Ken. Jnarim Uhr: er nbal Mhrnnge, «Halle, -a i W Z !■ 1-20, Sotnenl raße, Otto 6d tt. Dümr ier und D. 6dir ' Vorstand. ten ji M auM1, ,nc* len: t erger \ ligen wie1 Jeschaftt^ Ez nietp v Nr. 31 Erstes Blatt. Sonnlaa den 5. Februar 1899 Gießener Anzeiger Henerat-Anzeiger Amts- und ZInzeigeblntt für den Kreis Gieren moitaflid) 75 Pfg. mit Bringcrlohn. Bei Postbezug S Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der nachniittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Ubr. %üt Anzeigen-BermittlungSstellen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. erscheint tößfid) om Ausnahme des Montag-, Uezugsprels «iertetjährlich Die Gies,euer Aamlsfcn btätter werden dem Anzeiger «vchrntltch viermal deigelegt. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schukstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwirt, _____ Kl älter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger chleßeu. Fernsprecher Nr. äl. Deutscher Reichstag. 24. Sitzung vom 3. Februar. 1 Uhr. Am Bundesratstisch: Staatssekretär v. Podbielski. Tagesordnung: Postetat. Zunächst der Einnahmetitel Post- und Telegraphengebühren. Abg. Müller-Sagan (frs. Vp.) befürwortet, unter Bezugnahme auf die angekündigte Postvorlage, noch weitere Portoermäßigungen, so für Briefe bis 50 Grm. Gewicht mit hektographierten Manuskripten. Wünschenswert sei ferner getrennte Angabe der Porti-Einnahmen auf Briefe, auf Packete usw. Redner äußert sich wiederum abfällig über den Mißbrauch, welcher mit der Portofreiheit fürstlicher Personen getrieben werde, indem auch die fürstlichen Vermögensverwaltungen in Angelegenheiten jeder Art von der Portofreiheit Gebrauch machten. Es sei dringend nötig, da endlich einmal eine Grenze zu ziehen. Staatssekretär v. Podbielski führt aus, die Postvorlage sei bereits dem Bundesrat zugegangen und werde deut Reichstag dieser Tage vorgelegt werden. Zu der Nach- richt, daß auch ein Wegegesetz verlangt werde, wolle er bemerken, daß er davon nichts wisse. Nur das sei ihm bekannt, daß man der Verwaltung für Fernsprechanlagen, für Ziehen der Drähte in der Luft in einer Stadt Bedingungen stelle, und daß die Verwaltung deshalb einstweilen die Herstellung neuer Anschlüsse unterlasse. Die Vorlage werde auch die Fernsprechgebühren neu ordnen. Es werde nöthig sein, für Personen, die in Bezug auf die Anzahl ihrer Gespräche erheblich unter dem Durchschnitt bleiben, die Sache so ein- zurichten, daß jedes Gespräch gezählt wird, während die andern ein Pauschquantum nach dem Gesprächsdurchschnitt zu entrichten haben. In Aussicht genommen sei eine Vermehrung der öffentlichen Fernsprechstellen, und auch der Nachtdienst werde geregelt werden. Abg. Graf Stolberg (kons.) findet das Zuschlagsporto auf ungenügend frank ette Briefe vollkommen berechtigt. Bei dem Ausgabetitel „Gehalt des Staatssekretärs" berührt Abg. Lingens (Centr.) wiederum die Frage der Sonntagsruhe für die Beaniten. Abg. Singer (Soz.) kritisiert abfällig, wie abwehrend sich die Postverwaltung gegen wohlbegründete Gehaltsnach- sorderungen von Militäranwärtern verhallen habe. Weiter übt Redner Kritik an dem Verhalten der Postverwaltung Mn Unterbeamte, die den ganzen Zorn der Postverwaltung ühlen müßten, wenn sie für sozialdemokratische Agitatoren chalten würden. Redner bezieht sich zum Beweis, wie mit en Unterbeamten verfahren werde, auf einen Erlaß des Staatssekretärs selbst, auf die Aechtuug des „Deutschen Post- loten" durch Erlaß von 1898 und Begünstigung eines neuen offiziösen Blattes. Erstaunlich sei es, wie man es ausfindig gemacht habe, daß Unterbeamte den „Deutschen Postboten" unter der Deckadresse eines Gastwirts bezogen hätten. Darnach scheine es, als ob die Poftverwaltung mit Spitzeln