**% «ft* 5 le, 5^_S=tfto Lettin N«i i„ Urnen Turnhalle. •> tt*: ab: Kom. 'S: Tanz. Ä'* Ä’W Jen mt ,chtm Mw bgefuHt. - INE Politur, = Ueberall käuto der. H imen-Fii/riMtw i ere gu: ,Ki>,W,Ä MW wtotWM bih jr., mA HtN ihe larf nnählung^ rten, Trauert'1 szeitiingen et«- asfnhrang äi« ■ben), Sch* lobt I«’ Mai 1^99. n tzilbenenU j-ld.AkN-- rgiesen 5»*1* !«8D1L id htc- s«r. 107 Drittes Blatt. Sonntag den 7. Mai 1899 t I 1 I Meiner Anzeiger Keneral-NHeiger Iivahme »o» Lnzrigen zn der nachmittags für dm en Tag erscheinendm Nummer bis vorm. 10 Uhr. Ne»ng,»retL vieneljährlich 8 Wart 20 Pfz »«tätlich 75 Psz. »it Briugerloha. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vicrteljährlilch frscheiul täglich »! Ausnahme drS Montags. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für ben Gießener Anzeiger entgege». Die Gießener Mmikieu»k»tter Mtm dem Anzeiger »Amtlich viermal beigrlegt. Amts- und Anzeigeblatt für den Nreis Gieren. Rtbottion, Expedition und Druckerei: Ochulstruße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwirt, Klätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. Ausland. PattS, 3. Mai. Von einem Wiederzusammen- tteilt des Parlaments konnte man, so wird der T. R. auä Paris geschrieben, diesmal nur in gewissem Sinne ssmechtn. Zwar hat die Kammer am Dienstag ihre Sitzungen »wieder ausgenommen, der Senat aber hat noch bis nächsten MrnSIag Ferien. Daher haben wir nur ein „Derni-Renträe". Als bid8 Parlament Ende März auseinanderging, hoffte man, daß der Kassationshof, wenn er aus den Osterferien »D-ieder einträfe, über das Schicksal der Revision des Dreyfus- PSrozeffes entschieden haben würde. Das war nur eitle Gossnrng, und zur Stunde weiß man noch nicht einmal, wann der Präsident Ballot-Beauprä seinen Bericht einreichen mb. Infolge dessen wird die „Affaire" wieder wie bisher 3»ii den parlamentarischen Arbeiten lasten, dieselben beein- ^.iiffen und hemmen, zu unliebsamen Zwischenfällen Anlaß ggebtn, ja, wer weiß, vielleicht zu Ministerkrisen, auf welche nnan seit ihrem Bestehen jeden Augenblick gefaßt sein muß. @6it nimmt nun einmal einen beherrschenden Platz in der politischen Arena Frankreichs ein und dies wird, so lange sije nicht aus der Welt geschafft werden kann, so bleiben. — .Zunächst allerdings hat die Kammer dem Vorschlag des Ministerpräsidenten Dupuy zugestimmt, alle Interpellationen z-mDr-eyfussache zu vertagen, bis der Spruch des Kassations- hibskS gefällt ist. — In den Wandelgängen wurde natur- gxrnäß viel über die „Affaire" gesprochen. Die Deputierten iütuschlen die Ansichten aus, die sie in den Ferien beim L1»erkehr mit ihren Wählern gesammelt. Es schien aus diesen ^vAlerh«ltungen hervorzugehen, daß die Veröffentlichung der Mlrn der Kriminalkammer des Kassationshofes der Sache dLiRevision des Prozesses von 1894 günstig gewesen ist, unb Denn nicht alles trügt, besteht jetzt in der Kammer eine Mehrheit, die mit dem Gedanken vertraut ist, daß die Wieder- alm^hme mit Verweisung der Angelegenheit vor ein neues Mnegsciericht ausgesprochen werden kann. — Uebrigens tifiibigt im „Figaro" sein Mitarbeiter Cornoly das bevor- stHchndie Ende der Veröffentlichung der Untersuchungsakten La ffationshofs an, die nun vorn 31. März bis heute unuite» brachen täglich fortdauerte. Großbritannien. Obschon die auf das englisch-russische AMomrnen gesetzten Hoffnungen in England nach Bekannt- wnr iben seiner geringen Tragweite sich stark ernüchtert haben, srjich d ie Regierung dasselbe doch im Parlamente zu Gunsten ihM Finanzpolitik auszunutzen. In einer Verteidigung der leltzlnen erklärte im Unterhause der Erste Lord der Admiralität GSoscheiri, er hoffe angesichts jüngst getroffener Abkommen, dcH dir besser gewordenen Beziehungen der Regierungen zu ermnber eine Verminderung der Rüstungen gewesen, und bitte für dieselben gemachten Aufwendungen seien keine frucht- lcliftn. — Mit jener „Verminderung" ist es indes ein eigen TÄrig. Denn die augenblicklich in Gang begriffenen ge- w«lügen Rüstungen, namentlich auch Englands, können rrciLülich nicht im selben Maßstabe fortgesetzt werden. Daher nxihbe ein nach Erreichung des mit denselben gesteckten ZiDs eintretendes mäßiges Nachlassen der Rüstungen noch keiMswegs einen besonderen Erfolg jenes Abkommens be- bculni. Rußland. Einen eigenartigen