Dienstag den 7. März Drittes Blatt 18»9 Slr. 56 Aints- und Anzeigeblutt füv den Tkveis Gietzen «dit.Sctien 473J51 Ul- 222-80 Alle Anzeigen-BermittlungSstellen be8 In- und Ausländer nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. 153.40 30.20 14310 1OL-; 105.10 100.11 100.11 20 81 100.41 ärz 1899. CilberM ol iftn nählungsanzeiger; en, Trauerbriefe, eitungen et«, uhrung die m), SchMassel WH# shen irf Mten dto- ViedaMon, Expedition und 2)ni.n jetzigen Dampfbahnen, und besteht darin, daß man in .lkiuM Zwischenräumen einzelne Wagen ablassen wird. Es v*ttboen daher voraussichtlich auf den elektrischen Zukunfts- i’i/liljmen, welche man früher oder später eben doch zwischen f^n größten Städten anlegen wird, statt der in stunden- jjlangitn Zwischenräumen abgelassenen langen Züge jede jiöWitrlltl oder halbe Stunde einzelne Wagen verkehren, mit jjSiAlltzen die lleberwinduug von Strecken wie Berlin—Wien« Wirkungskreise mit gleichem Vertrauen begegnet werden, damit er mit derselben Freude und Hingebung seines ungleich schwierigeren Amtes warten kann. Grebenhain, 4. März. Am 26. v. Mts. hielt Herr Oberförster Weber hier einen Vortrag über den Anbau der Fichte. Demselben wohnten viele Personen aus den benachbarten Orten Bermuthshain, Hartmannshain, Herchen- Hain, Crainfeld usw. bei. Redner schilderte zuerst die Größe und Lage des ganzen Vogelsberges, und behandelte darnach die drei Fragen: 1. Sollen wir pflanzen und warum sollen wir pflanzen. 2. Wo sollen wir pflanzen. 3. Wie sollen wir pflanzen. Gerade im höheren Vogelsberg ist es nötig, aufzuforsten im Hinblick auf die vielen wilden Hutweiden und Oedungen. Vor allem empfahl Redner das anpflanzen der Fichte, welche in einem Alter von 60 bis 70 Jahren haubar ist. Unsere Höhenzüge müssen mit Wald belegt werden zum Schutz der Thäler mit ihren Wiesen und Acker- land, denn wenn man unbewaldete Höhen wie z. B. den weißen Stein bei Hartmannshain betrachtet, wird man sehen, daß auch die umliegenden Aecker und Wiesen geringwertiger sind. Herr Oberförster Weber sprach dann im allgemeinen über die Preissteigerung des Fichtenholzes. Früher habe man von Celluloseholz nichts gewußt. Vor etwa 15 Jahren sei das erste Celluloseholz aus hiesiger Oberförsterei an einen auswärtigen Händler verkauft worden, und zwar der Raummeter für 1 Mk. 50 Pfg. Damals habe der Händler das Holz für diesen Preis „nachgeworfen" bekommen, wie man zu sagen pflegt. Etwa 5 Jahre später habe der Raummeter schon 3 bis 4 Mk. gekostet, und in weiteren 5 bis 6 Jahren seien schon 6 bis 7 Mk. bezahlt worden, und immer noch wurden saubere Bestände verkauft, sodaß sich unsere Wälder allmählich lichteten. Zur Zeit wird das fiskalische Holz mit 9 Mk. pro Raummeter bezahlt. Im oberen Vogelsberg sind nach der Statistik noch etwa 5000 Hektaren geringe Hutweiden und Oedungen vorhanden, welche aufgeforstet werden müssen. Zum Schlüsse seines interessanten Vortrags sagte Redner, er hoffe, daß seine Ausführungen auf dankbaren Boden gefallen seien, und werde im Frühjahr dieses Jahres gerne bei Beginn der Aufforstung im Oberwald jedem Interessenten das Anpflanzen zeigen. 