biti> achtend ftflllotdl, ®l und gut. i M' SMIN L zAHNWASSö Jss?ent»a orreb» k.u n «tau Pr&pCaC “* üqt # IlHU potheken ogerien. Wwetwaw irf Mi bat ■j Nibtn ft r N- 'unb mng^n neue Att-verwaltM griefum8^ \en W ad.e. i b’tettn, ohmft Trift und tidf t ohne? ■*■. .wr» u frechen, jn«> ttgart, Re» *■* ».»ff1'0 iru8l> M jjjS^ Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Gießen, den 2. Mai 1899. Ueli.: Die Ableistung des Huldigungs- und Verfassungseides. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Gr. Bürgermeistereien des Kreises, mit Ausnahme derjenigen der Awtsgerichtsbezirke Grüvberg und Homberg. Die Ableistung des Huldigungs- und Verfassungseides der in Ihren Gemeinden neu aufgenommenen Ortsbürger, "Nie derjenigen Großherzoglich Hessischen Unterthanen, welche lich, ohne OrtSbürger zu werden, verheiratet haben, soll «tvie nachstehend angegeben, stattfinden: 1. der Orts- und Staatsbürger aus den in den Amtsgerichtsbezirken Lich und Butzbach gelegenen Gemeinden des Kreises Gießen Mittwoch den 24 Mai d. I., nachmittags 2 Uhr, in dem Rathause zu Lich; 2. der Orts- und Staatsbürger aus den in den Amtsgerichtsbezirken Hungen, Laubach und Nidda gelegenen Gemeinden des Kreises Gießen Freitag den 26. Mai d. I., nachmittags 21/, Uhr, in dem Rathause zu Hungen; 3. der Orts- und Staatsbürger aus den in dem Amtsgerichtsbezirk Gießen gelegenen Gemeinden DieuStag den SO. Mai d. I., vormittags II Uhr, in dem Regierungsgebäude (auf dem Brand) zu Gießen. Mir beauftragen Sie hierdurch, die betreffenden Per- SontE zu den Terminen vorzuladen und, wie geschehen, unter Angabe der Namen der Vorgeladenen anzuzeigen oder zu Berichten, daß niemand vorzuladen war. Halten sich derartige Personen auswärts auf, so wollen Sie deren Aufenthaltsort angeben. v. Bechtold. Gießen, den 29. April 1899. 8tfr.: Die Vertilgung der Blutlaus. 3n8 Großherzogliche Kreisamt Gießen am die Großh. Bürgermeistereien bezw. Orts' Polizeibeamten des Kreises. 'Nach dem in obiger Angelegenheit erlaffenen Reglement »im 3. Februar 1888 — Kreisblatt Nr. 32 — hat im " des Monats Mai durch die zu bestellende Kommission töt Untersuchung der Aepfelbäume auf das Vorhandensein dm Blutlaus stattzufinden. Wir beauftragen Sie, diese Mrsuchung vornehmen zu laffen und über das Resultat i ir Ende Mai zu berichten. In die Kommission sind mög- - iahst dieselben Männer zu wählen wie in früheren Jahren, bei denselben eine bessere Erfahrung im Auffinden der !Wlaus vorausgesetzt werden darf. Besondere Aufmerk- iimfeit muß bei der Besichtigung denjenigen Bäumen ge- chntt werden, an welchen in den letzten Jahren die Blutlaus §zchmden wurde. In den Berichten ist anzugeben, ob sie j ütz hier wieder gezeigt hat. Wird das Insekt gefunden, so ist mit der Reinigung l »2 Bäume nach den Vorschriften des Reglements alsbald .Angehen. Wegen der besten Art der Vertilgung verweisen m auf unser Ausschreibeu vom 9. Juli 1887 — Kreis- 8 Witt Nr. 160 —. v. Bechtold.____________________ Bekanntmachung. Großh. Ministerium des Innern hat dem Zentral- 8 k^oersicherungs - Verein in Berlin die Erlaubnis zum Hkichäftsbetrieb im Großherzogtum unter den üblichen Windungen auf Widerruf mit der Maßgabe erteilt, daß wDi d'tm Vorbehalte des Widerrufs in Ansehung der Ver- ffschnrng von Rindvieh demnächst insbesondere im Falle emr gesetzlichen Regelung der Rindviehversicherung Gebrauch ÄMcht werden wird. Gießen, den 3. Mai'1899. Großherzogliches KreiSamt Gießen. v. Bechtold. __________________ Bekanntmachung, Maul- und Klauenseuche. Nachdem unter einer Schafherde in der Gemarkung VHrilKhauseu die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen ist, haben wir die Sperre der Weide und der Gemarkung angeordnct. Wiederkäuer und Schweine dürfen danach nicht in oder durch die Gemarkung getrieben werden. Die Ausführung von Wiederkäuern aus der Gemarkung darf nur zum Zweck sofortiger Abschlachtung und nur mit schriftlicher Erlaubnis der Ortspolizeibehörde auf Grund einer kreisveterinäramtlichen Erklärung geschehen. Gießen, am 5. Mai 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Wagner. Deutscher Reichstag. 76. Sitzung vom 4. Mai. 1 Uhr. , Das Haus ehrt das Andenken der am 2. Mai verstorbenen Abgeordneten Rath (Centr.) und Franzius (natl.) in der üblichen Weise. Die Beratung der Anträge des Centrums wegen der Errichtung von Arbeitskammern und der Abgg. Pach- nicke und Rösicke wegen Errichtung eines Reichsarbeitsamtes sowie die dazu gestelltenAbänderungsanträge des Abg. v. H e y l betreffend die Ausgestaltung der gewerblichen Schiedsgerichte wird fortgesetzt. Abg. Bebel bezeichnet die Anschauungen der Abgg. v. Stumm und v. Kardorff als rückständig; ihre Forderungen wegen eines Ausnahmegesetzes seien nicht mehr ernst zu nehmen. Seine Partei habe, als sie den Antrag auf Errichtung von Arbeitskammern eingebracht, keine Gegenliebe gefunden, aber es sei verwunderlich wenn man glaube, mit dem Gesetz die Sozialdemokratie zurückdrängen zu können. Redner wiederholt die Behauptung, daß ohne die Agitation der Sozialdemokratie in der Sozialpolitik nichts geleistet worden wäre. Abg. Hilbek (natl.) erklärt, wenn seine Partei auf dem Gebiete der Sozialpolitik nicht so schnell vorgehen wolle, wie Herr Bebel wünscht, so wiffe sie sehr gut, daß das Alte sich erst bewähren, das Neue erst geprüft werden müsse. Die Gesetze würden nicht gründlich genug vorbereitet, sonst hätte man nicht so viele Abänderungen, wie z. B. an der Gewerbeordnung, nötig. Die Vorschläge des Herrn Hitze über Arbeiterkammern sind nicht brauchbar, weil sie den Arbeitern nichts nützen; bei den Wahlen zu den Arbeiterkammern würden die Sozialdemokraten siegen, aber nicht diejenigen, welche mit den Arbeitgebern praktisch zusammen arbeiten. Abg. Rösicke (wildl.) wendet sich gegen die Ausführungen