Eindruck hat es in west- licchrn Kreisen gemacht, daß der geheime Bericht des Fismnzministers Witte über das Bedürfnis Rußlands nach wiÄHaftlicher Verständigung mit England bestritten worden ists. Namentlich erscheint es auffallend, daß die russischen H.Mmtlichen die Sache totschweigen, während die Ab- leiinWugen auf Umwegen über Paris kommen, und dort auch von Delcassv im Ministerrate wiederholt worden sind. D'lie „Times", die zuerst den angeblichen Geheimbericht briete,, läßt ihre Meldung denn auch noch keineswegs fabto, sondern bemerkt in einer Besprechung der jüngsten Attchrulngen Lord Salisburys und Arthur Balfours im eng- lisW Parlament das folgende: „Herr Witte kennt die grafen Wohlthaten, welche sein Land aus den besseren in- teimtiomalen Beziehungen einheimsen könnte, worauf Lord SMbriry anspielte. Er ist zu einsichtig, als daß er nicht wii'frn ßollte, daß bloße amtliche Einverständnisse nicht die bbeutel der britischen Kapitalisten öffnen werden, wenn nicihä die öffentliche Meinung zugleich beeinflußt werden föMi, juir russischen Politik größeres Zutrauen zu hegen. Lsn mir b keinen in Erstaunen setzen, welcher den doppelten Em.flnß kennt, welcher gegenwärtig jene Politik leitet, zu ftro.uitit, daß die Authentizität des Berichts des Herrn Witte laM in 'Abrede gestellt wird. Kleine technische Fehler mögen fielt in die Wiedergabe dieses Schriftstückes eingeschlichen tzaiv'», mnb das genügt als magerer Grund für ein amtliches Dementi. Der russische Finanzminister hat aber Sorge getragen, zu bekräftigen, daß die in der Meldung vorgetragene Meinungen die {einigen, und von ihm einmal um das andere dringend befürwortet worden sind. Ohne Zweifel sind sie vielen Leuten in Rußland und sonstwo unangenehm, aber sie verkörpern die reine Wahrheit über die russische Lage und lenken das Auge unverkennbar auf ein gutes Einverständnis mit dem britischen Volke nicht weniger, als mit der britischen Regierung, als wahrhaft richtige Politik Rußlands am heutigen Tage." Allerdings sehnt die „Times" ihrerseits sich zu sehr nach dieser „wahrhaft richtigen Politik", als daß man nun andrerseits ihre neueren, übrigens immerhin etwas eingeschränkten Behauptungen über Witte'sche Aeußerungen ohne weiteres auf Treue und Glauben hinnehmen könnte. Vermischtes. Petersburg, 26. April. Die hungernden „Fremdvölker". Gestern brachten die Blätter von Kasan die Nachricht, der Oberprokureur des hl. Synods, Herr Pod- jedonosszeff, habe zum Besten „hungernder Kinder der Fremdvölker" 600 Rubel gespendet. Für alle jene nicht slavischen Stämme, die Rußland schon vor der Gründung des mos- kowitischen Großfürstentums besiedelten und dem Zarenreiche später unterworfen wurden, hat zuerst der orthodoxe Chauvinismus und nachher auch die Amtssprache den seltsamen Titel „Fremdvölker" eingeführt, obschon die Russen auf ihren weiten Gebieten jedenfalls fremder sind als sie. Man betrachtet sie aber immer als unbequeme Gäste, und so ist auch die Staats- und Privathilfe, welche man der Bauernschaft in den Zentralgouvernements wegen der Mißernte des vorigen Jahres bisher erwiesen hat, lediglich der russischorthodoxen Bevölkerung zu gute gekommen. Darüber stieg denn die Not unter ben sogen. Fremdvölkern, deren es in jenen Gouvernements Millionen giebt, auf das Höchste, und so hat der hl. Synod mit der Spende von 600 Rubel sein Christentum an ihnen betätigen wollen. Es ist gerade so, als reichte man einem verschmachteten Heer einen einzigen Becher Wasser. Bleiben wir nur beim Gouvernement Kasan, so findet man daselbst ganze Gebiete der moslimischen Tartaren entvölkert, da in ben Familien von durchschnittlich vier Personen gewöhnlich zwei am Skorbut oder Hungertyphus gestorben sind. Die Kindersterblichkeit ist begreiflicherweise die ärgste. Der erwachsene gläubige Mohammedaner ergiebt sich stumm dem Willen Allahs, der sein Schicksal vorausbestimmt hat, die Kinder, weniger fromm, widersetzen sich dem Hunger und wo sie noch die Kraft zur Bewegung haben, ziehen sie in Scharen umher, um Nahrung zu finden, vor die Ansiedelungen, in die Dörfer und Städtchen. Freilich hat man ihnen wenig zu bieten, kaum eine Brod- rinde, und so sieht man sie häufig im Kot der Straße mit den Tieren um die Wette nach etwas Eßbarem wühlen. Der größte Teil dieser