1899 Sonntag den 4 Ium Zweites Blatt JBWtioil, Expedition und Dmckerei: Kch.kgratze Ar. 7. Adreffe für Depeschen: Anzeiger Htetze». Fernsprecher Nr. 51. «“bn: st- te| erfchrinendm Nummer bt8 vor«. 10 Uhr. Alle Nnzeigen.BermittlungSstellrn de» In- und HuilonM nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen Nez»g»»retL vierteljährlich 2 Mark 20 Pf, monatlich 75 Pf, mit vringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. enN-bti u,n4 miteII»rahm« deS S»rtQg*. K Gießener uttbai >cm Anzeiger »hchlMtich viermal M bem Gesetzentwurf zum Schutze bes gewerbltchen A lcibetk s v e r h ä lt n i s f e s erscheinende Denkschrift enthalt M^sühilliches Material, aus dem sich ergrebt, welchen Terro- i SM Lind welche Ausschreitungen Arbeitnehmer sich erlauben, um wen Druck auf widerstrebende Genossen auszuüben. Mr Dlmkschrift wird daher wesentlich dazu beitragen, alle bNniytn von der Notwendigkeit des vorliegenden Gesetz- em.wuries zu überzeugen, welche bisher vielleicht noch )cwr Abfassung Anstoß nahmen. Nerlin, 2. Juni. Zum Gesetzentw ur f zu mSchutze di«es zzewerblichen Arbeitsverhaltnisses schreibt d^r„Ncorddeutsche Allgemeine Zeitung": Die m der Vorlage e:mlhalli>'neu Bestimmungen seien dazu angethan, rechtliche V andhütbeu zur Herbeiführung normaler Zustande auf raut Gebiet zu schaffen, auf welchem leider unter der Em, iw-Humi unzulässiger Kampfesmtttel und einer mlßbrauch- (ilrien r^lusnutzung der gesetzlichen Freiheiten geradezu. u - Lnt mit dürren Worten und unumwunden ausgesprochen sind und auch nicht umfallen werden. . »erlitt 2. Juni. Aus London wird geschrieben. Es ist vielfach beachtet worden, daß das Programm f di- Geburtstagsfeier bet K ° n'»'" "-s°ntt'ch °mg sch I ^^. unterblieben.' Di- Ursache di-s-r «enderung^ r MWZZ-A I lickikeiten, die statthalten, m außerordentlichem Matz- er £> “£WÄ.”“ SremlS'fS« Ä l“»S”J” »'““ “W“', Ä« ”ÄÄ as'hÄÄB und di- Stellung der Regierung zu ihr °ußerte. L I oniMiftpr führte u a. aus : „Wenn wir das letzte Jayrzeynl I im Landwirtschastsleben ins Auge fassen, so müsser kennen daß unsere Landwirtschaft eine Zeit der Not böse I Taae au verzeichnen hat und daß diese Zett noch nicht ganz ; überwunden 'st Seien Sie versichert, daß die Reglung den Ernst der Situation völlig würdigt und aus der Sachlage ?ie Konsequenz der Teilnahme und der Hil e m ihrer Notlage. Die Regierung ist sich so gut bewußt, daß der vornehmste Produktionsstand, die Landwirtschaft emer vollständigen Gesundung bedarf und die Regierung ist sich ihrer Pflicht bewußt, alle Produktivstände zu stützen, die Industrie, das Gewerbe ebenso wie die Landwirtschaft zu heben und u sta^-u w°si- nur kauu. Gewerbe und Industrie k°""°n nicht g-b-iheu, wenn nicht eine kaufkräftige Landwirtschaft heftebt Di- Ausgabe bet Regieruug ist, an biesem Punkte einzusetzen nud der Landwirtschaft zu Helsen, »o sie nut känn, unb bi-seHils- sichert Ihnen bie Regierung, auch sur WTd-U««»»* Dtätter für hessische Uolkskunoe Deutsches Keich- Berlin, 2. Juni. Wie bie „ValkS-Zeitung" erfahrt, bad 118 Kultusministerium an bie 5Reg1etungenetne VMatimg erlassen, welche sich mit der körperliche Hchtitqung von Schulkindern befaßt. .. Berlin, 2. Juni. Unter dem Verdacht der Erpressung ist- gchrn der bekannte