Hilbeks und erklärt weiter, Herr v. Stumm stelle einen besonderen Arbeitgebertypus dar, der viel mehr die Geschäfte der Sozialdemokratie besorge, als die auf dem Boden der vorgelegten Anträge stehenden Arbeitgeber. Er (Redner) erkenne im Besitz hauptsächlich die Pflicht gegenüber den Besitzlosen. Herr v. Stumm wolle die Sozialdemokratie unterdrücken durch Zwangsmaßregeln, er (Redner) sei für Reformen unter Anerkennung der Gleichberechtigung der Arbeiter. Seine Partei nehme die kaiserlichen Erlasse von 1890 zum Ausgangspunkt für ihre Aktion, während Herr v. Stumm diese Erlasse hier gar nicht in Beratung stellen möchte. Abg. v. Heyl verwahrt sich dagegen, als ob er gegen die Anträge sei. Die Anträge seiner Partei seien nicht aus sozialdemokratischen Anträgen hervorgegangen. Den Sozialdemokraten habe nichts mehr genützt, als das fortwährende Rufen nach der Zuchthausvorlage. Für Beseitigung offenbarer Mißstände sei er stets, für Beschränkung des Koalitionsrechts aber nicht. Abg. v. Kardorff wendet sich gegen denAbg. Stöcker bezüglich seiner Behauptung, er verstände von der sozialen Frage nichts. Die sozialdemokratischen Stimmen hätten sich beinahe verdoppelt, nachdem das Sozialistengesetz im Reichstage abgelehnt worden. Soziale Fortschritte könnten erst gemacht werden, wenn man ein Gesetz schaffe, das den Fortschritt der Sozialdemokratie eindämme. Das Wachsen der Sozialdemokratie habe Zustände herbeigeführt, die zu schweren Bedenken Anlaß geben; die Verwilderung der Jugend hänge zusammen mit der Vergiftung weiterer Volkskreise durch die sozialdemokratische Litteratur. Ich muß der Regierung vorwerfen, daß sie keinerlei Versuch gemacht hat, diesen Zustand durch'eine Vorlage zu ändern. Ob die sogenannte Zuchthaus. Vorlage bei meinen Freunden große Sympathie finden würde, weiß ich nicht; aber das eine muß ich schon sagen, die Regierung, die von der Ansicht ausgeht, eine solche Gesetzesvorlage ginge im Reichstage doch nicht durch, entfernt sich sehr weit von der guten Praxis de- Fürsten Bismarck, der sagte: Ich will die Verantwortung nur tragen, wenn ich von dem Reichstage eine Quittung bekomme über das, was ich jetzt vorschlage. Wenn die Verrohung und Verwilderung unserer Jugend, die Untergrabung aller Autorität im Lande durch die sozialdemokratische Agitation sich so fort* setzt, dann verstehe ich nicht, wie die verbündeten Regierungen diese Verantwortung fort und fort tragen können, ohne auch nur den Versuch zu machen, ihr durch die Gesetzgebung entgegenzutreten. Abg. Molkenbuhr (Soz.) erklärt, daß an der Verwilderung der Jugend die Herren v. Stumm und Kardorff wohl mehr schuld seien, als die Sozialdemokratie. Herr von Kardorff sollte als Freund des Fürsten Bismarck bekennen: mit nichts hat Fürst Bismarck sich so blamiert, wie mit dem Sozialistengesetz. Es gäbe noch mehr solcher Arbeitgeber wie Herr v. Stumm, der ganze Eentralverband deutscher Industrieller nähme denselben Standpunkt ein, auch die Hamburger Rheder wollen immer die Herren im Hause sein. Das schönste Kind des Liberalismus, das Koalitionsrecht, sei aber von dem Liberalismus oft sehr stiefmütterlich behandelt worden. Abg. v. Stumm (Rp.) wendet sich gegen Herrn v. Heyl und dessen Irrtümer und Mißverständnisse. Daß auch in einzelnen Fabrikbetrieben die Organisation nach dem Muster der Knappschaften möglich, habe Herr v. Heyl früher selbst zugegeben. Auch in den großen Betrieben, auch in den Aktiengesellschaften könne sehr wohl ein persönliches Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitern bestehen. In diesem Verkehr könne sich die geistige Ueberlegenheit, die geistige Führerschaft zeigen, aber nicht in der Diskussion in einer Arbeitskammer mit einem sozialdemokratischen Agitator. Abg. Stöcker wendet sich in verschiedenen Punkten gegen Herrn v. Kardorff. Die sozialdemokratische Presse habe an der Verrohung der Jugend gewiß großen Anteil, aber wenn Bestrebungen, dem kleinen Mann zu helfen und den Ungläubigen zu Gott zurückzuführen, vor 10 Jahren von der Partei des Herrn v. Kardorff unter dem Titel Stöckerei und Muckerei jahrelang dem Haß und der Verachtung des Volkes preisgegeben wurden, so war das kein Weg, um das deutsche Volk religiös und die Jugend gesittet zu machen. Daß Fürst Bismarck dem sozialistischen Umsturz entgegengetreten ist, erkenne niemand mehr an, als er; aber er behaupte, das Werkzeug des sozialistischen Wachstums ist das allgemeine direkte Wahlrecht. Die Versicherungsgesetze könne man nicht hoch genug schätzen, sie seien ein Beweis der großen staatsmännischen Begabung des Fürsten Bismarck; aber daß er mit der Versicherung zusammen nicht irgend etwas von Arbeiterschutz einzuführeu Lust hatte, daß er z. B. sagte: Wenn die Arbeiter nicht am Sonntag arbeiten, wo sollen sie den Lohn für den siebenten Tag herbekommen! Das hat mit dazu beigetragen, die Sozialdemokratie zu stärken. Heute gebe es keine andere Lösung als diese: Organisieren wir die Arbeiter, damit sie nicht von den Agitatoren organisiert werden! Damit schließt die Debatte mit einem kurzen Schlußwort des Abg. Hitze, worin derselbe Herrn v. Stumm auffordert, in der Kommission Abänderungsanträge zu stellen. Abg. v. Stumm lehnt es nach dem Verlause der Verhandlungen ab, in die Kommission einzutreten. Die Anträge werden darauf der mit der Gewerbeordnungs- Novelle betrauten Kommission überwiesen. Schluß 43/4 Uhr. Nächste Sitzung Freitag 2 Uhr (Gebühren für den Kaiser Wilhelm-Kanal; Flaggenrecht der Kauffahrteischiffe; Wahlprüfungen.) Deutsches Reich. Darmstadt, 4. Mai. Seine Königliche Hoheit der Großherzog werden am Samstag dem 6. Mai weder Audienzen erteilen, noch Meldungen entgegennehmen. Die Entgegennahme von Vorträgen findet am genannten Tage im Neuen Palais statt. Berlin,4. Mai. In der Reichstags-Kommission für die Post-Novelle stand heute die Fernsprech- Gebühren-Ordnung zur Beratung. § 1, welcher bestimmt, daß für jeden Anschluß an ein Fernsprechnetz eine Grundgebühr und eine Gesprächsgebühr erhoben wird, wurde debattelos angenommen. Die Beratung soll morgen fortgesetzt werden, vorher jedoch das Postgesetz in zweiter Lesung beraten werden. Berlin, 4. Mai. In der Reichstags-Kommission für das Fleischbeschaugesetz wurden heute zunächst die 6 und 7, welche besagen, daß nach erfolgter Unter- Rt. 106 Erstes Blatt. Samstag dm 6. Mai 1809 *na«4me »neigen zu der für de« See erscheinende« Nummer di» vor«. 