1890 Mittwoch den 5. April Amts- und Airzeigeblatt für den Ureis <ßtef$en> irren -I Oltens. AU8ff9 -er Alle Anzeigen-BrrinittlungSstelle« btl In- und Hutlanbel nehmen Anzeigen für bat Gießener Anzeiger entgegen. Biene, wirt und wiegtu ewinn IkNi, ;o 25 Ptg.JWü. nstadt, Itbctlion, Expedition und Druckerei: SH.lstratze Ar. 7. Nachlols errenmodw ««ihmr von Anzeigen zu der nachmittag» für den fnLfLteu rag erscheinenden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. Schiffsnachrichten. Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten 6erl LooS und I. M. Schulhof. Bremen, 1. April. (Per transatlantischen Telegraph.^| Der Schnell-Postdumpser Trave, Capttao H. Christoffers, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist am 30. März, lü Uhr vormittags, wohlbehalten in Newyork angekommen. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klütter für hessische Volkskunde.__ ernennen, sowie den Kreisamtmann bei dem Großh. Kreisamt Offenbach, Adalbert Freiherr v. Starck, zum Ministern alsekretär bei dem Großh. Ministerium des Innern zu ernennen. ... . •• Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem seitherigen Wachtmeister im Feld- Artillerie - Regiment Nr. 25 (Großherzoglichen Artillerie- Corps), Strauch, das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen geruht. *• Das Verordnungsblatt für die evangelische Kirche des Großherzogtums Hegen, Nr. 5, ausgegeben Darmstadt, 29. März, hat folgenden Inhalt: Ausschreiben Nr. 9 vom 24. März 1899, betreffend die Erbauung der Gedächtniskirche der Protestation von 1529 zu Speyer; hier die Erhebung einer allgemeinen einmaligen Kirchenkollekte. — Konkurrenzeröffnungen. *• Kirchliche Dienstnachrichten. Zur Wiederbesetzung werden ausgeschrieben: die neu errichtete zweite evangelische Pfarrstelle zu Bessungen, die evangelische Pfarrstelle zu Frei- Laubersheim. •* Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag den 6. April 1 899, nachmittags 3'/, Uhr pünktliche 1. Prüfung der Rechnung der Gemeindekrankenversicherung pro 1898. 2. Gesuch des Martin Langsdorf wegen Anlage einer Feldscheuer ; hier: Dispens. 3. Baugesuch des Georg Balser für die Goethestraße; hier: Dispens. 4. Baugesuch des Gottlieb Nauheimer für die Goethestraße; hier: Dispens. 5. Baugesuch des Dachdeckermeisters Prang für die Privatstraße durch die Löber'sche Hofraithe; hier: Dispens. 6. Ge- such des Wilhelm Orbig wegen vorübergehender Ueber- brückung des Stadtbaches. 7. Gesuch des Schützenvereins wegen Beseitigung dreier Kirschbäume auf dem Trieb. 8. Gesuch des H- Benner II. dahier wegen Weiterverpachtung eines Theiles der städtischen Wiese an der Lahn. 9. Gesuch des Dr. Mettenheimer um käufliche Ueberlassung städtischen Geländes am Schiffenbergerweg. 10. Die Schüler'sche Be- sitzung; hier: Vergebung von Arbeiten. 11. Ausführung erhöhter Bürgersteige; hier: Herstellung von Asphallbelag. 12. Gesuch des Maurermeisters H. Keßler von Annerod um Erlaubnis zur Gewinnung von zirka 20 Cbm. Bruchsteinen in einem älteren Bruche an der Hochwarte. 13. Verpachtung der vormals Katzenstein'schen Ackerparzellen. 14. Gesuch der Georg Zörb Wwe. von Hörnsheim um Gestattung der Aufstellung eines Kreuzes an der Unglücksstätte ihres verstorbenen Ehemannes im Fernewald. 15. Wiederbelegung von Teilen des alten Friedhofes. 16. Gesuch des Franz Vahlert um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Klinikstraße 24. 17. Desgleichen des Johannes Sick im Hause Hamm- straße 7. ** Zwei sehr gut besuchte Vorstellungen fanden gestern in Benoit Ahlers Affentheater und Zirkus am Oswaldsgarten statt. Die wirklich großartigen Dressuren der verschiedenartigsten Tiere erregten berechtigtes Staunen bei den Erwachsenen und hellen Jubel bei der Kinderwelt. Es würde zu weit führen, wollten wir hier die einzelnen Nummern des unterhaltenden, stets wechselnden Programms aufführen. Wir können aber jedem, der sich ein paar Stunden harmlos amüsieren will, raten, das Affentheater zu besuchen. •* Verein Hessischer Zahnärzte. Am 22. und 23. April dss. Js. wird der Verein Hessischer Zahnärzte sein 5. Stiftungsfest im Saale des „Darmstädter Hof" zu D a rm st a d t begehen. Eine große Reihe hochinteressanter Vorträge und Demonstrationen sind bis jetzt angemeldet, sodaß die wissenschaftlichen Sitzungen auf zwei Tage ausgedehnt werden müssen. Am Freitag, 21. April, ist eine Begrüßungsfeier der Gäste des Vereins im „Kaisersaal" geplant. ____________ §§ Ober Seemen, 1. April. Eine unerwartete Osterfreude wurde der Familie des hiesigen Landwirts Peppel bereitet, indem derselben Drillinge beschert wurden (drei Knaben), welche sich sehr wohl fühlen. △ Mainz, 3. April. In der zweiten Hälfte dieses Monats kommt vor der Strafkammer in Darmstadt der Prozeß gegen den früheren Leiter des hiesigen städtischen Gaswerks, Direktor Hessemer zur Verhandlung. Bekanntlich hat das Reichsgericht das Revifionsgesuch des zu einer mehrwöchentlichen Gefängnißstrafe verurteilten Direktors Heffemer für begründet erklärt, und unter Aushebung des Urteils der hiesigen Strasiammer die Sache zur nochmaligen Verhand- lung an die Strafkammer nach Darmstadt verwiesen. ». 