Kkitaq den 7. April 18»t> Erstes Blatt. M. 81 Gießener Anzeiger I Heneral-Anzeiger Amts- und Zlnzeigeblntt für den Tireis Giefzen Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. «Ntthine von Anzeigen zu der nachmittag- für den ft :lp! m Zag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. AZezugsprcir Ditricljöbrhd) 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Psg. nut Bringe,lohn. tz^link täglich > cic NuSnahme des I ’S ontagS ’»guten Minental 1 Di« Gießener Ar>°ilien»tätter lurftn dem Anzeiger n»r't'rt!lch viermal beigelegt. 1843 Leim hme - Knick ?n roh, re::n: a.ber, die schon bei einem Satze von 55 Pfg. gegen- übke dem seitherigen Zustande 15,44 Prozent beträgt. iftei nach ifr. en, ittags T- Eiliil Gesuch des „katholischen Lehrervereins" betrifft -die' tzeh^altsverhältnisse der Volksschullehrer und Volksschul- Adreste für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. ill. Hitzkl > in Gießev, Beleuchtung öoi^. n. gen auf dm f. en, zur AM.' [. (nach QUiBC-l m 70 Psg. ii fr- Gratisbeilagen: Gießener Famitienblattcr, Der hestische Landwirt, Mütter für hestischc DallrsKunde. Parlamentarisches aus Hessen. Di>c Zweite Kammer tritt am Dienstag, 18. April, vor- m liltage 10 Uhr, wieder zusammen. Auf der Tagesorgnung st,' :hi u. a.: Vorlage Großh. Staatsministeriums, den Ge- se gintinurf, die Ruhegehalte und die Fürsorge für die HDtlNiebenen der Staatsbeamten betr. Antrag der Ab- gcioMen Wasserburg und Genossen, die Einführung direkter WS.chcn zum Landtage betr. und Antrag der Abgeordneten DH und Genossen, den Erlaß einer Vorlage über WLchl'crrschriften betr. Gesuch der Großh. Bürgermeister, ÄalS Tiensteinkommen und die Pensionierung derselben betr. V dechllumg des Militär-Kriegs- und Friedens-Jnvaliden- BdrM Verbandes, die Pensionierung von Militär-Invaliden Eine Petition der hessischen Militär-Anwärter betrifft Anrechnung ihrer Militärdienstzeit im Zivildienstverhältnis. Der Registratur- und Kanzleibeamte Gustav Klotz- Darmstadt richtet an die Zweite Kammer die Bitte, dieselbe wolle beschließen, daß er hinsichtlich seiner dienstlichen Bezüge den Registratoren bei den Kollegialgerichten gleichgestellt werde. ,,D. T. A." M.P.C. Berlin, 5. April. Wenn jetzt bereits Mitteil- ungen durch die Presse gehen, denen zufolge die vom Reichstage diesmal an der Militärv o rlage abgestrichenen 7000 Mann bereits in der nächsten Session wieder gefordert werden würde, so heißt das der Zukunft vorgreifen. Beschlüffe darüber können nicht früher gefaßt werden, ehe die praktischen Konsequenzen aus den diesmaligen Bewilligungen gezogen worden sind. M.P.C. Es ist neuerdings die Rede davon, daß noch in diesem Jahre die internationalen Verhandlungen zur Abschaffung der Zuckerprämien wieder ausgenommen werden würden. Auch wird mehrfach angenommen, daß die Reise des Schatzsekretärs des Deutschen Reiches, Frhr. v. Thiel mann, die u. a. auch nach Frankreich unternommen wurde, mit diesbezüglichen Plänen Zusammenhänge. Wir glauben, daß es sich empfehlen wird, auf diesem Gebiete so wenig optimistisch zu sein, wie möglich. In den anderen Ländern giebt man sich gar zu leicht der Vorstellung hin, Deutschland werde uneigennützig genug sein, um seinerseits wieder mit der Herabminderung und womöglich Abschaffung der Zuckerprümien voranzugehen. Dann wäre natürlich die deutsche Zuckerindustrie bald matt, und der deutsche Zuckerexport dem französischen und österreichischen nicht mehr gefährlich. — Der Direktor der Süd-Kamerun-Gesellschaft auf afrikanischem Boden, Langheld, wird seinen Wohnsitz zu Kinschassa am Stanley-Pool nehmen, also unmittelbar am Ende der Kongobahn und im Mittelpunkte des Kongostaates. Zwei Dampfer werden von dort aus die deutsche Flagge im Kongobecken vertreten. — Gedenktage in Eckernförde. Zur 50. Wiederkehr des Tages, an dem bei Eckernförde ein Sieg über die dänische Flotte erfochten wurde, waren aus allen Teilen Schleswig-Holsteins Veteranen eingetroffen; vormittag 9 Uhr fand auf dem Kirchhof eine Feier an der Grabstätte Theodor v. Preußers statt. Von der auf der Rhede liegenden „Oldenburg" waren das gesamte Offizierkorps, sowie eine Deputation von Matrosen anwesend. Der Kapitän der „Oldenburg", Korvettenkapitän Wahrendorff, legte auf das Grab Preußers, sowie auf das dänische Massengrab Kranzspenden nieder. Oberpräsident Staatsminister v. Köller nahm gleichfalls an der Feier teil. Nachdem diese beendigt war, begann der Festgottesdienst in der Kirche. Die Stadt hat reichen Flaggenschmuck angelegt. M.P.C. Man schreibt uns von diplomatischer Seite aus Wien: Die neuesten Wirren in Samoa haben vielleicht das Gute im Gefolge, daß Deutschland sich gegen England besser vorsehen wird. Denn es scheint außer Frage zu stehen, daß letzteres die Rolle des agent provocateur gespielt hat. Es liegt auf der Hand, daß es die englischen Interessen fördert, wenn Amerika soviel Inseln an sich zu bringen sucht, als nur irgend möglich. Um so mehr Anstrengungen muß es machen, seinen neuen Besitz zu halten, um so mehr wird es seine Kräfte zersplittern, um so größer werden seine inneren Schwierigkeiten werden. Auf der anderen Seite ist England nichts daran gelegen, daß Deutschlands Ueberseepolitik Fortschritte macht. Das deutschenglische Abkommen bezieht sich nur auf afrikanische Fragen und obendrein nicht auf aktuelle, sondern auf solche, die möglicherweise einmal aktuell werden. Nachdem die Ver- einigte-Staaten-Regierung sich bereit zu zeigen scheint, dem deutschen Standpunkt in der Samoa-Frage thunlichst Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, wird es für England einige Schwierigkeiten haben, aus den Samoa-Wirren Seide für sich zu spinnen. Salisbury resp. Chamberlain befinden sich in der Lage jemandes, von dem es heißt: er sei erkannt worden. Unter diesen Umständen dürfte es die deutsche Diplomatie vielleicht mit Recht an der Zeit halten, den Spieß umzukehren und der englischen Regierung zu Gemüte zu führen, daß es jetzt an ihr sei, Konzessionen zu machen und Garantien zu geben dafür, daß man in Derning-Street die Vorträge respektiert, auch wenn sie sich auf die Ueberseepolitik beziehen. — Deutschland und China. Die „Daily Mail" erhält aus Schanghai einen Bericht über die Vorfälle in Schantung, der das schon Gemeldete bestätigt und hinzufügt : Die Rebellen in der Provinz Schantung sind äußerst rührig. Jüngst ermordeten sie eine Anzahl zum Christentum bekehrte Eingeborene. Drei derselben, darunter ein Kind, wurden lebendig geröstet. Die „Times" meldet aus Pecking: „Freundliche