestraße, Lud- wigstraße und Bruchstraße die Kettersenster zertrümmert, und dadurch nicht allein den Hausbesitzern enormer Schade« zugefügt, sondern auch Viktualien der betreffenden Keller- inhaber in Gefahr gebracht worden waren, gelang es der Schutzmannschaft in der Nackt vom Samstag auf Sonntag den Thäter, oder einen derselben, bei der That zu treffen. Der Held ergriff jedoch die Flucht, bei welcher Gelegenheit er die lange Pfeife, mit der er die That verübt, verlor. Mit Hilfe dieser Pfeife wurde der Thäter andern morgens in der Person des Studenten Heinrich Jäger aus Winnerod, Kreis Gießen, ermittelt und zur Anzeige gebracht. — Es ist auffällig, daß gerade in einem besseren Stadtviertel Fcnsterschecken und sonstiges Privat- ,n btt Ereilt beging am a”9 eins Saals. °i reichte kaum e r ^Qr,(t ;n- °b^7'UAdi, y- DeklaAaL ^ ^°«reWchn^Mki», ■™. bet Z® tb«> 8iHj btfonb.r« bt5 5!l'l™l W: a °'d-> 'fr Dom SietifhoL büC ®nb 'Wen md N" " !»« iibem Jtrt ., 9 Wtattm, t baitt Ll”r Witm “täte™ Äi'* “Äste Ult ®et? Ien' Der Verein zählt übn ’9fn. Mfn begriffen % «J«ye veranstaltet, im Laust e,ten' Familienabende ab- chungen bestehen innerhalb n etwa OMi.gliedern,eiu .7° Mitgliedern, eine 8au- H geleisteten Arbeit sich jeder 'chönen Häuschen für je eim ße, Crednerstraße, Hillebrand- -gen kann. Wie sich denken len Häuschen eine sehr starke, dem Festabend auSsprachen, lhlicheS Gedeihen dem jahr! erem Stadttheater gab es r Jubel und stürmische Jrvh- inlillrrar^ch vornehmes SrüS -zauber nur mit Mühe ferch Mn „Doktor Klaus" tut zhafter Erfolg und ehrlichn stümliche, kerngesunde Humor Schaffensperiode L'Arrongr't Doktor Klaus glänzend hem ment etwas verblaßt erscheint lustigen Stückes ist auch heute in kann seine herzliche Freude aber auch den Schauspielern lehagen die dankbaren Rollen tet und mit wahrer Freude Komik ihrer Ausgaben hoben, stliche Lubowski des Hrrrn uch ächrlrch - hnauSgrar- Darbrrluntz das Haus un lpmlanen W trt Walter als Doktor 8lau« .'ep* bet W« * ltn - an einer Keinen fh® , (Sin teilender 8a# * tet 6*. Sn- , gjtimit mb forgfilhgt 8 „tmenb bei ben jungen W '••t’SS'i- LSxxs it viel Geichs 9a er." «IW i Seifte btfW) x-t-i «« ^idÄetbindn«»'» title tet!'® imt eine B . «ert» 7, St bei ü*6 msangttl^ R ^errnJat’ Ä s«’ 0,8 AuiW'.aai«1 tttsÄfe , aflen ““**8*^ bttldbe« »« . Se!'°"bMnj-n!'7Äs«-8' rtie% bei »d» jhl, I. A rh-'L < -O'-H Thi'iilt'i-Ill iiseii~-(,a rl \k m Der Dampfer „Columbia" Militär-Attaches nach Debatte über die Korn- nimmt an Heftigkeit noch zu. Liverpool, 6. November. ist gestern mit den fremden Südafrika abgegangen. Paris, 6. November. Die Eigentum in neuester Zeit am häufigsten beschädigt worden sind. " Schlägerei. Am Samstag abend kam es in einer Wirtschaft der Schloßgasse zwischen dem Händler Bräuning von hier und einem galizischen Arbeiter zu Thätlichkeiten, wobei ersterer von letzterem die Treppe hinunter auf die Straße geworfen wurde, und so schwere Verletzungen am Kopfe davontrug, daß seine Ueberführung nach der Klinik veranlaßt werden mußte. Der Galizier wurde verhaftet. •• Ruhestörung. Spät in der Samstagsnacht wurde ein hiesiger Dienstknccht verhaftet, weil er der polizeilichen Aufforderung, die von ihm verübte Ruhestörung einzustellen und sich vom Platze zu entfernen, keine Folge leistete. ** Diebstahl. Einem in der Neustadt wohnenden Ehe- Paar, welches sich in der Samstagsnacht auf einem Balle befand, war während seiner Abwesenheit die Kommode erbrochen und daraus 50 Mk. entwendet worden. Der Thäter, ein jugendlicher Schwager des Bestohlenen, welcher sich bereit« mit einem Zuge in der