Urrm ten und Be« ott dem All> er, Cchwestrr mtenlaget w abzurusen. , Familie: M. IW %X\xW. W jnm Andrer w# ich-« M- ‘' joeifel «ul# ■ w.-W * fctr Vorstand Freitag den 3. März 1S99 srr. 53 Zweites Blak Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bei Postbezug 2 Mark 50 Pjz. vierteljährlich. Aezagsprei» vierteljährlich 2 Mark 20 Pf,, monatlich 75 PfH» mit Bringerloh«. «naahme von Anzeigen zu der nachmittag» für den folgenden Ta, erscheinenden Nummer bis vor«. 10 Uhr. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In« und Ausland«» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger ctttgeyo. Erscheint ILgNch mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener K«mtkie»StLtter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Anrts- und Anzeigeblutt für den Hveis Gieren. Rebaftion, Expedition und Druckerei: Kchnlstraße Dr. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter sür hessische Volkskunde. Adreffe für Depeschen: Anzeiger Hieß«. Fernsprecher Nr. 51. Ueber Finland und Rußland schreiben die „M. N. N.": Es liegt ein gutes Stück weltgeschichtlicher Satire in der Thachache, daß der Vertreter des uneingeschränkten Absolutismus, der russische Zar, seit nunmehr 90 Jahren zugleich konstitutioneller Monarch gewesen ist. Das Groß- ftrstentum Finland, seiner Ausdehnung nach das Königreich Preußen bei weitem übertreffend und in allen seinen Einrichtungen ein Land vorgeschrittenster moderner Kultur, ist der Träger der konstitutionellen Staatsidee in dem auf der Selbstherrschaft begründeten russischen Reich. Die Art und Weise, wie sich die russischen Zaren mit ihrer Rolle als Großfürsten von Finland abgefunden haben, ist gewiß bezeichnend für die Persönlichkeit der Herrscher; noch schärfer aber spiegelt sich darin die Wandlung im absolutistischen Staatsgedanken selbst. Als am 17. März 1809 Kaiser Alexander I. nach dem siegreichen Kriege mit Schweden auf dem Landtag zu Borga die Verfassung des Landes beschwor, und gelobte, die Religion und Grundgesetze, sowie die Privilegien und Gerechtsame jedes Standes der Konstitution gemäß fest und unverrückt zu erhalten, da hatte nieder der Kaiser noch sonst jemand in Rußland das Gefühl, daß die Angliederung eines verfassungsmäßig zu regierenden Landes an' das absolutistische Zarenreich für letztere eine Gefahr bedeute. Heute sucht man in Rußland die letzten Neste der liberalen Aera der sechziger Jahre auszurotten mit) alles, was an Selbstverwaltung im engeren oder weiteren Kreise bestanden hat, zu beseitigen. Es ist ohne Zweifel, daß der Absolutismus heute weniger ertragen zu können glaubt, als vor einem Jahrhundert. Da darf es auch nicht wunder nehmen, daß ein selbständiger, lediglich durch Personalunion mit Rußland verknüpfter und nach beschworenen Landesgesetzen verfassungsmäßig zu regierender Landesteil heute als eine ungeheuere Anomalie empfunden wird, die «das alternde Selbstherrschertum mit Furcht erfüllt, während Alexander I. den Erwerb des sinländischen Kulturgebietes als einen geistigen und moralischen Gewinn rückhaltlos begrüßte. Mit dem Erlaß Nikolaus II. vom 3./15. Februar ds. Js. ist der finländische Verfassungsstaat in seinem wichtigsten Rechte, dem der Gesetzgebung, erschüttert worden. Nach der bis jetzt bestehenden Verfassung war die Gesetzgebung an die Mitwirkung des Landtags gebunden; die neuesten „Grundbestimmungen über die Formulierung, Prüfung und Veröffentlichung von Gesetzen, die für das Reich mit Einschluß des Großfürstentums Finland erlassen werden", gestehen dem Landtag nur eine gutachtliche Meinungsäußerung zu, während die eigentliche Legislative in die Hände des Generalgouverneurs von Finland, des Minister-Staatssekretärs für Finland und des russischen Neichsrates gelegt ist. Wie die Formen der lokalen Selbstverwaltung im eigentlichen Rußland auch heute noch überall aufrecht erhalten, aber ihres Inhalts zugunsten der Administrativgewalten gänzlich beraubt sind, so berührt auch der jüngste Erlaß gegen Finland nicht den äußeren Apparat einer konstitutionellen Regierung. Der Landtag mit seinen vier Kurien bleibt bestehen; man wird vielleicht gewissenhafter als früher die dreijährigen Legislaturperioden einhalten, vielleicht auch außerordentliche Tagungen anberaumen, aber der Landtag wird in den vitalsten Fragen des Landes nicht mehr zu beschließen, sondern in Petersburg fertig gestellte Gesetze zu sanktionieren haben. Was der erste russische Großfürst auf dem Huldigungslandtage dem sinländischen Volke verheißen hatte, es solle „plac6 dSaormaia au rang des nationa“ — zum Rang der Nationen erhoben werden, das lautet in der Sprache des Erlasses vom 3./15. Februar: herab auf das Niveau eines russischen Gouvernements. Was das bedeuten will, kann nur der voll bemessen, der die trostlosen Zustände einer russischen Provinz aus eigener Anschauung kennt und daneben das glänzende Kulturbild hält, das eine kerngesunde Bevölkerung in rastloser Arbeit auf dem Felsenboden Fin- lands hat entstehen lassen. Die staatsrechtliche Frage der Verknüpfung mit Rußland wird das finländische Volk allein auszukämpfen haben; aber die moralischen Sympathien ganz Europas stehen auf Seiten des vergewaltigten Kulturvolkes. Wenn Rußlands Vorgehen in Polen durch die fortwährenden Revolten dieses Landes eine mildere Beurteilung beanspruchen kann, so legt sich seine erdrückende Hand in Finland auf ein Volk, das in unentwegter Treue und Hingebung an die Person seines Großfürsten nichts anderes verlangt, als in Ruhe seiner Arbeit leben und seine verfassungsmäßigen Rechte genießen zu können. Wenn die Treue gegen die Person des Herrschers nicht gleichbedeutend ist mit der Liebe zum russischen Volk und seinen Institutionen, so kann man das den Finländern gewiß nicht verübeln Denn daß das, was sie von einer Eingliederung in die „große russische Familie" zu erwarten haben, in jeder Hinsicht nur ein Niedergang ihrer Kultur sein kann, darüber können sie, wenn die bisherigen Erfahrungen am eigenen Leibe nicht laut genug sprächen, nur die benachbarten Ostseeprovinzen befragen. Dieselbe Hand, die die einst blühende Pflanzstätte deutscher Wis^enschaft, die altehrwürdige Universität Dorpat in die russische Ruine Jurjeff ver- wandelte, würde auch die Universität Helsingfors auf die Stufe eines russischen Seminars hinabdrücken und mit allen Errungenschaften einer jahrzehntelangen Arbeit im Dienste wahren Fortschrittes in schnellster Frist aufräumen. Als Peter der Große und Alexander I. die westlichen Grenzländer erwarben, da wollten sie „Fenster nach Europa" ausbrechen. Heute gilt es, die Kulturoasen am Rande der russischen Wüste zu verschütten. Zur hessischen Steuerreform schreibt die offizielle „Darmstädter Zeitung": „In den vorbereitenden Stadien der Steuerreform sind bekanntlich auch die Vermögenswerte des ganzen Landes und seiner einzelnen Gemeinden ermittelt worden, um einen annähernden Ueberblick darüber zu gewinnen, welcher Ertrag etwa von einer Besteuerung des Vermögens zu erwarten sein wird. Nachdem nunmehr der Entwurf eines Gesetzes, die Vermögenssteuer betreffend, einen Steuersatz von 55 Pfg. für je 1000 Mk. Vermögen in Vorschlag gebracht hat, erscheint es nicht uninteressant, die seitherigen Realsteuern mit der von Grundbesitz und Gewerbebetrieb nach diesem Satz demnächst zu erhebenden Vermögenssteuer wenigstens für die größeren Gemeinden des Landes zu vergleichen und zu prüfen, inwiefern die letztere hinter den Realsteuern zurückbleibt und somit ihrer Aufgabe, eine Entlastung von Grundbesitz und Gewerbebetrieb zu bringen, gerecht wird. Die nachstehende Uebersicht enthält eine solche Gegenüberstellung für eine Reihe von Gemeinden der Provinz Oberhessen, die nach der Größe des in ihnen in Grundbesitz und Gewerbebetrieb angelegten Vermögens und der Zuverlässigkeit des vorhandenen Materials aus der Zahl der übrigen Gemeinden entnommen sind. Gerung. 55 Feuilleton. „Hefkügelte" Worte. Ornithologische Plauderei gelegentlich der 2. großen allgemeinen Geflügel- und Vogel- Ausstellung am 3., 4. und 5. März 1899 in Gießen. Von Hermann Robolsky-Gotha. (Fortsetzung.) In einer Nummer der „Leipziger Geflügel-Börse" krzählt ein Herr Steudel von den verwilderten Haustauben Dresdens, die sich in Mengen mit den ebenfalls dort hausenden Ringeltauben vermischt hätten. Demnach käme mein gegnerischer Sachverständiger doch wohl mit seinen Zweifeln sehr in die Brüche. Wäre es ja auch nicht das erstemal, daß die Praxis der Theorie gründlich einen Possen spielte! Im übrigen paaren sich bekanntlich die gewöhnlichen Feldflüchter leiht mit Edeltauben, da es sich hierbei nicht um verschiedene Arten im zoologischen Sinne, sondern um Nassen ein und derselben Stammart handelt. Ein ganz hübscher Vogel ist das Produkt einer Kreuzung von Feldflüchtern mit Pfauentauben. Ueberhaupt wird heutzutage in der Taubenzucht großes geleistet. Die Spielarten dieser Ziervögel zählen schon nach Dutzenden. Hochinteressant sind die Züchtungen von Brieftauben, die wahrscheinlich mal in späteren Kriegen eine hervorragende Rolle spielen werden. Hoffen wir, daß sie nicht so bald in ernsten Dienst treten! — Abstammen wird unsere ge- wiühnliche Haustaube fraglos von der sogenannten Felstaube, die noch jetzt wild in den felsigen Küstengegenden ver- Medener europäischer Länder vorkommt. Wildtaubenarten guebt es in Deutschland drei: die mehrfach genannte Ringel- tluabe, die kleinere Hohltaube und die ganz kleine Turteltaube. Eine merkwürdige Erscheinung sind, namentlich in ten Oststaaten Nordamerikas, die Wandertauben. Sie traten zu gewissen Zeilen nicht tausend-, nein, millionenweise Mf. Mit ihrem Fluge verfinsterten sie im wahren Sinne des Wortes die Luft. Einer zahlreichen Menschenmenge, sowie deren Schweinen gewähren sie wochenlang Nahrung. In den letzten Decennien haben aber die schönen Vögel sehr abgenommen. Nicht besonders schwer befreunden sich zahme und wilde Enten miteinander; von den Arten der letzteren wäre absonderlich die Stock- oder Grasente zu nennen. Sie ist auch wahrscheinlich die Stammmutter unserer Hausente, denn sie ähnelt ihr vollständig. Hier ein Beispiel: In einer an- mutigen Niederung des in den Rhein fließenden Main liegt friedlich und idyllisch eine oberschlächtige Wassermühle, die einem Ackersmanne gehört. Die gewerbliche Anlage empfängt ihr Waffer namentlich auch aus dem dicht dabei gelegenen, gerade nicht kleinen, quelligen Teiche, der an mehreren Stellen von Erlen und Buchen bestanden ist. Auf diesem Weiher hielt sich Kersten — so hieß der Eigentümer des Anwesens — mehrere weiße Enten. Eines Tages nun wurde der Mann gewahr, daß sich seinen Hausvögeln ein wilder Erpel zugesellt hatte, der den zahmen Stammes- genossen eifrig die Kour schnitt. Der Schnatterjüngling strich allerdings abends davon, kam aber anderen Tages wieder. Schließlich wurde unser Erpel so zahm, daß er mit auf den Wirtschaftshof folgte. Gingen die Enten am Abend in den Stall, so stand der befiederte Don Juan wohl eine Weile an der offenen Thüre, als ob er sich die Sache überlegte. Zuletzt siegte aber doch der Freiheitstrieb, und er strich wieder dem Walde zu. In den Elbniederungen bei dem Orte Schönhausen, aus dem der verstorbene Altreichskanzler Fürst Bismarck stammte, nisten alljährlich zahlreiche Wildenten. Da gehört es nicht zu den Seltenheiten, daß die Landleute der dortigen Gegend beim Grasmachen Nester des schmackhaften Schwimmvogels finden. (Natürlich rede ich ausschließlich von der bekannten Stockente.) Unzählige Versuche sind schon im Laufe der Zeit gemacht worden, die gefundenen Gelege im Dienste der Hausentenzucht zu verwerten. Mau packte die