Beziehungen werden zwischen der deutschen Gesandtschaft und dem Tsungli-Iamen aufrechtgehalten, trotz der Thatsache, daß eine deutsche militärische Expedition durch chinesisches Gebiet marschiert, um Jtschaufu zu be- Deutsches Reich. Berlin, 5. April. Als Nachklang zur Palästinareise des Kaiser Paares lesen wir in der „N. Pr. Ztg.": Wie bekannt, haben der Kaiser und die Kaiserin bei ihrer Anwesenheit in Jerusalem die dortigen Zweiganstallen des Diakonissenhauses zu Kaiserswerth, das Mädchen-Erziehungs- und Waisenhaus „Talitha kumi" und das Diakonissen-Hospital mit ihrem Besuche beehrt. Am diesjährigen Geburtstage des Kaisers ging dem Vorstande des Krankenhauses die Mitteilung zu, daß das Kaiserpaar die Einrichtung für den Operationssaal gestiftet und die Kosten für die Einführung der Wasserleitung in diesen Saal bewilligt hat. Nun ist auch das Waisenhaus mit einer reichen kaiserlichen Gabe bedacht worden. Am ersten Ostertage lief in Kaiserswerth die Nachricht ein, daß das Kaiserpaar die Mittel zum Bau eines Saales für die 130 Kinder von „Talitha kumi" gewährt hat. Berlin, 5. April. Die Haltung Englands in der Samoafrage findet bei uns wohl in allen nationalen Kreisen jetzt dieselbe Beurteilung, der wir erst noch gestern Ausdruck gegeben haben. Auch unser Londoner Berichterstatter schreibt uns: „Je näher man sich die samoanischen Verwicklungen ansieht, je mehr kommt man zu der lieber« zeugung, daß Lord Salisbury Deutschland gegenüber eine sehr häßliche Rolle in dieser Angelegenheit spielt. Das tritt auch wieder bei der Behandlung des deutschen Vorschlags bezüglich der Einsetzung einer besonderen Samoa-Kommission hervor. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat sich sofort rückhaltlos für die Annahme desselben erklärt. Die britische Regierung hat den Vorschlag bis auf diesen Augenblick nur bedingungsweise, d. h. mit Vorbehalten angenommen, die der deuschen Regierung nicht zulässig erscheinen, weil durch dieselben das anglo-amerikanische Uebergewicht von vornherein gesichert wäre. Lord Salisbury verfährt bei diesem Handel mit einer Konsequenz, deren deutschfeindliche Tendenz ganz augenscheinlich ist. Daß das einseitige bewaffnete anglo-amerikanische Einschreiten im wesentlichen sein Werk ist, darüber ist wenig Zweifel. Er hat dabei zwei Ziele besonders im Auge, nämlich 1) die Vereinigten Staaten durch die Bande der angelsächsischen Waffenbrüderschaft enger an England zu knüpfen und aus der gemeinsamen angelsächsischen Feuertaufe die gewünschte angelsächsische Verbindung erstehen zu sehen, die den Bedürfnissen und den Zwecken der britischen Weltpolitik dienstbar gemacht werden soll; und 2) durch die Verdienste um die „Wiederherstellung der Ordnung" ein höheres Anrecht auf Samoa zu erwerben, als England den überwiegenden deutschen Interessen gegenüber bis jetzt besitzt. Diese letztere Absicht steht in offenbarem Zusammenhänge mit dem Widerstande, den Lord Salisbury dem deutschen Teilungsvorschlage entgegensetzt. Deutschland schlägt bekanntlich vor, daß England Tutuila und Amerika Savaii erhält, während es für sich selbst Upolu (mit der Hauptstadt Apia) beansprucht, wo die deutschen Interessen am größten sind. Damit ist aber Lord Salisbury nicht einverstanden. Er wünscht für England Upolu und will den Deutschen und Amerikanern nach Belieben Savaii und Tutuila überlassen. Man begreift also, daß das bewaffnete Einschreiten vor allem auch den Zweck hat, die Deutschen auf der Hauptinsel in eine nachteilige Stellung zu versetzen und ihr moralisches Anrecht auf dieselbe zu vermindern. Diese Politik ist über alle Maßen illoyal und kurzsichtig, und sie findet sowohl innerhalb wie außerhalb des Kabinetts entschiedene Gegner, namentlich in Kolonialminister Chamberlain und Mr. Rhodes, die darauf hinzuwirken gesucht haben, Deutschland in der Samoa-Frage zu versöhnen, um ein deutsch-englisches Zusammengehen in anderen Fragen zu ermöglichen. Namentlich hat Mr. Rhodes seinen ganzen Einfluß aufgeboten, um das Aus- wärtige Amt mit Bezug auf die Samoa-Angelegenheit zu einer vollen Anerkennung der deutschen Anrechte zu bewegen, aber das auswärtige Amt hat bis dahin an seiner kurzsichtigen Politik nicht rütteln laffen. Macht Deutschland für den Augenblick vielleicht gute Miene zum bösen Spiel oder nicht, Lord Salisbury wird schließlich sein illoyales Verhalten jedenfalls zu bereuen haben." Tägl. Rundsch. ä. bohrteclM g«. ein, W ungen . Hand-D‘ . „ . , . Kürzeste ■H'tonri zu erwartende Entlastung für Grundbesitz und Ge- wEndLtricb herabdrücken, die Mehrbelastung der Kapital- "________ ' 1 ! AmtlillMEeil. Bekanntmachung. G^oßherzogliches Ministerium des Innern hat dem 'Wbijtai b der Ständigen Ausstellung für Kunst- und Kunst- gtMkrbi (juristische Person) in Weimar die Erlaubnis erteilt, biiii 2d je einer im Juli und Dezember l. Js. in Weimar y r. otrcnftaltenben Verlosung von Gegenständen der Kunst uM det! Kunstgewerbes innerhalb des Großherzogtums zu ücr:rtrtit»:n. Jr bem wir dies zur öffentlichen Kenntnis bringen, be- miitftn :wir, daß nach dem von der zuständigen Behörde giixnihMWten Verlosungsplan 439,560 Lose ä 1 Mk. aus- gtigtben werden dürfen, und 200,000 Mk. zum Ankauf von G-Lmrfsten verwendet werden müssen. Meßen, den 30. März 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtolds ■ j, Retoltion, Expedition und Druckerei: Schurfiraße Ar. 7. «v wtHrllnch erhöht. Auch aus einer Umgestaltung der Erben und schHui-fieuer sei ein wirklich nennenswerter Mehrbetrag aus i-fj diäiffl Steuerqueöe nicht zu erhoffen. Eine Erhöhung der fc|» S'HHt qür den Verwaltungsstempel über die Beträge hinaus, bi'tcT Aussicht genommen und aus denen bereits ein Mehr- , -eritmnis von 250 000 Mk. in den Steuerreformplan ein: j geWl sind, erachtet die Regierung für ebenso unmöglich, ,i#(D B " Wirts nn e weitere Ausgestaltung des von ihr der Berechnung > * lurfi zem-tt Mehrertrügnisses zu Grunde gelegten Tarifs. Diese . I* OH Dittar puinfte werden in der schriftlichen Erklärung der Re- jICM eingehend motiviert. Eime Anfrage der Abgeordneten v. Brentano und Ge- naifjjci ftetrifft die Preiserhöhung der Monats-Abonnements- Kc-Mn bei der Eisenbahngemeinschast. (Hitie dringende Anfrage der Abgeordneten Häusel und Bst'M betrifft denselben Gegenstand. g60 Line Anfrage des Abg. Dr. Schmitt betrifft die Er- 'weauttimg der Stadt Kastel. Atz-j —......