‘•MU fa| 13 Mw x Sprayen, mf taufe für Sitein i le Kurse. Penk: für jedes gafi. pelle durch Fik «r. kihlattkü ftu. MG. । Voll Apke. oooooaa Aeine und Meinen 6t 'M \te\w ttitb jtaor t m ItUCIIi holkl Buffi1 t oll, e*h(L ^ößaölag< Nr. 32 Erstes Blatt.Dienstag dm 7. Februar Gießener Anzeiger Heneral-Anzeiger B äsidenten Löw sich bemüht habe, seinen Freund Mathias Dieyfus in die eng geschloffene Gesellschaft der Mülhausener Großindustriellen einzuführen. Mathias DreyfuS ist der jüngste von den fünf Geschwistern des Kapitän- Drehsus. Der Vater beschäftigte sich ursprünglich mit Gütergeschäften, k nnte aber weder lesen noch schreiben. Der Dritte im Freundschaftsbunde Löw - DreyfuS ist der Rechtsanwalt Leblois, der Mitschuldige des Oberstleutnants Picquart. Ueber diesen letzteren verspricht Herr von Maiziäre interessante Mitteilunoen aus Straßburg. Marseille, 5. Februar. Die letzte Post aus Tongking bringt die Meldung, daß in Hankow und in der Provinz Hupe ein französischer Missionar und eine große Anzahl Christen von Chinesen ermordet worden seien. Marseille, 4. Februar. Rochefort ist gestern hier eingetroffen und am Bahnhofe empfangen worden. Er begab sich in einem offenen Wagen zum Hotel. Auf dem Wege dorthin war er Gegenstand sympathischer Kundgebungen, welche Anlaß zu Krawallen gaben. Es gab mehrere Verwundungen und mußten einige Verhaftungen vorgenommen werden. Man glaubt, daß Rochefort in Algier ein schlechter Empfang bereitet werden wird. Die Konsuln von Spanien, England und Italien haben eine Cireularnote anschlagen lassen, worin die Unterthanen durch ihre Regierungen aufgefordert werden, sich jeder Manifestation zu enthalten, da die betreffenden Regierungen sich weigern würden, ihre Unterthanen in dieser Angelegenheit zu schützen, wenn sie der Aufforderung nicht Folge leisten. Die Zirkularnote ist zuerst von dem spanischen Konsul angeschlagen worden. Der englische und italienische Konsul veranlaßten jedoch später den spanischen Konsul, eine persönliche Note aufzugeben und durch eine Kollektivnote der drei Mächte zu ersetzen. In Mustara wurde in einer Arbeitervereinigung beschlossen, gegen die Ankunft Rocheforts und Drumonts zu protestieren. New York, 5. Februar. Der belgische Konsul Andrs ist aus Manila in San Francisco eingetroffen. Er erklärte, die Insurgenten seien 80000 Mann stark, sämmtlich gut bewaffnet und würden den Amerikanern, falls diese sie angreifen sollten, unüberwindliche Schwierigkeiten bereiten. Lokales und MsvinzieUes. Gießen, den 6. Februar 1899. •* „Mit Speck fängt man Mäuse" denkt die „£)ber"= hessische, hie als „Echo" hallt und nur „Vorwärts" will. So reiht sie, keck, wie immer, wenn die überlegene Stütze der Hausfrau darauf bringt, bett „stehenden Satz" der gleichfalls von ihr hergestellten „Mittel"deutschen in Ermangelung trefflicheren Sioffes ihrer Sonntags-Nummer ein. Billig füllt sie damit ihre Spalten und Hilst zugleich der gcfinnungö« tüchtigen Genossin, den verhaßten Gießener Anzeiger abmurksen. Unsere Leser werben gleich u> 8 sicher die „lustige Ecke" bet Mitteldeutschen Sonntagszeitung stets mit gebührender Heiterkeit begrüßen, aber kaum deren Leiter als Anstandslehrer bekehren; auck darin herrscht ja, „Gott sei Dank," Wahlfreiheit. Hündisches Gebühren liegt nickt in unserer Art, auch dürf.n wir zu unseren Lesern das Zutrauen haben, daß fit für unser beharrliches Schweigen in gedachter Richtung einen triftigeren Grund wissen. Der Mitteldeutschen Sonntagszeitung gegenüber heißt es für uns einfach: „Tragen wir den Haß gelassen; Sckmähsucht stellt den Sckmäher bloß!" Schiwp'en bedingt nun einmal das Dasein der Mitteldeutschen Sonntagsz^itung Beff r thäte ste freilich, Ammenmärchen, die geschwätzige Naben ihr zutragen, nicht blindlings zu glauben; — wir kennen die Kanäle, durch die der Unrat flicht. Es ist nach Ihrem etg-nen geflügelten Wort am Biertisch, geselliger Herr a: „Eine Bande; eine Bande, sage ich Ihnen" — über die Sie selbstredend sich erhaben fühlen, die Sie indes nichtsdestoweniger Ihren Zweck n dienstbar zu machen in bekannter Takt—ik nicht verschmähen. Das genügt. — Sunt sub aqua, sub aqua, sub aqua maledicere tentant — Gern suchen schlämm ««-bläht, paurväck'ge Frösche zu lästern! • • Empfang. Se. König!. Hoheit der Großherzog empfingen am 4. Februar u. a. den Postinspektor Hoyuk, den Steuerrat Schmidt von Nidda, den Landgerichtsrat Müller von Gießen. • • Ruhestandsversetzung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 1. Februar den Direktor der Realschule zu Oppenheim, D . Otto Schneider, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner treu geleisteten Dienste, mit Wirkung vom 1. April 1899 an, in den Ruhestand zu versetzen. * * Aus dem höheren Lehramt. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 1. Februar den Lehramtsassessor Dr. Heinrich Schnell zu Darmstadt zum Lehrer an dem Ludwig-Georgs-Gymnasium daselbst, mit Wirkung vom 1. Februar l. I. an, und den Lehrer an dem Gymnasium zu Gießen Dr. Karl Dorseld zum Direktor der Realschule zu Oppenheim, Äit Wirkung vom 1. April l. I. an, zu ernennen. Militärdienst-Nachrichten. Die Assistenzärzte der Reserve Dr. Raiser des Landwehr - Bezirks Worms, Dr. Sielafs des Landwehr-Bezirks I Darmstadt — zu Oberärzten befördert. Dr. Groskurth, Oberarzt der Reserve des Landwehr-Bezirks II Darmstadt, im aktiven Sanitätskorps als Oberarzt mit einem Patent vom 26. Jan. 1899 bei dem 2. Großh. Hesi. Dragoner-Regiment (Leib- Drag -Negt.) Nr. 24 angestellt. Pr. Konzertverein. Unter den Konzertsängern der Gegenwart ist wohl keiner, der durch die Eigenart seiner Vorträge ein .solches Aufsehen erregt und namentlich in der ersten Zeit seines künstlerischen Wirkens so auseinander gehende Urteile der Kritiker herausgesordert hat als Dr. Ludwig Wüllner, der Held des gestrigen fünften Konzerts in dieser Saison. Dieser ganz hervorragende Künstler, der schon im vergangenen Jahr in einem Konzert des Saalbauvereins sich mit großem Erfolg in Gießen hören ließ, ist eine so eigenartige Erscheinung, daß es wohl der Mühe wert ist, seiner künstlerischen Individualität einige Aufmerksamkeit zu schenken. Es ist eine bekannte Thatsache, daß Dr. Wüllner seine Erfolge weniger der Größe und Tonfülle seines Organs als seiner außerordentlich ausgeprägten und bis in die feinsten Nüanzen gehenden Schärfe der Deklamation, verbunden mit einem höchst ausdrucksvollen Mienenspiel verdankt, und es hat schon Kritiker genug gegeben, die ihm stimmliches Material überhaupt abgesprochen und die Deutlichkeit seiner Textaussprache nur als einen unzureichenden Ersatz für die fehlende Tonfülle bezeichnet haben. Daß dieses Urteil nicht richtig ist, wird jeder zngeben, der die gestrigen Darbietungen des Künstlers aufmerksam angehört hat. Dr. Wüllner hat wirklich Stimme, die sich zwar mit dem Material eines großen Teils seiner Kollegen nicht messen kann, die aber, wie der Erfolg lehrt, überall ausreicht, feinen Vorträgen die nötige Wirksamkeit zu verleihen. Was ihn aber weit über viele seiner Kollegen erhebt, ist nicht allein die außerordentlich deutliche und mustergültige Deklamation und das die Gesänge begleitende Mienenspiel, sondern auch seine geistige Auffassung der verschiedenen Stoffe, die ihn als denkenden Musiker von akademischer Bildung charakterisiert und die in den Vorzügen seiner Textaussprache nur eine wirksame Unterstützung findet. Wüllner sucht nicht nur dem Komponisten, sondern auch dem Dichter in seinen Vorträgen gerecht zu werden und kann in dieser Beziehung für jeden Sänger als leuchtendes Beispiel gelten. Aus die Einzelheiten des gestrigen Liederabends einzugehen, würde uns zu weit führen. Die Namen Schubert, Brahms und Schumann, welche das reichhaltige und interessante Programm gierten, bezeugen, daß der Künstler sich hohe Ziele gesteckt hatte. Daß er seine Aufgabe glänzend löste, beweist der lebhafte, nach jeder Nummer sich steigernde Beifall, der den Künstler veranlaßte, mit Schumanns „Hidalgo" eine Zugabe zu bieten, die wahrhaft vollendet war und einen wirklich würdigen Schluß des in jeder Beziehung anfs beste verlaufenen Konzerts bildete. Nicht unerwähnt darf bleiben, daß Herr von Otegraveu aus Köln durch seine feinsinnige und decente Begleitung am Klavier wesentlich zum Gelingen des Ganzen beitrug. ** Der dritte Mittwochsvortrag des Herru Professors Philippi in der Aula des Gymnasiums behandelte die für das Verständnis eines Kunstwerks wichtigen Beziehungen zwischen Kunst und politischer Geschichte und Literattur eines Volkes. Am klarsten liegen die geschichtlichen Perioden der Kunst bei den Griechen zu Tage; demnächst entwickelt sich die Kunst am folgerichtigsten im Anschluß an die politische Geschichte und als ihr Ausdruck in Italien zur Zeit der Renaissance. Die Römer haben nicht viel, aber doch einiges fej)r wichtige für die Kunst gethan, und dieses hat nationales Gepräge; Litteraturparallelen fehlen, wie denn die Römer überhaupt keine originelle Litteratur gehabt haben. Dagegen zeigt sich ein überraschendes und für die Kunst höchst belehrendes Mitleben der poetischen Litteratur