10 Ahr. Alle Anzeigen^ermittiungSstellco M 3«. «a> lulleeNl nehmen Anzeige, für den «icß«er Anzeiger mtfcfM. Aez,g-prets Vierteljährlich 2 Rar! 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit vriugerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Erscheint ttgüch mit Ausnahme deS MontagS. Die Gießener »t*uu*ecatut beiden km Anzeiger vöchestttch vdermal kigetegt. Weßener Anzeiger Heneral-Anzeiger Amts- un6 Anzeigeblatt für den Ureis Gietzen. Wekrfrten, Expedition und Druckerei: Zch»tßratze Ar. 7. Gratisbeilage«: Meiner FamiUenblätter, Der heMche Landwirt, Mütter für hessische Volkskunde. ■im—mi i ...................................................................... Adresse für Depeschen: Anzeiger fritftau Fernsprecher Nr. 51. Buchung je nach dem Befunde nach den Vorschriften des Gesetzes zu verfahren ist, nach unwesentlicher Debatte in der Fassung der Regierungs-Vorlage angenommen. § 8, der die Untersuchung auf Trichinen betrifft, gelangte in abgeänderter Fassung zur Annahme. Berlin, 4. Mai. Der Kaiser und die Kaiserin fuhren am 3. Mai mittags l1/, Uhr nach Rosheim ab. An der Fahrt nahmen auch der Statthalter Fürst zu Hohenlohe-Langenburg mit Gemahlin, sowie das kaiserliche Gefolge Teil. Von Rosheim aus fuhren die Majestäten zur Besichtigung des Klosters St. Odilien. Der Kaiser besichtigte Donnerstag vormittag den Neubau der katholischen Garnisonkirche, die am 28. d. M. eingeweiht werden soll. Der Erbauer der Kirche Architekt Beker-Mainz und der Hersteller des Altarschnitzwerks Bildschnitzer Clemm-Kolmar wurden durch anerkennende Worte ausgezeichnet. Nach 11 Vg Uhr reisten der Kaiser und die Kaiserin nach der Ruine Hohkönigsburg ab. Berlin, 4. Mai. Die Kommission des Abgeordnetenhauses für die Kanalbau-Vorlage hat heute früh ihre Informationsreise in das Ruhrgebiet angetreten. Berlin, 4. Mai. In der heutigen Vormittags-Ziehung der Preußischen Klassen-Lotterie fiel der Hauptgewinn im Betrage von 500000 Mk. auf die Nr. 10018. Berlin, 4. Mai. Die „National-Zeitung" meldet aus Rom: General Pelloux wird nach der heutigen Senats- Sitzung, in der er den Rücktritt des Kabinetts ankündigen wird, den Auftrag zur Bildung eines neuen Kabinetts erhalten. Die Verbindung Pelloux mit Sonnino gilt als möglich. Pelloux wird Sonnino das Portefeuille des Auswärtigen anbieten. Berlin, 4. Mai. Der „Lokal-Anzeiger" meldet aus Petersburg: Fürst Rebuton, das Haupt der armenischen Bewegung in Petersburg, ist in seiner Wohnung an der großen Gartenstraße verhaftet worden und in Unter» suchungs-, und zwar in Einzelhaft, genommen worden. Die Polizei fahndete schon lange auf ihn, da er die Armenier gegen die Maßregeln des General-Gouverneurs des Kaukasus aufhetzte. In der Wohnung des Fürsten Rebuton sind viele kompromittierende Briefe und Schriften gefunden worden. Die hiesige armenische Kolonie ist in großer Aufregung. — Der Staatssekretär Graf v. Posadowsky, der bayerische Gesandte Graf von Lerchenfeld und der sächsische Gesandte Graf von Hohenthal überreichten dem verabschiedeten Unterstaatssekretär Meinecke namens des Bundesrats eine kunstvoll ausgestattete Adresse, in der Exzellenz Meinecke die Anerkennung für seine 26 jährige Thätigkeit im Bundesrat und das Bedauern über sein Ausscheiden ausgesprochen wird. — Berlin, 4. Mai. Ueber die Einstellung der Feindseligkeiten auf Samoa wird aus Apia vom 22. April berichtet: „Die Befehle aus London und Washington, die Feindseligkeiten einzustellen, haben uns Ruhe und Frieden zurückgebracht. Mataafa ist der Forderung des deutschen Konsuls entsprechend, weit ab westwärts ins Innere zurückgegangen, sodaß keinerlei Gefahr einer Kollision mit seinen Truppen besteht. Natürlich sind wir Deutsche befriedigt, daß unsere Geduld und Unparteilichkeit schließlich doch triumphiert.- Noch gestern hat wieder das „Reutersche Bureau" versucht, in einer von demselben Tage datierten Depesche aus Apia seine Hetzereien fortzusetzen. Nicht des Inhalts wegen, sondern um den Ton dieses Berichts zu kennzeichnen, geben wir noch diese Meldung des genannten Bureaus wieder, das leider den wichtigsten Teil des internationalen Nachrichtendienstes über London in den Händen hat und in diesem verantwortungsvollen Dienst die Nolle des stetigen Unheilstifters mit vollendeter Schamlosigkeit spielt. Es heißt da: „Aus London sind Instruktionen eingetroffen, daß die Feindseligkeiten eingestellt werden sollen. Dies macht die Lage sehr ernst, da die Rebellen die hauptsächlichsten Nahrungsvorräte in der Gewalt haben und wieder hart auf die Munizipalität eindringen. Man glaubt, die englischen Behörden mißverstehen die Lage hier. Die Deutschen und Rebellen jubeln bereits und behaupten, sie hätten über die Briten und Amerikaner den Sieg davongetragen. Falls die „Rebellen" nicht unterjocht würden, werden die bestehenden Schwierigkeiten ungelöst bleiben. Die Weißen in den Außenbezirken Apias sind jetzt der Gnade der Mataafaner preis- gegeben. Der Kaufladen des amerikanischen Vizekonsuls in "Falesa wurde geplündert, während der deutsche Laden daneben unberührt gelassen wurde. Die britischen und amerikanischen Einwohner verurteilen die Maßregel der Reichsregierung in London und