harina i-BwIMiafttU - concessioniit, 6 Südbrasilien in Am rt»ohe Colonien die f> Sten Klima begGnit- Ole Gesellschaft w He Ueberfabrt wis fT igen. “* ruwudl mifa. s-GeseUschaftmhi str. 10 U-, Hama-Hm m W1 sen, W* fterr. 5flkn* fr tat » ttlwct tond aithwW Mo- cht Mai 18W- rt. SÜbtrrfl» Asld'M igiesell jpol'Ow* ’* b, Mab- W ruSvbl- Nr. 104 Erstes Blatt. Donnerstag den 4. Mai 1S9O Anrts- und Anzeigeblutt für den Rreis Gieren. Kennet Wo «»zeige» zu der »achosttlagS für de» $ej erfcheinentau 9t um «ter W »er*. 10 llhr. Wüefthn, Expedition und Druckerei: Fch»kstr«tze Ar. 7. Gratistaüagrn: Gießener Familienbtätter, Der heWhe Landmiü, _________________Mütter für hessische DotKsKun-e. Alle «nzeigen-Bennitttung-steüe» de« I», unb «uKcntal utyaun «ureigen für den Lietzener Lnzeiger ttttyt*. I Mission für die lex Heinze wurde heute die zweite I Beratung der Vorlage fortgesetzt. § 184 a, b, c wurde I erledigt. Berlin, 2. Mai. Die Reichstags-Kommission znr Beratung der Novelle zur Gewerbe-Ord- I nung trat heute zusammen. Die in Artikel 1 und 2 vor- I geschlagenen Aenderuugen zu den §§ 19, 21 und 3 der I Gewerbe Ordnung wurden angenommen, ebenso in Artikel 3 I die vorgeschlagenen Aenderungen des § 34 der Gewerbe- I Ordnung. I Berlin. 2. Mai. Der Zustand des Kardinal-Erzbischofs I Dr- Krementz in Köln ist hoffnungslos. Seine Auflösung I steht bevor. Berlin, 2. Mai. Wie die „Hilfe mitteilt, findet der | diesjährige national-soziale Parteitag in der Zeit I vom 1. bis 4. Oktober in Göttingen statt. Berlin, 2. Mai. Die Mitteilung der „Freisinnigen I Zeitung" von einer Wendung betreffs der Kan al-Vorlage, wonach ein Teil der konservativen und klerikalen I Gegner derselben nunmehr die Verbindung des Dortmund- I Ems-Kanals mit dem Rhein, aber nicht dem Mittelland- I Kanal bewilligen wollen, wird der „Rational-Zeitung" als I unbegründet bezeichnet. Dagegen wird dem Blatte bestätigt, I daß bei vielen Gegnern der Widerstand gegen die Vorlage I sich abschwäche. Die Tragweite dieser sich anbahnenden 1 Stimmungs-Aenderung müsse abgewartet werden. Berlin, 2. Mai. Der Besitzer der Wechselstube Louisen- I stadt, Fritz Thiele, ist seit gestern mit seiner Geliebten | flüchtig geworden. Er hinterläßt etwa 100000 Mark I Schulden an Börsen-Differenzen, die er kleinen Leuten zu I zahlen hat, wozu er nicht imstande ist. Berlin, 2. Mai. 2 500 Holzarbeiter find wegen I der Maifeier auf einige Tage resp. auf eine Woche von der I Arbeit ausgesperrt worden. Heute vormittag fand eine I Versammlung der Ausgesperrten statt. Heute abend wird I zur Beratung weiterer Schritte eine Bertrauensmänner- I Konferenz abgehalten. M.P.C. Berlin, 3. Mai. Wie wir hören, wird binnen I kurzem das Erscheinen des Schlußbandes der Berufs- I statistik für das deutsche Reich erwartet. Derselbe I enthält nicht sowohl Tabellen, als vielmehr zusammenfassende I Betrachtungen über die Ergebnisse der Zählung. Die I letztere war bekanntlich eine Berufs- und Gewerbezählung I und fand am 14. Juni 1895 statt. M P C. Zu den Aufgaben des Reichstages, die vor- I aussichtlich eine Erledigung nicht mehr finden dürften, gehört die Justiznovelle mit dem Antrag Rintelen auf Wiedereinführung der Berufung in Strafsachen. Die Zahl der hierzu gestellten Unteranträge ist schon jetzt eine so große, daß es schlechterdings unmöglich scheint, die einschlägigen Fragen in wenigen Sitzungen zu erledigen. Je, mehr aber beim Stellen von Unteranträgen auch die Sozial- j demokraten sich beteiligt haben, um so sicherer möchte wohl zu erwarten sein, daß diese, zumal wenn kein beschlußfähiges Haus zusammen ist, die Debatten außerordentlich in die Länge ziehen und zum Halten von Wahlreden benutzen werden. M.P.C. Wenn in den nächsten Tagen die Kanal- kommission des Preußischen Abgeordnetenhauses eine Informationsreise in das Ruhrgebiet unternimmt, so wird I