Eier des Wildvogels zahmen brütenden Enten unter, die dann auch wirklich das Brutgeschäft erfolgreich vollführten. Die Jungen fcynen aber immer als echte und rechte Wildenten auf die Welt. Die kleinen Dinger blieben scheu, verkrochen sich gern, und hatte man sie wirklich mit Mühe und Sorgfalt halb aufgezogen, so strichen sie doch eines Tages auf Nimmerwiedersehen davon. Ein Eisenbahnwärter der Strecke Stendal-Berlin fand vor Jahren bei seinem Kontrollgange am Rande eines Grabens ein Wildentennest mit etwa zehn Eiern. Der Mann besaß gerade zu Hause eine brütende Ente, der er das Gelege unterpackte. Die Tiere kamen alle aus; aber aus den Küken ist nichts geworden. Sie nahmen das Futter nicht recht, und jeden Abend kam es wie ein Koller über die armen Dinger. Sie liefen und flatterten wie unklug im Stalle oder Hof umher, und waren nicht zu beruhigen. In tadelnswerter Aengstlichkeit hatte der Wärter den Schnattervögeln je einen Flügel zerbrochen, damit sie nicht davonfliegen konnten. — Auf dem Geflügelhofe versäume man ja nicht, den Erpeln reichlich Enten beizugeben, denn die ungestümen Tiere vergehen sich nicht selten sogar an Hühnern und ruinieren diese. — Es giebt übrigens in manchen Gegenden, z. B. bei Celle und Uelzen in der Provinz Hannover, sogen. Wildentenfänge, in denen Hunderte der gar keinen Schaden bringenden Schwimmvögel gefangen werden. Diese Stätten kommen, gerade wie Jagden, zur Verpachtung. Die Tiere vermehren sich eben sehr stark, denn eine Ente legt bis zu 20 Eiern. So bekannt und weitverbreitet das Haus Huhn ist, soweit zurück in nebelhafte Ferne reicht sein Ursprung. Ich war bisher der Ansicht, die auch in Waidmannskreisen geteilt wurde, daß das Haushuhn in seiner jetzigen Form nirgends mehr wild vorkomme. Dem wurde aber vom Direktor des zoologischen Gartens von Hannover widersprochen. Es hieß da in einer Auslassung: „Das Haushuhn stammt von einer oder jedenfalls einzigen, noch jetzt in Südostasien lebenden Art Wildhühnern ab, denen es im anatomischen Bau und in den äußeren Verhältnissen auffallend ähnlich ist. Natürlich darf man hier bei den Haus- Gemeinden Reimes Vermögen in Grundbesitz und Gewerbebetrieb JL tAUi, au.ft zu zahlend. Vermögenssteuer oon Grund besttz und G'w.rbe- beirted JC Derzeit bezahlte G u-d-und Gewerbesteuern JWa Al'o Ent lastung du'ch die Sieu.r- resorm JL AiSseld . . . 11717 029 6 444 19 778 13 334 Alten Buseck. . 4 090 525 2 250 3 676 1426 aihnftaöt . . 3 455 668 1900 4291 2 391 Assenbeim . . 3 649 644 2007 4 940 2 933 Bad-N-uheim . 22 346 811 12290 25 440 13 150 Belle, «heim . . 3 117 774 1 714 3741 2 027 Berstadt . . . 39467'1 2170 6183 4013 Bübingen. . . 8 »12 853 4 847 8 329 3 482 Büdesheim . . 4 817 777 2650 5 76 3 126 Butzbach . . . 9 016 397 4 959 9 907 4 948 Dauernbetm. . 2082 519 1 145 3 758 26'3 Düdelsheim. . 3 735064 2 054 45'1 2 457 Echzell.... 8 106 464 4 459 8 354 3 895 Friedberg. . . 16 102 103 8856 21390 12 534 Gambach. . . 4 050561 2 227 5 192 2 965 Gebe n . . . 3617 194 1989 5 686 3 697 Gettenau. . . 3 582 170 1 970 3 388 1 418 Stehen . . . 65 657 790 36 112 108 787 72 675 Groh-Karben . 4 084 103 2246 5 621 3 375 Grohen-Bus-ck . 3 668 492 2 017 5 177 3 160 Grohen-L'nden. 5 031 333 2 767 5 088 2 321 Gründe,g. . . 3 677 350 2022 8 063 6 041 Heldenbergen . 4 864 506 2 675 6414 3 739 Herbstein. . . 2 786 159 1532 4 812 3 280 Heuchelheim (Sl.-C.Gteßen) 5 063 939 2 785 5131 2 346 Homberg. . . 2 949 346 1402 4 661 3 259 Holzheim. . . 3 561204 1969 3 546 1 577 Hungen . . . 3 022 465 1662 6 709 5 047 Ilbenstadt . . 4 842 903 2 663 6 846 4 83 Ktrch-GönS . . 3 570 >09 1963 2 451 488 Lang-Göns . . 7 050090 3 878 5815 1937 Langt darf . . 3 481 259 1914 4 666 2 752 Laufach . . . 8 625 748 1994 6 536 4 542 Lauterbach . . 7 942 110 4 368 10 093 5 725 Leihgestern . . 4 518 756 2 485 3 602 1 117 L'ch..... 5 740006 3157 8 787 5 630 Lindheim. . . 2 858 643 1572 3 474 1902 Maar.... 2 854 867 1570 3 442 1872 Melbach . . . 5191484 2 855 5 588 2 733 R'dda.... 4 711 872 2 592 6 623 4 031 Rieder-Erlenbach 4 784066 2 631 5211 2 580 Nteder-Florstadt 3 758 648 2 067 5 008 2 941 Nieder Weisel . 8 266 372 4 546 7 889 3 343 Nieder-Wöllstadt 5 274 559 2 901 7 090 4189 Ober-RoSbach . 5 281732 2 905 5 852 2 947 Ockstadt . . . 4 176 615 2 297 6 527 4 230 Okarben . . . 3 990077 2 194 4312 2 118 Petterweil . . 2 692 390 1481 3 750 2 269 Pohl-Göns . . 2 978 097 1638 2 036 398 Rodhetm o. d. H. 7 746 231 4 260 8 443 4183 Schlitz. . . . 5 354 137 2 945 8 276 5 331 Schotten . . . 5 076 403 2 792 6 709 3 917 Stammhetm. . 2 216 869 1219 3 855 2 636 Steinbach. . . 2 858 299 1572 2 633 1061 Stockheim . . 2172 539 1 195 2 525 1330 Treis a. d. L. . 3 269 852 1798 2 940 1142 Ulf« .... 2 900 286 1595 3 050 1455 Vilbel.... 7 799575 4 289 9 627 5 338 Btlltngen. . . 2 815 847 1549 2 396 847 Bonhausen . . 1 084 658 596 1289 693 Wallenrod . . 1365028 751 2153 1402 Watzenborn und Steinberg. . 3 789075 2 084 3265 1 181 Wieseck . . . 5 740 502 3 157 5 498 2 341 Wölfersheim. . 4 303 546 2 366 5 135 2 769 Wohnbach . . 3 064 707 1685 3 480 1795 Zell .... 