Herausgeber der ^ichsflot , >J(Lm Gehlsen, auf Requisition der Staatsanwalt- schAwft am Landgericht II verhaftet worden. lÄcm Maße gewährleiste. Er richte sich nicht gegen l Mchnate Interessen, sondern stelle sich vielmehr m den .MerAgen Ausgaben, bie non Arbeitgebern un Libeimebmern gemeinsam angestrebt werden muffen. L) ' W‘ bemerkt, der Entwurf suche den zweifellos vorhandenen umtuchen Lücken unseres öffentlichen Rechtes m durchaus i Miller, gerechter unb anständiger W-ise -nszufüllen und ei nur zu bebaue«, baß et so spat erst an den Reichs- I« aalanqe. Die Aussichten bet Vorlage tm SfleKbätage K »ach Ansicht ber „Post" auch bet bet 9'9="«* meint der Versuch der Begründung eines Bedürfnisses für \ ein solches Gesetz nachzuweisen, sei vollständig miMng . Der Gesetzentwurf beschränke in unzulässiger Weis I Koalitionstech" bet Arbeitet. In ber rorliegettben Fassung sei der Entwurf unannehmbar. I Berlin 2. Mai. Die Kaiserrede in Kiel wird I von bem osfiziösen Telegraphenbureau in solgenber Fasiung roiebergegeben: „Aus Erz gefugt, in starrer, leb lofet ।jor SÄÄÄ« i.‘ Di- „P°st" 1^^': fo ba6 es bereinft, bewohnt von Hunderten ‘"Pit“1.-?“ leute, gesührt von tüchtigen Ossizieren, stolz aus bem Meere schwimmen wirb, ein Stück großer deutscher Wehrkras, dessen unser Vaterlaub so bringenb unb "°troe^'9 bel^- D n ©ebanfen bewährter Geistesarbeiter von ben n einer Sf. bem Solbuten aus bem Schlachtselbe, hier s-'nLeb« enbcle, eutspruugen unb in Form gebracht durch bie $amme _ ] schlage von hunberten beutscher fleißiger Manner oll d.-ftr KoloÜ ehe er sich mit bet Tieft vermahlt, seinen Namen kthalten^ Wit beulen bei bem Namen ben er erhalten wirb an ben große» Her«, besten Name das alte königliche vreußische Panzerschiff über 30 Jahre mit Ehren getragen bat, ben Hamen König Wilhelms. Möge .uns au ihn erinnern als ben groß« Organisator d-s Heeres und Schmied her aroßen Waffe. Möge der friedliche Bürger uno ver ©eroerbelreibenbe -in- Ermahnung b°rm -rbttcken, b ß überall in ber Welt bas Deutsche Reich 'hu schützt, uno WieBun roetoen, oap uci I möge dem Arbeiter und dem Handwerksmann . Bolt das Koalitionsrecht nicht nur nicht gefährde, sondern I 9 Schiffes in Erinnerung gebracht werden die 1 • ™ -'**-> f.* mrht aeaen I । gürfolge beS ersten beutschen Kaisers, ber er einst durch bie kaiserliche Botschaft ben 9>Aendsten Ans- bruck verliehen hat. Wie bas alte Panzerschiff ben König veraeaenwürtigte, so soll bas jetzige uns ben Kaiser vor Auqen7"hr« bem allein wir bas Deutsche Reich1 verdanken er 9ber in Demut als Werkzeug Gottes es DeyftQnbe" ^V bie beutschen Fürsten unb Volker zusamm-nznsuhr-n Durch bie Hand ber in Ehrfurcht beg«ßten Tochter Kaiser W,l- Helms taufe ich bich „Kaiser Wilhelm ber Große . — Zur Kanalvorlage nimmt bas schlesische Zentrum eine schroff ablehnende Stellung ein. I" ber „Schlesisch n Vollszta." schreibt ein ZentrumSabgeorbueter: „Was allein _ nQjl der «Meinung de- Publilum« - in pitantet ""d u"i-rh°tttnd-r goem »ottragen unb ni«t lo rüW«10S; ">« « 3 (em bCn»u;®C^1Mh1 ® üd =3® ein"@ ‘. “b-r Samilienglüd, das sich 9^^ - "N Glua, ereÄtiautlfl? Er verneint dies. In aUÄtU&* E Ä MSNSW tzW-WMW- der" Hanbkmg immer m Meine Lt-nftSdte mit ausgeprägt norW™ Snrnfter verleat