38.08 2505 1245 26.90 1415 24.50 2J.10 jMJ, — Zu dem Verhalten des deutschen Konsuls in Prag wird der „T. R." mit bezug auf die Erklärungen des Staatssekretärs v. Bülow aus Prag geschrieben, daß der Konsul tschechische Veranstaltungen schon einigemale besuchte, es aber im September v. I. ablehnte, an der von den Deutschnationalen Prags veranstalteten großartigen Bismarck-Trauerfeier teilzunehmen, obwohl er auch zu dieser Veranstaltung zuin Gedenken des größten deutschen Mannes persönlich geladen war. Das hat damals in den deutschnationalen Kreisen Prags ebenfalls unangenehm berührt. Lokales und Promnstekes. St Heuchelheim, 5. März. Zu Ehren des von hier nach Mainz berufenen Pfarrverwalters Herrn Schäf er fand letzten Dienstagabend — 28. Febr. — in der Wirtschaft zur „Heuchelheimer Mühle" eine kleine Abschiedsfeier statt, zu welcher eine größere Anzahl hiesiger Einwohner erschienen war. In kurzer Ansprache feierte Herr Lehrer Schneider den Scheidenden als einen Mann, der sich trotz seines nur kurzen Wirkens in unserer Gemeinde durch sein dienstliches wie außerdienstliches Verhalten die Liebe, Anerkennung und Hochachtung wohl der meisten Gemeindemitglieder in hohem Maße zu erwerben wußte, so daß man es mit Freuden begrüßen würde, wenn Herr Schäfer in späteren Jahren als Seelsorger wieder hierher zurückversetzt werden sollte. Für die anerkennenden Worte des Herrn Lehrers Schneider sowie auch für das Vertrauen, das man ihm in seinem schweren Beruf allseitig entgegengebracht habe, bestens dankend, erklärte Herr Schäfer, dem Orte, wo er zum ersten- male von heiliger Stätte Gottes Wort verkünden durfte, stets ein freundliches Andenken bewahren zu wollen. Möge Herrn Pfarrverwalter Schäfer auch in seinem neuen statt in 14 Stunden in nur 6 Stunden und Berlin—Köln statt in 10 Stunden in 5 Stunden möglich sein wird. Ebenso wichtig wie die Beschleunigung des Fernverkehrs ist die Umwälzung, welche sich gegenwärtig unter unseren Augen im inneren Verkehr der Großstädte vollzieht. Tramways sind heute bereits in fast allen Städten über 50,000 Einwohnern und oft auch in viel kleineren vorhanden, und erfüllen nur ein thatsächliches Bedürfniß. Schlimm aber sieht es mit der auf denselben erzielten Geschwindigkeit aus, welche bei Pferdebetrieb 10 Kilometer in der Stunde keinesfalls übersteigt. Aus diesem Grunde macht die Umwandlung derselben in elektrische Straßenbahnen trotz des großen damit verbundenen Kostenaufwandes kolossale Fortschritte. Die damit erzielte Verbesserung des Verkehrs, so bedeutend sie ist, genügt aber noch keineswegs dem Bedürfnis der ganz großen Städte; denn während es hier darauf ankäme, längere Wegstrecken mit großer Geschwindigkeit zurückzulegen, verbietet sich letztere schon aus Rücksicht auf die Fußgänger und das übrige Fuhrwerk. Da heißt es daher, sich entweder wie ein Maulwurf in langen Röhren unterirdisch einzuwühlen oder die Bahnlinie auf luftigem Viadukt zu führen. Das erstere System ist in England zur allgemeinen Geltung gelangt, wo man schon in den 60er Jahren in London begann, ein weites Tunnelnetz tief unter die