Nr. 3 Zweites Blatt Mittwoch de« 4. Jer Fürsorge der Polizei sei, da hierbei ein sicherheitspolizeiliches Interesse nicht erkennbar werde. * Leipzig, 31. Dezember. Die während der bevorstehenden Neujahrsmesse in den Räumen der Leipziger Börsenhalle abzuhaltende Garnbörse wird am 7. Januar ihren Anfang nehmen. * Loudon, 29. Dezember. Heftiger Sturm von Süd und Südwest umtobt auch heute wieder die Hauptstadt und die Küsten, nachdem der gestrige Tag hier im ganzen windstill, klar und kühler verlaufen. An der Küste war auch gestern der Seegang noch sehr hoch, und in den Abendstunden stürmte es wild im Kanal von Bristol. Das Leuchtschiff Helwick, das auf der Reede von Gowert ankert, war in Bedrängnis und ließ eine Rakete nach der anderen als Notsignal steigen. Die Nachricht wurde an der Küste entlang nach der Rettungs- bootstation in Fort Eynon telegraphirt und das Rettungsboot machte sich trotz Sturm und hohen Seegangs auf den Weg. Man befürchtet, daß die Helwick sich von ihren Ankern los- geriffen hat. Bestimmte Nachrichten über ihr und des Rettungsbootes Schicksal sind erst im Laufe de» heutigen Tages zu erwarten. Das Wetter im Kanal ist derart, daß der Dienst von Ostende nach Dover heute wieder eingestellt wurde. — Die Beulenpeft, die ängstlichen Seelen bei Ankunft de» Dampfers Golconda in Plymouth vorige Woche schon einen gelinden Schrecken ringejagt hatte, ist uns am letzten Montag durch Ankunft des Schiffes hier in dm Albert Docks und- durch einen weiteren angeblichm Krankheitsfall erheblich nähergerückt. Was diesen neuen Fall anbelangt, so ist er nicht ganz leicht genauer zu ermitteln, da man einerseits mit der Beschwichtigungssucht zu kämpfen hat, die grundsätzlich alle» Beunruhigende in Abrede stellt, und andererseits auch auf die Angsthasen und sensationslüstern! n Reporter gefaßt sein muß. Was diesen angeblichen neuen Fall anbetrifft, so handelt es sich um einen Matrosen der Mannschaft, der am Montag beim Eintreffen des Schiffes in der Themse sich krank meldete und alsbald zur Beobachtung in Gravesend ins Krankenhaus gebracht wurde. Es muß fich erst Herausstellen, ob die Angabe, daß die Unpäßlichkeit des Manne» gar nichts mit der Pest zu thun habe, thatsächlich begründet ist. Der erste Fall war wohl unzweifelhaft ein Pestfall. Ein Herr William Wilcox aus dem benachbarten Ilford in Effi x begann fich unwohl zu fühlen, kurz nachdem die „Golconda", die der British Jndia Steam Navigation Kompany gehört, Kolomba verlaffen hatte. Die Krankheit wurde jedoch erst als Fall von Beulenpest festgestellt, als das Schiff in Marseile eintraf. Seit gestern haben sich die Sanitätsbehörden der „Golconda" bemächtigt, um fie einer gründlichen Desinfektion zu unterziehen. Das Kielwasser ist ferner vollständig ausgepumpt worden und die zahlreichen Ratten an Bord werden systematisch mit Dampf und Rauch ausgerottet. Der leitende Sanitätsbeamte ist der bestimmten Ansicht, daß e8 sich bei beiden Erkrankungen ent» weder gar nicht um wirkliche Beulenpest oder doch nur um ganz leichte Fälle handle. Hier vernimmt man die neueste Nachricht mit ziemlicher Gemütsruhe. Lebhafte Beftiedigung erregt die Kunde, daß unter den einsichtigeren eingeborenen Kreisen, namentlich bei den Parsen, neuerdings die Neigung kundgiebt, sich der Schutzimpfung gegen die Pest bereitwillig zu unterziehen. * Eine Riesenkarte. Ein kartographisches Institut in Petersburg ist gegenwärtig mit dem Druck einer Riesenkarte des europäischen Rußlands beschäftigt. Die Karte wird 150 Quadratarschin messen (ein Arschin — 0,71 Meter) und nicht allein alle Dörfer, sondern auch Meiereien un- einzelnen Gebäude verzeichnen. Nach ihrer Fertigstellung wird die Karte zur Weltausstellung nach Paris geschieh werden. * Die Kunst gegen de» Alkohol. Ein Preisausschreiben für ein Gemälde zur Bekämpfung des Alkoholismus W vom belgischen Minister des Inner« erlassen worden. Als Preis für die beste Arbeit sind 1000 Francs bestimmt. Bon dem preisgekrönten Gemälde sollen Farbendrucke zur Verbreitung in den öffentlichen Gebäuden und Schulen verteilt werden. Das Beispiel des