rt 18 5 Uhr erelag. ' ■ ^hibert. • Schubert. Brahuu. Nr. 30 Erstes Blatt. Samstag den 4. Februar 1800 Gießener Anzeiger Henerat-Unzeiger Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. ZSer«gsprel, vierteljährlich 2 Mark 20 Pjg. monatlich 75 Pfg, mit BringrrlohL. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erfcheineirden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Auslande« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Kamilteuvtätler werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. unb Anzeigeblatt für den "Kreis Gieren. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schntstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener FamilienblAter, Der hessische Kandwitt, Klatter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. »»MI! ■■■BMUMIUrWWMHnMMe lungs»** Trauert* ingen etc.' ing die -' Schulstrasse ♦H* jwiN1 ■* , [berttnle 1» .«Rente Deutsches Keich. Berlin, 2. Februar. In einem heute im „Reichste iger" veröffentlichten Erlaß des Kaisers an den Miichs kanzl er spricht der Monarch seinen innigsten Dank «s, für die ihm an seinem Geburtstage zu teil gewordenen Hiiickwünsche und Beweise der engen Zusammengehörigkeit »kn Fürst und Volk. Der Kaiser gedenkt in dem Erlaß ach des Besuches der heiligen Stätten, wo unser Heiland gMandelt und wo er, der Kaiser, der Förderung des d Äschen Ansehens in jenem fernen Lande zu dienen gesucht M. Die herzlichste Anteilnahme an dem glücklichen Verlauf Wer Palästina-Fahrt sei ihm auch in den zahlreichen Kund- zcbilngen anläßlich seines Geburtstages entgegengetreten, tk Äußerungen freier Liebe und Anhänglichkeit bestärken *9n dem Bestreben, seine volle Kraft auch fernerhin für MS Wohl und Glück des Vaterlandes einzusetzen und ihm w Grundlage seiner gedeihlichen Weiterentwicklung, den Md en, nut Gottes Hilfe zu erhalten. Ausland. . njL 'S I 2. Februar. Anläßlich der Vertagung des Bstb- istr reicht sch en Reichsrates wird der „Tägl.Rnndsch." )bb 180g »Wien geschrieben: Ein weiteres Tagen würde für das fatflt-wtt'ieool! Mkordneteuhaus nur eine Zugabe von ein oder zwei bHO® JJ H?l-u5Se.n. mlt Verlesungen von Schriftstücken und ermüden- Abstimmungen bedeutet haben. Die Obstruktion hat JJW Tagung nach Neujahr beherrscht, sie wurde nur t ^Erbrochen, um das bereits im Vorjahre fertiggestellte den Staatsdienern die längst begehrte und ... J.A E. ^ge Erhöhung der Bezüge bringen soll, neuerlich zu ®®aten; Das Abgeordnetenhaus hatte im Dezember v. I. ben Willen der Regierung die Wirksamkeit des Diener- dß?, Januar 1899 festgesetzt. Auch bei der er- - ttn Vorlegung verharrte die Opposition auf ihrem Schumann. pemiti jft 3M SnutCheXWv e auch bei A. 1 M «üaxaenkw ilokalr« der N inrad, Men-Mi el, Marklpüf, «i je» Die bedingte Begnadigung. Als ein erheblicher Fortschritt auf dem Gebiete unserer Strafgesetzgebung ist die bedingte Begnadigung anzusehen, d. h. die Aussetzung der Strafvollstreckung mit Aussicht auf spätere Begnadigung. Im allgemeinen wird diese Vergünstigung nur solchen erstmalig mit dem Gesetz in Konflikt geratenen gewährt, welche zu Gefängnis von geringer Dauer verurteilt sind. Dem Reichstag ist jetzt eine Zusammenstellung der in den größeren Bundesstaaten geltenden Bestimmungen über die bedingte Begnadigung und über die Ergebnisse derselben zugegangen. Der erzielte Erfolg läßt sich zwar noch nicht vollständig übersehen, doch ergeben die für Bayern, Württemberg, Oldenburg und Elsaß-Lothringen herausgerechneten Zahlen, daß bei drei Vierteln der bedingt Begnadigten die definitive Begnadigung ausgesprochen werden konnte und nur bei etwa 26 Prozent der Widerruf der Begnadigung und die Strafvollstreckung eintreten mußte. Dieses Resultat ist immerhin ein recht günstiges und spricht deutlich für den Segen der Einführung des Strafaufschubs. Die Momente, welche der Gesetzgeber im Auge gehabt hat, als er die Strafaussetzung gesetzlich festlegte, scheinen durchschlagende gewesen zu