unwillkürlich die Erinnerung an frühere Reisen, welche von I den Parlamenten bei uns ausgeführt wurden, in die Er- I innerung zurückgerufen. Die erste derartige Reise dürfte I wohl die sein, welche das Zollparlament mit dem Zoll- I bundesrat am 24. und 25. Mai 1867 nach Kiel u'.:d Har::- [ bürg unternahmen, wobei die Mitglieder Gelegenheit hatten, I den stattlichen Anfang der deutschen Marine und die unge- I heuren Mittel der mächtigen Handelsstadt an der Elbe zu I bewundern. Berlin, 2. Mai. Im Abgeordnetenhause sind die Ge- I schäftsanordnungen für die nächsten Wochen getroffen worden. I Zwischen den beiden am 8. und 10. Mai ftattfindenden I Plenarsitzungen wird am 9. Mai die Kanalkommission I tagen, sodann am 12. und 13. Mai. Vom 15. Mai ab I werden bis zum 19. Mai einschließlich die Pfingst- I serien dauern. Am 30. Mai tritt das Plenum zum ersten I Male nach den Ferien zusammen. Für jetzt glaubt man, daß am 31. Mai die Verlesung des Berichts der Kanal- I kornmisfion stattfinden dürfte. I — Die Ausschmückungs-Kommission des I Reichstags hat einen künstlerischen Beirat gewählt. Der- I selbe wird nach dem Ermeffen des Präsidenten einberufen I werden und hat nur Gutachten und Vorschläge zu unter- I breiten. Die Entscheidung bleibt der Kommission uüein [ I überlassen. Auf diese Weise werden Konflikte wie mit Geh. I Baurat Wallot im Falle Stuck vermieden. — Von einer „Eugen Richter. Stiftung" ist I gelegentlich einer am Sonntag stattgehabten Sitzung des I Zentralausschusses der freisinnigen Polkspartei Mitteilung I gemacht worden. Die „Freis. Ztg." berichtet darüber: I Abg. Schmidt (Elberfeld) nahm Gelegenheit mitzuteilen, daß I aus Anlaß des 60. Geburtstages des Abg. Eugen Richter I im Sommer 1898 Parteigenossen Gelder zu sammeln be- I gönnen hatten zu einer Parteistiftung unter dem Name» I „Eugen Richter-Stiftung", welche nunmehr abgeschlossen ist I und für Parteizwecke dem geschäftsführenden Ausschuß zur I Verfügung gestellt werden soll. Abg. Schmidt übergab dem Abg. Richter in seiner Eigenschaft als derzeitiger Vorsitzender I des geschäftsführenden Ausschusses den Betrag dieser in I 65000 M. 3r/z v. H. Konsols angelegten Sammlung. Abg. I Eugen Richter nahm namens des Ausschusses dankend die I Summe in Empfang, welche für die Opferwilligkeit der I Parteimitglieder für Parteizwecke ein um so schöneres Zeug- I uis ablege, als gerade im Wahljahr 1898 die Parteigenossen. I für Parteizwecke anderweitig in Anspruch genommen worde» I seien. Wenn die Verknüpfung mit seinem Namen diese Stiftung gefördert habe, so gereiche ihm dies um so mehr I zur Ehre, als es sich hierbei nicht um irgend welche Person- I liche Zuwendungen, sondern um die Förderung allgemeiner I Parteizwecke handle. — Koloniales. Neueren Pariser Meldungen zu- I folge sind die ersten französischen Expeditionen nach de« I Tschadseegebiet daselbst eingetroffen und haben sich mit de« I Sultan von Bagirmie in Verbindung gesetzt. In die I dortigen recht unklaren Verhältnisse und Zustände wird erst I Licht kommen, wenn der unterwegs befindliche „Gentil" I daselbst angelangt sein und eine regelrechte Verwaltung im I Mündungsgebiet des Schari eingerichtet haben wird. Da I das Land westlich von der Mündung des Schari in de» I Tschadsee zur deutschen Interessensphäre gehört, so hat das französische Vorgehen östlich davon für Deutschland eine Bedeutung, die sich mit der Zeit recht fühlbar machen wird, I zumal wohl noch Jahre vergehen werden, ehe man von I deutscher Seite bis zum Tschadsee vorrücken und sich dauernd dort niederlassen wird. Auch die bestimmt von Reichswege» in Aussicht genommene Expedition nach dem Benns kommt I in diesem Jahre nicht mehr zu stände; die geeigneten Monate, I um sie in Gang zu setzen, wären Juli und August, bis I dahin wäre aber die Ausrüstung der Expedition nicht mehr I möglich. Außerdem