189» Dienstag den 6. Juni Zweites Blatt W 130 Deutsches Reich. Gro Ne Thronrede betont sodann die herzlichen Beziehungen ,1/ : Alle Anzeigen-BermittlungSstelle« bei In- und «ullettbtl nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger enigeß«. Abttretuug der Karolinen-, Palao- und Mariaueu-Jnseln an Deutschland. Rdofftüm, Expedition und Druckerei: Kch»kstraße Ar. 7. ISiB^ abendi 5 lu les Ott iin; «treffe für Depeschen: Anzeiger Htetze«. Fernsprecher Nr. 51. «Heult*e eoe Anzeige« zu der nachmittag- für bei ^»üake erscheinenden Nummer bi» vor«. 10 Uhr. fldsovinen abzielen. Neber den neuen deutschen Kolonialbesitz teilen wir vor- liirfigt folgendes mit: Die Karolinen, die zwischen den Marianen und Neu- aus Stuttj 1 (Tenor) ikfart a. I ents idere geeh iveraita'ts-lliu i, abends 6! . (Spemiti! l fMtChdlkr ir Stork n iptprobe 1 Mi iptprobe nicht rt'i Konzerte Gratisbeilagen: Gießener FamitienbtAter, Der hessische Landwirt, Dtätter für hessische Dalkskunde. em mhavs am t ich Dir verspreche, Deinen guten Alten, der uns leider nur immer wie Babies behandelt - Dich nicht ausgeschlossen, große Mama - wenn ich also unseren guten Papa me, nie wieder „Rabenvater" nenne, dann gehst Du doch mit uns zum Konzert, nicht?" „Und was sage ich zu Papa?" „Ach, der hat das bei seiner Brockenkletterei bald ^^Kinder, Kinder!" sagte die gutherzige Frau Justizrat nur noch, als auch ein bittender Blick Isoldens so recht warm und eindringlich zu ihr hinüberflog. Abends um acht Uhr aber war sie richtig mit den beiden hübschen Geschöpfen im Garten „Zum römischen Kaiser". Der erste Teil des Konzertes war noch nicht zu Ende, als ein lebhafter Windstoß die eben entzündeten bunten Lampions ins Schwanken brachte und etliche der Lichter darin verlöschte. Am Himmel war schnell em Wetter heraufgezogen und ein ganz respektables Donnerrollen strafte das Hörnerquartett, das gerade so recht gefühlvoll und schmelzend „Ueber allen Wipfeln ist Ruh" in den Abend hinausblies, schnöde Lügen. Noch war kein Regentropfen gefallen, aber wahrscheinlich würde das nicht gar lange mehr dauern. Die Zuhörer brachen daher schleunigst auf. Die Näherwohnenden eilten nach Hause, die anderen folgten den Musikanten in den niedlichen Saal, den der Kais^wirt durch einen geschickten Umbau aus einer alten Scheune gewonnen hatte. Ein Vorraum war als Garderobe und Busfett eingerichtet, linker Hand war sogar noch em kleines gemütliches Kneipzimmer erzielt worden. (Fortsetzung folgt.) Nez«s»preiO vierleljLhrlich 2 Mark 20 Pf* moaaüich 75 Pf* «tt vnagerlohm Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf* viertelfLhrtich. 9. blsaiW' inne*1,1 Berlin, *3. Juni. Die bevorstehende TagungdeS Kolonial rates soll verschiedene wichtige Vorlagen bringen Darmstadt, 3. Juni. Seine Königliche Hoheit der ßherzog ist gestern abend in erwünschtem Wohlsein Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- unb Anzeig-blatt für den «reis Giefzen roii dk m Papste, von dem wir Beweise seines großen mora- i Än Beistandes erhalten haben. Die Hauptaufgabe und i wgleiih die schwierigste der Kortes ist die, die Finanzen zu c i idner und die Kriegsausgaben zu regulieren und zwar mit > i tu gewöhnlichen dauernden Ausgaben vermittelst einer that- Titiftioitn strengen Politik des Abwägens. In diesem Sinne Md Vie Regierung schmerzliche Opfer von dem Lande ver- l Mgcr, die aber in gerechter Weise auf alle Klaffen der S ZM'erung verteilt werden sollen. Die Regierung wird : M bcn Budgets mehrere Vorlagen einbringen, welche die " mich die Verluste der Kolonien und die Kolomalfeldzuge (machsenen Verpflichtungen regeln, die Staatsschulden zum Stil rcrorganisieren, die Staatsrenten umgestallen und andere ; um Renten schaffen sollen, getreu all den Ideen, welche Mit Msentliche Grundlage für die spanische Politik und für Mit Aufrichtigkeit des Budgets und der Zahlungsfähigkeit Hamens bleiben werden. In der nächsten Session sollen Briefen, welche eine Reorganisation des Landheeres und Mit Marine auf Grundlage der allgemeinen Wehrpfli^ ' Mecken, eingebracht werden, ferner Vorlagen, welche sich ms txie Vervollständigung der Küstenverteidlgung beziehen, itub andere Entwürfe, die hauptsächlich auf Verwaltungs- UiM W rt I urnahme des Nentofll. W- Gießener >0eMf6tw*CiH *■> w-Vi-iA;;,“" “““ -->M* 1- swI '*££?."* «< soll, wie der Kaiser durch Kabinetsordre vom 23. r' M. bestimmt hat, in diesem Jahre stattfinden, um einen lieber- blick über den Stand des Schulschießens der Jnfantene, Jäaer Schützen und Unteroffiziere zu gewinnen. Bei diesem Vergleichsschießen, das innerhalb acht Tagen vom und'geistig "regsam geschildert. Aus der Geschichte der Inseln sei kurz hervorgehoben, daß die ersten Inseln der Gruppe von dem Portugiesen Diego da Rocha um das Jahr 1525 entdeckt wurden, später setzten die Spanier die Entdeckungen anderer Gruppen fort, so Alvaro de Saavedra, der Admiral Francesco Laceano u. A. Nach emigen ver- . sämtliche Unter» we äLqiDnTtuc utium puu«« v*v ''.'o’-t’-d- i geblichen Versuchen, die Eingeborenen KU H s , I ocKi;cre und Mannschaften je fünf Schuß auf 300 Meter Chamisso; in neuerer Zeit die Deutschen Bubary, Herns- n er a heim u. a. Die Palao-Jnseln bilden eine Gruppe von stark beroalbcten Inseln mit fast ^0« Q"abrat-Kilotmter Fläche. Die größte bavvn, Baobeltaob zahlt etwa 8O00 Em- _ Ein Nfäsi-r Ät sich in ber ...WurgW« Zeitung" über das gute Verhältnis der Reichs- SS »ÄLÄS; IJWWÄ'Ä?? 1 ist er alljährlich dort gewesen, und diesesJahr, wird»er wohl mehrere Male kommen. Den Elsässern schmeichelt dieser häufige Besuch außerordentlich. Dann zeigt der Kaiser für die Angelegenheiten des Landes, die gerade int Vordergründe stehen, großes Interesse, wobei er gern persönlich eingreift und gemeinnützige Werke zu fordern sucht, selbst durch nicht unbedeutende Geldgeschenke. Auch an den so beliebten Ordensdekorationen — kein Volk ist auf derartige Auszeichnungen stolzer als die Elsäffer — fehtt es bei solcher Gelegenheit nicht. Der Elsässer hat viel