Mittwoch den 7. Ium Nin«h»e »en Anzeigen zu der nachmittag- für de» ZU Alle Anzeigen.BermlttlungSstellen de- In- und AuZlandeO nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger cntgegc«. RdHttion, Expedition und Druckerei: S4»rftr«ße Ar. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hietze«. Fernsprecher Nr. 51. tragen. „ L , . . ** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Ge- meindeschule zu Calbach, mit der Stelle ist Lektorendienst verbunden, dem Herrn Fürsten zu Ysenburg und Büdingen in Büdingen steht das Präsentationsrecht zu derselben zu, die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Göbelnrod, mit der Stelle ist Organisten- und Lektorendienst verbunden, die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Zahmen, eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu F'r eien st ein au, die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende 3.Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Sprendlingen (Kreis Offenbach), dem Herrn Fürsten zu Jsen- burg-Birstein steht das Präsentationsrecht zu derselben zu, eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Obertshausen, sämtlich mit dem gesetzlichen, nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalt. ** Bon hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Karoline Bastian, geb. Schäfer aus Wetzler, wegen Dieb- blieben war. „Ich hätte wohl einen Plan," sagte sie endlich. „Das wäre aber famos!" „Hm . . . ja . . . aber ich weiß nur nicht . . „Was denn?" „Ach, Herr Roland, ich traue mich ja nicht „Sehen Sie, wie sich Ihre schwarze Seele verrät!" raunte sie triumphierend. „Papa hatte ganz recht: Sie flattern hier nur so herum! Das wollte ich blos wissen. Und nun bedanke ich mich schönstens für jede Verschwörung. Wir gehen jetzt hübsch nach Hause, und meinen Plan behalte ich für mich." „ . _ . „Wie schlecht Sie sein können, Fraulem Erm!" erwiderte er lächelnd. „Damit Sie aber sehen, daß Ihr gestrenger Herr Papa doch nicht so ganz recht hat, so lesen Sie, bitte, einmal diesen Brief meiner Mutter, den ich vorhin mit der Abendpost erhalten habe." Zögernd, wie in ein verbotenes Geheimnis, ließ sie ihre braunen Rehaugen über die engen Zeilen fliegen. Dann aber plötzlich stieß sie einen leisen Freudenschrei aus und sagte aufgeregt: , „O, Sie lieber Herr Roland! Wenn ich das gleich gewußt hätte! Aber nun schnell hören Sie meinen Plan . . .!" Und nachdem sie noch eine Weile sehr wichtig miteinander getuschelt hatten, hielt Roland einen Umgang im Saale ab, sprach überall ein paar heimliche Worte, die ein vergnügtes Lächeln und Nicken hervorriefen, und nur bei der Familie Linder begnügte er sich, ein paar artige Wendungen über das schöne Konzert anzubringen und dabei den Blick tief in Isoldens Augen zu tauchen. Bald danach erschien auch Ernestinchen in der Saal- thür, ihren dunklen Sommermantel über den Schultern, von dem das Wasser in ordentlichen kleinen Bächen herunterlief. Sie schüttelte sich, daß auch die Tropfen aus ihren braunen Locken nur so flogen, und sagte: „Brrr, Kinder, ist das ein Regen!" (Schluß folgt.) iß«. 13t Zweites Blatt fragen!" _ . A „Mich? . . . Wo wir so alte Bekannte sind? Schon von der Eisbahn her? . . Immer schießen Sie los!" „Nee, nee! Ich bin so schon verschrieen genug wegen meiner sogenannten Dämlichkeiten, die nach meiner eigenen Taxe allerdings ..." „Die vernünftigsten Handlungen von der Welt sind," unterbrach er sie ernsthaft und ohne mit einer Wimper zu zucken. „Das ist ganz meine Meinung." Sie sah ihn trotzdem mißtrauisch an; denn auf Ironie verstand sie sich schon ziemlich gut. „Es ist wirklich meine ehrliche Ueberzeugnng," beteuerte er nachdrücklich. „Also bitte!" „Schließlich ist mir das auch schnuppe, Herr Roland!" platzte sie heraus. „Denken Sie von mir, was Sie wollen, aber sagen Sie mir jetzt, ob Sie's mit Isolden ehrlich meinen oder nicht." . Der junge Architekt wurde rot bis in die Haarwurzeln Über diesen heftigen Frontangriff. „Aber Fräulein Ernestine!" sagte er verlegen. ,8»» Artug-pret- vieneljährlich 2 Mart 20 Pf,. monatlich 75 Pfß. mit Bringerloh». Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. hMd»t ttgNch Ttt Au-nahw« btt Montag- Oe Gießener |i»rti<»l titlet ■dtt dem Anzeiger ■Htitlidj viermal beigelrgt. Ober-Ingelheim. __________ *+ Schülerpensionäre. Der Abg. Häusel hat in 'der Kammer den Antrag eingebracht: „Hohe Kammer wolle die Regierung ersuchen, den dekretmäßig angestellten Lehrern an den höheren Lehranstalten das Halten von L-chuler- pensionären, soweit solche die Anstalten besuchen, an denen diese Lehrer thätig sind, zu untersagen, sowie auch die Erteilung von Nachhilfestunden an die Schüler ihrer Klassen gegen Entgelt zu verbieten." Hierzu bemerken die ,.N. Hess. Volksbl.": Die akademisch gebildeten Lehrer werden diesem Anträge die größte Sympathie entgegenbringen, es dürste sich vielleicht noch eine Verschärfung empfehlen durch Weglassung der Worte „dekretmäßig angestellten" und „gegen Entgelt". Denn eine große Anzahl Jahre lang an den Anstalten wirkender Lehrer ist nicht dekretmäßig, sondern nur provisorisch angestellt, und die Worte „gegen Entgelt Feuilleton. Pas Mockengespenst. Eine heitere Geschichte von Alwin Römer. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Der Saal selbst war mit blinden Fenstern ausgemalt, lit man mit billigen Gardinen- und PortiSrenschleiern hloricrt hatte. An den braungebeizten, schlicht verzierten hoMulen prangten frische Tannenzweige. Es sah ganz Limelnd aus, und da nach dem Dache zu ausreichend für krnitilation gesorgt war, so fühlte sich der Rest des Konzert- Mikurns hier ganz wohl. Der schlimme Roland, ein hübscher, junger Architekt, kr wegen seiner Vorsicht, mit der er jeder Erklärung idev seine Absichten Isolden gegenüber ausgewichen war, fA die volle Ungnade des Justizrats zugezogen hatte, war mm Ende des Konzertes unbemerkt an den Backfisch heran- Meten und hatte ihn durch ein heimliches Zeichen zu einer Mitrrcbung hinausgelockt. Fräulein Ernestine," sagte er draußen beklommen, Zws" ist* denn heute mit Ihrer Schwester Isolde?" Was soll denn mit ihr sein?" erkläxte sie schnippisch ind drehte an ihrer dunkelroten Zopfschleife. „Sie wird tüM den Schnupfen haben." „So!" sagte er gedehnt. ..Na, den tanzt sie sich nächst hoffentlich weg!" ; „Ja, wenn wir hier bUeben zum Tanz!" „Sie wollten vorher gehen? Aber warum denn? Das Anvitter hat sich längst wieder verzogen. Draußen ist das Meiste Wetter." Die Vorgänge in Paris. waß die Dreyfus-Affaire noch schwere innerpolitische «mmckelungen für Frankreich im Gefolge haben werde, iot mobil niemand bezweifelt, der die Ereignisse nut offenen Mgen verfolgte. Der Rückschlag war eben zu stark gewesen, »ic öffentliche Meinung war förmlich vor: den Kopf gestoßen, nl5 Die Anschauungen über die Schuld des Exkapltans Mmus eine für diesen günstige Wendung annahmen. Es Seit bekanntlich ein Partei in Frankreich, welche unter iifltn Umständen den Kapitän Dreyfus auf der Teuselsinsel Ms>n zu sehen wünscht und sich durch keine noch so Über- Agenden Gründe die Schuldlosigkeit desselben einreden Haffen will. Und da es den Anschein hat, als ob wirklich Kit bem Präsidium Loubels die für Dreyfus gunsifge ?8tnt:ung eingetreten ist, so ist es erklärlich, daß der ganze jener Partei sich gegen das jetzige Staatsoberhaupt nitttL Die Szenen, welche am Sonntag auf dem Renn- Auteuil sich abspielten, dürfen als der Ausfluß jenes Grobs angesehen werden, wenn es auch festzustehen scheint, hinter den Kulissen noch andere Mächte mitarbeiteten, die fieilich ihre Vorbereitungen nur recht mangelhaft getroffen tattern. Wir meinen die Royalisten. Der Herzog von Orleans hat ja schon oster versucht, die öffentliche Meinung bei geeigneten Anlässen für sich zu w.nen. Bisher hat er damit wenig Glück gehabt, und n dürste