deutsche« Vereins, die bildende Kunst in den Dienst der Trunksuchtsbekämpfung zu stellen durch Schaffung von Brunnenmodellen, hat somit rasche Nachahmung gefunden. * Welche Entwickelung der öffentliche Straßenverkehr in der Reichshauptstabt Berlin genommen hat, davon gtebt ein Übersichtliches Bild die nachfolgende Zusammenstellung, die wir dem soeben erschienenen Statistischen Jahrbuch der Stadt Berlin entnehmen. Die Zahlen reichen allerdings nur, wie die Angaben diese» Jahrbuches überhaupt, bis zum Schluffe de» Jahres 1896 und sind seitdem noch beträchtlich gewachsen. Sie zeigen aber doch, wie schnell der Verkehr der Riesenstadt zunimmt. Danach besaß Berlin Ende 1896 an Pferdebahnlinien insgesamt 63 mit einer Bahnlänge von 227 Kilometer, Itu ®et|s mne Er- brrinittelt. Ehrender btt)DT= leipziger 7. Januar übet die Jen? M der Sltas- ^98. $ine dem Ver- auf ihrem Cravatten ub Galan- Frau Sv n der Be- m hob der 1 auf und die Recht- Gegenstand scherheitt- i von Süd »tstadt und n windstill^ lch gestern en stürmte ff Helmick, öedrängni» >al steigen. Rettung-« iltungsboot den Weg. 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Die Zahl der Droschken hatte trotz de» Ausbaues neuer Straßenbahnlinien rc. wieder erheblich zugenommen, am bedeutendsten die erstklasfigen mit Fahrpreisanzeigern (um 1029). Omnibuslinten waren 29 im Betriebe, ihre Gesamtlänge betrug gegen 160 Kilom. Inhaber von Konzessionen für öffentliches Gefährt gab es am Jahresschluß 2939 (gegen 2785 im Jahre vorher); auf 1652 Konzessionäre kam je eine Droschke, auf 775 Konzessionäre je zwei bis sieben Droschken rc., sodaß in die 7674 Droschken sich 2695 Besitzer teilen. Polizeilich legitimiert waren rund 21000 Kutscher und Kondukteure, von denen 11429 Dienst thaten. Die Omnibus-Gesellschaften beförderten im ganzen 43Vi Millionen Personen, rechnet man hierzu die Zahl der durch die Stadt- und Ringbahn (etwa 77 Millionen), die burdrbie elektrischen und Dampfstraßenbahnen und die Pferde- bahnen beförderten Personen, so ergiebt sich eine Gesamtpersonenzahl von mehr als 311 Millionen (gegen 270 Millionen im Jahre 1895), sodaß also im Laufe des Jahres jeder Bewohner der Reich-Hauptstadt, vom Säugling bis zum ältesten Greise, nahezu 20 Fahrten mit diesen öffentlichen Verkehrsanstalten unternommen hat. Gewiß eine bewegliche Bevölkerung. • Welches ist die hervorragendste That des 19. Jahrhundert»! lieber diese Frage hat ein Berliner Blatt eine Enquete veranstaltet, die im Verhältniß zu der Menge ein- gelaafener Antworten herzlich wenig wirklich bedeutsame Gedanken zu Tage förderte. Insofern ist der Zweck und Wert dieser Enquete gleich Rull. Dagegen zeigen die Antworten, wie grundverschieden die Anthetlnahme hochgebildeter Männer an unserem Kulturleben im allgemeinen ist. Viele Gelehrte z. B. kommen au» dem Ideenreiche ihrer Wiffenschaft bei Beantwortung der Frage überhaupt nicht hinaus: So wird unter anderen die Entdeckung des Augenspiegels mit unter die größten Thaten des 19. Jahrhunderts gerechnet. Naturforscher und Aerzte stimmen für das von Robert v. Mayer entdeckte Prinzip von der Erhaltung der Energie oder für die Darwinsche Theorie oder für das Lister-Verfahren oder die Erfindung des Chloroforms oder die Begründung der Bakteriologie oder die Spektralanalyse u. s. w. Bertha v. Suttner hält natürlich da- Frieden-manifest des Zaren, ihr Gatte da» Vorgehen Zola» und Picquart», Frau von Troll-Barostyani die als «Frauenbewegung" bezeichnete Erhebung der Frau zur Erringung ihrer Gleichberechtigung mit dem Manne für die große Jahrhundertthat. Man sieht: tot capita, tot sensus und ein jeder hat Recht, von seinem Standpunkte aus. Von mehreren Seiten wird auf die soziale Bewegung hingedeutet und eine jedenfalls recht geistvolle Antwort gibt Ludwig Fulda, wenn er sagt: «Welche That des 19.Jahrhunderts ich als die hervorragendste betrachte? Die Entdeckung des sozialen Gewissens!" Es fehlt in der Enquete natürlich auch nicht an originellen Aussprüchen. Wir geben einige davon hier wieder: «Mit Recht heißt es in dem die vorliegende Aeußerung veranlaffenden Anschreiben: „Die Welt steht dieser (im 19. Jahrhundert uns entgegentretenden) Entwickelung menschlichen Geistes mit dem Gefühl gegenüber, als fei das Höchste erreicht, das ihm zu erreichen gegeben sein könne!" Diesem Höchsten gegenüber aber spricht der Mund der ewigen Wahrheit! „Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele!- Ev. Math. 16, 26. In dieser Hinsicht, d. h. auf da» Heil der menschlichen Seele bedachten hervorragenden Thaten gebührt meines Erachtens daher in erster Linie der Preis, und als die auf diesem Gebiete hervorragendste erscheint mir da» gerade am Schluffe diese» Jahrhunderts der Auf- Aäruug von der heiligen Stätte der Erlösung selbst aller Welt kundgethane freie persönliche Bekenntniß de» Deutsche»» Kaiser», daß er „zu Jesu Christo dem Gekreuzigten und wahrhaft Auferstandenen als zu unserem einigen Erlöser aufschaue und allein durch den Glauben an ihn gerecht und selig zu werden hoffe." Profeffor Dr. G. Berrndt (Berlin)." — „ 10. Mat 1864, die Eröffnung der Atlantic-Pacific-Eisenbahn! Plath Friedenau, Missions-Inspektor.- — „Von einem Vertreter der astronomischen Wiffenschaft erwartet man vielleicht, daß er die Entdeckung de» Planeten Neptun oder die Erfindung der Spek- tralanalyse oder eine andere große Entdeckung auf naturwiffen- schaftlichem Gebiete al» die größte That de» Jahrhundert» feiert. Dennoch liegt nach meiner tiefsten und innersten Ueberzeugung die bedeutendste That de» Jahrhunderts auf einem völlig anderen Gebiete als auf dem der Wiffenschaft. Ich bekenne, daß ich für das größte und bedeutendste, was dieses Jahrhundert hervorgebracht hat, das Erwachen und «ästige Aufblühen christlicher Ltebesthätigkeit, besonder» die Errichtung der inneren Mission «sehe. Dr. R. Lehmann- Mlhä», Profeffor an der Berliner Universität." — „Für die größte That unseres Jahrhunderts halte ich den zweiten Theil des Faust: denn in ihm ist der Geist von drei Generationen mthalten. Hermann Bahr-Wien." — Das erfreulichste an der Enquete ist eine Thatsache, die unser nationales Gewiffen chrt: Die größte Mehrzahl der Antworten lautet dahin, die Errichtung des Deutschen Reiches durch Bismarck ist die größte That des Jahrhunderts I * Amerikanische Heldenthaten im Lichte der Wahrheit. Eme hübsche Legende aus dem spanisch-amerikanischen Kriege fit jetzt auf ihre „historischen Proportionen" zurückgeführt worden, nämlich die Erzählung von dem Marinesergenten, der bei der „Maine"-Explosion vor der Kajütenthür Kapitän StgSbees auf Posten war und dann, als die Explosion erfolgt war, kaltblütig die Kajüte betreten haben sollte, um ^glementsmäßiger Weise salutierend zu melden: „Das bchiff ist in dieLuft gesprengt, meinHerr, und finkt," worauf Kapitän Sigsbee mit dem seemännischen: "Ay, ay" antwortete und mit der größten Seelenruhe reglementsmäßig wieder grüßte. Wie Kapitän Sigsbee selbst erzählt, verhält sich die Sache etwas anders. Als die Explosion erfolgte, saß er an seinem Tisch in der Kajüte und schrieb einen Brief an seine Tochter. Gleichzeitig mit der ersten Detonation erloschen die Lichter, und erstickender Rauch erfüllte die nun völlig dunkle Kajüte. Das Schiff hatte sich derartig auf die Seite geneigt, daß Kapitän Sigsbee nicht aufrecht zu gehen vermochte, sondern zur Thüre hin kroch. Als er diese öffnete, fiel er über den Körper des Marinesoldaten Anthony, der von der Erschütterung halb betäubt am Boden lag. Diesen fragte er, was passiert sei, und der Soldat erwiderte: „Eine Explosion hat stattgefunden, und ich glaube, das Schiff sinkt". Kapitän Sigsbee und seine Schildwache kletterten dann im Dunklen tastend zusammen auf Deck, so rasch wie sie nur vorwärts kommen konnten. * Ein amerikanischer Erfinder. In New-Jork ist am 18. Dezember John C. W. Keely, der Erfinder des Keely- Motors, im 63. Lebensjahr gestorben. Mit ihm verschied eine für das Land der Reklame hoch charakteristische Persönlichkeit. Es war im Jahr 1875, als Keely zuerst mit der Behauptung in die Oeffentlichkeit trat, daß es ihm gelungen sei, eine neue Betriebskraft zu entdecken, die bestimmt sei, das Maschinenwesen