Sinn für die Hoheit und den Glanz der Majestät; auch das weiß der Kaiser wohl, und so versteht er durch stolzes, ernstes und doch glanzvolles Auftreten ebensowohl der Masse zu imponieren, wie er durch seine Leutseligkeit die mit ihm in nähere Berührung kommenden Personen entzückt und sich dadurch Achtung und Vertrauen zugleich er- Feurüetsn. Das Arockengespenst. Hine heitere Geschichte von Alwin Römer. (Nachdruck verboten.) „Na, Kinder, nun vertragt Euch gut; verlaust Euch tr$t wieder, wie vorgestern! Immer hübsch auf dem Wege SU und nach den Schildern gucken, dann kann so was Miticht vorkommen hier im Harze! . . - borgen abend nri dem letzten Zuge komme ich zurück. Ihr braucht aber M aufzubleiben, ich will mich schon zurechtfinden. . . . Wem, Mutter, und laß Dir die Zeit mcht lang werden! [inte Abschied nehmend der Justizrat Linder zu Frmr und Müllern, mit denen er dies Jahr den Sommer in Moden- ffitii verbrachte, um die frische Harzluft dort zu genießen. Adieu, Papa!" erwiderte die ältere der beiden jungen Thronen, ein schlankes, blondes Fräulein von neunzehn ♦totn, deren tiefblaue Augen ein wenig verträumt in die Mn lugten. Und dabei bot sie ihm den feingeschnittenen Mmid zum Kuffe dar, während die jüngere, em blitzäugiger gojisch in des Wortes verwegenster Bedeutung, ihm »nschikos auf die Schulter klopfte und dabei rief: Bring uns was Schönes mit, Väterchen! Rutsche «st in den Abgrund und grüße das Brockengespenst bestens M ^Verdrehtes Mädel!" lachte der Alte. „Ich werde es »tir einmal über den Hals schicken, damit Du das Gruseln ■a)lud)$IernfL unb hielt ihm die Hand zum schlagen hin. „Aber Wort halten, ich will es schon ge- hhmnd empfangen!" Plötzlich aber lief sie an eines der binnen Harter Schiebefenster, die sich nur schwer durch bit modernen Angelflügel verdrängen laffen, ließ es wirbt. Wohl gefallen hat den Elsässern auch, daß er sich in dem Lande Schloß und Gut Batiste und dadurch gleichsam ein Mitbürger im engeren Sinne, ein „propriätaire“ wurde, wie jeder andere ehrbarö Elsaß-Lothringer. Da nun das Kaiserpaar, wenn es auf ftiner reichsländischen Besitzung weilt, in der Regel auch einige seiner Kinder mitzubringen Pflegt, so haben die Elsässer Gelegenheit, es in seinem Familienleben zu beobachten, und das ist ein neuer Punkt, der sie anzieht. Zu dem, was die Elsässer während der Fremdherrschaft von deutscher Art sich treu bewahrt hatten, gehört vor allem ein starker Sinn für ein inniges Familienleben. Endlich ist noch ein Punkt zu erwähnen. Es giebt keinen Elsässer, der nicht ein freund« schaftliches Verhältnis zu Frankreich wünschte. Schon die unendlich zahlreichen und innigen Beziehungen, die zwischen hüben und drüben bestehen, zwingen dazu; giebt es doch fast keine Familie, die nicht nähere oder entferntere verwandtschaftliche Bande mit dem Lande jenseits der Vogesen verknüpften! Dankbar haben es die Elsässer darum empfunden, daß unter dem jetzigen Kaiser eine größere Annäherung zwischen Deutschland und Frankreich erfolgte, und das hat ihm nicht zum wenigsten ihre Achtung und Verehrung eingetragen, daß seine eigene Persönlichkeit, seine ritterliche, taktvolle und weitschauende Politik zu dieser günstigen Wendung das meiste beigetragen hat. So ließen sich ^ioch mancherlei Punkte besprechen, die für die Beziehungen des Kaisers zu Elsaß-Lothringen von Wichtigkeit find''und es erklären, warum der Kaiser heute dort einer großen Popularität sich erfreut. * A«stand. Wien, 4. Juni. Die Arbeiter-Demonstration in der Ringstraße verlief infolge Maffenaufgebots der Polizei, welche absolut keine Ansammlungen duldete, ruhig. Der Arbeiterführer Daszinski wurde verhaftet, aber nach seiner Legitimation sofort wieder auf freien Fuß gesetzt. Innsbruck, 3. Juni. Der Maurerssohn Josef Korn stürzte beim Blumenpflücken im Hallthal von einem hohen Felsen ab und blieb sofort tot. * Rom, 4. Juni. Das neue Kabjyettt P elloux vermag seines Lebens noch nicht so recht ZÜ werden, lieber die ersten parlamentarischen KlippmmA.es noch so leidlich Hinwegzukommen, namentlich auch -die Präsidentenwahl in der Deputiertenkammer, in de^'WMelle des zurückgetretenen Zanardelli nunmehr BhtnaglM zum Vorsitzendeu; gewählt ist. Aber am Donnerstag begann die Obstruktion der äußersten Linken gegen die politischen Vorlagen wegen Verschärfung der Vereinsgesetze u. s. w. Zu jedem einzelnen der fünfunddreißig Paragraphen der Vorlage haben die Sozialdemokraten und Republikaner die mannigfaltigsten Abänderungsanträge gestellt, im ganzen bisher 208, und weitere stehen in Aussicht. Die äußerste Linke will bei jedem Anträge die namentliche Abstimmung fordern, und da sie über mehr als 20 Stimmen verfügt, müßte diesem Verlangen entsprochen werden. Auf diese Weise soll die Beratung der Vorlagen vereitelt werden. Sie gedenkt aber nach englischem Vorbilde den Tag stellen zu lasten, an dem die Debatte beendet sein muffe, und im Notfälle die Debatte über die einzelnen Paragraphen durch Annahme der einfachen Tagesordnung abzuschneiden. Allerdings glaubt man in parlamentarischen Kreisen, daß es der äußersten Linken nicht möglich sein werde, die Obstruktion lange durchzuführen. Ihre Hoffnung, im Kampfe gegen das neue Kabinett Pelloux die Bundesgenoffenschaft mancher Gruppen, deren Stellung als zweifelhaft betrachtet wurde, zu gewinnen, sei bereits SÄttäuscht worden. Die AuMlle gegen die Armee, die. von einem Mitgliede der HWrstrn Linken gemacht wurden, mußten auch solche oppositionelle Abgeordneten, die zu einem zeitweiligen Zusammengehen kstit den Radikalen geneigt, sein mochten, hiervon abschrecken. Ueberdies halte man an der Hoffnung fest, daß die Erfolge, die das Kabinett bisher erzielt hat, manche schwankende Abgeordneten zum Anschlüsse an die Mehrheit bestimmen werden. Brussel, 3. Juni. Am 18. ds. findet ein internationaler Kongreß, für die Dauer des Allgemeinen Wahlrechts von der Proportional-Bertretung statt, an welchem alle Senatoren, Abgeordnete, Provinzial- und Kommunalräte aus ganz Belgien