79 Drittes Blatt Aus der Beit für die Zeit. Vor 115 Jahren, am 5. April 1784, wurde zu Braunschweig der König der Violinspieler und vielseitige Komponist Ludwig Spohr geboren, der auch als Dirigent und Lehrer ausgezeichnet. Wiederholte Wanderungen rurch Italien, die Schweiz und die Niederlande glichen Triumphzügen; am großartigsten gestaltete sich die Aufnahme 1820 in London, wo ihn sogar das königliche Haus empfing. Im hohen Alter hatte er das Unglück, den linken Arm zu brechen, sodaß er sein geliebtes Instrument ganz bei Seite legen mußte. Spohr starb am 22. Oktober 1859 zu Kassel. ‘winei seiner \v '"laten LktugspretL vierteljährlich 2 Mark 20 Psg. Bwnütlidj 75 Psg. mit Bringerloh«. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich Vermischtes. » In dem in Schreiberhau i. Riesengeb. seit 2 Jahren bestehenden Deutschen Lehrerheim, welches sich wegen seiner vorzüglichen Lage und guten Verpflegung eines sehr günstigen Rufes erfreut, werden in der Zeit vor dem 1. Juli und nach dem 15. August auch andere Angehörige des Beamtenstandes unter den gleichen Bedingungen jederzeit ausgenommen. Ausgeschloffen sind bettlägerigkranke, sowie mit ansteckenden, tuberkulösen oder ekelerregenden Hebeln behastete Personen. Mietspreis pro Woche 4 bis 6 Mk., Pension pro Tag 2 Mk. Das Mitbringen der Betten ist erwünscht. Aus alle Anfragen erteilt der Hauptverwalter Borrmann, bei dem kurz vorher die Ankunft anzumelden ist, bereitwilligst Auskunft. Eingehendere Mitteilung über das Lehrerheim wie über den Ort enthält das Buch: „Schreiberhau, seine Geschichte u. s. w." (1,20 Mk.). Lokales und Provinzielles. Gießen, den 4. April 1899. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 4. April. Professor Scheibler, der Erfinder des Strontianit und des rauchlosen Pulvers ist gestern gestorben. Berlin, 4. April. Am Ostersonntage starb nach Meldungen aus Dresden in Coswig im 89. Lebensjahre die Dichterin und Novellistin Karoline Pier st ein, Witwe des Komponisten und Universitäts-Professors Pierstein. Berlin, 4. April. Das „Berl. Tagebl." meldet aus London: Der Vorschlag Deutschlands, eine gemischte Kommission nach Samoa zu entsenden, erhielt die Zustimmung der Washingtoner Regierung, soll aber nur nach vorheriger Einwilligung Englands definitiv angenommen werden. Brüssel, 4. April. „Petit bleu" meldet: Die Rückkehr der Prinzessin Louise nach Belgien wird jetzt definitiv als aufgegeben bezeichnet. Paris, 4. April. Der „Figaro" setzt seine Veröffentlichungen über die Verhandlungen der Kriminalkammer heute fort. Er publiziert heute die Verhöre Poincaros, des früheren Ministers des Auswärtigen Develle und des Generals Roget. London, 4. April. Aus Honkong wird gemeldet, daß in der Provinz Kow-Loon Unruhen ausgebrochen sind. Einige englische Beamte, welche mit der Gebietsabsteckung beschäftigt waren, haben chinesische Maueranschläge aufgefunden, worin alle Eingeborenen zum Aufstande gegen die Fremden aufgefordert werden. Sie haben infolge des aufrührerischen Gebührens der Bevölkerung ihre Arbeiten unterbrochen und sind nach Hongkong zurückgekehrt. Auf ihre Beschwerden hin hat der Vizekönig Truppen nach den bedrohten Gebieten abgesandt. Petersburg, 4. April. Aus den Gouvernements, in welchen Notstand herrscht, laufen fast täglich traurigere Nachrichten ein. Besonders groß ist die Hungersnot unter der Bevölkerung des Gouvernements Wjatka. In mehreren Ortschaften dieses Gouvernements wütet der Hungertyphus und breitet sich immer weiter aus. Auf Befehl des Zaren wurden 20 000 Pferde für die Notstandgebiete an» gekauft. Athen, 4. April. Der König hat Zaimis ersucht, die laufenden Geschäfte bis nächsten Donnerstag, dem Tage der Unabhängigkeitserklärung zu übernehmen. tt dkl D dnt ltgllch kliiSnahmk des Montag». ,i Di« Gießener dem Anzeiger «ich viermal beigelegt. Anstand. Nie«, 3. April. Gelegentlich wedelt der böhmische V jiroc a.uch halb oder ganz germanische Nationen an, wenn itu glau bt, aus den Gegensätzen zwischen den verschiedenen gtzManischen Stämmen etwas für sich herausschlagen zu töieiM. So gehen die Tschechen den Dänen um den Bart, Tced diese Nordschleswigs wegen mit den Deutschen hadern. Dtiitser Tage wurden die Oxforder Studenten, die zu FMaHspielspielen nach Prag gekommen waren und jetzt iri tßieii weilen, vom Bürgermeister Dr. Podlipny ins Rat- Qtftuuf geladen, dort bewirtet und von ihm mit einer politi- sch.tii -jede in französischer Sprache beglückt, in welcher aiLnhaltd von dem einst selbständigen Königreiche Böhmen ergtylt und zuletzt die Bitte gestellt wurde, die englischen Wftc mögen sich nach ihrer Rückkehr in die Heimat „des ts^tchi' chen Volkes als einer Nation erinnern, die, wenn üLich unterdrückt, nicht aufhört, für die Rechte der Mensch- Gießener Anzeiger General-Anzeiger h M als itib BleichM stykff unt Düsseldorf diititlimkischen Ministers. iTfluhPllil Washington, 1. April. Hier verlautet, die Regierung bifcxlfidfitige, nachdem den amerikanischen Waffen durch die leig!!;: Siege Genugthuung geschaffen, mit den Filipinos Mnirden zu schließen ht:it, filr die Gedanken der Menschlichkeit und des Fort- ftWtes zu kämpfen". Einer