den Befehl zur Einstellung der Feindseligkeiten heftig." Eine anscheinend offiziöse Bemerkung der „Köln. Ztg." zu dieser Reuter-Nachricht fieht mit Recht darin einen Beweis, wie englische Elemente auf Samoa tätig sind, um das Land nicht zur Ruhe kommen zu lassen. Die Depesche sei ein Muster der Verhetzung und auf die englischen Missionen und deren näheren Anhang zurückzuführen, die die Dinge so darstellen, als ob alles drunter und drüber ginge, weil sie ihren Willen nicht durchsetzen könnten. Die Depesche bestätige gleichfalls die vollständige Ohnmacht der Tanupartei, die selbst mit englischer Hilfe nicht imstande sei, Mataafa von Apia fernzuhalten. — An der gestrigen Börse wurde, wie die „Berliner Börsenztg." schreibt, mit großer Befriedigung von der Tatsache Kenntnis genommen, daß der Deutschen Bank bei der Auszahlung der von den Vereinigten Staaten an Spanien zu zahlenden Summe von 20 Millionen Dollars die Vermittlerrolle zugeteilt worden war. Die Zahlung ist vom amerikanischen Schatzamt an die Vertreter der Deutschen Bank erfolgt und letztere Anstalt hat der Bank von Spanien den Gegenwert in London und Paris zur Verfügung gestellt. Das genannte Blatt schreibt ferner: „Wir hören übrigens' daß die gewaltige Transaktion bereits nahezu ganz durchgeführt ist, was für die Stellung der Deutschen im Weltverkehr gewiß ein ehrendes Zeugnis ablegt und auch vom | nationalen Standpunkt als ein bedeutsames Faktum anzu- I sehen ist. Auch in Wall Street hat man, wie in Kabel- I berichten erwähnt wird, den Vorgang in anerkennender Weise I erwähnt, da die Zahlung der 20 Millionen Dollars ohne I eine störende Goldentziehung stattgefunden hat. Die gestrige Festigkeit der New-Aorker Börse dürfte auf diese Angelegenheit znrückzuführen sein." Ausland. Wien, 4. Mai. Ueber die innere Politik Oesterreichs schwirren noch immer die verschiedenartigsten Gerüchte I durch die Luft. Was man aus Regierungskreisen hört, deutet auf Ratlosigkeit, Schwäche, Unfähigkeit. Statt die Sprachenverordnungen rundweg aufzuheben und dann ein die Deutschen befriedigendes Sprachengesetz mit Umbildung I der Mehrheit zu schaffen oder mittels des § 14 aufzudrängen, I wird herumgependelt und gestritten. Inzwischen wächst die Verbitterung nur immer mehr. Eine bemerkenswerte Erscheinung war neulich übrigens der gemeinsame Ausflug der böhmischen Feudalen mit den jungtschechischen Landtags- Abgeordneten nach Kuttenberg und die Verbrüderung, die dort gefeiert wurde. Die feudalen Kavaliere und die Neu- Hussiten tauschten dort den Bruderkuß, Herr Herold feierte den historischen Adel, und Prinz Friedrich Schwarzenberg versprach dafür den Jungtschechen, der historische Adel werde an ihrer Seite ausharren, treu zu den Rechten des Königreiches Böhmen stehen und nicht Verrat an der Sache des tschechischen Volkes üben. Prag, 4. Mai. Die tschechischen Blätter bestätigen ohne Ausnahme, die Entscheidung in der Spra ch en- frage sei unmittelbar bevorstehend und Finanzminister Dr. Kaizl behufs Aussprache mit den tschechischen Vertrauensmännern in Prag eingetroffen. Budapest, 4. Mai. In der heutigen Abgeordnetenhaus- Sitzung brachte der Finanzminister eine Börsensteuer- Vorlage ein. Temesvar, 4. Mai. Die Meldung Budapester Blätter, daß in Temesvar zwei französische Anarchisten verhaftet worden seien, ist vollständig unbegründet. Rom, 4. Mai. Die äußerste Linke der Kammer beschloß, ein Manifest an das Land zu richten, worin die gefahrvolle Kolonial-Politik, welche gegen den Willen des Parlaments geführt werde, sowie das verfassungswidrige, bei jeder Krise beobachtete Vorgehen entschieden bekämpft wird und gefordert, die Debatten, welche man in der Kammer unterdrückte, vor das Land zu bringen. Rom, 4. Mai. Der Rücktritt des Kabinetts Pelloux wurde nach Andeutungen aus dem ministeriellen Lager hauptsächlich durch die Befürchtung veranlaßt, daß im Auslande ein der Kolonialpolitik ungünstiger Beschluß der Kammer leicht nachteilige Mißverständnisse Hervorrufen könne. Ueber die Zusammensetzung des künftigen Kabinetts fehlt bei der gewaltigen parlamentarischen Verwirrung jeder bestimmte Anhaltspunkt. Doch Hal die meiste Wahrscheinlichkeit ein neues Kabinet Pelloux unter Fortlassung Cane- varos. Der polemische Ton in der Rücktrittsrede Pelloux' wird in den parlamentarischen Kreisen als Anzeichen für die Absicht des Königs, die Kammer aufzulöseu, erklärt. Die Chinapolitik soll beibehalten werden. Man hofft, wie es heißt, in der Zeit bis zum Zusammentritt der neuen Kammer die Besetzung der Sanmun-Bai als vollendete Thatsache hinzustellen. Dieser Entschluß wird auf die eigene Initiative des Königs zurückgeführt. Eine Aenderung der internationalen Politik Italiens dürfte durch die Krisis ebensowenig wie durch die früheren Regime- und Ministerwechsel eintreten. Die auswärtige Politik Italiens ist seit lange festgelegt, und König Humbert läßt ein Rütteln daran nicht zu. Brüssel, 4. Mai. Infolge der Haltung der sozialistischen Abgeordneten, welche alle Anstrengungen machen, die Arbeiter zu bestimmen, den Aus st and aus politischen Gründen fortzusetzen, ist unter den Fabriken große Besorgnis entstanden. Paris, 4. Mai. Dec ehemalige Kolonienminister Lobon erklärte einem Redakteur des „Matin", er sei früher von der Schuld Dr ey fus überzeugt gewesen, aber seit den letzten Ereignissen sei er bereit, die von ihm im Jahre 1894 begangene» Fehler einzugestehen und wieder gut zu machen. Kokales und Provinzielles. Gießen, 5. Mai 1899. * • Auszeichnuung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 16. März dem Bürgermeister Jakob Starck II. zu Dienheim das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen. • * Theater-Verein. Zweiter Dilettanten-Abend am 4. Mai. Wir haben gestern in ausführlicher Weise über die erste Aufführung