sein. In zahllosen Fällen, in denen gegen das Strafgesetzbuch erstmalig gefehlt ward, liegt nicht böser Wille oder gar Freude am Bergehen oder Verbrechen vor, sondern Leichtsinn, Unreife mb Unkenntnis. In solchen Fällen ist es eine Härte, den Betroffenen durch die erste Verurteilung gleich für sein ganzes Men zu brandmarken oder ihn gar auf die Hochschule des Verbrechens, als welche sich unser heutiges Gefängnis vielfach darstellt, zu senden. Für jeden, welcher besserungs- ßähig ist, war bereits die gegen ihn eingeleitete Untersuchung können wir uns hier in Gießen eine solche Folge von I Abenden nicht gönnen, aber den einen, mit seinem wahrhaft I vornehmen Programm, den wollen wir am nächsten Sonntag I voll und ganz genießen. »• Stadttheater. Herr Diehfch ermächtigt uns, dem Publikum folgende Erklärung über den Ausfall der Benefiz- »orstellung am Mittwoch zu geben: „Ich widersetzte mich dem dienstthuenden Regisseur auf Grund einer Meinungsverschiedenheit, infolgedeffeu die I Probe aufgehoben und durch die Konsequenzen dieses Vor- I falles späterhin auch die Vorstellung abgesagt werden mußte. | Don einem Bruch zwischen der Direktion und mir ist natur- I lich nicht die Rede. Gießen, den 3. Februar 1899. H. Dietz sch." ** Vortrag. Gestern abend fand der von der Ortsgruppe Gießen des d e u t s ch - n a t i o n a l e n H a n d l u n g s- gehilfen-Verbandes veranstaltete Vortrag unter leidlicher Beteiligung statt. Gegen 10 Uhr eröffnete der Vorsitzende die Versammlung mit einem Hoch auf Se. Majestät den deutschen Kaiser und Se. Königl. Hoheit den Großherzog von Hessen und erteilte sodann dem Redner, Herrn W. Schack aus Hamburg, das Wort. Derselbe I wußte an der Hand der kaiserlichen Botschaften die Lage der deutschen Handlungsgehilfen in beredter Welse zu schildern, und fanden seine Ausführungen ungeteilten Beifall. Da die anwesenden Herren dem Redner im großen ganzen beistimmten, war die Diskussion nicht allzu lebhaft, und wurden nur einige unbedeutende Angelegenheiten erörtert. I Ein gemütliches Beisammensein vereinigte die Anwesenden bis gegen 1 Uhr morgens. Die Ortsgruppe Gießen des D.-H.-V. gewann durch diesen Vortrag wiederum einige | Mitglieder. I ** Oberhesfischer Geschichtsverein. Die gestrige Versammlung war überaus zahlreich besucht. Einen Bericht über Herrn D-. Kornemanns hochinteressanten Vortrag über „das römische Germanien" bringen wir demnächst. ** Vom Sprachvereine. Schon Leibnitz erkannte, daß wir im älteren Deutsch für manches fremde Wort ein treff- | liches heimisches besäßen, und wir könnten somit neuer Wortbildungen oft entraten, wenn wir solche im Laufe der Zeit verloren gegangene Ausdrücke wieder aufnehmen wollten. Wirklich gebrauchen wir gegenwärtig eine große Anzahl Wörter, die Jahrhunderte hindurch verschmäht oder vergessen waren, z. B. bieder, Eiland, Fehde, findig, vergeuden, Gau, hehr, Heil, Heim, heischen, Hort, Hüne, Imbiß, kosen. Maid, Minne, minnig, Recke, Satzung, Schemen, Schranke, Ungetüm, wähnen, weidlich u. v. a. Dieft kräftigen und schönen Wörter mußten sich lange Zeit gefallen lassen, „veraltet" gescholten zu werden. Wer möchte sie heute wieder missen? Mit Vorliebe bedient man sich ihrer zumal in gewählter Sprache. Aber noch ist der versunkene Sprachschatz nur zum kleinsten Teile gehoben. Weiteres Gut herauszuschürfen, das sollte sich jeder kundige Schriftsteller unb besonders Dichter befleißen. **r. Die hiesige Fleischer-Innung bezog am letzten Montag den zweiten Transport Schweine, 70 Stück, aus Oldenburg. Die Ware kann als beste Qualität bezeichnet werden und entspricht im Gewicht, und weil vollfleischig und feingliederig — mit weniger Speck- und Fett- ansatz — mehr den Anforderungen des Metzgergewerbes und des Publikums, als die aus hiesiger Gegend bezogenen Tiere. Die Fleischmasse ist von derber, fester Beschaffen- 1 beit, und eignet sich zur Anfertigung von Dauerware, wie I auch anderer Wurstsorten