Oberfläche der Straßen anzulegen, das gerade jetzt bedeutend erweitert und für den elektrischen Betrieb umgestaltet wird. Die Gunst des Publikums aber hat sich von jeher den Hochbahnen zugeneigt, welche in Newyork, wo deren zahl, reiche in einer Gesamtlänge von mehr als 60 Kilometer Länge existieren, zur höchsten technischen Vervollkommnung gelangt ist, bei welcher die ästhetische Seite allerdings arg lanatrae een Anzeigen zu der nachmittags für den ftlgrnden Tag erfchemenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Gratisbeilagen: Gießener Familienblütter, Der hessische Landwirt, Mütter sür hessische Volkskunde.__________________ Adresse für Depeschen: Anzeiger chießc». Fernsprecher Nr. 51. 'n, Freei’schen d ich beim Unirenili' W verkürzt wird. Dort in New-Iork läßt man auch außer den im Dreiminutenbetrieb folgenden Zügen auf besonderen Geleisen Stadtschnellzüge laufen, welche mit 45—50 Kilometer Geschwindigkeit betrieben werden, und die langgestreckte Manhattaninsel, auf der die Königin der neuen Welt erbaut ist, in 20 Minuten von einem Ende bis zum andern durcheilen. Das Muster von Eleganz bleibt trotz ihres siebzehnjährigen Bestehens unter den Hochbahnen noch immer die Berliner Stadtbahn, der sich die Wiener Stadtbahnlinien jedoch würdig anreihen. Aehnliche Hochbahnen besitzen im ferneren Chicago, Liverpool und Elberfeld-Barmen, in welch letzteren das Langen'sche System der Schwebebahn zur Durchführung gelangt ist. Das Charakteristikum dieser Bahn ist, daß bei ihr die Wageu mittelst der über de« Dache angebrachten Räder an der hoch in der Lust mitten über dem Flußbett der Wupper erbauten, von mächtigen eisernen Bogen gestützten Laufschiene hängen. Die gefährlichsten Feinde der Hochbahnen sind die benachbarten Hausbesitzer, welche von denselben eine Entwertung ihrer Grundstücke befürchten, und so scheint denn der unterirdischen, im Tunnel geführten Bahn die Zukunft zu gehören. Es werden daher auch bedeutende Teile der in der Ausführung begriffenen Siemens'schen Hochbahn in Berlin unterirdisch geführt werden, und in Glasgow und Budapest funktionieren derartige Anlagen bereits seit mehreren Jahren auf das beste. Man legt, um jede Kollision der sich begegnenden Züge zu vermeiden, jedes Geleis in eine besondere Röhre und hat von dem elektrischen Betriebe den Vorteil, daß keine nennenswerte Lustverschlechterung eintritt, und daß man große Geschwindigkeiten erreichen kann. AezugopreiL vierteljährlich 2 Mark 20 Pf«, menatlid) 75 Pf^ mit Urmgerlohrr Bei Postbezug 9 Mark 50 Pfg. vierteljährlich 15L- 134." 40.60 139.- 141.05 106.55 121.20 Ausland. Wien, 4. März. Wie verlautet, wird der Zar im kommenden Monat dem Kaiser Franz Josef einen Besuch abstatten. Im kaiserlichen Lustschloß Lainz sollen bereits zum Empfange des Zaren Vorbereitungen getroffen werden. Paris, 4. März. Abends wurde Beaurepaires Buch: „Panama und die Republik" ausgegeben. Es ist sehr langweilig geschrieben und enthält Angriffe gegen Loubet, Ribot und alle Justizminister seit der Panama-Affaire, aber kein irgendwie neues Faktum. z London, 4. März. „Daily Chronicle" publiciert