ist die Entscheidung darüber noch nicht ergangen, wer der Führer des Zuges in ein neu zu besetzendes Gebiet sein soll. Bekanntlich ist dafür der Major von Wißmann in Aussicht genommen, doch heißt es, er werde den Antrag ablehnen. Für die deutsche Festsetzung am Venus ist es von großer Bedeutung, daß die Kamerunschutztruppe unter Hauptmann v. Kamptz die Sklavenräuber nördlich von Sannaga am Mbam niedergeworfen hat, die unter dem Namen Ngila Wüte Watare bekannt sind. Wenn auch jetzt in jenen Gegenden wohl einige Ruhe eingetrete» ist, so kann unsere Ausgabe dort noch nicht als abgeschlossen | angesehen werden. Zunächst ist abzuwarten, welchen Eindruck das Vordringen der deutschen Schutztruppe auf die Emire von Tibati und Jola machen wird, die als Lehnsherren von Ngila, Wüte u. f. w. bezeichnet wurden. Wir stehen jetzt den vordringenden Haussa gegenüber. Ganz Adamaua, welches bis zum Venus reicht, befindet sich offenbar in einer Übergangsperiode. Die Errichtung einer deutschen Station zu Garun am Benutz, die hoffentlich im nächsten Jahre zur Ausführung kommt, bildet für Adamaua einen gewissen Abschluß. Breölau, 2. Mai. Der „Breslauer General-Anzeiger" meldet: Ein großes Schadenfeuer zerstörte heute morgen die großen Fabrikgebäude der Strohhut-Fabrik B. Perls Nachfolger. Die vierstöckige Fabrik ist total ausgebrannt. Expedition und Geschäftslager sind verschont geblieben. Etwa 300 Arbeiter und Arbeiterinnen wurden arbeitslos. Der Schaden ist bedeutend, die Entstehungs- ursache unbekannt.' Breslau, 2. Mai. In dem Mordprozeß sprachen heute nachmittag 4% Uhr die Geschworenen den angeklagte» Schuhmacher Herrmann nicht des Mordes, sondern des Totschlags schuldig, worauf der Gerichtshof dem Anträge des Staatsanwalts gemäß den Angeklagten zu 15 Jahre» Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurteilte. Emden, 2. Mai. Der Reichstagsabgeorduele Franz ins, der Vertreter des ersten hannoverischen Wahlkreises, ist heute in Blankenburg am Harz gestorben. Nr. 18 des Reichsgesetzblattes, ausgegeben den 29. v.Mts., «enthält: (Nr 2571.) Bekanntmachung, betreffend Ausnahmen •lon dem Verbote der Sonntagsarbeit im Gewerbebetriebe, vom 26. April 1899. (Nr. 2572.) Bekanntmachung, betreffend den Betrieb 3on Getreidemühlen. Vom 26. April 1899. Gießen, am 2. Mai 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. «dreffe für Depeschen: Jtapifet $Ufc*e Fernsprecher Nr. 51. S^iugspret* vierteljährlich 2 Mark 20 Pf,., monatlich 75 Pfg. mit vringerlohn. . Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf^ vierteljährlich. Bekanntmachung. Bei den beiden Bullen und verschiedenen weiblichen Litten in Kölschhausen, Kreis Wetzlar, ist BläScheu- snsschlag fest gestellt worden. Der Bläschenausschlag unter dem Rindvieh zu Oberbiel, Steindorf und Aßlar, Kreis Wetzlar, ist ab* geheilt. Unter dem Rindvieh der Gemeinde Waldgirmes, Kreis Biedenkopf, ist der Bläschenausschlag fest- gestellt worden. Gießen, den 1. Mai 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. W4 •M« den 28. Gr straße 46) aufliege* hat. (Auch per Karte bestellbar.) Der Preis für Einzelexemplare nach Erscheinen der ersten Auflage erhöht sich, darum empfehlen wir nochmals die wirk- lich erstaunlich billige Reproduktion in Farbe aufs beste. Schon jetzt freuen sich einige hundert Subskribenten, ix aller Kürze in Besitz eines schönen Zimmerschmuckes zu gelangen, der sich zugleich als finniges Geschenk eignet. •* Cirkos Drexler. Die gestrige, recht gut besuchte Eröffnungs-Vorstellung bot eine ununterbrochene Reihe glänzender Darstellungen auf dem Gebiete der Pferde, dreffur, Kunstreiterei und Gymnastik. Anfang und Ende bildete die Begrüßung und Huldigung an Gießen, i» der Ballett und Reiterturnier eine hervorragende Rolle spielte». Großen Beifalls hatten sich alle Leistungen zu erfreut». Hervorgehoben seien