Mäfea ttel »le, »tttn. ' Aai: NH«» "Skndsz^ >°A» mb isler, feteiti. 71 Nai i,j irnen t»nhalle. n «6: Rom i: Tau, L. iBpreehverbindnji 1. , München ! Cuhbacl 5t. Petri-Bräu nkfurter Bier ter jerei Jena, meinem Eiskeller. MRen. tzilberrrntr -Id'Aentr jtn Grieche» W”|8ti Mtnib. L«. | igler plan anen ÖW itoerg, kee EnldmMi lern, SM j und abgeb:-" j [eberthiM*! on des 6W kann auch i !Zogen werden, j *j! r Z )ht es, DB ii 1899. flt. 104 Zweites Blatt Donnerslaa den 4 Mai 1899 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bri Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Aczugspreir vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringcrlohu. InTahme eon Anzeigen zu der nachmittag- für dm spenden Lag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-VermittlungSstellen do- In. und Auslandes nehmm Anzeige« fftr bett Gießener Anzeiger cntgegm. erfcheiw tägNch r« Ausnahme de« MontagS Die Gießener >e«ttie«Srätter tzndm dem Anzeiger »kchmtlich viermal beigelegt. Amts- und Anzeigeblcrtt für den Ttreis Gieszen. flebottion, lkspedition und Druckerei: Schnlllrahe Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Matter für hessische DolKsImnde. ' I mu <■ jwa——— 11 in i in i ii,i,i Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. ITTH1 IUI. IflHIPWI Hessischer Landtag. Zweite Kammer der Stände. nn. Darmstadt, 2. Mai 1899. Der Vorsitzende HaaS eröffnete die Sitzung um -ij'fll Uhr. — Am Regierungstisch Herr Geh. Staatsrat Stig v. Nidda, sowie die Räte des Finanzministeriums. Die Generaldebatte über die Steuerdebatte wird fortgesetzt. — Abg. Jöckel weift darauf hin, daß sich der Kmarzminister bezüglich der Steuerreform genau an Preußen zcholteu habe. Die Vermögenssteuer habe man dort durch Schätzung eingeführt. In Hessen würde hierdurch nicht Htl herausspringen. Die Vermögenssteuer an sich gebe itbcr auch noch keinen Grund ab, auf die Steuerreform ein» t|iwirlen, wenn man auch in Preußeu hohe Einnahmen er« .|idt habe. Bezüglich der Weinsteuer sei es seiner Ansicht i-üch «icht nötig, daß man eine so oppositionelle Stellung »innchme. Der Ausschuß selbst habe bis jetzt noch keine 'Zisatznorschläge gemacht, weil es ihm nicht möglich gewesen ffei. Warum wolle man sich in Heffen mit der Höhe der LSlruern gegenüber anderen Staaten exponieren. Auch die Michl este aller Steuern sei seiner Ansicht nach die Wein- Ntcr. Den Wein, dieses Getränk des vornehmen Mannes, LÄrfe man nicht mit Glacehandschuhen augreifen, wenn -•mr heu Branntwein des armen Mannes mit hohen Steuern btelrge. Die Ansicht, daß der Wein ein Naturprodukt sei, i :i nur künstlich vorhanden. Der Abg. Schmilt habe sich vorgestern als ein großer Fürsprecher von Rheinhessen auf* zMrsen und dabei auch der Fürsorge Preußens gedacht. Mabei hat er auch Frankreichs gedacht, das ehemals die Meinprovinz zur Zufriedenheit verwaltet habe. Hierüber millc er nicht urteilen, aber er erinnert sich noch der Zeit, bec Abg. Schmitt gegen Preußen aufgetreten sei. Heute hinbr er sich aber als ein Wurm des großen Adlers Preußen wlLsgeworfen. Das sei Geschäftspatriotismus, von dem er n«ch viel halte, da er gegen seine Anschauungen gehe. Der Mbg. Schmilt sei gegen den Finanzminister ungehalten, weil em auf die Ersatzvorschläge der Zentrumspartei nicht ein» gWiigen sei; das zeuge von keiner Gerechtigkeit. Wenn FMnz Minister Weber seiner Zeit nicht so nachgiebig ge- w-chii sei, wäre im Jahre 1894 die Weinsteuer durchgegangen. Ge steue sich, daß Finanzminister Küchler fest an der Wein« stsriier halte. Redner kommt noch auf die Agitation gegen die Weinsteuer in der Preffe, besonders im Bingener Anzeiger und den Oppenheimer Kreisblatt und Landskrone. Diese Art der Agitation sei einer Radaupreffe würdig. Es fehle da nur noch der Revolver. Sein Standpunkt sei, die Steuerreform mit der Weinsteuer durchzuführen. — Abg. David ist der Ansicht, daß die Steuerreform auch ohne Weinsteuer durchgeführt werden könne, wenn nur die Regierung wolle. Die Arbeiter und der kleine Handwerker müßten entlastet werden, und deshalb sei auch das Zitat der Regierung auf Minister Schäffler betr. Einführung von indirekten Steuern nicht angebracht und sehr gefährlich. Die Stellung des Abg. Weidner und Genoffen in der Weinsteuerfrage sei bedauerlich, da sie Böses mit Bösem vergelten wollen. Die Einführung des Notariats dürfe man nicht mit der Weinsteuer vergelten. Das nenne er Rachepolitik. Die Ausführungen des Obersteuerrats Bitte! über die Steuerhinterziehungen ließen tief blicken. Wenn dies von dem Regierungstisch gesagt werde, so sei den Worten zu glauben. Seine Partei beantrage bei der Einkommensteuer eine Pro« gression bis zu 6 °/0, und das sei den Einkommen der Reichen entsprechend. Damit werde eine Einnahme von 150000 Mk. geschaffen. Den Einspruch der Ersten Kammer fürchte er bei dieser Progression nicht, denn er habe die feste lieber« zeugung, daß diese Herren sich ihrer Pflicht voll bewußt wären. Sei dieses aber nicht der Fall, dann werde das Volk reden. Die Einführung einer Steuer auf Pretiosen, Oelgemälde und andere Luxusgegenstände sei zu empfehlen und die Durchführung nicht schwierig. Die Luxussteuer sei ein Akt ausgleichender Gerechtigkeit und komme der Regierung auf halbem Wege entgegen. Hoffen wäre dann der erste Staat, der in der neuen Art der Besteuerung vorgehe. Gegen die Weinsteuer werde seine Partei geschlossen stimmen, aber er hoffe, daß die Regierung noch ein Einsehen haben werde, und er schließe mit den Worten: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. — Geh. Staatsrat Krug von Nidda erklärt nochmals, daß es nach wie vor der ehrliche Wille der Negierung sei, eine Verständigung mit dem Hause herbeizuführen, aber nur auf der Grundlage, daß die der Regierung angebotenen Ersatzmittel in jeder Weise als acceptabel erscheinen. Er könne noch weiter versichern, daß die Regierung den ganzen Verhandlungen mit Aufmerksamkeit folgen und sich ihr Urteil bilden werde, welche Ersatzmittel von der Volksvertretung in Vorschlag gebracht würden. Er müffe aber sagen: Wenn es mit dem Patriotismus der Rheinhessen nicht besser bestellt sei, als wie von dem Abg. Schmitt gesagt wurde, so sei dies ein schlechter Patriotismus. — Abg. Pitthan tritt in scharfer Weise gegen die Weinsteuer auf, welche