arbeite. Die äußere Behandlung des „Postboten" entspringe mr der blöden Furcht vor dem Inhalt des „Postboten". Man wolle die Wahrheit nicht hören. Vizepräsident Schmidt-Elberfeld macht den Redner ihr auf aufmerksam, daß er gewiß mehr Eindruck machen tiirbe, wenn er sich etwas mäßigen wollte. Abg. Singer (fortfahrend) bringt sodann einen eueren Erlaß (in Potsdam) zur Sprache (einem Hausbesitzer, dessen Vordergebäude für Postzwecke gemietet ist, and nut Kündigung gedroht, falls er fortgesetzt das Hintergebäude zu Arbeiterwobnungen vermiete) und bkinerkt, einen höhnischeren Erlaß gebe es gar nicht. Wze-Präsident Schmidt: Ich kann nicht dulden, daß Sic in solchem Ton von einer Postverwaltung sprechen; ich enfe Sie zur Ordnung!) Weiter kritisiert Redner eine Maßregelung von Unterbeamten, welche für den Sozialdemokraten Blos gestimmt haben, seitens der Oberpostdirek- tion in Braunschweig. Diese habe ihr Amt zur Verhetzung msbraucht. (Vize-Präsident Schmidt ruft den Redner M zweitenmal zur Ordnung. Es sei fyietf nicht Sitte, so m einem Auswärtigen, namentlich von einem Beamten zu sprechen.) Redner fortfahrend: Ich habe von niemand fier im Haufe gesprochen. (Vize-Präsident Schmidt: Ich mß Sie bitten, nicht meine Maßnahmen als Präsident zu Älisieren. Es ist nicht Sitte hier int Hause, so von Be- ■ «ulen zu reden und Verläumdungen auszusprechen.) Staatssekretär v. Podbielski weist die letzten Ausführungen des Vorredners ausdrücklich zurück. Die Praxis 146er und die 5. schlesischen Jäger, ferner die 83er und 87er mit Hauptmann v. Strentz und Leutenant Pavel, und den Reiterangrifs der französischen Kavallerie bei Floing im Maasthal. Ferner sind die Regimenter 32, 43, 87, 95, hessische Husaren Nr. 13 unter Major v. Griesheim, 3. und 4. schwere Batterie Bardeleben in Thätigkeit. Diese Bilder übertreffen alles bis jetzt Gezeigte und sind richtige Naturaufnahmen. Von. anderen Bildern find noch hervorzuheben: Großherzoglich hessische Division bei St. Privat, Sturm auf Spichern in den Weinbergen und Schlacht bei Wörth, bei Loigny am 2. Dezember, vor Paris, vor le Mans, Gravelotte, Dijon u. s. w. Wir machen auf diese Serie, welche die letzte ist, besonders aufmerksam. ** Ausnahmetarif für Eistransporte. Der hiesigen Großh. Handelskammer ist eine Mitteilung zugegangen, wonach auch die König!. Bayerischen, Königl. Württembergischen und Großh. Badischen Staatsbahnen, ferner die Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen und die Pfälzischen Eisenbahnen den vorjährigen Ausnahmetarif für Eis in Wagenladungen vom 1. Februar ab wieder einführen werden. Es steht in Aussicht, daß auch die Main-Neckarbahn sich den Tarifmaßnahmen wieder anschließen wird. Lich, 3. Februar. Bei den hiesigen Werk- und Nutzholzversteigerungen wurden ca. 70000 Mk. gelöst. Hungen, 4. Februar. Heute, Samstag, den 4., vollendet der älteste Einwohner Hungens, Herr Ortsgerichtsmann Karl Jockel I., in voller Rüstigkeit sein 90. Lebensjahr. Wir gratulieren und wünschen dem Greis noch viele glückliche Tage. — Glück im Spiel hat Herr Lehrer B. hier gehabt, indem ihm kürzlich ein Gewinn von 30 000 Mk. znfiel. (Landpost). D Darmstadt, 3. Februar. Am Hoftheater hatte heute die letzthin vielgenannte romantische Komödie „Cyrano von Bergerac" von Rostand in der trefflichen lieber« setzung Ludwig Fuldas einen vollen Erfolg; nach jedem Akt erfolgte mehrmaliger Hervorruf. Herr Wagner, mit treffender Maske, insbesondere auch der famosen häßlichen Nase, verkörperte den aufopferungsvollen Dichter in ausgezeichneter Weise, und der gespendete Lorbeer war wohlverdient. Ganz besonders traten außerdem hervor Frl. Eichelsheim als Roxane und Herr Stöckel als deren Geliebter, Christian von Neuiwellette. Die