den ersten wenig sensationellen Teil der Esterhazy'schen Enthüllungen Vermischtes. * Aschaffenburg, 2. März. Das Projekt für die bei Zell zu erbauende steinerne Brücke über den Main ist, der „Aschaff. Ztg." zufolge, gegenwärtig in der Ausarbeitung begriffen. Die Brücke würde darnach fünf Steinbögen erhalten, von denen der weiteste 37 Meter breit werden wird; Deutsches Reich. Berlin, 4. März. Das Mandat des Abgeordneten Grafen Bismarck-Bohlen, des konservativen Vertreters von Greifswald ist von der Wahlprüfungs-Kommission des Reichstages beanstandet worden. Berlin, 4. März. Die sechste Kommission des Reichstages für die Abänderungs-Vorschläge zur Straf- Prozeßordnung setzte beute die Beratung über die sogen, lei Salisch, betreffend die Eidesformel, fort. Der Zeugeneid wurde in der bisherigen Formel beibehalten. Der beantragte Zusatz: „Nach bestem Wissen und Gewissen" wurde mit 10 gegen 6 Stimmen abgelehnt. Die von konservativer Seite unb dem Centrum angestrebte Aufnahme einer dem Glaubens- bekenntnis entsprechenden Bekrästigungsformel fand keine Mehrheit. Die Einführung der Strafprozeßordnungs- Rov elle soll durch kaiserliche Verordnung erfolgen, spätestens am 1. Januar 1904. Damit ist die erste Lesung beendet. Die zweite Lesung soll am 14. März beginnen. Berlin, 4. März. Die neunte Kommission des Reichstages zur Beratung des Jnvaliditäts- kersicherungsgesetzes begann ihre heutige Beratung beim § 20 in Verbindung mit § 26 bezw. mit dem vom Abgeordneten Rösicke eingebrachten Abänderungsantrage behrffenb die Festsetzung der wöchentlichen Beiträge und die kerwchnung des aufzubringenden Teiles der Renten. Zu tiner Beschlußfassung kam es heute nicht. Berlin, 4. März. DaS Abgeordnetenhaus erledigte heute das Extra-Ordinarium des Eisenbahn-Etats unb nahm dann in zweiter Lesung den Gesetzentwurf be- tresiend den Ankauf der Bernsteinwerke Stantien & Becker für 98/t Millionen an. Berlin, 4. März. Die „Germania" schreibt: Wir können der „Freisinnigen Zeitung" wiederholen, daß ein ikonipromiß nicht abgeschlossen ist und daß keine Ab- riachungen stattgefunden haben, und daß ein etwaiger Ver- piltelungs-Vorschlag des Centrums bei der bevorstehenden zweiten Beratung der Militär-Vorlage in der Budget- kommifsion des Reichstages nicht die Grundlage haben Dirb, wie sie in der „Freisinnigen Zeitung" angegeben fcoriben sind. Berlin, 4. März. Wie die „Berliner Neuest. Nachr." sören, soll der Rücktritt des Unterstaatssekretärs im ktaatsministerium, Meinecke, am 1. Mai d. I. erfolgen, tosselbe Blatt berichtet weiter, daß der Rücktritt des Präsi- knten der preußischen Seehandlung, Herrn von Burchard m 1. April erfolgt. Der Landtagsabgeordnete v. Zedlitz- üenkirch soll bestimmt zum Nachfolger ausersehen sein. Gießener Anzeiger General-Anzeiger r Feuilleton. Immer schlierter. Nne Studie über die neuesten Fortschritte im Eisenbahn- und Straßenbahn-Verkehr. Von Rudolf Curtius. (Nachdruck verboten.) (Schluß.) Bon Beobachtung optischer Signale durch den Führer mb das Fahrp^rsonal kann da natürlich keine Rede mehr fkiii, und eine Sicherung des Zuges bei drohender Gefahr