*........." E LelLynnmnen. beittr. u. s. w. Eime schriftliche Erklärung der Regierung, betr. die SÄtim'Gesetzentwürfe, lief bei dem Ersten Ausschuß der 3w»itcr Kammer ein, nachdem die Berichte dieses Aus- Id '* "der die Vorlage, betr. den Steuerreformplan, Mlö'WW f CTcitiggefftedt und zum Druck befördert waren. In dieser i Unroetütil** jfllnijtlityen Erklärung legt die Regierung klar, warum sie ni -H auf die von der Majorität des Ausschusses gemachten VÄ'Mige behufs Ersatzes der Weinsteuer durch andere EiLmahimen eingehen könne. Danach erscheint der Regierung jciin witere Erhöhung der Progression in der Einkommen- fttfrin «so lange als den schwersten Bedenken unterliegend, alnicht die Nachbarstaaten mit der Verschärfung der Pro- grneffwn. vorangehen. Selbst bei der stärksten Erhöhung miiil 5 Prozent Steuer des Einkommens würde nur ein MZchci trag von 41 314 Mk. erzielt werden. Auch eine Er- hiWng des Einheitssatzes der Vermögenssteuer glaubt die R-SMiimg ablehnen zu sollen. Der hessische Vermögens- sts'M'altz dürfe keineswegs noch mehr erhöht werden, wenn deA'Armndsatz der Steuerreform, die erwerbsthätige Arbeit ittiJiqitn nicht härter mit staatlichen Abgaben^ zu belasten, aHbieS in den Nachbarstaaten der Fall ist, nicht verlassen .wtealm soll. Jede Erhöhung des Einheitssatzes um auch mm5 Pfg. würde die steuerliche Belastung des Vermögens uusnibcü 0,10 Prozent verschärfen und die von der Steuer- letzten. ausgegeben habe. New-Hork, 5. April. Zur militärischen Lage auf den Philippinen meldet General Otis, die amerikanischen man |UH|l |u;ivviuw; V. v jj»»Hgv»w "”O"7' ' * - r ■ | . V < für den mühevollen Dienst in den Steppen Sibiriens finden | krankheiten, welche in würde. Bei dem noch unfertigen Zustande der Sibirischen Bahn ist zur Zeit der Welt-Durchgangsverkehr auf ihr noch wenig entwickelt; kaum der zehnte Teil aller Frachten fällt auf sie, aber die Anzeichen, daß auch dieser einmal bedeutend werden wird, liegen schon jetzt vor. So geht z. B. sibirisches Getreide, besonders Weizen, bereits in größeren Partien bis nach Schlesien und der für dieses Jahr zu erwartende Theeversandt wird auf 1 800 000 Pud veranschlagt, so daß der sogenannte teure „Karawanenthee" wohl bald seinen Namen mit Unrecht tragen wird. In England rechnet man auch schon mit der Bedeutung der sibirischen Eisenbahn für den Welthandel; englische Banksyndikate schicken sich bereits an, in den größeren sibirischen Städten Kontore zu eröffnen, welche diesen Handel in ihre Hände nehmen sollen. — Die russische Gesellschaft betrachtet diese Bestrebungen allerdings mit dem größten Argwohn und schlägt schon jetzt Lärm, daß Rußland eine halbe Milliarde Rubel nur für die Bereicherung Englands setzen. Die Chinesen erklären, daß sie keinen Widerstand I leisten werden; sie sind vorbereitet, eine Eisenbahnkonzession zu gewähren, wenn die Truppen abberufen werden. Die allgemeine Meinung ist hier, daß das Vorgehen Deutsch- I lands gerechtfertigt ist, da es durch die Ohnmacht der I chinesischen Regierung unvermeidlich gemacht worden war, die Ordnung aufrecht zu erhalten, und Ausländer, sowie das Eigentum der Missionare zu schützen. Es wird auch ge- I glaubt, daß die deutsche Bewegung ein Vorläufer der Be- I setzung der Hauptstadt Tainansu und der Uebernahme der I Verwaltung der Provinz sei." — Der auswärtige Handel Deutschlands! zeigte im Februar dieses Jahres so hohe Zahlen, wie noch I nie zuvor. Die Einfuhr belief sich auf 27,37 Mill. Doppel- I zentner gegen 25,73 in 1898, 23,41 in 1897, 20,24 in | 1896 und 15,24 in 1895. Die Zunahme gegen das Vorjahr beträgt mithin 1,64 Mill. Doppelzentner ober: 6/4 v. H. In den ersten beiden Monaten d. I. sind :>8,89 Mill. I Doppelzentner cingeführt gegen 55,17 in 1898 und 49,30 I in 1897. Gegen das voraufgegangene Jahr hat also eine Zunahme von 3,72 Mill. Doppelzentner stattgefunden, an der die Warengruppen Holz und Erden, Erze rc. mit je I etwas über 1 Mill. Doppelzentner, Petroleum mit fast i/2 Mill. Doppelzentner und die landwirtschaftlichen Erzeug- | Nisse mit über Vs Mill, beteiligt sind. Die Ausfuhr belief sich im Februar d. I. auf 22,24 Mill. Doppelzentner gegen 21,61 in 1898, 19,64 in 1897, 18,66 in 1896 und 14,64 in 1895. Gegen das voraufgegangene Jahr hat also eiue Zunahme um 0,63 Mill, oder 3 v. H. stattgefunden. In I den ersten beiden Monaten sind 45,56 Mill. Doppelzentner I ausgeführt gegen 44,96 in 1898 und 38,15 in 1895. — Zur Unterredung des Staatsministers v. Bülow mit dem englischen Botschafter, schreibt der „Hamb. Korr.", wahrscheinlich öfsiziös unterrichtet: „Man darf annehmen, daß in dieser Unterredung schon die sich anbahnende Verständigung ihren Ausdruck gefunden hat, und daß die Rückkehr des Staatssekretärs wenigstens keine akute I Krisis bedeutet. Im Allgemeinen darf man annehmen, daß I der letzte zweifellos vertragswidrige Verstoß der Vertreter des Angelsachsentums vor Samoa die deutsche Position eher gefestigt als erschüttert hat." Es muß offen gesagt werden, daß diese Art von Aeußerungen, von denen man annehmen I kann, daß sie im Sinne unserer Regierung gehalten sind, das Vertrauen zu unserer auswärtigen Politik außerordent- I lich erschweren. Es entspricht wahrhaftig nicht unserem I Geschmack und unserer Neigung, die einzelnen Aeußerungen I und Handlungen der Leitung unserer auswärtigen Politik I zu bekritteln. Wir wissen sehr wohl, daß die Diplomatie I nicht immer mit offenen Karten spielen und bei schwebenden I Angelegenheiten nicht in jedem Augenblick der Oeffentlichkeit I Rechenschaft über ihr Thun ablegen kann. Aber die öffent- | liche Meinung des eigenen Landes ist ebensowohl ein Stein I im Spiel der auswärtigen Politik, wie die Diplomatie der I fremden Mächte, und deshalb ist es sehr zu bedauern, wenn in der von der Regierung inspirierten Presse Ansichten ver- I treten werden, die sich mit dem nationalen Empfinden und I dem Urteil der zur Unterstützung der Regierung wertvollsten Kreise in schreienden Widerspruch setzen und die Negierung in sehr fragwürdigem Lichte erscheinen lassen. I Die jetzige Lage ist ja nicht durch die gegenwärtigen Leiter unserer auswärtigen Politik verschuldet; sie ist eine I Folge früherer Sünden und Unterlassungen, und es ist I natürlich keine beneidenswerte Aufgabe, jetzt noch zu retten, I was zu retten ist. Umsomehr sollte das Auswärtige Amt I bedacht sein, wenigstens für die Zukunft nach dieser schweren I Demütigung sich in den Kreisen, die in Bezug auf die Ehre des Deutschen Reichs noch kräftiger Wallungen fähig sind und nicht nur Fischblut in ihren Adern fühlen, eine I kräftige Stütze zu verschaffen und ihnen Vertrauen einzu- stößen. Dazu sind ja doch gerade die Organe