bei den Griechen, und noch reicher und mannichfaltiger werden die Beziehungen zwischen redender und bildender Kunst bei den Italienern. Die Zeitalter des romanischen Stils und der Golis sprechen sich geschichtlich deutlich aus, ebenso thut es die neue Malerei in den Niederlanden, während eine für die bildende Kunst belehrende Nationallitteratur fehlt. Auch der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts liegt wieder eine kräftige politische Geschichte zu Grunde, eine etwas bedeutende Litteratur geht ihr aber nicht zur Seite; die Kunst ist allein imstande, zu sagen, was sie will. Die französiche Kunst seit dem 16. Jahrhundert hat ebenso wie die sie vielfach begleitende Litteratur eine dem französischen Charakter entsprechende, nationale Form genommen; zunächst ist sie nur eine freie Nachahmung der italienischen Renaissance; aber ihre große Konsequenz und eine geschickte Anpassung an den modernen Geschmack hat ihr im 18. Jahrhundert die Herrschaft über das nördliche Europa gewonnen. Die Blüte der spanischen Malerei im 17. Jahrhundert im Anschluß an eine bedeutende dramatische Litteratur und als Ausdruck deutlicher historischer Stimmungen war glanzvoll, aber kurz. Deutschlands hoffnungsvolles Kunstleben wurde durch die Reformation und den großen Krieg gänzlich erstickt; im 17. und 18. Jahrhundert finden sich einzelne neue Ansätze, und am Anfang des 19., nach den Befreiungskriegen, war man bei dem Nichts angelangt. Dies ist ungefähr der Umriß des stoffreichen Vortrags, den wir unseren Lesern als Erinnerung bieten. — Der nächste Vortrag (am 8. Februar, 5 Uhr) wird handeln „Heber religiöse und weltliche Kunst". * • Stadttheater. Am Dienstag dem 7. dss. Mts. wird als 13. Volksvorstellung Carl Laufs beliebter Schwank „Pension Schüller" zur Aufführung gelangen. Die längst mit Spannung erwartete Operette „Die Fledermaus" soll nunmehr am Mittwoch dem 8. Februar in Szene gehen. In derselben singt Herr Hofopernsänger Otto Werner vom Darmstädter Hoftheater den „Eisenstein". Auch wirken in dieser Operette Mitglieder des Bauer'schen Gesangvereins mit, eines der Mitglieder des genannten Vereins hatte sogar die Freundlichkeit, eine belangreiche Solopartie in der Operette, den „Alfred" zu übernehmen. - r. Akademischer Gesang Verein. In diesem Jahre werden 80 Jahre verstrichen sein, seit der Akademische Gesang- Verein ins Leben getreten ist. Schreiber dieser Zeilen ist nicht tief genug in die Historie des Vereins eingedrungen, um genau verbürgte Nachrichten über die Gründung oder auch selbst über die ersten Lebensjahre zu bringen. Wenn er das nicht weiß, so möge man ihm nicht zürnen, er weiß dafür desto besser, daß jeder Musikfreund, die im Dunkel gelegene Stunde preisen muß, denn der Akademische Gesang- Verein ist heute im Musikleben ein unentbehrlicher Faktor geworden. Es mag ja im Laufe der Jahre Zeiten gegeben haben wo der Verein weniger leistungsfähig war, im Vereinsleben wie im Weltengetriebe wechseln, um mich eines Vergleichs zu bedienen, die fetten mit den mageren Jahren ab. Im Augenblick aber, wo unser Trautmann mit Können und Wollen, mit Liebe und Strenge das Szepter führt, befinden wir uns sicher in den fetten Jahren. Achtzig Jahre ist eine gewaltige Zeit für einen Verein, und wird dieser auch durch seinen großen Bruder, den Konzert- Verein, der kräftiger ist, um 26 Jahre überragt, die Stütze, die er gerade in den letzten Jahren an diesem fand, hat ihn ungemein gekräftigt. Verbirgt ist diese Brüderlichkeit jetzt durch einen gemeinsamen Präsidenten und Dirigenten und wenn mal Differenzen vorkommen, so geschieht das, weil es eben Brüder sind. — Nicht „Auf die Postille gebückt zur Seite des wärmenden Ofens" sondern jugendfrisch will der Achtzigjährige seinen Geburtstag feiern, jugendfrisch will er, neben anderen schonen Sächen in einem öffentlichen Konzert seine Stimme ertönen lassen und ladet hiermit alle seine Freunde und Gönner, namentlich seinen lieben Bruder zum Sonntag dem 19. Februar zum Geburtstags- Konzert in den Klub ein. ** Unter den festlichen Veranstaltungen, denen Gießen im Laufe des Sommers entgegen sehen kann, wird das 17. V e r b a n d s s ch i e ß e n des Badischen Landes-Schützenvereins, des Pfälzischen und Mittelrheinischen Schützenbundes sicher die erste Stelle einnehmen. Die Probe, Feste feiern zu können, hat Gießen verschiedenemale bestanden; die mittel- rheinischen Turnfeste z. B. zeichneten sich von jeher aus, und daß auch auf anderen Gebieten die Stadt ihren guten Ruf zu wahren verstand, haben anschaulich