Vorstellung war flott, die Volksszenen sehr belebt und die Dekorationen prächtig. -Q> Mainzer Konzert und Theaterbrief. Händelkonzert. Vom Stadt-Theater. Trotzdem jetzt Abend für Abend Bälle stattfinden und trotzdem Fastnacht vor der Thüre steht, hatte es die hiesige Liedertafel doch unternommen, ein Händel- konzert zu veranstalten, was ihr erfreulicherweise auch vollständig gelungen ist. Die beiden zur Aufführung gebrachten Chorwerke waren für Mainz Neuheiten, die eine die Cäcilienode wurde in der Bearbeitung von Dr. Chrysander hier zum überhaupt ersten Male aufgesührt. Durch eine plötzlich eingetretene schwere Indisposition des Tenoristen Kaufmann aus Basel konnten die beiden Werke leider nur verstümmelt Zur Aufführung gelangen und ist es deshalb unmöglich, über die beiden Häudelschen Werke „Acis und Galatea" und die „Cäcilienode" ein endgültiges Urteil zu fällen. Als Solisten waren noch Frau Röhr-Braynin,Kammersängerin ausMünchen und Herr Dr. Kraus, Kammersänger aus Wien gesanglich thätig, während Herr F. W. Franke aus Köln ein von ihm bearbeitetes Händelsches Orgel-Konzert vortrug. Auch Herrn Klempau! aus Altona war Gelegenheit geboten, sich als feinfühliger Cembalist zu zeigen. Herr Kapellmeister Vollbach als Händelforscher und Biograph bekannt, leitete die Aufführung mit großem Geschick und er, sowie seine ausgezeichnete Sängerschar wurden durch reichen Beifall ausgezeichnet. Herr Dr. Krauß erfreute zum Schlüsse des Konzertes, um für die ausgefallenen Nummern zu entschädigen, durch schönen Vortrag einiger Lieder von Schubert. — Im Stadttheater hatten wjr zu Kaisers Geburtstag eine prächtige Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg". Hauptsächlich unser erster Baritonist Herr Künger bot als Sachs eine treffliche Leistung, aber auch die anderen Hauptpartien waren mit den Herren Costa (Walter Stolzing), Passy Cornet (Beckmesser), Nowack (David) und Jslaub (Pogner), sowie Fräulein Wenger (Evchen) gut besetzt. Mit dieser Aufführung hat sich der mit Ablauf dieser Saison von hier scheidende Direktor Rainer Simons ein bleibendes Verdienst erworben. Herr Simons hatte von jeher sein Hauptaugenmerk auf die Oper gerichtet, und während wir in diesem Genre in seiner 5 jährigen Direktionszeit immer gute und sehr gute Vorstellungen hatten, hat es das Schauspiel nie oder doch selten über das gewohnte Mittelmaß gebracht. Man setzt allgemein große Hoffnungen auf den nächstjährigen Leiter, unseren verdienstvollen städtischen Kapellmeister Steinbach, aber ob er mehr für das Schauspiel thun kann als sein Vorgänger, darf man billig bezweifeln. Nun, warten wir ab. — Letzten Montag kam Rudolf Herzogs Schauspiel „Das Recht der Jugend" hier zur Erstaufführung. Der Konflikt der dem Schauspiel zugrunde liegt, erinnert lebhaft an Schillers „Don Carlos", doch hat Herzog die Handlung seines Stückes in unsere Zeit verlegt. Ob ihm das aber die Arbeit erleichtert hat, ist fraglich, denn an einem spanischen Hofe im Mittelalter ist gar manches glaubhaft, was in einer modernen Industriestadt unwahrscheinlich erscheint, und im modernen Salon erhält die Rivalität zwischen Vater und Sohn leicht einen komischen Beigeschmack. Das Stück fand bei annehmbarer Darstellung — nur Herr Stern als Georg Merckstadt war vortrefflich — vor mäßig besetztem Hause einen Achtungserfolg. Herzog zeigt thatsächlich in seinem „Recht der Jugend" keinen Fortgang gegen seine früheren Stücke wie „Esther Maria" und „Der ehrliche Name", immerhin bekundet auch diese Arbeit des Dichters ernstes Streben. PA. Mainz, 4. Februar. Wie uns vom Komits des Mainzer Karneval-Vereins mitgeteilt wird, findet am Fastnachtmontag (13. Februar) wieder ein großer Rosenmontagszug statt. Nach den