vorzüglich. Ausländische Kun.t- I futtermittel, welche nur nachteilig auf die Schweinemast einwirken, scheinen in dortiger Gegend nicht verfuttert I zu werden. _ ... . I f Der Verwaltungsbericht der Großh. Bürgermeisterei I Gießen für das Rechnungsjahr 1897/98 ist erschienen. Derselbe enthält die Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben der Stadt Gießen, die Uebersicht der Einnahmen und Ausgaben des städtischen Gaswerks nebst Verwaltungsbericht, des städtischen Wasserwerks, des städtischen Armenamts, des Stadterweiterungsfonds und einen allgemeinen Bericht über die städtische Verwaltung. Was zunächst die summarische Uebersicht betrifft, so erscheinen als hauptsächlichste Posten: Vermietete Gebäude Einn. 16706.45 Mk.,Ausg. 3031.04 Mk.; | Grundstücke Einn. 27638.08 Mk., Ausg. 9998.52 Mk.; Waldungen Einn. 93407.44 Mk., Ausg. 26900.16 Mk.; Gaswerk Einn. 98914.46 Mk., Ausg. —; Wasserwerk Einn. 68804.95 Mk., Ausg. —; Schlachthaus Einn. 31056.01 Mk., Ausg. 14508 71 Mk.; Jagden ®mn. 4190 Mk., Ausg. 161.31 Mk.; Märkte Einn. 2679 75 Mk.^ Ausg. 1702.65 Mk., Wagenanstalten Einn. 4433.15 Mk., Ausg. 2314.53 Mk.; Kirchen Einn. 66847.80 Mk., Ausg. I 68919.27 Mk.; Friedhöfe Einn. 2252.62 Mk., Ausg. 4846 19 Mk.; Volks- und Fortbildungsschule Einn. 1059 08 Mk., Ausg. 92630.60 Mk.; höhere und erweiterte Mädchenschule Einn. 31766.29 Mk., Ausg. 63509.18 Mk.; Realgymnasium und Realschule Einn. 340 Mk., Ausg. 34562.15 Mk.; Handwerkerschule und Lokalgewerbeverein (Sinn. 50 Mk., Ausg. 1735.58 Mk.; Vorschule des Gymnasiums Einn. 5150 Mk., Ausg. 5944.36 Mk.; Gemeinnützige Zwecke außerhalb der städtischen Verwaltung Einn. 79.20 Mk., Ausg. 6731.60 Mk.; Straßenunterhaltung Einn. 2246.35 Mk., Ausg. 26 117.34 Mk.; Straßenreini- gung und Kehrichtabfuhr Einn. 286.45 Ausg. 37 851.67 Mk.; Straßenbeleuchtung Einn. —, Ausg. 27 094.55 Mk.; Oeffent- liche Anlagen (Sinn. 180 Mk., Ausg. 8614.07 Mk.; Brunnen Einn. —,'Ausg. 4776.65 Mk.; Kanäle Einn. 31.36 Mk., Ausg. 7790.11 Mk.; Filialarbeitshaus Einn. 2454.09 Mk., Ausg. 2454.09Mk.; Feuerlöschanstalten Einn. 180Mk., Ausg. 4126.36 Mk.; Armenpflege Einn. —, Ausg. 45374.10 Mk.; Versicherung der Arbeiter Einn.3113.70 Mk., Ausg.5601 Mk.; Stiftungen Einn. 6936.67 Mk., Ausg. 6212.17 Mk.; Zweck des Kreises und der Provinz Einn. —, Ausg. 74 873.90 Mk.; Militärzwecke Einn. 2377.49 Mk., Ausg. 4718.72 Mk.: Polizei (Sinn. 7225.39 Mk., Ausg. 48 048.46 Mk.; öffent- I liebe Sicherheit (Sinn. 170.60 Mk., Ausg. 2217.30 Mk.; allge- I meine Verwaltung (Sinn. 9109.62 Mk., Ausg. 86 805.04 Mk.; I Pensionen Einn. 10 Mk., Ausg 4918.28 Mk.; Schulden- I tilqunq (Sinn. 15 644.24 Mk., Ausg. 52 000 Mk.; Kapitalzinsen Einn. 24 472.08 Mk., Ausg. 233 631.38 Mk.; Oktroi (Sinn. 140528.87 Mk., Ausg. 38010.92 Mk.; Hundesteuer Einn. 3990 Mk., Ausg. 228.22 Mk.; Fleischbeschau Einn. 7078.20 Mk., Ausg. 8784 65 Mk.; Gemeindesteuern I (Sinn. 458 931.41 Mk., Äusg. 15 450.01 Mk.; Rente der Oberhessischen Eisenbahngelände- Entschädigung (Sinn. —, Ausg. 5761.74 Mk. — Die Summe der Betriebsrechnung beläuft sich in Einnahmen aus 1 234 723.69 Mk., in Ausgaben auf 1 096 312:28 Mk. — Die Vermögensrechnung, welche an Einnahmen insgesamt 1 425 348.40 Mk., an Aus- I gaben 1069 656.13 Mk. aufweist, enthält an wesentlichen Posten: Stiftungs-Kapitalien (Sinn. 14 909.50 Mk., Ausg. 14 199.50 Mk.; An- und Verkauf von Grundstücken Einn. I 12 048.98 Mk., Ausg. 128 976.15 Mk.; Erbauung gemein» I heitlicher Gebäude (Sinn. —, Ausg. 79030.62 Mk.; Erbauung I von Straßen Einn. 20418.99 Mk., Ausg. 123087.37 Mk.; Kanalbauten Einn. 594.39 Mk., Ausg. 6909.53 Mk.; Er- I bauung des Gaswerks Einn. —, Ausg. 25 336.57 Mk.; Erbauung des Wasserwerks (Sinn. —, Ausg. 28914.26 Mk.; I Außerordentliche Kosten des Friedhofs Einn. —, Ausg. I 1516.99 Mk.; Kapital-Aufnahme und Rückzahlungen Einnahm. 1032 549.50 Mk., Ausgab. 