die des Fräulein Blennow in der Voltige auf ungesatteltem Pferde, desgleichen die des Herrn Romanus, wie die der Sennorita Carmen. Gebrüder Stafford leistete» erstaunliches in Kopfeqnilibristik und Gymnastik. Nicht minder spannend verliefen die Leistungen der Ueberle-Truppr auf dem Gebiete der Akrobatik. Verdienten Beifall fände» auch die schwierigen Leistungen der Gigerl-Akrobaten 8tok Arthros. Die Vorführung in Freiheit dressierter Pserbt durch Frau und Herrn Direktor Drexler bot ebenfalls viel Sehenswertes. Besonderes Interesse erweckte die Dogcart« Fahrt der Frau Direktor Drexler. Eine angenehme Abwechslung bildeten die lebenden Photographieen, darunter namentlich der Bettkampf, rauschenden Beifall erzielte. — Nicht vergessen werden sollen die unter der Maske btt Ungeschicklichkeit ausgeführten, darum aber um so anerkennenswerteren Leistungen der verschiedenen Clowns, btrei Witze trotz ihrer Fadheit und nötigen Ablagerung kräftig belacht wurden. — Pferdepark und Kostüme ließen nichts zu wünschen übrig. Alles in allem kann der Besuch b« Cirkus Drexler jedem, der sich für derartige Vorführungn interessiert, angelegentlich empfohlen werden. ** National«Soziale Versammlung. Wie aus bei Inseratenteil ersichtlich, wird am 10. Mai d. I. in „Steint Garten" eine öffentliche, national-soziale $cr- sammlung abgehalten, in der der Redakteur HerrHelmch v. Gerlach aus Berlin sprechen wird. An den Sortr^ schließt sich eine Diskussion an, an der die Beteiligung bit gegnerischen Parteien sehr erwünscht ist. ♦* Schulhygiene. Das sächsische Unterrichtsminifierin» hat eine Verfügung erlassen, wonach allen die öffentliche» Schulen besuchenden Mädchen das Tragen eines Korsetts verboten ist und die Verfügung damit begründet daß das Korsett unzweifelhaft schädlich sei, da es btt körperliche Entwicklung hemme. Die Mädchen haben weite, blusenartige Jacken zu tragen. — Ein merkwürdiges Gege» stück zu dieser vernünftigen Fürsorge für die Gesundheit der Schülerinnen bietet die Dresdener Stadtverordnete»- Versammlung, die sich in ihrer Mehrheit gegen die vo» Stadtrat geplante Errichtung von Schulbrausebäder» ausgesprochen hat. Es sei, wurde ausgeführt, immer Aufl gabe der Eltern gewesen, ihre Kinder reinlich zu halte*, und es sei durchaus falsch, den Eltern allzu viel von ihre» Pflichten abzunehmen. Der erste Vizevorsteher meinte, er selbst sei groß und stark geworden und habe von Bädern in ferner Jugend wenig gewußt. (!!) Die kräftigsten Menschen hole man dort her, wo es keine Brausebäder gäbe. (!) Der zweite Bize- Vorsteher verstieg sich sogar soweit, zu behaupten, bte Errichtung von Schulbrausebädern sei der erste Schritt zu» sozialistischen Staate. (!) Aus demselben Gesichtspunkte her« aus könne man von der Schule verlangen, die zweckmäßige Ernährung der Schulkinder in die Hand zu nehme*. *• Polizeibericht. Gestern nachmittag wurde von einte Jungen an einem Geschäftsräume in der Schulstraße mit einem Stein eine große Fensterscheibe eingeworfen, «von ein in dem Raum beschäftigter Mann beinahe an Kopfe getroffen wurden wäre. — In den letzten Nächten wurde an einer Hofraite in der Krofdorferstraße tut Ten des Lattenthors entwendet bezw. weggeschafft. — der Crednerstraße wurde eine Bretterbude erbrochen, daran» diverse Werkzeuge rc. entwendet. Worms, 1. Mai. Der verstorbene Kommerzienrat Georg Reinhart hat bis zu seinem letzten Krankenlager ein Leben der regsten Thätigkeit geführt. Von Jugend auf in der Firma Doerr und Reinhart thätig, war er fett Dt» Tode des Vaters Teilhaber derselben; und mit größt» Eifer hat er seit Jahren als Senior des Hauses stet- |emt» Pflichten vorgestanden, allen in Unermüdlichkeit ein leuchtendes Beispiel. Seit Bestehen des Spiel- und Fefih^ war er Mitglied des Verwaltungsrates. Auch andre osfe^ liche Aemter hat der Verewigte mit eifer und Verstatm verwaltet. Heiteren Gemüts und ein gerader w)flia ' hatte der Verstorbene zahlreiche und treue Freunde, w sämtlichen Angestellten der Firma und der ganzen Etnwopt schäft ihm ein ehrendes Andenken bewahren werde*.