und seine Personen dementsprechend mbiotbuahficrt, fo UGL-LMWW ?inen herben Beigeschmack, ja es ist sür uy9mie6bQT J°pu at roivb ^bscn wohl auch nie werben, benn er kommt ben Menschm mch "naea-n Das Entzücken ber Theaterbirektoren kann er auch nicht werben benn bas Publikum, bas sich un Theater erholm will, wird sich web er bie „Gespenster", noch ben »DE«nb' anschen. Dem P »ntärmerben IbsenS stellt sich and) d>- Thbtiache -Mgeg ». d-ll Stücke nur ba gegeben werben können, wo cs wirk! ch tua,nge stielet, bie h°hen «nsttberungen gewogen ftnb, g.eb ®a6 ab« baä pLi^aLL: P^Smnm L ÄÄÄ Ä* «chem Beifall belohnt. a11n l (51■ft9 als er, burch I ZMMWW pHiiil MsDWMLLVZ I meh^ Mul^er?ord'ert"^al^ im Schl°achtfelb in' der Erregung das Feuilleton. Lknrik Ibsen und seine Weltanschauung, iitton tctc b°- Thenio, über metches Frän,ein vr.Et^ Meuschaus Eiimltabt am 31^9]lal'hMJaÄfü4unqcn ^ber hier bereits bekannten I LL'tt -TÄ 2»i K-eXSÄ* - SSS5 bet b mit- den Russen Tolstoi, neben bem Ostpreußen I 'WZZMßM-M K ra e b5 @e ue,3ein natürliche-, organische-Gewächs (einer Zeit m Amur Jbfti , bet am 20. März 1828 »u teilen geboren würbe, t mrn nor Seinen ersten bramatischen Versuch „Catlllna" ließ er firmen d°i. 1852 ging Ibsen nach Chrlstcama, sM'donyM Schemen I i Bekanntschaft mit BjörAjerne d" sur dN °e°eu g er bie Universität. W,e cn ?Ärüh?ren Seben, fo war auch jeyt ber Mangel sein stänbcger Be- innem frieren ^«en, i Theaterbneklor als Dramaturg Sbfen fr°b war ^^idete er biese Stelle, unb fünf «nzastellt zu iverbcn. J 7einev Wirksamkeit. In biesen Dramen ^coilnen waren daL ProduSolhang", „Das §ünen- - Jfrau Sngcx auf £9e9en bie offenen unb verborgenen r“ ,C-^r-K W ffleSaft noch keine Rolle. Aber auch bie pMlen Schaden l>cr Gesell,ch s n^ Die Komöbie der SSSiSiÄ“” 5Ä SB«“? SIS »i* >■” Meßmer Anzeiger Heneral-AHeiger Amts- unb Anz-is-bl«tt für ben Nveis ltq." erfährt zuverlässig aus Berlin, die Regierung bestehe auf der ersten Lesung des Gesetzes zum Schutze der Arbeits- StfnH vor der Vertagung des Reichstages. Das Blatt sagt, die Antwort des Reichstages auf dieses Gesetz seiner Ablehnung sein. Das Centrum werde in lassen burch Reden nicht beeinflussen vÄan.-n ^ dl.e Annahme des Gesetzes mit der Begründung entspreche' * & baSfeI6c bem persönlichen Wunsch des Kaisers München, 2. Juni. Die „Münchener Reuest. Rachr." mIC1? ?a§ umlaufende Gerücht von einer betot-- stehenden Verlo bung im bayrisch en Königshause. ** Wll, . o Gießen, 3. Juni 1899. Aus eine aus Pfarrerskreisen an das Großb Ober- be? ©ebar^n hnfftC ^s96 Über ben g°g°nwär,iqen Stand ta der evangelischen Geistlichen des 6 ®arm i"" 9,er9'n9P.-fe,te^ bcr ^nannten Behörde, wie 1 ■ ^ort',rb,c nachstehende Antwort: „1. Großh Ministerium erklärte uns unterm 9. b. M die Legierung sei bereit, der evangelischen Kirche bebuis Ank löyy/iyuP ein, in kleinen Beträgen nach näherer Re- 14OoÖo9srofÜ^I6arel' unverzinsliches Darlehen Au tüali» h l“ 9C(toa5ten' «Nb den Landständen uuver- W? Ä 88r 5 Ä,.üÄ G°üe°der G-Klichen^kim gemeinen einverstanden und wünscht deren Vorlaae an die ÄÄo'fS (bivntet3 »wLnieÄwiLun mMAWia stattgefunden habe, 3. Wir beabsichtigen zurBeschlußfassungäberdieGehaltsaufbesserunq für 1899/1909 L ub°r d.e fraglichen Gesetzen.w'urfe und über s/nAe E.u^u den Zusammentritt der Landessynode in der anläffen.