der englischen Studenten b tredjle den Dank der Gefeierten zum Ausdrucke, wobei c-! vkifsicherle, daß dieselben der Freundschaft, welche iühtn in Prag und namentlich im Rathause ent» Apzkngc-bracht wurde, stets eingedenk bleiben werden. — Kür glauben nicht, so bemerkt die „Ostdeutsche Mtindsch.", daß England auf diese Weise zum Bundesgenossen dt» Tschechen gemacht wird; aber es wird gut thun, den (M* oern gelegentlich zu erzählen, wie die Tschechen zu ab, zu Königinhof und im November und Dezember 1IB97 in Prag „für die Rechte der Menschheit, für die Gltdaiffen der Menschlichkeit und des Fortschrittes" gekämpft htzakn. Nrahlaud. Daß freiheitliche Maßnahmen, vorübergehend wmchfi ens, von wirtschaftlichem Schaden sein können, geht, wmtmmi der „T. R." schreibt, erneut aus dem kürzlich in d!l»i ru-sischen Presse veröffentlichten zahlreichen, statistischen Störten al hervor, wonach der immer wachsende Notstand d!l-i L andbevölkerung seit Aufhebung der Leibeigen- svchajt im Jahre 1863 ganz besonders zugenommen hat. Mit Erscheinung erklärt sich, abgesehen von den kulturellen wieb wirtschaftlichen Ursachen, durch die nun eingetretene aiichrordentlich starke Zunahme der Landbevölkerung (bis 11891 um 50 v. H.) und der damit Hand in Hand gehenden Bkmn»gerung des Besitzstandes des einzelnen. — Allerdings b'iiii niicht übersehen werden, daß zu Anfang des Jahr- h!^crls der Notstand noch bedeutender, als jetzt am Ende bUtijdben war, während in der späteren Zeit der Leibeigen- svW die geringe Zunahme der Landbevölkerung und die Sselling des Zufluffes derselben nach einzelnen Gebieten w«rtschaftlich beffere Zustände bedingte. — Am besten wird d i* derzeitige wirtschaftliche Sage der Bauern durch die DWoche gekennzeichnet, daß es in Rußland zur Zeit kein Gimvernement ohne rückständige Steuern gibt. Vom Jahre ILBtfl bis 1890 war der allgemeine Rückstand um das Acht- fciak gestiegen und betrug im Jahre 1895 108 Mill. Rubel {21135 Mill. Mk.). Daß der allgemeine Notstand der Land- bi'tatilfcrung auch auf die Gesundheit und die körperliche GiNmckelung der Bauern eine dauernd nachhaltige Wirkung aitifibt., will man aus einer Statistik schließen, wonach die Zjchl der zurückgestellten Rekruten während der letzten fünf IM,: 37 v. H. auf etwa 46 v, H. und der als untauglich zxMgewiesenen von 64 v. H. auf 78 v. H. gestiegen ist. Sofia, 3. April. Bei Kuaul-Agatsch fand wegen eines wviLwcchtlichen Versuches, bulgarisches Gebiet zu besetzen, z^Dv-he-n bulgarischen und türkischen Truppen ein ernstes viMiikmdiges Gefecht statt, wobei es auf beiden Seiten mrebii e Tote und Verwundete gab. Die Türken wurden scWÜich zurückgeworfen. Die Regierung protestierte techiaphisch energisch bei der Pforte gegen das Vorgehen wlill Mahl — Aus dem Grohh. Muisterium. Seine Königliche fititit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem * ft " MÄsiarialsekretär bei dem Großh. Ministerium des Innern, *7 Dflu. Jesrbinanb Rohde, den Charakter als ^Regierungs- je M* tat!1 zur erteilen und ihn zum ständigen jurifftschen Hilfs- aiÄüi bei dem Großh. Ministerium der Finanzen zu Um stille Teilnahme bittet Giessen, den 3. April 1899. 2944 1 Termögen. (xrnbtnbeTet ®b: ansser 1 Kalksteinbr tirubenseilh Die in Betrieb । Auch die Sc 1. April d. t Zustellung’. . Die i mascbinen, dei Die Beerdigung findet statt: Am Donnerstag dem 6. April, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Nordanlage 39, aus. Heute verschied sanft nach längerem Krankenlager mein innigstgeliebter Gatte, unser liebevoller Vater, Schwieger- und Grossvater, der ; ist am 1. Mari l arbeitete und c I Bachfrage zu ö Fast ! i 2 Jahren Verl Auf d i zeugung im g Zur b : Portiaudcemei r stellen soll, au Die Aktien-Gesellschaft Buderus’sche Eisenwerke zu Wetzlar ist durch Gesellschaftsvertrag vom 13. März 1884 errichtet und am 29. März 1884 in das Handelsregister des Grossherzoglichen Amtsgerichts zu Giessen eingetragen worden. Die Dauer der Gesellschaft ist nicht auf eine bestimmte Zeit beschränkt. Laut Beschluss der Generalversammlung vom 14. April 1896 ist der Sitz der Gesellschaft vom 1. Juni 1896 ab nach Wetzlar verlegt worden. Das Grundkapital der Gesellschaft betrug ursprünglich Mk. 12 OOO 000, eingeteilt in 5000 Aktien Lit. A. zu Mk. 2000 und 2000 Aktien Lit. B. zu Mk. 1000. In den Generalversammlungen vom 7. März 1896 wurde beschlossen, das seitherige Grundkapital der Aktien Lit. A. von Mk. 10 000 000 auf Mk. 4 000 000 und das Kapital der Aktien Lit. B. von Mk. 2 000 000 auf Mk. 1 400 000 herabzusetzen. Die Herabsetzung erfolgte in der Weise, dass bei dep Aktien Lit. B. auf je 10 eingereichte Aktien zu 2000 Mk. 14 Inhaber-Aktien zu 1000 Mk. ausgefolgt wurden, und bei den Aktien Lit. A. die No. 4001 bis 5000 vernichtet, die No. 1 bis 4000 auf je Mk. 1000 und als auf den Inhaber lautend abgestempelt wurden. Nach Ausführung dieses Beschlusses wurde das Grundkapital um Mk. 2 600 000 erhöht durch Ausgabe von 2600 auf den Inhaber lautende Aktien Lit. B. zu Mk. 1000 jede. Das Grundkapital der Gesellschaft belief sich demgemäss auf Mk. 8 000 000, eingeteilt in 4000 Aktien Lit. A. (Stamm-Aktien) zu