sich auch jetzt wieder sagen, daß es ihm schwerlich oilinijen werde, die Aufregung, in der sichPariser anläßlich der letzten Stadien der Dreyfus-Affaire befinden, in i'mnen Gunsten auszubeuten. Aber der Versuch mußte ■muffens gemacht werden. Daß die thätliche Bel-fdigung te Kräsidenten der Republik den Royalisten kerne Freunde uMren wird, kann als sicher gelten, im Gegenteil, ihre ‘gatiie hat dadurch große Einbuße erlitten; denn jeder Patriot Msitt sich nun der Gefahr klar geworden fein, welche dem Saleurlanbe von jener Seite her droht. Auch ber französischen Regierung dürften nunmehr die Wvw geöffnet sein, und sie wird sich allen Eventualitäten «müder wappnen müssen. Denn es stehen für Frankreich noch recht aufregende Tage bevor: Die Rückkehr Zolas, jroie das Eintreffen Dreyfus' und die kriegsgerichtlichen Mianblungen gegen denselben. Die Regierung muß mit tat leicht erregbaren Blute der Franzosen rechnen, oie ja u iunb für sich, schon so unberechenbar sind. Hier kann Muy seine im Laufe langer Jahre erlernte Staatskun dMisch dokumentieren; die Aufgabe, die seiner harrt, is limerig und bedarf eines ganzen Mannes. Fest und iicht um eines Haares Breite vom Wege des Rechts ab- Graüsbeilaqen: Gießener FamilienblÄier, Der hessische Landwirt, Mtter für hessische Dalkskunde. „Um so eher müssen wtt fort!" „Ach, nicht doch! ©te verderben mir die ganze Freude. Läßt sich denn Frau Mama wirklich nicht bewegen?" Ernestine hatte gedankenvoll ihr Zopfende zwischen die weißen Zähne geschoben; eine Unart, der sie trotz aller väterlichen Drohungen nun schon seit Jahren treu ge- Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeig-blatt für den Nreis Giefzen weichend muß"dw Regierung jetzt vorgehen, und sie darf |W ™ b« ^^nwal^ft^in G.che^ Ta^hner sicher sein, daß die Freunde der Republik sich um sie schar« und Dienstknecht Stöhr (Stehr werden und daß auch das Ausland die Bemuhunge d I H l Diebstahls vorn Amtsanwalt m Zwmgeu- leitenden französischen Kreise, die Ruhe im Lande zu erhalten, I , ® L $ Johann Albert Haushammer aus Breslau ympathisch verfolgt. _______________0^ von der Staatsanwaltschaft in Gießen; , . „ I Weißgerbergeselle Gustav Schäfer aus Friedberg wegen Xirkfiltä linb Diebstahls vom Amtsanwalt in Friedberg, Arbeiter Kurt U,lV l " ni 1899 Otto Stegmann aus Kreuzburg wegen Betrugs Schmied Glkßeu, I I A^lf Haupt aus Frankfurt a. M. wegen Diebstahls, Werk- »* Dienstnachrichten. Dem Schulamtsaspiranten Adam I meicter snaui Wagenzink aus Waldheim wegen Unterschlagung, Heid aus Gimbsheim wurde eine Lehrerstelle an der höheren I Taglöhner Karl Silz aus Düsseldorf wegen Diebstahls, Bürgerschule zu Ober-Ingelheim, dem Schulamtsaspiranten I Schiffer Rudolf Schlimm (Slümp) aus Sneek roegen Be- Johannes Kraus aus Abenheim eine Lehrerstelle an der I ^»hung, sämtlich vom Amtsanwalt m Mainz; Schlosser Gemeindeschule zu Undenheim, dem Schulamtsaspiranten I ^luton ^pp aus Ehrenfeld wegen Diebstahls von der Andreas Borngässer aus Schwabsburg die Lehrerstelle Staatsanwaltschaft in Gießen; Gärtner Konrad Oehl aus an der Gemeindeschule zu Mörstadt, dem Schulamtsaspiranten Gonsenheim wegen Bettelns vom Amtsanwalt tn Bingen; Jakob Köhler aus Wallertheim eine Lehrerstelle an der Taqlöhner Theodor Klemm aus Viernh^m wegen Betrugs Gemeindeschule zu Nieder-Saulheim, dem Schulamtsaspiranten I ÜQm Amtsanwalt in Zwingenberg; Schuhmacher Paul JohannesMerkenbach aus Alzey eine Lehrerstelle an der Rrämer au§ Zürich wegen Diebstahls vom Polizeiamt Mainz; Gemeindeschule zu Hamm übertragen; dem Heinrich Georg | Sattler Joh. Georg Wagrampf aus Nürnberg wegen.