getroffenen Vorbereitungen und den zur Verfügung stehenden Mitteln zu urteilen, verspricht derselbe, sowohl was pompöse Ausstattung, als humoristische Ausführung betrifft, glänzend zu werden und wieder wie alljährlich eine große Anzahl Besucher auch von auswärts anzuziehen, die sich das eigenartige Schauspiel ansehen wollen. Die Grundidee, die dem Rosenmontagszug den Charakter verleihen wird, ist: „Rückblick auf das 19. Jahrhundert." Die Künstler haben höchst originelle und außerordentlich gelungene Entwürfe zu den verschiedenen Gruppen eingereicht, und Tausende von Händen sind bereits mit der Herstellung der Gruppenwagen beschäftigt. Wir werden demnächst das detaillierte Fastnachts- und Zugprogramm bringen. —Auf die morgen Sonntagstattfindende Fremd en- Sitzung machen wir noch einmal besonders aufmerksam. Aus der Zeit für die Zett. Vor 217 Jahren, am 5. Februar 1682, wurde zu Schleiz der Alchimist Johann Friedrich Böttger geboren, welchem wir die Erfindung des sog. echten Porzellans verdanken, das als feinste Art der Thonwaren gilt und durch völlige Verschmelzung von Feldspat, Quarz und Kaolin hergestellt wird. Böttger begründete 1710 die berühmte Porzellanfabrik zu Meißen und wurde 1717 in Untersuchungshaft genommen, weil er das Geheimnis nach Berlin verkaufen wollte. Er starb am 13. März 1719 in Meißen. Vor 5 Jahren, am 6. Februar 1894, starb zu Abbazia der ausgezeichnete Chirurg und Kliniker Theodor Billroth, der zu den bedeutendsten Chirurgen unserer Zeit zählte, wie er auch auf dem Gebiete der Histologie, der allgemeinen Pathologie und der Kriegschirurgie, insbesondere im Hospital- wesen sich einen Namen erworben hat. Mit seinen, zum Teil bahnbrechenden Arbeiten hat er alle Gebiete der Chirurgie gefördert. Im deutsch-französischen Kriege war er in den Lazaretten am Rhein thätig. Billroth wurde am 26. März 1829 auf Bergen geboren. Vermischtes. • In Hangtschau ist ein großes Pulvermagazin in die Luft geflogen, wobei wohl ebensoviele Menschen, wenn nicht noch mehr, umgekommen sein werden wie durch die schreckliche Explosion des Dynamitschiffes im Hafen von Santander im Jahre 1893. Die Chinesen, die auf dem Schlachtfelde so sehr besorgt um ihr teures Leben sind, gehen im höchsten Grade nachlässig mit feuergefährlichen Stoffen um. Der Schreiber dieser Zeilen hat in Formosa selbst einmal gesehen, wie chinesische Soldaten, die Kisten mit Schießpulver mit Leichterbooten von einem Dampfer ans Land geschafft hatten, auf diesen Kisten saßen und dort zur Erholung ganz gemütlich ihr Pfeifchen rauchten, ohne daß sich jemand darum kümmerte. Kein Wunder also, daß auf solche Weise häufig ein großes Unglück angerichtet wird. In unmittelbarer Nähe des Pulvermagazins von Hangtschau befand sich ein Soldatenlager von etwa 1500 Mann unter einem General namens Jakwei. Von diesen ist, soweit sie nicht zufällig abwesend waren, als das Magazin aufflog, kein einziger mit dem Leben davongekommen; auch der General ist tot. Damit aber noch nicht genug. Rund um das Lager stand eine große Menge kleiner Häuser. Sie waren meist von kleinen Kaufleuten bewohnt, die bei dem Militär ihren Verdienst fanden. Auch diese Menschen nebst ihren Familien find fast sämtlich als Opfer gefallen, denn auf 3 Kilometer in der Runde wurden alle Wohnungen bei dem Magazin durch den furchtbaren Luftdruck zu Staub zermalmt. Die Ausländer sind verschont geblieben, weil ihre Häuser ziemlich weit von der Unglücksstätte entfernt waren. Aber viele Fensterscheiben büßten auch letztere ei». Die Dschunken auf dem 8 Kilometer entfernten Kaiserkaual wurden wie von einer starken Flutwelle hin- und her- gefchleudert. Noch in der Stadt Schaosching, die in der Luftlinie mehr als 60 Kilometer Abstand