659 122.45 Mk. — Die Hauptsumme der Einnahmen beträgt demnach 2 660 072.09 Mk., die Ausgaben 2 165 968.41 Mk., sodaß ein Ueberschuß verbleibt von 494 103.68 Mk. Derselbe I besteht in baarem Vorrat von 465 398.84 Mk., in Vorlagen I im Betrage von 26 608.60 Mk., in liquidierten Ausständen im Betrage von 2 096.24 Mk. ** Jagdschutz. Mit dem 1. Februar hat im Großherzogtum Hessen die allgemeine Hegezeit in Wald und Feld begonnen. Dieselbe dauert bis zum 31. August. •* Die in Rußland von den Reisenden zu beobachtenden Bestimmungen. Die deutschen Konsulate in Rußland werden häufig von Reichsangehörigen, die gegen die russischen Paßvorschriften verstoßen haben und deshalb beim I Verlassen Rußlands von den russischen Grenzbeamten an- gehalten worden sind, um Beistand ersucht. Die nachträgliche, meistens mit der Entrichtung von Geldstrafen verbundene Erfüllung der einschlägigen russischen Vorschriften erfordert viele mündliche und schriftliche Verhandlungen mit den russischen Behörden, und bringt für die Beteiligten oft einen recht empfindlichen Zeitverlust mit sich. Die Groß- herzogliche Handelskammer zu Mainz teilt mit, daß, um die Zahl dieser oft schwierig zu erledigenden und für die Betroffenen störenden Fälle möglichst zu vermeiden, von dem Großherzoglichen Ministerium des Innern angeordnet worden ist, daß für die Folge von allen Paßaussertigungsstellen jedem Reichsangehörigen, dem ein Paß zur Reise nach Rußland ausgehändigt wird, ein Abdruck einer Zusammenstellung der wichtigsten russischen Bestimmungen übergeben oder dem Paß eingeklebt wird. Indem bemerkt wird, daß die tn Betracht kommenden Vorschriften nur für Paßinhaber christlicher Religion gelten, verfehlen wir nicht, Interessenten aus I das vorstehende aufmerksam zu machen. -e. Reu-Ulrichstein, 31. Januar. Monatsbericht der Arbeiter-Kolonie Neu-Ulrichstein für den Monat Januar 1899. Am 31. Januar 1899 befanden sich in der Kolonie 64 Mann. Dieselben verteilen sich: 1. Nach der Geburt: Großherzogtum Hessen 9, Regierungsbezirk Wiesbaden 11, Regierungsbezirk Kassel 5, Provinz Sachsen 2, Westfalens Rheinlande 7, Brandenburg s, Posen 1, Ostpreußen 2, Hannover 2, Schlesien 2, Schleswig- I Holstein 1, Thüringische Staaten 1, Neichslande 2, Königreich Bayern 4, Königreich Sachsen 4, Königreich Württemberg 1, Großherzogtum Baden 1, Mecklenburg 1. 2. Nach dem Gewerbe: Arbeiter 27, Bäcker 2, Barbier 1, Dreher 1, Former 1, Gärtner 1, Hutmacher 1, Kappenmacher 1, Kaufleute 6, Kellner 2, Klempner 1, Maschinenzeichner 1, Maurer 4, । Photograph 1, Schlosser 3, Schreiner 2, Schneider 1, I Schuster 3, Schweizer 1, Tuchmacher 1, Tüncher 1, Pflasterer 1, Zimmermann 1. Gearbeitet wurde an 1613 Tagen. Verpflegt wurde an 1910 Tagen. Die Kolonie zählte im Januar 237 Sonn- und Feiertage, 50 Krankentage, 3 Beurlaubtentage, arretiert (wegen Kontrolentziehung) 7 Tage. Im Monat Januar 1899 wurden entlassen 15 Mann, und zwar erhielten Stellung durch eigenes Bemühen 4, zur I Familie zurück 3, auf eigenen Wunsch 6, wegen Arbeitsscheu 2. Seit Bestehen der Kolonie sind ausgenommen worden im ganzen 3543, dagegen abgegangen im ganzen 3479, ! bleibt Bestand am 31. Januar 1899: 64. Darmstadt, 2. Februar. Seine Königliche Hoheit der I Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung I vom 28. Januar den Verzicht des Wirklichen Geheimerats I Dr. Joseph Görz in Mainz auf die Rechte eines lebenslänglichen Mitgliedes der Ersten Kammer der Stände Aller- I gnädigst anzunehmen geruht. △ Mainz, 2. Februar. Die hiesige Stadtverordneten- I Versammlung faßte gestern auf Antrag des Geh. Kommer- I zienratMichel den einstimmigen Beschluß, bei dem I Ministerium in Darmstadt um Zurückziehung des Weinsteuer- I gesetz-Eutwurfs vorstellig zu werden. Begründet wurde der I diesbezügliche Antrag von dem Antragsteller hauptsächlich I mit dem Hinweis, daß diese projektierte Steuer eine neue, I schwere, ungerechte Belastung Rheinhessens darstelle. — In I der gleichen Stadtverordnetensitzung brachte auch der Ober- I bürgermeister den gegen die