«or- Christian Desch aus Laubach wurde das Patent als Geo- I perverletzung vom Amtsanwalt in Alzey; Koimnis Heinrich meter 1. Klasse für den Kreis Schotten erteilt; dem Schul- I Schwarz (Schwarzer) aus Breslau wegen Betrugs vom amtsaspiranten Christoph Stillbauer aus Heßloch wurde Polizeiamt Mainz; ferner wegen Strafverbüßung: eine Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Kastel, dem I $nton Brenner aus Ellwangen, Brauer Albert Kowall aus Schulamtsaspiranten Georg Wagner aus Weiterstadt die Sadzawska, Bäcker Adolf Hertneck aus Vaihingen und ^ag- Lehrerstelle an der Gemeindeschnle zu Wahlen i. O. über- I löcner Georg Friedr. Ludw. Popp aus Worms, sämtlich 1 vom Amtsgericht Worms; Bäckergeselle Theodor Lapple aus Eßlingen vom Amtsgericht Offenbach; Dienstknecht Karl Krämer aus Stuttgart vom Amtsgericht Gernsheim; Dienstknecht Konrad Link aus Ober-Hilbersheim vom Amtsgericht lassen immer noch die Nachhilfe an Schüler der eigenen Klasse möglich erscheinen, während in den beschränkenden Bestimmungen, welche die Lehrer sich im Interesse des Standes in der Privatstundenfrage selbst auferlegt haben, ausdrücklich betont ist, ein Unterricht an Schüler der eigenen Klaffe solle nicht erteilt werden. Die beschränkenden Bestimmungen in der Privatstundenfrage hat sich der Verein akademisch gebildeter Lehrer schon 1891 auferlegt, er hat die betreffenden Beschlüsse für alle Mitglieder bindend gemacht, „um so mehr, als die Beschlüsse ihrem Wortlaute nach, dem Ministerium mitgeteilt worden sind." Ein absolutes Verbot der Erteilung von Privatstunden konnte zu einer Zeit nicht ausgesprochen werden, wo man den Gehalt der akademisch gebildeten Lehrer geringer normiert, als den anderer Kategorien der gleichen Stufe, mit dem Hinweis, der Lehrer habe durch Privatstunden und Pensionäre reichlich Gelegenheit zu Nebenerwerb. Heute sind die akademisch gebildeten Lehrer im Gehalt allen anderen akademisch gebildeten Beamten — den Juristen allerdings nur bis zum 25. Dienstjahr — gleichgleichgestellt und ein Grund gegen möglichst scharfe gesetzliche Bestimmungen, denen die Lehrer, wie die vorausgehenden freiwilligen Beschränkungen beweisen, sich freudig unterwerfen werden, besteht nicht mehr. Der Antrag des Abg. Häusel läßt vielleicht von allgemeinerem Interesse erscheinen, j in welchem Umfang Privatunterricht undHalten der Pensionäre seitens akademisch gebildeter Lehrer geübt wurde. Die Zahlen sind mit der größten Gewissenhaftigkeit seiner Zeit durch den Verein akademisch gebildeter Lehrer ermittelt und in einer Broschüre auch allen Abgeordneten u. s. w. überreicht worden. Die Zahlen beziehen sich auf das dem I Beamtengesetz unmittelbar vorausgehende Schuljahr 1896/97. Sie beweisen, daß schon damals, vor der Gleichstellung, I nur in geringem Umfang Nebenerwerb stattfand, eine neuere I Zusammenstellung würde, wie dies für Preußen nach der I Gehaltsaufbesserung des Jahres 1891 statistisch nachweisbar ist, noch weitere Abnahme feststellen lassen. In der I angeführten Broschüre von 1897 heißt es: Von 246 I akademisch gebildeten Lehrern erteilten im Jahre 1896/97 I 12i == 49 Prozent Privatunterricht. Die dadurch erzielten I Einnahmen betrugen 47,036 Mk., das ist pro Kopf der I Beteiligten 388 Mk. oder ausgeschlagen auf die Gesamtheit I pro Kopf 191 Mk. Von diesen 47,036 Mk. entfallen nur 27,774 Mk. — rund 60 pCt. — oder pro Kopf durch- I schntttlich 112 Mk. auf die in den Augen des Publikums I mit emem gewiffen Odium behafteten Privatstunden an I Schüler der eigenen Anstalt. (Anstalt, nicht Klasse!) Von 24b akademisch gebildeten Lehrern hielten nur 34, d. h. ?och nicht 14 Prozent, Pensionäre, und zwar zusammen nur I bi Pensionäre, so daß im Durchschnitt nur l*/4 Pensionär auf einen Pensiongeber und nur i/4 Pensionär auf einen akademisch gebildeten Lehrer kommt. Von den an höheren I Schulen angestellten 70 seminaristisch gebildeten Lehrern hielten 18 zusammen 59 Pensionäre, also 3V4 Pensionäre auf einen Pensiongeber. Die Zahl der Schüler, die 1896 an hessischen Mittelschulen als Pensionäre untergebracht betrug 1023, so daß noch nicht 6 Prozent (in Baden I 1888 8 Prozent) aller Pensionäre auf die akademisch gebildeten Lehrer entfielen. Die