— ; **u? 9 M Si^'- "**t M $* !» s «leRnoiu in btt’ ^.be8$etrn^ lb Gymnastik . 9? htrlltbtM jh’* Bchll j ^Mhobottii Jw dresfierin » c^er 6ot tbtnich e erweckte bit t ®ne angeneb^ °t°graphieen, kr, >tnbt« Beisall tr, e unter der Mch aber uw i chirdenenCIvW,^ Zen Ablagerung!- ^Ume ließen 1 kann der Acht derartige VoG l werben. N- Wie an ’■ Mai d. I. inj ional-soziali Redakteur Herr! rird. An den der die Beteilfe t ist. he UnterrichtSm' ach allen die ch Tragen eimi: Ägung damit bfi hadlich sei, da t! ie Mädchen hab« t kin merkwürdiges^ arge für die Sch- ebener Stadwemu' Mehrheit gegen die I Schllldm/edüde acheM nnoitr L i iot chii viel 601 chm MsteherMe.nW )t mWern w W MMknschtnh°ieei k (!) Mn ju Achten, bi kr erste Tchrc en HW* nyn, tM K" anb zu rrch« ittag w^de,^ berBch!^ tüt eingtr'v lauft beinap^ n M« «**t tetbub!«'1* ein® Ä« sS : *y*J s»t,, 7-xi, ä& " -S' MW |«ri «” Eingesandt. «letzen, 3. Mai 1899. Die Sammlungen zur Ausstattung deS neuen Schwesternhauses Heben begonnen. Offenbar haben fie nicht den gewünschten Erfolg, ymel die Zeichnungen von Darlehm nur spärlich einlaufen. ES »ir d aS zu erwarten. Gin Kapital von 30,000 Mk., das gefordert »tld, kommt durch kleine Geschenke nicht tufammen. Der Vorstand fcti Ä llgemeinen Vereins für Armen- und Krankmpflrge sollte deS- iilb »hne weiteres zur Aufnahme von Darlehen gegm Schuldscheine Krdltn. Werden unsere vermögenden Mitbürger und die Frauen in direkt aufgefordert, werden Schuldscheine etwa für ein Kapital ■io 900 Mk. iu 3 Proz. verzinslich angeboten, so werden fich doch fa 6ke6« 150 Leute finden, die ein JahreSopfer non 2 Mark an Stofen gern tragen, während ihnm die Rückzahlung deS Kapitals Nnch Auslosung der Nummern gefichert bleibt. In diesem Stirne muß fich aber die Bevölkerung der fluten Sache annehmen, auS ihrer Mttte heraus muß der DereinSvorstand mzeregt öerben, nochmals mit Aufforderungm zur Hingabe von ®trlc6m vorzugehm. Reiche Lmte könnm mehrere Schuldscheine Safte, die bester find, als Lotterielose, mit welchen man uns von ■btrtr Sette zu beglücken sucht. Bon oielm Seiten zu allen möglichen Zweck« werdm von ■ri jahrein jahraus Geldbetträge gesammelt. DaS wird manchem Miel. Nun, da« Hemd ist uns näher, als der Rock. Sorgen wir Machst für unsere etgenm WohlthättgkettSanstalt«. Bleibt dann ich otwas übrig, so kann man Herz und Hand auch auSwärtigm jtonten zuwmden. Wir habm mit eigener Kraft das ältere kleine Schwesternhaus KHabet, bie Anstalt ist gewachsen unb hat Herrliches geleistet, z «auch bann und wann einmal gefehlt worden fein, so war das ifcoi menschlich und beruhte nicht auf bösem Willen. Unser Schwesternhaus soll aber nicht am Mangel an Interesse zugrunde ,chm. ES muß und wird gebalten und gefördert werden. Das Schicht aber nicht, wenn der Ehemann zu den Sammlerinnm der Btihfige sagt: .Ich muß erst mit meiner Frau reden" und die Mrre Frau erklärt: ,fie müsse erst mit ihrem Manne reden". Die fv ferechm, vergeffen, daß es heißt: .Die linke Hand soll nicht misten, w$ bie rechte thut in Werken der Barmherzigkeit. Auf, ihr Mttbürger zu Gießen, die ihr mit Gütern dieser Erde t pftWet seid, erweist euere Barmherzigkeit durch die That, spendet mH vereint« Kräften daS Darlehen, daS nötig ist, um unS die < Mite zu erhalten, von wo auS die reine Mmschenliebe ihre Barm- l fmiakttt erweist an Schwach« und Kranken in der ganzen Gemeinde. Kein Pfarrer, ein Late. Wie wir erfahren, find in der That de« Verein größere Dar- idJtn sehr erwünscht. D. R. Schiffsnachrichteu D« Postdampfrr .Friesland" der .Red Star Line" in Ant- i Mx» ist laut Telegramm am 1. Mai wohlbehalten in New- IP*! angckommen. i