von Hangtschau hat, soll man die Explosion gespürt haben. Was deren Ursache gewesen ist und wieviel Menschenleben dabei verloren gegangen sind, wird sich wohl niemals genau feststellen lassen. Man schätzt die Zahl der Opfer auf 2- bis 3000. K. Z Eingesandt. Gieße«, 3. Februar 1899. Gestern abend zwischen 6 und 7 Uhr wurden zwei Damen auf ihrem Heimweg von einem Unbekannten, welcher au- der Hamm- stratze durch dm Babndurchgang kam, in der Westanlage bedroht und versolgt. Die Damen konnten sich nur durch eUtge Frucht retten, da zur Zett die Straße kaum belebt war und ein Schutz nanu nicht angerufen werden konnte. Die Damen kamen denn auch tu sehr erschöpftem Zustande und schlechter Versassuug infolge der Aufregung und de« Schreckens zu Hause an. Ist eS denn schon soweit gekommen, daß sich wehrlose Personen um diese Zett nicht mehr unbehelligt auf einer belebten Straße der Stadt aufvalten können? Hoffentlich wird die Großstadtluft durch die Achtsamsett der Polizei von unserer sonst so friedlichen Stadt noch femgehalten werden! Der Einsender. Gieße«, 3. Februar 1899. Die Verbindung zwischen der Bahnhofstraße und Frankfurter- straße (Gäßchen) ist häufig durch den Rauch der qualmenden Loko- motivm der Oberhesstschm Eisenbahn nicht gangbar, namentlich zum Nachteile der schwächlichen Personen und Kranken, die nach der Klinik wollen oder dahin befördert werdm müffen. Trotz eine« wohlwollenden jüngstm Erlaffe der höheren Bahnbehörde wird also das Qualmen der Maschinen in dem obigen Bahnhofe nicht beschränkt. Ja, manchmal steht eine solche Maschine direkt unter der Bahnbrücke, m t „voller Kraft" blasend, und wirkt vorübergehend verkehrS- störend. Es wird dieser Mißstand hoffintlich bald von zuständiger Seite abgestellt werdm. Warnens der Geschädigten: z. Gieße«, 3. Februar 1899. Wäre eS der Gießener Theater Direktion nicht möglich, de» Schwank »CharleyS Tante"' in einer der nächsten Volk»Vorstellungen in Szzene zu fitzen? Unus pro multis. Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen. Aufgebote» Januar: 26. Dr. Heinrich Jakob Walther, Profeffor dahin, mit Helme Friederike Josephine Elisabethe Louise Müller Hierselbst. 27. Ludwig Schäfer, Ladoratoriumsdiener zu Gießen, mit Katharine Bodmröder zu Butzbach. 28. Heinrich Velten, Schneidermeister dahier, mit Elisabethe Hofmann daselbst. Februar: 1. Dr. Wilhelm Albrecht Julius Dieterich, UniverfitätSprofefsor zu Gießen, mit Maria Laura Usener zu Bonn. 1. Otto Ruppel, V-zefeldwebel dahier, mtt Ottitie Ruppel zu Obbornhofen. 1. HieronymuS Simon, Taglvhn« zu Ruhlkirchen, mit Anna Dorothea Pfannkuchen daselbst. 1. Peter Carle, Landwirt zu Nteder-Ohmen, mit Louise Reitz hierfilbst. 3 Wilhelm Schnabel, Taglöhner dahier, mit Marie Lesch, geb Philipps, dahier. Ehefchttetzuuge«. Januar: 28. Johannes Hotmann, Fuhrknecht dahier, mir Katharine Dietzler Hierselbst. 31. Carl Lenz, Schneider dahier, mit Ann» Rörig Hierselbst. Februar: 1. Atbert Götzel, Kaufmann zu Mannheim, mit Anna Katz Hierselbst. 1. August Franz Philipp Bauer, Mechaniker dahier, mit Marie Elisabeth Reitz hier selbst. 3. Ororg Heinrich MertenS, Kaufmann zu Hannover, mit Maggie Antonte Jane Pascoe Hierselbst. Geborene. Januar: 22. Dem Magazin-Verwalter Wilhelm Schneider eine Tochter, Angelika Henriette Wlhelmine. 27. Dem Fabrikarbeiter Innozenz Krack ein Sohn. 27. Dem Lackierer August Wilhelm Horn eine Tochter. 29. Dem Schneider Jost M'chel eine Tochter. 29. Dem Lackierer Konrad Wagner ein Sohn. 29. Dem PofthilfS- boten Heinrich Schmidt XIV. ein Sobn. 29. D-m berittene» Gendarm Heinrich Lang eine Tochter, Elisabeth. 30. Dem Fiaschen- bterhändler Georg Heinrich Merz eine Tochter. 