die landwirtschaftlichen Feste der letzten Jahre bewiesen. Diese wie jene zeichneten sich durch Einrichtung wie Volkstümlichkeit hervorragend aus. Daß auch das in Aussicht stehende Schützenfest unter diesen Zeichen vor sich gehen wird, dafür bürgt die Zusammensetzung der Ausschüsse. Aus allen Gesellschaftsschichten und Berufen haben sich zahlreiche, zum teil bereits erprobte Männer zusammengesunden und sofort rüstig an die Arbeit begeben. Ohne die anderen Ausschüsse, deren Thätigkeit sich naturgemäß noch der Oeffentlichkeit entzieht, hintansetzen zu wollen, sei besonders an dieser Stelle auf den Bauausschuß hingewiesen, der in kurzer Zeit mit einem so durchgearbeiteten Programm hervortrat, daß er bereits die sehr umfangreichen Bauarbeiten ausschreiben konnte. Den jedenfalls zahlreich herangezogenen Handwerkern und Unternehmern wird dadurch die Möglichkeit gegeben, sich beizeiten mit dem nötigen Material zu versehen und ihre Einrichtungen so zu treffen, daß die Feststadt oben auf dem „Trieb" rechtzeitig ihrer Vollendung entgegengeführt wird. Wenn nun auch das Bestreben der übrigen Ausschüsse, „den Vogel abzuschießen", von Erfolg begleitet wird, wenn ferner, woran nicht zu zweifeln, auch in der Einwohnerschaft Gießens und deren Umgebung eine große Anzahl Gönner sich findet, unter denen bereits die Stiftung von Ehrenpreisen in Vorbereitung ist, wenn schließlich, was wohl mit die Hauptsache, über dem „Trieb" und seiner Umgebung sich ein heiterer Himmel wölbt — so gehen wir einem Feste entgegen, das allen Teilnehmern in freudiger Erinnerung bleiben wird. Gut Ziel! * • Theater-Verein. Die sechste der diesjährigen Vorstellungen, welche (siehe Annonce) Freitag, den 10. Februar stattfindet, darf ein ganz besonderes Interesse beanspruchen. „Bartel Turaser" ist zwar das dramatische Erstlingswerk des Autors Ph. Langmann, machte denselben aber mit einem Schlage berühmt. Bekannt ist, daß bei der Erteilung des Grillparzer-Preises der „Bartel Turaser" mit G. Hauptmanns „Fuhrmann Henschel" in die engere Wahl kam. Das Stück ist im vorigen Winter über die Bühne des Frankfurter Schauspielhauses mehr als zwanzigmal gegangen, die Titelrolle lag in den Händen von Herrn Bauer, der durch großartige Darstellung des Turaser das seinige zum Erfolg des Stückes beitrug. Herr Bauer wird, wie bekannt, auch bei der hiesigen Aufführung am Freitag den Turaser spielen. * * Der vom hiesigen Turnverein am verfloffenen Samstag in der festlich dekorierten Turnhalle abgehaltene Maskenball nahm unter sehr reger Beteiligung einen glänzenden Verlauf. Um 8l/2 Uhr begann ein reges Treiben von Einzelmaskejt, den Höhepunkt der Ueberraschungen bildete jedoch Die vom ersten Turnwart, Herrn Franz Wiegandt eingeübten und geleiteten Gruppenaufführungen. Die erste bestand aus 12 Zöglingen, welche in ihren kleidsamen Anzügen als Harlekins einen Tanz aufführten, bei welchem es sich zeigte, daß die in der Turnhalle unter tüchtiger Leitung gelernte Gelenkigkeit auch bei einem Maskentanz den dabei Beteiligten sehr zu statten gekommen ist. Nachdem die jungen Turner unter dem Beifall der Anwesenden den Saal hinaus voltigiert waren, nahmen die nach Hunderten zählenden Masken das Feld wieder in Besitz, und sei an dieser Stelle erwähnt, daß sich einige sehr gute neue und originelle Charaktermasken im Saale befanden. Die zweite Gruppe bestand aus 12 Damen und 12 Herren, welche in prachtvollem Ruderkostüm einen Tanz zur Aus. führung brachten. Dieser zweite Gruppentanz erntete gleich falls reichen Beifall. Den Schluß bildete eine aus 8 Paaren in Nationalkostüm bestehende Spaniergruppe, welche den Nationaltanz der Spaniolen mit Tabaretten und Castagnetteu zur Ausführung brachte. Der Turnverein kann auf diesen Maskenball mit Befriedigung zurückblicken, und sei noch bemerkt, daß nach den bis jetzt getroffenen Vorbereitungen das am Sonntag, den 12. d. M. stattfindende karnevalistische Konzert ein humorvolles Programm aufweisen wird. * * Haltestelle für den Personenverkehr am „Abendstern". Seit längerer Zeit macht sich das Bedürfnis nach einer Haltestelle für den Personenverkehr fühlbar an der Kreuzung der Berlin-Metzer Bahn mit der Straße nach Nodheim. Die hierauf gerichteten Bestrebungen scheinen Erfolg zu erzielen. Wie wir hören, findet am Sonntag, dem 12. d. M., bei Herrn Bürgermeister Schlierbach in Rodheim eine Versammlung von Interessenten statt. * * Geflügel- und Vogel-Ausstellung. In der gestrigen außerordentlichen Hauptversammlung des Geflügel- uub Vogelzucht-Vereins wurde beschlossen, in Rücksicht auf die Behinderung der inAussicht genommenenPreisrichter, Martin- Lehrte und Rud. Kramer - Leipzig, welchen das Richter- Amt bei der in Berlin stattfindenden Nationalen-Geflügel- Ausstellung übertragen war die in Gießen geplante 2. Allgemeine Geflügel- und Vogel-Ausstellung eine Woche später stattfinden zu lassen, und zwar werden die obengenannten Preisrichter am 2. März vormittags prämiieren. An den Tagen vom 3.