Eingemeindung mit Mainz lautenden Beschluß des Kasteler Gemeinderats zur Sprache, I welches Vorgehen von Kastel der Oberbürgermeister als ein« I fettig und inkorrekt bezeichnete, indem die Gemeindevertretung von Mainz und Kastel seinerzeit den Beschluß ge- I faßt, gemeinsam wegen dem in Kastel freiwerdenden Gelände Vermischtes. * Frankfurt a. M., 2. Februar. Im Schalterraum der hiesigen Reichsbank wurden am Samstag zwei Ausländer verhaftet, weil sie Anlaß zu der Vermutung gaben, daß sie einen Bankraub beabsichtigten. Sie waren schon am Freitag auf der Reichsbank beobachtet worden, wo sie sich längere Zeit anscheinend zwecklos herumtrieben. Als sie am folgenden Tage wieder erschienen, fiel es den Bankbeamte» auf, daß der eine am Ausgang Stellung nahm, der andere aber am Schalter sich an die ihrer Abfertigung harrenden Kassenboten herandrängte. Man benachrichtigte deshalb durch den Fernsprecher die Polizei und fragte den Fremdling, was er wünsche. Er zog eine englische Banknote aus der Tasche und wollte sie gewechselt haben, wurde aber mit seinem Begleiter von der inzwischen erschienenen Polizei ab- geführt. Der eine nennt sich John Wilson aus London, sein etwa 20 Jahre älterer Begleiter will 1844 in New- Jork geboren sein und Josef Reed heißen. Der eine war im Hotel National, der andere im Russischen Hof abgestiegen; Need trug einen Dolch und einen geladenen Revolver bei sich. Mit Geldmitteln waren beide reichlich versehen; auf der Reichsbank wollen sie sich deshalb getroffen haben, um einen gemeinschaftlichen Bekannten namens Anderson yt er-. warten. Sie kamen über Köln hierher und wollen die Reise von Paris gemeinschaftlich gemacht haben. Das Mißtrauen, welches man den Beteuerungen ihrer Unschuld entgegensetzt, ist begreiflich; denn gerade die Frankfurter Reichsbankstelle ist schon wiederholt von englischen und amerikanischen Langfingern zum Schauplatz verwegener Diebstähle gemacht worden. Am 1. Juli 1892 hatten zwei internationale Gauner, die von Wien kamen und nach Paris weiter reifen wollten, einem Lehrling auf der Reichsbank 227 000 Mark ab# genommen. Der Streich mißglückte, denn der Dieb wurde nach heißer Jagd und verzweifelter Gegenwehr ergriffen und zu 12, sein Genosse zu 8 Jahren Zuchthaus verurteilt. Am Samstag vor Ostern 1895 vermißte ein Ausläufer 20 000 Mark in Scheinen, die ein feiner Herr ihm abgenommen hatte. Dieser Dieb, Henry Bestou, wurde zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt. Endlich wurde am 8. August 1898 auf der hiesigen Hauptpost einem Kassenboten ein Wertbrief mit 5000 Mark Inhalt gestohlen. Hier blieb der Thäter unentdeckt, aber einige Beamte der Reichsbank glauben sich zu erinnern, daß um die damalige Zeit zwei Leute am Schalter der Reichsbank erschienen, die den jetzt verhafteten Fremdlingen auffallend ähnlich sahen. * Saarlouis, 1. Februar. Die Witwe des Geheimrats v. B o ch zu Mettlach hat 100,000 Mk. für die Arbeiter , der Firma Villeroy u. Boch geftiftet. * Der siebente internationale Geographen Kongreß wirb in Berlin stattfinden, und die dortige Gesellschaft für Erdkunde labet alle Fachgenossen und Freunde der geograpfr ischen Wissenschaft zur Versammlung, die vorn 28. September bis 4. Oktober tagen wird, ein. Die deutsche Reichs regierung hat auf Antrag der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin den Betrag von 50,000 Mk. als Beitrag zu den I Kosten des Kongresses in den Etat eingestellt, der dem I Reichstag bereits vorgelegt ist. Der internationale Gern I graphen-Kongreß ist die angesehenste Vereinigung der Förderer und Freunde der geographischen Wissenschaft, uni es steht zu erwarten, daß seine erste Tagung in der Haupt I ftabt des deutschen Reiches den früheren glanzvollen Der I Sammlungen zu Venedig, Bern und London in nichts nach I stehen wird. * Der Kampf ums tägliche Brot läßt täglich neu' I Berufs arten entstehen; so ernst der Anlaß ist, der m* I sonders in Großstädten die Waffen