31 Dem Schuhmacher Jacob Heiner Zwillinge, ein Sohn Paul und ein Sohn Martin Anton. Februar: 3. Dem Schneidermeister Ludwig Henkel ein Sohn. Gestarbeue. Januar: 27. Wilhelm Peter, 3 Monate alt, Sohn von Maurer Philipp Peter dahier. 27. Gottfried Franz Günther, 41 Jahre all Bierbrauer dahier. 27. Lina Kling, 4 Jahre alt, Tochter von Steindauer Ludwig Kling von Wteseck. 29. Wilhelmine Appel, geb. Steder, Wittwe von Kaufmann Johann Georg Appel dahier. 29 Ludwig Wilhelm Klenk, 43 Jahre alt, Schreiner dahier. 29. Wilhelm Friedrich Pauly. 25 Jahre alt, Bergmann dahier. 31. Heinrich Bullmann, 19 Jahre alt, Landwirt von Nieder-RoSbach. 31. Jmnt Günther, 7 Wochen alt. Tochter von Viehhändler Nathan Günther dahier. 31. Richard Weidt, 19 Jahre alt, Buchbinder von Säbsw- dorf. F-bruar: 1. Auguste Veronika Plattnrr, 2 Jahre alt, Tochter von Glaser Karl Platlner dahier. 2. Wilhelm Klinkel. 14 Jihrr alt, Sohn von Kohlenhändler Eduard Klinkel dahier. 2. Karoltne Eleonore Gtmbel, geb. F lfing, 71 Jahre alt, Wittwe von Bahnmeister Karl Gtmbel dahier. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. MatthäuSgemeinde. Den 28. Januar. Johannes Hofmann, Fuhrknecht zu Gießer, und Katharine Dietzler, Tochter des Ackermanns Heinrich Dtetzür zu RüddingShausen. LukaSgemeind e. Den 30. Januar. Wilhelm Schneider, Babnarbeiter zu Gießen, und Katharine Hofmann, Tochter des Landwirts Ehrtstian Hofwam» zu Nieder-Obmen. Den 31. Januar. Karl Lenz, Schneider zu Hamm a. d. Eirund Anna Rörig, Tochter des Zugführer« Heinrich Rörig zu Gieß". Den 1. Februar August Franz Pailipp Bauer, Mechaniker zu Gießen, und Marie Elisabeth Reitz, Tochter des Bremser« Heinrüb Reitz zu Gießen. Getaufte. MarkuSgemeinde. Den 29. Januar. Dem Kaufmann Bernhard Baß ein Sohn, Carlo Robert Konrad, geboren den 16 Dezember. Denselben. Dem Kasfierer Wilhelm Weisel ein Sohn, Heinrich Ludwig Paul, geboren den 11. Dezember. Denselben. Dem Bremser i. P. Emil Gernand «6t.6-9V na per 6t.J9 1 »ibsen per Liter 2 X 0.90-1.10, Hu * 1.50—2.00, Sni 4 0 00—0.00, Ddifi v Psl>. 62-64 H Den 29. > häutet, 41 3-h" Den 29-3" yrstsrbenen £ 26 Den 31. > y Zahre alt, ßarb Deo 28. > Mrlift, W?11 ’ Den 31. J'ir tstü'liannS JodM Deosflbk»'. -ert-a6°°"' 8e‘ Dt-W jtBortn d«31 ■ «Den 29. 3« eine todjUr, M Mm Ad 1. In RaMonl L B Mm 16. , MM 14. „ AMn 16. H tltbitow Älehbü Hoch«-' Aj In Kchiikon * Wamkil ' . Ww 4 " Mtorei Die« Atz! Aurg Demi San Eingella von Ibi ^5 Httann > ««b u * „n 6««Ww ■H habet Detiott! ul 2: bis 3000 5‘bruar M. Ärbn H°°"L ?elnlt0e bebioil §luj: 'b etn Schutz mm mtn denn auch h 8 tofolflt btt N- , J®. schon som 1 nicht tntb: »uMUrv tönnen ,SU der Polhc -ballen werden! Einsender. Febru« 1899. 1 und Frarkjurltl qualmajben n, namaitlld jUe 'm, btt Md) bo sen., 1X0^ t\M W)W)t tohbf, vsr nicht btidittL ter btt BahnlM 'ergehend vnkG lb von juflitbljt Geschädigten-. Z. fcttau« IM nicht mdglich, k chstm Bolktvoch! 8 pro multii, ltsreAn i. t, Proseflor l*i, le Müller HM sehen, mit jkchsiiu n, ©dntibflodfir ar: 1. Dr. Bübtle ®itfetn, mit Mm bmtbd bflbitr. m Simon, LaglKhve toWfift. 1. Pel- M bW Ra\U W Inecht bell«, v chneider dahin, r -Hel, Rflulm«"' l' iguö Fe«>»M rth Reitz hinU ivover, mit Seltne* Lew T»brllwM er IM * Michel dnt W 29. Dem W\ g L,m deiiM- 30 Dem M 31 Dem ©«' toi und ein 6* eifier Ludwig 5» esüchett en. । Sohn oonM M, 41 W t, Tochtervoo^ ''S11'29 8* i« » * L«. SS-- -Ä" । er»”1 SM »«E t,»» Denselben. Dem Friseur Otto Rottmann eine Tochter, Frieda Verth« Emm«, geboren den 19. Januar. LukaSgemetade. Den 28 Januar. Eine uneheliche Tochter, Elisabeth Katharin«, geboren den 31. Dezember. JohanneSgemeinde. Den 29. Januar. Dem Ausläufer August «ersten eine Tochter, KLthchen Gretchen Anna, geboren den 7. Januar. Denselben. Dem Metalldreher Lbrtsttan Hertkorn ein