^ CS ^nats September bä’ Jrs, zu ver- TOinhtPjs811"1“'.2.- Ium. Kürzlich haben wir über die der zuruckgekehrten Schwalben berichtet Mil ^± «mu6m?Un. fcft9cftcat W-rd-n, daß sich diese ,u°r emgetroffene Minderzahl ersichtlich verstärkt hat Es i d es eine etgen.ümliche Erscheinung, die wir bis heute -um -ZMWUstWL BxF"? äää' ä Während 'frühe/erst "an Johanni ^Sn^n Ö xu°mmen würbe, bürste dieselbe in dttsem Fahre b "s u dl-sem Termine tn der Hauptsache beendigt sein A.»? man bas isirnä ... , - ? Eintritt derBIÜtt." Läßt Ä-ÄffT S ÄrL b^6'0?9“"9^ füt eine gu'° Getreide- in Hee3fufunf“ bn^en£ar,btna"n mit Ohmthal, 2. Juni. Wenn wir auch keinen r-zmi D,4' durchzuführen, weshalb das Interesse des Landes es gebiete, denselben durch selbständige Ber- sugung zu regeln Da diesbezügliche Verhandlungen mit der österreichischen Regierung schwebten und es möglicherweise zu einer KabinettSkrisis in Oesterreich oder Ungarn kommen könne, bitte er um Vertagung bis Mitte Junn Die vereinigten Kammern des Kassationshofes sind heute mittag zu geheimer Be- ratung zusammengetreten. M>2.3iui. Der Dreyfus-Prozeß hat vor- ift'n8^1”6'16“8OpJet 9«forbert: Oberst Du Paty be Elam ist am Donnerstag durch einen Offizier der Garde rs- publicamc verhaftet und in das Gefängnis Cherche Midi, und zwar in dieselbe Zelle, die seinerzeit Drehfus und Ufte 6O AtbCtmC' ?Cbrad,t worden. Unmittelbar vorher hatte die „Libre Parole- einen Brief Du Paty de Elams — Ä'ftCt ^AanLCtriiffcntI'*t' worin es heißt, er Du Paty — erhebe Einspruch gegen die Angriffe, deren Opfer er seit zwei Jahren besonders von Seiten des Kavi- und Moruard ., - . , stiere, Manau c^brk- rnarb putzten, um gegen ihn die schlimmsten An- ^Icubern- Du Paty verlangt als sein ^ber bfe ^nT^h911"9 ä“J ®erfo[Sun9 feiner Verleumder ^vusk, von irgend einem Gerichtshof abqeurtcilt ilolta ?,c ®Erhaftung vorher bereits be- Fälickuna £ BerIaulet' daß Du Paty de Elam wegen Fälschung vor ein Kriegsgericht gestellt werden würde Ein Gerücht, Du Paty de Elam habe kurz nach seiner V-r ^stu"9 °'N-N Selbstmordversuch gemacht, hat sich biiher ment bi?'w9t; ®‘e ®e/|aflUn8 fo11 ittgen, daß das Paria- Mebrere ™ erft 3“ machen braucht. - nHsrkcc- C Organe verzeichnen das Gerücht, daß auck rö^Iere# '"^sondere der vormalige K?i gsminister General Mercier, von Maßregelungen betroffen werden be $arte" ferner will wissen, General r?cm ®e.neraI Zurlinden ein Gesuch um vor- läufige Freilassung Picquarts überreicht. — Der vormaliae ttaliemsche Milttärattachee Oberst Panizzardi erk^e^ dem römischen Berichterstatter der „Daily Mail", daß er jetzt M ä" verpflichtet sei, sagen könne' daß man seit langer Zeit auf der italienischen Botsckait in Loudon"' 2b°^st°rhazy das Bordereau geschrieben habe. Loudon, 2. Ium. „Daily Telegraph" meldet aus lästiat^^ schon seit langem die Insel fortgefttz°t"be- dp?^'p r @encra.[ Otis sandte eine Truppenabteiluna nach ÄpfaUm blm Räuberunwesen ein Ende zu machest Truppen'^Abteilnnn^n?