L8SN Dienstag den 6, Juni Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. M t'it Alle Anzeigen-VennittlungSstellea de- I«- und AuSlaude» nehmen Anzeigeu für den Siebener Anzeiger mtgtgm. |*nftion, Expedition und Druckerei: K«-»cßr-ß- Ar. 7. »chi befind geil 601116*6 vou Anzeigen zu der nachmittags ftr b* V eekW N Uezugsprels vierteljährlich 2 Mark 20 Psg^ monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohu. Bei Postbezug 2 Mark 50 Psg. vierteljährlich. M Großherzogliche Kreisamt Gießen .UL Nie Großh. Bürgermeistereien der Land, gemeinden des Kreises. »Lut Remunerierung des Polizeiaufsichtspersonals ist uns Mr daS Etatsjahr 1899/1900 von Großh. Ministerium '! et Innern eine Summe zur Verfügung gestellt worden. Wir sehen daher binnen 14 Tagen Ihrem Berichte H-ntgewn, welche Polizeibediensteten Ihrer resp. Gemeinden durch besonders gewissenhafte Pflichterfüllung m 1898/99 iuott Belohnung würdig gezeigt haben und wollen Sie Virrbesi das nachstehende Schema zur Anwendung bringen. in den Berichten ist ferner anzugeben, ob auch das «ußel^ dienstliche Verhalten der Polizeibediensteten zu lagern Anlaß gegeben hat oder nicht. Diejenigen Bediensteten, welche Sie einer wicht würdig erachten, wollen Sie uns ebenfalls unter Ällgalve der Gründe namhaft machen. v. Bechtold. IG. 6, Gießener Anzeiger General-Anzeiger inähinng md ’stem von Soxhlet »er Wei-e b mittelst da albst GO kTcradu r. 57524 Cersichn rili.welvi ufeneroi?'1 undverlö1- litt# og desErc^ ite ww liesenfti ■ oder desoJ5® hsanweL"-' eil iiir** j i'guiltl®' Bekanntmachung, betreffend: das OberErsatzgeschäft für 1899. Das Ober-Ersatz-Geschäft für 1899 wird im Kreise W. 130 Erstes Blatt. Amtlich erEeil. Bekanntmachung. Gießen, den 20. Mai 1899. IQttr: Remunerierung des Polizeiaufsichtspersonals. Bekanntmachung. Anläßlich der vom 8. bis 13. Juni ds. Js. Hierselbst stattfindenden Ausstellunug der Deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft wird zur Verhütung eines Seuchenausbruches in der Ausstellung vom heutigen Tage bis zum 15. Ium ds. Js. seuchekrankes oder seucheverdächtiges Vieh, das dem steint lägtich nr Ausnahme des ÄontagS. t)lt Gießener °>^KUx»UUet udmko dem Lnzeiger noüiaulich viermal inifleügt Deutsches Reich- — Unter den verschiedenen Betrachtungen über den Evangelisch-sozialen Kongreß möchten wir folgende recht angebrachte Ermahnungen der „Münchener Neuesten Nachrichten" erwähnen: Auf einen Punkt möchten wir doch Hinweisen, wo unseres Erachtens eine der Kirche durchaus würdige soziale Aufgabe, eine Korrektur der Schattenseiten des modernen Lebens, harrt. Man kann sich darüber nicht täuschen, daß weiten Kreisen unseres Volkes das Gefühl der Pflicht gegenüber der Gesamtheit und dem Nächsten immer mehr abhanden kommt. Sehen wir es doch täglich, daß die großen Massen in einem Sinne erzogen werden, als hätten sie nur noch zu fordern. Wo sind die „Führer", auch wenn sie aus dem Schoß der Kirche hervorgingen, die dem Arbeiter zu sagen für nötig hielten, daß er auch Pflichten gegenüber dem Staat und seinen Mitbürgern hat? Aber nicht nur in den unteren Schichten treffen wir diese einseitige Auffassung, auch in den mittleren und oberen Kreisen ist sie zu Hause; jeder vermag sie dem anderen nachzuweisen. In seiner Gesamtheit aber ist dieses Zurücktreten des Pflichtbewußtseins, der Unterordnung einzelner und ganzer Gruppen unter das höhere Allgemeinwohl, eine Begleiterscheinung des modernen Rechtsstaates. Je mehr die Beziehungen der ■pW butter irbottet itter ; *<;**>. *'8t. ir* ■ ’M TOa w Gießen Freitag, den 16, Juni tm Rathaus- zu Sich, vor- mittags 8 Uhr, Samstag, den 17. Juni daselbst, vormittags 8 Uhr, Montag, den 19. Juni in der Restauration „Zum Lonys Bierkeller", Schanzenstraße Nr. 18, zu Gießen, vormittags 8 Uhr, Dienstag, den 20. Juni daselbst, vormittags 8 Uhr, Belohnung Mittwoch, de« 81. Jam daselbst, vormittags 8 Uhr, Donnerstag, den 22. Juni im Gasthaus „Zum Rappen" zu Grünberg, vormittags 8 Uhr, stattfinden. Es haben sich nach Maßgabe der besonders ergehenden Vorladungen an den genannten Tagen vor der Großherzoglichen Ober-Ersatz-Kommission im Bezirk der 49. Infanterie- Brigade in sämtlichen Aushebuugsorteu zu gestelleu . a. die für dauernd untauglich befundenen Militärpflichtigen, soweit denselben eine besondere Ladung Bekanntmachung. Das Komitee für die Jubiläums-Provinzial-AuSstellung ,, Krotz-Umstadt beabsichtigt, mit der genannten »us- Mium eine Verlosung von kunstgewerblichen Gegenständen zi «erbinden, um di- Mittel zur Bestreitung der Aus- Mumigskosten zu gewinnen. , Großberzoqliches Ministenum des Innern hat ine nach- -Mchte Erlaubnis 3ur Scranftaltung bieder $erlofung unter :)ir IBebingung erteilt, daß nicht mehr als 30,000 Lose, zu zugeht; b. die zum Landsturm I in Vorschlag gebrachten Militärpflichtigen; , c. die zur Ersatz-Reserve in Vorschlag gebrachten Militärpflichtigen; d. die von der Ersatz-Kommission als tauglich und einstellungsfähig erkannten Militärpflichtigen, einschließlich derjenigen aus früheren Jahrgängen; e. die von den Truppenteilen zur Disposition der : Ersatz-Behörden entlassenen Soldaten; f. die von den Truppenteilen abgewiesenen einjährig Freiwilligen. Den Großherzoglichen Bürgermeistereien werden be- sondere Ladungen für die Militärpflichtigen k. H. zugehen, welche den betreffenden unverzüglich zuzustellen sind. Der Vollzug der Ladungen ist innerhalb 5 Tagen auzuzetgen. Die Militärpflichtigen find außerdem anzuweisen, ihreLofungs- scheiue mit zur Stelle zu bringen. . Die zur Beurteilung von Reklamationen in Betracht kommenden Personen, wie Eltern, Geschwister, haben ebenfalls zu erscheinen, ansonsten auf die betreffenden Reklamationen keine Rücksicht genommen werden kann, was die Großh. Bürgermeister den betreffenden Reklamanten noch besonders mitzuteilen haben. Sollte eine Ladung nicht vollzogen werden können, \o ist der