je Mk. 1000 und 4000 Aktien Lit. B. (Vorzugs-Aktien) zu Mk. 1000. Diese Herabsetzung des Aktienkapitals und die Vermehrung der Aktien Lit. B. ist am 24. März 1896 in das Handelsregister zu Giessen eingetragen. Durch Beschluss der ausserordentlichen Generalversammlung vom 5. Juli 1898, eingetragen am 11. Juli 1898 in das Handelsregister des Königlichen Amtsgerichts in Wetzlar, wurde den Besitzern der Aktien Lit. A. die Umwandlung ihrer Aktien in gleichberechtigte, für das Geschäftsjahr 1898 mit halber Dividendenberechtigung ausgestattete Aktien eingeräumt. Sämtliche Besitzer der Aktien Lit. A. haben von dieser Befugnis Gebrauch gemacht, und demgemäss wurden die sämtlichen 4000 Stück Aktien Lit. A. bei dem Vorstande eingereicht unter Leistung einer Zuzahlung von Mk. 175 für jede Aktie. Von den eingereichten Stamm-Aktien sind die Nummern 2001 bis 4000 nach Ablauf der gesetzlichen Sperrfrist zur Vernichtung bestimmt, während die Aktien 1 bis 2000 mit dem Aufdruck „Neue Dividendenbogen 1898 ausgegeben“ den einreichenden Aktionären zurückerstattet wurden. Auguste Bierau, geb. Wlllenbüeher, zugleich im Namen aller übrigen Leidtragenden. äb. Abschr ieLrhkOfenan11 »•Irinnen m ^erblodon{) ^rindstäcke Die a jlnstandsetznn Ujft 1400000 «Hauptsache v. Auf d Mbezw. Noveml I des Ofens 11 ; Ofen besitzt \ | banden- hn j i Verbesserung i wurden vergr JDtr Hnttenbak mit einem Kost rdie Grube Ami c diese Anlage ’ i tetuhrt. Die ( i itehen und n i derzeitigen u i gleichzeitig i »rbeitstäglid Porten Ahschreibtt öS** A^serorde I : ^5^ PROSPECT über Mk. 6000 000 gleichberechtigte Actien ______ der ___ Buderus’schen Eisenwerke zu Wetzlar und zwar: Hk. 2 000 000 Actien Lit A No. 1—2000 and Hk. 4 000 000 Actien Lit B No. 1—4000 über je Hk. 1000 mi Dividendenberechtigung vom 1. Januar 1899 an. Ar* fall 3. Der 4, Die oder Di« 6 jjberbessen « L Kupfere’ Äuss«4® “wem Ges»® B= i| 2Ä Morden, " arbeiten vorge. T Ursprtt leoptoMte h Die N Kgl. Oberförster l. P. Theod. Bierau I im 74. Lebensjahre. Ferner wurden sämtliche Aktien Lit. B. (Vorzugs-Aktien) mit dem Aofdrn i versehen: „In Gemässheit des Beschlusses der ausserordentlichen Generalversamin Jung vom 5. Juli 1898 auf Vorzugsrechte verzichtet.“ Auch dieser Beschlos • wurde in der ausserordentlichen Generalversammlung vom 5. Juli 1898 gefass: und am 11. Juli 1898 in das Handelsregister des Königlichen Amtsgerichts Wrr. eingetragen. ( Das Grundkapital der Gesellschaft besteht hiernach aus Mk. xoiw wj Aktien Lit A. No. 1 bis 2000 und Mk. 4 000 000 Aktien Lit. B. No. 1 bis Aa über je Mk. 1000, welche vom 1. Januar 1899 ab gleichberechtigt sind. 1 Aktien lauten auf den Inhaber, sie tragen die faksimilierten Unterschriften Mitglieder des Vorstandes, sowie des Vorsitzenden des Aufsichtsrats nnd d eigenhändige Unterschrift eines Kontrollbeamten. Von den Aktien Lit. A bleiben die Nummern 1164 bis 2000 und von d1 Aktien Lit. B die Nummern 3501 bis 4000 bis zum 1. Oktober 1899 vom ve kaufe ausgeschlossen. Die bei der Kapitalherabsetzung im Jahre 1898 geleistete Zuzahlung v Mk. 700 000 und der durch die Herabsetzung entstandene Buchgewinn Mk. 2 000 000, zusammen Mk. 2 700 000, wurden verwandt mit Mk. 2 500 000 I Abschreibungen und mit Mk. 200 000 zur Dotierung „der Rücklage für *7 neuerungen“. Der letztere Fonds, welcher laut Abschluss vom 31. Dezember 1’* Mk. 413 409,64 beträgt, ist nach dem Beschlüsse der ausserordentlichen Gener Versammlung vom 5. Juli 1898 bestimmt, das Unternehmen in seiner jetzig Leistungsfähigkeit zu erhalten. Die ursprünglichen Satzungen sind mehrfach geändert und durch BescM der Generalversammlung vom 7. März 1896 vollständig neu verfasst. Der Emtw der neuen Satzungen in das Handelsregister erfolgte am 24. März bezw. 2. April , Diese Satzungen sind durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung 8. April 1897, eingetragen in das Handelsregister zu Wetzlar am 20. Mai und durch Beschluss der ausserordentlichen Hauptversammlung vom 5. Juli ' eingetragen in das Handelsregister zu Wetzlar am 11. Juli 1898, geändert wor Zweck der Gesellschaft ist: . 1. Die Ausbeutung der erworbenen oder weiter noch zu erwero Bergwerke. j,-.- 2. Das Aufsuchen, Erwerben und Verwerten von Erzen, Mineralien a Äfft ai ier, inden ien etzla je Ml N .Aktien) mit de^ etlichen Genera ‘ Auch dieser vom 5. Juli 1» chenAmtegendl »n ijiv. D« . ,leichberechtigt - :rten Ünterschri jes Aufsichtsr^ 164 bis 20001 1. Oktober M i gelei=^ itandeie M . «yfc ; »4® ai pts» iss Lajdm' ,°M° “ änäertÄ^;t en fO SÄ«**1. .Erzen, Art und Fossilien, ihre Zugntemaehung, die weitere Verarbeitung der gewonnenen Produkte und der Verkauf der gewonnenen Produkte und Fabrikate. 3. Der Betrieb aller hiermit im Zusammenhang stehenden Gewerbe. 