die Existenz der Winzer bedrohe. — Abg. Joutz wünscht die Beseitigung aller indirekten Steuern, darunter auch die Weinsteuer. Die größeren Einkommen müßten durch die Progression schärfer getroffen werden. — Abg. Erk ist für die Einführung der Wcinsteuer. Heffen habe den meisten Grund zur Steuer-Reform gegenüber den anderen Staaten. Dem Standpunkt der Sozialdemokraten, „Einnahmen verweigern und Ausgaben bewilligen", könne er nicht beipflichten. Die vorgeschlagenen Ersatzmittel seien unzureichend, und er bittet die Großh. Regierung, auf der Weinsteuer zu beharren, die Mehrheit des hessischen Volkes habe sie hinter sich. — Abg. Ulrich: „Na, na, ihr irrt Euch" — Abg. Christ begreift nicht, wie noch ein Landwirt im Hause fein könne, der nicht gegen die Weinsteuer stimme. Sicher sei, daß mit der Weinsteuer der Produzent am härtesten getroffen werde. Er bedauert, daß man den Gründen der Rheinhessen kein Gehör geschenkt habe und in geradezu frivoler Weise diesen Wünschen entgegengetreten fei. Den Standpunkt des Herrn Möllinger könne er nicht begreifen, da derselbe 1894 für den Fortfall der Weinsteuer eingetreten sei. — Berichterstatter der Minorität Möllinger bedauert die Art und Weise, wie die Agitation ftattgefunbex habe. Er schäme sich, ein Rheinhesse zu sein. Er kommt dabei auf die maßlose Agitation der Weinwirte zurück. Ohne Weinsteuer sei aber die Reform nicht durchführbar. Dieses« mal möge sich die Kammer die Gelegenheit nicht vorüber gehen lassen und für die Weinsteuer eintreter.. Scheitere die Steuer-Reform, so werde es lange dauern, bis dieselbe wiederkehren werde. — Berichterstatter der Majorität Köhler-Darmstadt empfiehlt nochmals die Annahme der Steuer-Reform ohne die Weinsteuer-Vorlage. Die Debatten hätten dem Hause klar gemacht, daß die Weinsteuer nicht durchführbar sei, daß aber die Steuer-Reform auch ohne dieselbe durchgeführt werden müsse. — Damit ist die General- Debatte geschlossen. Da die Zeit weit vorgeschritten, wird die Frage des Präsidenten, ob die Kammer weiter tagen will, mit 28 gegen 15 Stimmen bejaht. — Abg. Köhler, Langsdorf nennt dieses eine Überrumpelung. Ein Antrag des Abg. Ulrich, zuerst die Weinsteuer zur Beratung zu stellen, wird mit 28 gegen 15 Stimmen angenommen. Bei Eintritt in die Spezialdebatte wird Feuilleton. pie pariser Weltausstellung 1900. Von H. de Rose. (Nachdruck verboten.) Der Feftsaal. Vie gewaltige Maschinenhalle der Pariser Welt- auÄifillung 1889, deren weitgespannte Eisenkonstruktionen xm im Jahre 1900 nicht zu überbieten strebt, oder viel- leiH auch nicht zu überbieten wagt, wird in ihrer Gesamt- glihtaung nicht wesentlich verändert werden; doch sollen chixL nicht gerade anmutig gestalteten Fronten den Blicken Se i öesucher durch den Bau 'des Elektrizitätspalastes und öeftn Nachbargebäude entzogen werden. Aber der im- posmle Raum der langgestreckten Halle wird nunmehr ne-ona Aufgaben dienstbar gemacht und dementsprechend um« ge’uMefl. Er wird derart geteilt, daß ein großer quadratischer MMIraum entsteht, der zum Festsaal bestimmt ist, während oieii |u beiden Seiten dieses Festraumes verbleibenden langen GM zur Aufnahme der Garten- und Ackerbauausstellungen beschirmt find. Die eisernen Dachbinder zeigen nach wie ud:i ihr« weitgespannte Wölbung, nnd die großen Fenster z« ifciben Seiten dienen dem majestätischen Schiff zum an« geraumen Rahmen. Der große Festsaal wird derart gegliedert, daß in der Müllte ein weiter runder Oberlichtraum von 90 Meter Durchirre rsa und 6400 Quadratmeter Fläche entsteht, an welche ficht ringsum die tiefen Zuschauerräume anschließen. In RiWcht: auf die ungeheuren Dimensionen der Halle wurde aieije ttiluug erforderlich, sofern man überhaupt einen wirikrrgÄ- und stimmungsvollen Festsaal erzielen wollte. De^Än.satz des reichgeschmückten Kugelgewölbes und des auMietzenden Oberlichtes wird von acht kräfttgen eisernen PWm, (mit einem Gesamtgewicht von 10 000 Kilogramm) getanen, von denen je zwei durch eine Stichkappe derart mitMmder verkuppelt find, daß zwischen ihnen je ein breites Portal gebildet, und über diesen breite und tiefe Balkone angeordnet werden können. Zwischen diesen vier Portalen liegen Tribünen für je 1500 Personen, und zwar steigen diese Tribünen nach hinten derart amphitheatralisch empor, daß die letzte Sitzreihe bereits mit dem Obergeschoß der Maschinenhalle in einer Hohe liegt. Die acht großen Eisenpfeiler tragen einen riesigen Kranz aus Metall, der dem weiten Oberlicht zu 40 Meter Durchmesser als Rahmen dient. Dasselbe wird vorzüglich auf prächtige Farbenwirkung berechnet, da das Auge des Beschauers von der Lichtfläche zu weit entfernt ist, um auf feinere Details Wert legen zu müssen. Denn obwohl diese ganze Anlage in das Innere der Maschinenhalle hineingebaut wird, liegt doch der höchste Punkt der gläsernen Kugelkalotte noch 42 Meter über dem Fußboden, d. h. etwa doppelt so hoch, als die First eines vierstöckigen Gebäudes. Von den vier großen Tribünen, welche von den Hauptachsen durchschnitten werden, ist die eine für den Präsidenten der Republik bestimmt, zwei bienen als Orchester, währenb bie vierte, deren Zweck noch nicht bekannt ober noch nicht bestimmt ist, eine monumentale Treppe überbrückt, bie nach dem Obergeschoß emporführt. Der plastische unb malerische Schmuck des Saales wird hell abgetönt. Cremefarbene unb blaue Töne werben durch Golb gehoben, während die tiefer liegenden Zuschauerräume in dem konventionellen Rot der Festtribünen gehalten werden. Das Gewölbe über den vier Baikonen wird mit allegorische» Medaillons geschmückt, welche Wissenschaft, Kunst, Industrie und Technik versinnbildlichen. Die vierzehn Gruppen der Ausstellung veranschaulichen Deckengemälde, welche zwischen den Medaillons liegen. Ferner sollen auf dem weiten Giebelkranz unter dem Oberlichtausatz alle Völker, die zu dem Erfolge der Ausstellung beitrage», durch Allegorien dargestellt werde». Im Hintergründe der Tribünen schließen Vorhänge die zur Acker- und Gartenbau-Ausstellung führenden Portale ab; die vier Rückwände der Tribünen sollen nach einer Idee des Architekten Ranlin, den vier Himmelsrichtunge» entsprechend, mit Gemälden geschmückt werden, welche die Völkerraffen, die Fauna unb bie Flora bes Norbens, Sübens, Ostens unb Westens