Grund hiervon berichtlich anzuzeigen und ist, wenn ein Militärpflichtiger von seinem bisherigen Wohnorte weg- aezoaen ist, zugleich anzugeben, wohin derselbe verzogen ist. Die Großherzoglichen Bürgermeister haben bei dem Ober-Ersatz-Geschäfte bis zum Schluß des gesamten Aushebungs-Geschäfts selbst anwesend zu sein, um bei der Untersuchung vou Felddienftuntauglicheu sowie Invaliden ev. Auskunft geben zu können, auch haben sich dieselben darum zu bemühen, daß die Militärpflichtigen, den Ladungen ent- spremend, eine Stunde vor Beginn des Geschäfts zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und wahrend des Aushebungsgeschäftes ein anständiges und ruhiges Ver- halten beobachten, was Sie denselben vor Abreise nach den einzelnen Aushebungs-Bezirken noch ausdrücklich eröffnen wollen. Gießen, am 25. Mai 1899. Der Zivil-Dorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Kommission des Kreises Gießen. Boeckmann. Politische Wochenschau. Die Windstille, welche in unserer inneren Politik seit dem Beginn der Pfingstferien des Parlaments herrschte, hat eine Unterbrechung erfahren durch die Einbringung der sog. Zuchthausvorlage im Reichstag. Die Vorbereitungen dazu sind so geheim gehalten worden, daß die Veröffentlichung des Gesetzentwurfs ganz überraschend tarn. An Stoff zu politischen Erörterungen fehlt es nun nicht mehr, und die Presse aller Parteien ist eifrig dabei, die Konsequenzen aus der Vorlage zu ziehen. Viel praktische« Wert hat dies freilich vorläufig nicht, da der Gesetzentwurf kaum noch zur Beratung kommen wird und erst m der Herbstsession den Reichstag beschäftigen dürfte. — Die Karfreitagsvorlage macht der preußischen Regierung viel Kopfzerbrechen, da das Zentrum der von dem Kardinal Kopp ausgegebenen Parole zu folgen gewillt ist und dem Entwürfe feindlich gegenübersteht. Man spricht m politischen Kreisen sogar schon von der wieder stärker tretenden Amtsmüdigkeit des Kultusministerrs Dr. Bosse, ob mit Recht, läßt sich zur Zeit schwer entscheiden. Von der Friedenskonferenz im Haag hegen mehrere interessante Meldungen vor: die Abrüstungsfrage scheint definitiv zu scheitern, da hierüber ein Einverständnis der Mächte nicht zu erzielen sein soll; dagegen hat die Einführung eines Schiedsgerichts mehr ?k»Ssrcht anfi^Ver- wirklichung, denn dem Vernehmen nach haben u.? Delegierten dem diesbezüglichen russischen Vorschläge einftimü;*^ I beigepflichtet. . Sehr bewegte Tage verlebt augenblicklich Frankreich. I Daß dieses Land immer noch politische Charlatane züchtet, I hat die letzte Zeit wieder bewiesen: Deroulöde, der Führer I der Patriotenliga, stand wegen der Komödie, die er am I Tage der Beisetzung des Präsidenten Faure aufführte, vor I Gericht, welches ihn aber nicht ernst nahm und den pri- I üilegierten Deutschenfresser freisprach. Wie die Franzosen I dazu kommenden aus Afrika zurückgekehrten Major Marchand gleichsam als Rationalhelden zu feiern, ist nicht recht er- I sichtlich. In der Faschoda-Angelegenheit hat doch Frank- I reich eine so eklatante Niederlage erlitten, daß ine Er- I innerung daran in jedem Patrioten nur schmerzliche Gefühle I wachrufen sollte. Im übrigen stehen die Franzosen augen- I blicklich ganz unter dem Eindrücke der Wendung, welche I die Dreyfus-Affaire genommen hat. Wer hätte noch vor I einem Jahre einen solchen Umschwung der Verhältnisse für möglich gehalten! Selbstverständlich ist es nur freudig zu I begrüßen, daß, falls Dreyfus wirklich schuldlos ist, seine Rehabilitierung eintritt. Ob der Verhaftung des Obersten Paty du Clam wohl noch weitere Maßregelungen folgen I werden? Man munkelt allerlei! Die politische Krisis in Oesterreich-Ungarn I ist noch ungelöst und es scheint, als ob die Neuordnung der Dinge sich noch längere Zeit hinausziehen wird, (xx) Bekanntmachung. gttr.:: Die Remunerierung des Feldschutzpersonals. Gießen, am 31. Mai 1899. M Großherzogliche Kreisamt Gieße« -o die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Hinter Verweisung auf das im Kreisblatt Nr. 153 von U898 abgedruckte Schema beauftragen wir Sie, über die «mstführung derjenigen Feldschützen Ihrer Gemeinde, »Ich« sich durch treue Pflichterfüllung in 1898/99 aus- Mkichnet haben, unter Anwendung dieses Schemas binnen 11! T agen hierher zu berichten. Diejenigen Feldschützen, welche Sie einer Belohnung M für würdig halten, sind unter Angabe der Gründe kÄivsalls namhaft zu machen. v. Bechtold. Bekanntmachung Nachdem das Erlöschen der Maul- und Klauen- jiBthe in Laubach und Lardenbach, Kreis Schotten, Mich festgestellt worden ist, ist die dorten verhängte Moste-, bezw. Gemarkungssperre aufgehoben worden. Gießen, den 3. Juni 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Bekanntmachung. Unter der Schafherde zu Ruppertsburg, Kreis Sötten, ist die Maul- und Klauenseuche amtlich Msstellt und über die verseuchte Gemarkung die Sperre aigewrbnet worden. Gießen, den 3. Juni 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. 9! ame Alter Dienstjahre Anzahl der pro 1898/99 von den Polizei- bediensteten erhobenen Anzeigen Aeußerung über die Dienstführung Menschen untereinander und zum ganzen durch Gesetze geregelt werden, um so beschränkter wird das Gebiet, auf dem der freie Wille, die Sitte, die moralische Pflicht sich bethätigen. In demselben Maße aber muß sich der Klaffen- und Interessengegensatz schärfen,- der Ruf der einzelnen Bevölkerungsgruppen nach Schutz vor einander wird immer dringender und die Zahl der Gesetze, die diesen Schutz gewährleisten sollen, wird Legion. Wir sehen in der Entwicklung zum Rechtsstaat einen notwendigen Fortschritt, aber wir verkennen nicht, daß dieser Entwicklung Schattenseiten anhaften, gegen die von Staats- und Gesetzwegen nichts ausgerichtet werden kann. Hier ist der Punkt, wo die . Kirche als Führerin der ethischen Kräfte einzusetzen und mit aller Macht die Erkenntnis zu fördern hat, daß