da, die I bereitwillig die Ansichten der Regierung wiedergeben, ohne I sie amtlich irgendwie zu binden. Wenn wir aber solche | Kindereien zu lesen bekommen, wie die von der „gefestigten Position" in Samoa, — Behauptungen, die geradezu eine Verhöhnung des patriotischen Ehrgefühls sind, wo soll denn da das Vertrauen Herkommen? — Amerikanische Südfrüchte werden künftig an den Gr e n z e i n g a n g s st e l l e n nicht mehr amtlich untersucht. Es waren mehrfach Zweifel darüber entstanden, ob die Bestimmung der kaiserlichen Verordnung vom 5 Februar 1898, betreffend die Einfuhr lebender Pflanzen u. s. w. aus Amerika, der zufolge frisches Obst bei der Einfuhr einer Untersuchung auf das Vorkommen der San Jose-Schildlaus unterliegt, auch auf die von Amerika eingehenden sogenannten Südfrüchte, wie Apfelsinen, Zitronen, Rosinen u. dergl. Anwendung zu finden hat. Im Einverständnis mit dem Reichskanzler und dem Landwirtschaftsminister hat der Finanzminister die Frage verneint. Die beteiligten Grenz- eingangsstellen sind mit entsprechenden Weisungen versehen. — Ein außerordentlicher Parteitag der sozialdemokratischen Partei für Westfalen ist in Hagen abgchalten morden, der sich hauptsächlich mit den Dortmunder Genossen und den bekannten Zwistigkeiten beschäftigte. Eine Resolution, in welcher das Verhalten der Dortmunder scharf getadelt wird, wurde angenommen. Ueber Dr. Lütgenau äußerte sich Reichstagsabgeordneter Auer in folgender, kennzeichnender Weise: „Er (Auer) sei nicht für die Prügelstrafe, aber er würde nichts dagegen haben, wenn einer dein Lütgenau ein Dutzend aufzähle." Echt sozialdemokratisch! Wer eine andere Meinung zu haben wagt, als die Parteihäuptlinge, wird — „verhauen". Ausland. Wien, 5. April. Der Pariser Korrespondent des „Neuen Wiener Tageblatt" hatte eine längere Unterredung mit dem gegenwärtig in Paris weilenden italienischen Staatsmann L u z z a 11 i, worin letzterer ausdrücklich erklärte, er könne mit Bestimmtheit sagen, daß Kaiser Wilhelm das i Truppen hätten die Fühlung mit den Filipinos »erloren Ende des gespannten wirtschaftlichen Berhältniffes Italiens Aguinaldo sei verschwunden. General Arthur marityer,, iu Frankreich sehnlichst gewünscht und das Handels- nach Norden, um die Armee der Filipinos aufzusin^, Abkommen zwischen Italien und Frankreich mit Befriedigung Das stimmt zu der Meldung englischer Blätter, daß 8quj,‘ aufqenommen habe. naldo seine neue Residenz" in irgend em anderes T°n Rom, 5. April. Die feierliche Eröffnung des verlegt habe, und dies noch so oft wiederholen werde, als Preß-Kongresses fand heute vormittag im Kapitol es ihm notwendig erscheine. Im Uebrigen weiche et eintu statt. Es waren ungefähr 800 Personen versammelt. Unter offenen Kampfe aus und verlasse sich auf das Klima. den Klängen des Königsmarsches und den Ovationen der Amerikaner könnten ihm folgen, wen« sie wollten, »bti Teilnehmer betrat die Königin und das Kronprinzenpaar schon jetzt liegen über 2000 Amerikaner an Deric^iebenn das Podium. Der Bürgermeister, Fürst Ruspoli, nahm Krankheiten in den Hospitälern zu Manila, und ihre Zahl zuerst das Wort und hielt eine Ansprache auf die Presse vermehre sich reißend. Unter diesen Umstanden ist es QU(J- und deren Freiheit. Präsident Singer erwiderte hierauf kaum als ein großer Erfolg zu betrachten, wenn, wie mit einem Hoch auf die Stadt Rom. Sodann hielt das aus Manila meldet, General Arthur in Malolos den Köniqspaar Cercle ab. Gegen 11 Vs Uhr war der Er- der philippinischen Regierung aufgefunden haben soll, öffnungsakt zu Ende. Auf dem Preß-Kongreß ist das Rew-York, 5. April. Die Verwaltung, welche deutsche Element mit großer Majorität vertreten. Der Vereinigten Staaten in Kuba eingerichtet haben. Zahl nach folgen dann die Italiener und die Franzosen, völlig auf militärischer Grundlage. Die ganze IM ln Paris, 5. April. Heute hat der „Figaro" die Ver- sieben Bezirke eingeteilt, deren jeder einem General öffentlichung der Zeugenaussagen des Generals Roget steht. Der bekannteste ton i^en, General fcee, bt^- mit dem Bericht über dessen Vernehmung vor der Kriminal- die Provinz Havanna. Die Besatzung betragt augenbbilit Jammer am 23. und 24. November abgeschlossen. Roget rund 35 000 Mann, von denen Stadt und Provinz Havmc sagt, das Bordereau könne nur von einem Offizier des allein 17 000, Santiago 7500 Mann beansprucht, -r Generalstabes herrühren, der praktischer Artillerie-Offizier welche Weise die Steuern im Betrage von etnm 4 »Dnri war; von Henry dürfte es nicht herrühren. Während der Dollars jährlich erhoben werden sollen, darüber ist mm Herstellung des neuen Geschützes in Bourges hätten nur sich noch nicht einig; einige befürworten die alte spanis^ die Offiziere, die sich dort befanden, Kenntnis von dem I Einrichtung. Diese bestand darin, daß die Ban! dm Geheimnis haben können. Er (Roget) sei davon überzeugt, Havanna die Steuern durch eigene Steuererheber echt, daß Dreyfus, der in Bezug auf die Neuerungen sehr wiß- wofür sie einen Zuschlag von fünf vom Hundert als t begierig war, sich Kenntnis von denselben verschafft habe. Hebungsgebühren erhielt. Andere wollen auch dem Milm Dreyfus fei auch der einzige praktische Artillerie-Offizier die Steuererhebung anvertrauen und hiermit einen höhrr gewesen, der sich in Bourges aufgehalten habe. Offizier des Zahlmeisterkorps beauftragen, dem die nötige M.P.C. England. Auf Verfügung der Admiralität I Kräfte zugeteilt werden sollen. — Der Ausschuß der fuk sollen jetzt alle Torpedojäger außen schwarz an- nischen Aufständischen-Armee hat sich soeben durch Mch: gestrichen werden, während das Deck mit allen darauf heitsbeschluß aufgelöst, die Armee entlassen und die Wchn befindlichen Gegenständen einen grauen Anstrich erhält, den Amerikanern ausgeliefert. Sodann rourbe Don jmr Versuche haben ergeben, daß Torpedojäger mit dieser Farbe Seite der Gemeinderat von Havanna als endgiltige Regina nachts selbst mit Hilfe des Scheinwerfers nicht zu erkennen der Kubaner aufgestellt._____ sind und auch bei Tage ungesehen ziemlich nahe an ein I . ... . . „ A ' Schiff herankommen können. Lokales uns MovmMes. — Von Zeit zu Zeit macht sich die nervöse 6 Spannung zwischen Schweden und Norwegen & ' . immer wieder Luft. Oft haben die letzteren schwedische ** NuS bem EcrwaltungSbienft ®urd? ®ntfdjhe&unß(^ Gespenster gesehen, oder jedenfalls sich mit lebhafter Ein- herzoglichen Ministeriums des Innern vom 30 Marz d..). bildunaskraft allerlei drohende Möglichkeiten vorgestellt, ist der Großh. Regierungsassessor