4. Die Verwaltung, Ausnutzung und Verwertung des ihr sonst gehörigen oder noch zu erwerbenden beweglichen und unbeweglichen Vermögens. Die Gesellschaft besitzt in dem Lahn- und Dillgebiet und der Provinz «Erliessen 449 Grubenfelder, welche auf Eisenerz und zum Teil noch auf Mangan 1 |od Kupfererz verliehen sind, mit einem Gesamtflächeninhalt von über 500000000 qm. 4 Miserdem ist sie in gewerkschaftlichem Verhältnis an 76 Eisensteinfeldern mit itäem Gesamtächeninhalt von 57 000000 qm zumteil mit % zumteil mit % ikeüigt In Betrieb stehen zur Zeit 20 Gruben, welche zusammen einen Flächeninhalt von rund 17 500000 qm haben. Seit dem Jahre 1896 sind die Aufschlussarbeiten in dem ausgedehnten • Jrobenbesitz der Buderus’schen Eisenwerke in grösserem Umfange wieder auf- ipnommen worden. Auch die Ausgestaltung und Vervollkommnung der technischen .Anlagen der im Betrieb befindlichen Gruben ist in umfassender Weise bewirkt morden. Für das Jahr 1899 sind umfangreiche Aufschluss- und Vorrichtungs- ikrbeiten vorgesehen. Ursprünglich besass die Gesellschaft vier Hochofenwerke und zwar die : Sophienhütte bei Wetzlar, die Georgshütte bei Burgsolms, die Margaretenhütte bei i Biessen, die Mainweserhütte bei Lollar. Die Mainweserhütte ist laut Kaufvertrag vom 20. Juli 1895 an die Actien- IEisenwerke Hirzenhain und Lollar verkauft worden. Die ausserordentliche Hauptversammlung vom 2. Juni 1896 hat für die " i Island Setzung der Gruben- und Hochofenanlagen Aufwendungen in Höhe von 1 400000 bewilligt. Die beschlossenen Umbauten wurden Ende 1897 in der IBinptsache vollendet. Auf der Sophienhütte kamen die beiden um gebauten Oefen im September |>ezw. November 1897 wieder in Betrieb. Die durchschnittliche Leistungsfähigkeit • lies Ofens 1 beträgt arbeitstäglich 90 t und diejenige des Ofens H 70 t. Jeder • Ofen Ibesitzt 4 steinerne (Cowper) Winderhitzer. Vier Gebläsemaschinen sind vor- ] Mindern. Im Jahre 1897 hat die Pumpenanlage eine wesentliche Vermehrung und ' Verbesserung erfahren. Dasselbe gilt von der Kesselanlage. Die Giesshallen 'Mrdeu vergrössert und die Schlackenabfuhr wesentlich vereinfacht und verbilligt. IDti Büttenbahnhof erfuhr eine entsprechende Erweiterung. Im Mai 1897 ist die nmit einem Kostenaufwande von Mk. 180000 erbaute 5,2 km lange Seilbahn, welche oiie Grube Amanda mit der Sophienhütte verbindet, in Betrieb gekommen. Durch oliese Anlage wurde eine bedeutende Ersparnis in den Erzanfuhrkosten herbei- gf efülir t. . . Die Georgshütte besitzt drei Hochöfen, von denen z. Z. zwei im Feuer । rjeheu und mit je 4 steinernen (Cowper) Winderhitzern ausgerüstet sind. Bei den c derzei tigen maschinellen Einrichtungen der Georgshütte können nur immer 2 Oefen l gleichzeitig betrieben werden. Jeder Ofen besitzt eine Leistungsfähigkeit von i.jbeitetäglich 70 t. . . Die Hütte besitzt 3 Gebläsemaschinen, von denen die jüngste im Juni 1897 i a Bettrieb gekommen ist. Der Hüttenbahnhof wurde umgebaut und erweitert. .Inch die Schlackenabfuhr der Georgshütte wurde vereinfacht und verbilligt. Am ... April d. J. wird Ofen I niedergeblasen zum Zwecke der vorgesehenen Neu- /risklllung. Der Ofen kommt anfangs Juli d. J. wieder in Betrieb. Die Margarethenhütte, auf welcher sich ein Hochofen mit 2 Gebläse- i mscbiinen, den erforderlichen Pumpanlagen und eisernen Winderhitzern befindet, Man 1. März 1898 niedergeblasen worden, weil diese Ofenanlage am teuersten arbeitete und die erhöhte Leistung der übrigen Oefen genügte, um die derzeitige Nachfrage zu decken. Fast sämtliche technische Anlagen der Hütten erfuhren in den letzten 2! Jahren Verbesserungen und Vervollständigungen. Auf den Hütten in Wetzlar und Burgsolms ist die Schlackenstem-Er- zeo’iiEig im grossen Umfange eingerichtet. Zur besseren Verwertung der Schlacken wurde ausserdem der Bau einer Ftartlandcenientfabrik, die vorläufig jährlich 100 000 Fass Portlandcement her- s siillen soll, auf der Sophienhütte im vergangenen Jahre begonnen. Die Gebäulichkeiten sind bereits fertig gestellt, mit der Montage der Maschinen ist begonnen worden. Der Betrieb wird voraussichtlich im August dieses Jahres eröffnet werden. Die Hütten stellen in der Hauptsache Giesserei-Roheisen her. Die Er- zeugungsfahigkeit der Sophienhütte und der Georgshütte zusammen beläuft sich auf jährlich 110 000 Tonnen. Der grösste Teil des Erzbedarfes wird aus der Förderung der eigenen Gruben gedeckt, der Rest der erforderlichen Erzmengen wird bei benachbarten Gruben angekauft. Ein Teil der eigenen Erze, der sich für die Erzeugung von Giesserei-Roheisen nicht eignet, findet z. Z. zu befriedigenden Preisen anderweitig Absatz. Den erforderlichen Kalkstein liefern die eigenen oder gepachteten, nahegelegenen Brüche, während der Koks vom Westfälischen Koks-Syndikat gekauft wird. Ueber den Rechnungsabschluss und die Gewinnverteilung ist in den §§ 25, 26 der Satzungen Folgendes bestimmt: Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Für die Aufstellung der Bilanz kommen die Bestimmungen des Allgemeinen Deutschen Handelsgesetzbuchs zur Anwendung. Der Aufsichtsrat bestimmt im Einvernehmen mit dem Vorstand, ob an Anlagen und sonstigen Gegenständen, welche dauernd zum Geschäftsbetriebe der Gesellschaft bestimmt sind, an dem Anschaffungs- oder Herstellungspreise* beziehungsweise an dem bereits unter diesem Preise stehenden Buchwerte der der Abnutzung gleichkommende Betrag in Abzug gebracht, oder ob ein der Abnutzung entsprechender Erneuerungsfonds in Ansatz gebracht beziehungsweise der bestehende Erneuerungsfonds entsprechend erhöht werden soll. Der bilanzmässige Reingewinn ist wie folgt zu verwenden: 1. Der zwanzigste Teil des Reingewinnes ist dem gesetzlichen Reservefonds zuzuweisen, solange der letztere den zehnten Teil des Aktienkapitals nicht überschreitet. 