Sohn, Eberhard Heinrich Otto, geboren den 17. Dezember. Den 2. Februar. Dem Zuschneider Friedrich Wilhelm Söhne! eine Tochter, Wally Margarethe, geboren den 23. Dezember. Beerdigte. MatthLutzyemeinde. Den 29 Januar. Gottfried Franz Günther, Bierbrauer, verheiratet, 41 Jahre alt, starb den 27. Januar. MarkuSgemetnbe. Den 29. Januar. Theodore Johannette Weidig, Tochter des »erstorbenen Bäckermeister« Balthasar Weidig, 68 Jahre alt, starb bm 26 Januar. Den 31. Januar. Louis Wilhelm Klevk, Schreiner, verheiratet, 43 Jahre alt, starb den 29. Januar. JobanneSgemeinde. Den 28. Januar. Johann Philipp Wiegel, Bahnwärter, verheiratet, 66 Jabre alt, starb den 25. Januar. Den 31. Januar. Wilhelmine Appel, geb. Steder, Wttiwe deS staulmannS Johann Georg Appel, 83 Jahre alt, starb den 29. Januar. Verkehr, Zand- und Volkswirtschaft. Vietze«, 4. Februar. Marktbericht. Auf dem heutigen Dockenmarkt kosteten: Butter per Pfd. Jt 0.80-0.90, Hühnereier per St. 6—9 H, 2 St. 00—00 Enteneier per St. 8—10 H, Gänse» eier per St. 13—15 -S, Käse 1 St. 5—7 H, Küsematte per St. 3 Erbsen per Liter 22 Linsen per Liter 32 Tauben per Paar * 0.90—1.10, Hühner per St. jt 1.20—1.80, Hahnen per Stück JL 1.50—2.00, Enten per St. Jt 2.00—2.50, Gänse per Pfund * 0 00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 X Schweinefleisch per Pfd. 68—76 Schweine» fleisch, gesalzen, per Pfd. 80 Kalbfleisch per Pfd. 64—66 H, Hammelfleisch per Pfd. 50—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo 6.00 bis 6.50 JL, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Ctr. JL 7.00—8.00, Milch per Lrter 16 Dauer der Marktzeit von 8 Uhr Morgens bis 2 Uhr Nach» mittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf hn Umherziehen nicht feilgeboten werden. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau «Herold*. Berlin. 4. Februar. Wie alljährlich hat der Kaiser auch gestern dem Festmahl des Brandenburgischen Provin- zial-Landtages beigewohnt. Berlin, 4. Februar. Wie der „Vorwärts" aus Dresden meldet, wurden gestern über 9 von 11 wegen des Bauarbeiter-Krawalls in Löbtau angeklagten Arbeiter zusammen 53 Jahre Zuchthaus und 8 Jahre Gefängnis verhängt. Berlin, 4. Februar. In der Wahlprüfungs- Kommission des Reichstages wurde gestern Abend die Wahl der Abgeordneten Dr. End emann (natl.) und Dr. Höffel (Reichsp ) sowie Lenzmann (frs. Vp.) für giltig erklärt. Das Mandat des Abgeordneten Förster (kons.) wurde beanstandet. Die Wahl des Abgeordneten Stöcker und Breitling kommen erst am nächsten Dienstag zur Verhandlung. Prag, 4. Februar. Der Student Bieber le, der auf Ersuchen seines Verteidigers durch Beschluß der Ratskammer des Landgerichtes gestern abend aus der Haft entlassen ist, allerdings gegen eine Kaution von 3000 Gulden, hat sich auf eine Erholungsreise nach Italien begeben. Rom, 4. Februar. Der Mörder des Polizeidirektors von Boston, der Sizilianer Deblasi, wurde in Messina verhaftet. Die amerikanische Polizei hatte seit langer Zeit auf denselben vergeblich gefahndet. Rom, 4. Februar. DaS schon lange erwartete Schreiben des Königs Menelik ist endlich eingetroffen. Menelik spricht in demselben den Wunsch nach dauerndem Frieden aus und nach einer billigen Abgrenzung der Gebiete. Er betont, daß ihm die Pflege guter Beziehungen zu Italien am Herzen liege. Paris, 4. Februar. Das „Journal" will wisien, daß die Kriminalkammer gezwungen worden sei, die Forderung aufzugeben, wonach Esterhazy als Urheber des Bordereaus zu betrachten sei. Paris, 4. Februar. Der Justizminister erklärte im gestrigen Ministerrat, er habe Maceau ausgefordert, die Untersuchung sofort einzuleiten. Maceau habe erklärt, er werde über die neue Untersuchung innerhalb 48 Stunden Bericht erstatten können