der Welt zu revolutionieren. Er versprach, wahre Wunder zu vollbringen, einen Zug voi: dreißig Waggons mit einer Meile pro Minute durch seinen ätherischen Dampfmotor, der nur drei Liter Wasser enthielt, von Philadelphia nach New-Dork zu befördern, und die Schnelligkeit der Dampfschiffe auf eine ungeahnte Höhe zu bringen, lieber das Wesen seiner Erfindung wollte er jedoch keinerlei Aufklärungen geben, bis genügendes Kapital zu seiner Verfügung gestellt werde, um seine Erfindung praktisch zu verwerten. Innerhalb einer Woche stellte ihm ein von einem Advokaten gebildetes Consortium 40000 Dollars zur Verfügung und versprach, die Errichtung einer Aktiengesellschaft durchzuführen. Jetzt begann aber eine Reihe von Mystifikationen und Jmbroglios, die der Beschreibung spotten. Von Zeit zu Zeit tauchten die absurdesten Beschreibungen über Keelys geniale Erfindungen in den Zeitungen auf. Gesellschaft um Gesellschaft wurde gegründet, um dem großen Erfinder die Verfolgung seiner großartigen Ziele zu ermöglichen. Im Jahre 1885 endlich gab Keely in seiner Werkstatt, die dem Aeußeren nach dem riesigen Laboratorium Edisons glich, eine Schaustellung, welche die Laien mit Staunen erfüllte. Er setzte durch Berührung mit einer Tongabel eine Messingkugel in Rotation, so daß dieselbe in einer Minute 600 Umdrehungen bewerkstelligte, er fuhr mit einem Geigenbogen über den Hebel einer Maschine und hob dadurch ein centnerschweres Gewicht, einen Druck von 25 000 Pfund auf einen Quadratzoll ausübend. Die Meinungen der Zuschauer waren geteilt; mehrere hielten sich für mystificiert, andere, darunter ernste Leute, hielten Keely wirklich für einen genialen Erfinder. Trotzdem ihm nun fortwährend große Summen Geldes zu Gebot standen, weigerte sich Keely, seine Erfindungen patentieren zu lassen oder irgend welche Aufklärungen über dieselben zu geben. Auch einen Gerichtsbefehl, der ihm auftrug, über seine Erfindungen vor einem Auditorium von Fachleuten Aufklärungen zu geben, mißachtete er und wurde deswegen zu kurzen Gefängnisstrafen verurteilt. An opferfreudigen Kapitalisten fehlte es ihm jedoch nie, und in den letzten Jahren stellte ihm eine reiche Amerikanerin, Frau Bloomfield Moore, eine halbe Million Dollars zur Verfügung. Sie wurde deshalb unter Kuratel gestellt. Keely starb in Philadephia mit Hinterlassung eines großen Vermögens und einer von wenigen Sterblichen betretenen kolossalen Werkstätte. Seine Testamentsvollstrecker behaupten, daß es mit Hilfe der hinterlassenen Aufzeichnungen und Modelle Keelys endlich möglich sein werde, dessen Erfindungen praktisch zu verwerten, .was den zahlreichen Keely-Aktiengesellschaften sehr angenehm wäre. Keely war deutschen Ursprungs, sein Großvater Ernst Keely war lange Zeit als Kapellmeister und Komponist in Baden- Baden thätig._________________________________ Meratur, Wissenschaft und Kunst. — Im Reiche der Cyklopen. Eine populäre Darstellung der Stahl- und Eisentechnik. Von Amand Freiherr 0. Scbwetger- Lerchenfeld. Mit ca. 400 Abbildungen. In 30 Lieferungen ä 50 Pfg. Die Ausgabe erfolgt in zehntägigen Zwischenräumen. Ausgegeben sind bisher Lieferungen 1 biß 6. (A. HartlebenS Verlag in Wien.) Alle Erwartungen, die an dieses gediegene und reichhallige Werk, welche» daß weite Gebiet der Stahl- und Eisentechnik behandelt, geknüpft wurden, sind nicht enttäuscht worden In lichtvoller und erschöpfender Weise, durch zahlreiche schöne Abbildungen trläutert, werden in den vorliegenden sechs Lieferungen die Darstellung deS Roheisens und Stahles, dte Konverte'prozefse, daS Martinverfahren, die Formgebungsarbeiten (Eisen- und Stahlguß, Hammer- und Walzwerke), die mechanischen Einrichtungen in Eisenhütten und -Werkstätten u. s. w. behandelt. Besonderes Interesse erregt die Schilderung deS Etablissements Krupp. Ungemein spannend werden hier die einzelnen großartige»» Werkstätten b schrieben, belebt durch eingeschaltete Genrebilder, wie sie sich in dieser „Cyklop.'nwerkstatt" dem Beschauer ausdringen. Die Lektüre ist ungemein feffelnd und anregend. Der Mrfaffer hat hier seine ganze