Verteilung dieser 1023 I Pensionäre war die folgende: 61 bei akad. geb. Lehrern, 13 bei akad. geb. Direktoren, 59 bei fern. geb. Lehrern an den höheren Schulen, 114 bei Volksschullehrern oder deren Wlttwen, 143 im Konvikt, 114 bei akad. geb. Beamten oder deren Witwen (Pfarrer eingeschlossen), 154 bei Subalternbeamten oder deren Witwen, 215 bei Gewerbetreibenden oder deren Witwen, 66 bei Kaufleuten oder deren Witwen, 57 bei Rentnern, deren Witwen oder bei ledigen Damen. * Johann Strauß, der Komponist der „Fledermaus* ist am 3. Juni in Wien gestorben. Johann ©trau; wurde als Sohn des Kapellmeisters und Komponisten Johan- Strauß am 25. Oktober 1825 zu Wien geboren. Er wa- lange als k. k. Hofballmusikdirektor in Wien thätig unt unternahm mit seinem 1844 begründeten Orchester Konzes reifen nach England, Amerika, Rußland, Frankreich nn. Rumänien. 1863 verheiratete er sich mit der f©ängtru Jetty Treffz und übergab die Kapelle seinen Brüdern Josepi und Eduard. In späteren Jahren ging er eine zweite Eb ein. Als Komponist trat er gleich von Anfang an in bn Fußstapfen seines Vaters. Von feinen Walzern zu reber ist überflüssig. Sie sind seit Langem Gemeingut des deutsche' Volkes geworden, und es ist zu unserer Zeit kaum ar einem Gebiete irgend etwas geschaffen worden, das eine große Dolksherrlichkeit erreicht hat, wie diese Tanzkompr sitionen. Später ist Strauß auch Operettenkomponist g' worden und hat nach einigen schwächeren Anfangswerker wie „Indigo", „Der Karneval in Rom" rc., in der „Fledei^ * Düffeldorf, 2. Juni. Rheinische Goethe-Feier in Düsseldorf. Unter dem Vorsitz des Regierung^ Präsidenten Frhr. v. Rheinbaben fand heute eine Sitzuw des Gesamt-Ausschusses der Rheinischen Goethe-Feier fta£ zu welcher Vertreter vieler rheinischer Städte erschienen waren. Das in dieser Sitzung unter allseitigem Beisal einstimmig genehmigte Festprogramm läßt nach ben bereite abgeschlossenen Vorbereitungen eine glänzende Durchfiihrunz der zu Ehren unseres großen Dichters geplanten Festlich leiten erwarten. Die Einleitung zu denselben werden ir den ersten Tagen des Juli fünf Vorstellungen Goelhe'schn Dramen in dem für diesen Zweck besonders ausgeschmücktei Düsseldorfer Stadttheater bilden, und zwar gelangen jn: Aufführung: „Iphigenie" (am 5. Juli), „Faust" 1. Teil (an 6. Juli), „Die Geschwister" und „Clavigo" (am 7. Juli „Egmont" (am 9. Juli, Sonntag) und „Torquato laffo1 (am 10. Juli). Für die Aufführungen sind die Mitglieds des Königl. Schauspielhauses zu Berlin unter Leitung bä- König!. Oberregisseurs Herrn Max Grube gewonnen. Ai Vormittag des 5. Juli, dem Tage der ersten Festvorstellun^ findet in der Aula der Düsseldorfer Kunstakademie die feie i liche Eröffnung der Goethe-Ausstellung statt. Sie wird ei' möglichst lebendiges und erschöpfendes Bild jener Zeit ba: bieten, da der Dichterfürst hier am Rhein weilte. Am * und 7. August werden in dem Kaisersaal der Düffelborf* Städtischen Tonhalle Festkonzerte veranstaltet werden, A welchen die beiden großen Konzertvereine Düsseldorfs, b< Städtische Musikverein und der „Gesangverein" unter Seituri bes Königl. Musikdirektors Herrn Steinhauer, bei Beteiligum hervorragender Solokräfte, sich vereinigt haben. Am 27. Auguff als dem Vorabend des Geburtstages Goethes, soll e® Volksunterhaltungsabend in der Düsseldorfer städtischen To® halle stattfinden. I meister Arnold hieß die Radlerschar willkommen in Alsfelds I gastlichen Mauern und der Schriftführer des Nordbezirks, Herr Dönges aus Dillenburg, feierte die festgebende Stadt Alsfeld und ihren Radfahrerverein. Daß all diese „All Heil" nebst denen auf den verdienstvollen Gaufahrwart, I Herrn Störiko aus Butzbach, und den genannten Schrift- I führer, begeisterten Widerhall sanden, braucht wohl nicht besonders erwähnt zu werden. Der Preis-Korso wurde von allen gut, von einigen Vereinen tadellos gefahren. Den ersten Preis hierbei errang Wetzlar mit 12,1 Punkten, ihm folgte Marburg mit 12, Lollar mit 10,6, Lauterbach mit 10,05 und Nidda mit 9,4 Punkten. In der zweiten Abteilung (Bundesverein mit mindestens 20 Fahrern) erhielt Gießen mit 13,5 Punkten den ersten Preis. Auch im ! später auf dem Feftplatz ausgeführten schönen Reigenfahren erhielt der Gießener Radfahrerverein, der ohne Konkurrenz fuhr, mit 10,4 Punkten den Preis. Dem Feste war aber schon das Vereinsdauerfahren vorangegangen. In Gruppe I errang Gr.