teilnehmen werden, die auch Anhänger dieses Programms sind. Haag, 4. Juni. Der Redaktions-Ausschuß für das Schiedsgericht nahm die §§ 7 bis 12 des russischen Dörschlages an. Nur gegen § 8 opponierte Amerika. Mederlande. Kritik andenArbeitenderFriedens- konferenz übt eine augenscheinlich von maßgebender Berliner Seite kommende Mitteilung eines rheinischen Blattes. Dieselbe besagt: „In Kreisen, denen man Kenntnis der Vorgänge innerhalb der Friedenskonferenz zutrauen kann, wird die Haltung der russischen Vertreter mit Anerkennung erörtert. Es scheint, daß die russische Vertretung, von dem alleinigen Bestreben geleitet, den Weg der Verständigung thunlichst weit offen zu halten den Abänderungsvorschlägen gegenüber, den einschränkenden wie den erweiternden, sich entgegenkommend oder mindestens neutral verhält. Dagegen ist die Haltung der Mehrzahl der weniger starken Staaten geeignet, em praktisches Ergebnis der jetzigen Arbeiten in Frage zu stellen. Die Vertreter dieser Staaten zeigen sich bemüht, einen idealen Zustand zu erreichen, der die Unterschiede der Machtverhältnisse verschwinden läßt. Daß hierdurch die Verwirklichung des Konferenzprogramms oder überhaupt irgend eines Fortschrittprogramms nicht eben näher gerückt wird, ist einleuchtend. Wenn zum Beispiel Großmächte von so verschiedenen Lebensbedingungen wie Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Frankreich, die Vereinigten Staaten von Amerika sich bei einer Abstimmung in der Minderheit zusammenfinden, wie es kürzlich geschehen sein soll, so braucht man nicht Prophet zu fein, um vorherzusagen, daß ein solcherart erzieh Mehrheitsbeschluß ein toter Buchstabe zu bleiben bestimmt ist.- — Wie man aus dem Haag selber berichtet, will die zuständige Kornrnisfion einen einzigen Entwurf bezüglich des Schiedsgerichts abfassen, welcher auf den verschiedenen der Konferenz unterbreiteten Vorlagen beruhen soll. Dabei solle der englische Vorschlag in erster Linie in Betracht kommen, der die meiste Aussicht habe, die Meinungen für sich zu gewinnen. Diejenige Kommission, welche mit der Prüfung der an die Konferenz gelangten Petitionen und Vorschläge betraut ist, beschloß heute einstimmig, alles von den Beratungen fern zu halten, was nicht direkt in den Rahmen der Konferenz gehört. Paris, 3. Juni. Der „Figaro- erklärt, Madame Dreyfus habe die Erlaubnis erhalten, ihrem Gatten telegraphisch mitzuteilen, daß Ballot und der General- Staatsanwalt Manau über das Revisionsgesuch günftig beschlossen und die Verweisung vor ein neues Kriegsgericht fordern würden. Dreyfus antwortete, er habe volles Vertrauen zu der Gerechtigkeit des Landes, er habe niemals die Hoffnung verloren. Er erwarte mit voller Zuversicht fein Erscheinen vor seinen neuen Richtern. Paris, 3. Juni. „Matin" veröffentlicht ein Interview seines Londoner Korrespondenten mit Esterhazy. In demselben bezeichnete sich letzterer als Urheber des Bordereaus, welches er auf Befehl des verstorbenen Obersten Sandherr geschrieben habe. Sandherr war damals Leiter des zweiten Nachrichten-Bureaus. Ueber die Generale befragt, erklärte Esterhazy: Die wollen mit mir dieselbe Komödie spielen wie mit Henry. Man hat mir gesagt: Schreiben Sie das Bordereau, ihm Henry hat man befohlen, das geheime Dossier zusammenzustellen. Als Henry nachher nähere Erklärungen forderte, antwortete man ihm: Helfen Sie sich selbst. Henry ist als Opfer seiner Ergebenheit gestorben, ich selbst bin auf dem Wege, daran zu sterben. Ich kann es sagen: Ah! diese Elenden, weshalb habe ich sie auf meinem Wege angetroffen. Paris, 4. Juni. Madame Dreyfus erhielt ein Telegramm aus Cayenne, worin ihr Gatte ihr mitteilt, er sei zur Abreise bereit und sehne sich, sie und die Kinder wiederzusehen. Paris, 4. Juni. In der morgigen Kammersitzung wird der sozialistische Abgeordnete Viviani in einer Jnter- pella tion von der Regierung die Verhaftung des Generals Mercier fordern. Die Nationalisten ihrerseits haben be- schlosien, einen Antrag zu stellen, Dupuy vor ein besonderes Gericht zu ziehen, weil er gegen Mercier vorgehen will. Wie Dupuy mehreren Abgeordneten erklärte, wird er in der morgigen Sitzung die Kammer auffordern, jede Jnterpellaton bis Freitag aufzuschieben, da er in der Zwischenzeit im Einvernehmen mit den übrigen Ministern wichtige Schritte zu ergreifen gedenke. Diese Erklärung wird dahin ausgelegt, daß die Verhaftung Merciers bevorsteht und daß die Generale Boisdeffre und Gonse ebenfalls vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollen. Madrid, 3. Juni. In der Provinz Alt-Castilien ist die Ernte infolge der außerordentlich niedrigen Temperatur beinahe vollständig zerstört. Madrid, 3. Juni. Hier, in Barcelona, Valencia, Saragossa und anderen Städten ist die Bewegung zu gunsten der Revision des Prozesses der Anarchisten von Monjuich eine bedeutende. Oeffentliche Versammlungen und Straßenaufzüge werden ununterbrochen veranstaltet und öffentliche Subskriptionen organisiert. Hessischer Kandtag. Zweite Kammer der Stände. nn. Darmstadt, 3. Juni 1899. Die Sitzung wird um l/,10 Uhr durch Präsident Haas eröffnet. Am Regierungstisch die Ministerialräte Deißler und Bittel, Regierungsrat Rohde und Oberfinanzassessor Becker. Zur Beratung steht der Gesetzentwurf auf Einführung einer staatlichen Klassenlotterie in Hessen. Abg. Pennrich ersucht die Kammer, von einer Generaldebatte abzusehen, weil es sicher sei, daß die Lotterie im Hause mit großer Majorität angenommen werde. — Abg. Schröder ist der entgegengesetzten Meinung. Die Lotterie sei kein notwendiges Uebel, sondern eine Volksverführung mit dem Bestreben nach mühelosem Erwerb und nach Genußsucht, die heute gerade weit genug gediehen sei. — Abg. Ulrich will die Steuerreform nicht gefährden, aber er vermißt sowohl in der Vorlage wie im Ausschußbericht die Widerlegung seiner Bedenken gegen die Lotterie. Es sei gewiß verführerisch, daß bereits der Regierung 750000 Mk. für den Ertrag der Lotterie geboten worden sei. Dies alles könne seinen Standpunkt