^^ ^lang es der amerikanischen E^bN-Abtettung, ohne nennenswerte Verluste die 4nfel von den Räubern zu säubern. ' t a Die des finländischen Sanh anädMPn N bwen kurzen, aber verhältnismäßig recht gnädigen Bescheid des Zaren erfolgt. Run übermittelt der Petersburger Draht aus dem gleichen Anlasse eine Kundgebung aus dem Landtage selber, die für die Laae in nämlick"d?n^rf"^r Beziehung bemerkenswert erscheint her Äb£ k°T Petersburger „Swjet" veröffentlichten Tert der Schlußrede des Landmarschalls Troil Letzterer prfnnnl berücksichtigen. FE^Vbis^.7'^'''''9 --tzttreu zu habe Rußland nie B-sorgnisbbereit-, Rußlands würde daher am heften LS’ ®eJ‘e sogen. Fremdvölker, zu denen die ■tinianA*' man btt ihnen geschichlich vorgezeichnelen 8°h°Vttn, den lass-! bann werbe Rußland in bc/Fi^ änd-^8°"9.9°b°" friedliebendes Volk haben, das, obgleich'echeLn ».rt »leichzeittg gern T ‘ Pflichtungen Rußland gegenüber erfülle le w-' ° Fmland aus-rl-gk werden S t 'b-Lack Sawn Troll d.e Arbeiten der letzten Taglug des 'L N m. Philadelphia, Pa., Carl T h u m 89 ^aA^ - Mainz Albany, N. Y., F?ku Katharina Vre?bert rin^Q^C aUd Hassen-Darmstadt. Marion, O Catba' S ?Ä SSäÄSS! get). Troaller, 67 Jahre alt, aus Groß-Eichen. 9 Wa/b° brummt und summt es am Abend und tote w'°, -'N --nziger großer Brummkreis!l e jährt man in der Abenddämmerung am st°st-n alle Augenblicke die braunes G-sellen^>^' und s-tz-n sich an di- Kleider. Von der staallickr H'lf° durch die Schulknaben, die man nicht mÄ9?^ n-hm-n zu müssen glanbte, wird jetzt nmh1?A, stunden Gebrauch gemacht. Treten fn % n cmCn Walde auch noch massenweise auf so - keinen großen Schaden anzus iften da die R,^9 r,t 's Daß maLaberLfi?^ da^t- >st gewiß -,n Schutz für die Zukunft - ^af-r 'M Walde, em gefleckter Rüsselkäfer e,'n’n;: faDä sehr häufig auf. Dieser Waldverdcrber e bic jungen Pflanzgärten im Walbe auf, benagt a;,#1 1 m ia";btW™*n und bringt letz.°?k?um « N'cht immer ist bi-s der Fall, denn gerade b-^dLk' bauer stoßt man noch so häufig auf Unoerftnnh 1 uE- ww nicht Lch't Bei eL^LnbÄ M“b" em Beispie anznfnhren bemerken wir, daß die ?» , u dazu SN bringen sind, ihre Schwein- gegen h ,VN laufs-nch- ,mpf-n zu laffen. Di? Praris 6‘”c: getfian, daß em zweimaliges Impfen qeaenLi. r “ sthutzt. Der Kostenbetrag ist gering wenn kl» Leute zusammenthun. Di- Verheerungen der Seut,' schreckenerregend, das erfuhr Schreiber hipfpr o-r ,M' Jahresfrist. Nm 9 Uhr^iLZ' fll.^ L"L" madchen dre, prachtvolle Läufer, die munter m L o umher sprangen; um 12'/, Uhr sollt- wi-d-r gefütterter . lagen die Tiere verendet im Stalle • die ts»,,* 1 eingeschleppt worden. Wir raten drinaend ' Qnfu ?C Schw-in- impfen. B-i d-n Kälb 7 --ig-n L?""' ,s° daß es sich Bd^ÄÄ*; ’S^Sckw"^' r^"b "^°r bicSaibeLufLÄrt* Äi ä -cinc sorgfältige Untersuchung an. Diese eraoij sÄ-*SL Ä“ t&tS Säumen nnh A^ b°r T'-rarzt auch den Rachen und b,r Sunb ^!cr sanden sich auf der Schleimhaut du Pilze, wie sie bei der Diphtheritis beim Menschen voi kommen. Der Verlauf bi-scr Kälberbräune ist ähnlich L V-rlust Al«'’Ä?'' -T -U'cht Silfe schafft, g-M in EUst. Als Mittel wird em Eßlöffel KochsaU aufaelöfi Salh4in2BälbMaf?r' Cm*’fOi,ICn und dies- Lösung'wird dem Kalb tn halbstündigen Pausen eingeschüttet. Das Tier 1561 unTbn«°wn rber Flüssigkeit wieder durch die Rase und das Maul laufen und hustet stark dabei welche 6r scheinungen gar nichts schaden, sondern eher nützen. Das Mittel ist ein sehr einfaches und billiges Hausmittel und