-5. März wird von vormittags 9 Uhr ab die Ausstellung geöffnet fein. Die Verlosung findet am 6. März, nachmittags 3>/2 Uhr, statt. * • (Sine Messerstecherei spielte sich in der Nacht vom Samstag zum Sonntag in der Löwengasse ab. Zwei junge Leute wollten einen anscheinend angetrunkenen Skandalmacher zur Ordnung verweisen, wurden aber von diesem gleich mit dem Messer attakirt. Nicht weniger wie fünf Stiche, wovon glücklicherweise nur einer die Kleider durchdrang und eine Verletzung verursachte, brachte der Held dem einen jungen Manne bei. Anzeige wurde erhoben. * * Ein unehrlicher Kollege. Ein vor zwei Tagen eingestellter Sattler geselle erbrach in verflossener Nacht in Abwesenheit seines Nebengesellen dessen Koffer, entwendete aus demselben 26 Mk. und ging flüchtig. * • Ein Paletotmarder. Ein durch Telegramm aus Kaffel signalisierter Ueberzieherdieb wurde letzte Nacht am hiesigen Bahnhof verhaftet. Er gab an, der bei ihm gefundene gestohlene Ueberzieher sei ihm von einem Unbekannten angezogen worden. * * Sozialdemokratische „Volksauskl'arung". Um die Nichtsnutzigkeit sozialdemokratischer Berichterstattung an einem krassen Fall zu zeigen, brachten wir neulich den vollen Wort- laut der Aeußerung der sozialdemokratischen „Mitteldeutschen Sonntagszeitung" über die Rede des Abgeordneten v. Heyl- Aus dieser Aeußerung ging hervor, daß die „M. 1) die Parteistellung des Redners nicht kannte nnd 2) ihren Lesern den Inhalt seiner Rede hinlänglich mit den beiden verdächtigenden Wendungen angedeutet zu haben glaubte, seine zur Schau getragene Arbeiterfreundlichkeit — sei nicht ernst zu nehmen, sonst hätte er seine — durch nichts gerechtfertigten Verdächtigungen der Sozialdemokratie unterlassen müssen. — Da wir unter der Voraussetzung, daß sich der geistige Leiter der „M. S." hierunter etwas gedacht habe, annehmen mußten, er wolle mit dem Vorwurf der „zur Schau getragenen Arbeiterfreundlichkeit" die programmatischen sozialpolitischen Erörterungen des ersten Teils der Rede mit dem Vorwurf der „durch nichts gerecht fertigten Verdächtigungen der Sozialdemokratie" die gcg^ die Sozialdemokratie gerichtete Polemik des zweiten Teils der Rede abthun, so hielten wir der „M. S." aus diesem zweiten Teil eine vollständige Auszählung aller Gesetze zu>u Schutz der wirtschaftlich Schwachen entgegen, gegen die alle miteinander die Sozialdemokratie ge* stimmt hatte. — Die Entgegnung der fraktionellen«^ aSju fe* bt6lt Hw nl®*9N ' ®tte|lung btt ■ ?* «A b,e Biihn« bd *'««»» Bauer, der semige zur, totro, wie be, ? verficht Ue übgehalteue wl’gung einer "reges Treiber uebtrtajdjungei 1 hem Fram enaussührung^ : w ihren kleid aufsührken, bei Turnhalle unm >nch bei einen Men gekommen M Setfall he, en, uatym die W wieder u 3 sich einige ftz Saale befand« und 12 hene Tanz zur Ii nz erntete glch le aus 8 Paaiv wüchr da und Lastagnetla kann auf bieiti und sei noch k i Dorbereilunga be karnevalistisch! isen wird. am „Witti". rsnis nach einer an der 8iW°z ! nach Whem scheinen Erseh am Sonntag Schlierbach ii ten ftatt. ! her gestrig- & MW dichter, en das Wv tionalen-GkslG in Gießen f i^nsstevung ei« zwar »erben bit aittagSMiiert» von vornnllags DirDeü^Mk Uhr, W 1 der Mtw isse ab- f ? uukenenSkan.- aber von ds oemger wie!« die Sleeder dsli machte der Held k e erhoben. - »ttsl-k-»» joffet, e«W* „ I-tzt- N-* her bei Amb-d's .„II Uw die 0 ’ÄoS^ geo*11 $ s LS ’mij it di, / »dl>ch ° «[te»11 Kl-Ä > It N'd «g al„ ata** I M' fr?'1 I S.", die natürlich den vollen Beifall ihrer „wilden" Schwester findet, erkennt diese Aufzählung als völlig richtig an. Ihr xorwurf, wir hätten die Singer'sche Gegenrede zitieren müssen, ist naiv, da doch auch Singer nicht um das Geständnis der durchaus ablehnenden Haltung der Sozialdemokratie hernmkam. Für uns handelte es sich aber lediglich um die Thatfache dieser ablehnenden Haltung. — Wenn es sich um die Gründe für diese ablehnende Haltung gehandelt hätte, ja, dann hätten wir freilich die Aede Singers zitiert, hätten beispielsweise darauf hm- gewiesen, daß sie mit einem gefälschten Bismarckzitat arbeitet, daß sie den Gipfel des Unsinns