Dr. Nerbhart w Aber auch die Schweden bleiben umgekehrt kaum zurück in 5. April l. Js. an bis auf werteres aushilfsweise r- Schilderungen angeblicher norwegischer Rüstungen. Kürzlich Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eures Krelsamtmam« haben mehrere Stockholmer Blätter allerlei Aufsehen er- bei dem Großherzoglichen Kreisamt Budrngen beauftrag weckende Mitteilungen gebracht über norwegische Verteidi- worden. gungs Maßnahmen, Heeres-Verbesserungen und überhaupt Die Trauerferer für ben verstorbenen Herrn Pu Kriegsrüstungen, bie während der letzten Jahre insgeheim I vinzialrabbiner Dr. Levr findet am Sam ag vor vorgenommen worden seien. Besonders die Befestigung der I mittag 91/8 Uhr in der Synagoge an ci Glorrrnrerrlinie (an der Grenze) sei in der Ueberzeugung von anlage statt. der Gutheißung seitens des StorthingS fast vollendet. Die ** An den 10 hessischen 8,mn°fien Dudins, Regierung in Christiania habe mit der Stvrthingsmehrheit Darmstadt lLudwtg-Georgs.Gqmnasium und Neues oder mindestens mit deren radikalen Führern -ineArt Ver- nasinms, Fri-db-rg, Gießen, L°nbach, Mainz, Oste« schwöruna gebildet für jene Rüstungen einen Teil der Gelder und Worms) haben IM Lau e und am Schluffe des Scht zu verwenden, die amtlich"unter dem Pormande von Eisen- jahres 1898/99 234 Abiturienten ta ««f 'fri ungk bahnziuecken aufqenommen seien. Bon norwegischer Seite standen. Von diesen^widmen sich dem Studium dr^ bestreitet man diese Behauptungen nun nachdrücklich mit dem logie (eBangel.) 17, (kathol.) 6, (tmel.) 1, g Wj Hinzusügen, di- schwedischen Räubergeschichten von geheimen klassischen Philologie 8, neueren W°I°S Rüstungen Norwegens verfolgten nur die Absicht, den Stock- Gcruiamstik 3, Mathematik 6L holmcr Reichstag williger zu kräftigen Ausgaben für Heer Wissenschaft 6, Kameralnnsienschast 1, Rechtswisscnsch st und Zolle?u stimme - Das mag zum Teil ja richtig sein. Heilkunde 45 Architektur Wie wenig aber alles zwischen den beiden „Brüderreichen" Maschin-nbau 8Eh-mi- 12 eiettrote^n 5 5- Skanbiuaviens in Ordnung ist, beweist bie aus Stockholm dem Militär 12, ^Postfach 2, der Malerei 1, berflt kommende Nachricht, daß die Regierung in Christiania, die Mannschaft 6, verschiedenen anderen Berufen . unter der Hand aus Stockholm gestellte Anfrage, ob schwe- " Pt-iSausschr-ib-n. Be, der von d r Grohh z°M dische OMere den bevorstehenden norwegischen Herbst- Zentralstelle für die Gewerbe veranlaßten 1 fü manamu beiwohnen konnten, mit einem bestimmten Nem be- zur entsprech!«- an UllrSburg, 5. April. Vielfach hegt man in Rußland der Entwürfe völlig den Programmbedlngungeli, di- B°sürch.un"g, daß das gewaltige Unternehmen der Si- dessen «n anbem °lkursus für Obstwelnproduzeuten Bt arbeiten konnte, so würde sie schon jetzt Einnahmen und nicht versäumen, nochmals daraus aufmerksam I Ausgaben decken, aber si- muß sehr teuer wirtschaften. All- daß am nächsten Montag dem 10. a.ui jn die Gehälter des Beamtenpersonals sind um 50 big 70 v. H. Obstbauschule in Friedberg ein Sp' i . .t;are hoher als an den Bahnen des europäischen Rußlands, da Obstw-inpr°duzenten beginnt, welcher du S sonst schwerlich die genügende Anzahl von Personen Obstwein-Produktion, insbesondere auch> die n, möbennNen Dienst in den Stevven Sibiriens finden | krankhellen, welche IN diesem Jahre eine sehr g k spielen, eingehend behandelt. Zur Erläuterung träge, welche täglich von 10—12 Uhr abgehoben finden nachmittags Demonstrationen und Uebungen i welche sich aus neuere Apparat- in der Obstweinbehandlung, Gärung rc. erstrecken. ® Kursus bauert eine Woche. Das Honorar betragt i *• Herr Hubert Dietzsch, der erste Held und Wv unseres Stadttheaters in der letzten Saison, ist. na bit biviöenbebet öoiiitt bei der I flvMen Jahre L Mainz, I Leriarnrnlnr I Sornitz statt, i die Lchrilte, to b:e Regierung, k Weinsteuer geth allgemein die A ' zu hoffen sei, d> • runzen die Ges, : als ziemlich sich : das Gesetz eine Mainz. Staatsanmaltsc beim in dem! Wcinhändlers gelegt. Da^ Gestern bestanl Hund als „Na Lersand t 1 l'n ganj bedeut . 4 ÄUS 911 ’ haben bie l 'JOdien iveger ' öftern fäm ^nbvirtslha' ^.Damsiadt c ff** in rini einer Ensches ^-'"llnngstvst ^anöe' die tä9v ^d. Obstes e ftnsrat über xllungskörbche L'"ndtkistche„ ^."gsobftes leine I Äi S-der ( vom ES fterben en: Zusammen gtWtsn Preise. 2 1 1 2 1 1 (1) 1 1 (1) 1 Aus der Zeit für die Zett. Ntzr 25 Jahren, am 7. April 1874, starb zu München evM tter größten Maler von großartigem Schönheitssinn, hiü.fm Lebendigkeit und Energie des Vortrags, Wilhelm tiJi r^Ubach. Charakteristisch ist eine Reihe seiner be. rüchileften Schöpfungen („Zerstörung von Jerusalem", „^M-nschlacht" rc.) in welchen er, häufig allegorisch-sym- LctGeer Ausdrucksmittel fich bedienend, über die Grenzen N n m. Die in Klemmern gesetzten Ziffern geben en, wie viele d„ Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. eiiMMiz bedeutender sein. \ Aus Nheinhessen, 5 April. Im Kreise Oppen - h.iiiL Haben die in einem Verbände vereinigten Maurer- g,jtitll.en wegen verweigerter Lohnerhöhung am Dienstag ,MtzOstern sämtlich die Arbeit niedergelegt. ^amdwirtschaftliche Ausstellung, Frankfurt a. M. Wie ai vü Darmstadt gemeldet wird, hat der hessische Landwirt- sö fiUrat in einem Ausschreiben die Landwirte aufgefordert, si ich on einer gemeinsamen Beschickung einer Gruppe ..'Koches Obst- und Gemüse 1899er Ernte" auf d'!u:Frankfurter Ausstellung zu beteiligen. Die gesamten Alu.-!!Lllungskoften, die Aufstellung der Ausstellungsgegen- st liö)i, die tägliche Auswechselung des verderbenden Gemüses u.i'.l! Obstes gegen frisches rc. werden von dem Landwirt- sc jsnSlrat übernommen; ferner stellt er die nötigen Aus- st ii^ilgskörbchen und Teller und liefert den Ausstellern VKindtkistchen und Körbchen zur Einsendung des Aus- stIirlLi«sSobstes und Gemüses, sowie das Erneuerungsmaterial diii|jtüne Kosten, so daß dem Einzelaussteller außer der unmzrtltlichen Lieferung des Ausstellungsmaterials keine KUsejii: erwachsen. Die Ausstellung soll sich nur erstrecken aui'jSinschen, Erdbeeren, Spargel, Kopfsalat und Pflück- . Jeder Einzelaussteller hat Anrecht auf die aus- MMtilft n, den 6. Aprü i. Durch EntsM Innern üom 30. i ssor Dr. Rech weiteres auW angen eines te: isamt Büdingc n verstorben >et am Zynag' • Söi/M, ^airj, nb am Schluss n die ch dm Wnn !'- (israel.s 1, Philologie^ N- Natuwissenschoii • mst 1, M*v: Jngmiernivihtt'- ekttotechmlö.Wi' 2, der Mm U' deren Bernsen 6. der von : Erwachsene: im yÄ U N, »uhas 'Elkann Nt* ieltQ^en, M. ^nden habri "waltnnq einÄt '.Die ganze' ber einem General ?