verdient Beachtung. Aber niemals foll bem lär,t zu senden. Noch ist zu empfehlen, das Tier mit Säcken und schweren Decken ein. nt^7.Cni?amtt e? tn Schweiß gerät. Endlich wollen wir »n hinzuweisen, daß auch die Menschen von diphtherittskranken Tieren angcsteckt werben können und bag biese Ansteckungen sehr scharf verlaufen, weshalb di- allergrößte Vorsicht bei diesen Erkrankungen walten muß. r. Aus Oberheffeu, 2. Juni. Wie wir aus zuverlässiger Quelle .erfahren, bekommt nun auch die Station Mücke - l - k t r t s ch e B - l e u ch t u n g. Der elektrische Strom wird Bon bem Sagewerk bes Herrn Schmibt II. geliefert. Herr rlbt d^E stch um die kleine Ansiedelung bisher in jeder Hinsicht verdient gemacht und ist es besonders dem Entgegenkommen dieses Herrn und den Bemühungen des Herrn Postverwalters Philippi zu verdanken, daß das Projekt zur Ausführung kommt. Zum Anschluß an die elektrische Zentrale haben sich beinahe alle Bewohner von Mücke bereit erklärt, und ist ganz besonders hervorzuheben, daß Herr Schmidt entgegenkommend den Preis des Stromes so niedrig gestellt hat, daß die ausgiebige elektrische Beleuchtung sich für Die Konsumenten nicht höher stellt wie die seitherige mangelhafte Petroleumbeleuchtung. Die Ausführung der unffangreichen elektrischen Anlage wurde der Firma August Schaeffer in Frankfurt a. M., JnstallationSbureau für Elektrotechnik übertragen. + Gettenau i. d. W., 2. Juni. Herr Heinrich Srigk V. unD feine Gattin, eine geborene Steffan, von hier werden kommenden Montag das seltene Fest der eisernen Hoch' z e i t begehen: die Genannten erfreuen sich noch körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische. Der Ehemann steht im 89 und die Frau im 85. Lebensjahre. — Am 12. l. M- stvdet in dem Nachbarflecken Echzell wieder ein Vieh- und Krämermarkt statt. 111 *U29 4392 Löwer. ca. 3000 cbm 275 lfdm. = Betarmtmachrmg. 4411 Neuenhagen. Kredit-VeremHeuchelheim *4L. Passiva. 13014.66 Das Bürgermeisteramt. 4402 MEI VI 568515.45 Opel siegen überall Gorr, Kontrolleur Sn.i-.t-s Gl-isu. Kippwag-u, IM, sowie gebraucht, hat billig abzngcbeu, zum Kauf .», »», « inJ miüwigen Pieiaen angefertigt in der Mi-tr _ 3617 VSlKrtllBll Brill'scien Univ.-Druckerei ffletsch Erben) Hermann Hess. | iiuiiiui! ivn smääi 6rkiiniitiiuui)iinpii J. Nüterkaufgelder 4 Mobiben L FMige Zinsen V' behalten. Gießen, den 2. Juni 1899. Der Großh. Landgerichts - Sekretär. 1406.15 15100.41 3600.— 1983.20 200.— 5189.05 «tf» »otp 558515.45 309 vormittags W/i Uhr, auf der Gerichtsschreiberei Großh. Landgerichts Gießen (Justizgebäude Zimmer Nr. 33) niedergelegt werden. Die Vergebung erfolgt unter den in Anlage A. zu dem Ministerial« erlaß vom 16. Juni 1893, betr. das Verdingungswesen, enthaltenen allgemeinen und den dahier aufgestellten besonderen Bedingungen, welche auf der Gerichtsschreiberei zur Einsicht offen liegen bezw. erhältlich stnd. Anbieter, welche diese Bedingungen nicht eingesehen bezw. nicht verlangt haben, sind von der Vergebung ausgeschloffen Der Zuschlag bleibt 7 Tage vor- nofsen 3. Im voraus erhobene Zinsen von Güter- schillingen 4. Reservefond 5. Spezial-Resrve 6. Zu verteilender Gewinn In dem Gesellschaftsregister des unterfertigten Amtsgerichts wurde M Sache betr. die Firma „Aktiengesellschaft Gießener Braunsteinbergwerke, wnt. Fernie" zu Gießen auf Seite 94 eingetragen: 3 Laut Beschluß der Generalversammlung vom 23. De- zember 1898 hat sich die Aktiengesellschaft wegen der mittlerweile erfolgten Errichtung der Gewerkschaft „Gießener Braun steinbergwerke, vormals Ferme" aufgelöst. Gießen, den 27. Mai 1899. t Grobherzoglicher Amtsgericht. chntLch verdungen werden. 