2. Von dem alsdann verbleibenden Ueberschusse erhält der Vorstand bis zu 5% Tantieme nach Maassgabe der betreffenden Anstellungsverträge. 3. Hierauf erhalten die Aktionäre bis zu 4% Dividende. 4. Von dem übrigbleibenden Betrage bezieht der Aufsichtsrat 10% als Tantieme. 5. Der Rest des Reingewinnes steht zur Verfügung der Generalversammlung. Die Zahlung der Dividende erfolgt spätestens 14 Tage nach der Festsetzung. Ueber die Verwendung etwaiger Spezialreserven zu den Zwecken, zu welchen sie gebildet wurden, beschliesst der Aufsichtsrat, insofern nicht bei Bildung der betreffenden Spezialreserve die Generalversammlung sich die Verfügung über dieselbe ausdrücklich Vorbehalten hat. Für die Jahre 1890 bis 1895 einschliesslich wurde bei einem Aktienkapital von Mk. 12000000 keine Dividende verteilt. Auch für das Jahr 1896, in welchem das Aktienkapital aus Mk. 8 000 000 und zwar Mk. 4 000 000 Vorzugsaktien und Mk. 4000000 Stammaktien bestand, gelangte eine Dividende nicht zur Auszahlung, weil von dem erzielten Reingewinn Mk. 203 169, auf neue Rechnung vorgetragen und im Jahre 1897 zur Deckung der Kosten der Umwandlung der früheren 5 %igen Hypothekar - Anleihe in eine 4 %ige mit verwendet wurde. Für das Jahr 1897 wurde eine Dividende von 6% mit Mk. 240 000 auf die Vorzugsaktien bezahlt. In der am 15. März d. J. stattgehabten ordentlichen Generalversammlung wurde beschlossen, eine Dividende von 6% auf Mk. 4 000 000 Aktien Lit. B. für das ganze Jahr und 6°/0 Dividende auf Mk. 2 000 000 Aktien Lit. A. für das halbe Jahr nach Ablauf des am 17. Juli 1899 endenden Sperrjahres zu zahlen. Der Gesamtbetrag der Dividende stellt sich hiernach auf Mk. 300 000. Das Betriebskapital der Gesellschaft war in der Zeit bis 1896 unzulänglich, sodass das Unternehmen, abgesehen von dem durch die ungünstige Konjunktur verminderten Bruttoerträgnis, durch die Höhe der aufzuwendenden Zinsen stark belastet war. Durch die im ersten Halbjahr 1896 durchgeführte Reorganisation flössen der Gesellschaft Mk. 3500000 bares Geld zu und gelang es, nicht nur die Zinsen um die Hälfte, sondern auch die allgemeinen Unkosten um ein Drittel für das Jahr 1896 zu vermindern. Durch Beschluss der ausserordentlichen Generalversammlung vom 2. Juni 1896 wurden für Instandhaltung der Gruben und Hochofenanlagen Aufwendungen in Höhe von Mk. 1 400 000 aus den durch die Reorganisation gewonnenen Barmitteln bewilligt und dadurch eine wesentliche Steigerung der Betriebsüberschüsse herbeigefführt. Vergleiche die Tabelle am Schluss. Vtato'gen. Rechnungs-Abschluss am 31. Dezember 1898. V erbindlichkeiten. Glrmbo-nberechtsame . . Abgang Mk. 9 141 000,— 100,— 9 140 900 4 X 4 Aktien Kapital Lit. A.............. , B............... X 2 000 000 4 000 000 2jjJ X 6 000 000 I IdEilksteinbrüche . . . . Zugang Mk. 20000,— 14 111,29 34111 29 Anleihe von 1894, Rest ............. 2% Aufgeld........... 25 300 506 — 25 806 — Uml'tnHeilbabnen 200 000 — Anleihe von 1897 ................ 6 500 000 500 000 — 6 000 000 9 375 011 2340339 ab: noch nicht begeben.............. — — alb ansserordentl. Abschreibung am 5./7. 98. . . . a ■ a Besondere Rücklage für Erneuerungen..... Ausserordentliche Zuwendung aus der Kapital-Herabsetzung . 414 145 200 000 28 7 034 672 185 562 29 — alb: Abschreibung am 31/12. 98 . a a a * • 87 6 849 109 42 ab: Verwendung in 1898: Bauten a. Georgshütte.......Mk. 118 887,49 „ „ Sophienhütte ....... „ 47 531,95 Aufschluss- und Vorrichtungs-Arbeiten in den Gruben..........„ 134 316,20 614 145 28 H»h«)fenanlagen . - G Irindstücke...... Mk. 540 000,— 123 37 539 876,63 40 050,50 254 500,— 2 029 850 1189 000 230 000 — 300 735 64 Abgangs Zugang_ Mk. Beitrag für Erneuerungen auf Georgshütte...... 313 409 100000 64 413 409 64 Wb ibn angen....... Hlmterthorbrücke .... Mk. 579 927 13 lTnterstütznngskasse .............. Rücklage für Aussenstände........... Gesetzliche Rücklage Schulden, Anleihezinsen v. 1./10. bis 31/12. 98...... Schulden in laufender Rechnung........... 15 600 10 000 26 409 — Abgang 300 — 254 200 30 000 — 59 980 20 4 312 977 13 97 884 66 157 864 66 A asserordentliche Abschreibung am 5./7. 98 154 997 — Bürgschaften.................. Reingewinn................... 226 700 _ 4 157 980 13 4 051003 98 034 359 124 40 Abschreibung am 31./12. 98 106 977 13 23 13 234 913 ! 90 Celetio ntwerk Zugang . . . Gferät.e......... A asserordentl. Abschreibung Zugang_ Mk. Mk. 74 580 — 4 705 — 79 285,— 4 664,— 74 621 ___ 10 998 146 67 161 65 A »Schreibung am 31./12. 98 7 460 — Gewinn-Verteilung: Vihwine an Rohstoffen und Waren: Roheisen............ Schlackensteine.......... Euze.............. Kalksteine............ Retriebswaren.......... 293 370 31420 181 212 3315 70 209 44 531 1 1 1 1 1 1 624 057 5 201 13037 77 056 1223 553 Vertrag- und satzungsmässige Gewinn-Anteile......X 26 622,12 Gesetzliche Rücklage 5 % von X 349 294,81 .......