erreicht, indem sie in einem Atemzug die Sozialdemokratie — gerade wie die „M. S."' — wegen ihrer ablehnenden Haltung belobt und zug leich derselben Sozialdemokratie das Verdienst um die ganze deutsche Sozialreform zuspricht, wir hätten ferner darauf hingewtesen, daß die von Singer auch für die Zukunft proklamierte ablehnende Haltung gegenüber ähnlichen sozialpolitischen Gesetzen in schreiendem Widerspruch steht mit der sozialdemokratischen Stichwahlparole des vorigen Sommers, die eine Unterstützung nichtsozialdemokraUscher Kandidaten u. a. davon abhängig machte, daß sie sich „gegen jede Aufhebung ober Einschränkung von Arbeiterschutz- oder Arbeiterversicherungsgesetzen" verpflichteten. — Die „M. S." bestätigt somit durchaus unsere thatsächlichen Feststellungen. - Wenn sie sich dann in persönlichen Verdächtigungen ergeht, so überlassen wir dies Gebiet ihr und ihresgleichen. •£• Aus der Deil für die Zeit. Vor 98 Jahren, am 7. Februar 1801, starb zu Berlin als Direktor der Akademie der Künste der Maler und Kupferstecher Chodowiecki (gespr. Chodowjetzky). Er verdankt seinen Ruhm vornehmlich den kleinen Zeichnungen (Radierungen), womit er die litterarische Welt seinerzeit aus stattete, und die ein treues Bild der Gestalten, Trachten, Gewohnheiten und Sitten der damaligen Gesellschaft, häufig mit einem Anflug von Ironie und Spott, darbieten, ein Schatzkästlein deutscher Gemütlichkeit. — Chodowiecki wurde am 16. Oktober 1726 zu Danzig geboren. Eingesandt. Gießen, 6. Februar 1899. Dem H rrn Einsender im „Gaßcner Anzeiger" Nr. 31 vom 5 1. Mts., vetr. zweier bedrohter und verfolgter Damen in der SBeÖanlaue dürfte anzuraten sitn, sich in Zukunft über derartige fcoiffommniffe genauer zu informieren, ehe man ängstliche Gemüter in Nutregung versitzt und die öffentliche Sicherheit in Frage stellt. Bon einem durchaus glaubhaften Augenzeugen wird fraglicher ftiH folgendermaßen g schildert: Augenzeuge kam durch die West- rla.ie von Orwalds Garten h-r und überholte die beiden in F-age kommenden Damen, Vie vor ihm Hergang n in der Nähe bc® Bahn- durchgangS nach der Hammstraße Kurz darauf, als er eine Slr.ck oo denselben hergeganaen, hö te er bint r sich eine si agende Stimme: „Wo hinaus geht« nach der HerbergeHi rauf liefen die beiden Damen angsterfüllt an ihm vorüber und lachten fchlirhl'ch silbst über ihre allzu große Aengstlichkeit. D«e Frag« nach der Herberge schien von zwei anfchei» end bind) den Bahndu-chgang gekommenen HandwerkSburfchen gestellt worden zu fein und zwar ohne jegliche öse Absicht. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Montag den 6. Februar, abends 8 Uhr: Bibelstuude im Konfirmandensaal der IohanneSkirche. Text: Apostelgesch. 5, 1 ff. Pfarrer Euler. Verkehr, Land- und Volkswirtschaft. tfrritatMnee, 4 <54a, I. Eisenwerke Hirzenhain und Lollar, Main-Weser-Hütte. 0387] Verloren eine filb. Damenuhr am vorigen Sonntag vom Wartesaal 1. Kl. bis Oberhess. Bahnsteig. Der ehrl Finder wird gebeten, dieselbe gegen Belohnung abzug ben Westanlage 19, 111. 0408] Eine goldene Broche, 20-Mark- stück, mit Bildnis Kaiser Friedrichs, von Südanlage, Grünbergerstraße nach dem Philosophenwald verloren. Abzugeben gegen Belohnung Bleichstratze 11, 1. Gummischuhe empfiehlt billigst 1160 Ph. Schlatter. Ein belgisches Arbeilspserb und ein schwerer Fuhrwagcn sind Schlitten ein- und rwnspännige, sowie ein Lauterbacher Wagen zu verkaufen. 1168 Louis Faber, Wolkengaffe 11. 'sicher und Stehn alt* fätilHermlfränier 1 Sfarqard J/ßjffl.' wafcz/n nrtretar difnRte. * Versand an Private^ invrtBgeMMM'41 " «43 fitppe. ____Mr Nnlveruirihle. Hebung fhort durchaus nicht dazu, Kognak aus Nellinghofs Kognak-Esseuz' selbst bereiten. Für 75 Pfg. erhält man ■et Originalflasche Dr. Mellinghoffs Slognak-Essenz mit Gebrauchsanweisung ]n Gießen bei Emil Fischbach w Otto Schaaf.271 Konrad Stephan Wagenfabrik Großen. Buseck bei Gießen furniert Gewerbe-Ausstellung Butzbach 1898 mit der höchsten Auszeichnung, empfiehlt 1146 fflüe Arten Luxus- und Geschäftswagen, l ii« gebrauchter Landauer, gut erhallen' M neu, daselbst preiswürdig abzugeben' Antiseptische Hnfsalbe en’ugt and erhält elastisches Hufhorn wiihindert dadurch die Bildung von Znn ijhufen , Steingallen , Hornspalten, pHae und lose Wände. Per »/, Kilo- Bichse Mk. 1,80, bei grösserer Ent- lidhm-e billiger. 1161 •Otto Schaaf, Giessen, Fabrik chemischer Präparate. Heute uud morgen: Schnteiursteilch 51 jlfii Heute Dienstag Ein Hund, geeignet als Hofhund oder für einen Schweinehirt, preiswertzu verkaufen 1145 JohS. Fuchs, Mainzlar. 