berichtet, und da die zweite eine getreue Wiederholung war, so wollen wir hiermit nur konstatieren, daß auch diese von gleichem Erfolge gekrönt war. Dilettanten-Aufführungen sind nichts seltenes in Gießen, und wir haben darunter recht achtungswertes getroffen, aber so gut vorbereitetes, so interessante, abwechslungsreiche Abende haben wir bisher nicht zu verzeichnen gehabt. Hoffentlich bleibt für den gedachten Zweck ein recht hübsches Sümmchen übrig. -r. Für Damen. Wie ans dem heutigen Inserat des Gabelsberger Stenographenvereins zu Gießen ersichtlich, beabsichtigt derselbe, in Kürze einen Unterricht für Damen zu eröffnen, und zwar in einer der hiesigen Schulanstalten. Wir verweisen daher die geschätzten Damen, welche diese schöne Kunst erlernen wollen, des weiteren auf das Inserat. * * Auszeichnung. Wie aus Magdeburg bekannt gegeben wird, ist unserem Mitbürger Herrn Bäckermeister Frirdrich Schrei»-« auf der allgemeine» KusflcM, von Nahrungsmitteln rc. am 3. dss. Mts. die aroi goldene Medaille mit Ehrendiplom für befte At stellung von Zwieback zuerkannt worden. * 1 ** Z« Circus Drexler, dessen Vorstellungen sich Anfang an zahlreichen Besuches z» erfreuen hatten, kam-, gestern abend außer den bestens bekannten Pferdedressur-, und erheiternden Darbietungen der Clowns mehrere ®[QI nummern zur Aufführung. Wir verzeichnen hier nur fr. Brüder Monfroid in ihrem akrobatisch-exzentrisch« Teufelsakt, Herrn Ro manus als Jokey, die Herren Per pold, Jean und Williams auf dem dreifachen Trav^ Fräulein Marie Drexler auf dem Telegraphendrot,' die Däumlingstruppe und die Schlußpantomime: CzikoSfest". Allen Vorführungen spendete das den fcittus bis zum letzten Platze füllende Publikum den Oetbientt* Beifall. Heute (Freitag) abend 8 Uh- findet die Abschied, Vorstellung, für welche besondere überraschende Neuheit vorgesehen sind, statt. (S. Inserat.) *• Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der geborenen, betrug in der Woche vom 16. bis 22. in Mainz 30, in Darmstadt 22, in Offenbach 2(\ \i Worms 12 und in Gießen 18, zusammen 102, davon im ersten Lebensjahre. Todesfälle pro Jahr und 1000 tzj, wohner kamen auf Mainz 19,4, Darmstadt 16,5, Osser bach 24,4, Worms 16,7 und auf Gießen 38,2. — Todesursache anbelangend, verstarben an Rachenbräu»! (Diphtherie) 3 (1 in Mainz, 2 in Gießen), an Send, husten 1 (Offenbach), an Unterleibstyphus 1 (Mainz),fli Diarrhöe und Brechdurchfall 3 (2 in Offenbach, 1 « Gießen), an Wochenbettkrankheit 1 (Mainz), an Lunger, schwindsucht 18 (7 in Mainz, 5 in Darmstadt, 3 in Osser, bach, 1 in Worms und 2 in Gießen), an akuten entjüii lichen Krankheiten der Atmungsorgane 16 (je 5 i» Main: und Darmstadt, 3 in Offenbach, 1 in Worms und 2 n Gießen), an Gehirn-Apoplexie 5 (je 1 in Darmstadt um Gießen, 3 in Offenbach), an sonstigen Krankheiten 50 (14 in Mainz, 10 in Darmstadt, je 8 in Offenbach unt Gießen, 10 in Worms); gewaltsamen Tod erlitte» 8 Personen (je 1 in Mainz, Darmstadt und Gießen). Friedberg, 3. Mai. Die Kosten für den Bau tiuti neuen Gymnasiums werden auf rund 300,000 M veranschlagt. Die Baupflicht hat die Stadt ü6ernommei auch ist bereits ein passendes Terrain für den Bau vorhanden, über die Zeit der Inangriffnahme ist noch »ich» bestimmt. -tz. Darmstadt, 5. Mai. Der Besuch des hier a» 7. Mai stattfindenden Stenographentag des Mai» Rheingan-Verbandes verspricht ein sehr reger p werden. Die Großh. technische Hochschule hat für den Fest, vorlrag ihre Aula und für die Wettschreibeu ihre Hörsäle zur Verfügung gestellt. Aus den ersten Kreisen der hiesig» Bürgerschaft hat sich ein Ehrenausschuß für den Steno- graphentag gebildet. Aus der Zett fiir die Zett. Bor 40 Jahren, am 6. Mai 1859, starb zu Berlin Alexander von Humboldt. Ausgerüstet mit eint: seltenen Fülle und Vielseitigkeit der Kenntnisse, war Humboldt wie kein anderer geeignet, die Naturwissenschaften sowohl ii ihrer Gesamtheit, als in ihren Beziehungen zum Leben der Völker und der Einzelnen zu erfassen. In seinen „Ansichter der Natur" und im „Kosmos" hat er dem deutschen Hellt zwei klassische Werke hinterlassen, welche für alle feiten ein schönes Zeugnis ablegen von deutschem Fleiße und deutscher Wissenschaft. Er wurde am 14. September 1769 zu Berlin geboren. Vermischtes. * Marburg, 4. Mai. Als die Mitglieder des Mar- bur g er Gartenbau-Vereins sich gestern hier rüsteten um sich nach Bahnhof Süd zu dort beginnendem, gemein famen Ausfluge zu begeben, erschien der Himmel grau h grau, und es regnete sich anscheinend recht nett ein. ^Hoffnung aber läßt nicht zu schänden werden," so hatte sich eine recht ansehnliche Mitgliederzahl trotz alledem gesagt: in Lollar entfliegen dem Marburger Zug bei noch strömen. )em Regen 24 Teilnehmer an dem geplanten Besuche von Rodheim a. d. Biber, und als der Zug der Sekundärbahn sie durch das reich mit blühenden Obstbäumen besetzte ände bis Kinzenbach gebracht hatte, begrüßte sie dorn Sonnenschein. Nun gings durch das schmucke Dorf Kinzeu- ;ach über den Höhenrücken ins Biberthal nach Nodheim^ >as man nach einftünOigem Marsche erreichte. Das Wette» Hieb den Ausflüglern hold, man nahm in der propren Wirtschaft des Bürgermeisters Herrn Schlierbach einen gute« Kaffee ein, und dann ging es nach der Rodheimer Besitzung )es Herrn Kommerzienrat Gail aus Gießen, welcher de« Marburger Gartenbau-Verein in liebenswürdigster ®f!is )ie Besichtigung seiner schönen, neuen dortigen Parkanlage« gestattet hatte. Nach Vorstellung der Mitglieder des eins übernahm Herr Kommerzienrat Gail persönlich bti Führung seiner Gäste durch die wahrhaft imposante» Pari Partien, die auf das sorgfältigste und in Wahrnehmuu; aller erdenklichen gartenkünstlerischen Vorteile unter dei Leitung des berühmten Frankfurter ©tabtfunftgärtnen Weber in wirklich prächtiger Weise angelegt