„ 17 464,74 6% Gewinn-Anteil auf X 2 000 000 Aktien Lit. A für ein halbes Jahr................... 60 000,— 6°/e Gewinn-Anteil auf X 4 000 000 Aktien auf Lit. B . . . „ 240 000,— Belohnungen an Beamte.............. 6 000,— Vortran auf neue Rechnung.............. 9 037.54 Wertpapiere........ Äiaiteiiibestand....... Wfwhsel bestand....... A'leisemstande: Bankguthaben . . Guthaben in laufender Rechnung . ..... 569 264 654 289 82 91 49 85 X 359 124,40 226 700 — 13 234 913 90 M» Habei. Soll. 4 9829 Lv 1240 920 5; 1 250759 15 Der Absatz an Schlackenmaterial stieg von und ) in 1896 und 92 151 ) in 2898. 7 413 000 Stück Schlackensteine Abschreibungen: n für und der Geschäftsakten unseres unternenmens iur uab lauwuuc uaur nvuucu »n .....— ™ -■ — - . ° cirhpr « Unser Erz- und Koksbedarf ist bis Ende des Jahres gedeckt zinsung des ganzen Aktienkapitals in der vorjährigen Hohe sicher. als* gute bezeichnen Buderns’sche Eisenwerke. Wetzlar, im März 1899. Auf Grund des vorstehenden Prospects sind die vollgezahlten gleichberechtigten Mk. 4 500 000 Aktien. Köln: der Zeichnung ist dem Effekten zu solchen erfolgt, Söhne. von der Heydt-Kersten & Sal. Oppenheim jr. & Co. mitteldeutsche Creditbank. Redaktion: L. Burkhardt. — Druck und Verlag der vrühl'schen UniverfitätS-Buch- und Steindruckerei (Pietsch (Erben) in (Bitten. Gewinn- und )> » 447 594,98 625 235,87 1895 1896 1897 645 434,30 1014 307,19 1 196 201,71 in in in in jy Berlin: Frankfurt 02 38 94 23 54 580 2 788 297 329 698 880 996 660 4 012 25 562 1 240 929,57 das laufende 204 387,09 191 640,30 45 350,— 172,312,31 spricht sich Betriebs- Ueberschüsse: in und in Jahr Mk. » Mk. V Verlust Mk. Allgemeine Unkosten: Mk. 300 496,88 Ueber die Samstag, den 8. April 1899 a Main- ! bei der Mitteldeutschen Kreditbank, sowie ferner bei deren Zweigniederlassungen: Für Vortrag ans 1897 „ Betriebs-Ueberschuss der Gruben . . . . der Hütten . . . . der Hauserthorbrücke „ IJeberschuss ans Mieten und Pachten , Zinsen............ bei der Firma Sal. Oppenheim jr. & Co.; bei der Firma von der Heydt-Kersten & Söhne; Skonto und Zinsen: . 700 874,82 362 325,12 messen jeder einzelnen Stelle vorbehalten. 2. Der Subskriptionspreis beträgt 110°/0 zuzüglich 4°/e Stückzinsen vom 1. Januar 1899 bis zum Zahlungstage. 3. Bei der Zeichnung ist auf Verlangen der Zeichenstellen eine Kaution von 10°/0 des gezeichneten Betrages in bar oder in legen, welche von der betreffenden Stelle als zulässig erachtet werden. . . . 4. Die Zuteilung, welche sobald als möglich nach Schluss der Zeichnung durch schriftliche Benachrichtigung der Zeichner freien Ermessen. 5. Die zugeteilten Stücke sind gegen Zahlung des Preises vom 12. bis 15. April abzunehmen. Berlin, Frankfurt a. M., Köln, Elberfeld, im April 1899. t Schlackensand und -Mehl Stück Schlackensteine auf t Schlackensand und -Mehl Es betrugen ferner: Brutto- Gewinn: Mk. 355 937,40 Verlust unter nachstehenden Bedingungen zur Zeichnung auf: 1. Die Zeichnung findet statt am 1898 Aussichten 333 975,54 auf Effekten 319 322,45 MeSSle rMLli. (Nr. 25s6.) keichshauShalts-ü L. März 1899. (Nr- 2557.) Bfaleibt für 3ntc liiannt und der (j?r. 255S.; ^/chee-nnuhmenji -mShaltEats fi yit 1899. $om Nr. 12 drSAe (Nr. W pflicht für die 9 Gießen, Grc im Jahre i) bericht für das Jahr 1898 wie folgt aus: „Die Aussichten unseres Unternehmens für das laufende Jahr können wir Berlin, 4. Lttäge des Chch • kontra Itfnfpdte förtiberrn o. b. ( ‘ Srtr^arint, fonti ZrnijstückStafel be Berlin, 4. ' ftivlh erfährt, tn dnh die 8 chraWfcheil M Berlin, 4.1 A-ött, nunmehr Weneral Ma/or z dies Ende vorigen •um Borstand dk Preußen in Wies Berlin, 4. A 1 EtEministeriun Mtrn Ofterfe lDr. Blaneq,, iin Göllingen eir hbie Slusführungi dem Lnndt Men, Rückspra> htoitbtr in Terlii Elberfeld: bei der Firma von der Heydt-Kersten & Sonne; # Giessen: bei der Firma Aron Heichelheim «hum, An Allgemeine l’nkosten Zinsen Skonto ........... Zinsen für die Anleihe „ Abschreibungen auf Gruben „ Hütten . -......... „ Geräte „ Beitrag zur Besonderen Bücklage für Erneuerungen . - „ Reingewinn. Gewinn-Vortrag ans 1897 ...... Reingewinn für 1898 auf ixi WV L gegen «V vvv • im , vxjwmv. O - V . . r kaufe stellen unter der Voraussetzung ungestörter Betriebsverhaltnisse eine gäbe der Tagesordnung berufen. In derselben Weise erfolgt die Berufung jt(jPr ausserordentlichen Generalversammlung, welche jedoch auch von dem Aufsicht.^.. > eiuberufen werden kann. — Jede Aktie gewährt eine Stimme, doch kann keip Aktionär aus eigenem Rechte oder aus den ihm erteilten Vollmachten mehr als die dem dritten Teile des jeweilig emittierten Aktienkapitals entsprechende 8tim^. zahl führen. Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus den Herren: Generaldirek • Eduard Kaiser und Berwerksdirektor Ludwig Roth in Wetzlar. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus den Herren: A. G. Wi> .. kind, Direktor der Mitteldeutschen Kreditbank, Berlin, Vorsitzender. Joseph Raab, Gewerke, Wetzlar, stellvertretender Vorsitzender. Carl Allmenroed--. Gerichtsassessor, Wetzlar. Hugo Buderus, Geh. Kommerzienrat, Hirzens- Eugen Buderus, Wiesbaden. Alfred von Haber, Ingenieur, Rödelheim. Gusui Hu eck, von dem Hause von der Heydt-Kersten & Söhne, Elberfeld. Rechtsanw Dr. jur. Katzenellenbogen, Direktor der Mitteldeutschen Kreditbank, Frau furt a. M. Fritz Schiele, Giessen. Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen im Deutschen Reichanzeiger und werden durch diese Veröffentlichung, als in gesetzlicher Weise erfolg* beurkundet. Sie sollen ausserdem in der Berliner Börsen-Zeitung, dem Berlin, Börsen-Courier, der Frankfurter Zeitung und der Kölnischen Zeitung veröffentl: werden. Die Entwickelung der Buderus’schen Eisenwerke seit dem Jahre 1895 wir durch die nachstehenden Zahlen nachgewiesen: Die Gesellschaft hat eine Hypothekar-Anleihe von Mk. 6 500 000 zu 4<>/0 verzinslich und zu 103% rückzahlbar, aufgenommen, deren Rückzahlung planmässig mit dem 1. Oktober 1900 beginnt und welche spätestens bis zum 1. Oktober 1929 zu tilgen ist. Die Buderus’schen Eisenwerke sind berechtigt, vom 1. April 1905 ab die in dem Plane vorgesehene Tilgung nach Beheben zu verstärken oder die ganze noch im Umlauf befindliche Anleihe mit sechsmonatlicher b nst zu kundigen. Von dieser Anleihe sind noch Mk. 500 000 im Besitz der Gesellschaft. Als Sicherheit für die Hypothekar-Anleihe von Mk. 6 500 000,— wurde zu Gunsten der Mitteldeutschen Kreditbank in Frankfurt a. Main eine Kautions- Hypothek von Mk. 6 900 000,- eingetragen. Für dieselbe haften die der Gesellschaft gehörigen vorgenannten drei Hüttenwerke, das Geschäftsgrundstück in Wetzlai und sämtliche Gruben und Grubenfelder mit Ausnahme der in Obeihessen belegenen Bergwerke im Taxwerte von Mk. 495 300,— und einiger in den Amtsgerichtsbezirken Hadamar und Rennerod belegenen Grubenfelder von geringer Bedeutung. Der in der Bilanz unter Verbindlichkeiten aufgeführte „Rest der Anleihe von 1884 von Mk. 25 806" ist hypothekarisch nicht sicher gestellt, dagegen ist der zur Tilgung dieses Restes erforderliche Betrag für diesen Zweck der Mitteldeutschen Kreditbank überwiesen und in dem Titel Bankguthaben: Mk. 569 264,56 mit enthalten. , Die Dividendenscheine sind, äusser bei der Gesellschaftskasse, zahlbar in Berlin: bei der Mitteldeutschen Kreditbank, in Frankfurt a. M.: bei der Mitteldeutschen Kreditbank, in Köln: bei der Firma Sal. Oppenheim jr. & Co., in Elberfeld: bei der Firma von der Heydt, Kersten & Söhne. Die Dividendenscheine sind, wenn sie nicht innerhalb fünf Jahren nach ihrer Fälligkeit erhoben werden, zu Gunsten der Gesellschaft verjährt und kraftlos. Die Ausfolgung der neuen Dividendenbogen, die Deponierung der Aktien behnfs Vertretung in den Generalversammlungen und, im Falle der Ausgabe neuer Aktien, die Ausübung des Bezugsrechtes wird in Berlin, Frankfurt a. M. und Köln kostenfrei erfolgen. Der Vorstand der Gesellschaft besteht nach dem Ermessen des Aufsichtsrats aus einem oder mehreren Mitgliedern. Die Mitglieder des Vorstandes werden durch Beschluss des Aufsichtsrats ernannt und entlassen. Der Aufsichtsrat kann auch stellvertretende Vorstandsmitglieder ernennen. Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens drei und aus höchstens neun Mitgliedern, welche von der Generalversammlung erwählt werden. Die ordentlichen Generalversammlungen der Gesellschaft werden in den ersten sechs Monaten des Kalenderjahres nach Bestimmung des Aufsichtsrats am Sitze der Gesellschaft, in Frankfurt a. M. oder Giessen abgehalten und vorn Vorstande durch einmaliges Ausschreiben im Deutschen Reichsanzeiger, welches mindestens 17 Tage vor dem Versammlungstage erschienen sein muss, unter Bekannt- Kontos5- •Ä«<- K, * w* dkigürgi- Tag Reingewinn: Verlust Mk. 355 937,40 „ 237 594,98 „ 290 584,02 Mk. 210 000,— „ 334 651,85 Limburg und Weilburg: bei der Firma Hermann Herz; in Wetzlar: bei den Firmen Moritz Heertz und Julius Kellner; während der bei jeder Stelle üblichen Geschäftsstunden auf Grund eines bei den Stellen erhältlichen Anmeldeformulars. Früherer Schluss „ 749 294,81 „ 400 000,— „ 349 294,81 der Bestand an Roheisen-Aufträgen beläuft sich am 1. Februar dieses Jahre! 117 000 t gegen 70 000 t im Vorjahre. Die getätigten Einkäufe und b- Actien der Buderus’schen Eisenwerke in Wetzlar im Gesamtbeträge von Mk. 6 000 000 La. A Ho. 1-2000, La. B Ho. 1-4000 über je Mk. 1000 zum* Handel und zur Notiz an der Berliner Börse zugelassen worden. Die Zulassung der Aktien zum Handel an der Frankfurter und Kölner B°*s® ™rd beantrag Die Actien La. A No. 1164—2000 und La. B No. 3501—4000 sind bis zum 1. Oktober 1899 vorn Verkehr ausgeschlossen. Es kommen also z Mk. 4 663 000 Aktien in den Verkehr. Von diesem Betrage legen wir hierdurch kO r-Ettl«, 4. 1 «ablnelt noch f Machland gem °anif4er eingegange, - Berlin, 4. & tntge, i Ws ’a"9niS6D«(tloei P" Ne» ,. „ Kriegsc unterliegt unse^ [ Sgt(1te"n ,'^ IStie (V' ^rnm für das Jahr 1898. " J( JC 4 | 172 312 31 । 319 322 45 300000 — 100 000 — 359 124 40 1 250 759 16 «4 65 351 85 253 970 60 185 562 87 106 977 13 7 460 — 9 829 59 349 294 81 Die Eisenstein-Förderung betrug: im Jahre 1895 „ „ 1896 „ „ 1897 „ „ 1898 124 112 t 128 568 „ 165 959 „ 174 625 „. Die Roheisen-Erzeugung betrug: im Jahre 1895 87 400 t „ „ 1896 98 441 „ „ „ 1897 94 105 „ „ ,, 1898 110 037 „.