auch die moderne Gesellschaft nicht blos nach Rechtsgrundsätzen aufgebaut und erhalten werden kann, sondern daß auch heute die Charitas eine große, soziale Aufgabe zu lösen hat. Die Charitas ist aber nicht die Wohlthätigkeit im Sinne der mittelalterlichen Kirche, sondern modernes Pflichtgefühl, das den einzelnen in seinem Egoismus beschränkt und ihm Leistungen zu gunsten der Gesamtheit auflegt, die dort anfangen, wo das Gesetz aufhört. Dieses Pflichtgefühl, das im Jnteressen- streit der Parteien betäubt zu werden droht, in allen Ständen , zu fördern und zu praktischer Thätigkeit zu erziehen, das , ist ein wahrhaft sozialer Dienst, den die Kirche der Gesellschaft leisten kann. Auf diesem Wege hoffen wir auch den Evangelisch-sozialen Kongreß fortschreften zu sehen. I männliche Erscheinung und ein Sänger voller Noblesse, I Adolf Müller gehört zu den Künstlern, die man wieder und I immer wieder gern hört. Die Tenor-Partie hat em junger un« I bisher noch unbekannter Sänger, Herr W. Schmidt au8 Stettin übernommen, sein Erscheinen verdanken wir dem Empfehlen unseres Univerfitäts - Musikdirektors, und boi genügt vollkommen. ** Schützenfest. Die Sitzung, die der Musik- und Lev gnügungsausschuß am Freitag abhielt, vereinigte die Ver tretet fast aller hiesiger Vereine zu gemeinsamem Thuu Es handelt sich hier um eine Beratung bezüglich der Aul führung des Festspiels, eines großartig angelegten, tich j empfundenen Werkes, das die Geschichte und Geschicke bti deutschen Volkes vom Altertum bis zu der neuesten Zei durch hochpoetische Schilderung und bildliche Darstelluwi seiner bedeutungsvollsten, anerkanntesten Momente toiebex gibt. Da der Schützenverein allein nicht die nötige Anzah von Personen (etwa 150 Damen und Herren) für dari großartige Unternehmen stellen kann, so hatte man die Herrei Vorsitzenden fast aller Vereine Gießens zugezogen, die de« Festspiel das wärmste Interesse entgegenbrachten und ver sprachen, in ihren Vereinen nach Kräften für die Sach einzutreten. Somit ist die Aufführung des Festspiels an dritten Festtage, also am 4. Juli gesichert. Die dazu er forderlichen Kostüme stammen aus den ersten Kostümfabrike» und werden, ebenso wie die elektrische Bühnenbeleuchtung sehr wesentlich zum Gelingen der Bilder beitragen. •* Gelegentlich des bevorstehenden Schützenfestes soll ein < Festzeitung in sechs Nummern ausgegeben werden, bereu Verlag die v. Münchow'sche Druckerei übernommen ch- Wenn nun auch schon eine ganze Reihe einheimischer w* arbeiter für Ernst und Humor gewonnen sind, so blühe« doch sicher im Verborgenen noch viele der Redaktion unbekannte Dichter, deren Werke — genügenden Raum vorauf gesetzt — einen passenden Platz in der Festzeitung find^ würden. Alle diese — Damen und Herren — seien deshalb freundlichst aufgefordert, Poesien ernsten und heiterem Inhalts, mit oder ohne Bezug auf das Schützenweseu, unsere Vaterstadt u. s. w., hochdeutsche oder Dialektdichtungen humoristische Dialoge u. dgl. vertrauensvoll an die Re daktion, Nordanlage 21III, einzusenden. ** Der ne« ernannte Kommandeur des Kaiser Wilhelm Regiments, Herr Oberstleutnant v. Dewitz sowie Hev Major Winter berge r sind hier cingetroffen und im Hot« Großherzog von Heffen abgestiegeu. Land; Verhandel! Landwirt ‘ Verbrechen streitet mit Hat. Je, belastungszi erschienen v katy hat, W zu «I , Worbt bt Donnntzta Fischer H inzwijchta Vor größi Wien, 4. Juni. Nachdem die von'den Sozialdemokraten geplante Versammlung im Musikvereins-Saale behördlich verboten ist, fordert die Arbeiter-Zeitung die Arbeiter auf, einen einstündigen Korso auf der Straße abzuhalten. Die Polizei trifft umfaffende Maßregeln zur Verhütung von Demonstrationen. Wien, 4. Juni. Die in der Druckerei der „Dresdener Zeitung" in Dresden herausgegebene Flugschrift: „Der Ernst der ultramontanen Gefahr" ist in Oesterreich verboten worden. Budapest, 4. Juni. Wie verlautet, begeben sich die ungarischen Minister erst am Mittwoch nach Wien. Budapest, 4. Juni. Der Präsident des Abgeordnetenhauses, Per cz el, hat dem Redakteur des „Magyar Hirlap", Alexander Fenyoe, seine Zeugen gesandt, um für die Veröffentlichung eines beleidigenden Artikels, betitelt: „Perczel und die Arbeiter-Zeitung" Genugthuung zu fordern. Paris, 4. Juni. Die Frage, welche dem in Rennes zusammentretenden neuen Kriegsgericht vorgelegt werden lautet: Ist Dreyfus schuldig, im Laufe des Jahres 1894 mit einer fremden Macht gegen Frankreich in Ver- ; bmdung gestanden zu haben. Für die Wahl von Rennes als neuen Ort des Kriegsgerichtes entschied der geräumige Saal des dortigen militärischen Gerichtsgebäudes. Die Verhandlung findet in voller Oeffentlichkeit Anfang August statt. Der Instruktions-Chef Carro in Rennes funktioniert als Regierungs-Kommissar, der Kapitän a. D. Jacquier als Referent, der Korps-Chef General Lucas wird unter den Offizieren des 10. Armee-Korps die Kriegsrichter zu wählen haben. Paris, 4. Juni. Der Gouverneur von Guyana tele- I graphierte an die Regierung den Inhalt eines ihm von Dreyfus zur Beförderung an den Kriegsminister über- I gebenen Briefes. Darin bittet Dreyfus in Anbetracht seines Gesundheitszustandes um rasche Justiz. gegen 5645 im April oder — nach Abrechnung der ausgefallenen ganzen und halben Tage — pro Badetag 251 Bäder gegen 221 im Monat vorher. Der Besuch im einzelnen hat sich verteilt wie folgt: Schwimmbad 3347 Männer, darunter 760 zu 10 Pf., 809 Frauen, „ 344 „ 10 „ Wannenbäder 1. Klasse 261 Männer, 66 Frauen, „ 2. „ 668 „ 393 Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 74 Männer, 23 Frauen, Brausebäder zusammen 1136 (gegen die seitherige Höchst- zahl von 895 im Monat April). Die Personenwage wurde von 140 Personen benützt, das Bad von 36 Personen besichtigt. Am 20. Mai (Samstag vor Pfingsten) hat sich seit Eröffnung des Bades der stärkste Tages besuch ergeben mit zusammen 830 Bädern, worunter 428 Schwimmbäder, 223 Brausebäder, 26 Wannenbäder 1. und 147 Wannenbäder 2. Klasse. Lokales und Provinzielles. Gießen, den 5. Juni 1899. •• Empfang. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen am 3. Juni u. a. Seine Großh. Hoheit den Prinzen Heinrich, den Generalmajor v. Madai, Kommandeur der 79. Infanterie-Brigade, den Oberst Beck, Kommandeur des Großh. Gendarmerie-Korps, den Major Clausius, aggregiert dem Infanterie-Regiment Kuiser Wilh^m (2. Großh. Hess.) Nr. 116, den Generalarzt Dr. Großhirn, Korpsarzt des 18. Armeekorps, den Kreisamtmann Frhrn. Schenck zu Sch meins berg von Gießen, den Professor Dr. Röschen von Laubach, die Professoren bi*. W. Wien und Dr. Jul. @eÖtfert von der Landes- Universität Gießen, den Oberamtsrichter Süffert von Bad Nauheim. ' * Jpf & . ** Aus dem Großh. Ministerium, Ernennungen rc. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Alleranädiast geruht, am^3. ds. Mts. den Forftaffessor Karl R am spe ck aus Alsfeld zum Ministerialsekretär, die Registratur- assistenten Konrad Schmitz und Karl Weil zu Ministerial- registratoren bei dem Ministerium der Finanzen- den MiNisterialkalkulator bei der Buchhaltung des Ministeriums der Finanzen August Horn zum Hauptsteueramtsassistenten bet dem Hauptsteueramt Mainz; den Revisionskontrolleur bei d^sem Amt Karl Schmidt zum Ministerialrevisor bei bLd Ministeriums der Finanzen; den Statlonsassistenten bei der Station Darmstadt der Main- ^ar@,lCnba^ $nebrid> Wilhelm Beck zum Stations- ®JS!lon Darmstadt gnnannter Bahn zu er* atekrhÄ™ Steuerassessor Hermann Spanier aus ^,^^a^ ?en Charakter als Finanzaffeffor zu verleihen. , , ,.^8 dem Genchtsdienst. Durch Entschließunq Groß* herzoglichen Ministeriums der Justiz ist der Größtmögliche . ^Wachtel in Groß - Umstadt bis zum 1 i Aushilfe als Richter bei Großh Amtsgericht Bad Nauheim beauftragt worden *• Gießener Bolksbad. Der Besuch des Bades im ab- gelaufenen Monat Mai weist - ungeachtet des durch die ^/bßung des Bades an den Fest- und Feiertagen bedingten Ausfalles — durchgängig eine Zunahme gegen den Vormonat auf: insgesamt wurden abgegeben 6777 Bäder *• Die Jubelfeier des 25jahrige« Bestehens des Krieger- Vereins Gießen nahm am Samstag Abend mit einem Kommers lieber Meuser'schen Bierhalle (Förtsch) ihren Anfang. Der langjährige Vorsitzende des Vereins, Herr Karl Mayer, richtete an die Erschienenen, worunter das Offizierkorps des hiesigen Regiments, die Vorstände der übrigen militärischen Vereine u. s. tu., die Begrüßungsansprache; er warf einen Rückblick auf die kurz nach dem großen Kriege von 1870/71 erfolgte Gründung des Vereins, und wie sich derselbe, treu seinen Zielen: Pflege der I Kameradschaft, gegenseitige Unterstützung in Fällen der I Not, Anhänglichkeit und Treue zu Kaiser, Landesfürst und I Vaterland, bisher entwickelt, gedachte der inzwischen durch I Dod ausgeschiedenen Mitglieder, sowie der noch lebenden Gründer und sprach die Bitte um Erhaltung der dem I Verein bisher bewiesenen Sympathien aus. Dem Schaft I der Vereinsfahne fügte er drei Nägel ein, den ersten zum Zeichen der Liebe zu Kaiser, Reich und Landesfürst, den zweiten zu Ehren der Kriegerkameradschaft Hassia, den dritten zu Ehren des Jubelvereins. Der alten Sitte der Kriegervereine folgend, zuerst derer zu gedenken, die an der Spitze des Reiches und unseres engeren Vaterlandes stehen, brachte Herr Mayer ein dreifaches Hoch auf Se. Majestät den Kaiser und Se. Königl. Hoheit den Großherzog aus. Herr Amtsrichter Wiener ergriff hierauf das Wort, um im Auftrage des Landesverbandes dem Kriegerverein sowie dessen Präsidenten, Herrn Mayer, ein Ehrendiplom als Anerkennung für deren Verdienste um die Förderung und Pflege der Kriegervereinssache zu überweisen. Das daraus ausgebrachte Hoch galt dem Kriegerverein Gießen. Hierauf überreichte HerrMayer Herrn Zahnarzt C.W.K o ch das Diplom alsEhrcnmitglied als sichtbaresZeichen der Anerkennung für die Verdienste, welche sich Herr Koch um die Pflege der Verwundeten im Kriege 1870/71 erworben. Der Schriftführer des Vereins, Herr Möbus, teilte hierauf mit, daß der Kriegerverein beschlossen habe, Herrn Mayer m Anerkennung seiner langjährigen Wirksamkeit als Vor- | sitzender zum Ehrenpräsidenten zu ernennen. Herr Mayer nahm hierauf nochmals das Wort, um die Namen derjenigen Kameraden mitzuteilen, welche den Kriegerverein mitbegründet haben und welche der Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt hat. Es wurden die betr. Diplome überreicht den Herren Jakob Balser, Louis Emmelius, Fritz Flimm, Dr. Fritz Haupt, Max Hochstaetter, Emil Pistor (jetzt in Freiburg), Philipp Schäfer, Karl Vogt II., Hch. Lotz, Herrn. Douglas, 1 Rtttmeist. a. D.,Hch. Wallach, Georg Merkel, Gerhard Kliugel- höfer. Herr Mayer brachte schließlich ein Hoch auf die neuen Ehrenmitglieder aus. Den Dank für diese Ehrung stattete Herr Zahnarzt Koch ab. Namens des Veteranen-Vereins überbrachte Herr Petri die Glückwünsche, begleitet mit einem Hnrrah auf den Kriegerverein. — Der gestrige Festsonntag wurde eingeleitet durch einen Weckruf der Regiments- | Uiusik. Um 121/, Uhr wurden die mit der Eisenbahn an- ! gekommenen Kriegervereine zum Festplatz geleitet. In dem Festzug, welcher sich um y23 Uhr vom Wallthor aus in Bewegung setzte, marschierten ca. 50 Kriegervereine und Deputationen von solchen und eine Anzahl hiesiger Vereine mit insgesamt 55 Fahnen. Nach Ankunft auf dem Festplatze und Aufmarsch der Vereine vor dem Musikzelt wurden die Vereine zunächst von Herrn Oberbürgermeister Gnauth re9S!t'„unb bcr Kriegerverein Gießen zu seiner Jubelfeier beglückwünscht. Herr Oberbürgermeister Gnauth zeichnete trefflich die Ideale und die Aufgaben, die sich die Kriegervereine gestellt, hob die Teilnahme der Stadt Gießen und ihrer Einwohnerschaft an der Feier hervor, und sprach die Hoffnung aus, daß der Kriegerverein Gießen einer glücklichen Zukunft entgegengehen möge, und daß, wenn auch die wirkenden Männer wechseln, der Geist in demselben derselbe bleiben möge. An erster Stelle aber möge Ausdruck gegeben werden der Liebe zu Kaiser, Reich und Vaterland, weshalb er die Festversammlung ersuche, mit ihm einzn- i summen in den Ruf: Se. Majestät der Kaiser, Se. Königl Hoheit der Großherzog, sie leben hoch! — In der nun folgenden von Herrn Pfarrer Dr. Naumann gehaltenen Festrede gedachte der Redner zunächst der Ereignissein 1870/71, nne sich nach denselben unser großes deutsches Vaterland kräftig entwickelt, welche Pflichten den Bürgern, besonders den Knegervereinen zum Schutz des Errungenen gegen Angriffe von außen und innen obliegen, wie es gelte, zusammen- zuhalten. Mit Genugthuung wies hierbei Redner darauf hin, daß trotz des Bestehens dreier Kriegervereine in Gießen Wi^rspruch und Feindschaft zwischen ihnen nicht bestehe. I Nachdem Herr Pfarrer Dr. Naumann noch derjenigen ge- I dacht, die den Kriegerverein Gießen bisher geleitet und besonders die Verdienste des Vorsitzenden desselben, Herrn Mayer, I h-rvorgehoben, ermahnte er, allzeit eingedenk zu sein des Gelöbnisses: Mit Gott für Kaiser und Reich, für Fürst und I Vaterland, und brachte dann ein Hoch aus den Jubelverein und I seinen Vorsitzende» aus, — Herr Oberstleutnant Petzel I begrüßt- und beglückwünscht- im Namen des SSerr. und des Regiments den Kriegerverein: demsilben „-eny vergönnt sein, allezeit von den schönen -zielen des beseelte Männer an der Spitze zu habem Ein nnrt,^ T H°ch auf Kaiser und Großherzog bildete den Schl?eT* Ansprache, — Herr Medizinalrat Dr. «ogii? brachte als Vertreter der Hassia die Anerkennnna "b,rS; svr das was der Krwg-rv-r-in Gießen bisher oetban Ausdruck, Sein Hoch galt der hessische, Kameradschaft, — Fräulein Bommersheim üb». hierauf unter einer in poetischer Form gehaltenen An»x? von den Frauen und Juugsrauen des Kriegervereins n I ' Fahnenschleife, di- der Vorsitz-nd- unt-r ÄuSdÄ ' Dankes und einem Hoch aus die Frauen und Töckn» 5 Krl-g-rverelns -ntgcgeunahm, — Herr Rittmeister „ > Douglas überreichte eine von den Ehrenmitalied^ L stift-'- Schleife, Herr Waldecker -ine 2'*V Kriegerverein Darmstadt und Herr Rödigcr im «ufo* I des Marinevereins Gießen einen Fahnennaqel T' Mayer dankte nochmals auch für diese Spenden und br * | ein Hoch auf die Kriegerkameradschaft Hassia aus. - ; Festakt schloß die von Herrn Dickore Uorq'enomeJ1 Ueberreichnng von 63 Erinnerungsschleifen an die N^' welche am Festzug teilgenommen. — Bald entwickelte s auf dem Festplatze ein frohes Treiben. Der lanae Wü durch die Stadt und der Festakt hatten ein entschied.. Verlangen nach Erfrischung zur Folge, dem die Vorhang Wirtschaften, dank getroffener Vorbereitungen, auch voll -i ganz entsprechen konnten. — Besondere Anerkennunq^ Gäste sanden die dem Tage angepaßten, marfiqen Qläiv der Regimentsmusik unter Meister Kraußes bewährt Leitung. Am Abend waren es die von der bieLr Turnerschaft gestellten Leiterpyramiden, denen öcrbicnki Bei fall gezollt wurde, und daß die Festleitung auch einen auia Einfall gehabt, als sie den Tanz aufs Programm eßtt I bewies die überaus zahlreiche Inanspruchnahme des dafür hergerichteten Podiums. — Dem immer vorhandenen Je dürfnis nach Postkarten hatte die Firma ErnstJalst r durch Herausgabe einer eigens für die Feier bestimmte Postkarte Rechnung getragen. Die Karte zeigt neben bt« Bilde der Stadt Gießen das der Vollendung unb btmn&tyvn Aufstellung entgegengehende Kriegerdenkmal, wodurch k-, Karte auch nach dem Feste verwendbar bleibt. — t- heutige Tag, der in Bezug auf das Wetter dem Feste eb?r, günstig ist, wie seine beiden Vorgänger, bringt am M mittag Konzert und Volksbelustigung, am Abend Sottr^ des Bauer'schen Gesangvereins und Feuerwerk. ** Akademischer Gesang Verein. „HaydnS" Schöpsunc am Mittwoch dem 14. Juni. Wie aus dem Juseratenlv'. ersichtlich, ist der Billet-Verkauf für die Aufführung bn „Schöpfung" eröffnet, woraus wir Interessenten hinini! besonders aufmerksam machen. Eine Anzahl eifriger M freunde hat bereits unseren ersten Hinweis benutzt, um sich schöne Plätze zu sichern; wir möchten daher Liebhabern sw die so sehr begehrten Eckplätze raten, schleunigst sich j» Challier zu bemühen. Gleichzeitig möchten wir auf bie ausgezeichneten Solokräfte Hinweisen, die der Verein io glücklich war, zu gewinnen. In erster Linie steht ba bit Vertreterin der Sopranpartie, die Kammersängerin Fraulem Hiller, die uns ja allen als eine vortreffliche Künstlem wohlbekannt ist und die unbedingt eine hervorragende Zugkraft bilden muß. Ihr schließt sich würdig unser langjähriger Freund, Herr Adolf Müller an, eine prächtig ♦i JflS h A »ft I lau» ,w, ■ 'M in I'. i eiWbel®. I Stoifn0? I ««gtni* 11* “1 Ä--! Sonntags W®* . erfreut«/ । s,sies wenig' W Ihre L° jstitbbe । Hemeindera' ' Darmstadt i jnitteilt, ha i wegen bei : Hilfe des G i ml" will I | Mgiger B : zuletzt auch i in Darmsta! : Journal" t । auf den 2Bei ! hiesige sozial- kündigt an, Betastung W ■ »erde. nicht, wir' nommen, s das Traget den Disch L Mi nahm folg, 2. Pokornt rungssahre 3. DöngeS (Mainz) u 1. Seitab (Wlainj). 8i 2. Seischaö । scheu'. 1. \ hauytscheu! Hatzmauu bemoorgabe Duill (Oie1 △ Ul Dahl des! Wahl auf Ans 5 Flörsheim Gedenktase Hause hat! Quartier । . In der Aktin L- Ja LAb-ill SS« Quartier genommen. 4447 lickimiitimiiljmiiu'ii geschehen. Für die Form der Bekanntmachung des Vorstandes und des Auf- stchtsrates sind diejenigen Bestimmungen maßgebend, bie hinsichtlich der Firmenzeichnung gelten. Die Gesellschaft hat die an Ludwig Karl August Heldt erteilte Prokura aufgehoben und Earl Mertens zum Prokuristen mit der Be- ^anis bestellt, die Firma der Gesellschaft in Gemeinschaft mit eine« Vorstandsmitglieds oder mit einem anderen Prokuristen zu zeichnen. Gießen, dm 25. Mai 1899. Großherzogliches Amtsgericht. Neuenhagen. _ e - ----- ■ gg- garantirt solide, Sfiidensioffo *"•»& von Elten & Keussen, Crefeld. Lltteraiur, Wissenschaft und Kunst. — *n* dem Antiquariat. Die Antiquariatefirma von Zahn 4 Jaensch in Dresden, lWaifenhausftrahe ^0) veröffentlich Mn ihren L.gerkai.log Nt. t°b^^-.