barstellen. Dieser Festsaal wird ben großen Feierlichkeiten der Ausstellung bienen; man wird ihn besuchen zur Feier der Eröffnung, zu den Festlichkeiten bei Verteilung der Preise, zum Schluß der Ausstellung u. s. w. Künstlerkonzerte wird man vermutlich nicht darin veranstalten, da die Akustik schwerlich befriedigend ausfallen dürfte. Aber man wird den Saal auch für bie großen Gastmähler ber Behörbe» unb inbuftrieHen Gesellschaften reservieren, sowie gewiffen Ausstellungen, welche ihrer ganzen Natur nach nur von kurzer Zeitdauer sein können, dienstbar machen, so z. B. für die Ausstellung von Schnittblumen. In ber Haupt« fache aber soll biefer weite Festsaal Repräsentationszwecken dienen, unb beshalb in allen Teilen eine möglichst prächtige, pomphafte Wirkung angestrebt werben. Die Garteuaulage«. Die prächtigsten reichgegliederten Paläste der Weltausstellung würden den Besuchern schwerfällig erscheine», wenn sie sich einzeln oder in längeren Reihen aus den freien Plätzen erheben würden und nicht mit schönen gärtnerischen Schmuckanlagen, die das Menschenauge erquicke», abwechselten. Aber die Kunst, einen Park, einen Garten anzulegen, wird meist unterschätzt. Man muß den Gesamtplan nach der Eigenart des Terrains aufstellen, die Fahrbahnen und Zugänge zu den benachbarten Bauwerken berücksichtige», die gärtnerischen Anlagen harmonisch mit der Architektur i» Verbindung bringen und den Zweck der ganzen Anlage i»S Auge faffe». So muß man auf dem Marsfelde hauptsächlich mit zwei Dingen rechnen: es gilt, große Allee» zu schaffen, die einem sehr starken Menschenstrom Platz bieten, Artikel 1 des Gesetzes mit 28 gegen 2 Stimmen abgelehnt. Damit ist das Weinsteuer-Gese^ unter dem Beifall des Hauses gefallen. Die Opposition hatte die Sitzung verlassen. Ein Antrag des Abg. Osann, die Beratung der Steuer-Reform zu vertagen und die Regierung zu ersuchen, die Frage des Ersatzes in Erwägung zu ziehen und das Ergebnis derselben in Form von neuen Vorschlägen dem Hause noch auf diesem Landtag vorzulegen, wird einstimmig angenommen. Schluß der Sitzung */,3 Uhr. _________ Lokales und PrsvinMes. X Aus Gießens Nachbarschaft, 2. Mai. Man ist allseitig sehr dankbar für die seit einigen Jahren eingerichteten Omnibusfahrten vom Bahnhofe und zum Bahnhofe Gießen; hoffentlich mehren sich auch die Einnahmen, und man sollte die Wagen — schon um der Förderung der Einrichtung willen — noch viel fleißiger benutzen. In diesem Sommer (vom 1. Mai ab) gehen Eisenbahnzüge nach Süden, Norden und Westen abends um 10,42—44 von Gießen ab, und richten wir Bitte und Vorschlag an den verdienten Dorstand der Omnibusfahrgesellschaft, doch zu genehmigen, daß, so oft besondere Festlichkeiten, auch Vorstellungen im Theater (wie z. B. am 3. und 4. Mai) oder musikalische Aufführungen abends bis nach 10 Uhr stattfinden, die letzten Wagen etwa 20 Minuten nach 10 Uhr die Abfahrt nach dem Bahnhof beginnen. Wir wissen, daß viele sich unserer Bitte mit Wärme anschließen. 4~ Don der Lahn, 3. Mai. Die aufmerksamen und dankbaren Hörer bei den Vorträgen des Prof. vr. Adolf Philippi zu Gießen über Kunstgeschichte werden gewiß gerne die Gelegenheit ergreifen, sich noch weiter von dem sachkundigen und urteilsfähigen verehrten Manne orientieren zu lassen. Auch die letzten Wochennummern der Leipziger grünen Hefte („Grenzboten" die eben auch einen interessanten Artikel über Gottfr. Kinkel und Frau und den Maikäfer- dund in Bonn bringen) waren geschmückt mit verschiedenen vortrefflichen geschichtlichen und kritischen Aufsätzen von A. P. z. B. über Jakob Burckhardt-Basel, über Justi's Winkelmann und sofort. Auch die Besprechungen litterarischer Arbeiten durch A. P. bezeugen stets die Schärfe eindringender Kritik, und verraten auf Schritt und Tritt ein so gewiegtes bestimmtes Urteil, daß man die „Grenzboten" in den Händen recht vieler Lernbegieriger in Gießen sehen möchte. © Bom Laude, 2. Mai. Kaum schmückt zartes Gras die Wiesen, so sprossen schon die dicken fleischigen Blätter der Herbstzeitlosen über dasselbe empor und rauben ihm Nahrung, Luft und Licht. Bei der gegenwärtigen feuchten Witterung, die andere Feldarbeiten nicht recht zuläßt, ist der geeignete Zeitpunkt gekommen, diese schädlichen Giftpflanzen erfolgreich auszuziehen. Letzteres kann in anbetracht des Schadens, den diese Pflanzen anrichten, nicht warm genug empfohlen werden. Wo die Vertilgung unter- -bleibt, überwuchern die Herbstzeitlosen in wenigen Jahren die ganzen Wiesen. Butzbach, 30. April. Ein heiteres Stückchen, das den Vorzug hat, wahr zu sein, wird der „Butzb. Ztg." von hier berichtet. Dieser Tage kam in einen hiesigen Laden ein Mann von hier und kaufte Saaterbsen. Durch irgend ein Versehen nun wurde das Säckchen mit den Saaterbsen mit einem solchen verwechselt, in welchem sich gerösteter Malzkaffee befand und dieser Malzkaffee wurde (was unbegreiflich erscheint) von dem Knecht auf des Betreffenden Acker gesäet. Erst zu spät gewahrte man den Irrtum und der schöne Malzkaffee wird trotz aller „Crescat und Floreat" unfruchtbar im Acker liegen, dürfte aber ein um so willkommenerer Leckerbissen für die Feldmäuse sein. B. Reichelsheim (Wetterau), 2. Mai. Der heutige Schweinemarkt brachte, wie auch au sonstigen Märkten, befriedigende Preise. Die Milchferkel im Alter von 6 bis 7 Wochen wurden je nach Güte mit 36 bis 45 Mk. das Paar bezahlt. Einlegschweine kosteten 70 bis 80 Mk. Da die Kartoffeln jetzt gesetzt sind, können die Leute nach Verhältnis zu ihren Vorräten Schweine einlegen. Die Vorräte find noch größer als im Februar angenommen wurde, weil jeder gespart hat. — Auch bei uns hat der April mit einem Gewitter Abschied genommen und der Mai ist kühl, doch nicht gerade srostig eingezogen, so eigentlich, wie das die Bauernregel besagt. Auf den Feldern sieht es recht befriedigend aus. Sommerfrüchte: Hafer und Gerste, sowie die Zuckerrüben sind jetzt alle schön aufgegangen und stehen recht hübsch. Wiesen und Kleeäcker erfreuen die Herzen der Landleute, und die Obstbäume versprechen gute Erträge, diejenigen ausgenommen, die im vorigen Jahre reichlich getragen habe». Die für den Städter und Naturfreund seither so häßliche Frühlingswitterung hat dem Bauer bis jetzt nicht geschadet. W. Aus der Wetterau, 2. Mai. Im Anschlüsse