0406] Verkaufe einen weißen Zkideupiidel und 2 Pinscher H. Lerch Wwe., Sandgasse 48. 1098] Eine Kaute Mist zu verkaufen Grünbergerstraße 15^ 1171] 3-Zimmerwohnung mit Wasserleitung und allem Zubehör per sofort zu vermieten._______Wagengasse 5. 0402] Stein- und Dammstr.-Ecke 41, eine Treppe hoch, ist eine Wohnung, fünf freundl. Zimmer, Mädckenz., nebst Gartenanteil, per 1. April, evtl, auch früher, zu vermieten, b^äheres Sleinftr. 30, pari. 1159] Ludwigstraße der 2. Stock, 6 Zimmer mit allem Zubehör, per 1. April zu vermieten. Wilh. Seipp, Ludwigstraße 28, II. 0407] Möbliertes Zimmer mit Kost Gelände-Verpachtung, cirka 1000 Quadratmeter, neben oem Lolksbad gelegen, mit 4,40 Meter breiter Einfahrt in der Wolkengaffe, auf Wunsch auch mit Eingang vorn Seltersweg aus, auf 10 Jahre und länger. Das Grundstück eignet sich aleich vorzüglich für gärtnerische Zwecke, Lagerplatz etc. 553____________Curt von Münckow. 1154] Antritt sofort. Resp. la. Hamburger Haus zahlt sol. Herren 120 Mark pro Monat und hohe Provision für Zigarrenverkauf an Wirte, Private usw. Offerten unter B. 8306 an G. L. Daube & Co., Hamburg. Für unsere Ginöruchs-Dieöstaht- Mrstcherung suchen wir bei sehr lohnenden Bezügen allerorts respektable und angesehene Herren Haushälterin in mittlerem Alter gesucht. Anmeldungen nachmittags 4 Uhr in der psychiatrischen Klinik. 1170 ______________Prof. Sommer. 1165] Angehendes Ladenmädchen, das gleichzeitig Hausarbeit verrichtet, ges. Näheres in der Exped. d. Bl.________ 1087] Für sofort ein ordentliches Mädchen tagsüber zu einem Kinde ge- Heute, Dienstag abend 5 Uhr: w Ale-Anstich mit Musik. 0403 Brauerei Weidig. Wenn's schneit dann schmiere man seine Schuhe mit Krebs-Fett. Die- selben werden dadurch wafferdicht und halten länger. 1174 Bonner Fahnenfabrik in Bonn a. Rhein. Hoflief. Sr. Majestät des Kaisers und Königs. König!.. Grossherzogi.. Herzogi., Fürstl. Hoflieferant (14 Hoflieferanten Titel). Vereinsfahnen, Banner, lerische Ausführung, grösste Dauerhaftigkeit. Fahnen Und Flaggen von Marine-Schiffsflaggentuch. Vereins-Abzeichen. — Schärpen. — Fahnenbänder. — Theater-Dekorationen. Zeichnungen, Preisverzeichnisse versenden wir gratis und franko. 1149 a O OOOOOO O OOOQOO OO OOOOOOOOfi 9 Deutsche Bekleidungs-Akademie 20* 8 V Frankfurt a. M. M. €1. Martens. Zuschneide Lehranstalt V ? Ötellenzuweisung. Pension. Ausbildung für Familien Bedarf. 9 M Kurse von 40 Mk. an. Mode-Journale, Prospekte kostenfrei. U Q Inserat erscheint Dienstag und Freitag. Vertreter für Journale überall gesucht. Q OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOCXXXXM Mein reich affortiertes Lager in chten Schweizer Stickereien Mat Jwtd) halle ich in Stücken von 4.20 Meter zu außerordentlich billige« Preisen bestens empfohlen. 633 J. Kaan jr., am Kreuz. Verpachtung. Sofort zu verpachten: Acker auf der Rodhohl (Seltersberg); Wiese auf d. Riegelpfad (Liebiastraße); Acker am Grüntnger Pfad; Wiesen hinter dem Waldbrunnen. 919 Dr. Kubel. □ooooooDooaooooooa 5000 M. und mehr kann jeder Herr und jede Dame durch Uebernahme unserer Agentur (obneFachkennt- nlsse, keine vrftrdiCIlCIl. Lose) j&brL Offerten unter, M. K. 44 P®»» raatunle Wien, Hauptpoat. aaaDacotxK n mnnaaao nach langem, schweren Leiden heute nacht sanft dem Herrn entschlafen ist. Reiskirchen, den 5. Februar 1899. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. 1156 Die Beerdigung findet Dienstag mittag um 2 Uhr statt Todes-Anzeige. Tiefbetrübt teilen wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit, dass unser innigstgeliebter Gatte, Vater, Sohn, Bruder,^.Schwager und Schwiegervater Gastwirt Ferdinand Gundrum Giessener Radfahrer-Verein 1885, Gaia Saalfest Samstag, -ea 11. Februar 1899 in der Turnhalle des Turnvereins Giessen verbunden mit ÜLM-, Zöglings- nni Herrenreigenfahren und darauffolgendem Ball. Beginn abends präzis sy8 Uhr. "HW 1172 Der Vorstand. Gäste können nur einqeführt werden, die im Besitze von vom Vorstand ausiefeitigt n E nladungskarlen sind. 1 lt>6] Wer erteilt einem Realgymna- siasten der unteren Klasse Nachhülfe? c* Offerten unter Nr. 1166 an die Ex- pedition dieses BlatteS. Capital reu Von pünktlichem ^mSzahler, mit gutem Geschäft wird auf eine irn Gentrum der Stadt belegene Hofratte mit großem Laden, an zweite Stelle 6000 bis 6000Mk. -u 4i/, bis 48/, Proz. gesucht. (Das Geld soll zur Bezahlung von Bauschulden bienen). Offerten unter dem Motto: „Hilf Dir selbst, so helfen Dir andere", an die Expedition dieses Blattes 0401 9731 Hypotheken-Darlehen, sowie