sind. Das i» Parke stehende reizende, neue Landhaus gewährt, wie de: Park, den Ausblick auf die beiden nahen Ruinen Vetzbers und Gleiberg, in seiner Nähe befinden sich ein mit viel Kunst und Geschmack angelegter Teich, Weinberg u. ! w Während einer Erholungspause in einem Gartenhause ergriff Herr Direktor Dr. Hesse die Gelegenheit, im Name des Vereins dem Herrn Kommerzienrat herzlichen Dank J«- die so freundliche Aufnahme auszusprechen und brachte lyo k" 'S chöuctt ? b« nl tz-SK« ..L'S Mi»«; Doppel«" nut SÖJS «iptodim ’ ' ,M- ««* Stichelt, MM 24662 geW"' “iL. «bnehmer. W 49 882 328 Subito gleichen Teilen au Müggelsee «erteilt der tägliche ®afr tägliche Gebrauch Kubikmeter ein, n 94 510 Kubikmeter, fctn Kops br W ■en gt von Das Leitungsnetz i Ititungtn, die im 5 schwanken. Der klebe betrug ca. 2000 000 Wv - HMtbrrs. Mm fyWt, W im 31. Mn W 88. - SretiSwaO bet philosophisch» F Waenttg, ist zum o bisherige Prosessor ■ Mebtnger, ist zumo Fakultät deS Lyceum !t Prosessor Dr. Ed klassischen Philologie - Zürich. D »arttit und jetzige Rii In Sero, Dr. @. p. ( für Ratlontlifonomlf -Zürich. 8n naffltfabt $rel6fla lilallit: Zäufeth Impfung durch Zwir 1 rllm Kirche unb btfitn ' 1 Wt WtM 0. E btt Mchr SS-’ (U. Sttttotf •WgltU btt Atom ^Wbrsrist bis 31. D ” New-Nork. ^ernimmt demnächst l . "chtrstlät von Prince MM i w®“»'*>' Su-nii S*«41 s?« tu”4'»«! i, %(l $ofe. 15$. h öey « * ble Ä*88 wÄ-m? TÄ'6' *-- ÄS ii Neueste Meldungen. Depeschen deS Bureau „Herold". , . c5‘J??’’ ®’c au6 Straßburg gemeldet wird, hat bie Stadt Schlettstadt dem Kaiser die Hohköuigs- bürg, welche er mit der Kaiserin gestern besichtigte, zum Geschenk gemacht. Berlin, 5. Mai. Die Stadtverordneten-Dersammlunq verwarf gestern mit 71 gegen 29 Stimmen den Antrag Kreitling und Genoffen betreffend eine an den Minister des Innern zu beschließende Eingabe wegen der bisher noch nicht erfolgten Bestätigung der Wahl des Oberbürgermeisters. Rostock, 5. Mai. In Schwaan sind über hundert Personen nach dem Genuß minderwertigen Rindfleisches schwer erkrankt. Brunn, 5. Mai. Unter den hiesigen Metall-, Holz- und Bauarbeitern herrscht eine Lohnbewegung, welche zu einem allgemeinen Streik führen dürfte. Krakau, 5. Mai. Eine große Arbeiter-Demonstration fand am 1. Mai in Dabrowa in Russisch- Polen statt. Mehr als tausend Arbeiter veranstalteten einen festlichen Umzug und trugen Riesen-Fahnen mit den Aufschriften: Es lebe der Arbeiterstand! Es lebe ein unabhängiges Polen! Es lebe die unabhängige polnische Republik! Die Gendarmerie, die unvorbereitet und überrascht war, ist nicht eingeschritten. Mons, 5. Mai. Die Zahl der Aus ständig en in der Borinage beträgt heute noch 12,500, trotzdem eine teilweise Aufnahme der Arbeit stattgefunde i hat. An verschiedenen Orten werden Ausschreitungen der Streikenden befürchtet. Außer thätlichen Angriffen gegen die Nichtstreikenden werden auch deren Wohnungen teilweise demoliert. Paris, 5. Mai. Der „Figaro" schreibt: Zahlreiche Leser fragen bei uns an, ob unsere Veröffentlichungen über die Verhandlungen im Dreyfus-Prozeß beendet seien. Wir antworten: Nein; es bleiben gewisse Schriftstücke übrig, die wir aber nicht sofort veröffentlichen können. Unsere Leser mögen sich aber auf große Ueberraschungen gefaßt machen. Loudon, 5. Mai. Wie aus Apia gemeldet wird, fand gestern ein Scharmützel zwei Meilen südlich von Apia zwischen Tauus-Leuten, welche unter dem Befehl eines amerikanischen Majors standen und Mataafa-Anhängern statt. Erstere wurden unter erheblichen Verlusten zurück- geschlagen. zum Kleid für Mk. 1.50 Pfg. Hueter auf Verlangen franco ins Haus. 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Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Nächsten Sonntag, den 14. Mai, vormittags 8 Uhr, Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johannesgemeinde. Donnerstag den 11. Mai. Himmelfahrtsfest. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9*/t Uhr: Pfarrer Dr. Grein. In der JohauueSkirche. Vormittags SV, Uhr: Pfarrer Euler. Friedhofscapelle. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Schlosser. Katholische Gemeinde. Samstag den 6. Mai. Nachmittags um 4% Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag den 7. Mai. 5. Sonntag nach Ostern. Vormittags von 6Vi Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; vor und in derselben Austeilung der heil. Communion; „ um 8 Uhr: die zweite heil. Messe; „ um 9Vb Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2>/, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Dienstag und Freitag abend um 6V2 Uhr ist Mai-Andacht. Gottesdienst in der Synagoge. SlamStag den 6. Mai 1899. Vorabend 7« Uhr, morgens 8»’ Uhr, nachmittags 4 Uhr Schrifterkläruug, Sabbathausgang 8« Uhr. M i, d« $d„ .“'le b«n, ft" bt«i jt Üti’ ft**? 'S- j iS ,'r'x Dffeilbllch flammen 1021 LroMt unb io, Mabt 16i li Neu 38,2 T* an Rch .!" ®lN, 'M»« 1 M ^Mainz), fltl, " Darmstadt, 3 b W an afuttg» 9ane 16 (je 6« 1 in Worms t> (je 1 in Daring sonstigen Srach je 8 in Offen!, imen Tod erlitt« und Gießen). '(tai für den " auf rund 300,0. ! dir Stadt über, rrain für bei 8c Wnhme ist vcs Der Besuch bei V aphentag delNi • richt ein sch tezu ichschule hat für bi: Vettschreibei cht (jir erste» btt lusschuj fit ki 61p kiirM 185)9, stard \\ A Ausgerüstet mit t Wifit, tuur Hr ft« W Hungen M 8* n. In \ixwN I er btm deutsch. ei« freudig aufgenommenes Hoch aus, wofür der Herr Be-'^ ßtzer des schöne« Parks seinen Dank aussprach. Nunmehr fuhr man mit der Biberthalbahn nach Gießen, wo ein Teil der Gesellschaft noch bis zum späten Abend in gemütlichem Zusammensein verweilte. Wie es scheint, haben sie das doch etwas freundlichere Wetter aus dem Biberthal für freute und die folgenden Tage mit nach hier gebracht. „Oberh. Ztg.» D. Frankfurt a. M., 4. Mai. Im