an die Mitteilung über die Verwendung von Löwenzahn (siehe Gieß. Anz. Nr. 100, zweites Blatt) soll hier noch aus einige Kräuter aufmerksam gemacht werden, die leicht zu haben und bequem zu trocknen sind, dabei vortreffliche Eigenschaften besitzen. Jetzt beginnt die Zeit zum Sammeln, darum soll dazu angeregt werden. Diese Kräuter sind die Blätter der Erdbeere, der Brombeere und des Waldmeisters. Man pflückt die Blätter, trocknet sie im Schatten, wodurch sie ihren feinen Geruch behalten und mischt sie zu gleichen Teilen untereinander. Das Aufbewahren geschieht, wie beim chinesischen Thee, in einer gutschließenden Blechbüchse. Daß der Waldmeister, frisch und getrocknet, zu Maibowle verwendet wird, ist heutzutage jedem Schulkinde bekannt. Daß aber die sorgfältig getrockneten Blätter der Erdbeere, des Waldmeisters und der Brombeere einen Thee von vorzüglichem Geruch und Geschmack geben, der dem chinesischen Thee wenig oder nicht nachsteht, dürfte weniger bekannt sein. „Willst du immer weiter schweifen, sieh' das Gute liegt so nah', sagt der Dichter. Sein Wort läßt sich auf unseren deutschen Thee anwenden, der in den Wäldern massenhaft zu haben ist, ohne daß man darnach greift. Vielleicht macht einer oder der andere die Probe und belehrt dann feine Mitmenschen. △ Zur Steuerung der Wespeuplage. Wer wäre zn der heißen Jahreszeit nicht schon durch Wespen belästigt worden? Ueberall, wo es etwas Süßes gibt, da stellen sich )ie leichtgeflügelten Diebinnen ein. In kurzer Zeit sind )ie Süßigkeiten, und „es sind die schlechtsten Früchte nicht, daran die Wespen nagen", verzehrt oder fortgeschleppt worden. — Wehe aber dem Unglücklichen, der unbeabsichtigt )em Wespenneste zu nahe kam! Seinen Fehltritt muß er schwer büßen. Manchmal kann nur schleunigste Flucht vor dem sicheren Tode retten. All diese Unannehmlichkeiten und Gefahren laffen sich am leichtesten dadurch verhindern, daß man die Wespenköniginnen, es sind dies überwinterte Wespenweibchen, welche jetzt die doppelte Größe >er gewöhnliches Wespen haben, tötet. Die Königinnen legen jetzt die einzelnen Wespennester und Wespenkolonien an. An älterem Holze, Baumpfählen u. s. w. sitzen die Wespenmütter und nagen die feinen Holzfasern, die sie zu Zellen und Waben verarbeiten, ab. In diesen zieht sie ihre ersten Gehilfinnen heran. Die Königinnen töte man überall; denn der Tod einer Königin bedingt den Untergang eines Nestes und somit vieler Generationen. Darmstadt, 1. Mai. Der Großherzog hat sich am Samstag beim LawnTennis eine Verletzung des Knies zugezogen, die, wenn auch nicht schlimmer Art, doch Schonung des Fußes erfordert. Bei der gestrigen Hostafel, welche und die das Terrain umgebenden Paläste, deren gefällige Architektur dem Auge des Beschauers nicht entzogen werden darf, in Betracht zu ziehen. Das Chateau d’Eau, welches den ganzen Hintergrund des Platzes einnehme» wird, ist im Stile Ludwig XV. gehalten; gerade Linien giebt es nicht in dieser Architektur, und große, schneckenartige Formen bilden einen charakteristischen Bestandteil derselben. Man -ab daher hier Gärten im englischen Geschmack mit Schlangenwegen den Vorzug, welche in einem gewissen Grade mit dem Gebäude harmonieren. Aber es würde ermüdend wirken, wenn man allen Gärten diesen Charakter verleihen wollte. Darum wird der vordere Teil des Platzes, der dem Eiffelturm am nächsten liegt, ä la fran$aiae behandelt, d. h. mit geraden Gängen. Die Vermittlung zwischen beiden Teilen, etwa im Centrum des Marsfeldes, wird ein Ueber- gangsstil bilden. Eine Allee von 25 Meter Breite wird das Marsfeld m zimi symmetrische Teile zerlegen; diese Allee wird die i Tr 1U d? im Hintergründe errichteten Palästen führen «nb durch anschließende Seitengänge den Menschenstrom auch nach rechts und links zu den dort gelegenen Gebäuden abletten. Um jedoch auch diese Wege gefällig anzulegen, sind im Anschluß an die Gärten flache Terrassen geplant ß^de nur um soviel ansteigend, um den gärtnerische» Schmuck den Passanten ins rechte Licht zu rücken. Die Schmuckanlagen, welche den Eiffelturm umgeben, werden im ganzen nicht verändert; die Seen werden mit JtT ?°uzen Felsschmuck in demselben Zustande, wie im Jahre 1889 bleiben; man wird nur den hier erbauten Pavillons und Restaurants Rechnung tragen, sonst aber den Gesamtcharakter dieses Teiles zu erhalten streben. Man muß aufrichtig bekennen, daß die Gärtner im Jahre 1900 eigentlich eine sehr undankbare Rolle spielen werden. Denn im Jahre 1889, der letzten Pariser Ausstellung, hatten die Gärten eine viel größere Bedeutung und wirkten dominierend. Sie bedeckten damals einen Flächen- ranm von fast 10 Hektar; es waren 52 000 Quadratmeter Rasen, 11000 Quadratmeter Gebüsch und fast 33500 Quadratmeter Sträucher und größere Gewächse. Solche Riesenflächen stehen für das Jahr 1900 nicht zur Verfügung. Die Zahl der Aussteller, welche im Jahre 1889 nur 80000 betrug, soll im Jahre 1900 130000 überschreiten. Trotz bedeutender Erweiterung des Gebietes und der Errichtung zahlreicher zweigeschossiger Gebäude herrscht ein großer Platzmangel. Es ist daher nur natürlich, daß man die Gartenanlagen auf ein bescheidenes Maß beschränken mußte. Natürlich sind die Gärtner umsomehr bemüht, ein möglichst prächtiges Werk zu schaffen, um nun erst recht zu zeigen, was ihre Kunst auch auf beschränktem Raum zu schaffen vermag; aber sie werden doch schwer gegen die Erinnerungen ankämpfen müssen, welche die überaus herrlichen Anlagen des Jahres 1889 im Herzen der Besucher hinterlassen haben. Die Bäume und Sträucher sind so rechtzeitig gepflanzt und alles weitere so frühzeitig angelegt worden, daß man bereits noch in diesem Frühjahr diesen wesentlichen Teil der Ausstellung wird genießen können, d. h. sofern man sich den Zutritt zu verschaffen weiß. Jedenfalls wird die Gartenbauabteilung zuerst fertig sein, und man darf behaupten, daß die Leiter dieser Abteilung mit großer Umsicht zu Werke gingen. Die Rasenplätze sind vorgezeichnet, die Sträucher gepflanzt, das Gras gesäet, und schon im Mai werden sich dle Gärten des Marsfeldes in demselben grünen Schmuck zeigen, den sie im nächsten Jahre tragen sollen. Dies wird der erste sichtbare und zugleich befriedigende Eindruck von den für das Jahr 1900 geplanten Herrlichkeiten sein. Es sind 350 Baum- und Straucharten gepflanzt, deren grüner Schmuck den Winter nicht überdauert, und 150 Arten mit immergrünem Laube, wie z. B. die Magnolia, die Stechpalme, der Spindelbaum (Evonymuß) u. s. w.; alle diese Bäume sind mit Schlingpflanzen verschiedener Art zu Ehre» des Generals v. Lindequift stattfand, war der Großherzog durch den Prinzen Wilhelm vertreten Die von dem Großherzoglichen Paare anläßlich des 80. GeburtS tages der Königin von England demnächst beabsichtigt' Reise nach England könnte möglicherweise eine Verzögerns erleiden. 