Schildrrungskunst aufgewendet, und man darf demnach auf die weiteren Abschnitte, welche den Brückenbau, den Schiffbau und die Krtegsmittel zu Land und zu Wasser behandeln werden, mit Recht gespannt fein. — Schriftsteller-Jrrdilärrrn. Der bekannte Schriftsteller Dr. Adolf Zehlicke feiert heute, am 2. Januar 1899 das 25jährige Jubiläum seiner schriftstellerischen Tbätigkett in Berlin. Nachdem er zuvor in Schleswig, Breslau und Wien als Zeitungsredakteur thätig gewesen, trat er in Berlin 1874 die Leitung der Spener'fchen Zeitung an und war später noch in gleicher Funktion an vier Zett ungen nacheinander daselbst thätig. Er erfreute sich dabei besonders der Gunst des Fürsten Bismarck, auf dessen Veranlassung ihm vom Direktor deS LUterartschen BureauS Ufib vom Auswärtigen Amt wichtige Informationen zuteil wurden, die er 20 Jahre hindurch erhielt und in der deutschen und auswärtigen Preffe verbreitete. Während dieser langen Zeit hat er noch eine große Anzahl von po»tischen und prosaischen Werken veröffentlicht, welche die weiteste Verbreitung über oanz Deutschland gesund'» haben, darunter auch ein umfassendes Geschichtswerk über den Krieg 1870/71 und über die Regterungszeit Kaiser Wilhelm L Die RedakttonSthättgkett hat derselbe infolge eines schweren Leidens einstellen müffen und beschäftigt sich daher nur noch mit der Herausgabe von Werken, welche er schon in früherer Zeie verfaßt hat. -7 Ei« WeihnachtSerlebniS in Dentsch'«ü-weftafrikn schildert ein ehemaliges Mitglied der Schutztruppe in dem soeben auSgegebenen WethnachtShcft (12) der bekannten illustrierten Farnilien- zeitlchrift „Für Alle Welt" (Deutsches WriagSh.uS Bong & Co., Berlin W, Preis des DierzehntagshesteS 40 Pfg.) In so lebhafter Weise, daß man die Durstqualen, welche den Leuten aus dem Marsche gigen die Kbauas Hottentotten die Festfreude verdarben, ordentlich mttfühlt. „Salve Regina", eine illustrierte Erzählung von O. von Oberkawp, ist ebenfalls dem Christfest geweiht, an welche sich dann neben den beiden spannenden Romanen „Ohne Vergangenheit" von E. von Dincklage urb „Schuld unb Sühne" öon Daudet, eine Reihe hochinteressanter, teils mit Abbildungen erläuterte Artikel wie „Die Weihnachtsarbett der Post." „Die Bewegung der Wärme im Raum," „Spanische Kanonen," „Die Gesptnnstfaser der Zukunft," Berichte über neue Erfindungen unb gewerbliche unb bau-wirtschaftliche Neuheiten und viele technische Mitteilungen anschltetzen. Der hoch- künstlerische Btlderschmuck in Schwarz und Buntdruck i' zum großen Teile weihnachtlich, aber auch eine Fülle von Bildern von der Palästtnasahrt des deutschen Katserpaares enthält das Heft, die sämtlich nach an Ort unb Stelle aufgenommenen Momentphotographien von Künfilerhand gezeichnet wurden. 10 Procent extra Rabatt auf alle schon reducirten Preise während des Ausverkaufs der Restbestände. Muster auf Verlangen franco. Modebilder gratis. der Lagertest, anlässl. d. Neuübernahme veranl. uns noch für kurze Zeit den wirklichen Ausverkauf sämtlicher Damen-Kleiderstoffe für Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter fortzusetzen und offeriren beispielsweise: 272 6 Mtr. solid. Galene z. Kleid f. M. 1.60 6 „ „ Cubano » „ w „ 1.80 6 „ „ Dollar-Garreaux „ „ „ „ 2.70 6 „ , extra prima Lod. „ „ „ „ 3.90 Ausserd. neueste Eingänge f. d. Frühjahr- und Sommersaison. Mod. 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Auf Anregung der Verlagshandlung hat der Verfasser der ersten „Postkartengrüße" daher jetzt auch einen solchen „Leitfaden für lustige Zecher" bearbeitet, der bei seiner Mannigfaltigkeit und Reichhaltigkeit gewiß allen Wünschen Rechnung tragen dürfte, die an ein solches „Hilfsbuch" gestellt werden. Die betgesügten Gratulations-Telegramme find als „Anhang" sicher allerwärts willkommen. Universttäts Nachrichten. — Berlin. Dr. Adolf Erman, ordentlicher Profeffor der Egyptologie an der hiesigen Univerfität, hat einen längeren Urlaub zu einer wissenschaftlichen Reise nach Aegypten erhalten und die Reise jetzt angetreten. — Bonn. Die Nationalzeitung meldet, daß der Direktorder hiesigen Sternwarte, Profeffor