ta nur durch automatisch wirkende Vorrichtungen gegeben Herben, welche, vom Streckenpersonal gehandhabt, den elek- Äifclben Strom unterbrechen. Während unsere schnellsten trMehtf täglich mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener Ickmttieov tälter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal deigelegt. au, ngsfestei w ■'•Else Ben® Polster. hn> Klober, Zölli * etc- - Sololift ke, d’Albert ‘enerteSitzpläheäK 1Uler und an der Kn _________» rträge. Uhr pünktUel utmann: $ seit J. 8. Bai Jj 4» Lia-ai M lM M entenb. Ohl DbL s»»* * SO.»*"' , Laura ' " ßsiktl-'M neft. Staub' tzüdbahn Waldbahn- Priuc hl VT»«"1* Sb*"1*. OfWAi“ BÄ ■ SlisEp Sug5Mo «rfö.10 StÄj.lö N^fbl il 11 i 111 i 1111} Wehten fite gefäll. beim fiinkauf auf die efirma weZ @iofh" und obige fichufzmarke. \eJn allen SeicKäKten xu Katen. Bei Todesfällen übernimmt die Buchdruckerei des Giessener Anzeigers, Schulstrasse 7, die schnellste Anfertigung von Trauer- briefen und Dank*agung*karten, welche auf Wonach couvertlrt geliefert werden. C. Röhr & Co. I Wirt -tau« u» >Wm Kr Brübno« UmKrtiMMSu*. ®inn»™tan «rd,« in »i-i-n «rbaenon: L. Ourtbarbt. Ar. 6-es Keich r'gtbi It >. 2548.) ( hatshalU, des Landl ^yachaltsderSci 21. Februar U (9h. 2549.) S nationalen vebemnko beigefügte Liste. Boi Lenchtigung ein Gießen, den Srobhn- Louis Dill aus ^rannuri «♦ m «... 10 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags, tM — '• " Angelegenheiten des Erstndlnv ?&lgnenftarf.™ 1 OttoSchaaf, Giessen, Seltersweg 39. Erfindungsschutz. Patentanwalt. Loni. Dill au8 Sr-n,,urt a. «. iit °m Ml.lw«» und Zubehörtheile jMStea hofore enorm billig and »ehr gut. (v$9J>lrroi)) Grosser Cstslog gratis und franco Wiedtrvtrkäujtr f »Sucht. Fahrrad-Versandhaus S. Krieger in Einbeck. LMaiher Zuchtmehmarkl. Loose.w. 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Auch die alkoholfreien Weine und Fruchtsafte I werden von diesem Gesichtspunkt aus besprochen und ihr Wert gewürdigt. I Ein kurzer Artikel über den Wert der militärischen Erztehung berichtet I über einen diesbezüglichen Vortrag Prof. Jägers und die Beachtung, I die Jägers Ausführung-n nicht bloß in Deutschland, sondern vis nach I England hinein gefunden haben. Daran schließt sich eine bunte Reche I weiterer Artikel: Ein Freund unserer Sache, Luftreinigung (und Desm I jeftion), Sommerkleidung für Briefträger, Ein Urteil über das Monats- I blatt, Wetter- und Mondkalender, Seelenlehre in Kindermund, Kupfern I der Reben, Milch und Gerüche, Schwerfällige Büchertitel. Den Schluß- blldet der Briefkasten und eine Besprechung eingelaufener Schriften. Prinz Karneval, der Fröhliche, ist es, dem die bekannte Zeitschrift ,,Bom FelS zum Meer ' (U- ion Deutsche Verlagsgesellschaft ,n Stuttgart) in ihrem zwölften Heft durch eine Reihe köstlicher, dem Faschingstreiben gewidmeter Bilder huldigt. Ganz zeitgemäß dazu er- | scheint auch Richard Marchs originell geschriebene und humorvoll illu- i fttierte Studie über die „Wiener Hausmeister und Hausmeisterinnen , dieser Spezies von Haustyrannen und Cerberussen der schönen Kaiserstadt an der Donau, welche