nicht ändern, den er und seine Fraktion schon bei früheren Debatten über die Lotterie eingenommen habe. — Abg. Molthan und Abg. Brentano heben die moralischen Bedenken hervor, welche ihre Fraktion gegen die Lotterie gehabt habe. Wenn man aber sehe, daß das große Land Preußen ohne Bedenken schon seit Jahren eine Lotterie habe und die Regierung die Steuerreform ohne Lotterie nicht durchführen könne, müßte sie diese Bedenken fallen lassen und für die Einführung der Lotterie stimmen. — Die Abgeordneten Weidner, Pit- th an und Joutz sind ebenfalls für die Lotterie und können die moralischen Bedenken der Abgeordneten Schröder und Ulrich nicht teilen. — Abg. Schönberger findet es unverständlich, daß man von Seiten der jetzigen Regierung auf ein derartiges Mittel zur Hebung der Staatsfinanzen verfallen sei. Die frühere Regierung habe den richtigen Standpunkt eingenommen, als sie die Einführung einer Lotterie in Hessen von sich gewiesen habe. — Regierungs- rat Rohde präzisiert den Standpunkt der Regierung in der Lotteriefrage dahin, daß die Regierung einen Ersatz für den Ausfall der Weinsteuer haben müsse und daß sie ohne moralische Bedenken an die Einführung einer Lotterie heran- rung, um den Ausfall der Weinsteuer decken zu können « Steuer-Objekten zusammen kratzen müsse, was sie tnirfiri- in anr .___.. Ä Bi k Den Satz von 10 Mk. jährlich pro Hund könne dieRea» rung nicht fallen lassen und er bittet das Haus, her &• läge zuzustimmen. Bei der nun folgenden Spezial-Bem^ werden die Art. 1 und 2, welche eine jährliche Steuer vc? je 10 Mk. für Staat und Gemeinde festsetzt gegen 11 ©timim angenommen. Zu Art. 3, welcher die Befreiung btrjtnm Personen von der Hundesteuer festsetzt, welche Hunde M Hüten von Schafen gebrauchen, stellt der Abg. den Antrag, auch die Hunde der Hausierer zu befreien. - Abg. So r eil beantragt, Besitzer von Höfen und MW welche mindestens 500 Meter vom letzten Haus des Otte; entfernt sind, bezüglich eines Hundes von der Steuer >rn zu geben. Der Art. 3 wird hierauf mit dem fcntraj Korell angenommen, der Antrag Weidner einstimmig A gelehnt. Die Art. 4 bis 6 werden hierauf ohne DekM und damit der ganze Gesetz-Entwurf vom Hause angenomma Das Gesetz wird am 1. Januar 1900 in Kraft treten. Hierauf wird in die Generaldebatte über das a< betr. die Hundesteuer eingetreten. — Aha Langsdorf und Abg. Korell begrüßen die Vorlaa » Freuden, da dieselbe kundgegebenen Wünschen der / bevölkerung entgegenkomme. — Abg. Erk hält ben't von 10 Mk. pro Hund für sehr hoch und qu? daß auch in der Bevölkerung die gleiche Ansicht^ Händen sei. Im Interesse der Durchführung der reform würde er für den Ausschußantrag stimmen Abg. Ulrich und seine Kollegen werden aus piellen Gründen gegen die Gesetzesvorlage stimmen Oberfinanzassessor Becker stellt fest, daß die Gesetzes, läge ein Glied der Steuer-Reform sei, und daß die W ritnn Uttt hptl 9fitäfnfY hör ... i-j * Nach der Pause erfolgt die Beantwortung der Hüter pellation des Abg. Köhler-Langsdorf, das Verbots Verschleiße - von Preßerzeugnissen auf Hessisch- Bahnhöfen betr. — Ministerialrat Ewal d stellt fest, toi die Regierung auf Grund des Art. 17, Ziffer 4 des Stack Vertrags der hessischen Regierung auf Bahnhöfen und Lahm der preußischen Betriebsgemeinschaft, wenn sie in Hefti liegen, das Recht nicht zustehe, Anordnungen zu treffen Darunter falle auch die Ausübung der Polizeiaufsicht ms den Bahnhöfen und das Verbieten unsittlicher Schriften Bei der nun folgenden Besprechung erklärt Abg. Köhler Langsdorf, daß er eine solche Antwort erwartet, man soll aber in Hessen den Preußen nicht alles nachmachen: bei Verbot der „Zukunft" und des Simplicissirnus" rechtfertige sch durch nichts, viel eher sei es berechtigt, die unsittliche Litteral«: zu verbieten. — Abg. David (Soz.-Dem.) hält baSverbit für den Ausdruck den reaktionären Strömung, die ooi Berlin aus sich nach allen Richtungen ausbreite und ai Zensurmaßregeln und Polizeiüberwachungen daS Menschen mögliche leiste. Jetzt treffe das Verbot vornehmlich dr sozialdemokratische Presse. Unter gegebenen VerhältmssD aber werde man sich nicht scheuen, auch alle übrigen W teien zu treffen. So könne z. B. die „Franks. Zig." jede Tag verboten werden, wenn sie sich vielleicht durch eht scharfe Kritik der preußischen oder hessischen Regierung nm- mißliebiger mache, wie schon bisher im Falle Küchln. Uv» die hessische Regierung werde das dann auch unter SV rufung auf die durch das Gemeinschaftsverhältnis hervw- gerufene Rechtslage rechtfertigen. Das bedeute die Einfüy- ung der preußischen Zensur auf hessischen Bahnhöfen. - Abg. S chröder hält es für kaum glaublich, daß mc- berartige Preßerzeugnisse auf hessischen Bahnhöfen in Fou- einer Censur verbieten wolle. Er kann aber auch nicht er Passivität der hessischen Regierung begreifen, daß sie ar Grund einer preußischen Eisenbahn-Verfügung, Dm?e geschehen lasse, welche als ein Eingriff in die Hoheit j rechte von Hessen zu bezeichnen seien. — Oberfinanz" Rode betont, daß demjenigen Staat die Betriebsamst» der Bahnhöfe zustehe, der Eigentümer der Bahn sei. D - Regierung sei an den Staatsvertrag gebunden und konw demgemäß einen Einfluß bei dieser Angelegenheit nicht au« üben. — Abg. Bähr und Köhler-Langsdorf treten diese Ansicht des Regierungs-Vertreters scharf gegenüber und veN langen mit Entschiedenheit, daß sich die Regierung mq von Preußen ins Schlepptau nehmen lasse. Dann konm man einfach das Großherzogtum Hessen zur Provinz erklären. — Abg. Osann hält ebenfalls o Standpunkt der Regierung nicht für richtig und empst^ derselbe etwas energischer gegenüber Preußen aufzuttttt Auch er ist für Freigabe der politischen Litteratur auf oe Bahnhöfen, soweit sie die Sitten und die Moral des Boi nicht gefährde. Damit wird die Besprechung der Anftagl geschlossen. Nach Erledigung einiger kleiner RegierungSvonag und Gesuche um Pensions-Erhöhungen wird die Sitzu^ um 1 Uhr geschloffen, und vertagt der Präsident die Kamm bis zum 13. Juni, vormittags 10 Uhr. •w 1 «rb 13;J rsa «;&1 «uW "1 «M-''W bellißendtW zeig! W 20 lagen ■ 42,51 nnW urteilen» inarlierieNW Hebung nachts besW Ueberarvei» als 20 Ti Bäckereien I Der kleinel uicht kann,! Einstellung teilung de« Hrenzen d Inspektor n -ie Bälkere und sehr g' gegenseitig ^aityten» tylwi zn mtz And welcher C schäftigt, dabei abe di-s-m Gesichtspunkt könne er die Annahme der °°rlag- empfehlen. - Abg.Pennrich weist aus di Mengen von Lotterien anderer Staaten hin w° ™ auch noch Begriff von Moral habe, und insbesondere 4?," : gehe hier ohne Bedenken voran. — Gras Oriols kurz und bündig, da der hessische Staat Geld brauö» -u er für die Lotterie stimmen. ™ ' *- Bei der Sp-zialbcratung des Gesetzen,wurst die sämmtlichen Artikel gegen die Stimmen der p d-mokraten und Dr. Schröder und Schönberger anQen„J Der ganze Gesetzentwurf wird hierauf in qleicker, ftimmung genehmigt. / k Preis 50 Pfennig. 