Küstner, bekannt durch seine Entdeckung der Schwankungen der Erdachse, kürzlich eine-, Rus an die Spitze der Hamburger Sternwarte erhalten hat. ES steht jedoch zu hoffen, daß der verdiente Astronom und Lehrer der rheinischen Hochschule erhalten bleihe. — Breslau. Der neue Etat sieht für unsere Universität die Schaffung zweier neuer Exlraordinariate vor. DM eine davon fällt der juristischen, das andere der katholisthdheologtfchen Fakultät zu. — Dorpat. AuS dem soeben erschienenen Jahratbericht der hiesigen Universität ist zu entnehmen, daß die „Verrussung" dieser Hochschule im letzten Jahre wieder groß« Fortschritte gemacht hat. Zahlreiche deutsche Prosrssoren und Dozenten fiel aus dem Dienst an der Universität entlassen wordoe: der Prsfeffsr der semitischen Sprachen Wilhelm Volck; der Prosektor am Jaftitut für vergleichende Anatomie, Viktor Schmidt; der Universitäts-Architekt und Dozent der Elemente der Baukunst, Reinheld Guleke; der Sekretär des Direktoriums, Frommhold Tomberg; ferner von den Afststenten, Laboranten u. s. w. Friedrich Klatt, Richard Krickmeyer, Reinhard Maurach, Karl von Rennenkampf, Ernst Nialänder, Friedrich Ackel, Baron R. v. Bubberg BönningShaulen, Erwin Jürgen?, Karl SierckS. Die Lehrstühle werden natürlich nur mit Ruffen besetzt, sodaß die Zeit nicht fern sein dürfte, in der von der Dorpater Hochschule auch der letzte deutsche Lehrer verschwunden sein wird. Visitkarten in allen Schriftarten und Kartons werden schnell und billig angel ertigt in der Brnhl'schen üniversitäts- Buch- u. Stein- Druckerei 1 l (Pietsch Erben) A \ Giessen \ Schulstrasse —\ 7. Kn aulh. 249 Der Anfang meines Kleiderkursus 12475 Der Vorstand. 244 gesucht. Marktplatz 18. 12586 Detring, 12724 Oberstlieutenant u. Bezirks-Kommandeur. Waüthorstratze 77. 250 der Gnauth. 248 verwendet werden. Dem Staate bleibt jedoch dar Recht vorbehalten, die zu vermieten. Südanlage 10. Alleinverkauf bei 257 Direktion der Aiskonto-Kesellschast. S. Ateichr-der. Director RUhl. Näheres in der Expedition d. Bl. Wietgeluche Offene Stellen llfrßeiovriniiuii, ?iit ucrluuifcn Veeunethungen Capitalien Nerssliiedenes Gießen, den 2. Januar 1899. Großh. Bürgermeisterei Gießen. 181 106 139 2450 55 Die Zusammenkunft ist an Grünbergerstraße, 1. Schneise. a n ft in H 12651] Möbl. Zimmer zu vermieten. Selter-weg 71. Bekanntmachung. Das unterzeichnete Kommando beabsichtigt, zwei stark gebaute Patronenwagen veralteter Konstruktion am 6. Januar 1899, nach«. 3 Uhr, auf dem Hofe der Zeughauskaserne Hierselbst öffentlich meistbietend zu versteigern. Reflektanten können die betr. Wagen jederzeit — bei vorheriger Anmeldung auf dem diesseitigen Geschäftszimmer belterSweg 55 — ansehen. Großh. Bezirkskommando Gießen. 241] Mansardenwohnung per 1. Fe« bruar zu vermieten. Gg. MSHl, Hofmetzger. sucht per 1. Februar Frau Justizrat Rosenberg, Sellersweg 8t. Dieselbe findet in den üblichen Geschäftsstunden Darmstadt bei der Bank für Handel und Industrie, Frankfurt a. M. bei der Filiale der Bank für Handel und Industrie, Berlin bei der Söuigl.Geueral-Direktion der Geehaudluugs- .(Stücke von Mk. 5000, 2000, 1600, 500 und 200; Coupon» fällig am L April und 1. Oktober, zahlbar in Darmstadt, Berlin und Frankfurt a. M.) Großherzogliche Bürgermeisterei. Köhler. r laltnbtr för 1899 sind erwünschte, nützliche Geschenke. 2MK* begann am L. Januar. TBtt Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. Akademische Zuschueideschule J. Vogel, E. Käss Nachfolgerin 12 Souuenstratze 12. ______ Slhöie Wohmllg, 5 bis 6 Zimmer, Tüdaulage oder deren Nähe, per 1. April zu mieten gefncht. Offerten unter K- V. 6l an die Expedition diese» Blatte» erbeten. Bekanntmachung, Versteigerung von Dünger betreffend. Freitag den 6. Januar d. I, vormittags 11 Uhr, soll in dem hiess,en Schlachthof der Dünger au» den Gruben öffentlich meist bietend versteigert werden. Gießen, am 2. Januar 1899. Großherzoglichr Bürgermeisterei Gießen. Holz-Versteigerung tm Gießener Stadtwald. Montag, den 9. Januar 1899, vormittags 9*/2 Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, Distr. Neuhege, versteigert werden: Vertreter: 9 August Wehn, Giessen. Der Hes-scht Hausfreund (77. Jahrgang, mit einer inter- effanten geschichtlichen, aufhessischem Boden sich abspielenden Erzählung von Pfarrer O. Gros) und der Gu-av-Adolf-Kalkudtt (46. Jahrgang, sehr günstig be- urtheilt) kosten bei reichem Inhalt nur je 25 Pfg. und sind bei jedem guten Buchhändler und k Buchbinder zu haben. . Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. Zweiter Vor trag Douuerstag den 5. Januar 1899, AbeudS 8 Uhr, in der großen Aula der Universität. Herr Geheimer Resierimgsrath Prof. Dr. I. I. Bein, gfon*: ZLußlands ßinffuß auf TransKaspien und Turkestan. Karten für Nichlmitglieder Mk 1 50, für Studenten und Schüler Mk. 0.50 in der Krebs'schen und Ricker'schen Buchhandlung. 12741 Die Großherzoglich Hessische SVj °/0 tge Staatsanleihe von 1897 im Gesamtbeträge von nom. Mk. 14,703,000.— ist an der Frankfurter und an der Berliner Börse bereits eingeführt und zur Notiz zugelaffen morden. Wir stellen hiervon nom- Mk- 9,000,000.— 3*/»9/o Sroßh. HeUchk Ztaatrobligatisak« vom Jahre 1897 zum Cours von 99% zuzüglich laufender Stückzinsen vom 1. Oktober 1898 bis zum Tage der Abnahme am Donnerstag den 5. Januar 1899 zur öffentlichen Subskription. G-ebr.AdLam: Deut-ohe - > — — ■ Bahnmeisterscliule Arnstadt i. Tlir. Wohnungs-Veränderung. Meiner werten Kundschaft zur gefälligen Nachricht, daß ich «ein Geschäft nebst Wohnung nach 01 Crch KN- nnb Wttkhah-Nerßki-kmg zu Langsdorf um Donnerstag den 5. und Freitag den 6. Januar 1899. Sammetptatz an beiden Tagen an den Kifertöahn-Kaltestekkt. Weginu der Kerfieigerung um 10 Ihr vormittags. a) im Distrikt Hlemis (eine Viertelstunde von der Bahnstation entfernt): 569 Aichteustämme mit 12—25 cm mittlerem Durchmesser, 8—15 Meter Länge und einem Gesammtinhalt von ca. 130 Aestmeter. 592 Aichten-Aeröstange« mit zusammen ca« 43,20 Ftstmeter Inhalt. 24 Anchenstangen = 0,64 Festmeter, geeignet zu Langwied. b) SistriLt Stockweiyerkopf und Atteheegwakd (eine halbe Stunde von der Eisenbahn-Haltestelle): 3 Stämme Kieferrr-Schrrittyoh, 28—36 cm Durchmesser, 6—12 M-ter Länge mit ca. 6.05 Festmeter Gesamt-Inhalt. 189 Stämme Kiefern-Aauyotr, 15-27 cm Durchmesser, 8-20 Meter Länge und ca. 77,16 Festmeter Gesamt-Jnhalt. 215 Stämme Kiefern-Hruöen-otz mit ca 33.80 Festmeter. 50 Aichten-Servstarrgen mit 3,14 Festmeter Gesamt-Inhalt. 15 ßlaummeter Kiefern-AntzÜrrüppet. Langsdorf, den 21. Dezember 1898. Mittwoch den 4. Iavvar 1899, nachmittag» 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: Sofas, Kommoden, Kleiderschränke, 1 Regulator, 3 Nähmaschinen, 1 eich. Buffet, 1 eich Eßtisch mit 6 Stühlen, 1 vollst. Bett, 1 Mahagonisekretär, 8 Ladenschränke, 1 Pferd, 1 Kuh, eine Partie Schuhwaren u. Filzhüte. 258 Geißler, Gerichtsvollzieher. Maschinenlechnto als Lehrer für den Sonntagsvormittagsunterricht an der Gewerbeschule in Friedberg (Hessen) wird gesucht. Off. mit Zeugnisabschriften werden bis zum 7. Januar an Unterzeichneten erbeten. Der Vorsitzende deS Aufsichtsrats. Georg Hieronimus. 235 Tozietät, „ Bank für Handel und Industrie, „ Direktion der Diskouto-Gefellfchaft, dem Bankhause G. Bleichröder Champagner Söhnlein&0 Schierstem jAy-Champagne Rheingau Frankreich Bezug durch den Weinhandel. -> Verkauf ein. Kassenschrankes Ein bei dem Gr. UniversitätS-Rentamt Welt berühmt und unübertroffen ist Kiefernstämme mit 81 km, rm Nadel Scheitholz, „ Nadel-Knüppelholz, Wellen Nadel-Reisig, rm Nadelstöcke. General-Versammlung des GietzenerZitherklublWohllhatlskeitsttttttn) Samstag de» 7. Januar, Anfang abend« 8'/a Hlhr präcis bei Herrn I. Arnold, Schipkapaß. Tagesordnung: Jahresbericht, Rechnungsablage, Vorstandswahl, Verschiedene». Um recht zahlreiche Beteiligung wird dringend gebeten. Hübsches, gut möbliertes Zimmer, womöglich mit Schlafkabinet, von ruhigem Herrn gesucht. Pension im Hause erwünscht. Offerten mit Preisangabe unter J. M. J. 203 an die Exped. dS Bis. in Umlauf befindlichen Schuldverschreibungen oder einen beliebigen Teil i______। - --- Oltr1->derselben auch zur Einlösung mittelst Barzahlung dr» Nominalbetrages Sj DU * h°lbjährtg°r Frist zu kündigen. Den Inhabern der Schulduerschrei^ Badezünmer zu vermieten und alsbald H- H- or an die Exped. d. Bl._________ bungen steht em Kündigungsrecht gegen den Staat nicht zu. zu beziehen. O*** Alle die vorstehende Anleihe betreffenden Bekanntmachungen sind im Näheres Gchiffeubergerweg 24, ll. aAOl Mtlfsklko Reichsanzeiger und in mindesten» zwei weiteren Berliner Zeitungen, sowie 160] Ostanlage 89 Bel-Etage baldigst empfiehlt sich 149 in einem Frankfurter Blatte zu veröffentlichen. zu vermieten. S. Wei», Löberstraße 15. 