“n9 beträgt :abtunbM' ™Qnn beanlpr. Q9e von etwa l 11 sollen, batik ^Worten die ab ir'n- daß die i •gene Eteuerch iünf vom Hunik- ' wollen auch V. und hiermit t: uustragen, bem: - Der Ausschuß l sich soeben L- : entlassen und: Sodann wurde na als endgiltige Verkehr, Gand uad Dotkswirtschast. tetwfcw:*. 5 April Fruchtmarkt. Sather X. 13,95, roeiBcr Weizen X OO.OO, Korn X 10.78, Gerste X 000, Hafer X 7.60 Neueste Meldungen. Depeschen deS Bureau .^etolb*. Berlin, 6. April. Die vier süddeutschen Kriegervereine der Bayern, Württemberger, Badenser und Hesien hielte« zur Stärkung des kameradschaftlichen Bewußtseins gefierm einen stark besuchten Bierabend ab. Anwesend war als Ehrengast der badische Gesandte von Jagemann. An die Landesverweser der vier Staaten wurden Huldigungs- Telegramme gesandt. Berlin, 6. April. Der Vossischen Zeitung zufolge sind in neuester Zeit Kommandierungen von Osfizieren des Landheeres zur Marine eingeführt worden. Berlin, 6. April. Nach einem Londoner Telegramm be« Berliner Tageblattes soll dem Gouverneur von Schantung anstatt der ihm in Deutschland versprochenen Entlassung ein höherer Posten verliehen werden. Berlin 6 April. Wie der Vorwärts aus HclsingsorS meldet, wurden daselbst die beiden größten Zeitungen die eine auf zwei, die andere auf einen Monat verboten. Berlm 6. April. Gestern wurden hier wiederum zwölf Bahnsteigschaffner und Fahrkarten-Derküufer sowie drei Frauen wegen Amts-Unterschlagungen, Hehlerei und Beihilfe zur Hehlerei zu einem Monat bis zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. . Dresden, 6. April. Der sächsische sozialistische Parteitag beschloß gestern, daß die Partei sich an den Landt a gs- ! wählen beteiligen soll. . r Wien, 6. April. Hier hat sich em Militär- Sch u l - Verein gebildet. Derselbe bezweckt, in allen größeren I Garnisonorten, wo sich Schulen mit deutscher Unterrichtssprache nicht befinden, Lehranstalten für Militarkinder und zwar Gymnasien, Mittelschulen und Volksschulen mit ausschließlich deutscher Unterrichtssprache zu errichten. Lemberg, 6. April. In mehreren Ortschaften Ost- galiziens ist der Flecktyphus aufgetreten. weshalb.m denselben die Abhaltung der Jahrmärkte und die Rekruten- Aushcbung sistiert werden mußte. Nachod, 6. April. Streikende Weber hetzten gestern nach 6 Uhr abends die Arbeiterschaft gegen die Fabrik und das Wohnhaus des Fabrikanten Pick, schlugen I sodann an jüdischen Häusern die Fenster ein und plünderten I einzelne jüdische Geschäfte. Mailand, 6. April. Der „Piccolo" laßt sich aus Genf melden, ein früheres Mitglied des Kabinetts Brifson, welches I sich vorübergehend in Genf aufhielt, hätte erklärt, es ver- I stehe nicht, wie es möglich sei, daß, nachdem zahlreiche Be- I weise für die Unschuld Dreyfus vorhanden seien, die jetzige I Regierung noch zögern könne, den früheren Irrtum wieder I gut zu machen. Paris, 6. April. Der „Figaro" veröffentlicht heute I bas Verhör des Untersuchungsrichters Bertulus, welcher seinerzeit eine Haussuchung bei Esterhazy vorgenommen hak. Bertulus besprach die Beziehungen Esterhazys zu dem Obersten Henry, und machte Aussagen über einen Brief, den er bei Esterhazy vorgefunden, und der von Madame Pays herrührte. Derselbe war so wichtig, daß Oberst Henry Bertulus eingestand, daß die Urheber der falschen Telegramme an Prcquart, welche mit Blanche und Speranza unterzeichnet waren, Esterhazy und Dupaty de Elam waren. Paris, 6. April. Aus Esterhazys Aussagen vor der Kriminalkammer teilt die „Libertv" mit, Esterhazy habe gesagt, daß er, um das Vertrauen Schwartzkoppens zu gewinnen, diesem Personen des Kriegsministeriums als seine I intimen Verbündeten namhaft gemacht habe. Sandherr, der seither verstorbene Bureauchef, kannte und billigte I diese List. Paris, 6. April. In einem Briefe an den Präsidenten des Kassationshofes fordert Josef Reinach, eine Untersuchung einzuleiten und fest zu stellen, aus welchem Grunde Oberst Henry der Libre Parole die Verhaftung des Kapitäns Dreyfus mitteilte, obgleich der damalige Kriegsminister strengstes Amtsgeheimnis anbefohlen hatte. Paris, 6. April. Eine Untersuchung gegen die Gesellschaft der royalistischen Jugend ist eingeleitet worden, I nachdem gestern abend eine Haussuchung in den Bureaus der Gesellschaft stattgefunden hat. Der Herzog von Orleans wird demnächst nach Konstantinopel abreisen und sich von I dort nach Smyrna begeben. . London, 6. April. Nach hier vorliegenden Meldungen ’ herrscht im Hinterlande von Kamerun eine ernste Auf- ■ I regung. Die französische Besatzung von Kunde erregt böses Blut bei den Eingeborenen. Die Häuptlinge, welche den Unterschied zwischen Franzosen und Deutschen kennen, zeigen starke Feindseligkeiten gegen die Deutschen. a Mainz, 5 April. Vom ersten dieses Monats an ir t.uf denjenigen Strecken der preußisch-hessischen Staats- eTmtib^ncn, auf denen nur eine geringe Anzahl Persouen- u , rkehren, den Aerzten, Tierärzten und Hebammen bei Vidbsmg ihres Berufes versuchsweise gestattet, Güter- , ißgt gegen Lösung von Personenzugfahrkarten 3. Klaffe -■ n bemühen. Diese Neuerung ist sür viele ländliche , Spirit von großer Annehmlichkeit. — Am zweiten Oster- f-^Mue tagte hier eine sozialdemokratische Kon- f «:en z des Landtagswahlkreises Mainz-Land. Es waren si'^.i Orte durch 29 Delegierte vertreten. Als Kan- bülii ijir den Wahlkreis wurde Spenl ein -Mainz auf- ,,3ii-nt — Die heute abend stattgehabte Generalversamm- hum tat Mainzer Volksbank (eingetr. Genossenschaft) bWch gemäß dem Vorschlag des AufsichtsE aus dem uaiiäbi igeu Reingewinn eine Dividende von 6 Prozent auf d j.< w'idendeberechtigten Stammanteile zu bezahlen. Der Ulnthk bei der Mainzer Volksbank bezifferte sich tm ver- f( □ijeiicm Jahre auf Mk. 59,317,646. A Mainz, 5. April. Heute nachmittag fand hier eine 2.