in die Hand drückt, I drollig sind manchmal diese selbst. „Daily Mail" plaudern I kürzlich über solche neue Berufsarten, in denen besonder I die Frauen erfinderisch sind. Eine eigenartige Erscheint I und sehr bezeichnend für Londoner GesellschaftsverhältMi" I ist z. B. „the dinner-taster“, auf Deutsch die „Speisi^ Kosterin". Die „dinner-taster“ besucht in London die Häust I und Prüft die dort zu bereitenden Speisen auf ihren Woh I geschmack, giebt Anleitung zu neuen Gerichten und Ha" I griffen. Dieser „geschmackvolle" Beruf soll seine Frau ie*r I gut ernähren. Eine Anzahl Frauen hat neuerdings in SÄ’* jO $9-w,‘ $od)e ob« Haiti 8«i Frau ein S« steht eine Fra i>on waisvck für ihn durch Geschäft- toninien dudura auAerztevermi qologie und W wird mit 3 Ä so nneinMvnc tot MchM fich feinen erfonnen. E Men ic., un nieder anMä 20 $g. eintra ltr Srwerbsqm * Prssessoi -Indent der „■ etgtn den Univ Wk'schen T jiplinarunte dngdeitet 1 * Heber bi Winand de Lest berichtigende M tmbtxq, U' MB wW ibn tzeHmg sprechend die in Port Said nicht, wie iv 'vier Chedive! stützten, da Ähedive unt wird; es wi auf dem fit * frbiat fonnlt am So Wdjen ßimmtl l Deise beobachte Styamibe, die' legend der Pie "vie denn die tR ausfallend »aus dessen Dur leuchteten. . 1 Achter v'rd gegenrvärt Kronprinz F 'A drnnhte qd Mu W tot. Erdigen nnd brütet: iM,tztoenps hl>h9 imW . u'w. zu Wage . 'Ntit der! W zu last komm a Wt, ich Mettert. ( »ich Ein Ci Ko$i Elo Uu treten Zeigend i 9 über. nV vernimm »3 Ä ltabkr h°s" i, ^Menta r unb Wi«< ^.'chen Lanbta» cf Stellung q, "8 einer Weir .sowohl für bi )en Weinhanb, N) bieser Lei Mm Brau» ?c"-Piickie! ler bes niet b ^ch als Schris „Verstorbene 2t und pikante rtiger Schrista Plätze. Zul« chknAcherrschkn )ftober 1785 p »gs l » w Srdl«' -'s »fV e'£>; J Lercin'g^ »■*8 SS ondoll l" lägt tiM - d>-L # Ärfl ■>M' vchalterrauw zwei AusM ’ gaben, datz \\ aren schon m 'en, wo fit st en. Als sie a en VMbeM bet ando tigung hamnbi' ffichtigte dchli te den FrMtz Zanknote oti btt würbe ah nraf neuen Wck son aus W I 1844 in A Der einen; Hof abgestieg!' en Revolver! s versehen; t >ffen haben, Anderen r tvMn bi:^1.' Das Wi!- chulb?ntgege°'!, er ReichsbaB nerikanischen ’ähle gemacht w nationale iter reifen n* yi 000 Nab niit#""1; w**® W »ltl* te ein ■r Herr *1 Ieta, *” „le am «.««! Sage*™! «. hier *; stitebait 9I,,! Seit M-i W 'en B »* ®e de- SM für bie Rechte der Männer eingegriffen; der Beruf des Stiefelaus- trelens war bis jetzt männlich, nun aber haben sich auch Frauen feiner bemächtigt, natürlich arbeiten sie nur für das eigene Geschlecht. Die Stiefelaustreterin trägt solche Schuhe mehrere Tage lang je zwei Stunden, doch arbeitet sie sehr strenge und eifrig, indem sie bis an 36 Paar Schuhe in der Woche ausweitet, wofür sie sich für das Paar 2 Mk. 50 Pfg. zahlen läßt. Mithin verdient sie 90 Mk. in der Woche oder 390 Mk. im Monat. Ein ganz hübscher Verdienst! Freilich gehen davon Auslagen für Hühneraugenpflaster ab. Eigentümliche Berufsarten werden auch von amerikanischen Frauen ausgeübt. In Buffalo hält eine Frau ein Büreau für Straßenreinigung; in Kansas City steht eine Frau der Feuerwehr vor, während eine Dame von Louisville regelmäßige Besorgungs-Ausflüge nach Paris für ihre Kunden macht. In New-York macht eine Dame durch Einrichtung neuer Wohnungen sich ein einträgliches Geschäft. In Wien sollen mehrere Frauen ein gutes Einkommen dadurch erzielen, daß sie sich als Versuchsobjekte an Aerzte vermieten, die an ihnen ihre Versuche über Laryn- gologie und Rhinologie zur Anschauung bringen. Die Stunde wird mit 3 Mk. bezahlt. Die Kehlen dieser Frauen sollen so unempfindlich geworden sein, daß sie gar keinen Reiz bei der Manipulation empfinden. Einen ungewöhnlichen Weg, sich seinen Lebensunterhalt zu erwerben, hat ein Berliner ersonnen. Er besucht Geschäftshäuser, Büreaus, Werkstätten re., um den Leuten die etwa abgerissenen Knöpfe wieder anzunähen. Jeder wieder angenähte