Richtung nach Frankfurt entfernt hatte, wurde vom Telegraph bereits in Friedberg ereilt, angehalten und ihm das Geld wieder abgenommen. ** Neberfahren. Gestern nachmittag wurde ein sieben- jähriger Knabe an der Rodheimerstraße von einem Radfahrer, der übermäßig schnell gefahren sein soll, überfahren, und erheblich verletzt. Der Junge, welcher am Arm verletzt, verlor außerdem bei dem Fall zwei Zähne. Der Radfahrer, welcher ebenfalls zu Fall gekommen, erhob sich, bestieg sein Rad und jagte in der Richtung nach Heuchelheim zu davon, ohne sich im geringsten um sein Opfer zu bekümmern. Es soll ein Gießener Radfahrer gewesen sein und dürfte dessen Ermittelung noch erfolgen. " Aus dem Polizeibericht. In vergangener Nacht wurde rin Arbeiter, welcher trotz mehrmaliger Aufforderung von feiten der Schutzleute keine Folge leistete, wegen fortgesetzter Ruhestörung verhaftet. — Der Student Hermann Lehr von Ruppertsburg beschäftigte sich in vergangener Nacht in mehreren Straßen mit unberechtigtem Laternenauslöichen. Er wurde zur Strafanzeige notiert. — Gestern abend wurde einem Bewohner der Müusburg die Füllung der Hausthüre eingetreten. Der Thäter, ein Student, ist ermittelt und zur Anzeige gebracht. Im Anschluß an die Feier fand ein „Jahrmarkt" m sämtlichen Räumen des Saalbaus statt, auf welchem an Verkaufs-Ständen rc. über hundert Damen in herrlichen Kostümen Wein, Champagner, Kaffee, Eßwaren aller Art, Blumen, Postkarten rc. mit liebenswürdiger Dreistigkeit an den Mann brachten. Auch eine Schießbude, 2 Karuffels, Automaten, eine Würfelbude rc. waren vorhanden, ebenso wie Tombola und Autographenhandlung machten gute Geschäfte. Es waren über 2000 Personen auf dem Feste, das auch der Großherzog mit dem Flügeladjutanten Krämer von 7 bis 9 Uhr mit seiner Anwesenheit beehrte; Se. Königl. Hoheit soll an den meisten Ständen namhafte Ausgaben gemacht haben. Das finanzielle Resultat wird als sehr gut bezeichnet und glaubt man, daß jedem der beiden wohlthätigen Institute sicher ca. Mk. 2500 zufallen werden. nn. Darmstadt,5. November. Die russischenHerr- schaften besuchten Henle vormittag 10 Uhr den Gottesdienst in der neuen Kapelle auf der Mathildenhöhe und fuhren um 12 Uhr wieder nach Wolfsgarten zurück. nn. Darmstadt, 5. November. Der Darmstädter Bicycle-Klub hat in seiner letzten General-Versammlung beschlossen, seine am Kaclshof gelegene Rennbahn, auf welcher er schon seit mehreren Jahren kein Neunen mehr abhielt, aufzugeben und dem Erdboden gleich zu machen. nn. Darmstadt, 5. November. Zum Besten der Pensions-Anstalt deutscher Journalisten und Schriftsteller und derGenossenschäft deutscher Bühnen-Angehöriger war gestern im städtischen Saalbau ein Wohlthätigkeitsfest arrangiert, das so gut besucht war, daß sämtliche Plätze ausverkauft waren. veröffentlicht: Kapstadt, 5. November 8 Uhr 40 Min. General Buller hat aus Ladysmith vom 3. November olgendes Telegramm erhalten: Gestern machte General French einen Ausfall mit Kavallerie und Artillerie, um das Burenlager auzugreifen. Wir haben keine Verluste erlitten. (?) Oberst Egert on von der Marine-Artillerie ist seinen Wunden erlegen. General Joubert hat eine Anzahl Ge- ängcne zum Austausch gesandt. Es wurden ihm jedoch keine genügende Anzahl gefangener Buren zur Verfügung gestellt, weil die im Besitz der Engländer befindlichen Buren zum Teil schwer verwundet sind. Heute hat der General-Major Brocklcbut mit drei Abteilungen Kavallerie ein großes Gefecht mit den Buren gehabt. — Dasselbe dauerte mehrere Stunden. Unsere Verluste sind sehr gering. Das Bombardement dauert fort. Heute