feierten, einmal w-chentlich in der Mittagszeit eine Ueber» fotbe zu machen, entlassen hatte. Das Hans nahm die Weiter am Montag nur unter der Bedingung an, daß fie fich verpflichteten, die Neberstunde zu machen. Weiteren jorberungen gegenüber erklärte das Haus, daß es die neue, von der mit ihm verbundenen Krefelder Seidenfärberei 1 G. (vormals C. «. Pullar) ansgearbeitete Lohnliste ebenfalls einführen werbe. Hiermit erklärten sich die Arbeiter mläufig einverstanden. — In Dülken einigte sich die Jirma E. Gierlings und To. mit den Sammtwebern, die ki Ausstand beschlossen hatten, auf die Krefelder Lohnliste, tie Eammtweber bei Hoffman- und Pröbsting erzielten iohnerhöhnng, zum Teil nach der jkrefelder Lohnliste. — Zn Süchteln «achte die Firma Gebr. Rossi« dieselben jilgeständnisse wie die Firma Christoph Andreae. Darauf mrbe Einigung erzielt. ♦ Biersen, 2. Mai. Die Lohnbewegung unter ki Sammtwebern nimmt hier einen ruhigen Verlauf. Im Hause Kreuels und Vetter ist bereits eine Einigung erzielt »erben. Anderwärts schweben die Verhandlungen noch, •ine Reihe von Sammtfabrikanten erklärte, daß fie die in Indern Fabriken gezahlten Lohnsätze ebenfalls einführen würben. Die Färberei von Rud. von der Linde bewilligte ihre, Arbeitern die Krefelder Lohnsätze. • Paris, 1. Mai. Die von Francois Coppee veran- fkaltete Sammlung für den Ankauf des zerschossenen Hauses ii Baz eil les, wo die Franzosen sich am 1. September 1870 gegen die Bayern verteidigten, hatte in den ersten brti Tagen über 14000 Frcs. eingetragen. Es sollen 50000 gesammelt werden, um das Haus aufzubauen, und m ein Museum zu verwandeln. Nun stellt ein großmütiger Heber, der nicht genannt sein will, den Förderern des fttriotischen Unternehmens die noch fehlenden 35 000 und etlichen Franken zur Verfügung, um die sofortige Ausführung des Planes zu ermöglichen. — Der Verband der elsaß-lothringischen Vereine Frankreichs und der stailzösischen Kolonien, der gestern in der Mairie Drouot •jtine Hauptversammlung hielt, faßte den Beschluß, seine m Kriege von 1870/71 und seitdem iu den Kolonial-Ex- ybitionen gefallenen Landsleuten ein Denkmal zu weihen. diesem Zwecke wurde sogleich eine erste Sammlung ver- Hfldtet, bie beinahe 2500 Frcs. eintrug.. Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gießen. 17. Woche. Vom 23. April bis 29. Am« 1899. (Einwohnerzahl: angenommen zu 24 500 (inci 1600 Mann Militär). SterbltchkettSjtffer: 1909, nach Abzug der Ortsfremden 12,73°/«. Kinder ES starben en: Zusammen: Erwachsene: im vom 1.Lebensjahr: 2.—Ib.Jahrr Brovchtelkatirrh 3 1 - 2 Lungen«t,ünbunfl 1 — — 1 Gehtrnschlagfluß I w 1 (L) — — Diarrhöe 1 1 — Eitervergiftung 1 (1) 1 (1) — — DlpbtheritiS 1 (1) 1 (1) Selbstmord 1 1 Summa: 9 (3) 4 (2) 2 (1) 3 »nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffend« Kcankhrtt auf von auswärts nach Gieß« gebrachte Kranke komm«. Preis,stitkovz des hesfische« Fandvirtschastsrit». Getreide (Lokopreise für 100 Kg. gute marktfähige Ware je nach Qualität.) Frankfurt a. M., 1. Mai Welz«, hiesiger .... Roggen, htefiger Gerste, Wetterauer .... Hafer, htefiger Raps Heu und Stroh (Notierung vom Heu- unb Slrohmarkt zu Fravfurt a. M-, per 100 Kg. loko Frankfurt.) 7. April. Hm Roggenstroh (Langstroh) Bieh (amtliche Notierung am Schlacht- vtehhof zu Frankfurt vom W. April), l-chse», a. vollfleischige, ausgemästete, höchstem Schlachtwertes bis zu 6 Jahr« b. junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete .... c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere d. gering gmährte jeden Alters . Nulle«. a. vollfleischige, höchst« Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere e. gering genährte .... Kühe n. Aärseu (Stiere m.'Müder). a. vollfleisch., au-gemäst. Färsen (Stiere unb Rinber) höchst« Schlachtwertes b. vollfleischige, auSgem. Kühe höchst« Schlachtwertes bis zu 7 