2 418 997 1330 3 864 2 534 Es soll übrigens, bemerkt die „Darmst. Ztg.", keineswegs behauptet werden, daß die für das reine Vermögen in den einzelnen Gemeinden gefundenen Ziffern unbedingt richtig sind. Wenn man aber bedenkt, daß selbst Aender- ungen des reinen Vermögens für einen oder den anderen Ort um 100 000 Mk. den Vermögenssteuerbetrag bei einem Einheitssatz von 55 Pfg. nur um 55 Mk. beeinflussen, so erhellt, daß die Vermögenssteuer gerade dem Grundbesitz und Gewerbebetrieb unter allen Umständen eine sehr bedeutende Erleichterung von steuerlichen Lasken bringen wird. Die Entlastung wird auch keineswegs, wie behauptet worden ist, durch die neuen Einkommensteuersätze wesentlich beeinflußt. Einmal befinden sich, insbesondere auf dem Lande, Grundbesitzer und Gewerbetreibende zum größten Teile in der 2. oder doch in den unteren Klassen der 1. Abteilung, für welche die Einkommensteuer gar nicht oder nur unwesentlich erhöht worden ist. Ueberdies aber und soweit Steuerpflichtige in höheren Klassen in Betracht kommen, stellt sich die höhere Belastung durch die neuen Einkommensteuersätze sachlich nicht als eine Belastung von Grundbesitz und Gewerbebetrieb, sondern als eine solche des Einkommens ohne Rücksicht auf dessen Quelle und als Belastung der in diesen Füllen besonders gesteigerten Leistungsfähigkeit dar." Hiermit sind zweifellos die Intentionen des Finanzministers wiedergegebcn. Deutsches Deich. Berlin, 1. März. Zum Gesetzentwurf über die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres hat d,e Budgetkommission des Reichstags als Abschluß der ersten Lesung folgende Uebersicht gegeben: Hühnern nur an die primitiven Landhuhnschläge denken, nicht aber an die hochgezüchteten Sportrassen. — Ist auch das Streben der Vereine, die Hühnerzucht, die ziemlich herunter- gekommen war, wieder zu heben, unverkennbar, so bleibt doch immer noch in dieser Beziehung genug zu thun übrig. Vornehmlich ist es nötig, der eingerissenen sogenannten Inzucht ein Ende zu machen. Das Blut muß aufgefrischt werden. — Viele Landleute wieder sehen die Geflügelzucht immer noch als Nebensache an. Die Ansicht ist eine ganz Verkehrte. (Schluß folgt.) Bei einem Durchschnittsetat der Infanterie-Bataillone von 584 Köpfen und Absetzung der in Preuße» für die Kavallerie geforderten 1630 Mann ergiebt sich: Fricdenspräsenzstärke d. h. Steigerung gegen jetzt 494 780 15 551 Nach der Militärvorlage beantragt: mehr weniger bewilligt Preußen . - 384 170 12 892 Sachsen . . 35 897 1 887 Württemberg . 19 696 weniger 49 Bayern . . 55 067 821 Preußen 18 890 aqqq 1 Infanterie 4368 5998 f Kavallerie 1630 Sachsen 2 447 560 Württemberg 259 308 Bayern 1 681 860 23 277 7726 Nach den Beschlüssen der Kommission stellt sich die Friedenspräsenzstärke auf 494 780 (statt wie verlangt 502506.) M.P.C. Aus Wien wird uns geschrieben: Die Rede des Abg. Fürsten Herbert Bismarck gelegentlich der Dänendebatte im deutschen Reichstage hat nicht verfehlt, in allen den Kreisen Oesterreichs und Ungarns einen ziemlich nachhaltigen Eindruck zu machen, die sich schon bisher schwer an den Gedanken gewöhnen konnten, es könne eine Zeit kommen, in bet der Zusammenhalt zwischen Deutschland und Oesterreich Ungarn ein minder inniger und fester sei, wie in den letzten Decennien der Fall gewesen ist. Die Entschiedenheit, mit der Fürst Bismarck die Unlösbarkeit des deutsch-österreichisch-ungarischen Bündnisses gewissermaßen als ein politisches Axiom behandelte, hat nicht wenig dazu beigetragen, den österreichisch-ungarischen Kreisen, welche als rückhaltslos deutschfreundlich gelten dürfen, den Rücken zu stärken und sie von neuem mit der Hoffnung zu erfüllen, daß es den czechischen und analogen Bestrebungen nicht gelingen werde, die Lockerung eines Verhältnisses herbeizuführen, von dessen Fortdauer wie für Deutschland auch für Oesterreich-Ungarn sehr vieles abhängt. Es ist hier kürzlich an sehr hoher Stelle ein Wort gefallen, welches nicht mehr aber auch nicht weniger besagte, als etwa folgendes: Alte Freunde wüßten, was sie aneinander hätten; das sei bei neuen nicht der Fall, die müßten erst jahrelange Erfahrungen mit einander machen. M.P.C. Man schreibt uns aus Paris: Die Zahl derjenigen Stimmen, die dazu mahnen, daß sich Frankreich mit Deutschland thunlichst gut zu stellen suche, nimmt zusehends zu. Nicht wenig trägt hierzu der Umstand bei, daß in Frankreich zwei Empfindungen stark vorherrschen. Die eine ist die, daß England sobald nicht aufhören werde, die Politik der Nadelstiche fortzusetzen, die jetzt wieder in der Maskat-Frage in die Erscheinung getreten ist; die andere deckt sich mit der Besorgnis, daß die Vereinigten Staaten von Nord-Amerika über kurz oder lang dazu übergehen möchten, ihr Augenmerk auch auf Teile des französischen Kolonialbesitzes zu werfen, welche in die amerikanischen Interessensphäre hineinreichen. Hamburg, 26. Februar. Die Hamburg Amerika- Linie. Anläßlich der mit allgemeiner Freude begrüßten Rettung der „Bulgaria" ist die Disziplin, Ausdauer und Tüchtigkeit der Schiffsbesatzung in so glänzendem Maße zu Tage getreten, daß man nicht fehl geht, hierin ein besonderes Verdienst der einschlägigen Schiffahrtsgesellschaft, der Hamburg-Amerika-Linie, zu erblicken. Tatsächlich ist sie auch bestrebt, nicht allein bezüglich der Schulung ihrer Mannschaften, sondern hinsichtlich des Sicherheitsdienstes überhaupt das Beste zu leisten und auch über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus Vervollkommnungen auf ihren Dampfern herbeizuführen. So sind bei der genannten Linie sämtliche Rettungsboote mit der Patent-Fallvorrichtung Willson und Pirrie versehen, welche ein schnelles und sicheres Loslösen der Boote von den Bootstaljen gewährleistet. Eine ganz besondere Sorgfalt wird fortgesetzt auf eine gründliche Ausbildung der Mannschaften in der Handhabung der Boote und im Rudern verwendet, so daß eine erfreuliche Zunahme von bootskundigen Leuten eingetreten ist. Beispielsweise hatte die „Patria" bei ihrer Ausreise nach New-Jork am 18. Dezember 1898 nur einen bootsunkundigen Mann an Bord. Weitere Verbesserungen, welche die Hamburg-Amerika- Linie aus eigenem Antrieb getroffen hat, bestehen in der Einführung von praktisch konstruierten amerikanischen Schlauchrollen zur schnellen Bekämpfung von Feuersgefahr auf den Paffagierschiffen, in der Ausstattung der Rettungsboote mit kräftig tönenden Nebelhörnern, um sich leichter bemerkbar machen zu können, in der Einführung automatisch wirkender elektrischer Dampfpfeifen zur Abgabe der Nebelsignale in den