in gleicher Machtvollkommenheit nur ihr von allere Großstädten eigen sind. Reben belletristischen Arbeiten von Gabriele Reuter, Hans Grasberger und Max Bernstein find wegen ihrer reizvollen Frische nachstehende, zum Teil reich illustrierte Artikel aus Heft 11 und 12 besonders hervorzuheben: „Weibliches Hochschulwesen in Amerika von C. Frank Dewey; „Venetianisches Volksleben" von Franz Held; Rembrandts Mann mit dem Goldhelm" von Georg Gronau, sowie der ausgezeichnet geschriebene Artikel „Porzellan", mit welchem Arnold Froman seine Plaudereien über „Unser Kunstgewerbe" fortführt. Endlich dürfte auch der durch sieben prächtige Ansichten unterstützte Artikel „Der Dom zu Freising", dieser gegenwärtig so viel genannten Bischofsstadt, lebhaftes Jntereffe beanspruchen. DOn Snst' ■riit Gießen" Jw.itut» Lbtn dem AnM SS* drigelrgt. ^Myrrholin-Seife unübertroffen zur 75aut- und Schönheitspflege, (fls beste 'Kinderseife ärztlich empfohlen. Veberall, auch in den (Apotheken, erhältlich. „HmkbelgHkidk" — nur echt, wenn birect ab mein n Fabriken bezogen — schwarz, weist und farbig, von 75 Pfg. bis Mk. 18,65 per M ter — in den modernsten Geweben, Farben und D-'st,'S. An Jedermann franco und verzollt ins Haus. Muster umgehend. G. Henneberg’s Seiden-Fabriken (k. u. k. Hoti), Zürich. ii i 50. Schuljahr. — 1 Lateinlose, höhere Handelsschule. Reifezeugnisse berechtigen ru ’ den einjährig-freiwilligen Militärdienst. 2. Handelsakademie. 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S'tott»,/, A h°i Ä tooooo1,18 “"'kn. s«d >til»9äi"»ali 2nb^ob.bM ®on bett Schätzen, welche unsere Mutter Erde der Menschheit dar- bietet, wird nur ein verhältnißmäßig sehr geringer Teil richtig verwertet, und zwar hauptsächlich aus dem Grunde, well die Kenntnis der nutzbringenden Eigenschaften dieser Schätze nicht g-nügend verbreitet ist Als Bahnbrecher auf diesem Gebiete ist seit langer Zeit d'e bel ebte große illustrierte Familienzeitschrieft „Für ^"e Welt (D msch^ Derlagshaus Bong & Co., Preis »es Vterzehntagsheftes 40 Psg ) bekannt Dieselbe veröffentlicht diesma' in dem soeben ^gegebenen Heft 17 aus sachverständiger Feder einen Aufsatz über Reue Ver. wendungsarten des Torfes", der das allgemeinste Jntereffe beansprucht. Dazu enthält das Heft noch neben ben drei K-nnenden Erzäylungen „Bezwungen", Roman von H. Abt „Zersprungene -Saiten"9 Novelle von Paul Oskar Höckerund .BeimBrand-R slovenische Dorfgeschichte von Julm, Syrutschek, Jllustrattonen erläuterter Artikel über „E.ne neue elektrische Lokomottv Aus dem Goldlande am Klondyke", „Die Verwertung der Wasser« kräste Island- für die Elektrizität", „Eine Cielfahrt m Hamburgs, „New Yorker Himmelskratzer", „Das Geheimnis der Rechen anftlmn „Waritürme der Bosporusfischer", „Eine neu entdeckte m^kten'ödt-nde Vstame" Ein eiserner Friedhof", „Em neues Geschützrohr , „DaS B smarck'-Mausoleum" und viele andere interessante MMellunaen aus allen Gebieten des Wiffens, der Jndusttie^und des HaushatteS An künstlerischer Ausschmückung bietet dieses Heft von „Für Alle Well geradezu Erstaunliches und Hochkünstlerrrsched rn Dunl- und Schwarz. druck