Knopf soll ihm 20 Pfg. eintragen. Nur eine kleine Auslese aus der Fülle der Erwerbsquellen, die bittere Not entdecken ließ. * Professor Schenks Reklame. Wie der Wiener Korrespondent der „Köln. Ztg." hört, hat der Universitätssenat gegen den Universitätsprofessor Schenk, den Erfinder der Schenk'schen Theorie über Knaben und Mädchen, Disziplinär Untersuchung wegen seiner Zeitungsreklame eingeleitet. * lieber die Enthüllung des Kolosialmonnmentes für Ferdinand de Leffeps gehen dem Pariser „Figaro" noch einige berichtigende Mitteilungen zu. Der Präsident, Fürst von Arenberg, und die Mitglieder des Komitees des Suezkanals wünschen, daß die Enthüllung am 31. Jahrestage der Eröffnung des Kanals stattfinde, und es wird dementsprechend die imposante Zeremonie schon am 16. November in Port Said stattfinden. Am Piedestal der Statue werden nicht, wie ursprünglich berichtet wurde, die Bildnisse der vier Chedives angebracht werden, die Leffeps Werk unterstützten, da die Etiquette verbietet, daß das Bildnis eines Ehedive unter das irgend eines anderen Menschen gesetzt wird; es wird vielmehr nur der Wahlspruch Leffeps' „Aperire terram gentibus“ auf dem Piedestal zu lesen fein. * Zodiakallicht. Zwischen Bühler und Teufen (Appenzell) konnte am Sonntag abend von 6l/a Uhr an am südwestlichen Himmel das „Zodiakallicht" in ausgeprägt scharfer Weise beobachtet werden. Namentlich war die Spitze der Pyramide, die bekanntlich zur Februarzeit bis etwa in die Gegend der Plejaden reicht, ungemein deutlich wahrnehmbar, wie denn die Helligkeit am südwestlichen Horizonte einen ganz auffallenden Kontrast zum südöstlichen Himmel bildete, aus dessen Dunkel Sirius und der Orion prächtig hervor- leuchteten. • „Achter tum!" Folgendes ergötzliche Geschichten wird gegenwärtig in pommerschen Blättern erzählt: Der Kronprinz Friedrich Wilhelm (spätere Kaiser Friedrich) benutzte gelegentlich einer Reise durch Pommern von Köslin aus die Post. In Zanow hatte man sich auf einen würdigen und feierlichen Empfang des Kronprinzen vorbereitet: Markt und Hauptstraße waren mit Blumen be- | streut, Ehrenpforten waren errichtet und die Fahnen flatterten lustig im Winde. Da aus den Dörfern viele Leute zu Fuß und zu Wagen herbeiströmten, so wurde von der Stadt- Obrigkeit der Befehl erteilt, keinen Wagen durch die Haupt- itraße zu lassen, damit die Blumen nicht zertreten würden. Da kommt am Vormittag von Köslin ein Postwagen durchlauft, dessen Führer auf dem Posthorn luftige Weisen X schmettert. Gleich am Thore erhält er von dem Hüter der Ordnung die Weisung: „Achter rum!" Ein freundlicher Herr sieht zur Postkutsche heraus und erkundigt sich nach der Ursache des Befehls; mit feinem Lächeln befiehlt er darauf dem Postillon, durch eine Nebenstraße zum anderen Thore hinauszufahren. Es wird Mittag. Der Herr Bürgermeister hat seine Rede schon längst einstudiert, aber der Kronprinz kommt nicht. Als endlich 2 Uhr vorüber ist, fragt das Stadtoberhaupt in Köslin an, ob königl. Hoheit bald kommen werde, und erhält die Antwort, daß der hohe Herr schon um 9 Uhr abgereist sei und schon längst durch Zanow sein müsse. Nun geht den Zanowern ein Licht auf und sie erkennen, daß der Kronprinz durch ihre Stadt habe „achter rum" fahren müssen. * Eine reizende Neuheit bietet die Firma P. H. Jn- hoffen, Hoflieferant Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin Friedrich, Dampfkaffeebrennereien Bonn und Berlin, den Sammlern von Ansichtspostkarten. Die von ihr herausgegebenen Karten in Serien von je 20 Stück zeigen Ansichten der Rheingegend, hervorragender Sehenswürdigkeiten Berlins, sowie der Fabrik- und Geschäftsräume der Firma. In tausenden von Haushaltungen hat sich der von letzterer hergestellte Bären-Kaffec schon seit Jahren infolge seiner Qualitätsvorzüge und seiner Preiswürdigkeit eingebürgert und erwirbt sich täglich neue Freunde. Meratur, Wissenschaft und Kunst. — Horst Kohl, der Herausgeber und gründlichste Kenner von 93:8mar(fd Gedanken und Erinnerungen wird Mitte Februar bei der G. I Göschcn'schen Verlagsbuchhandlung tu Leipzig einen »Wegweiser^ durch das monumentale Werk veröffentlichen. Das tn- teresiante Buch dürste nicht nur den Besitzern der „Gedanken und Erinnerungen" «18 wertvoller Führer willkommen fein, sondern mit seinem billigen Preise (Mk. 4.