1) Erd- nnd Planierarbeiten . . - !2) Maurerarbeiten, u. a. Verlegen von Steinzeugröhren . . . Versetzen von Straßensinkkasten . . . Herstellung von Revisionsschächten . . L) Pflasterarbeilen Herstellung von Goffenpflaster . . . Pflasterung von Uebergängen . . . 4) Chanfsierarbeiten Herstellung einer chaussirten Fahrbahn Herstellung von Klesbanketen . . . 5) Tteinzengliefernng Lieferung von Steinzeugrohren in Licht- weiten von 20—30 cm . . . Desgl. von Fatzonstücken Desgl. von Straßensinkkasten . . . Die nachverzeichneten Arbeiten und Lieferungen zum Ausbau der MMstraße zur Grünbergerstraße, zwischen Moltkestraße und Stemweg, ».-.n.j. Samstag, den 17 Juni d. I., vorm. 11 Uhr Stand der Mtglieder Ende 1898 HeuLelheim, den 2. Juni 1899. tzre-iling, Direktor Schleenbecker, Rechner. Star X '««iS Buselk Die Zusammenkunft ist am 12. Juni am Neustädierihor und am )uni in den Ochsenwiesen. . ,. Die Großh. Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, lArfiebendes in ihrer Gemeinde bekannt machen zu laffen. lGießen, den 3. Juni 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. G n a u 1 h. 4382] Die am 1. Juli 1899 fälligen Coupons unserer Pfandbriefe werden bereits vom 15. Juni er. ab an unserer Kasse in Berlin und an den bekannten Zahlstellen kostenlos eingelost. Pommersche Hypotheken-Aktien-Bank. Dekanntmachung. In das Firmenregister des unterfertigten Amtsgerichts wurde folgender Eintrag vollzogen: Das zu Gießen unter der Firma L, Engel bestehende Geschäft ist infolge Ablebens des seitherigen Inhabers Löb Engel auf deffen Sohn Theodor Engel übergegangen unter Beibehaltung der alten Firma. Der Löb Engel Witwe Clara geb. Katz zu Gießen ist Prokura erteilt worden. Gießen, am 25. Mai 1899. Großh. Amtsgericht. Neuenhagen. 4410 Ä? ,.s H Ä AM l, ^derei, !'r. MS "'m i* W in9> Wenn '• cungen e'ber bitS füttern d>e mute lieber gr -talle: S ngenb: &/ ? reigkv lesen drin? sttzt hie' ÄberaufzL it nun j* kurzer $ 1 ßch ö;( -tii-k zu ft? >ung an. t hen auftnir lsallcn mtrfr e. Doflftän':: Eingetragene Genoffenschast mit unbeschränkter Haftpflicht. Manz am 31. Dezember 1898 Aktiva. Jt $ v. Kassenbestand 13115.86 L N uSgelieheneKapitalien 398123.16 141887.38 4383] Die am 1. Juli 1899 fälligen Coupons unserer ! Pfandbriefe werden bereits vom 15. Jnni er. ab an unseren IKaffen in Neustrelitz und Berlin, * ' sowie an den bekannten Zahlstellen kostenlos eingelöst. Mecklenburg-StreWche Aypottzekeublmb. 6 315 4399 ’en gerne, li(i: ul laufen, ö btn Rachei i her Sdjte btim Nnjch ist ihr IV M/s «V äöiiiL- littet, tö'i'i jeder tei1 art Mi:. , in ehch eini-.- , fcW srck ’• b Wic baß rlach, nfnngen s>': die SW- Ifftril**: tllM i bePderr i, kf W ■ ß dc he tic ch» t®' tzervM" ME' in«w f- 1i*; ittrif' iletii*11'' i« i1“. er du* Plan, Arbeitsbeschrribung und Bedingungen liegen während bet1 M stunden auf Zimmer Nr. 7 bei uns offen. Angebote auf Vordruck, M dllselbst erhältlich, stnd bis zu oben genanntem Termin einzureichen. Uschlag bleibt bis zur erfolgten Beschlußfassung der Stadtverord- Versammlung vorbehalten. Gießen, den 1. Juni 1899. 