1 Offenbach, 1. Mai. Da der älteste Sohn des jünai verstorbenen Fürsten Karl von Isenburg - Birstein, bei | Prinz Leopold Wolfgang, aufs Erstgeburtsrecht verzichtet hat, ist nunmehriger Fürst von Jsenburg-Birstein der zweite Sohn, Franz Josef, geboren am 1. Juni 1869 Prinz Leopold Wolfgang beabsichtigt, in die ostaftikanischc Schutztruppe einzutreten. Die Fürstin-Mutter bleibt vor läufig auf Schloß Schlackenwerth in Böhmen, woselbst auch Fürst Karl seine vorläufige Ruhestatt gefunden hat. Mainz, 1. März. Spaziergänger machten gestern auf der Gustavsburg die Wahrnehmung, wie ein Falke eine auf einem Saatacker Futter suchende Taube ergatterte und damit in die Höhe flog, trotzdem sich das Tierchen m Kräften sträubte und wehrte. Kaum aber hatte sich btt Räuber mit seiner Beute einige Meter hoch erhöbe», ali dies von einer Schar Raben beobachtet wurde, und nux gab es ein Schauspiel. Die Raben sowohl, als auch andere Vögel fielen über den Falken her, hackten und schlüge» jhx so lange mit den Schnäbeln und Flügeln, bis er die Beule losließ. Noch lebend flatterte die Taube zu Boden, ob sie sich aber in Sicherheit bringen konnte, vermochte man nicht wahrzunehmen. Die Raben verfolgten aber de» Fei», schmecker, dem die Lust nach Taubenbraten vergangen sei» mag, noch bis über den Main. Vermischtes. * Hungersnot in Rußland. Schreckliche Berichte über die Hungersnot, das Elend und die Krankheiten unter der Bevölkerung der Ostprovinzen werde» jetzt ii einigen russischen Blättern veröffentlicht. Hauptsächlich geschieht dies durch die „Wjedomosti". Die Hauptbehörde» hatten zuerst, als es noch Zeit war, abwehrende Maßregel» zu treffen, alles aufgeboten, den Ernst der nahenden Kalamität zu ignorieren und den Lärm abzuhalten, der durch die Prch gemacht werden könnte. Jeßt aber wird der Presse in dieser Angelegenheit größere Freiheit gewährt, dank den ergreife«, den Beschreibungen, die dem Kaiser unlängst durch eim Persönlichkeit gemacht worden sind, der es gelang, in des Kaisers Nähe zu gelangen ohne Wissen der Minister. A» schlimmsten scheinen die Zustände in der Provinz Kasan z« sein, wo russische Tartaren und Christen gleich viel zu leide« haben. Der „Kasan-Telegraph", ein lokales Blatt, berichtet, daß der Scorbut sich rasch unter der ländlichen Bevölkerung ausbreitet. In den ersten Tagen des Februars wurde« 262 Todesfälle an Scorbut in zwanzig Dörfern registriert. Im März mußte man von 170 Ortschaften, die davo» heimgesucht waren. Der General-Inspektor benachrichtigte die Behörden von Kasan davon, daß in Wirklichkeit die Zahl der Kranken viel höher sein müffe, da der Mangel an Aerzten und die großen Entfernungen es unmöglich machen, vollständige und genaue Statistiken zu sammel«. Ein Bericht in einem anderen Blatt beginnt wie folgt: „Hunger, Scorbut, Typhus überall; in manchen Orte« gibt's kein Brod mehr, kein Stroh, kein Vieh; alles Um* nötige ist verkauft, oft sogar der letzte Kleiderfetzen weg« gegeben. Kinder kauern in Gruppen zusammen, um sich warm zu halten, während Erwachsene, wenn nicht in Fieber- Phantasien liegend, langsam am Scorbut zu Grunde gehen; Alle erschöpft und entkräftet infolge ungenügender Ernährung und unfähig zur Arbeit. Es kommen sogar Todesfälle durch Verhungern vor." Dr. Bahnshkin aus Simbirsk schreibt dem „Courier", daß es die Bauern mindestens zehn Jahre Den Alleen mußte man, da es sich fast ausschließlich um aufgeschütteten Boden handelt, besondere Aufmerksamkeit zuwenden; dies gilt hauptsächlich von der großen, 25 Meter breiten Avenue. Unter der Kiesschüttung derselben liege« die fünf Eisenbahngeleise, welche alle Ecken und Winkel des Marsfeldes mit den Haupt-Bahnlinien verbinden. Diese Einrichtung wird den Transport der großen Maschinen und der ausgestellten Gegenstände erleichtern und nach Schluß der Ausstellung wieder bei Fortschaffung der Maschine« gute Dienste leisten. Es ist daher ganz zweckmäßig, diese Schienengeleise bis zum Schluß der Ausstellung bestehen zu laffen und sie bis zu diesem Zeitpunkt unter der Riti> schüttnng zu verbergen. Untei; den Alleen und Beeten mußte man ferner ein sehr umfangreiches und sehr kostspieliger Röhrennetz anlegen, zur Herbeischaffung des WafferS bei« zur Ableitung der überschüssigen Niederschläge. Die übrigen Gartenanlagen der Ausstellung werde« nicht eine so große Rolle spielen wie diejenigen deS Mars- feldes. Auch hier ist das Notwendigste bereits geschehe», doch läßt sich über die Wirkung dieser Anlagen heute noch nicht viel sagen. SHeun man berücksichtigt, daß das Ausstellungsgebiet jetzt nicht wesentlich anders aussieht als ein großer schmutziger Bauplatz, obwohl uns nur noch zwölf Monate von der Eröffnung der Ausstellung trennen, so erscheint das Wen der Gärtner auf diesem weiten Platze wie eine reizende Oase. Die Maurer sind bei ihrer schmutzigen Arbeit, un» jeder ist bemüht, auf seine Weise zum Gelingen des Ganze« beizutragen. Aber es ist doch interessant, zu beobachten, wie inmitten dieser schwer ringenden Arbeiter die Gärtner scheinbar ohne Anstrengung, ja fast ohne sich sehen zu laffen, ihrerseits ihr Werk verrichten, welches vielleicht das an« mutigste von allen sein wird. Allerdings haben sie eine tüchtige Mitarbeiterin in der Natur, welche das, was v beginnen, zum glücklichen Ende führt. äa gg., 4 2L'offeng 1 ärc I kolke" ;ebtr zu, Schl^e ®'e ■ Alt >°» bil L-' 80 bt B äi*« j 3» J f di- 3* Sie ÄSS. S>-M SuigeM ier *s 1,,rb; mit n-m« fiitfraft M» * London« Matt-Thlli l,ei»i(fen, die M™1” ntaiMtfienW“* ■urbt MB « Fteeple Chase der Selben Abend sahen Theater das aufregei »bspielen. W»e das «ehr in der Kachsch 'Jones, der Gcbilfe l «Gelegenheit: Herr D tklige vor dem Kennel Ilie nötigen dritte, i Nötige in einem Gejck Wn. Dann verständi mklärte, das schnellste er MS sofort nach Bei st ahn nach dm Bahn! kHvndvn adgrhrnben £ -von der Nvrdwrstdah nemen besonderen M Ende als Dunkelkam waren alle unsere 5 Entwickelung und A Mit demselben Zuge kien Bahnsteig Herat vlns bereit zu sein. 5 ittßerdem mit dem Ä l-ier Zug nach London ifall zehn Minuten ai waren nafynittagS um Mi bereit unb um 3 Kir nahmen das M achten unb dann den Mb bas Umstanden \ Deckte sie in eine Reil Dicks on einen Nachtrag Kahn. Grade draußei »it Sem schnellsten P »it einem teilen Wc ülaschentuch um den ! Jon weitem unter der sprang H- « Minuten 1, “W uns grab, 20 2 1 X'1 MW Minuten auf. Verding sse® tat iz. A ' Plan werd, r*eii SÄ fr « *Mtl b!» Lbtt tl1 un «uqurüchy «'«MM iS1*» u $ö*Ntbau( sb ><*, k, iS s.