—, bezw. gebunden Mk. 5.—) allen denen einen Ersatz bieten, die nicht in der Lage find, das große Werk sich taufen zu können. Wir werden später noch ausführlich auf die Publikation zurückkommen. __________________________ Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag den 5. Februar. Sexagesimae. Gottesdienst. I« der Stadtkirche. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthänsgemeinde. Pfarrer Schlosser. Nachmittags 5 Uhr: Siehe Johanneskirche. 3n der Johanneskirche. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Abends 5 Uhr: Pfarrer Euler. Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannes- gemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Montaa den 6. Februar, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Apostelgesch. S, 1 ff. Pfarrer Euler. Im Konfirmandensaal, Neustadt 61t Die Bibelstunde wird in nächster Woche ausnahmsweise Mittwoch den 8. Februar, abends 8 Uhr, gehalten werden, l. Cor. 15. Von unserer Auferstehung. Pfarrer Schlosser. Die Konfirmandenvereinigung der Markusgemeinde findet Donnerstag den 9. Februar, abends 6 Uhr, im Schwesternhaus statt. Pfarrer Dr. Grein. Katholische Gemeinde. Samstag den 4. Februar. Nachmittags um 41/« Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag den 5. Februar. Sexagestma. Vormittags von 6V2 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. , um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; vor und in derselben Austeilung der heil. Communion; „ um 8 Uhr: die zweite heil. Messe; , um 9<-»<> Die Beerdigung findet Sonntag den 5. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause aus statt. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mitteilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren unvergesslichen, lieben Sohn, Bruder und Enkel Wilhelm gestern abend um l/a6 Uhr in kaum vollendetem 14. Lebensjahre plötzlich zu sich zu rufen. Familie Eduard Klinket Giessen, den 3. Februar 1899. 0381 Die Beerdigung findet statt: Samstag den 4. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Bahnhofsti ässe 10 aus. Vermietungen 1084] Ein Logis zu vermieten. __________________Licherstratze 21. 0384] Ein Stall zu vermieten. Neustadt 48. 3.12. 8 Uhr1040 MCouf.VtsSr.Rdr. Prima Stearinkeyen, nicht ablaufeud, offeriert billigst Emil Bender, Spezialgeschäft für Seifen, Lichter und Parfümerie, 485_________________________ Schulftraste 5. Ausverkauf wegen Geschäftsaufgabe. Wegen Vermietung meines Ladens per 1. April verkaufe ich die vorhandenen Portefenille Waren, als: Portemonnaies, Cigarren-Etuis, AlbuM Ledertaschen. Brieftaschen re. zu bedeutend ermäßigten Preisen aus. 1076 Karl Lony Wwe., Seltersweg 16. ■ooooooooooooooooooooooooi 9 Deutsche Bekleidungs-Akademie 206 S V Frankfurt a. M. M. G. Martens. ZuHchneide-Lehrunstalt J 5 Stellenzu Weisung. Pension. Ausbildung für FamIllen-Bedarf. * ö Kurse von 40 Mk. an. Mode-Journale, Prospekte kostenfrei. Q Inserat erscheint Dienstag und Freitag. Vertreter für Journale überall gesucht Q BOOOOOOO O O O OO O O O QQ oo OOOOO* ^ammtliehe GfXruehsachen Specialität:' / Specialitäi: Briefpapiere BriefumschlAgo fiir den kaufmännischen ^Bedarf liefert rasch und billig die "Brühl’sc he Unit). ■ 2)rucherei, (tyietseh 'drben) 7 Schulstr (mm 7. __ Redaction: T. Burkhardt. — Druck und Beklag der Brühl'schen UniversttätS-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Die heutige Yummcr umfaßt 10 Seite». jril gfliwj Montag» .—■—' Die Neßn Mrden W « ^chentl'ch v' bngklegt RtbdM «tl 1802 $ '804 2 i ' >805 21. 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