Unglücklichen geht auf den Bettelfahrten an Erschöpfung und Krankheit rasch zu Grunde, denn an die „Verpflegungsanstalten", wo der Staat und das Rote Kreuz die Orthodoxen speist, soweit die Mittel dazu reichen, kommen die Kinder der „Fremdvölker" nicht heran. Jetzt sollen die 600 Rubel des Herrn Podjedonosszeff sie satt machen. Im Kaukasus und jenseits des Ural verhungern die Eingeborenen weniger auffallend, aber ebenso sicher, weil man ihnen ihre Besitzungen wegnimmt und andere Erwerbsquellen verschließt. Hier, im europäischen Rußland, hat das einen besseren Anstrich: einige von den vielen Kindern der hungernden und verhungerten „Fremdvölker" wird die Riesensumme von 600 Rubel doch gewiß am Dasein erhalten. M. N. N. * Petersburg, 28. April. Epilog zum Petersburger Studenten st rike. Von den Verhaftungen abgesehen, welche die nihilistischen Führer der Studenten betroffen haben, find bis jetzt 800 eigentliche Akademiker exmatrikuliert und zwangsweise in ihre Heimat abgeschoben worden. Wer längere Zeit auf der Rampe des Moskauer Bahnhofes stand, konnte das Schauspiel genießen, wie die jungen Herren unter polizeilicher Obhut angefahren kamen, und von der verstärkten Eisenbahn-Gensdarmerie in die Waggons geschoben wurden. Es lief ohne Rohheit und Skandal ab, sah sich aber doch erbärmlich genug an. Die akademischen „Revolutionäre" kehren nun auf diese Weise in die Provinz zurück, wo sie, wenigstens für das erste Jahr unter firengste polizeiliche Aufsicht gestellt, und auch später nicht ohne Aufsicht gelassen werden. Die Erfahrung lehrt, daß dies nicht viel nützt, die gemaßregelte erbitterte Jugend, der jede höhere Laufbahn fortan verschlossen ist, gelangt doch „in's Volk", unter welchem technischen Ausdruck verstanden wird, daß sie zur politischen Propaganda nach nihilistischen Dogmen übergeht. Erwägt man die vollendete Sinnlosigkeit jener Dogmen, und das traurige Schicksal, welches ihren Anhängern droht, so muß der Ausgang des Petersburger Strikes tief betrüben. Es fragt sich nur: was sollte die Staatsgewalt mit den 800 Widerspenstigen beginnen ? Sie nahmen unter gar keiner Bedingung Vernunft an, und ließen sich auch nur gewaltsam in die Droschke tragen, die sie zum Bahnhof führte, denn selbst dem Ausweisungsbefehl, der weiter keine ernsten Folgen nach sich ziehtZ leisteten sie keinen Gehorsam. So hat man denn die Hartnäckigsten polizeilich expatrieren müssen. Die Luft der Petersburger Hochschulen ist nun zwar im staatlichen Sinne noch nicht rein — man wird wahrscheinlich noch manches Konventikel entdecken und aufheben — aber doch reiner. Der Universitätsrektor, der die Dinge freilich recht bureaukratisch ansieht, hofft, die Vorlesungen nach dem russischen Osterfest, das heißt nach etwa zwei Wochen, wieder beginnen lassen zu können. Nach der heutigen Lage scheint das zu viel gehofft. * Aus der medizinischen Klinik in Halle a. S. ist Mitte April ein Leprakranker entwichen, ein Zigarrenarbeiter Namens Leiter. Er leidet an einer milderen Form der Lepra, aber auch diese ist im höchsten Grade ansteckend. Angeblich soll der Entwichene beabsichtigen, in der niederländisch-indischen Kolonialarmee Dienste zu nehmen, doch weiß man zur Zeit nicht, wo er sich aufhält, und es ist daher an die Regierungspräsidenten die Weisung ergangen, Ermittlungen anzustellen. * Friedtjof Nansen als Großgrundbesitzer. Friedthof Nansen hat sich im Numedal, das sich nördlich von dem Bergwerksorte Kongsberg erstreckt, angekauft. Sein Besitztum' liegt an der Grenze von Telemarken, südlich vom Lyn- kopf, einem der höchsten Gipfel dieser Gegend. Das Grundstück heißt Sörkiehen und besteht aus einem vor einigen Jahren errichteten Touristenhotel mit dem dazu gehörigen Grund und Boden, sowie den Höfen Nord- und Süd- Fekjanssitz, Almanboden am Sörkefluffe und den angrenzenden Feldern. Außerdem hat er das Jagdrecht und im besonderen die Schneehuhnjagd sowie das Fischereirecht daselbst für 25 Jahre gepachtet. Bei beschleunigter Fahrt erreicht man Numedal von Christiauia aus in 12 Stunden. * Totschlag mit einem Regenschirm. Aus Brüssel wird geschrieben: In dem belgischen Dorfe Massagettes lebt seit Jahren ein Weib, das als zanksüchtige und brutale Megäre bekannt ist, Frau Detruit. Diese sechzigjährige Hexe traf im Kaufmannsladen des Ortes mit