Zoologischen Garten giebt die Kapelle Samstag einen Liederabend. Sonntag vormittag von 7 bis 12 Uhr ist der Eintrittspreis auf 20 Pfg. ermäßigt. Nachmittag und abend ist Voppelkonzert unter Mitwirkung der Bockenheimer Husaren- lapelle. * Bismarck - Archiv. Die Errichtung des Bismarck- Archivs in Stendal ist nach einer Mitteilung des Oberbürgermeisters von Stendal, Herrn Werner, so gut wie beschlossen, da sich der Kaiser gerade für Stendal ausgesprochen habe. • Welche enorme Mengen Wasser die Stadt Berlin ver- braucht, geht aus folgenden Zahlen hervor, welche wir einer Mitteilung des Internationalen Patentbureaus Karl Fr. Rei chelt, Berlin NW. 6, entnehmen. Am 3. März 1898 waren 24 662 Grundstücke an das Wafferleitungsnetz angeschlossen, und dasselbe versorgte über P/a Millionen Abnehmer. Während des Jahres 1897—1898 wurden 49 882 328 Kubikmeter Wasser abgegeben, die sich etwa zu gleichen Teilen auf die Wasserwerke am Tegeler- und am Müggelsee verteilten. Pro Kopf der Bevölkerung betrug der tägliche Wasserverbrauch 77,87 Liter. Der größte tägliche Gebrauch trat am 30. Juni 1897 mit 202 385 Kubikmeter ein, während der geringste Verbrauch, nämlich 94 510 Kubikmeter, am 2. Januar 1898 stattfand. Auf dem Kopf der Bevölkerung siel am ersten Tag eine Wasser- »enge von llöi/t Liter, an letzterem dagegen von 531/, Liter. Dos Leitungsnetz umfaßt etwa 860 Kilometer Röhrenleitungen, die im Durchmesser von 40—1200 Millimeter schwanken. Der Ueberschuß, welchen die Wasserwerke lieferten, betrug ca. 2 000 000 Mk._________________________________ UniverMs Nachrichten. — Heidelberg. Robert Wilhelm Bunsen, der Nestor der hhs!„en Hochschule, ist schwer erkrankt. Der berühmte Gelehrte hat im 31. März sein 88. Lebensjahr vollendet. — Greifswald. Der bisherige außerordentliche Profestor in der philosophischen Fakultät der hiesigen Universität, Dr. Heinrich Wa-enttg, ist zum ordentlichen Professor in derselben Fakultät, der bisherige Profestor am Klertkalfemtnar zu Posen, Dr. Johannes lleb tnger, ist zum außerordentlichen Profestor in der phllosophtschen Fakultät deS Lyceum Hofianum zu BraunSberg und der außerordentlich Profestor Dr. Edmund Hauler zum ordentlichen Profestor der klasAschen Philologie an der Universität Wien ernannt wordm. — Zürich. Der frühere Privatdozent an der hiesigen Uni- »eiß tät und jetzige Redakteur deS Schweizerischen HandelSamtSblatteS in Bern, Dr. G. H. Schmidt, hat sich au der Berner Hochschule jiu Nationalökonomie und Statistik habttttiert. - Zürich. An der hiesigen Universität find für 1899/1900 liachffiehenbe Preisaufgaben gestellt worden: 1. Theologische 5-k« ltät: „Das Täufertum der schweizerischen Reformation und seine Lekimpfung durch Zwingli im Vergleich mit dem DonatiSmuS der dien Kirche und besten Widerlegung durch Augustinus." 2. Philo- luhi sche Fakultät (I. Sektion): „Eine urkundliche Darstellung deS Inlchluffes der Züricher Kanzlet an die neue hochdeutsche Schrift- hrache." (II. Sektion): „Eine eingehende Untersuchung über die IdhSngigkett der Atomwärme fester Elemente von der Temperatur."' Üng»abefrist bis 31. Dezember 1900. — New-Pork. Der frühere Präfident Grover Cleveland Iterntmmt demnächst bie neu creierte Professur der Politik an der Illitvxrfität von Princeton. Verkehr, Km-- und Volkswirtschaft. t* str i « U. S» 9 StatotnM, 3. Mat. Fruchtmartt. Roth er Wetze- Jt 141,06, weißer Weizen X 00.00, «orn X 11.29, Gerste X 9.27, Hs« X 7.63. 4 Die »Freie Bereinigung der deutschen «reditgenosten- schäften", welche im Jahr« 1893 in Hannover durch die Initiative des „Ntedersächfiichen VerbandeS" in8 Leben trat, hält ihre 4. Br» sammlung am 26.- 29. Mai d. I. in Dresden ab. Zweck der Freien Vereinigung ist die „raschere und energischere" Förderung deS KreditgenostenschastSwesrnS; Konsumvereine finden keine Ausnahme bei dieser Vereinigung. Die vorläufige Tagesordnung der Sitzungen in Dresden enthält nicht weniger als 19 Nummern, teils Fragen der geoostmschaftlichen Praxis, teils rein juristische genosten- schastliche Fragen enthaltend. Von besonderem Interesse sind folgende Punkte: 1) Sind Centralkaflen eine Notwendigkeit für die Kredit- veretne? 2) Gefährdet die Geschäftsverbindung mit der Preußischen Central-Genostenschaftskaffe die Selbständigkeit der KredÜvereine? 3) Die Nichtwertschätzung der Solidarhaft ver Kreditvereine seitens der ReichSbank und die Novelle zum ReichSbankgesetz. 4) Der Eheck- verkehr, ein FörderongSmittel für die Kreditveriine und den Mittelstand. 5) Der Einfluß des Bürgerlichen Gesetzbuches auf die Ein- richtungm und Leitung der Kreditvereine 2c. Die Sächsische Spar- und Kreditbank (E. G. m. b. H.) in Dresden hat die äußere Leitung der Versammlung in die Hand genommen. Nach Schluß der ersten Verhandlungen findet ein Frsteffen statt und am vierten Tage wird per Dampfer ein AuLflug nach der berühmten Sächsischen Schweiz gemacht werden. GottnLieust der israelitischen Keligiorrsgrseüfchast. Eabbathfeier am 6. Mai 1899. d^rtag abend 7« Uhr, CamStag vormittag 8 Uhr, nachmittag Uhr, SabbathauSgang 8« Uhr. Nachmittag S-- Uhr SchrifterklLruug. WochengotteSdienft morgend 6» Uhr, abends 8« Uhr. lies. die 1 sich gestern F Dort beginnend» ? bien der Hi°M nend recht nett -- , n werden/ K abl trotz alledto. gerZng ffiÄ >ch- d« > 1« Ärt'i1’ auS ^.^'rdigstkl n neuen dosttg »ft* (ii'kiinntimiiljiiiißen Submission. Für unsere Klinik soll die Liefer- Wg won Weißzeug- und Kleid- WgSftückeu auf dem Wege der iieatltchen Submission vergeben md en. Die Bedingungen liegen nach- Mag» von 3 bis 5 Uhr auf dem Fttvaltungsbureau offen. Offerten, versiegelt und mit ent* s Wunder Aufschrift versehen, find iv« zum 24. Mai d. Js., ' d'irmittagS 12 Uhr, auf.dem «mchnten Bureau abzugeben. Tie Zuschlagsfrist beträgt 10 Tage. Sieben, den 4. Mai 1899. Großh. Direktion der chirurgischen Klinik. Bose. 3760 ßrasktti-VnptchtMg. Dienstag den 9. Mai lfd. Jp,, vormittags 10Vi Uhr, f/il W Grasuutznug au der SUfrm in den Gemarkungen Gießen und Heuchelheim für das laufende SMt au Ort und Stelle öffentlich v^eigert werden. ^s.ammenkunft am rechten Lahn- us»« ».nterhalb der Wieseckmündung. Mastnz, den 3. Mai 1899. Gnoßh. Wafferbauamt Mainz. Schmitt. 