443 in jeder Preislage. D abgegeben. 4273 r gerichtet ist. Wenn auch die Einrichtung Geld kostet und es kleinen Unternehmern anfangs schwer werden mag, eine saubere Betriebsstätte ist nur zu gunsten der Bäckermeister selbst. Letzterer sollte ebenso mit Stolz seine Backstube zeigen können, als er seinen Laden gern vom Publikum loben läßt. Bei Bäckerei-Neubauten bezw. Neuanlagen und wesentlichen Umänderungen sollte nicht nur strenge Durchführung gewisser Bauvorschriften, sondern auch ganz be- stimmier sanitärer Maßnahmen verlangt werden. Vor allen Dingen müssen diejenigen Betriebe Muster an Sauberkeit sein, welche zur Befriedigung täglicher Bedürfnisse Nahrungsmittel Herstellen und bearbeiten. Sie haben zudem die Pflicht, ihren Arbeitern peinlich saubere Unterkunftsräume zu gewähren. Entzieht man dem Arbeiter jede Gelegenheit, Sauberkeit zu üben, so kann derselbe auch keine appetitliche Ware liefern. (Fortsetzung folgt.) Aus dem Jahresbericht M Großh. Hessischen Gewerbe-Inspektors der Gewerbe-Inspektion Gießen sür 1898 (die Provinz Oberhefseu umfassend) (Fortsetzung). Wirkung der Bäckereiverordnung. I« diesseitigen Bezirk befinden sich, soviel durch die .»sik-ung bekannt wurde, 93 Bäckereien mit 42 Letzlingen nni 132 Gehilfen, welche wöchentlich mehr als dreimal mit# arbeiten. Es kommt hier also durchschnittlich auf Z Schilfen 1 Lehrling. Diese 93 Bäckereien verteilen sich ans 9 größere Orte des Bezirks, von welchem nur wiederum fc 4 Orten 42 Bäckereien angeblich Ueberarbeit machen Bitten und solche auf den Kalendertafeln verzeichnet haben. Aus einer Kalendertafel waren je 42 und 51, auf einer NnbtT'tn sogar 64 Ueberarbeitstage verzeichnet, sodaß die lletrejffendcn Meister angezeigt werden mußten. Im ganzen grigt ibte Erhebung nur 6 Bäckereien, welche an mehr als M Tagen überarbeiten ließen, und zwar an 22, 23, 35, •42,5-1 und 64 Tagen. Es läßt sich allerdings nicht be- Tiirttiten, ob alle Bäckermeister ihre Ueberarbeitstage genau nrarkiurten. In der Stadt Gießen allein ergab die Er- tybuug 37 Bäckereien und Konditoreien, welche Arbeiter nachts beschäftigen. Don diesen hatten nur 5 Betriebe keine 'Mei'arbeit verzeichnet, dagegen 2 Betriebe solche an mehr -als SO Tagen. Im diesseitigen Bezirk könnten sich die Dütfcrcien der Verordnung entsprechend sehr wohl einrichten. Dn kleine Prozentsatz, welcher es zur Zeit angeblich noch nicht kann, würde bei gutem Willen und vielleicht durch -HnsÄllung noch eines Gehilfen, beziehungsweise durch Ein- Irilui'g der Gehilfen in 2 Schichten, die Ueberarbeit in den •freien des Erlaubten halten können. Dem Gewerbe- iuspStor wurde von Bäckermeistern mehrfach versichert, daß -tie Näckereiverordnung auf den Umsatz keinen Einfluß habe inb sehr gut durchführbar sei, wenn Meister und Gesellen -fget1 fettig im Einverständnis lebten. Andere Meister wieder behaupten, daß sie jetzt täglich, um die Verordnung ein* chbei-! zu können, einmal Brot weniger backen müßten, »as für jeden Werktag 60—70 Brote ausmache. In den Augen eines solchen Bäckermeisters allerdings, mlcher Sonntags seine Arbeiter früh y29 Uhr noch beschäftigt, weil dieselben abends zur Kirchweih gehen wollten, tobeii aber erst nachts y,1 Uhr die Arbeit beginnen ließ (Die es vorgekommen ist), läßt sich die Bäckereiverordnung .nicht durchführen. Was nun aber die Einrichtung der Bäckereien, dieser für hie täglichen Bedürfnisse so wichtigen Betriebe, anbetrifft, jo läßt dieselbe noch größtenteils viel zu wünschen übrig. Die Läden sind allerdings meistens sauber und freundlich, jumTeil sehr modern eingerichtet. Zur Backstube aber gelangt! man durch einen engen, dunklen Gang. Diese selbst ist meist sehr klein, dunstig und niedrig, ja selbst auch oft "sehr staubig. Die Geräte sind zum Teil sehr alt. Bei- jpiclKweise sollte man alte, wo möglich wurmstichige Holz- tonöge nicht mehr verwenden, sondern nur solche aus gutem Holz oder besser aus stark verzinnten Eisen benutzen. Lrrjjinnte Backtröge sind an sich sauberer und lassen sich and) besser reinigen. Allerdings wird es dem kleinen Bäcker- »eifter oft schwer werden, sich den hygienischen Grundsätzen entsprechend einzurichten. Die Schlafzimmer der Gehilfen, ivelche in der Regel wenig Raum bieten, werden gegen -rittüig zumeist noch nicht in Ordnung getroffen. Ob diese flamme dann noch bis nachmittag gesäubert oder die Betten Macht werden, bis sie die Gehilfen wieder in Benutzung id) raten, ist sehr die Frage. Waschgelegenheit und Hand- ckcher machen oft auch einen unsauberen Eindruck, und scheint namentlich im Wechseln der letzteren nachlässig zu fein. Die Backstuben sollten nicht hinten im Hofe für das Pub- ''liklum unsichtbar angelegt werden, sondern neben dem Laden rit großen Fenstern nach der Straße hinaus versehen im irbügeschoß liegen. Die Bäckermeister sollen nicht glauben, ich der Wunsch nach sauberen Einrichtungen nur gegen sie Patent-Matratzen vieler bewährter Systeme Rosshaar-Matratzen Kapok-Matratzen Seegras-Matratzen. und Feder-Kissen Soeben erschienen und bei Ernst Ehallier (Rudolphs Nachfolger) zu haben: Das verlorene Mrthe DieSängertahrtnachKreuznach Kumorillische Gedichte in Gießener Wnndnrt. Bettstellen in Holz und Eisen Patent-Bettstellen Reform-Bettstellen Kinder-Bettstellen Feder-Deckbetten zum Vorzugspreise von ML. 1.50 Hochachtungsvoll v. Miiuchow'lchk Kos- und Am.