&«' !Ä: ' in di- ,K ®°Nl«, UgLu 9'funbtn u Ü4 ? n9«ll® i? 18 M« x'M nhL * Ntbi, "fr -I-“ fr» ?6b *1 ! fr1*«*» •Mb' i« B°d,i ■ A »ermo^te mM l9ten aber bei' «en üergangn s. Hecklicht Berich,, Rankheiten unte lie.n werben jh entließt HaW "- Die Hanptbi! abwehrende Mai der nahenden Sai !ten, der durch bii: ärd der Presse ii. hrt, dank den ergtr :r unlängst toi der eS gelang, - issen der MinisU- der Provinz jtytn sten gleich viel u bi lokales 8Iütf, bei- : ländlichen 8* des Februars v»i! nzig Dörfern rtgijim OrtjchaM tit Art» snM H# ijt in MW die nüsse, ba btt nuM ti mW taMen zu s«ü itt biginnt ®>( h - in manchen £> -/'n Lieh; itt »w? D - wrM xwty; ’ M zu ©rr1 aenüaetibc^1' sogar »MW au§ SirnU» mindestens |ty ü sch N* iijenbereiiff' i« b« H'V1' hiiWg i«* le Sie» «««-. ton «ni»' s gi°b-«E hier» «n J MfW gattj i«*: itpunlt ««to S'Ä flung di« bet H“ »s v L'K *ä$ fe C * rt. hften werde, um fich von diesem schwer wirtschaftlichen Schlage wieder zu erholen und daß die Zahl des Viehes I fch bis auf ein Drittel verringert habe. In seinem Distrikt ton 45,000 Einwohnern sind 1386 an Scorbut erkrankt. 80 Prozent der Leidenden sind Frauen, besonders Mütter Kit Kindern an der Brust. Aerzte an Ort und Stelle i beschreiben die Zustände der armen, vom Scorbut Befallenen. Cie Kranken bluten beständig am Gaumen, der geschwollen ist, die Zähne lockern sich und offene Wunden zeigen sich iw den Füßen. Die letzten Nachrichten aus Kasan berichten, baß ernstliche Hungeraufstände vorgekommen sind; das Volk hang in die Kornspeicher und zerstörte viel Eigentum. * Hitze iw Amerika. Aus New-York, 25. April, wird gemeldet: Die erste große Hitzwelle dieses Jahres hat bereits eingesetzt. Das Thermometer stieg gestern Nachmittag auf 75 Grad und die heutigen Morgenblätter melden bereits drei Fälle von Sonnenstich, während eine fortgesetzte Steigerung der Hitze für die nächsten Tage angekündigt wird. * Eine kinematographische Schnellleistung. Mit welcher khatkraft und Schnelligkeit in England für das schaulustige Publikum gearbeitet wird, hat neulich wiederum das Londoner Palace-Theater, eine der größten Varietätenbühnen, beiviesen, die namentlich auch sich durch ihre kinemato- jraphischen Leistungen hervorthut. Um 3i/2 Uhr nachmittags wurde jüngst das große National Rennen, die berühmteste Steeple Chase der Welt, in Liverpool geritten, und am selben Abend sahen die Zuschauer in London im Palake- kheater das aufregende Sportereignis sich vor ihren Augen «bffielen. Wie das möglich gemacht wurde, erzählt nun- mhl.' in der Fachschrift „Photography" Herr George W. jonrs, der Gehilfe des leitenden Photographen, bei dieser tzclegenhcit: Herr Dickson und ich, schreibt er, gingen am tage vor dem Nennen nach Liverpool. Wir thaten zunächst bie nötigen Schritte, um unsere Camera und alles sonst Mtige in einem Gepäckwagen auf die Rennbahn schaffen zu lassen. Dann verständigten wir uns mit einem Manne, der erklärte, das schnellste Pferd in Liverpool zu besitzen, damit er uns sofort nach Beendigung des Rennens von der Rennbahn nach dem Bahnhof fahren sollte, um dort den nach tzondon abgehenden Zug zu erreichen. Wir hatten vorher von der Nordwestbahn das Versprechen erlangt, für uns einen besonderen Wagen anzuhängen, den wir an einem knde als Dunkelkammer absperrten und einrichteten. Hier ivarm alle unsere Vorrichtungen und Bedürfnisse für die Hilwickelung und Aufnahme bereit. Dieser Wagen ging Mit demselben Zuge wie wir nach Liverpool und wurde an fcen Bahnsteig herangeschoben, um am nächsten Tage für ms bereit zu sein. Am Morgen des Rennens sprachen wir «ißer dem mit dem Betriebsleiter der Nordwestbahn ab, daß itt Zug nach London fünf Minuten und im Äußersten Not- M zehn Minuten auf uns warten würde. Die Jockeys waren nachmittags um 3 Uhr 30 Minuten auf der Rennbahn bereit und um 3 Uhr 35 Minuten erfolgte der Start. Bir nahmen das Bild auf, als die Rennen den Bogen «achten und dann den großen Wassergraben nahmen. Sobald das überstanden war, nahm ich die Aufnahme heraus, steckte sie in eine Reisetasche und machte dann mit Herrn Dicksom einen nachträglichen scharfen Wettlauf quer über die Lahn. Grade draußen vor dem Eingänge stand der Mann iiit d>em schnellsten Pferde in Liverpool und erwartete uns flit einem leichten Wagen mit Gummirädern. Er hatte ein !Laschentuch um den Arm gebunden, damit wir ihn schon i »an weitem unter der Menge der anderen Kutscher erkennen llsinten. Wir sprangen in den Wagen und fuhren um U llhw 45 Minuten los nach dem Bahnhof Limestreet. Es 1 blieben uns grabe 20 Minuten für fünf Meilen (8 Kilom.) hni zur festgesetzten Abfahrtszeit bes Zuges. Wir trafen iim 4 Uhr 7 Minuten ein unb hielten somit ben Zug nur zMi Minuten auf. In unserem Wagen erwarteten uns zwei weitere Personen, unser regelmäßiger Entwickler unb sein Gehilfe. Die Bahngesellschaft hatte uns zwei 180 Centim. lange Wasserbecken in ben Wagen gestellt. Wir hatten überhaupt alles, was wir brauchten, grabe als ob wir in unserem Atelier gewesen wären. Die Aufnahme wurde zunächst entwickelt und bann in ben anberen Abteil gebracht, auf eine große hölzerne Trommel gelegt unb fortwährend gedreht, bis sie trocken war. In Lonbon am Bahnhofe erwartete uns ein großer Möbelwagen, in ben wir bie Trommel hineinhoben, wie sie eben war. Sie war noch nicht ganz trocken. Der Zug traf um 8 Uhr 15 Minuten statt um 8 Uhr 20 Minuten ein. Wir führten bie Aufnahme in unsere Druckmaschinen ein, brückten bas positive Bilb vom negativen, entwickelten und trockneten es und führten es um 10 Uhr 30 Minuten programmmäßig in der Vorstellung dem Publikum vor. * Humoristisches. — Was ist der Gipfel des Geizes? Wenn jemand nur weiter lebt, um die Begräbniskosten zu sparen.