dem Bauer Lassalac zusammen, der ihr, wie sie behauptet, und er verneint, seit 16 Jahren 48 Sous schuldig sein sollte. Die Detruit mahnte den Bauer, und aus dem Zank wurde bald eine Balgerei. Die alte Furie stieß mit ihrem Regenschirm gegen den Kopf des Bauers, der sofort entseelt niederstürzte. Die Spitze des Schirmes war dem Aermsten durch's Auge in's Gehirn gedrungen. Man hat das Scheusal in das Gefängnis von Clermont abgeführt. * Blitzschlag in einen Eisenbahnzug. Als der Dienstag- Vormittagszug der Thorn—Jnsterburger Strecke in die Nähe der Station Bießellen gelangt war, fuhr ein Blitzstrahl eines starken Gewitters zwischen Tender und Packwagen auf den Schienenstrang. Der Eisenbahnzug erhielt einen so starken Stoß, daß die Passagiere von ihren Sitzen geschleudert wurden. Sofortiges Halten ergab, daß am Zuge nichts beschädigt war, dagegen war der Erdboden auf- gerissen, auch die Telegraphenleitung war zerstört. Dasselbe Gewitter hat an vier Stellen in der Provinz zündend eingeschlagen und größere Gehöfte eingeäschert. * Zm englischen Unterhause spielte sich vor einigen Tagen ein Auftritt ab, aus dem man entnehmen möchte, daß für das junge England das Parlament etwa das bedeutet, was unseren kleinen Helden der Exerzierplatz ist. Die Gattin des Abgeordneten John Dillon hatte ihr dreijähriges Söhnchen mit auf die Damen-Galerie des Unterhauses genommen, dessen Verhandlungen plötzlich eine klare, helle Kinderstimme mit den Worten unterbrach: „O, was ein Haufen Gent lernen!" Die ehrbaren Volksvertreter, froh ob dieser willkommenen Unterbrechung ihrer an Langeweile reichen Thätigkeit, richteten sofort ihre Blicke auf den jugendlichen Redner, der um so leichter zu finden war, als sich ein kleines, mit weißem Handschuh, bedecktes Händchen durch die Lücken des die Galerie schützenden Gitters zwängte. Als der kleine Herr nun noch jubelnd ausrief: „Da ist ja auch Mr. Sullivan", hielt es seine Begleitung für geeignet, diese vorzeitigen parlamentarischen Leistungen durch einen schleunigen Abzug zu Ende zu bringen. Das ging aber nicht so leicht, denn Mister Dillon war der Meinung, daß er noch nicht fort möchte, er wolle vielmehr noch eine Rede halten. * Der Geh. Kommerzienrat Adolf Kroner in Stuttgart, der Leiter des Cottaschen Verlags und der „Union-, feierte das 40jährige Verlegerjubiläum. Unter den zahlreichen Beglückwünschungen und Ehrungen nahmen diejenigen seiner Beamten und Angestellten einen hervorragenden Platz ein. Ein besonderes Album mit Beiträgen in Prosa und Poesie von den Autoren des Cottaschen Verlags unter Führerschaft von Wilbrandt, Sudermann, Fulda wurde von der Berliner .Union- überreicht. Nach der häuslichen Feier fand ein Festmahl im „Hotel Marquardt" statt. Der König von Württemberg zeichnete den Jubilar durch Verleihung des Ritterkreuzes des Kronenordens mit den Löwen-Insignien aus. * Eine feuchte Statistik. Man schreibt den „M. N. N." aus London: Unser Handelsamt hat dieser Tage eine interessante Statistik herausgegeben, die uns einen umfassenden Ueberblick über die Produktion und Konsumtion alkoholischer Getränke in allen der Statistik zugänglichen Ländern für die Jahre 1885—1897 gibt. Das auf eingehende und sorgfältige Studien gegründete Dokument korrigiert manche gäng und gäbe Ansichten. Nehmen wir zum Beispiel die vier reichsten Länder der Welt, Amerika, England, Frankreich und Deutschland, wer dächte da, daß unter diesen vieren Frankreich, was Alkoholkonsum pro Kopf der Bevölkerung betrifft, an der Spitze steht? Und doch ist dem so. Der jährliche Konsum pro Kops beträgt in Frankreich 3,57 Gallonen (1 Liter — 0,22 Gallon); in Großbritannien 2,17, in Deutschland 2,00 und in den Vereinigten Staaten 1,05. Frankreich verdankt diese wenig beneidenswerte Position an erster Stelle den beliebten „petits oevres“! Die zwei großen Bierproduzenten sind natürlich Deutschland und England. Und zwar hat dieses im Jahre 1897 57,785,000 Hektoliter produziert und jenes 61,621,000. Beide haben ziemlich die Quantität, die sie produzierten, auch konsumiert und bei der kleineren Bevölkerungszahl Englands stellt sich daher hier der jährliche Bierkonsum pro Kopf der Bevölkerung bedeutend höher als in Deutschland, nämlich auf 31,3 Gallonen gegen 25,5 in Deutschland. Der deutsche Durchschnitt wird durch