-Kirchheim mit 12i/40 Punkten den Preis: in Gruppe II erftritt den ersten Preis Wetzlar mit 16%0 Punkten, Nidda erhielt den zweiten mit 16 1 Wieren bes Zuges 12 Uhr 30 Min. begann die Der jerbinbung des Schienenstranges mit beiden Enden u Brücke, und als dies geschehen, begannen sich sofort oje beiden Eifenkolosse seitwärts zu bewegen. In 12 Minium hatte diese Verschiebung stattgefunden. Die Schienenstränü- ber Strecke wurden nun mit der neuen Brücke oerbuiM und nach dreiviertel Stunden, vom Passieren des Zug-« 12 Uhr 30 Min. an gerechnet, hätte ein anderer Zug neue Brücke befahren können. Die Ausführung geschah nm solcher Schnelligkeit, daß die Sachverständigen in erster Urne und selbstverständlich auch die anderen Anwesend:!', geradezu verblüfft waren. , A Vom Laude, 6. Juni. Freunde des Beerenobstes seien hierdurch darauf aufmerksam gemacht, daß die Larven der gelben Stachelbeer-Blattwespe die Blätter der Stachel- und Johannisbeeren zerfressen. Die Wespe legt an die untere Seite der Blätter, den Rippen entlang, ihre «einen, weißen Eier, woraus sich bald die kleinen Larven entwickeln. Diese fressen dann, obgleich sie noch kaum sichtbar sind, die Blätter von unten nach oben durch. An den durchlöcherten Blättern findet man bei nur einigermaßen geübten Untersuchungen auf der Unterseite die ganze grünliche Raupenkolonie, die leicht vernichtet werden kann. So- bato die Räupchen größer sind, zerstreuen sie sich auf sämt- k'.chb Blatter der Sträucher, verzehren die Blätter bis auf me Rippen und beeinträchtigen dadurch die Beerenernte. Die ausgewachsenen Larven sehen grün, am ersten und den drei letzten Ringen gelblich aus und sind mit schwarzen Warzen mit je einem Borstenhaare bedekt. Der Kopf ist schwarzglänzend. Die Schädlinge verpuppen sich in die @rbe und schon nach 3 bis 4 Wochen entstehen junge Blattwespen, welche die Ueberwinterungsgeneration, die im August ihr Zerstörungswerk betreibt, erzeugt. E Echzell, 5. Juni. Der gestrige Feuerwehrtag war von der herrlichsten Sommerwitterung begünstigt, und ÜCrxC* schönster Weise. — In unseren Fluren sieht es prachtvoll aus: Getreide, Klee, Zuckerrüben und Wiesen, ^Eosfeln versprechen reiche Erträge. Es fängt aber an, zu werden, wodurch das Auspflanzen der Runkelrüben beeinträchtigt wird. Ein warmer, durchweichender Regen wäre von großem allgemeinen Nutzen. Brnn«»? 5' ^uni. Heller Sonnenschein am klar blauen Himmel, eine zahlreiche fröhliche Radlerschar und C-nCmbUSf^fUc! gastfreundliche Einwohnerschaft, was braucht em Radlerfest mehr, um einen schönen Verlauf zu nehmen? I S° d°rf bet Alsfelder R-bs°hrer-Verein stolz st auf fein geftrigeö Sommerfest. Der große Saal des „Deutschen Hauses war zur gemeinsamen Mittagstafel bis auf den letzten Platz besetzt. Das einfache, aber vortreffliche Mahl Z 5*71, breri Vorträgen der Festkapelle zeitigte bald die echte Radlerstimmung. Der Vorsitzende des Alsfelder Nadfahrervereins, Herr Wollrab, begrüßte die Gäste und brachte em „All Heil" dem Nordbezirk. Auch Herr Bürger- I I einschließlich zweier neuer Kraftpflüae, vermin-m r. Kraftübertragung in Betrieb gesetzt 1 cIcftr - Wandlungsfähigkeit und Anpassung der elekt^s^''^^ zur überraschenden Darstellung kommt Es sind an Preisen ausgesetzt: 125,887 Mk., 45 Pr-is ! 