und dem Revisions-Ausschuß der Kammer das Resultat sofort mitteilen. Der Justizminister hat dem Revisions-Ausschuß das Dossier Maceaus überlassen. Dasselbe wird jeden Morgen von der Präfektur abgeholt und abends wieder dorthin gebracht. Paris, 4. Februar. Die von den früheren fünf Kriegs- Ministern gemachten Aussagen in Betreff der Dreyfus- Angelegenheit sind dem Generalstabe durch die Vermittelung des Generals Chanoine zugegangen. Die Aussagen der srüheren Kriegsminister haben den Generalstab veranlaßt, die Verdächtigung der Kriminalkammer als letzten Trumpf auszuspielen, um die Generale zu retten. Meyers Konversatibns-Lexikon (auch in Umtausch gegen älter« Werke) sowie alle andern Bücher liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an k y** H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VIL Mtanz pro 31. Activa: JL H 1. An Kassa-Konto 14.33 2. , Waren 8468.42 8. „ Mobilien 104.53 4. „ Utensilien 42.44 5. >i Debitoren 1023.41 9653.13 Die Mitgliederzahl betri Es traten in 1898 neu Ausgetreten sind 1898 Demnach Bestand Ende Klein-Linden, den 31. Dez Konsum-Verein K. H. Der Vo Jung, Direktor. Gg. Jung II., Re Dezember 1898. Passiva: JL H 1. Per geliehene Kapitalien 500.— 2. n Mttgliederguthaben 1248.— 3. „ Reservefonds 930.— 4. „ Betrikbsrücklage 1256.23 5. „ Kreditoren 2997.89 6. „ Geschäftsunkosten 548.16 7. „ Reingewinn 2177.85 9653.13 10 Ende 1897 93 ein 8 96 1898 96 ember 1898. 1137 m. u. K. Klein-Linden rstand: chner. Philipp Germer, Vorsteher. 1. 2. 8. 4 Jilanz pro 31. Aktiva. JL H An Kasienkonto 88 97 „ Warenkonto 5890.84 „ Geschäftsutensilien 295.46 „ Debitorenkonto 1193.05 Summa 7468.32 Die Mitgliederzahl betrug । Eingetreten in 1898 Dezember 1898. Passiva. JL H 1. Mitgliederguthaben 955.— 2. Kapitalschulden 2000.— 3. Reservefond 2050.62 4. Betriebsrücklage 1200.— 5. Dividenden 1262.70 Summa 7468.32 nde 1897 106 1 Summa 107 Ausgetreten in 1898 11 Demnach Bestand Ende 1898 96 Genoffen. Landwirtsch. Konsumverein Leihgestern Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Der Vorstand: 1120 Peter Damm. Johs. Textor. Balthasar Brückel. Spar- und UgrschußvettiuAltenMeck. Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß vom 1. Juli 8 I. au der Zinsfuß von Darlehen gegen Hypoteken mit 4% , „ „ Bürgschaften mit 41/a% •ki uns berechnet wird. 1104 Alten-Buseck, den 3. Februar 1899. Der Vorstand des Spar- und Vorschutzvereius E. G. m. u. H. ILjiiiige u. filals Kräuter-Thee, Rues. Knöterich (Polygonum avlo.) Ist ein vorzOgl. Hauimlttel bei all. Er-g Kränkungen der Luftwege. Dieses durch seine wirksamen Eigenschaften bekannte Kraut gedeiht In B einzelnen Dlstrlcten Russlands, wo es eine Höhe bis zu 1 ■ t r. erreicht, nicht zu verwechseln mite dem in Deutschland wachsend. Knöterich. Wer daher a. Phthisls, J>uflröhren-(Bronc.hi 408] Einefreundlickeö-Zimmerwohnung, Mädchenkammer und sonstiges Zubehör bis 1. April d. I. zu vermieten. Bleichstraße 3. 1121] 2-Zimmerwohnung mit Zubehör an ruhige Leute zu vermieten ______________Liebigstraße 13, H U22] Zufolge Versetzung des Herrn Dr. Dorfeld ist dessen Wohnung vom 1. 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Sardemauu aus Marburg einen Vortrag über Die lanolifation der Stobt Marburg mit NutzaumMigk» Nebenverdienst bis 300 Mk. pro Monat bietet sich Leuten, welche sich beschäftigen wollen. Offerten unter Chiffre L. 3888 an die Annoncen - Expedition €L L. Daube & Co., Leipzig. 1138 0388] Harzer Ka«arienzu erdigung findet Sonntag den 5. Februar, nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehause, Ludwigstratze 44, aus statt. Unserer heutigen Gesamt-Auflage liegt ei, WSM' Prospekt der Firma PH. Maysarth K ©»• bet, ans den wir hiermit empfehlend Hinweisen.