vorgeschriebenen Zeiträumen. Das Maßgebendste für die Sicherheit der Passagiere bei Unglücksfällen ist allerdings die Haltung und der Geist der Schiffsbemannungen. Gerade in dieser Beziehung aber hat die Bemannung der „Bulgaria" einen für die Hamburg-Amerika- Linie hoch ehrenden Beweis geliefert. Samoa. Der New-Iorker „Times"-Korrespondent tele- graphiert: „Wenn hier eingegangene Depeschen zutreffen, scheint die Washingtoner Regierung geneigt, Deutschland in der Samoa-Frage mindestens auf halbem Wege (?) entgegenzukommen. Wenn Deutschland seinen Konsul abberuft, dürften die Vereinigten Staaten sich der Ernennung eines neuen Oberrichters an Chambers Stelle nicht widersetzen. Sollte Deutschland die Entfernung Chambers verlangen und England der Forderung zustimmen, so dürfte auch Amerika zustimmen, nicht wegen Chambers Vorgehen auf Samoa, sondern wegen des Briefes an seinen Bruder. Es bestehen Gründe, daran zu zweifeln, daß diese Darstellung eine offizielle Grundlage besitzt, darunter die Ungewißheit, ob Chambers die Ermächtigung zur Veröffentlichung des Briefes gegeben hat; es besteht aber kein Grund zu zweifeln, daß im Staatsdepartement und im Weißen Hause versöhnlicher (!) Geist herrscht, wie auch daß das amerikanische Volk mit der Erledigung jedes Streitfalls mit Deutschland auf billiger Grundlage zufrieden sein wird." — Das nennt man dort Entgegenkommen auf halbem Wege! Wir meinen, das ist noch nicht ein Viertel des Weges. Tägl. Rundsch. — Die Deutschen in Tientsin. Der letzten Nummer des „Ostas. Lloyd" entnehmen wir folgende Notiz: „Das Land der deutschen Konzession in Tientsin, das sich weit am Fluß ausdehnt und zweifellos eine große Zukunft haben wird, ist bereits vollständig planiert. Die Straßen sind abgesteckt, sodaß man bereits einen Ueberblick über die neue Stadtanlage erhält. Man wird annehmen dürfen, daß mit Beginn des Frühjahres sich auf diesem Gebiet nun auch lebhafte Bauthätigkeit entfalten wird." Leider berichtet der Telegraph von einem Zwischenfall, über den bis jetzt nur folgendes bekannt ist: In Tientsin, und zwar in der Stadt selbst, wurden am 25. abends mehrere Deutsche beschimpft und thätlich angegriffen. Sie waren genötigt, durch Seitenstraßen zu flüchten. T. R. Ausland. Asien. Der Schwerpunkt der Politik der fremden Mächte in China liegt im Augenblick in den Eisenbahnfragen, und hier beginnen wieder die Häkeleien zwischen England und Rußland. Soeben hat der russische Gesandte in Peking einen förmlichen Einspruch an den Tsung-li-Aamen gerichtet, und zwar gegen die Bestimmungen des Vertrages bezüglich der neuerdings in London aufgelegten Anleihe zum Zweck der Fortführung der Niutschwang-Eisenbahn. Im Besonderen behauptet der Gesandte, die Bestimmung, wonach der Bauleiter ein Engländer sein soll, verstoße gegen das russisch-chinesische Abkommen. Der Tsung li-Aamen habe sich daher eines Vertrauensbruches schuldig gemacht. — Das bringt nun die Londoner „Times" wieder in den Harnisch, die ihrerseits behauptet, das Vorgehen Rußlands in dieser Angelegenheit sei schwer vereinbar mit dem in Petersburg ausgesprochenen Wunsch, mit England bezüglich der Angelegenheiten im äußersten Osten eine freundschaft liche Verständigung herbeizuführen. Hoffentlich aber werde es sich Herausstellen, daß sowohl der jetzige russische Gesandte in Peking, v. Giers, wie der russische Geschäftsträger, Paw loff, etwas weiter gegangen seien, als ihre Befugnisse es ihnen gestatteten. Amerika. Die Regierung der Filipinos hat dieser Tage wieder eine Erklärung veröffentlicht, in der es heißt: Die Filipinos bezeugen vor der gesitteten Welt, daß sie bis zum Tode gegen den Verrat und die rohe Gewalt der Amerikaner kämpfen wollen, und daß selbst die Frauen er forderlichenfalls an dem heiligen Krieg für die Unabhängig keil teilnehmen werden. Lokales und Provinzielles. Gießen, den 2. März 1899. ** Nichterlaubte Kollekte. Rheinische Blätter schreiben: Das Landeskomite zur Agitation gegen die Regierungs Vorlage betr. Weinsteuergesetz ließ in letzter Zeit mit der Petition an die Landstände in allen Orten der Provinz Rheinhessen eine Liste zirkulieren, in welche freiwillige Beiträge zum Agitationsfonds eingezeichnet wurden. Die Sammlung ergab überall recht ansehnliche Summen. Am Samstag erschienen nun bei den Vertrauensmännern in den einzelnen Orten unseres Kreises Gendarmen und konfiszierten im Auftrage sämtliche gesammelten Summen, soweit sie noch nicht nach Darmstadt gesandt waren. Der Grund der Beschlagnahme ist wohl darin zu suchen, daß die Behörden in der Sammlung eine Kollekte erblicken, zu der es einer Erlaubnis bedarf. ** Füttert die Vögel! Besonders nach gelindem Haupt - nzinter, der viele Strichvögel verleitete, gar nicht oder doch nicht weit zu wandern, wird Spätfrost oder Spättau ihnen oft sehr gefährlich. Eine Menge des Naturfutters ist verbraucht, vieles verdeckt, gefroren. Manche Gruppe von Wagehälsen ist schon verfrüht eingetroffen, leidet dann bittere Not und ist auf die Hilfe edler Menschen angewiesen. Hanf spielt für Körner- und manche Insektenfresser eine Hauptrolle, Meisen lieben Fleischabfälle, die sie selbst klein hacken, und für Mehlwürmchen mit eingedrücktem Kopie | singen Rotkehlchen sofort ein Danklied. Getrocknete Hollunder und Vogelbeeren sind vielen Zugvögeln stets willkommene Gaben. ** Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der Totgeborenen, betrug in der Woche vom 5. bis 11. Februar in Mainz 30, in Darmstadt 28, in Offenbach 15, in WormS 22 und in Gießen 17, zusammen 112, davon 25 im ersten Lebensjahre. Todesfälle pro Jahr und 1000 Einwohner kamen auf Mainz 19,4, Darmstadt 21,1, Offenbach 18,3, Worms 31,7 und auf Gießen 36. — Die Todesursache anbelangend, verstorben an Rachenbräune 1 (Mainz), au Keuchhusten 1 (Offenbach), an Brechdurchfall 1 (Mainz), an