Jahr« o. ältere auSgemästete Kühe und wenig gut «twtckelte jüngere Kühe u. Färsen d. mäßig gmährte Kühe unb Färsen . e. gering genährte Kühe und Färsen . KäNer. a. feinste Mast- (voll«. Mast) und beste Saugkälber b. mittlere Mast- und gute Saugkälber c. geringe Saugkälber .... d. ältere gering genährte Kälber (Freffer) -4afe. a. Mastlämmer u. jüngere Masthämmel b. ältere Masthämmel .... o. mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) Schweine. a. vollfleischtge der feineren Raff« und deren Kr«zung« im Alter bis V/4 I. b. fleischige o. gering entwickelle, sowie Sauen und ausländische Schweine (unter Angabe der Herkunft) d. Eber Heutige Preise. Mk. Vorwöchtl. Preise. Mk. 16.ti0-16.80 16.75 15.50 15.50 — lb.v0-l».50 115.00-15.50 ----•---- ----.---- 5.60-6.80 5.60-6.80 3.60-4.20 3.60-4.80 Bezahlt wurde für 60 Kg. (1 Etr.) Sd fiachtgewicht: 65-66 65—66 60-62 60—62 59—57 53-57 to-56 53-55 48-SO 48-50 60-62 61-63 55-57 55-57 45—47 45-47 35-37 35-37 31—35 31-35 Für Ve Kg. Schlachtgew. Pfg- Pf«. 76-80 76-80 72-75 72-75 60-62 60-62 60-62 60-62 53-56 53—66 54 55 52-58 52—6® 1. 1. 1 I 1 I f I' Mehlpreise. Mehl nach Qualttät: Wei,«mehl, htefiges Nr. 0 Mk. 26.60 biS 26.00, feinere Mark« 28.50 bis 29.00 Nr. 1 24.60 bis 25.00, feinere Mark« 25.50 bi« 26.00, Nr. 2 Mk. 23 50 bis 24.00, feinere Mark« Mk. 24.50 bis 25.00 Nr. 3 21.50 bis 22.00, feinere Mark« 22.50 dis 23.00, Nr. 4 19.00 bis 19.50, feinere Marken 20.00 bi« 20.60. Roggenmehl, hiesige« Nr. 0 Mk. 24 00 bis 24.50, Nr. 1 Mit. 21.50 bis 22.00, Nr. 2 Mk. 15.50 bis 16.00. Alles per 100 Kilo tncl. Sack loko hier. Neueste Meldungen. Depesch« des Bureau „Herold". Berlin, 3. Mai. Der ehemalige Reichsgerichts-Präsident Dr. Eduard v. Simson ist gestern abend 81/l Uhr im 89. Lebensjahre gestorben. Berlin, 3. Mai. Die Aussperrungen wegen der Maifeier sind zahlreicher als man zuerst angenommen hatte. Zur Aussperrung der Holzarbeiter kommen noch Entlassungen aus dem Baugewerbe und der Bekleidungs-Industrie. Im ganzen sollen gegen 5000 Arbeiter durch die Maifeier vorübergehend oder dauernd arbeitslos geworden sein. Berlin, 3. Mai. Bei der gestern im Wahlkreise Melle- Diepholz stattgehabten Reichstags-Ersatzwahl wurde Wamhoff (natl.) mit 7940 Stimmen gewählt. Von Bar (Welfe) erhielt 6801 Stimmen. Die Wahlbeteiligung war äußerst rege. München, 3. Mai. Im Kohlenbergwerk Peißenberg bei Weilheim stürzten zwei Bergleute infolge eines Drahtseil-Bruches beim Einfahren 90'Meter tief in den Schacht hinab und blieben bis zur Unkenntlichkeit zerschmettert unten liegen. Wien, 3. Mai. Die streikenden Textil-Arbeiter Brünns in Mähren, deren Zahl im Laufe des gestrigen Tages auf nahezu 15000 gewachsen ist, beschlossen gestern in einer Massenversammlung, im Streik auszuharren, bis die Forderung des lOftünbigen Arbeitstages durchgesetzt sei. Die Ruhe wurde gestern nicht gestört. Viele Streikende ziehen in die umliegenden Ortschaften, woher sie stammen. No«, 3. Mai. Allgemein herrscht die Ansicht, daß das Kabinett infolge der gestrigen Kammerdebatte heute seine Demission geben wird. — Eines der hervorragendsten Mitglieder des Kabinetts gab einem Journalisten gegenüber sein Bedauern darüber kund, daß in Deutschland noch immer die Ansicht vorherrsche, Italien plane einen Anschlag auf Tripolis. Man wolle dort wissen, so sagte der Betreffende, die Erhaltung des statue quo im Mittelmeer sei für Italien eine Lebensfrage. Brüffel, 3. Mai. In den Vorstädten finden allabendlich stark besuchte Versammlungen gegen die Wahlreform statt. Ueberall werden Resolutionen gegen die klerikale Regierung einstimmig angenommen. Brüffel, 3. Mai. Aus Rotterdam und über VervierS treffen täglich zahlreiche Kohlenzüge für die belgischen Hüttenwerke und Glasfabriken ein. Gestern trafen in Charleroi 950 Tonnen teils englischer Kohle, teils deutscher Kohle ein. Der Mangel