-Knchdruckttti Gießen. Vermischtes. ♦ Kastel, 2. Juni. Ueber die Höhe des seitens der Stadt Kaffel zu dem 1. Gesangswettstreit Deutscher Männer- gesang-Vereine zu leistenden Zuschusses machte in einer gestern abend stattgefundenen öffentlichen Sitzung der Stadtverordneten Beigeordneter Dr. Knorz die Mitteilung, daß dieser sich auf etwa 134,000 Mk. belaufen werde. Der etatsmäßig vorgesehne und bereits bewilligte Betrag von 150,000 3Jlt. ist demnach nicht ganz gebraucht worden. * Daß der amerikanische Admiral Kautz von deutscher Abstammung ist, wurde schon früher behauptet. Jetzt wird aus Pforzheim näheres darüber bestätigend berichtet. Danach ist das benachbarte Dorf Ispringen der Stammort der Familie Kautz. Der Vater von Kautz betrieb in Ispringen eine kleine Schreinerei. In den vierziger Jahren wanderte er mit seiner Familie, zu der auch seine Söhne August und Albert gehörten, nach Amerika aus und nahm zunächst in Baltimore Wohnung. Anfang der fünfziger siedelte er nach Ohio über, wo er die erste deutsche Rebe pflanzte. Später errichtete er eine große Weinfarm. Die zwei Söhne genoffen auf deutsch-amerikanischen Schulen ihre Ausbildung. Trotz der ziemlich mangelhaften Fachbildung machten beide Brüder in Amerika großartige Carriere. August Kautz brachte es bis zum Reitergeneral, während ’Klkrr als Admiral in Amerika sehr gefeiert ist. * Ein Brief von Jakob Grimm. Dr. Otto Markwart in Zürich stellt der „Frkft. Ztg." einen Brief zur Verfügung, den sein Vater Konstant Markwart, der damals in Jena Philosophie studierte, von Jakob Grimm erhallen hat. Konstunr Markwart hatte wahrscheinlich an Jakob Grimm die Anfrage gerichtet, welche Prinzipien in Bezug auf die O r t h o g r a p h i e in dem „Deutschen Wörterbuch" zur Anwendung kommen würden, dessen Erscheinen die wissenschaftliche Welt mit Spannung erwartete. Jakob Grimm beantwortete diese Anfrage. Der Brief ist aus Berlin vom 14 Juni 1852 datiert. Er spricht von Orthographie und ist doch ein interessantes politisches Dokument. Der Druck, mit dem die preußische Reaktion in jenen Tagen auf den Geistern lastete, ist deutlich erkennbar, Jakob Grimm, einer von den „Göttinger Sieben", der in seiner stillen Studierstube am „Deutschen Wörterbuch" arbeitet, fühlt sein Herz davon beschwert. Und diese Stimmung beherrscht ihn so, daß er sich nicht enthalten kann, ihr sogar in einem Briefe Ausdruck zu verleihen, den er an einen jungen, unbekannten Studenten richtet. Das Schreiben Jakob Grimms lautet: „Ihnen und den gutgesinnten freunden sei mein herzlicher dank dargebracht für das in Ihrem schreiben vom 28. dezember mir ausgedrückte vertrauen, in dem unabsehlichen deutschen Wörterbuch, dessen druck jetzt angefangen hat, dachte ich lange auch die fehlerhafte schreibung reinigen und regeln zu müßen, es wäre versucht und unternommen worden, wenn die erhöhung des Vaterlandes auch der spräche gestattet hätte, sich zu erheben; unfern jetzigen öffentlichen Zwiespalt mag aber die Verwirrung der schreibweise noch eine zeit lang mit zu bezeichnen fortfahren, bei jedem buchstaben entfalte ich die regel, füge auch in DiMoksachen, Rechnungen, Iaclnren, ßircnlare, Arieföogen, AmschkLge mit AirmendrvL fertigt billig KrShl'slhe Mv.-§uch- i Steindrockttti, Schielstraße 7. Mein reich assortiertes Lager in echten Zchmtzn Mereien Ich« Iwrit) halte ich in Stücken von 4.20 Meter zu außerordentlich billigen Prrism besten» empfohlen. - , ... u. Kaan jr., ran Km;. Fest-Zeitung zum 17. Ierbandsschießen, Kießen. Die Festleitung des Berbandsschießens hat beschloffen, der Bedeutung des Festes entsprechend, eine Zeitung herauszugeben, die 6 Nummern großen Formates umfaffen soll. — Alles, was auf das Fest Bezug hat, wird in ihr gesammelt zum Abdruck gelangen; im Anschluß daran Geschichtliches, Volkstümliches, Heimatliches, Fachmännisches, und vor allem unterhaltende und humoristische Artikel aus berufenen Federn. Das Blatt soll in feinster Ausstattung erscheinen, mit Abbildungen der Festbauten, der Ehrenpreise rc. und zahlreichen anderen künstlerischen Illustrationen geschmückt werden, sodaß eS eine gediegene Festgabe für Gießen und seine Festbesucher bildet. Jede Rümmer wird Mk. 0.30 kosten, jedoch werden bei BoranSbestell««», die biS zum 15. Juni I. spätestens in den Händen der Berlagshandlung sein muß, Abonnements für alle 6 Nummern (Kork- und Patent. Flaschen) frischer Füllung b Tamms-Brunnen ♦ Groß-Karbe» HlaLürNches kohterrsa«res Mineralwasser ersten Kan-es mehrfach preisgekrönt ^0 4340 liefcbtt eingetroffen bei dem General-Vertreter: Betten- und Wäsche-Geschäft g C. Röhr & Co. o empfiehlt in solider Arbeit zu billigsten Preisen: 4242 o Regen- und Sonnenschirme, zlkdknikhr, nab Keparatarea billigst bei 02045 I. Zufall, jetzt Kreazplatz 4. Marquisen-Drelle und -Leinen in großer Auswahl billigst bei Ernst Bloedner, 4388 Seltersweg. klammern hinzu, ^U^as einzelne wort geschrieben werden müsse, darnach fam^_ roenn das Werk bestand erlangt und gedeiht, künftig ^lles geordnet werden. Studiren Sie glücklich fort und beffere tage erlebend gedenken Sie auch später noch Ihres ergebensten freundes Jakob Grimm." • Was Alles im Wein enthalten fein kann! Nach dem 1898er Jahresbericht der Untersuchungsanstalt für Nahrungsund Genußmittel des Allgemeinen österreichischen Apothekervereins und des Wiener Apotheker-Hauptgremiums ergaben sich bei den vorgenommenen Untersuchungen von Wein und Most folgende ungewöhnlich ungehörige Bestandteile: eine Kunstmostsäure mit 67,8 v. H. Essigsäure, 1,58 v. H. Extrakt, 0,6 v. H. Mineralstoffen war mit einem Teerfarbstoffe (Rumbraun) gefärbt, mit Saccharin versüßt, mit Birnäther (Amylacetat) parfümiert und enthielt Spuren von Metallverbindungen. Eine Weinprobe enthielt Kupfer und Nickel, eine