-Druck,--d°^»niN- welches 182 Gesten stark und 3777 Werke ent6«Uenb, k folgenbe KM lenderwesen, Bibeln, Bibliographie, Biographien, Memoieren ., Kalligraphie, Klassiker de« Altertums, Kostüme, Mode, Kulturgeschichte, Kurios^Einbände, Einblattdruck«, Elzevierdrucke, Embleme, ^cyklo vLdte Erstdrucke, Ethnographie, R-ifewerke, Freimaurer, Garten- archtt'ektur. Genealogie, Heraldik, Feierlichkeiten, /A"swes n , Geographie, Topographie, Geschichte, GrammMtken, und Wörterbuch», Landelswissmschast, Holzfchnittwerke, Jagd, Sport, Duell, Japan 1« s» Medatllenkunde, OUultiSmus, anpfHt,S&toIopWc,i£ 'SÄnbertl aogtt, Philosophie, ReformationSschrtften beS Jahrhunver . S.xonUa, Sprichwörter, Sentenzen, Technika, Theologe Tortur Martyrologte, Jnqutsttion, Zeitungen, Relationen rc. " Der Katalog ist gegen eine Mark erhältlich.v Aus der Zett für die Zeit. Bor 366 Jahren, am 6. Juni 1533, starb zu Ferrara kr größte italienisch- Dichter und einer der bedeutendsten Verkehr, Kmd- und Volkswirtschaft. -an, WM Erbsen^ 00,00-00,00, Linsen * * 00,00, Kartoffeln X 4.00-4 20, Ssmm X 00,00-00,00. Die Gemeinde Wißmar beabsichtigt einen Stierstall zu bauen und belaufen sich die Kosten des Projektes auf 6500 Mark. Zeichnung und Kostmanschlag liegen auf dem Bürger- meifteramte zur Einsicht offen und sind Angebote hierauf bis zum 10. Juni d. I, nachmittags 6 Uhr an mich einzureichm. Krofdorf, dm 3. Juni 1899. 4448 Der Bürgermeister. Bekanntmachung. <*1 da« Gesellschast'regtster unterfertigten Gerichts wurde bezüglich w Aktieuaeiellschast: „The Singer, Manufakturing Company, Ham- l , a _q " »weigmederlassung zu Gießen folgender Eintrag vollzogen: %n der'GElversarnüüung der Aktionäre vom 2 Mai 1899 ist «w Abänderung veifchiedener Bestimmungen de» Gesellschaftsvertrag« i-sahlosien worden und nunmehr u. a. folgende» ** '■ Di- Firma der G-fellschaft lautet: „Singer Co., Nähmaschinen Act.» gliedern besteht, von je zwei Mitgliedern geme.nschastl.ch oder einem der selben in Gemeinschaft mit einem Prokuristen oder ohne Rücksicht au du Zahl der Vorstandsmitglieder durch zwei Prokunsten g-melnfchastlich Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 5. Juni. Die Auflösung des Verbandes deutscher Telegraphen- und Post-Unterbeamten wurde gestern in der Schlußsitzung des diesjährigen 5Ber6anbdtage82 enb» Ber°ttu^5° Juni. Ein großer Met all ar b eiter - strike steht unmittelbar bevor. Die Berliner Former beschlossen in einer gestern abgehaltenen Versammlung, bic Anfertigung von Strikearbeit aus Ortschaften, wo zur Zett Ausstände auSgebrochen sind, in den hiesigen Gießereien zu Verwesern. $ ^Elbinger Ztg." meldet, sprach sich der Kaiser mißbilligend über die Arbeiter- Wohnungen auf seinem Gute Kabinen au8”a Der Kaiser Der Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist der Vertrieb ,m Singer Nähmaschinen, di- Fabnkatmn u.d er Vertrieb von Näh. mijchiuen, Whmaschin-nt-ilm und Di- kl-ichnung der Firma wird, fall» der Vorstand nur au» einer ftrrfon besteht, von dies/allein, fall» der Vorstand au. mehreren Mit- n’a”$ati8, 5. 3uni. DrehfuS wird sofort nach Brest gebracht, wo die Ankunft am 26. ds. erfolgt. ®on hott wird er in das Militär-GefängnrS nach ReuneS gebracht. Das Urteil des Kassationshofes ist ihm gestern morgen v Uhr Emile Zola ist gestern abend nach ‘iian$ati8U15.e3urni. In der heutigenMorgennummer der „Aurore" erscheint ein Artikel Zola», worm er dem General-Prokurator mitteilt, daß er nach semm: Wohnung zurückgekehrt sei und daß er ihm dort den Beschluß de» Appellhofes in seinem Prozeß zuftellen könne. pp Pari», 5. Juni. Ein Abgeordneter bei Seine-Departements hat den Minister-Präsidenten Dupuy brieflich davon benachrichtigt, M er ihn heute in der Kammer über di- aellriaen Tumulte in Auteml interpellieren werde. 9 1 «Jaris 5 IM,? Anläßlich des Urteilsspruches de« Kassaüonshofes ym Oberst Picquart im Gefängnis eme große Anzahl ^lückwünfche telegraphisch und brieflich erhalten. Dieselben kommen aus allen Teilen der Welt. 9 Konstantinopel, b.Juni. Nach Berichten aus Dsch-ddah ist die Pest erlrtf.ch-n. Schwurgencht. w. Gießen, den 5. Juni 1899. Landgerichtsrat Sandmann eröffnete heute di- Sitzung, »rhanbdt wurde gegen den 26 Jahre alten, unbestraften 2wir Joh. Stede IU. aus Blofeld wegen Versuchs des Erbrechens gegen die Sittlichkeit. Der Angeklagte be> i-irrt mit aller Entschiedenheit die ihm zu Last gelegte 6 Ausruf der Zeugen sinbet sich, baß die Haupt- W'znmschesti-m Anttag^ des Vertreter« der Staats- lOrbe beschließt bet Gerichtshof, bie Verhandlung auf korinerstag zu vertagen unb bie Vernehmung der Zeugm, Äscher Ehefrau burch Landgerichtsrat Wehner m Blofeld Zwischen vornehmen zu lasten. äußerle wörtlich: In Kabinen muß noch manches anders werben. Ich meine besonbers die Arbeiterwohnungen. Das scheint überhaupt noch ein Nebel hier im Osten i« ictö. Der schöne Diehftall in Kabinen ist ja em wahrer Palast ben Arbeiterwohnungen gegeuüber. Es muß dafür gesorg werben, baß nicht bie Schweineställe bester sinb als \t Arbeiterwohnungen. . Heidelberg, 5. Juni. Kurz vor ber Station Bonshei« entgleisten gestern nachmittag beim Umsetzen einige Wagen. Infolgedessen mußte der Verkehr bet Abendzuge durch Umsteigen bewerkstelligt werden. Eine 9rDBe von Anschlüssen wurde versäumt. Der Zug über Schwetzingen-Karlsruhe siel ganz aus^ - Wien, 5. Juni. Der „Montags-Revue" zufolge kommen die ungarischen Minister am Mittwoch nach Wien. I Wie dasselbe Blatt aus Kreisen der Rechten, orotc aw8 Budapest erfährt, wird em Kompromrß bestimmt zufmude kommen doch gilt auch dann die Position des Grafen Thun Paris, 5. Juni. Gestern nachmittag fuhren Loubet und Dupuy zum Rennen nach Auteml, woselbst sie mit den Rufen: „Nieder mit Loubet und Panama" empfangen wurden.