323 Preismünzen. Zur Beurteilung de, mm S gestellten Tiere und Gegenstände und zur tt6c n Preise, von denen allein auf Pferde und Rinde?2^ und 65,780 Mk. entfallen, sind im ganzkn 21° » rufen, welche vorwiegend am ersten, zum Teil qua ' zweiten Tage der Ausstellung ihres mühevollen ÄrLa $ den Augen der Besucher walten st°llung findet die 14. Wandetversammlung g btt Dernl^ Lanbw.rtschafts - Gesellschaft statt, die außer -Mr i öffentlichen unb geschlossenen Sitzungen mehrere und an den letzten Tagen acht wohloorbereüe.e' umschließt, zum K-nnenlern-n b-r lanbwirtschasiljch.r werblichen unb landschaftlichen B-sond-rheit-n »nd Würdigkeiten der Umgegend bes Ausstellungsortes > Ausstellungsthore werden am 8. Juni, morgens tz m,. öffnet; die feierliche Eröffnung findet um 12 Uhr mir statt an der Tribüne, die Ausstellung wird beend, ' 13 ^uni, abends 6 Uhr. — Die Eintrittspreise (rum maligen Eintritt) sind folgende: 1. Tag, Donney 8. ^uni, 3 Mk., 2. und 3. Tag, Freitag, 9 und Snm i io. Juni, je 2 Mk., 4., 5. und 6. Tag S M°nt°g, 12, Dienstag, 13. Juni je 1 Mk Lker äum beliebigen Eintritt an allen sechs Tagen kosten io7 von Sonntag ab 5 Mk. 5, Li-« £ 'S» ks welche"" hörte, obwohl^ jahlliic das ^xoüuftion< M * ein N( jklFnbl Dir ParaWe sollen San öffentlich i 2) 3)! 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Von Autoritäten klinisch erprobt und bewährt gefunden bei allen Erschöpfungskrankheiten. Auch für die Reconvalescenz bei Erwachsenen, Kindern und Greisen empfohlen. Fabrikat von Bauer & Cie., Berlin S.O. 16. HsitasW Bernsteinlackfarbe, lose Pfd. 90 Pfg-, trocknet über Nacht, hockglämend, Spirituslackfarbe, lose Pfd. 75 Pfg., sofort trocken, bockglänzend. Gustav W alter, Mäusburg 13. 3584 17 VerbiiudsMießtn des Kad. Mes-SGHku- Ufrcins, des Pfih. und Melrhein. SGtzeü- Kuudes in Gießen 1899. Vergebung von Bauarbeiten. Die Ausschmückung der Festbauten, wie: a) Sahueudekoratiou „d b) gärtnerische Ausschmückangsarbeiten sollen auf d-m Weg- >» «• y l» den 9. Juni abends auf dem Büreau des Herrn Slr^tetten ke5ling°dahier, WMHorstraße 75, offen, und find Angebote verschlossen imdaselbst einzureichen. Mau- und Kusschmuckungs-Ausschuß. Zimmer, 1. Vorsitzender. „Hygiea“. Oskar Höpfner’s Anstalt für sihwed. Heilgymnastik, Orthopädie und Urdilal-Maffage-Kvre« Staatlich konzessioniert. *W! Kieken. Woltkestraße 8. Von heute ab weiden in meiner Anstalt Mittwoch» und ®am»toß« unbemittelte Ortskranke frei behandelt und zwar von 3 6 Uhr. 3245 Auiwei«: Armenschein. : v i e " Berkaus von BanMtzen. Die Kirchenwies« in der St-vh-nimark. gelegen der im Mischen Bebauungsplan genehmigten zu verlängernden Goetheftra^e, Er wir hierdurch, nachdem uns ein Angebot gemacht wurde, öffentlich jm verkauf aus. Kaufliebhaber wollen ihre Angebote, mit Bezeichnung M Meises für 1 Qu.Mr., bis zum nächsten Freitag, den 9. d. Mts., a'itte gs 12 Uhr, dem Unterzeichneten zukommen lassen. 4461 Gießen, 5. Juni 1899. Der evangelische Gesamt-Kirchenvorstand. Dr. Naumann. etwas gezeigt wird, was einzig in seiner Art dasteht. Auch die Frankfurter Stadtverwaltung hat ihr MöglichsteS dazu bligetiagen, indem fie, durch die Ausstellung veranlaßt die Mainzer-Landfttaße freilegte und die Trambahn zweigleifig durchfuhrte. Diemorme Str.tzmbrette und der Eingang mit den VerwaltungSgedSu^ schon für eine Ausstellung von so kurzer Dauer eindrucksvoll unv läßt darauf schließ-n, daß in der Ausstellung H-roorragendeS geboten wird. Der Blick über das ganze ist wirklich imposant. Rech» vom Eingang füllt unS vor all-m der riesige Komplex mtt rtner vollständigen Kollektion von Fabrikaten der wohlbekannten Frankfurter Firm. PH. M.yfarth & Eo. auf. Ein Blick auf dn selbst angebrachtes Plakat giebt eine Ueberstcht über die Größe und Leistungsfähigkeit dieser Weltfirma und sagt uns, daß im I<|tm ci,hr 23,455 Maschinen und Gerät« ihrer eigenen Fabrikation an. aeitbt hat, ohne die Mähmaschinen, deren Vertrieb die Firma Jur ein amerikanisches H-uS übernommen bat und die sich auf nahezu 1500 Stück belaufen. Seit Begründung der Firma durch ihre Mgen ^nbebtr find an 300 000 landwirtschaftliche Maschinen und Gerate fabriziert und abgesetzt worden. Die Zahl der Arbeiter und Beamten beträat zurzeit nahezu 900. Wie wir außerdem ersahren, sollen die der zelligen Werkstätten dieser in stetigem Ausschwung befindlichen Fabrik nicht mehr ausreichend sein und die Firma behusS Mrian. läge einer großen Fabrik, Terrain von 36 preuh. Morgen mtt Bahnverbindung bet Frankfurt e. M. angekauft haben. äschr Goch Lvrsitz bti fc sand hrnli!' ischen lischer 686 unter aH|ie im läßt« : glänze« hters gr. zu dech öorstM besonder?