den schnapstrinkenden Norden herabgedrückt, und auch dieser englische Bericht muß anerkennen, daß die Bayern, wie männiglich bekannt, die stärksten Biertrinker der Welt sind. Sie marschieren nämlich an der Spitze mit einem Jahreskopfkonsum von 55 Gallonen pro Kopf, dann kommen Belgien mit 4>/2, Württemberg mit 40, England mit 35, die Vereinigten Staaten mit 12 und Frankreich mit 5,1. Umgekehrt steht Frankreich im Weinkonsum an der Spitze mit 26 Gallonen pro Kopf; es folgen Italien, Spanien und die Schweiz mit 15—18 Gallonen, während er sich für Deutschland nur auf 1,6 (Württemberg 5—6), für Großbritannien und die Vereinigten Staaten auf 0,4 stellt. Im Schnapskonsum ist Dänemarck mit 3,3 Gallonen obenan; Belgien und Ungarn übersteigen 2, Deutschland, Holland und Frankreich nehmen 1,9, Großbritannien 1 und die Vereinigten Staaten 0,9. Sehr lehrreich sind auch die Mitteilungen über die finanzielle Verwertung, die die verschiedenen Regierungen dem Durst ihrer Unterthanen angedeihen lassen. England hat es hierin am weitesten gebracht. Bei einer Netto-Einnahme von 93,356,000 Psund Sterling verdankt es dem „biederen" Alkohol -nicht weniger als 33,427,000 Psund oder etwa 682 Millionen Mark! In England liefert also der Alkohol 36 pCt. der Staatseinnahmen; am nächsten kommen dem die Vereinigten Staaten mit 28 pCt., während sich dieser Prozentsatz für Deutschland und Frankreich nur etwa auf 18 PCt. stellt. * Klaus Groth. Ein süddeutscher Schriftsteller und Dichter hat an Klaus Groth zu seinem Ehrentage einen Brief in oberbayrischer Mundart gerichtet, dem wir Folgendes entnehmen: „Sixt es, oans gefallt mr so bei Dir, daß Du Gsangln und Gschichtln gemacht host, grad a so, wia Dir der Schnabl gewachsn is. I woas, es san Leut komma, die gsagt Ham: Hörts auf mit dera Dialekt- Dichterei! Hochdeutsch sein muaß Alles! Ueber die dalkete Rederei hab i mi gärgrt, as i no jung gwest bi, hiazt aba not mehr. Sechtene (solche) Gscheidtzeln, die alles besser wissn, hats ehndr a gebn, un sie sterbn a nöt aus. I aba, i moan (meine), es liagt was drin in dera Sprach, die oaner als a kloaner Bua scho gehört un geredt hat, so wia i zerscht brüt im Steirischen un nache, wia i in Münka (München) glebt hab un wo i oft in die boarischen Berg gwest bin. An sixt es, Herr Groth: wann i so eppas (etwas) Oberboarisches vom alten Kobell — i hab eam guet kennt; is a gar liabr Mann gwest — les odr hör: nacha schlagt mir 's Herz un i moan, i bi wiedr' a Jungr Kerl, un steh «ufm Watzmann drobn, un laß an Juachschra los, daß alle Berg rundumadum grad wakln. Un wann da a gsunds schöns Deandrl nebn mir stehet, i glaub i kännts glei abußrln. Aba die jungn Madln lassn eahma (sich) von an altn Kracher net gern abußln. Na, da mueß mrs halt bleibn lassn. I moan, daß a dr Dialekt sei Recht had, un der Schwob, der Baier, der Frank un dr Niederdeutsche un wia olli hoaßen, Gsangln un Gschichtln schreibn solln, wia eahnen dr Schnobl gewachsn is. Dös schadt dem Hoch- deutschn gar nix net. Aba natürli mueß alles sein un net a bloße Fexerei für d' Stadtleut. Du hasts qrod recht troffen in Denn Haben Büachrl, im „Quickborn". Hiazt aba Pfüat Di Gott, bleib schö gsund, lieba Herr Groth un andiwem 's Alter di a bißerl plagt — i hab a scho wengrl 's Reisen — nacha mueßt net brummen, 's hilft ja dengrscht (doch) nix. Un die Gscheidtesten san alleweil gwesn, die 's Lachen net verlernt habn. Dös is a asunde Medizin — un kost nix." * Die Lungenheilstätten sind neuerdings ein Gegenstand der Fürsorge für die leidende Menschheit geworden. Sie bilden heute das wirksamste Mittel in der Bekämpfung der I Schwindsucht. Für Reiche und Unbemittelte ist schon und I Siels fr 'M Meratur, Wissenschaft und Kunst. — Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik. Unter Mttwtlkung hervorragender Fachmänner herausgegeden von Prof. vr. Fr. Umlauft. 21. Jahrgana. 