an Kohlen macht fich jetzt auch bei der Eisenbahn-Verwaltung geltend. Brüffel, 3. Mai. Der General-Ausstand der Bergarbeiter kann nunmehr endgültig als gescheitert angesehen werden. Obwohl kein Bergwerk eine größere Lohn- Erhöhung bewilligte, kehrten die Bergleute massenhaft zur Arbeit zurück. Der Ausgang des Streikes bedeutet eine schwere Niederlage des Generalrates der Arbeiter. Haag, 3. Mai. Wie es heißt, wird Rußland auf der Friedens-Konferenz sofort völlige Geheimhaltung der Beratungen beantragen. Der Presse werden von einem besonderen Bureau Mitteilungen zugehen. Paris, 3. Mai. Einer der ersten, welcher die Regierung über die Affaire Dreyfus zu gunften der Revision interpellieren wird, ist wie verlautet, Pell et an. Wenn das Gerücht, welches in den Wandelgängen der Kammer umgeht, fich bewahrheitet, so dürften die Tage des Kabinetts Dupuy bald gezählt fein. Paris, 3. Mai. Besonders schwerwiegend iu der Aussage Dupaty de Elams ist die Wiedergabe von Aeußerungen des Generals Gonse wonach Frankreich im Jahre 1897 militärisch total unvorbereitet war, und einen Krieg um jeden Preis vermeiden mußte. Paty de Elam schließt mit den Worten: Boisdeffre gelobte mir, ich dürfe nicht fallen gelassen werden, solange er lebe. Nun denn, er lebt unb ich werde geopfert. Paris, 3. Mai. In der Umgebung Ballots-Beaupres wird bestimmt versichert, der Bericht werde die Revision des Dreyfus-Prozesses und die Verweisung vor ein neues Kriegsgericht beantragen. Der Bericht wird am 20. Mai erwartet. Warschau, 3. Mai. Die verhafteten Redakteure Nowodworski und Olszewsky werden auf administrativem Wege verschickt. London, 3. Mai. Die Blätter wenden sich in sehr energischen Artikeln gegen Cecil Rhodes wegen seiner Bemühungen, das notwendige Kapital für die von ihm geplante afrikanische Bahn zusammenzubringen. Die Blätter fangen an, an der Zweckmäßigkeit der Bahn zu zweifeln und werfen Cecil Rhodes vor, ohne vorhergegangene genügende Prüfung seines Planes Geldmittel gefordert zu haben. Washington, 3. Mai. Aus Manila wird gemeldet, daß General Mac Arthur in seiner Liste über die in die Hände der Philippiner gefallenen Gefangenen auch einen Engländer und einen Franzosen verzeichnet. Bekanntmachung. In dem Firmenregister des unterfertigten Gerichts wurden folgende S k «trüge vollzogen: 1. Die Firma Heinr. Völzel II. zu Wieseck ist erloschen. 2. Die Firma Karl Stroh zu Gießen ist erloschen. 3. Christian Wiskemann zu Cassel, Georg BoremSky da- sistst R«d Georg Plitt zu Lollar betreiben vom 1. Mai 1899 an in sHoier Handelsgesellschaft ein Geschäft mit medizinischen Verbandstoffen, chirurgischen Instrumenten und Artikeln zur Krankenpflege unter der Firma „Mfcmann & Co. zu Lollar". 4. Die Ehefrau des Wilhelm Poppelsdorf, Marie, geb. ShU., zu Gießen betreibt feit 1. April 1899 unter der Firma „Poppels- vüreau" eine Agentur für Handelsgeschäfte. Dem Wllhelm Poppels- dms za Gießen ist Prokura erteilt worden. Gieße«, dm 28. April 1899. Grobherzogliches Amtsgericht. Nenenhagen. 3718 Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenkrähe 2. Mngedoi der Arbeitnehmer r 2 Buchbinder, 1 Aufseher oder Verwalter, 1 Taqlöhner, 1 Taglöhner für leichtere Arbeit, 1 Haushälterin, 1 Kontorist für Buchführung und Korrspondenz, 1 Schreibgehülfe. Nachfrage der Arbeitgeber r Mehrere Eisendreher, 1 Drechsler, 1 Lackierer, 3—4 Weißbinder bei hohem Lohne nach auswärts, 6—8 Zimmerleute bei gutem Lohne nach auswärts, 1 Tapezierer, 3 Bauschlofser, 1 Wagner, 3 Schuhmacher, 8 Bauschreiner, 4 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 2 Hausbuffchen, 1 Gärtner, 1 Kutscher. Kablm Md Schellfische frisch im Rebstock»__________________336 Jeinstes Sauerkraut per Pfd. 8 Pfg. empfiehlt »1674 G- Herbordt, Marktplatz 18. (ihiipfchliiniuii Statt Schlachthaus. 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