-.- und zu" - und - ingen Beilin x Grck der erste» :rN*il SS# * nifl der $ - 5«. ®'" & 5*« ff ff Us KM Meratur, Wissenschaft und Kunst. - Von Grieben^ Reisebüchern, (Verlag von Albert Gold' schmtdt, Berlin), erschien soeben Band 23 Schwetz, Mk. 4 In neunitbnter Auflage. Der Band liefert wieder einen handgretfiichen Seroetfl für die Zuverlässigkeit, WohlfeUheit und Handlichkeit von Griebenv rühmlichst bekanntm Reisebüchern. _ Wie man unS mtttetlt, wird von Albert Pstster, dem bekannten Verfasser verschiedener lehr geschätzter tm Herbst d. I. eine für die breitesten Schichten des Volke« be. stimmte Geschichte Deutschlands während deS zu Ende gehenden Jahrhunderts unter dem Titel ^DaS deutsche Baterland im 19. "tlahrhundert. Als kultorgeschtchiltcher und politischer Art- wicklungSgang für das deutsche Volk geschrieben bei der Deutschen Verlags-Anstalt in Stuttgart erscheinen. " - die schönste deutsche Operette geschaffen, deren uinAUenfülle und Fröhlichkeit niemals wieder erreicht worden M. Debet von ihm selbst noch von den anderen Tondichtern Lwlti Genres und die sich fett 'hrer Erstaufführung tm JMe 1874 in unvergänglicher Jugendfrrsche ständig auf d^ Repertoire der deutschen Bühnen ecjält. «on ben fjtocen Strauß'schen Operetten sind am bekanntesten. „.Irins Methusalem", „Cagliostro", „Das Spttzenluch der Wiigi:n", „Der lustige Krieg", „Eine Nacht in Veneditz mut ,Der Zigeunerbaron". Nach bem „ßigcunerbaron , in rrienn man zum letzten Male echt Strauß sche Klange L irk, schien der köstliche Melodienquell versiegt zu sein, und tnhoil bet Wiener Meister unermüdlich weiter komponierte, lliänte das Alter seine Kunst. Diese wenigen greisenhaften 1 Viobu ftionen sind, kaum gespielt, heute schon vergessen; die $Rk der übrigen Werke aber lebt weiter, und selten hat , M Künstler ein so reiches Erbe hinterlassen, wie dieser •RMtlüer des Wiener Walzers. Mrdingung. Die nachverzeichneten Arbeiten und Lieferungen zum Ausbau der Huallelstraße zur Grünbergerstraße, zwischen Moltkestraße und Stemweg, Aittwoch den 21. Juni, nachmittags 2*/i Uhr, |:D auf dem hiesigen Ottsgerickt die der -.karich Hansel Ehefrau Katharina yb. Bender in Gießen gehörige HofraUe. Slirr 27 Nr. 9ßB/10 - 336 qm in der Stephansmark, jenseits der Wieseck auf das Bruck iiserotlich meistbietend versteigert werden. Meßen, 9. Mai 1899. Großh. Ortsgericht Gießen. I A-: Bogt. 3850 ch - 9Qni«n 2]f;: Süt'*;' bl,N ä1* 1 1' h ?' • äteitay;. Javol verleiht dem Haare vollkommene Schönheit, macht es sammet- weich, herrlich üppig und, vollauf- tragend. Infolge seiner besonderen Eigenschaften erhält es die natürliche Farbe der Haare bis ins hohe Alter, beugt der Ergrauung vor und hemmt diese. Preis per Flasche JL 2.—. Zu haben in allen feinen Parfümerien, Drogerien, auch in den Apotheken. In Giessen bei W. Kilbinger, Lowen- Drogerie, Emil Fischbach, Drogerie. Oeltarben A l 13 trocknend, Harttrockenöl9 trocknet sehr rasch und hart, Leinölsiccativ, zum Emölen, Bernsteinöllackfarbe, rasch und ohne nachzukleben mit hohem Glanz trocknend, Fnssbodenlack, rasch erhärtend, zu verschiedenen Preisen, Parkettwachs, auch für Linoleum geeignet, sowie alle sonstigen Artikel zum Anstreichen und Wichsen 23*83 8ttf!biibe" bei Emil Fischbach. 45 Stück 10 „ Luftkurort Schotten. Sommerfrische Msthäuschen. 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