sogar 71/8 Milligramm Kupfer in einem Liter, eine andere gar Chloroform und wieder eine andere rohe Karbolsäure. Ein Sherry war gegipst, ein Süßwein mit Stärkezucker versüßt, ein Most mit Rohrzucker gallisiert und gepanscht; eine Weinprobe enthielt größere Mengen gelösten Eiweißes, die beim Kochen sich ausschieden u. s. w. * Heber „Petroleumtriuker" schreibt man der „Schles. Ztg.": „Auch bei uns scheinen diese Feinschmecker keine Seltenheit zu fein, denn wie ich aus bestimmter Quelle weiß, haben wir solche z. B. im Riesengebirge. Hoch vor drei Jahren kam die Woche drei bis vier mal ein alter Mann zu Kaufmann Exner in KrummhÜbel, neben.,dem Gasthaus zur Schneekoppe, und trank jedesmal einen halbe« Liter Petroleum im Laden gleich aus dem Maße mit großem Behagen und der jedesmaligen Behauptung, daß ihn dies gesund erhalte. Wie ich mir sagen ließ, soll es solche „Gesundheits-Apostel" auch in Hirschberg geben." Meratur, Wissenschaft und Kunst. - Das neueste £11.) Heft der »Illustrierten Frauenzeituns^ (Verlag von Franz Lipperheide in Berlin) zeichnet sich durch große Vielseitigkeit auS. Unter den vielen schönen Illustrationen fällt eine Reihe Bilder von der Hand Ewald Thiels besonders inS Auge: Schloß Paretz, der, LiebltngSaufenthalt der unvergeßlichen Königin Luise von Preußens Wir sehen daS Schloß, da« in seiner Einfachheit an den Sitz ÄneS kleinen Land-EdelmanneS gemahnt, sehe« Wohn- und Schlafzttnmsr der Königin Luise und deS Königs Friedrich Wilhelm III., das.SMafzimmer des Königs Friedrich Wilhelm IV. und der Königin Elisabeth, sowie daS Spielzimmer Kövig Friedrich Wllhelm IV. und Kaiser Wilhem I., und unsere Gedanken schweife« zurück zu jener Zeit, alS fich hier ein friedliche« FamUienglück ad- fpielte, das später durch den eroberungssüchtigen Korsen so herbe gestört wurde. Otto Elster schildert in dem begleitendm Aufsatz bk damalige Zeit und giebt in kurzen Zügen ein Lebensbild der Königin Luise, sowie die Geschichte deS Schlosse«. — DaS Hest enthält noch einen mit Illustrationen geschmückten Aussatz über die Spitzen-AuS- stellung in Wien und drei prächtige Novellen: »Alter Hatz" do« Emm« Merk, „Bremvnde Liebe" von Alwin Römer und „Hoch- waffer" von Bianca SoberifiJ, sowie eine fistelnde Plauderei „Der Lebenslauf der Steinkohle" von «Mm Stoß. Ein sehr stimmungsvolles Bild des spanischen MalerS Josö GallegoS stellt die Wunder- kapelle in der Kirche zu Valladolid dar. 2bu -mpfehlen die „Illustrierte Frauen-Zeitung" unfern Leserinnen aufS w--^ste, die Zeitschrift ist nicht nur ein treuer Ratgeber in allen häuslichen Angelegenheiten und eine hervorragende Modezeitung, sondern aU® eine Pflegerin alles Edel» und Schönen, besonders auf dem Gebiete ver Lttteratur und Kunst. — Die Antiquariatsfirma von Zahn u. Jaensch in Dresden (Waisenbausstraße 10) veröffentlicht soeben ihren Lagerkatalog Nr. 5: Alte Drucke, Holzschnitt- und Kupferwerke deS 18. bi» 18. Jahrhunderts, welcher, 182 Seilen stark, 3777 Werke zählend, eine große Anzahl Rubriken enthält und sür Jntereffmten von großem Werte sein dürfte. Der Kstalog ist gegm 1 Mk. erhältlich. Utz Matz u ■itn. E W W- H |b,t MesvvklH < fc.M k.' U sei, ich |«(t buh«. rNEt Met das menbenC |«ne Mr b'tStfe Rt, lotli ellt der $ haufierei öon Höfe, letzten jt 'es van Jg Mus mit, Weidner r n hieranf:: 900 in jftq; deanttvortnüz:■ Sdorf, daS fle । gniffittv; Mb fttli Sajnböftnut': i atnn fit u oibnunQtn za l MsMlhkl , tttlärt i )ort ertDQrtK i alles nafc.- icissinills'!.' , die UM.' .-Demmin Stss ngen atz ichungtii verbot gegeben»!' auch ab»?'' ie .HK’ ch öiM!,M in M; bau <4®' aiWi-r ! S - (•F ie| ■ nj in b« ' hit ■•*45 «ft w, itig «’h ' als iuj b“ Kli b1" 8i/e 8 Sttriiftyitrt. D«»tsch«. D. ReichS.Anl. do...... 81/, 8 »V, 81/, 4 81/, 8 81/ 5 4 5 8 4 bi. nnow kl. ... I m• 7 _' , Ammer !ll vermieten. 4295] Schöne Wohnung von zwei Zimmern, Küche und abgesckl. Korridor an ruhige Leute sofort zu vermieten. __________ «irchenplatz 10, 4349] Ein Familienlogis, 4 Zimmer mit allem Zubehör, per 1. Juli zu vermieten. Asterweg 6. 3057] Ludwigstratze 42, 2. Stock, 8 Zimmer mit allem Zubehör, per 1. Juli zu vermieten. I Ludwigstraße 28. 02040] 3-Zimmp-^^ versetzunash. Ver -Wohnung im 2. Stock -p7Ai" ° verm. St-instratze 29, jtlcinc Wohnung zu vermieten. _L Bahnhofstraße 32, Weserftraße 6 schöne 5-Zimmerwohnung, im dritten Stock, mit Gartenanteil und Bleichplatz, per 1. August zu vermieten. 3764 Näheres daselbst oder bei Jacob Helfenbein Wwe., Marburgerstr. 83. 02032] Eine kleine Wohnung zu ver-!^^_________Hessischer Hos. 1 yieten- Weferftraße 15. 02037] Ordentliches Mädchen öder 8684] Wegen Versetzung ist der mittl. "rau auf einige Zeit zur Aushilfe gesucht. Stock, 4 Zimmer mit allem Zubehör, per -_____Bleichstratze 11, in. 1. Juli zu verm. Grabenstratze 9, "20] Zuverlässiges Laufmädchen ge- 4266] Im 3. Stock ist eine Wohnung ‘_______________Löbcrstraße 18. von 4 bis 5 Zimmern auf 1. Sept. ,u benn. Dr. Pitz, Grünbergerstraße 14. Die »los von Nom"-BeivcquA Dienstag den 6. Juni, abends 8V2 Uhr 4298 SteinS G"ten" Borstand des EvangeNschen Jundes. I Geschäfts - Empfehlung. 2-M hiesigen und uuswärsigen Publikum di- gefällige Nachricht. Mi* W* 51 Neustadt 51 -4M im früher Kaufmann Koytermann'fchen ^aden^ cine . 020« Mir in Smrn= mtö Stgtnfdiimti erntet habe. Größte Auswahl. Regenschirme von 70 Pfg. an bi« zu den feinsten. Reparaturen und. Uebereiehen gut und billig. »Hg Neuenweg 58. H. Sack. HleustadtSl. rn^»^itschrift für Staats- und Ge- -?°b-Berwaltung in Hessen sagt und^m« D^s Buch will als Anleitung B? Anfertigung der Ein- euer-Erklärungen nach den An-1 o '"-' vuiuei ,mone yroei: nJf^T»n9s.en be8 Heff. Einkommensteuer- Zlmmerwohnung mit Kabinett und allem gesetzes dienen. Ein Anhang enthält Zubehör an ruhige Leute zu vermieten. S über das bei Ergreifung eines ___«Mnftrab- 45. Rechtsmittels gegen die Steuereinschätz- ungen einzubaltende Verfahren. — £0» ?berstchttich augeordnet und pflichtigen können «Uv utm ouwe uoer fnrhÄn obliegenden Pflichten die er- .