Wir nennen zunächst „Frauen aus Dal'karlten von P. Barchel in frappanter Wiedergabe der Farben des Originals; dann -Morgentotlette in der Kaserne" von Karl Müller, „Peter der Große m Saardam von Felix Coqen, „Winternacht" von R. Weche, beglettet von einen gleichnamigen Gedicht von Heinrich Bäcker, -^"Erckamsche Fr^Lunch' Bar" von H. Burgeß, „Das neue Bahnhofsgebäude m Bonibay und eine Serie von drastischen Humorbildern, die dem herrlichen Ganzen die heitere Würze verleihen. die fein u. gut sunktion., gut. Provision zuges. Nur zahlungMhige Wirte, die ein Jnstium. als Mutter bil. kauf., bitte melden unt C.V. 903 Ian Haasenfteiu Sf Vogler, l A.'O., Frankfurt a. M. 1991 gegen. u.8arltvud)(es, u.lil aU äjlHSt pontab , Hinct. u Salf. Jy H entfd)irbrn vorjujitbtn, durch vielt Dank- u An> ttkennungrschr. bewies. Erfolg garantirtl & Dose Mk. I - n. 2.- nebst Gebrauchranw n Garanürskbein. Vers. Ms€T P. Nachn. ob. Lins. b. Betrag (a i. Briefm. , m aller tänbet). Allein echt jn beziehen burch I g PaiTümeriefabrik F. W. A. 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Geh 2 Mk-, geb 3 Mk Verlag von Carl Krabbe in Stuttgart Unter all n bishenqen zahlreichen Schlachten- schUderungen Bleibtreus nimmt sein „Paris" viell icht die hervorragendste Stelle ein. Mit wunderbarer Anschaulichkeit tritt uns das Lanze weltgeschichtliche Ereignis der Belagerung von Paris entgegen. Vornehmlich hat Bleibtreu die beim deutschen Publikum wenig bekannten Zustände auf französischer Seite beleuchte und ma'.ch neues Streiflicht fällt auf bi- inn ren Verhältnisse bet belageren 3ti.fr nftabt, sowie die manmg- ache Lähmung der höheren Befehlführung teils durch egotstlsche Zwlstig- feiten der Führer untereinander, teils durch demagogische Umtriebe. T'vchu und Du. rot werden überall redend und handelnd emgeführt, mit voller Anerkennung ihrer braven Gesinnung, doch nicht ohne Anfiug beißender Jronte. Der Streber Earro de Bellemare und der Haudegen Renault, der unfähige Exea und vor allem der heldenmütige Ober- Artilleri, komandant Boiffonnet, der seine unfruchtbaren Anstrengungen mit dem Tode bezahlte, spielen ihre entsprechende Rolle. Daneben treten noch manche Nebenpersonen auf, die Jntereffe err.gen, w'e z. B Boulanger und Mirtbel, die späteren Revancheheroen. Jn dem großen Gemälde fehlt kein charaktristischer Zug, keine Einzelheit. Alles lebt, alles vibriert von Haupt-Depot für Uu.rstu uua Uberheosen Pelikan-Apotheke. 210 Flotter Schnurrbart! Franz. Haar- und Bart- damit würde die größte Spannweite einer steinernen Brücke | in Bayern erreicht werden. Die Entscheidung über die Baustelle steht noch aus. Sie wird sich nach der Lage des neuen Güterbahnhofes Zell richten. • Der bekannten Nahrungsmittelfabrik von C. H. Knorr in Heilbronn, die erst vor einiger Zeit die Nordpol^Expedition des Herrn Walter Wellmann, der dieselbe im Auftrage einiger großen amerikanischen Zeitungen unternimmt, verproviantiert hat, wurde, wie wir hören, auch für die im Mai abgehende Polarfahrt des Herzogs der Abbruzzen die Lieferung von kondensierten Suppen und Dörrgemüsen übertragen, — ein