^Es handelte sich um feindliche der Royalisten und Antisemiten unter Führung eines Komitees der Patriotenliga, welche hinter der Soge ^ n/rsammelt hatten. Der Sohn des bonapartistischeu Generals Christiq^ stürzte auf Loubet zu, um ihn mit der Peitsche zu schlMm Loubet wehrte dem Angreif^ mtt der Wab Mrwurde niedergeworfen und schwer verwundet Es wurdL 132 Verhaftungen vorgenommen, darunter die des'Grafen Castellane, Rochechvuart und Dwn. Duvuv befahl durch Zeichen von der Tribüne energisches Dreinfahrem Loubet wurde bei der Rückfahrt vom Rennplatz mit Eiern beworfen. Ein Polizei-Kommandant st i LJL verwundet. Dupuy wird morgen bie strengsten Maßregeln gegen bie revoltierenden Verschwörer, bie vom Grafen Castellane bezahlt sinb, verlangen. . Paris 5 Juni. Ganz Paris ist infolge ber gestrigen Vorgängerin Auteuil in Aufr-gung Mg-m-m fich heftiger Unwille gegen bie angeblichen Aristokraten geltend, welche die Urheber der tumultuarischen Kundgebungen aeweien sind Man spricht von Gegenkundgebungen, welche Z-Ut- ab-nd zn Ehr-n Loub-ts veranstaltet werden-sollen. I Die Jabl der in Gewahrsam gehaltenen betragt noch , darunter mehrere Grafen und Marquis. Christiam wird, wie man annimmt, -in- Zuchthausstrafe von 5 3^=” c^altenr übrigen versicherten die Verhafteten, sie hatten nur Hochrufe^ auf die Armee ausgebracht und einetlei au - rührerische Rufe ausgestoßen. Dle Zahl det Belastung zeugen für die Verhafteten ist so bedeutend, daß bie Gegen SeUaC^ ^Jun^°Jm°Minist-rrat, welcher bis 11 Uhr abenbs dauerte, wurden für die nächsten Tage I energische Maßregeln angeorbnet, um ^de weitere Kuud^ gebung auf ben Straßen zu verhindern, welche inhüge bes Beschlusses bes Kassationshofes ober infolge ber heftigen I Reden der Nationalisten, bie man heute in ber Kammer I erwartet, stattfinden könnten. Der Unterrichtsmimster, welche nach ber Sitzung im Don 3?U^flahcf u" I über bie Lage befragt würbe, bezeichnete bieselbe als sehr ernst. Es verlautet, baß infolge bes gestrigen Tumultes wichtige Verhaftungen vorgesehen sinb. Es ist ber Beweis erbracht, daß die gestrigen Kundgebungen im voraus geplant ■w ’hljti,. "■ w Wtt u' s /'inte if 7 M £ ” eii $ ^.btmbit,;; onbereü1 'chen, r StQHjjf. die doi 'en, denkE leitung E' aufs ispruchnch immer ie FirmS' ir die Ki Karte zei endungun! erbenfmat, vendbar k Wetter hr länger, brir:: ig, am 86a: 1 Feuewess »Wns'H! : aus dem j: ör die 8O-. r Anteresseiile: 8uzahl eifty imveis bennft, 1 baljer Sieben tu, ffltuitigfi mochten mit 1, bie btt k ter Me fiek Mwersingm : vvrtrtW i :ine henmv ch roürbig. liier anj' panger r:.’ :rn, die^ Partie h. pert ffi.i len verdiü' AM- )ie ber^1--;. ielt, Dtnci'!i, i« Ä itung . ojartij ifr, chitz! ■***■. il ib bi»»* «L A 5** •Ä >•* *»< »=* Das hiesige Korps Teutonia feierte am 2. und 3 Jun jährige Stiftungsfest im Großherzog von Hessen. Dvr Festakt fand in dem neuen Festsaale ltatL , " Radsport. Als einen ganz besonderen Ehrentag | fein- bet Gießener Radfahrer-Verein 1885" den gestrigen 2 feil seiner Chronik verzeichnen; denn an demselben gelang t U beim Bezirksfest in Alsfeld, be'allen ausgeschriebene Lltwtllirenzen, Dauerfahrt über 100 Kilometer, K s , «bM, fahren, je den ersten Preis zu gingen, un f s. >».e schon öfter, die Siegespalme an sich zu reißen. - - Wir erinnern nur an den hre^en^upreis s / 90 ßreifS). Bezirks - Preiskorso m Wetzlar (1. Preis) uA hei sehr starker Konkurrenz. Wir be9luckwunschen ihn diesem' schönen Erfolge aufs herzlichste und wmischen, cr bei'seinen Bestrebungen, nur das Touren-und Reigen- zu pfl-g-n noch r-cht oft aus fti-dlich-n Sämpf°n si.mich hervorgehen möge. All Heil! ** Die Plouer konzertierten am Samstag Abend und Nachmittag und Abend im Kaisergarten Obwohl Z.amstagskonzert sich eines recht zahlreichen B s ch rmifture, waren die Sonntagsvortrage infolge des Krieger- f* n>enig=r gut b-fucht. Jnd-s Erntete d>- Sangerfchar jh-re Vorträge auch hier wohlverdienten Beifall. Stiebberg, 2. Juni. In der geftrigen, ni^t=öfftntli*tn >G«nderutssitzung wurde Fmauzafptraut Mau I ■larmfftabt zum hi-sig-n Stadtrechner 9«°^». IX Mainz, 4. Ium. Wie das „Mainzer Zournai I -Mi.it, hat Landgerichtsdirektor Küchler »- Darmstad ,mg.r der in genanntem Blatte -rfch'-nenen »ngr sfe d.e .Ws. 'des Staatsanwalts angerufen. Das ..®™"äer 3° , I -Ml' .will wissen, daß Landgerichtsdirektor Kuchler bei ab^. Ma ger Bescheidung oen G-neralstaatsanwalt angehen und I ata au* noch die Entscheidung des Oberlandesger,chts i Dirmstadt anrufen werde. Nach Ansicht des „Nlainzer I wird Landgerichtsdirektor Kuchler allenthalben I äf gen Wea der Privatklage verwiesen werden. — Das Msigc sozialdemokratische Organ, die ..Mainzer ffinbiiit an, daß der Abgeordnete vr. David noch weiteres I ssil« stungsmaterial gegen Oberschulrat Dettwe,l-r «ne «h Mgen Ministerialrat Soldan d-r Kammer u^-rbre't-n Midi.. Ferner wird mitgetedt, daß Oberschulrat Dettweiler I mii, wie berichtet, seinen Abschied als Reserveoffizier ge- mmnien, sondern, daß ihm von Setten des Kommandeurs M Tragen der Uniform bis zur Beendigung der schweben- Bin Disciplinaruntersuchung verboten morden fei. I, Mainz, 4. Juni. Das heutige Rad wett fahr en i-ha folgenden Verlauf. Erstfahreu: 1-Sp'llner OMen), L-Morny (Mainz), 3. Burgbacher (Mcnnz). Errnunte. mnnSfahren • 1. Gräf (Frankfurt), 2. Simon (Mamz), 7Lles (Gießen". In einem Vorlauf stürzte ^thanus siLtaimz) und verletzte sich sehr schwer. Hauptfahr . 