1898/99. (A HartlebenS Verlag in Wien, jährlich 12 Hefte zu 85 Psg., Pränumeration incl. Franko-Zusendung 10 Mk.) Die „Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik", ist die vielseitigste unter allen geographischen Zrtlschrtften, woraus sich ihre weite Verbreitung erklärt. Indem ie alle Zweige der Erdkunde in gleichem Matze pflegt, bietet sie idem Leser etwas JnteresianteS. Gediegene Aufsätze von hervorragenden Fachmännern und Reisenden über Länder- und Völkerkunde, Beiträge auS den Gebieten der Astronomie und Statistik, Biographien zeitgenössischer Geographen und Forschungsreisender, zahlreiche Mitteilungen über geographische Vorgänge auf dem ganzen Erdenrund bUden ihren Inhalt. So gkstaltet sie sich zu einem internationalen Organ der Geographie, welches den Leser in allen geographischen Dingen st IS auf dem Laufenden hält. Nicht zu unterschätzen ist die Beigabe vorzüglicher Illustrationen und sorg fällig ausgeführter Kart n. Die Reichhaltigkeit dieser Zeitschrift macht auch wiederum der Inhalt detz eben erschienenen achten HefteS vom 21. Jahrgange ersichtlich: Afrika« Angliederung an die europäische Kultur weit. Von Dr. Robert Rumpe. — Bilder von Born- dolm. Von I. GebeschuS in Greifswald. (Mit 2 Abb.) — Einige Wochen auf der bolivianischen Punta. Von Ehr. Nusier-Aiport. — G^ographisch-Statist'sches vom W'lajet Smyrna. Von Dr. Ernst Friedrich. (Mit 1 Karte und 2 Abb.) — Statistik und geographische Verbreitung des jugendlichen Verbrechertums. Von W. D. Morrison. — Astronomische und physikalische Geographie. Die Kometen des Jahres 1898. — Politische Geographie und Statistik. Die Weizen- produktion der Erde. Von F anz Hetdrrich. (Schluh.) — Berühmte Geographen, Naturforscher und Reifende. Dr. Georg Huth. (Mit einem Po trät.) — Geograph sche Nekrologie, Todesfälle. Dr. Karl Müller (Mit einem Porträt.) — Kleine Mitteilungen aus aöen Erdtellen — Geographische und verwandte Vereine. — Dom Büchertisch. (Mit 1 Abb.) — Kartenbeilage: Volksdichte tes WilajetS Smyrna. Matzstab 1; 2,500.000. Plan von Smyrna. Maßstab wird in Zukunft mehr und mehr in dieser Hinsicht gesorgt. Der Reiche hat unter Hunderten die Wahl in aller Herren Länder, für die Schwindsüchtigen unter all den Millionen, welche der Arbeiterversicherung angehören, bestehen schon eine große Anzahl Lungenheilstätten, und für alle diese ist eine Bewegung int Gange, die immer mehr solcher Anstalten ins Leben rufen wird, zumal nachdem die Alters- und Jnvaliditätsversicherungsanstalten für ihre Schützlinge die Pflege im Falle der Erkrankung übernehmen. Wo aber giebt es Heilstätten, die dem lungenleidenden Handwerker, dem kleinen Beamten, dem Lehrer u. s. w. gegen erschwingliche Kosten den Kuraufenthalt ermöglichen? Sie sind noch zu zählen. Hier gilt es, noch ein großes Feld gesellschaftlichen Elends und Unglücks in werkthätiger Nächstenliebe zu bestellen und aus diesen Gesellschaftsschichten recht viele Opfer der Schwindsucht zu entreißen. Zur Mithilfe an solchem Werke ist jedermann berufen. Wer das Elend kennt, das die Schwindsucht über viele Familien bringt, wird seine Hilfe auch nicht versagen. Eine der Anstalten, die vornehmlich der Aufnahme von Kranken aus bürgerlichen Kreisen dienen soll, ist das Felixstift bei St. Andreasberg im Harz, Leiter Dr. Aug. Ladendorf. Die Anstalt ist für 40 Kranke eingerichtet, denen sie für den niedrigen Preis von 23 Mk. die Woche die Möglichkeit gewährt, genügend lange die Kur auszudehnen. Auch mehrere Freistellen sind vorgesehen, sowie Stellen zu ermäßigten Preisen. Leider haben die Kräfte der Gründer nicht gereicht, um die Anstalt vollkommen auszugestalten — 60000 Mk. gilt es noch zum weiteren Ausbau und zur Anlage von Spazierwegen aufzubringen. Die Gesellschaft rechnet dabei auf die Hilfsspendende Menschenliebe, jedoch weniger auf Geschenktes, als auf Darlehne. Sie will darum die fehlende Summe durch Ausgabe von Anteilscheinen aufzubringen suchen — auf 20 Mk. soll das Stück nur lauten. Wer hat 20 Mk für diesen guten Zweck übrig? Hoffentlich finden sich recht viele in deutschen Landen, die ein fühlendes Herz und eine offene Hand besitzen. Die Anteilscheine sollen je nach den Überschüssen, welche die Anstalt ergiebt, mit 4 v. H. verzinst werden und zwar durch alljährliche Auslosung. Für das aufgenommene Kapital haftet die Anstalt mit ihrem gesamten beweglichen und unbeweglichen Vermögen. Wer auf einen Zinsertrag oder \ gar auf Rückzahlung verzichten kann, für dessen Beitrag i sollen Freibetten errichtet werden. * Zur Beseitigung der Lebensgefahr bei der Narkose ist in der letzten Zeit einiges geschehen, vornehmlich durch den Ersatz des Chloroforms durch Aether, bisher aber ein völlig befriedigendes Verfahren