--Im Klub. Radfahrer: „O, voriges Jahr war das Wetter lange schön, ich habe im November noch drei überfahren!"--Beteuerung eines Freiers. (Unterhaltung zwischen einem Brautwerber und dem Vater der begehrten, hoch aufgeschossenen hageren jungen Dame.) „Gut, Herr Veilchenbaum. Können Sie aber auch meine Tochter ernähren?"— „Wie haißt ernähren? Warum reden Se Stuß? Natürlich kann ich se ernähren. Glänzend kann ich se ernähren j Ersticken soll se im eignen Fett!"-- 2lus dem Tagebuche der Frau X. Die wahre Liebe eines Mannes erkennt man an der Toilette seiner Frau.-- Zurechtweisung. (Polizeisergeant Kutschte führt im Wachtlokal dem Polizeiwachtmeister einen soeben arretierten zerlumpten Mann vor.) Der Arretierte: „Entschuldigen, Herr Wachtmeister, bin auf dem Heimweg von einem Lumpenball irrtümlicherweise arretiert worden; mein Name: Justus Meier, Rechtspraktikant!" — Der Wachtmeister: -Aber Kutschte, das hätten Sie doch sehen sollen, daß der Herr nur ein maskierter Lump ist!"--Väterlicher Optimismus. Vater (seinen Sprößling, einen Kadetten, vorstellend): „. . . Hier meine Feldmarschallknospe!"-- Verdächtig. „Nun sagt mir einmal, was könnt Ihr denn zuhause schon alles lesen? Was steht denn z. B. auf Euren Kaffeetassen?" — Erster Schüler: „Dem lieben Papa!" — Lehrer: „Sehr gut, und auf Deiner?" — Zweiter Schüler: „Bahnhof Halle!" — — Gewissenhaft. Ein zudringlicher Weinreisender belästigt einen Herrn mit Anpreisung seiner Weißweine. Da er nicht gutwillig zum Verlassen der Wohnung zu bewegen ist, wird er schließlich hinausgeworfen. Nach einer Minute erscheint er an der Thür. „Was wollen Sie schon wieder, Sie Unverschämter, ich habe Sie doch eben hinausgeworfen?" — „Das war doch wegen der weißen Weine, brauchen Sie vielleicht roten?"--Amtsstil. Verteidiger: „Die vom Herrn Staatsanwalt mehr angezogenen Damenstrüpfe kann man unmöglich meinem Klienten in die Schuhe schieben, da er, wie aus dem Sachverhalt hervorgeht, berechtigt War, diese Damenstrümpfe als herrenlos anzusehen " (Lust. Bl.) Meratur, Wissenschaft und Kunst. - Von Dusche Kunst und Dekoration, Verlag von A «xander Koch, Darmstadt. Preis (jährlich zwölf Hefte) Mk. 20, Einzelhefte Mk. 2 erschien soeben das 8. Heft deS 2. Jahrganges Dasselbe bringt Entwürfe von Paul Buerck: Buchschmuck, Teppiche, l^.OrÄnte' V"pl°b ML?el. Außerdem Wiener Brief von Wilhelm Schölermann, Wien, Wrttbewerbentschetdunam, Bücherschau, Kleine Mitteilungen, Farbige Beilagen außerhalb deS Textes. Doll- dilder und Illustrationen. Wir können nur immer wieder empfehlend auf das verdienstvolle, vornehme Unternehmen aufmerksam machen. f. - Seit Jahren wurde sowohl feiten« deS Publikums wie auch seitens der Postbeamten lebhaft der Wunsch geäußert, ein klar und einfach geschrteb.neS Posthandbuch zu befitzen, in dem in zweckmäßiger allerhand Briefaufschriften, Aufschrift« Postanweisung« rc. enthalten wären. D«- fluä Ä 1prW °uch die Postzettung in Nr. 6 vom 16. Mär» 1899 »oft« nnh t0?1' bat b £ Don der Verwaltung jitzt hnausgrgebenea taum klar ^egraphen-Nachrtchl-n für die große Masse des VotklS dat^i! 82le6lvftnb‘ Von diesem Gesichtspunkte ausgehend den n08m?nblln8 °°n G-rhard Küh.mann in Dtttzden Lft nJh Bd. 1: „Illustriertes deutsche« SDHfL2 nÄftP«n^“nbDUdJ den g-,amten In- und AuS- nofifllifripm Bestimmungen über den Fernsprechverkehr und b!» Ifl,te,^ in6MDtrllttbntoe von Berlin", Preis Mk. 1.50, dauer- ;?nn0C?Unc^nJL Regsamen Leinenband Mk. 2.—, vom Ober Post- Tcholotowsky vollständig umarbetten lassen. Die neue nnHAHHamafc?6 st», urst zahlreichen Jllustraiionen versthen, die die w Aufschriften für Briefe, Wertbriefe, P-cketadressw, Postanweisungen, Postauflräge, Zollinhaltserklärungen, Telegrammformulare klar und deutlich veranschaulichen. Weitläufige Tabellen, in denen man sich so schwer zurechtfindet, find ganz ge- mteden worden, dagegen bringt der „Kleine Stephan" den Tarif sür sides einzelne Land klar, überfichtlich und erschöpfend in wenigen Zeilen zum Ausdruck. Daß alle neuen Bestimmungen Ausnahme gefunden haben, versteht sich bei der bekannten Zuverlässigkeit deS Kleinen Stephan von selbst. Wir stehen im Zeichen deS Verkehrs! Der „Kleine Stephan" erleichtert den Verkehr zwischen Post unb Publikum, erspart beiden Zett und Geld, A-rger, Mühe unb unnötige Arbeit. Wir könn« bas Nachschlagebuch allen, die irgmdwie mit der Post zu thun Haden — und dazu gehören wohl die meisten unserer Leser — angelegentlich empfehlen. — »Durch Asiens Wüsten." So heißt das Werk, da« der von seiner dreijährigen Reise inö Unbekannte kürzlich zurückgekehrte ForschungSretsende Dr. Sven Hedtn itn Mai bei BrockhauS erscheinen läßt. Sein erster Zug in die Wüste Govi endete mit dem Untergänge seiner ganzen Karawane. Nur ihm selbst gelang e8, nach unsäglichen Quallen Master zu finden und damit sich und zweien seiner Gefährten das Leben zu retten. Unerschrocken zog der Forscher ein zweites Mal in die Wüste. Er entdeckte zwei seit vielen Jahrhunderten vom Sande vergrabene Städte, die auf ein Alter von mehr als 2000 Jahren zurückdlicken. Von besonderer Bedeutung ist sein Zug durch daS Pamir Gebiet, von dem auS die Rusten die Thore Indiens bedrohen. Hier steigt der „Vater der Eisberge", der mächtige MuS-tag-ata empor, 10,000 Fuß höher als der Montblanc! Viermal versuchte der kühne Forscher, ben Bergrtesen zu ersteigen, aber viermal zwang« ihn die gesährlichen Gletscher und die zum Athmen kaum mehr taugliche dünne Lust nahe dem Ziele zur Umkehr. Ein anderes, an Entdeckungen und Abenteuer reiches Gebiet, r as er durchzog, ist Tibet. Es ist bekannt, welche Martern Landor zu erdulden hatte und daß der Franzose Duireull de RhinS von den Tibetanern dort vor wenigen Jahren ermordet wurde. Hedin aber glückte die wtstenschaftliche Erforschung mächtiger, biS dahin unbekannter Gebirgsketten dieses höchsten BerglandeS der Erde. Fünf- undfünfztg Tage lang zog feine Karawane durch die menschenleer« HochgedirgSetnöden und wußte sich der tibetanisch« Räuber zu erwehren. Eine besonders hohe Bedeutung haben seine