2 2seisckab (Mainz), 2. Kirchert (Mannheim), 3. Fres^r Mimz). Vorgabefahren: 1. Messer (Frankfurt)120 Meter, 2. S«eischab (Mainz) 10, 3. Boggw (Turm) 30. Motor- ßlhrem: 1. Picoüi (Mailand) 2. Göbel (Mainz). Tandem- fahren- 1 Seischab, Grünewald (Mainz), 2. Fürst, KeannTänainiT 3 Göll-r, Flock (Mainz, Kobl-nzfl Tan- ^Nvsoraabefahren: 1. Seischab,Grünewald (Mamz), 2.Boggiv, 'Drnl! (Gießen, Turin), 3. Kellner, Kirchert (Mannheim). a Mainz, 4. Juni. Bei der gestern stattgehabten AB des Dekans des D-kanateS Mainz fiel dt- -mMrn.g- MI auf den Pfarrer von St. Stephan, vr^ Korner. An« Nbeillbeffeu 4. Juni. An einem Haus m Ober- MrSheim (unfern von Worms) wurde letzter Tage eme Lnktasel an Blücher enthüllt. In dem betreffenden .hmße hatte Blücher vom 16. Januar bis 10. Mai 17V4 Dichter Italiens überhaupt Lodovico Ariost, berühmt durch fein großes romantisches Epos: „®cr rasende Jiola . «ebn Jähr- lang (von 1505-1515) soll er an d.e er großartigen epischen Dichtung, die in 40 G-sang- z-tsall'- gearbeitet haben. Das Werk hat rm ganzen nahezu 100 Auf laaen erlebt und ist auch ins Deutsche übertragen worden. Ariost wurde am 8. September 1474 zu Reggio geboten. Unterhaltungen in Bad-Nauheim vom 6. Juni bis 10. Juni. ., ,, I ®ien»t«8 ben 6. Juni (Gebutistag Jbrer Majestät der K«flMr sät* «rsÄs •Ä.SS«'Ä »«fSä-SsS nachmittags von 5 bis 7 und abendtz von 8 bis 10 Uhr. Konzert der Kurkapelle auf der Terraffe. Donnerstag den 8. Juni, nach- mtttaaS von 4Vi bis 6V2 und abends von 7V, bis 10 Uhr. Stonttii ÄrtapeUeaufber Terraffe. Abends 8 Uhr: T-.tervorst-llun^ Der Vetlchenfreffer. Freitag den 9. Juni, nachmittags von 4 bis 7 Uhr: Doppel-Konzert des KünMer-Waldhorn-QuartettS Klop Hannover unb bet RurfapeHe. «benb» von 8 Mr ab. «°n,eN bes Waldborn-QuartettS. Abends von 8 btS 10 Uhr im L-anz. S«m»t. "b7n 10. Juni, nachmtti.g» °°n b bi» 7 unb .b-nd» von q r.18 in nßr ■ Komert der Kurkapelle auf der Terraffe. Aveuvs 8 Uhr im Saale: Zauber--Borstellung deS Hofkünstlers Meunier- SSlar aus Frankfurt -. M. SMplau der vereinigten frankfurter Stndtttzeater. OpernhattS» Dienstag den 6. Juni: Der Ring deS Rtbelungen^ I »etTSSÄ “ Jun. Der Bauer al« Millionär. DienStaa den 6. J^MGlück im Winkel. Mittwoch I hm 7. Juni: Berfunkene Glocke. Donnerstag dm 8. Juni. I Wallensteins Tod. Freitag dm 9. Juni: Journalisten. I SamStag dm 10 Juni: Biel Lärm um nichts . Sonntag den I 11. Juni: CharleyS Tante. _____ Temperatur^er^ahn und Luft I nach Reaumur gemeffm am 4. Juni, zwtfchm 11 u. 12 Uhr^mittag^: W-ffer 170, Luft 18°. P n Rübfamen'fchezBadeanstalt^ Krieger-Fest Heute abend Der evangelische Gesamt-Kirchenvorstand. Kvlldes in Gießen 1899 Großes Brillant-Feuerwerk De^MustK- und Aergnügungs-Ausschuß. 4443 Auf der vom 8 bis 13. Juni einschliesslich stattfindenden Herr W Schmidt, Konzertsänger aus Stettin (Tenor? H Arr A HaIt itTn 1 Inn 77"«— ±_ •• A ■ e Th. Haubach, Bahnhofstraße 40. Otto Kölle, Schneidermeister. 4417 (Offene Stellen Stellen-Geliiche ' UerWrWMUM Vermietungen Verschiedenes Gniplelilttnyen Wietgeluche lt »»I M1 0« /Lin junger Mann der das Gerichts- schreiber-Examen bestanden, längere Zeit bei einem Rechtsanwälte beschäftigt und in ungek. Stellung ist, sucht Stellung bei einem Anwälte in Gießen. — Gest. Offert, unt. Nr. 4454 a. d. Exped. d. Bl. 44651 Tüchtiger Tchneidergeselle sofort gesucht; ebenso ein Lehrling. Otto Kölle, Bahnhofstraße 1. 4463] Erne Wiese in der Nähe der Frankfurterstraße ist auf längere Zeit zu verpachten, oder es ist von derselben die __ , - __________ _ ?uWUt> Grummeternte im Hause des Herrn Hofmetzger Georg Möhl befindet. Hochachtung»«« Meiner werten Kundschaft zur Nachricht, daß fich meine Wohnun« vom 1. Juni ab Junge Wädchen finden angenehme, leichte, dennoch gut lohnende Stüharbeit in und außer dem Hause bei 4464 M. Levi, Seltersweg 35. Vergebung von Bauarbeiten. Die Ausschmückung der Festbauten, wie: a) Fahuerrdekoratiou äs Ausfchmückuugsarbeite« sollen auf dem Wege öffentlichen Verdings vergeben werden. Die diesbezüglichen Unterlagen liegen von Dienstag dm 6. Juni ms Freitag den 9. Juni abends auf dem Büreau des Herrn Architekten Seul ng dahier, Wallthorstraße 75, sffe«, und sind Angebote verschlosien ebendaselbst etnzureichen. i Heußras-Versteigerung. Freitag den 9. Juni soll dar Heugras von Gottesacketthal-, Peter- see- und Deckelborn - Wiesen sowie einigen Waldschueisen versteigert werden. Beginn 10 Uhr vormittags im Gottesackerthal. Arnsburg, den 8. Juni 1899. Gräfl. Oberförsterei. 4449 Bekanntmachung. Der mit unbekanntem Aufenthalt abwesende Johann Schubert von Hausen (B.z. Karlstadt) wird hier« durch aufgefordert, Erklärung über das Testament seiner am 29. März 1899 verstorbenen Schwester, der Ehefrau des Jnftaflateurs Wilhelm Hamel in Gießen, in welchem sie ihren Ehrmann zum Erben ihres gesamten Nachlasses eingesetzt hat, binnen zwei Monaten abzugeben, widrigenfalls die Anerkennung der Echtheit und Rechtsbeftändigkeit des Testaments angenommen und der Nachlaß dem Erben herausgegeben wird. Gießen, den 81. Mai 1899. Großherzogliches Amtsgericht. Wiener. 4444 Nau- und Ausschmückungs-Ausschuß. Zimmer, 1. Vorfitzender. Unsere gemeinschaftlichen Geschäftsräume befinden sich Plan 5 (2 Treppen). @trinbruderei (Pietsch Erben) in Gießen. Ire Heutige Wummer umfaßt 12 Seite«. Abtretv War Ein ges imelbet folget II der Kortes । :landes. M $ Sammlung i > heißt es: ö und des Jw > verttag gemö i! porige Kabin i für Spanien «Spanien nod ■ rs ist desha! i Mr^eichnet r I IM abgettt' wird den 8o' Die Th i zu allen Mi i wir dem Pc I tischen Beif i zugleich die i ordnen und I den gewöhn! I kräftigen ftl : ivird die Re ' langen, bie : WIterung i mit bin 8ub : butd) bie 8t ! erwachsenen d : Teil revrganr neue Renten die wesentln die Aussicht Spaniens b Vorlagen, n der Marin, bezwecken, e auf die Ve: und andere Reformen a Urber läufig folge Die 8 ÄL SchlaWans. RreiBaat 4468 Riodstkisch 50 psg. Slhwkinefikisch 50 psg. Während der Markttage befindet sich die Verkaufsstelle am Emgang der Großvieh-Schlachthalle. Mottke-, Ludwigstr., Südanlage oder Nachbarftratze 4-Ztmmerwohnung, möglichst mit bis 3 Pserde sof. ges. Wohnungs-Nachweis. Vabnbotstr. 41. Umaeb. Melb. erbeten. 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