noch nicht erzielt worden. Da die medizinische ßitteratur in gewissen Abständen regelmäßig von Todesfällen durch die Narkose berichtet, so ist der Wunsch nach einer wirklich gefahrlosen Erzeugung künstlicher Betäubung ebenso begreiflich wie allgemein. Nach einer Mitteilung von „English Mechanic" sollen diese Bestrebungen jetzt endlich zu einem vollen Erfolge gelangt sein. C. W. Kröhne I in London behauptet danach, daß die Anwendung von Chloro- I form in einer Mischung mit einer bestimmten Luftmenge I durchaus gefahrlos sei. Es ist ein besonderer Apparat zur I Einatmung des Betäubungsmittels angefertigt worden, der I die Mischung von Chloroform mit Luft in einer voll- I kommen zuverlässigen Weise herstellt und den Arzt befähigt, I eine tiefe Bewußtlosigkeit des Kranken zu erzeugen und zu I unterhalten, ohne daß irgend eine Gefahr dabei besteht. Es I sind seit einiger Zeit viele Hunderte dieser Apparate zum I Verkauf gelangt, ohne daß bei ihrer Anwendung jemals I eine Beschädigung des Kranken eingetreten wäre. Das I Chloroform wird von den heutigen Aerzten bei Beobachtung I genügender Vorsicht ebenfalls bereits als gefahrlos betrachtet, I aber die verhältnismäßig häufigen gesundheits- und lebens- I gefährlichen Folgen der Chloroform-Narkose beweisen zum I mindesten, daß die nötige Vorsicht nicht leicht zu beobachten I ist oder immerhin nicht in allen Fällen beobachtet wird. I Daher ist es ohne Zweifel wünschenswert, daß ein in geeig- I neter Weise konstruierter Apparat gleichsam die Kontrolle I über die Zuführung des Betäubungsmittels seinerseits über- I nimmt und gewährleistet. In dieser Anwendung soll das I Chloroform auch dem Aether und anderen Mischungen, I wie sie aus Alkohol-Aether und Chloroform zusammengesetzt I werden, vorzuziehen fein. .^mer 5 I 1:74.00°. Wir können die „Deutsche Rundschau für »• und Si° isttl- jed-rmum aus« beste ,ue P.inum-r.ll-n . ~ .SeuifatenDorf<3auftrlrte ft, b-utfd), $>=er und Sott. $-rau89eb«: G-nkr.l?Lt-Mui«ni , . §• o- Below. Preis pro Quartal Mk. 1.80. V-'laa von Steg«8mund, Berlin SW., Dessauerftraße 13. 10 'iah,*' Nr. 22, erschien soeben und enthält: Der achtzehnte Ami, -äblung von Alex Richter. - Dte Ausschmückung der Steae«^ I ln Berlin. Dte G-uppe dtri liegt uns in musterhafter Ausstattung vor. Sind dte folgend.« Lieferungen auch nur annähernd so reichhaltig, wie diese, so btv man sagen, daß selten für so wohlfeilen Preis eine derartige Augo weide geboten wurde. - Aus der Kindheit ins Leben so lautet der Titel det unstreitig anziehendsten Kapitels in Joseph Kürschners so unerschövs- ltch reichem Werke „Frau Musika" (Berlin, Hermann Hill«", Verlag, Lieferungsausgabe, 20 Hefte ä 60 Pfg. nebst zwei prächtige« Einbanddecken gratis) von dem soeben dte 17. Lieferung zur Slick gäbe gelangt. Eltern und Erziehern wird dieses Kapitel etne nnm schöpfliche Fundgrube sein, aber zugleich jedem ein Wiedererwacha alter Jugendertnnerungen, ein erhellender Lichtblick in die unvergej ltche Zeil der Jugend. Dieses Kapitel allein schon würde eine Gate sein, dankenswert und schätzenswert für alle ohne Ausnahme, dem ähnlich ist niemals das -usammengestellt worden, was muflkslis- den kleinen Erdenbürger aus dem Wege durch dte erste Periode seine; Lebens begleitete. Ein ungefähres Bild von der Reichhaltigkeit bei Kapitels mögen die Werktttel deS Kapitels geben, soweit ftt in. 17. Heft vorltegen: Der Storch, Geburtstag und Taufe, Wtegen.'ieder, Gebete, Kleine Lieder, Den lieben Kleinen, FrühlingSlvst, SoS «u und Flur und Wald und Feld, Vom Himmelszelt, Sckulansang uni Schulfchluß, Sommerfreuden, Beim Soldatensptel, Lu Spiel uni Tanz. Man sieht: es ist nichts vergessen, und darf außerdem überzeugt sein, daß auch das folgende Heft den Gedanleu, der dm Kapitel zugrunde liegt, in gleich glücklicher Weise fortsetzt. - Das neueste (9.) Heft der »Illustrierten »raum Zeitung" (Verlag von Franz Lipperheide in Beeltn) enthält dn Anzahl Aussätze, die das Jnterefle der weitesten Kreise, — nicht bis! der Frauen, — finden dürften. Dr. Hermann I. Klein, der bekannt Astronom, veröffentlicht über den Föhn in den Alpen einen Aussatz in dem er auch über dte Entstehung dieses WtndeS ausführliche berichtet. ES wird ja allgemein angenommen, der Föhn komme in! der Wüste Sahara; dies ist aber nicht