Forschungen im Gebiete deS Lop-nor-SeeS, da eS ihm glückte, die vielumstrülene Frage der Lage dieses merkwürdigen SeeS im Sinne deS berühmt« deutschen Geographen Fretherrn von Richthofen zu lösen. Auch auf seinem Wege durch das eigentliche Ehina hatte er interestante Erlebnisse, sodaß sein Reisebericht an Abwechselung ungemein reich ist. Die Bedeutung der Reise HrdinS haben die geogiaphtschm Gesellschaften zu Berlin, London, Paris, Wien, Stockholm und Kopenhagen dadurch anerkannt, daß sie dem erst 35 Jahre zählend« Reisenden ihre goldene Medaille verliehen. Nun kommt aber soeben die Kunde, daß Hedin plötzlich wieder abreisen will in dieselben unermeßlichen Gebiete, in den« er eben erst harte, abenteuerliche Kämpfe mit Eis , Sand- und Steinwüsten bestanden hat. Er hat großartige Entdeck- ungen gemacht, die ihn in die erste Reihe der ForschungSreis«den, neben Nansen und Nordenskiöld, neben Stanley und Nachtigal stellen. Was ihn noch einmal aus drei Jahre in diese Gebiete treiben mag? Sein Werk „Durch Astens Wüsten" wird vielleicht Ausschluß geb.n. Für die neue Reise giebt ihm Zar Nikolaus II. einige feiner Kosaken mit. Das in zwei stattlichen Bänden oder in 36 Lieferungen er- scheinende Werk (geb. 20 Mk.) wird reich mit Abbildung«, sowie mit Chromotafeln und Karten auSgestattet sein. Bei Erscheinen werden wir unfern Lesern einen interessant« Abschnitt alS Probe vorführen können. ... den meisten anderen, selbst viel teurer« Toiletteseifen entschieden vorzuzieb«." Dies wird von einem bekannt« Mediziner behauptet, welcher Versuche mit der Pat«t-Myrrholin-Seife angestellt hat. lieberen, auch in d« Apotheken, erhältlich. Verdingung. Die zur Verstärkung der Fnn- tatnie im nördlichen Teil der Midtkrtabenschule erforderliche Mau- rnrardeit soll Siiitag de« 13. Mai d. Is., vormittags 11V» Uhr, WMich verdungen werden. , Arbeitsbefchreibung und rMngimgen liegen während der TAmsistunden bei uns in Zimmer M'.S zur Einsicht offen. Angebote eiaß Vordruck, der bei uns erhältlich, ftckld bis zum genannten Termin ebMeichen. AßchlagSfrist 14 Tage. Aßen, dm 1. Mai 1899. Da» Stadtbauamt. Schmandt. 3675 Versteigerung. Di Mm Nachlaß der verstorben« RMecin Frl. Julie Schmidt- be'itö, Steinstraße 13, gehörigen IHMlieii, Weißzeug, Kleidungsstücke mrkWmuckfachen sollen Donners- d en 4. Mai an Ort und SZÄ gegen gleich bare Zahlung »eichiigsrt werden. Die Versteigerung be-Mt nachmittags 2 Uhr. Aitßsm, 2. Mai 1899. 3692 A. Kröll. Samstag den 6. Mai, nachmittag» 2V, Uhr, sollen auf dem hiesigen OrtSgericht die den Erben des Ludwig Lauz von Wißmar gehörigen, in der Gemarkung Gießen gelegenen Grundstücke: Flur 3 Nr. 136 — 2956 qm Acker auf den Läufertsröderweg, Flur 3 Nr. 136 — 1950 qm Acker daselbst, Flur 5 Nr. 355 — 1475 qm Acker auf den Haddergraben, Flur 5 Nr. 460 — 1869 qm Acker am Krofdorferweg, Flur 44 Nr. 232 — 2050 qm Acker in der Lichtenau, Flur 44 Nr. 283 — 4837 qm Acker daselbst freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 26. April 1899. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A.: Bogt.3571 Vermietungen ... 2918] Schöne Wohnung, 4 Zimmer, 1 Kabinett, mit allem Zubehör, 3 Treppen hoch, an ruhige Mieter per 1. Juli abzugeben. TelterSweg 91, nächst d. Südanlage, 2357] Frantfurterstratze 21 ist der untere Stock des Vorderhauses, bestehend aus 7 Zimmern mit Zubehör, an eine ruhige Familie zum 1. Juli, eventl. auch ruher, zu vermieten. DeSgl. im Hinter- bau««'reunb^cbc 4'8immerwohnung zum 15. Mai, eventl. auch etwas früher. Näheres bei Herrn Ä. ftleeS, Süd- anlage 18, oder im Hause selbst._________ Der erste Stock meines Hauses ist per 1. Juli anderweit zu vermieten. 2951 «h. Zimmer, Bahnhofstraße 12. chartenstraße 301060 Wohnung von 9 Zimmern, Badezimmer, Veranda und Zubehör zu vermieten. 2189] Steinstratze 19 ist der erste Stock mit 6 Zimmern, allem Zubehör und Gartenanteil per 1. Juni l. Js. zu vermieten. Andr. Euler, Steinstraße lt, II. 2527} In meinem Neubau, Ecke Nordanlage und Steinstraße, sind 2 elegante Wohnungen, je 6 Zim., groß. Badezim., 1—2 schöne Mansarden, zum 15. Juni oder 1. Juli zu vermieten. Auf Wunsch auch Stallung für zwei Pferde. B. 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Die holzigen Kohlen werden zu 2 Mk. 80 Pfg. resp. 2 Mk. 90 Pfg. pro Raummeter — 6 Zentner abgegeben. Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß auf den Fürstl. Gruben mit dem 1. April eine neue Kreditperiode begonnen hat und nur gegen neue Bürgscheine Kredit gewährt wird. Grube Weckesheim, den 1. Mai 1899. 8708 Die Fürstliche Bergvertvaltuug. floate6- LäSS“' L.7.S hngilt-t. TSGger Wamkrparlier sucht Stelle. Offerten unter Nr. 01629 an die Expedition dieses Blattes. Akademische Vorträge. Dienstag den 9. Mai, abends 8 Uhr: Univ.-Musikdirektor Trautmann : Entwickelung der klassischen Musik seit J. 8. Bach, mit Erläuterungen am Klavier. Eintrittskarten sind in der Ferber ’schen, Frees ’sohen und Ricker ’schen Buchhandlung, Studentenkarten beim UniversitÄte- ff. Mocca»Mischung la. gebr. Java-Kaffee Ua< ii n ii Haushalts« w Wiener Mischung Hamburger Mischung I H // H Berliner Mischung Lonis Lenz. Vorzüglicher Mittagstisch im Abonnement 60 Pfg. und 90 Pfg. 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Schutzgebieten (Samen dr.u1sch Ostasrika, D wv Siaulföoi), fo»it Itw SchGcke/en Bitt «oetlalb fctulfölanbs irl Warenproben gelten t Mai ab nach unb v> lifalanbt, fmrbm brv lei brr Bchrbermg bu Ht Briefe im Gwch W Gramm, welche ai gj*«« dn Schiffsk Wranne stehenden Mil, schließlich der Besä chou) gerichtet sind, o der emäßigte P, ♦ ltspoptneHarenpro das 5 W Stjotm tttttift I gBl mwisi. btr 1 llen, so wurde der? 5*®e«b»n9«t betrag tt u ?9'Ir^6” fc,3, Ht t. der 11 • btt k ttlllQ t Bei 2 ^rlbe ^das Aisik?^? Unb ^«5=$ M 20 $ 0 fi ,^11 Ker djj' 1 M, »,,7'wb aimi 1 “”eWen 5 'f, SifeÄ 1 TSfe ft»S Zum Besten eines Theatersaalbaues. Dilettanten-V or Stellungen im Stadttheater veranstaltet vom Theater-Verein Mittwoch den 3. Mai und Donnerstag den 4. MH präzis 8 Uhr. 3. Elze vier, Genrebild mit Gesang in l Akt von "Wilken. Das Dllettanten-Orchester, unterstützt durch Mitglieder der Bauer’schea Zlv|. kapelle, steht unter Leitung des Herrn Kapellmeister Polster. 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