3745 Deckßcin-Fikftrung. Die Lieferung von Decksteinen auf die nachbenannten Straßenstrecken soll im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und sind Angebote bis Dienstag den 9. Mai l. Js., vormittags 10 Uhr, im Amtszimmer des Unterzeichneten, woselbst die Bedingungen zur Einsicht offen liegen, einzureichen. In Dorfgill 180 cbm. Dorfgill-Hofgüll 550 cbm. In Arnsburg 80 cbm. Arnsburg—Muschenheim 350 cbm. Gießen, am 3. Mai 1899. Der Großh. Kreisbauinspektor. Stahl. 3742 Emsifehlimgen M-t. Schlachthaus. Freibank. 8668 Heute uud morgen: Rindfleisch 50 Pfg. Schweinefleisch 50 Psg. Lebende Krebse, neue Kartoffeln eingetroffen bei 3767 Marktstr. 4. J.M.Tchrrlhof. Teleph.119 Vorzüglicher 01513 Aeptelwein. Philofopheuwald. WH(T£Q| Quäker Oats zu kochen bereitet der Hausfrau wirkliches Vergnügen und Freude, denn innerhalb zwanzig Minuten ist ein schmackhaftes Gericht, sei es nun in Gestalt von Brei, Suppe oder Pudding, hergerichtet. Ein Versuch wird es erweisen; man verlange ausdrücklich Quäker Oats in gelben Paketen mit obiger Figur. 981 ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Granit, Franz Siegler Bildhauer Grotzeu.Liudeu Leihgestern empfiehlt sich zur Anfertigung von Grabdenkmälern in 34 Syenit, Marmor, Taudsteiu. Anlerrkcht im -eichnen Sonntags von 8—10 Uhr. Anmeldungen im Hause Bahnhofstraße 60. Vermietungen Weserstraße 8 schöne ö-Zimmerwohnung im zweiten Stock, mit Balkon, Gartenanteil und Bleichplatz, per sofort oder später zu vermieten. Weserstratze 6 schöne 3-Zimmerwohnung, 2 Kabinette, im dritten Stock, mit Gartenanteil und Bleichplatz, per 1. August zu vermieten. Näheres daselbst parterre oder bei Jac. 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Bk unk. b. 1906 98.50 4 f.Hyp.Ered.B. unk. b. 1906 97.40 4 Laufmädchen oder Lauffrau gesucht, ß Näheres in der Expedition d. Blattes. Kahrzeug-Jaörik Eisenach ___________Eisenach.___________ Der Ooursbericht m 3. Kurz & Co., Giessen, -tftpftrch ll Pachtgesuch. Ein kleines, gutgehendes Kolonialwarengeschäft mit 3- bis 4-Zimmer- wohnung gesucht. Bevorzugt wird, was Krankherts oder Alters halber aufgegeben wird. Offerten unter Nr. 3766 an die Expedition dieses BlatteS._______________ jStJtÜL sg*- küW Danksagung. Für die Beweise liebevoller Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unseres nun in Gott ruhenden Gatten, Vaters, Schwiegervaters und Großvaters, des Steueraufsehers i. P. Johannes Bertling, sagen innigsten Dank Dit tikstra»tr«dk« ijinttrblifbtnni. vom 4. Mai 1899. Procent 41/, Oesterr. Silberrent« 4 Ung. Vold'Rente 8 Portugiesen 6 Mexicaner 4 Monopol-Griechen von Z»° ,förei6l di- »oi 3«itag i°> bemeffenen 1 ll*‘ “a|’j Ende gesuyrl. * : ükjixg angtnoumien i mlche von dir Ät । georbneten I Debatten Mf w * MNt Korbei tf. itine bringet lusgak mlkdigt werben wußte (Regierung bekanntlich 1900 W Mlrgm kMgrn, um ui 11900 bit Truchmgi lassen. Diese Grnti Hier Novelle zu» Bi «bank wird mithin ii ilich als eine unte büchende und unter t bestehen bleiben. Die Seiahmg ü ordentlichen Gründk »mtwurfeS, wie er je Hbie totungsjons b i nicht ttybti. 5n bi ii><* gewogen pa -machen äußerst grinl ® welcher Freunde Mbchutchm Maße z Mtise wurde ei euch Stenum glatt und i '«ledigen. Nur nebe Darauf hisiveisen, da »bei der Bankvorlage lfcrvortretende Grwoh gewicht der Verhandle i-;u verlegen, inbem : Wmbsätzlichen Frage, «Wb Einjelheiten e , Bankvorlag «lspNcht, WWtiorlage, 'punkten abweicht, X Oesterr. StaatSbabn v. 1885 87.6014 Eisenb. Rentenb. Obl. Jtal. staatSgar. ®tfenb. 60.2014 BuderuS Obl. I>ie Hinnahme in 1898 betrug: An Prämien und Kapital-Zahlungen „ Zinsen......... gutempfohlenes Mädchen für Hausarbeit sofort gesucht. Lohn 15 bis 18 Mark. 3774 Bahnhofrestauratiou Gießen. Di- Vertretung unserer weltberühmten Wartburg.Räder haben wir Herrn Augr- Schwab, Mockstraße 2, übergeben. Diesem vorzüglichen Fabrikate verdankt Herr Franz Verhetzen, der Leiter der Hießerrer Krainierschule, seine großartigen Siege. 20 Franken-St. Enal. Sovereign- Dollars in Gold Billig, fast kostenlos rühmlichst bekannten SiheinFchm Trauben-Brust-Honig bei Husten, Heiserkeit, Katarrh, Hals-, Brust- und Lungenleiden, Reiz im Kehlkopfe, Bluthusten, Keuchhusten der Kinder. Es ist das reinste, angenehmste, edelste und natürlichste Mittel, das existiert und braucht nur in geringen Gaben genommen zu werden; siehe Prospekt. 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Hochachtungsvoll 87M W- Drexler, Direktor usd alleiniger digeiüier. •Briefpapiere Briefumschl&ffe für den kaufmännischen Bedarf liefert rasch und billig die ZrüM’tcAe cUniö..2)rudterei, (Pietsch 'Srben) -----TSchutetrawe 7. vom 15. April 1899. Nttimo 1898 waren in Kraft: 34861 Lebens-Versicherungen mit........Mk. 1850 Renten- und Pensions-Versicherungen mit jährlich zu zahlenden Pensionen von....... Junger Wann sucht Reiseposten, gleichviel welcher Branche. Offerten unter H. 01692 an die Ex- peditron dieses Blattes. Junger Kaufmann sucht unter bescheidenen Ansprüchen Stellung. Offerten unter A. 01687 an die Ex- pedition dieses Blattes._______________ 01698] Ern im Kochen und sonstigen HausarbeitengründlicherfahrenesMädchen sucht per 1. oder 15. Juni Stelle in feinerem Hause. Näheres Alieestraffe 17, pari. 01702] Ein gut empfohlenes Mädchen sucht Stelle bei besserer Herrschaft. Näheres Löwengaffe 17. 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