find einige Geschofic in die Stadt gefallen. Der Gesundheitszustand der Truppen ist vortrefflich, das Befinden der Verwundeten ver- hältnismäßig gut. Loudon, 6. November. Nach einer Meldung aus Kapstadt haben sich die Basutos gegen die Buren erhoben. Eine amtliche Bestätigung der Nachricht fehlt noch. Die Buren haben eine Proklamation erlassen, nach welcher sie Upper-Tugela, eine Landstadt in Natal besetzt haben. London, 6. November. Nach Meldungen vom Kriegsschauplätze, datiert den 2. November, überrumpelte eine Abteilung englischer Kavallerie und Freiwillige eines der Burenlager bei Besters Hill, schlugen dieBuren in dieFluchtund nahmen das ganze Lager. (??) Die Buren erlitten schwere Verluste. — Unter demselben Dalum kommt die Nachricht, daß an diesem Tage die Beschießung von Colenso erst begonnen, aber keinen oder nur geringen Schaden angerichtet habe. Die Buren haben auch auf einen Postzug bei Pilters geschossen. Paris, 6. November. Dem „Eclair" zufolge stellte Transvaal Kaperbriefe gegen England aus. ES seien ihnen bereits viele Angebote, zumal von amerikanischen Rhedern, zugegangen. Die Kaperschiffe werden demnächst in Thätigkeit treten. Budapest, 6. November. Fortgesetzt laufen Gesuche von Offizier en ein, in welchen sie um die Erlaubnis nachsuchen, nach dem südafrikanischen Kriegsschauplätze abgehen zu können. Sämtliche derartigen Gesuche werden abschlägig beschieden. Werden, 6. November. Bis jetzt haben sich aus Polen etwa 150 junge waffenfähige Leute nach Trans- vaal begeben, um mit den Buren gegen die Engländer zu kämpfen. Vom Kriegsschauplatz. Loudon, 6. November. Ein Telegramm auS Godesberg berichtet, daß die Buren in Bethulie versammelt seien. Dieselben sollen beabsichtigen, nicht nach der Kap Kolonie Vorbringen, sondern den Angriff der englischen Armee abzuwarten. Die Brücken von Narwals und Bethulie sind bereits unterminiert. London, 6. November. „Daily Mail" meldet aus Newyork, ein dortiger Beamter habe erklärt, siebentausend Freiwillige zur Verfügung zu haben, um dieselben nach einem französischen Hafen in Afrika einzuschiffen, um von dort nach Transvaal zu ziehen. London, 6. November. Im Kriegsministerium wurde gestern abend kurz vor Mitternacht folgendes Telegramm plotts-Affaire wird am nächsten Freitag beginnen. Bis jetzt sind 1200 Gesuche um Eintrittskarten eingelaufen. London, 6. November. Im Kolonialamt ist ein Telegramm von dem Gouvernenr der Insel Mauritius^ eingelaufen, welches besagt, daß in der letzten Woche 7 7 Pestfälle vorgekommen sind, von denen 49 tödlich verliefen. Neueste Meldungen. Depesche t>e6 Bureau .Herold" Berlin, 6. November. Zur Abendtafcl beim Kaiserpaar am Samstag war der Botschafter Graf Eulenburg mit Familie geladen. Dieselben haben als Gäste des Kaiser paarcs im Neuen Palais Wohnung genommen. Gestern morgen wohnte der Kaiser dem Gottesdienste bei. Berlin, 6. November. Wie aus Madrid gemeldet wird, überreichte gestern Prinz Albrecht von Preußen dem Könige den Schwarzen Adlerorden. Später fand eine Frühstückstafel statt. Duisburg, 6. November. Der Rhein-See-Dampfe r „Ruhrort" mit Stückgütern beladen, ist gesunken. Dünkirchen, 6. November. Der seit gestern ausgebrochene Sturm dauert ununterbrochen fort und Herren-, Knaben- und- Kinder-Garderobe, gowgr Spezialität: Kinder-Anzüge* “W Anfertigung nach Hansa in eigener "Werkstätte. 