Beweis, wie sehr die Erzeugnisse dieser rührigen Firma geschätzt sind. * Guteubergfeier in Mainz. Die Vorbereitungen zu dem am Johannisfest im Jahre 1900 stattfindenden Guten bergfest (500. Geburtstag) kommen jetzt immer mehr m Fluß. Auf letzten Dienstag abend hatte Oberbürgermeister Dr. Gaßner den engeren Ausschuß zusammenberufen, um Mitteilungen über das Programm der Jubelfeier zu machen. Jn großen Zügen soll der Rahmen des Festes folgender sein: Herausgabe einer großangelegten wlssenschaftlichen Festschrift mit Beiträgen deutscher und außerdeutscher Guten- berqforscher: Herausgabe einer mehr volkstümlich gehaltenen Festschrift seitens der Stadt. Am ersten Tage: Akademische Festfeier in der Stadthalle mit einem Festredner ersten Ranges: hierbei Vortrag einer in Text um Komposition auszuschreibenden Festkantate; offizielles Festmahl. m zweiten Tage: Großer historischer Festzug, Huldigungsakt am Gutenbergdenkmal; nachher Gruppierung ber fugtet - nehmer in einer auf dem Platze vor der Stadthalle mit weilen Tribünen zu erbauenden Arena und daselbst Aufführung eines Festspiels. Für beide Tage sind noch ein Anlagefest mit Schifferstechen auf dem Rhein, eine Rhein- festfahrt mit Beleuchtung der Ufer und der Stadt u. a. vorgesehen. Auch wird eine Ausstellung von Gutenberg- drucken und sonstigen graphischen Kunstwerken nicht fehlen. Für den Festzug hat der Mainzer Meister Konrad SuUer schon Skizzen ausgearbeitet, die nebst seinen Planen für des Festspiel die Zustimmung des Ausschusses fanden. Man hofft auf die Teilnahme einer Reihe von Fürstlichkeiten. Meratur, Wissenschaft und Kunst. — Im Verlage der Sckl--ff, 'scheu Buchbanblung, Auatzburg, erfchien foeben: «ine Palästtnafahrt. Vortrag von Plärrer Julius Hans. Pr-.s 60 Vtg. F.ttch, nüchtern und einfach gibt derselbe die empfangenen Retfeeindrücke w'eber. Wem das betltge Land wert ist, der wird an dieser schlichten Schilderung desselben Freude haben. — Im Verlage drS Kgl. HofbuchdruckerS Max Pasch, Berlin 8.W., Rittersliatze 50, erschien soeben eine neue Ausgabe der vom Mt-'tste'tum der öff ntlichen Arbeiten berauSgeg-brnen Ueberstchls« karte der BerwaltungSbezirke der «Sniglich Preutzischen EtsenVahN'Direttionen unb der Königlich P.eutz. G'otzh- v n- Äabnl^mon m Mainz (4 Blatt, M.tzstab: 1/1000 000, Preis: unaufaejogen Mk. 5,-, aufgezogen mit Stäben oder in Mappe Mk. 13,—). Die vorstehend bezeichnete Karte dient tnSbe fandere al« Anlage zum Verwaltungsbertchi, welcher den beiden Läufer des preußischen Landtages zugeht, sowie auch zum vanbge brauch bet den E srubahnbehölden. Die Karte ist in zwö'ffachem Farbendr- ck auSgesübrt unb gewährt ein übersichtliches Bild von dem Stande des deutschen Etsenbahnn tzeS, unter Hervo he'ung aller dem Erdboden entzogenen Nährmittel voll-1 , . . ständig wieder. Der Verbrauch ist ein I K CittCrt Ui 18D- Stabt u. Dors gesucht Vertrieb ff.ßolstrimsche Bkitnibntttr I versendet in PostcoUi, (Netto 9 Pfund) zu den bilUgsten Tagespreisen per Postnaoh- I nähme O. Sager, 6611 Versandhaus Holst. Meiereibutter. Meldorf i. 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