4418 Das Stadtbauamt: Schm andt. Die Mitgliederzahl betrug Ende 1897 Es traten zu W Es gingen ab 4 Mithin mehr 2M», von dem Friedhof, von den Anlagen vor dem Friedhof und von d ksMeseckböschungen meistbietend versteigert werden, und zwar: ho« 12. Sinnt: ha Gießen, den 1. Juni 1899. Großherzogliche akademische Administrations-Kommisston. In Vertretung des Kanzlers: Löhlein. 4400 Sekanntmachung. Unter der Rubrik betr. den Sparund Vorschubverein Beuern II. e. G. m. u. H. wurde im Genoffenschafts- register eingetragen, daß in der Generalversammlung vom 4. Mai ,'899 an Stelle des verstorbenen Kontroleurs Heinrich Arnold I. zum Vorstandsmitgliede der Landwirt Johannes Stroh zu Beuern gewählt worden ist. Gießen, am 24. Mai 1899. Großh. Amtsgericht. Neuenhagen. 4409 Die Dampfstraßenwalze arbeitet wie folgt: Am 5. d. M. auf dem Weg Krofdorf-Gleiberg, am 6. d. M. Transport von Krofdorf nach Kinzenbach und Walzen daselbst am 6. und 7. d. M„ am 8. d. M. Transport nach Atzbach und Walzen daselbst am 8. und 9. d. M., am 10. d. M. Transport nach Dorlar und Walzen auf dem Weg nach Waldgirmes, am 12. d. M. auf der Kreisstraße im Dorfe Dorlar, am 13. d. M. Walzen auf der Kreisstraße Dorlar-Garben- heim, am 14. Transport von Dorlar nach Dutenhofen und Walzen daselbst im Dorf. Krofdorf, den 2. Juni 1899. Deugras - Versteigerung I DieEerung von zirkel 180 Zentnern Anthrazitkohlen (l.und Try .n . Ibriwhr Ml 5 »er Stadt Gießen. kg«; Montag den 1». Jnnir A Stoffen^unter''de"Msschrist"^Angeb°t°für ätennmateriatun'' bei del^acllkoM 1^ QuMiitim e) auf unserer Schreibstube b) am Meteor von d-n Mesen irn H-egstrauch U 18) ein eseh/n -derben Erstattung ber Abschreibgebuhren o an Ort und Stelle vom Friedhof (Abteilung 1-8). wn »enl ^n. 1 B ----- — Anlagen vor bem Friebhof unb von ben Wiesen tm Rustlanb, fl) im Philosophenwald, nachmittags 2 Uhr, von den Wiesen im Fürstenbrunnen, im Wieseckchal und von zwei HospitalEen in ber Gemarkung Wieseck, sowie um 4'/, Uhr von ca. 16 Morgen Wiesen in der Schwarzlach, * / Dienstag den 13. Jnni: v) von den Ochsenwiesen, einer Hospitalwiese, von den Wiesen im Stolzenmorgen, Utersbrunnen und Altentisch, h) nachmittags ty.2 Uhr von den Wiesen in der Gemarkung Rödgen, g.) nachmittags Uhr von den Wiesen in der Gemarkung Alten- ln) mlchmi'ttags V24 Uhr von den Wiesen in der Gemarkung Großen- 1. Kapital-Einlagen 523411.03 2. Stammanteile der Ge- 10 Stück 3 •f 534 30 qm ff 1476 600 qm it 248 lfdm. 45 Stück 10 „ Wischtücher Mkaltnne nnd Bettsatins blau und roth-carrirt, »Pf«. 25, 20, 18, 12, 10, in enormer Mufterwahl, hervorragende Ge- Meter von 20 Pfg. an bis zu den elegantesten« 4249 .tf -$•' S •&> jMJ* 2Str bitten um Besichtigung nnserer sämtlichen Schaufenster. - J denkbar größte Auswahl zu unerreicht billigen Preise». 90, 120 u»d 140 em breit, Meter 75, 60, 45, 40, 30, 25 Pfg. F. Leitzow&Co. Marktstr. 17, Ecke Rittergasse Giessen Marktstr. 17, Ecke Rittergaffe Meter 45, 36, 33, 25, 20 Pfg. 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