der Fall, der Verfafler b< weist, daß der Föhn in den Alpen selbst entsteht. Ferner enthSl das Heft einen Aufsatz „zur KinderbekleidungS-Frage" vom SaniiätS rat W. Noeldechen und einen Artikel „Neues auS dem Reich be1 Rose" von Max HeSdörffer. Auch die novellistischen Beiträge brl HefteS stammen von bewährten Schriftstellern. Die ErzUliw! »AuS den Papieren einer Einsamen" von Luise Westktrch ist tt» kleines Kabinettstück, daS in seiner einfachen Vornehmheit eirreri großen Eindruck auf den Leser hinterläßt. Die Novelle „Erbarmen von Freiherr von Schlicht behandelt einen tragischen Konflikt in i« plastischer Weise, daß man fast annehmen möchte, dte Geschichte I* von A biS Z erlebt. Den Schluß macht ein kleiner Artikel ,3”-' silbernen Hochzeit des Herzogs Dr. Karl Tbeodor und der Herzogi' Marte Josepha tn Bayern", der mit den Porträts deS Herzoglich«' PaareS geschmückt ist. Dte illustrative Aurstaltung deS HefteS n wie immer mustergültig. Wir machen ganz besonders auf JJ1 stimmungsvolle FrühltngS-Jdyll von Leopold Rothaug und bepackende Bild Meister VautierS „Der verlorene Sohn" aufmerksM AtibtN «lt unfett «Br öffentlichen *»«*R mittag«»»" 31 SetwalWI«* Dffert«1' “S fp«N,r y bis z,«« 12 de" 4,*_ SroADi frtr chirurgisch Bos SÄm! sflr die Grof lÄlinl! soll die 100 Zentnern i I kartoffelu aus । öffMchen Subm i werden. , Die für dsse Li ^gemeinen Soingu ®ro$. WfrtM . 1893) unb bie spe u uligen liegen an de : nachmittags von 3 l idem VnwaltungSbure C^Tttu sind du' i enlsprrchMr Dusscht unter BMgung non ! bis zum Mittwoch ! 1899, vormitti : auf dem erwähM d Der Zuschlag erf 11899. Gießen, am 2.3 t Großherzogl. Vern der psychiatrisi 6omn Sttbiuf. I bei Üitftrung bon 400. I Mdftrntn Shliftnr. bii 0,60 Meter Utter L PJeiDiit von 64200 Kg. ’ lmme9ntbtid)8borf-^i . in pvn Lr Timrn: MvMa de '»sriniiWlOW.m; ! bttioflliten Eisenbahn k W>berg (Hessen). Leöingungen können !?"? Lerbingungs Mente Nennung »He Cofe bon Met t, 1« lag iynebbetg, btu 26. A Meinn ■SSSjs „Elephanten Kaffee" von der Holl. Kaffee-Brennerei H. Diequ6 A Co. ist « erkannt dte beltebteste Marke unb kann bestens empfohlm werb» — wegen ihrer Billigkeit, Ergiebigkeit und besonderen Brennart o® I. von LtebigS Vorschrift (letchte Zuckerumbüllung), wodurch Aroma gebunden und d»S schädliche, fettige AuSschwitzen der Boyo^ unmöglich ist. 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Für unsere Klinik soll die Liefer- mg von Weißzeug- uud Kleid- UV gs stücken auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Die Bedingungen liegen nach- mittags von 3 bis 5 Uhr auf dem '^rwaltungsbureau offen. Offerten, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 24 Mai d. Js., vormittags 12 Uhr, auf dem elwühnten Bureau abzugeben. Die Zuschlagssrist beträgt 10 Tage, j Gießen, den 4. Mai 1899. Großh. Direktion btr chirurgischen Klinik. Große Flasche 3,50 Mk. Garantier Anstandslose Rückzahlung des Betrages, wenn kein Erfolg. Näheres und Versandt durch Robert Causemann, Köl«. Submission. Für die Großh. psychiatrische ÄHnil soll die Lieferung von 100 Zentnern guter Speise- karkoffelu auf dem Wege der sittlichen Submission vergeben weiten. SDNc für diese Lieferung gültigen allgemeinen Bedingungen (Erlaß der Sroßh. Ministerien vom 16. Juni 189$) und die speziellen Beding- ungeri liegen an den Wochentagen vüchnittags von 3 bis 5 Uhr auf. dm Verwaltungsbureau offen. Offerten sind versiegelt und mit Msprechender Aufschrift versehen und mtei Beifügung von Probekartoffeln bis z«m Mittwoch de« 10. Mai Feldbahngleise, Kippwagen etc., Weichen, Drehscheiben. Grosse Lagervorräte. 3600 Kataloge gratis und franco. Debt rzeugei Sie sich, dass meine DeutHchland- Fehrräder 9t»- u.Zubehortheile die besten unddabei »- u.p allerbilligsten sind. . Wiederverkäufer gesnciit. v Haupt-Katalog gratis & franco. August Stukenbrok, Einbeck Deutschlands grösstes Snecial-Fahrr ad-Versand-Hans IArthur Koppel Bochum i. W., fabriziert als 8 p e)z i a 1 i t ä t : garantiert reinen, selbstgezogenen, Wirrretfen Weißwein aus den befferen I Sehftn nnd Stannan! ibk^eun^as*lüa^bn?nemQrfUnhen Unterbett und Kisten nur 12«/, Mk" Dbäaae von 65@wSMa w'i aSl Prachtvolle Hotelbetten 17»/. Mk. Breite O J ru lMk.pro Kerrschaftsbetten nur 22./, Mk. 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