Ö trftmmlung des Ausschusses des Weinsteuer-Landes- Vitonitte statt. In derselben wurde Bericht erstattet über durchritte, welche bis jetzt in Petitionen und Eingaben an Negierung, Kammern und Abgeordneten gegen die Änitruer gethan worden sind. In der Versammlung trat aldlccmt in die Ansicht zutage, daß wohl nicht mehr darauf u; Wen sei, daß die Regierung nach ihren neuesten Aeutze- THLiqtn die Gesetzesvorlage zurückziehen werde, wogegen es a « ziemlich sicher anzusehen, daß in den beiden Kammern d^i-Nr-setz eine Ablehnung erfahre. a Mainz, 5. April. Auf Veranlassung der hiesigen Ssil:i:s»anwaltschast wurde letzter Tage in Gau-Alges- buein in dem Keller eines erst vor kurzem dorthin gesiedelten BSÄchÄndlers eine größere Partie Wein unter Siegel g 'eleg't. Das Getränk soll nur aus Rosinen und Wem- tvaiim bestanden haben, aber nichtsdestoweniger von dritter HM cals „Naturwein" zum Verkauf gebracht worden fein. D'sa Versand der betreffenden Firma in solchen Wemen soll ■I* Wetterbericht. Den Norden Europas bedeckt eine I ,u Mchnte Depression mit einem Zentrum von weniger al»$ ::;4 Mm. Tiefe. Daffelbe liegt an ber toettfufte I SkUlimaviens. Im weiten Umkreise um^dasselbe herum beeile« lebhafte bis stürmische Wmde. An ber Westküste d^j tortinents lagert ber Kern eines barometrischen Maxi- MU17U, und an der unteren Donau herrscht gleichfalls hoh r Bcircuiterstand. Im Mittelmeergebiet ist eineflache De- hMn zu erkennen, die jedoch gegen Sudosten abzieh. DüH fetter war am Morgen im Süden meist trüb mit Wnböen. Voraussichtliche Witterung: Wolkiges, | älStäfe unruhiges Wetter mit stellenweisen Niederschlagen. Offenbach, 4. April. In größter Bestürzung n, r-de sich am Samstag auf der Polizeiwache eine Frau, bin- an bem genannten Tage auf der Reise von Wurzbnrg uudb-ranffurt begriffen war und den Verlust einer Reise- Icßiäicl mit 26,700 Mk. Barinhalt erlitten hatte. Sie gab am, ba$ eine Dame, die in Offenbach den Zug verlaffen baM die Schachtel mitgenommen und dafür eine ganz ahriidi auSschende Schachtel habe stehen lassen. Man •j'teitflit foifort Nachforschungen an, die indessen darum einiger- nrin erschwert wurden, weil die Frau, die der Schreck au laßt Fassung gebracht hatte, aus einer Ohnmacht in biitc ankere fiel. Dabei ergab sich zedoch die Wahrheit der jciwdiben Angaben, denn auf dem Bahnhofe fand man die oc/iiJiißK Schachtel zur großen Freude der Verlusttragerm ooiT. Die Dame, die hier den Zug verlassen, hatte m der (5~ij (eme der beiden nebeneinander int Gepäcknetz liegenden ;tm:l zulällig ganz gleich aussehenden Schachteln in der iJ2?tinung mitgenommen, daß es die ihrige sei; daheim aber H-Lullc sie den Irrtum bemerkt und war sofort wieder nach d».» V-ahnhof geeilt in der Voraussetzung, daß sich die SMitftträgcrin hier zuerst erkundigen würde. Der wert- öirj'lt Malt des Gepäckstückes fand sich natürlich unver- l.LebeliSjahr: 2.—15. Jahr 1 — — — — 1 2 — — 1 — — 1 (1) - 1 — — 1 CD - HM-DipM rbioereini * ■ootamubeW ungsntobuä*»; , entwürfe er «. I. W m i°WE SBereinte Rraft» " SäMtbche SSSj- 10. b.» ei« S""' p ■ ?«» Ä -rstz rationen »’L- «9 ^beV^S ‘Wate Mteraiur, Wissenschaft und Kunst. — Katechismus der Areimaurerei von Dr. Will-m ©mitt. Qroeite, verbesserie Äuflage. In Origm-Uein«-nbaM> 2 Mk. Verlag von I. Weber in Leipzig. Dieser KalechiSmuS ist in etfltr Linie für daS nichtmaurerische Publikum bestimmt, will aber auch dem Bruder Freimaurer ein Lrlbfadrn für sein maurertichrs Wtffen leiu. Das Buch enthält allerdings nur das, was aus Freimaurerkreisen heraus auch für d«S nichtmaurerische Publikum veröffentlicht werben darf. Dies wird aber vollauf genügen, bem letzteren einen richtigen Einblick in bte Geschichte, bie äußere Organisation und die Zwecke beS Freimaurerbundes zu gewähren. Man wirb daraus die Emstcht gewinnen, daß der vteliach geschmähte, geringgeschätzte und verdächtigte Freimaurerbund ein ErztehungSsaktor sur die Menschheit von hoher und berechtigter Bedeutung ist. Der Verfaffer, Meister vom Stuhl der Loge Apollo zu Leipzig, will dazu beitragen, die bisi letzt vielfach irregefübrte öffentliche Meinung über diesen der Versöhnung und dem Frieden unter den Menschen dienenden Bruderbund gründlich aufzuklären.______________ Gottndmck m der Syaagoge. Samstag den 8. April 1899. Borabend 6« Uhr, morgens 8" Uhr, morgens 9»°'Uhr r Trauerfeier für den verstorbenen Provrnzial-Rabbiner Herrn Dr. Levi, nachmittags 4 Uhr, Sabbathausgang 7“ Uhr. Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießm. 13. Woche. Vom 26. März bis 1. April 1899. sEinwobnerzahl: angenommen zu 24100 (incl. 1600 Mann Militär) SterblichkeitSziffer: 21,22, nach Abzug der Ortsfremden 16,88 V». Kinder eigentlicher Historienmalerei weit hinausgeht. Hochgeschätzt 1 sind ferner seine Zeichnungen zu Reinicke Fuchs und seine I Illustrationen zu Göthes, Schillers und tshakespeare. I Dichtungen. Die Ausschmückung des Treppenhauses im I Berliner Museum ist die Hauptleistung seines Lebens. Kaul- I bach wurde am 15. Oktober 1805 zu Arolsen geboren. I Umversttäts Nachrichten. — Heidelberg. Wie mau der .Fr«. Ztg." mitteilt, hat I Profeffor Anton Stanislaus JuraSz, s"t 27 Jadren als La yn- I gologe an hiesiger Hochschule .hui'g, einen Rus nach Lemberg erh . — Heidelberg. H>er sand am zweiten Osteneirrtage Vie I sechste Versammlung süddeutscher Laryngologen statt. I - Heidelb?rg. Professor Arthur Kl-inschmidt wmd- zum Ausschußmitglied des im Juni 1900 in Alleffandna stEnden- den internationalen Kongresses für die Napoleonische Geschichte I ernannt. $$ g&er0. Der ordentliche Professor der Agrikultur- I chemie an der hiesigen Universität, Dr. H. NUthausen, der im I 73. Lebensjahr steht, tritt am 1. Mai in den Ruhestand. I — Halle-Wittenberg. Der bisherige außerordentliche P o I feffor in der philosophischen Fakultät der Dr. Oskar Doedner, ist zum ordentlichen Profeffor in derse»ben I Fakultät ernannt wordm. - Bonn. Jnbezug auf die praktische Ausbildung von Nähr- ungsmittel-Ehemikern ist das chemische Institut der h'-ügm Uni- versttät den staatlichen Anstalten zur technischen Untersuchung von Nahrung-- und Genußmitteln gleichgestellt worden. Die Betresten. den können also hier ihr Studium abso'.oieren.Z M r — Bonn. Geheimrat o. Rottenburg, Kurator der hiesigen I Universität hat mit mehrmonatlichem Urlaub eine Reise nach I Amerika angetreten. m /cnf.nr.. I Göttingen. Privatdozcnt Pros. Richard Abegg (Physt- kalische Eb-mie) ist an die Universität Breslau berufen worden. — Greifswald. Der außerordentliche Professor für Ge- I schichte, Dr. Richard Schmitt, der nach Bonn übersiedeln wollte | um ein Lehramt an der dortigen Universität zu übernehmen, hat jetzt einen Ruf an die Berliner Unioersitäl erhalten, dem er I Der Besuch der deutschen Universitäten. Im Wintersemester 1898/99 betrug die Gesamtzahl ber Studi^e^en auf I den zwanzig deutschen Universiiatm unb der Akademie in Münster 32,597 gegen 27,784 im Wintersemester 1894/95. In de" letzten I vier Jahren hat also die Zahl der Studierenr en um 4813 ober 17,3 Prozent zugenommen. Auf die einzelnen U^v«Mäten oertttten I sich bte Studierenden folgendermaßen -Berlin 6151, Münirn 3905 Leipzig 3413, Bonn 1780, Halle 1605, Bretz au 1522 Würzburg 1343, Tübingen 1306, Göttingen 1191, H/idelberg 1142, Freiburg 1141, Marburg 1107, Straßburg 1075, Erlangen E, Greifswald 858, Ktel 858, Königsberg 778, Gießen 717, Jena 664, Münster 566 I und Rostock 449 Eine Abnahme in der Zahl der ^lud erenden hatten seit den letzten vier Jahren nur Erlangen und Wurzburg, wogegen die Zunahme an einzelnen ^Universitäten, , insbesondere einigen klein'ren, sehr erheblich war. Auf die einzelnen FakuUäten | verteilten sich die Studierenden foloendermaßen: evangelische Theo- logen 2812, katholische Theologen 1297, Juristen 9294, Mediziner 8106, Philosophen 11,088 Die beiden theologischen Fakultäten »eigen in den letzten vier Jahren eine Abnahme um /'6 Prozent bei ber evangelischen und um 8,5 Prozent be der k°ür8rl.Magstisch 290 579 541105 empfiehlt 2993 Die Direktion Georg Euler, Wallthorstraß? 