Wochenbettkrankheit 2 (je 1 Mainz und Worms), an Lungenschwindsucht 13 (6 in Mainz, je 1 in Darmstadt, Offenbach und Gießen, 4 in Worms), an akuten entzündlichen Krankheiten der Atmungsorgane 14 (je 2 in Mainz und Worms, 6 in Darmstadt, 3 in Offenbach, 1 in Gießen), an Gehirn-Apoplexie 9 (je 3 in Mainz und Darmstadt, 1 in Offenbach, 2 in Gießen), an sonstigen Krankheiten 67 (16 in Mainz, 17 in Darmstadt, 8 in Offenbach, je 13 in Worms und Gießen); gewaltsamen Tod erlitten 3 Personen (1 in Offenbach, 2 in Worms). t* Zum hessischen Handelskammerlag. Anknüpfend an den Bericht über den hessischen Handelskammertag, der am Sonntag in Mainz stattgefunden hat, tragen wir noch nach, daß sich an den geschäftlichen Teil des Tages ein Diner in dem Kasino „Hof zum Gutenberg" anschloß. DaS dkl Du «° »t - Äh« s-r- LS Li« «■» »Mchs durch Die 6er Handtlslanmer OdnhefsWn Hanl Mn mckn, MManmn grg würden. -e. Keu.Ulnch! dtrllrbeiter-Ao! -sebruar 1899. A 6er Kolonie 60 Mc ber Geburt: Gro Wiesbaden 9, Regier Provinz Westfalen! Provinz Brandenbu mern 2, Provinz i Rcichölanöe 1, Kon, Königreich Wiirtlemk Mtnburg 1, Thür -Bleicher 2, Arbeit Gärtner 2, Hutmö Sellner 2, Mafchin« Photograph 1, Sc Schcher 3, Tuchm Verpflegt wurde l1 tat U4Sonn- icrlaubtentage. 20 Mann, und ji tut eigenen Wunsc fchlechten Betrage tufgcnommen 35! 0 ®tunbetg, wbenbie@rbai gerich/sMn-e, mt in Angriff finer ftlrma aus G diesem Frühjahr ftr Weigerungen statt, $ fühlbar machende 2 (Unechten, Taglöhner zur Ausgabe der O, ß»d infolge der viel Wuje bedeutend .^Wme unserer § '’eifIC sämtlichen Güt •twl; d« b( JttUH® 3 ""'Nil ■|J9« bf,^Ä i ö i t"tr zL Mn i * * «ff ÄSta btt *****>& fol i» i 28 340 von ffl Balser. 1902 vV Bücher. 1861 1903 Heyer. KchilWillGlW VkrlieigerMgen. 145 209 170 57 2200 27 Nadel Buchen Eichen der und be- Nadelstämme mit 40,26 fm,] Nadel-Derbstangen m. 16,09 fm, Nadel-Reisstangen mit 2,21 fm, rm Nadel-Knüppel, Nadel Wellen, rm Nadel-Stöcke. 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Die Ab- 'uhrscheine können vom 11. März«' bei Großh. Rentamt Gießen bezogen werden. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Montag den 13. März morgens 8 Uhr. Gießen, 1. März 1899. Großh. Oberförsters! Schiffenberg. Litteratur, Wissenschaft und Kunst. — Da« soeben erschienene 6. Heft des zweiten Jahrganges von Deutsche Kunst und Dekoration (Verlag von Al.xander Koch, DaimfUOt. Preitz jährliw 12 Hcsle Mk. 20.—, Einzelhefte Mk. 2) 'st wiederum überaus reichhaUig und vornehm euegeftottet und enthält Mitteilungen über neue Kayserzlnnarbetlen, modeineB-leuchiungS- fBrptr, Architektur und Wettbewerbe; daneben farbige Beilagen, Vollbilder und Tie rohe Gewalt: selbst die Flauen c j für bieUndbl)äL\ gegr. 1857, zu 60, 70, 75, 80, 85, 90 und 95 Pfg. das halbe Pfund. Verkaufsstelle in Gießenr H. Wallach, Marktplatz 8. ff. Holffkimsche Meierkilmtter versendet in Postcolli, (Netto 9 Pfund) zn den bilb'gsten Tagespreisen per Postnachnahme O. Sager, 661] Versandhaus Holst. Meiereibutter. Meldorf i. H. gramme macht eS mir leider unmöglich, jedem einzelnen gütigen Absender meinen herzlichsten Dank abzustatten. Ich bitte die Freunde, es auf diesem Wege thun zu dürfen. Friedrich Spielhagen." * Die älteste Schützengilde Deutschlands. Man schreibt der „Franks. Ztg." aus Aachen: Die älteste Schützengilde Deutschlands ist die Aachener Karlsschützen-Gilde. Sie wurde im Jahre 799 von Ludwig dem Frommen zum Schutze von Kirche und Gottesdienst gegründet. Die Aachener Karlsschützen Gilde wird in den Tagen vom 25. bis 29. Juni dieses Jahres das Fest ihres 1100 jährigen Bestehens durch ein Bundesschießcn begehen, das zugleich als 25 jährige Wiederkehr des rheinischen Bundesschießens vom Jahre 1874 in Szene gesetzt wird. Chaussee bis zum Herbst vollenden und dem Verkehr übergeben zu können. Darmstadt, 1. März. Das „Worms. Tgbl." schreibt: „Aus sicherer Quelle verlautet, daß Herr Römer, Abgeordneter für Alzey, sein Mandat niederzulegen gedenkt. Ursache sollen Meinungsverschiedenheiten in Sache der Wein- steuer mit seinen Wählern bilden." — Das wäre also das zweite „Opfer", welches die Weinsteuer-Vorlage fordert!. Wohin soll es aber führen, wenn Meinungs-Verschiedenheiten zwischen Abgeordneten und ihren Wählern in der einen oder andern Frage stets zur i\*ieberlegung des Mandats zwingen müßten? Wir meinen, der Abgeordnete habe die Pflicht, auf seinem Posten zu bleiben und seiner Ueberzeugung Ausdruck zu geben, zumal er eidlich verpflichtet ist, die Interessen des gesamten Landes wahrzunehmen. A Mainz, 1. März. Nach den in einer gestern abgehaltenen Sitzung des engeren Ausschuffcs für die im nächsten Jahre hier stattflndende 500jährigen Geburtstagsfeier Gutenbergs vorgelegten Entwürfen wird ein großer, historischer Festzug einen Hauptteil der Feier bilden. Derselbe soll sich durch die Hauptstraßen der Stadt nach dem Gutenbergsplatz bewegen, wo vor dem Denkmal des Erfinders eine großartige Huldiguugsfeier gedacht ist. Gegenüber dem Denkmal wird eine große Tribüne errichtet werden, auf der die Fürstlichkeiten und Ehrengäste der Stadt Mainz Platz nehmen werden. Um für den prunkvollen Zug einen wirkungsvollen Rahmen zu schaffen, ist in Vorschlag gebracht worden, das Straßenbild vom Gutenbergsplatz bis zum Rhein herunter durch Erbauung praktischer, im Stile des Zeitalters Gutenbergs gehaltener Tribünen stimmungsvoll zu malerischer Wirkung abzuändern. Nach der Huldigungsfeier vor dem Denkmal soll sich der Zug nicht auflösen, sondern sich an #en Rhein bewegen, wo vor der „Stockhalle" eine Riesenarena mit tausenden von Sitzplätzen errichtet werden soll. Auf die Bedeutung des Tages bezughabende Pantomimen sollen hier auf einer riesigen Tribüne aufgeführt werden; Mittelalterliche Ritterspiele, Turniere rc. und Kampf zwischen Diether von Isenburg und Adolf