^"^unft entnehmen und sich i - ta mie ,l,n betracht kommenden gesetz- 4278 BahubossiraKe 31 I SSF «0!*rjften -kns-y-ud informieren.'--- »b 1- gaS Buch kann denselben als guter Aatgever empfoyteu werden. Es ist er- hAhma' bie Steuergesetz- geoung, welche verhältnismäßig wenigs"---.......... *wvw>bi«. o». ।hrrr.mfju -----°v” v«1 bflt hiVrACs Abarbeitungen aufzuweisen /251] Zwei schöne, ineinandergebende ° Louis »rn6 m 44 Mvorliegende Buch in einem möblierte Zimmer alsbald zu vermieten — Trotz, Rodheimerstraße. »ÄIL$eiIc .dttet sachverständige«1 “ ““ ‘1 ----------- Nearöeilung unterzogen worden ist. 02005] Sckuhmachergesellen sucht ______Müller, Liebigstraße 64. 02031] Schuhmacher gesucht. _g. Yleifchmann, Wallthorstraße^l6. Keizer gesucht, g Müller, Särtllerstraße 26. Solider,tiivtrlgsßgkrArbkitkr SSffirtÄ1’** Dauernde Näheres in der Ezwedition d. Bl. Junger HauSburfche per sofort gesucht von 4294 Ä. & G. Wallenfels, Marktplatz 21, Kolonialwaren und Delikatessen. «omSberich« d°» »,«««, »Mz-fchift, Gieklcn. SSulüraü- kü Tourfe vom T " SltutrrtMamalionrn, Siagabku a.Art, gesucht'' NerlrSgr, Skstmaratk th. s”1 Qeufatt 6.1 fertigt Ed, Rotte, gjiarftfir.il III I. Etage,Iwi^nÄ"^" WM#em "ntrit,e % |»-r 1 Tag! Vermieten. NSHeres Wesianlage 4t Sait. | 4408 0*^5 —„ 4152] Ein kleines Familienlogis per Zungen Burschen » Teins »arten. 15- 3um Oetm,et™- R als «»»laufet. Zur junge Leute im (Garte- »der S..1, je each wTt”' , sssbms? ■■'■ä'sss « — 8 ’JSSIS?!”' Feuer- und Flammentanz... 02012] Wegzugs halber 2. Stock, 3 bis I JllIllFQ ein Traum von Licht lind , 4 Zimmer Mit Zubeh, Bleichplatz, zu ver- kü* LI r,„ö 2 mS4 . .... UUO. Schönheit mieten. H. Gröninger Wwe., Steinstr. 59 Fkaschenbiergeschäft gesucht. Guter wundervollen Lichteffekten und Verwandlunnen a io । • ’ ' ----------------- 'Lohn. HeMsck-k Jfinf |u. A.: a) Fantamie- u. Fächertanz bt iJaX / Lo1 PUH U-r«. °>Ballk6ni^to, d*»eatSehl”nd^eA?aer nra”.t’J' Meere88‘»™, g) Feuereänfe ”e.ld6*’ 6,W*M । ,, . T.168® Aufführung bildet momentan das Welt^eHnrÄrh . .. ■ °eUeto Neuheit an Licht- und Farbenpracht welche mit m-nea^ndi?B^ ^le 80&8u I Hannover, Frankfurt a. M. aufgeführt worden ist Dazu^ ^^8° in^ i grosses Zigeuner-Konzern I OB8terreich-Unnaria1°h<»nlldn^m”rnge:.ii°Su°’-E!^°Jom. ikobrräbe^^EEd^ V6KCa« nenenan?eStraChten- Or0Marti^ und vTju verkaufen . p .pa88®°Prei8 60 Pfg. Schüler bis 15 Jahren 30 Pfe Vor « v ac“' 3 p~«“«“• Hauspähne ------Nur diese eine Aufführung —Orffnitlidjer Vortm 4263] CiniH^-------- < ‘ 7 Speisekartoffeln ^erttt Pfarrers Lic. theol. Bräunlick au* im einzelnen, abzugeben. aus Wetzdorf bet Dornburg a. S. ^Bahnhofstraße Ecke Wolkenaaste 27, I. | , über: . 4^27] Fein möbl Wohn- unb^Schläs-1 hnn ElTXlt© jimmer zu vermieten. Lubwigstr. 30. » «Steren Morgen Wiesen hat zu I 4 -f-vdbriefe. Gothaer unkb. 101.6( 87 Westdeutsche Bodencredit Ber. König»« u. Laura . . . 266.8k 276.41 —.— —.— 4 Grundschbk. 101.6t 4 in Cöln . . Ung. Lds.-Ctr. 98.- 96.50 98.- 96.5c 101.40 101.40 Ser. V—VI 101.5c 101.50 Oest. Staatsb. 152 6C 153.71 4 do. I—n 100.— 100.— ßaerse. do. Südbahn 26.06 28 9« 100.85 100.80 3 7, do. unk. 1906 96.70 96.70 4 Buderus . . . _ _ Gotthardbahn. 146.- 146 M 4 Frkft. Hypbk. 101— 96.70 4 Eisenb. Rtbk. . 100.20 100.20 Jura-Simplon 108.- 103.— XIV..... 101.— 96.70 47, Hirzh. u. Lollar 100.15 Princ Henry . 109.40 110.1« 100.— 100.— 3V, bo.xn-xm 100.— 97.50 97.70 »7, do. XV. . 98.— 98.- Indufctiti. iiifr 71.60 101.40 71.55 101.30 91.— 4 4 Frkft. Hyp.- Creditverein do. Ser. 27 . 99.55 101.— 99.55 101.— Dtsch.ReichSbk. Berliner Hand. Darmstädt. Bk. 155.80 173.10 155.05 173.70 153,90 4 4 ta Procente». Bad. DH. 100 . Bayer. Th. 100 142.40 170.80 144 IS 172.— 88.10 81.30 87.30 81.10 «7, 87, do. Ser. 28, 30, 33 . . . do. Ser. 29 . 96.40 97.20 96.40 97.20 Deutsche Bk. . Dt. Genoffbk.. Disct.-Comm. 210.70 118.30 197.40 211.80 117.80 199.10 5 87, 3 Donau - Regul. Cöln-Minden. Madrider. . . 138.30 43.- 137.60 43.- 78.40 4 Ldw.Cred.-Bk. 99.40 99.30 164 lß5 4 Kein. Th. 100 185.85 136 10 78.60 4 Hambg. Hypbk. Mitteldt. . i ’ 118.30 117 80 5 Oesterr.v.1860 146.75 146 50 76.40 76.40 87, 4 Ser.141—250 100.— 100.— 146 70 ]49 3 Oldenb. Th. 40 130.50 131 101.— 60.25 100.95 60.20 do. 46—190 Meining. Hyp. 96.25 95.80 96.25 95.80 Oest.Cred.-Lct. 223 20 22450 27, 3 Raab-Grazer . Türk. frs. 400 105.15 131.- 105.10* 134.4» 62.15 4 87, 4 4 do. neue . . 100.30 100.30 hdistrit-AMr» per Stück ta SRC. 98.— 99.— 100.50 100.20 98.— 99.10 100.40 do. unk. 1907 Pomm. Hypbk. Preuß. Hypbk. VIII—XII 97.— 100.50 100.— 97 — 100.50 100.— KleyerFahrrad Henninger Brauerei. . Farbw. Höchst. 247.— 143.— 417.50 246.70 146.50 420.— Ansbacher st. 7 Augsburg, st. 7 Brschw.Dhlr20 Freiburg, fs. 10 89.- 24.70 125.- 26.- 24.95 125.80 26.20 87, 37» do. neue. . . 102.— 102.— Nordd. Lloyd . 122.60 123.80 Mallünd.fS.10 13.45 13.50- 101.20 99.55 59.501 101.10 J)o. 1905 . . 96.70 96.70 Bochumer Guß 282.20 286.80 Meininger st. 7 24.— 24.20 59.40 Rhein. Hypbk. unk. 1904 . 1 96.30 96.20 Gelsenk. Brgw. Larven. Bram. 204.50 202.40 210.— 209.10 Pavpenh. st. 7 SmK-htoM'ß RO 24.- _.— 24 50 23.80 3n uerkiuifcn Kauf-Gesuche Mietgeluche CapitaliL ene Stellen Uermietnn versMedenes Rentei8' K»' M -alt»' I Sesang'Lrn I kevnung sen | streites beul I Roten Adlet I 0 Berlin, i und einem i nerstag frii I Amerikaner I kampfunfähig Sttlio, । geri'chls I rot i «ede deSGra ' WW*- Mu, qty anMnS'.f LlasteS, TS daß au- bi bestand der berg auf2l kümper au| fteigesproch Aiei, Zu der Lun lugtttdti. heroorragendf yMeS Drrt itbt Ättzimr Souzt^Mtn als Lande ber Sonftür Pari-, Mitgliede d gestrige geht Hofes antwl der Bewillic sie über bi Urteils ab. unbebeutenl wähnt bie begrünbeti den Prozes Äriegfigerie Paris, teil des Kt vor ein nei »ird. Die geb. ude an Noll auf. i°fort telegr stunden hat ^rbäube b' Urteil ju ^hibenten dtn Gingen konische ©enbounei Mrer uni vrrhindert toir °eD”ffionit jouitttaubc Klagen kaffen wer « L 'v- Winjigfi ‘'^iteibe i Men. r * »l bie -L>