33. Frankfurt a. M., den 5. April 1899. k» v « fr* N 0) S r- :Ä W O TSlhtiger Sihrrmkrgeftlle auf sofort gesucht. 2982 bei Wilh. Weigel, Löberstraße 9. Zimmergeseüen ] Ob-rl-hr«. Hahn, J 7 sucht gegen hoben Lohn 2988 Gnauth, Oberbürgermeister. Versicherung sucht gegen 2987 Gin Kellnerkehrting Kirchenplatz 6. 2)92 sofort gesucht. WWWWW Vermielnngen (ft in pfch limafii Wielgesuche WWWGWchW Ostene Stellen Kauf-Gesuche « s 4 5. 6. 7. 8. 40 000.— 189 055.59 28' 980 18 Lombard-Darlehen, dis« kontierten Wechseln, Konto - Korrent und Staats-Papieren. . . Pfandbriefzinsen . . Pfandbrief-Disagio . Verwaltungskosten Steuern und Stempel e c 5 rffr C B Ueberweisung an die Reserven ...... Ueberweisung an den Be- amten-Pensionsfonds Tantiemen u Gratifikationen Vortrag auf das Jahr 1899 . Kasse einschließlich Giroguthaben bei der Reichsbank und Frankfurter Bank . . . . Deutsche Staatspapiere....... i. Lombard-Darlehen......... i. Diskonto-Wechsel.......... . Konto-Korrent.......... . Immobilien Bankgebäude.......... 2998 (Safe Ebel. 29übl»bAl')5 rm a o 0) Q « ** 1-* e# « Schön möbliertes Zimmer von jungem Kaufmann in der Nähe des Bahnhofes gesucht. Offerten unter 8. 01171 an die Expedition dieses Blattes. ____________ 01165] Ein Mädcken von 14 bis 15 Jahren auf sogleich tagsüber gesucht. Ludwigstraße 44, part. Kräftigen Lehrjungen gegen Bezahlung sucht 01161 Heinrich Schmoll, Dachdeckermeister, Wolkengofse 13. auswärts Geborenen der Geburtsschein mitzubringen. Gießen, den 5. April 1899. Für den Schulvorstand: . Hypotheken...... I. Hypothekenzinsen: a) am 31. Dezember 1898 rückständige .... b) am 1. Januar 1899 und später fällig werdende Verschiedenes es rr -jOOl 620 Sckränkchen, sowie eine Nabmaschme verkaufen. St-instr-tz-3^ Lackierer wird gesucht. 2994 ____________H. Schaffstaedt. Gewinn-Vortrag vom Jahre 1897 ..... s insen aus: 1. Hypotheken . . . . Mk. 11 637 572 73 Der Dividenden-Koupon pro 1898 gelangt von heute ab mit Mk. 80.— = 8% zur Einlösung. Die Ausnahme btt lihchMligen Kickt Montag den IO. April d. I., vormittags von 10 bis 12 Uhr, findet in der hiesige» Volksschule, und zwar m.. Stadtknabenschule im Zimmer Nr. 3, 1. Stock, in der Stadtmädchens^ Zimmer Nr. 10, 2. Stock, die Aufnahme der Kinder statt, welche bis zum 1. Mai d. I. das sechste Lebensjahr zurückgelkgi haben. Auch können am genannten Tage auf Wunsch der Eltern oder denn Stellvertreter solche leiblich und geistig nicht unreife Kinder aufgenommn werden, welche bis zum 30. September d. I. das sechste Lebenstast vollenden. Starke Pensee- und Salat-Pflanzen. 01169 I. Lietz, Schiffen bergerweg. hohe Wroviston evtl, festen Gehalt an allen Orten tüchtige Dertreter. Offerten beliebe man unter IT. C. 659 an die Ann.-Exoed. von G. L. Daube u. Co., Frankfurt a. M., zu senden. annnnnnncxwnacoon Oswald'« Garte» Oietzeu. Benoit Ahl ers Affkiithkater und Zirkus tzkltikvollllkkslagdkn 6., nnb Freitag den«.April, täglich abrado tt Uhr: große Borstellung. Samstag den 8. April: 01167 Zwei Vorstellungen, nachmittags 4 Ubr und abends 8 Uhr. Sonntag den 9. April: Echlusi. Bei der Anmeldung der Kinder ist der Impfschein vorzulegen, unt • * 2983 01173] Kleiner Herd zu kaufen gesui- BleichftraßeH^. Mehreretöcht.Mknst-u.tzllusmljdlh. Inden sofort gute Stellung. 01176 Poppelsdorfs Bureau, Abt.: Zentral Stellenvermittelung, Bahnhofstraße 41. Aoirtags- Abschreibung auf Staatspapiere . . Reingewinn, beschlossene Verwendung: 8% Dividende .... Mk. btigtl(iL Gute Kost und Logt» erhalten junge Leute billig. 2363 G. Kraft, Metzger und Wirt, Wetzsteinstraße 42. Paria Der Zweite Oroßh. Fl'nanM betrag von 5/4 rrungs- und Ergo Hur Lerinehrun^ genannten -mq des Sahnho Äahnhofs Gi Msheim und 8 11600,000 Ml. tor Mrs aus der An itzlieiden sollen 9' : tncb§m\Uth 2,1( In > des Gesetzen^ die für die Air gäbe des innei erforderlichen Eigentum zu । dienen, in Eig' Regel sind nu handensein bet durch Zuchtvet tungen ober fr M geforgt i iud)t hinfifylid) Oorausgefeßt, da Art. 2 bezeichnet Wuntz der Du niiwäM Deln lleder die $cac und insvlzedesi zur Haltung i werden soll, h Art. 2 können Euverbung ur Faseltiere ver« Das Mil Kammer das Teils von H gehörigen, in Flur XX. N den Cuabrat Verwaltung]; Ein Ant oit Uebcrnahn Kreis-Vauinsp Eine brir, N> ßenoffen ®Nterw [ Redaction: L. Burktzertzt. t)ru«< mrt *ert«< tzer vrühl'schen UniversitätS-Buch- und Steindruckerei (Pictsch Erben) in Gießen. 01168] Gewandtes Laufmädchen oder Frau gesucht. LudWigSPlatz S, II. 2997] Für mein Schuh- und Ma- nufakturwarenqesckäft suche eine tüchtige Verkäuferin. H. 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Ein gutgehendes Kohlengefchäft mit großen Lagerräumen ist zu vermieten. Reflektanten belieben ihre Adresse unter X 3001 in der Exped. d. Bl. abzugeben. v4€ 4 273 449 36 11 834 477 32 45 553 82 12 153 480 50 JC 4 n I 281 484 158 65 1. Aktienkapital........... 2. Reservefonds: a) gesetzlicher .... Mk. 4688561.88 b) außerordentlicher. . „ 250 000.— c) Disagio-Reserve . . „ 1 143 50702 15 000 000- | 2 589 081 51 d) Immobilien-Reserve „ 556,00 '.98 3. Pfandbriefe: 6 638 069 «| 1 222 251 1 622 375 75 a) 4% ©erie XIV . . Mk. 74 735 200.— b) 31/2 % Serie XII 1 088 358 1 967 164 25 24 unb XIII ..... 164851 100.— c) 3*/2 0 o Serie XV (unkündbar vor 1906) , 24 825 400.— 4. Verloste Pfandbriefe........ 5. Pfandbriefzinsen Unerhobene Zinskoupons und Zinsquote pro 1898 aus Pfandbriefen mit Koupons per 1. April 1899 ........... 6. Dividende für 1898 ......... 7. Tantiemen und Gratifikationen..... 8 Beamten-Pensionsfonds....... 9. Gewinn-Vortrag auf das Jahr 1899 . . 306 151 300 000 65 2 6 4 411 700 — 37 785 71 2 525726181 1 20000U- 189 035 59 295223,47 281980 18