von Nassau zur Aufführung gelangen. A Mainz, 1. März. Die von dem Kriegsminifterium geplanten großen Veränderungen der hiesigen Kasernements stoßen in der Ausführung auf ziemliche Schwierigkeiten, indem die Erwerbung des für die neuen Kasernen benötigten Geländes sich nicht leicht bewerkstelligen läßt. Der Umtausch mit städtischem Gelände bietet zwar keine Schwierigkeiten, und werden die diesbezüglichen angebahnten Verhandlungen wohl bald ihren Abschluß finden, dagegen ist aber der Miltärfiskus für die Kasernenbauten auch noch Terrain benötigt, welches teils Privatpersonen, teils dem Bahnfiskus gehört, und für welches sehr bedeutende Entschädigungsansprüche erhoben werden. Unter diesen Umständen wird eben seitens der Militärbehörde die Frage erwogen, ob nicht ein Teil der geplanten Aenderungen unterbleiben kann. In anbetracht der großen Vorzüge, die eine Verlegung der Kasernen, außerhalb der Stadt mit sich bringen, ist die städtische Verwaltung bemüht, die Militärbehörde bei der Erwerbung des benötigten Geländes in jeder Weise zu unterstützen. A Mainz, 1. März. Anstelle des jüngst verstorbenen Dekans Keller wurde Pfarrer Körner zu St. Stephan hier zum Dekanatsverwalter von Mainz ernannt. Versuchen Sie gefl. den vielfach preisgekrönten TsfrRäder um 6 Uhr begonnene Mahl in dem prächtigen Kasinosaal, an welchem alle Vertreter der Handelskammer teilnahmen, «ahm einen recht animierten Verlauf. Herr Geh. Kommerzienrat Michel begrüßte die Herren auch hier wieder und drückte seine Freude über den günstigen und sachgemäßen Verlauf der langen Verhandlungen aus. Der Präsident der Handelskammer Worms dankte für die freundliche Be grüßung mit dem Hinweis, daß die Handelskammer Mainz unter der bewährten tüchtigen Leitung ihres Präsidenten nicht nur zu arbeiten verstehe, sondern auch von jeher die gesellige Vereinigung nach gethaner Arbeit ganz besonders herbeizuführen bestrebt wäre, so daß die Teilnehmer stets an die hier verlebten Stunden zurückdächten, und toastete dann auf das Wohl der Mainzer Handelskammer und ihres verdienten Präsidenten, Herrn Michel. Diesem folgte ein Trinkspruch des Seniors der Mainzer Handelskammer, Herrn Kommerzienrat George Hirsch, der namens der Kammermitglieder für die ausgesprochene Anerkennung dankte und dabei hervorhob, daß er erfreut sei über den Zuwachs durch die erstmalige Anwesenheit der Vertreter der Handelskammer zu Friedberg und gelte sein Hoch den Oberhessischen Handelskammern mit der Bitte, in ihren Kreisen zu wirken, daß die oberhessischen Vertreter in der Siändekammer gegen die geplante Weinsteuer stimmen wurden. -e. Neu-Ulrichstein, 28. Februar. Monatsbericht der Arbeit er- Kolonie Neu-Ulrichstein für den Monat Februar 1899. Am 28. Februar 1899 befanden sich in der Kolonie 60 Mann. Dieselben verteilen sich: 1. Nach der Geburt: Großherzogtum Hessen 9, Regierungsbezirk Wiesbaden 9, Regierungsbezirk Kassel 6, Provinz Rheinlande 6, Provinz Westfalen 3, Provinz Hannover 1, Provinz Sachsen 1, Provinz Brandenburg 5, Provinz Schlesien 2, Provinz Pommern 2, Provinz Westpreußen 1, Provinz Ostpreußen 2, Rcichslande 1, Königreich Bayern 4, Königreich Sachsen 4, Königreich Württemberg 1, Großherzogtum Baden 1, beide Mecklenburg 1, Thüringische Staaten 1. Nach dem Gewerbe: Anstreicher 2, Arbeiter 22, Bäcker 1, Former 2, Brauer 1, Gärtner 2, Hutmacher 1, Kappenmacher 1, Kaufleute 8, Kellner 2, Maschinenzeichner 1, Maurer 3, Pflasterer 1, Photograph 1, Schlosser 3, Schmiede 3, Schreiner 2, Schuster 3, Tuchmacher 1. Gearbeitet wurde 1400 Tage Verpflegt wurde 1611 Tage. Die Kolonie zählte im Februar 174 Sonn- und Feiertage, 26 Krankentage und 2 Be- «rlanbtentage. Im Monat Januar wurden entlassen 20 Mann, und zwar in Stellung durch eigenes Bemühen 1, tuf eigenen Wunsch 17, wegen Arbeitsscheu 1, wegen sonstigem schlechten Betragen 1. Seit Bestehen der Kolonie wurden Ausgenommen 3559, entlassen 3499, bleibt Bestand 60. Q Grünberg, 1. März. Mit Beginn dieser Woche wurden die Erd ar beit en für das hier zu errichtende Amtsgerichtsgebäude, welches an die Londorfer Straße zu stehen kommt, in Angriff genommen. Die Maurerarbeiten sind einer Firma aus Gießen übertragen worden. — Auch in diesem Frühjahr finden hier wieder zahlreiche Güterversteigerungen statt. Der sich immer mehr auf dem Lande fühlbar machende Mangel an den nötigen Arbeitskräften (Knechten, Taglöhnern u. s. w.) veranlaßt manche Landwirte zur Aufgabe der Oekonomie. Die Preise der Grundstücke -sind infolge der vielen in den letzten Jahren stattgehabten Verkäufe bedeutend zurückgegangen. Einer der größten Oekonome unserer Stadt brachte am vergangenen Samstag .seine sämtlichen Güterftücke zur Versteigerung, ohne auch nur ein einziges davon absetzen zu können. X Stangenrod, l.März. Begünstigt durch die überaus gelinde Witterung während der letzten Monate, sind die E r d a r b e i t e n zn dem Neubau der Straße Stangenrod— Grimberg rasch von statten gegangen. Man hofft, die Gießen, de» 25. Februar 1899. Neidhart, 1907 «Gerichtsschreiber des Großherzogl. Amtsgericht«. Vermischtes. * Spielhagens Dank. Friedrich Spielhagen veröffentlicht folgende Danksagung: „Die große Menge der mir zu meinem 70. Geburtstag zugegangenen Briefe und Tele- Univerfftüts Nachrichten. — Würzburg. Der ordentliche Professor der Pbystologle an der hiesigen UnivcrstlSt vr. Fick tritt Ende dieses Halbjahres hl den Ruhestand. — Bonn. Profeffor vr. I. Geppert, Assistent am pbarma- kologischen Institut, ist als Ordinarius seines Fache« nach Gictzm berufen worben. — Heidelberg. Der Pcioatdozent vr. Wilhelm Salomon, Assistent am mineralogisch-geologischen Institut, wurde zum außerordentlichen Profeffor ernannt. — Bern. Hier hat sich am 25. o. MtS. vr. I. Mat al« Prtoatdoz'nt für anorganische Chemie habilitiert. — Einer der angesehensten