7640 Markus Bauer 11 Kirchenplatz 11 gegenüber der Stadtkirche. gegenüber der Stadtkirch«. Versteigerung. Donnerstag den 9. November l. I., nachmittags 3'/, Uhr, werden ans Grube „Frtedriüff zu Trais- Horloff (Station der Eisenbahn <Äictzen—Gelnhausen) im Auftrag des Hessi'ch-Rheinischen Bergbau-Vereins zur Erlediguna einer Streitsache gemäß Art. 843 H. G. B. gegen Barzahlung 44,540 Ckutner Knttttts versteigert. .7841 Born, Gerichtsvollzieher in Gießen. trist P le lilumrii IM. SchlMms. Freibad. 7817 Heute und worflev; Kuh-risch 45 M. ZiiMimAM 50 M. Morgen Mi twoch, den 8. November: Metzel- suppc. Morgens: 7839 WclL fleisch mit Kraut. w Gasthaus zu den 3Linden Arankfurterftrafte 62. 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In den übrigen Orten befinden sich die sozialdemokratischen Stimmen den nichtsozialdemokratischen gegenüber in der Minderheit, und hier wird die Eut- scheiduug falle«. Es wurden in diesen bei der vorjährigen Wahl abgegeben im ersten Gang 787 sozialdemokratische und 1132 nichtsozialdemokratische Stimmen, in der Stichwahl 845 rote und 1276 gegnerische Zettel. Diese Dörfer aber wählen 23 Wahlmänner, und hier ist die Sozialdemokratie erheblich zurück. Der Sieg ist also leichter wie je, wenn alle d-utsch n, christlichen Männer zur Wahlurne gehen- Fort alles persönliche uud Fraktiousiuterefse! Fort mit der Gleichgültigkeit, wenn ihr nicht wollt, daß über unferm Kreise die Fahne der revolutionären Sozialdemokratie flattern soll. Nur wenn die Männer den Wahlakt versäumen, die treu zum Vaterlaude stehn, kann die Sozial, demokratie den Sieg davontragen. Es liegt also nur an euch, dies zu verhindern! Seht die verzweifelten Anstrengungen der Gegner! S,e werden den letzten Mann an die Urne bringen, wollt ihr da unthätig zur Seite stehen und den Sozialdemokraten das Feld überlassen, den fanatischen Hassern des Deutschtums uud Christentums ? Auf und an, treue Kampfgenossen, da» alte Banner darf nicht sinken! Ob wilder und wilder der Hetzruf schrillt, Noch wilder rauscht unsre Fanfare, Wir tragen den Bundschuh im Wappenschild Und die siegenden Kaiseraare! Mit Gott für Wahrheit, Freiheit, Recht und Vaterland! 7845 Hessischer Bauernbund. Heute abend 6 Uhr wird me>n neu erbautes Geschäftslokal 35 Bahnhofstraße 35 eröffnet und mache gleichzeitig verrhrltches Publikum auf mein reichhaltiges Möbellager in dive-sen ♦ Neuheiten aufmerksam. 7842 — ®i«6en, ben 6. fernher 1899. yf. Danksagung Familie Lony. n Giessen, den 6. November 1899. n Gießen und Frankfurt a.M., den 6. Nov.mber 1899. 7835 Der Vorstand. Der Vorstand. verantwortlicher Redakteur: H. Kocgler. Stein. Gerhard. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem herben Verluste unserer "inntgstgeliebten Mutter, Schwieger- mutter und Großmutter sagrn besten Dark 7863 L. Feldbaus und Familie. Else Duve. Antonie Rux. Wald. Eckartz. M. Eichenwald. Alwin Henry. Paul Paren. im Alter von 19 Jahren nach langem, schwerem Leiden verschieden ist. Um stille Teilnahme bitten Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 7. November, nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehause, Neuenweg 62, aus. Bauer'scher Gesangverein. Die Mitglieder werden dringend gebeten, bet der Beerdigung von freiem Minna, Feldbaus am Dienstag nachmittag 4 Uhr sich zahlreich zu beteiligen. Pächter für Wirtschaft in bkjltt fugt der Stadt gesucht. Gest. Offerten unter Nr. 7774 an die Expedition dieses Blattes. Gießener Eisverein. Dienstag den 7. November er., abends 8 Uhr pünktlich, im Hotel Großherzog von Hessen: VTl General Versammlung. ' Tages Ordnung: U Geschäfts- und Kassenbericht. Vorstandswahl. Eintragung des Vereins. Füllung des Ei r teiches - hier: Neubau der Moltkebrücke. Allgemeine Anträge. 