0 — Darmstadt und Berlin, im Dezember 1898. 245 Kerrerat-AireLtion der Seehaudlungs-So-ieLät. ZLavK für Kandel und Industrie. 19 4[ Ein Kauflade«, für Spezerei - und Flaschenbierhandlung geeignet, mit Wohnung per April oder Mai zu Derrn. Wegebau- u. Tiefbau-Schule. Lehrgang: 3Semester: Steatl. Prüfungen. Staatscommlssar. 8em.-Anf.: Nov.u Mai. zu vermieten.___________________________ 158] Mansardenwohnung, 3Zimmer, Kammer, Küche und Zubehör, zum 1. April Subskription auf nom. Mk. 9,000,000— 3^2Io Großh. Hessische Staatsobligationen vom Jahre 1807. Tüchtiger Pftldeknecht gesucht 189 Ce Rübsamen, §ah»str. 243] Jüngerer, sauberer Hausbursche überflüssig gewordener, im Kanzleigebäude auf dem Brand sich befindender Raffe« l schrank soll an den Meistbietenden ver- I M-lngL ^mm!"°i^uL-!ch°Ll statt und ist jeder einzelnen Stelle der frühere Schluß der Subskripti,» — I Behörde innerhalb 14 Tagen entgegen. I Vorbehalten. I Gießen, den 2. Januar 1899. Die Zuteilung, welche dem freien Ermessen der Subskriptionsstelle» Großh. Unwersitats-Rentamt. überlassen ist, wird sobald wie möglich nach Schluß der Subskription unter 1 1 ' 1 direkter Benachrichtigung an die Zeichner vorgenommen «erden. Die Abnahme de» zugeteilten Betrage» in definitiven Stücken hat in der Zeit vom 10. Januar bi» 20. Januar a. f zu erfolgen. —261) Schöne <-Z.mm°rw°hnungI QßAA I Dir Schlußnotenstempel geht ,u Lasten de« Subskribenten, versetzungshalber sofort oder t. April zu /4vvv Die Anleihe ist zufolge Bekanntmachung de» Großherzoglich Hessische« vermiethen. Sraukfurterstratze 4S. , Hypothek gegen gute und Ministeriums der Finanzen vom 3. November 1897 kreirt worden und 262] Klemes Familienlogis zu ver- » Etlicke Verzinsung sofort gesucht, soll zur Deckung außerordentlicher Staatsbedürfnisse bienen. Die Tilgnng S“e Ku,ru^' e"teilt Mchls der Anleihe erfolgt in der Art, daß di- jeweilig durch den Haupwor- (4 Simmer nut |uÄ per 1 anwalt Metz. Gießen. 163 ö?9 bet ®]aatc6'®lnna6mcn “nb Ergaben dazu bestimmt werdenden 1----------------------------------' Mittel zum Ankauf einer entsprechenden Anzahl von Schuldverschreibungen ZmKmfklMckne empfehle sämmtliche Zuthaten in nur feinsten Qualitäten billigst. 026 GusllwMltttMulmM. Kiautschon preiswertheste» Cigarrenfabrikat, per Tausend 60, 70 und 80 Mk. verlegt habe. Hochachtungsvoll Adam Hess, Schreinttmißtr 030] Fleißiger Hausbursche gesucht. _____________BiSmarckstratze 6-8. 79] Suche kräftigen, gewand'.e.i Hausburscheu gegen guten Lohn, zum sofortigen Eintritt. _________Ludwiaftrahe 31. Lehrstelle per sofort ober später zu besetzen in einem hiesigen Material-, Färb- und Kolonialwaaren-Geschäft. Gefl. Offerten unter A. 167 befördert die Expedition dieses Blattes._______________ 175] Ein solides Mädchen, welches die bürgerliche Küche und alle Hausarbeit versteht, findet sofort Stellung bei _______Frau Jmheuser, Markt 10. 246] Ein in Küche und Haus durchaus erfahrenes Mädchen Sttbtts Mel-Politur für Hausfrauen. Zum «uffrischen und l Neupoliren aller Möbel. 11894 FlMMeilyUlkN 9n Flaschen 5 ^0 und 50 Pfg. in ben | un^ e]ne Haustreppe billig abzugeben. Drogerien. August Noll II. unb| Näheres Marktstratze 29. 169 usta a er. I 263] Sehr gut erhaltene, noch tm Betrieb befindliche Dampfmaschine, 12 bis 17 HP., mit oder ohne stehendem Kessel, ist wegen Betriebsvergrößerung zu verkaufen bei <5. H Müller, Gießen, Schillerstr. 26. 9ieöactton: E. Burkhardt. — Druck und Verlag der Brühl'schen UmversttätS-Buch» und Steindruckecei (Pietsch Erbens ui Gießen