Rechtslehrer, Geb. Justizrat P^of. vr. Heinrich Dernburg, begeht am Freitag, den 3. März, das Fest deS 70. Geburtstages. Heinrich Dernburgs Vaterstadt ist Mainz; seine Studien machte er in Lietzen und Berlin. UnioersttätSlehrer ist er seit 48 Jahren; er habilitierte sich 1851 in Heidelberg, um schon nach drei Jahren zum autzerordentlichen Professor auszurücken. Bald darauf wurde er Ordinarius in Zürich, sodaß ersitzt dem Dienst- alter nach der Senior in der Berliner Juristen Fakutiät ist. 1862 ging er nach Halle, wo ihn die Universität auch ins Herrenhaus entsandte. Der Berliner Hochschule gehört er jetzt 26 Jahre an; er wurde hier der Nachfolger von Rudorff auf dem Lehrstuhl de« Pandektenrechts. Mitglied des Herrenhauses blieb er durch königliche Ernennung. Unter seinen Schriften find in erster Reihe das Lehrbuch des preußischen Prioatrechts und der PctvatrechtSnormen deS Reiches, sowie dir Pandekten zu nennen. ES sind je drei Bände, die in vielfachen Auflagen erschienen sind. Seine jüngsten Werke, die noch nicht abgeschloffen sind, behandeln „das bürgerliche Recht des Deutschen Reiches und Vreußens^. Neben diesen großen systematischen Werken sind noch andere wichtige Arbeiten hervorzuheben, so über das preußische Vormundschaftsrecht (3. Auflage von Max Schultzenstein) und über unser Hypothekenrrcht (mit Hinrichs). — Braunschweig. An Stelle deS in den Ruhestand tretenden Geb. Medizinalrats Prof. vr. Otto wurde der Prioatdozent Dr. Guido Bodländer in Göttingen zum Profeffor an der hiesigen technischen Hochschule (Lehrstuhl für Chemie) ernannt. — Würzburg. Der Senior der theologischen Fakultät der hiesigen Universität, Professor Dr. v. Scholz, feierte am 25. o. M. seinen 70. Geburtstag. UeueMaHarioMii sowie Matjes-Heringe empfiehlt 1773 Wilh. Haas, MWraße 18. Hohversteigerung. Im Gemeindewald zu Bersrod kommt in verschiedenen Distrikten nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung: Freitag de» 3. März 1899: Scheith. Knüppelh. Stockh. Reisig > der PmatklMsche des Bruno Steuer in Frankfurta.M., Privatkläger, gegen den AlbertZimmermanu in Marburg Angeklagten, wegen Beleidigung, das Großh. Schöffengericht zu Gießen am 17. Februar 1899 für Recht erkannt: Der Angeklagte wird auf Grund der SS 185, 200 St.-G.-B. zu einer Geldstrafe von 25 Mk. eventt. 5 Tagen Gefängnis, sowie zur Tragung der Kosten des Verfahrens, einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen notwendigen Auslagen, verurteilt. Zugleich wird dem Prwat- kläger die Befugniß zugesprochen, btn entscheidenden Teil des Urteils binnen acht Tagen von Zustellung einer Abschrift an einmal im «Gießener Anzeiger" auf Kosten de» Angeklagten öffentlich bekannt Samstag deu 4. März 1899: Scheith. Knüppelh. Stockh. Reisig ■t u°d stehn eil« TwatuHennnrämei ■^^Shrqard j/Pao/ KjtWz/n rarIref ar direkte. Ij tVeKand arrFrira/g&t ’^nvulaayfrti»h&l^l4i litt Verdingung Die zur Herstellung einer 165 lfd. Meter langen Bauplatz-Einfriedigung am „Wienerhof" erforderlicheSchreiner- arbeit soll Samstag den 11. Um d. I., vormittags 11 Va Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns auf Zimmer Nr. 6 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck find bis zum genannten Termin einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 28. Februar 1899. Das Stadtbauamt. Schmandt. 1866 träte. i 2. März M ’d)c Wer fchr-rä jen bie Wtgitnw:= h vk Wer Seit r .rnLMdnPM' welche frMcheSt! t wurda. T'ie Minen. liW nnern in da Wim und kochM ® innen, M H Dcr Grund W - ! «ach rieitete, 9« «K SMtftOlt «dl- ®P* "9g **** m \ " 112. »Sb md Ä1! i. " 1 Mainz)- Vi (»" lot«!. “l in $»* ty’Ä . Schuster, Bonn, Dampf-Kaffee-Brerruerei, Hohversteigerung. Mittwoch deu 8. März d. I., von vormittags 10 Uhr anfangend, soll in dem Oppenröder Gemetndewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: ^der fremden M ^enbahnfragen, v Achen England u ^sandte in Ni-Iamen yud Vertrages dezüi Anleihe zum v senbahn." Inn Bestimmung, n>r: verstoße gegen -sung liHainen fyilbig gemacht, - 's" lieber in ! Ergehen Rußla». inbat mit dem n me MM »ofsentlchMM tzigerusMR«. GeschästM^,^ i ihre Besugmfl i: — »Der Bär", illustrierte Wochenschrift für Gefchichte und modernes Leden, bringt in Nr. 7 außer der Fortsetzung des humoristischen Roman« von Fedor o Zobeltitz „Das He-rai-jahr" folgende Artikel: „Abschied vom Kaninchenderg und von der Wulwe Lanke in Berlin." Von Ernst Friedel. II. „Was die Steine am Jahn- denkmal in Berlin reden." Von V. Kunzendois „Von d r chemischen Industrie in der Mark." Don Paul Htrschfeld. II. „Die Erstaufführung von Schillers Piccolomini in Berlin. (18. Februar 1799.)" Von Fr. Katt. „Zant berühmte Frauen." Von Ludwig Pietsch. „Deutschlands erste KciegSdampfer." Von Dr. Max Baumgart „Aus alten Zdtunasdlättern." Von W. Walb. »Kunst und Wissenschaft. Lessing Theater. — NrueS Theater. — Berliner Theater." „Berliner Chronik." „Kleme Mitteilungen" und „VereinSnachrichten". itde/A i,?n V«. Dttte. 'M b« ■. iw 9$e« '7^biet nunc. *ber berichtet i et °en bis jetzt r in der Ei Deutsche beschiß uotigt, durch Sei,. T. R. Nistkästen für Stare, Meisen und Rotschwänzchen find billig zu haben. «sterweg 9. JAVA- Kaffee empfiehlt 1065 178t »♦ 1510 A. Harr 9 gepr. Lehrer. I 1557 sehr billig abaugeben. Schutzmarke. 1060 llmm-Wichse Brtacuon; T. »»rktzardl. — »nid unfc Izrieg b«. Onützlich«» ÜMiacrfuax*-*iu$- uh» wtixor**in (Pirtsch trbeu) in »l-tzen. MUen-G etliche Mietgesuche Hu ücrkiuifen Offene Stellen Vermietungen Kauf Gesuche Nerschiedellts einzig richtiger Zusatz zur Kuhmüch für kleine Kinder und Magenleidende. 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M Mittwoch 22. M Donnerstag 23. Freitag 24. Mä Samstag 25. gj Sonntag 26. M dln Sonntagen i ^ Wochentagen aben! *5* am nächst ÄS’ äS»* 6i«6t«, bett 46, Sisals )^ 8 M $ S? j K__' än ben 1