7834 Gießen, den 6 November 1899. Gefellfchastsvercin. Es ergeht die Aufforderung, eingereichte und bis jetzt unbezahlt gebliebene Rechnungen baldigst nochmals einzureichen. 7833 Gebhardt. Druck und Verlag der Brühl'scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen/ Die Heutige ^lummer umfaßt 12 Seite«. Erhöhte Preise! AbonnementSbillets haben mit 50 Pfg. Zuzahlung für Loge, Sperrsitz, 1. Parkett, und 30 Pfg. Zuzahlung für 2. Parkett, Gültigkeit. Anfang 8 Uhr. Ende IO1/« Uhr. Giessener Stadttheater. Dienstag den 7. November 1899t Znm zweiten Male! Als ich wiederkam. Lustspiel in 3 Auszügen von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg. Regie: Alfred Helm. Pers o n e n: Wilhelm Giesecke Alfred Helm. Dr. Otto Siedler, Rechtsanwalt Walter Steinert. Danksagung. Allen Denen, welche uns bei dem Hinscheiden unserer einzigen Tochter Lina Bau fo treu zur Seite gestanden haben, sowie für die zahlreichen Blumenspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Hellwig sagen hier- nut ihren Dank 7337 Die trauernden Eltern. Wieseck, den 6. November 1899. Der erste Akt spielt in Berlin bei vr. Siedler; der zweite und dritte Akt im Gasthaus zum „Weißen Rüßl" im Salzkammergut. C4050] Bürger!. Mittagstisck zu 40 Pfg. I Daselbst Kost und Logis für Arbeiter. Metzger Schmidt, Löwengasse 12. Alix Hardegg. Franz Rolan. Ludwig Joost. Todes-Anzeige. Teilnehmenden Freunden, Verwandten und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mitteilung, dass unsere gute, unvergessliche Tochter, Schwester und Nichte Minna Feldliaus Kßristbescherung der Aoßarmesgemeinde. Auch in diesem Jahre wollen wir den Armen und Kranken unserer Gemeinde durch eine besondere Christbescherung eine Freude und Hilfe bereiten. Unsere Gemeinvemitglieder bitten wir, uns hierzu durch Gaben (an Kleiderstoffen, Kleidungsstücken, Weißzeug u. f. w., und an Geld) freundlichst unterstützen zu wollen. Da wir in diesem ganzen Jahre keine Beitrüge zu unserer kirchliche« Armenpflege erhoben haben, auch vorerst keine zu erheben gedenken, so dürfen wir wohl für unsere Christbescherung recht reichliche Gaben erbitte« und erwarten. Man wolle solche Gaben im Pfarrhaus, Südanlage 8, abgebeu lassen oder den Kirchenvorstehern überreichen. Gießen, den 4. November 1899. Der Ktrcheuvorftaud der Johau«esgemei«de. Dr. Naumann. Albach. E. Schmall. Dr. Steinbrügge. H. Boot. Weeg. Wolff. 7829 Ottilie, dessen Frau, Agnes Hammer. Dr. Walter Hinzelmann Joseph Curland. Gabi Palm, Malerin, Rose Knöfel. FannyPalm,ihreSchwest.,Wilhelmine Helm Leopold Brandmeyer, Wirt z. „Weißen Rößl, Wilh. Wilhelmi. Josepha, seine Frau, Fredi von Zeck, Oberleutnant, Affeffor Bernbach Emmy, seine Frau, Rechtsanwalt Arndt Kerndl, Fuhrherr, Ein Piccolo Therese, Hausmädchen, Ein Kutscher ßiifmirtri. Morgen, Dienstag aöend: lüetzelsuppe. Morgens von 9 Mr an: 7843 Wellfleisch mit Kraut. W. Ter I Man schreibt hat ein Krieg,. 5' fvwohl, was W ganz unbekannte' Parteien soviel „Burenkrieg". 1 eigentlich geweck Sache auf der Seite. Diese al feit; denn sie M rechtigkeit vo Sache auf Seiten selbst entspringt di langen, alle möch noch mehr, man w taub gethan butd Reden ist es Fiasko des berl Jahren gesagt wahrlich nicht I seine Herzensim unser Kaiser fu zeigt hat, sond „zielbewußt" a seine telegrach'j Regiment, so g. Ironie Herai/Huf fcimjiifommen, iji Regiment gcwünsci ihm blutige Lorbi schützen im Gebir lönigliche Dragm Aber die (5 Reise gewiß unnatürlich, der oder wenn man spitzt sich die (2 die Buren sind durchaus ungen lungen und Tac * Ich hat Ansturm "berlassen. seiner Reis Urschriften zu ^urch^en grOi .r.:x A!ir geier 9,e,6S Sie fr?1?1 bet' ^eitatH®11 "it t,neab4s