Kapital auf Schuldschein unter coulanten Ruckzahlungsbedingungen zu haben durch T. A. Welter, Kreuznach. An- und Verkauf von Grundstücken. Bei Anfragen ist Rückporto beizufügen. Schluß Sonntag, den 12. Februar. Panorama Photoplastik Neuen-Bäue 1. Diese Woche letzte Serie: Erinnerungen aus dem Aeldzuge 1870/71. Die Schlacht bei Sedan in zehn prachtvollen plastischen Natur-Aufnahmen. — Einzig in seiner Art. — U. A.: Der Angriff der französischen Kavallerie gegen das 5. und 11. Armee- Corps, Floigny, das Maasthal, die 83er im Laufschritt, die 46er und 6. schief. Jäger, die franz. Kavallerie in wilder Flucht, 1. Bataillon 95er, die 32er, 43er, 82er und 87er, das 13. Hess. Husaren- regiment rc. rc. mo Giessener Stadttheater. DienStag den 7. Februar 1899: XHI. Volksvorstellung: Uenston Schöller. Schwank in 3 Akten von Carl Laufs. Eintrittspreise 40 und 20 Pfg Anfang 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Mittwoch den 8. Februar 1899: Die Fledermaus. Operette in 3 Akten von Joh. Strauß. G. s Rasiermesser K^Schneidig. Gebrauch,nimmt den stärksten 5 € e <58 g 8 5 3 » © «0 Z 8 5 IF o E c 8 Kaiserschere, 16 Gtm. lang, fein vergoldet und vernickelt, per Stück 1 Mk. Katalog über Stahlwaren. Waffen, Haushaltungs-Gegenstände, Fernrohre, Feldstecher, Musikwerke, Laterna magica, Modell - Dampfmaschinen, Werkzeuge für Laubsägerei und Kerbschnitzerei 1151 ■■■■■ versenden umsonst und franko. ■■■■■ 1.- Mk. 0,50 „ 0.35 „ 3.50 „ 0.45 „ 0.70 „ 3.- 0 Bart mit Leichtigkeit. Stück Mk. 1.50. Streichriemen, zum Schärfen der Rasiermesser Pinsel zum Einseifen 60 Pfg., Sckärfpasta .... Rasierseife, feinste Qualität, per Dose..... Oelfteiue, zum Abziehen der Rasiermeffer .... Seisenbecken von Britannia..... - Brotmesser, Klinge 16 Gtm. lang, beste waS gemacht wird Taselmesser und Gabeln, mit echten Stahlklingen, feine Waare, für jeden Haushalt passend, 6 Meffer und 6 Gabeln nur Eßlöffel, Britannia Dtzd. 2.40 Mk. Kaffeelöffel „ „ 1- Suppenlöffel Stück 0.90 Streng reell. IMMMWWWMWMMM Kirberg & Comp. in Fache bei Solingen. w* rreltesteS Geschäft dieser Art am Platze. Was nicht gefällt, nehmen per Nachnahme retour. —-—ä Die frankfurter Transport-, Unfall- nnd Glas-Derßchernngs- Ablien-Gesellfchast in Franbfnrt a. U. gegründet 1865 Grundkapital 5000 000 Mark übernimmt zu billigsten Prämien und koulanten Bedingungen Verftche- rnngeu gegen W* Einbruch-Diebstahl. Fertige Haushaltpolieen über Mark: 5 000, 10000, 20000 Versicherungssumme bei Mark: 5, 10, 20 jährlicher Prämie, alle Gegen stände und Werthe im Haushalt, auch Schmucksachen und Baargeld, sowie Boden und Keller umfassend, für Verlust und Beschädigung geltend. Versicherung jeder Wertfumme im Haushalt, in Geschäften und Kontoren; auf Wunsch Bruchteilverstcherung bet vollem Ersätze bis zur Höhe der Versicherungssumme. Näheres durch die Generalagentur Gietzeu 992 _________Adolf Biele r, Weftanlage 44 1163 Gießen, den 6. Februar 1899. Gießen, den 5. Februar 1899. 1164 Danksagung Familie Eduard Künkel 0404 Für die aufopfernde Mühe derer, die uns bei dem Unglücksfall so hilfreich beistanden, sowie für die uns von allen Seiten gewordenen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste, sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank. Aie trauernden Kinder. Die Beerdigung findet Dienstag den 7. Februar, nach- mittags 4'/, Uhr von der Neuen Klinik aus statt. Hodes-Anzeige. V rwandten, Freund n und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unsere gute Mutter, Schwester und Tante Frau Margarete Magen Wwe. geb. Schultheiß gestern morgen gegrn 7 Uhr nach karzem, schweren Krankenlagkr sanft entschlafen ist. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen Verluste unserer guten Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Kahnuleistrr Gimbel Witwe geb. Felfiug sagen innigsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Theater-Verein. Freitag den IO. Februar, abends 8 Uhr präcte Ende nach 101 /2 Uhr, im Stadttheater: Bartel Turaser. Drama in 3 Acten von Ph. Langmann. Gast: Herr Bauer vom Frankfurter Schauspielhaus Rillet#e “ der Maeikalienhandlung Ernst Challler (Rudolphs Nachib UlllüVö • sowie an der Abendkasse: Loge Mk. 4.—, Erstes Parkett Mk. 8.M Zweites Parkett Mk. 2.25, Studentenkarten Mk. 1.—, Schülerkarten Mk. 0.W« Gallerie Mk. 0 60. Für Mitglieder nur im Vorverkauf (bei weiterem Bedarf): Loge Mk. 3.50, Brate« Parkett Mk. 8 —, Zweites Parkett Mk. 2.—. Nach Schluss des Theaters bei ungünstiger Witterung Omnibusverbindung nach verschiedenen Richtungen. 1162 Rcdaction: